Das 3 Konten Modell

Wie bereits angekündigt, kommt heute nun unsere Empfehlung für das 3 Konten Modell.

Das 3 Kontenmodell ist ideal, weil man so eine Basisfinanzplanung bekommt, die voll automatisiert läuft. Es erfordert keine Disziplin, wenn es erst einmal aufgebaut ist und auch keinen weiteren Aufwand.  Das 3 Kontenmodell passt sich durch die prozentuale Rechnung auch immer euren Verhältnissen an. Ihr solltet selbst Bonuszahlungen oder Weihnachtsgeld immer nach dem 3 Kontenmodell verteilen, damit dies bei euch in Fleisch und Blut übergeht.

Es gibt selbst in einem Land wie Deutschland und selbst unter Menschen, die sonst gut verdienen immer mehr Menschen, die nicht mit Geld umgehen können. Das zeigt auch schon das Problem: Am Verdienst liegt es nicht. Ich habe Menschen kennen
gelernt, die kommen selbst mit EUR 8000!! netto nicht klar, weil sie nie gelernt haben mit Geld umzugehen. Wenn du nie gelernt hast mit Geld umzugehen, weil deine Eltern das nicht wichtig fanden oder selbst nicht konnten und in der Schule der Unterricht aus Gender- und Gleichstellungsinhalten statt aus wirtschaftlicher Allgemeinbildung bestand, dann möchten wir mit diesem Artikel dir helfen das Problem in den Griff zu bekommen.

Am Anfang wird es nicht leicht, weil du dich disziplinieren musst. Danach wird es dir aber umso besser gehen. Die Basis ist das 3 Kontenmodell um deine Lage in den Griff zu bekommen.

Woman working at home
Eine Ein- und Ausgabenrechnung ist stets die Basis von guter Finanzplanung

1. Das Hauptkonto. Wenn ihr zu zweit seid, dann kann dies ein Gemeinschaftskonto sein. Hier empfehlen wir gerne die DKB, bei der ihr neben Einzelkonten auch noch zusätzlich ein Gemeinschaftskonto führen könnt. Bei der DKB bekommt ihr eine kostenlose Visacard, mit der ihr an allen Geldautomaten weltweit kostenlos Geld abheben könnt. Beachtet die Mindestabhebesumme von EUR 50,00. Diese wurde
eingeführt, da die Bargeldversorgung außergewöhnlich teuer ist, vor allem in Deutschland. Oft haben Kunden dann mehrfach im Monat 10 oder 20 EUR abgehoben, was die Kosten in die Höhe treibt.

Auf das Hauptkonto gehen alle eure Gehälter, Erträge, Mieten und was ihr noch habt ein.

Es werden alle Fixkosten wie Miete, Raten, Versicherung usw. abgebucht. Das Hauptkonto ist nicht dazu da Geld über die monatlichen Fixkosten hinaus zu verfügen. Das ist sehr wichtig.

Ihr richtet vom Hauptkonto zwei Daueraufträge ein. 10% eurer Nettoeingänge gehen auf euer Spasskonto, welches wir gleich noch beschreiben werden. Weitere 20% eurer Nettoeingänge geht auf das Liquiditäts- und Investment Konto.

2. Das Liquiditäts – und Investment Konto. 20% eurer Nettogeldeingänge gehen hier per Dauerauftrag ein. Wenn es mehr ist, umso besser. 10% werden für’s Investieren genutzt und 10% für die Liquidität. Liquidität ist stets wichtig für unvorhergesehenes. Wenn zum Beispiel die Waschmaschine kaputt geht oder euer Computer. Für solche Dinge sollte man niemals Kredite aufnehmen müssen, sondern immer eine Rücklage haben. Kredite die länger laufen als die gekauften Dinge halten, deren Wert vom Kauf an auch noch permanent sinkt, ist ein ökonomischer Fehler. Und durch die monatliche Ratenbelastung reduziert ihr eure Freiheit. Finanzielle Freiheit ist mehr wert als Clownautos zu fahren und einen 5 MeterTV an der Wand zu
haben und so was noch über Kredit zu finanzieren. Eine gute Erklärung gibt es hier:

https://blackwater.live/2018/02/01/basics-in-banking-teil-2/

Der Investment Anteil des Liquiditäts Kontos geht in ETF Sparpläne, die man automatisch von diesem Konto abbuchen lässt. Dazu könnt ihr einen
Einstiegt in die Thematik weiter unten lesen.

3. Das Spasskonto. Dieses Konto ist für Restaurantbesuche, Events und alles was euch Spass macht vorgesehen. Dadurch, dass das Geld dafür auf einem extra Konto ist, könnt ihr nie über eure Verhältnisse leben. Ist das Konto leer, ist das eure Bremse. Das hat einen guten Lerneffekt. Hier können wir euch wirklich REVOLUT ans Herz legen. Wir hatten hier schon berichtet: https://blackwater.live/2018/03/10/bestes-girokonto/

Direkt zu Revolut kommt ihr hier: https://www.revolut.com/de/

Wir sind überzeugt, ihr werdet das 3 Kontenmodell lieben.

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Investitionen

Wir haben uns überlegt, wie man nun noch einfach schreiben kann, wie man monatlich investiert. Wir wollen auch heute keine wissenschaftliche Abhandlung hier schreiben. Davon gibt es genug im Internet.

Wir empfehlen euch zwei Blogs dazu:

-Tim Schäfer: http://timschaefermedia.com
-Finanzglück: http://finanzglueck.de

Wichtig ist folgendes: Langfristig Sparen und Investieren bedeutet, nicht an das Geld ranzugehen. Das ist ganz wichtig. Stur sparen, egal was kommt.

Ihr solltet auf keinen Fall in Fonds sparen. Diese sind viel zu teuer und schlagen nachweislich nicht den Markt. Dies hat Lara hier gut erklärt:

https://blackwater.live/2018/01/25/basics-in-banking-teil-1/

Es geht nicht mal nur um die Ausgabeaufschläge, sondern vor allem um die jährlichen Kosten, die in dem Fonds stecken. Ob ein Fonds 1,5- 2% jährliche Kosten
hat oder eben ein ETF mit 0,1 – 0,4% Kosten macht ein Vermögen aus, wie Lara’s Artikel zeigt.

Was ihr also braucht ist ein kostenloses Depot mit der Möglichkeit ETF’s zu besparen. Dies könnt ihr bei der DKB, Comdirect, DiBa usw.

Bei den ETF’s solltet ihr euch nicht verkünsteln. Global aufgestellte ETF’s, keine Nischen, keine Spezialitäten. Das ist die kostengünstigste Art extrem breit gestreut überall auf der Welt dabei zu sein.

Alle anderen Arten von langfristigem Sparen und der Altersvorsorge sind viel zu teuer. Ihr werdet gefördert wie bei Riester & Co. aber die Kosten und die nachgelagerte
100% Besteuerung fressen alle Erträge auf und ihr seid unflexibel ohne Ende mit diesen Produkten. Und was noch dazukommt: Wenn überhaupt jemals etwas dabei raus kommt,
dann nur weil die globalen Märkte entsprechend Ertrag abgeworfen haben. Das was aber in dem Produkt ankommt, ist ein Bruchteil dessen.

Vor kurzem hatte ich ein Gespräch mit einem Bekannten von einer deutschen Großbank. Er sagte, dass 9 von 10 Fondspolicen, die er in den letzten 12 Jahren gesehen hat wenn überhaupt nur minimal im Plus stehen, trotz der Märkte, die sich in den letzten Jahren extrem gut entwickelt haben. Und wenn eine Police in Gewinn steht, dann muss man sich den Zeitraum mal anschauen und vergleichen, was eine Direktanlage in dieser Zeit erwirtschaftet hat.

Und so ist es. Schaut euch -solltet ihr so etwas noch haben- eure Fondspolicen von den Versicherungen an, die Jahresabrechnungen und schaut mal nach, welche jährlichen
Kosten erhoben werden und wie viel von dem eingezahlten Geld wirklich investiert wird. Ihr werdet schockiert sein.

Daher: ETF’s auf den MSCI Word oder meinetwegen den marktbreiten S&P 500 in den USA. Echte Direktinvestments, bei denen jeder Euro wirklich investiert wird.

Wir hatten schon öfters dazu angehalten auf Kosten zu achten und tun dies heute wieder. Achtet auf Kosten, Kosten, Kosten. Das ist gerade heute enorm wichtig.
Die überschüssigen Banken in Deutschland versuchen derzeit alles aus ihren Kunden rauszupressen, da ihnen sonst alle Ertragsfelder wegbrechen und sie nicht gerade mit innovativen Denken gesegnet sind, es sei denn es geht um die Einführung von Gebühren.

 

Update 04.07.2019: Demnächst kommt ein neuer Artikel zu diesem Kontenmodell. Anbei schon mal ein kleiner Podcast dazu. Stellt gerne eure Fragen, die arbeite ich auch in den neuen Artikel mit ein.

 

47 Kommentare zu „Das 3 Konten Modell

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  1. Hallo und erst Mal danke für das tolle Blog,

    habe es gefunden, als ich eigentlich nach einem neuem Girokonto gesucht habe, da meine VR Bank mir nun auch nicht mehr zeitgemäß vorkommt.

    Ich habe 2-3 (sehr dumme) Fragen, ich hoffe ich komme nicht zu dumm vor:

    Erst Mal kurz zur DKB Visa-Karte. Ich genieße es jetzt sehr mit Revolut, dass ich sofort die Zahlung sehe und nicht erst in 1-2 Tagen. Ist sowas mit DKB möglich? Da ich armer Student bin, muss ich da ein bisschen aufpassen, dass ich am Ende des Monats genug Geld habe (, vor allem weil ich jetzt auch ein Liquiditäts- und Sparkonto haben möchte).

    Ich finde die Idee gut, auf dem Hauptkonto nur feste Beiträge hin und her zu schieben wie Eben Miete etc. Gehört da Lebensmitteleinkauf auch dazu? Das wäre ja wiederum ein flexibler Beitrag. Und wie verhält es sich mitm Urlaub?

    Sorry, falls es wirklich dumme Fragen sind. Ich kann auch mir gut vorstellen, dass die Antwort einfach „nach Bedarf“ oder „was dir bequemer ist“ lauten kann. Da dies aber komplett neu für mich ist, freue ich mich über eine Art „Guideline“, welche ich dann mit der Zeit meinen Bedürfnissen anpassen kann.

    Danke schön bereits im Voraus!

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    1. Hallo Mariana,

      willkommen😊 Der Artikel ist schon etwas älter und ich werde demnächst mal wieder ein Update dazu machen. Die Kernpunkte sind aber gleich geblieben.

      Dumme Fragen gibt es bei uns nicht, wir beantworten alles. 😂 Ganz im Ernst: Gerade weil zu wenig gefragt wird weil Menschen denken die Frage ist vielleicht zu einfach, deswegen läuft vieles schief. Also zu Deinen Fragen:

      Bei der DKB gibt es inzwischen auch diese Push-Mitteilungen wie bei Revolut. Allerdings nur auf dem Iphone/Ipad. Das soll sich in Kürze ändern. Die Karte kann man in der DKB App auch steuern.

      Zu dem 3-Konten Modell: Du musst alle Beträge in monatliche Ausgaben umlegen. Hast Du einen Urlaub im nächsten Jahr vor, dann schaust Du was der Dich kosten wird und machst aus diesem Gesamtbetrag eine monatliche Rate. Damit merkst Du auch gleich ob Du ihn Dir leisten kannst.

      Beim Lebensmitteleinkauf solltest Du Dir ein Budget setzen. Wenn von Deinem Hauptkonto alles was Du an fixen Kosten hast (auch Urlaubssparrate) abgegangen ist, dann bleibt ja Betrag X übrig. Und da ist jetzt die Frage was Du mit dem machst. Bei den meisten ist dies der Betrag für Lebensmittel und Kleinigkeiten.

      Denn wenn alles umgesetzt ist, sollte dies am Schluss noch übrig bleiben.

      Durch Deine Fragen und einige Mails der letzten Zeit merke ich, hier muss ich mal wieder nachbessern. Natürlich sind dies alles Ideen die man anpassen kann wie man es braucht. Aber das 3-Kontenmodell ist eines der besten Mittel um seine Finanzen zu regeln.

      Wenn ich Dich richtig verstanden habe, bist Du bei der VR und Revolut? Wie wäre es mal bunq anzuschauen?

      https://blackwater.live/2019/06/19/bunq-dkb-apple-pay-kontowechsel/

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      1. Hallo Blackwater und vielen lieben Dank für die schnelle Antwort!

        Nach dem du es gesagt hast, ist es für mich auch absolut logisch einfach das Lebensmittel- und sonstige Budgets einfach monatlich zu berechnen! Wie kam ich da selber nicht drauf???

        Ich befinde mich aktuell mitten im Umzug, unkontrollierte Kosten überall, deswegen will ich mich mit dem 3-Konten-Model für die Zukunft absichern. Sobald ich ein freies Wochenende habe, berechne ich dann alles und versuche es umzusetzen.

        Ich habe mir jetzt auch ein DKB-Konto zugelegt. Sicherlich habe ich dann noch Tausende Fragen zum Depot-Konto, wenn es dann soweit ist.

        Bislang hatte ich bei VR und Revolut nur Prepaid-Kreditkarten. Jetzt ist es mir nicht ganz klar für welche Ausgaben dann die DKB-Kreditkarte herhalten muss und wann ich lieber auf PayPal setze? Ich zahle viel mit der virtuellen PayPal Karte mit Google Play aktuell. Revolut ist aktuell meine einzige Kreditkarte, welche ich ebenfalls jederzeit mit Google Pay aufladen und überall Geld abheben kann. Das ist auch die einzige Karte, welche ich im Geldbeutel habe, mein Spaßkonto sozusagen.

        Und danke für die Bunq-Empfehlung! Habe mich jetzt versucht da einzulesen, aber keinen „Basic“ (=kostenlosen) Tarif gefunden? Die Joint Variante reizt mich sehr, aber ich würde gerne erst Mal meine aktuelle Ausgaben koordinieren bevor ich neue hinzufüge. Bunq behalte ich aber im Hinterkopf!

        Freue mich schon auf weitere Artikel hier!

        Liebe Grüße
        Mariana

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      2. Hallo Mariana, hört sich doch super an. Ich freu mich immer wenn ich jemand motivieren kann mit seinen Finanzen durchzustarten. Ende des Monats kommt auch nochmal etwas speziell für Frauen. Das wird Dir sicher wegen Deinem Depot usw. weiter helfen, sobald Du soweit bist. Die DKB Kreditkarte nutze ich immer als Notfall Kreditkarte. Im Urlaub beispielsweise. Eine Art Fallback Karte.

        Jetzt wünsche ich Dir erst einmal einen möglichst entspannten Umzug (falls es sowas gibt😂)und melde Dich gerne bei Fragen. Gruss Blackwater

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      3. Mir geht es auch nicht anders, hier solltest du eine Form von Support anbieten BW. Die Artikel sind sehr gut, aber eine Art Umsetzungsplan wäre sehr wünschenswert. Das haben auch schon andere geschrieben und ich denke als Banker bietest du einen echten Mehrwert. Sollte da nicht etwas in der Art kommen? LG Katie

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      4. Hallo Katie, mit dem Update zu Banking für Frauen Ende des Monats wird auch Support kommen. Ich habe mir etwas überlegt, da sehr viele Mails dazu kamen. Lass Dich überraschen.😉

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  2. Hallo Blackwater,

    hab die Kommentare hier gelesen und frage mich, ob die Bunq-Lösung das einfache 3-Konten-Modell nicht verkompliziert? Dann habe ich ja Quasi kein 3 Konten-Modell mehr, sondern im Extremfall ein 25-Konten-Modell?

    Man müsste dann ja auch immer aufpassen, dass man auf den jeweiligen bunq-Konten genug Liquidität hat, wenn man z.B. die Versicherungen abbuchen lässt. Einen Dispo gibt es bei bunq ja nicht.

    DKB als Hauptkonto finde ich auch ganz gut und bin selber da. Da geht ab 2019 ja auch Apple-Pay. Was mich bei der DKB etwas stört ist das es mit Partner schon sehr viele Konten und Karten sind. Ein Gemeinschaftskonto, ein Konto für den Partner, jeweils ein Visa-Konto sowie jeder Partner eine Visa-Card und eine Bankcard. Des weiteren geht Bargeld abheben nur mit der Visa-Card kostenlos, und die muss man dann immer aufladen. Also einfach ist anders.

    Würde es nicht reichen, wenn man softwareseitig das Hauptkonto nach Ausgabenarten (Versicherungen, Lebensmittel etc. filtert?

    Viele Grüße aus dem Rheinland

    Stefan

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    1. Hallo Stefan, ein guter Gedanke bzw. ein Aspekt über den man nachdenken muss. Wurde mir auch schon so gemailt. Bunq verkompliziert das 3 Konten Modell nur, wenn man die bis zu 25 IBAN Konten auf aufmacht und nutzt. Und wer das macht, will mehr Komplexität. Aber auch mehr Kontrolle. Hört sich komisch an, ich erklärs: Mit bunq kann man seine ganzen Kostenblöcke fein säuberlich aufspalten. Ich hab im Jahr 600 EUR an Versicherungskosten über X Versicherer? Ok. Dafür ein bunq Konto mit extra Bild dazu😂 Und so setzt man das fort. Das man bei bunq auch Abbuchungslimits setzen kann oder jede Lastschrift einmalig/dauerhaft genehmigen kann, dass macht bunq zum Paradies für Menschen die Kontrolle wollen. Also: Soll es simpel bleiben geht eigentlich alles mit der DKB. Darüber hinaus kann man sich mit den Fintechs noch eine Struktur aussen rum bauen. Übrigens noch ein bunq Vorteil: Deutsche Behörden können nicht einfach Salden abfragen (und in der Zukunft Umsätze?) und es taucht nicht in der Schufa auf.😉

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    2. Zur DKB: die Visa-Card muss man nicht aufladen. Man kann es tun. Die Abbuchung erfolgt doch einmal im Monat vom Girokonto, wenn nicht genug auf dem Kartenkonto ist.

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  3. Das Thema ist superspannend, ihr müsstet nur mal ein Update machen davon, nachdem es so viel neue Infos gibt und auch neue Anbieter. Wie würdet ihr das 3 Kontenmodell heute sehen / aufbauen?

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  4. Mein größtes Problem ist den richtigen ETF zu finden. Bei der riesen Auswahl. Deshalb wäre es Klasse, wenn ihr einen Beitrag machen könnt, welche ETFs man gut besparen kann. Ich habe gehört das die ETFs von der Comdirect die besten sein sollen.

    Bei der DKB bin ich seit 2016 und Revolut als Spaßkonto seit 2017. Es fehlt also nur noch das Depot.

    Hier müsst ihr die Leute noch etwas abholen.

    Ansonsten super Blog. Vielen Dank!

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    1. Hey, vielen Dank für den Kommentar. Da legst du echt einen Finger in die Wunde. Neben unseren klassischen Themen fehlt uns einiges im Bereich ETF Umsetzungen. Das kommt aber die nächsten Wochen und Monate noch. Es haben schon viele andere darüber geschrieben, daher haben wir das erst einmal zurück gestellt gehabt. Aber da nun mehr und mehr Nachfrage da ist, werden wir das angehen.

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  5. Das System klingt interessant, vielen Dank dafür. Eine ganz banale Frage habe ich jedoch: Zählt ihr Ausgaben wie Lebensmittel und Waren des täglichen Bedarfs zu den Fixkosten, die über das Hauptkonto bezahlt werden?

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    1. Das macht jeder etwas anders. Derzeit gibt es dazu zwei Ideen: Über Revolut kann man den Karten monatliche Budgets hinterlegen. So kann man sich eine extra Karte bestellen für das Thema Täglicher Bedarf und z.B das Budget 300 EUR hinterlegen. Man erhält auch immer Pushmitteilungen wenn dieses täglich oder Gesamt überschritten wird. Gerade bei Lebensmittel & tägl. Bedarf muss man sich unbedingt Grenzen setzen. Die andere, neuere Idee ist Bunq, da man hier bis zu 25 IBAN Unterkonten führen kann und in der App switchen kann welches bei Kartenzahlung belastet wird. Das kann damit fast zu einer All-In One Lösung werden was den Zahlungsverkehr angeht.

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      1. Das mit den 25 IBANs finde ich ganz gut, hab nun gesehen man kann auch ein Tageslimit pro Konto für Abbungen festlegen, neue Lastschriften bekommt man gepusht und muss sie genehmigen, sehr sehr safe & detailverliebt, genau mein Ding soweit. Damit wäre es möglich einzelne Posten noch weiter aufzusplitten, zb Versicherungen nur von dem Konto, paypal u ebay nur von dem usw. Das ist schon richtig cool. Dann Bunq in Kombi mit Revolut mal schaun mal schaun😋

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      2. Salo dein N26 kannste danach abschiessen. Sobald das in die Verlängerung geht, biste bei Black mit 9,99 EUR im Monat dabei. Das was die können kann Bunq auch alles + die 25 IBAN Konto mit Einstellungen für jedes Konto, 2 Mastercard + 1 Maestro die man in der App den Konten zuordnen kann, geteilten Konten mit bis zu 100 Leuten und vieles mehr. N26 lohnt eigentlich nur noch in der Basisversion für 0 EUR. Update 3 Kontenmodell kommt bald.

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      3. Ja das mit den 9,99 mach ich auch nicht. Ich schau mir gerade bunq an. Die Farben sind Geschmacksache🙄 Da war mir das N26 schwarz lieber, aber ansonsten hab ich hier für weniger Geld mehr. Bin noch am überlegen

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    2. Nochmal eine direkte Antwort: Also normalerweise ja. Wir werden das 3 Konten Modell nochmal in einer neueren Form vorstellen, nachdem wir nun ausgiebig viele Ideen durchgetestet haben. So wie vorgestellt kann man es natürlich machen, aber die optimierte Version die uns im Kopf vorschwebt, wird noch besser sein. Kommt diesen Monat noch.

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  6. Ich liebe eure wirklich erstklassige Seite, sie hat in mir die Lust an Finanzen geweckt und es macht richtig Spass alles aufzuschreiben und durch zu planen. Zum ersten Mal in meinem Leben. Und ich bin 31. Schulden hab ich zum Glück nie gemacht. Aber durch eure Seite habe ich eine neue Bankverbindung (DKB) und nutze auch Revolut in Verbindung da mit. Und da soll einer sagen Bank macht kein Spass. Danke Leute!

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  7. Vielleicht könnt Ihr neben dem eher technischen Hilfsmittel Mehr-Konten-Modell auch über eine Art dahinterliegendes Finanz-Manifest bloggen, à la:
    – Leb nicht über Deine Verhältnisse
    – Benötige kein Dispo (und wenn doch in einer Notsituation, dann nicht auf dem Hauptkonto 😉 ) und mach keine Schulden
    – Verteil Dein Geld auf mehrere Banken
    – Mach Dich schlau (Finanzprodukte, ökonomische, gesellschaftliche Zusammenhänge)
    – Kauf nur das, was Du verstehst und zu Dir passt
    – Lauf nicht mit jedem Trend mit
    – …

    Und MSCI World-ETF ist nicht gleich MSCI World-ETF… (aber das wird hier jetzt zu speziell…)

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    1. Machen wir, hab es in die to do Liste aufgenommen, vielen Dank! Was die ETF Unterschiede angeht ist noch nicht klar, ob wir in die fachliche Tiefe einsteigen werden, da dies bisher schon sehr gut von anderen abgedeckt wurde. Wir überlegen uns das noch, wenn dann würden wir es so erklären, dass es gut verständlich ist und keine Doktorarbeit wird. Die könnten wir uns auch besorgen und hier rein stellen, aber dann hätten wird das Ziel verfehlt, weil die Leser denen wir helfen wollen einfach darüber fliegen und das Thema womöglich ignorieren, was schade wäre. Mal schauen. Danke für die Anregungen!

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    1. Hört sich komisch an, aber mit 3 Konten ist es am Ende leichter wie mit einem. Sobald alle Daueraufträge automatisiert eingerichtet sind brauchst du dir keine Gedanken mehr machen.

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    1. Hallo Natalya, das ist nur nervig bei klassischen Banken wo du einen Termin ausmachen musst. Über DKB geht das online, bei Revolut sowieso innerhalb von 5 Min über die App. Einmal eingerichtet läuft das 3 Kontenmodell voll automatisch.

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      1. Hat alles supereinfach geklappt, ohne Papierkram, superschnell und modern, hätte es nicht für möglich gehalten. Vielen Dank nochmal!

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  8. Sehr gute Tipps und Einsichten! Doch ehrlich gesagt, passt es manchmal nicht, wenn man bereits gewisse Schulden und Familie hat. Da beiseite zu legen funktioniert nur teilweise und das Ersparte geht dann in den Urlaub oder neue Sachen. Ich würde sehr gerne 10% zurücklegen ohne an sie zu denken.

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    1. Ja das stimmt leider, gebe ich zu. Am besten ist es, wenn man es von Anfang an machen würde, mit Beginn des ersten (Azubi-) Gehalts und es dann zur festen Gewohnheit wird. Habe das System auch erst nachträglich langsam umgesetzt, was viel schwerer ist.

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      1. Doch gelingen soll es allemal! =) Ich denke wenn man seine Kosten Schritt für Schritt einhält (übersichtlich) und jeden Monat schaut, was brauche ich ‚wirklich‘ zum Leben – wird dem einen oder anderen eine Sparlücke aufgehen.
        Ich bedanke mich für euren Blog Eintrag!

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      2. Hallo Jakob, nein das stört auf keinen Fall, das ist einer der Hauptvorteile das Bloggens und des Internets. Man kann sich gegenseitig weiter helfen

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