Keep calm and trade forex

Die Realität ist, dass die meisten Leute Geld im Forex Markt verlieren. Die Frage ist, bist du ein guter oder ein schlechter Verlierer?

Wenn du noch nicht ganz neu in diesem Business bist, dann weißt du was ein Drawdown ist und das Phasen des Drawdowns unvermeidbar sind. Dabei spielt es keine Rolle ob du manuell tradest, Signale benutzt oder ein Robot.

Lange Phasen dieser Art bringen einen einfach um. Die Leute fangen an Zweifel zu bekommen, in ihr System, in sich selbst. Dann modifizieren sie ihr System. Am Ende wird ihre Geduld und ihr Durchhaltevermögen gebrochen und sie geben auf. Oder sie
suchen sich das nächste System.

Diese Momente bringen Menschen dazu Systeme zu suchen, die lange Profitphasen ausweisen, die dann üblicherweise aber plötzlich enden. Es hinterlässt dieses Gefühl, „kaum bin ich dabei, funktioniert es nicht mehr“.

Meistens sind dies Hochrisikosysteme wie Scalping und Martingale Strategien. Diese benötigen keinen langen Atem, sondern erreichen hunderte Prozent an Profit in kurzer Zeit um dann vernichtend zusammenzubrechen.

Solche Systeme zu nutzen, führt gerade bei Anfängern zu verheerenden Konsequenzen. Es dauert etwas, dann sehen die Newbies einen guten Return auf ihr Kapital und fangen dann an, die Konten mit Geld aufzustocken. Oft ist dies Geld, was sie sich nicht leisten können zu verlieren. Am Ende läuft es immer auf das gleiche raus: Sie verlieren Geld, auch Geld, welches sie sich nicht leisten können zu verlieren.

Wenn du am Beginn deiner Forex Karriere stehst und auf diese Seite hier gestoßen bist, sind die Chancen dass du ein Verlierer bist locker bei 99%. Es liegt nun aber bei dir, ob du ein guter oder ein schlechter Verlierer bist.

Du kannst also weiter nach dem perfekten System suchen, dass sofort schnelle Gewinne produziert und dich gut dabei fühlen bis zum nächsten Drawdown. Oder du wählst ein System das langfristig Erträge produziert und beschließt es wirklich durchzuziehen mit Geld, welches du schlimmstenfalls auch verlieren kannst. Das ist der einzige Weg Forex richtig zu traden. Alles andere endet immer gleich. So wie oben bereits beschrieben.

Zusätzlich lässt sich sagen, wenn du anfängst zu traden ohne das exakte Risiko zu kennen, den maximalen Drawdown, die durchschnittliche Gewinn und Verlustrate,
den absoluten Prozentsatz der Gewinntrades, die Anzahl der Verlustrades hintereinander (Durchschnitt und Maximum), dann ist das wie in einem fremden Land Auto zu fahren ohne eine Karte zu haben.

Wenn du also Forex traden willst und es schon eine Weile versuchst, dann sei erst einmal ein guter Verlierer. Stelle dich neu auf. Egal wie du tradest, manuell, Signale oder Robot, lerne das System kennen. Trade es auf einem Demo Account. Werte die Daten mit Excel aus. Erst wenn du alle Daten kennst, verinnerlicht hast, dann beginnt das Traden mit einem Live Account. Und dann musst du bereit sein es durchzuziehen, egal wie hart es wird. Nichts für das es sich zu kämpfen lohnt, gibt es umsonst.

Oft wurde ich schon gefragt, wenn man mit Forex 10% im Monat machen kann, warum macht das dann nicht jeder? Nun es gibt eine Menge verschiedener Gründe,
warum das nicht jeder macht. Einer ist der: Die Einstiegshürde ist allein psychologisch so hoch, dass die meisten es nicht schaffen und aufgeben. Es ist kein „free Lunch“. Die meisten verlassen das Thema gebrochen und kehren in ihren Alltag zurück. Wenn du noch nie Forex getradet hast, kannst du das nun glauben oder nicht, aber es ist einfach Fakt. Angst und Gier, Sorgen, Rechthaberei oder irgendwelche Finanzmarktgurus scheitern alle an FX. Gerade Recht haben oder Geld verdienen sind zwei völlig unterschiedliche Dinge in diesem Business. Und um Verluste kommt keiner rum. Es ist wie Ein- und Ausatmen. Niemand Atmet nur ein. Auch verlieren muss gelernt sein.

„To be a good loser is to learn to win“.

Carl Sandburg 1878 – 1967

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