Bunq Bank

Rechtschreibfehler?

Nein. Es gibt sie wirklich, die niederländische Bunq Bank. Und wir haben sie nun eine ganze Weile getestet und ausprobiert. N26 mag nicht jeder und Revolut hat noch keine Banklizenz.

Daher haben wir nun noch eine weitere Bank bzw. ein Fintech auf dem Radar, dass eine Banklizenz hat und der niederländischen Einlagensicherung unterliegt, die wie in Deutschland bis zu 100.000 EUR absichert.

Die Bunq Bank hat bereits ein bestehendes Geschäftsmodell und ist ein Schritt weiter Richtung Bank, als die anderen beiden genannten es sind. Sie ist 2017 in den deutschen Markt eingetreten und ihr Gründer Ali Niknam hat so wie wir es von Fintech Gründern kennen vor das Banking zu verändern. Echte Digitalisierung von Anfang an, die Bank wurde aus IT Sicht gebaut und ist aus unserer Sicht sehr Nutzerfreundlich.

Ali Niknam, Gründer und Geschäftsführer von bunq, sagt dazu:

„Wir sind die Bank für jeden, der sein Leben durch einzigartige Anwendungen bereichern möchte. Tagesabläufe werden smarter und einfacher, da wir für bereits bestehende Dienstleistungen Abkürzungen liefern. Man muss sich das wie bei WhatsApp vorstellen: Die App hat unser Kommunikationsverhalten vereinfacht. Wir wollen das Banking-Erlebnis revolutionieren und den Umgang mit Geld für jeden Nutzer vereinfachen. Die Markteinführung unserer App in Deutschland und Österreich bringt uns diesem Ziel definitiv einen Schritt näher.“

Bunq Bank - bei Blackwater.live unter der Lupe

Der Kundensupport antwortet über die App sehr schnell, innerhalb von Minuten bis maximal eine Stunde, wie wir es erlebten. Die Antworten im Chat erhält man zusätzlich noch per Mail. Die Mitarbeiter geben kompetente Antworten und scheinen wirklich zu wissen, von was sie sprechen.

So wie ihr es gewohnt seid, kommen wir nun erst einmal zu den ganz persönlichen Vorteilen, was uns gefallen hat und ins Auge stach und dann erst zu dem Teil, den wir von Bunq sonst so wissen oder herausgefunden haben.

Zahlungsverkehr und Sicherheit

Top! Die Einstellungen sind noch feiner wie wir es von N26 und Revolut kennen. Man kann sowohl für das Konto als auch für die Karten individuelle Limits festlegen.

(Einfach auf die Bilder klicken, wir haben zu jedem Bild eine Beschreibung gemacht, was ihr dort einstellen könnt.)

Karten – Mastercard und Maestro

Da sind wir wieder, bei der Internationalisierung. Es gibt Mastercard und Maestro. Die Girocard existiert außerhalb Deutschlands nicht!

Ich wünschte, dass würden deutsche Banken endlich kapieren und diese sinnlose Blockade aufgeben, dann wären wir schon viel weiter im Zahlungsverkehr. Ein Wunder, dass wir in Deutschland nicht noch mit Naturalien zahlen. Aber gut.

Die wunderschön designten Karten von Bunq mit dem neusten verfügbaren NFC Chip können sich wirklich sehen lassen. Sie passen nicht zu unserem Webseitendesign, aber wir machen eine Ausnahme. 😉

(Hier bitte wieder auf die Bilder klicken, dann bekommt ihr eine individuelle Beschreibung.)

Hier ist es bei der Bestellung möglich, das nächste Textfeld unterhalb dem Namen frei zu beschriften. Ob es nun Micky Maus oder Blackwater.live ist, alles ist möglich. Ein nettes Add-On. Das Design ist auch von der ganzen Anordnung eigenwillig anders, aber sehr schön. Wir wurden schon öfters auf die Karten angesprochen. Falls jemand sowas mag, die Karten machen mehr Eindruck als Amex-Karten es gemacht haben.

Lara: Ich hätte schon locker 20 Kunden allein beim Wochenendeinkauf werben können, weil ich sehr oft auf das Kartendesign angesprochen wurde und die Leute fragten, was für eine Bank das den wäre. Das ist wie mit Amex 1999.“

Kartensicherheit – wird immer wichtiger

Wie schon erwähnt, kommen wir nun zu Kartensicherheit. Diese ist ebenfalls für jede Karte individuell einstellbar. Der PIN lässt sich in der App selbst festlegen und auch zurücksetzen. Die Karte lässt sich instant über die App selbstverständlich sperren. Das haben wir auch bei unseren anderen getesteten Fintechs.

Liebe Filialbankkunden, alleine das wäre schon ein Grund niemals eine Karte der Filialbank zu nutzen, wenn man denn noch ein Konto dort hat. Zur Filiale rennen um die Karte sperren zu lassen? Das ist 1995. Nicht mit Bunq.

Und jetzt kommt’s:

Das hat nur Bunq: Es lassen sich zwei PINs je Karte vergeben. Damit wird festgelegt, von welchem eurer Bunq Konten abgebucht wird, wenn ihr mit der Karte zahlt. Ihr erinnert euch, man kann bis zu 25 Bunq Konten führen mit jeweils eigener IBAN? Wow, dass ist ein echtes Alleinstellungsmerkmal von Bunq!

(Hier bitte auch wieder auf die Bilder klicken, dann bekommt ihr eine individuelle Beschreibung.)

Fazit Karteneinstellungen:

Noch besser als bei der Lufthansa Miles & More Karte, bei der solche Features überhaupt eingeführt wurden, deutlich besser als bei N26 und Revolut. Hier hat uns Bunq sehr beeindruckt, da wir alle Kartenzahlungen lieben und früher auch alle schon Opfer von Betrug bei Kartenzahlungen wurden.

Die Karten sind Debit Karten.

Kurzer Exkurs gefällig?

Ihr findet auf euren Karten entweder:

  • Debit Prepaid oder einfach Prepaid (Revolut derzeit)
  • Debit (N26, Bunq, sämtliche Girocards. (Ezeeehh-Karte 😉 ))
  • Credit (Echte Kreditkarten von der Visakarte der Hausbank, z.B. DKB bis Barclaycard)

Bei unseren Fintechs N26, Revolut und nun Bunq werden keine Credit Karten ausgegeben, sondern Debit oder Prepaid – Debit.

Die Debit Karte hat einen Vorteil gegenüber der Debit – Prepaid: Prepaid muss vorher aufgeladen werden (Revolut), Debit hingegen kann auch versteckt fast zu einer Credit Karte werden, wenn auf dem Konto dahinter ein Dispokredit ist, beispielsweise wie bei N26 möglich.

Bei manchen Zahlungsstellen (POS, Point of Sale) wie Hotels oder Autovermietungen, kann es mit Prepaid zu Problemen kommen, dahin gegen mit Debit nicht.

Das solltet ihr im Hinterkopf behalten. Es erklärt manchmal die Akzeptanzprobleme, wobei das inzwischen sehr selten geworden ist.

Zurück zu Bunq –  was gibt es noch zu wissen?

Die Bank kommt modisch und sehr frisch daher. Über die App ist man automatisch bei einer richtigen Community dabei, die ein Forum spiegelt. Dort kann man sich über alle Fragen, Anregungen und Tipps austauschen. Das ist sehr fein gelöst, 1A. Die Individualisierung des Konto’s ist genial und auch das man so viele Konten führen kann. Vollwertige Konten mit eigener IBAN.

Was ist das Geschäftsmodell von Bunq und was kostet mich das?

Bunq hat bereits ein tragfähiges Geschäftsmodell. Bunq ist keine Ethikbank, hat aber dennoch solche Standards: Sie nehmen fest Position dazu ein, dass mit dem Geld dort keine fragwürdigen Geschäfte betrieben werden und alles voll transparent ist. Aber vor allem werden eure Nutzerdaten nicht weiterverkauft. Das ist ein dickes Plus, was man von keiner der bekannten Banken sagen kann, seit Bankkonto Daten bald schon genauso ausgetauscht werden wie Facebook Daten, auch wenn das alles anonymisiert ist.

Bunq bietet außerdem die Möglichkeit geteilte Konten innerhalb von Sekunden zu eröffnen, beispielsweise ein Haushaltskonto mit der Freundin. Oder für ein Projekt mit Freunden.

Es unterstützt Crowdfunding in Kombination mit allen Banken.

Was kostet mich das denn nun und welche Leistungen habe ich darin integriert?

Bunq Giro - Die Leistungen für Premium

Diese Mitgliedschaft heisst Premium und kostet 7,99 EUR im Monat. Nun sind wir alle clever und jeder muss überlegen, wie und ob sich das lohnt. (Es gibt noch ein Geschäftskonto, was genauso schnell zu eröffnen ist, aber dieses lassen wir bei unserem ersten Post einmal aussen vor.)

25 IBAN Konten, 10 Geldabhebungen im Monat weltweit, sehr gut umgesetzte Karteneinstellungen und ein tragfähiges Geschäftsmodell (Verlässlichkeit), ethische Grundsätze, Banklizenz und Einlagensicherung sowie ein sehr schneller und kompetenter Support – jeder muss selbst entscheiden.

Wir wollten heute nochmal eine Alternative aufzeigen, da wir oft danach gefragt wurden. Unsere Leser, die danach fragten, wollten etwas mehr Bank im Fintech haben und eben mehr Bankstyle. Das bietet Bunq auf jeden Fall. Auch Bunq ist vorne mit dabei, bei dem Umbruch im Banking, den wir gerade erleben.

Aus unserer Sicht ist Bunq durchaus ein Weg für all diejenigen, die mit N26 oder Revolut nicht so können. Wir werden sie weiter austesten, dies war ein erster Post dazu. Es gibt noch eine Menge von uns ungenutzter Features, die wir erst selber ausprobieren wollen, bevor wir darüber schreiben.

Schreibt eure Fragen einfach unter diesen Post, wir beantworten sie oder geben sie an die Bunq Community weiter.

Hier kommt ihr zu der Bank:

Bunq

Bunq Bank - Review Blackwater.live

To be continued…

45 Kommentare zu „Bunq Bank

Gib deinen ab

  1. Als grosser bunq Fan bin ich auf euren Artikel aufmerksam geworden. Gut geschrieben. Ein grosses Problem bei bunq ist die niederländische IBAN. Diese wird in Deutschland oft nicht akzepiert. Was Verbraucher aber nicht wissen: Das ist unzulässig und nennt sich IBAN Diskriminierung. Dagegen könnt ihr euch wehren jnd die Unternehmen abmahnen lassen. Anbei der Link für weitere Infos, da meiner Erfahrung nach solche Rückständigkeit in der EU nur mit Druck beseitigt werden kann: https://www.bundesfinanzministerium.de/Content/DE/FAQ/2012-04-25-sepa-faq.html

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  2. Sehr schöne Vorstellung, ich mag den kurzweiligen SChreibstil! Ich überlege auch, ob ich als relativ tech-affiner Benutzer Bunq einmal testen werde. Die App, das bunte Design und die „Mission“ sagen mir einfach zu.

    Eine kurze Frage: könnte man die Kontoführungsgebühren für Bunq bei der Steuererklärung verrechnen lassen oder gibt es da Schwierigkeiten, weil es keine klassische Bank ist und dazu noch aus NL?!

    Ich mache es davon nicht abhängig, aber man wäre ja trotzdem blöd, wenn man nicht die Möglichkeiten nutzt, die man als Steuerpflichtiger hat.

    VG Markus

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    1. Hi Markus, danke für dein Feedback! Meines Wissens nach gibt es ja eine Kontoführungspauschale in der Steuererklärung, die aber nicht die Bunq Kosten abdeckt. Das man darüber hinaus Kontoführungsgebühren absetzen kann wüsste ich nicht. Liebe Grüsse

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      1. Danke für die schnelle Antwort. Aber selbst die 16 EUR, die man pauschal machen kann, wären ja besser als nichts.
        Ich habe mein Konto bei der DiBa, bekanntermaßen ohne Gebühren. In meiner Steuersoftware steht eindeutig, dass ich die 16 EUR nur ansetzen darf, wenn auch wirklich Kosten entstanden sind. Es hat sich sicherlich auch beim Finanzamt herumgesprochen, dass die DiBa nichts kostet. So könnte ich immer noch auf Bunq verweisen, wenn einer fragt. Und wenn sie mir nicht glauben wollen, gebe ich das auch gerne als Überweisungskonto für die Rückzahlung an. 🙂

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      2. Ja genau;)) Immer schön auch auf die EU verweisen. Wenn wir die Nachteile schon haben, können wir auch die Vorteile geniessen, wie beispielsweise Konten in den NL 😉 Heute kam ein grosses Update, das die Karteneinstellungen nutzerfreundlicher macht.

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  3. Das scheint mir die perfekte Bank zu sein um das 3 Konten Modell in einer Bank umzusetzen. Vor allem gibt es nicht diese Einlagensicherheitsproblematik, die ich immer bei Revolut sehe und es steht eine Menge solides Kapital dahinter, statt Fremdkapital.

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  4. Was unterscheidet bunq von N26 oder yomo (Sparkassenklitsche auf dem Handy😂😂)?

    Zitat Founder, Ali Niknam: “Bei bunq finden wir stetig neue Wege, mit Geld umzugehen. Dank unserer Unabhängigkeit können wir uns von traditionellen Banken absetzen. Wir investieren nicht in zwielichtige Unternehmen, verkaufen keine Informationen und verschwenden keine Zeit, indem wir Kunden in unsere Filliale locken. Ethisches Handeln, Transparenz und Innovation sind unsere Werte. Wir arbeiten an bunq gemeinsam mit unseren Nutzern.”

    Damit ist doch alles gesagt 😂 Und im Gegensatz zu Sparkassen, die über die Landesbanken Milliarden in der Finanzkrise versenkt haben, nur um auch mal auf dicke Hose mit Nutten und Koks in NY mitzumachen, ist der Founder von bunq ein erfolgreicher Unternehmer. Vor bunq gründete er TransIP, das größte niederländische Webhosting-Unternehmen.

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    1. Da ist halt auch genug Geld dahinter um das Projekt vorran zu treiben und unabhängig zu sein, ein Vorteil gegenüber N26 und auch Revolut, wo doch sehr viel Fremdkapital drinn steckt und damit auch Abhängigkeiten. Bunq als Bank der Freien, so sagen sie selbst, dass passt echt gut. Nur die Farbe der Karten🙄🙄🙄🙄🙄🙄 geht gar nicht, gib mir mein schwarz zurück😂 Und Sparkasse ähm ok, wer da Kunde ist…😂

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      1. Kann das sein, das du SPK nicht magst?😉 Salo ich gebe dir ja recht, aber ich denke in DE dauert alles wie immer etwas länger und bis der letzte Michel sein Giro von der SPK weg hat, vergehen noch paar Jahre. Da gehen auch heute noch Leute hin und holen Kontoauszüge papierhaft. Und das sind durchaus 30 jährige. Unvorstellbar, aber selbst beobachtet. Erst wenn so manches Fintech vor der Tagesschau Werbung macht, beschleunigt sich das.

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      2. SPK🙄🙄ähm nicht wirklich. Das ist wie eine Reise zurück in die Vergangenheit. Aber sie leben halt auch in ihrer eigenen Welt. Jeder wie er es halt mag😉

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      3. Aber es sieht ähnlich aus und manche verwechseln es. Der Wiki Artikel ist interessant, da er auch zeigt für was diese Flagge ursprünglich steht und das sie in abgewandelter Form später von der schwul-Lesbischen Szene aufgegriffen wurde. Aber die Bunq Farben sind wieder in einer anderen Anordnung und ein eigenes Design.

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  5. Vielleicht mögt ihr nochmal die unterschiedlichen Kontenmodelle von Bunq erklären. Ich teste das jetzt gerade, fand den Hinweis auf die Kosten nirgendwo im Anmeldeprozess, und lese nun in den AGB, dass die kostenlose Variante ein E-Money-Konto ist. Vielleicht mögt ihr das mal beleuchten.
    Schon klar, dass die kostenlose Variante weniger Funktionen hat, aber da man jederzeit downgraden kann, wäre es schon interessant, auch über den Teil des Kontos eine gute Einschätzung zu bekommen.

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    1. Hallo und merci für den Kommentar, wir arbeiten gerade an dem nächsten Post dazu. Testen gerade Bunq im In- und Ausland. Wir werden die Downgrade Möglichkeit und die Kontenmodelle dann noch detaillierter erklären. In der Aufbauphase hatte Bunq nochmals eine andere Struktur bei den Kontomodellen, die Altnutzern auch erhalten blieb. Aktuell haben sie Business (ist wirklich nur geschäftlich interessant) Premium und die kostenlose Variante. Die scheint aber auch nur dafür gedacht, wenn jemand mal sozusagen pausieren will. Die bis dahin eröffneten IBANs bleiben übrigens erhalten. Nach wie vor muss ich sagen, dass die Einstellmöglichkeiten der Konten und Karten über alles hinaus gehen, was wir bisher gesehen haben.

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  6. Auch wenn Bunq noble Grundsätze hat muss keiner Sorge haben das die Ökos mit unrasierten Beinen und recycelten Klamotten sind, eher ITler die die Bankenwelt verändern wollen. Das Geschäftsmodell kann funktionieren, auch wenn derzeit noch quer finanziert werden muss durch den Founder. Coole Funktionen hat bunq allemal, etwas für Kontrollfreaks.😂

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  7. Hallo! Habe mir deren Anlage Grundsätze durchgelesen. Sie dind wirklich nur mit dem absolut notwendigen (Auflagen) in Euro-Anleihen investiert. Alle anderen Geschäfte sind ausdrücklich ausgeschlossen, von Öl bis Nahrungsmitteln und sonst was. Und jede Bank macht wohl solche Eigeninvestments mit Kundengeldern. Unter dem Aspekt finde ich das Kontenmodell wirklich ok. Ethik kostet Geld.

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    1. Hallo Harald, ja das ist absolut richtig. Es gibt kein Trennbankensystem, Kundengelder werden auch für Investments in alles mögliche genutzt. Wenn man das nicht will, muss man eine Bank wie Bunq wählen. Uns fallen sie aber vor allen wegen den unvergleichlich guten Einstellmöglichkeiten und den 25 IBAN Konten auf. Die Zuordnung der Karten zu den jeweiligen Konten ist auch ein geniales Feature. Sie hatten am Wochenende eine Art Entwicklerkonferenz, mal sehen was noch kommt. 😉

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  8. Da habt ihr echt was gutes entdeckt/gefunden. 25 IBAN Konten mit diesen Steuerungsmöglichkeiten, gut. Das man die Karte jederzeit einem dieser Konten zuordnen kann, noch besser. Was noch wünschenswert wäre: Desktop Online Banking, Aufladung des Kontos wie es bei Revolut geht, mit K-Karte.

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  9. Das klingt alles sehr interessant, aber einige Fragen dazu:

    1. Gibt es da nur NL-IBANs, oder auch deutsche?
    2. Apple Pay haben die, aber Google Pay nicht?
    3. Haben die auch „normales“ Onlinebanking über den Webbrowser, oder ist das wieder so eine Bank für „junge Leute“, die man nur mit dem Handy benutzen kann? Fühle mich zwar selber nicht alt (Ende 30), aber finde es unglaublich unpraktisch, ein Konto über’s Handy zu bedienen (ist ja bei Revolut leider auch so).
    4. Kann man das Konto per HBCI nutzen?

    Ansonsten super Bericht, danke dafür!

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    1. Sind NL-IBANs. Aber echte, also ohne Umwege wie durch eine andere Bank zur Verfügung gestellt oder ähnliches. Warum müssen es unbedingt Deutsche IBANs sein? Bisher nur App Online Banking, es gibt eine Desktopversion extern entwickeln, mal googeln. Was ich mich gerade frage, kann man die ins DKB Online Banking einbinden? Wegen 3 und 4 weiss ich nicht…

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  10. Und noch was, bevor ich es vergesse: NL Bank, also kein Schnüffeln per Kontenabfrage durch gelangweilte Beamten möglich (wir wissen alle das der Anstieg dieser Abfragen nicht nur auf mehr legitime Fälle zurückzuführen ist)
    7,99 EUR ist da mehr wie fair, siehe mein erster Post. Alle beschweren sich über unmoralische Banken, aber das Konto muss ja kostenlos sein. Sorry, dass geht halt nicht. Dann zahl ich lieber was und hab ne Bank mit den mit Abstand besten Funktionen und eine die keine dreckigen Geschäfte macht.

    Wenn ich die kostenlos Banken nehme und nur eine der Extra Leistungen will, kostet das ohne Ende. Beispielsweise Unter- oder Zusatzkonto, Ersatzkarte und und und… Das ist doch Verars… pur. Aber Hauptsache man kann mit kostenlosem Konto werben.

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  11. Also ich finde die Bank genial. War schon vor deren jetzigen Premium Kontenmodell deren Kunde und habe die Entwicklung schon länger verfolgt. Spontan sehe ich das als die Hauptpluspunkte:

    1. Funktioniert alles was geht, App ist viel besser als N26
    2. Bis zu 25 echte IBAN Konten (Nutze 8)
    3. Sharing von Konten mit bis zu 100 Leuten
    4. Lastschriften kommen per Push rein und können angenommen/abgelehnt werden
    5. Mastercard Zahlungen auch alle per Push
    6. Beste Sicherheitseinstellungen am Markt was Karten UND Konten angeht
    7. Freundschaftlicher Kundensupport auch am Wochenende oder Abends
    8. Rascher Ausbau von Funktionen
    9. Eigene Konten können mit Fotos versehen werden.
    10. Karten können einem Konto frei zugeordnet werden
    11. Karten haben 2 PINS und können so 2 Konten zugeordnet werden.
    12. Karten ohne Prägung
    13. CVC nicht auf der Karte sondern in der App (SICHERHEIT!)
    14. Kartenbeschriftung beeinflussbar
    15. Auch geschäftlich (natürliche Person, kleineres Unternehmen) nutzbar.
    16. 2 Mastercard und 1 Maestro dabei
    15. Will kein Geld mit Geld (Finanz & Risikoprodukten) verdienen
    17. Nutzerdaten werden nicht verkauft (macht fast jede Bank, wenn auch anonymisiert)
    18. Stabiles Geschäftsmodell
    19. Echte Bank, Einlagensicherung, kein EGeld Institut

    Das mal so aus dem Stand. Die App ist wirklich unschlagbar, auch gegen N26 und Revolut. Ich tendiere
    zu einer Kombination aus Vollbank (Bunq) und Revolut für Ausland & Co. Selbst wenn ich bei beiden die Premiumversion nutze, kostet das genauso viel wie N26 Metal. Also N26 ist in jedem Fall für mich raus.

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  12. Hey Folks, mal was ganz anderes von euch, dachte ihr bleibt nur bei Revolut & Co. Finde ich gut, das ihr auch msl einen ganz anderen Weg geht. Gruss Kevin

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  13. Von denen hatte ich noch nie vorher gehört, sehr gut was ihr immer wieder entdeckt und ausprobiert. Und da kommen wir zu dem Punkt: Ihr findet etwas, testet es selbst, schreibt darüber, das ist was ganz anderes wie Pressetexte zusammen zu fassen oder nur das umzuschreiben, was das Unternehmen selber liefert, wie es die Schreiberlinge irgendwelcher Testmagazine oft machen. Macht weiter so!

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    1. Ja das sollte es, das war mit einer der Gründe für die Einführung, europaweite Zahlungen ohne Hindernisse, ganz wie im Inland. Aber bei manchen ist das noch nicht ganz angekommen, so zB bei meinem dämlichen Fitnessstudio. Und mancher AG tut sich auch schwer den Lohn auf eine nicht-DE Iban zu überweisen🙄

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  14. Hab mir das mal angeschaut, die sind schon sehr cool muss ich sagen. Da scheint es nicht um Design alleine zu gehen, sondern auch um den Spirit der Veränderung. Das mit dem ethischen kombiniert gefällt mir sehr gut. Wie kann man das Konto denn befüllen ausser mit SEPA? Und ich hab gesehen da gibt es auch eine Echtzeit Geldanforderung oder Geld schicken, wie läuft das bei denen?

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    1. Du kannst das Konto auch über SOFORT/Klarna befüllen. Ich persönliche bevorzuge eine SEPA Überweisung, weil ich diese per Echtzeitüberweisung von meiner Bank schicken kann und sie wird sofort auf dem Konto verbucht.

      Geld anfordern: Der Empfänger bekommt einen Link, der zu einer bunq-Seite führt. Hier kann er die Anforderung dann über SOFORT/Klarna begleichen. Wenn der Empfänger ebenfalls bunq-User ist, geht das natürlich direkt in der App und auch quasi in Echtzeit.

      Geld senden: der Empfänger erhält einen Link, unter dem er seine Kontodaten eintragen kann und er bekommt das Geld anschliessen überwiesen. Ist der Empfänger ein bunq-User, geht das direkt ohne Umwege.

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      1. Hallo Michael, danke für deinen Kommentar. Du bist leider zuerst im Filter hängen geblieben, sorry. Das was du übrigens beschreibst, macht Bunq gerade auch für Selbstständige interessant oder mit dem Geschäftskonto auch für kleine Unternehmen. Das mit SEPA läuft auch sehr gut, Ausgang bei der DKB um 6 Uhr, Eingang bei Bunq um 10 Uhr.

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    2. Hi Kati, also befüllen mit SEPA oder mit 2 Verfahren, die technisch einfach eine Echtzeitüberweisung von Deinem Konto bei einer anderen Bank auslösen. Leider geht es per Kreditkarte bei denen nicht. Die Funktion Geld senden oder anfordern läuft entweder smart intern oder per Link extern. Über den Link gibt der Empfänger dann seine Zahlungsdaten ein. Das klappt alles sehr elegant für eine „echte“ Bank😋😂

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    3. Also die wesentlichen Vorteile bei Bunq liegen darin, dass sie mehr Bank als IT sind, wohin Revolut beispielsweise von der IT zur Bank kommen. Es ist Geschmacksache, wir wollen für alle unsere Leser Alternativen aufzeigen zur Abzock-Filialbank

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  15. Den Laden kennt ihr? Hammer! Das hätte ich jetzt nicht gedacht, zudem die in Deutschland noch unbekannter sind wie Revolut & Co. Top Leute, bleibt da dran! Bin gespannt wie das weiter geht!

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  16. Ich war ja schon mit N26 begeistert, aber was bunq hier abliefert übertrifft N26 um Längen! Hervorragender Support, extrem schnell, fehlerfreie und superschnelle App, extrem schnelle Buchungen von Überweisungen, separieren von Zahlungen mit bis zu 25 Konten! Dazu Mastercard und Maestro, die man jederzeit direkt den Konten zuordnen kann. Daher braucht man auch nie mehr mehrere Karten und vieles vieles mehr!

    Für so ein solides und auch noch ethisches Geschäftsmodell (Daten, Art der Geschäfte insbes. Verwendung des Geldes) 8 EUR im Monat zu zahlen ist absolut in Ordnung.

    Danke für den tollen Bericht hier!

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