Black Swan

Wie wahrscheinlich ist es, dass eine Frau in solch einem Kleid durch den Wald läuft?

Vielleicht so wahrscheinlich wie die schwarzen Schwäne.

Für viele Jahre glaubte man, dass es keine schwarzen Schwäne gibt. Millionen von Beobachtungen zeigten ganz klar, alle Schwäne sind weiss. Überall auf der Welt gab es nur weisse Schwäne zu sehen. Es war so klar, so sicher, so wissenschaftlich erwiesen: Schwäne sind weiss!

Dann kam der Tag, an dem man einen schwarzen Schwan fand, in Australien.

Der deutsche Philosoph Karl Popper hat die bekannte Aussage gemacht, indem er sagte, dass jede Hypothese niemals als wahr überprüft werden kann, denn egal wie viel Forschung durchgeführt wird, die sie bestätigt, mag sie sich dennoch als falsch erweisen.

Wie wahrscheinlich ist es also, die Frau in dem Wald zu treffen und wenn es auch nur Sekunden sind? Es ist absolut unwahrscheinlich – bis du es erlebst. Und ich füge hinzu: Oder bis du es so sehr willst, dass es wahr wird und du dafür selber nachhilfst. Und genau das hat der Photograf des Bildes getan. Er suchte eine schöne Frau, die in einem solchen Kleid zu einer bestimmten Jahreszeit durch den Wald läuft. Und er schoss dieses einzigartige Bild.

Schwarze Schwäne

Im Leben lässt sich vieles leider nicht planen. Und selbst wenn es geplant wird, geht es oft schief. Der nächste Börsencrash, wo doch alle dachten es geht ewig so weiter, die Frau brennt mit dem Typen aus dem Fitnessstudio durch, der ach so sichere Job verloren. Ach so sicher geglaubte Dinge gehen durch plötzliche Ereignisse verloren. Vielleicht sogar Ereignisse, von denen niemals jemand dachte, dass sie eintreten. Das ist so ausgeschlossen wie…. ja, wie was denn? Schwarze Schwäne ?

Wir können nicht für alles vorsorgen, uns nicht gegen alles absichern. Es gibt Menschen, die haben sich gegen alles abgesichert, für alles vorgesorgt. Sie haben alles richtig gemacht. Und dann sind sie gestorben. Gar nicht so unwahrscheinlich, angesichts der Tatsache, dass wir alle sterben müssen, oder?

Schwarze Schwäne sind gar nicht so selten.

Aber warum akzeptieren wir sie zähneknirschend und voller Schmerzen in unserem Leben, wenn sie negativ sind, wollen aber nicht an sie glauben, wenn sie schön, positiv, inspirierend und auch noch selbst gemacht sind?

Was willst du?

Wie wahrscheinlich ist es, dass es dir in 30 Jahren besser geht als heute?

Wie wahrscheinlich ist es, dass du in 10 Jahren finanziell unabhängig bist?

Wie wahrscheinlich ist es, dass du der Frau auf dem Foto im Wald begegnest? Es ist absolut unwahrscheinlich, ausser du tust etwas dafür.

Je früher du wirklich weisst, was du im Leben willst, umso besser. Denn dann kannst du dich fokussieren und alles andere aus deinem Leben verbannen, was dich daran hindert das Ziel zu erreichen. Im Prinzip sind alle anderen Dinge Risikofaktoren auf deinem Weg zum Ziel. Es hiess immer, dass es nur zwei Tage gibt, an denen man sein Leben nicht verändern kann: Gestern und Morgen. Aber heute kannst du es.

  1. Denke so früh wie möglich über deine Lebensziele nach.
  2. Beseitige alle Ablenkungen.
  3. Meide Menschen, die dir nicht gut tun und dich nicht weiter bringen.
  4. Schaff dein Fernsehanschluss ab.
  5. Erschaffe immer etwas, bevor du konsumierst.

Auf die Punkte will ich kurz eingehen. Wer nachdenkt verändert sein Leben. Amüsieren kann man sich ab und an mal, klar. Aber es ist auch das Gegenteil von Nachdenken. Und es ist teuer. Es kostet dich das wertvollste was du hast, deine Lebenszeit. Mit Ablenkungen ist es das gleiche. Dosiert eingesetzt, können sie hilfreich sein und auch mal Erleichterung verschaffen. Aber vergiss nie die Kosten.

Ich sage das ganz bewusst, weil die meisten Menschen bei Kosten nur an Geld denken. Dabei sind Kosten auch Opportunitätskosten, Dinge die du nicht tun kannst, weil du mit Ablenkung beschäftigt bist.

Meide Menschen, die dir nicht gut tun. Hier musst du es in jedem Fall „durchziehen“. Überwinde falsche moralische Bedenken. Es hilft niemanden, wenn du zulässt, dass Menschen, die nicht dein Bestes wollen, dich deine Zeit kosten. Oft sind sie mit ihrem eigenen Leben unzufrieden und nur mit Gerede beschäftigt. Beende den Kontakt sofort! Die Gefahr ist sonst gross, dass dies auf dich abfärbt. Der Autor hat selbst -wie viele andere vor ihm- versucht solche Menschen zu ändern. Es geht nicht. Sie wollen es nicht. Daher ist dies absolute Zeitverschwendung.

Wenn du dich aber mit positiven Menschen umgibst, Menschen von denen du etwas lernen kannst, wird dich dies weiter bringen, inspirieren, dein Leben bereichern. Und davon gibt es wirklich viele. Manche von ihnen haben dich vielleicht beobachtet und sich selbst gefragt, schade das er oder sie keinen Kontakt mit mir hat. Warum hat er oder sie denn Umgang mit so negativen Leuten? Schade das wir uns nicht kennen. Und hier haben wir sie wieder, die Opportunitätskosten. In der Zeit, in der du mit negativen Menschen zu tun hast, hast du schon keine Zeit für die positiven und inspirierenden Menschen.

Das gleiche gilt für den Fernsehanschluss. Brauchst du wirklich den „Umgang“ mit den Gestalten in billigen TV Shows? Das Gerede, Star TV und Co? Was bringt dir das? Was hast du davon wenn, Star XY neues „Silikon“ hat oder Familie XY 1 Million mehr verdient hat? Was bringt es dir zu wissen, wie ein Journalist mit abgebrochenem Soziologiestudium über Donald Trump denkt? Oder das laut Umfragen mehr als die Hälfte der Deutschen kein Prozentrechnen können, Amerikaner fett sind und Jumbo 10 XL Schnitzel essen kann?

Du kennst die Antwort selber.

Erschaffe etwas

Du bist dein eigenes Projekt. Du hast es in der Hand das unwahrscheinliche wahrscheinlich zu machen. Wie der Photograf, der die Frau unbedingt im Wald fotografieren wollte, diesen femininen schönen Black Swan.

Die meisten Menschen versuchen ja nicht einmal Wünsche war werden zu lassen, sondern lassen sich im Sumpf der Beliebigkeit treiben. Und die meisten konsumieren nur. Nicht nur materielle Dinge, auch alles was sie an Unterhaltung in sich einsaugen. Sie „konsumieren“ auch andere Menschen, vergleichen sich, hängen sich an deren Verhalten auf.

Das Leben ist ein Geschenk, wie viele sagen. Das stimmt. Aber warum es dann in die Mülltonne werfen, wie wenn die Lebenszeit nichts wert wäre? Oder gegen wertloses tauschen?

Statt dessen kannst du die Zeit auch nutzen etwas zu erschaffen, etwas aufzubauen.

Geld ist nicht alles –  aber ohne Geld ist oft alles nichts.

Geld ist Energie. In Geld steckt Arbeit und Leistung. Mit Geld kann man anderen helfen, ein Unternehmen aufbauen, für echte Freunde da sein. Geld ist natürlich limitiert, da man keine Gesundheit und keine Lebenszeit kaufen kann. Aber es ist eben auch nicht nichts. Daher ist es auch nicht unwichtig und wer etwas anderes behauptet, lebt womöglich schon ein Leben, in dem er eben nicht mehr an Geld denken muss und schaut selbstgerecht auf die runter, die keines haben. Oder er lebt vom Geld anderer.

Ein erster Schritt…

Setze dir ein realistisches Ziel. Ambitioniert aber realistisch. Und habe den eisernen Willen es durchzuziehen. Je mehr Leute sagen, dass klappt nicht, umso besser. Damit sehen sich alle Menschen konfrontiert, die etwas aufgebaut haben oder dabei sind.

Wenn du etwas anderes haben willst, als 99% der Durchschnittsbevölkerung, musst du einen anderen Weg gehen als die 99%. Du bist also auf dem richtigen Pfad, wenn du Widerstand bekommst oder Ablehnung. Aber keine Sorge. Du bist damit nicht unbedingt alleine. Öffne deine Augen und halte nach Menschen Ausschau, die ihr Ding durchziehen. In den aller meisten Fällen sind das unternehmerische Menschen, Menschen die einen starken inneren Antrieb haben.

Wir haben ja schon darüber gesprochen, dass Geld Energie ist. Du wirst es brauchen. Also musst du hier zuerst etwas tun. Die ganze Bloggerszene in Thailand und „du lebst nur ein Mal, kündige deinen Job, werde Blogger“ usw. will ich nicht entzaubern. Alles hat seine Berechtigung. Aber entweder hast du ein Erbe von dem du leben kannst, oder du musst arbeiten. Und wenn du kein Sklavenverhältnis als Angestellter willst, brauchst du ein Business. Und das startet man mit… genau: Geld.

Daher ist der erste Schritt, etwas zu sparen. Sagen wir 5.000 – 10.000 EUR. Und dann kannst du beispielsweise an einem Programm wie Sweet16 teilnehmen.

Und wenn du dich etwas alleine fühlst oder noch nicht das richtige Mindset hast, dann schau mal bei dem Aufsteigerprogramm von Gregor vorbei.

In Deutschland ist es nicht wie in Amerika, wo die anderen dich begeistert pushen, wenn du sagst du hast etwas vor um ein Ziel zu erreichen. Hier wird man dich eher ausbuhen oder belächeln. Aber es gibt eben durchaus auch hier Leute, die dir weiterhelfen wollen und nicht voller Neid sind, wenn du etwas geschafft hast, sondern sich mit dir freuen.

Wie wahrscheinlich ist es…

…das du in 10 Jahren finanziell unabhängig bist?

…das du in 7 Jahren nicht mehr arbeiten gehen musst?

Wenn du nichts tust, ist es wahrscheinlicher das deine Frau mit dem Typen vom Fitnessstudio durchbrennt, du deinen Job verlierst, der nächste Börsencrash kommt. Und es ist sehr wahrscheinlich das du vorher stirbst.

Warum den Black Swan nur einfach akzeptieren und nicht selbst für einen sorgen, indem du dein Leben in die Hand nimmst, dich bewegst, etwas änderst? Du bist dann der Black Swan für andere. Denke nochmal an den Philosoph Karl Popper. Alles ist so unwahrscheinlich, bis das Gegenteil bewiesen wird.

Sei ein Beweis.

„He who desires but acts not, breeds pestilence.“  – William Blake

Black Swan
Black Swan at Lake Rotorua in August 2017.

24 Kommentare zu „Black Swan

Gib deinen ab

  1. Das mit den Menschen, mit denen man sich umgibt ist ein nicht zu unterschätzender Faktor. Irgendwo habe ich einmal gelesen, das man der Durchschnitt aus den 5 Menschen ist, die einem am nächsten sind. Ob bewusst oder unbewusst, andere beeinflussen uns. Das lässt sich auch positiv nutzen: Ein bewusst gewähltes Umfeld aus Menschen, von denen man etwas lernen kann und die motivierend wirken. Mindestens aber unterstützend. Das sollte man von den seinigen, die als Freunde gelten mindestens erwarten können. Und wenn die die eigene Lebensplanung blockieren, gilt es etwas zu ändern.

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  2. Herzlichen dank für diesen aufmunternden und motivierenden Post! Ab und an passt das sehr gut, auch zu eurer Seite! Ich lese immer alle Posts von euch und freu mich schon auf die nächsten!

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  3. Also ich hab den Post nun drei Mal gelesen. Bin in einer blöden Lebensphase und hab echt privat und beruflich Pech gehabt und versuch wieder auf die Beine zu kommen. Der Post hat mich sehr motiviert! Danke dafür nochmals😘 Und Salome? Das Kleid ist echt etwas Batwoman😂

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    1. Hallo Anna, das tut uns sehr leid. Lass dich nicht runter kriegen und gib nicht auf. Lass dir Zeit, schalt erst mal ab und überlege dir dann in Ruhe wie es weiter geht und was du erreichen willst. Schritt für Schritt. Liebe Grüsse, Team Blackwater

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      1. hahahaha, wie geil. Danke! 😘Mich erinnert das an die Aussage: “Menschen, die andere dazu zwingen wollen, an ihren Ideen festzuhalten, sind stets die gleichen Personen, deren Ideen schwachsinnig sind.” Freiheit ist auch frei von zu sein.

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      2. …frei von Meinungen und Menschen die einen in eine Richtung schieben oder zwingen wollte ich schreiben, war zu schnell. Glaube das macht einen nicht nur seelisch, auch körperlich krank.

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      1. Ich war früher vor allem von den Nachrichten abhängig. Bis ich bemerkte, dass ich dadurch, was in diesen Nachrichten gibt – heißt Politik :-), nur irritiert bin. Es ist nicht so, dass mir jetzt alles egal ist, aber die Nachrichten im Internet reichen völlig. Ich höre jetzt dafür mehr Musik und das tut wirklich sehr gut 🙂 Schöne Grüße aus Polen – Lena

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      2. Hi Lena, du sprichst mir aus der Seele, das war bei mir genauso. Ich dachte immer, man muss doch informiert sein und habe mir fast jeden Polit Talk und Nachrichten täglich angeschaut. Aber was bringt das für das eigene Leben? Totale Reizüberflutung. Abgesehen davon, dass Nachrichten heute alles andere als neutral sind. Daher sehe ich es wie du. Nachrichten aus dem Netz und das sicher nicht täglich. Polit Talks schaue ich überhaupt keine mehr. Relativ gut und selektiv für den eigenen Bedarf kann man das mit Twitter machen, in meinem Fall habe ich sozusagen Alarme nur bei Wirtschafts Headlines. Und ob ich die ganze Story dazu brauche, dass überlege ich mir dann zwei Mal. Liebe Grüsse nach Polen zurück.

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