Kann man mit Forex reich werden?

Erst einmal möchte ich mich entschuldigen für diese plumpe Formulierung. Sie klingt in etwa so, wie wenn das Tellerwäschermädchen 200 USD in die Hand nimmt und sich auf den Weg zur Milliardärin machen will. Aber da wir hier nach über 30 Jahren gemeinsamer Finanzmarkterfahrung zum Nachdenken anregen wollen und auch ab und an etwas Aufklärungsarbeit betreiben, haben wir die Frage so formuliert, wie sie im Internet gesucht wird.

Dieser Tage habe ich privat wieder in Instagram entdeckt, dass bezüglich Kryptotrading und Forex, welches bedauerlicherweise immer in einem Atemzug genannt wird, Unmengen an Werbepostings kursieren. Große Häuser, riesige Yachten, teuere Autos und schöne Frauen. Die Reihenfolge ist auch interessant, vielleicht aber nur Zufall.

Angeblich wurde irgend ein Geheimnis entdeckt, ein geheimes System, mit welchem jeder reich werden kann. Es erinnert mich etwas an Carsten Maschmeyer, der in der Sendung „Höhle der Löwen“ (üblicher billig Abklatsch aus dem US-TV) in die Investmentidee mit dem Krytotrading-System eines Startups einstieg. Im Nachhinein stellte sich für viele Interessenten heraus, dass es darum ging, bei einem CFD-Bucketshop Konten zu vermitteln und die Interessenten wurden mit Telefonterror des Strukturvertriebs überzogen.

 

Ein anderes Beispiel: Vor vielen Jahren war es im weitläufigen Bekanntenkreis (Bekanntenkreis, nicht Freundeskreis!) ein absoluter Insidertipp einen Termin mit einem Vertriebler von Versicherungen und Investmentfonds zu machen. Erst wenn man etwas von den erst genannten Produkten abschloss, bekam man Zugang zu einer ganz tollen Investmentidee. Jahre später kam heraus, dass viele Menschen mehrere 100.000 EUR auf seine Empfehlung angelegt und verloren hatten. Bei manchen die ganze Altersvorsorge. Das tut mir einerseits leid. Andererseits erinnere ich mich an die Gier derer, die dort Kunde waren und auch auf andere einredeten, dort Kunde zu sein. Eine Art „finanzpornographischer Gruppenzwang“, um einmal die Wortschöpfung von letzter Woche zu bemühen. Die Geschichte wiederholt sich immer wieder, wenn daraus nicht gelernt wird. Und es wird nicht gelernt.

 

Blackwater.live - Reichtum?
Sagenhafter schneller Reichtum wurde schon oft versprochen um Menschen zu beeinflussen. Das dies immer wieder funktioniert, sagt nicht nur über die etwas aus, die ihn versprechen, sondern auch über die, die sich darauf einlassen.

 

Reich werden..

… ist ein Traum vieler Menschen. Was immer das heisst. Sie verbinden damit die Luxusgüter, die ich Eingangs beschrieb. Ihr Glück scheint davon abzuhängen und sie streben nach diesen Reichtümern und deswegen riskieren sie alles um ihr Ziel zu erreichen. Auch wenn manche es nicht aussprechen, aber ihr Verhalten zeigt es.

Bei anderen ist es das Wissen tief in ihrem Inneren, dass die Rente eben nicht reichen wird und man rechnerisch seine 300.000 – 400.000 EUR im Alter braucht. Das hört sich viel an, hat aber mit „reich werden“ nichts zu tun. Ich sage nur, geht zur Sparkasse eures Vertrauens und lasst euch die Vorsorgelücke ausrechnen. Das dürfte in diesem Fall schon etwa stimmen. Oder ihr schaut in ein altes Posting von Lara rein. Es ist älter und sie war nicht gut drauf, aber die Zahlen passen: HIER unter einem extra Fenster. In Kürze wird es eine Überarbeitung geben, aber zur Erklärung reicht es auf alle Fälle.

Reich werden im dörflich-trivialen Sinn muss jeder, der in der Rente nicht Flaschen sammeln gehen will. Oder auswandern, wo es günstiger ist. Und pseudobescheiden so zu tun, als wenn es nicht so wäre, ist pure Heuchelei. Die, die darauf herein fallen, werden in einem DRK-Altenheim enden und zwei mal am Tag im eigenen Urin gedreht. Das ist mein voller Ernst, alles live gesehen und selbst im Zivildienst erlebt. Und das war vor 20 Jahren schon so.

Es ist schwierig eine Zahl für Reichtum zu definieren und das können wir hier auch nicht. Daher wollen wir zur eigentlichen Frage zurück kehren.

 

 

Kann man mit Forex „reich“ werden?

Man kann mit allem reich werden, wie Menschen rund um den Erdball zeigen. Es ist nur die Frage, sind das Einzelfälle oder ein reproduzierbares System. Darauf kommt es nämlich an, wenn es für „alle“ gelten soll.

Mit Forex kann man definitiv reich werden in jeglicher Definition. Aber es ist kein „free lunch“. Das gibt es nicht umsonst und damit meine ich nicht nur monetäre Kosten. Sondern die Kosten was Zeit, Nerven und Enttäuschungen angeht, der Frust, der sich einstellt.

Als Einzelkämpfer ist man verloren. Viele konzentrieren ihren Fokus auf das Erlernen eines Handelssystems und denken hierin liegt der Schlüssel. Das ist aber falsch. Denn das ist noch die einfachere Sache. Das größte Problem ist die Psyche. Ich möchte mal ein Beispiel machen um das Problem klarer zu beschreiben. Oft erlebt:

Jemand lernt ein Handelssystem, indem er viele Seminare besucht. Dann geht er an das eigene Trading. Es kommt zu einem Drawdown, also mehreren, vielleicht 10 Trades in Folge. „Funktioniert das System noch? Vielleicht haben die Märkte sich geändert. Sollte ich eine Risikoanpassung vornehmen? Oh man, was ist wenn das Geld weg ist?“

An diesem kleinen Beispiel kann der Professional schon gleich mehrere Fehler herauslesen:

 

  • Zweifel. Bringen einen um. Sofort Trading stoppen und eine Pause einlegen zum regenerieren und umstellen des Mindsets.
  • Risikoanpassung? Jetzt erst daran gedacht? Absoluter Fehler.
  • Wenn das Geld weg ist?“ Hier tradet jemand mit Geld, dass er nicht verlieren darf. Aus diesem Grund wird er es verlieren. Das ist Fakt.
  • Ich muss Betrag X am Tag verdienen, nun habe ich eine Woche verloren. Fehler: Die Märkte liefern nicht wenn der Trader es „braucht“, sie liefern wenn sie liefern. Und wenn jemand das Geld braucht, liefern sie meist gar nicht.

 

Obiger beschriebener Trader wird es definitiv NICHT schaffen, da die benannten Fehler einzeln genommen schon groß genug sind, um ihm das Genick zu brechen. Das Handelssystem von ihm mag sogar gut sein. Aber er wird an den anderen Faktoren scheitern. Und das Beste ist: Am Ende hätte es sogar geklappt, wenn er ein Risk- und Moneymanagement gehabt hätte und vielleicht jemand, der ihn psychologisch stützt.

FX-Trading ist Psychobusiness und es wird sich an diesem großen Faktor Psyche entscheiden, ob es klappt oder nicht, selbst wenn das Handelssystem profitabel ist. Ein profitables Handelssystem ist das geringste Problem.

 

 

Kann man denn von FX Trading leben?

Mit dem Denken eines Angestellten? NEIN.

Mit dem Denken eines Unternehmers? Möglicherweise.

 

 

Wie komme ich zu dieser Aussage?

Ein Angestellter bekommt jeden Monat sein Gehalt auf sein Konto. Monat für Monat. Er kann sich darauf verlassen, zumindest auf Halbjahressicht und wenn er nicht Intrigen oder der Digitalisierung etc. zum Opfer fällt.

FX-Trading funktioniert so aber nicht. Wenn ich schon lese – und das wird immer wieder geschrieben – ich brauche nur X EUR am Tag verdienen oder woanders heisst es „2000 EUR am Tag verdienen statt arbeiten gehen“, sorry Leute, dass ist so ein Bullshit. Das muss ich in aller Deutlichkeit hier sagen. Solche Sätze führen zum Untergang des angehenden Traders, da sie eine völlig falsche Erwartungshaltung auslösen. Und wer so etwas noch vermarktet, ist entweder völlig unwissend oder boshaft.

Die Märkte liefern nicht wenn wir es brauchen. Und keine Strategie der Welt funktioniert jeden Tag, noch nicht einmal jeden Monat. Trading muss man als Business sehen. Wie ein Unternehmer. Und da sind die Erträge nicht Monat für Monat gleich und es gibt auch Monate, die Verluste bringen im Sinne von mehr Investitionen wie Einnahmen.

Das größte Problem neben den genannten Psychofallen ist das Mindset eines Angestellten zu haben und dann Trader werden zu wollen. Wahrscheinlichkeit des Ruins: 100%

 

Ein Trading Jahr sieht, wenn ALLE anderen Faktoren passen, so aus:

  • Januar +5%
  • Februar +15%
  • März -10%
  • April -2%
  • Mai -7% (Denke: „Oh, das funktioniert alles nicht“!)
  • Juni +40%
  • Juli +20% (Denke: „Ich werde reich, ja ja ja“!)
  • August +/-0
  • September -10%
  • Oktober -10% (Denke: „Das gibt es doch nicht, es war doch falsch“)
  • November +40%
  • Dezember +2%

 

Also, selbst wenn ich ein super Handelssystem habe, wird die Psyche 70-90% aller Trader brechen. Glaubt ihr nicht?

Dann lest die Pflichthinweise bei den Brokern in Deutschland durch. Die BaFin hat die in Deutschland zugelassen Broker dazu verdonnert, auf ihrer Startseite diese Zahlen auszuweisen. Meistens steht dort in etwa: „Bei diesem Anbieter verlieren 80% aller privaten Kunden ihr Geld“.

Das liegt nicht daran, dass böse Hedgefonds besser sind oder große Banken angeblich Insiderwissen haben. Insiderwissen ist meistens eher am Aktienmarkt anzusiedeln und im Bereich FX bei der schieren Marktgröße seltenst profitabel nutzbar. Siehe der Schweizer Franken Crash. Wer wusste davon damals? Die Zahlen der Banken zeigen: Niemand.

 

Nein, der Großteil der privaten Trader verliert weil:

  • Handelt mit Geld das er/sie/es nicht verlieren darf.
  • Hat kein Risikomanagement.
  • Angestellten Mindset.
  • Hat einen Signal Service, der nicht umsetzbar ist.
  • Hat einen Signal Service, der Betrug ist.
  • Social Trading (hier sind es gleich mehrere Faktoren, die zum Ende führen)
  • Hat einen Bucket-Shop Broker.

 

Auf den letzten Punkt will ich heute auch nochmal eingehen. Zunächst eine Verlinkung unter neuem Fenster zu einem älteren Artikel von mir. HIER.

Um es hier in Kurzform zu erklären: Die meisten privaten Trader kennen nicht einmal den Unterschied zwischen einem ECN-Broker und einem Market Maker. Wir nennen sie ganz gerne Bucket Shop. HIER die Wiki Story dazu.

Market Maker leiten Kundenorders NICHT in den Devisenmarkt weiter, sondern sind selbst die Gegenpartei. Daher sind sie auch ganz großzügig und verlangen meist keine Kommission für die Orders. Da sie wissen, dass die meisten Kunden ihr Geld verlieren, ist der Verlust des Traders der Gewinn des Brokers.

Ein ECN-Broker nimmt eine kleine Kommission und leitet die Order in den Interbankenmarkt weiter, den echten Devisenmarkt. Ein ECN Broker kann keine Kurse manipulieren, da es die Marktkurse sind und nicht sein eigener Datenfeed. Und hier kommt der Punkt: Ihr habt eine funktionierende Handelsstrategie, ihr hab das richtige Mindset, ihr habt eure Psycho- Hausaufgaben gemacht?

Ihr werdet trotzdem verlieren. Weil ihr einen Market Maker Broker habt, der einen eigenen Datenfeed liefert und euch ausstoppen wird.

Die meisten Strategien auf täglicher Basis benötigen nur einen Überhang von 3-4 Trades im Monat um sehr profitabel zu sein, so auch unser Sweet16 Short-Term System. Wenn aber diese wenigen „Überhang-Trades“ ausgestoppt werden, weil der Broker einen abzockt, dann wird auch diese Strategie nicht funktionieren!

 

Blackwater.live - FX Trading benötig sehr viel Zeit, Geduld und Ausdauer.
Die Erfordernisse für FX Trading werden meist völlig falsch eingeschätzt. FX-Trading ist „Psychobusiness“ und benötigt sehr viel Ausdauer und Willensstärke.

 

Hey, kann man jetzt mit Forex reich werden oder nicht?

Für die meisten Menschen: NEIN. Für die, die alle genannten Fehlerquellen ausräumen, Zeit, Geduld und einen starken Willen mitbringen: JA.

Und wie soll das nun gehen?

Die Lösung ist das Wachstum mit kleinen Accounts. Ihr eröffnet einen kleinen FX Account bei einem echten ECN Broker mit Geld, dass ihr verlieren könnt. Ihr dürft keine Emotionen an diesem Geld hängen haben. Ihr müsst es traden können, wie wenn es ein Demo-Account ist. Und hier kommt einer meiner Einsteigertipps: Tradet ihn so lange, bis ihr ihn verdoppelt habt. Hebt eure Ersteinlage wieder ab.

JETZT seid ihr komplett ohne Risiko. Nun setzt euch ein Ziel. Beispielsweise 100.000 EUR. Ihr tradet so lange, bis das Ziel erreicht ist! Dann hebt ihr die 95.000 EUR Ertrag ab und startet wieder von vorne mit den 5.000 EUR. Wenn ihr das geschafft habt, dann macht das gleiche mit 10.000 EUR. Tradet in dem Fall bis es 200.000 EUR sind. Dann 30.000 EUR, bis es 300.000 EUR sind. Weiter, weiter und weiter.

Wie lange dauert es nun, aus einem 5.000 EUR Account einen 100.000 EUR Account zu machen?

Mit dem System und der Macht des Zinseszinseffekts dauert dies bei 13,5% im Monat zwei Jahre. Würden wir für ein Jahr damit weiter traden, wären es 447.000 EUR. So funktioniert der Zinseszinseffekt und so tradet man.

 

Hinweis: Das ist ein Beispiel, welches so schon funktioniert hat. Es kann aber auch länger dauern. Es dient nur zu Erklärung der Macht des Zinseszinseffekts. Und auch hier möchte ich eines wieder sagen: Nur weil wir nicht mit Sicherheit wissen, ob es in Zukunft nun 2, 5, oder 7 Jahre dauert ist das kein Grund es nicht zu tun. Wir nutzen doch auch ETFs zur Altersvorsorge und wissen nicht, ob die die nächsten 30 Jahre ihre 6% p.A. im Schnitt machen, so wie es die letzten 30 Jahre der Fall war.

 

 

Im Trading geht es nicht um ein magisches System, nicht um Insider Tipps, nicht um Reichtum!

Es geht um reproduzierbare Erfolge auf einer langen Zeitachse. Es geht um viele kleine Trades, nicht um Big-Tickets. Bei vielen ist Trading von dem Film Wall Street Teil 1+2 und ähnlichen Streifen geprägt. Abgesehen davon, dass dies Hollywood ist, geht es dabei um Investment Banking und nicht um Traden. Vor 2008/2009 war in vielen Banken der Eigenhandel im Investment Banking eingegliedert, daher wird das oft durcheinander geworfen.

Wenn ihr also in Zukunft lest, dass jemand sich vom Trading eine Yacht gekauft hat und fünf Frauen nun um ihn herum springen, dann wisst ihr nicht nur, dass dies keine wahre Liebe der Frauen zu dem Typ ist, sondern auch, dass die Geschichte Müll ist.

Wenn ihr lest, dass man mit System X jeden Tag 2.000 EUR macht, dann…

Wenn ihr lest, jeder kann mit Trading reich werden, dann…

Wenn ihr von Geheimtipp XYZ hört, dann…   (+man will euch was verkaufen)

 

 

… wisst ihr, dass ist der Wahrheitsgehalt von Biene Maja.

 

 

Blackwater.live - Gegen den Strom schwimmen
FX-Trading erfordert mental gegen den Strom zu schwimmen, da die meisten Menschen es weder verstehen wollen, noch darin ein echtes Business sehen. In einer Gesellschaft, in der schon Aktien und ETFs als Teufelszeug gelten, ist FX Trading wohl im Reich der Finsternis anzusiedeln.

 

Erfolgreiches Trading ist möglich und daher haben wir unser Programm Sweet16 entwickelt. Mit dem Trading zwei funktionierender Systeme und psychologischer Unterstützung durch tägliche Mails gibt es eine reale Chance, erfolgreich zu sein. Natürlich kann man auch auf eigene Faust starten, bitte nur an die Punkte denken, die ich hier erwähnt habe. Und nicht zu viel Geld einsetzen, die ersten 6 Monate idealerweise nur Demo-Trading.

Falls es nicht klappt, sind wir da. Mit über 30 Jahren gemeinsamer Finanzmarkterfahrung wissen wir, dass es für die meisten nur mit Unterstützung gehen wird und sei es nur die ersten paar Jahre.

Aber lasst euch das FX-Trading nicht kaputt machen von dem ganzen Müll da draussen und dem schlechten Ruf, den es durch Zocker und Dummschwätzer über sagenhaften Reichtum erlangt hat. Das wäre traurig, denn es ist eine wunderbare Möglichkeit sich zu diversifizieren und mehrere Chancen zu nutzen um Vermögen aufzubauen.

 

 

Blackwater.live im Oktober 2018

Blackwater.live - Forex Trading mit System
“The information you have is not the information you want. The information you want is not the information you need. The information you need is not the information you can obtain. The information you can obtain costs more than you want to pay.”
–Peter L. Bernstein, Against the Gods: The Remarkable Story of Risk

11 Kommentare zu „Kann man mit Forex reich werden?

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  1. Kann man definitiv und nach jeder Definition. Manche Menschen versuchen es ja nicht einmal und heulen nur rum, anstatt die Chancen des Lebens mal zu nutzen. Immer diese ewige Angst vor neuem. Das ist Deutschland!

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  2. Durch den Wesir zu euch…Spannendes Thema, auch wenn ich ein passiv- Anleger Mindset habe. So wie in vielen Artikeln von euch erklärt könnte ich es mir vorstellen, da es nur ein kleiner Teil Risikokapital ist und der dann entweder wächst durch Trading oder eben nicht. Zumindest riskiert man nicht viel. Entweder werde ich also schlauer oder reicher oder im Idealfall beides.

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    1. Danke für den Kommentar! Absolut zutreffend, der Zusammenhang Risikokapital und „kleiner Teil“ (des Vermögens) ist genau richtig. Und an den Finanzmärkten wird man immer schlauer, wenn man zum Lernen bereit ist. Wenn dann noch einige Euros oben drauf kommen, umso besser.

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  3. Herzlichen Dank für diese doch sehr klare Aussage! FX zum diversifizieren ist etwas ganz anderes wie zu sagen, ich mache nur noch FX Trading. Und wenn es in das eigene Finanzkonzept rein passt, dann warum nicht? Man sollte immer alle Möglichkeiten nutzen um sich etwas aufzubauen.

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  4. Wiki sagt: Das Wort Reichtum bezieht sich auf die Verfügbarkeit von materiellen oder immateriellen Gütern, die das Leben bereichern. Reichtum bezeichnet den Überfluss an geistigen oder gegenständlichen Werten, insbesondere die Tatsache des Besitzes von materiellen Gegenständen.

    Reichtum = Vermögen – Ansprüche

    Daher werden viele sich immer schlecht fühlen, egal wie viel sie haben. Die Ansprüche sind zu hoch und steigen oft überproportional zum Einkommen. Und das sieht man schon an den Gesichtern🙄

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  5. Das ist das erste vernünftige was ich zu dem Thema im Netz gelesen habe. Die Unseriosität im Netz zum Thema Forex kommt vorwiegend durch die künstlichen Bilder von Reichtum und Luxus und irgendwelchen Typen, die nicht wirklich aussehen, als wenn sie davon eine Ahnung hätten, sondern eher wie Coverbilder von Rapalben und ähnlichen Leuten mit… sagen wir limitierten geistigen Möglichkeiten. Was ich noch nicht wusste, wie man den Zinseszinseffekt im Trading nutzen kann, genauer die Umsetzung. Danke.

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  6. Das mit den kleinen reproduzierbaren Erfolgen hat mir die Augen geöffnet. Viele denken (icch bisher auch) wenige dicke Trades und irgendwelches Geheimwissen und es läuft. Erst durch euch habe ich gelernt das dies Schwachsinn ist und danach wie es wirklich funktioniert und auch wie man den Zinseszins Effekt beim Trading nutzt. Gute Arbeit und weiter so!

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  7. Das gefällt mir so gut an euch, ihr seid sehr bodenständig und macht keine unrealistischen Versprechen. Es geht Stück für Stück vorran und ich freue mich schon aufs nächste Jahr. (die Woche war Bombe!!,)

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  8. Zitat: „Wie lange dauert es nun, aus einem 5.000 EUR Account einen 100.000 EUR Account zu machen?

    Mit dem System und der Macht des Zinseszinseffekts dauert dies bei 13,5% im Monat zwei Jahre. Würden wir für ein Jahr damit weiter traden, wären es 447.000 EUR. So funktioniert der Zinseszinseffekt und so tradet man.“

    Ich gehe davon aus, dass ihr das weiter traden mit dem dann 100TEUR schweren Account aber nicht empfehlt, oder? Nach eurer Beschreibung würde ich dann wieder mit einem 5TEUR-Account starten, wieder bis 100TEUR traden, dann einen 10TEUR-Account starten und bis 200TEUR traden usw. Das heißt der Zinseszinseffekt ergibt sich durch die wachsenden Account-Größen, oder habe ich da etwas falsch verstanden?

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    1. Michael das ist richtig, wir halten das Risiko immer niedrig. Das ist eine Rechnung, die die Möglichkeiten zeigt. Grundsätzlich gehen wir immer nur das Risiko ein, das nötig ist um das Ziel zu erreichen. Wie heute: Stand jetzt stehen wir 20% im Plus nur im Oktober. Wir sind vorsichtig und erhöhen das Risiko nicht.

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