bunq – Bank of the free

Es ist schon eine ganze Weile her, Ende August habe ich zuletzt über die bunq Bank geschrieben. Wie ihr wisst, sammle ich keine Informationen im Internet um dann einen Artikel zu schreiben, sondern werde Kunde, probiere und teste es dann selbst aus. Es ist eine Art Leidenschaft von mir, die Fintechs zu nutzen und es macht auch wirklich Spass im Vergleich zu dem, was die langweilige Altbankenwelt Deutschlands so bietet.

 

Bunq Bank - Review Blackwater.live

 

bunq legt übrigens Wert darauf stets klein geschrieben zu werden, also bunq statt Bunq.“

bunq hat in den letzten Wochen einiges an Updates gebracht und auch an Veränderungen. Und nachdem ich eine persönliche Einladung per Mail nach Amsterdam erhalten habe dachte ich, jetzt musst du mal die ganzen Updates und Nutzererfahrungen weiter geben.

Ist bunq nach ausgiebigen Testen empfehlenswert? Und für wen? Welche Probleme löst bunq, die andere Fintechs nicht angehen? Und welche neuen Probleme treten möglicherweise auf? Es gibt die bekannte Aussage, dass man einen Vorteil immer mit einem Nachteil erkaufen muss. Ist das auch bei bunq so?

 

Was bekomme ich für mein Geld?

bunq hat eine kostenfreie Basis Mitgliedschaft und man kann jederzeit sich in diese runterstufen lassen. Seine Konten behält man dann, aber die Karten werden deaktiviert. Theoretisch wäre bunq also weiter voll nutzbar, nur mit den Karten könnte man nicht mehr zahlen. Ich habe das getestet und mich zwischenzeitlich downgraden lassen, um zu sehen was wirklich passiert. Es geht in der App völlig problemlos. Anders als bei N26 und Revolut, kann ich hier monatlich downgraden und bin dann kostenlos unterwegs.

Ansonsten gibt es eine bunq Premium Mitgliedschaft. Diese kostet 7,99 EUR im Monat. Dafür erhält man die volle Nutzbarkeit der bis zu 25 IBAN Konten und 3 Master/oder Maestrocards, ja nachdem was einem lieber ist. Ich habe nur Mastercards, da meiner Erfahrung nach überall wo Maestro genommen wird, auch Mastercard akzeptiert wird. Aber dies ist nur meine persönliche Erfahrung, für andere mag das nicht stimmen.

 

25 IBAN Konten

Das ist wirklich eine geniale Sache, denn diese IBAN Konten sind voll nutzbar. Gleich zu Beginn möchte ich auch darauf verweisen, was mir mehrfach zugetragen wurde. Manche haben mir nach dem letzten bunq Artikel geschrieben, dass niederländische IBANs nicht überall akzeptiert werden. DAS MÜSST IHR EUCH NICHT GEFALLEN LASSEN! Über die Wettbewerbszentrale kann man das abmahnen lassen. Das fällt unter den Begriff IBAN-Diskriminierung. Die Links anbei, die über den Sachverhalt informieren bzw. wo ihr euch auch beschweren könnt.

 

Bundesfinanzministerium zum Thema IBAN

Wettbewerbszentrale – IBAN Diskriminierung

 

Das IBAN System wurde extra entwickelt, um innerhalb der EU einen schnellen und effizienten Zahlungsverkehr zu installieren. Daher solltet ihr auf eure Rechte bestehen und Unternehmen melden, die das boykottieren. In der EU gibt es eine Menge Probleme und Nachteile, über die man sich ärgern kann. Aber auch eine Menge Vorteile und die sollte man auch nutzen und nutzen können. Das IBAN System gehört ganz klar dazu. Es wurde mit viel Aufwand und Arbeit entwickelt und es kann nicht sein, das Fitnessstudio „Kraft statt Hirn“ und die lokale Kuhdorfzeitung das IBAN System blockieren – zum Nachteil von euch.

Die IBAN Konten sind ideal, wenn man sich ein hochtransparentes System der Haushaltsführung schaffen will. Denn man kann sie komplett individualisieren mit Bildern. Ausserdem kann man Limits für jedes Konto einzeln festlegen. Habe ich beispielsweise ein Limit von 100,00 EUR festgelegt, werden alle Zahlungen, wie beispielsweise Lastschriften, darüber hinaus abgewiesen. Das ist wirklich etwas für Kontrollfreaks und etwas davon schlummert doch in jedem von uns, gerade wenn es um Geld geht, oder?

Ich selbst nutze auch (noch) nicht alle 25 IBAN Konten, aber habe für verschiedene Zwecke mir bereits welche zugelegt und individualisiert. Denkbar ist, sich ein Konto nur für Versicherungen zuzulegen, eines nur für Finanzdienstleistungen, eines Rund um das Haus, sofern ihr eine Immobilie besitzt. So hat man maximale Transparenz und auch für den Steuerberater ist dies hilfreich. Als Geschäftskonto ist auch ein Konto denkbar, auch wenn ihr Privatkunde seit. Ein richtiges Geschäftskonto bietet bunq auch an, aber dies wird erst benötigt, wenn ihr selbst Lastschriften einzieht. Solange dies nicht der Fall ist oder ihr nur mit Paypal arbeitet, was ich beispielsweise mache, reicht einfach ein weiteres IBAN Konto.

Diesen Konten lassen sich die Karten entsprechend zuordnen. Dies kann man immer wieder flexibel ändern, ganz nach Bedarf. Ihr seht oben auf den Bildern in kleiner Schrift unter den Konten, welche Karten welchem Konto zugeordnet sind.

Das ist wirklich sehr gut gelöst. Ich habe mir beispielsweise eine Karte bestellt, nur für unsichere Internet Zahlungen und sie „Internet Risk“ genannt und mit einem schauerlichen Bild das Konto dazu versehen. Diese Karte ist nur dafür da, im Internet zu bezahlen. Dort tritt immer ein erhöhtes Risiko auf. Theoretisch braucht ihr kein extra Konto für das Thema, da ihr die Karte ja einzeln steuern könnt, die für solch einen Zweck gedacht ist. Aber ich habe mir dazu noch ein IBAN Konto angelegt, das Bild hinterlegt und habe immer genau das Geld auf dem Konto, was ich für einen einzelnen Zahlungsvorgang benötige. Doppelte Sicherheit sozusagen.

Und so hatte ich dann auch das „Glück“ vor kurzem, dass eine Zahlschnittstelle eines Internetanbieters fehlerhaft war. Die ganze Nacht durch wurden munter Beträge zwischen 50,00 EUR und 100,00 EUR gebucht, die dank meiner Einstellungen alle abgewiesen wurden.

Wenn ich mir nun vorstelle, dass wäre eine meiner „offenen“ Kreditkarten gewesen, dann wäre ich am nächsten morgen mit über 15.000 EUR in der Kreide gestanden. Ich habe alle Umsätze addiert. Das Geld hätte ich irgendwann vermutlich wieder bekommen, aber der ganze Ärger bis dahin hätte mich Energie gekostet. Und gehen wir einen Schritt weiter: Am Jahresende bin ich auf einer Reise mobil unterwegs. Wenn dann über Nacht das bereits erlebte passiert, wäre meine Kreditkarte gesperrt, weil sie bis am Anschlag im Minus ist. Da nützt es mir auch nichts, wenn ich mein Geld 14 Tage später wieder bekomme. Ihr seht, welche Berechtigung das System hat. 

 

Zweitpin, 3D Secure, Offline-PIN

  • Zweitpin

An diesen Features hat bunq sehr lange gearbeitet und es hat sich gelohnt. Wenn ihr auf die Bilder weiter oben klickt, lest ihr schon etwas dazu. bunq hat als einziger Anbieter Karten, die mit zwei PINs versehen sind. Die PINs zu euren Karten könnt ihr selbstverständlich selbst wählen. 

Ihr könnt das Zweitpin-System wie folgt nutzen: In der App könnt ihr auswählen, dass bei einer Zahlung mit eurem Pin Nr.1 von Konto XX abgebucht wird, wohingegen bei Zahlung und Eingabe von PIN Nr.2 von Konto XYZ abgebucht wird. Lasst eurer Phantasie freien Lauf, wie ihr das nutzen könnt. Meine Idee bisher ist, den Zweitpin mit einer „Eisernen Reserve“ zu verbinden, um im Notfall darauf zugreifen zu können, wohingegen mit dem Erstpin vom Hauptkonto gebucht wird.

  • 3D Secure und wiederkehrende Zahlung

Selbstverständlich ist das Mastercard Verfahren 3D-Secure bei bunq in der App integriert. Bei einem Umsatz mit einem teilnehmenden Händler, müsst ihr die Zahlung innerhalb der App freigeben. Keine Extra App, keine sms. Top! Aber bunq setzt noch einen drauf: Wiederkehrende Zahlungen gehen nicht einfach durch, wenn ihr das nicht wollt. Ihr könnt in den Umsatz in eurer App reingehen und dann festlegen, ob eine wiederkehrende Zahlung einfach genehmigt wird oder nicht. Hier wäre also für euch zu überlegen, wie sehr ihr einem Händler vertraut.

  • Offline-PIN

Damit wird die bunq-Karte endgültig international. Viele der neuen Karten, die es heute gibt, unterstützen kein Offline-PIN. Das bedeutet, wenn das Zahlungsterminal nicht online ist, könnt ihr mit eurer Karte nicht bezahlen. Und leider kommt dies vor. Vor kurzem berichteten Freunde in Südafrika davon, dass ihre N26 Karte dort nicht ging, als sie auf Safari waren. Die bunq Karten sind meines Wissens nach die einzigen Debit-Mastercards, die Stand heute (10/2018) offline fähig sind.

 

 

QR-Code Zahlungen

Bei bunq ist auch das in China und in Asien allgemein verbreitete QR-Code Zahlungssystem bereits in der App integriert. Ihr könnt Zahlungs-QR Codes scannen und direkt bezahlen, ihr könnt aber auch selbst für jedes eurer Konten in der App einen QR-Code erstellen und damit Zahlungen empfangen. bunq ist hier sehr fortschrittlich, in Europa ist das Zahlen mit QR Code (noch) nicht sehr verbreitet.

 

 

Geld anfordern, Überweisungen

Sehr cool gemacht ist die Funktion Geld anfordern, da sie bankübergreifend nutzbar ist. Es lässt sich individuell zuordnen, auf welches Konto die Anforderung bei Eingang verbucht werden soll. Der Verwendungszweck und sogar ein Bild kann man dem hinzufügen und das ganze extern über einen Link versenden. Der Empfänger gibt seine Kontodaten ein und kann über das IDEAL Bezahlsystem (hier zu Wiki) oder SOFORT (hier zu Wiki) bezahlen.  Über die beiden Links könnt ihr unter einem extra Fenster den Wiki-Artikel dazu lesen.

So lässt sich das ganze auch geschäftlich nutzen. Ein Wermutstropfen derzeit ist, dass die Funktion bei SOFORT auf 250,00 EUR limitiert ist und IDEAL nur für niederländische Banken funktioniert. (Stand 10/2018) Laut bunq soll sich das bald ändern. Das ist auch wirklich nötig, denn welcher Unternehmer hat nur Mini-Rechnungen? Hoffentlich niemand, ich wünsche jedem Unternehmer große Rechnungen, die auch bezahlt werden.

Innerhalb von bunq kann man sich natürlich wie auch bei allen anderen Anbietern Geld „pushen“, also wie per Messenger Geld senden und empfangen und das in Echtzeit.

Abgesehen davon sind selbstverständlich auch normale IBAN Überweisungen möglich und diese sind sogar eine Echtzeitzahlung, sofern die empfangende Bank das unterstützt. Dies bedeutet, eure Zahlung kommt innerhalb von wenigen Minuten oder sogar nur Sekunden an.

Die DKB unterstützt das und sogar – man soll es kaum glauben – die „Spasskass“. Das habe ich bei einer Zahlung für „Servicedienstleistungen“ eines Kuhdorfs festgestellt, die die Verkehrssicherheit durch lustige Kamerabilder erhöhen wollen. Oder geht es doch nur um eine weitere Form der indirekten Steuererhebung? Lassen wir das…

 

Support & Community

Der bunq Support ist ein riesiger Pluspunkt bei bunq. Er ist mit Abstand der beste Support bei den Fintechs, extrem schnell und kompetent. Erreichen tut man ihn innerhalb der App mit einem privaten Chat. Innerhalb von wenigen Minuten ist man im Chat mit einer echten Person und keinem Robot. Hat man noch eine Anfrage offen oder eine neue, weiss auch jeder andere Mitarbeiter Bescheid, was an der internen Kommunikation von bunq liegt. So muss man nicht alles immer wieder von vorne erklären, sondern kann direkt und nahtlos dort weiter machen, wo man aufgehört hat. Ich hatte bereits mehrere Supportanfragen. Zwei aus Interesse und in einem anderen Fall beispielsweise, weil ein Tankautomat mich „abrippen“ wollte. Seit ich über Fintechs schreibe, erlebe ich so ziemlich alles, was später dann hilfreich ist, um darüber berichten zu können.

Außer dem Support hat bunq eine sehr lebhafte und hilfreiche Community, in der man sich zu allen Fragen austauschen kann. bunq selbst ist durch die eigenen Mitarbeiter darin vertreten, die mit kommentieren und moderieren. Nutzer innerhalb dieser Community haben verschiedene Statis, je nachdem wie sehr sie sich einbringen. Diese Gemeinschaft ist wirklich etwas Besonderes, das ist nicht nur so daher geschrieben. Bis dato habe ich dort so gut wie keine Hater erlebt, sondern sehr offene und freundliche Menschen. Das ist in der heutigen Netzwelt selten, wie ihr wisst.

Die meisten Posts in der bunq Community sind englisch. Noch. Aber es sind auch schon eine ganze Menge deutscher Nutzer dabei. Gerade bei dem Thema IBAN Diskriminierung. 😉

 

 

bunq – Bank of the free

Aber was verbirgt sich eigentlich dahinter?

bunq ist ein Fintech und sehr schnell mit Updates und neuen Funktionen. Aber bunq ist auch eine ethische Bank. bunq hat eine klare Policy keine Nutzerdaten zu verkaufen, auch nicht anonym. Genau das machen andere Banken aber. Klar anonym, aber dennoch wollen viele Menschen nicht, das ungefragt ihre Zahlungsdaten herausgegeben und ausgewertet werden. 

Selbst wenn das nur innerhalb der Bank passiert. Aus eigener Erfahrung von damals kann ich euch sagen, dass wenn ihr bei einer Vertriebsbank Kunde seit, eure Umsätze ausgewertet werden für Vertriebsaktionen, die Mitarbeiter ab und an untereinander über Kunden und deren Umsätze reden und vieles mehr. Wie gesagt, das will vielleicht nicht jeder. bunq setzt ganz klar und deutlich auf ein diskretionäres Banking.

Außerdem sind bei bunq keine Hedgefonds oder andere Fremdkapitalgeber im Boot, wie das bei anderen leider der Fall ist. Das bunq Kapital ist Eigenkapital von dem Gründer Ali Niknam. Er ist einer der erfolgreichsten niederländischen Unternehmer mit seiner Firma TransIP. Sein neues Projekt ist eben die bunq Bank. 

Euer Guthaben bei bunq wird auch nicht wie bei anderen Banken in ethisch bedenkliche Geschäfte investiert, sondern deutlich weniger rentabel in EU Staatsanleihen. Und selbstverständlich hat bunq eine Banklizenz und ist der europäische Einlagensicherung angeschlossen.

 

 

Welchen Rückschluss lassen diese Informationen zu?

Banken, die kostenlose Konten anbieten, sind entweder in der StartUp Phase mit Fremdkapital unterwegs und bauen eine Kundenbasis auf. Daran ist per se nichts verwerfliches. Das Industrie 2.0 Business läuft so, dass man erst eine riesige Kundenbasis aufbaut und dann Gebühren und Bezahlmodelle  einführt, die aufgrund der gewonnenen Kundenanzahl aber meist recht günstig sind. Man kann dann einfach nach oben durch skalieren. Das Modell ist sehr erfolgreich und wir kennen es alle von Paypal, Ebay, Amazon, Facebook und vielen mehr. Die alte Unternehmergeneration in Deutschland und insbesondere die Banken haben das völlig verschlafen und unterschätzt und dies ist einer der Gründe, warum viele gegen die neuen Player verloren haben oder noch verlieren werden.

Ansonsten ist es aber so – und das ist wirklich übel – das viele Banken die kostenlose Konten anbieten dies mit problematischen Geschäften finanzieren. Und hier ist die Bandbreite groß. Entweder ist es eine Vertriebs- oder Filialbank, dann wird gegenfinanziert durch Vertrieb von überteuerten Anlagegeschäften oder Versicherungen. Andere finanzieren die kostenlosen Konten mit dem Weiterverkauf eurer Daten oder dem Investment in ethisch sehr fragwürdige Geschäfte wie Nahrungsmittelspekulation, Finanzierungen von Rüstungsgütern und ähnliches.

Blackwater.live - ethisch zweifelhafte Investments können mit viel Leid für anderen Menschen verbunden sein.
Auch in Deutschland ist Ethik für viele Menschen wichtig. Niemand muss bei Banken Kunde sein, die durch ihre Geschäfte an dem Leid anderer Menschen mitverantwortlich sind.

 

Gerade in Deutschland sollte das eigentlich ein großes Thema sein. Hier höre ich viele Menschen sich darüber beklagen, dass solche dubiosen Geschäfte von Banken gemacht werden. Aber wer A sagt, muss auch B sagen. B wie bunq.

Wenn ich nicht indirekt beteiligt sein will an solchen Geschäften oder nicht Kunde sein will bei einer Bank, die Leid für andere Menschen verursacht, dann muss ich mir eine Bank suchen, die offen und transparent da legt, dass sie dies nicht macht. Und idealerweise sollte diese Bank erklären, wie sie ihr Geld verdient. Und genau das ist bei bunq der Fall.

 

Fazit: B wie bunq

bunq schätze ich sehr wegen der sehr hohen Transparenz und ihrer Ethik Policy. Persönlich wäre ich alleine deswegen aber vermutlich nicht Kunde geworden, sondern erst die Kombination mit dem Faktor Fintech, hochmodernen Zahlungsverkehr, einer absoluten Top-App und dem sehr guten Kundenservice hat mich veranlasst Kunde zu werden und dann auch zu bleiben.

Für EUR 7,99 im Monat bekomme ich Fortschritt und Ethik in einem geliefert. Und wenn mir das gefällt, kann ich es mit anderen teilen und ein sogenanntes bunq-Pack machen, beispielsweise mit Familie und Freunden. Dann zahle ich für 4 Premium Mitgliedschaften oder 3 Premium Mitgliedschaften und 1 Geschäftskonto 19,99 EUR im Monat. Damit wäre jeder Teilnehmer des bunq Packs bei nur noch bei 5 EUR im Monat.

Das ist ein absolut fairer Preis für das, was man geliefert bekommt.

Zum Ende des Artikels möchte ich euch noch an einer kleinen Erfahrung teilhaben lassen, die ich mit bunq gemacht habe. Ich wurde dort Kunde und habe bereits einiges in deren Community kommentiert und mitgeholfen Fragen zu lösen. Eines Tages erhielt ich Post. In dem Paket war das Buch „Break through Banking“. Es ist ein Bericht welche Idee hinter bunq steckt und die Chronologie des Aufbaues einer Fintech Bank. Von der Idee bis zur Banklizenz. Absolut inspirierend vor allem auch, weil das Gründungsteam eine Menge Widerstand von Altbanken hatte. Solche Informationen sind den meisten gar nicht bekannt. Aber gerade wenn man diese Art Widerstand bekommt, dann fragt man sich warum, vor allem wenn man auf einer positiven Mission unterwegs ist. Und dann kann es nur eine Antwort geben: Jetzt erst recht!

Und diese Antwort hat Ali Niknam und sein Gründungsteam gegeben und Erfolg gehabt. 

 

Blackwater.live - Bunq Bank Titel Story

“Only those who will risk going too far can possibly find out how far one can go.”

T.S. Eliot

 

 

Hier könnt ihr Kunde werden: bunq

Wir bekommen für diesen Artikel nichts von bunq, so wie dies auch bei allen anderen Berichten über Fintechs ebenfalls der Fall ist. Wenn ihr über den Link Kunde werdet bekommt ihr aber 10,00 EUR und wir 10,00 EUR, sobald ihr das erste Mal mit der bunq Mastercard gezahlt habt. Das ist fair.

153 Kommentare zu „bunq – Bank of the free

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  1. Noch eine andere Frage, wenn ihr dennoch mal Bargeld abheben müsst, wo macht Ihr das?
    Stand eben am Sparkassen-Automat und die wollten saftige 4,30€ :O

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    1. Bei den VR-Klitschen geht es bisher immer, die findest Du auf dem Land ja genauso oft wie die Spasskass. In der Stadt an eigentlich allen Automaten. Dort sind es meistens Privatbanken. Grundsätzlich versuche ich Bargeld zu vermeiden.

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      1. @Anonymus:
        Noch ein Grund mehr dem Verein den Rücken zu kehren 😀

        @Blackwater:
        Ja Volksbanken gibt es hier in jedem noch so kleinen Ort, sogar mehr als Sparkassen, da die mittlerweile die kleineren Filialen schließen.

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      2. Wegen den Sparkassen gibt es einen Trick, der im together Forum von bunq berichtet wurde. Ich konnte es selbst noch nicht testen. Mit der Maestro Karte statt mit der Mastercard fallen bei einigen Sparkassen wohl keine Gebühren an. Aber ansonsten ist doch klar, dass die Spasskass sich massiv gegen die Abwanderung zu bunq, DKB und Co. wehrt. Nur wie ich schon mal sagte wäre die Antwort besser Innovation statt auf der Bremse zu stehen. Alleine das Projekt Yomo von denen war wie von Praktikanten umgesetzt und ist inzwischen mehr oder weniger bedeutungslos. #Neuland

        Wer gestern die bunq Präsentation gesehen hat weiss, das Durchschnittsalter der Mitarbeiter liegt bei 27, unternehmerisches Denken wird massiv gefördert und belohnt. Das kann man von kaum einer der Altbanken behaupten.

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      3. Als ich gestern Bargeld bei der Sparkasse abheben wollte habe ich das mit der bunq Maestro-Card versucht. Also geht nicht 😉

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      4. Das Problem ist, man kann zur Sparkasse keine generelle Aussage treffen, weil es gibt nicht DIE Sparkasse. Da kocht jede ihr eigenes Süppchen, inkl. Gebühren und weiß ich was. Im Zweifel muß man einfach testen.
        Der Maestro-Workaround funktioniert oft aber auch nicht immer.
        Aber da man seit gestern nun auch bei dm und Co. Geld via barzahlen.de bekommen kann, sollte sich das Problem fast schon erledigt haben.

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      5. Ich werde das künftig so machen:
        Den Notfall 100€-Schein immer in der Tasche haben und da wo es geht mit Karte bezahlen.
        Geht es nicht beispielsweise im Supermarkt dürfen sie die Ware behalten und ich geh wo anders hin wo meine Karte akzeptiert wird.
        Im Fall von einem Restaurant o. ä. bezahlt ich dann eben bar, und werd dieses Restaurant künftig auch meiden, bzw. darauf hinzuweisen Ihr EC-Terminal auch für Master- und Maestro- Karten freischalten zu lassen und nicht nur Girocard.
        Dann bekommen Sie noch ne Chance und wenn es dann nicht klappt… Pech (für Sie)

        Weiß ja jetzt wo der Hase im Pfeffer liegt.

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  2. Hey zusammen,

    Ich wollte neulich mit meiner bunq Maestro Debitkarte bei 3 verschiedenen kleinen Einzelhändlern Bezahlen (deren Konten 2x bei der Sparkasse liegen und einmal bei der Volksbank) bei allen 3 wurde die Karte nicht akzeptiert. Sofort beim einschieben kam am Display des Terminals „Abgelehnt…“, selbiges beim kontaktlosen Zahlen per Karte und ApplePay.
    Unser Metzger im Ort ist bei der selben Sparkasse, da funktionieren alle drei Varianten (Karte einstecken, kontaktlos und ApplePay), dies funktionierte auch noch unmittelbar nachdem meine Karte von den anderen drei Einzelhändlern abgeleht wurde.
    Auch bei Supermarktketten wie LIDL oder Laufland keine Probleme, ebenso wie Tankstellen… ich frage mich woran das liegen kann, an den verwendeten Terminals?

    Laut bunq ist mit meiner Karte alles OK, was ich auch glaube, da ich ja sonst nicht beim Metzger hätte bezahlen können. bunq konnte aber nur diese eine Zahlung sehen, die anderen drei fehlgeschlagene Versuche nicht, was micht wieder glauben lasst das die Terminals nicht richtig funktionieren…

    Hatte schonmal jemand die selben Probleme?

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    1. Moin moin zusammen, mal schauen was die anderen so schreiben. Aber aus meiner Erfahrung liegt es höchstwahrscheinlich an der Maestro-Karte. Mit der Mastercard bist Du besser aufgestellt. Denn wo Mastercard steht, wird auch Mastercard genommen.

      Ich vermute ganz stark, dass die von Dir beschriebenen Händler nur Girocard (EC Karte) nehmen. Die Girocards in Deutschland sind mit Vpay oder Maestro kombiniert, der Grund warum die Biester überhaupt im EU-Ausland funktionieren. Auslandbanken wie bunq unterstützen Girocard nicht (gibts eh nur in DE) und die Terminals sind oft auf Girocard only eingestellt. Natürlich wärst Du mit der Mastercard hier auch nicht weiter gekommen. Aber MC geht immer wo MC steht und das werden (zum Glück) eher früher als später alle Akzeptanzstellen sein.

      Ganz lösen werden wir Dein Rätsel jetzt nicht, aber ich denke ganz stark es liegt an der Einstellung des Terminals. Bei Sparkassen Terminals habe ich auch schon eine Menge erlebt. Kontaktlos-Girocard wird oft präferiert, kontaktlos Mastercard wird abgelehnt. Da geht es dann nur mit Stecken oder gar nicht.

      Durch Apple Pay und google Pay bin ich ganz zuversichtlich, dass die deutsche Extrawurst Girocard bald verschwindet und wir endlich im Jahr 2019 ankommen.

      Vielleicht haben wir ja auch einen oder eine Mitleserin der Sparkasse, die mal kommentieren wollen? 😉Geht auch komplett anonym.

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      1. Ich dachte das Girocard,also EC das gleiche ist wie eine Debitkarte?!
        Jedenfalls bin ich NOCH bei der Sparkasse, hier habe ich auch eine Maestrocard, die funktioniert überall.
        Mein Bruder ist beispielsweise bei der Volksbank und hat auch eine Maestrocard, auf der steht sogar drauf das es eine Debitkarte ist, die funktioniert auch immer… komisch das ganze.

        Ich bin eher in der Ländlichen Region zu Hause, hier ist die Mastercard eh nicht gerne gesehen, da anscheinend die Kosten fur die Händler höher wären.

        Jedenfalls würde ich gerne bunq als Hauptkonto verwenden und mein derzeitiges Konto der Sparkasse kündigen, da der Kundenservice SEHR nachgelassen hat.

        Meine Mastercard von bunq ist noch in der Produktion, mal sehen wenn diese kommt wie es dann funktioniert.

        Hoffentlich kommt Deutschland bald mal im 21. Jahrhundert an…

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      2. 😂😂 einKlassiker. debit heisst nur es ist keine creditcard. debit kann auch visa oder mastercard sein, bunq hat debit mastercards und neuerdings auch credit mastercards.

        Girocard ex EC sind debitcards. Was du beschreibst ist genau was Martin meinte, die Karten von deinem Bruder gehen überall weil es Girocards sind. Eine deutsche Spezialität, die für eine Meeenge Verwirrung sorgt. Auf den Karten steht immer noch vpay/maestro weil es eine Zusammenarbeit gibt, damit diese Karten auch im Ausland funktionieren. Mehr schlecht als … Der globale Standard ist Mastercard oder Visa. Die Kosten in der Eu sind begrenzt worden, glaub auf ca. 0,3% max, damit sind Kartenzahlungen nicht mehr teuer. (früher bis zu 5% vom Umsatz) Bargeld ist viel teurer, Sicherheit, Geldautomaten, zählen und verwahren. oh ich hoffe ich machen hier keine Megadiskussion auf…🙄

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      3. Als überzeugter bunqer bin ich inzwischen über ein Jahr dabei. Den Wechsel habe ich nie bereut auch wenn es genau wegen der Kartenthematik Probleme gab. Die Sch.. Girokarte. Aber es hat sich stark gebessert. Apple Pay geht so gut wie überall.

        Aber Leuts ihr müsst als Verbraucher auch Druck machen. Nicht einfach die dämlichen Bargeldsprüche akzeptieren oder den Verweis auf Ec. Bei den Bargeldfanatikern habe ich mir schon den ein oder anderen Spass erlaubt. Mit einem 100 Euroschein zahlen und schön sich das Rückgeld vorzählen lassen. Oder: Was immer noch kein Apple Pay/ Mastercard? Wir leben doch im Jahr 2019. Ist das Gerät defekt?

        Irgendwo hier hatte ich gelesen, eine BWLeserin verlässt auch einfach den Laden, wenn sie nicht mit Mastercard zahlen kann. Einfach nur geil sage ich!

        Leute die wollen unser Geld, da dürfen wir bitte auch mal fordern und müssen uns nicht auf der Nase rumtanzen lassen von der Aluhutfraktion.

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      4. @noch1exbankerin:
        OK glaube ich habs jetzt gecheckt 😀
        was machen denn da Ausländer die in Deutschland mit ihrer nicht-Girocard bezahlen wollen?
        Können die dann in Läden wo das EC-Terminal nur auf Girocard eingestellt ist überhaupt nicht bezahlen?

        @bunqer:
        Ähnlich habe ich auch reagiert… Meine Aussage war: „da muss irgendwas bei eurem Terminal nicht stimmen, habe gerade noch an der Tankstelle bezahlt“ was ja auch so war.

        Habe die Ware dann eben nicht mitgenommen und die durften alles wieder einräumen.

        Ist zwar jedes mal bisschen peinlich an der Kasse da die alle denken ich hätte kein Geld aufm Konto aber egal…

        Ansonsten bin ich von bunq auch überzeugt. Vorallem der Support ist super, selbst Sonntags bekommt man Antwort. Vielleicht nicht auf deutsch, aber in jedem Fall in englisch!

        Das mit dem 100€ Schein is auch gut, aber nehme dann glaube lieber gleich nen 500€ Schein mit. Den nimmt sowieso keiner mehr, aber jeder sieht ich könnte bezahlen 😀

        Echt schade das wir in Deutschland so hinterm Mond leben… allgemein was Technologie betrifft, dabei wollen wir ein Industrieland sein, mir kommt es aber immer mehr vor als wären wir ein Entwicklungsland

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      5. Hahaha, Blackwater glaubst echt paar Sparkassenheinis lesen hier mit? Den ihr Internet geht nur von Spiegel-Online bis S-Broker. So eine kleine Seite mit bedenklichen Inhalten besuchen die nicht. 😂

        Wegen dem Geld abheben wurde bereits geschrieben. Problem gelöst, seit gestern. Rewe ist bei mir um die Ecke. Einzahlen muss ich fast nie. Falls doch geht es mit Barzahlen.de auch. Mit dem Update gestern wird bunq meine Hauptbankverbindung. Ich habe bereits 7 Leute geworben. 5 waren auch Sparkassenkunden. 😉

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  3. Zu dem Thema frage ich mich nur: Würden wir heute über mobiles Payment diskutieren wenn Google oder Apple ihre Dienste nicht in Deutschland gestartet hätten?

    Glaube ich kaum, denn die Banken würde weiterhin vor sich hin vegetieren. Wie engagiert z.B.die Sparkasse bei kontaktloses Bezahlen ist, sieht man an ihrer NFC-MaestroCard. Bei mir funktioniert sie noch nicht mal bei 50% der Terminals. Also frage ich immer nach. Die Sparkasse sagt, es liegt an der Terminals, die Ladenbesitzer sagt es liegt an der Sparkasse weil Karten von anderen Banken funktionieren. Nach zwei Monaten Kampf habe ich es aufgegeben und habe mir ApplePay aktiviert.
    Seit knapp einem halben Jahr bin ich nun mit ApplePay unterwegs und kann überall dort zahlen wo vorher meine NFC-Mastro der Sparkasse abgelehnt wurde. Ich habe diese ganzen Altbanken mit ihren Sesselfurzern ehrlich gesagt satt. Daher hoffe und glaube ich, neue Banken wie bunq, N26 etc. und auch Unternehmen wie Apple vernichten diesen ganzen Rotz. Sorry, musste mal raus!

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    1. Hallo Lisa, ja N26 sehen wir inzwischen doch kritisch, aber nicht nur wegen solchen Vorfällen. Der Service baut schon viele Monate lang ab. Wir ändern nicht wegen einem „Durchhänger“ gleich mal unsere ganze Meinung, aber wenn es eine anhaltend Situation ist, und kein Mensch bei der Bank erreichbar ist, dann gilt es nachzudenken. N26 ist immer mehr zu einem reinen Marketingprodukt geworden. Von den Features ist Revolut besser, wer top Support, modernstes Banking und Nachhaltigkeit will, ist bei bunq ideal aufgehoben. bunq ist auch unsere Nr.1 Und wer eine deutsche Bank will, die bodenständig und modern ist, dann die DKB. Da passen die Konditionen einfach und sie sind auch sonst sehr kulant und umgänglich, trotz dass die weiter mehr Personal brauchen und ausbilden, was natürlich Zeit braucht.

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    2. Und 5 EUR für ein Konto, da essen viele lieber eine Dönerpizza😂 Ist eine Frage des Mindsets.😉 Sobald Menschen für etwas in irgend einer Form zahlen müssen zeigt sich immer wie sehr sie es wirklich wollen. In dem Fall Nachhaltigkeit und Ethik.

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      1. Ekelhaft… Dönerpizza. Durch den Vorfall bei N26 wird der deutsche Michel aber erst gar nicht zu einer anderen Onlinebank gehen. Jetzt wird es heissen “Volksbank und Sparkasse ist so cool und Bargeld lacht”. Unbegreiflich wie Deutschland sich mit diesem Denken in der Welt halten kann. Wenn die Autoindustrie nicht wäre, gäbe es hier nur Kartoffeln. Menschen und Knollen.

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  4. Mir gefällt auch eure Entwicklung zu dem Thema. Ihr habt erst N26, Revolut etc. gut erklärt und unterstützt, dann viel getestet und euch dann aus vollen Herzen für bunq entscheiden. Das nenne ich mal Werte orientiert. Andere verkaufen ihre Mutter mit dem Affiliate gleich mit. Und ich kenne BW ja seit seinem Pazifik Besuch 🙂 Von 0 auf 100. Klasse.

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  5. Heute ist es endlich soweit und es kommt das große bunq Update 10. Live Stream aus dem DeLaMar Theater in Amsterdam! Ich kann es kaum erwarten!!!!!!!!!!!!

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  6. Hallo, ich bin durch den Artikel zu N26 oder Revolut auf diesen Artikel gestoßen und mir stellt sich nur eine Frage:
    Wie sieht es mit den Wechselkursen aus? Ich stehe vor dem Problem vor drei Jahren mein Hauptkonto (mittlerweile einziges Konto mit echten Eingängen) bei einer altmodischen Bank in Großbritannien eröffnet zu haben. Nun, wir wissen um Brexit und ich suche eine Möglichkeit, so wenig von meinem Geld wie möglich auf Reisen oder für den Fall, dass ich wieder zurück nach Europa übersiedle, zu verlieren.
    Für jegliche Tipps bin ich sehr dankbar. (Ich bin [bis jetzt] kein Bankenmensch, aber im Urlaub in Spanien und ich verliere hier echt viel durch häufiges Abheben mit miesen Kursen)

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    1. Bei bunq hast du mit die besten Kurse die es gibt, sie arbeiten mir Transferwise zusammen. Dadurch bekommt man den „echten“ Umtauschkurs und keinen gefackten wie am Bankschalter oder bei einer Wechselstube.(ist für mich eh der gleiche Mist) Kursaufschläge wie bei vielen anderen Banken gibt es auch keine.

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    2. Hallo Sam! Wie schon „Fl.“ geschrieben hat bekommst Du bei bunq den echten Kurs ohne Aufschläge und der gleichen. Damit kann man eine Menge Geld sparen, wie viele hier schon festgestellt haben. (inklusive mit selbst)

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    1. Ab einem gewissen Punkt muss man sich entscheiden, ob die Indizien passen und ob man vertraut oder nicht. 100%ige Sicherheit gibt es nicht.

      Ich kenne allerdings die Konferenzen von bunq und war sogar schon persönlich eingeladen (hat leider nicht geklappt, hoffe dieses Jahr passt es von der Zeit) und der Gründer ist nicht auf externe Gelder angewiesen. Ali Niknam ist selbst Milliardär(TransIP) und hat mit bunq ein Projekt geschaffen, dass sich gerade durch Tragfähigkeit und Ethik auszeichnet. Daher kosten diese Konten auch Geld. Als Unternehmer mit iranischen Backround (aber Kanadier) hat man möglicherweise auch nochmal eine andere Perspektive auf die Welt und die Finanzgeschäfte. Aber das ist nur meine persönliche Überlegung.

      Kostenlose Konten gibt es nicht. Sind sie kostenlos, verkaufen die Deine Daten und nutzen die Kundengelder für unethische Geschäfte, was sie auch dürfen. (juristisch, moralisch ist es immer eine andere Frage) Aber Moral interessiert die meisten Banken nicht. Gerade deswegen ist bunq meine Nummer 1. Sie haben ein eigenes Forum, welches in die App integriert ist, „Together“ genannt. Ich glaube man kann aber auch über den Browser rein. Dort sind viele Threads, die genau erklären, wie bunq handelt. Die Nutzer können in Zukunft sogar wählen wie ihr Geld angelegt werden soll. Derzeit laufen Umfragen dazu. Natürlich stehen nur ethische Anlagen zur Auswahl.
      bunq ist eher zurückhaltend was den ganzen Auftritt angeht und macht bisher auch keine aggressive Werbung. Das ist einer der Gründe, warum die nicht unbedingt mit Features „hausieren“ gehen, wie es die Mitbewerber machen.

      Aber wie gesagt, in deren Forum gibt es eine Menge Informationen dazu. Ich bin sehr überzeugt, dass die „clean-money“ betreiben, da es ein Kern ihres Projektes ist. Und da keine Fremdkapitalgeber an Bord sind wie bei N26, Revolut und Co., können die sich das auch leisten. Es liegt nun an uns Kunden ob wir bereit sind dafür Geld zu zahlen oder nicht. Gerade den Deutschen müsste das eigentlich am Herzen liegen. Ich kann nicht immer über die Welt jammern und mich über miese Geschäfte beschweren, dann aber sagen, für „clean-money“ zahle ich keine 5-8 EUR im Monat, ist mir doch sch… egal.

      bunq verleiht aus ethischen Gründen nicht einmal Geld, also auch diese Zinsmarge fällt damit weg. Gerade beim Geldverleih würden andere sagen, dass kann man doch machen. Die ethische Messlatte ist also schon hoch gelegt.

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      1. Das hast du sehr gut erklärt und beschrieben. Danke dir sehr! Ich suche schon länger nach einer Bank die modern ist, aber auch mit meinem Leben vereinbar ist. Das ist sehr schwer. In Deutschland fast unmöglich wenn es modern sein soll. PS: Das Mehrkontenmodell finde ich sehr gut, kenne ich so ähnlich.

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  7. Bei meiner Recherche zu bunq bin ich bei diesem Blog gelandet und habe inzwischen diverse Artikel gelesen und es warten noch einige in offenen Tabs auf mich.

    An dieser Stelle: Mein aufrichtiger Dank für was Ihr mit diesem Blog macht sowie ein dickes Kompliment für die Qualität. Ihr habt nun einen Leser mehr (RSS).

    In den Artikeln über bunq und „N26 oder Revolut“ wird unter anderem über die Kartenfunktionen auch in Kombination mit Bezahlen im Internet berichtet. Vielleicht liegt es an der Uhrzeit und das ich voll bin mit Informationen, aber an der Stelle komme ich nicht ganz mit und wünsche mir etwas Erläuterung.

    Wenn ich bspw. bei amazon einkaufe, dann gebe ich eine meiner IBAN an und bezahle per Lastschrift. Du machst das anscheinend nicht, sondern mit Kreditkarte bzw. einer (virtuellen) Kreditkarte, die verknüpft ist mit einem speziellen Unterkonto „Internet Risk“.

    So wie ich das verstehe, ist eine Kreditkarte (Debitkarte) ähnlich einer Dateiverknüpfung/Alias bei Computern. Man klickt auf die Verknüpfung, aber die eigentliche Datei ist wo anders. Also man erlaubt die Abbuchung vom Konto über die Karte.

    Spricht etwas gegen Lastschrift bzw.
    was spricht für den (Um)Weg über die Karte?

    In einem Kommentar schreibst Du, dass Du wenn angeboten stets PayPal nutzt und in PayPal nur Karten hinterlegt hast, keine Girokonten. Also erfolgt die Bezahlung über PayPal verlinkt zur Karte verlinkt zum Konto. Warum? Bitte beleuchten.

    Vielleicht ist das sogar einen kleinen Artikel wert („Wie man Einkäufe im Internet bezahlen sollte“), indem diese Kartenfunktionen von bunq und Revolut nochmal zur Geltung kommen.

    Herzlichen Dank im voraus und Gruß

    cusn

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    1. Hallo und vielen Dank für die Mail und die Unterstützung als Leser! Ich will mal auf Deine Fragestellung eingehen. Die Bezahlung per IBAN ist global gesehen die eigentliche Sonderform, die Zahlung über Karten der gängige Weg. Wir sind in Mitteleuropa natürlich die Lastschriftzahlung gewohnt, nach so vielen Jahren der Praxis.

      Die Erklärung von Dir wegen den Dateiverknüpfungen und dem Computer ist sehr gut. So kann man sich das vorstellen. Auf dem Konto liegt das Geld oder steht die Kreditlinie bereit, die Karte ist ein Link dazu.

      Diese Karte kann ich nun bei den neuen Banken wie bunq, N26 & Co komplett steuern, was es sehr sicher und komfortabel macht. Dazu kommt, dass Du mit Deiner IBAN in vielen Bereichen nicht zahlen kannst, nur mit Karten. Also Master, Visa etc.

      Es spricht an sich nichts gegen eine Lastschrift. Sie ist einfach ein Sonderweg. Da ich mit den Kartenzahlungen eher kompatibler aufgestellt bin, auch im Hinblick auf die Zukunft und vor allem internationaler, nutze ich diese und empfehle es auch gerne so weiter. Außerdem habe ich per Kartenzahlung immer eine Echtzeitzahlung und sehe im Moment des Karteneinsatzes den genauen Umsatz, Kurs, Zeit etc. Das habe ich bei der Lastschrift nicht.

      Bei Paypal ist es das gleiche Thema wie bereits beschrieben. Wie gesagt, es spricht jetzt nichts unbedingt etwas gegen Lastschrift, weswegen man das sofort aufgeben müsste. Aber es ist nicht unbedingt kompatibel in der internationalen Online Welt und im außereuropäischen Ausland sowieso nicht.

      Für Dich persönlich: Wenn Du ein Mal in der Welt der Fintechs bist was Kartenzahlungen etc. angeht, dann wirst Du nicht mehr zurück wollen. Es ist einfach komfortabler und transparenter.

      Wenn Du noch Fragen hast, jederzeit gerne.

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  8. Als kleine Ergänzung noch zum Thema Zweit-PIN: man kann in den Einstellungen für das Zweitkonto zusätzlich noch den Haken setzen „Als Backup nutzen“. Dann wird, falls auf dem Erstkonto nicht genug Deckung drauf ist, aber auf dem Zweitkonto schon, einfach das Zweitkonto belastet, und das vollkommen transparent und ohne dass die Zahlung zunächst abgelehnt wird oder Ähnliches.
    Kleiner Haken: das funktioniert aktuell noch nicht bei Apple Pay-Zahlungen, d.h. wenn auf dem Erstkonto nicht genug Geld drauf ist, wird die Zahlung abgelehnt.

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      1. Ist doch gut. Bei Kartenzahlungen finde ich das sinnvoll. Lastschriften sollte man keine unerwarteten haben.

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  9. Danke für die tolle Empfehlung! Ich bin schon lange auf der Suche nach einer Kombination von moderner Bank und ethischer Bank. Ich bin über google auf blackwater.live gestossen und dann auf euren genialen bunq Artikel! Herzlichen Dank!

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    1. Nein, es geht nur um das Abrechnungsmodell. Einer zahlt das bunq Pack im Monat (20Euronen) und die anderen 3 zahlen nichts. Kann man dann ja einfach unter sich ausmachen. Die Konten sind sonst nicht miteinander vernetzt oder ähnliches.

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      1. Ganz kurz: Genau so ist es! Es geht nur um das Abrechnungsmodell. Selbstverständlich sieht man die anderen Konten nicht und hat erst recht keinen Zugriff darauf!!

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  10. Leute von Blackwater! Danke danke danke! Durch google bin ich auf euren Blog gestossen und dadurch zu bunq gekommen! Besser geht es nicht. Habe inzwischen mein Volksbank und Sparkassenkonto aufgelöst und alles zu bunq gebracht. Kennt ihr Degiro? Die in Kombi mit bunq sind ein Dreamteam! Schaut die euch mal an!

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      1. Der Preis ist fair im Paket. Vier Menschen zahlen je 5 euro für diese ganzen Vorteile. Es sind jetzt noch einige Freunde gewechselt. Die waren vorher bei der Sparkasse und haben selbst für Auszüge und Bezahlen mit Karte Gebühren bezahlt. Dabei kann das Konto noch nicht mal besonders was. (außer Geld kosten)😂

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      2. Glaube ich leider auch!
        Ich habe mal eine Kontaktformular mit Google erstellt, falls sich noch jemand findet der Interesse hat. Würde mich freuen wenn es noch klappt 😉

        https://goo.gl/forms/N7BfdQtZ9v98QYRW2

        Mit den Daten wird natürlich vertraulich umgegangen. Sobald sich noch drei Personen finden würde ich starten 🙂

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    1. Es müssen mehr Interessenten auf den Blackwater Blog kommen, dann kann man hier mehr Packs machen. @BW: Mal nen neuen SEO Artikel zu bunq schreiben😂

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      1. Ich habe mal ein Google Kontaktformular erstellt. Falls noch jemand Interesse hat sich zu einem bunq Pack zusammenzuschließen würde ich mich freuen, wenn ihr euch bei mir über das Formular meldet.

        https://goo.gl/forms/tMWc0UmhgVZ4Tl9q1

        Mit den Informationen wird natürlich vertraulich umgegangen!

        Alternativ könnt ihr euch auch gerne per Mail an christhanks (at) protonmail.com melden.

        Schöne Grüße und weiterhin eine positive gegenseitige Unterstützung in Sachen Finanzen!

        Chris

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  11. bunq kenne ich überhaupt nur durch euren Blog und bin durch euch Kunde geworden. Dafür sage ich schon mal Danke! Zu einer Ethik Bank wegen allein moralischen Gründen wäre ich nie gegangen, das gebe ich offen zu. Aber durch die ganzen genialen Einstellmöglichkeiten und die 25 Konten wurde ich dann überzeugt. Und die together-Community ist einfach nur geil! Sind Niederländer einfach netter wie wir Deutschen? 😂

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  12. bunq hat jetzt noch mehr Währungen über Transferwise freigeschaltet. Die Jungs&Mädels werden mir immer sympathischer. Als Geschäftskonto ist bunq eh mit das beste was es gibt, privat nutze ich es auch und dank Abschaffung der Wechselkursgebühren und Kooperation mit TW wird es zu meiner persönlichen Nummer 1. Danke für eure Posts dazu, ohne euch wäre ich da gar nicht Kunde geworden.

    We’re happy to announce we added even more currencies with @TransferWise! You can now send money in 24 new currencies directly from the bunq app. Check out a full list of all 39 available currencies..

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  13. Benutzt hier auch jemand bunq als Gemeinschaftskonto gemeinsam mit seiner Partnerin?
    Hat auch jemand noch eine American Express Karte und nutzt diese zusätzlich um Meilen zu sammeln?

    Suche gerade nach einem optimalen Modell für meine Ehefrau und mich. Aber jedes mal beim Einkaufen die richtige Karte zu suchen, macht meiner Meinung nach wenig Sinn.

    Wie handhabt ihr das in der Praxis? Je eine Karte für Lebensmittel und Freizeit? 😉

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    1. Amex hat das wertigste System um Punkte zu sammeln. Die Rewards werden durch die hohen Amex Transaktionskosten finanziert nd Amex ist nicht von der Gebührendeckelung der EU betroffen. Leider kann man die Amex Karte aber nicht zum Aufladen von anderen System nutzen (Revolut) sondern muss sie immer direkt einsetzen. Das macht es echt blöd. Miles and More habe ich so schon tausende generiert ohne jemals die Karte einzusetzen.

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      1. Ja diesen Nachtteil habe ich auch schon erkannt. Mittlerweile nehmen aber wirklich viele Geschäfte in Deutschland auch die Amex an (Edeka, Aldi, Lidl, Rewe, Tankstellen, etc.). Habe gerade die Platin im Test und überlege jetzt langfristig auf die Gold zu wechseln.
        Würde gerne bunq als Gemeinschaftskonto für meine Frau und mich nutzen. Nur leider hat mir der Support geschrieben, dass die Karten den gleichen Namen haben müssen. Bedeutet ich müsste zwei Konten eröffnen.
        Wie macht ihr das? Nutzt das jemand als Konto gemeinsam mit seiner Partnerin?

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      2. @Chris: Musst zwei Konten machen. Am besten suchst noch zwei Leute die auch zu bunq wollen. Dann zahlt man für vier Konten 20 EUR im Monat. Kann Premium aber auch Business sein.

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      3. Ich hab das bunq pack mit drei Freundinnen gemacht. Jede zahlt 5 Euro. Gemeinschaftskonten kann man mit bis zu 100 Leuten machen. Was ich noch rausgefunden habe und von bw weiss: immer Maestro zum abheben bei der Sparkasse nehmen damit es kostenlos klappt. Mit der Mastercard verlangen die Automaten manchmal doch Gebühren obwohl 10 Mal abheben im Monat frei ist.

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    2. Amex ist mir zu teuer. bunq nutze ich mit der Freundin und deren Freundin als Paket. Für mich sind die meine Kontenzentrale. Mit über 20 Konten braucht man nichts anderes mehr und kann perfekt budgetieren. Habe für jeden Kategorie mit ein Konto angelegt. Und als Idee: Mit der Partnerin ein Haushaltskonto machen und meinetwegen eines für Essen gehen & Co. So haste weniger Stress mit der besseren Hälfte.

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      1. Aber hallo! Das kenne ich aber anders herum. Das Frauen latent schlechter Umgang mit Geld unterstellt wird (Shoppen etc.) entspricht einfach nicht der Wahrheit. Eine große Anzahl von Männern würde nicht mal den Kontostand kennen, wenn man sie spontan danach fragt. tsts

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      2. @Chris: Die Karten kannst du in 2 Sekunden jedem Konto zuordnen. Haben zwei Personen ein Gemeinschaftskonto, kann jeder auch eine seiner Karten diesem Konto zuordnen. Sei es als erstes Konto oder auch als Backup Funktion. Als theoretisch geht das auch mit 100 Leuten.

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  14. bunq ist für mich alles in allem der beste Laden von alle den Fintechs. Die haben fast alles was die anderen auch haben + eine super Community. Ethik on Top, was will man mehr? Ok eine Metal Card wäre schön. Mal schauen was sich 2019 tut. Und bevor ich es vergesse: sie sind unabhängig. btw. Toller Blog+Seite von euch. Blackwater.live ist wirklich mal alternativ in jeglicher Hinsicht.

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      1. Sieht edel aus, fühlt sich super in der Hand an. Technisch, also vom NFC Chip sind die bunq Karten wohl so das beste was es gibt. Zumal die auch offline fähig sind und damit wirklich international nutzbar. Bei N26 geht offline gar nichts. Es braucht immer eine Datenverbindung des Terminals.

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    1. Wie sagt der Kölner so schön: Jeder Jeck ist anders 🙂

      Ich verstehe Deine Denke, aber für mich wäre das nix. Bei mir bleiben die Karten im Secrid Wallet und werden nur im „Notfall“ rausgeholt. Sonst wird mit Apple Pay bezahlt.

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      1. Apple Pay muss ich unbedingt mal ausprobieren. Ich habe hier letztens eh gelesen, es geht überall wo auch Mastercard mit NFC genommen wird. Vielleicht komme ich dann auch auf den Geschmack. Ich mag die Kölner!! Cooles Volk!

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