bunq – Bank of the free

Es ist schon eine ganze Weile her, Ende August habe ich zuletzt über die bunq Bank geschrieben. Wie ihr wisst, sammle ich keine Informationen im Internet um dann einen Artikel zu schreiben, sondern werde Kunde, probiere und teste es dann selbst aus. Es ist eine Art Leidenschaft von mir, die Fintechs zu nutzen und es macht auch wirklich Spass im Vergleich zu dem, was die langweilige Altbankenwelt Deutschlands so bietet.

 

Bunq Bank - Review Blackwater.live

 

bunq legt übrigens Wert darauf stets klein geschrieben zu werden, also bunq statt Bunq.“

bunq hat in den letzten Wochen einiges an Updates gebracht und auch an Veränderungen. Und nachdem ich eine persönliche Einladung per Mail nach Amsterdam erhalten habe dachte ich, jetzt musst du mal die ganzen Updates und Nutzererfahrungen weiter geben.

Ist bunq nach ausgiebigen Testen empfehlenswert? Und für wen? Welche Probleme löst bunq, die andere Fintechs nicht angehen? Und welche neuen Probleme treten möglicherweise auf? Es gibt die bekannte Aussage, dass man einen Vorteil immer mit einem Nachteil erkaufen muss. Ist das auch bei bunq so?

 

Was bekomme ich für mein Geld?

bunq hat eine kostenfreie Basis Mitgliedschaft und man kann jederzeit sich in diese runterstufen lassen. Seine Konten behält man dann, aber die Karten werden deaktiviert. Theoretisch wäre bunq also weiter voll nutzbar, nur mit den Karten könnte man nicht mehr zahlen. Ich habe das getestet und mich zwischenzeitlich downgraden lassen, um zu sehen was wirklich passiert. Es geht in der App völlig problemlos. Anders als bei N26 und Revolut, kann ich hier monatlich downgraden und bin dann kostenlos unterwegs.

Ansonsten gibt es eine bunq Premium Mitgliedschaft. Diese kostet 7,99 EUR im Monat. Dafür erhält man die volle Nutzbarkeit der bis zu 25 IBAN Konten und 3 Master/oder Maestrocards, ja nachdem was einem lieber ist. Ich habe nur Mastercards, da meiner Erfahrung nach überall wo Maestro genommen wird, auch Mastercard akzeptiert wird. Aber dies ist nur meine persönliche Erfahrung, für andere mag das nicht stimmen.

 

25 IBAN Konten

Das ist wirklich eine geniale Sache, denn diese IBAN Konten sind voll nutzbar. Gleich zu Beginn möchte ich auch darauf verweisen, was mir mehrfach zugetragen wurde. Manche haben mir nach dem letzten bunq Artikel geschrieben, dass niederländische IBANs nicht überall akzeptiert werden. DAS MÜSST IHR EUCH NICHT GEFALLEN LASSEN! Über die Wettbewerbszentrale kann man das abmahnen lassen. Das fällt unter den Begriff IBAN-Diskriminierung. Die Links anbei, die über den Sachverhalt informieren bzw. wo ihr euch auch beschweren könnt.

 

Bundesfinanzministerium zum Thema IBAN

Wettbewerbszentrale – IBAN Diskriminierung

 

Das IBAN System wurde extra entwickelt, um innerhalb der EU einen schnellen und effizienten Zahlungsverkehr zu installieren. Daher solltet ihr auf eure Rechte bestehen und Unternehmen melden, die das boykottieren. In der EU gibt es eine Menge Probleme und Nachteile, über die man sich ärgern kann. Aber auch eine Menge Vorteile und die sollte man auch nutzen und nutzen können. Das IBAN System gehört ganz klar dazu. Es wurde mit viel Aufwand und Arbeit entwickelt und es kann nicht sein, das Fitnessstudio „Kraft statt Hirn“ und die lokale Kuhdorfzeitung das IBAN System blockieren – zum Nachteil von euch.

Die IBAN Konten sind ideal, wenn man sich ein hochtransparentes System der Haushaltsführung schaffen will. Denn man kann sie komplett individualisieren mit Bildern. Ausserdem kann man Limits für jedes Konto einzeln festlegen. Habe ich beispielsweise ein Limit von 100,00 EUR festgelegt, werden alle Zahlungen, wie beispielsweise Lastschriften, darüber hinaus abgewiesen. Das ist wirklich etwas für Kontrollfreaks und etwas davon schlummert doch in jedem von uns, gerade wenn es um Geld geht, oder?

Ich selbst nutze auch (noch) nicht alle 25 IBAN Konten, aber habe für verschiedene Zwecke mir bereits welche zugelegt und individualisiert. Denkbar ist, sich ein Konto nur für Versicherungen zuzulegen, eines nur für Finanzdienstleistungen, eines Rund um das Haus, sofern ihr eine Immobilie besitzt. So hat man maximale Transparenz und auch für den Steuerberater ist dies hilfreich. Als Geschäftskonto ist auch ein Konto denkbar, auch wenn ihr Privatkunde seit. Ein richtiges Geschäftskonto bietet bunq auch an, aber dies wird erst benötigt, wenn ihr selbst Lastschriften einzieht. Solange dies nicht der Fall ist oder ihr nur mit Paypal arbeitet, was ich beispielsweise mache, reicht einfach ein weiteres IBAN Konto.

Diesen Konten lassen sich die Karten entsprechend zuordnen. Dies kann man immer wieder flexibel ändern, ganz nach Bedarf. Ihr seht oben auf den Bildern in kleiner Schrift unter den Konten, welche Karten welchem Konto zugeordnet sind.

Das ist wirklich sehr gut gelöst. Ich habe mir beispielsweise eine Karte bestellt, nur für unsichere Internet Zahlungen und sie „Internet Risk“ genannt und mit einem schauerlichen Bild das Konto dazu versehen. Diese Karte ist nur dafür da, im Internet zu bezahlen. Dort tritt immer ein erhöhtes Risiko auf. Theoretisch braucht ihr kein extra Konto für das Thema, da ihr die Karte ja einzeln steuern könnt, die für solch einen Zweck gedacht ist. Aber ich habe mir dazu noch ein IBAN Konto angelegt, das Bild hinterlegt und habe immer genau das Geld auf dem Konto, was ich für einen einzelnen Zahlungsvorgang benötige. Doppelte Sicherheit sozusagen.

Und so hatte ich dann auch das „Glück“ vor kurzem, dass eine Zahlschnittstelle eines Internetanbieters fehlerhaft war. Die ganze Nacht durch wurden munter Beträge zwischen 50,00 EUR und 100,00 EUR gebucht, die dank meiner Einstellungen alle abgewiesen wurden.

Wenn ich mir nun vorstelle, dass wäre eine meiner „offenen“ Kreditkarten gewesen, dann wäre ich am nächsten morgen mit über 15.000 EUR in der Kreide gestanden. Ich habe alle Umsätze addiert. Das Geld hätte ich irgendwann vermutlich wieder bekommen, aber der ganze Ärger bis dahin hätte mich Energie gekostet. Und gehen wir einen Schritt weiter: Am Jahresende bin ich auf einer Reise mobil unterwegs. Wenn dann über Nacht das bereits erlebte passiert, wäre meine Kreditkarte gesperrt, weil sie bis am Anschlag im Minus ist. Da nützt es mir auch nichts, wenn ich mein Geld 14 Tage später wieder bekomme. Ihr seht, welche Berechtigung das System hat. 

 

Zweitpin, 3D Secure, Offline-PIN

  • Zweitpin

An diesen Features hat bunq sehr lange gearbeitet und es hat sich gelohnt. Wenn ihr auf die Bilder weiter oben klickt, lest ihr schon etwas dazu. bunq hat als einziger Anbieter Karten, die mit zwei PINs versehen sind. Die PINs zu euren Karten könnt ihr selbstverständlich selbst wählen. 

Ihr könnt das Zweitpin-System wie folgt nutzen: In der App könnt ihr auswählen, dass bei einer Zahlung mit eurem Pin Nr.1 von Konto XX abgebucht wird, wohingegen bei Zahlung und Eingabe von PIN Nr.2 von Konto XYZ abgebucht wird. Lasst eurer Phantasie freien Lauf, wie ihr das nutzen könnt. Meine Idee bisher ist, den Zweitpin mit einer „Eisernen Reserve“ zu verbinden, um im Notfall darauf zugreifen zu können, wohingegen mit dem Erstpin vom Hauptkonto gebucht wird.

  • 3D Secure und wiederkehrende Zahlung

Selbstverständlich ist das Mastercard Verfahren 3D-Secure bei bunq in der App integriert. Bei einem Umsatz mit einem teilnehmenden Händler, müsst ihr die Zahlung innerhalb der App freigeben. Keine Extra App, keine sms. Top! Aber bunq setzt noch einen drauf: Wiederkehrende Zahlungen gehen nicht einfach durch, wenn ihr das nicht wollt. Ihr könnt in den Umsatz in eurer App reingehen und dann festlegen, ob eine wiederkehrende Zahlung einfach genehmigt wird oder nicht. Hier wäre also für euch zu überlegen, wie sehr ihr einem Händler vertraut.

  • Offline-PIN

Damit wird die bunq-Karte endgültig international. Viele der neuen Karten, die es heute gibt, unterstützen kein Offline-PIN. Das bedeutet, wenn das Zahlungsterminal nicht online ist, könnt ihr mit eurer Karte nicht bezahlen. Und leider kommt dies vor. Vor kurzem berichteten Freunde in Südafrika davon, dass ihre N26 Karte dort nicht ging, als sie auf Safari waren. Die bunq Karten sind meines Wissens nach die einzigen Debit-Mastercards, die Stand heute (10/2018) offline fähig sind.

 

 

QR-Code Zahlungen

Bei bunq ist auch das in China und in Asien allgemein verbreitete QR-Code Zahlungssystem bereits in der App integriert. Ihr könnt Zahlungs-QR Codes scannen und direkt bezahlen, ihr könnt aber auch selbst für jedes eurer Konten in der App einen QR-Code erstellen und damit Zahlungen empfangen. bunq ist hier sehr fortschrittlich, in Europa ist das Zahlen mit QR Code (noch) nicht sehr verbreitet.

 

Geld anfordern, Überweisungen

Sehr cool gemacht ist die Funktion Geld anfordern, da sie bankübergreifend nutzbar ist. Es lässt sich individuell zuordnen, auf welches Konto die Anforderung bei Eingang verbucht werden soll. Der Verwendungszweck und sogar ein Bild kann man dem hinzufügen und das ganze extern über einen Link versenden. Der Empfänger gibt seine Kontodaten ein und kann über das IDEAL Bezahlsystem (hier zu Wiki) oder SOFORT (hier zu Wiki) bezahlen.  Über die beiden Links könnt ihr unter einem extra Fenster den Wiki-Artikel dazu lesen.

So lässt sich das ganze auch geschäftlich nutzen. Ein Wermutstropfen derzeit ist, dass die Funktion bei SOFORT auf 250,00 EUR limitiert ist und IDEAL nur für niederländische Banken funktioniert. (Stand 10/2018) Laut bunq soll sich das bald ändern. Das ist auch wirklich nötig, denn welcher Unternehmer hat nur Mini-Rechnungen? Hoffentlich niemand, ich wünsche jedem Unternehmer große Rechnungen, die auch bezahlt werden.

Innerhalb von bunq kann man sich natürlich wie auch bei allen anderen Anbietern Geld „pushen“, also wie per Messenger Geld senden und empfangen und das in Echtzeit.

Abgesehen davon sind selbstverständlich auch normale IBAN Überweisungen möglich und diese sind sogar eine Echtzeitzahlung, sofern die empfangende Bank das unterstützt. Dies bedeutet, eure Zahlung kommt innerhalb von wenigen Minuten oder sogar nur Sekunden an.

Die DKB unterstützt das und sogar – man soll es kaum glauben – die „Spasskass“. Das habe ich bei einer Zahlung für „Servicedienstleistungen“ eines Kuhdorfs festgestellt, die die Verkehrssicherheit durch lustige Kamerabilder erhöhen wollen. Oder geht es doch nur um eine weitere Form der indirekten Steuererhebung? Lassen wir das…

 

Support & Community

Der bunq Support ist ein riesiger Pluspunkt bei bunq. Er ist mit Abstand der beste Support bei den Fintechs, extrem schnell und kompetent. Erreichen tut man ihn innerhalb der App mit einem privaten Chat. Innerhalb von wenigen Minuten ist man im Chat mit einer echten Person und keinem Robot. Hat man noch eine Anfrage offen oder eine neue, weiss auch jeder andere Mitarbeiter Bescheid, was an der internen Kommunikation von bunq liegt. So muss man nicht alles immer wieder von vorne erklären, sondern kann direkt und nahtlos dort weiter machen, wo man aufgehört hat. Ich hatte bereits mehrere Supportanfragen. Zwei aus Interesse und in einem anderen Fall beispielsweise, weil ein Tankautomat mich „abrippen“ wollte. Seit ich über Fintechs schreibe, erlebe ich so ziemlich alles, was später dann hilfreich ist, um darüber berichten zu können.

Außer dem Support hat bunq eine sehr lebhafte und hilfreiche Community, in der man sich zu allen Fragen austauschen kann. bunq selbst ist durch die eigenen Mitarbeiter darin vertreten, die mit kommentieren und moderieren. Nutzer innerhalb dieser Community haben verschiedene Statis, je nachdem wie sehr sie sich einbringen. Diese Gemeinschaft ist wirklich etwas Besonderes, das ist nicht nur so daher geschrieben. Bis dato habe ich dort so gut wie keine Hater erlebt, sondern sehr offene und freundliche Menschen. Das ist in der heutigen Netzwelt selten, wie ihr wisst.

Die meisten Posts in der bunq Community sind englisch. Noch. Aber es sind auch schon eine ganze Menge deutscher Nutzer dabei. Gerade bei dem Thema IBAN Diskriminierung. 😉

 

bunq – Bank of the free

Aber was verbirgt sich eigentlich dahinter?

bunq ist ein Fintech und sehr schnell mit Updates und neuen Funktionen. Aber bunq ist auch eine ethische Bank. bunq hat eine klare Policy keine Nutzerdaten zu verkaufen, auch nicht anonym. Genau das machen andere Banken aber. Klar anonym, aber dennoch wollen viele Menschen nicht, das ungefragt ihre Zahlungsdaten herausgegeben und ausgewertet werden. 

Selbst wenn das nur innerhalb der Bank passiert. Aus eigener Erfahrung von damals kann ich euch sagen, dass wenn ihr bei einer Vertriebsbank Kunde seit, eure Umsätze ausgewertet werden für Vertriebsaktionen, die Mitarbeiter ab und an untereinander über Kunden und deren Umsätze reden und vieles mehr. Wie gesagt, das will vielleicht nicht jeder. bunq setzt ganz klar und deutlich auf ein diskretionäres Banking.

Außerdem sind bei bunq keine Hedgefonds oder andere Fremdkapitalgeber im Boot, wie das bei anderen leider der Fall ist. Das bunq Kapital ist Eigenkapital von dem Gründer Ali Niknam. Er ist einer der erfolgreichsten niederländischen Unternehmer mit seiner Firma TransIP. Sein neues Projekt ist eben die bunq Bank. 

Euer Guthaben bei bunq wird auch nicht wie bei anderen Banken in ethisch bedenkliche Geschäfte investiert, sondern deutlich weniger rentabel in EU Staatsanleihen. Und selbstverständlich hat bunq eine Banklizenz und ist der europäische Einlagensicherung angeschlossen.

 

 

Welchen Rückschluss lassen diese Informationen zu?

Banken, die kostenlose Konten anbieten, sind entweder in der StartUp Phase mit Fremdkapital unterwegs und bauen eine Kundenbasis auf. Daran ist per se nichts verwerfliches. Das Industrie 2.0 Business läuft so, dass man erst eine riesige Kundenbasis aufbaut und dann Gebühren und Bezahlmodelle  einführt, die aufgrund der gewonnenen Kundenanzahl aber meist recht günstig sind. Man kann dann einfach nach oben durch skalieren. Das Modell ist sehr erfolgreich und wir kennen es alle von Paypal, Ebay, Amazon, Facebook und vielen mehr. Die alte Unternehmergeneration in Deutschland und insbesondere die Banken haben das völlig verschlafen und unterschätzt und dies ist einer der Gründe, warum viele gegen die neuen Player verloren haben oder noch verlieren werden.

Ansonsten ist es aber so – und das ist wirklich übel – das viele Banken die kostenlose Konten anbieten dies mit problematischen Geschäften finanzieren. Und hier ist die Bandbreite groß. Entweder ist es eine Vertriebs- oder Filialbank, dann wird gegenfinanziert durch Vertrieb von überteuerten Anlagegeschäften oder Versicherungen. Andere finanzieren die kostenlosen Konten mit dem Weiterverkauf eurer Daten oder dem Investment in ethisch sehr fragwürdige Geschäfte wie Nahrungsmittelspekulation, Finanzierungen von Rüstungsgütern und ähnliches.

Blackwater.live - ethisch zweifelhafte Investments können mit viel Leid für anderen Menschen verbunden sein.
Auch in Deutschland ist Ethik für viele Menschen wichtig. Niemand muss bei Banken Kunde sein, die durch ihre Geschäfte an dem Leid anderer Menschen mitverantwortlich sind.

 

Gerade in Deutschland sollte das eigentlich ein großes Thema sein. Hier höre ich viele Menschen sich darüber beklagen, dass solche dubiosen Geschäfte von Banken gemacht werden. Aber wer A sagt, muss auch B sagen. B wie bunq.

Wenn ich nicht indirekt beteiligt sein will an solchen Geschäften oder nicht Kunde sein will bei einer Bank, die Leid für andere Menschen verursacht, dann muss ich mir eine Bank suchen, die offen und transparent da legt, dass sie dies nicht macht. Und idealerweise sollte diese Bank erklären, wie sie ihr Geld verdient. Und genau das ist bei bunq der Fall.

 

Fazit: B wie bunq

bunq schätze ich sehr wegen der sehr hohen Transparenz und ihrer Ethik Policy. Persönlich wäre ich alleine deswegen aber vermutlich nicht Kunde geworden, sondern erst die Kombination mit dem Faktor Fintech, hochmodernen Zahlungsverkehr, einer absoluten Top-App und dem sehr guten Kundenservice hat mich veranlasst Kunde zu werden und dann auch zu bleiben.

Für EUR 7,99 im Monat bekomme ich Fortschritt und Ethik in einem geliefert. Und wenn mir das gefällt, kann ich es mit anderen teilen und ein sogenanntes bunq-Pack machen, beispielsweise mit Familie und Freunden. Dann zahle ich für 4 Premium Mitgliedschaften oder 3 Premium Mitgliedschaften und 1 Geschäftskonto 19,99 EUR im Monat. Damit wäre jeder Teilnehmer des bunq Packs bei nur noch bei 5 EUR im Monat.

Das ist ein absolut fairer Preis für das, was man geliefert bekommt.

Zum Ende des Artikels möchte ich euch noch an einer kleinen Erfahrung teilhaben lassen, die ich mit bunq gemacht habe. Ich wurde dort Kunde und habe bereits einiges in deren Community kommentiert und mitgeholfen Fragen zu lösen. Eines Tages erhielt ich Post. In dem Paket war das Buch „Break through Banking“. Es ist ein Bericht welche Idee hinter bunq steckt und die Chronologie des Aufbaues einer Fintech Bank. Von der Idee bis zur Banklizenz. Absolut inspirierend vor allem auch, weil das Gründungsteam eine Menge Widerstand von Altbanken hatte. Solche Informationen sind den meisten gar nicht bekannt. Aber gerade wenn man diese Art Widerstand bekommt, dann fragt man sich warum, vor allem wenn man auf einer positiven Mission unterwegs ist. Und dann kann es nur eine Antwort geben: Jetzt erst recht!

Und diese Antwort hat Ali Niknam und sein Gründungsteam gegeben und Erfolg gehabt. 

 

Blackwater.live - Bunq Bank Titel Story

“Only those who will risk going too far can possibly find out how far one can go.”

T.S. Eliot

 

 

Hier könnt ihr Kunde werden: bunq

Wir bekommen für diesen Artikel nichts von bunq, so wie dies auch bei allen anderen Berichten über Fintechs ebenfalls der Fall ist.

44 Kommentare zu „bunq – Bank of the free

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  1. Das mit der IBAN Problematik ist wirklich nervig. Wie als wenn man von einem anderen Stern kommt. Die meisten verstehen scheinbar IBAN nicht einmal. Ich merke das daran, das ich immer gefragt werde was NL am Anfang bedeutet, bei allen anderen würde DE stehen. Ich halte micn jetzt nicht gerade für einen Bank/Finanz Experte, aber das weiss sogar ich. Sonst klappt alles gut mit bunq.

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    1. Ja das ist bekannt.😂 Hartnäckig bleiben. Es ist dein gutes Recht ein europäisches Konto anzugeben und es spielt überhaupt keine Rolle ob dies ein DE Iban Konto ist oder NL etc. Was immer funktioniert, so haben es schon einige berichtet: Sag ganz klar, du hast nur dieses Konto, es ist dein Recht (Thema: Iban Diskriminierung) und bestehe darauf, sonst kommt es eben zu keiner Geschäftsverbindung. Oder sollst du extra ein DE-Iban Konto aufmachen damit abgebucht werden kann? Alternativ biete an mit Karte zu zahlen.😂😂

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  2. Danke für diesen Artikel. Ich werde mir bunq ernsthaft anschauen, um dort mein Haupt- oder zumindest mein Zweitkonto zu haben.
    Ich bin derzeit bei N26 als Zweitkonto, aber welcher Skandal? Im Netz finde ich nichts davon…?

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    1. Hallo Christian, da ging es um die Bafin-Untersuchung weil dort (N26)wohl mit Video Ident Menschen Kunden geworden sind, die sich für andere ausgaben. N26 hat dazu auch Stellung genommen. Sie werden es überleben. Es ist für viele Deutsche das erste Fintech, bevor sie andere ausprobieren.😉

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  3. Es ist schon spannend,was bunq da so macht. Ich hoffe nur, dass ihnen nicht irgendwann das Geld ausgeht oder sie gekauft werden. Was man so liest, steckt Ali nach wie vor Millionen rein

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    1. Ja das ist auch so, er finanziert quer und ist nach wie vor absolut überzeugt, dieses neue Business auch hochzuziehen. Pro Kunde müsste das mit den 8 EUR auch kostendeckend sein, ich denke sie brauchen aber mehr Kunden. Und natürlich die Weiterentwicklung der Produktpalette. Aber nach dem N26 Skandal ist bunq nochmal interessanter, nur hierzulande noch zu unbekannt.

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      1. Ja vor allem wenn man bald damit Apple Pay nutzen kann. Ich fürchte aber, es wird viele Freibier-Gesichter geben, die sagen „8 Euro ist zu teuer“. Die treiben sich ja auch auf Together rum

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      2. Ja klar, habs gesehen. Dabei müsste das gerade bei den Deutschen eigentlich anders sein, eine Bank mit ethischen Ansätzen ist doch das, wonach viele rufen. Und als Kombination mit Fintech Eigenschaften geradezu ideal. Nur sobald man dafür zahlen muss…. was war nochmal Ethik?😂

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      3. Ich bin zwar noch recht jung und versteh nicht von allem was, gerade wenn es um schmutzige Bankgeschäfte geht, aber wenn ich eine Projekt unterstützen kann was anders handelt, dann finde ich 8 EUR nicht zu viel. Hab nun gesehen, das man sich zusammenschliessen kann und dann weniger zahlt, eine Freundin fehlt noch, dann bin ich dabei😂😂 Oder besser gesagt wir.

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      4. Wir haben das nun gemacht, also ich hab dieses bunq Pack gemacht und die anderen eingeladen. Ich seh die auch alle in der App. Zwei Fragen habe ich noch: Wann wird das immer abgerechnet? Uuuund was passiert wenn ich das Packet mal nicht mehr will, also kündige oder so?

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      5. Ein Mal im Monat bekommst du eine Abrechnung Rene. Du kannst in der App im Profil auswählen, über welches deiner Konten die gebucht wird. Wenn du das bunq Pack mal kündigst, wird bei den anderen beiden auf Premium umgestellt. Die können aber natürlich auf „free“ downgraden. Also am besten den Freundinnen vorher Bescheid sagen.😂

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      6. Okee klar soweit. Bin gaaanz zufrieden. Auf die Karte bin ich öfters angesprochen worden wegen den Farben. Gute Werbung für die. Von den Funktionen gefällts mir auch. Nur dieses interne Forum together ist nicht ganz einfach. Mein Englisch ist nicht gut genug dafür, daher habe ich auch bisher euch gefragt. Danke für die Hilfe und Mails. 😊 Mal sehen wie das weiter geht mit bunq und so.

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  4. Heyyy dickes bunq Update heute: Sie haben nun auch TransferWise, ZeroFX, also kein Fremdwährungsentgeld. Damit werden die immer cooler und nachdem es N26 ja so verbockt haben mit Datenskandal … Ich sag ja, das bunte Kärtchen macht was her 😉

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      1. Hallo Rene, kannst Du gerne machen, die decken recht viel ab, aber Du brauchst dennoch eine Bank wie die DKB wegen dem Depot für ETFs. Die Kombination von der DKB mit einem Fintech ist eine gute Wahl. Also Revolut oder bunq bieten sich da an. Da Revolut in der Basisversion nichts kostet und die auch nicht in der Schufa stehen, kannst Du die ja in Ruhe ausprobieren. bunq ist gut wenn Du sehr viele Konten brauchst. Wenn Du noch mehr Fragen hast, gerne.

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      2. Supi das beantwortet direkt dann auch meine Frage, wieder einen Punkt weiter. Danke für die Hilfe und die vielen Antwortmails, das hat mir sehr geholfen. Danke, Danke!😃

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      3. Oke dann werde ich das so machen wie du sagst. 😊 Bin schon neugierig. Habe die alte Bank gekündigt. War in der Filiale. (Volkbank) Die wollten einen Termin ausmachen. Habe es gemacht wie du mir gesagt hast. Schreiben abgegeben, nix Termin😂

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      4. Ich hab Sparpläne auf ETFs und bin interessiert eure Meinung zu erfahren, habe euch geschrieben. Weiss jemand, ob bunq auch mal ein Depot einführen wird???

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      5. Hallo Sarah, das ist noch unbekannt bei bunq. Sie bauen Schritt für Schritt alles aus. Ein Depot ist aber wahrscheinlicher als Kredite würden wir sagen, alleine von deren Mindset her.

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  5. Momentan meine Nr.1, bzw. dazu geworden. Datenskandale bei N26 sind ein Grund, das andere ist, bunq ist ethisch und verantwortungsbewusst. N26 ist für mich mehr und mehr ein Fintech das um jeden Preis seine Investoren zufriedenstellen will. u.a. Chinesen. Da ist mir bunq doch lieber.

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      1. bunq wird mir immer sympathischer. Vor bw kannte ich diese Bank nicht einmal, nun sind sie die top Alternative. Haben alles was der moderne Zahlungsverkehr benötigt, sind supermodern und ethisch unterwegs und lieber zahle ich 8 Münzen als N26 Geld in den Rachen zu werfen, nach immer wieder neuen Skandalen. Ausserdem wer weiss was diese Kapitalgeber bei denen für Ziele verfolgen.

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    1. Da hast du mehr als Recht. Sowohl bei N26 als auch bei Revolut sind Fremdinvestoren beteiligt. Bei bunq bleibt alles im Haus, Geld & Daten. Und neuerdings kann man sogar abstimmen in welches ethische Projekt bunq das Geld anlegen soll. Standardeinstellung ist die EZB. Besser wie schmierige Geschäfte wie bei vielen anderen.

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    1. Das spielt aber immer weniger eine Rolle. Unternehmen anschreiben die sich verweigern und auf Urteile und Iban Diskriminierung hinweisen, das zieht meistens sofort. Ich nutze noch kein bunq, schaue es mir mal an. Aber ich habe das Thema mit den Ibans bei einer anderen Bank auch. Nicht klein beigeben, Druck machen. Die Sachbearbeiter haben halt meist null Ahnung und sind oft etwas faul. Es ist einfacher zu sagen “geht nicht!” als sein Gehirn mal zur Abwechslung zu benutzen. hehehe

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      1. Sehe ich auch so. Nur GEZ macht noch Probleme. Ausgerechnet diese Typen, die sonst immer so pro EU und einheitlich bla bla sind. Hab nochmal schriftlich Druck gemacht. Mal sehen.

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  6. Ich war bereits vor dem ersten Artikel hier Kunde bei bunq. Wahrscheinlich hätte mich aber der erste Artikel hier bereits zum testen angeregt.
    Den einzigen Punkt den ich bisher noch nicht gelöst sehe, ist eine Backup-Lösung des Bankings auf dem PC via Browser.
    Wenn das Smartphone hier einmal ausfällt, gibt es ohne ein weiteres Smartphone, keinen Zugriff mehr.

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  7. Toller Bericht 🙂
    Das mit den NL-IBANs ist natürlich trotz allem manchmal blöd. Klar kann man sich an die Wettbewerbszentrale wenden, aber das ist auch wieder Aufwand, den man sich mit einer deutschen IBAN sparen könnte. Wird denn bunq auch mal DE-IBANs raus bringen, oder bleibt es bei NL?
    Und wie sieht es denn mit deutschem Support aus? Gibt es das, oder nur englisch?

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    1. Hi Sebastian, als da bunq niederländisch ist, wird es wohl bei NL IBANs bleiben. Dazu muss man sagen, das die Story mit der IBAN Diskriminierung immer besser wird, da immer mehr Deutsche auch andere EU Banken nutzen und ein kurzer Hinweis auf die Rechtsprechung reicht meist schon. Das man das überhaupt sagen muss ist natürlich lächerlich, da es überhaupt keinen Unterschied technisch macht, ob die IBAN mit DE oder NL anfängt. Der Support ist bisher nur englisch durch bunq selbst, aber in deren Community sind viele hilfsbereite deutsche Kunden. Sehr zu empfehlen und die sind supernett! Also von der menschlichen Seite ist bunq echt unvergleichbar!

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  8. bunq ist schon ein sehr cooler Laden, bisher habe ich nie länger als 5 Min auf eine Supportanfrage warten müssen. 5min!!!! Ich weiss nicht wie die das machen, aber es funktioniert!

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  9. Ich nutze bunq als Hauptkonto und bis jetzt klappt alles mit bunq. Da ich keinen Kreditbedarf habe, brauche ich kein deutsches Konto. Und wie ich eure Seite verstehe, gibt es hier nur Menschen die keinen Kreditbedarf haben oder schnellst möglich die Kredite los werden wollen. Hammer!

    Das geile an bunq ist das du volle Kontrolle und volle Flexibilität hast. Selbst den PIN ändern in der App, das können die meisten Banken bis heute nicht. Und wenn du trotzdem mal einen Mitarbeiter brauchst, sind die fast immer online. Abends um 23 Uhr oder Sonntags nachmittags, kann ich immer mit denen chatten. Wo gibt es das??? Sicher nicht bei Sparkasse & Co.

    Die 25 Konten erlauben dir, dass du für viele unterschiedliche Ausgaben Rücklagen machen kannst oder Konten nur für bestimmte Ausgaben nutzen kannst, Stichwort 3 Kontensystem. So wird es noch besser. Konten teilen mit andere bunqern ist auch super: du kannst zusammen mit anderen sparen. Eine Freundin die für mich Einkäufe mitbringt, kann die mit ihre Karte und ihre Pin von meinem Konto bezahlen. Welche Bank bietet so etwas an???? Und wegen den Kosten braucht auch niemand bei bunq weg zu bleiben, andere von den alten Banken sind teurer und bunq ist auch noch eine Ethik Bank. Das ist es mir schon wert. Rumheulen wie schlecht die Welt ist und dann bei sowas wie Deutsche Bank Kunde sein, gehts noch? Sorry, da will ich lieber ein Mensch sein, der Verantwortung übernimmt. Cool das ihr für bunq seid!

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    1. „Da ich keinen Kreditbedarf habe, brauche ich kein deutsches Konto. Und wie ich eure Seite verstehe, gibt es hier nur Menschen die keinen Kreditbedarf haben oder schnellst möglich die Kredite los werden wollen. Hammer!“

      Hallo Anna: Du hast einen der Kernpunkte von Blackwater.live auf den Punkt genau getroffen! Danke für deinen Kommentar.

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