Devisenmarkt – was sind Forex Signale?

Als wir mit Sweet16 starteten hätten wir niemals gedacht, dass Forex Signale etwas so unbekanntes sind. Im englischsprachigen Raum sind sie schon gut 20 Jahre ein Begriff und ein wichtiges Thema für Menschen, die mit einem Teil ihres Vermögens am Devisenmarkt handeln möchten. Viele sind berufstätig und haben tagsüber keine Zeit. Andere wollen sich nicht selbst mit dem Devisenmarkt beschäftigen und jahrelang lernen wie man dort Geld verdienen kann, was nicht nur inhaltlich, sondern vor allem psychologisch eine Herausforderung ist.

Im Laufe der Zeit hat sich aber immer mehr raus gestellt, dass der Devisenmarkt im deutschsprachigen Internet in die Nähe von Bitcoin, Casino und ähnlichen Bereichen gerückt wird. Das ist schon etwas verrückt wenn man bedenkt, dass es sich um den größten Finanzmarktplatz der Welt handelt. Eines der Ziele von Blackwater.live ist es den Devisenmarkt als zusätzliches Instrument für den Vermögensaufbau ins Spiel zu bringen. Dies ist auch der Grund, warum wir immer mal wieder darüber schreiben. Es ist eines unserer Themen, wenn auch nicht ausschließlich.

 

Wie kann man mit dem Devisenmarkt Geld verdienen?

Grundsätzlich erfordert es ein anderes Mindset, also eine andere Einstellung und Herangehensweise als beispielsweise am Aktienmarkt. Der Aktienmarkt funktioniert aus Sicht der meisten Anleger nur wenn der Markt steigt. Alle Vorsorgeverträge, fast alle Aktien ETFs und die ganze Finanzblogcommunity lebt von steigenden Kursen. Das kann man in ungemütlichen Zeiten sehr gut beobachten.

Die globalen Aktienmärkte steigen seit 2009 und es wäre sicher spannend den Chartverlauf mit der Veröffentlichung von neuen Finanzblogs abzugleichen. Inzwischen ist es etwas ungemütlicher geworden und es ist noch nicht ganz klar, ob wir uns in einer Korrektur der Märkte oder am Beginn eines Abschwungs befinden. Das wird die Zeit zeigen. Manchmal werde ich gefragt, woher die Annahme kommt, dass Aktienanleger die Nerven verlieren wenn wir in einen Bärenmarkt kommen. Das bringt mich immer etwas zum Lächeln. Die Denkweise kommt aus knapp 20 Jahren Finanzmarkterfahrung unter anderem in verschiedenen Banken. Ich habe keine Zweifel, dass dies dieses Mal anders sein wird. Manche Aktienmarkt Anleger haben natürlich dazu gelernt und kaufen in schwächeren Marktphasen nach und noch sind die meisten recht optimistisch. Aber ich kann euch eines verraten: Finanzpsychologie kann zynisch machen.

Jedenfalls sind die Aktienmärkte für die meisten eine Einbahnstrasse. Auf fallende Kurse wird unter Privatanlegern selten gesetzt. Wobei man damit auch schon gutes Geld verdienen konnte. (würde man wissen wie)

Der Devisenmarkt lebt aber in erster Linie von Bewegung. Da die globale Geldmenge ständig wächst, was ja bekanntlich auch den Aktienmärkten stark zugute kommt (interessanterweise wird auch das von vielen abgestritten), findet im Handel des Devisenmarktes keine reine Umverteilung statt, sondern es ist ein wachsender Kuchen, bei dem man sich ein Stück abschneiden kann. Dazu braucht es nur eine Strategie und Geduld. Zu den grundsätzlichen Auswirkung einer steigenden Geldmenge haben wir HIER schon geschrieben. Auch wie man sich das zunutze machen kann.

Was der Devisenmarkt genauso wenig ist wie der Aktienmarkt, ist ein Weg schnell reich zu werden. Das gehört in das Reich der Mythen und Legenden. Das wird vielleicht für einzelne Spekulanten funktionieren. In beiden Märkten. Aber es ist dann eben Spekulation mit einem hohen Risiko. Das ist nicht das Thema von Blackwater.live.

Im Devisenmarkt verdient man kein Geld indem man Recht hat und dann alles auf eine Karte setzt. Der Schlüssel zum Geld verdienen ist ein sehr begrenztes Risiko und das Verfolgen einer Strategie über einen längeren Zeitraum.

 

„Alterum diem vivere pugna. Another day live to fight.“

 

Im Handel beim Devisenmarkt geht es also in erster Linie um Verlustbegrenzungen und um Risikomanagement. Das ist grundsätzlich eine ganz andere Ausrichtung, weswegen von passiv Investoren selten diese Welt verstanden wird.

Oft werde ich gefragt, ob ich etwas gegen ETFs, passives Investieren und Aktien hätte. Das ist mitnichten so. Nur sind das eben unterschiedliche Dinge, die nicht vergleichbar sind. Das ist wie Fisch und Fleisch. Man kann beides mögen und beides essen. Man kann. Aber nicht jeder. Es gibt Menschen die haben Allergien oder mögen keinen Fisch. Andere sind Vegetarier. Daher ist die ganze Diskussion wie sie manchmal aufkommt auch völlig daneben und sinnlos. Wenn man mit FX dann noch in Casinonähe gerückt wird, dann ist spätestens klar, hier wurde grundlegendes schon nicht verstanden. Auf den Devisenmarkt wurden in den letzten Jahren eine Menge Produkte aufgelegt, beispielsweise die inzwischen in der EU verbotenen Binären Optionen. Das es solche reinen Finanzmarktwetten gibt, dafür kann der Markt nichts. Die gleichen Vehikel gibt es bei Aktien auch und dennoch würde keiner heute den Aktienmarkt als Zockerbude ansehen. Wobei ich eines nochmals einschieben möchte:

Sobald wieder eine Mehrheit ihr Geld dort verliert, wird genau das passieren. Zockerei ist es immer, wenn andere gewinnen und man selbst verliert. Sonst ist es Value Investing oder was auch immer.

 

Blackwater.live - Wachstum braucht Zeit.
„You can’t produce a baby in one month by getting nine woman pregnant.“  Wachstum braucht Zeit. Deswegen brauchen wir Geduld.

 

Was sind Forex Signale?

Forex Signale entstehen auf Grund von Analysen. Beispielsweise Chartanalysen. Oder aufgrund von fundamentalen Daten zu Märkten. Solche Signale gibt es für alle Märkte, auch für die Aktienmärkte.

Es lässt sich niemals vorhersagen, ob ein einzelner Trade Erfolg hat, also ob das Signal richtig ist. Und deshalb verlieren Menschen, die Recht haben wollen, bei Trading stets ihr Geld. Aber unter uns: Sie verlieren auch sonst meist ihr Geld. Menschen, die gerne Recht haben um des Recht haben wollen sind besser ländliche Immobilienbesitzer mit einer guten bis sehr guten Rechtsschutzversicherung und anderen Menschen im Umfeld, die genauso sind. Dort sind sie besser aufgehoben und finden einen wahren Sinn in ihrer Existenz und in ihrem Handeln. So wie Frösche gerne im Teich leben und Fliegen fressen, können sie dort einen Rechtsstreit nach dem anderen vom Zaun brechen. Wirtschaftlich selten sinnvoll, aber man kann Recht haben. Und darum geht es ja.

Ich muss gerade an eine Erfahrung in der sich entwickelnden Finanzmarktkrise 2007/2008 denken. In Banken arbeiten fast nur Berufsoptimisten, da man mit dem Kunden und den Anlagen ja grundsätzlich nur „long“ gehen kann, alles lebt von den steigenden Märkten. Damit beraubt man sich natürlich einer weiteren Chance und es bleibt nichts anderes übrig als ständig nach Gründen zu suchen, warum die Märkte weiter steigen.

So war es so, dass kurz vor dem Höhepunkt der größten Finanzmarktkrise seit 1929 die Aussage die war, dass die Aktienmärkte nicht fallen sondern steigen werden, da dies ja eine Kreditkrise und keine Aktienkrise wäre. Wir wissen was dann passierte. Irgendwann hatten diese Leute aber Recht, denn Jahre später und nach Billionen an Verlusten, stiegen die Aktien ja wieder.

Was will ich euch damit auf den Weg geben?

 

 

  1. „A lot of money will be lost before a lot of money can be made.“ (ist so.)
  2. Die binäre Denkweise richtig und falsch kennen Finanzmärkte grundsätzlich nicht. Sie kennen nur hoch und runter…Ist auch binär, aber anders.

 

Und das ist auch ein Problem bei jeglicher Art von Signalen, egal ob es welche für den Devisenmarkt sind oder für den Aktienmarkt. Denn eigentlich wird mit den Signalen nur ein Werkzeug geliefert. Da aber auch Risikomanagement, ein statistischer Ansatz und ein bestimmtes psychologisches Mindset für den Erfolg entscheidend ist, sind Signale an sich für die meisten Menschen wertlos. Und es ist unerheblich ob dies Signale für den Aktienmarkt oder für den Devisenmarkt sind.

Im globalen Devisenmarkt geht es um Bewegung. Bewegung auslösen tun Zinsentscheidungen, Arbeitsmarktdaten, Daten zum Binnenmarkt und im Prinzip jede Information, die die relative Stärke einer Währung zu einer anderen beeinflusst. Anders als bei einer Aktie, sind Devisen immer in Pärchen verbunden. EUR/USD beispielsweise. Das Pärchen dürfte wohl jedem bekannt sein. Wenn ich also EUR kaufe, verkaufe ich gleichzeitig USD und umgekehrt. Damit ist auch klar, dass es kein Value Investing wie bei Aktien gibt. Kaufen und Halten ergibt gar keinen Sinn.

Nebenbei erwähnt ergibt das bei einzelnen Aktien auch keine Sinn. Es ist spannend sich mal die S&P500 Pleiten der letzten 30 Jahre anzuschauen. Daher immer diversifiziert in den Markt gehen. Für die meisten ist das mit einen ETF ideal.

Ein Forex Signal ist nun eine klare und einfache Kauf- oder Verkaufsempfehlung. Man muss also nicht selbst den Markt analysieren oder eine Schulung besuchen. Wer das will, kann das tun. Aber jemand der Signale sucht, sucht nach Lösungen.

Der Erfolg beim Handeln von Forex Signalen kommt auch nicht von einem Signal. Wie schon erwähnt weiss niemand, ob es einen Gewinn oder Verlust macht. Manchmal gibt es sogenannte Drawdons. Dann gehen 10 Trades und mehr hintereinander in den Verlust. Das heisst aber nicht, dass die Strategie nicht funktioniert. Genauso kommt es vor, dass danach eine Phase kommt, in der 10 Trades und mehr alle in den Gewinn laufen.

Aus diesem Grund benötigt es ein Risikomanagement und es muss vorher klar definiert werden, wieviel Geld man pro Trade verliert. Es geht immer zuerst um die Verluste. Und da sehen wir den nächsten Unterschied zu den ETF Anlegern. Dort werden keine Verluste begrenzt, alles ist offen. Das ist keine Wertung. Einfach ein weiterer Aspekt zum unterschiedlichen Mindset. Also kommen wir zurück und machen ein Beispiel.

Ich habe einen Account mit 10.000 EUR. Es gibt eine goldene Regel immer um die 2% zu riskieren. Pro Trade. Das wären also 200 EUR. Hier sehen wir schon den Unterschied zu Zockerei mit Aktien. Dort kauft man für 10.000 EUR die XYZ Aktie und hofft auf einen steigenden Kurs. In FX begrenzen wir den Verlust aber von Beginn an.

Selbst bei einem Drawdown würden wir also 10 x 200 EUR verlieren, 20% absolut und bei 8000 EUR stehen. Und das beste habe ich noch gar nicht verraten: Jeder Neue Trade wird ja an dem neuen Kontostand ausgerichtet. Das heisst, wir würden ja nun bei 8000 EUR und 2% davon als nächstes nur 160 EUR riskieren. Das versetzt uns in die Lage immer weiter tragen zu können. Wie hiess der Satz nochmal?

 

„Alterum diem vivere pugna. Another day live to fight.“

 

Warum? Weil im Trading Zeit und Statistik eine große Rolle spielen. Es gibt immer drei Phasen im Trading: Wachstum – Konsolidierung – Drawdown.

Wenn wir in einer Wachstumsphase sind, nutzen wir den Zinseszinseffekt. Das bedeutet, wenn wir beispielsweise mit den 10.000 EUR auf 11.000 EUR kommen, rechnen wir jeden neuen Trade auch wieder entsprechend aus. 2% von 11.000 EUR sind dann 220 EUR. Im Trading arbeitet man also damit, dass man ein Konto hat und das Geld dort hochtradet über die Zeitachse.

Je mehr ein Account wächst desto mehr senkt man das prozentuale Risiko dann ab. Prozentual geht die Rendite zurück, das absolut verdiente Geld wird aber mehr. Ich zeige dies heute mal an einem einfachen Beispiel eines kleinen institutionellen Accounts aus den USA. Die Performance aus einem Jahr FX Trading. Mit 50.000 USD wird die Hälfte des Risikos gehandelt, dass man mit 25.000 USD handelt:

 

2018 Results

 

In diesem Fall wurden mit einem 50.000 USD Account 14.000 USD verdient (28%, ohne Zinseszins) und mit dem 25.000 USD Account 13.997 USD. (55,99%)

Ich hoffe dies entkräftet oder erklärt auch diese immer wieder auftauchende Aussage, dass man dann ja Millionen zu Milliarden hochtraden kann und am besten zu Billionen. Ich bin immer etwas verwundert, da diese Aussagen von Finanzbloglesern fremder Seiten kommt, die nach eigenen Bekunden Jahrzehnte lange Finanzmarkterfahrung haben. Da müsste doch eigentlich klar sein, dass die Liquidität nach oben abnimmt und ein Millionen Dollar Portfolio nicht genau so handelbar ist wie eines mit 100.000 USD. Aber gut, das nebenbei.

 

Wir wurden manchmal kritisiert, dass wir plakativ Sweet16 eingeführt haben mit der ambitionierten 16% Idee. Das ist natürlich keine Garantie, sondern es zeigt einfach die Macht des Zinseszinseffekts. Und dieser Macht sollte sich jeder bewusst sein. Wie schon mehrfach erwähnt, nutzen auch die ETF Anleger gerne eine nicht garantierte Zahl. 6% p.A. über 30 Jahre. Das ist aus jetziger Sicht die S&P500 Rendite, einem marktbreiten amerikanischen Aktienindex. ETF Anleger äußern sich oft über die Erwartung, dass dies die nächsten 30 Jahre auch so laufen wird. Garantiert ist das nicht. Auch diese Zahl wird für unseriös gehalten, genauso wie passiv Anleger FX für unseriös halten.

Fragen wir einen Postbank Tagesgeld Anleger ob er 6% p.A. für realistisch hält. Dann merken wir eines: Auch das ist an die persönliche Risikoneigung und die damit verbundenen Erträge gekoppelt. Ein solcher Anleger wird die genannte S&P500 Rendite für völlig überzogen halten, dass kann ich aus eigener Erfahrung sagen.

Bei FX ist es genau das gleiche. Die Ergebnisse der Vergangenheit sind kein Indikator für die Zukunft. Wir haben ein holpriges Jahr 2018 hinter uns. Es gab in der Vergangenheit viel bessere Jahre. 2017 beispielsweise. Wenn 2019 ein gutes FX Trading Jahr wird, werden eine Menge Leute mit einer sehr positiven Erwartungshaltung 2020 einsteigen. Wird es ein schlechtes Jahr, wird das Gegenteil passieren. Dabei lässt sich daraus rein gar nichts ableiten. Und dennoch wird genau das passieren.

Und das sehen wir natürlich in allen Märkten so. Die Aktienmärkte sind da keine Ausnahme, das Spiel wiederholt sich auch ständig. Nach vielen positiven Jahren steigt auch der letzte noch mit ein und der der fünfundzwanzigtausendste Finanzblog über finanzielle Freiheit wird eröffnet.

Aber das Risiko ins Verhältnis zur Zeit zu sehen bringt eine Erkenntnis: FX wird schneller die Antwort über die Rendite liefern als der S&P500. Aber kann man diese Anlagen überhaupt vergleichen?

Nein.

Man kann auch Tagesgeld, wenn man es denn als Anlage bezeichnen will, nicht mit ETFs vergleichen. Vergleichbar sind nur Anlagen innerhalb des gleichen Marktsegmentes. Einen Aktienfonds kann ich mit einem Aktien ETF vergleichen und merke, ups der Fonds ist unglaublich teuer mit knapp 2% im Jahr Verwaltungsvergütung und die Bank nimmt mit auch nochmal 5% für den Einstieg ab.

FX ist also nur innerhalb des FX Segmentes vergleichbar und hier müsste man auch noch auf der Zeitachse vergleichen. Also Daytrading mit Daytrading, Swing-Trading mit Swing-Trading.

Einordnen kann man aber, in welchen Risikobereich das FX Trading gehört, nachdem man seine persönliche Risikoneigung ermittelt hat und weiss, wieviel Geld man insgesamt anlegen möchte.

 

Return
Ein risikoscheuer Anleger würde seine Aktien ETFs und das FX Trading mit den 25% Risikokapital kaufen. Die 75% wären in eher sichereren Anlagen investiert. Ich sage eher, da es keine absolute Sicherheit gibt.

 

 

Warum Sweet16?

Forex Signale für den Devisenmarkt gibt es viele. Gute und schlechte. Selbst gute Signale liefern aber entscheidendes nicht mit. Risikomanagement und Betreuung. Oft werden hohe Pip Zahlen angegeben oder ein prozentuales Wachstum. Aber es ist nie klar wieviel wirklich riskiert wird, wie groß Drawdowns sind und vieles mehr. Mit Sweet16 ist die Idee absolute Transparenz zu liefern und zwei Signalarten in einem Paket.

Wir wollen mit Sweet16 das liefern, was wir uns als Anfänger auch gewünscht hätten um so all die Fehler zu umgehen, die man sonst macht.

Bei den meisten Brokern erhält man die Zahlen zu den Verlusten der Kunden. Meines Wissens nach ist das inzwischen verpflichtend für alle Broker in der EU. (Ex-Schweiz) Meistens heisst es dort, dass bei diesem oder jenen Anbieter 70% und mehr der Anleger ihr Geld verlieren. Aber warum ist das so? Spekulation, fehlendes Wissen, die ganzen Anfängerfehler. Wir sind selbst immer wieder überrascht mit wie wenig Wissen und Erfahrung Anleger viele Tausend Euro in den Sand setzen und dann sagen, Forex funktioniert nicht. Das ist wirklich sehr schade und müsste nicht sein.

Mit Sweet16 setzten wir alle Regeln des Risikomanagements um und bieten einen langfristigen Ansatz. Oft sehen wir auch Signalanbieter, die monatliche Abonnements anbieten. Das ist aber aus unserer Sicht sinnlos, da man auf Monats Sicht Glück oder Pech haben kann, wie unserer Mitglieder wissen. Das ist kein ausreichend langer Zeitraum. Wenn der Monat schlecht läuft, wird jeder unerfahrene Interessent das Abo beenden und sich damit der Möglichkeit berauben erfolgreich zu sein. Dem Signal Anbieter ist das gewiss egal. Er hat ja sein Geld bekommen.

Wir wollen aber mit unseren Mitgliedern erfolgreich sein. Das fängt bei der richtigen Brokerwahl an HIER und setzt sich über die Aspekte des Risikomanagements und des richtigen Mindsets für das Trading fort.

 

Sweet16 bietet:

  • Support und Unterstützung.
  • 2 Signalarten auf zwei Konten.
  • Risikomanagement.
  • Einfach umzusetzen.
  • Ein Mal am Tag zu festen Zeiten Signale eingeben.

 

Sweet16 ist definitiv nicht geeignet für:

  • Spekulanten.
  • Menschen die schnellen Reichtum suchen.
  • Menschen mit Ungeduld.
  • Rein passive Anleger oder Tagesgeld-Freunde.

 

 

Als nächstes wollen wir uns heute noch etwas mit richtigen Mindset auseinander setzten. Nicht nur für das Trading ist dies entscheidend. Es geht weit darüber hinaus.

 

Blackwater.live - Friedhof
Wir sind mit nichts in die Welt gekommen, mit nichts verlassen wir sie.

 

Mindset

Hierbei werden wir möglicherweise belächelt. Aber glaubt es oder nicht, einer der entscheidenden Faktoren bei Trading ist die richtige Einstellung. Zunächst muss ich Geld nehmen, welches mir egal ist. Es darf keine Bedeutung für mich haben. Selbst wenn ich es verliere.

Trading Kapital ist Risikokapital!

Das ist sehr sehr wichtig. Mir muss auch bewusst sein, was Geld ist. Geld ist Energie. Es ist konservierte Lebenszeit. Denn Menschen arbeiten dafür. Mancher mag sagen, Geld ist ein Kunstprodukt. Ich brauche doch nur Essen und eine Wohnung. Dadurch, das der Umweg über das Geld gegangen wird, werden wir zu Sklaven.

Das stimmt! Aber das können wir nicht ändern. Der eine wird mehr zum Sklaven, der andere weniger. Aber weil das stimmt, stimmt auch die Aussage, die ich nochmal wiederholen will: Geld ist Energie!

Da in Geld die Arbeitskraft und Leistung von Menschen steckt und sogar sehr oft Blut daran klebt, sollte man unbedingt das richtige Mindset zu Geld entwickeln. Und dieses Mindset besagt, dass wir uns der Bedeutung von Geld bewusst sein müssen, die Emotion davon aber abkoppeln müssen. Das trifft auf das Trading Kapital in jedem Fall zu. Noch besser ist es, wenn wir das auf jegliches Geld anwenden können, denn das macht uns sehr viel freier.

Letztens hat ein Leser Teile der Stanford Rede von Steve Jobs auf Blackwater.live gepostet. Das war sehr interessant. Steve Jobs sagte, dass wir „nackt“ sind und jeden Tag sterben können. Wir haben nichts. Es erinnert mich fast etwas an den Film Fight Club. Aber das ist genau der Schlüssel zur richtigen Einstellung zu Geld.

Es gibt Geld, das wir zum Kaufen von lebensnotwendigen Dingen brauchen. Wohnung, Kleidung, Essen. Alles andere ist Geld, mit dem wir Dinge tun können. Wir haben beispielsweise die Wahl ob wir 50.000 EUR nehmen und damit ein Auto kaufen oder dieses Geld investieren. Dinge, die wir über das lebensnotwendige hinaus kaufen, bringen uns selten einen Vorteil. Meistens verursachen sie weitere Kosten. Unterhaltskosten beispielsweise. Sinnvoller ist es also das Geld so einzusetzen, dass es weiteres Geld bringt.

Nun kommen aber noch zwei weitere Ansätze hinzu, die ich mit euch teilen will. Man kann selbstverständlich unterschiedlicher Meinung sein. Aber dies ist meine Erfahrung.

 

  1. Investieren in sich selbst.
  2. Anderen helfen.

 

Statt Dinge zu kaufen, die schnell wertlos sind oder auch noch Geld im Unterhalt kosten, können wir das Geld auch in uns investieren. In Erlebnisse beispielsweise. Glücksforscher, also Psychologen die sich mit dem Thema Glück beschäftigen sagen, dass Erlebnisse glücklich machen, nicht Dinge. Und ist es nicht so?

Macht es uns glücklich den Porsche zu besitzen? Oder macht es uns glücklich ihn zu fahren?

Wäre es nicht sinnvoller ihn ohne Verpflichtungen, Unterhalt und Verlustängste einfach zu mieten statt ihn als Balast zu besitzen? Wir können nichts mitnehmen. Wir sind nackt. Aber so lange wir leben, können wir von Erlebnissen zehren. Das machen alte Menschen sehr gerne. Unterhaltet euch mal mit ihnen über ihr Leben. Es geht immer um Menschen und Erlebnisse, nicht um Gegenstände.

Nun will ich aber noch eine Stufe weiter gehen. Ich hatte als zweiten Punkt anderen helfen angeführt. Geben macht glücklich.

Wenn ihr das nicht glaubt, dann probiert es aus. Auch dieser Punkt ist von Psychologen untersucht und dokumentiert. Inzwischen gibt es in den USA ganze Bewegungen von Millionären, die Geld abgeben um anderen zu helfen. Denn wie es mal ein Freund sagte, mehr wie essen und trinken können wir nicht. Mit dem Hintergrund das Geld Energie ist, dass dort Lebenszeit, Arbeitskraft und sogar Menschenblut daran hängt, kauft man sich normalerweise nicht leichtfertig sinnloses Zeug welches das Leben nur belastet. Ich bin daher überzeugt und sage das ganz offen, wenn jemand seine ersten 100.000 EUR verdient hat und sie wie folgt „ausgeben“ würde…

 

  • 25.000 EUR – Abgeltungssteuer (müssen wir bezahlen)
  • 25.000 EUR – Anderen Menschen helfen. Beispiel: Hilfsorganisationen.
  • 15.000 EUR – Eine Weltreise.
  • 15.000 EUR – Rücklage.
  • 20.000 EUR – Neues Trading Kapital. (beispielsweise)

 

… wäre er glücklicher, reicher, erfahrender wie jemand, der 100.000 EUR (nach Steuern 75.000 EUR) nur für Luxus und sein eigenes Vergnügen ausgibt. Das Paradoxe ist, das Luxus gar kein Investment in uns selbst ist, sondern bestenfalls Verschwendung. Eher aber wird er zum Gefängnis. Mit der obigen Rechnung hätten wir die Welt gesehen, Menschen geholfen, es hätte uns selbst bereichert und unser Herz mit etwas sinnvollem gefüllt. Die wahre Grundlage für Zufriedenheit.

 

Und das ist der Ansatz, dem Blackwater.live sich verschrieben hat. Wir sind überzeugt, dass eine Arbeit, die nur darauf abzielt Geld zu machen sinnlos ist und einfach keine Daseinsberechtigung hat. Ein höheres Ziel zu verflogen setzt ganz andere Kräfte frei und schafft einen Mehrwert für Menschen. Geld verdienen ohne Verantwortung ist amoralisch. In diesem Punkt ist übrigens der Handel im Devisenmarkt den Aktien Investments um einiges voraus. Denn in Unternehmen zu investieren kann mich auch schnell zum Beteiligten von mancherlei Leid auf dieser Erde machen.

 

Für diesen heutigen Post habe ich London als Bild gewählt. Die Bilderwahl auf Blackwater.live hat immer einen tieferen Hintergrund. Ich denke, das habt ihr schon gemerkt.

London ist nicht nur als Finanzzentrum von Bedeutung und wird es auch nach dem Brexit bleiben, sondern es erinnert mich immer an Winston Churchills „Blut, Schweiss und Tränen“ Rede im 2. Weltkrieg. Denn nach über 20 Jahren Erfahrung mit Geldanlagen, Banken und den Finanzmärkten kann ich mit Sicherheit sagen, dass niemand von uns etwas geschenkt bekommt.

Im Arbeitsleben bekommt man Geld für seine Zeit, in guten Jobs auch für seine Arbeitsleistung. In den Finanzmärkten wird man nicht belohnt für verbrachte Zeit vor dem Rechner. Man wird belohnt für bewusst eingegangenes und kalkuliertes Risiko, Geduld und Ausdauer. Das schöne ist, dass es den heutigen Finanzmärkten egal ist wer Du bist. Welche Hautfarbe, welches Geschlecht oder welche Religion Du hast. Sie verurteilen Dich nicht als Mensch. Sie beurteilen nur ob die die genannten Eigenschaften mitbringst und das wirkt sich langfristig auf Deinen Erfolg aus.

 

Blackwater.live - Blut, Schweiß & Tränen

 

 

“Suiting the correct tactics and strategies to each situation may be considered the mystery of life.”

–Victor Niederhoffer, The Education of a Speculator

11 Kommentare zu „Devisenmarkt – was sind Forex Signale?

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  1. Du schreibst gut, alle Achtung! Besonders der zweite Teil. So etwas habe ich noch nie von einem „Banker“ gelesen.
    Aus meiner Sicht ist das eine klares Plädoyer für das sogenannte 6-Konten-Modell (eigene Bildung, Spenden,…). Das bisher von euch favorisierte 3-Konten-Modell greift nach diesem Artikel eigentlich zu kurz oder?
    Ich freue mich auf den Januar 2019.

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    1. Forgeschrittene könnten das 6 Kontomodel nach T. Harv Eker umsetzen.

      – Finanzielle Freiheitskonto 10%
      – Spaßkonto 10%
      – Langfristige Ausgaben (Auto, …) 10%
      – Weiterbildungskonto 10%
      – Spendenkonto 10%
      – Laufende Kostenkonto 50%

      Das würde ich aber erst machen, wenn das 3 Kontenmodel, ohne sich selbst zu belügen, in Fleisch und Blut übergegangen ist.

      Gruß
      Pascal

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  2. Herzlichen Dank für die einfache und gute Erklärung zu Forex. Aber vor allem für den zweiten Teil des Artikels danke ich, denn das liest man wirklich äusserst selten. Die Verbindung von Finanzen und Werten ist doch gerade was in dieser Welt absolut verloren gegangen ist. Der Artikel ist passend zur Weihnachtszeit und ich hoffe mehr Menschen machen sich Gedanken!

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  3. Wenn ihr so weiter macht könnt ihr eine Spendenaktion starten, da wäre sogar ich dabei. Für ein sinnvolles und ehrliches Projekt! Es ist ein schöner Gedanke auch das mit in das Thema Finanzen mit ein zu beziehen.

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  4. Ist immer etwas wie an der Hand genommen werden wenn eine unlösbare Aufgabe vor einem steht. Das ist total schön und ich freu mich über jeden neuen Post von euch. Wusste ich habe mich nicht getäuscht, daher empfehle ich euch so gerne weiter. Vielleicht könnt ihr auch zum Thema Kredit mal was machen. LG Nurcan😘

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  5. Das sehe ich auch so. Ein sehr menschenfreundlicher und tiefgründiger Gedanke. Sonst geht es gerade bei Finanzen immer nur um ich, ich, ich und wieder ich. Wie hier gezeigt kann man es auch anders angehen.

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  6. Der Devisenmarkt mag nicht für jeden was sein. Aber an diesem Artikrl gefällt mir eure zunehmend nachdenkliche Art und das Interesse und die Gedanken zu Menschen, denen es nicht so gut geht. Die Untertöne fallen mir schon länger auf. Finde ich gut.

    Gefällt 2 Personen

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