Das totale Koma

Eine Weihnachtsgeschichte – die Realität.

So mancher fragt sich, was soll den ein kleiner alternativer Finanzblog an Weihnachten schreiben? Ich selbst habe mich das gefragt. Allen eine schöne Zeit zu wünschen, was wir zweifellos tun, es wäre doch zu kurz gegriffen. Und doch ist es so, dass die Finanzbloggerei doch oft an den puren Hedonismus appelliert. Das ist nicht die Message, die wir vermitteln wollen.

Die Welt ist ein komplexer Ort. Ein Ort der Teilung. Von Ost nach West, schon wieder. Von Süd nach Nord, schon lange. Von Reich zu arm, schon viel zu lange. Von Menschen die nachdenken zu immer mehr, die es nicht tun. Dies ist aus meiner Sicht ein wachsendes und eher neueres Problem. Wir haben heute Zugriff auf mehr Informationen als jemals zuvor in der Menschheitsgeschichte. Aber es interessiert die meisten immer weniger.

Das Bewusstsein bestimmt das Sein. Nicht immer und nicht für alle. Aber für viele in unserem Teil der Welt, wo man eine Wahl hat und die Freiheit etwas zu ändern. Daher beginnen wir mit folgendem Zitat, das auch von Trennung handelt, aber auch von Ursachen:

 

 

„Es gibt zwei Städte auf der Welt. Die eine ist auf der Liebe zu sich selbst, die andere auf der Liebe zu Gott errichtet.“ –   Augustinus von Hippo

 

 

Agustinus von Hippo, ein von mir geschätzter Mann mit seinem Denken, nie ganz zuzuordnen ob er dem Himmel oder der Erde näher war. Den Konflikt und Gegensatz, den er damals zwischen zwei Städten beschrieb, dies ist der Konflikt, der sich heute daran zeigt, ob Menschen mehr sich selbst oder Gott lieben. Agnostiker dürfen hier gerne auch Transzendenz einsetzen, geistiges oder ihre Mitmenschen.

Weihnachten nähert sich mit grossen Schritten. Eine Zeit der Besinnlichkeit kommt auf die Menschen zu, im Kreise oder in der Krise mit ihren Liebsten. Im Fernsehen wird zu Spenden aufgerufen um Probleme zu lösen, die man selbst verursacht hat. Ich schreibe diesen Post, bevor ich selbst in der zimtgeschwängerten Luft der Weihnachtsmärkte stehe, dass Desinteresse der meisten Mitmenschen spüre, an dem was auf dieser Welt passiert. Leere Gesichter und einen vollen Magen. Satt. Satt an allem was die Welt zu bieten hat. Das oft einzige, was warm ist und zu leben scheint, sind die Lichter und Fackeln, die im Wind lebendig flackern. Die Seelen und Herzen sind innerlich tot, wie abgestorbenes Gewebe. Im Rausch der totalen Ignoranz, die einzige Spezies auf diesem Planeten, die sich selbst auf einer fatalen Weise völlig egal ist. Und die erste die sich selbst auslöschen wird.

Das soll keine Predigt werden. Wäre es eine, so würde dies bedeuten, dass der Autor eine Änderung erwarten würde. Es wird sich nichts ändern. Der einzelne kann jedoch sein Leben ändern und sei es nur, weil er die Welt und seine Bewohner fortan mit anderen Augen sieht.

Blackwater.live - Konsumkritik
Gestatten: Konsument. Unser Lebensstil hat Auswirkungen auf unsere Mitmenschen und die Erde.

Quelle: Getty Images. New York Shopping.

 

 

Sind wir im Koma?

An den kommenden Feiertagen sicher einige und nicht wenige. Ob Weihnachten nun gefeiert wird oder nicht, es ist ein Anlass zur Berauschung über alle Konfessionen und Überzeugungen hinweg. Dies zeigen die Einsatzberichte der Rettungsdienste und der Polizei. Aber warum eigentlich? Welchen grossen Grund des Feierns haben wir denn an den Feiertagen? Das frei ist? Das es uns so gut geht?

Oder ist der Anlass der Berauschung, dass wir in unserem Inneren eigentlich wissen, dass die Welt in der wir leben kein guter Ort ist. Vielleicht für uns selbst scheinbar noch, aber nicht für die meisten Mitmenschen auf der Erde. Unsere Mitmenschen auf dieser Erde leiden Hunger, sterben an Krankheiten, Kriegen und einer zerstörten Umwelt. Sie werden nicht von Affen oder Ausserirdischen umgebracht. Sie werden von Menschen umgebracht. Von der eigenen Spezies. Ein merkwürdiger Fortschritt einer Spezies, die sich nach eigenem Bezeugen über Jahrmillionen entwickelt hat um dann auf ihrem evolutionärem Höhepunkt ihre Heimat zerstört und sich gegenseitig ausrottet.

Unser Leben zieht an uns vorbei. Nicht nur an den Feiertagen. In wenigen Tagen wird das Jahr 2018 vorbei sein. Ein neues Jahr mit neuen Zielen beginnt. Ein neues Jahr mit Quartalsergebnissen, Shopping und Betäubung an den Wochenenden. Wenn es die letzteren zwei Dinge nicht gäbe, müsste es eigentlich einen globalen Aufstand geben. Müsste. Vielleicht sind wir aber auch schon so selbstzentriert, dass dies nicht mehr passiert.

 

 

Gute Vorsätze

Wenn wir uns dann in wenigen Tagen gute Vorsätze vornehmen, was nicht verwerflich ist, wie wäre es denn dann mit Vorsätzen, die den Feiertagsalkoholismus überleben? Wir können sie uns ja aufschreiben, um sie nicht zu vergessen. Vorsätze, die nicht nur unser eigenes Leben beinhalten, ob wir 5 Kilo mehr oder weniger wiegen, weniger Promiskuität ausleben wollen und wann wir in Rente gehen möchten. Vorsätze, die nicht die Egozentrik der Spiegelsage der bösen Königin bei Schneewittchen in sich beherbergen.

Vielleicht merken wir, dass wir unser Glück finden. Unser Glück liegt nicht darin, ob wir zwei Autos fahren und den dritten Fernseher haben. Unser Glück liegt nicht darin einen teuren Südtirol Urlaub zu machen, von dessen Kosten ein ganzes Dorf in anderen Teilen der Welt einen Monat lang Nahrung hat. Unser Glück liegt auch nicht in Silikonoperationen und Botox Spritzen, der X-ten Diät und ist nicht in dem hundertsten Luxusrestaurant zu finden.

Wenn wir dort bisher danach gesucht haben, dann sollen wir uns nun nicht verurteilt fühlen. Diese Intention habe ich nicht. Lassen wir uns nur gesagt sein, dass dies ein sicheres Zeichen dafür ist, dass wir im totalen Koma leben. Nicht nur an Weihnachten, vielleicht schon Jahre. Wenn der Mensch die höchst entwickelte Spezies ist, bei dem die Evolution unerklärlicherweise sogar Altruismus hervorgebracht hat, dann frage ich mich Folgendes:

Wie können wir am Tisch mit unseren Liebsten sitzen und feiern, während Millionen unserer Mitmenschen im Dreck leben, verhungern und durch Geschäfte von einer Minderheit unserer Spezies sterben? Ist dies das Höchste, was die Evolution hervor gebracht hat? Wo ist da die Weiterentwicklung?

Blackwater.live - Umweltverschmutzung
„Unternehmen sind eine Möglichkeit, ohne individuelle Verantwortlichkeit Gewinne zu erwirtschaften.“    – Ambrose Bierce

Quelle: Getty Images. Müllberge der Konsumgesellschaft.

 

 

Was können wir also tun?

Wir müssen das Koma durchbrechen. Ähnlich wie Menschen, die lange im Dunkeln gelebt haben, müssen wir uns an das Licht gewöhnen. Langsam die Augenbinde abnehmen. Wir müssen uns eingestehen, dass unser luxuriöser Lebensstil in diesem Teil der Welt reale Auswirkungen auf andere hat. Wir verbrauchen die Ressourcen für Luxus, die andere zum Leben brauchen.

Wir müssen mit diesen Menschen in Verbindung treten. Durch relativ freie Kommunikation. Das Internet bietet uns die Möglichkeiten dazu. Das Internet ist noch eine weitestgehend demokratische Einrichtung. Und Zugang dazu haben mehr Menschen, als zu frischen Trinkwasser. Hören wir auf, das Internet nur für Shopping und unseren Luxus zu verwenden. Nutzen wir es als Kommunikationsmittel. Sehen wir wie andere Menschen auf der Welt leben. Wir werden manchmal das Gefühl haben, dies ist nicht der gleiche Planet. Wir werden sehen, wie subjektiv Wahrnehmung ist. Friedrich Nietzsche ging sogar einen Schritt weiter und sagte, dass jede Wahrnehmung subjektiv ist. Und das verändert die Sicht auf unsere eigenen Probleme.

 

Folgender überspitzter aber nicht selten realer Gegensatz zeigt das:

Eine Familie lebt beispielsweise an Euphrat und Tigris. Biblisches Schwemmland, wo ja unsere angeblich christliche Story ursprünglich ihren Anfang hat, die wir ja derzeit so feiern. Sie freuen sich, dass sie Trinkwasser haben, Essen, ein Dach über dem Kopf. Wenn sie es haben. Wenn. Sie sind mit ihrer Familie zusammen. Fernseher haben Menschen in so gut wie allen Teilen der Welt. Dort bekommen sie dann durch Werbung und andere Sendungen gezeigt, wie toll man bei uns leben kann. Schöne Bilder von Menschen die alles haben. Und deswegen sind sie ja ach so glücklich.

Eine andere Familie zur gleichen Zeit lebt in unseren Breiten. Eigentlich hat man auf sich keinen Bock, aber es ist ja Weihnachten. Die Kids mit ihren fünf Nahrungsmittelallergien von Industrienahrung und Übergewicht sitzen durch WhatsApp gefesselt auf dem Sofa. Die Männer diskutieren über Fussball, den Neuwagenkauf und die Gehaltserhöhung.

Die Frauen über Botox, den ONS der BBF und den nächsten Luxusurlaub. „Ach, die Malediven sind auch nicht mehr das, was sie mal waren!“ Hmm, ob ein zweites Kind dem Leben Sinn geben kann, nachdem das erste so missraten ist? Oder doch lieber das Geld in eine OP zum Fältchen liften investieren. Puh. Wer weiss das schon?

Der Fernseher wird eingeschaltet. „Da sind sie wieder, diese Aufrufe zu Spenden. Alles diese kaputten Länder. Igitt. Wer will das denn sehen? Schaltet um. StarTV kommt auf dem anderen Kanal. Und wusstet ihr das der Fussballer XX nun ne neue hat und zwei Millionen reicher wurde? Übrigens verkaufe ich jetzt die XY Pillen, die verbessern nicht nur eure Gesundheit und machen euch zu besseren Menschen, man kann auch viel Geld damit verdienen. Und dann mehr shoppen gehen, yeah!“

 

Fassen wir das kurz zusammen:

 

Probleme der sogenannten entwickelten Welt (Konsumenten), einer Minderheit, wobei man sich wirklich fragen muss, woraus und wohin sie sich entwickelt hat, aber ok:

  • Botox, Silikon, Stars, Übergewicht, Konsum, Ignoranz, geistiger Tiefschlaf, ernährungsinduzierte Krankheiten.

 

 

Probleme vom Rest (oft der produzierende Teil der Welt):

  • Überleben, Nahrung, Wasser, Medikamente, Bildung.

 

 

 

Blackwater.live - Probleme? Das sind Probleme
Probleme? Das sind Probleme. Bekommen wir noch mit wie es unseren Mitmenschen geht oder sind wir im völligen Koma?

Quelle: Getty Images. Syrische Flüchtlinge

 

Verdrängung ist ein mächtiger Schutzmechanismus. Zweifellos. Bei denen er nicht mehr funktioniert helfen nur noch Medikamente. Depressive nehmen die Welt wahr wie sie ist, nicht wie sie sein sollte.

Manchmal ist es einfach nur beneidenswert in welcher gedanklichen Blumenwelt manche Mitmenschen leben können. Ich meine jetzt nicht diejenigen, die sich etwas eingeworfen haben, es gibt auch echte Naturtalente. Es ist bißchen wie bei Kindern die Versteck spielen, sich die Augen zuhalten und sagen, jetzt sieht mich keiner mehr. Und ich sehe auch alle anderen nicht.

Man kann sich auch freiwillig Medikamente einwerfen. Solange das noch nicht notwendig ist, kann man den Effekt auch durch den Alltag, durch Konsum, Haus und Hof und Kinder erreichen. Manche ersetzen die Kinder durch Katzen, Hunde und andere „Ersatzkinder“. Diese Welt muss man beschützen. Der kleine Friede der eigene vier Wände. Aber wenn es dann soweit kommt, dass man von dem Leid der Mitmenschen nichts mehr wissen will – was ist man da für ein Mensch wenn man in den Spiegel schaut?

Egal welche Überzeugung ich im Leben über das Leben habe, nichts rechtfertigt weg zu schauen und so zu tun, als wenn es all das Leid nicht gäbe. Es schreit zum Himmel. Und sein Ruf wird nicht unerhört bleiben auf die ein oder andere Art und Weise.

Blackwater.live - Krieg, Fortsetzung der Politik mit anderen Mitteln?
„Der Krieg ist die bloße Fortsetzung der Politik mit anderen Mitteln.“   –   Carl von Clausewitz, Vom Kriege, 1832.

Quelle: Shutterstock. Homs in Syria.

 

 

Was also tun?

Durchbrechen wir diese unsichtbare Hülle, diese Show die uns umgibt. Es ist wirklich ein Leben wie in der Truman Show. Nur sind wir nicht Truman. Und es ist auch keine Show. Es ist alles echt.

Ich möchte hier bewusst über Dinge schreiben, die ich schon getan habe oder auf dem Weg dazu bin. Andere sind schon weiter und auch von diesen lasse ich mich inspirieren. Auch darüber werden wir hier in Zukunft schreiben. Wenn Du also auf der Suche nach echten Vorsätzen für das neue Jahr bist, dann habe ich welche, die Dein Leben verändern werden. Für immer. Danach gibt es kein zurück.

Es ist ein Schritte Programm. Wie eine Roadmap. Das es sieben Schritte sind ist dabei eher Zufall.

 

 

Schritt 1

Wir müssen ändern was wir in uns aufnehmen. So wie bei Nahrung, ist es auch bei Dingen, die wir in unser Gehirn aufnehmen. Alles hat Auswirkungen. Wir können auch nicht essen was wir wollen ohne dass dies Folgen hat.

Kündigen wir unseren TV Anschluss. Der ist unnötig. Gesteuerte Medien mit selektiven Ausschnitten der Wirklichkeit, Fake News, Manipulation und Lebenszeitverschwendung. Das brauchst Du nicht. Spar Dir das Geld.

Schau maximal ein Mal in der Woche über das Internet Nachrichten. Keine deutschen. Internationale, um ein möglichst rundes Bild von der Welt zu haben. Am besten von einer westlichen Agentur und von einer russischen. So hast Du das Bild aus mindestens zwei Blickwinkeln, da sich inzwischen wieder abzeichnet, dass die alten Blöcke aus dem kalten Krieg wieder auftauchen. Objektivität gibt es nicht. Aber es muss ja nicht das deutsche GEZ Staatsfernsehen sein, dessen Berichterstattung mehr und mehr der damaligen „aktuellen Kamera“ der DDR gleicht.

Außerdem überlege was wirklich wichtig ist. Wer den CDU Vorsitz hat, ob der Soli abgeschafft wird oder nicht oder welcher Politiker sich bei „Hart aber fair“ für Freibier für alle ausgesprochen hat, dies sollte für Dein weiteres Leben nicht relevant sein.

 

Blackwater.live - Nachrichten
Nachrichten: Selektive Berichterstattung = selektive Wirklichkeit? Nachrichten beeinflussen uns, vor allem wenn wir sie nebenbei konsumieren. Woher wissen wir, dass es stimmt was wir sehen und hören? Wer „bedenkliche“ Informationen ausfiltert, liefert betreutes Denken. Das machen vor allem die GEZ finanzierten Nachrichten in Deutschland.

 

Folge: Nach einiger Zeit wirst Du merken, dass es dir gut tut. Am Anfang hast Du noch leichte Detox Erscheinungen. Aber Du wirst merken, Du hast mehr Zeit. Und mehr Kraft zum Denken.

Informationen besorgst Du Dir gezielt im Internet. Du bist voll dabei, aber nicht „voll“ mit drei Bier vor der Tagesschau oder dem heute journal, der Krönung der Berichterstattung von der Titanic, wo das letzte Ständchen vor dem endgültigen Besuch im Eiswasser angestimmt wird. Inselnachrichten helfen Dir nicht weiter. Weisst Du was Inselnachrichten sind?

Das ist die Art von Nachrichten, die einem unterschwellig das Bild vermitteln, dass wir die Guten sind und all die Probleme uns gar nicht betreffen und auch niemals hierher kommen. Die Nachrichten & Polittalks, die wir in Deutschland sehen, sind wie Nachrichten aus dem Capitol in dem Kinofilm „Die Tribute von Panem“. In dem mächtigen Capitol waren die Menschen nur mit sich selbst, Alkohol, Feiern und „den Spielen“ beschäftigt, so dass Ihnen alles andere egal war. Die sanfte Diktatur der Ablenkung.

Mich erstaunt selbst immer wieder, wie selbst Menschen die versuchen politisch neutral zu sein, voll geprägt sind durch politische Grundannahmen und Aussagen von Parteien und Personen oder medialer Steuerung. Und sie merken es nicht einmal.

 

 

Schritt 2

Nachdem wir uns mit Schritt 1 geistig entmüllt haben, fällt es nach einiger Zeit leichter dies auch mit materiellen Dingen zu tun. Wir merken, dass hängt zusammen. Vieles was wir glauben zu benötigen, glauben wir nur, weil man es uns tagtäglich erzählt.

Stelle einen Haushaltsplan auf. Brauchst Du die ganzen Abos von Sky & Co. wirklich?

Brauchst Du wirklich zwei Autos? Es sind viele individuelle Entscheidungen die bei jedem anders ausfallen. Aber in jedem Fall finden sich so viele Einsparmöglichkeiten.

 

Schritt 3

Nach den ersten Schritten haben haben wir mehr Geld übrig und einen freieren Geist. Jetzt können wir uns neu „befüllen“.

Wie wärs mit einer Weltreise? Setze Dich in die Montagabend Maschine von Frankfurt nach Tokyo von Japanese Airlines. Von dort aus kannst Du jedes Ziel im Pazifik anfliegen. Die Kulturen dort lehren Dich etwas über Schöpfung und Natur und im Einklang damit zu leben. Das wird Dich für immer verändern.

Die pazifischen Kulturen haben so eine enge Verbindung zu Natur und dem Leben, es ist fast nicht möglich sich dieser Energie zu entziehen. Das haben schon viele Menschen erfahren, egal ob sie aus dem Top Business kamen oder vorher nur mit sich selbst beschäftigt waren. Wenn in Dir noch irgend etwas am Leben ist, dann wirst Du es dort spüren.

Blackwater.live
„Wenn du erkennst, wie vollkommen alles ist, blickst du nach oben und lachst in den Himmel.“ – Gautama Buddha.

 

 

Schritt 4

“You’re not your job. You’re not how much money you have in the bank. You’re not the car you drive. You’re not the contents of your wallet. You’re not your fucking khakis.“

(Zitat aus Fight Club)

 

Hören wir auf uns über unseren Job zu definieren. Der letzte Schritt im Pazifik sollte hier schon einiges verändert haben, so meine Erfahrung. Ich werde natürlich auch gefragt, was machst Du beruflich? Diese Frage kommt bei neuen Kontakten spätestens als dritte Frage. Früher habe ich mich dann aufgeplustert und gesagt Finanzen bla bla. Heute empfinde ich nichts mehr dabei. Nichts. Weil es nicht wichtig ist.

Unsere Jobs sind dafür da Geld zu bekommen um Nahrung und Wohnraum zu bezahlen. Da es keinen anderen Weg gibt, an diese Dinge zu kommen, nutzen wir das Kunstprodukt Geld. Geld ist aber auch die sanfte Variante einer Peitsche. Gerade im Angestelltenverhältnis, welches eine Form moderner Sklaverei ist. Wir tauschen ein beliebig unendlich reproduzierbares Gut (Geld) gegen ein endliches und nicht reproduzierbares Gut (Lebenszeit) ein. Ein furchtbarer Deal. Mehr dazu auch im nächsten Jahr.

Trenne Emotion von Geld. Geld ist dazu da zu überleben und nicht um sinnlos Zeug zu kaufen und sich mit Materialismus zu betäuben.

 

 

Schritt 5

Verkaufe alles oder wirf weg, was Du nicht mehr benutzt und auch keinem anderen hilft. Kleidung, die Du nicht mehr anziehst, den zweiten oder gar dritten PC, der einfach nur rumsteht. Was wir nicht brauchen können wir weiter geben, verkaufen oder entsorgen. Denken wir immer daran, was es uns an Lebenszeit kostet uns mit sinnlosem zu beschäftigen. Und seien es überflüssige Gegenstände. Dinge die man warten, pflegen und putzen muss.

Trage Dich aus allen Newslettern aus, die mit sinnloser Information zu tun haben wie beispielsweise Beauty, Stars, Katzenbildchen, Autos…

Trage Dich aus allen Newslettern aus, die mit Produkten zu tun haben die Du nicht brauchst.

 

Schritt 6

Trenne Dich von allen komatösen Verbindungen, Menschen die diesen Wahnsinn gedanklich aufrecht erhalten. Wenn sie sich nicht ändern wollen, kannst Du Ihnen nicht helfen. Das ist wie in der Zombie Apokalypse. Da würde auch keiner auf die Idee kommen infizierte wieder zu Menschen zu machen. Sondern man rennt weg, schützt sich. Ich denke Du kannst dem Gedankenbild folgen.

Das hört sich jetzt hart an. Aber wir müssen diesen Schritt machen. Menschen beeinflussen uns und das ist unvermeidlich, wenn wir mit ihnen Kontakt haben. Man sagt, dass wir der Durchschnitt aus den fünf Menschen sind, mit denen wir am meisten zu tun haben. Ganz abwegig ist das nicht. Wenn diese fünf Menschen nur mit Oberflächlichkeit, Konsum und sinnlosen Veranstaltungen ihr Leben füllen, glauben wir dann dies hätte keine Auswirkungen auf uns?

 

 

Schritt 7

Blackwater.live
Keine Spezies eines anderen Planeten – unsere Mitmenschen. Während dieser Tage so mancher satt und betrunken im Wohnzimmer liegt, haben andere nicht einmal etwas zu essen.

 

Reise in ein Land, in dem es Menschen wirklich schlecht geht. Wir können das auf eigene Faust machen oder eine Organisation unterstützen wie Ärzte ohne Grenzen. Überzeugen wir uns, dass die Bilder, die wir gesehen haben echt sind. Sehen wir den Hunger, das Leid. Spüren wir das in unserem Herzen. Das sind unsere Mitmenschen. Das ist keine Spezies eines anderen Planeten, das sind keine Tiere. Es sind Menschen, die einfach nur das Pech hatten im falschen Teil der Welt geboren zu sein.

Das zu sehen ist der sichere Weg für uns, dass es kein zurück mehr gibt. Das alte System bräuchte schon eine Menge Drogen (Konsum, Alkohol, Stellung & Ansehen) um uns dann wieder in die Spur zu bringen. Und das sind wir „dem System“ nicht wert, da wir selber nichts sind. Nur Konsumenten. Auf einen mehr oder weniger kommt es nicht an.

Am Ende muss es so sein, dass Du theoretisch Deine Wohnung verlassen und ein Brandsatz hineinwerfen kannst. Du empfindest nichts mehr dabei. Brich alle Brücken ab. Jetzt bis Du frei. Für dieses Gefühl hat die westliche Welt Jahrhunderte gekämpft. Kaum zu glauben, dass wir es uns im Tiefschlaf entreissen ließen.

Ach ja und da wir gerade bei christlichem Weihnachten sind. Es ist weder christlich, noch war es die Botschaft dessen, dem es nachgesagt wird. Er hatte eine ganz andere Message. Und eine davon möchte ich heute mit der Bibel belegen und das ist nicht nur für die interessant, die sich als Nachfolger Christi auf dieser Erde sehen:

 

„20 Jesus antwortete ihm: Die Füchse haben Höhlen und die Vögel des Himmels Nester; der Menschensohn aber hat keinen Ort, wo er sein Haupt hinlegen kann. 21 Ein anderer aber, einer seiner Jünger, sagte zu ihm: Herr, lass mich zuerst weggehen und meinen Vater begraben. 22 Jesus erwiderte: Folge mir nach; lass die Toten ihre Toten begraben!“

Quelle: Matthäus 8:20, Einheitsübersetzung

 

Lassen wir die Toten ihre Toten begraben. Wir können nichts für sie tun. Fangen wir an zu leben. In dem von mir bereits zitierten Film „Fight Club“ gibt es eine Aussage, die es auf den Punkt bringt:

“It’s only after we’ve lost everything that we’re free to do anything.”

Nachdem Raymund Hessel in dem Film knapp dem Tod entronnen ist sagt man über ihn: “Morgen wird der schönste Tag in Raymond K. Hessel’s Leben sein. Sein Frühstück wird besser schmecken als jede Mahlzeit die du und ich jemals zu uns genommen haben.”

 

Der Vorauszug zu diesem Blogpost lautet: „Was mit einer Lüge begann… Blackwater’s Weihnachts- und Neujahrsbotschaft für die nächsten drei Jahre.“

Ich habe das bewusst so geschrieben, denn vieles was wir durch unser Umfeld vermittelt bekommen ist keine alternative Wahrheit, keine Werbung oder eine andere Sichtweise. Es ist einfach eine Lüge. Nur ist das Wort Lüge zu hart für eine politisch korrekte Gesellschaft, die sich nicht gerne mit unangenehmen Dingen auseinander setzen will. Außerdem möchte ich euch nicht jedes Jahr eine neue Story um diese Zeit auftischen. Das brauche ich auch nicht, denn in drei Jahren wird die Welt immer noch der selbe Ort sein. Aber die Frage ist, wo sind wir in drei Jahren und wie leben wir dann? Zu dieser Jahreszeit werden viele Postings gemacht und viele Vorsätze aufgestellt.

Aber vielleicht wollen wir ja wirklich einen echten Change in unserem Leben machen. Einen radikalen Kurswechsel. Und dazu soll dieser Post motivieren. Drei Jahre sind eine realistische Zeit die Schritte umzusetzen. Wir von Blackwater.live haben davon schon einiges gemacht und wollen euch in Zukunft daran teilhaben lassen. Wie ich geschrieben habe, sind Finanzblogs oft Orte des puren Hedonismus. Das möchten wir aber auf keinen Fall sein. Wir möchten ein anderes Bild vermitteln und einen anderen Weg beschreiten.

Es ist schön, dass so viele uns folgen und uns lesen. Vielen Dank dafür! Ich habe eine kleine Bitte zum Schluss: Solltet ihr hier eines Tages einen Post sehen, der Hedonismus und Konsum und rein materielle Ziele in den Vordergrund stellt, dann löscht uns. Folgt uns nicht mehr, lest uns nicht mehr, vergesst uns. Denn an dem Tag, wo das passiert, sind wir gescheitert. Daran wollen wir uns messen lassen.

Wir wünschen von ganzen Herzen allen Mitmenschen auf dieser Welt eine schöne Zeit und ein paar Stunden der Entspannung und des Nachdenkens. Wir hören uns im nächsten Jahr wieder! Bleibt mutig und gesund!

 

Euer Team von Blackwater.live

 

 

Blackwater.live - Echte Freiheit beginnt mit einem Gedanken.

 

 

„Instead of wondering when your next vacation is, maybe you should set up a life you don’t need to escape from.“    – Seth Godin

34 Kommentare zu „Das totale Koma

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  1. „Am besten von einer westlichen Agentur und von einer russischen“

    Hast du dafür eine konkrete Empfehlung?

    BBC, Russia Today?

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    1. Hi Chris, das sind jetzt zwei sehr gegensätzliche Beispiele die ich empfehlen kann um zu zeigen, wie unterschiedlich die Berichterstattung ist. Im Prinzip haben wir inzwischen wieder eine Pro-NATO Berichterstattung und eine Pro-Russisch/iranisch/türkische Berichterstattung. Es gibt keine neutralen Medien. Aber die letzten Jahre wurden die Abweichungen zur einer möglichst sachlich gehaltenen Berichterstattung immer grösser, dass ist doch recht auffällig. Die GEZ Presse hat sich hier leider auch nicht gross mit Ruhm bekleckert. Gerade dort ist es ärgerlich, da die doch unabhängig berichten sollten und extra einen eigenen Beitrag dafür erhalten. Wie dem auch sei, es ist gut bei bedeutenden Ereignissen oder Ereignissen die einem wichtig sind mehrere Quellen zu hören. Syrien ist ein gutes Beispiel. Selten gingen die Nachrichten so auseinander wie an diesem Fall. Das gibt stark zu denken…

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  2. Euer Finanzblog ist der einzig mir bekannte, der es auf wunderbare Art und Weise schafft Vermögensaufbau mit Humanität, jungen Menschen und Werten zu verbinden. Und das obwohl ihr noch recht neu seid. (ältester Artikel Ende 2017?) Ich kann gar nicht sagen wie gut ich das finde! Alles anspruchvolle Themen, verbunden mit einer großen Vielseitigkeit. Spitze!

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  3. Das ist einer eurer schönsten Posts. Aber ihr habt mir auch sehr geholfen mit dem DKB Thema und von diesen DVAG Beratern weg zu kommen. Jetzt habe ich selbst alles umgesetzt für ein paar kleine Euro an Kosten und euch meinen Freunden weiter empfohlen. Ihr macht das richtig suuper, gerade für uns jüngere. Macht unbedingt weiter! Ich freue mich jetzt schon auf eure Posts im neuen Jahr und wünsche euch einen superguten Start in 2019 mit ganz viel Spass und vor allem Glück und Gesundheit! Sami

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  4. Ich bin vor ein paar Monaten über Euren Blog gestoßen und kann gar nicht sagen, wie dankbar ich darüber bin. Eure Werte decken sich zu 100% mit den meinigen. Wir müssen vieles ändern, aber die Änderung fängt immer bei uns an. Wir sind die Veränderung. Ich wünsche Euch und Euren Lieben einen tollen Start in das neue Jahr. Macht es fein.

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  5. Danke für das zurückliegende Jahr, habe eine Menge dazu gelernt. Ich freue mich auf 2019 mit euch, viele neue Artikel, viel neues Wissen und viele viele neue Blickwinkel!

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  6. Vielen Dank für diesen schönen Beitrag. Er gibt Mut und regt zum nachdenken an. Für die Maße ist das natürlich undenkbar und unverständlich.

    Ich hoffe Ihr bleibt uns noch lange erhalten.

    Einen guten Rutsch wünsche ich euch!!

    Gruß

    Noch_Banker

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  7. Die Seelen und Herzen sind innerlich tot, wie abgestorbenes Gewebe. Im Rausch der totalen Ignoranz, die einzige Spezies auf diesem Planeten, die sich selbst auf einer fatalen Weise völlig egal ist.
    Unsere Mitmenschen auf dieser Erde leiden Hunger, sterben an Krankheiten, Kriegen und einer zerstörten Umwelt. Sie werden nicht von Affen oder Ausserirdischen umgebracht. Sie werden von Menschen umgebracht. Von der eigenen Spezies.
    An alle die Glauben, das sie was Besseres sind. Ich hasse sie alle 🙂

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    1. Kann ich nur zu gut verstehen, mein ganzes Leben wurde begleitet von Menschen die das von sich glauben. Am Ende war es meist nur Heuchelei. Im besten Fall fehlte die Kraft dazu. Posting kam aus dem Herzen und in der Absicht etwas anders zu machen. Ich geb mir Mühe. Mal schauen was wir erreichen können.

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      1. Also ich finde es klasse wenn du/ihr dich/euch einsetzt. Ich mache das schon viele Jahre im Rahmen von Vereinsarbeit und kann nur sagen, nichts erfüllt einen mehr. Klar denke ich nicht nur jede Minute an andere und geniesse auch mein eigenes Leben. Das ist völlig ok. Aber etwas zurück zu geben, anderen zu helfen, es ist mir einfach wichtig. Es hilft auch mit eigenen Problemen klar zu kommen. Diesen neuen Ansatz von eurem Blog finde ich sehr schön und bin gespannt wie das weiter geht.

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    2. @Anonym: Was hat Engagement bitte mit sich für etwas Besseres halten zu tun? Verstehe ich nicht, tut mir leid. Gerade diese Argumentation wird oft von Menschen als Ausrede benutzt gar nichts zu tun. Ich finde es gut, dass der Autor sich positioniert. Das erfordert manchmal echt Mut.

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    3. Da schreibt mal jemand mal eine andere Weihnachtsbotschaft als die Geschichte vom Kuschelentchen und Santa und gleich kommt wieder jemand dem es nicht passt. Gerade diesen Post fand ich besonders gut, im üblichen BW Stil geschrieben, provozierend anders. Wer lieber politisch weichgespültes Zeug liest, soll den Stadtanzeiger abonnieren oder Euro am Sonntag über die beste Bank. 😂😂 Mach weiter so BW, dass ist euer Ding und ich glaube dies ist erst der Anfang. (Ich hoffe es sogar)

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  8. Ich frage mich, ob das Finanzblog den tiefen und menschlichen Themen, die ihr hier anspricht, überhaupt gerecht wird. Da bin ich gespannt, wie ihr euch in nächster Zeit entwickelt bzw. positioniert.

    Beim schlendern durch die Straßen schaut man in genervte oder ausdruckslose Gesichter. Der Konsumfokus steigt von Jahr zu Jahr. Welche Auswirkungen Black Friday annehmen kann, sieht man in der extremsten Form in den USA, aber was dieses Jahr in Deutschland veranstaltet wurde, macht mir Angst.
    „BLACK FIRDAY – nur heute – JETZT – SOFORT. Ach und morgen und übermorgen auch. Und die ganze Woche machen wir BLACK WEEK!!! Und haltet euch den Cyber Monday frei.“
    Puh…da kommt man schon ins grübeln und fragt sich, warum man das ganze Weihnachtsgedöns machen soll, wenn alle nur gestresst die Geschenke unter den Baum werfen und danach wieder die Insta Stories der Influencer durchscrollen.

    Die Zeit nutze ich für mich, um meine Akkus wieder für die moderne Sklaverei aufzuladen. Das beschäftigt mich schon länger, was ich dagegen tun kann. Ohne Risiko geht es sicherlich nicht, aber schrittweise. 2018 war ein wichtiges Jahr und für das Neue gibt es Vorsätze 🙂

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  9. Ich danke Ihnen für diesen Artikel, der mich sehr bewegt, ja sogar gerührt hat. Die Welt ist für viele unserer Mitmenschen kein guter Ort. Gerade an Weihnachten ist es gut, darüber einmal nachzudenken. Das Nachdenken sollte aber auch Taten zur Folge haben, wie Sie geschrieben haben. Sie tun etwas, so habe ich es verstanden. Und auch dieser Artikel wird etwas bewirken. Wenn mehr Menschen so denken, wird vielen geholfen. Ihnen ein gesegnetes Weihnachtsfest!

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  10. Seelenverwandt❤️ Einfach nur Hammer geschrieben! Danke, danke😘 Da steckt so viel Herz drinn! Wenn du das so fühlst hast du viel vor dir und viel zu entdecken. Eine Welt wartet darauf entdeckt zu werden und es ist viel schöner als du es dir vorstellen kannst.

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  11. Das mit Ärzte ohne Grenzen finde ich super, ihr habt da glaub schon mal gespendet, oder? Könnt ihr noch andere empfehlen?

    Euch hat so ein Polit Blog verlinkt gehabt, habt ihr aber entfernt. Warum?

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    1. Hallo Laura, wir haben Kontakt zu Ärzte ohne Grenzen und finden deren Projekte gut. Viele junge Ärzte setzen sich dort auch unter persönlichem Risiko für Menschen in Krisengebieten ein und das gefällt uns.

      Wegen politischen Verlinkungen: Wir positionieren uns nicht politisch, egal für welche Richtung. Wir haben mit dem Post eine persönliche Message übermitteln wollen, von Mensch zu Mensch sozusagen. Für Menschen. Aber nicht für oder gegen eine bestimmte Politik. Freiheit für den Einzelnen ist ein hohes Gut, wir wollen das aber nicht mit einer politschen Ausrichtung oder Partei verbinden. Interessanterweise hat die Geschichte gezeigt, dass dies regelmässig schief geht.

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  12. Spannend das alles zu lesen, ich versuche derzeit etwas ähnliches konkret umzusetzen, seit ich durch einen Zeitungsartikel auf Ingenieure in Uganda gestoßen bin, die wegen mangelnder Investitionen nicht vorankommen und die einfach einmal angeschrieben habe (sie wollen den afrikanischen Kleinbauern eine Verfielfachung der Ernte mit Hilfe von Traktoren ermöglichen). Erstmal unterstütze ich vor allem theoretisch, aber ich hoffe demnächst, u.a. mit Hilfe von Sweet16, in der Lage zu sein, vielleicht mehr tun zu können.

    Meine Zelte werde ich deswegen aber hier in D nicht abbrechen, daran hindern mich nicht nur die Familie, sondern auch mein politisches Engagement, denn auch hier bei uns muss sich einiges ändern, da bin ich ganz auf deiner freiheitlich-humanistischen Linie 😉

    Euch auch ein frohes Fest und eine guten Rutsch, macht weiter so, ich freue mich schon auf den Austausch im nächsten Jahr!

    Gefällt 1 Person

  13. Das habe ich von einem Finanzblog wirklich nicht erwartet. Ich habe mich schon engagiert in der Flüchtlingshilfe. Auch persönlich. Aber mit diesem Artikel lieferst Du eine ganze Menge mehr. Ich gebe zu ich bin wirklich beeindruckt. Eines Tages muss ich doch mal mehr erfahren.

    Gefällt 1 Person

    1. Das hat einfach mit Menschlichkeit zu tun. Schönes Blog, gefällt mir. Hätte ich nicht erwartet aber Banu war so freudig darüber, da hab ich mich auch angemeldet. Ich glaub ihr feiert ja auch kein Weihnachten. Daher wünsch ich euch und uns einfach schöne freie Tage mit Familie!

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  14. Ein Plädoyer für die Freiheit und einen humanistischen Ansatz. Chapeau! Der Autor könnte auch eine Unabhängigkeitserklärung verfassen die Menschen mitreißen würde. Und das Unerwartete hier auf dem Blog überrascht mich immer wieder. Sehr vielseitig. Schöne Weihnachten und einen guten Rutsch!

    Gefällt 1 Person

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