Die Anatomie einer Lüge

„Sondern Gott weiss, dass an dem Tag, an dem ihr davon esst, eure Augen aufgetan werden und ihr sein werdet wie Gott, erkennend Gutes und Böses.“

  1. Mose 3:5 Elberfelder Bibel

 

 

Italien. Lange war Italien für Deutsche das Sehnsuchtsland Nr. 1. Man denke nur an Capri. In den 1950er Jahren fuhren Deutsche mit dem VW Käfer über die Alpen, immer auf der Suche nach Meer, Sonne und Strand. Es war einfach ein anderes Lebensgefühl welches sie hier erwartete, das sogenannte „Dolce Vita“, das süße Leben. In der Heimat schien es ihnen verwehrt zu sein. Deutschland lag an vielen Stellen noch in Trümmern, die Folgen des Zweiten Weltkriegs waren noch zu sehen und zu spüren und dies sollte noch eine ganze Weile so bleiben. Das Land, welches sie für ein paar Wochen den Rücken kehrten war das Land der Pflicht, der harten Arbeit, der Disziplin und der Ordnung. Was sie noch nicht wussten: Noch ein Mal sollten diese Eigenschaften das Land gross machen, zu einer Wirtschaftsmacht, zu einem der größten Industrieexporteure der Welt. Zum späteren Leid der Nachbarn.

Was ihnen aber fehlte war das Gefühl des Herzens, die Sonne im Gesicht, das Leben auf der Strasse. Ein Fünkchen persönliches Glück, welches manchmal in einem Espresso an der Ecke steckt, einem cremigen Eis oder einer lächelnden Italienerin. Vielleicht ist es genau das, was wir heute als Leben bezeichnen. Wirtschaftlicher Erfolg und abgesichert zu sein ist zwar schön, aber es macht nicht glücklich. Alleine für sich zumindest nicht.

Was fehlt uns?

 

 

„Das schlimmste Übel ist, aus dem Kreis der Lebenden zu scheiden, ehe man stirbt.“

– Seneca, Von der Gelassenheit

Blackwater.live
Es ist nicht nur die Frage wie lange man lebt, sondern auch nach der Intensität des Lebens.

Bildquelle: Eigen, 2014

 

 

Was ist Leben?

Leben ist zweifellos mehr als die pure Existenz. Oft haben sich Soziologen gefragt, warum Menschen mit weniger Besitz oft glücklicher sind als manch ein Zeitgenosse im Überfluss. Gesättigt an Besitz und Luxus sind manche auf der ewigen Suche nach dem Glück. 1950 hatte es vielleicht noch gereicht nach Italien zu fahren und die Tristesse eines Landes im Wiederaufbau zur Industrienation zu entkommen, heute braucht es schon den Medizinguru oder Millionen von Büchern als Lebensanleitung, Coaches, Seminare oder so manche Ersatzbefriedigung. Aber so ganz zu fruchten scheint es nicht, das Heer der Depressiven und Desillusionierten wächst beständig. Manch eine(r) setzt seinem ach so ausgefüllten Leben mit der Wäscheleine ein Ende. Dass die Welt ein ambivalenter und verstörender Ort sein kann, haben wir bereits öfters geschrieben und teilweise diskutiert.

Ein Beispiel vor einiger Zeit hat mich sehr berührt und wie ich später erfahren habe, war es kein Einzelfall. Ich will es kurz erwähnen und ein paar Gedanken dazu teilen. Vor etwa zwei Jahren kehrte einer der vielen Flüchtlinge nach Syrien zurück. Es war einer der „guten Fälle“, er hatte deutsch gelernt, sogar Arbeit hier gehabt. Der Lebensstandard war höher als in der Heimat, selbst vor dem Krieg. Nachdem der Teil des Landes aus dem er und seine Familie kam wieder stabil war und das Leben zurück kehrte (wie in vielen Gebieten ab 2018) kehrte er mit seiner Familie zurück. Der Reporter, der ihn befragte, fragte dann etwas verdutzt wieso er zurück wolle, da er mit seiner Familie doch nun auch hier bleiben könne. Die Antwort war, dass er sein Dorf vermisst, die Oliven, das Gemüse, das Leben dort und die Sonne.

Ein Leben mit mehr Sicherheit, mehr Geld, mehr Rechtsstaatlichkeit aufgeben für Oliven? Für ein Dorf ohne befestigte Strassen? Ist Gemüse denn mehr wert als eine deutsche Rentenversicherung? Die Sonne des Südostens über der syrischen Wüste mehr als die Shoppingzonen deutscher Innenstädte?

Was veranlasst ein Menschen zu so einer Entscheidung?

 

 

Die Lüge

Jeder von uns wächst mit einem System von Werten und Idealen auf, welches von unseren Eltern vermittelt wurde. Dies ist sogar als Idealzustand zu sehen, wenn wir bedenken wie es jungen Menschen ohne Eltern ergeht. Jeder der dies nun liest, hat seine eigene Kindheit und seine eigenen Erfahrungen gehabt und ich kann niemals allen gerecht werden, daher soll dies auch keine Verallgemeinerung sein.

Ich kann einfach nur von den vielen Menschen im Laufe meiner Bankjobs sprechen, Kunden und Angestellte. Und von meinem Umfeld in den letzten bewusst erlebten Jahren meines Lebens. Ob diese Menschen alles „typische Deutsche“ waren ist immer schwer zu sagen. In unseren Formulierungen haben wir meist jegliche Kollektivierungen aberzogen bekommen, die Individualität wird im Rahmen der deutschen Restkultur angestrebt. Dennoch sind die meisten mit mir sicher einig, es gibt so etwas wie „typisch deutsch“, meist im Ausland zu beobachten, wo diese Eigenschaften besser separiert betrachtet werden können.

Wer in Westdeutschland in den 1980 Jahren aufwuchs bekam in der gesellschaftlichen Mitte – geprägt von eher konservativ-christlichen Werten – vermittelt fleissig zu sein und in der Schule gute Noten zu haben und immer zu lernen. Nicht unbedingt um des Lernens Willen, sondern zur Erfüllung des Ziels: Einen guten Job später zu haben. Guter Job meint gutes Geld, soziale Anerkennung. Auch sonst war das Ziel ein „geordnetes Leben“. Familiengründung, Erwerb von mindestens einer Immobilie. Wer es zu mehr bringt, hat schon die nächste Stufe in der Gesellschaft erklommen. Vieles in der gelebten deutschen Wirklichkeit war und ist geprägt von dem Vergleich mit anderen, soziale Konformität wird stets angestrebt. Dass diese in Zukunft mehr mit „Klima-Greta“ und anderen Werten zu tun haben wird ist eine Sache, damals war sie doch deutlicher von Wohlstandserhalt und Besitzstreben geprägt. Wenn jemand aus diesem System der erzwungenen Harmonie abstürzte, fiel er noch weich. Oft freute so ein Absturz manchen Gesellschaftsgenossen, denn so lange es einen anderen erwischte war noch alles ok. Dann konnte man sich fünf Minuten besser fühlen, als wettbewerbsfähiger, marktwirtschaftskonformer, demokratischer und mit dem System in Übereinstimmung lebend. Überhaupt war und ist es für viele Menschen mit deutscher Sozialisierung wichtig in systemischer Übereinstimmung zu leben. Vielleicht einer der Gründe, warum der deutsche Boden noch nicht von allzu viel Revolutionen trotz immanenter Unzufriedenheit heimgesucht wurde. Wir wollen den Gedanken nicht zu sehr ausweiten.

 

 

Die Frage nach dem Glück

Als Kind wird wohl kaum jemand seine Eltern gefragt haben, ob er denn mit diesem System und der angestrebten Sozialisierung auch glücklich wird. Das Elternhaus, das Schulsystem und auch die Medien legten Wert auf finanziellen Wohlstand, auf Wahrung des Besitzstandes und die Weitergabe konservativer Werte, die zweifellos nicht alle schlecht sind. Aber Glück stand nicht auf der Agenda. Glück war etwas, welches im Urlaub erfahren werden durfte, in dem Rahmen, den die Gesellschaft dem Erleben des persönlichen Glückes gewährte. Ganz wie 1950, nur konnte man in der Mittelschicht in den 1980er schon zwei mal im Jahr in den Urlaub fahren und die Autos hatten sich vom VW Käfer auch schon weiter entwickelt.

Zweifellos hat sowohl das Wertesystem von 1950 aber auch das von 1980 viele Menschen wirtschaftlich erfolgreich werden lassen. Es hat dazu beigetragen, das Land nach dem Krieg wieder aufzubauen und später einen weiteren womöglich verhindert. Das System hat den Sozialismus überlebt, auch wenn dieser in neuem Gewand nun wieder erscheint. Aber es hat auch viel Leere hinterlassen, die nicht kollektiv aufgefüllt werden konnte. Statt einem übergeordneten Wertesystem kam die Individualität. Und die beschränkte sich auf den Konsum. Ein Soziologe schrieb in den 90er Jahren, dass die Nation und Religion durch Marken ersetzt wurden. Schaut man sich heute bestimmte Kleidungsmarken an und wer sie reflexartig erwirbt, sobald sie den Segen des unsichtbar durchgesetzten Schichtensystems haben, kann man zu diesem Schluss kommen. Ob der „klassische Deutsche“ die Armbinde gegen bestimmte Marken wirklich ersetzt hat, bleibt ein spannendes Thema persönlicher Beobachtungen. Natürlich ist in dem Fall die Marke der Armbinde jeglicher politischer Richtungen vorzuziehen.

Aber so sehr man sich auch beschäftigt halten kann mit dem Anstreben nach wirtschaftlichen Zielen, dem Wunsch gesellschaftliche Normen zu erfüllen, am Ende wird man aufwachen. Der eine früher, der andere später. Ähnlich wie bei einer schönen Party, stellt sich irgendwann doch die Frage, wann man mit dem Trinken aufhört. Mancher erinnert sich vielleicht an seine Jugend. Egal wie schön es ist, irgendwann muss man seinen Rausch ausschlafen. Und wie ihr wisst, ist dies nicht als Verurteilung und Bewertung zu verstehen, sondern einfach frei ausgeschrieben, denn selbst werde ich mich sicher nicht zensieren.

 

„Er aber sagte zu ihnen: Habt acht und hütet euch vor der Habsucht! Denn niemandes Leben hängt von dem Überfluss ab, den er an Gütern hat.“

Lukas 12:15, Schlachter 2000 Übersetzung

 

Generationen kennen diesen Text aus ihrer Bibel aus ihrer Kirchengemeinde oder dem Religionsunterricht in der Schule. Danach leben tun die wenigsten. Aber alle wollen sie glücklich sein, nur wird das Glück dann in immer wieder neuen Ansätzen woanders gesucht und das Unglück der bösen Welt oder den persönlichen Umständen zugeschrieben.

Vielleicht sollten wir ausprobieren was wir alle wissen, aber nicht umsetzen. Nur dann können wir erfahren, ob es wirklich stimmt.

 

Blackwater.live - Happy New Year 2019
„Depressiv durch social Media.“ So sieht die Welt der Millionen glücklichen Instagram Stars wohl eher aus.

Bildquelle: gettyimages/istock

Aussagequelle: Aertzteblatt.de, Kaspersky-Umfrage 2017, NZZ 2019

 

 

 

Der Vergleich – nach oben ?

Wir sind gewohnt uns zu vergleichen. Nur sehr wenige Menschen tun dies nicht. Teilweise gehören diese nicht nur zu den erfolgreichsten Menschen nach westlichen Maßstäben, sondern oft auch zu den glücklichsten. Zweifellos macht es freier sich nicht mehr zu vergleichen und sich diesen Trieb abzutrainieren. Aber was jahrelang bei vielen anerzogen wurde, geht nicht über Nacht weg.

Daher ist die Idee uns nicht mit denen zu vergleichen die mehr haben, den „Schönen und Reichen“ dieser Welt. Es ist auch nicht sinnvoll sich auf Instagram die Millionen ach so glücklichen Menschen anzuschauen, gerade ein Problem für die jüngere Generation. Diese Fake-Welt führt bei vielen zu Depressionen. „Warum bin ich nicht so glücklich wie die Silikon-Sandra?“ „Och man, könnte ich mir nur täglich den Finger in den Hals stecken und all das Essen raus kotzen, ich wäre auch so schlank und glücklich wie Magersucht-Meike.“ „Ob man glücklicher ist, wenn man jede Nacht Sex mit einer andere Frau haben kann wie Superstar Sandro Superreich? Mit Geld kann man so vieles kaufen.“

Ich denke ihr erkennt das Problem.

Das sind die Medien, für die es wirklich Antidepressiva braucht. Wer von so viel „Glück“ umgeben ist, der muss ja verflucht sein wenn er es selbst nicht ist. Das von mir beschriebene Wertesystem der 1980er Jahre gab keine Anleitung zum glücklich sein, es war auch nie das Ziel. Es gab Feinde: Den Kommunismus im Osten. Da war Glück nebensächlich. Das Wertesystem von Social Media geht einen Schritt weiter. Es induziert die Unzufriedenheit und die Depression.

 

 

…oder lieber nach unten ?

Wenn wir in Deutschland leben, einen Job haben und gesund sind gehören wir zu den reichsten Menschen der Welt. Es gibt verschiedenen Statistiken darüber, aber wir sind auf keinen Fall schlechter gestellt als 90% der restlichen Weltbevölkerung. Dies ist kein Grund sich überheblich gut zu fühlen, denn wir wissen alle, dass es ein systemisches Problem ist, warum die Welt ist wie sie ist. Die anderen sind nicht schlechtere Menschen, sie haben einfach nur Pech gehabt. Oft habe ich schon schon den Aspekt der Spenden und des Helfens angeführt und wie wichtig dies ist. Es macht nicht nur unsere Menschlichkeit aus, es macht auch glücklich.

Aber heute möchte ich noch einen anderen Punkt zeigen. Wenn wir uns mit Menschen beschäftigen denen es schlecht geht, werden wir dankbarer.

„Es sind nicht die Glücklichen sind dankbar sind, es sind die Dankbaren die glücklich sind.“ (Sir Francis von Verulam Bacon)

 

 

Was macht uns glücklicher?

A. Wir schauen uns auf Facebook und Instagram reiche und schöne Fakemenschen an und fragen uns: Was machen die anders als wir? Warum können wir nicht so sein? Warum habe ich dieses Leben nicht?

B. Wir beschäftigen uns mit den Projekten von Ärzte ohne Grenzen, sehen Menschen die alles verloren haben, nichts zu essen haben, die in Ruinen schlafen. Wir denken darüber nach welches Leben wir haben.

 

Keine Frage, auch die Antwort B. muss mit Bedacht gesehen werden, auch zu viel davon braucht Antidepressiva oder die frei verfügbare Droge Alkohol. Aber ich will mit euch gedanklich noch kurz an dieser Stelle verweilen.

Stellen wir uns vor, wir haben eine Dokumentation gesehen über eine Hungersnot. Bewusst gesehen, nicht mit dem Handy in der Hand. Wer haben uns darauf eingelassen, wir haben uns voll in diese Situation hineinversetzt. Was für ein Gefühl wird es sein, eine Tomate in die Hand zu nehmen, etwas Olivenöl und Salz darauf zu geben und hineinzubeissen? Wird dem ein oder anderen nicht eine Träne die Wange runterlaufen und wird es nicht der beste Geschmack unseres Lebens sein? Vielleicht träumt der ein oder andere von einem neuen Auto, einem Haus oder ähnlichen DingenAber wir nehmen einfach nur die Tomate in die Hand und werden aufhören sie selbstverständlich zu sehen.

Genauso mag es uns mit einem warmen Bett gehen, mit sauberen Wasser, mit der Kleidung auf unserem Körper.

Man mag mich kritisieren für diese Überlegung, aber wie schon einmal geschrieben, ich werde mich hier nicht selbst zensieren. Wenn Millionen Leute sich das Leben von Stars und Sternchen in sozialen Medien anschauen aber nichts von ihren Mitmenschen wissen wollen denen es schlecht geht, was ist das für eine Gesellschaft?

Eine vielschichtige, komplexe, moderne und digitalisierte Gesellschaft. Eine Gesellschaft mit Reichtum und Besitz. Eine mit vielen Ablenkungen und Zerstreuungen.

Aber keine glückliche.

 

 

Blackwater.live
Wir haben nur ein Leben. Warum sollten wir uns gefangen nehmen lassen von den Ideen und Normen von Menschen?

 

 

„Dogmen, ob religiöse, politische oder wissenschaftliche, entspringen der irrigen Überzeugung, Gedanken könnten die Wirklichkeit oder Wahrheit in sich schließen. Dogmen sind kollektive mentale Gefängnisse. Das Unmanifeste befreit dich erst, wenn du bewusst in es eintrittst. Deshalb sagt Jesus nicht: „Die Wahrheit wird dich befreien“, sondern: „Du wirst die Wahrheit erkennen, und die Wahrheit wird dich befreien.““

–  Eckhart Tolle

42 Kommentare zu „Die Anatomie einer Lüge

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  1. Einfach offen sein, nachdenken, nichts von anderen kaputt machen lassen (durch Vorprägung, Vorurteile), denke damit hat man ein sehr viel offeneres und spannenderes Leben. Ich bin gerade mit Büffeln für verschiedene Prüfungen beschäftigt. Es hat mich aber nicht davon abgehalten mir nun doch eine Bibel zu besorgen und diese Texte selbst mal zu lesen, die du angeführt hast. Man braucht für tiefsinninge und schlaue Gedanken nicht nach Südostasien reisen, da bin ich mir dadurch inzwischen sicher. 😂😂😂

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  2. Das Bibelzitat „Du wirst die Wahrheit erkennen, und die Wahrheit wird dich befreien.“ kenne ich sehr gut als jahrzehntelanger und bekennender Christ, aber die Erklärung von Herrn Tolle kannte ich noch nicht. Gekonnt rausgesucht und wirklich erstklassig.(der Artikel i.Ü. auch) Oft wird falsch zitiert und als falsches Zitat (Die Wahrheit wird dich frei machen) wird es auch meistens weiter gegeben. Mit dem ganzen Sinn bzw. der korrekten Wiedergabe erhält es aber einen ganz neuen Ausdruck. Herzlichen Dank für den Artikel, alleine wegen Herrn Tolle, damit kann ich in meiner Gemeindegruppe wirklich etwas sinnvolles tun.

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    1. Hallo W. Max, freut mich wirklich sehr eine kleine Freude damit bereitet zu haben. Herr Tolle hat den Text wirklich gut erklärt und einen ganz anderen Blickwinkel darauf eröffnet. Bei Lust und Laune können wir uns gerne auch weiter per Mail darüber austauschen.

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      1. Die Schlachter Bibel ist im deutschsprachigen Raum eine der besten Bibeln, da die Übersetzung im alten Testament den überlieferten masoretischen Text und im Neuen Testament den überlieferten griechischen Text zugrunde legt. Ausserdem wurde bei Schlachter auch das Aramäische berücksichtigt, die Umgangssprache Jesu (Yeshoshua) in seinem Umfeld. (eigentlich ist daher die klassische Formulierung christlich-griechischen Schriften etwas schwierig. )Schlachter orientiert sich auch an der King James Bibel, die im Englischen eine der Top Bibeln ist. Daher ist sie meine erste Wahl geworden. Aber ist natürlich auch Geschmacksache und wie sehr man sich damit beschäftigen möchte. Inzwischen gibt es auch ganz einfach gehaltene Bibeln.

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      2. Wirklich sehr interessant. Ich wusste gar nicht welche Unterschiede es da gibt und mehrere Sprachen darin stecken. Ich will hier nicht zu sehr von deinem Blogthema weg kommen, kann gerne auch mailen. Ist die jüdische Thora ein Teil der Bibel?

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      3. Hallo Frank, die Thora sind die ersten fünf Bücher der Bibel, den meisten im deutschen als 1.-5.Mose bekannt. Ist recht interessant mal zu lesen, auch wenn es manche langatmigere Stellen gibt. Aber unvoreingenommen sich das durchzulesen kann den eigenen Blickwinkel sehr erweitern. Hinter den Sprachen der Bibel stecken ja auch Kulturen und ganz eigene Denkweisen, die man beim verstehen berücksichtigen muss. Kannst mir gerne mailen.

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  3. Ein Artikel der mich sehr berührt und bewegt hat. Wir werden von Eltern und Sozialisierung komplett geprägt und die meisten von uns werden es nie hinterfragen oder darüber nachdenken. Mit knapp 50 Jahren habe ich zum ersten Mal darüber nachgedacht, vorher ging das Leben einfach seinen Weg. Durch Stress im Alltag und in der Familie, der Arbeit und all die anderen Dinge ist ein halbes Jahrhundert vergangen und dies im Flug. Der Artikel beschreibt das Problem ganz gut. Vielen Dank dafür.

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  4. Interessant was du schreibst mit der Melancholie. So habe ich es noch nie gesehen. Ab und an überkommt mich so ein Gefühl auch, aber ich versuche es zu verdrängen oder zu ignorieren. Vielleicht hilft es zu schreiben, früher haben viele Menschen auch Tagebuch geschrieben. Meine Oma sagte mal, sie hätte gerne Tagebuch geschrieben, aber zu ihrer Zeit war Schreiben noch nicht selbstverständlich, sie hat es nie gelernt. Natürlich kommt es auch darauf an wo man geboren ist.😂😂😂 (Meine Familie kommt ursprünglich aus der Gegend von Malatya in der Osttürkei) Auf dem Land war Lesen und Schreiben etwas besonderes. Ich freue mich auf die nächsten Postings von Dir und auch auf das bunq Update!! Meltem

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  5. Ich freue mich schon seeeehr auf den nächsten Artikel. Egal was es ist. Wenn du so einen nachdenklichen Artikel schreibst, wie lange brauchst du dafür? Ich bin neugierig 😂 aber wie läuft das dann so ab?

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    1. Hi, danke für Dein Interesse! Das kommt ganz darauf an. Für einen „nachdenklichen Artikel“ (ich glaube ich weiss was Du meinst) brauche ich nicht nur die Zeit zum Nachdenken, da muss auch die Stimmung etwas passen. Wenn ich mich auf eine Hochzeit von Freunden freue, ist es schwierig einen melancholischen Artikel über Spenden zu schreiben. Umgekehrt bin ich der Meinung, auch Melancholie sollte ausgekostet werden und ich übertünche so eine persönliche Phase nicht mit zwanghaften „gut fühlen“. Dann schreibe ich eben einen Artikel über beispielsweise Leid. Zwei Seiten einer Medaille: Dem Leben. Nach meinem gerne zitierten Kant ist „Denken reden mit sich selbst“. Das kann auch mal länger dauern…

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  6. Eine super 1A Artikel, gut geschrieben! Ich freue mich auf euren kommenden bunq Artikel. Es wäre super wenn es dazu auch ein Podcast geben würde, vielleicht etwas kombiniert mit dem Thema Bezahlmethoden heute oder so ähnlich.

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  7. Euer Artikel spricht mir so aus der Seele. Überall sehe ich nur noch Leute mit dem Handy in der Hand. Keiner spricht mehr miteinander. Selbst wenn man wo eingeladen ist ziehen die Damen (Männer etwas seltener) nach einiger Zeit das Handy raus und schreiben auf Facebook und Instagram. Am Gespräch wird nebenher noch teilgenommen. Sorry, aber das ist doch krank! Empfinde nur ich das so? Zum Glück wohl nicht.

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  8. Gelungener Artikel, schöne Abwechslung und eine besondere Sparte der Finanzbloggerei, die ihr da aufgemacht habt. So kann es weiter gehen. Ich möchte als Leser immer etwas dazu lernen. Den Xten Blog zu schreiben wie man Geld in ETFs anlegt macht da wenig Sinn. Existiert alles bereits. Ich sehe zwar hier sind auch einige Erstleser für die klassischen Themen. Aber vermutlich habt ihr mit euren ganz eigenen Themen mehr Erfolg und Bestand. Bleibt wie ihr seid!

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  9. BW sehr faszinierend, deine scharfsinnigen Texte mit der Bibel. Ich hasse Kirche, Weihnachtsmann und Osterhasen. Und ich dachte immer es wäre alles ein Teil der Bibel. Aber durch deine Artikel habe ich angefangen die Bibel auf dem bibelserver zu lesen. Ich kann dir nicht sagen wie viel Freude es macht. Ich finde in der Bibel nichts von Religion und Kirche. Ich habe es gemacht wie Du empfohlen hast, einfach bei Matthäus? angefangen, die Berichte über Jesus. Ist für Einsteiger gut. Was ein unkomplizierter und herzlicher Mann. Ob der heute in eine Kirche oder Sekte gegangen wäre? Leute vergesst Religion, lasst einfach mal die Bibel auf euch wirken ohne den Müll. Ich hoffe ich darf es verlinken:

    https://www.bibleserver.com/

    Am besten über Desktop PC, die mobile Version ist nicht so gut.

    Luther 2017 oder Schlachter Bibel sind gut zu lesen, am besten mal nur ab Matthäus? lesen, etwa ab der Mitte zu finden. Vergesst was euch Leute darüber sagen, macht euch selbst mal ein Bild. Ist für Finanzen gut, aber auch für vieles andere.

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    1. Hallo Ingo, freut mich sehr wenn es Dir gefällt. Die Bibel ist für keine Religion geschrieben worden, auch wenn viele das denken. Die Bibel sagt nicht die Religion oder Sekte XY ist Wahrheit, sondern Jesus sagt die Bibel ist Wahrheit. (Johannes 17:17) Menschen haben damit so viel Leid angerichtet. Daher nicht auf Menschen oder Kirche und den Weihnachtsmann hören😂. Einfach selbst lesen, ein Buch für jeden und es braucht keinen Guru dafür. Die Bibel selbst sagt, dass jeder verflucht ist, der etwas hinzufügt. Und was machen Menschen? 😉 Geniess es einfach pur.

      Nächste Woche geht es etwas nüchterner mit bunq weiter, dann sind wir wieder ganz bei den Finanzen ohne Philosophie und ohne Bibel. Und FX müssen wir uns auch wieder widmen. Der Tag hat leider nur 24 Stunden…

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  10. Die neuzeitliche Philosophie lehrt, dass es der Sinn des Lebens ist, glücklich zu sein. Gleichzeitig hat uns die Aufklärung unseren Gott genommen. Nur wenige kleine christliche Religionsgemeinschaften haben (im Westen) überlebt. Es gibt Untersuchungen zum Glücksempfinden dieser strenggläubigen Menschen und es ist überdurchschnittlich hoch. Familien sind stabiler, grundsätzlich werden grosse Familien angestrebt. Ein Paradoxon: Glücklich sein und den „Sinn des Lebens“ erfüllen, aber dafür einem irrationalen Glauben folgen oder weniger glücklich sein und seinen Verstand bemühen.

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    1. Diese Sachen hängen miteinander zusammen, ich denke man kann sie nicht trennen. Glauben gibt einem Kraft, hilft positiv zu denken, hilft in der Familie.❤️ Die Werte und Gedanken vermittelt man seinen Kindern (@Mareike: und nein, Mädchen laufen sicher nicht Nachts in der Stadt so rum). Und was heisst irrationaler Glaube? Daran zu glauben alles kommt aus nichts und alles Leben ist Zufall ist nicht irrational? Wieso ist eines rationaler als das andere?

      Jeder kann glauben woran er möchte. Ich würde sagen mein Glaube macht mich glücklich und zufrieden und wenn ich manche Kolleginnen sehe die an „nichts“ glauben, dann sehe ich schon eine gewisse Leere und Unzufriedenheit. Auch ihre Art ihr Leben zu leben ist wild.😂 Möchte es nicht verurteilen. Soll einfach nur heissen, es hängt miteinander zusammen. Wenn ich jetzt nochmal an Kinder denke, ist es nicht komisch?? zu sagen werde glücklich mein Kind und wenn es mich fragt wie, dann sage ich finde es heraus ich weiss es auch nicht??😂😉

      BW, danke für diese auch sehr persönliche Note von Dir. Weisst Du ja.😉

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      1. @ktbmek

        Das mit dem Nachts raus sollte aber auch für die Jungs gelten, ja? Sonst stimmt schon was du schreibst.

        @blackwater Gelungener Blog, spannende Ideen, freue mich auf mehr. Ohne Empfehlung hätte ich mich nicht verirrt🙄😂

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      2. Ja, 😂Dein Empfehlungsmanagement ist unglaublich. Mir wird von Freunden ein Finanzblog!!! empfohlen die sonst nur Empfehlungen über Urlaub, Essen, oder diverse andere Mädelsthemen abgegeben haben. Auf einmal sind alle mit bunten bunq Karten unterwegs und sparen Geld in ETF Anlagen.😂😂 Weiss nicht ob dir das so bewusst ist war/ist? 😁

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      3. Hi Nesrin, ich kenne das ganze Ausmaß der Auswirkungen des Blogs nicht, kann es nur durch manche Emails erahnen.😂 Aber von Empfehlungsmanagement kann ich wirklich nicht reden, das hat sich einfach verselbstständigt. Ich bekomme Mails von Menschen aus allen möglichen Ecken Deutschlands, die entweder per google oder durch Empfehlung auf die Seite gekommen sind und das freut mich sehr. Wenn Menschen die sonst gar kein Interesse an Finanzen hatten nun dieses Thema angehen, freut es mich umso mehr. Und je jünger desto besser, mit Anfang 20 kann man über die Zeitachse ein riesen Kapital aufbauen.

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      4. Die „Auswirkungen“ des Blackwater Blogs, witzig formuliert.😂 Mich wundert (ich freue mich aber sehr darüber!) wie BW überhaupt noch mit den Emails nachkommt. An der Stelle will ich mal nicht nur Danke sagen für die Artikel, sondern vor allem für den 1A Megasupport bei allen Fragen!! Fettes Lob von mir😘

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      5. Da warst du schneller oder ich zu langsam.😂 Genau mein Gedanke! Ich finde es super wie du deine Energie hier einsetzt und nicht für irgend eine korrupte oldschool Bank. Dafür habe ich gar keine passenden Worte. Einfach nur super. Und daher wirst du auch weiter empfohlen, auch von mir. Wünsche dir nur das Beste!!

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  11. Das Leben in der BRD nach 1945 bis 1989 war durch die permanente Bedrohung durch einen Atomkrieg mit dem Ostblock geprägt. Durch den Wohlstand konnte man sich gut davon ablenken und in heimischen Gärten und Biertgärten diese Bedrohung ausblenden. Wirtschaftlich ging es uns gut, alles war im Überfluss da und die Sozialsysteme sehr stark. Wenn ich zurück denke, welche Leistungen noch bezahlt wurden, heute unvorstellbar. Aber es stimmt, es hat auch eine gewisse Leere zurück gelassen. Ich kann mich noch an die „no Future Generation“ erinnern, die antiautoritäre Erziehung und anderes. Aus meiner heutigen Sicht wurden viele Probleme von heute damals erschaffen. Dazu kommt die extrem komplizierte Welt von heute. Wohlstand ist eben nicht alles, Menschen sehnen sich nach Halt, Identität und Sinn. Daher schön wie ein Finanzblog so etwas auch einbindet. Und du hast ein Händchen dafür, wäre ein Verlust es nicht zu tun.

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  12. Hurra, ich bin nicht allein! Nicht allein mit meinem Denken und meinem Fühlen. Dein Artikel bringt es auf „den Punkt“! Deine Analysen und daraus abgeleiteten Schlussfolgerungen weiten den Horizont und regen zur Reflexion des eigenen Lebens an. Solche Gedanken können wahrhaftig „frei“ machen und nicht nur „finanziell“.
    Obwohl nicht gläubig, sondern nur christlich sozialisiert: Für mich ist dieser Artikel ein „Pfingsterlebnis“! Danke dafür.

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    1. Lieber Blackwater, ein gelungener und abwechslungsreicher kleiner Blog den du da hast. Ich lese gerne mit, du nimmst uns als Leser immer auf eine spannende Reise durch verschiedene Gedankenwelten. Auch die Kommentare von sehr unterschiedlichen Arten von Menschen sind interessant und sehr bereichernd. Vielen Dank für deine Arbeit und dieses Blog, eine willkommene Abwechslung in der Bloglandschaft.

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  13. Ist doch mal interessant wie unterschiedlich es sein kann wie man aufwächst. Ich bin Ende der 80er geboren und kann mich an die Zeit als Jugendliche in Polen erinnern. Wir hatten sicher nicht so einen hohen Lebensstandard. Auf dem Land erst recht nicht. Dafür aber schöne Natur, immer frisches Gemüse oder Eier und Milch direkt vom Bauernhof. Das finde ich noch heute sehr schön. In Polen hat sich auch viel verändert in den letzten Jahren. Aber was mir hier in Deutschland auffällt sind zwei Dinge: Mehr Besitz und doch sehr viel mehr unglücklickliche Menschen oder sogar depressive. Es wird wenig Obst und Gemüse gegessen, gerade bei Kindern. Und immer mehr von denen sind übergewichtig. Denke es hängt zusammen. Die werden schneller krank. Es scheint schon zu passen, wir müssen zu den einfachen Dingen zurück. Und ja BW, die guten Tomaten gehören dazu. Bei mir mit Zwiebeln auf einem frischen selbst gebackenen Brot.😍

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    1. Das mit den Kids stimmt definitiv. Ist aber eine Frage des eigenen Vorbilds und ob ich mich als Mutter (gerne auch die Väter, ist aber ein anderes Thema *lol*) durchsetzen kann. Bei uns wird Gemüse und Obst gegessen, wenig Süssigkeiten, wenig Schwein, wenig bis gar keine Fertigpizza etc. In der Schule haben viele Kinder oft Verhaltensstörungen, Hyperaktivität heisst es. Trinken aber literweise Cola und teilweise Energydrinks. Komisch. Viele Kinder sind übergewichtig, sind aber oft bei McDonalds und Fertigpizza. Komisch. Mädchen bekommen mit 9 Jahren ihre Tage, essen aber täglich Hormonfleisch (Schwein, billig Pute), komisch. Hat bestimmt alles miteinander nichts zu tun. Meine zwei sind gesund, normalgewichtig, bewegen sich viel und verhalten sich normal.😂 Auf dem Elternabend heisst es: Sie haben aber Glück mit den beiden. Genau. Ich hab einfach Glück.😉

      Zum Stolz sein einer Mutter gehört es sich vorher auch gut um seine Kinder zu kümmern und die Verantwortung zu übernehmen. Oder soll ich stolz sein weil sie „rausgekommen“ sind?😂

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      1. @Sandra: 100% meine Zustimmung. Kinder werden heute eben aus anderen Gründen bekommen als zu anderen Zeiten. Man will ein Recht auf Kinder, ein Recht auf Abtreibung, ein Recht sein Leben zu leben wie man will, auch wenn man schon das Recht auf Kinder in Anspruch genommen hat. Mit Kindern kommt die Verantwortung und die Pflicht ein gutes Vorbild zu sein. In vielen Fällen wäre man wohl mit Haustieren besser bedient gewesen, wie ich hier irgendwo auch schon mal las. Denn nachdem die Kinder nicht mehr klein sind und es komplizierter wird, wollen viele nicht mehr so viel von Verantwortung und Vorbild wissen. Ich frage mich immer wo sind die Eltern der 14-15 jährigem Mädchen, die im Sommer Nachts auf der Strasse sind und das mit hautengen knappen Sachen an. Es gäbe noch viele andere Beispiele, die früher eher eine Ausnahme waren und heute die Regel. Alle wollen tolle Mütter sein, gemessen an den Ergebnissen ist dies wohl nicht der Fall. Von Vätern ganz zu schweigen, die haben wohl den Wunsch eine Familie zu führen schon vor Jahrzehnten abgegeben und sind zu Erzeugern degradiert worden.

        Mütter wie Sie es sind machen doch Hoffnung. Wenigstens wird es dann einige Kinder geben, die dann zu gut erzogenen und verantwortungsbewussten Erwachsenen aufwachsen werden.

        Erwachsene, die Kinder nur bekommen um sich selbst zu definieren, ihre Beziehung zu retten oder weil ihnen langweilig ist (an fehlenden Strom liegt es heute wohl kaum) sind mit das verantwortungsloseste und egoistischste was es gibt. Auch wenn gerade diese meinen das komplette Gegenteil zu sein.

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      2. Gute Links lasse ich immer durch😂… Führerschein für Kinder wäre bei der Dame nicht schlecht gewesen. Das könnte Tarzan wohl besser.

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      3. Hi Sandra, ich musste herzlich lachen bei dem letzten Satz. Danke für den Kommentar und Deinen Humor. Humor hilft vieles leichter zu verstehen, auch die ganzen Mütter, die nur auf “das Herauskommen” stolz sind.😂😂😂 Herrlich! Ich wünsche Dir und Deiner Familie weiter viel Erfolg und Gesundheit!

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  14. Ein Kind der 80er Jahre… das war in vielen Punkten eine bessere Zeit. Die Deutschen erfinden sich gerade selbst neu (müssen sie auch) und es wird spannend was dabei herauskommt. Während manche Apple Pay und ETFs für „Neuland“ halten, sind andere schon in der Wirklichkeit angekommen. Spannende Zeit in der wir leben…

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  15. Der Finanzwesir ist mein Lieblingsblog für alle „technischen Fragen“, eine Art Unibibliothek für Depotwissen und Rechnungen, für komplizierte Vergleiche. Wie eine Art 3-Gänge Menü. Aber dann, nachdem man völlig zufriedengestellt und satt ist und der Wein getrunken wurde, dann kommt der Nachtisch. Und dies ist Blackwater.live. Für philosophische und aneckende Gedanken, outer limits sozusagen. Manchmal Mindfuck, manchmal verrückt, dann mit der Bibel (hat mich nie vorher interessiert) kommt dieser kleine schwarze Blog. Geil Leute!

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    1. Danke für diesen wertvollen Kommentar! Darf ich diesen inhaltlich verwenden? Die Startseite muss überarbeitet werden und der Gedanke ist sehr gut! Melde Dich bitte kurz mal über das Kontaktformular. Gruss BW

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  16. „Dogmen, ob religiöse, politische oder wissenschaftliche, entspringen der irrigen Überzeugung, Gedanken könnten die Wirklichkeit oder Wahrheit in sich schließen. Dogmen sind kollektive mentale Gefängnisse. Das Unmanifeste befreit dich erst, wenn du bewusst in es eintrittst. Deshalb sagt Jesus nicht: „Die Wahrheit wird dich befreien“, sondern: „Du wirst die Wahrheit erkennen, und die Wahrheit wird dich befreien.““

    Dieser Satz kommt in meine gut gepflegte Sprüchesammlung. Überragend gut gegen Fanatiker und Dogmatiker jeglicher Art! Erstklassig BW. Niemand muss deinen Artikeln immer in allen Punkten zustimmen, aber sie sind wertvoll. Bitte weiter machen!

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