Konsum oder Werte?

„When most people say they want to be a millionaire, what they really mean is “I want to spend a million dollars,” which is literally the opposite of being a millionaire.“

– Morgan Housel

 

 

 

Wollt ihr den totalen Konsum? Wenn man durch manche deutsche Innenstadt dieser Tage geht, so könnte einem diese Frage in den Sinn kommen. Das gleiche Bild ergibt sich im Internet und im TV. Unsere ganze Wirtschaft und auch das Leben der meisten Menschen dreht sich um Wünsche und Produkte kaufen. Wir können für uns selbst einmal überlegen, wieviel Zeit wir damit verbringen, uns über Produkte zu informieren und sie dann zu kaufen. Es spielt dabei keine Rolle was es ist. Seien es Autos, Fernseher, Tabletts oder Smartphones. Auch hier gilt wieder, wir stellen diese Überlegungen nicht an um uns besser zu fühlen oder zu denken wir sind besser als andere. Sondern wir wollen uns einfach selbst etwas reflektieren.

Ich denke die letzten Jahre hat sich hier ganz grundlegend etwas verändert. Und ich will ein Beispiel heranziehen, um diese Aussage zu untermauern.

Als Kind der 80er Jahre habe ich lange Zeit auf einem Spielplatz in der Nähe der Wohnung meiner Eltern gespielt. Dort waren meist auch die Klassenkameraden. Es war ein recht großer Spielplatz und er lag an der Grenze zu einer betuchten Gegend. Ich wohnte in einer typischen Mittelstandsgegend. Auf diesem Spielplatz spielten also Kinder aus mittelständischen Verhältnissen und die Kinder von betuchten Elternhäusern. Deren Väter waren Ärzte, Juristen oder Ingenieure. Warum schreibe ich das?

Diesen Kindern ging es was Spielsachen oder sagen wir was Konsum angeht schon richtig gut. Dennoch besaß keines dieser Kinder die Dinge, die ich heute sogar in Hartz4 Haushalten sehe. Und es war auch nicht so, dass ein Kind damals unbedingt viel Spielzeug brauchte um sich zu beschäftigen. Ein großer Sandkasten und eine primitive Kletterburg reichte dazu. Oder ein einfaches Fahrrad. Ich habe den Großteil meiner Kindheit auf einem Fahrrad verbracht. Wir erkundeten die Stadt, fuhren immer weiter weg von vertrauten Gegenden. Wir genügten uns einfach selbst.

Kinder heute werden zu vielem herangezogen. In Nordkorea vielleicht zu Kommunisten, in manchem afrikanischen Land zu Soldaten und bei uns zu Konsumenten. Jetzt könnte man sagen, im Vergleich ist das doch gar nicht mal so schlecht. Sie tun wenigstens niemanden etwas. Aber so ganz stimmt das ja nicht. Denn sie halten ein System aufrecht, welches ausbeuterisch mit dem Planeten umgeht und alles andere als nachhaltig ist. Hier geht es sicher nicht um „Klima-Greta“ und andere Erscheinungen, sondern um ganz pragmatische Gedanken. Viele von Ihnen werden am Ende sich auch ganz direkt selbst schaden. Durch Schulden. Denn so viel Geld, wie es für all die Wünsche braucht, hat selten jemand als junger Erwachsener. Und wenn er es hat, dann hat sie oder er es geerbt. Und was mit nicht selbst produzierten Wohlstand passiert, ist hinlänglich bekannt. Es benötigt schon eine sehr konsequente und auf nicht materielle Werte ausgerichtete Erziehung, um hier kein Wohlstandskind zu produzieren.

Blackwater.live - Konsumkritik
Es gibt wenig Bedürfnisse aber Millionen Wünsche. Ob der Vermögensaufbau a la Tim Schäfer funktionieren würde, wenn es keine Absatz- und Konsumwirtschaft mehr geben würde?

Quelle: gettyimages/istock

 

 

Du bist nicht Dein Auto

Und Du bist auch nicht Dein Haus, Dein TV oder Dein Smartphone. Und Du bist auch nicht was Du an Kleidung trägst. Aber wenn Du all das nicht bist, was bist Du eigentlich dann?

Eigentlich können wir uns mal nackt vor einen Spiegel stellen und uns diese Frage dann versuchen zu beantworten. Unser Körper, eine Art Zuhause für uns. Das was wir in diesem Spiegel sehen mag schön sein. Aber vielleicht fühlen wir uns auch hässlich. Vielleicht haben wir zu viele Kilos auf der Wage oder sehen nicht aus wie Menschen sonst im Internet oder TV aussehen. Aber wenn das, was wir in diesem Spiegel sehen funktioniert, dann können wir schon extrem dankbar sein. Wenn wir uns nun selbst in die Augen schauen, dann sehen wir uns, was wir sind. Ein alter Satz sagt, die Augen wären das Fenster zu Seele. Und das was wir Seele nennen ist in unserem Gehirn. Eine Festplatte, die man beschreiben kann und die definitiv beschrieben wird. Mit Erfahrungen und mit Wissen. Und auch mit Werten, Religion, Glauben oder mit Werbung. Und das ist doch genau was heute passiert. Als Konsument wird man nicht geboren, man wird dazu erzogen. Durch Vorbilder, Gesellschaft und die Werbung. Und irgendwann kommt man dann an den Punkt, einfach ein Produkt von anderen zu sein.

Das perfide daran ist, dass man im 21. Jahrhundert dieses Selbstbild durch Konsum aufrecht erhalten muss. Manch einer hat die Neueinführung eines „musst have“ Produktes schon als Konsumdruck beschrieben. Innere Aufgewühltheit, schlaflose Nächte, Camping vor den Superstores mancher Marken.

Dieser Artikel sollte eigentlich ganz latent und sanft zum Vermeiden von Konsumschulden seinen Beitrag leisten. Aber warum muss ich mir klar werden, wer ich bin? Warum muss ich verstehen, dass ich nicht mein Auto bin? Ist das wieder so ein typisches Blackwater Ding?

Blackwater.live ist keine Schuldnerberatung und kein Kreditvermittler. Aber wenn man schreibt, hat man als Autor schon den Anspruch mit seinen Gedanken anderen zu helfen. Deswegen sei an dieser Stelle ganz direkt gesagt: Wer sich nicht selbst reflektiert und sein eigenes Handeln hinterfragt, braucht erst gar nicht versuchen gegen bestimmte Neigungen wie den Konsum zu kämpfen. Dieser Kampf ist schon von Anfang an verloren. Wenn ich mein Wertesystem als erzogener Konsument nicht ändere, dann werde ich immer ein Konsument bleiben. Und ich werde niemals genug Geld haben und immer von der Hand in den Mund oder auf Pump leben. Oder von dem Erbe, bis das Geld ausgeht.

Kommen wir also zu dem Gedanken zurück, wer wir eigentlich selbst sind und durch was wir uns definieren. Diese Frage muss jeder für sich beantworten. Wenn wir uns positive Menschen anschauen, die einen Mehrwert für andere Menschen liefern, dann fällt eines auf: Sie definieren sich durch ein Wertesystem und bleiben diesen Werten treu und sie sind alle auf einer Mission, dass heisst sie haben ein Ziel. Und das ist immer etwas, von dem man sich eine Scheibe abschneiden kann. Ich könnte mir als Ziel ausdenken eine Firma aufzubauen oder anderen Menschen zu helfen. Oder beides. Und ich könnte über Werte nachdenken wie Mut oder Ehrlichkeit und dann versuchen mein Leben konsequent danach auszurichten. Ich will jetzt gar nicht zu tief heute darauf eingehen. Wichtig ist sich Werte und Ziele selbst zu setzen, sonst machen es andere. Und im Zweifel fallen wir dann wieder in die Konsumentenrolle zurück. Das ist genau die Rolle, die der Mehrheitsgesellschaft zugedacht ist. Sie darf gerne der „Klima-Greta“ zujubeln oder auch ganz aufständisch mal etwas anderes aus dem vorgegebenen Spektrum der „Demokratie“ wählen gehen, als die Generationen vorher, hat aber bitte brav weiter Konsument zu bleiben. Die Grundausrichtung des Lebens darf sich nicht ändern. Ein Elektroauto zu kaufen reicht doch wirklich als Rebellion. Definiere Dich brav dann weiter durch das Auto oder lass uns die Greta für unser Gewissen anschreiben, statt an echten Werte zu arbeiten, die natürlich zum Konflikt mit mächtigeren Gesellschaftsschichten und Dogmen führen. Frei nach der Aussage „wenn du wissen möchtest, wer dich beherrscht, musst du nur herausfinden, wen du nicht kritisieren darfst.“

Und wer beherrscht uns?

Da ich mal provokant behaupte, die Mehrheit von uns ist gemessen an ihren Möglichkeiten eher konfliktscheu, ist diese Frage nicht ganz unwichtig.

 

Blackwater.live - Love
„There is life, there is death and there is love between them. Nothing else counts.“ – Christine Lagarde

Quelle: gettyimages/istock

 

 

Aber wer bin ich, wenn ich nicht mein Auto bin?

(Und auch nicht mein Haus, mein TV, mein Smartphone und auch nicht was ich an Kleidung trage.)

Oder anders gefragt: Gibt es eine Möglichkeit herauszufinden was oder wer ich bin? Ich will nun wirklich nicht auf Dr. Freud verweisen, aber sich mit unserer Kindheit zu beschäftigen wird wohl definitiv notwendig sein. Vielleicht hilft ein altes Familienalbum dabei, alte Fotos. Den 20-30 jährigen dürfte die Erinnerung noch etwas leichter fallen. Wie sind wir aufgewachsen? Was haben uns unsere Eltern vorgelebt? Welche Menschen standen unserer Familie nahe?

Vorbilder sind wohl kaum zu unterschätzen, da sind wir uns sicher einig. Es gibt ein Sprichwort welches besagt, dass wir der Durchschnitt aus den fünf Menschen sind, mit denen wir am meisten zu tun haben. Unser Umgang prägt uns. Aber bevor das passiert, sind es doch die Eltern. Nicht was sie sagen, sondern was sie tun. Dies ist sicher kein wissenschaftliches Essay, aber Kinder übernehmen Verhaltensweisen von den Eltern oder versuchen in extremen Fällen genau das Gegenteil ihrer Eltern zu werden. Darüber wurden viele Studien und Bücher geschrieben, diese Erkenntnis gilt als gesetzt. Aber bewusst sich klar zu machen, was wir von unseren Eltern mitbekommen haben, ist in vielen Fällen doch nur etwas für mutige Naturen.

Vielleicht waren unsere Eltern schon typische Konsumenten und haben es mit dem Geld nie so auf die Reihe bekommen und wir sitzen heute mit unseren Ratenkrediten da und wussten gar nicht wie das passieren konnte. Vielleicht war unsere Mutter immer bei allem überängstlich und deswegen wurden wir nie Unternehmer. „Es kann ja so viel schief gehen, was sollen die Leute sagen, wer weiss was alles passiert?“ Vielleicht legte unser Vater immer Wert auf gesellschaftliche Anerkennung. Wir würden gerne lieber unser Leben anders leben, aber irgend ein innerer Zwang hindert uns. Was denken die anderen? Werde ich für meine Entscheidung kritisiert werden?

Oft wird man sich dieser ganzen unsichtbaren Mauern und Linien erst unter extremen Situationen bewusst, die die meisten von uns weder anstreben noch erleben werden. Zum Glück oder zum Unglück, dass ist die Frage. Ich tendiere inzwischen deutlich dazu zu sagen, zum Unglück!

Denn wer sich mal bewusst wird, dass die Welt sich auch weiter dreht wenn wir tot sind und das den allermeisten Menschen um uns herum völlig egal ist was mit uns passiert, der nimmt sich (1) einerseits weniger wichtig und (2) gewinnt dadurch die Freiheit zu tun was er wirklich will und nicht das was andere von einem erwarten. Und wenn man dann (3) noch nicht zu tief in seinem eigenen Gefängnis der Fehlentscheidungen steckt, dann gibt es eine reale Chance der Mensch zu werden, der man wirklich sein wollte.

Und das ist ein anderer Mensch, als es unser Umfeld oder die Gesellschaft erwartet. Aus der Sozialpsychologie gibt es den Leitsatz, dass die meisten Menschen so werden, wie es die Gesellschaft von ihnen erwartet. Ich würde diesen Satz nicht als Entschuldigung oder Entlastung von der eigenen Verantwortung heranziehen. Aber Fakt ist, dass uns unser Umfeld in dem wir aufwachsen, unsere Eltern und später unsere Freunde zu Losern oder Gewinnern machen. Brechen dann einige von uns aus diesem Muster aus und verhalten sich anders als es von ihnen erwartet wird, bekommen sie den „Arschloch-Stempel“ im mildesten Fall, im schlimmsten Fall wird der Psychodoc bemüht. Dr. Freud lässt freundlich grüssen.

Welche Träume hattest Du denn als Kind? Wolltest Du vielleicht Pilot werden? Oder Reporter? Vielleicht wolltest Du Arzt werden?

Und warum bist Du es dann heute nicht? Warum sitzt Du in diesem Leben fest, ein Leben was gar nicht Deines ist? Ein Teil der „Schuld“ liegt ausnahmsweise wirklich mal bei anderen, bei Deinen Eltern und dem sozialen Umfeld in dem diese Dich grossgezogen haben. Aber wenn Du nicht versuchst etwas an Deinem Leben zu ändern, dann hast Du auch eine Mitschuld. Und die kannst Du auf niemanden abwälzen. Selbst wenn Du das versuchst, wirst Du eines Tages Deine Eltern beerdigen und merken, der Grabstein antwortet Dir nicht auf Deine Vorwürfe.

Wenn es als Kind Dein Traum war einen der oben genannten Berufe zu lernen, dann muss man realistischerweise schon sagen, vermutlich werden die meisten von uns dieses Ziel im späteren Verlauf des Lebens nicht mehr durch eine Kehrtwende erreichen können. Aber zwischen dem Zustand das Leben abzusitzen, dahin zu vegetieren und ein von anderen erdachtes Leben zu führen und dem Zustand unsere eigenen wirklichen Ziele und Wünsche zu erreichen, das ist ein weites Feld. Und schon ab dem Punkt, an dem wir uns auf dem Weg machen unsere Leben zu dem zu ändern was wir wirklich innerlich wollen, wird es uns besser gehen. Etwas zu tun, was nicht unseren Überzeugungen entspricht und was nur andere wollen macht uns krank. Psychisch und in vielen Fällen am Ende auch körperlich. Ich habe die letzten Jahre immer mehr Menschen kennen gelernt, denen es genau so erging. Ist natürlich super für die Cashflow optimierte Gesellschaft, denn neben Medienstreaming kann man auch mit Medikamenten auf Abobasis ganz gut Geld verdienen.

 

Blackwater.live - Friedhof
„Aus der Verantwortung gezogen.“ Hier antwortet niemand mehr auf unsere Vorwürfe.

Quelle: gettyimages/istock

 

 

 

Nachdenken ändert das Leben    

      – „Denken ist Reden mit sich selbst“   Immanuel Kant

 

Wenn wir über uns und unser Leben ernsthaft nachgedacht haben, was viele Wochen und Monate dauern wird, dann werden wir daraus für uns neue Ziele ableiten können. Ziele, die man durch Nachdenken entwickelt, sind niemals Konsumziele. Wer setzt sich denn hin, denkt über sein Leben in aller Ernsthaftigkeit nach und sagt, „ich muss mir ein 50 TEUR Auto kaufen“ oder „ich brauche einen neuen Fernseher?“ Vielleicht fragt man sich dann eher wieviel Zeit noch vom Leben übrig bleibt und mit wem man diese verbringen will. Konsumziele sind meist die Ablenkung von genau solchen Fragen. Aber leider ist es wie beim Versteck spielen von kleinen Kindern. Mäxchen hält sich die Augen zu und sagt, „mich sieht jetzt keiner mehr.“

Klar kann man seine eigene Wahrnehmung so verändern, dass man jeder ernsten Frage des Lebens aus dem Weg geht. Man kann sich mit Menschen umgeben, die dies auch tun. Die die gleichen „Ziele“ haben, Ziele die nur materieller Natur sind. Das hilft ungemein. Doch dann wird uns die Realität irgendwann sehr hart treffen, denn auch Mäxchen wird eher früher als später erkennen müssen, dass Verstecken mit den Augen zuhalten funktioniert nur kurz.

Vielleicht tut aufwachen durch Nachdenken erst einmal weh. Aber die Ziele, die wir durch das Nachdenken über unser Leben entwickeln sind doch andere, auch weil uns bewusst wird: Wir haben nicht ewig Zeit!

Gut, wir sind vielleicht nicht Astronaut geworden, wir haben vielleicht nicht das französische Model geheiratet oder Leonardo di Caprio. Und es sagt uns auch keiner mehr, dass wir alles im Leben erreichen können, was schlicht weg auch einfach auch nicht stimmt. Mag sein, dass dies schmerzhaft ist. Aber dann denken wir doch daran, dass wir gesund sind. Oder weniger krank als wir sein könnten. Oder das wir genug zu essen haben. Wenn man satt ist, mag eine Scheibe Brot nicht besonders attraktiv sein. Aber wenn man Hunger hat, den ganzen Tag nichts gegessen hat, was gibt es da besseres als ein Stück Brot? Staunend hält man es in der Hand und selbst die Textur fällt einem auf. Wie schon Nitsche sagte, Wahrnehmung ist stets perspektivisch. Und es gibt durchaus einige bewährte Methoden seine Perspektive zu ändern.

Ein guter Tipp ist es mal bei einer Haushaltsauflösung mitzumachen. Vielleicht haben wir im Bekanntenkreis einen Sterbefall und können unseren Freunden und Bekannten bei der Haushaltsauflösung helfen. Damit sind wir eine große Hilfe und können gleichzeitig enorm viel lernen. Schauen wir uns all die Gegenstände an, die in so einem Leben angehäuft werden, Schränke voll damit, das Haus bis unter das Dach gefüllt mit Erinnerungen aus Plastik, Metall, Holz und Stein. Das meiste nichts mehr wert, es fliegt auf den Müll. Es hat dem oder der Verstorbenen viel bedeutet, aber egal wie groß die Gefühle waren die daran hingen, wirklich Wert haben diese Dinge keinen. Suchen wir nach einem Fotoalbum wenn möglich. Öffnen wir es, sehen wir uns die Bilder an. Vielleicht gibt es Kindheitsbilder, Bilder einer Taufe, Bilder einer Hochzeit. Vergangenes Glück oder nur der Schein davon. Erwünschte und erträumte Glücklichkeit.

Denken wir, der verstorbene Mensch hat sich das mal vorgestellt oder ausgemalt, dass es so enden würde? Enden mit dem Tod? Und das aller Besitz wertlos ist und der Haushalt aufgelöst wird?

Obwohl das bei uns allen der Fall sein wird und der Tod doch wirklich nicht so unvorhersehbar ist, denkt doch kaum einer darüber nach.

 

Das sollten wir aber.

 

Blackwater.live - Tod
„Lehre uns bedenken, dass wir sterben müssen, auf dass wir klug werden.“ – Lutherbibel 2017, Psalmen 90:12

Quelle: gettyimages/istock

24 Kommentare zu „Konsum oder Werte?

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  1. Bemerkenswerte Beiträge aber auch Kommentare hier. Mir bereitet euer Blog Freude und einen echten Mehrwert. Daher ein großes Lob von mir.

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  2. Kleiner Hinweis: Es macht wirklich Sinn beim Brötchen zu sparen. Wahrscheinlich werdet ihr dadurch auch einen klareren Kopf haben, denn Weissmehl besteht aus Weizen und der spaltet im Darm „opiodie Peptide“ ab. https://de.wikipedia.org/wiki/Opioidpeptid

    Weizen macht süchtig. Milch übrigens ebenso. Über längere Zeit zerstört ihr euch damit Darm und Hirn.

    Vielleicht hängt damit auch die landläufige Gleichgültigkeit und Abgestumpftheit zusammen.

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    1. Interessante These, ich habe davon schon einmal gehört. Ganz unrealistisch halte ich es inzwischen nicht mehr. Es ist schwer von Backwaren loszukommen, bei Milch ist es mir inzwischen gelungen. Was Gleichgültigkeit angeht, so liegt es sicher auch ein der Reizüberflutung und der Whatsappsucht der meisten Mitmenschen.

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      1. Ich denke dass daran nicht mal Whatsapp schuld ist. Wir überschätzen uns in unseren kognitiven Leistungen. Mehr als etwa 150 Menschen können wir nicht „verwalten“. https://keimform.de/2017/kritisches-zur-dunbar-huerde/

        Ob es wirklich 150 sind…ich für meinen Teil gehe etwa von 40 aus.

        Ich bin der Ansicht dass diese Grenze z.B. sog. Massenmorde ermöglicht, da schlicht keine Möglichkeit mehr besteht die eigene Handlung gegen andere zu erfassen.

        Betäubt man sich zusätzlich wirds wirklich schräg. Fiat Zombie.

        Das Auftauchen der Religonen und des Staates düfte auch mit dieser kognitiven Grenze zusammenhängen. Andres war diese grosse Masse nicht mehr „verwaltbar“, also hat sie selbst eine Projektion gegen aussen generiert.

        Mit dem Staat war dann auch das Eigentum in der Welt. Irgendjemand musste ja die „Grenzen“ und die der Allgemeinheit weggenommenen Dinge besichern…

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  3. Hallo zusammen! Ich bin durch ein Finanzforum hierher gekommen. Auf der Suche war ich nach einer Art Finanzplanung für Einsteiger. Gefunden habe ich dann euer Dreikontenmodell. Inzwischen habe ich auch fast den ganzen Rest der Seite durchackert. Mir scheint es fast schon ein Lifestylemodell zu sein, welches sich hier nach und nach entfaltet. Sparen, nachdenken, spenden und die Aufarbeitung von diversen Psychothemen.

    Kurz gesagt, ich finde es aussergewöhnlich. Gut! Meine persönlichen Fragen kommen per Mail. Danke für diese tolle Seite!

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  4. Wieder ein Motivationsbeitrag, fühle mich erst sehr nachdenklich und dann sehr motiviert. Euren supergeilen Blog steuere ich aus fast reinen Motivationsgründen an.😂 Ein sehr gelungenes Projekt und mehrfaches Lesen lohnt sich.😂 Reine Finanzblogs gibt es schon einige, Motivationsblogs auch. Aber bei euch merke ich einfach vieles Aussenrum ist euch egal und ihr kommt gleich zur Sache. Ich freue mich auf eure nächsten Beiträge und Ideen. LG Nina

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  5. Hallo,
    Ich lese bereits seit Herbst mit und muss mich so langsam für die vielen unbezahlbaren Denkanstöße bedanken.
    Alle meine Aktionen in der Zwischenzeit zu beschreiben, würde den Rahmen sprengen. Ich sage nur, meinen Finanzen und ganz nebenbei meinem Wohlbefinden und sogar Schlafqualität geht es viel besser als jemals zuvor. 🙂

    Zum Artikel: Ich habe viele Parallelen zu meinem eigenen Leben wieder erkannt.
    Etliche (Kindheits-)Erinnerungen wurden wieder aus der Versenkung herausgeholt.
    Außerdem wurde mein Grundsatz, dass die Meinung anderer zwar nicht völlig unwichtig, aber ganz sicher nicht entscheidend ist, erneut bestätigt. Eine so einfache und dabei so machtvolle Erkenntnis..

    Kurz: vielen Dank für eure Arbeit und bis zum nächsten Mal! 🙂

    Ein zufriedener Kunde.

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    1. Okay, ähm, meine Schlafqualität wurde durch blackwater eher schlechter, weil ich diese Artikel erst mal verarbeiten muss. 😂Was mir gefällt sind diese Gedanken um jede Ecke herum und die Verbindung zu Finanzen zurück. Und bei so viel Querdenkfähigkeit bin ich extremst gespannt was noch alles kommt. Zu dem Artikel: Ich liebe meine Eltern auch. Aber ich verdränge den Gedanken nicht mehr eines Tages ohne sie leben zu müssen. Ist bitter. Aber es ist so.

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    2. Wäre die Meinung von anderen wichtig, dann wäre ich heute Putzkraft, hätte vier dicke Kinder und einen fremdgehendes Arschloch als Mann.

      Weil ich mich aber von meinem früheren Umfeld früh genug gelöst habe und mir Freunde suchte, die mich wirklich lieben und unterstützen, habe ich Jura studieren können und bin heute Anwältin. Ich habe einen echten Partner und eine kleine süsse Maus als Tochter, die ich über alles liebe.

      Dies mal nur als Gedankenanstoss für die, denen es helfen mag. Also lieber „viegt“, du bist auf dem richtigen Weg.

      Es kommt immer darauf an wer diese „anderen“ sind. Menschen die einen wirklich lieben, wollen nur das Beste und unterstützen einen und ermutigen zu Höchstleistungen. Wenn das Umfeld einen nur kritisiert, niedermacht oder sogar auslacht, dann braucht man die ungefähr so sehr, wie ein Haufen Mist im Wohnzimmer.

      @Blackwater: Eine hervorragende Seite und ich danke dir sehr herzlich für die gedankenvollen Artikel! Falls du mal fachliche Unterstützung brauchst, einfach bei mir melden. Ich habe dir über das Kontaktfeld meine Emailadresse und Mobilfunknummer zukommen lassen.

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      1. Hallo liebe Aynur, danke für Dein Kommentar und die nette Mail. Freut mich wenn es Dir hier gefällt. Deinen Kontakt hab ich mir gespeichert.

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  6. Du hast wirklich Recht, auch wenn ich den Gedanken meine Eltern zu verlieren schrecklich finde. Aber es stimmt, eines Tages wird es so sein, egal wie sehr wir sie lieben. Werte sind für mich meine Familie und mein Glaube. Wenn ich als Mensch von einer Sache nicht wirklich überzeugt bin, dann brauche ich sie auch nicht machen. Werte kommt doch von Wert. Aber welchen Wert hätte so etwas?? Es muss nicht alles immer ernst sein. Zusammen essen gehen und lachen und sich freuen gehört zu einem schönen Leben. Ich kann jetzt nur für mich selbst sprechen. Das alles würde mir ohne meinen Glauben keine Freude machen.

    Bei vielen Menschen die ohne Glauben leben ist es komisch. Ich möchte niemand angreifen und bitte nicht falsch verstehen. Sehr viele sagen sie glauben an nichts oder nur was sie sehen. Sehen sie nicht die Natur oder den Sternenhimmel??? Dann wird es noch komischer. Sie glauben an seeehhhr sehr ähm komische Dinge. Ich habe Werbung gesehen für: Klangreligion??, verbunden mit Universum, Glückssteine, Pendeln. Was soll das dann alles sein? Und zu glauben alles kommt aus nix ist auch ein Glauben? Egal, ich finde es hier schön. Hier so was schreiben zu können und sich etwas auszutauschen. Vielleicht gibt es ja mal mehr, eine Gruppe oder Treffen. Aber zum Schluss will ich noch schreiben, Konsum macht nicht glücklich. Und es ist auch nicht gut für die Erde. Sehen wir doch jeden Tag im tv.

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    1. Danke für deine Offenheit, es ist leider selten wenn Muslime sich mal äußern, aber dafür umso wertvoller. Zu deiner Aufzählung an Crazyness gehört noch Lichtheiler, Quantenheiler, Engelsmedien, Freie-Energie-Jünger. Bei so viel Bullshit (Zitat Blackwater) würde ich doch den klaren Glauben einer der drei Weltreligionen vorziehen. Klassisch und irgendwie geregelt. hihi

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  7. Ich kann nur für mich sprechen: ich merke, daß mir Äußerlichkeiten immer gleichgültiger werden, je älter ich werden. Die Frage „was wünscht Du Dir“ kann ich tatsächlich ehrlich beantworten mit „am wichtigsten ist mir, daß Du da bist und wir gemeinsam feiern“ und es ist keine Floskel.

    Natürlich ziehe ich mich auch ganz gerne nett an, ich gehe auch zum Friseur und ich bin wirklich kein Asket, sondern kaufe ab und an mal was.

    Aber dieses „shoppen als Freizeitbeschäftigung“ ist mir tatsächlich fremd. Kaufen ist für mich eine Notwendigkeit, wenn etwas benötigt wird. Das darf dann gerne was nettes sein – ich gehe nicht in Sack und Asche. Aber es wird auch getragen, bis es untragbar ist. Und das ist lange (ich habe tatsächlich noch einen Rock, den ich während meiner Ausbildung gekauft habe – und das war irgendwann zwischen 1985 und 1988…. nachdem mir der in die Fahrradspeichen geraten ist, habe ich ihn gekürzt – und trage ihn immer noch…. hey – ich schmeiße keinen einwandfreien Seidenrock weg, er paßt und er ist schön).

    Auto… ich besitze eins. Geerbt. Vor 12 Jahren – und da war es auch schon 10 Jahre alt. Ich fahre im Jahr beeindruckende 1000 km damit. Vermutlich hält es mindestens noch 10 Jahre.

    Tja – und ja – es ist der Lebensstil, der mir von den Eltern vorgelebt wurde:

    – Was Du vorher nicht ansparen kannst, kannst Du nachher auch nicht abzahlen.
    – Dinge werden benutzt, bis sie unbenutzbar sind.
    – Man braucht erst auf, bevor man neu kauft.
    – Sei nicht neidisch auf andere, die mehr haben – es wird IMMER jemanden geben, der mehr hat, selbst wenn Du Millionär oder Milliardär bist.

    Mein Taschengeld war höchst überschaubar – so habe ich früh begonnen, das mit Nebenjobs aufzubessern. Und wenn für Wünsche xyz-Stunden arbeiten muß, erhalten die Wünsche einen Stellenwert. Und man wird sich vermutlich im ganzen Leben fragen: Ist mir dies oder jenes wert, dafür soundsolange zu arbeiten. Wenn man dazu ja sagt, dann ist es in Ordnung. Bei „nein“ fällt der Wunsch halt weg.

    Selbstverständlich darf man etwas „haben wollen“ und sich dafür anstrengen, es zu erreichen. Egal ob das Reisen oder Dinge sind. Aber nicht, weil man damit etwas vorweisen will – sondern weil man es für sich selbst und die eigene Freude möchte. Und immer vorausgesetzt: Man kann es auch bezahlen.

    Man stellt aber auch fest – „gleich und gleich gesellt sich gern“ – in meinem kompletten Freundeskreis ist ein ähnlicher Lebensstil vorhanden. Es gibt keine Protzer, keine Angeber, und keine Hochnäsigen. Es ist einfacher, so zu leben, wenn alle eine ähnliche Einstellung haben. Dann gibt es nämlich sehr sehr viele Dinge, die man gemeinsam machen kann.

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    1. Halloo Wendy, eine gute Antwort die du geschrieben hast. Es hat auch viel damit zu tun wie und wo man aufgewachsen ist. Unter einfachen Umständen aufzuwachsen prägt auch sehr. Bei uns wird auch nicht weg geworfen. Meine Oma wusste noch wie es ist zu hungern, meine Eltern hatten auch keinen Überfluss als Kinder. Sie werfen nicht einmal trockenes altes Brot weg. Würden sie nie machen.

      Frauen und Männer sind unterschiedlich und Körperpflege oder sich mal schön anziehen ist ein typisches Frauending. Aber auch dafür braucht es nicht viel und wenn wenig da ist, wird man erfinderisch. Und einen Seidenrock, dafür würden manche töten.😂 Kann man kürzen, hast du ja gemacht. Zwischen rumlaufen in einem alten Sack und gepflegt sein und ein einfaches aber schönes Kleid haben ist ein grosser Unterschied.

      Taschengeld habe ich auch nicht viel bekommen, aber ich habe bei meinem Onkel auf dem Markt gearbeitet. Wir haben türkische Spezialitäten verkauft und die waren immer sehr beliebt. So hatte ich auch mehr Gefühl für Geld, weil ich etwas dafür tun musste. Wendy was du über den Freundeskreis schreibst kann ich auch bestätigen. Sobald da Leute dabei sind die auf Luxus stehen wird es schwieriger. Auch die Gesprächsthemen, wenn die sich nur um kaufen und essen gehen drehen, dann verändert es einen. Oder wenn welche da sind, die dauernd nur in Thailand und sonst wo im Urlaub sind. Ich weiss, Thailand kann auch günstig sein. Aber es ist nicht so günstig wie die Heimat und meine Eltern sagen auch immer, geh lieber zu den Verwandten. Kostet wenig und ist auch schön. Geschenke rechnen sie aber nicht ein.🙄

      Neidisch sein ist die schlimmste Eigenschaft, frisst das Herz auf und man sieht es den Leuten am Gesicht an.

      Wie du mit dem Auto nur so wenig km schaffst ist für mich aber ein Wunder.😂😂😂

      @BW-M nicht BMW😂 Heute kommt doch das bunq Update und neue Funktionen? Weisst du schon was????? Du wirst es nicht glauben. Ich kenne mehrere Mädels die neugierig sind auf ein Update einer Bank.😂 Undenkbar noch vor dir und der Seite.

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      1. @Seda:

        Hallo Seda, ich wusste auch nichts vorher was bunq angeht und konnte die Einladung nach Amsterdam leider auch nicht annehmen, mehr dazu bald. Aber ich habe mir den Stream dann angesehen. Waren doch einige lang erwartete neue Features dabei. Und die Präsentationen von bunq wirken immer mehr wie die Anfänge von Apple. Sie sind auf einem guten Weg.

        Aber noch zu Deiner Aussage zu Neid. Ich sehe es sehr ähnlich. Jemand der davon beherrscht ist, kann es im Laufe der Zeit auch immer weniger verbergen. So kommt es zu diesen freudlosen Gesichtsausdrücken. Selbst ein Lächeln wirkt gequält.

        Deine BW-M Bezeichnung nehme ich lachend an. 😉

        @Wendy:

        Nur 1000 Kilometer pro Jahr mit dem Auto ist ein wirklicher Spitzenwert. Meine Bewunderung!

        Man muss erst mal an den Punkt kommen an dem man merkt, einfacher zu leben macht glücklicher. Meist geht es ja erst in die komplett andere Richtung und die meisten kapieren es leider nie. Und dazu kommt die eigene Wahrnehmung. Ich kenne nicht wenig Menschen, die alles im Überfluss haben und von sich denken sie leben bescheiden und sind kurz oberhalb der Armutsgrenze. Aber es macht keinen Sinn sich damit zu viel zu beschäftigen, am besten konzentriert man seine Energie ganz auf die eigenen Optimierungsmöglichkeiten.

        @srp88

        Ich glaube Du wirst hier nicht falsch verstanden. Willkommen und schön dass Du da bist!

        @Gumbler

        Danke für die Ergänzung spannender Glaubensrichtungen. Besonders amüsant finde ich inzwischen die Kombinationen. Menschen sagen sie sind beispielsweise Christen, glauben an Pendeln, Energieheilung und vieles mehr und haben noch nicht bemerkt, so ganz passt das nicht zusammen.😂 Ach das Vereinsleben ist schön…

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      2. Na ja – der TÜV lacht auch alle 2 Jahre – in der entsprechenden Werkstatt kennt man mich ja. Man muß aber ehrlicherweise sagen – in meiner Stadt gibt es einen exzellenten ÖPVN, ich mache sehr sehr viel mit dem Rad (die Stadt ist groß genug, alles zu haben – aber klein genug, daß die Strecken per Rad gut zu bewältigen sind).
        Was dann noch übrig bleibt, ergibt halt die paar Auto-Kilometer. Es gibt wirklich Monate, in denen ich es gar nicht nutze. Gerade im Sommer.

        Und wie gesagt – ich lebe definitiv nicht asketisch. Ich gebe Geld für Urlaube aus. Ich esse gerne und gut. Wenn ich etwas wirklich möchte, kaufe ich es durchaus. Und gewiß landet beim Wocheneinkauf auch mal was im Wagen, was nicht zwingend erforderlich ist.

        Aber kaufen nur um des „Kauferlebnisses halber“ – das entsprechende Gen fehlt mir offensichtlich durchaus. Und kaufen, um andere zu übertrumpfen – diese Eigenschaft habe ich ebenfalls überhaupt nicht. Und das spart mir über die Jahre mit Sicherheit eine Menge Geld.

        Und einsparen von teils kleinen Beträgen eröffnet ja erst die Möglichkeiten, Geld „übrig“ zu haben für „Investitionen“. Und viele kleine Beträge läppern sich halt auch. Mein persönliches Lieblingsbeispiel ist tatsächlich der Coffee to go samt „Teilchen“ auf dem Weg zur Arbeit. Das sind täglich 5 Euro. Im Monat 100 Euro. Im Jahr 1200 Euro.
        1200 Euro wären schon ein Urlaub. Und kein schlechter.
        Oder – mit 5 % Rendite angenommen – in 10 Jahren überschlägig 15.500 Euro.
        Und das alles, nur indem ich meinen Kaffee im Büro trinke und auf das Teilchen verzichte.
        Was nicht weh tut und meinen Hüften gut tut….

        Wer mit seinen Ausgaben das verfügbare Einkommen immer ausreizt, kann halt nicht anlegen.

        Ich gebe auch zu – ich persönlich sehe durchaus einen Reiz und ein Vergnügen, zu sehen, wie mein Depot wächst.

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      3. Hi Wendy und BW-M😂😂,

        vielleicht muß ich mein Sparpotential doch noch optimieren.😂 Mit dem Verzicht auf Kaffee unterwegs. Die Bäckerteilchen habe ich mir schon seit zwei Jahren abgewöhnt. Ich musste auf dem Laufband jedes Gramm abarbeiten, es war eine Lektion für mich. Es hat mir am Ende fast fünf Kilo eingespart und beim Geld merke ich es auch. Ich war morgens einfach immer zu faul etwas mitzunehmen. Es ist doppelt fies unterwegs zu essen wegen dem Geld und dem Fett. Und das geht nur auf mein Hinterteil.🙄 Jaaaa, wegen bunq nochmal kurz. Wer nutzt denn diese automatische Sparfunktion? Du BW-M?

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      4. Merhaba Seda! Fast habe ich Deine Frage übersehen. Ich habe die automatische Sparfunktion auf den Faktor 2 gestellt und als Sparziel 500 EUR. Das hat zwei Vorteile: Selbst kleine Ausgaben werden durch die Aufrundung teurer. Das diszipliniert sehr. Und zweitens dauert es nicht so lange bis zu den 500 EUR. Damit hat man immer ein positives Erlebnis mit bunq und durch das Sparen. Kann ich Dir also sehr empfehlen.

        Du hattest auch gefragt wegen Support für manche Fragen. Schau einfach Ende des Monats vorbei. Ich habe mir etwas überlegt. 😉

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      5. Ich meine ich hätte schon auf einem anderen Blog gelesen, wie Kosten von Spontankäufen bei Starbucks und diversen Bäckereien über Jahre hochgerechnet wurden. Der Endbetrag war astronomisch. Seda, herzlichen Glückwunsch zum Abspecken. Der härteste Gegener sind wir selbst. 😉

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  8. Normalerweise antworte ich nach der Arbeit auf meine Mails oder schreibe etwas auf Artikel oder Socialmedia. Aber hier muss ich gleich was los werden:

    Werte??! Martin ehrlich, dafür interessiert sich keine Sau mehr. Nur zur Eigendefinition, sicher nicht aus Selbstlosigkeit. Du hast mal geschrieben Werte wurden durch Marken ersetzt. Ich glaube bei der Unterschicht (bildungsfern) findet sich das. Die Gesellschaftsschichten darüber haben Kinder, Öko und Greta. Aber es geht immer nur um ich ich ich ich, was man aus dem Gespräch schon hört. Du schreibst auch oft über Religion. Ist es hier nicht das gleiche? Es will doch keiner mehr offen reden, alles ist vorgegeben und das Selbstbild darf nicht hinterfragt werden. Du hattest mal geschrieben “Was ist Wahrheit?”. Mit wem kann man heute noch darüber reden ohne das es in Streit ausartet? Ja, die Gesellschaft ist superegoistisch. Ein Lichtblick sind nur einzelne Personen, denen man ab und an über den Weg läuft. Hier scheint es zumindest einige zu geben, weswegen ich gerne hier bin. Aber bitte erwarte nicht du würdest mit hundert Posts dieser Art irgend welche Menschen ändern. Du ziehst nur die an, die schon vorher “anders” waren. 😘

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    1. „Du ziehst nur die an, die schon vorher “anders” waren.“

      Den Eindruck habe ich die letzten Monate auch gewonnen, aber dafür mache ich es gerne. Ich habe schon länger keine Erwartungen mehr an den Änderungswillen von den meisten Menschen. Aber das bedeutet nicht, dass ich es negativ sehe. Denn durch Blackwater.live und meine Arbeit habe ich eine Menge wertvoller Menschen kennen gelernt und die wiegen das bei weitem auf. Egal ob es um Finanzen, Leben oder Glauben geht: Es gibt Leute mit denen spricht man besser nur über das Wetter und dann gibt es andere, mit denen redet man zwei Stunden am Telefon oder schreibt die längste Mail seines Lebens. Qualitätszeit für Qualitätsmenschen.

      Danke Dir für Deinen Kommentar!

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