Von der Vergeblichkeit des Seins

Ver·geb·lich·keit

/Vergéblichkeit/
Substantiv, feminin [die]
  1. 1.
    das Vergeblichsein
    „die Vergeblichkeit seiner Bemühungen einsehen“

 

 

 

Unsere Gedanken sind oft davon bestimmt, was in der Zukunft liegt. Meist sind mit der Zukunft Hoffnungen und Erwartungen verbunden. Ein kommender Urlaub, eine Hochzeit, die Geburt eines Kindes, der Eintritt in die Rente. Alles schöne und positive Erwartungen, alle in der Zukunft. Solche Gedanken tragen uns durch eine im Vergleich oft als schwerer gefühlte Gegenwart, so wie ein Boot vom Wasser getragen wird.

Vielleicht denken wir jetzt, es läuft das eine oder andere nicht wie wir es wollen, wir sind mit der jetzigen Situation nicht zufrieden. Aber in der Zukunft wird es anders sein. Die Zukunft wird besser als die Gegenwart und so sehnen wir uns nach Zukunft. Verdrängen tun wir dabei aber, dass die Zukunft auch schlechter sein könnte. Ein inhärentes Risiko, welches nicht zu unterschätzen ist. Wir wissen vielleicht gar nicht, was wir mit unserem Wollen wirklich anstreben. Das vermeintlich positive und bessere Leben in der Zukunft, ist in Wirklichkeit einfach nur eine Reise in die Ungewissheit, wie ein langer Weg raus in die dunkle Nacht. Stellt sich die Ungewissheit als harte negative Präsenz dann heraus, dann denken wir an die alten Zeiten zurück, die einfach durch unsere Hände geglitten sind wie Sand. Wo ist die Zeit nur geblieben, sie ist so schnell vergangen. Ach, die guten alten Zeiten…

 

Was würden wir dafür geben, das Rad zurück drehen zu können. Noch einmal diese Zeit zu erleben, die so schnell verging. Aber Moment mal, diese Zeit, sie ist ja JETZT. Es ist der Moment, in dem Du diesen Blog liest. Vielleicht ist es genau dieser Moment, nachdem Du Dich in der Zukunft zurück sehen wirst. Der Moment, den Du bewusster erleben wolltest. Aber weil Du zu sehr an morgen gedacht hast, hast du verpasst heute zu leben. Es gibt durchaus Menschen, die daran glauben, dass Körper und Seele zwei verschiedene Dinge sind, sozusagen getrennt. Und durch unser Denken kann dies im übertragenen Sinn wirklich passieren. Unser Körper ist hier, unsere Gedanken aber wo ganz anders. An einem anderen Ort, einem anderen Moment. Beispielsweise in der Zukunft. Oder auch in der Vergangenheit.

Manche Menschen sind so oft mit ihren Gedanken in der Vergangenheit oder aber in der Zukunft, dass sie ganz in dieser anderen Welt gefangen sind. Wie ein Traum aus dem man nicht aufwachen kann. Jeder kann sich an solche Träume aus der Kindheit erinnern. Man wollte unbedingt dass der Traum endet und man wacht auf, aber er ging einfach immer weiter und die Nacht war lang.

 

Blackwater.live - Nachdenken
Einfach den Moment geniessen, nicht an das Ende der (Lebens-) Reise denken, die Reise an sich geniessen.
Quelle: eigen

Ge·gen·wart

/ˈɡeːɡn̩vart,Gégenwart/
Substantiv, feminin [die]
  1. 1.
    Zeit[punkt] zwischen Vergangenheit und Zukunft; Zeit, in der man gerade lebt; Jetztzeit

 

 

Lernen hier zu sein. Die Jetztzeit.

Eigentlich ist es doch etwas paradox. Wir haben so wenig Zeit und streben nach der Zukunft, einem Zeitpunkt, der zweifellos näher an unserem Ende liegt als der jetzige Moment. Wir können den jetzigen Moment auch nicht festhalten, aber ihn bewusster erleben. Ich muss dabei immer an das Autofahren denken. Die meisten von uns haben Autofahren gelernt. Zu meiner Zeit gab es kaum Automatik Fahrzeuge, sondern nur klassische Schaltgetriebe. Als ich Autofahren lernte, musste ich bewusst lernen zu schalten. Den ersten Gang zum Anfahren, den zweiten Gang zum Beschleunigen und so weiter. Bewusst die Kupplung treten und dann Schalten. Es klappte als Fahranfänger nicht gleich. Also gleich nochmal, Kupplung treten und rein mit dem Gang. Setze ich mich heute in einen Schaltwagen und will von A nach B fahren, denke ich nicht nach wie ich schalte. Ich fahre einfach und das ist auch gut so. Es gibt viele solcher Dinge, die nicht unsere extra Aufmerksamkeit brauchen, die wir einfach automatisch umsetzen.

Unser Leben einfach umzusetzen und gedanklich auszulagern, in Automatikbetrieb umzuschalten, führt zu dem zukünftigen Gefühl nicht bewusst gelebt zu haben. Die Zeit ist einfach vergangen. Und wenn am Ende der Zeit wenig Leben übrig bleibt, dann bedauern wir es. Am Leben Sein und leben sind zwei verschiedene Dinge.

Es wird viel über bewusstes Leben geschrieben. Die Werbung benutzt es um Dinge zu verkaufen, die wir uns sonst nicht kaufen würden und überhaupt scheint das „bewusst Leben“ doch stark auf Materielles konzentriert zu sein. Dabei müsste es eigentlich auf uns selbst konzentriert sein. Wir haben Augen, mit denen wir in 30 Jahren sicher schlechter sehen werden als heute, wir haben Ohren, mit denen wir in Zukunft schlechter hören werden als heute und wir haben einen Tast- und Geschmackssinn, der einige Jahre und Jahrzehnte später nicht mehr der gleiche sein wird. Diese Überlegung zeigt doch schon, wir sollten unsere Sinne jetzt bewusst geniessen. Haben wir schon einmal darüber nachgedacht welches Privileg es ist schmerzfrei laufen zu können? Oder ohne Schmerzen in einen neuen Tag zu starten?

Auf diesen Gedanken muss man sich bewusst einlassen, ganz alleine und unverfälscht. Dazu gibt es viele spannende Möglichkeiten. Eine die ich schon gerne bewusst genutzt habe, ist der Waldboden. Gehen wir in den Wald, an eine sehr ruhige Stelle, abseits von Wegen. Legen wir uns mit dem Rücken auf den Boden. Schliessen wir die Augen. Wir können uns einen Wecker stellen, die meisten werden es brauchen. Es ist ein gutes Zeichen. Denken wir nicht an Menschen, nicht an Dinge, nicht an Momente und andere Zeiten. Denken wir an jetzt. Hören wir genau hin. Welche Geräusche hören wir, wo kommen sie her? Was riechen wir. Nehmen wir etwas Erde in unsere Hand, immer noch am Boden liegend mit geschlossenen Augen. Fühlen wir die Feuchtigkeit, die Textur. Lassen wir die Erde wieder aus der Hand, während wir immer noch auf dem Rücken liegen und die Augen geschlossen haben. Legen wir die flachen Handflächen auf den Boden und beginnen wir bewusst zu Atmen. Spüren wir, wie die Luft in die Lunge strömt? Wir können Luft nicht sehen, aber spüren. Atmen wir bewusst ein und aus. Jetzt stellen wir uns vor, wir gehen aus unserem Körper heraus. In unserer Vorstellung ist alles möglich. Unser Körper liegt auf dem Boden, komplett auf dem leicht feuchten Waldboden, unsere Gedanken verlassen ihn. Wie ein Vogel sehen wir die Szene nun von den Baumwipfeln aus. Wir sehen uns selbst dort liegen. Wir fliegen immer höher und sehen wie unser Körper friedlich dort liegt, ein Teil von der Erde ist. Verweilen wir einen Moment in dem Augenblick und kehren wir dann wieder zurück. Wir sind wieder in uns und atmen ganz bewusst. Wenn wir uns darauf völlig einlassen, können wir unser Herz schlagen hören. Zählen wir in unseren Gedanken die Schläge mit. Stellen wir uns unser Herz vor, wie es in uns arbeitet und pumpt. Unser Herz muss unbewusst arbeiten. Aber wir können seine Arbeit bewusst wahrnehmen. Legen wir während wir dort liegen unsere beiden Hände nun auf unser Herz und fühlen wir es. Und so bleiben wir nun liegen und denken an nichts, was außerhalb von uns ist. Versuchen wir ganz bewusst unsere Gedanken auf den kleinen Zeh zu lenken, auf einen Fuss, auf einen Arm usw. Verweilen wir immer kurz an jeder Stelle. Das sind wir, wir leben, wir fühlen, wir sind. Unsere ganze Existenz liegt auf diesem Stück Waldboden. Und es ist vielleicht einer der bewusstesten Momente die wir haben.

Ihr könnt nun über mich schmunzeln. Aber das hat nichts mit irgendwelchen esoterischen Dingen zu tun. Es sind die Methoden, die die Urvölker, die mit der Natur im Einklang vor uns auf dieser Erde lebten, angewendet haben. Und solche Übungen helfen uns, unser Bewusstsein zu schärfen. Je öfter wir das machen, desto mehr werden wir diese Fähigkeit in normalen Alltagssituation abrufen können, selbst unter grossem Stress. Wir können uns dann bewusst Anker setzen. Mit einem Schluck Wasser, einem Atemzug und vielen anderen Dingen.

Aber vor allem macht es uns immer mehr eines klar: Wir müssen zu uns selbst zurück und damit eröffnet sich eine eine längst vergessene Welt. Wie schon ein Mal geschrieben, wir sind nicht unser Haus, wir sind nicht unser Auto, wir sind nicht unser Aktiendepot und auch nicht der Kontostand. Wir sind nicht die Kleidung die wir anhaben, nicht der Job den wir haben. Und wir sind auch nicht, was anderen Menschen über uns denken. Wir sind einfach nur wir selbst. Und je weiter wir davon weg sind, von uns selbst, desto schlechter geht es uns. Aber wenn wir uns selbst wieder entdecken und beginnen zu lieben was wir sind und nicht was wir haben, desto besser fühlen wir uns. Wenn wir uns, nachdem wir uns selbst wieder zurück gewonnen haben, dann auf einen anderen Menschen einlassen, wird diese Beziehung eine andere Qualität gewinnen. Und die, die noch einen Schritt weiter gehen wollen, entdecken endgültig, dass es mehr zwischen Himmel und Erde gibt, als nur die Dinge die wir sehen.

Dieser Schlüssel liegt in uns und nirgend wo anders und daher finden viele ihn auch niemals. Weil sie an falschen Orten gesucht haben. Wer Antworten sucht, muss vor allem die richtigen Fragen stellen. Wahrheit muss man selbst erkennen, sie wird nicht auf einem Tablett von anderen Menschen serviert.

 

Blackwater.live - Orakel von Delphi
Fast immer von sämtlichen Christen falsch zitiert: Johannes 8:32 (Lutherbibel 2017) „und ihr werdet die Wahrheit erkennen, und die Wahrheit wird euch befreien.“  Erst erkennen, dann befreien. Die pure Existenz der Wahrheit befreit nicht.

Quelle: gettyimages/istock

 

 

 

spi·ri·tu·ell

/spirituéll/
Adjektiv
  1. 1.
    BILDUNGSSPRACHLICH
    geistig

 

 

Ich habe hier schon einmal von einem besonderen Ort geschrieben. Solche Orte gibt es zum Glück noch recht viele auf unserem Planeten. Im Wesentlichen sind es abgeschiedene Orte, die sich durch wenig Ablenkung auszeichnen. Ruhe und wenig externe Reize zeichnen sie aus. Heute will ich mit euch ein weiteres Gebiet teilen, welches Stand 2019 eine besondere Ausstrahlung besitzt. Es ist die ländliche Region Nordgriechenlands, etwa zwei Autostunden von der Türkei entfernt. Die Europastrasse E90 führt von Thessaloniki immer weiter in den Nordosten an Kavala vorbei bis zu der historischen Stadt Alexandropoulis. Nicht weit entfernt von dort, überquert man dann die Grenze zu Türkei und kann bis nach Istanbul fahren.

Etwa eine Autostunde nach Thessaloniki verändert sich das Gelände und wird grüner. Viele von euch werden Griechenland eher als trockenes Land kennen. Im Norden wird es aber überraschend grün. Wenn man der E90 folgt, sieht man Seen zur rechten Seite und kommt etwa 40 Minuten vor Kavala in eine Art grünes Tal. Es ist aus meiner Sicht eine der schönsten Regionen Griechenlands, das Leben ist einfach und von vielen kleinen Dörfern geprägt. Es gibt hier Gemüse in einer ungeahnten Qualität wie beispielsweise Paprikas und Auberginen. Wenn hier Fleisch gegessen wird, ist es oft Lamm, welches auf der hügeligen Landschaft grast. Eine regelrechte Geschmacksexplosion erwartet einen hier und ein anderer Blickwinkel auf das Leben.

Atemberaubend ist, was die Natur und das Wetter an Bildern liefert, gerade im Frühjahr und Herbst. Aber selbst im Sommer ziehen an den Bergen auch schnell mal Wolken auf, die dann an manchen Stellen von der Sonne durchbrochen werden. Dadurch entstehen interessante Schatten und Schattierungen, wie ihr auch auf dem nächsten Bild sehen könnt.

Nordgriechenland ist extrem stark durch klimatische Wechsel und von einer wilden Natur geprägt.

Man findet viele alte und verlassene Häuser und Dörfer dort. Je weiter man in das Landesinnere fährt Richtung dem Ort Drama, desto wilder wird das Land. Es hat seine ganz eigene Schönheit und verstörende Vergangenheit. Gerade beim Umherlaufen zwischen alten Hausruinen aus der Zeit des Bevölkerungsaustauschs zwischen Griechen und Türken in den 1920er Jahren kommt man unweigerlich zum Nachdenken. Die Flucht musste für die meisten damals sehr schnell gehen. Daher findet man in den Ruinen sogar oft alte persönliche Gegenstände. Hier ist niemand in Ruhe und geplant gegangen.

Wenn man zwischen den Ruinen steht und die Augen schliesst, dann ist es wie wenn man die alten Geräusche hören könnte, ein Kinderlachen, die Umtriebigkeit in der Küche, die Freude, wenn die Familie abends zusammen kam, der Vater nach einem langen Tag wieder daheim war. Aber auch die Angst und die Panik, als alle schnell flüchten mussten, nur mitnehmen konnten was tragbar war. Ein ganzes Menschenleben aufgelöst und abgewickelt in wenigen Minuten und transportiert in eine ungewisse Zukunft.

Die Herzen der Geflüchteten sind noch lange an diesen Orten geblieben. Heutige Generationen erzählen immer noch davon, die Vergangenheit lebt im kollektiven Volksgedächtnis beider Seiten fort.

Es ist nicht tragisch Fehler zu machen, menschlich zu sein dagegen schon. Die ganze Tragödie unseres Handelns wird mir immer an Orten wie diesen bewusst. Man sieht die Folgen von Politik und Religion. Warum genügt uns Menschen nicht die eigene Existenz? Warum wollen wir immer zwanghaft Teil von etwas sein, was Menschen geschaffen haben, wenn es doch so viel Leid verursacht? Und das immer wieder aufs neue und ausnahmslos.

Wir sind schon Teil von etwas viel größerem, dessen Existenz die meisten aber vehement abstreiten, um dann an ihrem Lebensende doch zuzugeben, dass es mehr zwischen Himmel und Erde gibt, als das was man sieht.

Besonders tragisch ist das Festhalten an Überzeugungen, wenn man eigentlich weiss sie sind falsch. Zweifeln macht vielen Menschen Angst und dies umso mehr, je länger sie nach einem anerzogenen Lebensentwurf von anderen gelebt haben. Dabei sollten wir niemals Angst vor der Wahrheit haben, sondern wir sollten Angst haben zu sterben, ohne die Wahrheit gesucht zu haben.

 

Blackwater.live - Reisebericht
Es ist nicht tragisch Fehler zu machen, menschlich zu sein dagegen schon.“

Quelle: eigen

 

 

Ein·fach·heit

/Eínfachheit/
Substantiv, feminin [die]
  1. 1.
    einfache (2a) Gestaltung, Durchführung, Handhabung; Unkompliziertheit
    „eine Konstruktion, ein Trick von verblüffender Einfachheit“
  2. 2.
    einfache (3) Art; Schlichtheit, Bescheidenheit
    „die klösterliche Einfachheit“

 

 

 

Der Luxus der Einfachheit

Wir sind in einem kleinem Dorf angekommen, wo wir in einem alten Haus aus den 50er Jahren übernachten.

Die Menschen im Dorf gehen fast alle einer landwirtschaftlichen Tätigkeit nach. Morgens kommt immer mal wieder ein alter Pickup vorbei gefahren mit frischen Gemüse und Fisch direkt vom Meer. Die meisten Männer haben eine Jeans und ein T-Shirt an. Teuere Autos oder anderen Luxus sieht man hier nicht. Der ganze Luxus hier ist das Leben selbst, die Qualität der Nahrung und die Einfachheit des Seins.

Wenn ich wenig besitze, dann muss ich mich auch um wenig kümmern. Ich muss nicht viele Besitztümer pflegen, warten oder regelmäßig upgraden. Ich mache mir weniger Sorgen und bin dankbar für kleine Dinge und sei es nur die Geschmacksexplosion eines Pfirsichs in meinem Mund. Selbst ein Pfirsich erfüllt einen mit Dankbarkeit. Dazu ist in unserer deutschen Wohlstandsgesellschaft vermutlich eine Million Euro notwendig. Lernt man nicht in all den Wohlstandscoachings dankbar für Geld zu sein und die tollen Glaubenssätze Dankbarkeit ist ein Mittel zum Erfolg und den Millionen?

Nein, Dankbarkeit ist eine so grosse Eigenschaft, sie braucht nicht erst den Anreiz durch Geld geboren zu werden. Sie steht für sich alleine. Dankbarkeit macht glücklich, ganz aus sich selbst heraus. Deswegen teilen arme aber dankbare Menschen auch das wenige was sie haben mit anderen, während viele Wohlhabende und solche, die es durch Schundliteratur werden wollen, immer auf die korrekt ausgestellte Spendenquittung achten und erwarten jeder gespendete Euro kommt zehnfach zurück. Dankbarkeit ist aber keine Hure und lässt sich nicht kaufen.

In der Einfachheit liegt die Dankbarkeit. Wenn ich sie in der Einfachheit finde und ausleben kann, dann potenziert sie mein positives Lebensgefühl. Wenn ich kein Auto habe und jeden Tag zu Fuss durch eine trockene Steppe laufe, dann ist ein alter klappriger und unpünktlicher Bus schon ein Upgrade. Dieses Upgrade wird sicher als größer empfunden, als wenn wir in Deutschland von einem Smart auf einen SUV umsteigen. Und mein gewähltes Beispiel war schon Luxus. Ein Freund von mir aus der Osttürkei, erzählte vor kurzen von seiner Kindheit. Seine ersten Schuhe waren Sohlen von weggeworfenen kaputten Schuhen, die er mit altem Stoff um seine Füße gebunden hat. Er war dankbar, da er vorher barfuss laufen musste.

Einfachheit ist ein Luxus, weil sie zur Dankbarkeit fuhrt. Und weil sie uns wieder erkennen lässt was wirklich zählt im Leben. Unsere Familie, die Natur, tiefe Gedanken, unsere Gesundheit. All die scheinbar selbstverständlichen Dinge. Einfachheit lässt auch zu die richtigen Fragen zu stellen, ohne Angst vor den Antworten. Einfachheit bedeutet wenig bis nichts zu verlieren zu haben. Und wer nichts zu verlieren hat, ist so frei wie ein Mensch heute sein kann.

Wir hören auf nach etwas zu streben, wir existieren einfach nur und sind dankbar. Alles was wir bekommen ist ein Geschenk.

 

Blackwater.live - Steine
„Wenn Steine ein Gedächtnis hätten.“  Welche Botschaften können uns solche Orte vermitteln, wenn wir genau hinhören?

Quelle: eigen

 

 

 

Exis·tenz

/Existénz/
Substantiv, feminin [die]
  1. 1b.

    [Plural selten]

    (menschliches) Dasein, Leben
    „die menschliche Existenz“

 

 

Blackwater.live wird kein Reiseblock werden. Dies sind nur einige wenige Gedanken aus einem völlig entschleunigten Leben, wie man es auch noch auf unserem Planeten vorfinden kann, wenn man danach sucht, wenn man die richtigen Fragen stellt und die richtigen Orte besucht.

Jenseits einer Welt, die so aufdringlich und laut geworden ist, so dass man seine eigene Stimme nicht mehr hört und sich selbst in einem Meer von Fremdbestimmung und Reizüberflutung wiederfindet. Es gibt bei jedem von uns und auch bei mir Lebensumstände, welche wir selbst sicher nie so gewählt hätten, welche uns aber aufgenötigt wurden. Was wir damit machen liegt ganz bei uns. Unsere Zeit zerrinnt wie Sand zwischen unseren Fingern, egal wie sehr wir versuchen sie aufzuhalten. Das ist schon eine etwas verstörende Ambivalenz unserer Existenz. Die Grausamkeit und harte Endgültigkeit der ablaufenden Zeit einer Sanduhr und dann diese unglaubliche Schönheit einzelner Momente.

Und doch will ich völlig dankbar sein, für das größte Geschenk, das Beste, wundervollste und das Unerklärbarste was ich kenne. Etwas was mich so fasziniert, etwas was kein Mensch mit Wissenschaft wirklich erklären kann, sondern im Dunkel der Spekulationen und tausender Thesen tappt. Etwas was durch Liebe schöner und intensiver wird, etwas was wir mit all unseren Sinnen geniessen und spüren können, wenn wir es zulassen. Etwas was niemand von uns kaufen, verlängern oder selbst erschaffen kann.

Das Leben.

 

 

 

 

“Nothing whets the intelligence more than a passionate suspicion, nothing develops all the faculties of an immature mind more than a trail running away into the dark.”

― Stefan Zweig, The Burning Secret and other stories

30 Kommentare zu „Von der Vergeblichkeit des Seins

Gib deinen ab

  1. Herzlich vielen Dank für dein grandiosen und tiefsinnigen Artikel. Meine ursprünglichen Erwartungen, die ich beim Lesen hatte, wurden sogar übertroffen. Man merkt eindeutig, dass du viel Arbeit und „Herzensblut“ in diesen Artikel gesteckt hast. Tränen beim Lesen eines Blogs und Dankbarkeit hatte ich auch schon lange nicht mehr. Es hat mich so berührt und genau da abgeholt wo ich stehe, ausgesprochen was ich fühle, obwohl ich es selbst nicht wusste. Deinen Blog kann ich voller Freude und wärmstens Herzens nur weiterempfehlen! Mach weiter so!! Eine riesige Bereicherung der Bloggerwelt.

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  2. Mein letzter Griechenlandurlaub ist zu lange her. Ihr inspirierender Bericht nötigt mich geradezu einen Flug zu buchen. Ansonsten ein toller Blog, herzlichen Dank für‘s teilen!

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  3. Hallo M.😂😘 ich bin wieder da. 😂😂 Hatte eine ganze Zeit kein Empfang und bei den ganzen Verwandten wird es nicht gerne gesehen dauernd am Handy zu sein. Daher habe ich eine Internetdiät gemacht, aber nur die. Alles andere wäre hier unmöglich. Ich glaube es weiss auch keiner was Diät sein soll. 😂😂Auf dem Land nicht, in der Stadt ist es anders. Die letzte Zeit war es extrem heiss hier, dann komme ich zurück, auch heiss.🙄🙄 Dabei hatte ich mich auf Regen gefreut. Okey jetzt noch was finanzielles. Mit Karte zahlen ist hier nicht so weit verbreitet. Aber da wo es mal ging, geht es auch nicht mehr. Ich musste mir immer Bargeld besorgen. Es gibt also noch schlimmere Länder als Deutschland. (wegen Kartenzahlung meine ich) Dein Urlaubspost gefällt mir übrigens seeeehr gut, hört sich richtig entspannt an und ganz nach dem einfachen Leben. Magst du das? Kannst du dir das dauerhaft vorstellen? Alles andere per Mail, ich freue mich wieder die Artikel zu lesen.😉😘

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    1. Hi Jami, Kartenzahlungen sind soweit ich weiss seit 2012 nicht mehr möglich. Das Land wurde vom Mastercard und Visanetzwerk getrennt. Das ist mein letzter Stand. Aber vor Ort kannst Du sicher mehr rausfinden. Zum einfachen Leben: Das einfache Leben ist der wahre Luxus weil es sehr stressfrei ist und ich mich über kleinste Dinge freue. Beispiel: Tomaten. Oder eine Schildkröte im Garten. Ich kann mir das sehr gut dauerhaft vorstellen. Aber wie alles muss man es einfach ausprobieren. Und Kontraste helfen die Dankbarkeit zu bewahren. Deutschland hat auch seine Vorteile (noch zumindest) und das eine schätzt man erst durch das andere.

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  4. Ein sehr gelungener Artikel Blackwater, typisch aus deiner Philosophie Ecke. Aber ich gestehe offen, wenn man niemals tiefere Gedanken über das Leben hat und nicht bereit ist auch mal völlig offen nachzudenken, dann geht dem Leben doch einiges verloren. Es ist ein geheimnisvolles und schönes Wunder. Und Gedanken dazu und darüber höre oder lese ich lieber von jemand der offen ist, als von Menschen, die glauben alles zu wissen. Gerade dieses Gefühl habe ich bei dir nicht. Mir scheint je mehr du nachdenkst und nachliest, desto weniger gibst du zu zu wissen. Liege ich da richtig?

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  5. Das einfache Leben. Schön, sieht sehr entspannt aus und tut deinen Gedanken auch gut. Und gesundes Essen spart das Krankenhaus. Viele Ärzte wären überflüssig und ich würde anfangen in die Homöopathie mit einer Privatpraxis einzusteigen.😂 Habe eine schöne Zeit und einen sicheren Rückflug.

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  6. Hey ya Martin, ich hab immer noch bisl Stress, daher war ich länger off und nicht mehr hier. Hat sich aber sehr viel getan auf der Seite. Freut mich sehr für Dich. Der Urlaubspost ist wunderwunderschön, auch die Bilder. Meinen Eltern geht es nicht so gut, vor allem meinem Vater nicht. Gesundheit macht Probleme und daher helfe ich ihnen jetzt mehr und bin weniger mit anderen Sachen beschäftigt. Jetzt bin ich richtig froh die Geldsachen geregelt zu haben, auch wegen Vollmachten und so. Wäre sonst sehr schwer. Ich wollte mich aber unbedingt zwischendurch melden und mein ganz lieben Gruß bei Dir lassen.😘 Nicht damit Du Dich wunderst, ich bin also immer da.😂

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    1. Sie sind wirklich ein Schatz für Ihre Eltern. Die können stolz auf so eine Tochter sein, denn solche Verhältnisse findet man heute nur noch selten. Meinen Respekt!

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  7. Was der griechische Wein mit einem alles macht.😂 Eine schöne Zeit und merci für die doch raschen Antworten. Man spürt die Leidenschaft.

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  8. Bei dieser Art von Beiträgen weiss ich gar nicht was ich schreiben soll. Ich muss auch nichts schreiben, mir ist aber einfach danach. So kann ich nur ein leises Danke hinterlassen. Deine Beiträge dieser Art stimmen mich sehr nachdenklich aber auch dankbar für ein gutes Leben. Auch ein Luxus. Deinen gemischten Blog (Finanzen & Lebensfragen) finde ich sehr gelungen!

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  9. Hab eine schöne Zeit, genieße die Natur und das Meer und die Leckereien dort, bei denen sich Türken und Griechen immer streiten wer sie erfunden hat.😂😂

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    1. Urlaubsgefühle kommen im Büro keine auf, erst recht nicht bei Sonnenschein draussen. Oh, die Sonne scheint ja gar nicht.🙄 Hab deinen Artikel einfach nochmal gelesen. Eine bessere Werbung für Urlaub am Mittelmeer gibt es nicht. Noch zwei Wochen und ich darf endlich auch! Beim ersten Sprung ins Wasser werde ich an deinen Artikel denken und beim trockenen in der Sonne wie recht du hast. Einfach das Leben dankbar geniessen. Bei der Gelegenheit muss ich nochmal was loswerden. Ich bin so happy deinen Blog gefunden zu haben! 😊😉

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  10. Coole Seite, nicht so eine Klickschlampe wie meistens. Werbearme Seiten sind angenehmer zu lesen und haben eine andere Wertigkeit.

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  11. Hallo BW,

    ein Diogenes im WWW, ist etwas neues und erfrischendes.

    Ich kenne solche Orte auch, ist aber lange her, da gab es solche Flecken Erde auch auf Kreta, ich habe sie 2 Jahrzehnte danach nicht wiedergefunden.

    Ich erinnere mich an einen Urlaub in einem kleinen Dorf an der Südküste. Eine Kneipe in der Dorfmitte. Am ersten Abend mit den Aprikosenbauern Back Gammon gespielt und … verloren. War aber egal, wir waren gefühlt, ein Teil der Dorfgemeinschaft. Das schönste Erlebnis war, als wir später in einem Lokal saßen und einer der Bauern mit seinem Pick Up vorbeikam und uns sah. Er stoppte und reichte uns einen großen Berg Aprikosen rüber, die er gerade geerntet hatte. Den Geschmack und das Gefühl werde ich nicht vergessen.

    Mach weiter so, genau meine Wellenlänge

    Viele Grüße
    Jörg

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  12. Diese Abwechslung schätze ich sehr auf deinem Blog. Der Leser lernt etwas über Finanz und dann kommt wieder mal so ein Posting zum nachdenken und Träumen. Danke für so viele persönliche (+wertvolle) Gedanken. LG Katie

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    1. Danke Katie! Freut mich sehr! Die nächsten Artikel werden alle Banking Artikel sein, aber ich bemühe mich immer um Abwechslung. Hängt natürlich auch damit zusammen was mir gerade einfällt oder was anliegt. Artikel wie dieser entstehen aus einer Stimmung und einigem Nachdenken, die Banking Artikel durch Emailrückfragen und den Wunsch Menschen zu motivieren ihr Geld selbst in die Hand zu nehmen. Gruss Blackwater

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  13. Du hast uns sehr berührt. Wir, Turgut+Nuray und unsere zwei Kinder Aylin und Nurcan sind gerade auf dem Weg in die Heimat. Sind durch den TR Reiseblog auf deine Seite gekommen. Heimkehren ist Sehnsucht und schöne Gefühle. Was du beschreibst gibt es in der Türkei auch. Und Vergangenheit fasziniert. Dir eine schöne Zeit und schreib weiterso. 🇹🇷🇹🇷

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  14. Man kann zu diesen Themen stehen wie man mag, sehr gut geschrieben ist es. Auf ein Privileg der Zivilisation wirst du sicher nicht verzichten. Das Internet. 😂 Oder?

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    1. Hi Svenja, so ist es. Ohne Internet kann ich nicht arbeiten, daher ist es nicht möglich off zu sein. Irgend einen Nachteil muss man immer in Kauf nehmen und ich habe sozusagen niemals Urlaub. Aber es ist ok, ich komme damit klar.

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  15. Es sind doch diese ganzen verlogenen Konflikte, die uns Menschen krank machen. Du hast schon einiges angesprochen, auch in älteren Beiträgen.

    Leute reden von Nächstenliebe, denken aber nur an sich selbst. Sie meinen wohl sich selbst. Dann reden sie von einem einfachen Leben wie es zb Jesus und Buddha lebten und sagen es wären ihre Vorbilder. Sogar sie wären Nachfolger. Schaut man aber genau hin sieht man, es ist verlogen ohne Ende und die Leute leben pure Gier aus. Wie können denn echte Christen an Rekrutierungsveranstaltungen von Networkmarketing und Pyramidensystemen teilnehmen, wo es nur um übersteigerter Aufruf zu Reichtum und Luxus geht?? Oder wieso geben echte angeblich gläubige Christen tausende Euros aus für Gesundheitszeug oder damit sie länger leben, wenn sie sich angeblich auf ein Leben danach so sehr freuen? Diese ganze Verlogenheit stösst mich daran so ab. Hätte Jesus das gut gefunden? Den Kult um Gier, Menschen und Materielles???

    Umso schöner empfinde ich es, dass du mit deinen Beiträgen die Message aus der Bibel von diesen Praktiken trennst. Ich zitiere dazu nur einen Spruch, der sagt alles:

    When one person suffers from a delusion, it’s called insanity. When many people suffer from a delusion, it’s called religion.

    Ist von Robert M. Pirsig.

    Ich bin aus der Gemeinde ausgetreten wo ich vorher war (Freikirche) und werde nie wieder in so etwas eintreten, da ich mit der Verlogenheit von Menschen einfach nicht klar komme. Es soll nicht egoistisch klingen, ich kann es einfach nicht mehr. Ich hoffe ich habe mich nun nicht zu sehr auf deinem Blog verplappert, es geht doch um andere Dinge hier. Aber ich wollte mich auf diesem Weg einfach bedanken und ein paar Zeilen mehr schreiben.

    Und man sollte Glauben endlich von Religion trennen so wie du Geld von Sachen kaufen trennst, so wie ich es hier glaube verstanden zu haben. Danke nochmal!

    Gefällt 1 Person

    1. Hallo Sara, willkommen auf dem Blog und vielen Dank für Deine Offenheit. Du siehst das schon richtig. Es sind Zielkonflikte. Und die eine oder andere Sache ist unecht oder eine Lebenslüge, was gerade bei Religion oft der Fall ist. Aber häng Dich nicht zu sehr daran auf. Es passiert mir auch manchmal, aber es bringt nichts. Weder anderen, aber vor allem Dir nicht. Es kostet Dich nur Energie und Nerven. Und die steckst Du lieber in Dein eigenes Leben. Auf dem Blog hier kannst Du Dich nicht verplappern, das mache ich schon.😉 Und offene Kommentare sind hier geschätzt, Hater werden geblockt. Keine Sorge also.

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      1. Tja, ein altes Menschheitsproblem. Religion ist damals wie heute ein Mittel Menschen zu unterdrücken und zu führen, in welche Richtung auch immer. Es ist 1:1 wie Politik, nur noch besser. Denn die Menschen glauben auch noch ihre Sache wäre heilig oder was auch immer. Aber wenn man sich die Ergebnisse anschaut graut es einem:

        Krieg, Mord, Vertreibung. Dazu kommt bis heute noch Psychopathen, Kindesmissbrauch und andere Perversion.

        Vielleicht liegst du richtig BW indem du sagst, man sollte final Glauben von Religion trennen. Es ist schwer, weil ich persönlich alles negative an dem Thema Gott und Glauben mit diesen ganzen fanatisierten Menschen verbinde. Egal wie die sich nun nennen. Was soll der ganze Scheiss (sorry) wenn es doch nur um den Einzelnen und Gott geht? Nehmen wir mal kurz an, nur ganz kurz, Gott gibt es. Was erdreisten sich Menschen dann zu behaupten? Gottes Wille ist so und so, weil ich es sage. Ich habe mir die Mühe gemacht und mir die empfohlene Bibel bestellt. Und angefangen zu lesen. In der Mitte bei Mthöus, Markus, Lukas. Es geht nur um Jesus, meistens sehr einfach zu verstehen. Das sollte wirklich jeder lesen!! Danach sich bitte fragen was Kirche, Sekte was auch immer bitte damit zu tun haben? Ich bin sicher kein Hater und hoffe mein Kommentar wird freigegeben. Aber es kann doch niemand ernsthaft behaupten Jesus (nehmen wir mal an das stimmt so wie es in der Bibel steht) würde heute in irgend eine dieser Kirchen oder Sekten gehen? Falls jemand anderer Meinung ist, bitte mit der Bibel belegen. Ach nein, wir feiern lieber Weihnachten, Osterhasen und missbrauchen paar tausend Kinder oder führen Krieg im Namen Gottes. Und wir wissen ja genau was er will. Tja, tja, tja, ist offensichtlich etwas anderes wie da steht. Und wo sagt Jesus was von wahrer Religion? Nennt er einen Namen dafür? Die xyz Church? Oh, nein. Steht auch wieder nichts dazu. Nur Appelle zu glauben und zu lieben.

        Ich habe aufgrund des Bibel lesens den Film Passion Christi gelesen. Die letzten Stunden, sehr bewegend. Er basiert auf dem was in der Bibel nachlesbar ist. Am Ende wird er ans Kreuz geschlagen, neben ihm zwei Verbrecher. Der eine bekommt am Schluss doch Glauben und Jesus verspricht ihm das Paradies. Wieder nix mit du musst, du sollst, du xxx. Nur Glauben. Alles spricht doch gegen Religion.

        Ich weiss nicht ob es Jesus wirklich gab. Aber nehmen wir nur einen Moment an es stimmt. Und nehmen wir nur einen weiteren Moment an, die Bibel wäre von Gott. Dann ist das ganze Thema Religion erledigt. Der grösste Gegner aller Gemeinden, Kirchen und was weiss ich was ist nicht der böse Teufel, es ist die Bibel! Deswegen würden die meisten die Bibel wohl am liebsten verbrennen oder ihre eigene rausbringen. Oh ups, passierte ja bereits.

        Lieber Blackwater, dank dir habe ich dieses grosse Thema angegangen und es hat mich wirklich weiter gebracht. Und dafür sage ich Danke!!! Mit drei !!!

        Gesucht habe ich nach einem Modell für Finanzplanung. 😂 Ohne Worte. Ich bin 46 Jahre alt und ich habe noch nie Bibeltexte so angenehm näher gebracht bekommen wie auf deiner Seite, ganz ohne die abstossenden Begleiterscheinungen. Und dabei geht es um etwas ganz anderes hier.

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  16. Wenn Einfachheit die Maxime ist, dann braucht es für mich gar nicht „mehr zwischen Himmel und Erde (gibt), als das was man sieht.“

    Diese Welt ist schon so einfach wunderschön und so groß und vielfältig, dass ein mensch allein Sie nicht im Ansatz ganz verstehen kann. Da muss Ich mir mein Leben nicht mit vom Menschen geschaffenen Geschichten verkomplizieren.

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  17. Blackwater du hast einfach eine tolle Schreibe und dieser Wechsel von Inhalten gefällt mir. So manches Motivationsbuch und/oder Coaching kann man sich mit deinem Blog echt sparen. Bei dir hat man einfach das Gefühl es ist nicht nur Marketinggequatsche, nein, es beschäftigt dich wirklich. Daher auch die besseren Erklärungen und ein anderer Hintergrund.

    Vermutlich werden die Superseller, MLM und Reich-werd-Coaches immer weit vor Blogs wie diesem sein, aber wer sucht wird finden.😉

    In diesem Sinne eine schöne Zeit, danke für deine Gedanken und bis bald!

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  18. Die Strasse nach Istanbul kenne ich! Sehr schön dieser Weg. Als Kinder wussten wir immer nach Kavala sind es nur noch 5 Stunden bis Istanbul. Da haben wir übernachtet. Dann ging es noch zwei Tage weiter. Heute fliegen wir immer, aber früher sind wir immer mit dem Auto gefahren. Mein Vater meinte immer fünf Tonnen, Olivenöl, Käse und anderes aus dem Heimat nach Deutschland bringen zu müssen. Leeres Auto hin, volles zurück. Mich wundert wie es immer geklappt hat ohne kaputte Reifen.😂😂 Und nocj was: Essen ist wichtig. Wenn ich so sehe wie es Leuten geht dann schaue ich immer was sie essen. Viel Gemüse und Obst —gesunde Menschen. Viel Fleisch, Fertigpizza und McDonalds- kranke Menschen. Müsste doch auffallen?! Hab eine schöne Zeit dort und geniesse das leckere Essen und das Meer.❤️

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  19. Einfach nur ein megageiler Artikel wieder mal! Nicht in den falschen Hals bekommen, aber ich glaube manche müssen dafür ne Menge Gras rauchen um so ein Werk abzuliefern. Thema Dankbarkeit: Ich danke für diesen Post!

    An die Kids: Finger weg von Drogen!

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