Frauen, Finanzen, Geld.

weib·lich

/weíblich/
Adjektiv
  1. dem gebärenden Geschlecht angehörend
    „eine weibliche Person“

 

 

 

Hallo liebe Frauen,

dies ist die Fortsetzung des Banking für Frauen Postings aus dem letzten Jahr. Es hat sich seit damals so einiges getan, aber wenn man das Internet durchforstet, ist die Erkenntnis doch ernüchternd. Es gibt einige Finanzblogs für Frauen, aber die Mehrheit der Seiten die man findet, haben einen ganz anderen Charakter, den ich in dem damaligen Artikel als „Frau verkauft Provisionsprodukt an Frauen“ sinngemäß beschrieben habe. Ist vielleicht das Problem jenes, welches ein Philologe in einem Gedicht beschrieben hat:

 

 

„Nicht alle Frauen sind Engel, (haben Männer doch auch ihre Mängel!) ; Und solche Frauen durch Vernunft zu zwingen, wird nicht dem Weisesten gelingen: Sie lassen lieber schmeichelnd sich betören, als auf die Stimme der Vernunft zu hören.“

– Friedrich von Bodenstedt ( 1819 – 1892), Die Lieder der Mirza Schaffy, 1851

 

 

Ich will euch ein paar Beispiele aufzeigen, was ich im www zu dem Thema gefunden habe, um euch klar zu machen, „Banking für Frauen“ ist wie ein Rettungswagen, der euch aber zu Friedhof des Provisionsvertriebs fährt. Eine böse Marketinglüge. Mit meinem Artikel möchte ich euch auch Lösungen aufzeigen. Ich weiss, Frauen brauchen nicht Lösungen, dass ist eine Männerdenkweise. Aber vielleicht finden wir ja noch ein anderes Wort dafür. Mal schauen. Nun erst einmal exemplarisch ein paar Beispiele:

 

 

„Frauen investieren zurückhaltender als Männer, informieren sich aber besser. Das macht erfolgreich und wird auch von der Finanzindustrie??? erkannt.“

Handelsblatt 07.03.2019

 

 

„Immer mehr Frauen interessieren sich für Finanzen und ihr Auskommen im Alter. Bei herkömmlichen Finanzberatern fühlen sie sich nicht immer gut aufgehoben, erklärt Annika Peters von der FrauenFinanzBeratung in Stuttgart. Dabei bräuchten gerade sie finanziellen Rat, sagte Peters.“

Deutschlandfunk 08.03.2019

 

 

 

Zitat einer Webseite, die ich nicht noch promoten möchte:

„Die Risikoscheu vieler Frauen ist kein Hinderungsgrund, denn es gibt für jede Lebenslage und jede Risikoneigung den passenden Fonds.  Auch die Riester-Rente passt sich der jeweiligen Lebenssituation an und ist deshalb gerade für junge Frauen eine wichtige Basisabsicherung. Staatliche Zulagen und – für Gutverdienerinnen – die Steuerersparnis machen daraus einen lukrativen Sparplan, insbesondere in Form eines Fondssparplans. Wer ein hohes Einkommen hat und selbständig ist, sollte sich die Rürup-Rente überlegen. Bei keiner anderen Geldanlage gibt es eine ähnlich hohe Steuerersparnis – völlig legal und ohne Risiko! Private Rentenversicherungen gibt es in vielen Modellen. Deshalb ist professionelle Beratung wichtig. Beraterin bzw. Berater sollten in der Auswahl der Produkte nicht eingeschränkt sein.“

 

 

Die erste Aussage aus dem Handelsblatt stammt von einer „Expertin“ der Axa Versicherungsgruppe. Axa? Moment mal. Die verkaufen doch teure Riesterverträge und private Rentenversicherungen. Richtig, so ist es.

Die zweite Aussage stammt von der Frauen Finanz Beratung in Stuttgart. Schaut man sich die Webseite an, so gibt sie sich recht bedeckt. Man findet jedoch sehr schnell die Themen Altersvorsorge und gemanagte Fondslösungen. Hier würde ich bei Interesse einfach mal anrufen und fragen, ob dort auch eine Honorarberatung angeboten wird. Ich bezweifle dies, aber lasse mich gerne überraschen.

Die dritte Aussage ist so schockierend, dass ich die Webseite nicht mal erwähnt habe. Hier wird mit Hilfe für Frauen geworben und dann Riester, Rürup, Fondssparpläne und Private Rentenversicherungen verkauft. Das ganze wird als professionelle Beratung beschrieben und die angebliche Unabhängigkeit wird mit Unabhängigkeit in der Produktauswahl untermauert. Na Danke!

Dieser Fehler ist so eklatant dramatisch, dass ich ihn gleich ausräumen will. Und die Herangehensweise empfehle ich bei jeder Art von „Beratung“ anzuwenden.

 

 

Blackwater.live - Zielkonflikt Finanzvertrieb
Können hier beide gewinnen? Das würde niemand ernsthaft erwarten. Warum denken manche dann, es wäre beim durch Interessen gesteuerten Provisionsvertrieb anders?

Quelle: gettyimages/istock

 

 

 

 

In·te·r·es·sen·kon·flikt

 

„Der Interessenkonflikt (auch Interessenskonflikt oder Interessenkollision) ist ein Konflikt, der durch das Zusammentreffen gegensätzlicher Interessen in einer Person entsteht, die ihren Ursprung im unterschiedlichen Status dieser Person haben.“

„Einerseits hat die Person aus vertraglichen, gesetzlichen oder moralischen Gründen die Interessen eines Anderen zu wahren; andererseits ist sie zugleich Privatperson mit eigenen Interessen oder befindet sich in einem weiteren Verhältnis zur Wahrung von Fremdinteressen, aufgrund dessen sie kollidierende Fremdinteressen zu wahren hat.[2] „Interesse wahren“ heißt, dass die Person Entscheidungen treffen muss, um eigenes Interesse oder Fremdinteresse durchzusetzen.“ (…)

Quelle: Wikipedia

 

 

Wem das nun zu gestochen klingt, dem möchte ich mit einem kleinen Gedanken helfen. Stellt euch einfach mal folgende Situation vor:

 

Lena (schöner Name, alle Namen sind aber fiktiv) geht zu Leni Verkaufstalent in die Bank, das Versicherungsbüro oder eine ähnliche „unabhängige“ Einrichtung um sich beraten zu lassen. Lena freut sich, denn dort wird Banking für Frauen angeboten. Endlich jemand der mich versteht. Männer denken anders, da macht es schon Sinn zu einer Frau zu gehen.

Leni Verkaufstalent erklärt Lena erst einmal, dass Frauen ein spezielles Banking benötigen, da sie überdurchschnittlich von Altersarmut betroffen sind. Das liegt daran, dass viele nicht so viel in die Rentenkasse einbezahlt haben, es eine Lohnungerechtigkeit zwischen Männern und Frauen gibt (Gender Pay Gap) und viele sich einfach auf ihrem Liebsten verlassen.

Lena denkt, das stimmt schon alles. Und damit hat sie Recht.

Nach einigen weiteren richtigen Argumenten dieser Art und einer „Beratung“ von Frau zu Frau und der Berechnung der Vorsorgelücke geht es nun zum nächsten Schritt. Und der wird immer so aussehen:

Verkauf einer Rentenversicherung, eines Rürup- oder Riestervertrags oder Verkauf von Fondssparplänen.

Ich will mit diesem Artikel gar nicht auf all die boshaften Fallstricke eingehen, die hinter solchen Produkten stecken. Nach jahrelanger Erfahrung als Banker und nach hunderten Mailkontakten mit Frauen in den letzten Monaten, will ich es so zusammenfassen:

Ihr bekommt etwas verkauft, was intransparent und unfassbar teuer ist. All diese Produkte kosten euch bis zu 5% einmalig und pro Jahr bis zu 2%. Dabei müsste das gar nicht sein.

Und wer bekommt all diese Gebühren? Die Versicherung, die Bank, die Leni Verkaufstalent und so weiter. Selbst wenn Leni Verkaufstalent ja so super unabhängig ist, weil sie ja alle Produkte aus einer Hand anbieten kann, so macht es diese Sache nicht besser. Wenn ich eigentlich eine schöne Blume haben möchte, was nützt mir dann ein Blumenladen, der mir hundert Arten von Kakteen verkaufen kann? Natürlich „voll unabhängig“ versteht sich.

Ich möchte euch heute nicht langweilen, sondern einfach etwas mit euch nachdenken. Daher heute nur ein Rechenbeispiel, einverstanden?

Nehmen wir mal an, ihr schliesst so eine Versicherung oder einen Fondssparplan ab. Einmalige Kosten von bis zu 5% auf die Gesamtsumme fallen da an. Und die berechnet sich bei einer Versicherung wie folgt:

 

 

Beispiel:

Pro Monat zahlt ihr 200,00 EUR ein. Dies mal 12, mal die Anzahl der Jahre der Laufzeit. Sagen wir mal 30 Jahre.

Ergebnis: 72.000,00 EUR.

 

Schön soweit. Davon einmalig 5% sind: 3.600,00 EUR Abschlusskosten. Eine ganze Menge für eine unabhängige und kostenlose Beratung, nicht wahr? Nun gibt es Versicherungen, die nur 3% nehmen. Aber das ist immer noch unnötig. Und es gibt ja auch Fondssparpläne, sogar ohne Ausgabeaufschlag. Also vergessen wir mal diese ganzen Abschluss- und Vertriebskosten und nehmen nur die jährlichen Kosten, die in Fondslösungen bis zu 2% jedes Jahr betragen. Und wenn ihr keine einmaligen Kosten habt, dann ist es sehr wahrscheinlich, dass die jährlichen Kosten eher höher als niedriger sind.

Aber ich will es ganz zugunsten des Fonds rechnen und wir nehmen mal nur 1,5% pro Jahr als Kosten an. Schaut her, hier die Rechnung:

 

Blackwater.live - Zinsen berechnenQuelle: zinsen-berechnen.de

 

Bei 200,00 Euro Sparrate und einer angenommen Wertentwicklung von 6% p.A. (langfristige Wertentwicklung vieler Aktienmärkte) und OHNE einmalige Kosten bei einer Laufzeit von 30 Jahren kommen da 148.000,00 Euro raus.

Jetzt das ganze mit der Lösung, mit der man heute zeitgemäß spart, einem Weltdepot in Form von ETFs oder sogar nur einem einzigen ETF, der die ganze Welt abdeckt:

 

Blackwater.live - Zinsen berechnen

Quelle: zinsen-berechnen.de

 

Ich hoffe ihr könnt es sehen, es sind 184.000,00 EUR. Ihr könnt das einfach auf Zinsen-berechnen.de selbst eingeben und nachrechnen. Da habe ich diese Rechnungen auch durchgeführt.

Nun ist es so, dass ich auch noch zugrunde gelegt habe, dass beide Anlagen 6% p.A. abwerfen, was langfristig nachweisslich aber NUR der Index macht. Das bedeutet nur eine Anlage, die auf den weltweiten Aktienindex MSCI Word setzt, schafft dies bislang reproduzierbar. Fonds schaffen dies ab und an mal, aber nicht dauerhaft. Das ist der aktuelle Stand der Erkenntnis. Für die, die dies mit einem Fachbuch vertiefen wollen: Bei Amazon nach (Dr.) Gerd Kommer suchen, „Souverän investieren mit Indexfonds und ETFs.“ Ein Klassiker der ganzen Finanzblogszene, sozusagen die Bibel für ETF’s. Ich nehme nicht an Amazon Affiliate Programmen teil, daher habe ich das Buch heute auch nicht direkt verlinkt.

 

Zurück zu unserer Rechnung von eben:

Wir haben nun eine Differenz von 36.000,00 EUR!!!

 

Und was passiert mit diesen 36.000,00 EUR? Naja, dieses Geld ist für die unabhängige Beratung ganz im Kundeninteresse, der sozialen Verantwortung, dem Banking für Frauen, denen man ja helfen muss, weil so sooo vernachlässigt werden. Da hilft man doch gerne.

Liebe Frauen, das ist nur ein ganz einfaches Bespiel und sogar ein eher harmloseres, was Frauen Tag für Tag passiert, wenn sie zur „Beratung“ gehen. Das trifft übrigens Männer genauso, keine Sorge. Die sind auch nicht schlauer oder finanzgebildeter. Nur ist es wirklich oft so, dass Frauen eine größere Finanzlücke im Alter haben.

Das bedeutet aber erst Recht, ihr solltet niemals euch solche Produkte verkaufen lassen, auch wenn die „Beraterin“ wie die beste Freundin wirkt. Innerlich ist sie vielleicht eher wie die zu sehen, die euch euren Freund ausspannt. Und der würdet ihr auch nicht trauen und mit ihr eine Kaffee trinken gehen.

Blackwater.live - Onboarding
Den Weg zum finanziellen „Durchstarten“ frei zu machen bedeutet, seine Finanzen aufzuräumen und zu ordnen. Das hat schon eine 24-jährige bei uns gemacht.
Quelle: gettyimages/istock

Lö·sung

 

Ein furchtbares Wort. Man will einfach nur, dass einem jemand zuhört. Statt dessen kommen immer Lösungen. Kommt Lösung eigentlich von Auflösen? Gar von aufgelöst werden? Aufgelöst sein? Dann hätte das Wort sogar einen zweifelhaften Charakter. Wer weiss.

Wenn es euch lieber ist, dann ersetzen wir das Wort Lösung doch durch Weg. Einen Weg, den ihr nicht alleine gehen müsst. Sondern mit anderen zusammen. Gemeinsam macht es mehr Spass und ist viel motivierender.

Ich möchte euch aber vorab drei Artikel nicht vorenthalten, die einer Menge Frauen (und Männer) bereits geholfen haben. Lest sie euch einfach unter einem extra Fenster in Ruhe durch.

 

 

 

Ein richtiger Weg ist der, der für euch richtig ist und mit dem ihr euch wohl fühlt. Das muss nicht unbedingt ein bequemer Weg sein, den Bequemlichkeit wird meist teuer bezahlt. Auf der Couch ist es bequem, aber man kann die Fettzellen regelrecht wachsen spüren. Es ist bequem zu denken mit Pillchen und anderes zweifelhaften Methoden wird man schlank, am Ende ist der eigene Zustand jedoch schlimmer als je zuvor. Und es ist auch sehr bequem zur „Bankberaterin“, zum „Versicherungsfachmann“ oder zu der „Freundin“ des unabhängigen Finanzberatungsbüros zu gehen. Aber am Ende ist es euer Geld und euer Vermögen, welches auf der Strecke bleibt. Und niemand anders als ihr seid dafür verantwortlich. Oder glaubt ihr, Jahrzehnte später kommt jemand und sagt, „hey ich habe viele tausende Euro Provisionen von Dir erhalten, weil Du nun in der Altersarmut lebst, möchte ich Dir gerne diese zurück geben?“

Es hilft manchmal eben doch nicht nur an heute bewusst zu denken (was ich für das persönliche Lebensglück sonst empfehle), sondern sich einmal vorzustellen, woher das Geld kommen soll, welches Du in der Zukunft brauchst.

Natürlich wählt die ein oder andere Frau den Weg der Familienplanung. Und das ist auch ein schönes und edles Ziel. Süsse Kids groß zu ziehen und die Mutterrolle auszuleben. Wenn es wirklich ist was ihr wollt und nicht nur eine Lösung für Finanzprobleme und um mal weniger arbeiten zu müssen.

Über diesen Gedanken müsst ihr ernsthaft nachdenken. Ich weiss, ich bewege mich damit nun auf einem Mienenfeld. Aber es ist ehrlich und von Herzen gemeint und es wäre ein Fehler es nicht zu erwähnen! Folgende Beobachtung vieler Jahre in Banken und aus dem sonstigen Leben möchte ich mit euch teilen:

 

Es gibt Supermums. Das sind die, die es einfach in die Wiege gelegt bekommen haben Mutter zu sein. Sie bringen alle Eigenschaften mit, die es dafür braucht oder erarbeiten sich diese hart. Dazu gehört, nicht nur an sich selbst zu denken. Sondern sie wollen nur das Beste für ihre Familie und geben alles dafür. Das ist ein echter Hardcorejob. Wer diese Rolle voll ausfüllt, muss sich auf vielen Gebieten richtig gut auskennen: Ernährung, schliesslich ist die Gesundheit der Kids elementar und mit Schweineschnitzel und Fertiggerichten haben die Kids bald Gesundheitsprobleme. Medizin, denn Symptome von vielen Krankheiten erkennen ist mit eigenen Kids sehr wichtig. Erziehung, denn was aus den Kindern mal wird, ist sicher kein Zufall. Planung: So eine Familie ist wie die Arbeitsplanung eines Büros zu organisieren, inklusive privater Zeitpläne. Das waren nur einige Themen, es gibt noch mehr. Außerdem ist so eine Supermum auch noch Ehefrau (wenn verheiratet, für Singlemum’s müsste ich einen extra Artikel nun schreiben) und sie ist auch einfach Frau mit einem eigenen Ich, was es auch zu pflegen gilt, sonst verliert sie sich selbst in einer Rolle.

Ein Absatz ist nicht genug, um die ganze Tragweite zu beschreiben, was es bedeutet Supermum zu sein. Dazu gibt es tausende Bücher. Aber: Die, die eine Supermum ist, sollte und muss diesen Weg einfach gehen. Es ist ihre Berufung.

 

Dann gibt es all die, die es NICHT sind. Wenn jemand um sich finanziell abzusichern und nicht arbeiten zu müssen einfach heiratet und Kids in die Welt setzt, dann sieht es erfahrungsgemäss oft aus:  (nicht das man das nicht ändern könnte)

Kinder sind süss, solange sie Babys sind. Und ein Mittel zur Selbstverwirklichung und Selbstdarstellung. Der Mann ist ein dämlicher Erzeuger und genau dieses Bild gibt so eine Familie auch nach aussen ab. Idiotenväter, die nichts zu melden haben und Frau mit Freundin lacht sich darüber kaputt und bald die eigenen Kinder auch. Dieses Phänomen ist nicht meine Entdeckung, sucht bei YouTube mal nach „Dad Jokes“, ich verlinke ein bekanntes Video im Kommentarbereich.

Die Familie ist kein Wohlfühlort, eher eine WG, wo jeder macht was er will. Je mehr der Frust über diesen Lebensentwurf wächst, desto verzweifelter wird die Situation. Am Ende und im schlimmsten Fall entsteht ein total vergiftetes Lebensklima, was man buchstäblich von den Gesichtern ablesen kann. Da Kids von dem Vorbild der Eltern lernen, wird dieses Verhalten nachweislich oft „vererbt“ und die nächste unglückliche Familie Jahre später aufgebaut, vom Frust bis zum Seitensprung. (Eine von vielen Quellen.)

 

Zwischen dieser sehr guten und dieser sehr schlechten Familiensituation, die ich oft beobachten konnte, gibt es natürlich eine ganze Bandbreite an individuellen Situationen. Aber ich denke ihr wisst was ich meine.

Ist es nicht besser sich vorher zu überlegen, aus welchen Gründen ich welchen Lebensentwurf wähle? Im falschen Leben gefangen zu sein und das aus finanziellen Gründen ist fatal, passiert aber vielen Menschen. Nicht nur Frauen.

Aber eine Familie wird man so schnell nicht mehr los, viele andere Lebensentwürfe kann man noch ändern.

Finanzen sind ein Thema, welches weit über das 3-Kontenmodell hinaus geht. Es hat viel mit Psychologie zu tun und viele Entscheidungen im Leben, die auf den ersten Blick nichts mit Finanzen zu tun haben, werden aber genau deswegen getroffen. Das ist eines der Hauptthemen meines Blogs.

 

Frustrated girl tired of parents fights, child and divorce concept
Jede dritte Ehe wird geschieden. (Quelle: Statista) Gründe gibt es viele. Einer sind die falschen Beweggründe und Vorstellungen bei der Familiengründung.

Quelle: gettyimages/istock

 

 

 

Idee, die  

Substantiv, feminin

 

 

Eine neue Idee

Nachdem ich damals den ersten Banking für Frauen Artikel geschrieben hatte, kamen im Laufe der Monate immer mehr Emails bei mir an mit Fragen zu Vorsorge, Bankingthemen und mehr. Es gibt im Netz einige Finanzblogs für Frauen und die sind nicht alle schlecht. Aber manche verkaufen oder vermitteln doch einfach Provisionsprodukte und denken weniger an euch, als nur an sich selbst. Pures Marketing eben. Es ist legitim auch an sich zu denken, jeder muss schließlich von etwas leben. Aber es sollte dann transparent und ein Geben und ein Nehmen sein. Rein unternehmerisches Denken alleine, hat die Welt bislang nicht zu seinem besseren Ort gemacht. Wenn ihr blackwater.live durchlest, dann erkennt ihr sicher meinen Ansatz, der sich an ethischen Maßstäben ausrichtet.

Das Thema Banking für Frauen möchte ich nicht weiter nur einfach kommentieren und dann ohne Folgeschritte sich selbst überlassen, sondern aktiv etwas tun. Dieser Weg wird auch für mich der Beginn einer Reise sein und je nachdem wie sich die Nachfrage entwickelt, möchte ich das Thema dann mit euch ausbauen.

Da sich noch nicht ganz greifen lässt, wie viel Nachfrage nach bestimmten Themen besteht, möchte ich das einfach vorab erfragen. Wie schon gesagt, erhalte ich viele Emails, aber die einzeln zu beantworten verschlingt natürlich auch immer mehr Zeit und das obwohl sich die Fragen oft wiederholen.

Daher schickt mir doch eine Mail an blackwater.live (at) b-c-n.org mit dem Finanzthema, zu dem ihr mehr Informationen hättet. Eine kurze, formlose Mail reicht schon.

Je nachdem, welche Themen dies sind, möchte ich dazu Video Tutorials drehen und so nach und nach alle Fragen zum Banking beantworten, so dass bis ca. Jahresende/Frühjahr ein ganzer Tutorialkanal entsteht. Auch wichtige Fragen von euch, werde ich per Video beantworten. Das gilt natürlich für Männer wie für Frauen.

Ich dachte bisher immer, das Angebot im Internet ist groß genug für solche Themen, aber die ganzen Mailanfragen zeigen mir etwas anderes. Und als Ex-Banker gebe ich mein Wissen gerne weiter, nur möchte und muss ich es etwas kanalisieren, da ich nicht 24 Stunden arbeiten kann. 🙂

 

Blackwater.live - eiserner Willen
Am Anfang steht der eigene Willen.

Quelle: gettyimages/istock

 

 

Schluss·wort

Substantiv, Neutrum [das]

abschließende Äußerung
„das Schlusswort halten“

 

 

Banking für Frauen ist ein reines Marketingthema. Natürlich brauchen Frauen Finanzberatung, aber das sollte auch Beratung und kein Verkauf sein. Und Frauen haben oft eine andere Erwerbsbiographie, eine größere Rentenlücke, überlassen das Thema Geld oft den Männer. Alle Argumente soweit richtig. Und ein gefundenes Fressen für die Finanzindustrie und alle, die einen Anteil an der Beute haben wollen.

 

Ich habe das Wort Interessenkonflikt in diesem Artikel erklärt. Dieses Wort darf gar nicht unterschätzt werden. In unserem ganzen Leben sind wir von Interessenkonflikten umgeben. Offene und verdeckte. Die verdeckten Konflikte sind die wirklich gefährlichen. Ich hatte euch euch plakatives Beispiel mit der Freundin genannt, die euch den Freund ausspannen will. Wenn ihr dies wisst, dann ist sie nicht mehr eure Freundin und war es vermutlich auch nie.

Aber wenn ihr es nicht wisst und euch in Sicherheit glaubt? Die beste Freundin wird schon zu euch halten, oder?

Diese beste Freundin steht für all die, die hinter einer Marketingfassade Produktverkauf betreiben. Und das ist bislang die Mehrheit. Versicherungen, Banken, Finanzberaterinnen.

Wie immer gibt es nicht die eine Lösung, sondern mehrere. Ich entschuldige mich nochmals bei euch für dieses furchtbare Wort „Lösung“. Wir haben ja gesagt, wir nennen es „Weg“.

Aber dieser Artikel ist gekommen um zu bleiben und ich glaube an den schönen Satz…

 

 

… „und jedem Anfang wohnt ein Zauber inne.“

– Hermann Hesse

 

 

Hier mein aktuelles Podcast zu eurem Thema:

16 Kommentare zu „Frauen, Finanzen, Geld.

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  1. Ein paar Worte von einem Mann…

    Guter Artikel!

    Allerdings finde ich, dass ein wichtiger Punkt nicht deutlich genug herausgearbeitet wurde:

    Frauen sollten sich heute doppelt und dreifach überlegen, ob sie sich finanziell von ihrem Ehemann abhängig machen wollen. Die gelebte Rechtssprechung im Scheidungsfall hat sich deutlich zu Ungunsten der geschiedenen Hausfrauen entwickelt.

    Wenn dem Mann nach 20 Jahren Ehe einfällt, dass das Leben mit seiner Frau doch nichts mehr für ihn ist, kann sie keinen lebenslangen Unterhalt mehr erwarten. Unterhalt für sich selbst (nicht den für die Kinder) bekommt sie nur noch mittelfristig. Sie bekommt einen Teil seiner Rentenpunkte, je nachdem wie wenig sie gearbeitet hat. Sie bekommt auch einen Teil des in der Ehe erwirtschafteten Vermögens. Im Regelfall wird das aber zu diesem Zeitpunkt noch lange nicht ausreichen, um bis an ihr Lebensende gut über die Runden zu kommen.

    Situation für sie: sie hat eine vergleichsweise magere „Abfindung“ für 20 Jahre ohne Einkünfte bekommen und muss nun schleunigst zusehen, beruflich wieder Fuß zu fassen. Schwierig, wenn man 45-50 Jahre alt ist und sich keine Karriere aufgebaut hat. Die Rentenpunkte vom Ex-Mann decken nicht einmal die Grundsicherung ab und jetzt hat sie nicht mehr genug Zeit, das Rentenkonto noch auf einen grünen Zweig zu bringen – von privater Vorsorge gar nicht zu reden. Weil sie für wenig Geld als Büroassistenz arbeitet und schon froh ist, überhaupt nochmal Arbeit gefunden zu haben. An den Freitagabenden geht sie zu Ü40-Single-Parties und hofft auf einen Glückstreffer.

    Situation für ihn: er hat einen schmerzhaften finanziellen Verlust erlitten, aber was soll’s? Er steht in einer gut ausgebauten Karriere und kann noch 15-20 Jahre arbeiten und Geld auf die Seite legen. Dann wird’s später auf der AIDA halt doch keine Balkonkabine, aber die Getränke-Flatrate ist noch im Budget. Die letzten 10-15 Jahre vor der Rente sind sowieso die fettesten. Da hat man endlich die leitende Position und das passende Gehalt dazu. Als er in den 30ern war und für kleines Geld zahlreiche Überstunden gekloppt hat, da hat die Frau zu Hause ganz allein das Familienschiff auf Kurs gehalten. Jetzt ist er in den 50ern, die Kinder sind alt genug und die Frau ist er gerade noch rechtzeitig losgeworden. Nun kann er die dicksten Früchte seiner Karriere ganz für sich allein einstreichen.

    Für wen ist das jetzt schlechter gelaufen? Denkt nach, liebe Frauen.

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    1. Hi Jay, in dem Part mit dem Mann & Kinder als Altersvorsorge ist genau der Punkt angesprochen. Bw hat aber schon erkannt, es ist ein sensibles Thema. Genug Frauen wählen diesen Weg. Mann arbeitet, Frau hat kein Bock darauf und „schenkt“ ihm Kinder= Nutzehe. Böse Zungen nennen es Dauerprostitution. 😂 Vielleicht ist es aber auch nur ein klassisches CDU-Familienbild… Von einer Frau

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      1. Hi Emily, es handelt sich hier ganz sicher um ein veraltetes Frauenbild.

        Allerdings stelle ich bei den Männern in meinem Alter (um die 30) fest, dass sowas immer seltener wird bzw. sogar eine Umkehrung im Gange ist. Ich höre meine männlichen Freunde und Arbeitskollegen regelmäßig darüber jammern, dass die Frau ja nun der Meinung ist, es sei besser, wenn sie fortan zu Hause bliebe.

        Ich habe tatsächlich gerade in der vergangenen Woche noch eine Arbeitskollegin bei uns in der Firma sagen hören „Na hoffentlich klappts nun bald mit der Schwangerschaft, dann ist endlich Schluss mit der 40-Stunden-Woche.“ Auf meine Frage hin, was sie dann vorhabe, sagte sie „Na erstmal runter auf Halbtags. Und wenn das zweite Kind auch noch klappt, mal sehen… ;-)“

        Ich habe es mir gespart, ihr einen oberlehrerhaften Vortrag darüber zu halten, was ich darüber denke – soll sie machen wie sie will.

        Mein Eindruck ist, dass das was früher ein gesellschaftlicher Zwang war („Frau du bleibst zu Hause am Herd und hütest die Kinder“), heutzutage zu einem Statussymbol wird. Jetzt, wo Frauen ohne Erlaubnis ihres Ehegatten arbeiten dürfen, theoretisch sogar müssen, wird es zu einem erstrebenswerten Ziel, dies nicht mehr zu tun. Dann gehört man zu den Privilegierten, die es sich leisten können zu Hause zu bleiben.

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      2. Hi Jay, ja es wird zum Luxus. Weil die Schere zwischen (ich schreibe bewusst nicht arm und reich) sich leisten können und sich nicht leisten können in der Gesellschaft immer weiter auseinander geht.

        Das Frauenbild ist veraltet, weil die Gründe andere waren. Heute geht es darum, nicht arbeiten zu müssen und manchen scheint jedes Mittel recht. Irgendwo habe ich gelesen, es sollen bis zu 20% Kuckuckskinder sein, also dem Mann untergeschoben. Spricht nicht gerade für uns Frauen. *lol* Zu der ganzen Fremdgeherei gehören natürlich immer zwei. Anyway.

        Aber zurück: Ein Sabatical wäre bei vielen besser. Denn sind die Mütter erst mal dauerhaft daheim, wird das Leben nicht besser. Irgendwann kehrt dann Langeweile und Kaffeetrinken ein. Ich schreibe als Frau, die einige solcher Freundinnen hatte. Die Freundschaften sind mit der Zeit zerbrochen. Nach über einem Jahr daheim, geht es bei diesen „Heimchen“ dann entweder darum aus Langeweile fremd zu gehen (Kennenlernen via WhatsApp und Facebook) oder sie verblöden mit anderen Kindergartenmüttern zusammen bei Kaffeetrinken. Oh hast du schon gehört von der, hast du schon gehört von dem, bla bla bla… Nebenbei könnte die Welt untergehen, die kennen nur ihre „Gala-Welt“.

        Ich wäre auch gerne mal ein Jahr von der Arbeit befreit. Aber dann brauche ich wieder eine Aufgabe oder einen Job. Ich lebe doch nicht nur um zu existieren…

        Zitat: „Ich höre meine männlichen Freunde und Arbeitskollegen regelmäßig darüber jammern, dass die Frau ja nun der Meinung ist, es sei besser, wenn sie fortan zu Hause bliebe.“

        Ja, Frau ist der Meinung…. hihihi

        Ich bin eine Frau und durchaus weiblich, innerlich wie äußerlich. Aber die „Frauenwelt“ spinnt mehr und mehr. :))))))))))))

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  2. Dankeee für die schöne Supermum Beschreibung. Wenn man alleine erzieht kann man nie ganz den Vater ersetzen. Versuchen oder müssen ja, aber es klappt nie ganz. Zu einer Familie gehören immer Mann und Frau. Aber wenn man es sich nicht aussuchen kann, dann muss es auch alleine gehen. Und dann kommt es schnell zu Situationen, die schwer sind. Bank gehört dazu. Ich wusste vorher nix darüber. Sehr wenig. Planung mit Geld schon, musste ich lernen. Mit dem Kontending von dir ist es aber nochmal besser geworden. Aber wegen Sparen, Riester und anderem Bankzeug wäre ich hilflos. Bis jetzt.😘 Zuletzt habe ich aber durch lesen deiner Beiträge gedacht, es geht wohl vielen anderen auch so. Männern auch. Hört sich dumm an, aber ich fühl mich besser.😉 Und ich will nochmal eines schreiben. Es ist sooooooo gut was du mit deiner Seite machst. Bin sehr froh dich gefunden zu haben!!!! Einfach nur ein fettes Danke!😘😘😘

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  3. Sehr gut geschrieben. Die Story mit den Vätern stimmt. Nicht alle sind so, wie immer und ich möchte auch nicht relativieren. Aber von den knapp 10 Grillkumpels in einer Runde (alle bis auf einen Väter) müssen immerhin 6 bei jedem kleinen bißchen ihre Damen fragen. Mausi, Schatz, Süsse darf ich dies oder jedes? Wie als wenn es ihre Mütter wären. Die Bezeichnungen für ihre Frauen könnten sie auch in andere ändern, träfe es besser. Machokultur war früher, heute ist es die Waschlappenkultur. Ich hoffe der Kommentar war nicht daneben, da es auch ein Blogartikel für Frauen ist. Möchte niemand vor den Kopf stossen.

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  4. Hallo, bei deinem Artikel habe ich am Montag eine Benachrichtigung bekommen, dann war kein Artikel da. Heute hab ich zufällig den Artikel gesehen, aber keine Benachrichtigung bekommen. ;.))))) Was ist das schief gelaufen? Egal, endlich ein neuer Artikel in der sonst so ewigen Sommerpause, die irgendwie auch das Internet ergriffen hat…

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  5. Mit allem was Du schreibst hast Du Recht und ich bin dabei, wie schon Dir gemailt. Aber ich möchte mich auch den anderen anschliessen…: Supermom.❤️Jemand schrieb mal es brauch heute für alles Scheine und dafür muss man Prüfungen machen. Schule, Beruf, Auto. Aber Kinder sind eines unserer grössten Schätze und jeder kann einfach so welche bekommen. Und so passiert es auch. Das ist sehr traurig für die Kinder. Und wenn dann die Familie keine Werte hat und zerbricht ist es noch schlimmer. Schon mal hatte ich es geschrieben. Ein Beispiel: zu sagen werde glücklich mein Kind und wenn es mich fragt wie, dann sage ich finde es heraus ich weiss es auch nicht? Oder: Kaufe viele Sachen ist der Sinn von allem? Wenn ich selbst nicht mit meinem Leben klar komme und solche Fragen nicht beantworten kann, was gebe ich dann weiter?? Dein Artikel ging um etwas anderes, nicht böse sein, ich musste es kommentieren.😘😊

    Gefällt 1 Person

      1. Guten Tag oder noch besser, einen wunderschönen guten Tag für dich! Ich bin durch Empfehlung hierher gekommen. 😊😉Wegen deinem Kontenmodell und auch einigen sehr schönen Posts die du geschrieben hast. yEin sehr gelungener Blog, besondere Gedanken und ein kleiner Platz im Internet zum gut fühlen. Ohne Weiterempfehlung wäre ich nie auf diese Seite gekommen und würde auch gar nicht schreiben. So hast du aber schon jemand, der dich mag und für dich spricht.

        Bei den Themen hast du geschrieben wir sollen als Leser schreiben was wir uns wünschen. Ich kann nur sagen, mach weiter so. Eine neue Leserin ist nun dazu gekommen.😊

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  6. Hallo Martin, den Artikel habe ich eher mit low Motivation gelesen. Gehöre schon länger zu deinen Leserinnen und wusste was mich bei Thema erwartet. Aber gut geschrieben isser.

    Dann aber das Beispiel mit der Supermum. Sei froh dass ich dichh nur virtuell kenne, sonst hättest du dich vor einem Riesendrücker nicht retten können!!! Du sprichst mir echt aus der Seele. Vergessen hast du, dass niemand diese Mutterrolle zu schätzen weiss, selbst wenn sie als Supermom als Premiumversion daher kommt. 😂😂 Dazu kommen noch die ganzen „ich bekomme Kinder um mich zu definieren und das Leben ist ohne langweilig“ Gebärenden. Damit wird der Ruf von Müttern echt zerstört. Die Väter solcher Familien sind oft genau die Luschen die du beschreibst, gut beobachtet. Und die Cola-Fett-Kinder sind die echten Opfer. Mutter wird Frau aus Liebe oder aus Egoismus.

    Ich mag deine Artikel sehr, auch wenn manches (auch dank dir) jetzt dann nicht mehr neu für mich ist. Zu deinem Podcast: Never give up!

    Gefällt 1 Person

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