3 Tipps für Deine Finanzen

“Cat: Where are you going?
Alice: Which way should I go?
Cat: That depends on where you are going.
Alice: I don’t know.
Cat: Then it doesn’t matter which way you go.”

― Lewis Carroll, Alice in Wonderland

 

 

 

Liebe Leserinnen und Leser, ab und an muss sich Blackwater.live eines Clickbaits bedienen. Entweder wird das durch Bilder gewährleistet oder durch einen Titel. Oder beides. Oder durch die Kombination einen Clickbaits mit der üblichen 10 Tipps oder 5 Lebensweisheiten-Masche. Schöne Menschen klicken beide Geschlechter gerne an, spannende Überschriften sowieso.

 

Warum muss das sein?

Weil das Internet im Jahr 2019 so tickt. Nüchterne Überschriften und Bilder kommen nicht so gut an. Sex sells. Nur gibts bei uns keinen Sex, sondern nur Schönheit kombiniert mit Überschriften. Und ihr wisst, ich mache das nicht sehr oft. Meistens geht es um schlichte Nüchternheit, die dann doch in Emotionalität und Finanzphilosopie abstürzt. Das ist nicht sexy. Aber macht Blackwater.live eigentlich aus.

Es ist etwa so, wie wenn man eine Kunstgalerie für einige wenige Menschen finanzieren möchte, weil sie sich nicht selbst trägt. So braucht man nebenbei eine Ölbohrplattform, die ölig, schmutzig und stinkend ist, aber ertragreich. Und so muss es ab und zu sein, dass wir einen Clickbait nutzen. Damit kommen tausende Menschen auf die Webseite und die „Kunstgaleriebesucher“ bleiben, die anderen gehen wieder.

Bist Du also ein „Kunstgaleriebesucher“, dann bleib bitte.

 

 

 

 

Fil·ter

/Fílter/
Substantiv, maskulin oder Substantiv, Neutrum [der]

 

Heute geht es um 3 Ideen für Deine Finanzen die in unserem 3-Konten Modell integriert sind. Vielleicht bist Du ja neu auf Blackwater.live. Das ist nach obiger Erklärung sogar sehr wahrscheinlich. Du hast mit Finanzen nichts an der Backe und fängst erst gerade an Dich einzulesen. Pure Überforderung. Wie soll es nur weiter gehen? Deswegen soll dieser Artikel Dir einen bestechend einfachen Ansatz liefern.

Fast alle Finanzblogs schreiben, es wäre einfach Geld anzulegen und zu strukturieren. Manche schreiben über 6-60 Kontenmodelle und in den Kommentaren liest man dann über hunderte Arten von ETFs, Nachkommastellenberechnungen, Steuern und mehr. Und klar, dies kann verwirren. Es gibt auch kein „richtig und falsch“, wie ich schon oft geschrieben habe. Oder besser müsste ich schreiben: Es gibt „richtig und falsch“, aber das meiste was geschrieben wird, ist irgendwo in der Mitte zwischen den beiden und eine sehr individuelle Angelegenheit. Aber heute möchte ich ein Modell vorstellen, welches Du einfach umsetzen und nicht viel dabei falsch machen kannst. Du lernst einiges über Dich dazu und wirst auch keine Kredite mehr brauchen. Du wirst disziplinierter werden. Du brauchst auch keinen Bankverkäufer oder ähnliche Kasper mehr. Lust darauf?

 

Ok. Um ganz sicher zu sein, dass dies das Richtige für Dich ist, noch ein paar Punkte. Dieses Modell ist NICHT für Dich geeignet wenn Du:

 

 

  • Ein Klugscheisser bist und eh alles weisst. (Lehrer-Typ)
  • Du die Spasskass, VR und all die Verkaufsbanken für ganz super hälst.
  • Du im Morgenmantel und vom Sofa aus die ganze Welt erklären kannst.
  • Du glaubst der Staat liebt Dich und wird sich um Dich kümmern.
  • Mama und Pappa alles regeln, obwohl Du volljährig bist.
  • Dein Freund alles für Dich regelt.
  • Deine Freundin alles für Dich regelt.
  • „ES“ alles für Dich regelt.
  • Du nur rumkritisieren willst und ein Erbsenzähler bist.
  • Du darauf stehst, wenn andere Dich anbetteln Deine Finanzen regeln zu dürfen.
  • Du irgendwelche Tschaka-Tschaka-Veranstaltungen zur Motivation brauchst.

 

 

Dieses Modell ist absolut für Dich geeignet wenn Du:

  • Endlich Deine Finanzen in den Griff bekommen möchtest.
  • Du die Schnauze voll hast vom Finanzvertrieb.
  • Du unabhängig werden möchtest.
  • Du offen und lernbereit bist. Denn WIR alle lernen jeden Tag etwas dazu.

 

 

Mit diesem Vorab-Filter möchte ich sicher gehen, dass Du hier richtig bist. Siehst Du Dich bei den letzten 4 Punkten, dann herzlich willkommen.

Wenn Du Dich eher bei einem der obigen und erst genannten 11 Punkten siehst, dann klicke bitte HIER oder HIER. Du bist ein wunderbarer und wertvoller Mensch. Ich wünsche Dir nur das Beste und von ganzem Herzen. Aber dieser Artikel und diese Seite ist NICHT für Dich geeignet. Das ist völlig ok, im Internet gibt es für jeden einen Platz.

 

 

 

Das 3-Konten Modell

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Als erstes solltest Du Deine Finanzen strukturieren. Das geht am Besten mit einem sogenannten Kontenmodell. Es hilft Dir keine Schulden zu machen und automatisch zu sparen. Es ist seit über tausenden von Jahren in verschiedenen Formen die Grundlage erfolgreicher Menschen. Das Modell von Blackwater.live ist besonders einfach.

Als Ex-Banker darf ich Dir verraten, dass dieses Modell jedes kompliziertere Modell weit in den Schatten stellt. Damit lassen sich sogar sehr komplexe Fälle einfach ordnen. Und es ist besser als jegliche teure Software. Du kannst es natürlich per Excel organisieren. Da Du Excel auch für viele andere Dinge verwenden kannst, ist es eines der wenigen Programme, dessen Investition sich lohnt. Oder aber Du nimmst ein Blatt Papier und ein Stift. Schau mal:

 

Blackwater.live - Einfachheit pur
Nicht „high-fancy“, sondern bestechend einfach. Unser 3-Konten Modell.

 

Kein High-Fancy und Glitzer, ganz simpel und einfach. Dieses Modell kannst Du nach belieben anpassen. Aber wenn der Hauptkostenblock mehr als 70% Deines Nettogehalts ausmacht, dann:

 

  • Hast Du ein Problem was Deine Prioritäten angeht. (kannst Du ändern)
  • Hast Du ein Problem mit Schulden. (kannst Du ändern)
  • Bist Du in einer Notlage und brauchst Hilfe.

 

Ideal ist, wenn der Hauptkostenblock höchstens 60% oder weniger ausmacht. Werte von unter 50% sind sehr gut! So ein Blatt Papier und ein Haushaltsbuch oder eine Excel Tabelle werden Dir glasklar aufzeigen, wo Deine Probleme liegen. Vielleicht wird Dir bewusst, dass Du zu viel Geld sinnlos ausgibst. Das ist aber nicht schlimm, denn Du kannst es ab heute ändern!

Ich möchte nun auf die Konten eingehen, damit alle Unklarheiten beseitigt werden. Natürlich könnt ihr eure Fragen in den Kommentarbereich schreiben. Darüber würde ich mich sehr freuen. Ich bekomme immer viele Mails mit Fragen, aber wenn ich sie euch öffentlich beantworten kann, dann sinkt der Aufwand und andere können auch davon partizipieren.

 

 

Das Hauptkonto

Über dieses Konto lässt Du alle festen Ausgaben laufen. Miete, Nebenkosten, Auto, Versicherungen etc. Fallen manche Ausgaben jährlich an, dann nimmst Du diesen Betrag, teilst ihn durch zwölf und nimmst den Monatsbeitrag und lässt ihn auf dem Hauptkonto stehen.

Lebensmittel und was Du monatlich brauchst, muss Du höchstwahrscheinlich ausrechnen. Ich stelle immer wieder fest, dass manchen dies nicht ganz klar ist. Daher macht es Sinn, dies sich aufzuschreiben. Schreibe alle Ausgaben für Lebensmittel in ein Haushaltsbuch oder speichere es Dir in den Notizen auf Deinem Handy.

Natürlich kannst Du aber auch eine Prepaid Mastercard nehmen oder ein extra Konto nur für solche Ausgaben anlegen. Heute will ich es nicht zu kompliziert machen, aber manchen hat genau das geholfen. Die Essenz von dem 3-Konten Modell ist erst einmal zu verstehen und umzusetzen, bevor Du Dich in Details verlierst.

 

Blackwater.live - Ausgaben monatlich runterbrechen
Zwei Beispiele: 1. Versicherungen jährlich zu zahlen spart oft Geld. Danach den Jahresbeitrag wieder auf den Monat runter rechnen und auf dem Hauptkonto stehen lassen. 2. Statt teurer Handyverträge besser ein bezahlbares Smartphone alle drei Jahre kaufen und auch auf einen Monatsbetrag runter rechnen. So kann man bei einigen Anbietern dann Verträge mit voller Flatrate für 7-9 Euro im Monat abschliessen. (Stand August 2019)

 

 

Das Spasskonto

Das Leben kann nicht nur ernst sein. Manchmal braucht es auch einfach Ablenkung und Spass. Das ist auch ein psychisches Ventil um gesund zu bleiben.

Damit Du monatlich aber nicht zu viel Geld hier ausgibst, solltest Du maximal 10% Deines Nettogehalts darauf überweisen. Ist dieses Geld ausgegeben, dann ist für den Monat Schluss. Natürlich kannst Du auch weniger benötigen und hast dann im Folgemonat mehr Geld zur Verfügung.

Mit dem Spasskonto kannst Du Geld ausgeben, ohne ein schlechtes Gewissen zu haben. Denn Du weisst, alles andere ist bezahlt und geregelt und sparen wirst Du auch.

Durch dieses Konto kannst Du auch viel über Dich selbst lernen. Was macht Dir Spass? Kosten alle Dinge die mir Spass machen Geld? Oder gibt es auch kostenlose Aktivitäten, die mir Freude machen? Diese Fragen sind gar nicht so ohne. Das derzeitige System versucht alles zu kommerzialisieren.

Wenn heute beispielsweise jemand anfangen will zu laufen, dann braucht er nicht nur ein paar Laufschuhe, er braucht ganze Trainingskleidung. Und am besten nicht nur eine. Es muss für jedes Wetter passen und für jede Jahreszeit. Am besten noch an den Farben des Laufpartners angepasst.

Oder ein anderes Beispiel: Eine Leserin berichtete von „Luxuswasser“ in einer Bar. Es sollte um die 100,00 EUR die Flasche kosten. Durch immer neue Storys und Manipulationen wird das Leben immer teurer. Brauchen wir das wirklich?

 

Blackwater.live - Freiheit
Glücklich sein kostet nichts. Über die Natur nachzudenken und dankbar zu sein macht glücklich. Versuchen wir unseren Fokus weg von Konsum und Dingen zu lenken, dann spart dies auch viel Geld.

Quelle: gettyimages/istock

 

 

 

Das Investitionskonto –  

1. Dein Vermögensaufbau

Dieses Konto ist SEHR wichtig. Du investierst in drei Dinge, die für Dein Lebensglück und Deinen Erfolg wichtig sind.

 

  1. In Deinen Vermögensaufbau.
  2. In Deine Bildung.
  3. In eine bessere Welt.

 

Der Vermögensaufbau wird oft verkompliziert, was viele abschreckt. Es gibt unglaublich viele Möglichkeiten. Aber zu Beginn solltest Du es ganz einfach halten. Mindestens 10% Deines Gehaltes solltest Du langfristig sparen, also länger als 10 Jahre. Viele denken dann an Altersvorsorge, an mittelfristiges Sparen und kurzfristiges Sparen. Immer mehr Konten kommen hinzu. Und was mach ich mit dem Riester?? Am besten machst Du gar keinen. Schau mal HIER.

Aber ganz im Ernst, zu Beginn muss erst einmal das Fundament eines Hauses stimmen. Daher starte erst einmal damit, mindestens 10% Deines Geldes langfristig zu sparen. An dieses Geld gehst Du nie ran. In DIESEM Artikel haben wir gezeigt, welchen ETF man dafür nehmen kann.

Es sollte ein globaler ETF sein. Damit baust Du Dir ein Weltdepot auf. Du bist automatisch auf der ganzen Welt investiert und musst Dich um nichts kümmern. Alle großen Firmen die Du kennst, sind dabei. Historisch bringt Dir das eine Rendite von 5-7% im Jahr im Durchschnitt. Es gibt gute Jahre, schlechte Jahre und Jahre in denen wenig passiert. Aber die letzten 30 Jahre lag die Durchschnittsrendite bei diesen 5-7% im Jahr. Diese Welt-ETFs sind sehr günstig im Vergleich zu teuren Bankanlagen und Versicherungen. Sie kosten meistens nur um die 0,2 – 0,4% im Jahr.

Bankanlagen und Versicherungen haben einmalige Kosten von 1-7% und zusätzlich jährliche Kosten von 1,0 – 2,5%. Diese Kosten sind in den Anlagen teilweise so versteckt, dass Du das nicht mitbekommst.

An der Stelle möchte ich es nicht zu kompliziert machen. Lies Dir unter einem extra Fenster diese Artikel in Ruhe durch:

 

 

 

Am besten wählst Du also einen Welt-ETF aus. Damit kannst Du Deinen Vermögensaufbau starten. 10% Deines Nettogehaltes zu sparen sollte das Minimum sein. Versuche mehr zu sparen. Wenn Du Weihnachtsgeld und Ähnliches bekommst, spare immer mindestens die Quote in Deinen Vermögensaufbau, die Du monatlich auch sparst. In diesem Fall also 10%.

Eine gute Empfehlung ist übrigens die DKB. Dort bekommst Du ein kostenloses Konto, eine kostenlose Visa Karte und ein kostenloses Depot für den ETF. Du kannst im ersten Schritt alles mit der DKB erledigen. Die Feinheiten kannst Du später regeln. Wenn Du wissen willst, warum ich als Ex- Banker Dir die DKB empfehle und nicht hundert andere Banken, dann schau mal HIER. Blackwater.live ist kein Affiliate-Blog. Ich empfehle nur, was ich selbst nutze und wirklich gut finde. Werbehure können andere spielen.

Mit diesem Artikel möchte ich auch kurz zeigen, wie Du bei der DKB in Dein Depot einen Welt-ETF kaufen kannst. Schau mal her:

 

 

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Mit dem Finanzstatus hast Du immer einen Echtzeit-Überblick über Deine Finanzen. Selbst PayPal ist dabei. Auch fremde Konten kannst Du importieren. Zum Beispiel Deine alten Konten. Bei unserer Kundin werden die Sparkassenkonten derzeit gekündigt. Bis zur Kontoschliessung kann sie diese noch in der Übersicht sehen und muss nicht bei der Sparkasse ins Online-Banking gehen.

 

 

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Links ist das Menü zu sehen. Bei dem Reiter Wertpapiersparpläne findest Du auch die ETFs. Hier werden alle sparplanfähigen Wertpapiere aufgelistet. Noch ist in dem Depot der Kundin kein Wertpapier.

 

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Nun legen wir über das Menü einen neuen Wertpapiersparplan an. Du kannst natürlich auch gleich die sogenannte Wertpapierkennummer (WKN) direkt eingeben. Das geht schneller, wenn Du sie schon kennst.

 

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Dann einfach noch den Spar-Betrag eingeben, die Ausführung (z.B. monatlich) und nach Zustimmung über den Erhalt der Unterlagen (online) das Ganze bestätigen. Das wars schon.

 

Und schon sparst Du monatlich 200,00 EUR in alle großen Unternehmen der Welt und nimmst teil an der wirtschaftlichen Gesamtentwicklung von 1400 Unternehmen der Welt. Dabei sind sogar bis zu 10% Aktien von Unternehmen aus Schwellenländern. Es ist supereinfach und Du musst Dich um nichts kümmern.

Was durch den Zinseszinseffekt dabei langfristig heraus kommt und warum dies eine gute und einfache Altersvorsorge ist, das siehst Du an zwei einfachen Beispielen.

Zugrundegelegt habe ich nur 6% p.A. im langfristigen Durchschnitt von 40 Jahren. Viele andere gehen sogar von 7% p.A. oder mehr aus. Ich halte 6% p.A. langfristig für einen defensiveren Wert und rechne meistens damit.

 

Blackwater.live - ETF Sparplan 1
Hier ein Beispiel mit 200,00 EUR monatlich über 40 Jahre. Wer mit 20-25 Jahren anfängt, der hat das beste Alter zum sparen. Der ETF hat nur 0,25% jährliche Kosten, ein Bruchteil eines teuren Fonds oder anderen Bankanlagen.

 

 

Kleine Insider-Information: Manche Menschen denken, dass es irgendwelche reichen Kunden im Private Banking bei Banken gibt, die dann durch Tipps der Bank viel mehr Rendite als der Normalbürger erhalten. „Geheimes Bankenwissen“ oder Ähnliches, weil dort superschlaue Banker mit irgendwelche Phantasiebezeichnungen sitzen. (Experten)

Gerade an meine vielen noch unerfahrenen und jüngeren Lesern möchte ich folgendes sagen:

Das ist völliger Quatsch. Dort werden teure Fonds, Zertifikate und Beteiligungen an Schiffen und Flugzeugen etc. verkauft. Die meisten dieser Bankkunden könnten nicht einmal die Jahresrendite ihrer Anlagen der letzten 10 Jahre netto nennen. Hier wird nur mit der (1) Eitelkeit (manche Menschen lieben es hofiert zu werden) und dem (2) Unwissen (die XY Bank hat super Experten) vieler Menschen gearbeitet. Die Bereiche einer Bank für vermögende Kunden sind ausschliesslich dazu da, mehr Ertrag für die Bank zu liefern. Da dies mit den einfachen Strategien (und Mitarbeitern) aus der „normalen“ Kundenberatung nur schwer möglich ist, werden Bereiche wie Private Banking geschaffen. Dort sind geschultere Mitarbeiter anzutreffen, die deutlich raffiniertere Strategien anwenden um das Ertragsziel der Bank (und nicht des Kunden) zu erreichen.

Wenn ihr ein Welt-ETF im Depot habt, dann habt ihr eine bessere Geldanlage wie diese ganzen Private Banking Kunden, die netto und NACH Kosten langfristig ganz sicher nicht die Rendite eines MSCI-World erreichen. Dies ist nicht meine alleinige Meinung, es wird immer wieder durch die Wissenschaft, viele Finanzblogs und Fachmagazine bestätigt. Hier will ich aus rechtlichen Gründen keine Quellen verlinken. Aber ihr könnt das auch selbst „ergoogeln.“

Ich habe viele Millionendepots im Laufe meiner Bankkarriere gesehen und was für ein Schrott dort eingekauft wurde. Hauptsache es sieht professionell und „breit gestreut“ auf dem Ausdruck oder Tablet aus. Von Experten empfohlen. Gemessen an dem was dabei heraus kam, glich es oft eher einem Bad-Bank Depot. Was in all den Vertriebsaktionen verkauft werden musste, fand sich dort wieder.

 

Blackwater.live - ETF Sparplan 1
Einfach um den Unterschied deutlich zu machen: Die Sparrate um 100,00 EUR erhöht mit dem entsprechenden Endergebnis. Wenn ihr bedenkt, was diese 100,00 EUR im Endergebnis ausmachen, dann überlegt ihr euch genauer, ob ihr sie ausgebt oder doch lieber spart.

 

Ein Welt-ETF ist Dein Welt-Depot. Du bist überall dabei. Und zu äußerst geringen Kosten. Du siehst, wenn Du in jungen Jahren beginnst, kannst Du locker über 500.000,00 EUR bis zum 60-65 Lebensjahr aufbauen. Nutze den Rechner von Zinsen berechnen: HIER.

Du kannst damit etwas „rumspielen“ und wirst ein Gefühl bekommen, wie mächtig der Zinseszinseffekt ist.

Ich möchte Dich als Ex-Banker an dieser Stelle unbedingt vor drei Dingen warnen, die Dich Geld kosten und es fast unmöglich machen, dass Du im Alter genug Geld hast.

 

  1. Konsum Kredite.
  2. Der tägliche Starbuck’s und ähnliche Fallen.
  3. Die sogenannte Beratung von Finanzfuzzis.

 

 

 

Blackwater.live - lebenslanges Lernen
Nicht immer sind Erinnerungen an das Lernen positiver Natur. Aber etwas lernen zu dürfen ist ein Privileg, selbst in unserer heutigen Zeit. Das sollten wir nie vergessen.

Quelle: gettyimages/istockphoto

 

 

2. Das Investitionskonto –  Deine Bildung

Ein Drittel Deines Geldes, welches auf das Investitionskonto fliesst, ist für Bildung vorgesehen. Bildung kostet Geld. Egal ob es Bücher oder Seminare sind. Es ist wichtig, sich ein Leben lang weiter zu bilden. Auf Blackwater.live bin ich im Speziellen bisher wenig darauf eingegangen. Es dürfte zwar klar sein, dass auf der Seite ein ganz grundsätzliches Mindset für Offenheit und Lernen herrscht, aber ich habe bisher nie speziell darüber geschrieben. Das Thema ist unglaublich individuell und vielseitig.

 

Heute möchte ich aber ein kleines Statement dazu abgeben:

Denk mal darüber nach, welch ein Privileg es ist zu lernen! Früher war dies nur Adligen und Reichen vorbehalten. Heute ist so gut wie jedes Wissen frei verfügbar. Dir steht es frei alles zu lernen was Du möchtest. Mir geht es nicht um formale Abschlüsse. Die sind auch wichtig, vor allem in Deutschland. Du brauchst heute meist mindestens ein Bachelor auf dem Papier. Aber viel wichtiger ist, was Du wirklich weisst und kannst und nicht was Du kurzfristig für die Klausur gelernt hast. Womit Du auch Geld verdienen wirst. Und was Dir als Mensch die Welt eröffnet. Daher ist es wichtig und ein Privileg ein Leben lang lernen zu dürfen.

Es wird Dir nicht nur Wege zeigen Geld zu verdienen. Du wirst auch Menschen und Orte kennen lernen, die Dich verändern werden. Die Dein Leben bereichern und Deinen Horizont erweitern.

Wenn es Dir möglich ist jeden Monat 10% Deines Nettoeinkommens für Bildung zu sparen, dann wäre dies sehr gut. Damit hast Du immer Cash für Bücher, Kurse und Lehrgänge und vielleicht ein späteres Zweitstudium. Manch einer hat am Anfang seines beruflichen Lebens beispielsweise BWL studiert, um einen Job zu bekommen. Viele Jahrzehnte später hat er oder sie dann ein Zweitstudium gemacht, um etwas zu lernen was ihn persönlich interessiert. Sei es Geschichte, Philosophie oder Germanistik. Selbst immer mehr Rentner immatrikulieren sich. Das hält fit und ist besser als am Fenster zu sitzen und vorbeifahrende Autos zu zählen, bis der Rest von einem auf den Friedhof getragen wird. (Quellen: HIER und HIER)

 

 

 

3. Eine bessere Welt

Anderen Menschen zu helfen macht glücklich. Das ist schon oft von der Wissenschaft bestätigt worden. Es sind uralte Weisheiten, die Du auch in der Bibel, dem Koran, dem Talmud und auch fernöstlichen Glaubensansichten findest. Und das ist kein Zufall. Bei Blackwater.live ging es schon öfters darum, es ist eine Art Essenz dieser Seite.

Während viele Erfolgscoaches und Lebensratgeber heute an den puren Hedonismus und Egoismus appellieren, stütze ich mich lieber auf alte und bewährte Erkenntnisse. Unsere Welt endet nicht an irgend einer Grenze, sei es der Gartenzaun oder die Europas. Und es geht auch nicht um dumpfe politische Aktionen jeglicher Art.

Geben und helfen ist eine Lebenseinstellung. Und es erweitert Dein Bewusstsein und Blickwinkel, wie es auch die Bildung schon macht. Du lernst, dass es nicht selbstverständlich ist wie wir leben. Und Du lernst, dass vieles was in der westlichen Welt als Lebenziel vorgegeben wird, einfach nur sinnloser Quark ist. Gerade Konsumziele und Materialismus machen nicht glücklich. Mehr dazu kannst Du hier bei mir lesen.

Mit dem Spendenkonto und dem „Mindset helfen wollen“ öffnest Du Dein Blickwinkel für andere Menschen, die uns brauchen. Lass Dich nicht zu sehr von den Nachrichten beeinflussen, die oft ein völlig verzehrtes Bild der Welt liefern. Und lass Dich bitte nicht politisch beeinflussen, egal ob von rechts, links, grün, gelb, was auch immer. Viele Probleme werden durch die Politik heute instrumentalisiert. Ich möchte Dich nicht vom wählen gehen abhalten, noch Dich dazu ermutigen. Ich möchte nur, dass Du offen bist und Dein Verhältnis zu anderen Menschen auf dieser Welt nicht durch die Politik zerstören lässt. Politik und die institutionalisierte Religion (auch nichts anderes als Politik) trennt Menschen leider sehr oft und sät viel Hass und Gewalt. Hat man die Möglichkeiten Menschen persönlich kennen zu lernen, ändert sich dieser ganze Blickwinkel und man merkt, man wurde von Medien und Politik regelrecht missbraucht. Hat man das einmal persönlich erfahren und verstanden, dann wirft man seinen Fernseher sozusagen aus dem Fenster. 🙂

 

Aber wie nun helfen oder spenden?

Wenn wir die Möglichkeit haben persönlich etwas zu tun, dann ist es ideal. Die nächste Flüchtlingskrise kommt bestimmt. Wenn wir ein Flüchtlingslager besuchen werden wir vermutlich feststellen, dass dort nicht unbedingt Ärzte und Akademiker anzutreffen sind, sondern sehr einfache Menschen mit ihren Familien, die schon Horror erlebt haben, den wir nur aus Netflix & Co. kennen. Solche Dinge zu erfahren, hilft uns dankbarer zu sein. Damit schliesst sich auch wieder der Kreis zum Thema Glück.

Nochmal: Lassen wir uns nicht politisch manipulieren. Sehen wir die Menschen.

Viele Leute fragen aber auch, welches eine gute Hilfsorganisation wäre. Es gibt viele. Persönlich hat mich vor vielen Jahren schon Ärzte ohne Grenzen überzeugt. Die haben feste Grundsätze wie Neutralität und Unabhängigkeit und sind komplett durch Spenden finanziert. Ich werde dazu in Zukunft noch mehr berichten und auf Blackwater.live wird es dazu wieder ein eigenes Projekt geben. Heute will ich Dir nur ein Video zu der Arbeit von Ärzte ohne Grenzen zeigen. Auf YouTube und auf der Webseite von Ärzte ohne Grenzen findest Du sehr viel mehr Berichte aus allen Teilen der Welt.

 

 

 

„Wenn wir gemeinsam Menschlichkeit beweisen, gib es Hoffnung auch am dunkelsten Ort.“   – diese Aussage will ich unkommentiert so stehen lassen.

 

Wir leben in einer Welt, in der Lady Gaga Millionen von Video-Klicks hat und auch eine Torten-Sally mehr Unterstützer als eine Hilfsorganisation bekommt. Aber zeigt dies nicht, dass Millionen von Menschen Musik und Torten wichtiger als ihre Mitmenschen sind?

Ich möchte das nicht weiter polemisieren und auch niemanden ein schlechtes Gewissen einreden. Torten können sehr lecker sein und Musik ist wichtig, auch wenn ich kein Gaga-Fan bin. Es gibt für alles eine Zeit, ganz klar. Aber vielleicht können wir etwas mehr Platz in unserem Herzen für unsere Mitmenschen freimachen. Das wird die Welt zu einem besseren Ort machen, wenn jeder sich ein kleines Ziel vornimmt.

Hier kommst Du zu Ärzte ohne Grenzen und kannst Dich genauer über sie informieren:

Ärzte ohne Grenzen.

 

 

 

Was waren jetzt nochmal die 3 Tipps für Deine Finanzen??

  1. Das 3-Konten Modell umsetzen.
  2. Den Vermögensaufbau starten.
  3. In Deine Bildung investieren und die Welt zu einem besseren Ort machen.

 

 

Herzlichen Glückwunsch! Du hast Dich durchgelesen, durch einen doch recht langen Artikel. Aber dieser Artikel ist ein kleines finanzielles Glücksrezept. Wenn Du ihn mit den verlinkten Artikeln und Quellen durcharbeitest, dann ist es Dir möglich…

 

  • Tausende Euros zu sparen.
  • Ein Vermögen aufzubauen.
  • Finanziell unabhängig zu sein.
  • Weniger sinnlosen Konsum zu kaufen.
  • Das Leben mehr zu geniessen.
  • Weltoffener und dankbarer zu sein.
  • Du hilfst die Welt zu einem besseren Ort zu machen.
  • Lernst neue Menschen aus anderen Kulturen kennen.

 

 

Vielleicht fällt Dir sogar noch mehr ein, das waren nur meine Punkte daraus. Eigentlich ging es heute nur um ein Kontenmodell. Aber ich glaube, ich habe nicht zu viel versprochen als ich mal schrieb, dass Finanzplanung viel mehr als nur Finanzen ist. Es ist eine Frage der Lebenseinstellung. Es zeigt wo unsere Prioritäten sind und sogar was für Menschen wir sind oder sein wollen.

Heute möchte ich nur um eines bitten: Bitte teile diesen Artikel mit anderen. Verbreite ihn in den sozialen Netzwerken!

Natürlich wird das manchen Stinkstiefeln und ewig gestrigen nicht passen. Aber ich denke, Du weisst dies richtig einzuordnen.

Es kostet nichts den Artikel zu lesen und ihn umzusetzen, aber er hilft Deine Finanzen zu regeln, keine Schulden zu machen und ein Vermögen aufzubauen. Und gemeinsam mit allen anderen die ihn umsetzen, hilfst Du (und ich) anderen Menschen auf der Erde, denen es nicht so gut geht. Es sind unsere Mitmenschen und sie brauchen uns.

 

Blackwater.live -  Anderen Menschen helfen
Unsere Mitmenschen brauchen uns. Und es macht glücklich zu helfen. Probier es mal aus.

Quelle: shutterstock

 

 

 

„Lass dich vom Bösen nicht besiegen, besiege das Böse durch das Gute.“

– Römer 12:21, Züricher Bibel

 

 

 


Updates:

Bei diesem Artikel habe ich mal einen kleinen Update-Bereich eingeführt, bis es sich wieder lohnt einen ganzen Artikel zu dem Thema zu schreiben.

05.09.2019 ETF-Info:

Statt dem ausschüttenden Vanguard All-World ETF kann man als Newbie auch den All-World als thesaurierenden ETF nehmen. Das bedeutet noch weniger Aufwand, die Ausschüttungen werden wieder angelegt und kommen nicht auf das Konto.

Unter dieser ISIN (internationale Wertpapierkennnummer) findet ihr ihn: IE00BK5BQT80

ABER: NOCH hat die DKB diesen ETF nicht!

 

Thema DKB: Um neben dem Hauptkonto und dem Visa-Kartenkonto (auf dem man Guthaben führen kann) mehrere Konten zu haben, kann man mehr als ein Visa-Kartenkonto besitzen. Es ist möglich virtuelle Visakarten zu bestellen oder weitere klassische Plastikkarten. Zu jedem wird ein kostenloses extra Konto angelegt.

Zwischen dem Hauptkonto (Giro) und den Kartenkonten kann man ohne TAN hin- und her buchen.

37 Kommentare zu „3 Tipps für Deine Finanzen

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  1. Guten Morgen alle zusammen. Den Filter am Anfang finde ich witzig, aber es steckt wie oft bei bw noch mehr dahinter. Mit dem Mindset wird man allgemein im Leben nicht viel Spass haben und viele denken doch genau so. Früher war alles besser, nichts verändern, unbekanntes=böse. Und dann unsere unglaubliche deutsche Klugscheisserei, in der viel Überheblichkeit steckt. Daher finde ich diesen Blog ganz angenehm zu lesen, aber auch die Kommentare hier. Anders und vor allem sehr viel bescheidener und nicht arrogant. Freiheit im Denken, so ist mein Eindruck.

    @bw ich habe nach deinen Artikeln meine Spenden überdacht und spenden jetzt auch an Ärzte ohne Grenzen. Ich kann nur empfehlen sich mit denen mehr auseinander zu setzen. Ist für mich eine der besten Hilfsorganisationen.

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  2. Hi BW,
    sehr guter Artikel. Fahre so ein Modell schon seit knapp zwei Jahren, aber hab es dank deines Artikels noch ein wenig verfeinert 🙂
    Was mich wundert: Du hast hier gar kein Konto für Rücklagen eingerichtet (Auto geht kaputt und muß repariert werden, Kühlschrank gibt den Geist auf etc.), wie handhabst du sowas?

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    1. Moin Sebastian, bei dieser einfachen Basisversion nutzt man das Liquiditätskonto dazu. Es ist allgemein wichtig sich einen „Puffer“ von mindestens 3 Monatsgehältern aufzubauen. Dieses Kontenmodell kann man immer sehr einfach halten oder den eigenen Bedürfnissen nach verfeinern.

      In dem von Dir beschriebenen Fall wäre der nächste Schritt ein Rücklagenkonto neben den anderen noch zu führen. Ich hatte dies in den vergangen Artikeln bereits beschrieben. Wichtig ist für sehr viele Menschen, diesen ersten Schritt erst einmal zu machen und von dem Denken weg zu kommen, dass man braucht nur ein Konto braucht. Viele denken damit wäre es einfacher, aber das Gegenteil ist der Fall.

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  3. Im Jahr 2018 nahmen private Haushalte demnach rund 995 Milliarden Euro zur Finanzierung von Wohnimmobilien auf. Nimmt man Selbstständige und Einzelkaufleute dazu, steigt das Volumen auf rund 1,2 Billionen Euro. Quelle ist der Spiegel.

    Ein kostenloser Tipp von mir: Augen auf beim Eierkauf. Ich bin gespannt wann diese Blase platzen wird. Das Leben auf Pump wird nicht ewig so weiter gehen.

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  4. BlackW ich weiss nicht ob du weisst, welchen Impact du hier ablieferst. Neben dem Kontenmodell und paar Sparplänen mit solchen philosophischen Hammern und erklärten Bibelversen einen Blog zu betreiben, dazu einen Finanzblog, ist einfach nur Mega!! Ich lese so gerne mit und habe noch nie so viel über mein Leben nachgedacht wie jetzt. Einfach nur DANKE!

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  5. @All: Vielen Dank für so viele Mails! Ich beantworte alle nach und nach. Sofern möglich schreibt aber in den Kommentarbereich, da haben dann alle etwas davon.

    Wer diesen Artikel teilen will (FB und Co) kann es gerne tun, dafür ist er da.

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  6. Wir schreiben dir zu zweit, es sind die Gedanken von uns beiden. Wir lesen schon länger mit, nachdem ein Freund uns sagte, schaut mal auf der Seite blackwater vorbei. Erst haben wir gedacht, was für ein Name?? Unter dem Namen konnten wir uns wenig vorstellen. Aber mit was man Namen verbindet hängt davon ab, welchen Namen man sich macht.

    Wir haben angefangen zu lesen. Und zu lesen und zu lesen….. Und waren sehr positiv bewegt. Wir haben uns oft über deine Seite unterhalten, auch mit anderen. Nicht nur die vielen guten Erklärungen zu Finanzen haben uns gefallen, sondern auch immer wieder der Gedanke anderen zu helfen, die Welt anders zu sehen und nachzudenken. Ausserdem nimmst du viel Rücksicht auf andere. Deswegen fühlen sich hier auch so viele sehr wohl. Es ist auch sehr interessant, viele Aussprüche aus der Bibel zu erfahren, die wir gar nicht kennen. Wir sind Muslime. Aber wenn wir mit den Nachbarn reden, kennen diese sie auch nicht oder können damit nichts anfangen oder erklären. Und die sagen sie sind Christen. Das ist für uns neu. Irgendwie schaffst du es zu berühren und zu bewegen. Und wir spüren es kommt von Herzen. Wir wissen natürlich nicht was oder wer so einen Antrieb in dich gelegt hat. Wir freuen uns einfach nur und hoffen du machst weiter so. بارك الله فيك❤️

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    1. Herzlich Willkommen ihr zwei! Danke für die netten Worte hier und die Email! Ich habe mich sehr gefreut und euch gerade schon zurück gemailt. Was eure Nachbarn angeht: Ich kann es nur allgemein formulieren, da ich sie nicht kenne. Es gibt Menschen, die aus kulturellen oder traditionellen Gründen sich Christen, Muslime etc. nennen. Oder einfach weil es die Eltern sind, weil man schon immer so dachte und viele andere Gründe. Wer für sich das nicht durchdacht hat und eine bewusste Entscheidung getroffen hat, wird auch weniger Interesse haben, sich mit dem Quran oder der Bibel zu beschäftigen. Dann wird oft einfach nachgemacht und gesagt was andere tun und sagen. Vielleicht?? ist das bei den Nachbarn so. In Deutschland haben viele Menschen oft eine falsche Vorstellung von dem was in der Bibel überhaupt steht. Sie treten aus der Kirche aus und lehnen dann die Bibel komplett ab, dabei hat das eine mit dem anderen leider selten etwas zu tun. Ein paar Beispiele habe ich euch in der Mail genannt. Das macht die Situation kompliziert, gerade wenn man sich miteinander über diese Themen austauschen will. Ich habe dieses Problem immer mal wieder auf dem Blog thematisiert. Es ist ein Problem der institutionalisierten Religion, die man klar von persönlichem Glauben trennen muss. Es ist paradox, aber meiner Ansicht nach zerstört die Religion den Glauben vieler Menschen durch das, was in der Religion durch Menschen passiert ist und noch passiert. Das trifft auf jegliche Religionen leider zu.

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  7. Dass Du das Spenden mit in das Kontenmodell hineingenommen hast freut mich und mach diese Seite so besonders.
    Als Mitglied einer christlichen Kirche, deren Beiträge als Kirchensteuer vom Staat eingezogen werden frage ich mich, ob es nicht eine Alternative für mich wäre diese Mitgliedschaft zu beenden und die frei werdenden Beiträge meinem individuell gestalteten Spendenkonto hinzuzufügen.
    Mir ist dabei natürlich schon bewusst, dass ein Mitgliedsbeitrag und eine Spende zwei völlig unterschiedliche Dinge sind und ein gegeneinander aufrechnen unstatthaft ist; allerdings ist es ebenso unzulässig, wenn die Kirchen die den Staat als Inkassounternehmen nutzen, immer wieder ihre caritativen Tätigkeiten in den Vordergrund stellen, um ihre Mitglieder zu halten.
    Als Kirchenmitglied, dem irgendwann aufgegangen ist, dass Glauben und Nächstenliebe nicht notwendigerweise an die beitragszahlende Mitgliedschaft einer Landeskirche gebunden sein muss, stelle ich mir diese Frage immer dringender.

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    1. Hallo Gerhard, vielen Dank für Deinen Kommentar. Ich hatte den Spendenaspekt schon lange auf dem Plan, persönlich sowieso. Nur habe ich es in der Planung meist als Add-On beschrieben. Es bleibt jedem natürlich selbst überlassen, ob er spenden möchte oder nicht. Manche hatten mir geschrieben, dass der Staat doch ohnehin viel Gelder umverteilt und daher Spenden nicht nötig sind. Vielleicht ist das wirklich einer der Gründe, warum zwar einzelne viel spenden, aber es allgemein eher ein Randthema ist.

      Spenden ist an sich nicht an eine Kirche gebunden. Als Christ musst man klar auf die bekannte Geschichte des barmherzigen Samariters verweisen. Hier ging es um Hilfe für Bedürftige und die Frage war: Wer ist in Wirklichkeit Dein Nächster? Durch diese Geschichte wurde gezeigt: JEDER. Also nicht nur die, die den gleichen Glauben haben etc. Da es in einem auf die Bibel gestürzten Glauben immer um Freiwilligkeit geht und nur die echte Motivation zählt und nicht äußere Zwänge, kann ich Deinen Gedankengang voll verstehen.

      Ich habe dazu auch gerade einen Artikel in Vorbereitung. Der wird sicher auch keine Clickzahlen erreichen, wird wenig verlinkt und ist KEIN Clickbait, aber er ist wichtig.

      @Lotte: Ich weiss. Solche Artikel oder Aussagen sind nicht der große Reichweitenbooster. Aber darum alleine geht es mit meinem Blog auch nicht. Ich versuche die Themen abzuwechseln. Und nicht jeder Artikel gefällt jedem, ist doch klar. Ich freue mich über neue Leser, aber es ist kein reiner Beliebtheitswettbewerb und keine Affiliate-Seite. Daher habe ich das Privileg (und die Pflicht) frei zu schreiben.

      @Seda99 & Katrin: Willkommen Schokoladenfraktion! Ich gebe euch recht, pure Askese kann auch unglücklich machen. Essen und Trinken ist ein wichtiger Teil von Lebensqualität, gerade mit Freunden und der Familie. Daher kann ein Zwangsverzicht auch zu gereizter Stimmung und schmerzverzerrten Gesichtern führen. 🙂

      Seda, die 300g Vollnusschokolade von Lindt gibt es im Herbst meist im Angebot. 🙂 Aber die Aldi Nussknacker halte ich immer noch für die Beste!

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      1. Für mich ein menschlich-persönliches Dilemma. Gläubige Menschen sind oft glücklicher = Sinn im Leben. Aber wenn man nicht glauben kann oder wie ich nicht sicher sein kann, ob oder ob nicht, was dann? Es kann weder das eine noch das andere zweifelsfrei bewiesen werden. Daher auch meine agnostische Position. Viele „aufgeklärte“ Zeitgenossen wirken recht verloren in unserer modernen Welt. Von den Kindern mal ganz abgesehen. Andererseits ist heute auch allgemein bekannt, wie viel Manipulation in manchen Religionen steckt. Sicher nicht immer, aber es schreckt doch sehr ab. Da stimme ich Blackwater zu. Wenn ich mich mit dem Thema beschäftigen will, dann treffe ich meist auf völlig plumpe und fanatisierte Anhänger von diversen Religionsgemeinschaften, die mich missionieren wollen. Ich empfinde es abstossend, wenn Leute behaupten alles mit Sicherheit zu wissen, vor allem wenn es so verurteilend ist.

        Was die Spenden für gemeinnützige Arbeit angeht, so sehe ich es genau so wie ihr. Da wird und muss viel geleistet werden, egal ob es durch Gemeinden, Vereine oder ganz persönlich getan wird. Es ist auch eine Besonderheit dieses Blogs, dass es hier nicht nur um Geld geht. Die weltoffene Position hier ist bemerkenswert.

        Auf das Thema Menschlichkeit können wir uns sicher alle einigen. Und so lange man einem offenen Gesprächspartner hat macht der Austausch auch Freude. Selbst über Bibel & Koran.

        An Jörg: Eine sehr gute Einstellung! Vielen Dank für diese persönliche Erfahrung!

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    2. Ich bin schon seit 1990 nicht mehr Mitglied bei der Kirche. Ich habe aber großen Respekt vor der Arbeit, die von der Kirchengemeinde und auch von Ehrenamtlichen geleistet wird. Daher habe ich den Betrag, den ich der Landeskirche gezahlt hätte, direkt an die Kirchengemeinde per Dauerauftrag gezahlt. Von der Kirchensteuer kommt nur ein Bruchteil direkt vor Ort an. Ich finde es nach wie vor sinnvoll, es so zu lösen

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  8. Hi Black,

    habe nochmal eine konkrete Frage zu deinem vorgeschlagenen ETF- Sparplan mit dem Vanguard FTSE All-World UCITS ETF (WKN: A1JX52). Der ETF ist ausschüttend und somit landen jedes Quartal die Dividende auf dem Konto. Wie handhabst du den Rückfluss dieser Dividende in dein Depot über das 3-Kontenmodell? Über einen einmaligen ETF- Kauf oder führst du jeden Monat den Kauf manuell aus und nicht über einen Sparplan?
    Alternative wäre der neu erschienene All World ETF von Vanguard mit der ISIN: IE00BK5BQT80, welcher thesaurierend ist. Wäre das nicht schlauer als Anfänger diesen zu besparen um die Dividende ganz von alleine wieder im Depot anlegen zu lassen und sich nicht selbst darum kümmern zu müssen?

    Würde mich über einen praxisnahen Tipp von dir freuen!

    Grüße

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    1. Hi Chris, bei der DKB kostet die manuelle Ausführung ja viel mehr als der Sparplan mit seinen 1,50 EUR je Ausführung. Man kann etwas tricksen und einen Sparplan anlegen, ein Mal ausführen lassen und dann wieder löschen. Dies geht auch mit größeren Volumen, so bei Kunden schon gesehen. 🙂 Das ist nun etwas Geschmacksache. Ich selbst sammel jegliche Ausschüttungen auf einem Konto (bunq) und lege über die genannte Möglichkeit (aber mit 3 Ausführungen) wieder neu an. Dahin ist keine Wissenschaft, nur meine eigene Psychologie, keine Sorge. 😉

      Den neuen All-World kenne ich. Das wäre in der Tat noch ein super Tipp diesen zu benutzen, gebe ich Dir Recht! Ich ergänze es im Artikel. Allerdings hat die DKB diesen (Stand 05.09.19) noch nicht als Sparplan!!

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      1. Danke Dir!

        Kann ich denn den Vanguard ETF aktuell bei der DKB kostenlos besparen?
        Dachte ich zahle die 1,50€ pro Order auch bei Sparplänen. Wieso teilst du diese auf drei Orders als Sparplan auf?

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      2. Hi Chris, nein er ist aktuell nicht in der Aktion. Du zahlst 1,50 EUR pro Ausführung. Aber unabhängig vom Volumen. Das macht die DKB enorm günstig ggü. Comdirect und Co., die prozentual vom Volumen berechnen. Die 1,50 EUR gelten bei Sparplänen, Orders können je nach Konfiguration mehr kosten.

        Ich teile die Order auf, weil ich in volatilen Märkten dann drei Einstiegskurse habe. Aber wie gesagt, ist Kosmetik und nur eine Marotte von mir. Jeder hat so seine Ticks 🙂

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      3. Hi Black,

        das „ABER: NOCH hat die DKB diesen ETF nicht!“ stimmt so nicht. Man kann den ETF bei der DKB schon kaufen. Es gibt ihn nur nicht als Sparplan. Die Order kostet bis zu einem Ordervolumen von 10.000 Euro pauschal 10 Euro anstatt der 1,50 Euro wenn man ihn als Sparplan bespart.

        Da ich gerade selbst vor der Frage stehe mit welchem von beiden (WKN: A1JX52 oder A2PKXG) ich anfangen soll, denkst du es ist sinnvoll bei einer monatlichen Sparrate von 1000 Euro direkt mit dem A2PKXG, also thesaurierend, anzufangen? Nachteil ist dabei, dass ich die Anteile manuell kaufen müsste. Falls die DKB ihn in Zukunft als Sparplan anbietet könnte ich es dann umstellen und würde nur 1,50 Euro pro Order bezahlen.

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      4. Ich bespare seit einiger Zeit bei der DKB den SPDR MSCI ACWI UCITS ETF (IE00B44Z5B48), der ist auch sparplanfähig. Vielleicht als Alternative ganz interessant?

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      5. Hier ein Link für unsere Leser dazu: https://www.justetf.com/de/etf-profile.html?isin=IE00B44Z5B48

        Ist etwas teurer mit 0,4%, aber dafür thesaurierend. Es gibt als keine Ausschüttungen die man selbst wieder anlegen müsste, sondern die Erträge bleiben im ETF. (Zinseszinseffekt. An unsere Freunde vom östlichen Mittelmeer: ist nicht haram, der Effekt heisst so, es sind keine Zinsen. ;)) )

        Was ich gut finde, er ist bei der DKB Sparplanfähig. Den hatte ich bisher noch gar nicht gesehen. Wer jetzt denkt, wie soll ich mich entscheiden? Es ist egal, Hauptsache mit einem von den beiden anfangen!!

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  9. Das mit den Spenden in allen Ehren BW. Aber: Was viele angeht, die nach Finanzblogs im Internet suchen, da wird Empathie und Nächstenliebe nicht zu deren Stärken gehören. Und man erwartet von einem Finanzblog auch einfach etwas anderes. Nicht das Rote Kreuz und den Roten Halbmond, auch keine „wir haben geholfen“ Storys. Wenn es um Geld geht sind alle gierig dabei, alle wollen Cash machen. Beim Thema Menschlichkeit, Spenden und Charity gibt es sehr viele Nieten. Um nicht zu sagen Psychopathen. Gerade viele der sehr erfolgreichen Menschen sind erfolgreich, weil sie keine Empathie haben. Es ist bestenfalls antrainiert.

    Bleib du mal wie du bist lieber BW, aber wundere dich nicht, wenn du mit Charity keine oder nur wenig Leute gewinnst. Das wird ein einsamer Kampf.

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  10. Ich schliesse mich zum Thema Glück mit diesen Punkten an. Du bist glücklich wenn…

    1. Du gut einschlafen kannst.

    Guter Schlaf heißt nicht umsonst „der Schlaf der Gerechten“. Wenn du gut einschlafen kannst, ist alles bene.

    2. Du erwartest nicht, dass dich irgend jemand glücklich macht.

    Für dein Glück bist du selbst verantwortlich und das weißt du. Ein schöner Nebeneffekt dieser Erkenntnis ist das Wissen darum, dass du auch nicht die Verantwortung für das Glück der anderen trägst.

    3. Du hast etwas, auf das du dich freust
    4. Es gibt einen Menschen, der dich so gut kennt, dass es fast Angst macht

    5. Du hast keine Angst vor dem nächsten Montagmorgen
    Wer den Montag gut leiden kann, der hat offenbar auch einen schönen Alltag. Besser ist es, denn der Alltag hat fünf Tage pro Woche, das Wochenende nur zwei.

    6. Du bereust keinen Tag in deinem Leben – schlechte Tage sind wertvolle Erfahrungen.

    7. Dir graut es nicht vor deinem Geburtstag

    8. Wenn du einen Durchhänger hast, weißt du, was dich wieder stark macht
    Es ist nicht schlimm, mal einen schlechten Moment zu haben, solange man seine eigene Tankstelle kennt.

    9. Du nimmst dir jeden Tag ein paar Minuten nur für dich
    Wenn du dir selbst Zeit schenkst, ist das ein sicheres Zeichen dafür, dass du dich nicht doooof findest.

    10. Du bist dankbar für dein Leben und deine Gesundheit.

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    1. Jaja stimmt ja, aber vergessen hast du schon noch paar Punkte. Glücklich bist du, wenn du eine Familie hast die dich liebt und die du liebst. Und für mich gehört zu Glück auch mal leckeres Essen ohne Reue. Mama kocht für die ganze Familie und alle sind zusammen essen und reden. Oder eine riesige Tafel Schokolade mit Nüssen. Seit es kühler wird kommt diese Schokosucht.😂 Bauch-Beine-Po machen wir dann wieder im Frühjahr.😂😂😂😂😂😂

      Sind manche Menschen hier im Land vielleicht unglücklich, weil sie nicht essen dürfen? Oder die Familien kaputt sind? Ich glaube schon. 🙃☹️

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      1. „Forschungen haben ergeben, dass 14 von 10 Menschen Schokolade mögen.“

        Sandra Boynton (US-amerikanische Komödiantin und Autorin)

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  11. Hallo zusammen! Schöner Artikel BW. Zum Kontenmodell: Ich habe es für mich mit bunq gestaltet und es sind mehr als 3 Konten, wenn auch keine 25. Die DKB nutze ich nur wegen dem Depot und den ETF. Mit den 3 Konten zu beginnen halte ich für eine gute Idee, aber die meisten werden dann doch eher 4-5 Konten am Ende brauchen. Was meinst du dazu?

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    1. Hallo Markus, es geht erst einmal darum den ersten Schritt zu machen und das 3-Konten Modell umzusetzen. Danach um die Feinheiten. Jeder passt das Modell dann an seine Bedürfnisse an. Manche machen alles mit der DKB und bestellen sich eine zweite und dritte Visa-Karte.(zweites und drittes Kartenkonto) Das ist gerade mit den virtuellen Karten top, da muss auch kein Limit darauf sein.

      Oder man geht zu bunq. Wie viele Konten es am Ende werden hängt auch damit zusammen, wie sehr detailverliebt man ist. Theoretisch kann man bei bunq jede Ausgabe einer Kategorie zuordnen und auswerten.

      Aber wie gesagt, im ersten Schritt geht es im die Basis. Dann erst die Feinheiten.

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  12. ÄoG finde ich auch gut. Ich habe vor langer Zeit eine Doku über die gesehen. Viele setzen sich persönlich ein, obwohl sie es nicht müssten. Ich spende nicht ganz 10% im Monat, dafür aber an Weihnachten etwas mehr. Ab und an bekomme ich dann Berichte über die Lage vor Ort und von einzelnen Ärzten und Helfen. Finde ich sehr gut. In einem Flüchtlingslager war ich noch nicht, das würde ich mich alleine doch nicht ganz trauen. Aber ich denke ich weiss was du meinst.

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    1. Hi Emily, sehr gut wie Du das machst! Man kann natürlich auch Anlässe nutzen, in denen man mehr an andere denkt. Wenn das für Dich Weihnachten ist, dann ist das ok. Was schade ist, wenn man nur ein mal im Jahr an andere denkt. Daher ist die Umsetzung mit dem Kontenmodell so gut, dadurch ist das Thema stärker im Bewusstsein. Was die Flüchtlingslager angeht: Weder dämlich-naiv sein (alle Menschen sind gut) noch sich von Medien ein falsches Bild vermitteln lassen.(es sind nur Verbrecher oder es sind nur arme Menschen) Es ist immer besser sich ein eigenes Bild zu machen. Vielleicht mit ein paar Freunden zusammen, dann fühlst Du Dich auch sicherer.

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  13. Einfach nur geil Black! Für mich eine gelungene Aktion Sparen und Investieren mit Spenden zu verbinden. Deine Mission und sicher werden viele es auch so sehen. Es geht nicht um arm leben und Mönch sein. Es geht um nachdenken. Und wenn jeder etwas macht, ist schon sehr viel getan.

    Ich spende seit etwa 4 Jahren. Seit ich spende, denke ich viel mehr über die Welt und die Menschen an anderen Orten nach. Ich habe immer noch mein schönes und sicheres Leben, gönne mir auch mal was. Aber es fühlt sich viel besser an, weil ich dankbar bin. Es ist genau so wie du schreibst. Probiert es aus Leute!!

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  14. Ich konnte mich nicht entscheiden ob ich euren neuen Artikel lesen soll oder das bunq Update 12 verfolge. Hab mich erst mal für bunq entschieden und lese euch morgen…😂😂

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