N26, Revolut, bunq

 

„The greatest pleasure in life is doing what people say you cannot do.“

– Walter Bagehot

 

 

 

Die Fintechs N26, Revolut und bunq sind die, die inzwischen von der Entwicklung, der Kundenanzahl und der Bekanntheit am weitesten vorne liegen. Und in diesem Fall stimmt auch die Reihenfolge, was die Bekanntheit in Deutschland angeht. Diese Smartphone Banken haben den Markt von hinten aufgerollt, was hier im Lande längst überfällig war. Und sie bieten einen Komfort und technische Leistungen, bei denen sich eine Filialbank im Vergleich wie Banking aus dem Jahr 1990 anfühlt.

Noch vor 20 Jahren gab es in Deutschland 3.500 Banken mit etwa 60.000 Filialen. Heute sind es noch 1.600 mit 30.000 Filialen. Auf dem klassischen Bankenmarkt in Deutschland beginnt das letzte Kapitel. Laut einer Studie (Bankenreport Deutschland 2030 /Marsh&McLennan Comp.) wird es in 10-15 Jahren in Deutschland nur noch 150 – 300 Banken mit einen funktionierenden Geschäftsmodell geben. Die Filialentwicklung wird bis dahin mit -90% prognostiziert. Die Zukunft der Banken wird wohl die der Telefonzellen sein.

Zukunft haben die modernen Fintech Banken. Heute könnte ich einen schönen Affiliate Artikel schreiben, alle drei Smartphone Banken verlinken und die Vor- und Nachteile von N26, Revolut und bunq erklären. Aber Moment mal, ich habe ja gar kein Affiliate Programm mit N26 und Revolut. Sollte ich dieses noch beantragen und dann schöne Werbeartikel dazu schreiben? Ein paar Fakten zusammen tragen, wie es hippe Werbejournalisten nach zwei Tassen Mate-Tee machen und den Text für google optimieren?

Die Antwort lautet NEIN.

 

 

Warum nicht? Das mag sich der eine oder andere jetzt fragen. Und darauf möchte ich heute kurz eingehen.

Die Welt verändert sich. Das ist soweit nichts neues. Aber derzeit in einer rasenden Geschwindigkeit. Immer mehr Menschen wird klar, dass ihr Verhalten auf den Planeten Auswirkungen hat. Um das zu verstehen, sollte man Freitags schon die Schule besuchen. Aber ich möchte hier über niemanden lächeln, der seine Verantwortung erkennt und nicht nur Trittbrettfahrer ist. Wer blackwater.live durchliest, wird schnell merken, dass es hier sehr klar darum geht, sein Leben nicht zu leben, wie wenn es egal wäre wie man lebt. Sondern es geht um die Wirkung oder den Fussabdruck, den wir hinterlassen. Viele Artikel drehen sich darum. Der heute dreht sich um bunq. Aber zur Erklärung, warum ich auf blackwater.live für bunq schreibe, ist dieses Vorwissen wichtig. Geld ist wichtig, wir alle müssen Geld verdienen. Aber noch wichtiger ist, was wir mit diesem Geld machen.

 

Blackwater.live - Ethik und Banking
Eine gute Bank zeichnet sich nicht alleine durch moderne Funktionen oder beste Konditionen aus. Im Jahr 2019 stellt sich auch die Frage, ob wir im Banking einfach so weitermachen wie bisher oder nicht endlich umdenken? Sich auf einer Spendengala mit körperbehinderten Menschen ablichten zu lassen, ist zwar eine beliebte Werbung mancher Banken, aber noch lange kein Umdenken. Höchstens eine gute Tarnung „ewig Gestriger“.

Quelle: gettyimages/istock

 

 

N26 – modern und doch im Gestern

Zu Beginn von N26 war die Story wirklich faszinierend. Eine Bank, über die die Altbanken gelacht haben. Und ich war persönlich auf Veranstaltungen von einer dieser Altbanken und habe erlebt, wie ein Vorstand und die Führungsebene darunter sich über N26 lustig gemacht haben. Mit den gleichen Argumenten, mit denen Jahre vorher auch schon andere über Paypal, Amazon und google lachten. „Was, wie wollen die denn Geld verdienen?“ Sie, Herr Blackwater, wer will denn schon Pushmitteilungen von seinem Konto erhalten?“ Ich wusste damals schon, hier spreche ich mit Leuten, die die New Exonomy nicht verstanden haben. Und das tun sie bis heute nicht. Viele glauben, das Internet wäre ein weiterer Vertriebskanal und mehr nicht. Die eigene Internetkompetenz beschränkt sich oft auf Diätpillen und Amazon – Shopping. Have fun.

N26 hat den Markt gewaltig aufgerollt und mancher hat auch gemerkt, da haben wir wohl aufs falsche Pferd gesetzt. Inzwischen (Sommer 2019) hat N26 ca. 3,5 Millionen Kunden und eine Rekordbewertung von 3,5 Milliarden Euro und zählt damit zu den wertvollsten Fintech Banken Europas.

Leider war die weitere Entwicklung von N26 aus meiner Sicht nicht so erfreulich. Denn statt Innovation, ging man dann dazu über, möglichst schnell wachsen zu wollen. Man holte sich viel Fremdkapital an Bord, baute die N26 App zu einer Vermittlungsplattform für Versicherungen und überteuerte Geldanlagen aus. Dann führte man neue Kontenmodelle ein, die sehr hoch bepreist sind, im Vergleich zu der gebotenen Leistung. Die Zielgruppe änderte sich sehr stark von jungen Banking Revolutionären zu „high-fancy“ Glitzerboys, denen das Geld locker sitzt um bis zu 17 Euro im Monat für ein einziges Konto auszugeben. Es ging salopp gesagt nur noch darum, diese Metal-Karten zu verkaufen. Und bis heute hat sich nichts geändert. Datenskandale, Probleme bei Selbstständigenkonten, Bafin im Haus, IT Probleme. Einfach mal googeln, ich verlinke HIER und HIER heute nur zwei Quellen. Dies ist meine persönliche Meinung zu N26.

 

 

Gut finde ich bei N26:

  • Pionier im Bereich Smartphone Bank.
  • Karteneinstellungen und Push Mitteilungen.
  • Die App ist an sich gut gemacht… aber…s.u.

 

 

Schlecht finde ich an N26:

  • Mehr Schein als Sein. Teure Kontoprodukte mit wenig Mehrwert. Die angebotenen Mehrwerte gibt es woanders für kleines Geld bis umsonst.
  • N26 App ist eine Vermittlerplattform für Investmentlösungen und Versicherungen von anderen Anbietern.
  • Nicht vorhandener Kundenservice, selbst bei der Metal-Mitgliedschaft. Telefonservice fehlt, dafür In-App-Chat mit vorgefertigten Antworten auf Kundenfragen. (Robots??)
  • Keine ethischen Grundsätze was Umwelt, Gesellschaft und Banking angeht.
  • Viel Fremdkapital an Bord. Interessenkonflikte sind vorprogrammiert.

 

 

Ich habe selbstverständlich alles selbst getestet und auch dafür bezahlt. Wir ihr wisst, bin ich weder ein Affiliate-Schreiberling noch ein bezahlter Journalist. Sondern ich weiss von was ich schreibe und bin unabhängig.

N26 ist eine Pionierbank im Bereich Smartphone Banken und das ist ihr Erbe. Sie expandiert schnell, zuletzt auch in den USA. Natürlich kann das Unternehmen wirtschaftlich sehr erfolgreich werden. Aber Stand heute, ist N26 für mich persönlich keine Bank, die ich anderen empfehlen würde.

 

 

Blackwater.live - Metadaten
„Habe ja nichts zu verbergen“. Was passiert mit unseren Daten? Und denen unserer Kinder? Den meisten Menschen ist nicht bewusst, dass Bankdaten ausgewertet werden. Für Vertriebsaktionen und Ansprachen, aber auch zum Weiterverkauf um kostenlose Konten gegen zu finanzieren. Ist es uns wirklich so egal, wo unsere Kundendaten auftauchen? Vielleicht ist es das, in einer Zeit, in der manche Eltern wahllos Bilder von ihren Kindern auf Facebook und WhatsApp posten.

 

 

Revolut – die Jungs von der Insel

Revolut war kaum bekannt, als N26 schon in aller Munde hierzulande war. Inzwischen ist Revolut deutlich größer als N26. Mit über 6 Millionen Kunden weltweit (Stand Sommer 2019) wächst Revolut sehr schnell und hat N26 bei den Features deutlich überholt.

Revolut kann alles, was N26 kann. Aber darüber hinaus gibt es auch einen kostenlosen Handel von US Aktien und ETFs, kostenlose Fremdwährungskonten, den Wechsel von Währungen zum FX Interbankenkurs, deutlich feinere Karteneinstellungen, Flughafen – Loungebesuche und vieles mehr. Wer die Premium- und Metal Konten von N26 und Revolut vergleicht, der merkt, Revolut kostet weniger bei mehr Leistung.

Und Revolut ist ein mächtiges Tool, was das Thema Fremdwährung angeht. Ich kann einfach bis zu 25 Fremdwährungskonten führen und halte so in jeder Währung Geld vor. Alleine diese Konten würden bei einer klassischen Hausbank bis zu 10 Euro im Quartal kosten. Pro Konto versteht sich, falls überhaupt angeboten. Oder kennt ihr eine Filialbank, die beispielsweise für israelische Schekel ein Fremdwährungskonto anbietet? „Israelische was?? Ist das etwas zum essen?“ Ja, genau.

Im Vergleich von N26 zu Revolut würde ich immer Revolut empfehlen. Aber ich habe kein Affiliate-Programm mit Revolut. Warum?

Revolut ist ein Tool und ab und an nutze ich es auch. Aber es ist kein ethisches Unternehmen. Die aggressiven Vertriebsstrategien wurden zu so einem Problem, dass Revolut zurückruderte, Fehler eingestand und sich entschuldigte. Grundsätzlich ist in der Revolut App zwar alibimäßig eine Spendenfunktion eingebaut, aber das Unternehmen hat das gleiche Problem wie N26. Sie müssen schnell wachsen, Fremdkapitalgeber wollen Ertrag sehen, sie haben keine Anti-Dirty-Money Policy. Damit wäre Revolut zwar eine Smartphone-Bank, die ich immer N26 vorziehen würde, aber niemals eine ethischen Smartphone-Bank. Dies ist meine persönliche Meinung zu Revolut.

 

 

Gut finde ich an Revolut:

  • Pionier im Bereich Smartphone Bank.
  • Karteneinstellungen und Push Mitteilungen.
  • Fremdwährungskonten und Interbanken FX Kurs.
  • Kostenloser US Wertpapierhandel.
  • Globale Blitzüberweisungen.
  • Deutlich innovativer als N26.

 

 

Schlecht finde ich an Revolut:

  • Keine ethischen Grundsätze, sondern klassischer aggressiver BWL-Kapitalismus.
  • Keine anti „Dirty-Money-Policy“.
  • Fragwürdige Unternehmenskultur in der Vergangenheit. Hat sich das Unternehmen wirklich geändert, wie von dem SEO Nikolay Storonsky beteuert??
  • Die App ist nicht so komfortabel wie von N26 und bunq.
  • Keine iPad App.
  • Kein Online-Banking über den Internet Browser, nur auf dem Smartphone. (09/2019)
  • Keine Debit Karten, nur Prepaid.

 

 

Wie sich der anstehende Brexit auf Revolut und seine Geschäfte in Europa auswirkt, kann sich noch nicht mit Sicherheit sagen lassen.

 

 

Blackwater.live - bunq

 

bunq – Bank of the free

 

bunq steht für einen völlig anderen Typus von Smartphone – Bank. Hier ging es von Anfang an zwar um modernste Features, wie auch bei N26 und Revolut, aber auch um ethische Grundsätze und sauberes Geld. bunq ist nicht gegründet worden, um schnelles Geld zu verdienen. Dem Gründer Ali Niknam ging es darum, etwas zu verändern. Er ist bereits Milliardär mit einem anderen Unternehmen, der niederländischen TransIP. Ali Niknam ist ein Visionär und wollte ein Banking schaffen, welches keine kostenlosen Konten anbietet und durch ethisch fragwürdige Geschäfte quer finanziert. Außerdem sollten keine Kundendaten verkauft werden, eine Praxis, die sehr weit bei Banken verbreitet ist. Stand heute (09/2019) hat bunq keine Fremdkapitalgeber an Bord, sondern die Aufbauphase wird durch Ali Niknam finanziert. Und der gibt in Interviews immer wieder das Statement, dass er Geduld hat und mit bunq das Banking langfristig verändern will und nicht nur schnelles Wachstum erreichen möchte. Das klingt doch sehr sympathisch.

bunq hat viele innovative Lösungen zum Moneymanagement eingeführt. Ein reiner Artikel nur über bunq könnte leicht das 20-fache an Zeichenlänge dieses Artikels umfassen. Daher kann ich nur jedem empfehlen, bunq selbst kennen zu lernen. Wer jetzt schon weiss er/sie/es will dies tun, einfach hier klicken: b u n q

bunq steht für Verantwortung im Umgang mit Geld und das man sich Gedanken macht, was mit dem eigenen Geld auf dem Konto passiert. Bei Plasiktüten denken heute viel mehr Menschen nach, als noch vor 10 Jahren. Oder beim Spritverbrauch des eigenen Autos, in welches Land ich in den Urlaub gehe, ob ich durch Spenden anderen Menschen helfen möchte und vieles mehr. Bei klassischen Geld Themen ist diese Denkweise leider (noch) selten zu finden. Aber auch hier sollte folgerichtig ein Umdenken erfolgen.

bunq ist die einzige Smartphone Bank, mit der ich ein Affiliate Programm habe. Aber so fair wie bunq ist, hat niemand ein Nachteil über Blackwater.live dort einfach mal Kunde zu werden. Du erhältst 10,00 Euro und ich erhalte 10,00 Euro, wenn Du dort Kunde über Blackwater.live wirst. Völlige Transparenz. Und selbst wenn mir jemand schreibt, für die Vermittlung von Konten bekommst du bei uns 50,00 Euro, Blackwater.live vermittelt nur, was zu dem Wertesystem von Blackwater.live passt. Und dieses lautet, dass es nicht egal ist, was mit unserem Geld passiert, wie es anderen Menschen geht und was mit dieser Erde in Zukunft geschehen wird.

 

 

Gut bei bunq finde ich:

  • Modernste Smartphone Bank Funktionen.
  • 25 IBAN Konten.
  • Smartphone- und Ipad – App sowie klassisches Online Banking.
  • Enorm viel Liebe zum Detail in der App.
  • Den mit Abstand besten Kundenservice. Durch bunq selbst oder…
  • Das Together Forum. Eine echte Community von bunq Kunden, die sich helfen.
  • Ethische Wertgrundsätze was „dirty money“, Kundendaten und soziale Verantwortung angeht. bunq hat ein Versprechen abgegeben, dass Kundendaten niemals in irgend einer Form weitergegeben werden. Zitat: Ali Niknam, bunq CEO: „Man kann sehr viel Geld machen, wenn man die Transaktionsdaten der Kunden verkauft. Wir machen das nicht.“
  • Deutlich innovativer als N26 und Revolut in der Entwicklung und Veröffentlichung von Features.

 

 

Schlecht bei bunq finde ich:

  • Ich bin kein Fan der Farben der Mastercards. Ist aber Geschmacksache und dank Apple- und Google Pay fast schon wieder egal.
  • Es gibt noch kein Depot.
  • Es gibt noch keine Kredite. Eine saubere Gegenfinanzierung wäre doch denkbar?

 

 

bunq hat alles, was eine moderne Smartphone Bank braucht, aber die genannten Punkte wären wünschenswert. Schliesst man sich zu zweit zusammen oder als Gruppe, dann kann man die Joint- oder bunq Pack Mitgliedschaft nutzen und zahlt nur 4,99 EUR pro Kunde im Monat. An dieser Stelle muss ich erwähnen, dass es hier um die Abrechnung geht. Niemand hat Einblick in die eigenen Finanzen.

Das hört sich jetzt merkwürdig an, aber in manchen Foren schreiben Leute, sie würden niemals mit jemand ein Konto teilen. Wie so oft in unserer Zeit, sind manche Menschen nur begrenzt aufnahmefähig was Informationen angeht. Daher schreibe ich es an dieser Stelle nochmal deutlich und werde es auch im Podcast erwähnen. Es geht um die Abrechnung, nicht darum Finanzdaten etc. mit jemanden zu teilen!!

Selbstverständlich gibt es auch Gemeinschaftskonten bei bunq. Und zwar mit bis zu 100 Leuten. In der App sofort erstellt und genauso schnell geteilt. Als Girokonto oder als Sparkonto. Keine billigen Shared Spaces wie bei N26, sondern echte Konten.

Die bisherigen Artikel zum Thema bunq findet ihr hinter den Links. Sie öffnen sich jeweils unter einem extra Fenster und ihr könnt sie euch in Ruhe durchlesen.

 

 

 

 

Für einen kleinen monatlichen Beitrag, bekommt man eine Menge geboten, was ich selbst mit meinen Artikeln auf Blackwater.live nicht alles erwähnen konnte. Aber alleine durch die Anzahl der Konten, die drei Maestro- oder Mastercards, die 10 kostenlosen Bargeldverfügungen an Geldautomaten weltweit, Transferwise zur Währungsumrechnung bei Überweisungen, keinen Fremdwährungsaufschlag bei Kartenzahlungen und vieles mehr macht sich diese Gebühr bezahlt. Und bedenkt nochmal, bunq ist eine ethische Bank. Das sollte uns etwas wert sein.

Und wie heisst es so schön beim Datenschutz: „Wenn etwas umsonst ist, bist Du das Produkt.“

 

 

 

 

Ich habe in den anderen Artikeln schon einiges zu bunq geschrieben, möchte euch aber durch einige weitere Screenshoots zeigen, wie viel Detailarbeit in der bunq App steckt. Kein Vergleich mit N26, Revolut und Co.

 

 

Die Bilder habe ich mit kleinen Erklärungstexten versehen. Ihr könnt euch durchklicken. Die App ist im Dunkelmodus, es gibt auch einen hellen Modus, je nach Tageszeit.

 

bunq ist insgesamt die Smartphone Bank, die ich gerne empfehle. Die modernen Funktionen, die Liebe zum Detail, die Ethik Policy und eine Mitglieder Community in dem Mitglieder Forum together, die wirklich einzigartig ist. Bei bunq sind nicht nur Menschen Kunden, die eine supermoderne Bank möchten, sondern Menschen, denen Ethik wenigsten 5 Euro im Monat wert ist.

Ein Girokonto kostet eine Bank Geld, das wird in Deutschland leider selten verstanden. Durch die „Geiz ist Geil“ – Mentalität und weil Banken über Jahre Girokonten mit unethischen Geschäften, Kundendatenverkauf, Provisionsvertrieb und anderen Praktiken quer finanziert haben, denkt heute jeder, ein Konto muss kostenlos sein.

Kostenlos wie die Plastiktüte an der Supermarktkasse – bis vor kurzem. Bis irgendwann Menschen gemerkt haben, was da eigentlich passiert.

 

 

Blackwater.live - Islamic Banking
Viele Grundsätze des Islamic Banking finden sich auch in ethischen und humanistischen Grundsätzen wieder. Ein Beispiel: „Gläubig ist niemand, der sich satt isst, wenn sein Nachbar an seiner Seite hungert.“ ( Ibn Abbas** ) Die Frage ist immer, was tun wir wenn keiner zusieht. Bei gläubigen Menschen stellt sich diese Frage nicht. „Er ist mit dir, wo immer du bist und er sieht jede deiner Taten.“ – Sure 57:4, Quran (Ein Beispiel, findet sich auch in der Thora und damit in der Bibel)

**  ʿAbdallāh ibn ʿAbbās (عبد الله بن عباس‎; geboren 619 in Mekka; gestorben um 688 in Ta’if), im Überlieferungswesen im Allgemeinen als Ibn ʿAbbās zitiert, war ein Cousin des Propheten Mohammed und gilt als einer der ältesten Exegeten des Korans. Aufgrund seiner großen Bedeutung als religiöse Autorität hat er den Beinamen ḥabr al-umma („Gelehrter der Umma“) erhalten. Seine Überlieferungen werden sowohl von Sunniten wie von Schiiten respektiert.

 

 

Ethisches Banking, Islamic Banking (IB)

Vor einigen Monaten hatte ich bereits schon einmal über das Thema Ethik Banking und Islamic Banking geschrieben. Es ist sehr auffällig, dass diese Werte in den meisten Punkten deckungsgleich sind. Auf Blackwater.live haben sich im Laufe der Zeit viele Menschen gemeldet, denen Ethik als solches wichtig ist oder Muslime, die Hilfe bei der Umsetzung ihrer Bankgeschäfte suchen. Ich wusste als Ex-Banker durch einige Freunde schon vorher einiges über die Grundsätze des Islamic Banking, habe aber erst durch die vielen Mails von Muslimen angefangen mich noch tiefer einzuarbeiten und die Grundlagen zu erforschen.

Ein kleiner Auszug aus den Islamic Banking Standards: Verbot unethischer Geschäfte (arabisch Harām): Waffenhandel, Drogenhandel, Tabak, Alkoholkonsum, Schweinefleisch, Prostitution und Pornografie. Bankgeschäfte dürfen diese Geschäfte nicht zum Inhalt haben. Das absolute Zinsverbot (arabisch riba): Finanzkontrakte dürfen keine Zinsen tragen. Verboten sind deshalb alle Kredit- und Einlagengeschäfte, aus denen Kredit- oder Habenzinsen resultieren. Zulässig sind jedoch Mieten oder Leasinggebühren.

 

Jemand der sein Leben und seine Handlungen reflektiert, wird wohl kaum bewusst sich in Geschäfte verwickeln, die mit Waffen, Drogen, Prostitution oder dem Leid von anderen Menschen zu tun haben. Und dass es nicht so gesund ist Schweinefleisch zu essen, darüber gibt es inzwischen genug Studien und Berichte. Alleine durch diese kurze Überlegung wird doch schon klar, warum wir so eine hohe Schnittmenge im Bereich Islamic Banking und Ethisches Banking haben.

Ich will an dieser Stelle in einem Artikel über bunq auch nicht zu weit ausholen. Aber Christen, die ihren Glauben ernst nehmen, haben die gleichen Grundlagen was diese Themen angeht, auch wenn das manchen wohl nicht ganz klar zu sein scheint. Vielleicht ist es an der Zeit, sich damit einmal genauer auseinander zu setzen. Mehr dazu vielleicht ein anderes Mal auf dem Blog.

bunq ist ideal für Muslime, die eine moderne Smartphone Bank suchen und sich über Islamic Banking Standards Gedanken machen. Banken die sonst Islamic Banking anbieten, sind in der IT oft sehr veraltet, was wenig Freude macht.

Ich möchte heute abschliessend noch aufzeigen, für wen bunq insgesamt die richtige Bank ist und für wen dies nicht der Fall ist.

 

Blackwater.live
Und wie geht es jetzt weiter?

Quelle: gettyimages/istock

 

 

Bin ich bei bunq richtig? Oder doch eher bei N26 oder Revolut?

bunq ist nicht die richtige Bank wenn:

 

  • Du auf „high-fancy“ stehst. Also auf Marketing ohne viel dahinter, Metal Karten mit wertlosen Versicherungen oder auf Prestige und Show.
  • bunq ist nicht die richtige Bank, wenn Du kostenlose Konten um jeden Preis willst und Dir egal ist, was Deine Bank mit Deinem Geld macht.
  • bunq ist nicht die richtige Bank, wenn Du gerne dauernd Werbung bekommen willst, Telefonanrufe, Verkaufsgespräche und dummes Gerede von angeblichen „Beratungsgesprächen“.

 

 

bunq ist die richtige Bank wenn:

  • Du ein supermodernes Fintech suchst, also eine Smartphone Bank mit vielen Funktionen, die aber zugleich eine ethische Bank ist.
  • Wenn Du Deine Verantwortung auch beim Banking erkennst und etwas ändern möchtest. Denke an das Beispiel „Plastiktüten“.
  • Du ein perfektes Moneymanagement suchst mit der Möglichkeit viele Konten dafür zu nutzen.
  • Du unser 3-Kontenmodell umsetzt und noch verfeinern willst. Was das ist? Schau hier nach: 3 Tipps für Deine Finanzen.
  • Du Apple Pay und Google Pay liebst. Hat bunq natürlich beides. Metal Cards sind sowas von vorgestern.
  • Du Gemeinschaftskonten mit bis zu 100 Personen in 2 Minuten erstellen willst.
  • Du ein unkompliziertes Geschäftskonto suchst.
  • Du Teil einer Banking Community sein willst. Stichwort: „together“.
  • Du gerne Banking auf dem Smartphone, Tablet und klassisches Online Banking suchst.
  • Du gerne im Ausland ohne extra Umrechnungsgebühren und zum besten Kurs mit der Karte Geld abheben und bezahlen willst.
  • bunq ist die richtige Bank, wenn Du Muslim bist und daher keine Zinszahlungen erhalten möchtest und eine nach Islamic Banking (IB) Regeln saubere Bank willst.
  • bunq ist die richtige Bank, wenn Dir der Schutz Deiner Daten wichtig ist.

 

 

bunq ist die Fintech Bank, die ich aufrichtig und gerne weiter empfehle. Und ich glaube daran, dass es immer mehr Menschen gibt, die gerne Verantwortung übernehmen und diese alte Banking Welt hinter sich lassen, die bekanntlicherweise so viel Schaden angerichtet hat. Private Bankgeschäfte sind natürlich nur ein kleiner Teil des Problems. Aber wie viel unethische Geschäfte wurden hier durchgeführt, wie viel Schaden durch Provisionsvertrieb angerichtet.

Wenn Du also Lust hast bunq auszuprobieren, dann folge einfach dem liebevoll platzierten Affiliate Link. Du bekommst 10,00 Euro und ich auch. Bisher sind meines Wissens nach alle Menschen bei bunq geblieben, denen ich bunq empfohlen habe. Und ich bekomme jede Woche Mails von zufriedenen bunq Kunden.

 

 

b u n q

 

Wenn Du dieses Bild siehst, bist Du richtig. Arabisch ist eine der Sprachen der UNO und eine Weltsprache. 300 Millionen Menschen sprechen sie als Erstsprache und ja, die meisten davon sind sehr nette Menschen. 🙂

Blackwater.live

 

Diesen Artikel habe ich geschrieben, um das Thema bunq wieder einmal zu diskutieren. Es erreichen mich dazu auch immer viele Emails mit Fragen, die ich gerne beanworte. Das kostet Dich nichts, aber mich etwas Zeit für die Beantwortung. Daher wäre es super, wenn Du bei Fragen diese einfach unter den Artikel schreibst. Dort beantworte ich und andere sie dann auch, aber dann haben viele etwas von der Lösung.

 

 

 

„Few men think, yet all will have opinions.“  – George Berkeley 1713

 


Updates:

Bei dem Stichwort „Dirty-Money-Policy“ geht es nicht um Geldwäsche (Herkunft der Gelder) sondern darum, wie Gelder „geparkt“ /angelegt werden. Auf Geldwäsche wird verpflichtend bei allen geprüft, aber was Geschäfte wie Waffen, Rüstung etc. angeht, so steht es Banken frei wie sie handeln.

57 Kommentare zu „N26, Revolut, bunq

Gib deinen ab

  1. Hi blackwater, ein echt toller Blog und auch der Artikel gefällt mir sehr gut. Ich finde es schön das es auch noch Menschen gibt die bei den Finanzen die Ethik nicht aus dem Blick lassen. Eine kurze Anmerkung hätte ich da jedoch, du müsstest mal dein CSS fixen denn einige Stellen lassen sich absolut nicht lesen da die Schrift über den Bildern liegt.

    In einem Anderen Beitrag ging es mal um die Gebühren bei Kartenzahlungen, hierzu hätte ich eine nette Lektüre die die Gebühren für Bahrzahlung und verschiedene Kartentypen analysiert hat. Leider scheint es auch heute noch so zu sein das Visa und Mastercard am meisten Geld verlangen weswegen dann auch einige Läden keine Kreditkarten akzeptieren. Ich hoffe das sich dort in geraumer zeit noch das ein oder andere ändert denn letztlich zahlt der Kunde die Kosten für die Transaktion. Unterschied hier zum Bargeld ist das dort die Kosten oft nicht gesehen werden… https://www.bundesbank.de/de/aufgaben/themen/studie-zahlungen-mit-bargeld-sind-schnell-und-guenstig-776512

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  2. Zwei Fragen zum Artikel:
    – Bunq bietet eine Travel-Card ohne laufende monatliche Kosten an, nur einmalige Kosten 9,99€. Fallen diese 9,99€ nach Ablauf der Gültikeit (3-4 Jahre) erneut an?
    – Gibt es die10€ Affiliate auch für die Travel-Card?

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    1. Für die Travel Card gibt kein Affiliate vermute ich doch mal stark, da würde bunq drauf zahlen. Wenn man eine neue Karte braucht kostet es. Logo. Eine Karte ohne Auslandseinsatzgebühren und mit besten Umrechnungskurs, was soll bunq noch verschenken und gleichzeitig ethisch sein?

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  3. bunq macht für mich insgesamt am meisten Sinn. Für die 5 Euro im Monat bekommt man wirklich was geboten. Die Konten, die Spitzenmässige App auf Smartphone und Tablett + Online Banking. Und dann noch die Themen Datenschutz und Ethik, da ist N26 und Revoltut für mich raus. Bei bunq habe ich Transferwise integriert und kann 10 mal an allen Automaten weltweit Cash ziehen, passt. Aber durch Apple Pay wurden die echt zu meiner Hausbank und ich könnte mir nicht vorstellen wieder in die 90er zurück zu gehen. hehehe

    PS: Ich habe mal bei einer Sparkasse in der Vertriebssteuerung gearbeitet. Is schon ne Weile her. Aber mich wundert nicht wenn mehr und mehr Leute von solchen Unternehmen weg wollen. Abverkauf bis der Doc kommt. Kann eure Artikel zu dem Thema voll nachvollziehen.

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    1. Danke für diesen Kommentar, ich mache mir inzwischen ernsthaft Gedanken unser Depot und das meiner Eltern zur dkb zu übertragen. Sind keine Peanuts, aber nach allem was ich hier und beim Wesir gelernt habe, fühle ich mich sicher genug es selbst in die Hand zu nehmen. Ich bin sehr froh über so viel Aufklärungsarbeit. Danke an die Blogger!

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      1. Tu es! Die Filialbanken leben nur noch von der Angst der Menschen, die Dinge selbst in die Hand zu nehmen.

        „Aufklärung ist der Ausgang des Menschen aus seiner selbstverschuldeten Unmündigkeit. Unmündigkeit ist das Unvermögen, sich seines Verstandes ohne Leitung eines anderen zu bedienen. Selbstverschuldet ist diese Unmündigkeit, wenn die Ursache derselben nicht am Mangel des Verstandes, sondern der Entschließung und des Muthes liegt, sich seiner ohne Leitung eines anderen zu bedienen.“ – Immanuel Kant, 1784

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      2. Hallo nv, mach es. Es ist wirklich sehr einfach und wenn Du Fragen hast, mail einfach kurz durch oder noch besser, schreib sie wenn möglich hier in den Kommentarbereich. Du brauchst nichts anderes als ein Welt-Portfolio nach „Risikokuchen“ gewichtet. Wenn Du gerne dann doch etwas tun willst weil es Dich in den Fingern kribbelt, dann nicht beim passiven Depot. Dann kannst Du mit einem kleinen Betrag Risikokapital FX traden. Bei manchen geht das Kribbeln dann weg, bei anderen geht es erst richtig los.

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    2. Hi Ex-Sparkässler und willkommen. Es sind einige Ex-Banker auf dieser Seite ab und an unterwegs. Interessanterweise alle mit den gleichen Erfahrungen und Aussagen. Das sollte genug der passiven Leser zum Nachdenken bringen. Wobei ich ja immer vermute, dass die meisten Leser von mir eh schon alle bei Direktbanken und Fintechs sind.

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  4. War letzt in einem Laden. Nur EC Karte. Alles andere zu teuer. Habe versucht zu erklären, dass es nicht mehr stimmt wegen EU und so. Das traurigste ist einfach, dass diese Leute einem nicht zuhören und dann ankommen mit man hätte keine Argumenten, obwohl sie die einfach nicht hören wollen, weil sie sich nicht mit ihren decken. Was ein langer Satz, aber ich hoffe es ist verständlich xD

    Ich hasse Eceeeeeh Karte😂😂

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  5. Sehr schöner Artikel, vielen Dank!

    Ich fahre seit einiger Zeit auch mehrgleisig mit meinen Banken.
    Die DKB ist meine „Schaltzentrale“, hier geht eigentlich alles ein und auch wieder in Form von Daueraufträgen oder Lastschriften aus. Mein Konto für die alltäglichen Zahlungen habe ich bei der ING. Hier geht’s mir weniger um die strikte Trennung von „Spaßbudget“ und Geld für den Lebensunterhalt. Ich führe sehr penibel ein Haushaltsbuch, da hab ich immer den Überblick. Es geht mir mehr um die Sicherheit meiner Karten sowie meiner IBAN bei der DKB. Dadurch, dass die DKB mein Gehaltskonto ist, habe ich sowohl beim Dispo sowie auch bei der VISA Kreditlinie ein recht hohes Limit. Diese möchte ich mir für Notfälle bewahren und auch nutzten können, auch wenn der Geldbeutel mit den Karten drinnen mal geklaut werden sollte. Sozusagen als Backup. Mein Depot führe ich bei der comdirect und Tagesgeld liegt bei Rabo.

    Für mein Ausgabenkonto habe ich versucht bunq zu verwenden. Ist natürlich schon sehr bequem, vor allem das Aufladen mit Kreditkarte und ApplePay. Leider bin ich im Alltag kläglich damit gescheitert. Das lag zum großen Teil an der fehlenden Girocard. „Girocard only“ ist doch leider in kleineren Geschäften schon noch sehr verbreitet. Und damit meine ich wirklich nur Girocard, nix Maestro oder V-Pay.

    Die Umsetzung von bunq ist super, die Idee dahinter sowieso. Leider für mich ohne Girocard nicht praktikabel. Natürlich kann man sich vorher darüber informieren ob Kreditkarten und/oder Maestro akzeptiert wird, bequem ist das allerdings nicht.
    Das Gleiche mit der NL IBAN. Natürlich kann man sich mit Dritten darum streiten die IBAN zu akzeptieren. Eigentlich müssen sie diese ja sogar akzeptieren. Aber leider nicht praktikabel für mich. Ich schaffe mir damit Probleme, die ich mit DE IBAN einfach nicht habe.

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    1. Ich stimme zu, die typischen deutschen Probleme “girocard only” und nur deutsche IBAN wird akzeptiert, können nerven. Aber mir geht es inzwischen um das Prinzip. Ich bin der Verbraucher/Kunde, die wollen mein Geld. Daher drehe ich den Spiess konsequent um. Wenn es heisst “nur Girocard”, dann lasse ich alle Waren liegen und verlasse das Geschäft. Nur DE Iban? Dann sage ich, ich habe nur dieses Konto und lt. EU Recht ist dies zu akzeptieren. Und damit bin ich sehr erfolgreich. Wir müssen uns als Verbraucher im Jahr 2019 nicht alles bieten lassen!

      Inzwischen tut sich dank Apple Pay eine Menge. Man kann bei fehlender Akzeptanz auch mal deutlich im Laden sagen, “wir leben im Jahr 2019” und den Kopf schütteln.

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    2. Genau das Thema wollte ich hier auch mal ansprechen.
      Finde bunq sehr interessant, und könnte mir vorstellen, komplett zu wechseln. Jetzt brauche ich aber zwingend eine Girocard, da man in der Kantine auf der Arbeit seinen Ausweis nur per Girocard aufladen kann. Was kann man da machen? Gibt es irgendwelche Anbieter, die nur Girocards anbieten, ohne Girokonto? Ggf. auch kostenpflichtig? Oder würde es für diesen speziellen Fall dann doch auf ein Zweitkonto bei einer deutschen Bank hinauslaufen?

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      1. Das würde mich auch interessieren.
        Hab einige Zeit auch meine bunq Mastercard für alle alltäglichen Sachen verwendet und die ING Girocard nur noch, wenn sonst halt nichts geht.

        Bewusst entscheide ich mich auch dagegen in Geschäften zu kaufen in denen nur Girocard geht. Manchmal merkt man da aber einfach erst an der Kasse. Oder eben im Restaurant wenn man nunmal schon gegessen hat.
        Dabei empfand ich es immer lästig meinen „Girocard Kontostand“ im Auge zu behalten. Ist da noch genügen drauf wenn man mal drauf angewiesen ist etc.
        Ich bin dann dazu übergegangen einfach mein Konto bei der ING wieder auf einen fixen Sockelbetrag aufzufüllen wenn mal eine Girocard Zahlung angefallen ist.

        Das hat alles auch funktioniert, verursachte aber in Summe einfach mehr Arbeit, als wenn ich einfach generell ING Girocard und VISA benutzt hätte.

        Eine Stand-Alone Girocard gibt es meines Wissens nach (leider) nicht.

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      2. Girocard als Einzelprodukt gab es mal mit der 11Bank. War wirklich ne coole Sache. https://www.bank11.de/kreditkunden

        Leider haben die inzwischen keinen Rahmenkredit mehr. Damit war Karte verbunden. Wenn man nicht im Minus war, kostete es auch keine Zinsen. Aber mal googlen wer sonst noch Rahmenkredite mit Girocard anbietet. Ikano Bank vielleicht?

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    3. Die Deutschen zeichnen sich im Durchschnitt vor allem dadurch aus, sich gegenüber anderen Nationen überlegen zu fühlen – und das obwohl wir, was z.B. unseren Zahlungsverkehr betrifft, eher gestrig und rückwärts gewandt sind und Behördenbürokratie immer noch zum größten Teil unnötig auf Papier stattfindet. Ich wundere mich bis heute darüber, dass man tatsächlich die Steuererklärung digitalisiert hat – und das in Deutschland, unglaublich.

      Ich kenne das aus meinem beruflichen Alltag nur zu gut. Ich bin in der Automobilentwicklung und beobachte seit Jahren, wie meine Zunft die junge amerikanische Konkurrenz (Tesla & co.) müde belächelt. Ich sag euch was: die werden uns den Rang ablaufen. Die Jungs da drüben sind innovativ und haben ein offenes Mindset. Während wir fett und träge in unseren Firmen sitzen und die Dinge genau so machen, wie wir sie immer schon gemacht haben.

      Ich persönlich bin mittlerweile zu folgendem übergegangen: ich trage nur noch meine Revolutkarte und die DKB Visa (als Backup) mit mir herum. Wenn ich in einem Geschäft stehe, das nur Girokarten akzeptiert, bedanke ich mich an der Kasse freundlich und mit dem Hinweis, dass ich dann nochmal wiederkomme wenn das Geschäft seinen Zahlungsverkehr modernisiert hat und dass ich bis dahin bei Amazon bestelle.

      Es bringt nichts, den Geschäften entgegen zu kommen indem man sich nach deren Vorgaben richtet. Die haben sich nach unseren Wünschen zu richten, WIR sind die Kunden.

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      1. Ich kann Dir hier nur bedingt zustimmen.
        Ich denke nicht, dass sich ein Großteil der Deutschen für was Besseres hält.
        Eventuell mag das für die „oberen Zehntausend“, wie man so schön sagt, zutreffen, aber ich denke nicht auf den Otto Normalverbraucher.

        Die Girocard funktioniert einfach immer. In Deutschland sowieso und im Ausland durch ein Co-Branding auch fast immer. Es gibt also gar keinen Grund sich damit auseinanderzusetzen, von den Bankgebühren bei den Filialbanken jetzt mal abgesehen. Natürlich wäre es wünschenswert wenn sich die Leute mit dem was sie da benutzen auseinandersetzten. Die Frage nach dem „Warum“ ist allerdings berechtigt, da die GC einfach keine Probleme macht.

        Wenn ich in einer Ladenkette oder einem großen Geschäft im Einzelhandel einkaufen gehe achte ich auf die Zahlungsmöglichkeiten. Wenn da nur Girocard angeboten wird kaufe ich da einfach nicht ein.

        Letzten Samstag aber zum Beispiel haben wir dringend ein Geschenk benötigt. Wir haben was gefunden und wollten dann noch Blumen dazu kaufen. Also sind wir in das nächste Blumengeschäft, das von einer älteren Dame geführt wurde. Die Beratung war toll, sie hat sich wahnsinnig viel Zeit für uns genommen, das Gesteck sah toll aus und wurde dann auch noch liebevoll eingepackt.
        Wie man sich denken kann war Kartenzahlung nur mit Girocard möglich, ansonsten nur Bar. Da brauche ich nicht ernsthaft anfangen mit der älteren Dame zu diskutieren warum sie nur GC anbietet und warum kein Visa/Master, prozentualen Gebühren, usw.

        Das ist jetzt natürlich kein alltägliches Beispiel, kommt, zumindest bei uns, aber öfter vor als man denken mag.

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      2. Die Girocard mag zwar funktionieren, aber hat keinen Mehrwert. Ich kann damit keine Meilen oder Membership Rewards sammeln, ich kann die Karte nicht steuern (Sicherheit, alles ist offen), ich kann die Karte nicht online nutzen, bekomme keine Pushmitteilungen und kann noch ewig warten bis ich einen Umsatz im Online Banking mit Details sehe. Kurz, die Girocard ist ein Anachronismus hoch 10. Im Ausland geht sie wenn überhaupt nur in der EU dank Cobranding mit Maestro oder Vpay. Der letzte Schrott. Das haben wir auch nur den Banken zu verdanken, die in Deutschland unbedingt an dem Zeug festhalten wollen anstatt endlich komplett umzustellen.

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      3. Hallo Jay, ich stimme Dir schon zu. Was die Überheblichkeit der Deutschen angeht, so sehe ich es aber etwas anders. Hier spaltet sich die Gesellschaft. Es gibt einige sehr bescheidene Leute, es gibt abgehängte, die aber auch nicht überheblich sind und klar, es gibt diese Oberlehrertypen.

        Die meinst Du wahrscheinlich und die wirken durch ihr Auftreten und Haschen nach Aufmerksamkeit immer sehr überpräsent. Die Sorte sieht man auch öfters im TV. Da muss ich dann auch immer an den Satz denken: „Am deutschen Wesen soll die Welt genesen“.

        Ich vermute es ist leider wirklich so, dass Deutschland durch dieses Denken den Anschluss verpasst und viele Schlüsselindustrien verschwinden, so wie es in den letzten 30 Jahren auch schon passiert ist. Irgendwann können die „Lehrertypen“ dann die verbleibenden staatsfinanzierten Teile der Bevölkerung belehren. Aber wie werden sehen… Denn Deutschland hat auch eine Stärke bislang gehabt, die oft umkalkulierbar war. Nach dem Absturz ging es immer schnell wieder bergauf. Nur meistens braucht es erst einen Untergang dazu. Diesen Satz schreibe ich halb lachend und halb ernst.

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    4. Hallo Martin, die DKB ist ideal wenn man in Deutschland agieren will, ohne dauernd Menschen erklären zu müssen, was die EU-Gesetzgebung zu Themen wie IBAN und Gleichstellung der Zahlungsmittel veröffentlicht hat. Insofern absolut verständlich, wenn Du als Privatmensch nicht gegen die Rückständigkeit Deutschlands im Banking ankämpfen willst.

      Ganz langsam wendet sich das Blatt aber durch all die Arbeit die auch hier im Netz geleistet wird. Man sieht immer öfters Mastercard- und Visaaufkleber, Apple Pay ist auf dem Vormarsch etc. („Vormarsch“ ist ein lustiges deutsches Wort) Die Kriegsrhetorik in unserer Sprache…

      Ich war letztens in einer extrem rückständigen Gegend Deutschlands unterwegs (20K Einwohner „Stadt“ in der badischen Provinz), eine Gegend die in vielen Lebensbereichen nochmal alles topt, was man sonst von Deutschland eh schon so gewohnt ist. Aber selbst auf dem Land kommen immer mehr Menschen auf den Trichter, dass es vielleicht doch ganz clever ist zu Online-Banken zu wechseln und etwas dazu zu lernen statt das dämliche Argument „es war schon immer so“ zu benutzen. Ich verweise immer gerne darauf, dass man mit dieser Denke heute auch keinen Strom und fliessendes Wasser hätte…

      Lange Rede kurzer Sinn: Hoffen wir, die Girocard verschwindet bald in der Mottenkiste der Geschichte. Vielleicht wenn in den nächsten Jahren die ein oder andere Provinzbank aufgrund der EZB endgültig den Löffel abgibt.

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  6. Mein letzter Monat bei der Bank bricht bald an. Wenn ich hier und anderswo so lese, dann habe ich alles richtig gemacht. Bankkunden flüchten zu schicken Fintechs oder Direktbanken. Das sieht man aber schon vor der Kündigung an den Überweisungen zu denen. Paar Monate später gehts dann richtig los. Depot zur DKB, Comdirect. Spielgeld zum N26 und Co. Hier versuchen sie immer die Kunden aufzuhalten und telefonieren hinterher. Geklappt hat es bisher noch nie.😂😂😂😂

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    1. Ende Oktober war das, richtig? Sei froh, alles was ich von Ex-Kollegen höre zeigt was Du schreibst. Beste Zeit das Weite zu suchen…

      Depotumzüge zu Direktbanken konnte man auch vor einigen Jahren schon nicht aufhalten. Aber nachdem es immer mehr wurden, mussten wir damals Stellungnahmen schreiben warum der Kunde nicht blieb. Solange man in Vertriebsbanken noch halbwegs fair arbeiten konnte (vor 2008), konnte man mit Betreuung bei den Kunden punkten. Nachdem aber die ganzen Nötigungen wegen dem Zahlendruck anfingen und die negativen Presseberichte sich mehrten, viel dieses Argument auch weg. Außerdem gibt es immer mehr Kunden, die sich dann doch mal die Depots durchrechnen oder auf Finanzblogs im Internet stossen. Spätestens dann ist es vorbei…

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  7. Bunq habe ich getestet. Schöne viele Features, aber kein echter Mehrwert in meinen Augen. Dafür 96 EUR im Jahr zahlen, ist mir zuviel. Daher habe ich auf FREE gewechselt. Mit einer Kombi von DKB und Revolut bin ich international solide und breit aufgestellt. Und das kostet mich 0 EUR im Jahr. Im Übrigen habe ich auch für den Fall eines „technischen“ Ausfalls einer der beiden Banken vorgesorgt. „Setze nie alles auf ein Pferd.“ So kann ich ruhig schlafen. Wer Islamic Banking braucht, der ist bei den Niederländern für einen Mehrpreis gut aufgehoben. Das sollte den Betroffenen dann auch wert sein.

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  8. Hier ist ja mal was los heute😂😂 Ok sprechen wir über bunq.🧐 Ich mag die auch und würde kotzen wenn die uns mal enttäuschen sollten. Das kann man nie hunderpro ausschliessen. Aber es ist bisher eher unwahrscheinlich. In einer negativen Sache stimme ich dir zu, die Karten sind hässlich. Die neuere Variante ist etwas besser, aber am besten zahlt man mit der Apple Watch oder dem Phone.

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  9. N26 ist wirklicher Schrott. Das war in den Anfängen klasse, danach ging es nur noch abwärts. Berliner Marketinghütte, nicht mehr.

    Revolut habe ich nebenbei. Aber durch das Kontensystem bei bunq sind die meine erste Adresse geworden. Gibt kein besseres Moneymanagement als bunq zu nutzen.

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  10. Schöner Artikel, danke. Eine Frage bleibt noch. Du schreibst:

    Und bedenkt nochmal, bunq ist eine ethische Bank. Das sollte uns etwas wert sein.
    Und wie heisst es so schön beim Datenschutz: „Wenn etwas umsonst ist, bist Du das Produkt.“

    Du machst auch viel Werbung für die DKB. Wie ethisch handelt diese Bank und handelt Sie mit meinen Daten?
    Freu mich schon auf deinen nächsten Beitrag!

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    1. Moin Thorsten, wie schon in dem anderen Kommentar geschrieben, ist die DKB zwar eine Bank die Wert auf Nachhaltigkeit legt (Finanzierung von grünen Projekten, Pflegeheimen etc.) aber keine reine Ethikbank und auch ohne eine explizite Erklärung zum Datenschutz wie bei bunq.

      Natürlich muss ich eines klar sagen: Jede Banken AGB sieht bezüglich dieser Themen verherrend aus. Daher fand ich die Aussage im Podcast des Wesirs damals etwas lustig. bunq ist beim Datenschutz/AGB schlecht, ich bin bei N26.😂

      Die DKB ist das perfekte Tool für einen klassichen Bankkunden. Vom “normalen” Angestellten bis zum Private Banking Kunden. Und Revolut perfekt für Reisende. Aber beide sind eben keine Unternehmen, bei denen Ethik das wichtigste ist. Muss man klar sagen.

      Ich verfolge diese Themen weiter und hoffe hier tut sich in Zukunft noch einiges. Denn es gibt ganz grundsätzlich immer mehr Menschen, denen das Thema wichtig ist.

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  11. Danke für den Artikel! Ich bin selbst Kunde bei Bunq und kann die Einschätzungen daher nur teilen.

    Eine Frage zum Gesamtkontext hätte ich dennoch. Du erwähnst – meiner Ansicht nach völlig zurecht –, dass ein Konto die Bank Geld koste und kostenlose Konten u.a. durch unethische Praktiken querfinanziert werden.

    Wie passt das dann zu den Empfehlungen zur DKB und zu Welt-ETFs, die sich hier ebenfalls finden lassen? Die DKB bietet ja genau das an: Ein kostenloses Konto, das irgendwie querfinanziert werden muss, mutmaßlich durch die windigen Geschäfte der BayernLB (siehe z.B. Fair Finance Guide). Was ist mit den MSCI World-ETFs? Investiere ich hier nicht auch quasi direkt in Rüstungsunternehmen, Atomenergie, Kohleenergie, …?

    Wäre cool, wenn du deine Einschätzung dazu äußern könntest!

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    1. So ist es. Wenn du in weltweit gestreute ETFs investiert bist, ist die Sünde bereits begangen.

      Ich habe mir über das Ethikthema Gedanken gemacht und für mich beschlossen, dass es keine übergeordnete Rolle für mich spielen soll.

      Ich ziehe meine Grenze ganz klar, indem ich nicht gezielt in Unternehmen investiere oder mich als Kunde beteilige, deren erklärter Zweck meinen ethischen Grundsätzen entgegen steht. Deshalb kaufe ich keine Einzelaktien von Rüstungsfirmen.

      Bei allem, was darüber hinaus geht akzeptiere ich, die Dinge nicht in der Hand zu haben. Ich glaube Bunq die Ethiknummer einfach nicht, weil ich nicht glaube, dass sie das Versprechen halten können. Im Zweifelsfall haben die keine Ahnung, welche ihrer Geschäftspartner in was für Geschäfte verwickelt sind.

      Die Ethikgrundsätze bei Bunq sind meiner Meinung nach geschicktes Marketing, das aktuell den Zeitgeist trifft. Der erste Enthüllungsskandal im Sinne von „Bunq hatte mit krummen Geschäften zutun! Kunden enttäuscht!“ wird kommen.

      So ist das mit Versprechen, die beinahe unmöglich zu halten sind…

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      1. Hallo Jay, vielleicht sollte man das Ethikthema nicht beenden, wegen der schwierigen MSCI Thematik. Es gibt ja auch noch den Aspekt des Spendens. So wie schon geschrieben, gibt es keine 100% Lösung. Aber es muss deswegen auch keine schwarz/weiss Entscheidung sein.

        Ob bunq seine Versprechen halten kann, dass werden wir sehen. Das weiss niemand. Aber die bisherigen Statements klingen glaubwürdig auch vor dem Hintergrund, dass es primär (noch?) nicht um Geld alleine geht.

        Wenn dieser Skandal wirklich kommt, dann werden diese Statements so lauten wie Du geschrieben hast. Die Aussagen von Pressesprechern sind immer die gleichen, man muss nur wenige Worte austauschen.😂

        Wir werden sehen und sollte bunq sich so negativ ändern, dann ist bunq natürlich auch keine Empfehlung für Menschen, die Wert auf Ethik legen.

        Aber noch wichtiger bei dieser ganzen Frage ist doch das Handeln des einzelnen. Wir sollten uns es nicht nehmen lassen, auch an andere Menschen zu denken und für sie etwas zu tun, egal wie negativ das Thema besetzt wird. Das beste Beispiel ist doch die Flüchtlingskrise 2015 gewesen. Im Nachhinein hat falsches Handeln der Politik und auch von Flüchtlingen dazu geführt, dass heute gefühlt mehr Menschen Flüchtlinge grundsätzlich nicht leiden können und auch nicht mehr helfen wollen.

        Leiden tun darunter aber auch all die, die nichts dafür können. Worauf will ich hinaus: Uns in Deutschland würde eine differenzierte Ansicht manchmal helfen. Aber wir sind oft in Extremen unterwegs. Teddybären werfen oder Hass, SUV oder Greta. Dazwischen gibt es oft nichts. Es ist verrückt.

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      2. Hi Blackwater,

        du hast absolut Recht, wir leben heute leider in einer Welt der Extreme. Ich lehne diese Denkweise ab, weil ich der Meinung bin, dass man mit extremen Meinungen immer auf dem Holzweg ist.

        Ich versuche einfach, mich korrekt und rücksichtsvoll zu verhalten, solange ich mich und meine eigenen Bedürfnisse nicht völlig in den Hintergrund stellen muss. Ich suche mir bewusst aus, welche Schlachten ich schlagen will und wo meine Opferbereitschaft ihre Grenzen hat und haben sollte – auch unter Berücksichtigung, dass ich Familie und Partnerin habe, denen gegenüber ich auch verpflichtet bin.

        Ich heiße es gut, wenn Unternehmen sich ethische Grundsätze auf die Fahnen schreiben, aber ich genieße es mit Vorsicht und gebe erstmal nicht allzu viel darauf, bis sich herauskristallisiert, dass sie es auch dann noch ernst damit meinen, wenn die Geschäfte mal schwierig werden und die Verlockung groß ist, von den selbst gesteckten Grundsätzen abzuweichen.

        Ich persönlich habe so meine Steckenpferde, wo ich anderen Menschen und auch Tieren etwas Gutes tue. Ich bin zahlendes Mitglied beim hiesigen Tierschutzverein, weil ich der Überzeugung bin, dass die Leute eine wichtige Arbeit leisten. Durch dich, Blackwater, bin ich übrigens auf Ärzte ohne Grenzen aufmerksam geworden und habe mich schon vor einer Weile auf deren Website über ihre Arbeit informiert und meinen monatlichen Obolus eingerichtet.

        Einen Beitrag für Menschen, einen Beitrag für die Tiere – im Rahmen meiner vernünftig abbildbaren Möglichkeiten. Das halte ich für sinnvoll.

        Bei den ETFs habe ich aber bewusst die Entscheidung getroffen, dass die Ethik mir da nicht im Wege stehen darf. Die langfristige Investition in ETFs ist definitiv mit Risiken behaftet, die ich leider eingehen muss weil es Stand heute keine sinnvolle Alternative dazu gibt. Dieses Risiko kann und will ich nicht vergrößern, indem ich auf ethisch korrekte ETFs zurückgreife, denn hier geht es um meine Altersvorsorge und damit spielt man nicht. Da muss ich auch Rücksicht auf meine Familie und meine Partnerin nehmen, denn wenn ich mich „verzocke“, müssten die mir im Zweifelsfall später die Stange halten. Und das wäre, bei allen ethischen Grundsätzen, gegenüber meinen nächsten Angehörigen nicht fair.

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      3. Hi Jay,
        kann deine Argumentation bezüglich ethischer ETFs zwar nachvollziehen, allerdings hat zB der MSCI ACWI ESG leaders Index (https://www.msci.com/www/index-factsheets/msci-acwi-esg-index/08544645) – u.a. ohne Waffen – den „normalen“ ACWI leicht outperformed.
        Bleibt das so? Man weiß es nicht. Und klar da sind dann „nur“ 1235 Unternehmen drin, aber Diversifikation hat ja auch einen abnehmenden Grenznutzen.
        Auch in den ESG Indizes sind immer noch Unternehmen dabei die natürlich nicht alle eine weiße Weste haben. Es bleibt also ein Kompromiss, allerdings einer mit dem ich mich persönlich deutlich wohler fühle.

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    2. Hallo und guten Morgen an alle zusammen! Ich empfehle auch ganz gerne die DKB, dass stimmt. Das Problem ist folgendes: Es gibt keine perfekte Lösung, auch wenn wir alle immer danach suchen. Die DKB tut viel im Bereich Nachhaltigkeit und Umwelt, hat eine extrem günstige Kostenstruktur und ist vermutlich (Stand heute) die beste Online Bank Deutschlands, was das Gesamtpacket angeht. Aber wir haben hier nicht die gleiche Verbindlichkeit beim Datenschutz und den ethischen Themen wie bei bunq, ganz klar.

      Und um auch den erwähnten MSCI World ETF zu nehmen, da sind auch beispielsweise Rüstungsunternehmen dabei. Ich muss also eine persönliche Entscheidung treffen. Mit der DKB und den MSCI ETFs habe ich ein schweizer Taschenmesser, mehr brauche ich eigentlich nicht. Mit Revolut kann ich das noch deutlich erweitern. Aber Ethik steht hier nicht im Vordergrund.

      Wenn ich zu bunq gehe und mir noch ein Depot wo anders anlege, kann ich die Islamic MSCI ETFs raussuchen (die sind ja nicht nur für Muslime gemacht, sondern für alle die so etwas suchen) und habe komplett ethische ETFs, lasse aber (möglicherweise) Performance auf der Strasse liegen, weil gerade unethische Unternehmen oft die top Performer sind.

      Diese Entscheidung kann man niemanden abnehmen. Ich empfehle die DKB und das MSCI Depot, weil man sich die ganze Bankenverkaufsshow sparen kann und die meisten damit bestens unterwegs sind. Aber wer das Thema Ethik bedenkt, wird einen Schritt weiter gehen wollen. Und da kommt dann auch das Thema Spenden ins Spiel etc….

      PS: Die Querfinanzierung des kostenlosen DKB Kontos wird sicher überwiegend über Kreditgeschäfte laufen. Provisionsvertrieb gibt es nicht, teure Filialen auch nicht. Was die Muttergesellschaft BayernLB und windige Geschäfte angeht… bitte googeln Freunde. Hab ich schon erwähnt, dass ich kein Fan von Landesbanken bin?😂

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  12. Hallo Blackwater,

    zunächst herzlichen Dank für diesen und die zahlreichen anderen Artikel zum Thema „Finanzen“ und „Banken“. Wenn ich mich richtig erinner war bunq kürzlich auch Thema im Podcast „Der Finanzwesir rockt“, hat dort aber nicht ganz so gut abgeschnitten, weil es wohl -seitens Alberts- Datenschutzprobleme gab oder gibt (ca. ab Minute 14:40).

    Wie siehst Du das?

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    1. Hi Luto, ich erinnere mich. Und die Empfehlung vom Finanzrocker beim Finanzwesir war dann N26😂😂. Aber Spass beiseite, es ging um die AGB. Und die ist bei allen Banken schlecht. Wie ein Beipackzettel einer Apotheke. Die Vorgehensweise, möglichst alle Optionen offen zu halten, ist bei einer Banken AGB sicher sinnvoll. Nur ist nun die Frage, wem man glaubt. Und hier halte ich bunq bislang schon am glaubwürdigsten.

      Die Datenschutzprobleme im Podcast beziehen sich auf die AGB, aber die ist bei N26 und der genannten Transferwise noch grottiger. Der Wesir ist meines Wissens kein Fintech Kunde, der Rocker testet. Ich kenne als Ex-Banker die Fintechs und Banken schon eine ganze Weile. Auch von innen. Ich hab auch keine Glaskugel, aber unterm Strich sehe ich bunq doch als sehr glaubwürdig, gerade im Vergleich zur N26.

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  13. Revolut ist aber schon auch echt gut und hat seine Daseinsberechtigung. Im Podcast kam es für mich so rüber, als lägen Welten zwischen Revolut und Bunq, das sehe ich rein im Hinblick auf die gebotenen Funktionen nicht ganz so. Die Bunq-App kenne ich natürlich nur von Bildern, muss man dazu sagen.

    Revolut ist auf jeden Fall auch innovativ und entwickelt sich erfreulich weiter. Seit neuestem kann ich da provisionsfrei Aktien an der NYSE handeln, eine echt coole Sache! Vor allem weil ich meine Euro vorher zu Top-Konditionen in USD tauschen kann. Wenn das keine schöne Synergie ist! Sogar der Kauf von Aktienbruchteilen ist möglich, damit man auch mit kleinen Geldbeträgen in teure Einzelaktien investieren kann. (ab 1€ gehts los)

    Ich kann mir denken, wie es weiter geht. Irgendwann kann man vermutlich an allen wichtigen Börsenplätzen weltweit Wertpapiere in der jeweiligen Landeswährung handeln.

    Revolut hat mich schon so weit überzeugt, dass ich das Upgrade vom Premium auf’s Metal Konto gemacht habe, weil ich bei allem was noch an neuen Funktionen kommen mag pauschal dabei sein will.

    Ich habe mittlerweile sogar Spaß am Banking, unfassbar… Früher bei der ollen Sparkasse war das nur die stiefmütterlich behandelte App, die man ab und zu mal geöffnet hat um zu gucken, ob das Geld eigentlich noch da ist.

    Mein aktuelles Kontenportfolio, für die Statistik:

    DKB Cash (mit 2 DKB-Visa Tagesgeldkonten) und Visa Kreditkarte – für Gehaltseingang, Fixkostenabbuchungen und geparktes Geld

    Revolut Metal – für alle alltäglichen Ausgaben (Supermarkt, Online Shopping, Spaß haben, etc)

    FlatEx – für die ETF Sparpläne

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    1. Hallo Jay, ich mag Revolut auch und nutze es auch. Aber das Thema Ethik verschiebt bei mir die persönliche Bewertung zugunsten von bunq. Dazu kommt natürlich auch, dass ich das Thema Kontenmodell und bei vielen Lesern/Kunden Islamic Banking mit bunq besser umsetzen kann. Aber ansonsten keine Frage, wirklich “abgeschlagen” ist nur die N26.😂

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      1. Hi Blackwater!

        Als meine Aufmerksamkeit erstmals auf die Fintechs fiel, stolperte ich zuerst über N26. Zu dem Zeitpunkt hatte ich von Revolut und Bunq noch nichts gehört. Ich war spontan vom „Prinzip Fintech“ begeistert – kein Wunder, als Sparkassenkunde mit 144€ Gebühren im Jahr, für ein Girokonto und eine Mastercard Gold.

        Ich wollte mich spontan bei N26 anmelden, das war rückblickend ein Schnellschuss. Ich hatte aber Glück im Unglück, weil ich an deren Videoident gescheitert bin. Mein Personalausweis ist schon einige Jahre alt und hat einen Kratzer. Auf Grund dessen wollten sie mich nicht legitimieren und sagten mir, dass es leider auch keine andere Möglichkeit der Legitimierung gibt. Ich solle also wieder kommen, wenn ich einen nagelneuen Ausweis habe. Spoilerwarnung: ich kam nicht wieder.

        Erst dadurch habe ich mich mit Alternativen beschäftigt und bin nun froh, dass ich nicht bei der N26 gelandet bin. Für mich hat Revolut nämlich ein echtes Killer-Feature: die virtuellen Einweg-Kreditkarten. Ich war hellauf begeistert von den Möglichkeiten, die sich damit in puncto Sicherheit eröffnen.

        DKB Cash für Gehaltseingänge und monatliche Fixkosten (Miete, Strom, Wasser, Gas…), dazu eine vollwertige DKB-Kreditkarte die ich nur dann nutze, wenn ich wirklich den Verfügungsrahmen als Sicherheit benötige (Flüge, Hotels, Autovermietung), und für alle täglichen Ausgaben das Revolutkonto. Die physische Revolutkarte (gesperrt für Online-Shopping) die ich in der Stadt nutze und eine virtuelle Karte mit eng gesetztem Limit für’s Online-Shopping bei Amazon und Paypal-Zahlungen. Zusätzlich noch virtuelle Einwegkarten für Bestellungen bei Shops, wo ich nur 1 mal oder selten bestellen will.

        Das Aufladen des Revolutkontos über eine hinterlegte Kreditkarte nutze ich bewusst nicht, ich lade es per Überweisung auf. Selbst wenn jemand meines Revolutkontos habhaft wird, ist der finanzielle Schaden auf die paar hundert Euro begrenzt, die auf dem Konto liegen. Derjenige kann dann nicht auch noch die TopUp-Karte belasten.

        Als Sahnehäubchen habe ich mir noch eine abgeschirmte Brieftasche besorgt (TÜV geprüft), damit man mich in der Stadt nicht über die Kontaktlosfunktion beklauen kann.

        Für mich und meine Zwecke ist diese Kombination im Moment echt unschlagbar.

        Ich denke aber tatsächlich darüber nach, meine Freundin bei Bunq anzumelden. Sie ist immernoch für teures Geld bei der Sparkasse und wehrt sich gegen den Wechsel. Nun hat sie für Januar eine Auslandsreise (Nicht-EU Länder) mit ihrer Mutter geplant und hat nun endlich eingesehen, dass sie mit ihrer Mastercard von der Sparkasse nicht gut aufgestellt ist, wenn es um Fremdwährungsgebühren geht. Ich glaube, die Travel Card von Bunq wäre eine gute Option für sie, so als Einstiegsdroge. Die ist kostenlos und wird ihr auf der Reise gute Dienste leisten. Das wird dann hoffentlich zu einem Umdenken führen, so mein Plan. 😉

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      2. Danke für diesen Kommentar! Ist wirklich interessant so einen “Verlauf” mal zu lesen, von der Sparkasse bis zu Revolut. So wird es vielen gehen.

        Ich merke vor allem immer eines: Wenn Menschen sich mal anfangen mit diesen Themen wirklich zu beschäftigen, dann gibt es kein Halten mehr. Von der 20 jährigen Studentin bis zum 80 jährigen Rentner, alle finden durch die vielen Funktionen bei den Fintechs Spass an Geld und Banking. Das man damit auch noch viele Vorteile hat und eine Menge Geld spart kommt dann noch dazu.

        Was Deine Freundin angeht, da wird es sicher nicht anders sein. Nur der erste Schritt muss mal gemacht sein. Ich glaube der einzige Grund, warum Leute noch als Privatkunden bei Spasskass und Co. sind, ist etwas die Bequemlichkeit und weil sie nicht wissen, was inzwischen wirklich alles im Banking möglich ist.

        Was übrigens das Aufladen von Revolut und bunq angeht, da habe ich für alle einen Tipp. Vielleicht mache ich darüber auch mal einen Artikel.

        Man kann beide über Kreditkarte aufladen. Hinterlegt man hier eine Miles and More Kreditkarte, kann man wunderbar Flugmeilen sammeln. Was die von Dir erwähnte Sicherheit angeht: Die Miles and More Karten kann man steuern, d.h. Online-Zahlungen aktivieren, bunq oder Revolut aufladen, Online-Zahlungen wieder deaktivieren. 😉

        Das Thema Karten über NFC auslesen kannst Du vernachlässigen. Hast Du zwei NFC Karten im Geldbeutel, funktioniert das schon nicht mehr. (abgesehen von dem Equipment was jemand braucht, um Deine Karte wegen 25 Euro auszulesen)

        Für alle die nun hier mitlesen: Schreibt bei Fragen einfach hier in den Kommentarbereich. Aber vor allem macht eure alte Filial-Bankverbindung platt und entdeckt die Möglichkeiten im Jahr 2019.😉 Es ist wie aus einem 70er Jahre Traktor in einen Tesla umzusteigen.

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      3. Hi Blackwater!

        Vielen Dank für den Tipp mit der Miles & More Karte – den hatte ich von Dir aber schon abgegriffen. 😉 Du hast in einem Deiner Artikel über Revolut mal in Klammern „Meilen sammeln“ geschrieben und ich habe mich schon per Google informiert, was Du damit gemeint haben könntest. Die Miles & More Karte ist quasi schon in Arbeit. Ich bin etwas enttäuscht, dass die (grüne) Amex für’s Meilen sammeln über Revolut nicht funktioniert, denn die wäre m.E. die beste Option. Da war in der Vergangenheit wohl der Umweg über Curve möglich.

        Amex –> Curve –> Revolut

        Ich konnte allerdings nicht in Erfahrung bringen, ob die Amex-Karten momentan bei Curve funktionieren, da gibt es anscheinend einen schon länger schwelenden Konflikt, weil Amex sich gegen die Verwendung seiner Karten über Curve zur Wehr setzt.

        Mach doch gerne mal einen Artikel und Podcast zum Thema Meilen sammeln über Revolut, das interessiert mich nämlich brennend. Aktuell scheint die Miles & More Karte wohl die beste Möglichkeit zu sein, so zumindest das Ergebnis meiner eigenen Recherchen.

        Auf jeden Fall schonmal ein großes Danke für den Hinweis, dass man die M&M Karte auch sperren und entsperren kann. Das war mir bisher nicht bekannt und macht die Sache nun doch nochmal interessanter.

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      4. Hi Emily! 🙂

        Ja, ist wirklich so… Meine Freundin ist zwar jung (um die 30), aber trotzdem eine klassische Filialkundin. Sie unterliegt dem diffusen Gefühl der Sicherheit, weil die Sparkasse eine Filiale um die Ecke hat, wo ein „Bankberater“ sitzt den wir seit Jahren kennen. Wir kennen ihn natürlich nicht privat oder so, nur aus der Bank. Das ist ein charmanter, witziger Typ, ungefähr in unserem Alter. Das vermittelt ein Gefühl von Sicherheit. Man weiß, wo das Geld ist und dass da ein echter Mensch sitzt, wenn man ein Problem hat.

        Ich habe meine Freundin aber tatsächlich neulich davon überzeugen können, eine monatliche Sparrate in einen MSCI ACWI ETF zu investieren. Da waren mehrere energische Schubser notwendig. Ihr bisheriges Altersvorsorgesystem war das Tagesgeldkonto bei der Sparkasse. 😉

        Ich werde sie schon noch mit den Fintechs warm bekommen. Beziehungsweise zumindest mit der DKB als Hauptbank und einem Fintech als Ergänzung.

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      5. @Jay Unglaubliche Story😂😂, sie weiss dann wo das Geld ist? Ich glaube, es gibt wirklich Menschen, die denken es liegt im Safe der Bank.
        Bei manchen Banken kann ich noch irgendwie verstehen wenn jemand dort Kunde ist, Deutsche Bank vielleicht als Geschäftskonto oder so. Aber Sparkasse? Das kommt mir wirklich vor wie früher die Lindenstrasse auf der Ard.😂😂😂

        Ich habe nur gefragt, weil manchmal wir Frauen bei Geld scheinbar konservativer wie die Männer sind. Geschichten wie diese bestätigen das. Und Konten werden irgendwie von den Eltern “vererbt”. Die waren bei der Bank xyz, dann bekommen die Kids da auch ihr Konto.

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      6. Hey Emily,

        das mit dem Vererben war bei mir aber genau so!

        Meine Eltern sind seit Jahrzehnten bei der Sparkasse. Als ich klein war bekam ich dort dann mein erstes Sparbuch für Kinder, ich glaub das hieß Knax-Sparbuch oder so. Aus jenem Sparbuch wurde als Teenager ein kostenloses Girokonto für Schüler und Studenten, nach dem Studium dann ein kostenpflichtiges normales Girokonto. Ich war so gesehen fast 30 Jahre Sparkassenkunde, obwohl ich noch gar nicht viel älter bin.

        Die Sparkasse hat das mit der Kundenbindung aber damals auch gut angestellt. Man hatte dort sein Knaxsparbuch und bekam eine lustige Spardose. Den Schlüssel zur Spardose hatten die Damen bei der Sparkasse. Am Weltspartag gab’s dort eine lustige Party mit Luftballons und Bratwürstchen. Man ging da als kleiner Stöpke mit seiner Spardose hin, das Geld wurde auf’s Knaxsparbuch eingezahlt, man hat lecker Mampfi bekommen… Das war die ultimative Kundenbindung. Man wurde für 30 Jahre als Kunde gewonnen, zum Preis einer Bratwurst und eines Luftballons pro Jahr. („Oder wir machen was mit Fähnchen!“)

        Man hat das sein Leben lang nicht in Frage gestellt, es war einem einfach in die Wiege gelegt. Wir sind bei der Sparkasse, das ist halt so.

        Ich kann auch ganz ehrlich gestehen, dass es ein komisches Gefühl war, meine Kündigungen bei der Sparkasse einzureichen. Ich war dort Kunde seit ich im Kindergarten war. Da merkt man mal, wie konditioniert man tatsächlich war.

        Bei meiner Freundin ist es genau die gleiche Geschichte, wir haben kürzlich drüber gesprochen. Ihre Mutter ist bei der Sparkasse und deren Mutter ebenfalls. Auch meine Freundin hatte damals das Knaxsparbuch und auch sie war jedes Jahr beim Weltspartag in der Filiale, für Würstchen und Ballons.

        Das sind auch tatsächlich schöne Erinnerungen. Da waren damals viele Kinder dabei und es hat echt Spaß gemacht. 🙂

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  14. Hallooo ich bin schon bei bunq, wurde schon geworben und ich glaube du kennst diejenige😂 Sonst hätte ich deinen schönen Link genommen. Die KT Bank kenne ich auch noch, aber die sind etwa so wie eine Sparkasse, nur für Muslime. Also nicht sehr modern. Ich hoffe sehr bunq bleibt wie es ist. Gefällt mir sehr gut.

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  15. ALso ich will sicher keine Bank als Bank haben (komischer Satz) die mit Waffen und Krieg zu tun hat. Nur wusste ich früher das nicht und habe mich erst mal reinlesen müssen. Danach habe ich in einer Filiale gefragt. Keiner wusste was. Dann kam mal ne Doku im tv und das hat mich so angekotzt, dass ich die Bank gewechselt habe. War dann aber auch erst nix. Jetzt bei bunq und happy. :))))

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  16. bunq ist meine Nr.1. Das war nicht immer so. Ich habe wie du N26 und Revolut getestet. Nach den ganzen Berichten über Datenklau, eingefrorene Konten, Geldabbuchungen und Hilflosigkeit der Kunden hat es mir gereicht. Dann lieber zu einer Bank mit echten Kundenservice. Und da bleibt dann bei den Fintecs nur bunq. Beste Wahl!

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  17. Zum Punkt:
    Keine anti „Dirty-Money-Policy“. (bei Revolut)

    Meine Erfahrung: Ab einem bestimmten Kontoumsatz oder der Erfüllung anderweitigen Kriterien wird bei Revolut das Konto geblocked, d.h. nichts geht mehr. Dann kommt ein möglicherweise langwieriger manueller Prozess mit dem Kundenservice, der alle möglichen Unterlagen sehen will, um die Herkunft des Geldes prüfen zu können bzw. Geldwäsche vorzubeugen. Nach dann vielleicht mehreren Wochen kann man dann wieder auf sein Geld zugreifen. Somit: Bei Revolut gibt es sehwohl eine Geldwäsche-Prüfung!

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    1. Es geht nicht um Geldwäsche wie auch erklärt, sondern wie Gelder angelegt werden. Stichwort: Ethik Banking. Bitte nicht verwechseln. 😉 Deswegen schreibe ich es jetzt nochmal als Ergänzung dazu. Was die Geldwäsche Prüfung bei Revolut angeht, so habe ich die gleiche Erfahrung gemacht.

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      1. Danke für dem Hinweis. Wollte ich schon fragen. Denn ich wurde sehr wohl bei Revolut geblockt und sollte Nachweise über das Geld liefern.

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