Zeit ist Geld? Das Konzept von Primetime.

 

„Those who have knowledge, don’t predict. Those who predict, don’t have knowledge. „

– Lao Tzu, 6. Jahrhundert v. Chr.

 

 

 

Die Lebenserwartung ist die im Durchschnitt zu erwartende Zeitspanne, die einem Lebewesen ab einem gegebenen Zeitpunkt bis zu seinem Tod verbleibt, wobei bestimmte Annahmen über die Sterberaten zugrunde gelegt werden. Diese werden in der Regel mit Hilfe einer Sterbetafel, meist einer Periodensterbetafel, ermittelt, die auf beobachteten Sterbehäufigkeiten der Vergangenheit und auf Modellannahmen für deren zukünftige Entwicklung basiert. Grundsätzlich kann der Zeitpunkt, ab dem die restliche Lebenserwartung ermittelt werden soll, beliebig gewählt werden. Im allgemeinen Fall ist es der Zeitraum, der mit der biologischen Entwicklung des Lebewesens beginnt.

2015 lag die weltweite durchschnittliche Lebenserwartung von Menschen unter der Annahme konstant bleibender Sterberaten bei 71,4 Jahren.[1] 

(…)

Quelle: wikipedia

 

 

 

 

 

Wenn man sich mit Finanzen jeglicher Art beschäftigt, dann werden einem einige immer gleich bleibende Gesetzmäßigkeiten bewusst. Theoretisch sind „Werte“ beliebig reproduzierbar und mit Werten meinen wir Geld. Zuerst geht es also um Reproduzierbarkeit und dann geht es um einen weiteren Faktor, der nicht reproduzierbar aber enorm wichtig ist: Die Zeit.

Zeit kann in den Finanzen für uns arbeiten und sie kann gegen uns arbeiten. Wenn wir auf der Anlegerseite sind, arbeitet die Zeit für uns, wenn wir Geduld mitbringen. Die Geduld ist daher auch eine der Eigenschaften, die einen erfolgreichen Anleger von einem nicht erfolgreichen Anleger unterscheidet.

Wenn wir auf der Kreditseite des Lebens stehen, arbeitet die Zeit gegen uns, da die Zinslast durch den negativ kumulierenden Zinseszinseffekt immer größer wird. In unser aktuellen Zeit ist dieser Effekt zugegebener Weise durch staatliche Interventionen stark abgeschwächt, dafür werden wir bei den Assets (Vermögenspreisinflation) um so mehr zur Kasse gebeten. Einer der Klassiker ist die dumm-dämliche Bankenaussage: „Jetzt ist die Zeit Immobilien zu kaufen!“

Nein, jetzt ist die Zeit Immobilienkredite aufzunehmen. Aber nicht um Immobilien zu kaufen. Nur leider lässt sich dieser Vorgang nicht trennen.

 

Das Problem mit der Zeit ist, dass wir eigentlich keine haben. Sie läuft uns unaufhaltsam davon und wir können nicht mal sagen, wann unser Lebensguthaben aufgebraucht ist. Das erschwert jegliche Planungen und wir können nur mit Eventualitäten arbeiten. Vielleicht werden wir 70 Jahre alt, vielleicht auch 90. Vielleicht sind wir schon morgen tot. Und es ist nicht mal klar zu sagen, was das größere Risiko ist. So alt zu werden oder vorher zu sterben. Fragen wir einen schwer kranken Menschen, werden wir eine andere Antwort erhalten, wie wenn wir einen gesunden 20 jährigen fragen.

Sicher ist nur, die Welt dreht sich auch nach unserem Abgang immer noch und die Zeit läuft weiter, auch wenn es nicht mehr unsere ist.

 

 

 

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Auch nach 2010 ist die Lebenserwartung weiter gestiegen. Über die Qualität dieser Lebenszeit sagen die Statistiken nichts aus.

Quelle: wikipedia

 

 

 

Lebenszeit – ist Zeit Geld?

Manchmal hört man den alten Satz: „Zeit ist Geld.“ Ich selbst habe diesen Satz auch schon benutzt, dabei ist er selten dämlich. Drückt er doch aus, dass Zeit und Geld gleichwertig wären, dass es eine Gleichung ist.

Geld ist ein beliebig reproduzierbares Gut. Manchmal leichter, manchmal schwerer. Aber reproduzierbar ist es allemal. Der bekannte Satz aus einem Hollywoodfilm trifft es ganz gut: „If you can make one Dollar, you can make a Million more.“

Wenn man mit skalierbaren Geschäften und reproduzierbaren Methoden Erträge generieren kann, dann ist das zweifellos so.

Aber Zeit ist nicht reproduzierbar, morgen ist heute schon gestern. Jede gelebte Minute ist für immer und unwiederbringlich vorbei. Und das trifft auch auf unsere ganz persönliche Lebenszeit zu. Aus diesem Blickwinkel betrachtet, scheint Langeweile geradezu grotesk zu sein. Irgendwo auf etwas zu warten und die Zeit „totzuschlagen“ ist blanker Hohn.

Natürlich muss man daraus keine motivierenden und oft sozialistisch klingenden Arbeitssprüche ableiten und sich ständig beschäftigt halten, damit nur keine Langweile aufkommt, weil die Zeit ja so kostbar ist. Das ist auch nicht viel besser. Nein, Zeit will einfach nur geschätzt werden. Der Gegensatz zu Langeweile, ist nicht das Arbeiten und emsiges beschäftigt halten mit Belanglosigkeiten.

Der Gegensatz zu Langeweile ist bewusst erlebte Zeit.

 

 

 

Blackwater.live - falscher Umgang
Manche Menschen tun uns nicht gut. Wenn wir das „Konzept Primetime“ verstanden haben, lehnen wir dankend ab und steigern unsere Lebensqualität dadurch.

Quelle: gettyimages/istock

 

 

 

Primetime – Die bewusst gelebte Zeit.

Zeit bewusst zu leben und zu erfahren ist gar nicht so einfach, wenn wir an unseren Alltag denken. Wir kommen vielleicht von der Arbeit nach Hause und machen uns etwas zu essen und schauen Fernsehen. Ich will das nicht werten oder schlecht reden. Jeder macht mal etwas unbewusst, aus Routine oder Bequemlichkeit. Aber wir geben dieser Zeit damit schon automatisch weniger Wert wie anderen Zeiteinheiten, die wir bewusst erleben.

Oder wir nehmen eine Einladung an, die wir als Pflichteinladung einstufen. Wir müssen diesen oder jenen Kontakt pflegen, diese oder jene Person besuchen. Aber wir wollen es eigentlich nicht.

Bevor wir jetzt weiter denken und diesen Satz durch unser durch Sozialisation erlerntes Verhalten und Denken bewerten, treten wir doch gedanklich einen Schritt zurück. Lassen wir diesen Gedanken nicht automatisiert ablaufen, wie beispielsweise Autofahren oder Zähne putzen.

Wir haben gesagt, dass Zeit, vor allem unsere Lebenszeit, viel wertvoller ist als Geld. Nehmen wir mal an, wir haben reproduzierbar genug Geld. Würde es dann nicht mehr Sinn machen die Einladung, die wir nicht wahrnehmen wollen, auszuschlagen und statt dessen Geld aus Höflichkeit zu zahlen? Das wäre eigentlich nur folgerichtig. Und ehrlich wäre es auch zu sagen, dass unsere Lebenszeit zu kostbar ist. Übrigens gilt das ja auch für die uns Einladenden. Würden wir eingeladen werden, wenn die Gegenseite weiss wie wir denken?

Ein ehrlicher Umgang müsste also so aussehen, wenn wir die Jahrhunderte alte Sozialisation unseres Verhaltens einmal aussen vor lassen:

 

 

Entfernt Bekannte X: „Ich möchte Dich gerne einladen. Am Samstag Abend würde es gut passen. Ich versuche mal etwas zu kochen und wir können zusammen einen seichten Film anschauen.“ (hier stecken gleich zwei Hinweise drin, die zum Nachdenken bringen sollten)

Wir: „Das ist sehr nett von Dir. Ich möchte weder Deine noch meine Lebenszeit verschwenden und ganz ehrlich sein. Ich mag Dich nicht besonders und ein Treffen wird daher uns beiden nichts bringen. Ich verbrauche wertvolle Lebenszeit, die ich lieber für andere Dinge einsetzen würde. Aber als Kompensation zahle ich Dir Betrag X.“

Entfernt Bekannte X: „Das war sehr ehrlich von Dir. Ich danke Dir für die Offenheit und dass Du meine Zeit nicht damit verschwendet hast, mir etwas vorzuspielen.“

 

 

Wenn ihr findet, dass hört sich jetzt krass an, dann habt ihr Recht. Der Umgang war aber höflich und von Ehrlichkeit geprägt. Vielleicht sind wir so viel Offenheit nicht mehr gewohnt, da selbst in unserer westlichen Gesellschaft sehr viele soziale Regeln und Verhaltensweisen gelten. Aber das fiktive kleine Beispiel ist eigentlich die Konsequenz daraus sich bewusst zu machen, dass Zeit mehr wert ist als Geld. Abzüglich sozialen (angemessenen) Verhaltens versteht sich. Interessant bei dieser Überlegung ist aber auch, dass viele Menschen bei der Wahl die Einladung anzunehmen oder Geld zu zahlen – selbst wenn sie vermögend sind – eher die Einladung annehmen würden.

 

Ich will mit diesem Beispiel nicht dazu aufrufen so zu handeln, denn Sozialisation macht unser Leben doch auch um einiges angenehmer und manche Dinge spricht man wirklich besser nicht aus. Einige dieser ganzen Balances und Regeln sind wie das Öl im gesellschaftlichen Getriebe.

Aber ein „Nein danke!“ ist vielleicht eines der wichtigsten Dinge die man lernen muss, um sich vor sozialer Zeitverschwendung zu schützen. Und ab und an muss man natürlich auch Zeit mal ins Risiko setzen und sagen, ich nehme so eine Einladung doch an. Denn es gibt ja auch die die Variante, dass wir keine Erwartungen daran haben und es wird dann doch ein schöner Abend, die Bekannte konnte kochen und der Film war schön und wir hoffentlich ein netter Gast.

 

Primetime ist unsere freie Zeit, die wir nicht für die Berufstätigkeit und andere Pflichten brauchen. Und damit ist sie ein echt wertvolle Resource in unserem Leben. Und begrenzt ist diese Resource allemal.

Primetime hat so viele weitere Facetten, nur eines ist sie nicht: Langweilig. Bewusst gelebte Zeit kann auch sein im Regen einen Waldspaziergang zu machen, einen Vogel zu beobachten, mit seiner Familie Zeit zu verbringen und anderen Menschen, die wir wirklich lieben. Selbst Schlafen kann Primetime sein, wenn man sich ganz bewusst darauf freut, eine Nacht schön lange durchschlafen zu können.

Primetime ist auch nicht an Werbeprodukte gebunden, was ja ein Klassiker ist: Soll eine Zeit besonders schön sein, dann braucht es schon dieses oder jenes Produkt. „Nur mit XL-Bratmaxe auf dem Weber Grill ist die ganze Familie glücklich und fett.“ Diese und ähnliche Botschaften pervertieren die echte Botschaft von Primetime.

 

 

 

 

Blackwater.live
Primetime zu geniessen benötigt keine teuren „Gadgets“. Auf einem einfachen Grill schmeckt Frischfang besser als Tiefkühlfische in Deutschland auf einem Luxusgrill. Noch wichtiger sind allerdings die Menschen, mit denen man diese Zeit verbringt.

Quelle: eigen

 

 

 

Primetime –  bitte mehr davon!

Wir können Zeit nicht reproduzieren und auch nicht Primetime. Aber wir können aus Zeit mehr Primetime gewinnen.

Wir alle müssen Geld verdienen, wobei es das ja nicht ganz genau trifft. Eigentlich brauchen wir Nahrungen, ein Dach über dem Kopf und ein paar andere Dinge zur elementaren Versorgung. Geld ist nur das Tauschmittel zu diesem Zweck. Wir arbeiten für dieses Substitut. Sich das bewusst vor Augen zu führen, hilft auch die Absurditäten im Leben zu erkennen oder falsche Lebensziele zu korrigieren.

Wenn man Lebenszeit und Gesundheit kaufen könnte, dann würde ich jedem zustimmen der sagt, man muss so viel Geld wie möglich verdienen. Das würde ein ewiges Leben in ewiger Gesundheit möglich machen. Bekanntlich ist dies aber nicht so. Sich klar zu machen, wie viel Geld man denn wirklich verdienen muss, ist ein wichtiger Punkt um sich im Leben richtige Ziele zu setzen. Und die einfache und noch nicht individualisierte Antwort lautet: Wir müssen so viel Geld verdienen, dass wir trocken, sicher und warm wohnen können, dass wir genug Essen und Trinken haben und fliessendes Wasser und Strom sind auch ganz schön. Wenn wir das ganz ehrlich durchdenken, dann merken wir:

Alles was darüber hinaus geht sind Gelder, die wir aufgrund unserer Geographie brauchen, wie zum Beispiel für Steuern und Sozialabgaben. Oder es sind Gelder die wir brauchen, um eine gewisse Sicherheit zu erlangen, wie die Altersvorsorge, die ich zum allgemeinen Vermögensaufbau hinzu zähle. Und was darüber hinaus geht, ist Luxus und dem sozialen Umfeld geschuldet.

Natürlich will ich das nicht Kleinreden. In Deutschland hat man oft Wohneigentum, zwei Autos und Schränke voller Kleidung. Man könnte genauso gut in einer kleinen Mietwohnung wohnen, ein gebrauchtes kleines Auto fahren und als Mann (Frauen lasse ich jetzt mal bewusst aussen vor) zwei Paar Jeans, ein paar T-Shirts und Pullis im Schrank haben und statt dessen deutlich mehr Geld auf dem Konto. Der Gedanke lässt sich bei Elektronik und Unterhaltung weiter durchdenken. Es gibt selbst in Deutschland Lebensentwürfe, die genau diese Gedanken durchleben, der sogenannte Frugalismus. Das wird sicher nicht für jeden etwas sein, aber die ein oder andere Idee kann man daraus schon ableiten.

Wenn wir mehr Primetime wollen, müssen wir an anderen Zeiteinheiten Abstriche machen. Beispielsweise unsere Arbeitszeit reduzieren. Das wird nur gehen, wenn wir an den Dingen Abstriche machen, die über das zum Leben Notwenige hinaus gehen. Und das lässt sich nur sehr individuell gestalten und ist nicht einfach. Man muss es bewusst wollen und tun.

Seinem Leben sinnvolle Ziele zu geben, ist ein entscheidender Schlüssel zum glücklich sein. Und Primetime spielt dabei eine noch größere Rolle als Geld. Dieses Konzept bewusst erlebter Zeit, schafft einfach mehr Wertschätzung für den Faktor Zeit.

Über Zeit wird viel gesprochen und geschrieben, ob es in der Vermögensanlage, der Politik oder bei vielen anderen Zukunftsprognosen ist.

Aber sie wird viel zu selten bewusst erlebt.

 

 

Blackwater.live - Love
Bewusst erlebte Zeit kostet kein Geld. Aber volle Aufmerksamkeit mit allen Sinnen.

Quelle: gettyimages/istock

 

 

 

 

 

„Was nun andrerseits die Menschen gesellig macht, ist ihre Unfähigkeit, die Einsamkeit und in dieser sich selbst zu ertragen.“

– Arthur Schopenhauer

13 Kommentare zu „Zeit ist Geld? Das Konzept von Primetime.

Gib deinen ab

  1. Wenn man weniger Wünsche hat, also ich meine viele Sachen kaufen die man nicht braucht und so, dann braucht man auch viel weniger Geld. Auch schöne Erlebnisse müssen nicht teuer sein. Heute sind schöne Erlebnisse oft teuer essen gehen, teure Urlaube und andere Erlebnisse die immer Geld kosten. Aber ein schöner Sonnenuntergang in der Natur kostet nichts. Man kann auch selber etwas leckeres zu essen machen und mitnehmen. Die Welt hat viel zu bieten, oft liest man diesen Satz. Aber nicht alle meinen das gleiche damit. Und Zeit, Gesundheit oder eine Familie und Freunde kann man nicht mit Geld kaufen.

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  2. Ich bin komplett deiner Meinung. Zeit geht nicht zu schnell um, wir verschwenden sie nur oft, statt ihr Wert zu geben. Das habe ich für mich bereits gelernt und achte darauf, meine Zeit sinnvoll zu füllen. (Natürlich ist auch die Lieblingsserie noch drin, abunzu tun Pausen gut. 😅) Tatsächlich ist Geld ein Tauschmittel für das wir arbeiten. Ich habe mir die Frage gestellt: Was wenn ich nicht mehr dafür arbeiten müsste? Dann gewinne ich 40 Stunden die Woche meines Lebens zurück, die ich nach Belieben füllen kann. Versteh mich nicht falsch, ich liebe meinen Job, aber die Welt hat so unglaublich viel zu bieten, nicht wahr. Wenn ich also aufhöre Zeit gegen Geld zu tauschen, dann verliert auch der Satz „Zeit ist Geld“ seine Bedeutung. Den neusten Schlitten und die abgefahrensten Klamotten muss man deshalb trotzdem nicht besitzen. Mit Geld lässt sich auch viel Sinnvolles und Gutes tun. Danke für deinen tollen Beitrag und Denkanstoß. Liebe Grüße Yvonne von den Triumphmädchen

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  3. Sehr schöner Artikel.

    Nur wirkt der erste Teil etwas konstruiert oder warum sollte ich jmd. Geld bezahlen müssen, wenn ich es vermeiden will Zeit mit ihm oder ihr zu verbringen?

    Danke für deine Arbeit.

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  4. In Finanzblogs wird oft beschrieben wie „Sachen“ einen Zeit kosten und die Zeit verschwenden. Stimmt soweit auch. Gut finde ich an diesem Artikel, dass er auch mal erwähnt wie die falschen Bekannten/Umfeld einem die Zeit stehlen und die persönliche Entwicklung blockieren. So leid mir die Aussage tut, aber auch Menschen können zur Zeitverschwendung werden. LG Niklas

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    1. Menschen sind vielleicht sogar die grösste Zeitverschwendung. Lieber wenige gute Kontakte und Freunde, als tausende Insta-Freunde, wie es meine Tochter nennen würde. Andere Menschen können das Leben qualitativ extrem aufwerten oder eben die Zeit verschwenden. Und mit meinen knapp 60 Jahren muss ich klar erkennen, dass die meisten Menschen unglaublich oberflächlich und einfältig sind.

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    2. Übrigens möchte ich mich nach so vielen gelesenen Artikeln, so vielen beantworteten Fragen, auch ganz herzlich an dieser Stelle für deine wertvolle Arbeit bedanken. Der Blackwater Blog gehört auf jeden Fall zu den Blogs dazu, die man kennen sollte. Vielen Dank und mach bitte weiter so!

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  5. Frischer Fisch auf Holzkohle gegrillt, was gibt‘s besseres? Das Bild hat mir an den Artikel am besten gefallen, spricht mehr als 1000 Worte. In Deutschland sind die Werte oft verdreht. Da wird Gammelfleisch auf dem Weber Grill geworfen oder abgepackte Wurst dem Kind angedreht, aber Hauptsache der BMW vor der Tür. Verrückt!

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  6. Telefon aus, Computer aus, Klingel abstellen und einfach nur die Ruhe geniessen. Es ist erwiesen, auch auf die Gesundheit wirken sich solche Ruhephase aus. Burnout & Co. lässt grüßen.

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  7. Ein sehr schöner Text. Passt sehr gut zu der Netflix Dokumentation „Minimalism“ https://www.youtube.com/watch?v=WNAy8DAaHsY die ich die Tage gesehen habe.

    Ein gutes Beispiel den persönlichen Konsum einmal näher zu überdenken. Qualität in sein Leben bringen, d.h. nicht „Dinge“ kaufen, sollte das eigentliche Lebensziel sein.
    Da passt ein Waldspaziergang sehr gut dazu. Kann ich jedem nur empfehlen. Habe ich letzte Woche bei mir im Pfälzer Wald wieder gemacht. Es ist einfach entspannend und lässt sich am Besten mit dem Modebegriff „Qualitiytime“ beschreiben.

    Vielen Dank für diesen tollen Artikel.

    VG

    Noch_Banker

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    1. Es finden sich immer mehr „Ex“ bzw. „Noch“ Banker hier ein, wirklich amüsant. Qualitytime ist ein guter Begriff. Aktuell und erkältungsbedingt nutze ich diese Zeit mit Marc Aurel, Selbstbetrachtungen. Ist mir immer wieder ungelesen zwischen die Finger gekommen, aber durch eine Dokumentation bin ich jetzt neugierig geworden.

      „Dinge kaufen“ ist ein Lebensinhalt, der ähnlich wie eine Droge wirkt. Diesen Eindruck habe ich in den Jahren oft gewonnen. Man ist abgelenkt und beschäftigt mit Kaufen, Wartung, Upgrade, Ersetzen. Aber es hinterlässt nur Leere. Je früher man das merkt, desto besser.

      Danke für den Link!

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