Start ins Leben – Money and More

 

“The pendulum of the mind alternates between sense and nonsense, not between right and wrong.”

– Carl Jung

 

 

“On a long enough time line, the survival rate for everyone drops to zero.”

– Chuck Palahniuk

 

 

 

 

In jungen Jahren werden entscheidende Grundlagen für das spätere Leben gelegt, Sprache und Verhaltensmuster erlernt und sogar Grundlagen für das Sozialverhalten gesetzt. Eine absolut entscheidende Phase und eine große Rolle kommt dabei den Eltern zu.

Aber auch was Geld angeht, werden Verhaltensmuster erlernt. Jeder, der Mal mit Menschen in Verbindung mit Geld zu tun hatte, weiss das. Beispielsweise im Bankberuf und all seinen Derivaten. Sind die Eltern Schuldner, sind es später meist auch die Kinder. Sind die Eltern sparsam, sind es später meist auch die Kinder. Natürlich gibt es Ausnahmen, wie wir sie aus Hollywood Filmen kennen, bei denen ein Kind aus einer armen Umgebung sich hocharbeitet und später Millionär wird. Ausnahmen gibt es immer. Aber die meisten Soziologen sind sich heute einig, dass soziales Verhalten antrainiert ist. Nur vielen Eltern scheint das nicht ganz klar zu sein, selbst wenn die Kinder älter sind. Völlig erstaunt sind sie über alle die Verhaltensähnlichkeiten der Kinder zu ihrer eigenen Jugend. „Woher haben sie das denn nur?“ Dieses Erbe wiegt schwerer, als jedes vorhandene oder nicht vorhandene monetäre Erbe. Und hier gehört natürlich auch der Umgang und das Ausgabeverhalten von Geld mit dazu.

Geld ist im Leben nun wirklich nicht alles, wie ich schon oft geschrieben habe. Viele Menschen laufen dem Geld nach und machen sich zum Sklaven davon. Das führt oft dazu, dass die Menschen zu der Einstellung kommen, dass das Geld schlecht ist. Geld ist definitiv nicht die Wurzel allen Übels, sondern die Menschen sind es. Schlechte und habgierige Charaktere, Menschen die andere mit und durch Geld ausbeuten.

Andere haben eine übertrieben positive Einstellung zu Geld und lieben es mehr als alles andere. Einige wenige von diesen Menschen sind sehr erfolgreich und dieses Mindset wird über Seminare verkauft. Ich vermute stark, manche sind nur durch den Verkauf der Seminare und Bücher erfolgreich und können diesen Erfolg nicht auf andere Bereiche übertragen. Ein klassische One-Trick-Pony. Man liest Stichworte wie „Geldmagnet“ oder Sätze wie „das richtige Mindset zieht Geld kosmisch an.“ Manche Aussagen klingen wie aus einer Welt, bevor die Zivilisation entwickelt wurde. Das Druidentum scheint kurz vor seiner neuzeitlichen Wiedergeburt zu stehen.

Wie so oft, fehlt es an ausgeglichenen Ansichten. Da diese selten bis gar nicht existieren, können sie auch nicht an junge Menschen weiter gegeben werden. Und so verschärfen sich schon bestehende Extreme. Gut für die Bestsellerlisten, schlecht für den Mensch.

 

Blackwater.live - Antizyklisches Handeln

 

Geld ist ein Werkzeug und ein Rechenmittel. Man kann mit Geld viel Positives tun, wie schon öfters geschrieben. Und man kann mit Geld wunderbar rechnen, denken wir nur an den Zinseszinseffekt, Finanzierungen, Altersvorsorge und den Vermögensaufbau. Es gibt noch viele weitere Beispiele. Geld ist nicht das Wichtigste auf dieser Welt. Sondern einen Sinn im Leben zu haben, geistige Dinge zu suchen und zu finden, die über das Sichtbare hinaus gehen. Menschen zu suchen und zu finden, die einen lieben und die man lieben kann und natürlich die Schöpfung. Dies alles sind Dinge, die sehr viel wichtiger als Geld sind. Aber ohne Geld kann man heute nicht viel bewegen und ohne Geld kann das Leben verdammt hart sein, das möchte ich an dieser Stelle klar sagen.

Da ich viele Mails zu dem Thema Geld und junge Leute erhalte, von Eltern und jungen Menschen selbst, möchte ich heute zur Abwechslung einen pragmatischeren Artikel schreiben. Wie geht man am besten als junger Mensch in Deutschland vor, was Geld und den Start in das Leben als Erwachsener angeht? Dabei habe ich vor allem an Berufseinsteiger gedacht, frisch nach der Ausbildung oder dem Studium. Mir ist auch klar, dass dieser Artikel nur Stückwerk ist. Das Thema ist riesig und vielschichtig. Aber kein Grund es nicht zu wagen und einen ersten „Stützpfeiler“ zu setzen, der bewährt ist.

 

 

 

Bestandsaufnahme, Papier und Stift, Lebensziele

Bei so einer Bestandsaufnahme, steht man als junger Mensch sozusagen bei 0. Man hat keine Schulden und auch kein Vermögen. Wenn man schon Schulden hat, beispielsweise aus Handyverträgen, dann sollte man diese sofort zurück bezahlen. Auch Schulden aus einem Dispokredit sollte man gleich tilgen. Vielleicht geht es nicht anders, als HIER beschrieben. Berichte von Verbraucherzentralem zeigen, es ist leider so.

Hat man ein Vermögen in Aussicht, beispielsweise durch Erbschaft, so würde ich auch hier nicht empfehlen, dieses in die Bestandsaufnahme aufzunehmen. Es ist wichtig sich psychologisch (neudeutsch: Mindset) richtig auszurichten. Du stehst gedanklich sozusagen nackt da. Du hast kein Geld, aber Du bist jung und gesund, Dein größtes Kapital ist also die Zeit vor Dir und Deine Arbeitskraft. Bei vielen jungen Menschen, die das hier lesen, wird das vor allem die Denkfähigkeit sein, sprich der Verstand und die Fähigkeit schneller als ältere Menschen zu lernen. Das ist Dein Kapital!

Stelle Dir Dein Leben nun auf einer Zeitachse vor. Vielleicht magst Du sie auch einfach mal aufmalen. Lass Dich durch nichts ablenken, schalte das Handy aus, setze Dich an einen leeren Tisch mit einem Stift und einem Blatt Papier. Wie heisst es in Kochshows so schön, „ich habe das schon einmal vorbereitet“:

 

 

Blackwater.live - die Lebensreise
Die Lebensreise – Leben ist mehr wie Geld. Es ist vor allem endlich. Auf dieser Reise wirst Du gewinnen und verlieren. Geld und Menschen. Aber was immer mehr werden sollte, ist die Liebe.

Quelle: eigen

 

 

So kann das aussehen. Es muss aber nicht. Schreib alles auf, was Dir zu diesem Zeitstrahl einfällt, verbinde es mit Deinem Alter. Es wird etwas bitter werden, aber wie heisst es oft beim Arzt? Es tut erst mehr weh, bevor es besser wird. Also mal schauen, wie Du Dich am Ende dieses Artikels fühlst.

Irgendwann auf diesem Zeitstrahl wirst Du Deine Eltern beerdigen, irgendwann wirst Du Deine ersten gesundheitlichen Probleme bekommen. Das ist bitter und tut weh. Aber irgendwann auf diesem Zeitstrahl findest Du auch Deinen Lieblingsmenschen, Deinen besten Freund. Und andere tolle Menschen, mit denen Du durch das Leben gehst. Du wirst irgendwann nachdenken, was diese ganze Welt eigentlich soll? Du wirst die Frage beantworten und vielleicht wegen all dem Leid ein Atheist werden oder zu einem Freund finden, der größer als alles ist, was Du sehen kannst.

Warum hier nicht viel von Geld steht? Weil Dir beim Malen des Strahls sicher auch der Gedanke kam, „Geld??? Das ist doch nicht das Wichtigste.“ Und das stimmt.

Aber es gibt noch etwas, was Dir klar werden wird: Es ist Dein Leben. Was Menschen denken, die Dich nicht lieben, was Konventionen bedeuten, die nicht Deine sind und woran Du nicht glaubst, das alles ist so bedeutungslos wie das Leben einer Eintagsfliege. Schau mal ganz Rechts auf dem Zeitstrahl, da wo meine infantil gemalten Grabsteine sind. Wer wird an diesem Grab sein und Dich vermissen? Wer wird dann noch da sein?

Genau… also nutze Dein Leben!

 

Deine beste Zeit ist zwischen 20-40 Jahren, was Deine Leistungsfähigkeit angeht. Hier bist Du körperlich am fittesten, wobei ich Dir verraten darf, mit Ende dreissig ist es schon deutlich schlechter als mit Ende zwanzig. Aber im Kopf bist Du topfit und darauf kommt es heute am meisten an, die da meisten guten Jobs heute auf geistigen Fähigkeiten basieren. Zwischen 20-40 Jahren musst Du am meisten erreichen. Nicht das es danach nicht auch noch möglich ist, aber die Grundlagen zum Erfolg liegen meist in dieser Zeit. Und wenn es nur eine geniale Idee ist.

Und ihr merkt, ich schweife schon etwas ab von dem Thema „guter Job“. Warum werdet ihr noch sehen, wenn ihr weiter lest. Aber bevor wir an diesen Punkt kommen, sollten wir uns weiter mit den Grundlagen beschäftigen. Wir machen also unsere gedankliche Bestandsaufnahme und wissen, wir leben in den leistungsfähigen Jahren unseres Lebens. Diese Erkenntnis geht weit über Geld hinaus. Und das wird dieser Artikel auch, obwohl er eher pragmatischer Natur ist.

Was solltest Du also mit der bisherigen Erkenntnis tun, was sind die konkreten Schritte?

Die Schritte sind von der Reihenfolge nicht priorisiert, sie sind alle enorm wichtig. Manche klingen sehr pragmatisch für die Gedanken, die wir gerade durchdacht haben. Andere klingen sehr losgelöst von dieser Welt, für einen pragmatischen Ansatz. Das hat seinen Grund.

 

 

 

  1. Eröffne ein Konto bei einer Bank, die ein kostenloses Depot anbietet und ETF Sparpläne hat. Die klassische Empfehlung dazu, ist eine Direktbank. Warum das so ist und was genau dieses ETF Sparen bedeutet und mehr, das verlinke ich Dir wenige Zeilen später. Lies Dir die Artikel in Ruhe durch und schreibe Deine Fragen gerne weiter unten in den Kommentarbereich.
  2. Spare IMMER. Nehme NIEMALS Kredite für Konsum und anderen wertlosen Kram auf. Du solltest niemals weniger als 10% Deines Nettogehaltes sparen. Das ist das minimum. Passe diese 10% immer an Dein Einkommen an, egal wie es steigt. Mach das gleiche mit Weihnachtsgeld und Bonus, sofern Du diese Sonderzahlungen bekommst. Spare auch davon mindestens 10%.
  3. Sichere Deine Arbeitskraft ab. Wenn Du jung und gesund bist, kostet Dich eine Berufsunfähigkeitsversicherung nicht viel und hat auch keine Vorbehalte wegen Vorerkrankungen. Das ist sehr wichtig. Und diese Absicherung ist nur sinnvoll möglich, solange Du jung und gesund bist. Ich habe kein Affiliate und keine Partner, frage einfach im Kommentarbereich.
  4. Lass Dich nicht auf Partys oder sonst wo schwängern.
  5. Schwängere niemand auf Partys oder sonst wo.
  6. Geh maximal ein Mal die Woche feiern. Das spart Geld, Gehirnzellen und das Risiko aus den Punkten 4 und 5 sinkt deutlich. Im Verlauf Deines Lebens wirst Du Dinge finden, die Dir mehr bedeuten als feiern. Da Du diesen Artikel liest, bin ich mir da sicher.
  7. Lerne das Lernen zu lieben. Lerne immer etwas dazu. Das können Sprachen sein, handwerkliche Fähigkeiten oder das Denken selbst, durch viel lesen. Lerne andere Kulturen kennen. Da Du vermutlich noch nicht viel reisen kannst, schau Dir mindestens einmal die Woche eine Sendung über ein anderes Land und seine Menschen an. Empfehlen kann ich hier Arte. Sehr sachliche Infos gibt es bei der Sendung „Mit offenen Karten“. Du findest diese auch in YouTube. Aber in der Arte Mediathek findest Du auch Dokumentationen. Auch wenn ARD und ZDF nicht das Maß aller Dinge sind, Sendungen wie das „Auslandjournal“ oder der „Weltspiegel“ sind immer sehr sehenswert. Das bringt Dich anderen Menschen näher und Du wirst dankbar sein, wie gut es Dir geht. Das kostet Dich maximal eine Stunde die Woche, aber es bringt Dich unglaublich weiter. Sei nicht ignorant, wie viele Menschen es heute geworden sind, die nur noch an sich selbst denken.
  8. Versuche alle Menschen los zu werden, die Dir nicht gut tun. Menschen bei denen Du Dich schlecht fühlst, die Dich nur runtermachen, die Dir ein schlechtes Gewissen einreden. Stellst Du bei Menschen fest, sie reden hinter Deinem Rücken, werde sie los! Und ganz besonders wichtig: Trenne Dich sofort von Menschen, die Dich erpressen. Wer das einmal macht, macht es immer wieder. Hier gibt es kein zurück, das ist eine Einbahnstrasse.
  9. Suche Dir Menschen, bei und mit denen Du Dich gut fühlst. Menschen die Dich aufbauen, Dir Mut zureden, Menschen die an Dich glauben. Und ganz besonders wichtig: Sei selber so ein Mensch. Das gilt bei Freundschaften jeglicher Art, aber auch bei Deiner wichtigsten menschlichen Freundschaft, dem Menschen mit dem Du durch Dein Leben gehst.
  10. Eine Empfehlung von ganzem Herzen: Lies die Bibel, den Quran und die Thora. Wenn Du die Bibel liest, hast Du schon die Thora mit gelesen, denn das sind die ersten Bücher die Bibel. Wenn Du den Quran liest, wirst Du merken, darin steht auch wie wichtig es ist was Isa sagte. Isa ist der Jesus der Bibel. Und die sollst Du ja auch lesen. Jetzt bist Du mit allen drei großen Glaubensrichtungen vertraut, die unseren Kulturraum geprägt haben. Alle Weisheit ist draus abgeleitet, das wirst Du immer wieder in Deinem späteren Leben merken. Die ganzen schlauen Sprücheklopfer, die heute Coaching’s gegen Geld vermitteln haben keine Weisheit, die über diese Bücher hinaus geht. Du wirst später oft etwas hören oder lesen und feststellen, dass kenne ich schon. 🙂 Versprochen. Außerdem wirst Du beim lesen dieser Buchempfehlungen feststellen, dass diese Bücher Dich charakterlich und menschlich weiter bringen, Du wirst Fähigkeiten im Umgang mit anderen Menschen erlangen, die Dir kein Seminar und Coaching vermitteln kann und Du wirst spüren, dass es mehr auf dieser Welt zu entdecken gibt, als was Du in Bildern in Instagram siehst. Du lernst die Basis vieler Kulturen und Denkweisen kennen, was Menschen antreibt und warum sie fühlen, wie sie fühlen. Keine Bildung der Welt kann das vermitteln.

 

 

 

Diese Liste kann man sicher anders schreiben, ergänzen, ändern und vieles mehr. Man kann immer etwas ändern oder verbessern. Aber meistens scheitert es doch nicht daran, sondern daran, mit einer Sache endlich anzufangen. Aber ich bin überzeugt, dass wenn Du das umsetzt, es Deine Lebensqualität enorm aufwerten wird und die langfristigen Erfolge daraus machen den Unterschied zu einem einfältigen Social-Media Menschen, der nur von Schlüsselreizen getrieben wird und ziellos durchs Leben irrt und Glückscoaches braucht und einem Menschen, der gefestigt ist, liebt und geliebt wird und das Beste aus seinem Leben macht. Mir ist bewusst, solche Aussagen erzeugen auch eine Menge Kritik, da wir heute in einer Art „Tuttifrutti-Gesellschaft“ leben, in der alles weichgespült wird und bloss nicht zu hart klingen darf. Alles muss wohl ausbalanciert sein, nirgendwo anecken und jedermann gefallen. Aber das Ergebnis davon kann man gut beobachten und es scheint wohl nicht der heilige Gral zu sein, eher eine gesellschaftliche Parkbank mit einem stinkenden Hundehaufen neben dran. Echte Antworten bleiben da aus. Oder sie werden als alternative Wahrheit gegen viel Geld bei der zehnfach geschiedenen und Suizid gefährdeten Lebensberaterin- und Motivationscoachin Ursula U. Supercomsos mit ihren sechs magischen Katzen und drei Wunderkindern verkauft.

Wenn geistige und spirituelle Inhalte monetarisiert werden, sind sie (1) nicht geistig oder (2) Fastfood mit teurem Zwischenhändler (Kirche, Coaches, anderer Klimbim), denn das Geistige und Spirituelle braucht das Monetäre nicht um zu existieren, da es nicht von dieser Welt ist.

 

Blackwater.live - Engel
Am Ende des Lebens wird der „Rest“ von uns an solche Orte gebracht. Wer dann um uns trauert liefert die Antwort darauf, nach wem wir unser Leben ausrichten sollten. Gut, wenn wir bis dahin eine Antwort haben.

Quelle: gettyimages/istock

 

 

 

Kommen wir zu dem Thema Lebenszeit zurück und zu unserem Zeitstrahl. Ein guter Start ist die halbe Miete, das trifft bei Geld genauso zu, wie auch bei der persönlichen Entwicklung als Mensch. Es ist sehr schwer, in der Mitte des Lebens das Ruder rumzureissen und beispielsweise zu Vermögen zu kommen, wenn man vorher nur auf Pump gelebt hat. Genauso schwer ist es aber auch, seinen Charakter zu ändern. Und was ist die Vorstufe zum Charakter? Das sind die Gewohnheiten. Gewohnheiten, die sich verfestigen, prägen unseren Charakter. Und ich bin sicher, jeder von uns weiss wie schwer es ist, eine Gewohnheit zu ändern. Vielleicht fällt Dir jetzt das Rauchen ein. Oder die Art wie Du morgens aufstehst. Oder ein bestimmter Ablauf in Deinem Alltag. Bestimmte Handlungen sind irgendwann positiv oder negativ konditioniert. Starbucks kann positiv konditioniert sein, eine Art Belohnungseffekt. Genauso wie die Zigarette. Hier kommen natürlich noch biochemische Effekte hinzu. Negativ kann das Lernen konditioniert sein. Und je öfter sich die Abläufe dann wiederholen, desto mehr verstärken sich diese erlernten Gefühle in uns.

Das ist mit Geld aber genau das gleiche. Und deswegen wird beispielsweise Schulden zu machen oft vererbt.

Ich habe vorhin geschrieben, dass es noch mehr gibt als einen „guten Job“. Ich würde es die „eine Idee“ nennen. Einen guten Job zu haben ist eine tolle Sache, keine Frage. Aber Dein Einkommen wird nie skalierbar sein. Mehr Arbeit bedeutet nur selten deutlich mehr Geld. Und selbst wenn, dann wäre es nicht skalierbar. Bei der Skalierbarkeit geht es einfach gesagt darum, mit gleichem Aufwand viel mehr erreichen zu können. Es gibt viele Begriffsdefinitionen und schlaue Erklärungen in BWL Büchern dazu. Ich möchte es mit nur einem einfachen Vergleich deutlich machen, der die Macht der Skalierbarkeit aufzeigt.

 

 

  • Max Arbeitssklave ist Angestellter. Er arbeitet hart und bekommt regelmäßig Gehaltserhöhungen. So konnte er sein Gehalt in den letzten 40 Jahren wie folgt steigern…

 

 

 

Im Alter von 25-30 Jahren betrug sein Jahresgehalt 50.000,00 Euro. Das waren insgesamt also 250.000,00 Euro. Im Alter von 30-40 Jahren hat es sich im Durchschnitt deutlich nach oben bewegt, es waren bereits 100.000,00 Euro im Jahr. Insgesamt also 1.000.000,00 Euro. Im Alter von 40-60 Jahren hat er bereits 250.000,00 Euro im Durchschnitt als Jahresgehalt bezogen. Das waren insgesamt 5.000.000,00 Euro. Insgesamt also 6.250.000,00 Euro brutto, während seiner ganzen Lebensarbeitszeit.

Sind das Gehälter, von denen Du glaubst, Du wirst sie realistisch und sicher erreichen? Die Versicherungswirtschaft spricht von einem Cashflow von 1.000.000,00 Euro, die ein durchschnittlicher Mensch in Deutschland während seinem ganzen Leben brutto auslöst. Diese Zahl ist schon etwas älter, aus meiner Zeit als Banker. Also vielleicht ist sie gestiegen oder gesunken, aber sie liegt sicher nicht bei der Zahl von Max Arbeitssklave.

Max Arbeitssklave ist ein Spitzenangestellter, aber er erzielt keinen skalierbaren „Ertrag“. Er muss immer mehr leisten und kann nicht auf eine Verzigfachung seines Einkommens bei steigender Leistung hoffen, schon gar nicht bei gleicher Leistung.

Nun soll ein ähnlich taffes Beispiel zeigen, was Skalierbarkeit ist.

 

 

 

  • Susi Skaliermaus kann tolle Lehrvideos drehen. Sie probiert immer etwas neues aus. Ihre Videos werden immer besser und es steckt viel Liebe und Hingabe darin, denn sie will ihren Zuschauern etwas vermitteln. Für das Anschauen der Video’s verlangt Susi Skaliermaus 20,00 Euro. Es können alle Videos angeschaut werden, ein Leben lang. Natürlich hat Susi Skaliermaus einen Aufwand mit dem Erstellen neuer Videos. Aber dieser Aufwand ist der gleiche, ob nun 100 Menschen das Video schauen oder 1000 Menschen.

 

 

 

Eines Tages hat sie einen Durchbruch mit einem Video. Der Titel lautet: „Wie ich glücklich wurde durch Käsekuchen und gleichzeitig 10 Kilo abgenommen habe.“ Zwei Millionen junge Frauen, alle süchtig nach Käsekuchen und alle mit den paar Kilos mehr, die wir Männer oft so lieben, kauften den Zugang zu ihren Video. Jede dieser Frauen zahlt die 20,00 Euro, es tat nicht weh. Jede dieser Frauen hat später Käsekuchen gegessen. Manche nahmen ab, manche nahmen zu. (Das Video ist fiktiv, nicht googeln)

Aber Susi Skaliermaus, hatte diese eine Idee. Und sie verdiente mit nur einem Video 40.000.000,00 Euro.

Susi Skaliermaus ist 29 Jahre alt. Vielleicht dreht sie noch weitere Videos. Vielleicht auch nicht. Vielleicht verbringt sie den Rest ihres Lebens einfach mit Käsekuchen. Sie hat kein BWL studiert. Aber sie kann ganz gut beschreiben, was Skalierbarkeit ist. Nur nennt sie es nicht so. Sie nennt es: „Die eine Idee.“

 

Diese „eine Idee“ eines skalierbaren Geschäfts, ist heute leichter denn je zu erreichen. Denn es gibt das Internet, YouTube, Udemy und viele andere Lernplattformen, in denen man Inhalte vermitteln kann und dafür ein kleines Geld verlangen kann, aber Millionen von Menschen erreicht. Der Gedanke dieser „einen Idee“ hat auch den Charme, dass sie in Dir steckt. Das was Du brauchst, ist schon vorhanden. Aber Du musst intensiv nachdenken. Denn für diese „eine Idee“ musst Du einen echten Mehrwert liefern. Aber Du hast einen geringen Aufwand und dieser steigt auch nicht mit mehr Käufern. Er bleibt gleich, wenn Du es ähnlich wie in dem Beispiel machst.

 

Blackwater.live - Skalierbarkeit
Rechen- und Geldprobleme lassen sich mit Skalierbarkeit und dem Wissen um Zinseszinseffekt lösen. Aber das alleine ist noch kein Lebensinhalt. Oft werden durch scheinbar unlösbare Herausforderungen wichtigere Dinge im Leben verdeckt.

Quelle: gettyimages/istock

 

 

 

Con·clu·sio

/Conclúsio/
Substantiv, feminin [die]

 

 

Gerade für junge Menschen soll dieser Artikel sein. Lebens- und Finanzeinsteiger. Ein unkomplizierter Artikel, so hoffe ich. Er ist wie kein Artikel vollständig, aber er ist ein Anfang. Und die größter Herausforderung ist es, diesen Anfang zu machen und nicht immer zu verschieben. Das Leben ist begrenzt, wie das Beispiel mit dem Zeitstrahl zeigt. Deswegen benutze ich es auch sehr gerne. Wenn man sich ganz bewusst und ohne Ablenkungen damit auseinander setzt, kommt man zu einer realistischen Entscheidung für sich selbst. Was will ich mit meinem Leben eigentlich erreichen?

Das Leben, Sinn im Leben, Glück, Menschen und Geld gehört eng zueinander. Es ist schwierig diese Dinge separat zu betrachten. Nicht nur, weil es unvollständig ist, sondern weil ein Scheitern aber auch der Erfolg in Teilbereichen des Lebens nicht erklärbar ist, wenn man nicht das ganze Bild hat. Manchmal versucht man eine Lösung für ein bestimmtes Problem zu finden. Aber dieses Problem ist eigentlich in einem anderen Bereich des Lebens verborgen. Vielleicht kann jemand nicht sparen und sucht immer nach Kontomodellen, die ihm helfen. Es wäre eine technische Lösung, wie das berühmt-berüchtigte 3-Konten Modell. Aber der eigentliche Grund, warum er nicht sparen kann ist, dass es die Eltern nie vorgelebt haben. Immer wenn sie mal gespart haben, dann nur weil es mussten. So wurde das Sparen immer mit negativen Gefühlen verbunden und nie „erlernt“, dass es etwas Positives sein kann.

Oder ein anderes Beispiel: Markus S. hat ein hohes Nettogehalt und ein sechsstelliges Erbe. Aber er geht ständig hohe Risiken mit dem anderen Geschlecht ein und ist früher oder später der Vater von zehn unehelichen Kindern, deren Mütter alle Unterhalt einklagen. Der ein- oder andere lacht jetzt, aber solche Fälle gibt es und nicht mal selten. Finanzplanung alleine kann die Probleme nicht lösen, da die Ursache woanders liegt.

Das soll als Beispiel dienen, wie eng Lebensbereiche miteinander verbunden sind und warum ich persönlich nicht glaube, dass ein reiner Finanzblog diesen Fragen gerecht werden kann. Es ist immer nur Stückwerk.

 

Wie starte ich also als junger Mensch mein (Finanz-) Leben erfolgreich?

 

 

 

  • Der 10 Punkte Plan zum Erfolg. (am Anfang des Artikels) Dem Erfolg als Mensch, nicht als Systemschaf, dem nur Besitz alleine Erfolg bedeutet.

 

  • Die „eine Idee“ finden. Dafür hast Du theoretisch ab Deinem zwanzigsten Lebensjahr vierzig Jahre Zeit. Aber je früher, desto angenehmer ist es.

 

  • Ein Punkt, den Du in einem extra Artikel findest und der auf Blackwater.live immer wieder ein Thema ist: Anderen Menschen helfen. Das kann man mit 3 Tipps für die eigenen Finanzen gut verbinden. Schau mal: Hier. Es wird Dir sonst keiner verraten, Coaches wollen immer gerne ihre Bücher und Seminare verkaufen. Wenn Du anderen Menschen hilfst, macht es Dich glücklicher.

 

 

  • Ja, ist denn schon Weihnachten?? Ja, bald ist schon wieder Weihnachten und da passt diese kleine Botschaft. Sie ist leider so aktuell wie nie.

 

 

 

Das wären ein paar Gedanken, die ich jungen Menschen am Start ihres Erwachsenenlebens mit geben würde. Wenn ihr (jetzt meine ich nochmal explizit ihr ganz jungen Leser) Fragen zu technischen Sachen habt, wie der richtigen Bank oder dem Sparen, Versicherungen, Kredit usw., dann schreibt sie einfach unter diesen Artikel. Dann bekommt ihr Antworten und andere haben auch etwas davon. Teilen ist das neue Nehmen.

 

Lake Wanaka, New Zealand. Blackwater.live
“Where is all the knowledge we lost with information?”
          – T. S. Eliot

Quelle: gettyimages/istock

71 Kommentare zu „Start ins Leben – Money and More

Gib deinen ab

    1. Guten Morgen, gute Frage. Test-Artikel oder eine Art Produkt Promotion mache ich eigentlich nur, wenn es über die reinen Fakten hinaus einen Grund gibt, beispielsweise Ethik. Trade Republic greift das Altbankensystem an, was schon mal sympathisch ist. Aber Tests und Berichte gibt es schon eine ganze Menge über die und die klassischen Finanzblogs arbeiten sich an denen ab. Ich will nicht ausschliessen das Thema aufzugreifen, aber habe auch (NOCH)keinen Fokus darauf. Derzeit teste ich die Plattform. Das ist für mich die Mindestbasis um darüber schreiben zu können, sonst würde ich es wie die Schreiberlinge der Zeitungen machen: Geld kassieren und über etwas schreiben, was ich nicht wirklich kenne. Ganz wie in der Juristerei: Interessenvertretung ist KEINE Charakterfrage. 🙂

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  1. Blackwater, ich bin ein grosser Fan deiner Seite geworden. Ich kann mehr und mehr ein Wertesystem dahinter erkennen und das gefällt mir. Finanzen, Leben, Ethik – alles wunderbar miteinander verbunden, einfach super. Damit bist du unter den Finanzbloggern doch eine echte Ausnahmeerscheinung. Ich denke an dieser Stelle musste das Lob echt mal sein. Vielen Dank für alles!

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  2. BALSAM FÜR DIE SEELE! Lieber Artikelschreiber, der Artikel ist wirklich Balsam für die Seele, auch wenn ich nicht mehr so jung bin. Ich finde du schreibst toll und bringst eine wertvolle Message rüber. Auch an den Kommentaren kann ich das gut ablesen. Zusammenfassend geht es immer im Freiheit und was man damit macht. Glauben=Ja und Religion=Nein, man muss natürlich wissen was Religion ist. Druck, Ängste, Forderungen. Und die Religion masst sich immer an mit dem Schöpfer eins zu sein. Religion xyz=das will Gott. Nach jahrelangem Erforschen von Religion (ähnlich wie bei Bert) finde ich immer das gleiche Muster vor und es ist anmaßend und überheblich. Nun will ich deinen Blog nicht sprengen und schliesse mit folgendem Zitat:

    “Der Glaube, der auf Autorität beruht ist kein Glaube. Die Bedeutung der Autorität ist das Maß für den Verfall der Religion, das Maß dafür, wie sehr der Geist bereits aus ihr entwichen ist” (R. W .Emerson)

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    1. Das Zitat von R.W. Emerson ist in meine Sammlung wertvoller Sprüche und Erkenntnisse aufgenommen, herzlichen Dank! Da steckt so viel drin! Zu dem Kommentar: Ja, genau so sehe ich es auch – es trifft exakt den Kern des Problems und die Folgen sind heute sehr deutlich zu sehen.

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    1. Ja, ist aber nun behoben. Aufgrund einer größeren Anzahl an Spamkommentaren, habe ich es etwas mit den Einstellungen übertrieben. Aus irgend einem Grund, hat sich wieder eine Horde hyperventilierender Schnappatmer auf dem Blog eingefunden – inklusive ihren destruktiven Absichten. Das kommt hin und wieder mal vor und wird dann von Akismet und mir gelöscht. Ich verweise immer auf SPON und andere Seiten für alle, die gerne ihren Hass verbreiten, aber dort ist man wohl auch strenger geworden. 🙂

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  3. Assalamu alaykum, ich bin eine 18jährige Libanesin und mache zur Zeit mein Abitur. Ich bin zwar Muslima aber ichhab noch so viel zu lernen und lerne auch sehr gerne neues. So bin ich auch auf diesen blog gekommen, neugier, suchen, islamic banking. Und dann haben mich die gelesenen Texte seeeehhr festgehalten und ich hab immer weiter gelesen. Aber bevor ich diese Bausstelle weiter mache, muss ich was ganz einfaches fragen, wegen Bank. Ist bisl durcheinander. Ist die Bunq Bank immer noch eine gute Empfehlung? Also wenn ich nur da Kunde bin, brauche ich noch was anderes?

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    1. Nein, wenn da nicht Deutschland mit seinen Besonderheiten wäre: IBAN Diskriminierung, Kredite können angeblich nur von deutschen Konten abgebucht werden etc. bunq ist sonst eine gute Wahl!

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      1. Miriiki ich habe zu Deiner eigenen Sicherheit Deine Mailadresse geXXt. Schick mir Deine Mailadresse und Du @Lebanon bitte auch, dann gebe ich eure Adresse jeweils weiter. Mailt an: blackwater.live (at) b-c-n.org Wenn ihr hier öffentlich Mailadressen postet, wisst ihr nie wo diese landen können.

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    2. ausser bunq brauchst du nix, sparen mit depot geht nur bisher
      nicht, gibt kein depot. Ich habs mit der dkb kombiniert wie es so oft hier erklärt wurde. Jetzt haben beide auch Apple pay, aber ich lass alles über bunq laufen was ich so ausgebe. Die app gefällt mir besser. Wegen deutsch und Diskriminierung😂, im gehassten Fitness🙄spinnen die wenn man mit NL Konto kommt. Geht nicht, technisch nicht möglich blablablub. Ich war dann frech und sagte, ich hab kein anderes. Dann durfte ich mit Überweisung zahlen.

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      1. Wegen Schokolade die man vorher gegessen hat. 🙄 🙄 Schokolade= Gut für die Seele und den Po😂 Oh man, das geht bestimmt in den Spam…

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  4. Moin Bw, keine Frage — wieder ein super Artikel. Wir sind schon verwöhnt. Ich bin immer gespannt wenn etwas neues kommt und freue mich auch auf diese Mails. Noch spannender finde ich aber, wo sich dein Blog hinbewegt. Gestartet mit ein paar Posts zu N26, Revolut und Co. hin zu einer echte Motivationsquelle für das Leben. Viele Artikel sind erstaunlich tief und bringen mich sehr zum Nachdenken. Du kannst natürlich mit deinem Blog machen was du willst, aber Artikel zu etwas Banking und Finanzplanung alleine werden dir nicht mehr gerecht. Ich finde du solltest den Weg weiter gehen und Menschen inspirieren, denn das machst du wirklich. Klar, keine Sau kennt Blackwater.live, aber das wird sich irgendwann ändern — wenn du so weiter machst. Woanders zahlen Leute tausende Euros für Gedanken, die du viel besser erklärst und das for free. Überleg dir echt mal ob du nicht in diese Richtung gehen willst, es wäre ein Verlust es nicht zu tun.

    PS: Du wirst paar Leser verlieren, die nur wegen Revolute & Co hier sind, aber viele gewinnen, die nach Menschlichkeit und Spiritualität suchen.

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    1. 100% Zustimmung. Über Banken kann man überall lesen, dkb und bunq ist eine gute Empfehlung und das ändert sich nicht so schnell. Aber Artikel zu Themen wie Glück, Zufriedenheit und Sinn im Leben sind selten. Oder es ist BS von irgendwelchen Freaks🤪 ohm ohm, magische Klangschale und Heilwasser von Gagga-Gabi und Wünschelruten-Werner.🙃

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    2. Gagga-Gaby? 😂So kommt mir es immer mehr heute vor.

      Finde dein inneres Energiezentrum! Trage Amulette zur Heilung um den Hals. Stelle Energie-Kristalle im Haus auf. Trinke Heilwasser mit kosmischer Heilstruktur. Besuche den Lichtheiler. Spüre die innere Energie. Frage den Geistheiler. Esse nur Bio. Esse nur vegan. Vertreibe Co2 mit deinen Gebeten zum Glücksbärchi. Richte deine Wohnung nach Feng-Shui ein. Nimm die Wunderpillen der Homöopathie. Glaube an dein inneres Kind. Besuchen den Geisttempel des inneren Friedens. bla bla bla bla

      Wir sind ja alle so aufgeklärt, Evolution und so. Aber dann dass…

      Meine beste Freundin ist Muslima und trägt Hijab. Man ist das unkompliziert gegen an den Quark.😂😂

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      1. Als Christ aber auch, wenn man es wirklich verstanden hat. Die Wahrheit macht einen frei, wenn man sie erkannt hat. Dann braucht man auch keinen solchen Hokuspokus mehr. Wofür auch? Der Glaube füllt einen aus.

        @Blackwaterautor: Ich denke auch, du solltest machen (schreiben) was du am besten kannst.

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      2. yasmeen, ja, ist echt so😂

        Soo schön, bin happy dich gefunden zu haben. Eigentlich wurdest du gefunden und dann empohlen. Dein Blog ist ein Gedankenwolkenblog für mich und ich bin gerne da. Wenn nebenbei meine Finanzsachen noch aufgeräumt sind -ähm wie eigentlich nie vorher- dann ist es doppelt gut.😊😊

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      3. Der „Tanz ums goldene Kalb“ — diese Wendung und ihr biblischer Ursprung dürfte vielen bekannt sein, auch Nicht-Christen. Der „Tanz ums goldene Kalb“ wird heute metaphorisch gebraucht und hebt auf die Verehrung und Bedeutung ab, die die Menschen gewissen Personen, Organisationen oder Vorlieben angedeihen lassen, die sie über alles andere stellen und die sie verehren, ihr ganzes Herz daran hängen und daraus einen anbetungsgleichen Kult machen. Dabei geht es nicht nur um Lebensentwürfe wie Reichtum, Schönheit oder Erfolg, sondern auch um Riten und Kulte. Und davon gibt es heute immer mehr. Mag sein, die Kirche ist bei vielen ersetzt durch fernöstlichen Schwachsinn aller Art, ein Spielzeug gegen ein anderes getauscht. Bitte versteht mich keiner falsch hier, ich mag auch gläubige Menschen die für sich mit ihrem „Gott“ sind. Es beeindruckt mich sogar. Aber dieser ganze Wahnsinn, die christliche Religion zu verlassen um dann an das Universum zu glauben oder kosmische Kräfte oder Heilgeister und Amulette, da hätte man auch bei Jesus bleiben können, der NIRGENDWO aufrief eine Religion zu gründen. Er selbst war und ist der Weg. Sorry muslimische Foristen, hier teile ich jetzt nicht eure Ansicht, auch wenn ich euch schätze und bewundere, vor allem die hier eloquent auftretenden Damen. Ich halte einen ehrlichen Christen oder einen netten Muslim für gute Gesprächspartner, mit „Geschwurbel“ und „alles-kosmische-in-Einklang“ kann ich wenig anfangen. Meiner Erfahrung nach sind das Zuckerkügelchen die nur ersetzen sollen, es aber nicht können.

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      4. Die Kommentare werden manchmal off-topic, was ich ganz lustig finde. Aber es spricht auch für die Qualität des Blogs und der Gäste. Also bevor ich weiter schreibe, wenn junge Leute nur nach Fintec Konten suchen, ignoriert uns Alte einfach. 😂Da ich viele Glaubensgemeinschaften kennen lernte und erforschte, wird mir jetzt bewusst, dass im Grunde alle Religionsgemeinschaften in irgendeiner Weise vergleichbaren Psychoterror ausüben, nur eben aus anderen Gründen. Das macht die Unfreiheit der Religion aus und aus biblischen Kontext ist es eben unbiblisch.Ich studiere gut 30 Jahre die Bibel, lese jeden Tag mindestens zwei Stunden darin und finde, sie ist ein grossartiges Buch. Aber was das Thema Dogmen angeht, so haben wir immer ein Problem, wenn wir die Grundlage der Bibel verlassen. Dogmen werden durch Ausgrenzung und Psychoterror umgesetzt. Bei Zeugen wird man ausgegrenzt, wenn man ihren Klerus oder ihre “Org” kritisiert. Bei strengen Katholiken wird man ausgegrenzt, wenn man nicht glaubt, dass Jesus selbst in ihren “geweihten” Hostien anwesend ist, was wirklich grenzwertig ist. Bei den Evangelikalen wird man isoliert, wenn man nicht Jesus anbetet und an die Himmelfahrt aller Jesusanbetenden und gestorbener Babys glaubt. Bei den Evangelischen wird man ausgegrenzt, wenn man Homosexualität nicht akzeptiert. Bei kleinen Sekten darf man auch nicht die Führer kritisieren oder aus der Gemeinschaft austreten. Und bei den Mormonen und Neuapostolen ist es ähnlich.Bei den Muslimen wird man auch ausgegrenzt und es werden Abtrünnige manchmal sogar von den eigenen Verwandten ermordet.Und auch bei Hindus, Buddhisten und orthodoxen Juden gibt es diese Ausgrenzung. Es geht immer um Menschengebote und Regeln, weswegen ich überzeugt bin, dass dies nie war was Jesus wollte. Religion sorgt für einen nie abreissenden Strom von Menschen, die nichts mehr von Gott wissen wollen. Wenn es Gott gibt(was ich glaube), so bin ich mir sicher, er hätte nie Religion erwählt. Wohl aber einen Weg und das ist Jesus Christus. Jetzt sind auch viele Muslime hier. Ich kann jeden respektieren der seinen Weg geht. Wenn es um den eigenen Glauben und Gott geht, dann ist es etwas ganz persönliches und besonderes. Es geht immer um die Freundschaft zu Gott. Und ich glaube kaum, dass diese so klein ist und nicht wüsste wie schwer es heute ist und das wir nur Menschen sind. Auch deswegen glaube ich, er hat uns gerettet und nicht das 99,9% aller Menschen verloren sind, weil sie Menschenregeln oder ihrer eigenen Unvollkommenheit ausgeliefert sind

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      5. Im Übrigen sehe ich es auch wie die Kommentatorin „yasmeen“. Niemand glaubt an „nichts“. Wer die Religion verlässt wendet sich „Klangschalen“ und anderem Spuk zu, wer von seinem Glauben nicht ausgefüllt ist ebenfalls.

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      6. Bert, was du schreibst ist genau auch meine eigene Erfahrung. Bei allen Konfessionen sieht man Gruppen Dynamik. Wenn man bestimmte Lehren oder Verhalten hinterfragt oder in Frage stellt oder andere Ansichten hat, wird man weniger beliebt oder unbeliebt. Natürlich einerseits, denn es geht auch um eine Wertegemeinschaft. Teile ich die Werte nicht, bin ich raus. Aber wenn die Fragen doch kommen, weil man Wahrheit sucht?!Es geht dann nicht mehr um Wahrheit, sondern das aufrecht halten von Dogmen. Ein wunderbares und tiefgründiges Thema und ich schätze sehr, dass es hier so offen diskutiert wird.Ich glaube damit sollten sich junge Menschen mindestens so beschäftigen wie mit Vermögensaufbau und Geld. Mich macht es manchmal traurig wenn ich sehe, wie junge Leute manipuliert werden. @Blackwater: Bei deinem Artikel geht es wirklich um eine Art Lebensreise, vielleicht wolltest du diese Tiefe gar nicht ansprechen. Aber es ist dir gelungen😂 Ein klasse Blog von Dir!

        @yasmeen Ich musste mich vor Lachen verschlucken wegen deinem Kommentar.

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      7. In jeder Gemeinschaft muss man sich fragen, ob man wegen der Gemeinschaft glücklich ist oder wegen der Freundschaft zu Gott und weil einen der Glaube erfüllt oder glücklich macht. Es ist eine wichtige Frage, denn es ist nicht das gleiche. Nur merkt man es erst, wenn man alleine war. Ich fühl mich auch dann beschützt und geliebt, wenn ich alleine bin. Aber wenn Menschen um mich sind, die meine Gedanken und Werte teilen, dann ist es wie eine grössere Familie. Wenn jemand diese Familie nicht will und sogar hasst, dann ist doch klar er gehört nicht dazu. Ist überall so. Auch ich glaube nicht bestimmte Menschen sind besser als andere, aber ich weiss manche denken so und es ist ein Problem. Bei Christen und Muslimen.

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      8. @all Danke für eure sehr guten Kommentare zu dem erweiterten Thema „Lebensreise“. Ich glaube wenn junge Menschen das lesen, bekommen sie wirklich mehr als nur eine Kontoempfehlung von Blackwater.live. So viel Offenheit findet man heute selten, wenn es um das Thema Religion und Glauben geht. Ihr seid super!!

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      9. Danke für euren hammermegageilen Blog!!!!!!! Ich hab schon so viel gelernt und wollte einfach ein fettes Danke da lassen!! Wenn ihr mir noch helft meine Beziehung zu retten, wäre es perfekt. *lol* Neee Spass. Macht weiter so, ein mega Blog!

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    3. Du hast deine Aufgabe gefunden, — oder sie wurde für Dich gefunden. Aber es wird nie allen gefallen.

      „Wer glaubt, dass er vor dem Tadel und der Kritik der Menschen verschont bleiben wird, ist verrückt.“ aus Al-Akhlaq wa Siyar

      Ich lese Dich gerne😊 😉 Geteilte Gedanken. Aber was ich noch nicht schrieb, Finanzhilfe finde ich auch sehr gut, gerade weil Du Banker warst. Warum solltest Du dieses Gebiet dann Leuten überlassen, die sich weniger auskennen? Aber Du wirst das richtige tun, ich weiss es.

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    4. Vielen Dank für die vielen netten und lustigen ( @yasmeen) Kommentare. Der Zweck der Existenz der Blackwater Seite ist natürlich zu zeigen, wie einfach Finanzplanung ist (3-Konten-Modell, ETF Sparen) und das man dafür keine Verkaufsclowns braucht. Das trifft auf kleine Geldanlagen ABER auch auf grosse Private Banking Depots zu. Das wird sich im Laufe der nächsten Jahre noch viel deutlicher zeigen. Dann gibt es natürlich das Sweet16 FX Projekt, welches im Januar final und für immer geschlossen wird. Und es wird etwas neues geben, was auf Vermögensaufbau und Hilfe für andere Menschen abzielt und gerade getestet wird. Das sich der Blog/die Seite in diese Breite entwickelt, hätte ich selbst nie gedacht und ich bin echt überwältigt von so viel Zuspruch durch eure Mails und Kommentare. Und auch über die wachsende Anzahl von Lesern. Das motiviert mich weiter zu machen. Ein Artikel über bunq und Co. reisst hier wirklich niemand mehr vom Hocker, das ist mir klar. Darüber schreibe ich auch nur, wenn wirklich viele Veränderungen statt gefunden haben.

      Mein Ziel ist es, diese Seite persönlich weiter zu betreiben und mich weiter auf gute Inhalte für euch zu konzentrieren. Die werden und müssen nicht immer widerspruchsfrei sein/bleiben, aber sie sollen immer dazu anregen, sich damit (und sich selbst) auseinander zu setzen und auch mal andere Blickwinkel einzunehmen. Auch wenn die Seite mal noch bekannter werden sollte, wird es hier niemals Bannerwerbung und anderen Werbeschrott geben. Und es soll immer persönlich und familiär bleiben.

      An dieser Stelle will ich euch von ganzem Herzen für alle Kommentare, Mails und den netten Kontakt bedanken! Das Internet kann doch noch etwas Wohnzimmeratmospähre vermitteln, wenn man sich dazu den Raum schafft. Und das ist ganz gut gelungen. Danke euch allen!

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      1. Black, es ist doch vollkommen s… egal was Leute denken, es ist dein Blog. Wem es nicht gefällt, der kann woanders hin gehen. Es gibt genug Adressen, selbst für Gagga-Gaby, Sabber-Stephan, Wünschel-Werner oder Alternativ-Alex. Mir gefällt deine Linie auch wenn ich nicht allem zustimme. Aber es fordert mich. Und darum geht es. Sonst kann ich auch die Webseite von Babara Schöneberger besuchen. (gibts die noch?)

        @yasmeen: witziger Kommentar

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      2. Finde ich ausdrücklich sehr gut! Es wäre schade dein Potential nicht zu nutzen. Ab und an ein Artikel über bunq & Co. reicht auch, die anderen Themen finde ich persönlich viel wichtiger und wertiger.

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  5. Danke auch endlich mal von mir für aaaaalle schönen Posts von dir, die sind immer so von Herz zu Herz, bringt zum überlegen, denken und ändern. Ändern??? Jaa, weil ich wenn ich die lese mich immer frage, wo sollte ich mehr nachdenken und offener werden und wo will ich dazu lernen. Einfach nur ddnke❤️

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  6. heyyyyyyyyydankee für die vielen Hacks und Infos, danke für den Post. Ich bin noch bei Sparkasse wo meine Eltern immer schon sind. 🙈 Kann ich da einfach weg und zu der dkb?

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    1. Ja ist ganz einfach. Ich denke mal du bist schon 18. Konto bei der dkb online aufmachen, dann ein Schreiben an deine alte Bank schicken mit Kontokündigung zum nächst möglichen Termin. Neue Bankverbindung angeben wegen Abrechnung von dem alten Konto. Ich würde erst warten bis du von der dkb alles hast, also Karten uso und alles läuft. Dann den Brief schicken und glücklich sein. 🙂

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      1. Sorry, aber der Wechsel eines Girokontos ist alles andere als „leicht“ und „schnell“ geschehen. Du schreibst die Therorie, die dir die Bank verkauft. In der Praxis wird man auch nach Jahren noch bemerken, wo überall die alten Daten hinterlegt sind und wer so alles Geld einziehen will – Aber vielleicht empfielt es sich auch gerade deswegen, so einen Schritt ab und an mal zu gehen. Nur um mal wieder Ordnung zu schaffen 😉

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      2. Ergänzung: Zum nächstmöglichen Zeitpunkt kündigen würde ich schon überhaupt nicht. Es ist auf jeden Fall empfehlenswert, das alte Konto noch einige Monate mitlaufen zu lassen.
        Leider können Kontodaten nicht wie Handynummern einfach zum neuen Anbieter übertragen werden.

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      3. Was Andreas schreibt stimmt, aber ich würde mich davon auch nicht bremsen lassen.

        Wie kompliziert der Kontowechsel ist, hängt auch davon ab, was an dieser Bankverbindung alles „dran hängt“. Da Du (Rotkehlchen) vermutlich noch am Anfang Deines Lebens stehst, ist der Wechsel vielleicht? einfacher. Es kommt hier darauf an, wer alles davon abbucht, wie Andreas schon schrieb.

        Also mach Dein neues Konto in Ruhe bei der DKB auf, wie Sara es geschrieben hat. Und dann schaust Du mal in Deinen Kontoumsätzen auf dem alten Konto, wer da alles abbucht. Diese Stellen musst Du kontaktieren und ihnen die neue Bankverbindung mitteilen. Dann gibt es noch Daueraufträge, also Deine regelmäßigen automatischen Überweisungen. Die musst Du auf Deinem neuen Konto einrichten.

        Wichtig ist natürlich, dort genug Geld darauf zu haben, damit das alles zu Beginn schon klappt. Das alte Konto kannst Du noch 2-3 Monate laufen lassen, um ganz sicher zu sein, dass Du nichts vergessen hast. Aber wie geschrieben, es kommt darauf an, was alles über dieses alte Konto gelaufen ist.

        Das macht es auf den ersten Blick aufwändig. Aber Du wechselst ja nicht dauernd Dein Konto, sondern machst es jetzt aus einem guten Grund und wirst über viele Jahre mit der DKB Deine Freude haben, so zeigen es tausende Erfahrungen von „Wechslern“ im Internet. Und wenn Du das geschafft hast, dann kannst Du stolz auf Dich sein. Denn die Mehrheit der Deutschen macht diesen Kontowechsel nicht, aus den Gründen die auch Andreas nannte.

        Übrigens ist das die Gelegenheit für Dich, die Finanzen gleich richtig zu regeln, so wie in diesem Artikel gezeigt:

        https://blackwater.live/2019/09/03/3-tipps-fuer-deine-finanzen/

        Also sei mutig und bei Fragen – einfach fragen.

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    2. Wichtig ist: Machen. Nicht zu lange warten oder verschieben. Sonst ist man schnell 60 und will nichts mehr ändern, weil ja alles so bequem ist und früher alles besser war. *lol*

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  7. Ich hab noch bischen nachgedacht und denke ein wichtiger Punkt ist auch seinen Weg zu finden, egal was andere sagen. Wenn man das kann, hat man es viel leichter im Leben. Du wirst es nie den Menschen recht machen können, deswegen solltest du dir darüber nicht all zu große Gedanken machen. Wenn du weisst das du das richtige tust, dann ist es völlig egal wer etwas zu dir sagt. Diese Einstellung musst du dir selber beibringen. So würde ich es sagen. Man muss sich eine Mauer gegen falsche Menschen bauen und immer wissen warum man etwas tut, also nicht wegen anderen sondern wegen eigenen Überzeugungen. Ich bin offen mit Menschen bei denen ich merke, sie interessieren sich wirklich. Aber wenn ich merke es wird herablassend und böse, dann distanziere ich mich und verschwende keine Gedanken mehr daran. Und niemand kann heute erwarten, dass die Welt voller netter Menschen ist. Man muss schon suchen um besondere Menschen zu finden, mit denen man über alles reden kann.

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    1. Hallo Saliha, bei Deinem Kommentar musste ich an diesen Satz denken:

      „Nicht von ihren Freunden, sondern von ihren Feinden lernen Städte, hohe Mauern zu bauen.“ – Aristophanes

      Das klingt natürlich logisch, aber man muss erst einmal lernen sich gegen negative Menschen abzugrenzen. „Nein“- sagen will gelernt sein. Und danach keinen „Gedanken mehr daran zu verschwenden“ ist auch etwas, was man bewusst lernen muss. Und es gehört auch einiges an Selbstbewusstsein dazu. Aber ich glaube das hast Du.

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  8. Lieber Blackwater,

    das ist ein schöner Artikel, der zum Nachdenken anregt. Meine persönliche Erfahrung mit Mitte 50 ist folgende:Heute verstehe ich das, was mir weise Menschen mit 70 oder 80 Jahren sagen. Und ich verstehe auch, dass ich diese Menschen vor 30 Jahren noch nicht verstanden hätte. Somit weiß ich auch, dass junge Menschen manche Dinge, die man ihnen sagen könnte, noch nicht verstehen werden. Also hebe ich meine Worte für später auf. Das Problem bei vielen jungen (aber auch alten) Menschen ist, dass sie ihre Möglichkeiten selbst limitieren, sie schränken sich selbst ein. Ihr Gesichtsfeld wird auch von anderen (Werbung, Konsumgesellschaft) eingeengt und es wird ihnen verboten, ihren Blick zu weiten. (falsche Glaubenssätze im Leben) Und sie sind in einem Hamsterrad, das sie immer am Laufen halten müssen – so dass sie nicht zur Ruhe kommen und somit nicht in der Lage sind, ihre Situation zu reflektieren.Fehlende Selbstreflektion ist ein riesiges Problem. Diejenigen allerdings, die verstehen, dass was nicht stimmt, ihren Blick weiten wollen, es aber nicht können, weil sie es verlernt haben oder sich nicht trauen, denen geht es nicht gut. Für die sind dann solche Artikel wie du und andere sie schreibst. Und deswegen auch von mir: Grossartige Arbeit! Ich habe, ohne dir zu nahe treten zu wollen, auch das Gefühl, dass du selbst enorm viel hinter dir gelassen hast. Vermutlich auch durch das Schreiben, aber auch durch Erfahrungen, so mein Eindruck. Du musst darauf aber nicht antworten, ich freue mich wenn es so ist. Und natürlich über den Benefit davon lesen zu können.

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    1. Hallo Hans, danke für Deinen netten Kommentar und das Lob! Natürlich teilt man mit einem Artikel auch immer eigene Erlebnisse und Erfahrungen und muss auch bereit und offen genug dazu sein, ein Stück von sich zu „geben“. Das ist ein ganz eigener Lernprozess und setzt voraus, aus eigenen Erfahrungen und Erlebnissen schon gelernt zu haben und die Konsequenzen ziehen zu können. In den Bereichen, in denen ich das vollzogen habe, schreibe ich auch darüber. Es gibt viel positive Resonanz, viel mehr als ich jemals mir hätte vorstellen können. Denn zu Beginn eines Blog weiss man ja nicht, ob es überhaupt jemand interessiert, was man schreibt. Da liegt ein gewisser Zielkonflikt vergraben. Denn einerseits muss es einem auch egal sein was andere denken, da man sonst nicht wirklich frei und unabhängig schreiben kann. Wer schreibt um zu „gefallen“ wird beliebig und aus meiner Sicht sind solche Inhalte dann wertlos. Andererseits braucht es auf Dauer auch ein Publikum, welches man finden muss. Und hier hat man zuerst die Arten von Menschen in Gedanken, die man so kennt. Aber genau die sind in meinem Fall wohl diejenigen, die am wenigsten nachvollziehen können oder es auch einfach nicht wissen, da der Blog ja diskret gehalten ist. Umso interessanter fand ich im Laufe der Zeit all die Menschen, die ich neu kennen lernen durfte und die auch meine „Welt“ enorm erweitert und bereichert haben und es immer noch weiter tun. Und ab da wird so ein Blog dann wirklich interessant: Es ist ein echtes miteinander Teilen, Leser und Autor partizipiert davon. Und manchmal kommen einem beim Schreiben neue Gedanken, die man vorher so nicht hatte.

      Einen Blog zu betreiben ist eine spannende Erfahrung. Für mich wurde daraus inzwischen eine feste und langfristige Aufgabe. Schöner kann es nicht sein.

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  9. Junge Menschen am Beginn ihres Lebensweges sind geprägt durch ihr Erziehungs- und Sozialisationsumfeld. Das sind Menschen (Eltern, Großeltern, Paten, evtl. Geschwister…), die den Kindern/Jugendlichen im Idealfall Zeit in Form von Aufmerksamkeit und ehrlichem Interesse schenken. Menschen, die einfach da sind wenn sie gebraucht werden (damit meine ich die körperliche Anwesenheit und nicht die virtuelle!) und erst einmal zuhören bevor sie „Ratschläge“ und „Tipps“ geben.
    In meiner Jugend war das die Großfamilie (Drei Generationen in einem alten Bauernhaus), erweitert um die Dorfgemeinschaft und die zahlreichen Spielkameraden, die jeder Zeit – auch ohne „WhatsApp“ Verabredung – bereit standen. Im einem solchen pluralem Umfeld mit realen Menschen, dafür aber mit wenig Dingen (Spielsachen, …) ,
    konnte man leicht „groß“ werden, leichter jedenfalls, wie das heute der Fall ist.

    Nun bin ich gewiss kein nostalgischer Romantiker, sondern ein Mensch, der im Jetzt und Hier lebt und natürlich habe ich kein Patentrezept. Aber vielleicht ist es doch lohnend sich zu vergegenwärtigen, wie sich das „Erwachsenwerden“ gegenüber früheren Generationen verändert hat. Sich dabei einmal klar zu machen, was wir heute alles durch technische, organisatorische und pädagogische Maßnahmen kompensieren
    müssen, was in früheren Zeiten sich noch weitgehend „wie von selbst“ geregelt hatte.

    Dabei habe ich nicht den Eindruck, dass diese bemühte „Erziehungs-, Freizeit- und Sozialisierungsindustrie“ oder unsere pädagogischen Reformen irgend etwas zum Besseren gewendet hätten. Was ich beobachte, ist eine Auslagerung von Erziehungsverantwortung von den Familien weg hin zu gesellschaftlichen „Scheinkompetenzen“ wie z.B. Kinderhorte, Kindergärten, Vorschulen, …

    Die so „geführten“ Kinder und Jugendlichen haben dann am Ende dieses Weges dann möglicherweise alle ABITUR. Aber Reife, Mut, Selbstverantwortung und ähnliche Eigenschaften bleiben dabei möglicherweise auf der Strecke.

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  10. Hey Black, echt mal wieder ein scharfsinniger Artikel von dir. Ich mag deinen Outlaw-Blog sehr, weil du ganz schmerzfrei riskierst auch schwierige Themen anzusprechen. Darin sehe ich wahre Unabhängigkeit und diesen Mut muss man sich leisten können. Schönes Restwochenende!

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  11. Ein wunderbarer Artikel, gerade für junge Leute. Ich habe viel beruflich mit Jugendlichen zu tun, inklusive psychologischer Betreuung. Gerade was durch nah stehende Angehörige vermittelt wird, ist haarsträubend. Es gibt den Begriff “unzulässige Beeinflussung”. Unzulässige Beeinflussung ist ein juristischer Begriff. Dieser liegt vor, wenn eine Person unter Ausnutzung ihrer Machtposition über eine andere Person eine unzulässige Beeinflussung anwendet. Hier kann man auch an die Eltern denken, in nicht wenigen Fällen ist einer der Eltern Täter in Mißbrauchsfällen. Nun sind die Grenzen zwischen unzulässiger und zulässiger Beeinflussung schwer zu ziehen, so dass ein Straftatbestand schwer festzustellen ist.Kinder sind extrem gefährdet durch „unzulässige Beeinflussung“ in eine Richtung geführt zu werden, die sie als Erwachsener und selbstständig denkender Menschen nie getroffen hätten. Diese Methode der frühkindlichen Prägung ist ausschlaggebend dafür, ob ein Mensch später im Sinne seiner sozialen Umgebung/Gesellschaft(hier kann man auch Mitgliedschaften, Kirche, Sekte, Vereine einsetzen, je nach Grad) denkt und handelt.

    Die unterschwellige Gleichstellung von menschlichen Einrichtungen (Kirchen, einzig wahre Kirche etc.) mit höheren Mächten (fiktiv oder nicht, Gott etc) ist der Grundstein für psychische Störungen, die bei so geprägten Menschen im Laufe der Jahre auftreten. Man schätzt dass ca. 10-20% der Erwachsen, die von Kindheit an in restriktiven Gemeinschaften erzogen und aufgewachsen sind, später schwere Psychische Störungen bekommen, die behandelt werden müssen.Es zeigt sich in der Praxis der Psychologen und Psychiater, wie schwer es ist solchen Menschen später die eigene Identität wieder zu geben, damit sie dann endlich ein selbstbestimmtes Leben führen können. Ich habe etwas weit ausgeholt. Der Grund ist: Ich finde Deine Arbeit mit diesem Blog grossartig. Du vermittelst Finanzwissen und Werte in einer besonderen Form. Und vor allem Respekt vor anderen und Glauben getrennt von Institutionen. Glauben ist etwas, was Menschen hilft. Aber Institutionen wie Kirchen zerstören genau das und sind extrem anfällig für Mißbrauch jeglicher Art. Auch die von dir in anderen Artikeln angeführten Texte finde ich als nicht gläubiger Mensch sensationell. Das bringt selbst mich wieder zum Nachdenken, denn gerade diese Dinge sind so abstossend. Jesus war kein Gründer einer Religion, er wollte Menschen frei davon machen. Wenn dieser Gedanke von manchen Jugendlichen verstanden wird, ist es einer der besten Schutzfunktionen gegen Mißbrauch und unzulässige Beeinflussung. Ich selbst hatte bereits einmal kommentiert, dass mir die “Gabe” des Glaubens nicht vergönnt ist. Ich frage mich allerdings, ob das nicht einfach an den negativen Erfahrungen liegt. Darüber werde ich noch lange nachdenken müssen.

    Danke für diesen Spitzenblog! Das musste ich an dieser Stelle mal loswerden.

    @fids: wer nur ein Konto will, bekommt mit der dkb Empfehlung doch das Richtige angeboten. Aber der Mehrwert dieses Blogs ist aus meiner Sicht unbestritten.

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    1. Das ist sooo traurig zu lesen, echt heftig. Ich denke alles kann negativ benutzt werden oder um Menschen zu manipulieren. Aber Glauben kann man nicht erzwingen und wenn man es macht, hat man es nur mit unechten Menschen zu tun. Sagen dann sie glauben dies oder das, handeln aber ganz anders und reden privat auch anders. Und ich finde auch diesen Satz interessant, ich zietiere es mal: „Man schätzt dass ca. 10-20% der Erwachsen, die von Kindheit an in restriktiven Gemeinschaften erzogen und aufgewachsen sind, später schwere Psychische Störungen bekommen, die behandelt werden müssen.“ Mich wundert das gar nicht, wenn man im Herzen anders fühlt, dann wird man zum Doppelgesicht. Das ist krank.

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  12. Gratuliere Blackwater! Wie immer in deinen Beiträgen den Nagel auf den Kopf getroffen. Die heutige Jugend hat Gott sei Dank die Möglichkeit sich zu informieren. Ist nur einen Mausklick entfernt. Hätten wir das vor 25 Jahren mal gehabt!

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  13. Macht so eine Berufsunfähigkeitsversicherung wirklich Sinn? Ich bin mir da bisher nie so sicher gewesen ob es nicht nur Abzocke ist. Zahlen zahlen zahlen, dann braucht man sie und die zahlt nicht.🙄

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    1. Wenn man jung (+\- 20) ist, gesund und nicht übergewichtig ist, dann ja. Sobald einer dieser Punkte nicht mehr zutrifft, dann nicht. Dann wird es sehr teuer und/oder bestimmte Krankheiten werden nicht versichert. Aber ob die Versicherung zahlt ist immer so ein Problemchen mit Versicherungen…

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  14. Black irgendwie schaffst du es immer eine Art Wolke über diese Themen zu bauen. Ich stell mir vor, jemand googelt „Start nach dem Studium“ oder so. Dann findet er vielleicht den Blog. Liest von dkb, Menschen helfen – Glaube, Tod, Liebe und Sinn im Leben und wollte eigentlich nur ein Konto. hihihihihi

    Weiss ja nicht wie das ankommt, ich find’s geil. Aber ich glaube in manchen Gesicht gibts Fragezeichen.

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  15. Hallo zusammen! Finanzielle Allgemeinbildung kann an Schulen schon vermittelt werden, habe das hier gefunden: https://www.handelsblattmachtschule.de/angebote/unterrichtseinheiten/finanzielle-allgemeinbildung-neu.html

    Ob das allerdings gemacht wird und von wem, ist die andere Frage. In der Welt habe ich diesen Artikel gefunden: https://www.welt.de/wams_print/article3835659/Unsere-linken-Lehrer.html

    Das beantwortet die Frage. Lehrer wählen links, wie sollen ausgerechnet solche wirtschaftlichen Analphabeten dann Kindern Wirtschaft und den Umgang mit Geld beibringen?? Das Mindset von Lehrer ist nicht gerade dafür bekannt ökonomisch/unternehmerisch denken oder begreifen zu können, es geht eher um Sicherheit, Besitzstandwahrung und natürlich Ferien. Daher weiss ich nicht, ob Finanzbildung in einer Schule den richtigen Platz findet.

    Beste Grüße

    Hartmut

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  16. Es gibt diese Käsekuchenfrau😂😂 Und was noch schlimmer ist, also nicht für mich aber vielleicht für Marzipan Fans😉 ist, es ist ein Marzipan-Käsekuchen. https://www.serendipity-blog.de/marzipan-kaesekuchen/

    Aber zurück zu dem Artikel. Welche Schule vermittelt das den Kindern? Da kommt kein Geldzeug und auch nicht Lebensplanung. Eigentlich muss es doch in der Schule schon besprochen werden, oder?

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    1. Ja muss es Seda, aber Hartmut hat einen anderen Punkt beschrieben, den ich auch ganz treffend finde. @Hartmut: Danke, auch für die Links!

      Was den Kuchen angeht, ich weiss nicht, ob es nicht zu viel des guten ist Marzipan mit Käsekuchen zu kombinieren. Dann lieber beides getrennt aber pur geniessen. 🙂

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  17. Die zehn Punkte sind klasse. Humorvoll und doch ernst. Mein ganz praktischer Tipp ist auch, gleich weg von der Bank der Eltern zu einer Direktbank. Dkb für Depot und Finanzierungen (Immo), zum Spielen und Urlaub Revolut. bunq teste ich noch.

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  18. Hätte ich das vor 15 Jahren mal gelesen… Danke für diese Informationen. Heute für meine Kinder interessant. Wir versuchen sie zu wertvollen Menschen zu erziehen. Ist nicht immer einfach. Danke für den Blog und die guten Artikel. Immer sehr weltoffen und glasklar direkt. Das schätzen wir sehr.

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  19. „ Oder sie werden als alternative Wahrheit gegen viel Geld bei der zehnfach geschiedenen und Suizid gefährdeten Lebensberaterin- und Motivationscoachin Ursula U. Supercomsos mit ihren sechs magischen Katzen und drei Wunderkindern verkauft.“

    😂😂😂 das ist sooo wahr!!! Wie aus dem Leben.

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  20. Heeyyy Käsekuchen? Und was ist mit Humus? 😂😂 M. ein wirklich wirklich guter Artikel.Ich weiss noch nicht welches schlaue Video ich machen soll. Aber ich brauche auch nicht so viel Geld. Mit wenig klarkommen ist auch eine Lösung, oder?? Dieser Zeitstrahl ist schon sehr depri, gerade mit den Eltern. 🥺 Aber ich fürchte du hast damit schon Recht. Eigentlich will ich immer nur das schöne im Leben sehen. Aber es gibt auch diese anderen Seiten und es tut dann weh. Aber mal ehrlich, wie kannst du so denken? Wenn du die Wahl hast, Trauer oder Sonne, Tomaten, Oliven und Meer, dann entscheidest du dich für???

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    1. Hi Jami, das eine schliesst das andere nicht aus. Guten Käsekuchen gibt es aber inzwischen so selten wie guten Humus. Jeder Mensch entscheidet sich lieber für das Schöne und das Glücklichsein, wenn das möglich ist. Ich würde absolut nicht so weit gehen und sagen, dass Leid und Tod zum Leben gehört. Aber ignorieren hilft auch nichts, diese Dinge verschwinden nicht wenn man die Augen schliesst. Gespieltes Glücklichsein, obwohl das Leben auch Schattenseiten hat, wirkt oft oberflächlich und ist es wohl auch. Permanente Traurigkeit macht einsam und depressiv. Hier ist wirklich die „Mitte“ das Ziel und das soll nicht weichgespült sein. Und selbstverständlich entscheide ich mich für Sonne, Tomaten, Oliven und Meer. 🙂

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  21. Wow, da hast du einen tollen Input geliefert. 🙂 Falls es in Ordnung ist, empfehle ich zum Thema Mindset & Geld das Buch „Der Cashflow Quadrant“ von Robert Kiyosaki. Mir persönlich hat es toll geholfen, ein Verständnis für den Finanzbereich zu entwickeln. Wem das Buch gar nichts sagt, kann ich hiermit eine kleine erste Hilfestellung bieten. https://triumphmaedchen.blog/2019/09/01/der-cashflow-quadrant-die-4-einkommensarten/
    Liebe Grüße Yvonne

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    1. Vielen Dank für das Lob und die nette Ergänzung! Habe euch gerade eine Nachricht auf eurem Blog hinterlassen. Kiyosaki ist mir bekannt, allerdings gingen seine letzten Unternehmen in die Hose. Privat ist er wohl weiter vermögend, aber es ist mit dem Geld nicht so einfach, wie es uns immer verkauft wird.

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      1. Ganz recht BW, der Typ hat den Laden gecrasht, passt also doch nicht so ganz als Vorbild mancher lebe-frei-und-selbstbestimmt-Typen. Hier habe ich die Info her: https://thecollegeinvestor.com/4726/ultimate-hypocrite-robert-kiyosaki-companys-bankruptcy/

        Diese triumphmädchen sind klassische mlm Vertreterinen. Mlm ist meiner Meinung nach die grösste Abzocke, die es im Vertrieb gibt. Network Marketing ist für 99 % der Distributoren unprofitabel. Dazu habe ich auch einen spannenden Artikel letztens gefunden: https://denkfabrik.rocks/network-marketing-einfach-zerstoert/

        Meine Empfehlung an junge Leute: Fallt nicht auf Network Marketing rein!!

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      2. Wenn die ganzen Freunde und die Familie mit Mlm abgegrast ist, steht man ganz alleine da. Das ist Vertrauensmissbrauch und fast sektenartig zynisch. An der Spitze der Pyramide werden paar reich, weil der Unterbau der Pyramide seinen Bekanntenkreis belügt. Oder es aber nicht kapiert hat, was einfach nur dumm ist. Sorry aber mit Mlm habe ich nur schlechte Erfahrungen gemacht.

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      3. @cc mlm/networkmarketing hinterlässt doch deswegen solche Schäden, weil es so aggressiv unter der Nutzung von Vertrauen und dem Freundeskreis vertrieben wird, manchmal sogar unter der Familie. Die gleiche negative Resonanz gibt es bei Strukturfinanzvertrieben oder wenn jemand sich einer Freikirche anschliesst. Es sind die m.E. die gleichen Mechanismen. Ausnutzung von Vertrauen und Wundergeschichten (Bestes Produkt, wir sind die einzigen) Abhängigkeit von Menschen und spitze Führungsebenen, die man nicht hinterfragen darf. Das ist Psychobusiness. Ich glaube der Begriff kommt von Blackwater.😂 Oder vom Wesir, bin mir nicht sicher.

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      4. Hallo Blackwater, danke dir für deinen Besuch auf unserem Blog. Du hast vollkommen recht und wir raten jedem davon, zu glauben, Geld entsteht über Nacht. Leider wird damit heutzutage gerne gelockt. Unserer Meinung nach, geht es auch gar nicht darum, dass es den EINEN richtigen Weg gibt. Für jeden ist etwas anderes wichtig. Der eine möchte gerne auf einer Yacht in der Sonne bruzeln, der andere möchte lieber ein stabiles Leben führen und der nächste möchte sich nur um seine Familie kümmern und sich vielleicht eine Pflegekraft für die Eltern leisten können, damit sie nicht in ein Heim müssen. Eins hat allerdings jeder gemeinsam: Niemand möchte finanzielle Sorgen haben. Wir haben auch schon Menschen kennengelernt, die es mit Geld aus gefährlichen Armutsvierteln herausgeschafft haben. Darum muss es gehen. Niemals aber um Gier. Auch wenn Kiyosaki nicht mit jedem Unternehmen Erfolg hatte, behält der Cashflow Quadrant für uns seine Gültigkeit. Wir alle entscheiden uns nur, wo wir uns persönlich darin wiederfinden. Cristiano Ronaldo bleibt doch auch ein außergewöhnlicher Fussballer, selbst wenn er nicht jeden Schuß in ein Tor verwandelt, oder? (Für wen das besser mit Messi funktioniert, der ersetzt bitte den Namen😅) Wir wünschen dir ein tolles Wochenende.
        Jenni & Yvonne

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      5. Die beiden Damen haben sehr gekonnt ihren Standpunkt erklärt. Aber ich glaube, es gibt zu viele durch Network Marketing geschädigte Personen. Auf deren Webseite geht es dann wieder nur um Geld. Ich glaube die meisten BW Leser haben auch mit Geld zu tun (Etf, FX etc) aber sind mental eine Stufe weiter, denn es geht hier oft genug um Ethik, Glauben und Werte oder auch Hilfsprojekte. @Black: Ich bin gespannt was da in Zukunft noch von dir kommt.

        Das die Mehrheit der Leute bei Network Marketing nicht gewinnen kann, trotz extrem hoher (logischerweise) Produktmargen, dürfte eigentlich aus der Struktur schon klar werden. Das kann eigentlich nur funktionieren, wenn das vertriebene Produkt selbst Erträge erzeugen könnte. Aber meistens sind es bekanntlich Verbrauchsgüter. (ja klar, nur die besten und tollsten und der Erfinder hat damit den Krebs besiegt.)😂😂

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