“Es ist nichts erbärmlicher in der Welt als ein unentschlossener Mensch, der zwischen zweien Empfindungen schwebt, gerne beide vereinigen möchte und nicht begreift, dass nichts sie vereinigen kann als eben der Zweifel, die Unruhe, die ihn peinigen.”

– Johann Wolfgang von Goethe (1749 – 1832), Clavigo 1774, 4.Akt

 

 

 

 

Seit ich vor fast zwei Jahren die ersten Artikel über N26 und Revolut geschrieben habe, ist eine Menge passiert. bunq kam später noch dazu und es gab Monate, in denen fast ständig ein neues Fintech irgendwo gegründet wurde. Viele von diesen hatten gute Ideen, aber waren nie ausgereift genug, um für eine Hauptbankverbindung in Frage zu kommen. Bei N26, Revolut und bunq stellte sich diese Frage erstmalig und es kamen viele Mails im Laufe der Zeit, bei denen es genau um diese Frage ging. Soll ich meine bisherige Hausbank verlassen und zu N26 oder Revolut wechseln? Bei bunq gab es sogar noch mehr Anfragen dazu. Erstmalig waren Fintechs so ausgereift, dass man sie als Hausbank nutzen konnte.

Auf Blackwater.live empfehle ich nur Dinge, die ich selbst nutze oder genutzt habe und klar sagen kann, wo der Mehrwert liegt. Außerdem teile ich auch die negativen Punkte mit meinen Lesern. Zu N26, Revolut und bunq gibt es eine Menge Artikel im Netz, die aber entweder von reinen Affiliate Blogs ohne fachlichen Hintergrund geschrieben sind, oder aber von Nachwuchs Journalisten aus dem Bereich neue Medien, IT und Banking. Entweder hat man also keine Ahnung oder man spielt die Werbehure. Aus der Sicht des Ex-Bankers sieht die Perspektive natürlich etwas anders aus, weil man weiss wie Produkte genutzt werden und wo die klassischen Tücken für den Kunden liegen.

Im Kern ging es ja immer darum, ein Kontenmodell umzusetzen. Ich weiss, hier wird und wurde gerne auch bei mir abgeschrieben, aber das 3 Konten Modell und seine Ableitungen sind einfach gut. Und Gutes gibt man gerne weiter. 🙂 Wer davon noch nie gelesen hat und neu hier ist, der kann sich unter einem extra Fenster einfach mal die letzten Artikel zum 3 Konten Modell durchlesen:

 

 

 

 

 

 

 

Ein Kontenmodell umzusetzen ist die Basis von soliden Finanzen. Das verhindert langfristig Schulden, man behält den Überblick über seine Finanzen und baut automatisch monatlich Vermögen auf. Und ein Kontenmodell geht nochmal über eine einfache Haushaltsrechnung hinaus, wie sie in Banken durchgeführt wird. Mir ist Stand heute (12/2019) auch keine Bank bekannt, die ihren Kunden mehrere Girokonten empfiehlt, bei verschiedenen Banken verständlicherweise sowieso nicht. Aber gerade das wäre wichtig. Budgetierung, Einlagensicherungsgrenzen, Flexibilität, mehr Möglichkeiten des Bargeldbezugs wären nur einige Gründe. Hier merkt der Leser schon, dieses einfache Basisbeispiel beweist bereits die fehlende Qualität in der Bankberatung. Auch wenn es ab und an Ausnahmen bei den Beratern gibt, die sich entgegengesetzt den Anweisungen ihrer Chefs für ihre Kunden (und nicht nur für die Bank) einsetzen und solche Tipps weiter geben. Es lebe die kleine Revolution.

Mit dem Aufbau des Kontenmodell stellt sich als nächstes gleich die Frage, mit welchen Banken mache ich das. Und hier kommen gleich ein paar neue Probleme hinzu. In Deutschland haben wir das Thema Schufa und Schufascore. Je mehr Girokonten man hat, desto mehr sinkt die digital bewertete Bonität. Meistens, sobald es mehr als drei der Schufa gemeldete Girokonten sind. Damit ist es also nicht ganz unproblematisch, bei mehr als drei Onlinebanken wie der z.B. der DKB, Comdirect, Diba und anderen ein Girokonto zu haben. Es gibt Ausnahmen, aber die Verschlechterung des Schufascores bei mehr als drei Girokonten habe ich im Laufe der Jahre schon hundertfach beobachten können. Die Schufa kennt keine Einkommen, kein Vermögen, keine Depots. Nur Risiken. Und viele Girokonten zu haben, wird allgemein negativ bewertet. Darüber kann man sich zwar streiten, aber es ist einfach eben so.

Mit den Fintechs ergibt sich hier ein Schlupfloch. Mit Ausnahme von N26, fragen die anderen Fintechs die Schufa nicht ab. Es sind Auslandsunternehmen, es werden keine Kredite vergeben, das Konto taucht auch nicht in der Schufa auf und kann auch von Behörden nicht abgefragt werden. Auch bei N26 war die Praxis mal eine andere, aber seit man eine Bank wie alle anderen auch ist und Kredite vergibt, stehen die Konten auch in der Schufa. Allgemein kann man also mit Fintech Konten keine Fehler machen, wenn man sie austesten will. Aber wenn ich bei einer DKB oder der Comdirect bin, warum soll ich dann überhaupt ein Konto bei einem Fintech eröffnen?

Neben dem schon angesprochenen Kontenmodell sind die Apps deutlich ausgereifter als die der klassischen Banken, auch die der Online Banken. Sie haben mehr Funktionen, ich kann meine Karten in Echtzeit steuern und habe dadurch auch mehr Sicherheit beim Online Shopping. Ich brauche auch nicht bis zu drei Apps um eine Überweisung durchzuführen, sondern habe alles in einer App. Auch das ist im Jahr 2019 immer noch eine Realität in Deutschland, Bankenapps die unausgereift sind. Zudem bieten die meisten Banken immer noch kein Apple Pay und kein Google Pay an, was bei den genannten N26, Revolut und bunq Standard ist. Wir haben den kaum vorstellbaren Zustand, dass die Fintechs im 21. Jahrhundert des Bankings existieren und die meisten Banken wie aus einer anderen Welt zu sein scheinen. Die einen voll digital, die anderen papierhaft und teildigital. Neuland lässt grüssen.

 

Blackwater.live - Welches Fintech soll ich wählen?
Die Wahl des richtigen Fintechs kann verwirrend sein. Egal wie die Entscheidung ausfällt, es ist in jedem Fall ein technologischer Fortschritt, der viel Komfort mit sich bringt. Und die Funktionen der neuen Smartphone-Banken sind den Altbanken um Jahre voraus.

Quelle: gettyimages/istockpictures

 

 

 

Wen soll ich nun wählen? N26, Revolut oder doch bunq?

Im Prinzip könnte man sagen, testet es einfach aus. Aber um ein “Shortcut” zu machen und die Sache etwas abzukürzen, teile ich meine Gedanken in diesem Blog. Und dann kann sich jeder überlegen, ob er die Situation genauso bewerten würde und meiner Entscheidung folgt oder nicht.

Wie schon erwähnt, hat Blackwater.live hat nicht den Hauptinhalt dauernd über Fintechs zu schreiben. Die ersten Artikel darüber waren immer ein Schlagabtausch von N26 gegen Revolut und es ging auch darum, Alternativen zu den Altbanken aufzuzeigen. Hier könnt ihr euch diese Artikel anschauen:

 

 

 

 

 

N26 waren die ersten mit Pushmitteilungen der Kontobewegungen in der App und vielen detailreichen Karteneinstellungen. Revolut kam etwas später dazu mit noch mehr Möglichkeiten und vor allem dem Thema Fremdwährungskonten. Wie schon viele Leser entdeckt haben, hat N26 seine Banking Funktionen nicht weiter ausgebaut, sondern setzte immer mehr auf die Vermittlung von Fremdprodukten. Egal ob es um Versicherungen, Kredite oder Geldanlagen ging, die N26 App wurde mehr und mehr zur Werbeplattform. Selbst in der teuren Metal-Variante für sage und schreibe 16,90 Euro monatlicher Beitrag, geht es um die Vermittlung von Premium Produkten für Metal-Mitglieder. Wobei die Rabatte zweifelhaft sind und auch über Gutscheinplattformen und andere Aktionen so oder so zu erhalten sind. Das man dann noch dafür wirbt, dass man 5 Mal im Monat kostenlos überall Geld abheben kann und keine Fremdwährungsgbühren im Ausland hat, dass scheint doch etwas grotesk bei diesem monatlichen Kontopreis. Mal abgesehen davon, dass man dies bei einer klassischen Online Bank wie der DKB auch umsonst haben kann. Aber das ist ein anderes Thema.

Wenn ich bei Revolut dagegen Metal-Kunde bin, bekomme ich für 135,00 Euro jährlich (bei N26 kann man nicht jährlich mit Rabatt zahlen) immerhin über 20 kostenlose Fremdwährungskonten, bis zu 5 MasterCards (2 davon als Metalcard), unbegrenzt virtuelle Karten, habe den FX-Kurs bei Bezahlung in Fremdwährung und das auch ohne Gebühren. N26 und Revolut haben beide in der Metal-Variante einige Versicherungen enthalten, die man sich im Detail anschauen muss. Aber es mutet irgendwie alles wie eine einzige große Ablenkung an, mit der man sich erst einmal beschäftigen muss. Und das braucht Zeit. Eigentlich ging es doch nur um den Aufbau eines Kontenmodells mit einem Fintech Anbieter…

 

 

Blackwater.live - Mobile Banking
Bei den Smartphone-Banken hat sich die letzten Monate eine Menge getan. N26 halte ich inzwischen im Vergleich für wenig nützlich und bei den Premium-Varianten für überteuert. Revolut ist und bleibt ein mächtiges Tool, aber der König bleibt bei Funktion und “inneren Werten” definitiv bunq. Hier tut sich auch am meisten was Updates und Innovation angeht.

Quelle: gettyimages/istock

 

 

Ich habe es schon öfters durchklingen lassen, ich bin kein Freund von N26. Es ist einfach eine überteuerte Marketingbude, die versucht eine immer höhere Bewertungen des Unternehmens zu erreichen. Vielleicht ist auch hier der Verkauf das eigentliche Ziel. (N26 Unternehmensbewertung)

Bei Revolut kann man den Mehrwert über das Thema Fremdwährungen noch sehr gut erkennen, es ist ein mächtiges Tool mit inzwischen global über 6 Millionen Kunden und Sitz in London, niemand kann sich Revolut wohl ganz entziehen. Auch wenn es nur als zusätzliche Nischenlösung genutzt wird. N26 dagegen sitzt in Berlin und die Erfahrungsberichte jüngerer Zeit hören sich an wie bei den Altbanken. (Bafin im Haus, Datenskandale, Konten sind nicht sicher, Geldwäsche) Es gibt noch mehr Berichte dazu, einfach mal “N26 Skandale” googeln.

 

Was einfach gefehlt hat, ist ein dritter Anbieter. Und hier kommt bunq ins Spiel. Kein Fintech ist perfekt, alle machen auch mal einen Fehler oder es läuft mal nicht ganz rund. Das liegt bei einem Startup auch in der Natur der Sache. Aber bei bunq geht es nicht nur um eine App und einen Hype, bei bunq ist ein Wertesystem dahinter. Und die modernsten Banking Funktionen gibt es als Sahne dazu. Und das ist der Grund, warum bunq die Hauptempfehlung aus meiner Sicht ist. Man kann nicht nur das 3 Konten Modell und die Budgetierung umsetzen, sondern ist auch noch Kunde bei einem ethisch- und “grün” orientierten Unternehmen.

 

 

 

 

bunq – Fintech, grün, ethisch. Bank of the free. (free)

 

Über bunq findet ihr schon einiges auf Blackwater.live und es sind die etwas bunteren Artikel, auch wenn das farblich nicht zu der restlichen Bloggestaltung immer passt. Alle Artikel haben nach wie vor ihre Gültigkeit.

 

 

 

 

Aber heute möchte ich nochmal zum Jahresausklang 2019 schreiben, was mir am besten bei bunq gefällt und warum ich es gerne empfehle. Und das nebenbei bemerkt, von Anfang an. Also als bunq noch nicht offiziell in Deutschland am Start war, auch wenn man das Konto online schon abschliessen konnte. Damals haben mir einige Affiliate Blogger übrigens davon abgeraten bunq zu empfehlen. Der Gründer wäre zwielichtig, bunq wäre ein komisches Konzept und die Ethik nur reines Marketing. Heute ist klar, es gibt nur zu wenig Affiliate Provision. Nämlich 10,00 Euro für den Werber und 10,00 Euro für den Geworbenen. Wie immer also superfair, so wie bunq auch sonst eben ist. Das ist in der Affiliate-Szene nicht unbedingt mehrheitsfähig, da nimmt man lieber die 20,00 Euro oder mehr für sich selbst ein. Schon klar. Das bunq Angebot wird in Kürze nochmal überarbeitet und wir können gespannt sein, was da dann kommt.

 

In eigener Sache:

Irgendwann habe ich im www dann auch gelesen, dass Blackwater.live ein Affiliate Blog mit Marketing außen rum wäre. Das ist natürlich eine sehr gehirnvolle Aussage. Eine Mini-Webseite mit Blog und nicht mehrheitsfähigen Artikeln über Banking, FX, Ethik und Werte ist wohl kaum für Werbung geeignet. (Abgesehen davon, dass ich von Revolut und N26 niemals Geld erhalten habe!!) Dann müsste ich eher nette Schleimartikel schreiben, beispielsweise wie toll die Welt ist, dass alles Haribo-schön ist, alle Menschen gut sind, dass ich zehn Bankkonten habe und alle diese Banken die besten sind und die Links an den Ende des Artikels setzen. Außerdem darf man die Bannerwerbung für Eiweißshakes und Börsencrashbücher nicht vergessen und auch das fehlende Pop-Up zur Newletteranmeldung. Alle Leser müssen schliesslich einen Newsletter erhalten, mit wöchentlichen “Premium-Produkten” von Partnern. Und die würden dann auch diktieren was ich schreibe. Ein kritischer Artikel? Ein nicht mehrheitsfähiger Artikel über Werte oder Sinnsuche und Ethik? Nein bitte nicht! “Herr Blackwater, schreiben Sie über das Wetter oder wie Sie sich an ihrem neuen 100 Zoll Flachbildfernseher erfreuen und dass es Bier beim Lidl im Angebot gibt!” Ich glaube ihr versteht was ich meine. Wird es mit mir nicht geben. Weder heute noch morgen.

 

Dieses kleine Statement musste ich einfügen. Wenn ich etwas empfehle, dann aus Überzeugung und weil es zu den Werten von Blackwater.live passt. Und wenn das auch teilweise die Werte von meinen Lesern sind (was ich glaube und in vielen Fällen weiss), dann ist bunq die richtige Empfehlung.

 

 

 

 

bunq

 

Der Hauptgrund bei bunq Kunde zu werden, ist bunq selbst. Wer das mal verstanden hat, wird ein überzeugter bunq Kunde. bunq ist eine Community, wie man sie in dem eigenen Forum together erleben kann. Und es ist eine Lebenseinstellung. Mehr dazu später. Mit vier Grundaussagen stellt sich bunq derzeit vor und ich möchte einige Informationen noch kurz ergänzen.

Zu dem Forum kommt ihr übrigens hier und könnt mal reinschauen: bunq Together.

 

Blackwater.live - bunq Vorstellung

 

Der Gründer und CEO von bunq ist Ali Niknam. Selbst Milliardär durch sein gegründetes erfolgreiches Unternehmen TransIP in den Niederlanden, geht es bei bunq nicht in erster Linie darum Geld zu verdienen, sondern den bestehenden Bankenmarkt von hinten aufzurollen. Natürlich ist es als Unternehmer legitim Gewinnabsichten zu haben, auch wenn das in Deutschland nicht immer verstanden wird. Aber bei bunq ging es von Anfang an darum eine Bank aufzubauen, bei der Ethik wichtig ist und bei der die oft intransparenten und moralisch fragwürdigen Geschäfte des Finanzsektors nicht vorkommen.

 

Blackwater.live - bunq Intro 2

bunq wollte so transparent wie möglich sein. Hier gibt es keine Fremdkapitalinvestoren wie Hedge Fonds, deren Interessen dann schnellstmöglich befriedigt werden müssen. Hier gibt es keinen Verkauf von Kundendaten, der heute üblich ist, um die kostenlosen Konten zu finanzieren und darüber hinaus Gewinne zu machen. Hier gibt es keine Geschäfte mit Rüstungsproduzenten oder Nahrungsmittelspekulationen, alles Dinge die bei anderen üblich sind. Entweder direkt oder über die Muttergesellschaften. Ja, auch die kleine Volksbank und Sparkasse ist über DZ Bank, Union, Deka oder die Landesbanken bei einer Menge solcher Geschäfte in den letzten Jahren dabei gewesen. Von den heute angeschlagenen großen Playern in Deutschland will ich erst gar nicht anfangen. Es stellt sich einfach die Frage, ob man bei solchen Unternehmen Kunde sein möchte oder nicht.

 

Blackwater.live - bunq, Freiheit der Wahl

Bei bunq kann man selbst festlegen, wo das Guthaben auf dem Konto investiert werden soll. Abgesehen von den genannten Ausschlüssen kann man wählen, ob die Gelder in private Kredite, private Hypotheken, grüne Unternehmen, alle Unternehmen, sonstige Bankkredite oder Staatsanleihen investiert sind. Die Europäische Zentralbank ist immer dabei, was an dem EU-System liegt. Man kann auch direkt auswählen, ob man Zinsen erhalten möchte oder nicht. Das ist für zwei Gruppen von Menschen interessant. Zum einen für die, die das Konto nicht in der Steuererklärung angeben möchten. Wenn man keine Zinsen erhält, muss man es auch nicht gegenüber dem Finanzamt angeben. Zum anderen für Muslime. Hier kommt auch das Thema Islamic Banking ins Spiel. Zinsen sind nicht halal (حلال) sondern haram (حرام). Was das bedeutet und warum das so ist, kannst Du hier nachlesen: Geschichten aus 1001 Nacht.

Weitere Artikel zu dem Thema Islamic (IB) Banking wird es im Jahr 2020 geben.

 

Blackwater.live - bunq - Fortschritt

bunq hat aus meiner Sicht die leistungsfähigste App für Smartphone und Tablett mit vielen Funktionen, die es zu entdecken gilt. Die Updatehäufigkeit ist auch deutlich höher als bei N26 und Revolut und vor allem die Liebe zu Detail in der App. Dies werden mir sicher viele bunqer (so nennen sich bunq Kunden selbst) hier bestätigen können. In den oben verlinkten bunq Artikeln könnt ihr das nochmal in Ruhe alles nachlesen. Der letzte Artikel war dieser.

 

Mit bunq habe ich die Möglichkeiten, die die anderen Anbietern wie N26 und Revolut so bekannt gemacht haben. Die Push-Mitteilungen, die Echtzeitsteuerung der Karten, jeden Umsatz im Banking sofort mit allen Details sehen und vieles mehr. Selbst Lastschriften kann ich einzeln oder wiederkehrend genehmigen oder auch abweisen. Bei bunq ist Apple Pay, Google Pay und seit heute auch Fitbit Pay mit an Bord, so dass ich auch ohne Karten zahlen kann.

Aber darüber hinaus erhalte ich noch vieles mehr, wie die 25 IBAN Konten mit Detailsteuerung und die Möglichkeit 10 Mal im Monat an allen Automaten weltweit und in Deutschland kostenlos Bargeld abzuheben. Einige weitere Punkte könnt ihr euch in der Bilderstrecke anschauen.

 

 

 

 

Die letzten spannenden bunq Updates:

 

bunq Konto “auffüllen”

Natürlich kann man ein bunq Konto per Überweisung auffüllen. Aber es geht auch anders. Nein, ich meine nicht die Zahlungslinks, dazu komme ich gleich noch.

Neuerdings kann man die bunq Konten auch in Echtzeit per Kreditkarte auffüllen. Das ist eine spannende Möglichkeit Flugmeilen zu bekommen, beispielsweise über ein Miles and More Programm. Oder stellt euch vor, ihr habt eine Miles and More Kreditkarte und seid im Ausland. Ein teurer Spass. Schlechter Kurs, bis zu 2% Auslandseinsatzgebühr, Bargeld kostet oft noch mehr. Die Lösung: Einfach bunq mit der Karte aufladen, Meilen kassieren und dann mit bunq bezahlen oder das Geld kostenlos abheben. Das mal so als kleiner Blackwater.live Life-Hack. 🙂

Das Gleiche könnt ihr mit Karten von anderen Banken natürlich auch machen. Und ihr gewinnt an Sicherheit, da ihr die bunq Karten in Echtzeit steuern könnt, die meisten normalen Kreditkarten von Banken hingegen nicht.

 

 

Weil es übrigens sehr oft gefragt wird: Mit bunq kann man auch dank der Partnerschaft mit Barzahlen bei über 10.000 Akzeptanzstellen in Deutschland, Österreich und Italien Geld einzahlen. Beispielsweise bei Rewe, Penny, Rossmann, Real und DM.

 

 

bunq Zahlungslinks “bunq me”

Diese Funktion hatte ich bereits einmal erklärt, aber ich finde sie so gut, dass sie wieder dabei sein musste. Man kann individuelle Links für jeden Zweck generieren und mit eigene Bildern personalisieren. Diese erstellten Links kann man verschicken, über alle Messenger und Kanäle. Es ist natürlich auch möglich solche Links wieder zurück zu ziehen. Geschäftlich lassen sich diese Links im Rahmen des bunq Geschäftskontos natürlich auch nutzen.

Die Erstellung der Links ist personalisierbar. Ich habe zur Demonstration mal meinen letzten für Blackwater.live erstellten Link eingefügt.

 

 

 

 

Und so sieht die von mir gestaltete Zielseite aus:

Blackwater.live - bunq me Zielseite
Die bunq.me Links können per iDEAL bzw. mit SOFORT direkt von jedem Bankkonto bezahlt werden. Die IBAN freizugeben ist an sich harmlos, da es keine papierhaften Überweisungen gibt und jede Lastschrift direkt der App geblockt werden kann. Ausserdem kann man sich ein extra Konto für Risiken anlegen. Darüber lässt man alle Transaktionen laufen, bei denen man sich unsicher fühlt und stellt bei Bedarf das tägliche Limit auf beispielsweise 10,00 EUR. 🙂

Quelle: eigen

 

 

 

bunq Green Card

bunq hat zuletzt eine Green Card heraus gebracht. Das ist eine langlebige Metallkarte, auf die viele gewartet haben. Viele hatten sich eine Metallkarte gewünscht, trotz Apple Pay und Google Pay. Ein Grund war auch das Problem der Regenbogenfarben. Diese Regenbogenfarben sind eigentlich ein Symbol der Freiheit und darum geht es bunq auch. bunq grenzt also niemanden aus, unterstützt aber auch nicht exklusiv eine Szene. Die Wahl der Farben ist die Farbgebung der ursprünglichen Freiheitsflagge. Aber in abgewandelter Form ist diese Flagge unter der LBGT Szene genutzt. Hier könnt ihr euch unter einem extra Fenster bei Wikipedia darüber informieren.

Letztes Jahr kam es in einem anderen Teil der Welt zu einem Angriff auf einen bunq Kunden, wegen der Farbe der bunq Mastercard. In der Community wurde das verurteilt und auch CEO Ali Niknam gab ein Statement dazu heraus. Aber dennoch wurde auch hier der Ruf nach einer andersfarbigen Karte laut, um in Länder reisen zu können, deren Gesellschaften keine LBGT tolerieren.

Ich möchte das nicht weiter bewerten, aber wenn der Einsatz der Karte aufgrund der Farben zu einem lebensbedrohlichen Risiko wird, dann muss man diese Gefahr anerkennen und wird wohl keine Diskussion über Freiheit und Toleranz in der jeweiligen Situation führen können. Das ist einfach so. Auch wenn durch Instagram und die Welt der Blogger unser Planet zu einem Dorf zu werden scheint, so sind die Werte nicht überall die gleichen. Wir können als Europäer nicht erwarten, dass der westliche Lebensstil überall akzeptiert wird, zumal ganz nebenbei bemerkt genau das in vergangenen Jahrhunderten unsägliches Leid über die Menschen in anderen Teilen der Welt gebracht hat.

Die Farben von bunq sind nicht die Farben der LBGT Szene, sondern die Farben der Freiheit. Und die gilt für alle Menschen. Egal welche Seite ich einnehme oder vertrete, Toleranz ist keine Einbahnstrasse. Das bedeutet nicht, dass ich das Verhalten von meinen Mitmenschen gut finden muss und genauso leben muss. Ich kann für mich entscheiden, ob ich diese oder jene Handlung angemessen finde und ob sie nicht meinen Werten oder meinem Glauben entspricht oder nicht. Aber der Mensch dahinter, diesen darf ich niemals hassen oder als minderwertig betrachten. Diese ganze Toleranzdiskussion wird sehr einseitig und hitzig geführt und solange jede Seite die eigenen Ansichten den anderen aufdrücken will, wird es keinen Frieden geben. Vielfalt unter Menschen ist wichtig, aber Vielfalt ist viel mehr, als es die abgewandelte Regenbogenflagge darstellt.

bunq hat also nun seine erste Metal-Card herausgebracht, bei bunq Green Card genannt. Die Karte ist weiss. 🙂 Diese Karte ist übrigens eine echte Credit Card und keine Debit- oder Prepaid Card wie bei N26 und Revolut. Damit sind auch Hotelreservierungen und das Mieten von Autos möglich. Die Konditionen entsprechen den von bunq üblichen, also keine Fremdwährungsgebühren, echter Umrechnungskurs, Karteneinstellungen in der App in Echtzeit, Bargeldbezug 10 Mal im Monat kostenlos an allen Geldautomaten und natürlich ist sie auch Apple Pay und Google Pay fähig.

 

Blackwater.live - bunq Green Card

 

Die bunq Green Card basiert auf der Idee, dass mit jeden 100 Euro Umsatz ein Baum gepflanzt wird. Wenn diese Karte innerhalb von bunq Premium genutzt wird, sind es sogar zwei Bäume. Die Karte ist aber auch als Stand-Alone Produkt zu erwerben, das heisst ohne komplette bunq Mitgliedschaft, wenn man bei seiner bisherigen Bank bleiben will und nur die bunq Green Card nutzen will.

Die von bunq gepflanzten Bäume werden im Rahmen des Eden Reforestration Projects in Madagascar gepflanzt. Hier kann man bei bunq in englischer Sprache mehr drüber lesen. Meinen ersten Baum habe ich bereits gepflanzt, was auch in der App schön angezeigt wird.

 

Blackwater.live - Bäume pflanzen mit bunq

 

Jetzt kann man sich darüber aufregen und sagen, dann spende ich lieber direkt Geld. Da kommt mehr an. Oder: Diese Karte ist teuer. Aber wie viele Menschen spenden wirklich direkt Geld für grüne Projekte? Oft wird es dann vergessen. Daher sehe ich das Projekt als sinnvoll an. Viele Menschen wünschen sich eine Metal-Card und bei den Mitbewerbern ist diese Karte deutlich teurer. Bei bunq tut man damit ganz nebenbei etwas Gutes, bunq nutzt die Transaktionsgebühren beim Karteneinsatz zum Bäume pflanzen. Kritik ist immer leicht, aber etwas ändern will dann auch keiner. Mit diesem neuen bunq Projekt ist der Anfang ist gemacht. Und darum geht es so oft. Ich bin in diesem Fall nicht der Meinung, dass es sich dabei um ein “Hüpf-Angebot” für die junge Generation handelt, da man bei bunq nicht wegen Preiskonditionen oder Hipster Gründen Kunde wird. Die Springer und Hipster sind eher typische N26 Kunden. In der kostenlosen Version für die Springer, die Poser bei N26 Metal oder bei American Express Platin, deren 650,00 Euro Jahresgebühr man nun auch monatlich abzahlen kann. Die Zielgruppe scheint sich verändert zu haben.  🙂

 

Wenn Du bunq einmal kostenlos ausprobieren willst, dann kannst Du dem liebevoll platzierten bunq Link folgen. Bleibst Du bei bunq und setzt die Karte erstmals ein, bekommst Du 10,00 Euro und ich 10,00 Euro. Die Einladungslinks kann man selbst gestalten und unserer ist seit einiger Zeit arabisch. Du bist aber richtig. 🙂

Der Link:

 

b u n q

 

So sieht er aus:

 

Blackwater.live - Invite bunq

In einigen Tagen wird der Link deaktiviert, da bunq gerade an einem neuen Programm für Kunden werben Kunden arbeitet. Aber so lange könnt ihr noch Kunden werden und die 10,00 Euro erhalten!!

(sobald das neue bunq Kunden werben Kunden Programm startet, tausche ich die Links aus)

 

 

Blackwater.live - Verantwortung
Unsere Mitmenschen. Gerade für die, denen es nicht so gut geht, haben wir eine Mitverantwortung. Nach ethischen Werten handelnde Unternehmen sind ein Teil von einer besseren Welt.

Quelle: gettyimages/istock

 

 

Wir erleben gerade eine Welt im Umbruch. Menschen wird immer mehr bewusst, dass ihr Handeln Auswirkungen auf andere und den Planeten hat. Klimawandel, Verschmutzung des Planeten und insbesondere der Weltmeere, das Leiden der Menschen in vielen Teilen der Welt, Intoleranz und fehlende ethische Werte lösen immer mehr Probleme aus. Immer mehr Menschen merken, dass es nicht egal ist wo sie Kunde sind, was sie kaufen und wie sie leben. Sie denken darüber nach, wie sich das alles auswirkt. Und das ist wirklich gut. Man muss nicht in jedem Punkt sich einig sein und es geht nicht darum, ob man Greta Thunberg mag oder nicht. Klar ist es auch etwas lustig, dass manche Freitags demonstrieren gehen und nicht wirklich erklären können warum, außer dass sie “Klima” stammeln. Oder Menschen Plastiktüten einsammeln und doch SUV fahren. Solche Widersprüche wird es immer geben und nicht jeder ist auf dem gleichen Erkenntnisstand. Aber schön ist doch, dass etwas in die richtige Richtung passiert. Jahre vorher haben sich viele über die Gleichgültigkeit unter der jungen Generation beschwert. Jetzt wird diese aktiver und es ist manchen Meckerern auch nicht recht.

Selbst wenn jemand nicht viel von Umwelt, Ethik und verwandten Aspekten weiss, so ist er dabei einen positiven Einfluss zu leisten, wenn er bei ethischen und grünen Unternehmen wie bunq Kunde ist. Und sei der Effekt noch so klein. Langfristig ändert sich etwas, wenn Menschen mit Menschen sprechen und sie für etwas Positives gewinnen können.

Man kann man an Ethik, grünen Bewusstsein und Nachhaltigkeit leicht Kritik üben. Manche springen nur auf den Zug auf, manche nutzen es für Marketing oder weil man Schlagworte wie Nachhaltigkeit benutzen muss. Vermutlich ist sogar bald der Big Mac von McDonalds nachhaltig und bekommt eine Zertifizierung. Und klar, manche Protagonisten oder Parteien können peinlich sein, hysterische Schnappatmung oder reflexartige Benutzung von Schlagwörtern nutzt nicht gerade einer Sache.

Aber dies alles sollte nicht davon ablenken, dass inhaltlich vieles (nicht alles) richtig ist. Und wenn Menschen darüber reden, dann ist schon viel gewonnen. Wir sollten also nicht immer die Absender einer Botschaft “umbringen” wollen, auch wenn mancher Absender noch so krude und peinlich auf uns wirken mag. Besser ist es über die Inhalte nachzudenken. Das ist doch die Stärke von denkenden Menschen.

Am 16. Dezember 2019 wird es hier den letzten Artikel in diesem Jahr geben, eine Art “Weihnachtsartikel”. Danach ist Abschalten angesagt, um neue Energie für den Jahresstart zu bekommen. Lasst euch überraschen, es sind noch einige Gedanken zum Jahresende zusammen gekommen.

 

 

 

 

“Für den Triumph des Bösen reicht es, wenn die Guten nichts tun.”

– Edmund Burke

97 Kommentare zu „N26 vs. Revolut oder bunq

  1. News? Auch Herren freuen sich auf den Artikel. Und Melanie, bunq ist definitiv eines der besten Fintech Unternehmen unserer Zeit.

  2. Sind wir bescheuert oder ist bunq einfach nur ein cooler Laden? Man weiss es nicht. Frau eh nicht.😜 Sie haben alles immer weiter verbessert und mit diesem Update heute freue ich mich auf ein Update einer Bank. Nicht auf das von Apple was auch geil ist, nicht auf einen nervigen Sicherheitspatch von Microsoft, auf ein Bank bunq Update!!! Diese Spannung und auch den Spass daran habe ich dir zu verdanken Martin. Ich lach mich gerade echt schlapp, aber du hast mich da echt inspiriert. Also warten wir ab was kommt… wo sind die Chips und die Schokolade?

  3. hallo M. es ist zum Durchdrehen mit dem Update, ich bin auch infiziert! Hilfeeee! Kaum dabei und schon süchtig.😂😂 Karten habe ich ner Freundin schicken lassen, die hat’s nachgeschickt. Hat geklappt. Ich stell alles um. Jetzt warte ich auf das Update. 12, 13, 14? Egal. Freue mich voll.

    1. Nö, bunq vergibt bisher aus ethischen Gründen kein Kredit. Allerdings hat man bei Lastschriften bis zu 5 Tage in der App Zeit diese freizugeben oder abzulehnen. Bei keiner anderen Bank gibt es so viel Kontrolle. Love it❤️

  4. Hiiiiii, ich mag die bunten Karten von Bunk voll arg und will Kunde bei denen werden. Bisher habe ich ein Konto bei der VRbank, meine Eltern haben das mit mir gemacht. Kann ich wechseln? Ich bin 16, geht das?? Ich will so gerne.

    1. So jetzt mit Anmeldung und Profil, war mir zu blöd immer nach Kommentaren schauen zu müssen. Ja, es geht. Man kann bei bunq auch mit 16 Kunde werden, wenn die Eltern es auch
      sind. Aber mal im Ernst. Welche Eltern sind das??? Ich sehe an der Kasse im Aldi nur rote EcKarten *kotzwürg* oder diese abgek.. bläulichen Vr Karten. Sweety die zwei Jahre gehen noch rum…

      1. Wenn es bei bunq endlich mal ein Depot gibt, dann lasse ich die Dkb ganz hinter mir. Wie seht ihr das? Kündigen oder nicht?

      2. Diese Überlegung kenne und verstehe ich. Aber die DKB würde ich nicht kündigen. Es gibt viele Berichte darüber, dass wenn man ein mal gekündigt hat, man später dort nicht wieder ein Konto eröffnen kann. Da die DKB eine der wenigen Banken ist, bei der ich auch als Deutscher mit Postadresse im Ausland ein Konto führen kann, würde ich sie auch behalten. Als Backup sowieso. Bis heute habe ich von bunq noch nie etwas gehört, was ein Backup nötig machen würde. (Im Gegensatz zu N26 und Revolut). Aber es ist immer grundsätzlich meine Empfehlung, nie nur ein Konto zu haben. Es kann immer technische Probleme geben oder eine Kontenprüfung und man sitzt auf dem Trockenen.

      3. Hii ja ist so. Supernervig. Finde die vr Karten hässlich und die App einfach nur peinlich. Jeder meiner Freunde will die bunk karte haben. Un d die App ist nur noch mega.

  5. Das bunq – Affiliate Programm ist inzwischen eingestellt worden. Es gibt also keine 10 Euro mehr für euch und für mich wenn ihr Kunde werdet. Der Link funktioniert aber noch und ihr könnt darüber Kunde werden.

    Ich habe bunq nie beworben weil es 10 Euro gibt, sondern weil es zu den Werten von blackwater.live passt. Daher werde ich das natürlich auch weiterhin tun. bunq ist mit Abstand die derzeit beste Kombination von Fintech und ethischer/grüner Bank. Ob es in Zukunft ein neues Affiliate – Programm gibt oder nicht hat keinen Einfluss auf meinen Support für bunq. Und bislang sind so gut wie alle Menschen, die über blackwater.live zu bunq gekommen sind, nicht wegen paar Kröten dorthin gewechselt, sondern weil sie das Konzept verstanden haben. Irgendwie macht mich das stolz, ihr seid klasse!

  6. bunq ist inzwischen meine absolute Nr. 1. Vorher war ich bei N26.

    Im April 2019 habe ich online bei der N26 ein Konto eröffnet, weil dieses als kostenlos und modern angepriesen wurde. Aber bei N26 ist es leider so, dass ein Mitarbeiter nicht weiss was der andere macht. Hat man mal ein Problem, muss man alles x-fach erklären und wiederholen. Die Servicemitarbeiter bei N26 waren freundlich und sehr unförmlich. Ich wurde sofort per Du angesprochen, was ich grundsätzlich ok finde, ist auf dem Blog und in dieser www-Welt so. Aber im Zusammenspiel mit der Inkompetenz der Mitarbeiter bei N26 wurde es irgendwann sehr ärgerlich. Das mögen ja alles Hippster und coole Typen bei denen sein, Ahnung haben sie keine. Und so kommt mir der ganze Laden vor.

    Bei bunq läuft es professioneller, die App ist deutlich besser und sogar Kunden sind im Forum füreinander da. Das kannte ich so bisher noch nicht. Und dann tut man noch etwas für die Umwelt, was will man mehr. Es wurde schon viel geschrieben, ich fasse es so zusammen:

    N26:

    Für Hippster, Poser, Möchtegern: N26 am besten mit 16 Euro Metallkonto. Und immer den ganzen Müll kaufen, der in deren App angepriesen wird.

    bunq: Für Menschen die auf Werte und Nachhaltigkeit stehen, die mit Abstand beste Banking App suchen und noch Teil einer wirklich netten Community werden wollen.

    Selbst die Kündigung bei N26 war eine einzige Katastrophe. Ausführung nach vielen Rückfragen 6 Wochen später, Mitarbeiter hatten Telefonnotizen „übersehen“. Was ein Saftladen.

    1. Das sehe ich aufgrund eigener Tests und Erfahrungen genau so. Ich weiss nicht was bei N26 los ist, aber mit “Premium” hat es wenig zu tun. Ich habe eher den Eindruck, klassisches BWL Denken herrscht vor: Man will den Unternehmenswert schnell steigern (durch Wachstum, das phantasielose Lieblingswort von vielen BWLern) um es dann zu verkaufen oder einen Merger durchzuführen. Die Seele hat man schon vor Jahren verkauft…

  7. Ich mag bunq ebenfalls sehr. Die Gesellschaft ist im Wandel und mehr und mehr Menschen erkennen, es muss sich etwas tun. Daher zahle ich gerne ein paar Euro für ein grünes Konto und zudem sind die Funktionen spitze. bunq hat N26 weit überholt. Revolut kenne ich noch nicht, aber grün sind sie wohl nicht. Daher ist das keine Option für mich.

      1. Ich nutze Bunq jetzt seit fast 2 Wochen und bin begeistert vom Funktionsumfang und der Benutzerfreundlichkeit her. Ich werde definitiv mein Konto dort behalten.
        Tomorrow habe ich für kurze Zeit genutzt und gleich wieder gekündigt. Bei Tomorrow hast Du ein Tageslimit von 5-6 Überweisungen. Die Struktur ist noch sehr fehlerhaft.
        Ich hatte Zahlungseingänge von 1970 + nicht nach Datum sortiert.
        Und ich schwöre dass ich erst 2019 Zahlungseingänge hätte haben sollen 😉
        Chatsupport ist nur über die App und dauert auch bis jemand verfügbar ist. Alles in allem etwas unübersichtlich und unpraktisch nach meinem Empfinden.

        Wenn Sterne vergeben müsste, bewerte ich Bunq mit 5 Sternen (Höchstwert) und Tomorrow mit 1, höchstens 2 Sternen.

      2. okay… dachte ich mir irgendwie schon. bei bunq ist einfach mehr Expertise und auch Geld & Entwickler dahinter. Da ich auch superzufrieden bin, spar ich mir da die weiteren Vergleiche. Mit N26 und anderen Schrott sowieso, Revolut noch als Backup.

  8. wow ich feier euch das ist guut. Ich lese sonst nie Blogs über Geld und Finanz. Aber eine Freundin meint ich soll euch mal besuchen und es wäre hier anders und nicht so kompliziert wie sonst. Sie hat nicht zu viel versprochen. Hab euch gespeichert und freu mich auf weitere Posts… ich bin übrigens schon bei bunq :)))))))))))))))

  9. Hallo Blackwater,

    durch Zufall bin heute ich auf deinen Block gestoßen und sehr begeistert von deinen Artikeln da ich auch schon seit einigen Jahren mit einem Kontensystem meine Ein u. Ausgaben verwalte. Ursprünglich kam ich darauf durch das Buch “RADG” vom A.Fischer. Aktuell bin ich gerade dabei mein Kontenmodell etwas anzupassen.

    Deine Artikel finde ich sehr sachlich und mir gefällt auch deine Motivation und die positive Energie die sich durch alle Artikel zieht 🙂 Echt Top!

    Bunq hast Du einige Male sehr positiv hervorgehoben und die finde ich auch mega interessant, würde ich auch gerne mal ausprobieren.
    Nur die monatliche Gebühr finde ich für mich persönlich leider eher abturnend. Ich würde gerne mal deine Meinung zu Moneyyou Go hören oder auch zu der Apple Card die ja vielleicht irgendwann mal in Deutschland erhältlich sein könnte.

    Moneyyou Go scheint mir ja ähnlich zu sein wie Bunq mit dem Unterschied dass man keine Unterkonten mit eigenen IBAN Nummern erstellen kann sondern Wallets.
    Du erwähntest in einem deiner Beiträge mal, dass die deutschen Behörden nicht einfach so bei Bunq die Salden oder die Zahlungsvorgänge abfragen können. Warum können die das nicht und bei welchen Banken wäre das ebenfalls der Fall? Oder ist Bunq eine Ausnahme?

    Mein aktuelles Kontensystem soll noch einige Dinge abdecken die aber scheinbar sehr identisch mit deinem vorgestellten 3 Kontenmodell sind.
    Wenn Du mir dazu auch deine Meinung sagen könntest oder eine Empfelung nennen könntest wie ich das besser umsetzten könnte, würde ich mich freuen 🙂

    Ich habe jedoch 2 Girokonten wobei ein Konto nur als Zahlungseingangskonto und als Haushaltskonto genutzt wird und eines als Zahlungsausgangskonto für die Fixkosten. (Habe gelesen das wenn auf 2 Girokonten bei verschiedenen Banken positive Geldbewegngen sind, dass sich die Bonität dadurch verbessert.

    Meine Aufstellung sieht so aus:

    1. Commerzbank – Gehaltseingangskonto / Haushaltskonto
    2. DKB – Ausgangskonto (alle Fixk. kommen vom 1. Konto per
    Dauerauftrag hier rein. Von hier wird alles bedient von Miete bis
    Versicherung und GEZ usw.)
    3. DKB – Visa Card: Urlaub, Essen gehen, Konzerte usw. (Spaßkonto?!)

    Die folgenden Punkte möchte ich gerne in mein Kontenmodell
    eingliedern und überlege wie ich es sinnvoll umsetzte. Bunq wäre ja eine
    gute Option aber wegen der Gebühren unattraktiv :/

    4. Unerwartete Dinge / Rücklagen (Bußgeld, kaputte Waschmaschine usw.)
    5. Anschaffungen (Kleidung,Software,Bücher,Werkzeug,Smartphone usw.)
    6. Sparplan / Investition (Immobilie, Onlineshop, Selbstständigkeit)
    7. Geldmagnet

    Lebensmittel und Haushalt wird von dem verbleibenden Geld auf dem ersten Konto bezahlt wenn alles andere schon bedient wurde.
    Bein den “Anschaffungen” ist es mir wichtig dass ich Online und auch vor Ort im Geschäft zahlen kann.

    Die Prozetuale Verteilung hatte ich in der Vergangeheit nicht so auf dem Schirm. Gehören die Lebensmittel auch bereits zu den von dir genannten 70%?

    Sorry für den langen Text und die detaillierten Fragen kurz vor Weihnachten 😅

    Könnte es verstehen wenn das zu viele Details sind und eine Antwort zu viel Zeit in Anspruch nehmen würde.

    Ich wünsche eine schöne Weihnachtszeit und viele schöne und ruhige Momente.

    Viele Grüße
    Chris

    1. bunq ist eine niederländische Bank, die melden über ihre nl-Behörden an das Bundeszentralamt für Steuern, wenn Erträge anfallen. Zinsen kann man abwählen, dann ist das erledigt. Die Abfrage von Kontosalden und weiteren Finanzdaten etc. ist nur im Inland möglich und wurde die letzten Jahre massiv ausgeweitet. Es ist fast völlig willkürlich. Alleine diese Story ist Grund ein Auslandskonto zu nutzen und demnächst kommt mit dem Brexit noch einiges an Möglichkeiten dazu.😂😂

      https://www.welt.de/wirtschaft/article202151918/Glaeserne-Buerger-Kontoabfragen-von-Behoerden-auf-Rekordhoch.html

      Fünf euro für ein Konto ist fair, vor allem bei den Leistungen. In Deutschland ist man mit den kostenlos Konten verwöhnt, die durch Kundendatenverkauf finanziert werden. Im Eu Ausland gibt es somgut wie nirgendwo kostenlose Konten.

      @Black Schöne Feiertage und einen guten Start 2020 wünsche ich dir😘

      1. @noch1exbankerin: vielen Dank für deine Antwort und deine Meinung und dass Du dir kurz vor Weihnachten die Zeit dafür genommen hast. 😊
        Du absolut recht dass wir in Deutschland durch kostenlose Konten verwöhnt sind.
        Den Schuh kann ich mir auf jeden Fall auch anziehen 😅
        Das mit den Zinsen abwählen wusste ich garnicht – sehr interessant. Wie kann man das bei Bunq denn abwählen? Schreibt man dem Support eine Nachricht oder gibt es eine Einstellung im Konto wo man das selbst machen kann?
        Vielen Dank auch für deinen informativen Link. 😊👍
        Was würde denn an Möglichkeiten durch den Brexit hinzu kommen? Laut meiner Recherche kann man in der UK nur ein Konto eröffnen wenn man dort eine englische Anschrift und eine englische Steuernummer vorlegen kann.
        (Oder halt ein Unternehmer ist.) Ansonsten sind mir jetzt nur die Fintechbanken Revolut und Monese bekannt die Ihren sitz in der UK haben, wo man ohne diese Bedingungen ein Konto eröffnen kann.

        Vielen Dank nochmal für deinen Input und frohe Weihnachten 😊🎄

    2. Hallo Christian, danke für Deinen umfangreichen Kommentar und die netten Worte. Ich freue mich immer, wenn ich jemand weiter helfen kann. Was bunq angeht, so sehe ich es ähnlich wie @noch1exbankerin. Für das Geld bekommt man bei bunq enorm was geboten und kann die ganzen Kontensysteme mit allen Details umsetzen. Zu bunq ist an sich schon viel geschrieben worden, aber die 5 Euro im Monat sind es wirklich wert. (Das mit der Kontenabfrage ist richtig)

      Das 3-Kontenmodell umzusetzen ist jedem ja frei überlassen. Es ist einfach ein Grundmodell, welches man beliebig erweitern kann. Und da ich aus langjähriger Bankpraxis weiss, dass die meisten Menschen so ein Modell nicht kennen und auch nicht wenige ihre Finanzen nicht im Griff haben, empfehle ich es gerne.

      Die Kategorie Lebensmittel sehe ich schon bei den 70%Fixkosten. Essen gehen oder mal einen Kochabend mit Freunden zu machen wäre natürlich nicht dabei, sondern eher Luxus.

      Bei Deiner Umsetzung (und um bunq zu vermeiden) wäre Revolut vielleicht noch eine sinnvolle Alternative. Da kannst Du auch Wallets anlegen und die Finanzen weiter strukturieren. Moneyou Go von der ABN Amro kennen ich nicht im Detail, daher kann ich nicht so viel dazu sagen. Für mich ist das Thema Ethik wichtig, da ich auch hinter diesen Werten stehe und mit Blackwater.live hier auch noch einiges aufbauen möchte. Und diese ethischen Werte finde ich bei einer Fintech Kombination bisher nur bei bunq. Deswegen betreibe ich ich nicht groß Affiliate auf der Seite, es muss einfach passen. Mit der DKB kann man klassische deutsche Bankkunden von den teuren Vertriebsbanken abziehen und mit bunq hat man modernste Funktionen und den Ethik-Aspekt. Das deckt für mich einfach alles ab. Wenn sich mal ein neuer Anbieter ergibt bei dem aus meiner persönlichen Sicht die Richtung stimmt, schau ich mir das natürlich an.

      Dir auch schöne Feiertage und eine entspannte Zeit!

      PS: Bei der Apple Card wäre in Deutschland die Ausgestaltung und der Partner spannend. Ich zweifel bisher daran, dass diese Karte hierher kommt. Aber wer weiss…

      1. Hallo Blackwater,

        vielen vielen Dank dass Du dir kurz vor Weihnachten die Zeit genommen hast darauf zu antworten, das ist echt nett. 😊👍
        Ich freue mich sehr dass ich gleich zwei sehr informative Reaktionen auf meine Frage erhalten habe. Deine Ansicht, sowie auch die von der Vorrednerin, haben mich weiter zum nachdenken angeregt.
        (Der Kommentar mit dem Brexit finde ich auch sehr spannend.)
        Auch der ethische Aspekt den Du beschreibst, diesen hat man ja eher nicht sofort auf dem Schirm. Daher finde ich das echt gut dass Du das mit ansprichst und in deine Empfehlung mit einfliessen lässt. Einige der Funktionen und Vorteile bei Bunq sind tatsächlich ein sehr starkes Argument wodurch meine Sympathie soweit angestiegen ist dass ich doch in Erwägung ziehen dafür die 5 Euro/Mtl. zu bezahlen. Werde auf jeden Fall mal diesen Testmonat nutzen.

        Vielen Dank nochmal für deine Hilfe und frohe Weihnachten 😊🎄

  10. Hallo zusammen, ich lese schon länger passiv hier mit. Zum Jahresende wollte ich mich einfach nur bedanken für all eure Mühe, die Artikel und Gedanken, die Ideen und diese Art mit Herz all das zu schreiben. Auch das Podcast fand ich super, gerade die letzte Folge. Schöne Weihnachten und einen guten Start ins Jahr 2020!

    1. Dam kann ich mich nur anschliessen. Der Podcast hat noch viel Potential, da du eine schöne Stimme hast und ich merke auch, die liegen die Themen am Herz. Hier solltest du unbedingt mehr machen. Jetzt aber erst einmal schöne Weihnachten lieber Martin!

  11. Guter Artikel, insgesamt lese ich sowieso sehr gerne hier mit. Trotzdem kann ich der Empfehlung für bunq nicht folgen.

    Ich habe in meinem Leben die Erfahrung gemacht, dass, wenn man an ein Finanzprodukt die Marke “Moral und Ethik” klebt, ein Haken dran sein muss. Entweder ist die Performance mies, das Produkt überteuert oder man will mit emotionaler Ansprache Kunden werben.

    Bei Bunq wird es nicht anders sein.

    1. Das Produkt ist überteuert.

    120€/Jahr + 99€ für Konto mit Metal Card?! Das ist doch ein Finanzblog hier. Was ist bei euch los? Beim Broker jeden Cent sparen und dann für sowas Geld rauswerfen – ich verstehe es nicht. Außerdem werden Selbstverständlichkeiten beworben: Kostenlos Geld abgeben, keine Auslandsgebühren…ich bin seit 15 Jahren bei der DKB und kenne gar nichts anderes mehr. Dazu gibt es keine echten Credit-Karten. Diese hätten ein Limit, was dann später gebucht wird. Die Bunq-Karte bringt nichts, wenn du in Australien einen Mietwagen mit 3000$ Kaution anmietest.

    2. Werbung mit emotionaler Ansprache.

    Wir retten die Welt. Ganz bestimmt. Vor allem retten wir EU-Europäer, die wir 6% der Weltbevölkerung ausmachen, die Welt. Bullshit.

    Der Gründer hat erkannt, was die junge Bevölkerung will. Medienhysterie, Verfall der Schulbildung und Falschinformationen haben dazu geführt, dass eine ganze Generation mit dem Gedanken aufwächst, dass unser Planet in 10 Jahren abfackelt. Wir erfahren von jedem noch so kleinen Problem aus jeder Ecke der Welt sofort und in 4K. Was liegt also näher als eine Art spirituelle Bank zu gründen? Eine Ökocommunity (Sekte?) mit Zahlungsfunktion, die hip und cool daherkommt und nicht in “blutige Geschäfte” investiert. Bunq bietet also einen monatlichen Ablasshandel: 10€ fürs gut fühlen.

    Auch da bin ich raus. Ich will eine Bank, die in die besten Investments, sprich in die mit der besten Rendite für die jeweilige Aufgabenstellung, investiert. Moral und Ethik haben da nichts zu suchen. Menschen wollen offensichtlich Softdrinks trinken, Tabak rauchen, Pornos gucken und Waffen kaufen. So oder so ähnlich machen wir es seit tausenden von Jahren und das wird auch immer so bleiben. Was nicht heißt, dass ich nicht Ressourcensparer bin. Aber Ersatzreligionen haben wir wirklich genug.

    Bunq hat erkannt, dass man mit dem Ablasshandel für diese “Sünde” Knete machen kann.

    3. Mangelnde Funktionalität:

    – Bunq hält nichts von Krediten. Eine Bank hat von gar nichts etwas zu halten. Sie hat eine Dienstleistung anzubieten und fertig. Der Grund, warum Bunq keine Kredite anbietet, ist ein anderer: Compliance mit allen Heimatländern der Kunden und die Bonitätsprüfung. Wehe der armen Bank, die aus einem EU Land ohne Tochtergesellschaften in anderen EU Ländern Dienste und Kredite anbieten will – das kann sich ein Startup gar nicht leisten. Man kann sich den Papierkram wahrscheinlich gar nicht vorstellen…

    Wann würde ich Bunq nutzen?

    1. Echte Creditkarte
    2. Kontokorrentkredit (nur so ergibt Credit Sinn. Ausgabenmanagement ist natürlich Vorraussetzung hierfür)
    3. Kostenloses Konto
    4. Creditkarte meinetwegen mit Gebühr
    5. Moralapostelzeug weg
    6. Regenbogenkarte weg. Das geht gar nicht. Es ist nur zufällig das Symbol der Freiheit UND sieht der LQBT Sache zum verwechseln ähnlich? Is klar. Mir ist die Orientierung einer Person egal, jeder wie er will in seinen eigenen 4 Wänden. Aber Werbung mache ich dafür nicht.

    1. Hallo Moritz, danke für Deinen Kommentar und die kritische Position, ich bin gespannt wie die anderen das sehen. Ich will auch kurz mich dazu äussern. bunq spricht eine bestimmte Zielgruppe an und macht dies auch emotional, aber das macht so gut wie jede gute Werbung für eine Firma oder ein Projekt. Ist für mich ok. Es gehört auch nicht jeder zu deren Zielgruppe. Ich sehe die drei grossen Fintechs im EWR Gebiet, N26, Revolut und bunq. Und im Vergleich von den dreien, sind mit bunq die Erfahrungen bisher am besten.

      Blackwater.live ist zwar teilweise ein Finanzblog, aber jeden Cent zu sparen, steht bei uns nicht im Vordergrund. Natürlich geht es auch um sparen, aber nicht um jeden Preis. Da sind wir etwas anders als die Blogs, die man sonst so kennt. Das wird 2020 sicher noch etwas klarer. Das bunq Produkt “green card” ist nicht ganz günstig, aber die Idee ganz passiv etwas positives zu tun wird sehr gut aufgenommen. Natürlich ist aktives Handeln immer besser, wenn jemand wie @saliha Bäumchen pflanzt, jemand anderes Müll am Strand aufsammelt und wieder andere keine Plastiktüten mehr nutzen etc. Aber was immer passiert, es tut sich langsam etwas. Es muss noch viel mehr passieren, ganz klar. Aber es ist ein Anfang… Der einzelne rettet damit nicht die Welt, aber langsam setzt ein Umdenken ein.

      Ich oute mich hier persönlich mal als Nicht-Fan von Greta oder Fridays for Future. Nicht weil es inhaltlich komplett falsch wäre, sondern weil diese Bewegung selbst zu radikal und intolerant ist, um über den Tellerrand zu blicken. Das stösst mich ab, obwohl inhaltlich nicht alles falsch ist.

      “ Menschen wollen offensichtlich Softdrinks trinken, Tabak rauchen, Pornos gucken und Waffen kaufen” JA, das wollen die meisten Menschen, so ist auch mein Eindruck. Und viele heucheln sich etwas vor. Aber das ist ein grosses Grundsatzthema, welches ich mal gesondert in einem Artikel aufgreifen werde. Danke Dir für diesen Punkt. Nur so viel: Da versuche ich auf dem Blog bei den Philo-Reli-Werte-Artikeln das Filet rauszuarbeiten. Heuchler kenne ich auch genug, das hat fast dazu geführt, dass ich ein negatives Menschenbild bekommen habe. Aber deswegen sollte man das “Kinde nicht mit dem Bad” ausschütten. Die Werte die dahinter stehen sind es wert, auch wenn es viele Menschen gibt die sich und anderen etwas vormachen. Leider. Aber wenn man genau hinschaut und sucht, findet man auch „echte“ Menschen, die an Werte glauben und dafür einstehen. Einige habe ich persönlich durch diesen Blog kennen gelernt. 🙂 – danke Internet.

      Ich verstehe den Gedanken mit dem Ablasshandel bei bunq, dieser Mechanismus wird auch in anderen Bereichen benutzt um Menschen zu Taten zu “motivieren”. Mit Schuldgefühlen kann man viel erreichen. Aber: Wenn es ehrlich gemeint ist, würde es genauso Schuldgefühle auslösen. Was ich meine: Ich kann bei bunq bisher keine falschen Beweggründe erkennen, so weit würde ich einfach nicht gehen. Wenn sich das herausstellt, dann wäre es etwas anderes. Aber der Gründer würde seine Milliarden sicher anders investieren, wenn es nur um Geld ginge. Wie die anderen Fintechs verdient bunq bisher kein Geld.

      Die anderen Punkte von Dir lasse ich mal offen, da sie schon in anderen Kommentaren und Artikeln behandelt worden sind bzw. vielleicht auch andere etwas dazu schreiben wollen. Bin gespannt.

      Ich kann Deine Position verstehen Moritz, sie könnte in einigen Punkten sogar stimmen, wenn man die Beweggründe von bunq und dem Founder Ali Niknam vollumfänglich einschätzen kann. Aber da dies noch nicht geht, bleibt es abzuwarten wie sich bunq weiter entwickelt.

      Mir persönlich geht es bei solchen Ideen und Projekten so: Ich habe in meinem Leben auch eine Menge Missbrauch durch Manipulation von Gefühlen erlebt. Im geschäftlichen Bereich und im privaten und persönlichen Bereich. Dennoch versuche ich inzwischen bewusst erst mal das Positive zu sehen, sofern mir die Lüge nicht gleich ins Gesicht springt. 🙂 Ich gebe zu, ganz einfach ist es nicht. Aber es ist es wert, weil man sonst nur noch in schwarz-weiss denkt. Wie man Menschen manipulieren und verführen kann und welche Mechanismen wie funktionieren, darüber gibt es sehr gute Fachbücher, die mir bekannt sind. Nur ist nicht alles Betrug, weil jemand die Idee hat andere zu positiven Taten zu motivieren.

      Lass uns mal die weitere Entwicklung abwarten. Eine Öko-Sekte unterstütze ich auf gar keinen Fall, ich bin allergisch gegen solche “wir sind die einzig wahren” Bewegungen. Aber weniger Müll, Bäume pflanzen und etwas mehr nachdenken, da bin ich dabei.

      Liebe Leser, wie seht ihr das?

      1. Erst einmal finde ich es super, dass du BW auch kritische Kommentare freigibst. Habe ich auch schon anderswo anders erlebt. wtf, watn Satz.

        Bei den letzten beiden Kommentaren wird schon klar, hier geht es um mehr als bunq. Weltbild und Menschenbild.

        Ich will ganz ehrlich und direkt sein. Wie sind Menschen? Die meisten Menschen… (Und das, was ich jetzt sage, soll nicht von oben herab gesagt sein. Ich meine das wertfrei:) sind einfache Menschen, die intellektuell nicht in der Lage sind, den Inhalt von manipluativen Bewegungen und Ideen aufzunehmen und zu verstehen. Diese Menschen nicht in der Lage, das „Meinungs- und Lehrgebäude“ von Klimasekten, Bewegungen, Sekten allgemein und Unternehmen mit zweifelhaften Absichten zu verstehen und zu durchschauen. Schon gar nicht eigenständig. Und dann gibt man die Verantwortung ab. An Greta oder wen auch immer. Die müssen es ja wissen, die wissen mehr, nur die sehen alles. Greta sieht angeblich sogar CO2.

        Nur wenige Menschen können kochen, wenn wir jetzt mal von einer mehrgängigen und gesunden Mahlzeit sprechen. Dann doch lieber McDonalds. So ist es auch mit Glauben an Klima und Gott. Nicht selbst etwas tun, lieber Happymeal und alles ist fertig. bunq bedient mit dieser green card sicher auch etwas davon. Aber bunq sehe ich nicht als öko-oder Klimasekte. Und für fünf euro im Monat über zwanzig Konten mit all den Einstellungen zu bekommen, ist fair. @Moritz Teste es, die Funktionalität ist der dkb weit überlegen.

        @blackwater: ich schätze deine Artikel sehr!!! Gerade diese Spezialartikel über Werte und Glauben. Man merkt, du setzt dich sehr damit auseinander und bist bereit an das Fundament zu gehen ohne Bedingungen zu stellen. Gerade das ist mit all den religiösen Fanatikern nicht möglich. Die hinterfragen das gesellschaftliche Wertesystem, wollen das andere ihren Glauben hinterfragen, aber wehe man hinterfragt mal ihre Religion. oh, böse. Ausserdem kommt dazu noch diese herablassende und selbstgerechte Art. Bei dir merkt man, du magst Menschen und die fühlen sich hier auch wohl. Deine Mission mit dem positiven Menschenbild ist geglückt.

        Ich möchte selbst mit solchen Bewegungen und Religion nichts mehr zu tun haben, da ich schon viel Leid deswegen erlebt und gesehen habe. Aber seit einiger Zeit lese ich wieder die Bibel. Daran ist deine Seite schuld, da du mit so viel Herz und Gefühl Texte erklärst und in einen modernen Kontext setzt. Ich würde mir eines wünschen, vielleicht denkst du mal darüber nach:

        Ideen:

        Youtubekanal zu diesen Themen mit Videos von dir. Ich glaube du kannst sehr viel positives den Leuten geben.

        Irgend eine Form von Community.

        Musst nicht antworten, ich weiss nicht was so geplant ist. Aber es wäre schade nichts zu tun. *zwinker zwinker*

        PS: Deine „Allergie“ kann ich verstehen. Was ist die Wahrheit hinter der Wahrheit? Sicher nichts, was Menschen wissen. Wie kann man sich als kleiner Mensch nur hinstellen und in das Weltall blicken und sagen, ich kenne die Wahrheit? Wie selbstgerecht und überheblich. Deine „Allergie“ habe ich auch. Daher kein HappyMeal, sondern HappyNachdenken. Weiter so mit deinem super Blog!

      2. Lieber Blackwater, ich lese schon länger in deinem Blog. Auch wenn wir nicht immer zu den gleichen Ergebnissen kommen, regen deine Beiträge und die Kommentare deiner Leser, doch zum Nachdenken und Hinterfragen an.
        Du bist Nicht-Fan von Greta und den “Klimakindern”. Heute hast du es ausgeschrieben, in deinen früheren Beiträgen war es eh deutlich zu bemerken 😉

        Mich stört es keineswegs, wenn Greta und die “Klimakinder” kritisiert werden. Am liebsten natürlich auf einer unaufgeregten und sachlichen Ebene. Ihnen “Radikalität” und “Intoleranz” vorzuwerfen, ist in meinen Augen – Pardon! – lächerlich. Es sind Kinder und junge Leute! Man kann von ihnen nicht die abgeklärte, souveräne, sachliche Denkweise von (älteren) Erwachsenen verlangen. Wobei … auch in der Gruppe der älteren Generationen gibt es genügend Beispiele für “Radikalität” und “Intoleranz” – und die Unfähigkeit, über den Tellerrand zu blicken. Nach mittlerweile über 60 Jahren auf dieser schönen Erde, kann ich mich trotzdem noch gut an meine Jugend erinnern. Wir waren kein Stück anders! Immer radikal, fordernd, intolerant! Manchmal habe ich das Gefühl, es gibt Menschen, die waren niemals jung, sondern sind gleich mit der Ruhe und Weisheit des Alters gesegnet, als “vernünftige” alte Männer und Frauen auf die Welt gekommen 😉

        Ach ja, und was die “Klimahysterie” angeht, erkenne ich eine ebenso deutliche “Anti-Klima-Hysterie”. Diese manipulative Bewegung wäre leicht zu durchschauen und zu verstehen, aber offenbar sind einfache Menschen intellektuell dazu nicht in der Lage 😉

        Zur Abwechslung mal eine abweichende Meinung auf deinem Blog, mit einer Entschuldigung für das off-topic. Ja, ich halte Umweltschutz und die “klimabewegung” für gut und wichtig, obwohl inhaltlich nicht alles komplett richtig sein mag.

      3. Hallo Georg, es wäre schon komisch, wenn wir bei den Blogthemen hier alle zu gleichen Ergebnissen kommen würden. Authentisch wäre es wohl nur, wenn es um Mathematik oder Physik gehen würde. Und selbst da…😉

        Ich empfinde die “Klimakinder” so wie von mir bereits beschrieben, da Diskussionen kaum möglich sind, sondern nieder gekrischen werden. Wir waren in der Diskussionskultur in diesem Land schon einmal weiter. Aber das betrifft selbstverständlich nicht nur die Klimakinder. Und auch ich sehe die Gegenbewegung, die genauso unsachlich ist. Stichwort: Es gibt gar keinen Klimawandel. Als manipulativ empfinde ich beide Bewegungen, auch wenn nicht ganz klar ist, wer wen verführt. Vielleicht sind die Protagonisten selbst Verführte, die andere verführen. Und vielleicht sollte man sich mal nach der “dritten Partei” umschauen, die von diesem Schauspiel profitiert. 😉 Teile und herrsche.

        Das Argument, dass einfache Menschen intellektuell nicht in der Lage sind eine (politische)Bewegung oder einen Gedanken zu verstehen, ist an sich selbst ein manipulatives Argument, welches auch in unserer Presselandschaft gerne verwendet wird. Natürlich können manche Menschen bestimmte Gedankengänge nicht verstehen. Das ist auch die Tarnung dieses Arguments, dass es nicht per se falsch ist.
        Aber das Argument wird zum (ab)werten dieser Menschen genutzt, um ihre Meinung weniger wertvoll erscheinen zu lassen. Darin liegt der Missbrauch.

        Ich mag die Vielfalt von Meinungen und off-topic ist gar kein Problem auf der Seite. Umweltschutz halte ich auch für sehr wichtig, vor allem nachdem ich die Auswirkungen von fehlenden Umweltschutz in einem der schönsten Fleckchen der Welt schon gesehen habe. Daher würde ich mich falsch verstanden fühlen wenn jemand denkt, mir wäre das Thema nicht wichtig. Ich kritisiere nur die Instrumentalisierung solcher an sich richtiger und wichtiger Gedanken. Manche diese Klimakinder sind politische Bauernopfer, so mein schrecklicher Verdacht. Ja, sie sind noch Kinder. Aber der Preis den sie dafür zahlen werden, ist der Preis für Erwachsene.

      4. @Georg „ Ihnen „Radikalität“ und „Intoleranz“ vorzuwerfen, ist in meinen Augen – Pardon! – lächerlich. Es sind Kinder und junge Leute!“

        Ja. Genau deswegen sollten sie aber keine politische Macht erhalten mit der sie nicht umgehen können und deren Konsequenzen sie nicht abschätzen können.

      5. Hallo Blackwater, ich danke dir für deine Antwort, möchte aber bitte noch eines klarstellen:

        Meine Aussage: “Ach ja, und was die „Klimahysterie“ angeht, erkenne ich eine ebenso deutliche „Anti-Klima-Hysterie“. Diese manipulative Bewegung wäre leicht zu durchschauen und zu verstehen, aber offenbar sind einfache Menschen intellektuell dazu nicht in der Lage” 😉 (Man beachte den Smiley!)

        War bezogen auf S-Lana: “Die meisten Menschen… (Und das, was ich jetzt sage, soll nicht von oben herab gesagt sein. Ich meine das wertfrei:) sind einfache Menschen, die intellektuell nicht in der Lage sind, den Inhalt von manipluativen Bewegungen und Ideen aufzunehmen und zu verstehen. Diese Menschen nicht in der Lage, das „Meinungs- und Lehrgebäude“ von Klimasekten, … zu verstehen und zu durchschauen. Schon gar nicht eigenständig. Und dann gibt man die Verantwortung ab. An Greta oder wen auch immer. Die müssen es ja wissen, die wissen mehr, nur die sehen alles.”

        Und wenn du schreibst: – “Das Argument, dass einfache Menschen intellektuell nicht in der Lage sind eine (politische)Bewegung oder einen Gedanken zu verstehen, ist an sich selbst ein manipulatives Argument, welches auch in unserer Presselandschaft gerne verwendet wird. Natürlich können manche Menschen bestimmte Gedankengänge nicht verstehen. Das ist auch die Tarnung dieses Arguments, dass es nicht per se falsch ist.
        Aber das Argument wird zum (ab)werten dieser Menschen genutzt, um ihre Meinung weniger wertvoll erscheinen zu lassen. Darin liegt der Missbrauch.” – hast Du damit vollkommen Recht.

        Mir lag es daran aufzuzeigen, dass sich ALLE Seiten der gleichen rhetorischen Werzeuge bedienen (können), was aber letztendlich niemandem etwas nutzt, wenn die Sachfragen nicht im Mittelpunkt einer offen geführten Diskussion stehen.

        Falls ich damit deinen Blog “zerquassele”, einfach nicht veröffentlichen.

      6. @cc
        Zitat: “Für 60 Millionen Deutsche bei VR, Sparkasse, Postbank & andere keine Selbstverständlichkeiten”

        Na sooo schlimm ist es wirklich nicht 😉
        Es gibt sogar bei den drei genannten Banken kostenlose Online-Konten, die KK kostet extra, aber Kontoführung, Überweisung, Auszahlung ist gratis. Das Problem ist nur, das viele Kunden das nicht wissen, oder in alten & teuren Kontomodellen drin sitzen und es nicht ändern, weil sie es meist nicht besser wissen, oder der Bankberater sagt: nein das haben wir nicht, da haben Sie etwas falsch verstanden.

        Ausserdem gibt es in Deutschland noch mehr Onlinebanken. DKB ist eine davon.

        @Blackwater
        Ich vermute mal dass das Ziel des bunq-Gründers Profit sein wird. So wie jeder Unternehmensgründer dieses Ziel anstrebt, was auch völlig legitim ist. Jedes Unternehmen verkauft ein Produkt, oder eine Dienstleistung und verdient damit Geld. Langfristig wird es der bunq-Gründer genau so sehen. Egal ob es über Gebühren oder ein Exit erfolgt. Er hat mit seinem Hostingunternehmen doch schon bewiesen das es geht und ist daher in der komfortablen Lage bunq komplett mit seinem eigenem Geld zum Erfolg zu führen. Es redet ihm dabei niemand rein, kein Investor, Fond, etc. Daher kann er sich Zeit lassen.

        Aber irgendwann wird er auch einen Gewinn sehen wollen, egal in welcher Form. Das wollen alle “Kapitalisten” und das ist gut so denn wie sagte jemand in einem Film: “Gier ist gut” 😉
        Alles andere wäre eine “non-profit-organisation” und das ist bunq nicht.

        Dein Blog ist interessant, die Kommentare auch und die, deine Aufgabe andere Menschen an einfache Regeln im Umgang mit Geld heranzuführen ist sicher nicht einfach. Wenn dieser Weg über DKB, Revolut und bunq führt – klar warum nicht. Dein Ansatz ist besser als in vielen zu fachlichen Finanzblogs.

        DKB, finde ich gut, Revolut auch, N26 ist absolut nicht mein Ding. bunq läuft unter weiter beobachten und bestimmt kommt bald auch ein neuer Player um die Ecke.

        Es wäre interessant wenn du in deinen Blog einige der Onlinebroker beleuchten würdest, Vergleiche gibt es im Netz genug, nur so etwas wie: was macht wann Sinn, im Onlinehandel und warum.

        Noch ein Wort zu “Sekte, Ablasshandel, Philosophie, Manipulation” , Sekte = sicher nicht, Ablasshandel = na ja, ein wenig mit dem Baum, doch wenn es dem Gewissen und der Natur hilft 😉 , Philosophie = ein anderer Ansatz und auch nicht immer leicht zu lesen , Manipulation = überall + immer, alles und jeder manipuliert in seinem Sinn. Ob erfolgreich oder plump, ob sinnvoll oder nicht, ob mit löblichen Interessen, oder nicht, aber Manipulatiion ist immer dabei.

        @all
        Eine schöne Adventszeit und eine leise ruhige Weihnacht.

    2. Außerdem werden Selbstverständlichkeiten beworben: Kostenlos Geld abgeben, keine Auslandsgebühren…

      Glückwunsch zur DKB. Für 60 Millionen Deutsche bei VR, Sparkasse, Postbank & andere keine Selbstverständlichkeiten. 😉

      1. Schlechte Beweggründe kann man immer unterstellen, auch den bunq Leuten. Aber erwiesen ist das nicht. Bei bunq gab es noch nicht einen Skandal. Das kann man von N26 und Revolut nicht gerade behaupten. Bei Revolut wurde danach aufgeräumt, bei N26 sieht es immer noch mau aus. Ich finde man bekommt für paar Euro eine ganze Menge bei bunq. Alleine die ganzen Konten.

  12. Interessanter Artikel, bunq scheint einige Vorteile zu haben. Gute Übersichtlichkeit und mehrere Konten lese ich hier raus.

    Der gravierende Nachteil (aus meiner Sicht) ist das es bei bunq kein Gratiskonto mit Kreditkarte gibt. Mag sein das es verwöhnt klingt, aber warum für ein Girokonto monatlich Geld bezahlen, wenn es nicht sein muss?
    60 Euro im Jahr die zusätzlich in einen Sparplan können.

    Klar, jetzt kann man auf dem Verkauf der Daten verweisen, oder auf die Auswertung für den Verkäufer in der Bank.
    Sehe ich nicht als Problem, denn heute werden alle Daten gesammelt, wenn nicht direkt dann über Umwege.

    Die Verknüpfung mit GooglePay oder ApplePay, auch Fitbit sammelt fleißig Daten …
    Standort im Smartphone aktiv? Schön 😉
    Selbst wenn bunq (fast) keine Daten sammeln würde, machen es die verbundenen Dienste, Partner und Zahlungsabwickler.

    Aber das nur am Rande, ein kostenloses Kontomodel bei bunq und ich wäre vermutlich auch dabei, aber so bleibe ich an der Seitenlinie, beobachte und spare weiter. Vielleicht gibt es ein Feature was mich später zu bunq bringt; “sag niemals nie”

    P.S.: Die Baum-pflanz-Aktion finde ich mega!

    1. Es geht um Ethik. bunq macht keine unethischen Geschäfte und ist auch nicht daran beteiligt. Darum geht es den meisten hier und im together Forum. Kostenlos gibt’s nirgendwo, einer bezahlt immer. Wenn es der Kunde nicht direkt mit seinen Daten macht, dann andere Menschen die ausgebeutet werden oder durch Finanzierungen von Waffengeschäften der Banken. Die 60 Euro im Jahr sind für saubere Konten ohne Blut und Leid.

  13. bunq ist cool, soooo coool. Ich habe dieses ZeroFX direkt vergleichen können. War mit einer Freundin für ein paar Tage in der Türkei. Wir haben beide mit Karte gezahlt wo es möglich war. In einigen Situationen ging es nur mit Cash, haben wir am Automat abgehoben. Bei ihr wurden immer 1,75% aufgeschlagen. Beim Abheben noch eine extra Gebühr dazu. Und es wurde auf der Abrechnung ein anderer Kurs angegeben. Die Abrechnung von ihrer Bank ist jetzt erst gekommen. Mit der Post. 😂 Jetzt ist sie auch bei bunq.

  14. Danke für die Informationen und den gut geschriebenen Post. Ich freue mich schon auf euren Jahresabschluss-Weihnachtspost. Mag eure tiefsinnigen Posts am meisten.

    1. Dem möchte ich mich nur anschliessen. Deine Blackwater-typischen Postings finde ich auch am besten, auch wenn ich alle lese. Mal sehen, was du dir für das nächste Jahr alles einfallen lässt. ganz liebe Grüsse aus München

  15. Für mich ist das beste an bunq eigentlich Apple Pay und die vielen Konten denen man Bilder zuordnen kann. So spar ich für Urlaub, Auto oder anderes. Die Karten finde ich auch nicht so schön, diese neue Karte ist mir zu teuer, ich geb’s zu.🥺 Ich pflanze so Bäume, im Garten. Und meine Oma macht mit. Eine richtige Kreditkarte habe ich nicht, weiss nicht ob ich die brauche. Brauche ich die? Ich schreib dir mal, aber ich lese auch gerne andere Meinungen dazu.

    1. Es gibt immer weniger Fälle in denen man eine echte Kreditkarte braucht. Aber für Notfälle kann es Sinn machen. Sie sollte ein hohes Limit haben.

    2. Mit einer Kreditkarte kannst du Reservierungen machen. Der Betrag wird geblockt und du musst ihn nicht direkt zahlen. Bei Hotels oder Autovermietungen. Und du gewinnst Zeit, weil du alles was du direkt bezahlst erst später bezahlen muss, ohh ich hoffe das war verständlich🙃🙃 Also es kann schon sinnvoll sein, aber auch bisl gefährlich, Selbstkontrolle und so…Wenn du so eine Shoppingmaus bist, dann⛔️ besser nicht.

      1. Bin ich eine Shoppingmaus? 😊hmm..eher nicht so. Ich überlege immer lange bevor ich etwas kaufe. Also glaube ich es wäre keine Gefahr für mich. Hotels und Autos reserviere ich aber auch nicht, ist immer Urlaub im zweiten Zuhause. Aber gibt es Situationen bei denen bunq nicht geht und nur eine echte? Kreditkarte?

      2. Bei Tankautomaten könnte das sein, aber nur mit der bunq Debit. Die Travel Card wird als Kreditkarte erkannt. Oder im Flugzeug bei fehlender Internet Verbindung. Die Travel Card hat ein 250euronen Offline Limit, das reicht für solche Dinge.

      3. Ich finde es grundsätzlich wichtig noch eine Backup Karte zu besitzen. Es kann immer mal etwas nicht funktionieren, auch bei bunq. Da bietet sich dann die dkb visa oder die günstigste Miles & More Karte an.

  16. hey hey cooler Blog. Ich mag bunq auch. Aber mehr als die 5 euro wollte – konnte ich nicht zahlen. Arme Studentin und so. Also musste ich drei Freundinnen bequatschen und habe es HEUTE geschafft. Ich habe jetzt nicht euren Link genommen, aber: spread the word wie es bei bunq heisst. Ich mache Werbung für euren Blog. 😉

  17. Hallo,

    eine Sache die ich ein wenig “unhandlich” finde, wenn ich bei Revolut eine Aufladung über die Kreditkarte der DKB mache, wird dass Konto ohne separate Freischaltung / Genehmigung aufgeladen. wenn ich in Bunq das Konto über die DKB Visa aufladen möchte, muss ich die Zahlung in der DKB App erst bestätigen. Hat jemand hier ähnliche Erfahrungen?

    Gruß

    Noch_Banker

    1. Bei Revolut ist kein Mastercard/Visacard Secure aktiv, bei bunq schon. Es ist zwar aufwändiger, aber sicherer. Das war bei Revolut auch schon ein Sicherheitsproblem und viele haben sich beschwert. Wenn dort jemand sich in die App reinhackt, kann er über die hinterlegte Kreditkarte aufladen und gleich weiter überweisen. Bei bunq geht das nicht. Ausserdem sieht man bei bunq welche Geräte mit dem Konto verbunden sind und kann alte deaktivieren.

      1. Danke für die Auskunft. Ich habe gestern mal geschaut. Und es kommt mir auch so vor, als würde Revolut wie eine Kartenzahlung behandelt und Bunq wie ein Online Einkauf. Ob es hier Unterschiede gibt in der technischen Abwicklung kann ich leider nicht sagen.

        Ich werde bunq weiter testen. Ich glaube daran gewöhnt man sich, vor allem bei dem Gedanken dass es sicherer ist.

        Viele Grüße und ein schönen Nikolaus

        Noch_Banker

  18. “”Neuerdings kann man die bunq Konten auch in Echtzeit per Kreditkarte auffüllen””

    Ich habe relative hohe Ausgaben pro Monat.
    Daher bezahle ich alles mit der Miles & More Kreditkarte.
    Fallen Gebühren an wenn ich das bunq Premium Konto mit Kreditkarte auflade?

    Im Preisverzeichnis fand ich nur Angaben zur Travel / Green Card.
    Aufladen mit Karte kostet 0,5%

    “Um deine bunq Travel Card aufzufüllen, bieten wir dir unsere Auffüllen-Funktion mit einem Minimum von 10 € pro Auffüllung und einem Maximum von 500 € pro Tag. Du kannst jede VISA- oder MastercardKarte hierfür verwenden. Wir berechnen dir 0,5%, wenn du mit einer EU-Karte auffüllst, oder 2,5%, wenn
    du eine Nicht-EU-Karte verwendest”

    1. Hallo Peter, als Premium Mitglied in jeder Mitgliedschaftsart (Pack, Joint) zahlt man für die ersten 500,00 Euro im Monat keine Gebühr, danach 0,5% für alle Karten aus dem EU-Raum und (das sollte selten sein) 2,5% für alle ausserhalb des EU-Raum’s ausgestellten Karten.

      Es macht definitiv Sinn dadurch Umsätze im EU-Raum mit der Miles & More Karte zu zahlen, statt erst bunq aufzuladen. ABER: Die Aufladung ist mit 0,5% auch die günstigste Art Meilen synthetisch zu generieren. Und sobald ich auf Reisen bin, ist die Miles and More Karte völlig überteuert wegen der Kursumrechnung, dem Fremdwährungsaufschlag und bei Bargeldbezug sowieso. Hier würde ich immer bunq damit aufladen und dann mit bunq zahlen.

      Wo ich es ebenfalls so machen würde, ist bei allen sicherheitsrelevanten Transaktionen. Die Miles and More Karte hat leider nicht mehr die selbst einstellbare Tageslimitfunktion, seit Card Control überarbeitet wurde. Hier ist es besser bunq vorzuschalten. Ich habe eine extra Karte für Risikotransaktionen eingerichtet. Das Kartenlimit halte ich so niedrig wie möglich bzw. auf dem hinterlegten Konto ist nur so viel Geld, wie ich für die Transaktion brauche.

      Die Miles and More Karte hat ihre Berechtigung für das Meilen sammeln und man kann sehr hohe Limite auf ihr bekommen(gehört auch zur DKB). Sie ist für mich eine Notfallkarte im Ausland und durch Card Control kann man wenigstens etwas die Karte steuern. Leider fehlen die Tageslimite inzwischen.

  19. Vielen vielen Dank ❤️ für den schönen Artikel. Bei uns ist es etwas anders. Mein Mann hat kein Interesse an Bankthemen. Ich kümmere mich um alles und er will nicht einmal eine EcKarte haben. Also bekommt er Taschengeld.😂 Aber er gibt eh kaum etwas aus, nur mal beim Bäcker. Er arbeitet auf dem Bau und das sehr hart, wir haben eine kleine Baufirma. Nur wenn wir im Urlaub sind will er Geld ausgeben und ist extrem grosszügig. Aber auch da zahle ich dann dann mit Karte. Essen gehen, tanzen, mal eine Shishabar, wie es sie viele in Beirut gibt.(da kommen wir her und gehen hin) Seit ich ihm unsere Finanzen auf bunq gezeigt habe, ist er aber doch interessiert. Vor allem weil immer die Mitteilungen kommen wenn man mit der Karte zahlt. Die Karten findet er auch hässlich, ich mag sie aber. Es gibt also auch Finanzfrauen bei denen der Mann das Geld bringt, welches dann verwaltet wird.😂 Ansonsten verwalte ich noch unsere 3 Kinder. Nein, ich liebe sie natürlich.❤️

  20. Es gibt immer ein Pro und Kontra, auch bei bunq. Aber die Richtung stimmt. Auch wenn ich die Klimahexe nicht leiden kann, Bäume pflanzen ist gut. Und selbst für Schuhe kaufen wie bei den Damen…. köstlich. Vielleicht muss mancher lernen Menschen so zu akzeptieren wie sie sind. Wenn so eine Aktion motiviert und es dafür eine weisse Karte braucht, dann gut. bunq ist im Fintech Vergleich definitiv weit vorne, in jedem Fall vor N26. Mal sehen wie sich das alles weiter entwickelt.

    Mal etwas anderes. @Blackwater: langsam entwickelt dein Blog Bekanntheit. Ein Arbeitskollege hat mich angesprochen, ob ich den Finanzblog kenne der wie dieser Söldnerladen heisst? Das war eine lustige Situation. Ich empfehle dich ab und an weiter, aber bisher noch nicht auf Arbeit. Daher war ich überrascht.

  21. Dankeee sehr für diesen bunq post, ich stelle gerade alles um. Manche Stellen sagen dann ne geht nicht, ist nicht deutsch, also das Konto nicht ich😂 Ich hab mal den Tip gelesen mit ‘ich hab nur das Konto’. Auf einmal geht es doch. Ich frage mich wie oft das im Leben sonst auch so ist.🤔 Die wordpress Anmeldung spinnt wieder/ging nicht, daher heute morgen so. LG+😘😊 Racheda. Äähm…. zu dem Satz von bene: Es ist schon Luxus wenn kriminelle Buchungen nur den Stand auf dem Konto absenken und kein Problem sind. Wenn man sich durchschlagen muss mit wenig Geld und ein Kind hat, kann man sich es nicht leisten.

  22. Super Artikel! Sehr interessant und auch anschaulich und leicht verständlich geschrieben.

    Was hälst du denn von boon.Planet? Kannst du das Konto ggf. in deiner nächsten Auswertung mit aufnehmen?

    1. Habe ich mir auch schon angeschaut. Das Konto ist kostenlos, Barabhebungen kosten immer 2,00 Euro Gebühr. Der Auslandseinsatz ist ohne extra Gebühren, aber die Kursabrechnung wird nicht offen gelegt. Das deutet eher auf den üblichen Bankenphantasiekurs hin. Es ist eines der vielen Startups, bei denen noch nicht ganz klar ist wo die Reise hingeht. Bei den drei genannten ist das klarer, die sind weiter. Ich schau mich immer mal um, aber bisher hat es mich nicht vom Hocker gehauen. bunq hat Stand heute für mich das beste Gesamtpaket und ist mit der App Entwicklung am weitesten. Revolut kann sich durch die Fremdwährungskonten etwas abgrenzen. Wenn bunq die auch einführt…😉

  23. Wie schon geschrieben, N26 ist heute der letzte Schrott. Die waren in den Anfängen klasse und ich war dabei. Nach der Trennung von Wirecard ging es nur noch abwärts. Berliner Marketinghütte, nicht mehr. Dumme Sprüche, schlechter Support, Zusagen werden nicht eingehalten. Durch das Kontensystem bei bunq sind die auch meine erste Adresse geworden. Gibt kein besseres Moneymanagement, als bunq zu nutzen. Es erspart Software und andere externe Lösungen. Bin mit Frau und Töchtern in einem bunq Pack, jeder zahlt 5 Euro. Wobei, die Konten der Töchter zahle ich als treusorgender Superdad. Wie so manch anderes, aber Töchter sind eben Töchter und man liebt die jungen Damen. (18 und 21) Guter Artikel, wie von dir gewohnt.

    @Bene

    Das kann man so sehen, muss es aber nicht. Die Bank ist für Betrugsfälle zuständig? Das mag juristisch so sein. Praktisch bekommt man die Kartenabrechnung oder sieht im Online-Banking den zweifelhaften Umsatz. Ärger. Man geht zur Bank und wird aufgefordert Anzeige zu erstatten. Ärger. Die Kopie dieser polizeilichen Anzeige bringt man wieder zur Bank, wo man wieder Formulare ausfüllen muss und 6 Wochen auf sein Geld warten kann. Ärger. Bei drei Banken innerhalb von zehn Jahren so erlebt. Nein, Danke! Eine offene Kreditkarte zu besitzen? Nie mehr. Dann lieber gleich in der App entsprechende Funktionen deaktivieren oder das Limit auf der Online Karte minimal halten.

    Mag sein, dass Ihre Finanzen mit einem Konto besser organisiert sind als bei vielen jungen Menschen, die hier mitlesen. Aber es geht um Lösungen und die sind doch hier gut erklärt und helfen vielen. Ich finde Blackwater erklärt es ganz gut. Jeder kann es handhaben wie er möchte, aber wenn ich an meine Töchter denke, dann spricht das Bände. Früher: Paps bitte keine Vorträge über Finanzen. Heute: bunq ist xxxx (ein Jugendwort) und öfter mal eine Frage an mich zum Thema Geld. Und sogar hier haben sie schon öfters mitgelesen. Warum etwas kritisieren, was funktioniert? Ich verstehe was Sie meinen, aber es geht nicht immer um “haushoch überlegen”. Ich habe auch einen hohen “Wasserstand” und selbst eine Fehlbuchung in Höhe eines Neuwagens würde mir nicht weh tun, aber blicke nicht auf diese junge Generation runter, sondern lerne noch einiges dazu. Das hält jung und bringt mich öfters zum Lächeln als der Kontostand.

    1. Interessant, wie gleich auf Alter und Kontostand geschlossen wird. In beidem liegen Sie doch ziemlich falsch, eine Tätigkeit im Rettungsdienst macht auch bei sparsamsten Ausgaben nicht reich, vor allem wenn man gerne reist, und viel älter als Ihre Töchter bin ich auch nicht. Trotzdem habe ich schon mehrfach bei meinen Kreditkarten Betrugsfälle gehabt, und jedesmal war der „Ärger“ in fünf Minuten erledigt. Dafür hat man eben nicht nur eine Karte, um auch mal auf die Ersatzkarte warten zu können. Kann natürlich sein, dass das bei inländischen Buchungen anders gewesen wäre, damit habe ich noch keine Erfahrung.
      Wenn man natürlich ausreichend Reserven auf dem Konto hat, kann man natürlich auch mit einer Pseudokreditkarte wie von bunq Mietwagen oder Hotel buchen. Mir würde die Kaution dann im Urlaubsbudget fehlen, kann ja erst nach dem Urlaub wieder darüber verfügen. Im Kreditlimit dagegen stört mich das nicht, das ist höher, und ich habe ja mehrere Karten..

      1. Hat sich halt so angehört.🙄 Ich mag bunq auch wenn es eine Pseudokreditkarte ist. Für mich bedeutet es eine Ausgabenkontrolle.

  24. Ich lese immer wieder, dass die Echtzeitsteuerung der Karten die Sicherheit erhöht, aber das ist doch Unsinn… Ich nutze Kreditkarten u.A. deshalb, weil die Bank statt mir für Betrugsfälle zuständig ist. Wenn auf meiner Abrechnung eine falsche Zahlung auftaucht, melde ich das der Bank, und kriege das Geld wieder. Wenn es eine gute Bank ist, geht das auch innerhalb von Tagen. Und weil ich Kredit- statt Debitkarten nutze (ja, auch die Green Card ist wie von bunq schon von der Travel Card gewöhnt lediglich eine Debitkarte, die sich für bessere Akzeptanz als Credit ausgibt), stören diese Betrugsfälle auch meinen Kontostand nicht, sondern schmälern nur temporär den verfügbaren Kreditrahmen.
    Dagegen mit so einer „modernen“ Karte wird die Bank im Betrugsfall fragen, warum denn meine Karte für Russland freigeschalten war, obwohl ich sie doch dort gar nicht nutze? Ganz einfach, weil Betrugsprävention nicht meine Aufgabe ist (jenseits von PIN geheim halten und Karte nicht aus der Hand geben), sondern die der Bank. Eine Aufgabe, die die ganzen Fintechs jetzt auf mich abschieben wollen, um Kosten zu sparen.

    Weiter zum Thema Kontenmodell: Ich besitze genau ein Girokonto (gut, ein zweites als Rückfallebene), und ich wette, meine Finanzen sind besser organisiert als die der meisten Menschen mit Kontomodell. Ich habe einfach ein Budget, das mir sagt, wie viel ich für was ausgeben kann. Deshalb habe ich auch für monatliche wie jährliche Rechnungen immer genug Geld. Ohne bei jedem Einkauf überlegen zu müssen, welches Konto denn jetzt belastet werden muss. Schaut euch mal zB YNAB (das benutze ich, Excel geht auch, ist halt nicht so bequem) an, das ist jedem Kontenmodell haushoch überlegen..

    1. “sondern schmälern nur temporär den verfügbaren Kreditrahmen.”

      poah, und wenn die Rechnung kommt und vom Konto abgezogen wird? Bei mir schmälert es nichts, das Geld ist erst mal weg und ich kann einen Monat lang Toast essen. Es schwimmt nicht jeder im Geld.🙄

      1. Wenn die Rechnung kommt, passiert genau gar nichts. Solche Kautionen werden auf KKs als Reservierungen gemacht. Sprich, es wird ein Betrag x (die Kaution) autorisiert, um sicher zu gehen, dass der Betrag abgebucht werden könnte, aber er wird nicht abgebucht. Wenn also die Rechnung kommt, taucht das je nach Bank nichtmal darauf auf, und wird auf jeden Fall nicht eingezogen. Diese Autorisierung wird dann entweder bei Rückgabe des Mietwagens aufgehoben, oder verfällt nach einer gewissen Zeit.
        Das funktioniert so aber eben nur mit Kreditkarten. Die Bank muss bei Debitkarten das Konto mit der Kaution direkt belasten. Es besteht ja kein Kreditrahmen. Die Bank könnte sonst bei Beanspruchung der Autorisierung (Schaden am Mietwagen) auf den Kosten sitzen bleiben, wenn das Konto nicht entsprechend gedeckt ist.
        Daher bietet dieses Verfahren gerade für Menschen wir mich, die eben nicht im Geld schwimmen, nur Vorteile.

      2. Die Lösung für die bunq Fans, die auch den von bene angesprochenen Vorteil wollen: Kaution beim Hotel oder der Autovermietung mit einer echten Kreditkarte hinterlegen (DKB Visa zB) und die Rechnung selbst mit bunq zahlen. Klappte in den USA mehrfach wunderbar. So wird kein wertvolles Guthaben geblockt.

    2. Hallo Bene, die Kartensteuerung bietet in der gelebten Bankkundenrealität schon Vorteile. Ich verstehe die Argumentation, aber aus Erfahrung würde ich sagen, wäre für die meisten Fälle die Kartensteuerung besser gewesen. Wenn man eine Bank hat, die einen reklamierten oder betrügerischen Umsatz innerhalb von wenigen Tagen rückgängig macht, dann ist es wirklich eher eine Ausnahme. Die Banken die ich von innen kenne, brauchen dafür länger und eine polizeiliche Anzeige. Die Kartenabrechnung kommt und das Giro wird belastet. Hier hat man dann zwar dem Kunden später alle eventuell anfallenden Sollzinsen erstattet, aber der Vorgang war wie beschrieben. Betrugsprävention im Bereich Karten haben die Banken übrigens flächendeckend den Zahlungsabwicklern übertragen und machen dies nicht selbst. Das ist bei jeder Bank ein anderer, bei den Genossen war es eine Zeit lang die DZ Bank, aber es gibt auch viele andere Payment Solutions xxx etc. (Steht meist auf der Karte drauf.) Und diese wiederum nutzen elektronische Analysesysteme. Das kann aber auch nach hinten los gehen, wenn die Karte dann unberechtigt und automatisch gesperrt wird. Also in der Bank selbst schaut jedenfalls niemand nach den Kartenumsätzen, nur nach Kontoumsätzen für Vertriebsansätze.😂

      Es gibt sicher noch viele andere Möglichkeiten seine Finanzen zu organisieren, aber in der Praxis ist das 3-Kontenmodell sehr bewährt. Wenn dann jemand weiter gehen will oder es anders machen will, dann gerne. Hauptsache es funktioniert und darum geht es.

    1. Hallo, kurz und knapp: Nein. Die Bafin kontrolliert nur deutsche Banken, da sie die deutsche Finanzaufsicht ist. bunq kann aber bei Zinseinkünften die Steuer-ID an niederländische Finanzbehörden melden, die wiederum melden an das deutsche Bundeszentralamt für Steuern. (Zinsen kann man abwählen, dann ist das erledigt)

  25. bunq ist Hammer und endlich müssen wir nicht mehr mit diesen kotzhässlichen Karten zahlen und… ein Paar Schuhe, ein Baum wird gepflanzt. Ist doch nice. 😎 Schuhe für Bäume, ein perfekter Deal.

    1. Bäume pflanzen.❤️Für Schuheeee❤️❤️❤️Also egal wie lustig ihr das findet, also ihr alle, ich mag es. Manche Menschen müssen motiviert werden etwas zu tun und mir hilft so etwas. Wie die Wage morgens, ich brauche manchmal Stress😂 Erst dreh ich durch, dann bewege ich mich.

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