“Betrachte die Tatsachen wie ein Kind, sei bereit alle vorgefassten Meinungen aufzugeben, sonst erfährst du nichts Neues.”

– T.H. Huxley

 

 

 

Unser Leben hat sich die letzten Jahre dramatisch verändert. Als ein Mensch, der sowohl den Beginn der Internetzeitalters miterlebt hat, aber auch sich noch dunkel an eine Welt ohne das Internet erinnern kann, ist es interessant und manchmal sogar erheiternd darüber nachzudenken. Wie war es früher, wenn man etwas wissen wollen? Man musste Bibliotheken aufsuchen. Oder schnell mal ein Kochrezept parat haben? Man benötigte ein Kochbuch. Banking war nur papierhaft und mit Filialbanken möglich. Urlaube konnte man mit dem Telefon und Katalogen buchen. Oder dem Reisebüro. Die Liste könnte man beliebig fortsetzen und jeder von euch der gerade mitliest, wird seine eigenen Erinnerungen im Kopf haben.

Keine Frage, das Internet ist ein echter Mehrwert, wenn man es zu nutzen weiss. Das gleiche gilt auch für die Messenger, die wir heute kennen. Einer der ersten Messenger war der Blackberry-Messenger. Überhaupt war Blackberry in den Jahren 2003 bis ca. 2011 sehr cool, da fast alle anderen Telefone nur telefonieren und SMS schicken konnten. Mit dem Blackberry kam auch der besagte Blackberry-Messenger und man konnte sich Text und Bilder in Echtzeit schicken und mobile Chats mit Freunden und Kollegen führen. Eine Revolution, die sich dann später mehr und mehr WhatsApp auf die Fahnen schrieb. In den meisten Ländern der Welt, hat WhatsApp sich durchgesetzt. Auch nach der Übernahme durch Facebook, Datenskandalen und mehrfachen Vertrauensbruch bezüglich den Inhalten dieser Übernahme, die meisten Menschen nutzen WhatsApp. Vor allem in Deutschland. Bei manchem Menschen wird das ganze Leben darüber abgewickelt. Von der Schulklasse mit zum Kaffeeklatsch, vom Dating bis zum Katzenbildchen. Würde man die heutige Gesellschaft im Zusammenhang mit dieser Technik beschreiben müssen, so könnte man es “Menschen die auf Display’s starren” nennen. Natürlich kann man mit seinem Smartphone unterwegs auch sinnvolle Sachen machen. Eine Order platzieren, eine Sprache lernen oder Wiki durchforsten. Und selbst mit WhatsApp: Es könnte ja auch etwas wichtiges sein. Aber wir alle wissen, meistens ist es das nicht. Und sieht man dann noch eine Mutter den Kinderwagen vor sich herschieben, die Kinder ignorierend und ganz mit dem Handy beschäftigt, dann wird es fast schon traurig. Aber darum soll es im Kern heute nicht gehen.

Natürlich ist es schwer, sich dem Problem zu entziehen und im modernen Leben fast unmöglich. Aber muss es denn WhatsApp sein? Diese Wanze, bei der bekannt ist, wir werden belauscht, getrackt und ausgewertet und die Daten werden von Facebook verarbeitet, um auf unser Leben Einfluss zu gewinnen? Mit Facebook wurden schon Wahlen beeinflusst und wenn man manchen Analytikern glauben darf, auch gewonnen. Den Widerstand gegen solche Exzesse sehe ich nicht darin sich zu entdigitalisieren, denn das hätte Nachteile für unser heutiges Leben. Der Widerstand liegt darin, andere Unternehmen zu unterstützen, die andere Ansätze bieten. Gerade die deutsche Nation meckert gerne über alles, lässt sich aber auch lethargisch alles gefallen. Dabei müsste es nicht so sein. Ich will heute nicht zu sehr abschweifen, sondern bei dem Thema Messenger bleiben und welche Alternative ich zu WhatsApp sehe und wie man diese für seinen Alltag und sogar für die Finanzen nutzen kann.

 

 

 

 

Telegram

Wer oder was ist Telegram?

 

Telegram ist ein kostenloser, Cloud-basierter Instant-Messaging-Dienst zur Nutzung auf Smartphones, Tablets, Smartwatches und PCs. Benutzer von Telegram können Textnachrichten, Fotos, Videos und Dokumente austauschen. Die Basis des Entwicklerteams befindet sich nach Eigenangaben in Dubai;[13] jedoch wird auf der Website kein Impressum angegeben. Der Begründer Pawel Durow und seine Mitarbeiter sehen sich selbst als digitale Nomaden.[14]   (…)

Quelle: Wikipedia

 

Telegram hat etwa 200 Millionen Nutzer monatlich und ist vor allem wegen seinen Funktionen, den konsequenten und permanenten Leistungserweiterungen und der Nichterpressbarkeit von Staaten und anderen (SEC) bekannt. Das Team von Telegram sind digitale Nomaden, die bereits öfters den Standort verlegt haben, weil man sich nicht Staaten beugen wollte, die Zugang zu Kundendaten haben wollten.

Das man versucht Telegram in Russland, Indonesien, China und im Iran zu blockieren, ist aus meiner Sicht die beste Werbung für Telegram.

Der Iran versucht sogar ein eigenes Gegennetzwerk aufzubauen, da Telegram dort so beliebt ist. “Telegram sei das Internet im Iran, es sei gleichbedeutend mit dem Internet selbst; der Verkehr auf Telegram mache 40 Prozent des gesamten digitalen Verkehrs aus, auch weil andere Dienste wie Facebook und Twitter gesperrt sind.[65] Nach Angaben der iranischen Nachrichtenagentur Tasnim hat die iranische Justizbehörde das Verbot Ende April offiziell angeordnet.”   Quelle: Wikipedia

Inzwischen gibt es in den App Stores Telegram direkt kombiniert mit einem VPN Dienst, so kann man auf jeden Fall trotz Blockade weiter kommunizieren. Dann bleibt dem Staat nur noch übrig, das ganze Netz abzuschalten, wie kürzlich passiert.

Ich möchte Telegram kurz WhatsApp gegenüberstellen, dann aber auch erklären, warum ich Telegram für die deutlich bessere Lösung halte. Um es gleich vorweg zu sagen: Telegram ist für mich sozusagen das bunq im Bereich Messaging. Und ich bekomme kein Geld oder sonst irgend welche Vorteile für diesen Artikel.

 

Hier erst einmal ein kleine Übersicht einiger ausgewählter Funktionen, die bei Telegram Stand 02.2020 besser als bei WhatsApp sind:

Telegram vs. Whatsapp
Einige ausgewählte Funktionen (Stand 02.2020), die ich bei Telegram besser als bei WhatsApp finde.

 

Whatsapp in einem Punkt wirklich besser: Jeder hat es. Im wahrsten Sinne “Hinz und Kunz”. Und über die Jahre hat es sich gerade in Deutschland etabliert. Die Nutzer sind darauf regelrecht konditioniert und erleiden bei Nichtbenutzung echte Angstzustände. Durch Einführung des Status und der Möglichkeiten hier Videos hochzuladen, lernt man seine Mitmenschen ganz neu kennen. Und jeder will wichtig sein. Aber damit entfernt sich WhatsApp von der eigentlichen Funktion, hin zu einer Befriedigung des Sozialvoyeurismus. Man kann sich gegenseitig etwas vormachen und das hat als Masche schon immer gut funktioniert.

Telegram hat diese Art von Status nicht, sondern ist ganz auf Kommunikationsfunktionen und Organisation von Kanälen, Gruppen und Umfragen ausgerichtet.

 

 

 

Einige Funktionen, die ich persönlich besonders an Telegram mag

Einige Leistungsmerkmale von Telegram, – neudeutsch “Features” – habe ich hier mit einigen Screenshots aufgezeigt. Ich musste einiges aus Datenschutzgründen schwärzen, aber man erkennt gut worum es geht.

Bei Telegram steckt in der App einfach mehr Liebe zum Detail und die Benutzerfreundlichkeit, -neudeutsch “Usability”- ist deutlich höher als bei WhatsApp. Alleine wegen den dezidierten Einstellungen, der Geschwindigkeit und dem Cloud-basierten Chatten. Auf allen Geräten ist man immer synchron, auf allen Geräten gehen die Benachrichtigungen ein, die man natürlich auch im Detail einstellen kann.

Dass Telegram Cloud-basiert ist, hat natürlich zur Folge, dass man speziell verschlüsselte Chats (sogenannte geheime Chats) mit dem Chatpartner manuell starten muss. Sonst würde das Cloud-basiert nicht funktionieren.

Und das ist ein Punkt, den es wirklich zu bedenken gilt: Nutze ich Chat-Apps für vertrauliche Daten? 99% der Nutzer wohl kaum und 99% der Inhalte dürften sich um Kindergartengruppen, Kaffeeklatsch und “hast Du schon gehört?” handeln. Da wäre höchste Verschlüsselung nicht notwendig. WhatsApp verschlüsselt jeden Chat, aber es gibt Backdoors und es ist bekannt, dass WhatsApp Daten rausgibt. Dazu kommt, dass man ausgewertet wird (durch Facebook) und es treten immer wieder Fälle auf, in denen durch WhatsApp die Kontrolle über das Smartphone übernommen wurde. So viel zur Sicherheit bei WhatsApp. Einfach mal googeln, Skandale gibt es immer wieder und eigentlich sollte die Zugehörigkeit zu Facebook schon reichen um sich zu trennen. Hier finde ich die beste Werbung für Telegram, dass restriktive Regime weltweit Telegram versuchen zu blocken. Mehr dazu aber unter dem Punkt “Telegram und Sicherheit”.

 

Telegram Chat Ansicht
Ich musste viel schwärzen wegen dem Datenschutz, aber eines wird trotzdem klar: Mit Telegram zu chatten macht mehr Spass als mit WhatsApp, da es schneller ist und mehr Liebe zum Detail in der App steckt. Man kann beispielsweise gesendete Texte nachbearbeiten oder sogar löschen – auf beiden Seiten. Außerdem gibt es eine native Tablett (iPad etc.)App und alle Chats sind auf allen Geräten synchron ohne ständiges Neukoppeln. Das ist auch nicht nötig, da Telegram Cloud-basiert ist. Auch die Benachrichtigungen gehen auf allen angemeldeten Geräten ein.

 

Auf diesen beiden Bilder sieht man die Details beim Datenschutz und bei den Sicherheitseinstellungen:

 

 

 

 

Weitere gute Funktionen von Telegram:

 

 

1. Umfragen

Man kann man in Gruppen und Kanälen auch ohne Skriptprogrammierungen Umfragen einfügen, die von den Teilnehmern beantwortet werden können. Es werden die Anzahl der abgegebenen Stimmen sowie die prozentuale Verteilung der Antworten auf die bis zu 10 im Freitext formulierbaren Fragen im Chat gezeigt, nachdem man selbst abgestimmt hat.

Telegram Umfragen

 

2. Entwürfe

Nicht abgeschlossene Nachrichten werden in Cloud-basierten Chats und Gruppen als Entwürfe gespeichert und zwischen den verschiedenen Benutzergeräten synchronisiert. Der Entwurf bleibt im Bearbeitungsbereich auf jedem Gerät bestehen, bis er gesendet oder entfernt wird. Das ist eine absolut geniale Funktion, die man dadurch sehr gut als Notizensammlung oder Vorlagensammlung verwenden kann.

 

3. Öffentliche Kanäle & Videonachrichten auf auf Telescope (wenn öffentlich)

Telegram bietet eine dedizierte Videohosting-Plattform namens Telescope an. Videos können bis zu einer Minute lang sein, werden in einem runden Rahmen dargestellt und in der Regel automatisch abgespielt, eine Option, die auch deaktiviert werden kann. Wenn sie in einem öffentlichen Channel (Kanal) auf Telegram gepostet werden, werden sie auch bei telesco.pe hochgeladen und veröffentlicht. Telegram-Videonachrichten und „Telescope“-Videos, die in nicht öffentlichen Chats oder Gruppen gesendet werden, werden jedoch nicht veröffentlicht.

Es gibt natürlich auch rein private Kanäle, die dann geheim sind, wie meine Kunden von Sweet16FX© wissen. Das gleiche gilt auch für Gruppen: Es ist möglich, öffentliche und rein private Gruppen zu erstellen. Eine der öffentlichen Testgruppen von mir ist oben in der Vergleichstabelle von Telegram vs. WhatsApp erwähnt. Die beste Bank in Berlin. 🙂

Telegram-Kanäle (öffentliche und private) haben keine Begrenzung in der Mitgliederanzahl!

 

Hier könnt ihr öffentliche Video’s zu dem Blackwater.live Kanal von Telegram finden:

 

http://telesco.pe/blackwaterliveblog

 

 

Oder hier dem Kanal beitreten: https://t.me/blackwaterliveblog

Dort wird es in Zukunft News zu Blackwater.live geben und auch Video’s, die länger als eine Minute lang sind. Wie immer geht es um Finanzen und das Leben, sowohl in Europa aber auch von anderen spannenden Orten der Welt. Ich möchte mit meinen Lesern und Kunden in Zukunft auch auf visuellem Weg manche Erfahrung teilen. Das kostet natürlich nichts.

 

In Zukunft wird es auch eine Gruppe dann geben, die zum Austausch dient. Aber erst einmal der Kanal, der rein passiv ist. Das bedeutet ihr könnt sozusagen den Stream verfolgen, aber nichts reinposten.

 

 

 

4. Telegram Gruppen

Telegram Gruppen können bis zu 200.000 Mitglieder haben. Bei WhatsApp sind nur 256 Mitglieder möglich. (Stand 02.2020)

5. Standortfreigabe

Für wahlweise fünfzehn Minuten, eine oder acht Stunden können Telegram-Nutzer ihren aktuellen Standort im Chat teilen. Teilen in einer Gruppe mehrere Benutzer ihren Standort, sind diese auf einer interaktiven Karte zu sehen. Das Teilen des Standorts kann jederzeit beendet werden.

6. Telefonate

Mit Telegram kann man auch telefonieren. Die Anrufe basieren auf der End-to-End-Verschlüsselung von Secret Chats (geheime Chats). Die Verbindung wird möglichst als Peer-to-Peer eingerichtet, andernfalls wird der dem Client am nächsten liegende Telegram-Server verwendet. Laut Telegram gibt es ein neuronales Netzwerk, das daran arbeitet, verschiedene technische Parameter über den Anruf zu lernen, um eine bessere Qualität des Dienstes für zukünftige Anwendungen zu gewährleisten. Eine gesicherte, eindeutige Sprachverbindung kann über die Anzeige von gleichen Emojis bei den Gesprächspartnern verifiziert werden. Diese Funktion lässt sich auch ganz deaktivieren oder über die Datenschutzeinstellungen auf  bestimme Gruppen oder Kontakte reduzieren. Ich habe diese Funktion beispielsweise nur für meine persönlichen VIP Kontakte vorbehalten, da ich darüber auch im WLAN erreichbar bin. Ist mein Smartphone aus, dann heisst es “Primetime” und dann kommen nur noch enge Freunde und Familie durch.

 

All diese Funktionen hat WhatsApp natürlich teilweise auch. Das ist also nicht der Grund, warum ich diese vorstelle. Es geht darum zu zeigen, dass man diese Funktionen in einer ausgereifteren Variante und ohne die Datenkrake Facebook auch bekommen kann.

 

 

 

Telegram ist sicher und anonym

 

Telegram und Sicherheit

Die Sicherheit bei Messengern ist immer ein viel diskutiertes Thema und wie ich es schon angedeutet habe, werden hier immer Äpfel mit Birnen vergleichen.

Was nützen verschlüsselte Chats denn alleine, wenn das Unternehmen Backdoors hat, erpressbar ist, Daten von Kunden im Details auswertet und weiterverkauft um beispielsweise demokratische Wahlen zu beeinflussen. Ist ja nicht so, als wenn nicht genau das schon geschehen wäre. Einfach mal “Cambridge Analytica Skandal” googlen.

Noch gut erinnere ich mich an Situationen vor vielen Jahren, als ich darauf bei WhatsApp und Co. im weiten Bekanntenkreis hingewiesen habe. “Ich hab ja nichts zu verbergen, WhatsApp haben alle und es ist so cool; wenn andere wechseln, überlege ich es mir mal.” Ja, der Mensch ist ein Herdentier und folgt gerne der Masse. Wie immer.

Auch nach der Fusion mit Facebook oder dem Hinweis, dass sämtliche Bilder und Videos, die über WhatsApp versendet werden dann auch Facebook gehören –  es interessierte keinen. Dass Minderjährige WhatsApp nutzen und damit alle möglichen auch sehr intimen Bilder von Teens bei Facebook landen, wen interessiert’s? Was später mit dem Datenmaterial passiert, wen interessiert’s?

Zuletzt wurde die Altersgrenze mehrfach geändert und WhatsApp darf ab 13 Jahren genutzt werden. Aber ganz grundsätzlich und egal um welchen Messenger es geht: Vielen Eltern scheint es eh völlig egal zu sein, was ihre Kinder tun, sobald sie aus dem bequemen Kinderalter raus sind und Teenies werden. Ist ja auch nicht mehr so süss und einfach mit denen. Entweder neue machen oder sich ein anderes Hobby zur Selbstverwirklichung suchen.

 

 

Ja, “Überwachung und Diktatur war ganz schlimm”, früher beispielsweise in Nazi Deutschland und der DDR. Heute lassen wir das ganz freiwillig mit uns machen, ist ja so bequem und jeder ist dabei. Mal sehen wohin das führt. Sicher ist nur eines: Zu allen Zeiten dachten manche Menschen, dass sie ja nichts zu verbergen haben und einfach nur ehrliche Bürger sind. Bis sie in einer Diktatur aufwachten und es auf einmal eine Menge zu verbergen gab. Welche scheinbar unproblematischen Informationen morgen, in einem Jahr oder in zehn Jahren zum Problem werden, wer will das heute schon wissen können?

Daher ist mir persönlich Telegram sehr sympathisch. Denn sie lassen sich nicht staatlich erpressen, sondern wechseln dann das Land. Und wer bisher Telegram so alles nutzt, das sind in manchen Fällen keine Leute, die man persönlich kennen sollte, aber es ist die beste Werbung dafür, dass Telegram unabhängig und frei von Kontrolle ist. 🙂

Und auch ein persönliches Beispiel kann ich dazu liefern: Auf Twitter war ich lange Zeit mit einer Bekannten von der syrischen Botschaft in Kontakt. Als diese Bilder und Videos aus ihrer Heimat ab und an postete, wurde sie immer wieder gemeldet und der Account blockiert. Diese Bilder waren in keiner Weise von Gewalt oder anderen Inhalten dieser Art geprägt. Sie zeigten einfach nur ein Syrien, wie es im Westen in den Nachrichten nicht gezeigt wird, ganz ohne Bomben und mit glücklichen Menschen. Das wäre jetzt ein Thema für sich. Aber was ich daran sehe ist, dass die Zensur wieder eine zunehmend größere Rolle spielt und nichts ist, was nur “böse” und im Westen unbeliebte Regime einsetzen, wie als wenn man bei James Bond im Kino sitzt. Sondern Zensur ist bei Social Media immer mehr zu finden und es werden auch Inhalte geblockt, die einfach nicht dem Weltbild entsprechen, was man in Europa scheinbar vermitteln möchte. Mehr will ich dazu auch gar nicht schreiben, Telegram hat diese Zensur nicht und wenn ich euch eines Tages Bilder aus Teheran schicke, kommen diese auch an. 🙂

 

 

Kommen wir nun kurz zu den persönlichen Chats, die Telegram unterstützt:

(Die Quelle ist hier ausschliesslich Wikipedia)

 

 

  • Cloud-basierte Chats: Dies ist die Standardeinstellung. Diese Chats werden lediglich über das MTProto-Protokoll zwischen dem Endgerät und dem Server verschlüsselt. Zusätzlich werden die Daten nach Angaben des Betreibers auf weltweit verteilten Servern verschlüsselt gespeichert. Dies soll bewirken, dass Staaten oder Geheimdienste selbst bei Durchsuchungen und Beschlagnahme einzelner Server keinen Zugriff auf die Daten bekommen. Sämtliche Daten sind jedoch für den Betreiber – und damit voraussichtlich auch für einen Angreifer, der Zugriff auf das System erlangt – stets lesbar und dauerhaft gespeichert. Benutzer können ihre Chats in diesem Modus auf mehreren Geräten synchronisieren und abrufen, beispielsweise am Desktop, Tablet oder Smartphone. Die Sicherheit ist grob mit der von E-Mail vergleichbar. Auch hier verschlüsseln die meisten Anbieter die Verbindung zwischen Client und Server, in der Regel jedoch über das erprobte Protokoll Transport Layer Security.
  • Geheime Chats: Diese werden zwischen den Endgeräten beider Chat-Teilnehmer Ende-zu-Ende-verschlüsselt und können zusätzlich nach einer vorgegebenen Zeitspanne (bspw. 30 Sekunden) von beiden Endgeräten gelöscht werden. Dies soll eine erhöhte Sicherheit gewährleisten, da der Klartext selbst bei Beschlagnahme aller Server nicht wieder hergestellt werden kann. Die Synchronisation von Chats in diesem Modus über mehrere Geräte eines Benutzers hinweg wird nicht unterstützt. Geheime Chats sind nur zwischen zwei Nutzern möglich, nicht jedoch in Gruppen. Des Weiteren wird diese Funktion von vielen Clients nicht unterstützt, insbesondere nicht dem offiziellen Desktop-Client und der Webversion.

 

 

Der Telegram-Gründer Pawel Durow initiierte vor einiger Zeit einen Contest, ein Preisgeld von 200.000 USD in Form von Bitcoins zu vergeben, falls die Verschlüsselung des Messengers geknackt werde. Der Contest im November 2014 wiederholt, diesmal nach den von Sicherheitsexperten eingeforderten Freiräumen, sodass Hacker als vollwertige Clients oder Server agieren konnten. Zusätzlich wurde das Preisgeld auf 300.000 USD angehoben. Im Februar 2015 endete der Wettbewerb ohne Gewinner.

Anbei der Link zu der Eröffnung des damaligen Contest’s: thenextweb.com.

 

 

Blackwater.live - Metadaten
“Ich hab ja nichts zu verbergen”. Ach ja? Und Dein Kind? Was ist mit den Bildern auf dem Handy?Und bist Du Dir sicher, dass was heute legal und harmlos ist, in Zukunft nicht zur Falle wird?

 

 

Telegram ist innovativ…

… und gehört zur den Unternehmen, die genauso konsequent wie wir es von bunq im Banking kennen, permanent an neuen Features arbeitet. Das Konzept ist so durchdacht, dass einem die Liebe zum Detail wirklich auffällt. Daher auch der Vergleich mit bunq.

Es ist spürbar, dass es nicht nur um Profit geht. Die Vision von Telegram zitiere ich einfach mal:

 

“Pavel Durov, who shares our vision, supplied Telegram with a generous donation, so we have quite enough money for the time being. If Telegram runs out, we will introduce non-essential paid options to support the infrastructure and finance developer salaries. But making profits will never be an end-goal for Telegram.

 

Auf Bloomberg (Link zum Artikel) haben wir ein ähnlich deutliches Statement, wie wir es von bunq kennen: Telegram wird zu keinem Preis dieser Welt verkauft! Und auch bei Telegram steht wie bei bunq jemand dahinter, der kein Geld braucht. Irgendwie erfrischend, dass es in unserer Welt noch Leute gibt, denen es nicht um den Totalverkauf von Kundendaten und Ideen geht. Bei aller Liebe, die ich persönlich für freie Märkte in einem immer unfreieren Kerneuropa hege, seelenlose Transaktionen und reine Bereicherung führen nicht gerade zu einer besseren Welt. Jeder muss sein Brot essen, sein Wasser trinken und seine Wohnung haben. Aber wann ist genug denn genug? Soll das durch Mark Zuckerberg definiert werden?

 

 

 

 

Auch ganz ohne reinste Profitgier bringt Telegram stetige Updates und die App weist eine deutlich höhere Qualität als WhatsApp auf, wie auch manche ITler bestätigen. Hier kommt ihr unter einem extra Fenster zu dem Blog von Telegram, wenn ihr euch mal die letzten Updates anschauen wollt: Telegram Blog.

 

 

 

Telegram und Finanzen & Business

Telegram ist perfekt um Gruppen von bis zu 200.000 Nutzer zu erstellen oder eben die Telegram-Kanäle. Es gibt auch “chatbots”, wer solche automatischen Programme einsetzen möchte, kann es tun. Das dürfte aber eher ein Spezialthema sein.

Immer mehr Firmen nutzen Telegram in der Kundenbetreuung und auch große News-Agenturen wie Bloomberg sind dabei oder aber der Broker der eigenen Wahl. So ist man immer auf dem neusten Stand bei wichtigen Nachrichten.

Man liest auch immer wieder, dass Messaging-Dienste die klassische Email mehr und mehr verdrängen. Aber wenn das passiert, dann wäre es jetzt erst recht Zeit andere Dienste als WhatsApp zu unterstützen.

 

Telegram & Business

 

Wie üblich sind Deutschland bzw. deutschsprachige Kanäle in diesem so innovativen und gedanklich offenen Land (Humor muss sein) noch in der Minderheit, aber die Entwicklung ist interessant zu beobachten. Auch hier lohnt es sich zu googeln, da immer mehr Firmen dazu stossen.

Mit dem nächsten Skandal bei der etablieren “ich hab ja nichts zu verbergen”-Konkurrenz kann sich das auch schnell ändern und die Herde bewegt sich wieder etwas schneller.

Was sagt eigentlich Amnesty International zu solchen infantilen Sätzen? Es ist recht interessant, hier habe ich einen Artikel für euch: “7 Gründe, weshalb…”

 

 

 

Telegram und Blackwater.live

Telegram & Blackwater.live

Wie schon weiter oben im Artikel erwähnt, gibt es einen öffentlichen Telegram Kanal. Und zwar ab heute: https://t.me/blackwaterliveblog

Die Sweet16FX© Kunden kennen Telegram schon länger. Aber ich möchte das Angebot über Telegram in Zukunft weiter ausbauen, auch mit Gruppenchats. Außerdem soll es über Telegram auch die Möglichkeit geben, Banking Fragen sich einfach und unkompliziert beantworten zu lassen. Das wird alles die nächsten Monate kommen.

Mit dem öffentlichen Kanal von Blackwater.live möchte ich erst einmal schauen, wie so die Resonanz ist und dann die nächsten Schritte planen. Und wie schon angedeutet, mit dem Kanal nehme ich euch an spannende Orte mit und werde auch die ein oder andere Frage aus dem Blog beantworten. Für all die, die eh hier gerne mitlesen, macht der Kanal also Sinn. Ihr könnt ihn (wie alle Telegram Kanäle) stumm schalten und könnt euch dann in Ruhe neue Nachrichten anschauen. Aber grundsätzlich keine Sorge, es ist kein Spam-Kanal. Ich werde euch – wie ihr es gewohnt seid –  weder zumüllen noch nerven.

 

 

Vielleicht kommt die Frage – gerade von neuen Lesern – warum bewerbe ich Telegram?

Daher sei an dieser Stelle nochmal deutlich gesagt, dass ich auf Blackwater.live nur Unternehmen oder Dienste bewerbe, von denen ich überzeugt bin und die zu den Werten von Blackwater.live passen. Das bedeutet auch, dass das meiste Non-Profit ist. Von bunq bekomme ich kein Geld und von Telegram auch nicht. Das hier ist kein Affiliate-Blog, sondern ein dauerhaftes Projekt um Finanzen, Leben, Ethik, FX und mehr.

Und für alle die durch diesen Artikel auf die Seite gekommen sind und wissen wollen worum es hier sonst so geht, hier eine kleine Auswahl an Artikeln:

 

 

 

 

Blackwater.live - wie von WhatsApp weg kommen?
Für Frauen ist es besonders schwer von WhatsApp weg zu kommen. Sie sind oft die sozialeren Wesen und vernetzter als Männer. Kommunikation ist ihnen meist wichtiger, als es bei Männern der Fall ist. (Ausnahmen gibt es natürlich – wie immer)

Quelle: gettyimages/istockphoto

 

 

 

Wie komme ich von WhatsApp weg??

Die Anmeldung bei Telegram erfolgt über eine Handynummer, die nicht die eures Smartphones sein muss. Die Telefonnummer wird anschließend via SMS oder Anruf verifiziert. Beliebig viele Geräte können mit der gleichen Rufnummer angemeldet sein. Inhalte werden dann zwischen diesen Geräten synchronisiert, außer in „Geheimen Chats“. Die dem Account zugehörige Nummer kann jederzeit geändert werden und die Kontakte des Benutzers erhalten automatisch die neue Nummer. Darüber hinaus kann ein Benutzer einen Benutzernamen einrichten. Damit könnt ihr mit anderen chatten, ohne eure Handynummer preiszugeben! Ganz anders als bei WhatsApp. Telegram-Accounts können natürlich jederzeit wieder gelöscht werden.

Aber das ist nicht die Antwort auf die Frage, die ihr euch stellt. Oder?

 

Wie schaffe ich es, mich von WhatsApp zu lösen und aus dem sozialen Druck zu befreien, da doch alle WhatsApp haben?

Ich würde empfehlen, erst einmal Telegram zu installieren und zu nutzen. Schaut euch erst einmal an, welche Funktionen Telegram hat. WhatsApp könnt ihr ja noch behalten. Aus eigener Erfahrung kann ich euch verraten, dass ich mehrere Anläufe brauchte, um von WhatsApp weg zu kommen. Am Anfang ist es am schwersten. Aber ihr werdet merken, die Menschen denen ihr wichtig seid, haben gar kein Problem Telegram auch zu nutzen, da es wirklich so einfach gemacht ist wie WhatsApp selbst. Ein Vorteil gegenüber Messengern wie Threema und Co. Und es kostet ebenfalls nichts, (leider) ein Kriterium für viele deutsche Nutzer. Ihr könnt auch diesen Artikel verbreiten und euren Freunden zeigen, so müsst ihr nicht selbst alles erklären.

Aber, eines sei gesagt: Es gibt immer unbelehrbare Personen. Wenn es jemand nicht Wert ist eine App zu installieren, die eure persönlichen Daten nicht ausschnüffelt und verkauft, warum wollt ihr dann mit dieser Person in Kontakt sein? So hart wie es klingt, aber wenn man das ernsthaft durchdenkt, dann wird doch klar, das ist ein wertloser Kontakt. Wenn ihr also den kompletten Wechsel vollzieht, dann merkt ihr entweder (1) wie viele wirklich gute Freunde ihr habt oder (2), dass doch einige dabei waren, die eben nicht so wirkliche Freunde sind. Das sind meist Gelegenheitsfreunde, die einem Treffen oder ähnlichen Events nur zusagen, wenn sich nichts besseres ergibt. Bestes Beispiel sind die Einladungen um den 31.12. herum. Man legt sich erst nicht fest und sagt am Ende nur zu, wenn sonst nichts klappt oder interessanter erscheint. Einfach mal ausprobieren und schon im September Leute für den 31.12. einladen. Man kann daraus viel lernen. 🙂

Der “Verlust” solcher Leute wird euer Leben aber auch etwas entrümpeln. Ein anderer interessanter Nebeneffekt, den ich selbst erlebt habe: Man bekommt weniger Katzenvideos und Bilder, man erfährt nicht, was der 159zigste Bekannte in seinem Döner hatte und warum er jetzt auf dem Klo sitzt und die Statusmeldung von Depri-Dennis und Gaga-Gabi sieht man auch nicht mehr. Vorteil: Man gewinnt mehr Zeit für anderes. Zum Beispiel für sich selbst bei einem Spaziergang. Auch auch der wird schöner. Denn man läuft man nicht gegen Straßenlaternen wegen WhatsApp, (so schon beobachtet) da Telegram einfach weniger sinnlosen Traffic produziert. (kein Status)

Startet also am besten einen fliessenden Übergang zu Telegram. Über 200.000 Millionen Menschen haben das schon getan (soziale Bewährtheit) und ihr werdet sehen, ganz so einsam ist man dort nicht. Aber vor allem ist das wirklich eine kleine Revolution gegen immer mächtiger werdende Konzerne wie Facebook und Co. Nicht meckern, einfach etwas tun.

 

Eine Bitte zum Schluss: Blackwater.live ist ein kleiner Miniblog und das ist auch gut so. Aber teilt diesen Artikel mit so vielen Menschen wie möglich!

 

 

Telegram - was kann Telegram überhaupt?

 

 

Telegram - warum wechseln?

 

 

 

 

“Der Schlüssel zu den Herzen der Menschen wird nie unsere Klugheit, sondern immer unsere Liebe sein.“

– Hermann Bezzel (1861-1917)

60 Kommentare zu „WhatsApp, Telegram und Finanzen

  1. Seit ich Telegram nutze und endlich Whatsapp löschen konnte – Familie musste erst umgezogen werden – ist die Spamrate um 90% gesunken. Keine Katzenbilder- und Videos mehr, keine besoffenen Wochenendgeschichten, kein Tortenbacken-fett-werden-Entertainment. Und endlich eine native App auf allen Geräten und Computern ohne halbe Lösungen wie Spiegelungen bei Whats…

    Gestern habe ich gelesen, dass Telegram über 400 Millionen Nutzer hat. Geht doch, nicht alle sind Whatsapp-Lemminge.

  2. Hi Black,

    habe schon vor einiger Zeit auf dem Kuketz Blog einen Artikel über Telegram gelesen, welcher mich dann doch ein bisschen nachdenklicher gemacht hat.

    https://www.kuketz-blog.de/telegram-sicherheit-gibt-es-nur-auf-anfrage-messenger-teil3/

    Was meinst du dazu? Grundsätzlich hört sich das für mich immer noch besser als bei WhatsApp an aber das völlig sorgenfreie Nutzen eines Messengers gibt es dann wohl auch hier nicht.
    Ich bin selbst auch seit einiger Zeit glücklicher Nutzer von Telegram aber man sollte eben auch hier ein paar bestimmte Punkte bei der Nutzung beachten.

    Schöne Grüße und bitte weiter machen mit solchen spannenden & interessanten Themen,
    Chris

    1. Kein Messenger ist perfekt. Aber dieser Comment in dem verlinkten Artikel ist Bashing: “Attraktiv für Strafverfolgungsbehörden und Geheimdienste, da »normale« Nachrichten und auch die Verknüpfung zu den Kontakten den Betreibern von Telegram grundsätzlich im Klartext zugänglich sind”

      Wenn das so ist, dann ist es verwunderlich warum Telegram gerade von Gruppen und Einzelpersonen benutzt wurde und wird, die staatliche Repression befürchten. Beispielsweise im Iran und anderen Diktaturen, für DarkWeb Geschäfte und ähnliches. Mein Eindruck: Man will Telegram “klein halten”, weil es manchen Leuten nicht passt, dass dieser Dienst sich nicht regulieren lässt und keine Daten rausgibt.

      1. Es bleibt am Ende doch eine Vertrauensfrage. Ich bin durch Blackwater auch bei Telegram und finde die Funktionen ausgereifter und schätze es im Chanel informiert zu werden. Inzwischen sind auch viele meiner Bekannten bei Telegram. Besser als WhatsApp ist es auf jeden Fall. Weitere Streiterei darüber bringt jedoch nichts. Auf vielen Webseiten nimmt der Streit darüber fast schon extreme Züge an. Nur noch die Frage nach dem Betriebssystem wird heisser diskutiert.

    2. Was das ausspähen per sms angeht, der Autor des Kuketz Artikels hat wohl noch nie was von Telegram 2 Faktor Aut. gehört bzw. das man die Geräteverwaltung nutzen kann und genau sieht, wo welches Gerät angemeldet ist. (und welcher Gerätetyp)- Ich halte es auch für Schlechtmachen von Telegram zugunsten anderer Anbieter.

    3. Also ich bin mit Telegram sehr zufrieden weil die Alternative Whatsapp heisst. Es ist genauso einfach aber kein Facebook. Wichtig finde ich die sms Sicherheit einzuschalten. Dann kann man sich nur auf einem neuen Handy anmelden, wenn man denen eigenen Code eingibt und die Bestätigung per sms bekommt. Ich bin keine Expertin für Computerzeugs, es muss einfach funktionieren. Und es muss einstellbar sein, so das ich nicht genervt oder belästigt werde. Fühle mich bei Telegram ganz gut mit meinen Ansprüchen.

    4. Der Kuketz Blog hat auch nicht die seeligmachende Wahrheit (um mal Begriffe von hier zu nehmen) gepachtet und die Berichterstattung empfinde ich als sehr einseitig. Als ich dann noch gelesen habe, er wäre besonders gut für staatliche Überwachung geeignet, habe ich weg geklickt. Telegram ist der Messenger von all den Leuten, die sich solcher Überwachung entziehen. Bislang konnten nicht mal die Amerikaner Telegram zwingen Daten oder Finanzierungsquellen offen zu legen. Wer glaubt, die ganzen alternativen “sicheren” Messenger, die mit Sicherheit werben, aber 100% erpressbar sind geben keine Daten raus, aber Telegram (nicht erpressbar, keinen festen Sitz etc.) macht es, der kapiert es nicht. In echten Bedrohungsszenarien hat Telegram bewiesen, dass sie zuverlässig sind (anders als in dem Artikel behauptet), wohingegen die alternativen “ach so sicheren” Messenger bisher noch keinen Beweis erbracht haben, dass sie nicht doch unter Druck Daten rausgeben. Man sollte immer vorsichtig sein, aber Telegram traue ich mehr als den anderen.

    5. Hallo Chris, ich wollte Dir auch noch antworten. Manches wurde von anderen schon geschrieben. Sicher ist kein Messenger perfekt. Aber die Funktionen von Telegram, die Weigerung jeglicher Zusammenarbeit mit Datenspähern und selbst der SEC beeindrucken schon. Die Jungs sind komplett unabhängig und so gut wie nicht angreifbar. Das überzeugt. Zu WhatsApp gibt es eh keinen Vergleich, wer diese Wanze auf seinem Handy hat, braucht sich wirklich nicht über das Ausspähen seines Standortes, der Interessen, Kontakte und dem Suchverlauf zu wundern. Der Kuketz Blog hält natürlich die typisch deutsche Sicht vor: Impressumsadresse ist wichtig etc. Hausmeister Krause lässt grüssen. 🙂

      Interessant fand ich, dass der angeblich ganz sichere Wire Messenger (aus meiner Sicht Schrott, alleine ein Videoupload dauert 20 Minuten bzw. das Video muss vorher selbst komprimiert werden) Daten sammelt und weiter gibt. Aber Hauptsache Impressum. Wie ich immer sage, auch die Deutsche Bank hat ein korrektes Impressum. Hat das den Anlegern schon mal geholfen? 🙂

      Telegram finde ich bisher ausgewogen gut und die Funktionalität und wer den Messenger nutzt spricht für sich.

      1. Danke für die Rückmeldungen. Mein Kommentar war auch wirklich nicht dafür gedacht Telegram in irgendeiner Weise schlecht zu reden. Ein Tipp der aber auf jeden Fall von jedem verwendet werden sollte ist die 2- Faktor- Authentifizierung zu nutzen!

  3. Telegram wird einfach besser und besser: https://telegram.org/blog/folders

    Während der Durchschnittsdeutsche immer noch über die fehlende Anonymität bei Kartenzahlungen/Kontaktlos/Apple Pay rum jammert aber seine Daten an WhatsApp und Facebook freiwillig abgibt, hat Telegram den Messenger mal wieder weiter aufgewertet. Welchen Grund gibt es bitte nicht umzusteigen?

  4. Ich nutze kein WhatsApp und genieße es, dass ich nicht alles mitbekomme. Von einigen Treffen im realen Leben war ich eine Zeit lang ausgeschlossen, aber die Menschen, denen es wichtig ist, dass ich dabei bin, informieren mich inzwischen auf anderen Wegen. Oft höre ich wie genervt die Menschen von WA Gruppen der Schulklasse oder des Vereins sind. Dann freu ich mich, dass ich das hausgemachte Problem nicht habe.

    1. Ohne WhatsApp ist es nicht ganz einfach, wenn man auf Massenkontakte angewiesen ist und in Zentraleuropa und anderen Verbreitungsgebieten von WhatsApp lebt. 😉 Andererseits nutzen informiertere Menschen immer häufiger Alternativen. Und mit Telegram hat man eine Alternative, die deutlich ausgereifter ist und genauso einfach zu bedienen ist. Das macht das Wechseln oder zweigleisig Fahren einfacher. Es ist schon eine deutsche Krankheit über den Datenschutz rumzujammern (pro Bargeld etc.) und dann WhatsApp zu nutzen. 😉

      1. Oh man von Whats🤪 komme ich nicht weg, aber ich hasse es. Dauernd dumme und unnötige Gruppen, Idioten die einen anschreiben und irgendwoher meine Nummer haben🤬🤬🤬 und nervige Videos. Ich hasse es sehr. Eine Woche habe ich es ohne versucht, nur mit Telegram. Deinen Artikel habe ich weitergeleitet🤗 und drei Freundinnen sind in dein Kanal rein😂. Ama manche bekomme ich nicht weg davon also von WA, und das macht dann Verabredungen schwerer. Ich habe nicht nur Qualitätsfreunde (so würdest du es nennen🤣) sondern auch gemixte Qualität bei Kontakten. 😔Aber ich gebe nicht auf!👍 BW-M ich bin happy für immer neue Motivation! Telegram ist wenigstens cool von den Möglichkeiten, das hilft.

      2. Whatsapp ist ein Programm für unterbelichtete RTL2 Fans und wurde genau so entwickelt, damit die es verstehen und es schön klicki-klicki-bunti aussieht. Die geben dann Sprüche von sich:

        1. Ich hab ja nichts zu verbergen.

        2. Whatsapp reicht mir, wozu brauche ich etwas anderes.

        Stimmt bei denen auch.😂

        Meist wird Whatsapp zum Stalken verwendet oder um sich selbst besonders gut darzustellen. (Status)

        Ich finde es gut, dass ihr so klar dagegen Stellung bezieht. Und auch viele jüngere mitmachen. Danke für den Artikel.

      3. Vor Whatsapp:

        -täglich Tiervideos

        -Gruppeneinladungen von Tratschweibern. (ich arbeite, keine Zeit)

        -das Gefühl mein Handy spioniert mich aus

        -ein latenter Zwang auf das Handy schauen zu müssen
        -viele Spamnachrichten (ca.70%)

        ohne:

        -mehr Ruhe weniger Stress

        -über Telegram schreibt man nur wenn es wichtig ist/ Gruppen haben eher sinnvolle Inhalte

        -weniger Spam allgemein

        -ich nehme meine Umgebung stärker war

        Fazit: Whatsapp hat aus meiner persönlichen Sicht wenig mit Kommunikation im engeren Sinn zu tun. Es ist mehr eine Beschäftigungswanze. Früher hatte man Termagotchies (heissen die so?) jetzt Whatsapp.

      4. Whatsapp wird aus meiner Sicht inzwischen eher von ungebildeten Menschen genutzt, die die Gefahren nicht kennen oder nicht verstehen. Danke für diese alternative Empfehlung!

  5. Passend zum Freitag morgen gibt es ein neues Update von Telegram. Ich habe das zum Anlass genutzt meinen Kanal etwas zu bearbeiten: https://t.me/blackwaterliveblog

    Ihr findet ihn auch immer auf der Blackwater.live Startseite rechts. Das ist ein öffentlicher Kanal und es geht um alle Themen, die man auch auf der Webseite findet. Es wird spannende Links und Videos geben. Aus unserer Welt, aber auch aus anderen Welten. Ich möchte solche Informationen lieber dort mit meinen Lesern teilen als auf YouTube. YouTube wird nur für Schulungsvideos (versteckt/nicht öffentlich, für Mitglieder) und experimentell von mir genutzt. Das Publikum dort passt in den meisten Fällen NICHT (nicht allen) zu Blackwater.live. Außerdem ist Blackwater.live nicht für die Masse der Menschen gemacht. Das habe ich schon öfters geschrieben und meine es auch genau so. Wer die Seite besucht und den Kanal abonniert, macht es bewusst und weil der die Inhalte schätzt. Auf YouTube würden auch Menschen Inhalte zu Gesicht bekommen, die das nicht vertragen. Das möchte ich natürlich nicht. 🙂 Dort habe ich schon Kommentare löschen müssen von “Followern” wie z.B. “WeKnow1, WeKnow2, DasGeheimnis” und ähnliche, denen ich am liebsten einem Arzt rufen würde, aber nicht 100% zweifelsfrei weiss wer sie sind. 🙂

    Nichts für ungut. 🙂 Euch allen ein schönes Wochenende, meine lieben Leser und Leserinnen, ich bin froh dass es euch gibt!

      1. طبّاخ السمّ بيدوقه.

        Ein Spruch, vielleicht hast du es schon mal gehört. Im Deutschen kann man sagen, es kommt alles auf diese Personen zurück. Manche von denen werden sogar körperlich krank und haben ein Gesicht voller Hass. Man kann es wirklich sehen. Du musst die nicht nur im Youtube löschen oder wie sie sind, sondern auch aus deinem Kopf. Und dann mit schönen Dingen füllen. Freundschaft, Liebe oder auch was du gutes hier machst. Davon sollst du erfüllt sein. ❤️

  6. Kann man ohne WhatsA wirklich leben??

    Wer ständig auf sein Smartphone schaut, hat Angst, etwas zu verpassen. Und das liegt zu 90% an WhatsApp. Eine Stunde Sport: 51 Nachrichten. Zwei Stunden auf einem Arbeitstermin: 67 unbeantwortete Nachrichten. Und weil jeder jede Kleinigkeit in mehreren Nachrichten mitschickt, hinzukommen Bilder und Sprachnachrichten, wird es total unübersichtlich. Ohne WhatsApp verpasse ich nur eins: Ich bin nicht mehr ständig über alle Kanäle erreichbar. Ich lebe mein Leben, statt ständig anderen davon zu berichten. Es geht, es geht gut. Auch wenn sich das viele Menschen nicht vorstellen können. Im Gegenteil: Die Dauerberieselung hat mir oft die Nerven geraubt. Bei anderen Messengern sind meistens nur die Menschen angemeldet, die diesen Kommunikationsweg für wichtige Inhalte nutzen und Spam unterlassen. Keine Katzenbilder, keine vollgekotzten Kinder mit Statusmüttern (ja euer Leben ist ja so toll), kein schönes Happy-Super-Event (hinter den Kulissen Streit). Die Liste kann man lange fortsetzen…

    Ohne WhatsApp lebt man mehr als mit. Daher, traut euch. Löscht das Ding und fangt an zu leben.

  7. Hallo Black,
    ich kenne Telegram, habe es aber bisher nicht benutzt, weil es immer wieder Bedenken hinsichtlich der Finanzierung des Dienstes gab. Was ist denn mit Signal? Das ist quelloffen und wurde ja auch von E. Snowden benutzt…

    1. Hallo Luto, Signal ist sicher auch nicht schlecht. Der Grund warum ich aber Telegram benutze ist, dass es derzeit die einzige echte Konkurrenz zu WhatsApp ist. Die Nutzerbasis ist riesig und die Funktionen ausgefeilter als bei den anderen. Mit Signal, Threema und Co. wird man immer auf verlorenen Posten dastehen. Telegram ist einfacher zu benutzen und wenn jemand nicht mal bereit ist das zu installieren, dann ist der Kontakt wirklich unnötig. Aber bisher habe ich das noch nicht erlebt und selbst über Blackwater.live sind viele zu Telegram gekommen.

      Einen perfekten Messenger wird es nicht geben, aber Telegram ist eine gute Alternative und hat auch eine echte Chance gegen die Wanze WhatsApp. Sollte die Bevölkerung irgendwann doch nochmal vollständig aus dem Tiefschlaf erwachen, dann kann man natürlich weiter upgraden. 🙂

      1. Hallo Martin,

        ich hatte diesen Artikel im Kopf, der die “Probleme” mit Telegram aufzeigt (und ich hoffe bei der ZEIT, dass sie vernünftig recherchiert hat): https://www.zeit.de/digital/mobil/2014-02/threema-telegram-surespot-chatsecure-vergleich/seite-4

        Ich habe es immerhin geschafft, dass sowohl die Feuerwehr-Gruppe als auch meine Kollegen und große Teile der Familie Signal nutzen. Ein paar meiner Freunde nutzen auch Threema, was ebenfalls gut funktioniert. Und ich selbst bin seit Jahren WhatsApp-frei, was den ein oder anderen Bekannten immer noch aus der Fassung bringt 🙂

      2. Hallo Luto, ich hab mir den Artikel durchgelesen. Der ist schon etwas älter. Das merkt man daran, dass die beschriebenen Punkte teilweise nicht (mehr?) stimmen. Telegram fragt immer einen Code ab, wenn man sich erstmalig anmeldet oder auf einem weiteren Gerät. Und man kann das nicht umgehen, das habe ich mehrfach getestet. Zusätzlich wird ein Kennwort als weitere Authentifizierung festgelegt. Auch hier keine Chance dies zu umgehen. Unter den Einstellungen kannst Du genau sehen, mit welchen Geräten und IP Adressen Du angemeldet bist. Und Du kannst dort die Geräte auch vom Zugriff löschen. Einzeln oder komplett.

        Das Telegram nach dem Adressbuch fragt, kennen wir von so gut wie allen Messenger, dem muss man nicht zustimmen. Kontakte kann man auch manuell eingeben oder suchen, WENN sie die Handynummer freigegeben haben. (muss man nicht wie bei WhatsApp!)

        Das Telegram als Cloud-Chat nicht jeden Chat Ende-zu-Ende verschlüsseln kann sollte diesen “Experten” eigentlich klar sein. :)) Ich wundere mich über solche Aussagen immer wieder. Ich kann geheime Chats führen, die sind dann Ende-zu-Ende verschlüsselt. Aber die sind logischerweise dann nicht auf allen Geräten synchron. Die normalen Chats von Telegram sind selbstverständlich auch verschlüsselt, nur eben nicht von Ende zu Ende. Bisher wurden sie nicht geknackt. (siehe die Wettbewerbe dazu)

        Das die Jungs von Telegram nicht an Konferenzen teilnehmen, geographisch nicht greifbar sind und auch sonst mit niemanden kooperieren und sogar gegen die SEC sich wehren (die wegen der Finanzierung über Crypto versucht an Daten zu kommen) spricht aus meiner Sicht alles FÜR Telegram. Und wie auch in den Artikeln erwähnt, warum nutzen gerade manche Leute Telegram, die man sicher nicht als Freunde haben will? 🙂 Das bestätigt das ganze noch mehr. Inzwischen ist Telegram nicht in erster Linie in spanischen Ländern verbreitet, sondern in arabisch sprechenden Ländern und im Iran. Alles schöne und historisch bedeutende Gegenden der Welt mit leider repressiven Regimen. In so einem Land kommt kaum einer auf die Idee WhatsApp zu nutzen.

        Sämtliche deutsche Kritik an Telegram bezieht sich immer auf Geschichten wie das fehlende Impressum, dass die Telegram Macher mit niemanden kooperieren etc. Aber das sind alles Pluspunkte, wenn man darüber mal nachdenkt. Wirklich etwas handfestes gegen Telegram gibt es nicht, es bleibt bei “möglicherweise, anscheinend” und das von irgendwelchen “Experten”, wobei ich mich immer frage, wird dieser “Expertenstatus” wie beim ÖR Fernsehen verliehen? :))

        Ich schaue immer mal wieder nach News diesbezüglich und wenn sich hier wirklich etwas zum Nachteil ändern würde, dann “update” ich meine Meinung dazu. Aber Stand 02.2020 ist Telegram meine erste Wahl. Auch wenn mein Kommentar heute etwas länger dazu ausfällt, aber das muss auch noch gesagt werden:

        Jeder der heute dazu beiträgt, dass weniger Menschen die Spionageprodukte von Zuckerberg nutzen, macht einen super Job. Es ist schockierend, dass sich die Mehrheit der Leute heute Rechte und Freiheiten wegnehmen lässt, für die Menschen in anderen Ländern bereit sind sich einkerkern, foltern oder sogar töten zu lassen. Das Grundproblem in Gesellschaften mit dem Lebensstandard wie er beispielsweise in Deutschland vorherrscht ist immer, dass ab einem gewissen Level Zalando, Bratmaxxe, Bier und Fussball wichtiger als echte Bildung(nicht multiple Choice), Nachdenken und Nachforschen ist. Das kann man in allen Gesellschaftsschichten und Gruppen innerhalb der Gesellschaft beobachten. Echte Argumente zählen nicht mehr, es geht nur darum Widersprüche zu vermeiden und das alles “mega” und gefühlt richtig ist. Und bequem. Und das ist auch bei WhatsApp das Problem. Es ist bequem, jeder hat es und deswegen kann es ja nicht so schlimm sein.

        Super, dass Du es geschafft hast mit den Kollegen, Freunden und der Familie einen besseren Weg zu gehen.

        @All: Der Kommentar war länger, darüber kann man seitenweise schreiben. 🙂

  8. Erschreckend finde ich, dass immer mehr Menschen keine normale Unterhaltung mehr führen können. Dauernd wird auf die Displays gestarrt. Ich gebe dem Autor Recht, bei Frauen scheint dies ein noch größeres Problem zu sein. Selbst in Restaurants sitzen alle mit einem Handy am Tisch. Schon die jüngsten. Vielleicht bin ich aber nur altmodisch. Wer weiss.

  9. Ich hatte noch nie WhatsApp auf meinen Geräten.Ich nutze bereits seit vielen Jahren Telegram. Kann daher keinen Vergleich ziehen. Aber das macht nichts. Ich ändere einfach nicht daran und nutze weiter Telegram. Ich halte es im Übrigen nie für klug mit dem Strom zu schwimmen.

  10. Nun denn, dann noch ein paar Zeilen von mir. Der Kuketz-Blog ist sehr gut. Er schreibt deutlich, dass die meisten Messenger-Alternativen nicht überleben werden, da sie zu spät dran sind. Und weil es so viele Messenger gibt ist der Verbraucher verwirrt und bleibt dann einfach bei WhatsApp. Threema und andere finde ich gut, aber zu kompliziert um einen Wechsel von vielen Leuten anzustossen. Telegram scheint noch am geeignetsten zu sein. Genauso einfach wie WhatsApp, schneller und mit mehr Funktionen. Die Suche nach Messengern ist immer ein Kompromiss, aber von WhatsApp weg zu kommen sollte jedem ein Anliegen sein.

  11. Hallo zusammen und merhaba an alle! Wir wollten uns nochmal bedanken wegen den letzten Kommentaren zu der Immobilienfrage. War bei einem anderen Blackwater Artikel. Und natürlich auch bei dir Blackwater wegen deiner Hilfe. Schön wenn Menschen sich so unterstützen können. Vielen Dank! Zu diesem Artikel möchten wir auch etwas schreiben. Wir haben uns Telegram installiert und testen es aus. Bilder und Videos kann man schneller schicken. So wie du schreibst, sind sie hochgeladen muss man sie nicht nochmal hochladen. So haben wir ein Video von uns gemacht und meinen Eltern geschickt. Dann den Schwiegereltern, dann einigen Freunden. Es war blitzschnell. Threema hatten wir auch schon früher mal getestet, aber es ist mit diesen ID‘s zu kompliziert. Vielleicht kann Telegram wirklich helfen oder eine Lösung sein.

  12. Meine wichtigsten Kontakte und Lieblingsmenschen🥰 sind schon bei Telegram. Ich nutze es seit 2015 und bin sehr glücklich damit. Whatsapp habe ich ab dem Punkt gelöscht, als meine Familie bei Telegram war und die wichtigsten Freunde auch. In der Familie war es ein Familienplan zu wechseln. Den Eltern haben wir es auf das Handy gemacht und gesagt, wir Kinder sind jetzt hier und auch gleich eine Gruppe angelegt. Fertig.😂

  13. Die Garanten für ein selbstbestimmtes Leben: No Facebook, no Instagram und no Whatsapp! Wer so lebt wird feststellen, dass er nichts wirklich wichtiges versäumt! Passt auch gut zu dem Blackwater-Blog. Freiheit.

  14. Es gibt auch eine sinnvolle Nutzung von WhatsApp. Aber es könnte auch eine andere App sein, da stimme ich dir zu. Ich bekomme in sehr unregelmäßigen Abständen Whatsapp Nachrichten und das nur von meinen Kindern, meist dann, wenn sie etwas wollen 🙂 Zum Glück gibt es auch Zeiten in denen eine Woche nichts kommt, dann weiß ich “Alles ist gut” Whatsapp ist für mich eine Möglichkeit für die Kinder erreichbar zu sein, ohne das ein Guthaben auf dem Handy ist. Die Kinder sind mir wichtig, alle anderen wissen, dass sie mich damit nerven, wenn sie mir irgendwelche Bildchen oder Sprüche senden, so etwas brauche ich nicht.

  15. Telegram macht mehr Spass, kann ich bestätigen. 😊 Und es gibt mehr zum Einstellen. Ich bin keine Expertin für Computerzeugs, aber bei Suchmaschinen nehme ich DuckDuck (wie die Ente). Wer ist denn mit dem Handy in der Hand gegen einen Pfosten gelaufen?😂😂

    1. Hallo Safiya, vor einigen Jahren habe ich das fast in Zeitlupe beobachten können, während in in der Strassenbahn gesessen bin und eine junge Frau mit dem Handy in der Hand gegen die Laterne lief. Damals dachte ich mir schon, so sieht die Zukunft aus. Und so wurde es dann auch. 🙂

  16. Bin ich süchtig nach meinem Smartphone und Whatsapp? Ich geb’s zu .in gewisser Weise bin ich es. Dafür hat das Fernsehen für mich an Bedeutung verloren. Aber ich denke man muss hier abwägen, denn das Smartphone beinhaltet inzwischen eine Vielzahl von Funktionen die eine Entlastung darstellen. Man kommt bequemer und schneller an Informationen, kann bequemer einkaufen. Alles Sachen die vorher teilweise viel mehr Zeit in Anspruch genommen haben. Bei all dieser Bequemlichkeit, neigt man leider auch dazu sich geradezu regelmäßig up-to-date zu halten. Darin und in der ständigen Verfügbarkeit liegt ein Problem.

  17. Unsere Kinder haben Whatsapp Verbot, weil es dort zu Drohnachrichten kam und schreckliche Bilder und Videos verbreitet wurden. Das wurde in der Schule und auf dem Elternabend besprochen und diskutiert. Andere Kinder bekamen Albträume durch solche weiter geleiteten Nachrichten. Es ist unverantwortlich Kindern ohne Kontrolle ein Smartphone mit Whatsapp zu geben. Den meisten Eltern an der Schule scheint das aber egal zu sein, wie du auch geschrieben hattest. Danke für den schönen Blog!

  18. Wow Blackmartin, der ist unerwartet. Sehr geil diese Abwechslung. Ich stimme dir auch in fast allen Punkten zu, aber von WhatsApp weg zu kommen gleicht einem Ding der Unmöglichkeit. Ich habe durch dich/FX/SweetPussy😂😂 (ich fand die scharf, auch als Frau) Telegram. Und es ist wirklich hammer. Aber WhatsApp hat wirklich jeder. Also verbreiten wir die Message über Telegram, aber mal schaun….

  19. So einen Artikel hätte ich hier nicht erwartet. Aber andererseits kommt auf deinem Blog öfters das Unerwartete. 😉

    Was google angeht muss ich mich bemat anschliessen. Hier solltest du auf andere Suchmaschinen verweisen. Threema finde ich auch ganz gut bei den Messengern, ist aber zu kompliziert.

    Gruss
    HC

  20. uii, schwerschwer. Ganz weg von diesem Whatsapp kommt man nicht. Aber mit den grossen Gruppen bei Telegram kann man mehr anfangen als mit nur 256 Leuten. Also nur😂 Wir haben die Gruppen immer zum verabreden genutzt wenn wir etwas zusammen unternehmen. Meistens sind es aber weniger als 256 Leute. Eher 30-60.😂 Mein Schwesterherz war schon bei Telegram seit zwei drei Jahren, viele in der Heimat nutzen es. Jetzt wo du es geschrieben hast, fällt mir das erst auf. Whatsapp ist da nicht so verbreitet wie hier. Ich hab mich auch angemeldet😃und bin in deinem Kanal beigetreten.

  21. Ein sehr guter Artikel, aber ich werde nicht mehr versuchen von Whatsapp weg zu kommen. Und ich gebe es auch offen zu. Es hat für mich mehr Nach- wie Vorteile. Telegram habe ich installiert und bin auch deinem Kanal beigetreten. Die App fimde ich auf den ersten Blick ausgereifter. Aber Whatsapp ist das Telefonieren von damals. Mir ist der Aufwand der Umstellung zu hoch. Meine Eltern kapieren sogar Whatsapp, obwohl sie sich mit Technik schwer tun. Also, ich werde deinen Artikel weiter empfehlen, aber ich glaube nicht daran, dass sich dadurch viel ändert. Selbst wenn er bei Spiegel Online publiziert wird. 😂

  22. Ein typisches Beispiel dafür, wie die moderne Technik den Menschen bereits unterworfen hat. Alleine der Gedanke wenn andere das eigene Verhalten beobachten und mittels Erwartungshaltung psychologisch manipulieren, ist ein Alptraum. Wie sagte schon der österreichische Kabarettist Niavarani?: “Facebook (Whatsapp) sind Stasi auf freiwilliger Basis.”

  23. Puh, das wird schwer. Ich versuche es gerne… aber Whatsapp ist die Macht. Als Psychoexperiment es ohne zu testen ok, aber ohne Whatsapp ist mein Leben schon sehr eingeschränkt. Auch wenn du mit allen erwähnten Punkten schon getroffen hast…

  24. Black, du lieferst immer mehr den „Abschuss“. Trennung von Banken der alten Art, Trennung von Kirchen und jetzt Trennung von Whatsapp? Die Halsschlagader der Bevölkerung, der fremdgehenden Mütter(Fachjargon: MILF) auserwählter Weg, der Tinder Verabredungskanal, die Abflussröhre der Depressiven und Kranken, wo man ab und zu durchblasen muss, um die Scheisse rauszudrücken (House of Cards), die Kindergartenklatschtruppe der Weiber, die noch nicht kapiert haben, dass mit 35 das Leben abstürzt. Whatsapp ist Psychotherapie. Es ist Sucht, es ist die Gesellschaft. Whatsapp ist der Keller menschlicher Bedürfnisse und dunkler Wünsche. Whatsapp liefert den Beweiss, das wir Menschen Dreck sind, sollte es eine höhere Macht (aka Gott) geben. Mehr muss man über uns Menschen nicht wissen, als das was in Whatsapp zu finden ist. Jeder Fromme, jeder Priester, jeder Pastor, jeder Mensch soll doch mal sein Handy rausrücken, dann sehen wir, wie viel Heiligkeit bleibt.

  25. Telegram ja, WhatsApp aber auch ja. Ich gebe zu, für mich ist das unmöglich. Ich kann beides nutzen, aber ohne WhatsApp stirbt mein soziales Leben. Vielleicht liegt es daran, dass ich eine Frau bin. Es ist einfach so.

  26. Scheint ein grosses Problem zu sein, gerade bei jüngeren Menschen.

    Das habe ich im Netz dazu gefunden:

    6 Anzeichen für die Handysucht
    1. Sie können keine Mahlzeit in Ruhe essen und müssen Ihr Handy immer wieder checken
    2. Sie verbringen viel mehr Zeit mit dem Smartphone als mit anderen Menschen
    3. Sie nutzen das Handy um sich von wichtigen Aufgaben abzulenken
    4. Sie gehen kaum noch aus dem Haus und erledigen so viel wie möglich mit dem Handy
    5. Sie fühlen sich nicht wohl, wenn Sie Ihr Handy nicht dabei haben
    6. Sie schenken Ihrem Handy mehr Aufmerksamkeit als beispielsweise dem Straßenverkehr beim Auto fahren.

    Lösungen waren diese / oder wurden vorgeschlagen:

    1. Um Ihre Handysucht zu überwinden, schalten Sie endlose Benachrichtigungen ab!

    2. Löschen Sie alle Apps, die Sie nicht benötigen!

    3. Legen Sie Ihre Grenzen für die Smartphone Nutzung fest!
    4. Löschen Sie alle Apps für Social Media Anwendungen!
    5. Nutzen Sie Ihr Handy hauptsächlich für die wichtigen Dinge!
    6. Prüfen Sie selbstkritisch welche Nachrichten für Sie wichtig sind!

    7. Inaktive Chats kosten viel Zeit
    8. Antworten Sie auf Nachrichten nur zu bestimmten Zeiten am Tag!
    9. Nehmen Sie Ihr Handy niemals mit in Ihr Schlafzimmer!

    10. Verwenden Sie einen Wecker am Morgen!

    11. Sorgen Sie dafür, dass Ihr Handy mindestens 10 Meter Entfernung zu Ihrem Arbeitsplatz hat!

    12. Bei der Überwindung der Handysucht kann eine Uhr hilfreich sein!

    13. Um Ihrer Handysucht zu entkommen, vergeben Sie ein langes kompliziertes Passwort!

    14. Laden Sie sich eine App auf Ihr Handy, welche die Nutzung einschränkt!

    15. Erzählen Sie Vertrauenspersonen von Ihre Handysucht und lassen Sie sich helfen!

    Vielleicht hilft das.

  27. Oh maan das ist wirklich schweeer. Whatsapp ist das halbe Leben. Ich hab schon viele vieeele zu Telegram gebracht, durch dich kenne ich das überhaupt. Und es ist auch cool mit den Funktionen. Aber ich gebe zu es ist sehr schwer ohne Whatsapp. Boah es ist eine echte Schwäche von mir. Selbst ein 10-Tricks-ohne-whatsapp würde wenig bringen. Und ich dumme Kuh hab noch um so einen Artikel gebettelt?! Man ich weiss jetzt nicht ob ich heulen, lachen oder auf mich selbst sauer sein soll. Der Artikel von dir wird sicher entweder Freude oder Zorn für Menschen bringen… WAp ist eine Seuche…

  28. Bunq Konto eingerichtet. Telegram installiert und den Kontakt von Depri-Dennis gelöscht.
    Bitte einen Beitrag über Internetbrowser. Ich nutze zur Zeit Google Chrome. Aber da muss es doch etwas besseres geben?

    1. Das 3-Browser-Konzept

      bzw.

      Firefox: Ein Browser für Datenschutzbewusste – Firefox-Kompendium

      Der Kuketz-Blog ist allgemein für Menschen, die sich für die Themen „IT-Sicherheit“ und „Datenschutz“ bzw. „Privatsphäre“ interessieren, eine klasse Anlaufstelle.

      Passend zum Blackwater-Artikel gibt es im Kuketz-Blog eine neue Artikelserie „Die verrückte Welt der Messenger“, die demnächst auch einen Artikel über Telegramm beinhalten wird.

      1. Prima Artikel, den ich nur unterstützen kann.( @cusn – sehr gut!) Wobei ich kein (kaum) Messenger-Nutzer bin. (habe aber Telegram). Wer mich erreichen möchte kann es sehr gerne über SMS oder Telefon machen. Dann kommt auch ein persönlicher und “Nahrhafter” Infomationsaustausch zustande.
        Außerdem nutze ich ein alternatives Betriebssystem fürs Handy (“e”- LineageOS Ableger Google-frei).
        Jetzt zur Kritik – der Ansatz, sparsam und vorsichtig mit seinen Daten umzugehen und darauf hinzuweisen, finde ich echt klasse. Aber mehrfach auf Google-Suche zu verweisen halte ich für völlig daneben in diesem Zusammenhang. Wer auf die guten Ergebnisse von Google nicht verzichten mag, kann auf “Startpage.com” zurückgreifen, oder besser z.B. Quant nutzen. Alternativen gibt es. Leider nicht so einfach und nicht der richtige Blog dafür.
        Ich kenne inzwischen Leute, die z.B. aufgrund von Nachwuchs und entsprechender Baby- und Kinderfotos zu “Threema” als Messenger gewechselt haben und Whatsapp löschten. Interessanterweise sind sie auch nach einem Jahr nicht völlig vereinsamt.
        Danke für den Anfang, den ich hier nicht erwartet habe. Lese schon lange mit und bin dankbar für viele tolle Denkanstöße. Kann zwar nicht alles teilen, regen aber immer zu Überlegungen und Diskussionen an.

      2. Danke für den Kommentar und das Lob. Es wäre schon verrückt, wenn meine Artikel nur auf Zustimmung stossen würden. 🙂 Das sollen sie auch gar nicht, sondern wenn jemand damit gedanklich (oder mit anderen) in eine Diskussion geht, ist es das höchste Lob für meine Arbeit. Was die google-Suche angeht, so ist mir hier das Tempo-Problem unterlaufen. Ich gebe zu, ich nutze google ab und an.(z.B. google-Trends) Aber bei vielen Sucharbeiten nicht. Der Verweis auf die Suche sollte eigentlich besser “nutze eine Suchmaschine” heissen. Google hat es hier leider geschafft, die sprachliche Bedeutung von der Firma/Marke “Tempo” bei den Taschentüchern zu erreichen.

        Was den Nachwuchs und Kinder grundsätzlich angeht, so halte ich es wirklich für dramatisch, Bilder der Liebsten in Facebook, Insta und WhatsApp zu posten. Das Thema Bildrechte hatten wir schon. Wenn die Kids größer werden, werden sie sich freuen, dass die Eltern sie im www bereits ungefragt verewigt haben. Hier sind bei Volljährigkeit sogar rechtliche Maßnahmen denkbar und zu Recht wie ich finde. Das interessiert die ganzen Vorzeigeeltern meistens heute nicht und die ganze Konsequenz der Handlungen wird nicht bedacht. Kinder sind ein Statussymbol für viele, daher posten sie sie fleissig so wie andere ihr Auto oder ihren Urlaub ins Netz stellen. Bei letzteren Fällen werden aber normalerweise nicht die Rechte unschuldiger (und wehrloser&minderjähriger) Dritter beschnitten.

      3. Sorry, noch was vergessen, auf das ich schon lange hinweisen wollte. @Blackwater – Beim Kuketz-Blog mal nach DKB schauen. Nutze ich selber, aber die Reaktion auf die Vorwürfe sind schon spannend.

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