“It pays to know where you are on the bigger picture”

– Unbekannt

 

 

 

Wir sind in der Startphase einer massiven wirtschaftlichen Verwerfung. Viele der durch das billige Geld finanzierten Zombiefirmen werden verschwinden. Die Arbeitslosigkeit wird steigen. Alleine in den USA haben gestern innerhalb von einer Woche 6 Millionen Menschen Unterstützung wegen der Arbeitslosigkeit beantragt. Existenzen werden vernichtet. In Folge dieser Entwicklung werden viele Assetpreise korrigiert. Dazu zählen Aktien und Immobilien. Bei Aktien haben wir schon einen Vorgeschmack bekommen, den ich allerdings erst mal für Panik halte. Warten wir erst einmal auf eine nachhaltige Korrektur. Bei Immobilien ist bisher nichts passiert, das wird erst die nächsten Monate sich abzeichnen, wenn die Kreditraten nicht bezahlt werden und längerfristig die Mieten bei Gewerbeimmobilien ausfallen. In Folge dieser jetzt beginnenden Rezession wird vor allem Italien als Schuldner faktisch ausfallen und zum “Default” werden. Das ist zu 95% sicher. Aber die EU wird alles tun, um hier zu stützen und frisches Geld reinzupumpen. Dieses ganze Druckerpressengeld müsste eigentlich zu einer höheren Inflation führen. Macht es aber erst einmal nicht, da es nur Bilanzgeld ist. Ein großer Unterschied zu den 1920er Jahren, in denen das Geld buchstäblich auf der Strasse lag. Damals hatten wir eine hohe Umlaufgeschwindigkeit des Geldes, ein Faktor, der wesentlich zu den steigenden Inflationsraten beitrug. Heute erleben wir das Gegenteil. Es gibt bislang keinen Nachweis, dass bilanzielles Geld die Inflation von Alltagsgütern anheizen würde. Nur die Asset-Preise sind davon betroffen gewesen. Das konnten wir die letzten 12 Jahre nach der Finanzmarktkrise 2007/2008 beobachten. Damit das Geld aus den Bank- und Unternehmensbilanzen die Inflation von Gütern des täglichen Bedarfs erhöht, müssten die Leute das Geld zum Ausgeben bekommen und es auch wirklich ausgeben. Das passiert derzeit aber auch nicht. Dazu müsste noch die Komponente kommen, dass dieses Geld in dem besagten Fall auf zu wenige Waren- und Dienstleistungen trifft. Aber auch das sehen wir derzeit nicht. Eine Ausnahme wäre hier höchstens über das Internet verkauftes Klopapier und Schutzmasken.

Kommen wir zum Euro zurück: Wird denn der Euro gegenüber den anderen Währungen schwächer? Auch das zeichnet sich bisher nicht ab. Warum? Weil alle Geld “drucken”, nicht nur Brüssel.

 

Die letzten Wochen hat viele ein Thema beschäftigt, welches uns sehr wahrscheinlich auch die nächsten Monate begleiten wird. Das Thema lautet Fremdwährung und damit verbunden der Vermögensaufbau. Oft werde ich gefragt, ab welcher Vermögensgröße Fremdwährungen Sinn machen. So pauschal kann man das aber gar nicht beantworten. Wenn jemand beispielsweise 20.000,00 Euro gespart hat und damit Vermögensaufbau für die nächsten drei Dekaden machen möchte und den Schweizer Franken stabiler als den Euro empfindet, dann kann das auch mit diesem Betrag schon Sinn machen.

Währungsabsicherung ist aus meiner Sicht kein Thema, welches in Richtung eines Doom-Szenarios zu rücken ist. Derzeit haben wir die Situation, dass es (1) entweder reine Optimisten gibt: Der Euro ist sicher, es wir nie etwas passieren, Europa wird das nicht zulassen. Oder aber (2) die ganzen Crash-Propheten: Alles steht vor dem finalen und totalen Zusammenbruch, Politiker sind Komiker, das EU-Experiment ist gescheitert.

Ich möchte an dieser Stelle folgendes zu Bedenken geben: Das weiss niemand! Niemand kann zu 100% sicher sagen, ob der Euro oder die EU in einem, fünf oder fünfzig Jahren noch besteht. Das wissen auch die Crash-Propheten nicht, die nebenbei bemerkt ganz gut von ihren Büchern und Auftritten leben und die in Euro ausbezahlt werden. Deren Häuser stehen in der EU, der Besitz ist in der EU, das ganze Leben dieser Leute ist in der EU. Würde man – wenn man von einem echten Megacrash ausgeht – nicht anders handeln? Das ist die Frage, die ich mir immer wieder stelle. Und so einen Megacrash kann auch niemand ernsthaft wollen. Es ist unmöglich jede (Verschwörungs-)Theorie zu beweisen oder zu Wiederlegen, was diese Theorien wohl auch so interessant macht. Aber anstatt davon auszugehen, dass die EU entweder ein Märchenparadies ist oder davon, dass die EU ein anderes Wort für Satan und Untergang ist, könnte man auch einen differenzierten Blick auf die EU haben. Zumindest wenn es um die fiskalische Zukunft angeht. Und man kann auch auf diese ganze Krise einen etwas differenzierteren Blick wagen.

 

 

Blackwater.live - V:U Kurve
V-Kurve oder U-Kurve? Das wäre nach jetzigen Stand noch der beste zu erwartende Fall für die nächsten Quartale.

Quelle: Bloomberg

 

 

Die V-Kurve

Derzeit liest man an verschiedenen Stellen über die Erholungsszenarien der Weltwirtschaft nach Corona. Diese ganzen Erholungskurven bekommen immer neue Namen und Deutungen. Persönlich gehe ich ganz allgemein von einer V- oder U-Kurve aus und will auch erklären warum. Hierbei geht es nicht nur um rein wirtschaftliche Aspekte. Die V- oder U-Kurve bedeutet grundsätzlich, dass wir nach einem harten und schmerzhaften Einbruch eine schnelle und breite Erholung sehen werden.

Die jetzige Situation zwingt viele Menschen dazu nicht zu konsumieren, nicht zu reisen, nicht ihr Geld auszugeben. Viele Menschen merken jetzt erst, wie schön Freiheit ist und in welchen Luxus sie bisher gelebt haben. Das ganze Geld wird also zusammen gehalten und man träumt davon, was man vor der Corona-Krise noch alles hätte tun können. Gleichzeitig lernen Menschen gerade wieder, wie wichtig das Miteinander ist. Man ist aufeinander angewiesen, niemand kann so leben, als wenn es die anderen gar nicht geben würde. Man hilft sich gegenseitig, wird großzügiger. Alle rücken enger zusammen. Es ist auch eine Zeit um über sein eigenes Leben nachzudenken. Manch einer wird sich ganz neue Ziele setzen und sagen, wenn das vorbei ist und ich gesund bin, dann werde ich mehr Sport machen, gesünder leben, studieren gehen, mehr lesen, mich mehr um meine Familie kümmern. Verzichte müssen nicht unbedingt Verlust bedeuten, sondern können sogar neue Möglichkeitsräume eröffnen. Das hat schon mancher erlebt, der zum Beispiel das Fasten probierte und dem plötzlich das Essen wieder schmeckte. Diesen Effekt werden wir hier genauso sehen.

Diese Krise beinhaltet viele Chancen. Krisen wirken vor allem dadurch, dass sie alte Phänomene auflösen, überflüssig machen. Die Welt “endet”, aber in der Erfahrung, dass wir immer noch da sind, entsteht eine Art Neu-Sein im Inneren. Mitten im Shut-Down der Zivilisation laufen wir durch Wälder oder über fast leere Plätze. Aber das ist keine Apokalypse, sondern ein Neuanfang. Verschwörungstheorien und Weltuntergangsphantasien werden nach dieser Krise erst mal Ladenhüter werden und die Endzeitpropheten werden wieder in der Versenkung verschwinden, bis zur nächsten Krise, dann werden sie wieder Oberwasser wittern und das Spiel geht von vorne los.

Die Welt nach Corona wird eine andere sein, da sind sich alle einig. Persönlich glaube ich, dass es eine bessere sein kann und wird und dass es zu einem sehr schnellen Aufschwung dann kommt. Gerade weil dieser nicht nur durch die anlaufende Ökonomie getrieben ist, sondern auch durch ein neues Denken der Menschen. Man wird in ein Flugzeug steigen und sich fühlen, als wenn man zum ersten Mal fliegt. Es wird keine Selbstverständlichkeit sein. Man wird seine Freunde treffen und das viel mehr zu schätzen wissen. Andere gehen gemeinsam essen und entdecken die Wertschätzung dafür wieder. Diese Liste könnte ich lange fortsetzen. Aber sie beinhaltet natürlich auch mehr Produktivität und Nachholkäufe. Manche Jobs werden verschwunden sein, neue werden entstehen. Gleiches gilt für Unternehmen.

Jeder kann sich dazu seine eigenen Gedanken machen, aber dieses Szenario halte ich für derzeit am wahrscheinlichsten. Für den einzelnen wird das eine umso bessere Erfahrung werden, je mehr man die jetzige Zeit nutzt. Und dazu gehört es auch, seine Finanzen zu ordnen und jetzt nicht den Kopf in den Sand zu stecken. Jetzt ist die beste Zeit damit zu beginnen oder etwas neues zu lernen.

Als kleine Starthilfe habe ich dazu ein paar Artikel von mir verlinkt, die gerade wieder sehr aktuell sind. Unter anderem warum Riester sicher nicht die richtige Altersvorsorge ist und was statt dessen zu tun ist. Und natürlich das letzte Update des 3-Konten Modells.

 

 

 

 

 

Kommen wir jetzt zu der Frage, warum man sich auch mit dem Thema Währungen beschäftigen sollte.

forex
Die jetzige Krise macht vielen erst bewusst, dass man Vermögen nicht nur in Euro anlegen sollte. Es ist immer gut nicht nur alles auf “ein Pferd zu setzen.”

Quelle: gettyimages/istockpictures

 

 

Warum also Fremdwährungen oder Vermögensaufbau mit Fremdwährungen?

Weil natürlich niemand weiss, ob es den Euro noch in einem, zwei, zehn oder dreissig Jahren noch gibt. Und daher ist es einfach vernünftig das zu tun. Nicht wegen der aktuellen Krise, sondern ganz grundsätzlich. Auch vor dieser Krise war das schon eine Option und einige der Blackwater.live Kunden machen dies auch ganz aktiv. Wie kann man das Ganze angehen?

Früher war Währungssicherung oder Aufbau von Vermögen in einer Fremdwährung ein kompliziertes Thema. Darüber konnte man Doktorarbeiten schreiben. Das kann man auch heute noch. Aber welchen praktischen Nutzen hat das, ausser dass es kompliziert aussieht und die meisten davon abgeschreckt sind? Dazu kommt, dass man dann zu seiner Bank gehen musste und ein oder mehrere teure Fremdwährungskonten eröffnen musste. Aufgrund dessen, dass die dort handelbaren Kurse die des Bankschalters sind, gibt es kaum eine Chance echte Währungsgewinne zu erzielen. Die Kunden von Blackwater.live kennen den Unterschied zwischen Devisenmarktkursen und den Kursen, die beim Bankschalter aushängen.

 

Wie kann man sich also als Privatkunde über Fremdwährungen diversifizieren?

 

 

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Revolut

Den meisten fällt hier zweifellos Revolut als Tool ein. Das ist ein wahres Alleinstellungsmerkmal von Revolut. Man kann dort als Premium oder Metal Kunde bis zu 25 Fremdwährungskonten kostenlos führen und zwar in den Währungen AED, AUD, BGN, CAD, CHF, CZK, DKK, EUR, GBP, HKD, HRK, HUF, ILS, ISK, JPY, MAD, MXN, NOK, NZD, PLN, QAR, RON, RSD, RUB, SAR, SEK, SGD, THB, TRY, USD, ZAR. Zahlt man mit Revolut über sein Euro-Konto in einer Fremdwährung, wird zum Interbankenkurs in Echtzeit umgerechnet und gebucht. Es sei denn, auf einem der eigenen Fremdwährungskonten befindet sich der entsprechende Betrag in Fremdwährung. Revolut ist damit ein absolut unvergleichliches Produkt und Tool.

Alleine wenn man vergleicht, was Fremdwährungskonten bei den 1990er Jahre Banken in Deutschland kosten und vor allem zu welchem Kurs dann dort gewechselt wird, dann wird sofort klar, wie sinnvoll Revolut ist.

 

 

An den drei Bilder kann man sehen, wie man in Sekunden weitere Fremdwährungskonten bei Revolut eröffnen kann und in Echtzeit und zum Interbankenkurs Geld wechseln kann. Der Kostenunterschied über den Kurs im Vergleich zu den Banken in Deutschland oder den Wechselstuben im Ausland macht meiner Erfahrung nach zwischen 3-8% aus.

 

Revolut lässt sich inzwischen auch als vollwertiges Hauptkonto führen und bietet ein enormes Leistungsspektrum, gerade verglichen mit den üblichen Dorfbanken in Deutschland. (VR/Genossen, Spasskass & Co.) Seit 2018 gehört Revolut auch der europäischen Einlagensicherung an, so dass theoretisch bis zu 100.000,00 EUR abgesichert sind, wie man es auch von den Banken hierzulande kennt.

 

Blackwater.live - Revolut Konditionen
Revolut Metal enthält zusätzlich noch einen Concierge Service, 0,1% Cashback in Europa und 1,0% Cashback ausserhalb von Europa und den *Revolut Junior Account für bis zu 5 Kinder.

 

( * Revolut Junior: Wäre das nicht mal eine Idee, die eigenen Kids an das Banking heran zu führen? Ein Smartphone und WhatsApp haben sie doch auch. Statt sich nur Katzenbildchen zu schicken oder mit 15 Jahren die dritte Beziehung zu erleben, wäre das doch mal etwas sinnvolles für die Zukunft. )

 

 

Aber für neue Leser: Wer oder was ist Revolut überhaupt?

Revolut wurde von Nikolay Storonsky (vorher Händler bei der Credit Suisse und Lehman Brothers), Vlad Yatsenko (vorher Software-Entwickler bei Credit Suisse und Deutscher Bank) und Tom Reay (vorher Software-Entwickler bei Expedia und Ocado) gegründet. Dazu erlangten die Gründer eine Start-up-Finanzierung von rund 3,5 Millionen Dollar. Revolut wurde im Juli 2015 der Öffentlichkeit vorgestellt mit dem Ziel, „eine faire und reibungslose Plattform für die weltweite Verwendung und Verwaltung von Geld zu schaffen“, indem versteckte Gebühren gestrichen und Großbanken-Währungskurse angeboten werden. Bei einer Finanzierungsrunde Anfang 2020 wurde das Unternehmen mit 5,5 Milliarden Dollar bewertet. Revolut hat Stand Ende März 2020 über 10 Millionen Kunden weltweit. Einfach mal mit der Hausbank bezüglich Internationalisierung und Features vergleichen. Lohnt sich.

Für diese Zeilen erhalte ich nichts und das ist auch kein Affiliate. Revolut ist ein sinnvolles Tool und daher habe ich immer mal wieder darüber berichtet und werde es auch in Zukunft tun.

 

 

 

 

 

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Fakten zu IC Markets: 

  • Australischer ECN Broker gegründet im Jahr 2007
  • Direkter Marktzugang durch große Liquiditätsanbieter
  • Einer der ersten wirklichen ECN-Broker
  • EQUINIX NY4 Handelsanbindung direkt in New York
  • IC Markets einer der wenigen Broker, welche einen Wikipedia Artikel besitzen.

 

 

IC Markets ist ein echter ECN Broker und der einzige Broker, den ich empfehle. Der Grund ist, dass ich dieses Haus schon viele Jahre kenne und noch nie negative Erfahrungen erlebt oder von meinen Kunden berichtet bekommen habe. Auch ein monatlicher Volumenbericht kann auf der Homepage transparent eingesehen werden. Mehr als 568 Milliarden USD wurden 2018 in einem einzigen Monat umgesetzt!

IC Markets ist streng durch die australische Finanzaufsicht (ASIC) Reguliert und darüber hinaus auch für das EU-Geschäft bei der zypriotischen CySEC. Die Kundengelder sind von IC Markets getrennt bei der National Australia Bank (NAB) und der Westpac Banking Cooperation (Westpac). Diese Segregation von Kundengeldern kennt der ein oder andere von Investment oder Fondsgesellschaften. Es ist im Falle einer Insolvenz also kein Durchgriff möglich. Aber das würde eh wenig sind machen. Denn das Prinzip eines ECN-Brokers ist ein ganz anderes, als das der hierzulande bekannten Spielbuden, genannt Market Maker.

Market Maker stellen ihre eigenen Kurse. ECN Broker verbinden Trader, Banken, Versicherungen, Fonds, ETFs und viele andere Marktteilnehmer miteinander zu einem echten Netzwerk und leiten jede Order komplett in diesen echten Markt weiter. Den Unterschied zwischen Market Makern und einem ECN Broker zeigt vereinfacht folgendes Schaubild:

 

 

ecnstp-04

 

Was dieses Schaubild nicht verrät ist, dass ein Market Maker Broker durch sogenannte Re-Quotes auch mehr Verlustkunden hat (bzw. selbst produziert). Da er selbst die Kurse stellt, kann das auch mal um 1-2 Pips abweichen und der Kunde wird ausgestoppt, wo ein anderer Kunde bei einem ECN Broker gewinnt. Das kann er auch nachträglich durch die Re-Quote des Preises machen. Ein Market Maker stellt sich immer zwischen den Kunden und den Markt um dort Geld zu verdienen, während ein echter ECN-Broker die Orders in den Markt direkt weiter leitet, wo sie anonym auf die echten Handelspartner treffen.

 

Ein echter ECN-Broker wie IC Markets hat daher folgende Vorteile:

  • Der Broker stellt keine eigenen Kurse, sondern bietet die echten Marktkurse an.
  • Orders werden ohne Dealing Desk weiter geleitet, also an den echten Markt und nicht intern „verrechnet“, weder gegen andere Kunden noch gegen den Broker. Dadurch ist Manipulation ausgeschlossen.
  • Vermeidung von Interessenkonflikten. Das grosse Hauptproblem in der Finanzwelt. IC Markets rechnet eine Kommission von ca. 3 USD je 100.000,00 USD ab und verdient sonst nichts an den Trades.
  • Die Ausführungsgeschwindigkeit liegt im Schnitt bei 40 Millisekunden.
  • Direkter Zugang des Kunden in den Markt.
  • Alle Strategien möglich.
  • Markttiefe: Kunden von Market Makern können die in einem Markt vorhandene Liquidität nicht einsehen. Dagegen können Trader bei echten ECN Plattformen Einblicke in die Positionen der anderen Marktteilnehmer nehmen. Das gesamte Handelsvolumen des Marktes ist ebenfalls ersichtlich.
  • Anonymität: Die Order des Kunden wird anonym im Markt platziert. Bei Market Makern ist das nicht möglich.

 

 

Blackwater.live - IC Markets
Der cTrader Web von IC Markets, wenn man sich seinen Arbeitsplatz individuell zusammen bauen möchte. Kinderleicht geht es allerdings mit den Apps für Smartphone und Tablett. Mit den mobilen Apps eine Order zu platzieren dauert nur wenige Sekunden.

Quelle: eigen

 

 

Wie kann man über IC Markets mit einer Fremdwährung arbeiten?

Zum einen kann man bei IC Markets einfach Konten in mehreren Währungen eröffnen und dann das Geld dort parken oder jedes bekannte größere Währungsinstrument damit handeln. Es können beliebig viele kostenlose Fremdwährungskonten eingerichtet werden. Stand 04.2020 in den Währungen (EUR), AUD, USD, JPY, NZD, SGD, GBP, CAD, HKD, CHF. Damit sind alle wichtig Währungen abgedeckt, die meisten dürften an einer Absicherung in USD, CHF oder GPB interessiert sein.

Man kann das Geld dort kostenfrei parken oder aber handeln. Hier bietet sich an die Interbanken-Liquidität von 60 Währungspaaren zu nutzen oder aber die 17 Indizes, 19 handelbare Rohstoffe (Energie, Agrar, Metall), Spot und Future CFDs, 120 Aktien & ETFs (ASX, Nasdaq, NYSE) und Anleihen und Cryptos zu handeln.

Grundsätzlich lässt sich sagen, dass die Handelserfahrung die ein Kunde mit IC Markets erlebt, etwas ganz anderes ist, als wenn er bei einer Bank in Deutschland eine Order aufgibt. In Millisekunden handeln zu können, die Markttiefe und andere Indikatoren zu sehen, dagegen wirkt der Handel bei Comdirect und Co. wie bei einer Bretterbude.

 

 

 

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Wie kann ich mein Vermögen in Fremdwährungen diversifizieren oder aufbauen?

 

  1. In einer gewissen Hinsicht macht das jeder, der einen S&P 500 ETFs kauft. Selbst der MSCI World besteht zu 60% aus US Aktien. Auch wenn ich ein Euro-Preisschild an meinem ETF stehen habe, werden die US Aktien in USD gehandelt. Die Handelswährung ist die Währung, die auf dem „Preisschild“ eines ETFs steht. An vielen Handelsplätzen in Europa ist die Standard-Handelswährung der Euro, egal woher das Produkt kommt. Man kann sich das wie bei normalen Handelswaren vorstellen: Man bezahlt Obst oder Gemüse auf dem Markt in Euro – auch wenn es aus deinem anderen Teil der Welt mit Fremdwährung kommt. Genauso können wir auch ETFs aus den USA in Euro kaufen, obwohl die eigentliche Fondswährung von amerikanischen ETFs der US-Dollar ist. Einen MSCI World ETF kaufen ist und bleibt ein unverzichtbares Basic der Geldanlage. Egal ob es um Anlage von Geld oder den Vermögensaufbau (Sparpläne) geht.
  2. Cash-Positionen kann man wunderbar mit Revolut oder IC Markets halten. Man kann sowohl bei Revolut als auch bei IC Markets Finanzinstrumente kaufen. Bei Revolut bislang allerdings nur limitiert US Aktien und Gold. (Stand 02.04.2020)
  3. Neben dem eigenen Austesten von den Möglichkeiten von IC Markets kann man die Lernkurve natürlich deutlich abkürzen, indem man planbare Handelssignale nutzt wie wir sie HIER anbieten. Das hat auch den Vorteil, dass man sein Geld nicht aus der Hand gibt wie bei anderen Geldanlagen. Der Zeitaufwand liegt bei fünf Minuten am Tag. Da man sein Basiskonto bei IC Markets auch beispielsweise in USD, CHF oder GBP führen kann, kann man sich sein kleines Handelskonto auch damit zu einer größeren Fremdwährungs Cash-Position aufbauen. Einige meiner Leser machen dies neben dem EUR-Konto, um breiter aufgestellt zu sein. Die Signale sind nochmal preislich angepasst, damit sich das auch für kleine Konten lohnt.

 

 

 

 

 

XX

 

Auch am heutigen Tag und mit diesem Artikel möchte ich allen Lesern und Freunden von Blackwater.live viel Gesundheit und inneren Frieden wünschen! Die nächsten Monate werden sicher für niemand von uns leicht. Zu den aktuellen Ereignissen kommen eine Menge an Fake News und Menschen, die mit über Social Media verbreiteten  “Geheiminformationen” Angst verbreiten. Aber die Welt wird nicht unter gehen und Corona ist auch keine “Zombieapokalypse.” Es hilft einfach mal ein Geschichtsbuch über das 20. Jahrhundert zu lesen. Dann kann man auch die derzeitige Situation besser einordnen.

 

 

 

56 Kommentare zu „Euro, Währungen, V-Kurve, Geldanlage

  1. “Man kann das Geld dort (IC Markets) kostenfrei parken oder aber handeln.”

    Ich mach mal den Korinthenkacker. Das Handeln in einer Fremdwährung hat einen steuerlichen Pferdefuß. Nimmt man es genau, muß jeder Trade einzeln zum jeweiligen Eurokurs des jeweiligen Tages zurückgerechnet werden. Wir haben dann möglicherweise sogar zwei verschiedene Einkommensarten. Den eigentlichen Trade, der als Kapitalertrag zu versteuern ist (falls man das Vehikel CFD nutzt) und das Währungsumtauschgeschäft, das in der Anlage SO zu deklarieren ist.
    https://blog.handelsblatt.com/steuerboard/2014/09/12/fallstricke-bei-privaten-konten-in-fremder-wahrung/

    Bei reinem FX-Handel sollte es einfacher sein (ist alles Währungsgeschäft). Alle Gewinne daraus wären dann mittels Anlage SO zu deklarieren und mit dem persönlichen Steuersatz zu versteuern. Der Freibetrag von 801€ wird davon nicht tangiert.
    Jetzt kann man es etwas weniger genau nehmen und sagen Kontostand vom Jahresende abzgl. Kontostand vom Jahresanfang = Gewinn in Fremdwährung. Den multipliziert mit dem Jahresendkurs ist der Gewinn in Euro.
    Sofern man nur Währungsgeschäfte tätigt, sollte das ja zum gleichen Ergebnis führen wie eine Einzeldeklaration von jedem einzelnen Trade.
    Hinweis: nur unter der Randbedingung, dass kein einziges sonstiges Geschäft auf dem Konto getätigt wurde. “Hach der Bitcoin ist gerade günstig, ich nehm mal einen als CFD” würde das Konstrukt schon zum kippen bringen.

    Hat das jemand so bei der Steuererklärung erfolgreich deklariert?
    Oder gibt es andere empfehlenswerte Vorgehensweisen für steuerlich in D Veranlagte?

    1. Meine Erfahrung, analog wie durch Blackwater erklärt: G&V in Euro abgeben, Versteuerung mit Abgeltungssteuer und Soli oder Verlustvortrag ins nächste Jahr. Es gab eine Rückfrage vom Amt was das wäre? (sind die eigentlich ausgebildet in Dingen die nicht Sparbuch und LV betreffen?)

      CFD Forex wird mit Abgeltungssteuer versteuert. Deine Überlegung ist interessant, aber am Ende wollen die einfach ne G & V sehen und gut ist. Dann Kaffee saufen und Zigarette. Das Amt.

    2. Bin von Anfang an dabei, seit Januar 2017. Das Finanzamt zerpflügt das nicht. FX CFD werden mit der Abgeltungssteuer abgerechnet. Das Finanzamt rechnet aus der Gewinn und Verlustrechnung von IC den Zugewinn und erhebt darauf die Abgeltungssteuer. Verlustvortrag im negativen Fall klappt genauso. Also keine Sorge. Ich habe damals auch erst Bedenken gehabt und das im Netz überall rausgesucht. Aber es war völlig easy.

    3. Ihr schreibt “CFD Forex” => Abgeltungssteuer (Kapitalerträge). Das ist in meinen Augen korrekt.
      Die Frage ist aber, ist das Währungspaar, das man bei IC Markets handelt, ein CFD?

      Bei meinem anderen Broker (Cityindex) gibt es z.B. für das Währungspaar GBP/USD drei verschiedene Produkte:
      1. GBP/USD meiner Ansicht nach das “reine” Währungsprodukt, kein CFD, handelbar ab 0,01 Lot
      2. GBP/USD CFD (mit einem Faktor von 10.000, also 0,1 Lot), ein ewig laufender CFD auf das Währungspaar
      3. GBP/USD Sept 20 CFD (0,1 Lot) ein CFD auf den September-Future. Besonderheit hierbei: keine Overnightkosten, Terminkurve, höherer spread, ggfs Rollkosten.

      Die Unterscheidung CFD oder “Nicht-CFD” ist auch wegen der ab 2021 beschränkten Verlustverrechnungsmöglichkeit wichtig. https://finanzmarktwelt.de/steuer-horror-forex-trader-aufgepasst-finanzministerium-hat-uns-geantwortet-154905/
      Ist es ein CFD, dann gilt demnächst die Begrenzung auf 10.000€ Verlustanrechnung pro Jahr.
      Gerade im Bezug auf die neue Rechtlage befürchte ich, dass das Finanzamt ab dem Steuerjahr 2021 genauer auf die Tradingkonten schaut. Bzw. sie hätten zumindest eine Veranlassung dazu, das öfters zu überprüfen. Besonders wenn jemand mit dem Kontoauszug eines fremdländischen Institus aufschlägt.

      Wenn jetzt das Forex-Trading bei IC Markets als “reines” Forex einzustufen ist, dann würde das m.M. als Devisenkassageschäft gelten und wäre nach §23(1).2 EStG (privates Veräußerungsgeschäft, Anlage SO) mit dem persönlichen Steuersatz zu versteuern. Das wäre für diejenigen nachteilig, deren Grenzsteuersatz größer als 25% ist. Der Vorteil läge darin, dass man z.B. Werbungskosten in voller Höhe gegenrechnen kann. Werbungskosten meint hier z.B. Overnightkosten/Finanzierungskosten oder auch das Abo von Phoenix FX.
      Das ist eigentlich schon genug, um auf den Unterschieden herumzureiten. Wenn wir an den bekannten Wurstfabrikanten Hoeneß denken, dann war m.W. ein Grund weshalb seine Selbstanzeige nicht angenommen wurde, dass er Währungsgewinne falsch als Kapitalerträge deklarierte. Also genau mein/unser wunder Punkt, auch wenn mangels Masse da eher keine dreieinhalb Jahre zu erwarten sind.

      1. FX bei IC sind definitiv CFDs. Ohne zu weit jetzt auszuholen, muss man folgendes wissen: Differenzkontrakte haben in den letzten 15 Jahren einen wahren Siegeszug angetreten. Ursprünglich war das ein Randprodukt. Aber durch die endlose Laufzeit ohne Wertverlust, leichte Umsetzung ohne grosse Berechnungen hat sich der CFD so durchgesetzt, dass an der Londoner Aktienbörse bereits ca. 25% des Handelsvolumens CFDs sind und bei FX ist es Industriestandard, hier sind die CFDs der Hauptmarkt geworden. Das man 0,01 Lot (nur 1000 Eur) ohne CFD handeln können sollte, halte ich für ein Gerücht. Hier würde ich mal nachfragen, welches Instrument das sein soll? Währungen mit direkten Bankkredit handeln zu können geht erst ab mindestens 1 Lot, aber ich wüsste nicht welche Bank das noch anbietet. (der Privatanleger könnte das theoretisch ohne Kredit über Fremdwährungskonten machen, was aber in Deutschland bei Spasskass und anderen Schrottbanken aufgrund der Kursstellung total uninteressant ist)

        Der Hoeneß Fall ist ein besonders ärgerlicher, hier liegen mir von damals noch andere Informationen vor, die ich sehr gut nachvollziehen kann. Der Typ hat über die Schweiz einen Banker gehabt und diesem Vollmacht gegeben. Handelskonto war das von Hoeneß selbst, unterlag aber logischerweise nicht dem direkten Abzug der Abgeltungssteuer, da Auslandskonto. Hoeneß hat sich immer aufgespielt, als wenn er ja so viel mehr wüsste wie die Banker mit BWL Studium, weil er FX kannte und durchaus dort erst einmal Geld verdiente durch den schweizer Banker. Diese Arroganz ist meistens der erste Schritt in den Untergang, so meine Erfahrung. Aber das ist ein anderes Thema…. Bei FX über Kontrakte galt zu dem Zeitpunkt wie bei anderen Finanzgeschäften die Abgeltungssteuer und per 31.12. ist das Jahr nun einmal zu Ende. Wer im Jahr 1 beispielsweise 100.000 Euro macht, im Jahr 2 dann 100.000 Euro verliert, der darf auf 100.000 Euro Steuern zahlen und bislang die 100.000 Euro aus Jahr 2 als Verlust vortragen. Der Hoeneß hat aber genau das nicht angegeben, weil er dachte es ist damit erledigt, da es ja „null auf null“ aufgeht. Damit hat Hoeneß rechtlich gesehen Steuern hinterzogen. Aber eben nicht in dem Sinn, wie viele Deutsche es glaubten und mancher Schreiberling der Zeitungen damals auch. Heute wissen wir die Medien… wieder ein Thema für sich.

        Ich kann dafinitiv sagen, dass wir CFDs handeln, wir auch aufgrund des Risikos niemals so riesige Konten handeln sollten und ich auch wegen dem deutschen Steuerrecht (was auf ca. 80% der Mitglieder anwendbar ist) darauf achte, dass nicht genau so eine Situation in Zukunft entsteht. Und zu guter letzt, ich hätte einen schlechten Job gemacht, wenn sich bei mir jemand wie Hoeneß fühlt, egal ob es läuft oder nicht. 😉

        Die Frage wie also FX zu versteuern ist, ist durchaus berechtigt. Mit dem Thema CFD ist das soweit geklärt. Bleibt zu hoffen, dass der deutsche Staat in Zukunft nicht wieder auf die Idee kommt, den persönlichen EK Steuersatz auf Kapitalerträge zu erheben – freilich ohne die übergreifende Verlustverrechenbarkeit und ohne Ansetzbarkeit von Werbungskosten. Leider befürchte ich durch Corona und seine Folgen, dass aber genau das kommen wird inklusive Vermögensabgabe, inklusive einer milden Form von Zwangshypotheken(—keine Sorge, es wird einen netten Namen bekommen) und der bereits in Umsetzung befindlichen neuen und deutlich verschärften Wegzugsbesteuerrung. DDR 2.0. , niemand hat vor eine…

      2. @ Martin

        Danke, dass Du dich nicht scheust die Hiobsbotschaft persönlich zu überbringen 🙁

        Mit CFD als Handelsinstrument greift die neue Besteuerung ab 2021 https://finanzmarktwelt.de/steuern-der-grosse-skandal-zu-lasten-der-privatanleger-154265/
        mit der auf 10.000€ beschränkten Verrechnungsmöglichkeit pro Jahr.

        Wenn man 10k accountgröße mit 2% Risiko kreuzt, ist man bei 200€ Einsatz pro Trade. Unterstellt man pro Jahr 100xSL und 120xTP ist man bei 20.000 Verlust und 24.000 Gewinn. (Den einen pip zwischen SL und TP veranschlag ich mal für die Handelsgebühren.)
        Von den 20k Verlust darf man nur 10k gegenrechnen. Das heißt man muß 14k “Gewinn” versteuern, obwoh man nur 4k (nach Abkosten sogar nur 2k8) Gewinn gemacht hat. 14k x Abgeltungssteuer ergeben rund 4k an Steuer (incl. Steuersteuern), man ist also auf Null, bzw. minus Abokosten.
        Es gibt dann noch 10k Verlust, die auf das nächste Jahr vorzutragen sind.

        In 2022 lauern bei dann höherer Kontogröße (14k) Verluste von 28k (100SLx280€), von denen wiederum nur 10k direkt gegengerechnet werden dürfen.
        Die restlichen 18k sind dann auf die beiden Folgejahre 2023/24 vorzutragen.
        Die Summe der TP wäre 120×280 = 33.600, Gewinn 5.600. Zu versteuern wären 13.600 (33k6 abzgl je 10k aus Vortrag 2021 und Verlust 2022).
        “Ein Teufelskreis!” um mal den Talkmaster mit dem allerbesten Assistenten zu zitieren.

        Jetzt kann man einwenden, dass man dem Finanzamt nur die Jahressummen meldt. Erst wenn das Finanzamt eine Einzelaufstellung verlangt, hat man die einzelnen Trades nachzuweisen.
        Ich will nicht über Wahrscheinlichkeiten spekulieren (hab ich oben schon ein bisschen), aber ich werde keinesfalls … als kleiner Wurstfabrikant enden.

      3. Das Gesetz ist ja schon länger bekannt und eine wahre Unverschämtheit, passt aber zu den Entwicklungen in DE den Bürger immer mehr zu bevormunden. Aber ganz so schlimm ist es nach allen Informationen die vorliegen nicht, zumindest nicht so schlimm wie vermutet:

        „Verluste aus Kapitalvermögen im Sinne des Absatzes 2 Satz 1 Nummer 3 dürfen nur in Höhe von 10.000 Euro mit Gewinnen im Sinne des Absatzes 2 Satz 1 Nummer 3 und mit Einkünften im Sinne des § 20 Absatz 1 Nummer 11 ausgeglichen werden; die Sätze 2 und 3 gelten sinngemäß mit der Maßgabe, dass nicht verrechnete Verluste je Folgejahr nur bis zur Höhe von 10.000 Euro mit Gewinnen im Sinne des Absatzes 2 Satz 1 Nummer 3 und mit Einkünften im Sinne des § 20 Absatz 1 Nummer 11 verrechnet werden dürfen.”

        Es geht hier nicht um die unterjährige Verrechnung. Wäre es so, kann man wohl auch sein ETF- und Aktiendepot abstossen. Nicht dass ich diesem Nanny-Dödel-Staat personalbedingt das nicht auch zutrauen würde. Mehr und mehr Spitzenpersonal scheint zwar Bildungsabschlüsse zu zu besitzen, aber dennoch bildungsfern zu sein. Aber gut, anderes Thema.

        Schlimm genug ist das Ganze wie gesagt schon, aber es wird am Jahresende nach G&V gerechnet und nicht nach Einzeltrades. Würde sich das ändern, wäre es in der Tat dramatisch. Dazu bedürfte es aber hier weiterführende gesetzliche Grundlagen und Verlautbarungen. Ich (und andere) beobachten die Situation. Es gibt viele Entwicklungen, die leider immer mehr gegen Deutschland sprechen. Ich bin eigentlich kein Deutschland Gegner, aber man gibt sich grosse Mühe dass es so wird. 🙁

      4. Es ist ja schön, dass Du Optimusmus verbreitest, die bisherigen Aussagen des BMF widersprechen aber deinem “Es geht hier nicht um die unterjährige Verrechnung.”
        Laut BMF geht es genau um die unterjährige Verrechnung, siehe z.B. die vom BMF beantworteten Fragen bei https://www.godmode-trader.de/artikel/die-schlimmsten-befuerchtungen-bewahrheiten-sich,8027934#
        Man kann hoffen, dass das BMF in der zweiten Jahrehälfte unter Druck zu einer anderen Auffassung gelangt. Wie realistisch ist das unter einem Hausherren Olaf Scholz? Wir werden sehen, was demnächst in den “Einzelfragen zur Abgeltungsteuer” steht. Man kann hoffen. Realistischer ist, dass erst jemand gegen seinen Steuerbescheid klagen muß und diese Klage durch alle Instanzen geprügelt wird. Im Jahr 2024? erhalten wir dann vielleicht einen Spruch des BFH und ab 2025 haben wir Rechtssicherheit.

        Ich will nicht weiter über D schimpfen, noch haben wir freie Wahlen und sind folglich selbst dran schuld. Geliefert wie gewählt …

      5. Das soll kein Zweckoptimismus sein, aber ich verbreite bewusst etwas Optimismus, auch wenn ich kein Happy-alles-so-toll-Mensch bin und künstlich alles für “schön” befinde, wie es oft heute so üblich ist.

        Um auf die Steuergesetzgebung etwas einzugehen und warum ich noch entspannt bin: Ich habe das Theater bei der Abgeltungssteuer mitgemacht. Gleiche Diskussion, unterjährige Abzüge. In dem Fall hätte das die Liquidität enorm reduziert und ebenfalls massive Auswirkungen gehabt. Heute kräht kein Hahn danach, ausser man hat bei einer deutschen CFD Bude sein Konto. (manche stehen fast SM-mässig auf deutsche Regulierung, es muss weh tun) 🙂 Später tauchte ein neues Schreckgespennst auf. Deuropa brauchte mal wieder Geld (nicht weil es nicht genug gäbe, nur Politiker können bis heute nicht damit umgehen, ist ja nur Steuergeld von anderen) und da tauchte die Tobinsteuer auf. Die Diskussion darum auf deutschen Finanzseiten war ein Blutbad. Der Weltuntergang der Derivate wurde prognostiziert. Man kann hier kaum übertreiben, denn die Tobinsteuer bzw. Finanztransaktionssteuer ist in der Theorie ein Monster. Gleiche Argumente: Gerecht, für die Armen, bla bla. Wirklichkeit: Politik hat wieder Geldnöte.

        In diesen beiden Fällen habe ich mich immer noch mitreissen lassen und dachte jedes Mal, jetzt wars das mit FX. Aber jedes Mal ist die Politik an der Globalisierung gescheitert und der Arm mancher Phantasten aus Berlin reichte doch nicht weit genug. (wer deutsche Geschichte kennt weiss, dass ist immer gut so gewesen.:) )

        Ich würde das Ganze wirklich mal abwarten. Warum sage ich das? Am Ende kam es bisher immer anders. Die Konsequenzen dieser Gesetzgebung sind so weitreichend für alle Depotanleger – nicht nur FX – dass es am Ende dazu führen wird, dass keiner mehr im Inland Absicherungsstrategien fahren kann und jegliche Termingeschäfte nur noch für institutionelle Anleger Sinn machen. Für ausgeschlossen halte ich das nicht, in Berlin träumt man ja vom Sozialismus mit menschlichen Antlitz in der x-ten Auflage. Aber wie man das für Auslandgeschäfte umsetzen will, wenn es so wäre? Jedes Jahr pro Anleger hunderte PDF Seite auswerten mit Einzeltrades? Der Fiskus musste schon lernen, dass der Rest der Welt keine Steuerbescheinigungen in deutscher Sprache ausstellt. 🙂

        Warten wir es wirklich mal ab und schauen dann wie wir damit umgehen.

        “Am deutschen Wesen wird die Welt genesen”… ich kann nur noch den Kopf schütteln. Vor allem, weil ganz grundsätzlich eine solche Lethargie in Deutschland herrscht, wenn es um die Einschränkungen von Rechten geht. Manche Leute betteln regelrecht um einen starken Staat. Gerade in Deutschland fatal…

        Herr Scholz hat nach eigener Aussage übrigens keine Aktien. Tagesgeld. Naja, spielt in DE eh keine Rolle, da kann jeder Posten nach Gesinnung besetzt werden. Qualifikation ist nicht so wichtig.

  2. Hi Black,

    kann ich die Empfehlung aus deinem Artikel so verstehen, dass du Revolut grundsätzlich dafür empfiehlst seinen im Blackfolio enthaltenen risikoarmen Anteil in Devisen aufzuteilen und IC Markets für FX genutzt werden kann um dort seine Konten bei Bedarf auch in Devisen zu führen? Oder macht es ebenfalls Sinn bei IC Markets sein Cash in Devisen zu “parken”? Wäre klasse wenn du in Bezug auf deine sonstigen Anlageempfehlungen hier nochmal ein bisschen deutlicher werden könntest.

    Ansonsten wie immer ein sehr schöner Beitrag!

    1. Bei IC Markets kann man mit seinen geparkten Devisen noch arbeiten, das finde ich daher besser. Wenn man sie aber braucht um mobil zu sein, ist natürlich Revolut besser, weil ich dann auch gleich damit bezahlen kann. Es kommt wirklich ganz auf den Anwender an. Ich werde dazu dieses Jahr noch mehr schreiben, je nach Entwicklung der Krise. Vor diesem Hintergrund scheint es immer wichtiger zu sein, sein Geld nicht nur in Deutschland zu haben. Nicht weil ich ein Crashprophet bin, sondern einfach um ganz nüchtern mit Risiken umzugehen.

  3. Ich halte das Halten von Schweizer ETFs in CHF für eine einfache Möglichkeit sinnvoll in diese Fluchtwährung zu investieren, weil man gegenüber einem reinen FX-Konto noch die Ertragschancen der Wertpapiere hat.

    Mein iShares SLI ETF (CH) (CH0031768937) liegt nach fast 6 Jahren mit gut 6% im Plus, und mein iShares Core SPI ETF (CH) (CH0237935652) liegt nach 2,5 Jahren mit fast 6% im Plus. Und beide habe ich jährlich nachgekauft!

    Würde ich heute beide verkaufen und in EUR wechseln, dann läge der SLI 9% und der SPI gar 12% im Plus, weil der CHF entsprechend aufgewertet hat.

    Ich handle meine Fremdwährungs-ETFs über den österreichischen Online-Broker (HelloBank, Tochter der BNP Paribas). Die Kosten für das FX-Depot-Konto und für Handel sind nicht hoch.

    LG aus Wien

  4. Mal wieder ein super Artikel von dir, danke dafür!

    Gerade mal nachgesehen, mein SPDR MSCI ACWI UCITS ETF ist in USD – das ist schon mal gut.
    Gesetz dem Fall, mit den Euro (und vielleicht sogar mit der EU) geht’s bergab, ist der ETF (und das Vermögen da drin) sicher? Der ist nämlich wohl in Irland aufgelegt, wenn ich das richtig sehe (A1JJTC).

    Jetzt überlege ich grad, ob ich den Revolut-Account mal wieder reaktivere und ein paar k Euro in CHF umtausche. War definitiv ein toller Denkanstoß, nochmal vielen Dank 🙂

    1. Revolut wird mir wieder sympathischer. Ich kann mich Sebastian nur anschliessen. Was die Sicherheit von ETFs betrifft:

      Tatsächlich besteht diese Gefahr bei ETFs NICHT! Denn grundsätzlich gilt: Selbst im Falle einer Finanzkrise gibt es bei ETFs kein Emittentenrisiko. ETFs sind als Sondervermögen vor einer Insolvenz des Emittenten geschützt. Der Begriff Sondervermögen beschreibt nämlich einen juristischen Fachausdruck. Das deutsche Gesetz, genauer: das Kapitalanlagegesetzbuch (KAGB) definiert Sondervermögen als „inländische offene Investmentvermögen in Vertragsform, die von einer Verwaltungsgesellschaft für Rechnung der Anleger nach Maßgabe dieses Gesetzes und den Anlagebedingungen, nach denen sich das Rechtsverhältnis der Verwaltungsgesellschaft zu den Anlegern bestimmt, verwaltet werden.” Was im Gesetzestext sperrig klingt, ist für Anleger von großer Bedeutung: Da ETFs als Sondervermögen gesetzt sind, wird das Kapital der Anleger an einem von der Investmentgesellschaft unabhängigen Ort verwahrt. Das Anlagekapital ist somit vom Vermögen der Kapitalverwaltungsgesellschaft getrennt. Für Anleger bedeutet das: Selbst wenn die Investmentgesellschaft pleite geht und im Zuge dessen, ihre Gläubiger bedienen muss, ist das Kapital vor dem Zugriff der Gesellschaft oder dem der Gläubiger – gesetzlich – geschützt.

      Quelle: de.extraetf.com

    2. Was ist sicher?
      Angenommen der Euro crasht, die EU bricht auseinander, die Wirtschaft ist im freien Fall, ein Teil der im ACWI enthaltenen Firmen ist Pleite. Dann gehört dir über den SPDR ein kleiner Anteil der noch existenten Firmen. Und zwar unabhängig davon, in welcher neuen Währung dieser Wert dann ausgewiesen wird.
      Von daher, jau, das ist bei bisheriger Rechtslage sicher.

      Aber welche Rechtslage werden wir dann haben?
      Vor kurzem kam aus einer im Bundestag vertretenen Partei der Vorschlag, ein Prozent der Bevölkerung zu erschießen (die Reichen). Der große Vorsitzende hat vorsorglich eine Begnadigung (zu Zwangsarbeit/Arbeitslager) ausgesprochen, aber was glaubst Du was passiert, wenn es einer solchen Partei in der Krise gelingt, eine Mehrheit hinter sich zu scharren?
      Ehrlich, dann bist Du froh, wenn Du dein Depot in den VEB Altvermögen einbringen darfst! Das ist dann auch sicher, aber nicht das was du gerne hättest.

      1. Was Presskoppweg beschreibt ist genau das “Bild” des größeren Problems. Man kann sich nur im Rahmen der bisherigen Rechtssicherheit in Deutschland absichern. Und die hängt schon jetzt an dünnen Fäden. Sobald man einen weitreichenderen Rahmen absichern will, sind wir bei den Doom-Szeanarien. Es muss nicht gleich der Waffenkauf und Gold im Garten sein. Aber die Internationalisierung. Wie kann ich mich so aufstellen, dass ich auch schnell “woanders” hin kann.

        Über das Thema Internationalisierung gibt es eigentlich nur einen sehr guten Blog und das ist staatenlos.ch von Christoph. Aber nicht jeder kann so weit gehen wir er. Und nicht jeder will es. Daher werde ich dieses Jahr einige der Themen von ihm einbinden, die man auch als Privatmensch umsetzen kann. Es sind eigene Erfahrungen und die von Freunden. Manche arbeiten bewusst am Wegzug oder haben das schon durchgezogen, (die Zypern-Connection) andere machen das ganz unbewusst über Jahre schon ohne das es um Steuern ging (@Jamila96). Es gibt sicher einen Mittelweg zwischen “für immer im Kuhdorf leben” und dem Film “Cast Away – Verschollen”.

      2. “… Internationalisierung …. Und nicht jeder will es. Daher werde ich dieses Jahr einige der Themen von ihm einbinden, die man auch als Privatmensch umsetzen kann.”

        Wie macht man einen grausträhnigen Rotblonden neugierig?
        Genau so 😉

        Grüße von einem der „für immer im Kuhdorf leben“ wird.

  5. Hallo Blackwater, ein m.E. sehr guter Artikel für jung und alt. Das Thema wird immer wichtiger. Das mit dem CHF sehe ich ähnlich wie du. Was hältst du vom CAD?

    @TeeJay

    Forexpeacearmy ist ein alter Hut, schon seit über 10 Jahren weiss man in der Szene, dass die Typen selbst Scam sind um ihr eigenes Zeug zu vermarkten. Einfach mal googeln./Trustpilot & Co. IC Markets wird ganz gerne mit IG Markets verwechselt. Ich trade selbst IC seit 6 Jahren. Bin selbst erst seit Januar mit Blackwater unterwegs, vorher eigenständig. Der Zeitaufwand war mir aber zu hoch. Ich hatte nie Probleme mit IC und das selbst bei fünfstelligen Konten. Sicher dass IC gemeint ist und nicht IG? Dort würde das eher passen. Die sind MM.

    1. Befremdlich ist bei fpa schon, für wen die sonst so Werbung machen. Ganz ernst nehmen kann ich die Seite nicht. Persönlich habe ich mit IC auch keine Probleme gehabt. Bin dort seit 3 Jahren Kunde.

    2. @WW Ja ich meine schon IC Markets. Das von Forexpeacearmy wusste ich nicht, ich hatte mit Forex nicht viel am Hut bisher. Aber danke für die Info auf jeden Fall, es haben ja hier mehrere positive Erfahrungen.
      IC Markets schien nen “Aussetzer” von 1000 PIPs am 26.3. bei Gold gehabt zu haben, den ein oder anderen Eintrag findet man dazu auch über Trustpilot. Das scheint die Leute nicht glücklich gemacht zu haben, wie sie das dann im Endeffekt gehandelt haben. Aber man weiss ja dass meist mehr über das geschrieben wird was in die Hose geht als wenn etwas so funktioniert wie erwartet.

      Danke!

      1. Bei Gold halte ich das auch schwieriger und nicht mit FX vergleichbar. Wer stellt bei Gold die Liquidität? Könnte mir vorstellen, dass es nicht ganz einfach bei grossen Kursbewegungen ist.

      2. @Björn : Das Problem ist dass es diese Bewegung überhaupt nicht gab. Nur bei IC Markets. Da gab es irgendein Problem über das nicht öffentlich gesprochen wird/wurde. IC nimmt überall nur Stellung dazu in der Form dass sie die Betroffenen per email informiert haben. Es wurden wohl zahlreiche SLs ausgelöst bzw. Positionen auf gelöst, Trades im Nachhinein als ungültig erklärt.
        Ich kann aber auch nur schreiben was ich lese und eben nicht aus 1. Hand. Aber sowas bringt mich dann halt zum Nachfragen sicherheitshalber.

      3. Wie schon in meinem längeren Kommentar geschrieben, worum geht es Dir denn überhaupt? Informationen die man nicht verifizieren kann und aus der Hand dritter können wir nicht diskutieren, weil das niemanden weiter hilft. Nachfragen kann man immer. Aber da Du selbst ja schon geschrieben hast, dass es Dich gar nicht betrifft, weil Du mit den Themen nichts zu tun hast wäre die Frage: Wie kann man Dir weiter helfen?

      4. Gold ist ein Absicherungsinstrument für Doom-Szenarien. Daher habe ich in meinem ganzen Leben als Banker noch nie Produkte auf Gold empfohlen. Wenn jemand an ein Doom-Szenario glaubt, muss er direkt physisches Gold kaufen. Es ist absurd die größte Krise aller Zeiten zu erwarten und dann Papiere mit maximalen Ausfallrisiko zu kaufen. Aufgrund gesetzlicher Vorgaben und Hebelbeschränkungen für Gold nach der Finanzkrise 2007/2008 sind manche auf CFD Instrumente ausgewichen. Aber ich sehe hier ein Liquiditätsproblem und wie Björn schon schrieb, wer ist denn die Counterparty bei Gold in dem Fall? Gold ist kein originäres Geschäft von IC, IC ist ein ECN FX Broker. Der Goldpreis selbst wurde in den letzten 10 Jahren immer wieder massiv von Investmentbanken manipuliert und viele haben sich die Finger dann daran verbrannt. Daher sollte man bei Gold grundsätzlich vorsichtig sein. Physischer Kauf gerne, Wertpapier oder Kontrakte Kauf: Vorsicht!

        Forexpeacearmy ist in der Szene negativ bekannt – und das über Jahre! Sie selbst machten und machen Werbung für allerhand dubiose Firmen, warnen dann aber vor anderen. Es ist wie die Feuerwehr, die den Brand selbst legt. Groß wurde die Seite, als FX für Privatkunden noch unreguliert und eher wie der Wilde Westen war. Damals war noch kein Broker unter der Aufsicht von beispielsweise der ASIC. Viele dieser Buket-Shops existieren heute auch nicht mehr.

        Wenn Du “TeeJay” Interesse an einem echten ECN Broker hast, hast Du weltweit einige zur Auswahl. Es muss nicht IC sein. Es gibt über jedes Unternehmen der Welt positive und negative Berichte zu lesen und Du musst selbst entscheiden, womit Du Dich wohl fühlst. Ich habe von meinen Kunden bisher in den letzten Jahren noch nie eine negative Rückmeldung dieser Art wegen IC erhalten. IC Markets kenne ich selbst seit über 10 Jahren und auch mir persönlich sind solche Fälle nicht bekannt.

        Mit Forex hattest Du “noch nichts am Hut” und beim Thema “Gold” schreibst Du einen Negativbericht. Darf ich fragen für was Du überhaupt einen ECN-Broker brauchst? Für ETFs und Co. reicht ja ein normales Depot.

      5. @Blackwater : Danke für Deinen ausführlichen Kommentar. Ich möchte dazu anmerken, dass das kein Negativbericht sein soll, sondern wie Du selbst schreibst eine Nachfrage. Das sehe ich schon durchaus als Unterschied.
        Auch dass überall – und meist dann wenn etwas Negatives passiert – schlechtes zu lesen gibt habe ich ja bereits angemerkt.
        Das sollte also keinesfalls hier irgendetwas gegen IC Markets sein, wenn es so rüber kam. Ich wollte mich einfach ein bisschen näher informieren.

        Ich interessiere mich für das Thema FX, gleichzeitig suche ich einen zuverlässigen CFD Broker. Da mein gesamtes Investment auf mehrere Depots verteilt ist weil ich bei einem gute Kondis auf sämtliche Börsen bekomme, der aber keine bzw. kaum Turbos und Knock Outs verkauft, wo ich dann wieder woanders eins habe und der Dritte super günstige ETF Konditionen hat nervt mich das etwas. Deshalb wäre es toll evtl. urverlässigen FX/CFD Broker in einem zu haben.

        Die Nachfrage war deswegen, da es ein aktueller Vorfall war. Vielleicht hätte ja jemand etwas darüber gewusst.
        Das war auch schon alles.

        Danke und LG, toller Blog übrigens!

      6. Ok verstehe. Das ist die nie endende Suche nach der “Eier legenden Wollmilchsau.” IC kann ich für FX empfehlen. Aber für andere Gebiete bzw. WP Käufe brauchst Du natürlich ein Depotbroker. Wie gesagt, es wird immer mal Probleme geben. Bei der Brot und Butter Bank DKB ging das Broking im Crash vor 2 Wochen nur über das Telefon. Ist die DKB deswegen eine schlechte Bank? Nein. Lief das wirklich dumm und muss nachgebessert werden und den Kunden dafür Entschädigungen angeboten werden? Aus meiner Sicht: Ja.

        Wir Menschen versuchen uns immer zu optimieren. Aber ab einem gewissen Punkt übersteigt der Aufwand einfach den Nutzen.

      7. Eier legende Wollmilchsau – ja, so ähnlich sieht es aus 🙂 Geben tut es die ohnehin nicht in dem Bereich. Es ist bei allen Instituten etwas besonders schön, günstig, wie auch immer, abhängig von eigenen Prioritäten. Andere haben halt dann wieder in anderen Bereichen Vorteile. Und plötzlich ist dann alles wieder anders, Stichwort AGB Änderungen etc.
        Man sollte da definitiv Kompromisse ein gehen sonst läuft es dann nämlich so, dass genau in dem Depot wo ich sofort Liquidität brauche grade keine vorhanden ist. Und das kann ich aus 1. Hand sagen leider.

        Aber anyway, ich habe ja jetzt von euch allen gelesen nochmal dass für FX speziell IC Markets richtig gut sein soll. Das hilft mir weiter.

        Und Dein Blog hilft mir mich mit einem Thema auseinander zu setzen, welches ich gerne in meinen Anlagehorizont mit aufnehmen möchte.
        That makes me moving.

  6. Ok, versuche den Kommentar nochmals ohne Link. Wollte nach eventuellen anderen Erfahrungen mit IC Markets fragen, denn das was man auf forexpeacearmy so liest über withdrawals und den Umgang mit fehlerhaften/falschen PIPs (wie geht das überhaupt wenn man kein Market Maker ist) liest sich nicht gerade so toll. Auch scheint es Probleme mit dem Support in/von Zypern geben. Kann das irgendjemand bestätigen? Oder widerlegen?

    1. Ich kann nichts negatives sagen, bin aber auch bei IC Markets in Australien Kunde. Dort wird man über Blackwater’s Link Kunde wenn man will. Vielleicht ist es anders wenn man in Zypern ist? Andere Regulierung? In AU sind die sehr streng, die ASIC ist mit der BaFin vergleichbar. Support war sehr nett, den habe ich aber auch nur ein mal gebraucht. Ein- und Auszahlungen gehen über Papal, dauert maximal einen Tag (bei Auszahlung)

      1. @Katja Danke für die Info. Ja ich hatte hier und dort gelesen dass es in Zypern vor Allem mit dem Support nicht so weit her ist. On das stiimmt kann ich natürlich nicht sagen. Aber was Du über AU schreibst klingt gut. Ich bin auf der Suche nach einem neuen CFD Broker und da ist mir schon wichtig, dass das alles klappt und seine Ordnung hat.

  7. Ich sehe das ähnlich, FX gehört definitiv zum Vermögensaufbau/Struktur dazu. Wenn die Volkswirtschaften etwas zurückfahren und Deglobalisieren, kann das sogar richtig gut werden. Dann läuft die Welt wieder weniger synchron. Insgesamt sehe ich viele Chancen durch die Welt nach Corona, ähnlich auch wie von dir beschrieben.

  8. “Es hilft einfach mal ein Geschichtsbuch über das 20. Jahrhundert zu lesen. Dann kann man auch die derzeitige Situation besser einordnen.”

    hahahahaha, Black, danke dir!! You made my day! Auf youtube werden mir Untergangsvideos “empfohlen”, per WhatsApp (ja ich weiss) werden mir dämlich dumme Links geschickt mit Vorhersagen und der etwas weniger gebildete Nachbar sagte heute morgen, das geht nicht mehr lange. Da musste ich an deine Artikel denken. Was sollen dann erst die Menschen im letzten Jahrhundert gedacht haben? Dir eine schöne und gesunde Woche!

  9. @Celine: IB scheint eine Mischung aus MM und STP zu sein, aber kein ECN Broker. Bei Devisen zumindest nicht.

    @Black: Sehe ich das richtig? Oder Denkfehler? Sie nehmen die Kurse von anderen Brokern, rechnen dann eine Provision darauf. Clever, aber ein verkappter Market Maker.

    IB:

    Unsere engen Spreads und unsere starke Liquidität verdanken wir der Kombination von Kursnotierungsstreams 16 weltweit führender Forex-Dealer, die zusammen einen Marktanteil von über 60%1 des weltweiten Interbankenmarkts halten. Hierdurch werden Kursnotierungen mit einer Genauigkeit von mitunter nur 0.1 PIP angezeigt. IBKR zeigt die Kurse so an, wie sie von den Devisenhändlern eingehen und erhebt separat eine geringe Provision. Diese Methode haben wir gewählt, um eine möglichst transparente Gebührenstruktur anzubieten, anstatt unsere Kursnotierungen mit Aufschlägen zu versehen und dafür keine Provisionen zu berechnen, wie es bei vielen anderen Forex-Brokern üblich ist. Die Staffelungsstufen basieren auf dem kombinierten monatlichen Handelswert von Forex-CFD-Transaktionen und Spot-Forex-Transaktionen.

  10. Hallo Häuptling Schwarzwasser,
    ich finde die “Aufklärung”, die du im Bereich FX betreibst sehr spannend. Mich interessiert das Thema schon länger. Kannst du hier denn weiterführende Literatur (gerne Englisch) empfehlen?
    Mich interessiert vor allem auch, wie du zu “Interactive Brokers” im Vergleich zu “IC Markets” stehst. Ist hier denn überhaupt ein fairer Vergleich möglich? Finde das Thema passt hier gut zu dem Artikel. Gerade in Bezug auf FX und Fremdwährungen.

    1. Hallo Celine, IC und Interactive kann man nicht gut vergleichen, die Geschäftsfelder sind ganz unterschiedlich. Wie Björn schrieb, scheinen sie eine Mischung aus Market Maker und STP zu sein. Das ist kein ECN-Broker, aber die Orders werden auch ohne Dealing Desk verarbeitet. Nur findet die Preisermittlung dann über andere Broker statt. Diese scheinen also die Liquidität zu stellen und keine Banken etc. Aber das ist nur mein erster Eindruck.

      Im FX Bereich gibt es wenig sinnvolle Literatur, sondern nur die Weiten den www. Es gibt einige sinnvolle Trading Bücher, die ganz grundsätzliche Zusammenhänge gut erklären. Michael Voigt (Das grosse Buch der Markttechnik) ist ein schöner Einstieg oder danach John Murphys “Technische Analyse der Finanzmärkte”. Im Englischen finde ich eigentlich nur das Buch von Brent Donnelly “The Art of Currency Trading – A Professional’s Guide to the Foreign Exchange Market” ganz gut. Ansonsten sind die Bücher oft so geschrieben, wie man es von den hiesigen Webseiten kennt: “Mach Bitcoin/Forex und werden ganz schnell reich mit 10 Autos und 8 Häuser.” Dazu ein Bild von “Erfolg” 🙂

      Eine ganz gute Seite für Forex News ist dailyfx.com. Wird inzwischen leider von IG Markets (Achtung, nicht gut!) supported. Aber die Seite ist aus den Anfängen des FX Tradings und die meisten Autoren sind immer noch dabei.

  11. Das schreibt der Focus heute:

    Abgrund: Ein „Lockdown“ bis zum Ende des Jahres käme nach Einschätzung des BMI einem „wirtschaftlichen Zusammenbruch“ gleich, dessen „gesellschaftliche und politische Konsequenzen kaum vorstellbar sind“. Das BIP stürze um 32 Prozent ab, die Industrie büße knapp die Hälfte des Umsatzes ein. Für diesen Fall fürchtet das Innenministerium massive Proteste gegen die Maßnahmen der Regierenden: „Vermutlich wird eher die Behandlung der Erkrankten infrage gestellt“, als dass man einen dauerhaften Stillstand des Landes in Kauf nehmen würde.

    Fazit: Das Innenministerium befürwortet den Kurs, die Massentests auszuweiten und folglich die Risikopatienten besser zu identifizieren und zu isolieren. Dabei fordern sie mehr mobile Teststationen sowie das umstrittene „Big Data“ – die digitale Überwachung mittels Gesundheitscode-Software auf dem Handy, sprich ein Virus-Tracking. Sollte dieser Weg zum Erfolg führen – erste Daten scheinen dies zu bestätigen – dann wäre viel gewonnen. Falls nicht, wären die Folgen unabsehbar.

    Bleibt zu hoffen, dass dein Wunsch in Erfüllung geht und wir diese V/U- Kurve erleben.

  12. Fragt sich natürlich, welche Währung zum Euro stabiler und aussichtsreicher ist. Langfristig und gemessen an der Vergangenheit, sehe ich da nur den Schweizer Franken. Daher trade ich die Signale auf einem Euro Konto und auf einem Schweizer Franken Konto. Dem Schweizer Franken traue ich zu, dass er die Euro-Zone überlebt. Wie seht ihr das?

    1. Diese Entscheidung muss am Ende jeder selber treffen. Aber aus historischer Sicht ist der Schweizer Franken eine der stabilsten Währungen überhaupt, sodass der Franken neben dem Euro, dem US-Dollar, dem Britischen Pfund und Japanischen Yen zu den fünf „größten“ Währungen gehört, obwohl wir hier bekanntlich von einer kleineren Volkswirtschaft reden.

      Der Franken wird auch nicht als “Waffe” genutzt wie der Dollar oder wie es der damalige amerikanische Wirtschaftsminister John Connally vor 30 Jahren sagte: “Der Dollar ist unsere Währung, aber euer Problem.” Und wir haben nicht die massive Binnenverschuldung wie beim JPY. Der Haupthandel von Währungen fällt natürlich zu 75% bei Euro und Dollar an, gefolgt von GBP und JPY (ca.11%), danach kommt der chinesische Renminbi. Aber bei der Überlegung Sicherheit geht es darum, welche Währung weniger schwankungsanfällig ist und stabil sein würde, wenn die Euro-Zone zerbricht. Es bleibt viel Raum für Spekulation, aber ich sehe hier am meisten den Franken dafür geeignet. Die Schweizer Notenbank hat am ehsten das Ziel der Währungsstabilität, während andere ihre Währungen für ihre Handelskriege manipulieren.

  13. Sehr hilfreich erklärt, danke. Das mit den Welt-ETFs ist einleuchtend und seit ich damals alles umgestellt habe, ärgere ich mich auch nicht mehr über überteuerte Fonds. Statt zu (sinnlosen) Gesprächen in die Bank zu gehen, geniesse ich es lieber mit meiner Frau Zeit zu verbringen. Revolut nutze ich auf Reisen. Bei Phönix bin ich neu. Eigentlich wollte ich nichts mehr Neues anfangen – mit Anfang 60. Aber der Spieltrieb eines Mannes war stärker. Und bevor ich meine Finger vom Depot nicht lassen kann, teste ich lieber hier mit. Seit Jahresanfang schönes Plus. Ich freue mich auf weitere Monate. Danke auch für die Preissenkung. An dieser Stelle wünsche ich dem Team Blackwater gute Gesundheit und ein schönes Wochenende!

    1. Danke für Deinen Kommentar! Das sehe ich die Jahre immer wieder, man ist “eigentlich” passiv Anleger, spielt aber dann doch am Depot herum oder verkünstelt sich mit den ETFs. Dann lieber das passive Depot auch passiv sein lassen und Trading in den Märkten machen, in denen es auch Sinn ergibt. Solange nicht der globale Sozialismus und Armut für alle eingeführt wird, werden durch die Geldpolitik seit 1971 die Märkte langfristig steigen. Perfekt für die passive Anlage. Währungen dagegen schwanken stets frei und sind daher für aktives Handeln geeignet. Und man lässt sein Depot dann in Frieden. 🙂

    1. Phoenix Signale nicht, die sind immer um 20 Uhr abends zu schliessen. Daher fallen keine Swapzinsen an. Auch ein Vorteil wie ich finde. Über das Wochenende sind auch nie Positionen offen, das begrenzt m.E. das Risiko sehr und lässt ruhig schlafen.😉

  14. Revolut ist der Platzhirsch am Markt geworden. Noch vor 3 Jahren hätte das kaum jemand gedacht, da war die N26 das Nr.1 Fintech. Du hattest ja mal darüber geschrieben, dass du Revolut besser als N26 findet und das auch erklärt. Wann kam es denn zu dem Wechsel zu bunq?

  15. Es tut mir gut deine Artikel zu lesen und den Optimismus, den du realistisch und dosiert dazwischen versprühst. Kein “alles wird mega”, kein “die Welt geht unter”. Und ohne Politik. Das gefällt mir sehr sehr gut und ich musste es an dieser Stelle einmal los werden. Als ich auf dem Kanal gelesen habe, dass du aus Israel zurück bist, ist mir ein Stein vom Herzen gefallen. Mach weiter so!

  16. Wäre Transferwise auch eine Alternative zu Revolut, oder vergleiche ich da Äpfel mit Birnen?
    Ansonsten danke für die vielen erfrischend anderen Blogbeiträge. Ich bin 65 Jahre alt und gehe in wenigen Monaten in Rente. Mein Fokus liegt also eher beim Erhalt des Ersparten, denn bei der Vermehrung.

    1. Transferwise und Revolut sind sich ähnlich. Aber Transferwise hat Transaktionskosten zwischen 0,2% und 0,5%. Bei Revolut sind im Basisaccount keine Kosten bis 5000 Euro vorhanden, mit Premium und Metal auch darüber nicht. Die Limits für Transaktionen sind viel höher als bei Transferwise. Persönlich finde ich die App von Revolut besser. Aber immer noch kein Vergleich zu bunq.

  17. Sehr guter Artikel, schön dass ihr das Thema Fremdwährungen auf dem Schirm habt. Mir gefällt auch der positive Corona-Ausblick und dass ihr nicht so Depot-zentriert seid.

  18. bunq ist für mich erste Wahl. Wie sagte man früher, Hausbank. Revolut nutze ich – wie von dir mal vorgeschlagen – als Tool. Mit den Währungskonten ist es auch ganz nett. Aber Revolut ist seelenlos auch auch etwas lieblos. Bei bunq merkt man gleich, da stecken Menschen dahinter, Support ist spitze und schnell, die Details passen. Ja, auch ich achte auf Details bei einer App.😉 bunq hat eine Ipad App und Online Banking auf dem Pc und die Karten werden als Kreditkarten erkannt, nicht prepaid. Für mich bleibt Revolut einfach ein gutes Tool, aber keine Bank. Hätte ich nur die Wahl zwischen Revolut und den üblichen Banken in Deutschland, dann würde ich mich aber sofort für Revolut entscheiden.

  19. Guten Morgen,
    vielen Dank für den Artikel 🙂
    Sehr interessant… vor allem nochmal zum den Themen Revolut und IC Market.

    Vor kurzem habe ich die App Trade Republic geladen und dort ein Konto eröffnet, jedoch noch nicht damit gearbeitet bzw. gehandelt. Wenn Dir die bekannt sind, was hälst Du von denen? Siehst Du da Vor.- und/oder Nachteile gegenüber IC Markets?

    Sorry, falls die Frage vielleicht sehr laienhaft ist, ich bin was das angeht ein absoluter Laie 🙂
    Viele Grüße

    1. Trade Republic finde ich einen guten Ansatz, sie drücken die Kosten durch Wertpapierleihe und geben das an den Kunden weiter. Trade Republic ist in erster Linie gut, wenn man Wertpapiere kaufen will, IC ist mit der grösste (wenn nicht der grösste) echte ECN Broker der Welt. Hier geht es um Kontrakte. In erster Linie bei Devisen und Indices. (DAX & Co) Dadurch kann ein Privatanleger an diesen Märkten teilnehmen ohne die Nachteile zu haben, die er bei Wertpapierkäufen auf diese Märkte hätte. Sprich Optionsscheine. (Emittentenrisiko, Verfall/Restlaufzeit, Laufzeiten allgemein) Daher kann man – um es kurz zu sagen – die beiden nicht vergleichen. Es sind unterschiedliche Ansätze. Und ich sage ja immer, eines schliesst das andere nicht aus.

  20. Hinweis: Weder bei Revolut noch bei IC findet ihr Affiliate Links, weil ich kein Geld dafür bekomme, wenn ihr dort Konten eröffnet. Blackwater.live ist kein Affiliate Blog. Sondern ich möchte frei sein von Interessenkonflikten und meine Meinung bei einer Änderung der Sachlage auch ändern können. Wenn jemand bei Phoenix FX Kunde wird, kann er einen Link im Memberbereich nutzen um bei IC Kunde zu werden, weil die Konten dann Blackwater.live zugeordnet werden und wir mehr “Lobby” bei Supporttickets haben. Aber niemand muss das tun und wie gesagt, Kontoeröffnungen kosten nichts und ihr zahlt auch sonst keinen Cent, wenn ihr über meinen Link dort Kunde werdet.

    Die meisten Blogs im Internet verdienen Geld durch Affiliate und Werbung. Das muss nicht per se schlecht sein. Aber persönlich mag ich weder Banner auf meiner Seite, noch will ich mich beim Schreiben einschränken lassen, weil ich auf Werbepartner Rücksicht nehmen muss.

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