Charity – mehr als Geld

 

„Der Schlüssel zu den Herzen der Menschen wird nie unsere Klugheit, sondern immer unsere Liebe sein.“      – Hermann Bezzel (1861-1917)

 

 

 

Liebe Leserinnen und Leser und Freunde von Blackwater.live,

mit diesem kurzen heutigen Artikel möchte ich mich einfach bei euch bedanken. Während ich gerade an meinem bisher längsten Artikel schreibe, der irgendwie mehr als ein Reisebericht aus Israel wird, sondern eher eine Art Statement des Herzens, ist heute das erste Spendenprojekt von Blackwater.live abgeschlossen bzw. die Sammlung der Spenden, denn nun geht es in die nächste Phase.

Um so transparent wir möglich zu sein, stelle ich die geschwärzten Kontoauszüge hier rein. Verständlicherweise sind keine Namen darauf zu sehen und auch andere Hinweise auf den Spender habe ich entfernt. Aber anhand des Betrages und des Datums kann jeder sich selbst sicher identifizieren. Insgesamt sind bis heute so 759,00 Euro zusammen gekommen. Den Rest zu den 1.000,00 Euro fülle ich auf und damit starte ich heute unser FX-Spendenprojekt 2020. Das erste in diesem Jahr, es läuft bis Ende des Jahres und dann werden mindestes 1.000,00 Euro an Ärzte ohne Grenzen gespendet oder aber mehr, denn der Ertrag aus dem Trading dieses Betrages kommt noch hinzu. Wie schon mit einzelnen von euch geschrieben, soll dies der Anfang sein, um etwas Erfahrung in diesem Charity Thema zu sammeln. Denn langfristig wäre es schön, solche Projekte in größerem Umfang durchführen zu können.

Aber kommen wir zu dem Thema Dankbarkeit noch kurz zurück. Ich möchte mich bei euch nicht nur dafür bedanken, dass so viele bei dem Spendenprojekt mitmachen. Sondern auch für das Vertrauen in den letzten 3 Jahren. Von 0 auf 2300 Stammleser ist für einen kleinen Blog mit nicht Mainstream fähigen Themen und Ansichten eine enorme Zahl. Blackwater.live ist ein kleiner Blog in der Landschaft, aber hat im Laufe der Zeit seine Leser gefunden. Da ich von Anfang an schreiben wollte was ich denke und mich weder von Menschen mit Schnappatmung zensieren noch falsche Rücksicht nehmen wollte, wusste ich nicht ob der Blog jemals über eine kleine Anzahl von Lesern hinaus kommt. Man tritt immer jemand auf die Füsse, ausser man schreibt über belangloses, wie das schöne Wetter. Regenwetter wäre wohl schon zu kritisch. Da die heutige Gesellschaft sich immer mehr in Beliebigkeit und Konformität auflöst, macht man sich natürlich keine Freunde, wenn man kritisch schreibt oder eine bestimmte Position vertritt. Dazu kommt das Thema Spiritualität und Religion, was ich immer wieder habe einfliessen lassen, weil es einfach zum Leben dazu gehört. Das gibt keine Facebook-Likes und wäre nicht Instagram freundlich, aber es gibt moderne Brieffreundschaften mit seitenlangen Mails von Christen, Muslimen und Agnostikern. Diese Vielfalt und andere Blickwinkel auf das Leben sind es, die einen demütig zurück treten lassen. Die dazu führen dass man sich fragt, warum habe ich das Leben bisher nur aus einem kleinen Fenster betrachtet? Was glaubte ich zu wissen und was weiss ich wirklich?

Während mein Spamfilter bei den Mails und den Kommentaren immer besser wurde und die ganzen Hater draussen bleiben mussten, sind im Laufe der Zeit immer neue Leser dazu gekommen, von denen manche Freunde wurden oder gerade werden. Und das ist unglaublich und das Schönste an dem Thema Internet. Bei aller Anonymität, die es heute leider braucht, sollte man ab und an wagen hervor zu treten. Dann wird man überrascht, was für tolle Menschen es da draussen gibt. Es gibt sie noch, die nicht stromlinienförmigen Menschen und jeder kämpft seinen Kampf im Job, in der Gesellschaft und in der Welt. Ich übertreibe nicht wenn ich sage, dass dieser Blog mir persönlich ein positives Menschenbild zurück gegeben hat. Denn oft habe ich das menschliche erweitere Umfeld aus dem damaligen Job und die Gesellschaft als Ganzes nur noch für eine einzige Realsatire gehalten, die den Film „Idiocracy“ bei Weitem übertrifft.

Das empfinden auch andere Menschen so. Kein Wunder, dass manchen Menschen heute nur noch die Flucht bleibt, egal ob es Essen, Alkohol oder andere Exzesse sind. Aber ich schreibe diese Zeilen heute, weil ich denke, es lohnt sich zu kämpfen. Es erinnert mich an den Satz von Edmund Burke: „Für den Triumph des Bösen reicht es, wenn die Guten nichts tun.“ Und dabei muss es nicht immer um die großen Kämpfe gehen. Man muss nicht im Kongo mit dem Fallschirm abspringen, um gegen mordende Plünderhorden zu kämpfen. Es muss auch nicht jeder im Jemen vor Ort sein, um der Welt von dem unvorstellbaren und nicht in Worte zu fassenden Grauen zu berichten, welches dort Menschen täglich erleben. Nein, es beginnt schon viel früher und viel leichter für jeden von uns. Mit den kleinen Taten: Mit einem Lächeln für den Mitmenschen, mit einer Einkaufstasche, die wir einer alten Dame tragen helfen, indem wir Interesse für die Mitmenschen haben und uns nicht spalten lassen durch Politik und Religion. Es gibt für jeden Menschen offenbar eine passende Herausforderung. Die einen lassen sich durch Parteien und Medien gegeneinander aufhetzen, die anderen werden durch den Missbrauch von Religion in die Konflikte getrieben. Und viele andere tun einfach nichts, sind gefangen in ihrem Leben aus Arbeit und Konsum oder einer sehr egozentrischen Perspektive, während fast direkt vor ihren Augen ihre Mitmenschen leiden.

Durch Projekte wie die von Ärzte ohne Grenzen kann man über den eigenen Tellerrand hinaus blicken. Man erfährt von Orten auf dieser Welt, von denen man vorher vielleicht wenig wusste. Und sie geraten nicht so schnell in Vergessenheit. Die meisten Menschen wissen gar nicht, dass beispielsweise in Syrien bereits seit 9 Jahren Krieg herrscht. Zum Vergleich: Der zweite Weltkrieg dauerte 6 Jahre.

Es hilft einem wieder seinen Blick zu korrigieren, wenn man nur in eigenen Problemen und Wünschen gefangen war. Außerdem tut es gut, unseren Mitmenschen zu helfen. Die tiefe innere Zufriedenheit etwas getan zu haben ist größer, als die Freude über die gute Rendite eines ETFs.

Heute habe ich euch direkt zwei Videos von Ärzte ohne Grenzen verlinkt und ihr könnt sie direkt aus dem Artikel heraus anschauen. Ihr findet sie auch auf YouTube. In dem ersten Video stellt sich Ärzte ohne Grenzen nochmal kurz vor. Dadurch wird auch klar, warum ich gerne deren Arbeit unterstütze. Sie sind politisch und religiös neutral und dadurch sehr oft die ersten, die in Krisengebieten sind und vor allem, sie sind die letzten die gehen. Oft hat die Welt ein Krisengebiet vergessen, wenn Ärzte ohne Grenzen immer noch vor Ort ist und den Menschen hilft. Beispielsweise im Nordirak, Jemen, Sudan, Bangladesch oder auch in Syrien, wie das zweite Video zeigt.

 

 

 

 

Mir liegt persönlich sehr viel daran, sich immer wieder das Leid vor Augen zu führen, was Menschen erdulden müssen. Natürlich werden die wenigsten so gefestigt sein, das jeden Tag zu ertragen, wie es Mitarbeiter von Ärzte ohne Grenzen tun. Sie tun es auch für uns, die wir abends sicher auf dem Sofa sitzen und die Nachrichten sehen.

Aber das Leben ist eben auch nicht nur „alles ist schön und Pipi Langstrumpf, ich mach mir die Welt, wie sie mir gefällt.“ Gerade wenn man in seiner „alles ist schön und positiv“ Welt lebt, weil man das Leid nicht ertragen kann oder weil man nicht direkt helfen kann, dann sollte man solche Hilfsorganisationen unterstützen.

Wie also nun versprochen, möchte ich so transparent wie möglich sein. Der Kontoauszug des bunq Kontos für die Spenden hat 3 DIN A4 Seiten. Ich habe alle persönlichen Daten entfernt bis auf die bekannte IBAN. Die 3 Seiten seht ihr nun hier, jeder Spender kann sich anhand von dem Datum und dem Betrag sicher selbst identifizieren. Aber andere können es nicht.

 

 

 

Ich danke euch an dieser Stelle nochmal von ganzem Herzen für eure Hilfsbereitschaft für dieses Projekt. Und ich werde euch natürlich auf dem Laufenden halten.

Als letztes Bild für diesen Artikel habe ich eine Szene gewählt, in der ein Mensch einem anderen Brot gibt. Brot war über Jahrtausende in vielen Teilen der Welt das Grundnahrungsmittel überhaupt und ist es noch heute. Brot bedeutete Leben und Überleben. Es zu teilen oder mit anderen zu brechen, bedeutete Freundschaft und Verbundenheit. Anderen welches zu geben die keines hatten, war wahre Hilfe und Menschlichkeit.

Für viele Millionen von unseren Mitmenschen bedeutet es noch heute genau das. Nahrung und Überleben. Wenn man es miteinander teilt, auch Freundschaft. Es gibt leider Menschen auf der Welt, die niemals genug bekommen können und die es für ein Zeichen von Fortschritt halten, nur noch an sich selbst zu denken. Sie halten das für die Grundlage einer neuen Ordnung. Sie finden, dass jeder seines eigenen Glückes Schmied ist, obwohl die Welt so ungleich ist und niemand mit den gleichen Vorraussetzungen sein Leben beginnt. Sie meinen auch, dass ihre Werte und Ansichten die einzig wahren sind und alle anderen auch so leben müssen. Dafür nehmen sie in Kauf, das ganze Länder und Regionen in Krieg und Chaos versinken, nur damit es danach neue Absatzmärkte gibt für ein System, was nur durch ewiges Wachstum überleben kann. Leid und Tod sind Kollateralschäden für sie, die es zu akzeptieren gilt. Für sie sind andere Menschen wenig bis nichts wert.

Das ist kein Fortschritt und es ist keine Ordnung. Und es ist auch nicht neu. Es ist das Böse auf diesem Planeten.

Aber wir haben die Wahl. Jedes Mal wenn wir anders handeln, wenn wir in unserem Herzen anders entscheiden, wenn wir unsere Mitmenschen mit anderen Augen sehen und etwas Gutes tun, dann gewinnt das Böse nicht. Jede noch so kleine gute Tat, jeder noch so kleine gute Gedanke ist ein Sieg des Guten über das Böse.

 

 

Jesus hands giving bread to poor man, biblical story to feed hungry, charity

Quelle: gettyimages/istockpictures

 

 

Micha 6:8 „Es ist dir gesagt, oh Mensch, und was der Gott von dir fordert: Was anders als Recht tun, Liebe üben und demütig wandeln mit deinem Gott?“

 

Jesus auf die Frage, was das größte Gebot ist:

Markus 12:29 Jesus antwortete: „Das erste ist: Höre, Israel,: der Herr unser Gott, ist Herr allein, 30 und du sollst deinen Herrn, deinen Gott, lieben mit deinem ganzen Herzen, mit deiner ganzen Seele, mit deinem ganzen Denken und mit alle deiner Kraft! (vergl. 5.Mose 6:4,5) 31 An zweiter Stelle steht dieses Gebot: „Du sollst Deinen Nächsten lieben wie dich selbst! Kein anderes Gebot steht höher wie diese beiden.“ (Vergl. 3.Mose 19:18)

 

 

44 Kommentare zu „Charity – mehr als Geld

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  1. Hallo zusammen, am ersten Tag des Projekts kamen noch Spenden hinzu, daher habe ich final den Kontoauszug nochmal aktualisiert. Nochmal vielen Dank für eure Unterstützung und die netten Mails und Kommentare dazu. Bei der Gelegenheit will ich mich auch für eure Diskussionen und den Austausch zu den Themen Glauben, Religion und Spiritualität bedanken. In der Tiefe und Qualität ist das sehr selten möglich und es erfordert auch viel Mut und Offenheit sich dazu persönlich zu äußern! Danke euch!

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  2. Hallo Martin,

    ich denke, die folgende Diashow von Markus Mauthe vom letzten Samstag passt ein bissl zu deinem Artikel: https://www.youtube.com/watch?v=yY5ruKxapN4&feature=youtu.be

    Sehr schöne Naturfotografien, vor allem die Bilder der Naturvölker fand ich interessant und haben mich stark zum Nachdenken angeregt. Ohne die Situation vor Ort zu verklären: Dort ein einfaches Familien-Leben zusammen mit der Großfamilie und dem Dorf und mit der Natur. Hier bei uns in den Industrieländern herrscht Vereinzelung, Kinder und Alte werden in die Betreuung gegeben.

    Hektik, Stress, Imponiergehabe, unnötiger Konsum. Langsam wundert es mich nicht mehr, warum wir durch unsere eigene Überforderung/Ansprüche körperlich und geistig krank werden. Braucht man zum Kochen wirklich ein Thermomix für 1400 Euro? Muss es zum Whatsapp/Telegram-Datteln wirklich ein 1000 Euro Handy sein? Teures Premium-Auto auf Pump, anstatt einen günstigen Gebrauchten bar bezahlen?

    Ich möchte mit den Eingeborenen zwar nicht tauschen, ein wenig Demut und die Fokussierung auf ein „einfacheres“ Leben (nicht für Dinge, sondern für Momente) würde uns aber allen gut tun.

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  3. Mir scheint die ganze Welt inzwischen eine Realsatire zu sein. Aber ich sehe es ganz wie du, über das Web sind die Chancen am besten, noch selbstständig denkende Menschen zu finden, ungeachtet der Herkunft und Kultur. Es gilt Brücken zu bauen. Da trägst du einiges mit deinem Blog dazu bei.

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  4. Einen solchen Ansatz habe ich noch auf keinem Finanzblog gesehen. An andere denken? Überall lese ich nur ich ich ich ich. Wie gestern schon geschrieben, suchte ich nach Informationen zu N26. Darunter findet man dich u.a. in google. Jetzt bin ich froh dort nicht Kunde geworden zu sein und als Extrabonus noch von deinen tiefgründigen Artikeln inspiriert worden zu sein. Danke!

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  5. Für mich ist Geld nicht mehr als ein Mittel zum Zweck. Ich lege keinen besonderen Wert darauf, möglichst viel davon anzuhäufen, um mir dann alle möglichen Luxusgüter zuzulegen und meine Zeit damit zu verschwenden. Geld ist für mich vor allem ein Tauschmittel, mit dem ich mir etwas mehr freie Zeit kaufen kann. Je mehr passives Einkommen ich generieren kann, desto weniger muss ich aktiv arbeiten und desto mehr Zeit habe ich fü andere Sachen. Daher bin ich bei dir Kunde. Deinen Ansatz anderen zu helfen finde ich spitze und hoffe du machst noch viele Projekte diese Art. Gerne auch in größerem Umfang. Weiter so!

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  6. Hallo Martin,

    Sorry bei mir ist mit Homeoffice und vor allem homeschooling total Landunter und habe ich die Spendenaktion, erst eben gerade 50€ über den Bunq Link überwiesen, der war jetzt auch noch aktiv.

    Nun lese ich, dass der Link nur bis zum 30.4. aktiviert sein sollte. Ich hoffe, dass Geld ist trotzdem angekommen und falls es nicht mehr dieser Aktion zugeordnet werden, dann vielleicht dem Folgeprojekt. Sorry, falls es jetzt extra Aufwände bereitet hat!

    Lieben Gruß binh

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    1. Hallo binh, gar kein Problem. Habe das in der letzten Minute noch gesehen und Du bist dabei. Der Link geht noch, ich werde das Konto und den Link für das nächste Projekt dann weiter nutzen.

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  7. „Diese irdische Welt ist eine Karawanserei auf dem Wege zu Gott und alle Menschen finden sich in ihr als Reisegenossen zusammen. Da sie aber alle nach demselben Ziel wandern und gleichsam eine Karawane bilden, so müssen sie Frieden und Eintracht miteinander halten und einander helfen und ein jeder die Rechte des anderen achten“ -Al Ghazali

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    1. Gerade nochmal gelesen… Es ist interessant , was im Vers 32 von Markus 12 steht. Auszug: ….mit Recht hast du der Wahrheit gemäß gesagt, dass Gott nur EINER ist und das es außer ihm keinen gibt.😉

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      1. Moin wuestenrose91,

        hoffentlich liest du aber auch die anderen Stellen … 😉

        Vielleicht findest du diese Abhandlung interessant?
        https://wernergitt.de/fragen/ueber-gott/item/11285-was-ist-die-dreieinigkeit

        hier ein Auszug:

        „Die Bibel lehrt, dass es einen Gott und nur einen Gott gibt:
        Höre, Israel: der Herr, unser Gott, ist ein Herr! (5. Mose 6,4).
        Einer ist Gott (1. Timotheus 2,5)
        So spricht der Herr, der König Israels und sein Erlöser, der Herr der Heerscharen: Ich bin der Erste und ich der Letzte, und außer mir ist kein Gott (Jesaja 44,6).
        Doch obwohl Gott seinem Wesen und seiner Natur nach einer ist, ist er auch drei Personen.
        Lasset uns Menschen machen nach unserm Bilde (1. Mose 1,26)
        Und Gott der Herr sprach: Siehe, der Mensch ist geworden wie unsereiner (1. Mose 3,22).
        Hier wird auf Gottes pluralistisches Wesen angespielt, denn er konnte bei diesen Gelegenheiten nicht zu Engeln sprechen, weil Engel Gott nicht bei der Schöpfung halfen oder helfen konnten. Die Bibel lehrt, dass Jesus Christus alles erschuf – die Engel waren daran nicht beteiligt (Johannes 1,3; Kolosser 1,15; Hebräer 1,2).
        Abgesehen davon, dass sie von Gott als einem spricht und gleichzeitig auf die Pluralität des Wesens Gottes anspielt, geht die Schrift auch soweit, Gott mit den Namen von drei Personen zu bezeichnen. Da ist eine Person, die die Bibel den Vater nennt, und der Vater wird als Gott der Vater bezeichnet (Galater 1,1).
        Die Bibel spricht von einer Person namens Jesus oder dem Sohn oder dem Wort, ebenfalls Gott genannt. »Das Wort war Gott …« (Johannes 1,1). Jesus war es, der »auch Gott seinen Vater nannte und sich damit Gott gleichstellte« (Johannes 5,18). Noch eine dritte Person wird in der Schrift erwähnt, genannt der Heilige Geist, und diese Person wird – neben Vater und Sohn – ebenfalls Gott genannt (»Hananias, warum hat der Satan dein Herz erfüllt, dass du den Heiligen Geist belügst? … Du hast nicht Menschen belogen, sondern Gott« (Apostelgeschichte 5,3-4).
        Die Tatsachen der biblischen Lehre sind folgende: Es gibt einen Gott. Dieser eine Gott besitzt eine pluralische Natur. Dieser eine Gott wird der Vater, der Sohn, der Heilige Geist genannt, alle sind unterschiedliche Persönlichkeiten, alle werden als Gott bezeichnet. Wir kommen also zu dem Schluss, dass der Vater, der Sohn und der Heilige Geist ein Gott sind, zur Lehre von der Dreieinigkeit“

        Fuer mich steht die Beziehung zu Gott im Vordergrund.
        Wir leben hier & jetzt im Glauben, nicht im Schauen …

        LG
        Joerg

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      2. Mich stört die Aussage alles “Reine Glaubenssache“. Diese Bezeichnung impliziert, dass der Glaube weder Wirkung noch Relevanz hat für das Leben. Diese Vorstellung aber ist protestantisch gefärbter Materialismus und eine Herabstufung aller Menschen, für die der Glaube mehr ist als eine nutzlose Mode. Glaube ist weitaus mehr als nur irgend ein Gefühl beliebiger Spiritualität. Ne, sorry. @Joerg: Die Trinitätslehre ist meines Wissens deutlich älter als das Christentum und wurde erst später zum Dogma bei den Christen. Das legt nahe, dass sie von aussen übernommen wurde. Für die ersten Christen ist der Glaube daran nicht sicher belegt. Ich habe mal die Buchempfehlung von Martin (Die ersten 100 Jahre des Christentums) aus reinem Interesse durchgelesen, kann ich nur empfehlen. Das räumt mit so allem auf, was man heute so über die ersten Christen glaubt zu wissen. Ich betrachte mich nicht als Christ, aber ich finde das Thema interessant und sehr bildend. Bei der Gelegenheit: Danke für den tollen Blog!

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      3. Wird aber nirgendwo direkt geschrieben. Wenn eine Lehre so wichtig ist, sollte sie doch irgendwo direkt zu finden sein, hm? Und auf welchen Konzil wurde das nochmal durch den Kaiser zum Dogma verordnet? Das ist es noch heute😉 Oder heiliges Geheimnis. Ich sehe nicht – selbst in der heutigen Bibel – dass diese Lehre ein Fakt wäre oder warum das sein soll.

        Ich will das nicht groß diskutieren, alleine aus der Problematik der Übersetzung des NT (aramäische Sprache als Handlungssprache der Evangelien wird ins griechische, von da in das englische, von da in die Zielsprache übersetzt) birgt für mich unüberwindbare Probleme. Das AT hingegen ist eher eindeutig. Lieber Jörg, WIR kommen also nicht zu dem Schluss, dass der Vater, der Sohn(!!!???) und der Heilige Geist ein Gott sind. Aber für mich steht auch Gott im Vordergrund, um es mal mit diesen Worten zu sagen. Und nein, ich bin keine typische Muslima, aber das hatten wir hier bereits einmal.

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      4. Danke, Wuestenrose91 & agnostisch-liberal.

        Mir ist die Lehre von der Dreieinigkeit, Dreieinheit, Trinitaet nicht so wichtig. Vermutlich verstehe ich sie gar nicht richtig bzw bin nicht schlau genug 😉

        Ich nehme zur Kenntnis, dass in der Bibel das steht, was oben zitiert wurde (ein Gott, aber pluralistisch).
        Es ist schwer zu fassen. Mir hilft das Bild von Wasser in den drei Aggregatszustaenden, fluessig, Wasserdampf, Eis.
        Alles drei ist H2O, wenn man darin nicht unterwiesen wurde(Chemie/Physik), kaeme man vielleicht nicht auf die Idee, waere es nicht offensichtlich?
        So ist es fuer mich mit Gott: als Vater, Sohn und Heiliger Geist (alles ein Gott).

        Der Grund warum ich bei Wuestenrose91 eingehakt habe: Der groesste und wesentlichste Unterschied im Christentum zum Islam oder Judentum ist die Beurteilung von Jesus Christus als Gottes Sohn! (Im Judentum: persona non grata (falscher Mesias)? im Islam und allen anderen Ablegern juedischer, muslimischer, christlicher Sekten nur ein guter Mensch, max. ein Prophet).

        Die ganze christliche Glaubenslehre steht und faellt mit dem Opfertod Jesu Christus fuer Dich und mich und dadurch der Versoehnung mit Gott (im Prinzip ist das apostol. Glaubensbekenntnis ein gutes Kondensat):
        Ich glaube an Gott, den Vater, den Allmächtigen, den Schöpfer des Himmels und der Erde.
        Und an Jesus Christus, seinen eingeborenen Sohn, unsern Herrn,
        empfangen durch den Heiligen Geist, geboren von der Jungfrau Maria,
        gelitten unter Pontius Pilatus, gekreuzigt, gestorben und begraben,
        hinabgestiegen in das Reich des Todes, am dritten Tage auferstanden von den Toten,
        aufgefahren in den Himmel; er sitzt zur Rechten Gottes, des allmächtigen Vaters;
        von dort wird er kommen, zu richten die Lebenden und die Toten.
        Ich glaube an den Heiligen Geist, die heilige christliche Kirche, Gemeinschaft der Heiligen,
        Vergebung der Sünden, Auferstehung der Toten und das ewige Leben.

        Das ist die perfekte Schoenheit im christlichen System: Juden, erwaehltes Volk, Augapfel Gottes. Muslime, Nachkommen Hagars (Nebenfrau Abrahams). Heiden – alle anderen. Wie alle Retten? Juden sind auserwaehlt, die anderen nicht?
        Gott kann nur gefallen, wer rein und suendlos ist. Wie erreichen? Durch eigenen Anstrengung? Reinkarnation? Meditation? Uebungen, unendlich schwer und anstrengend – ist UNMOEGLICH?
        Da hat Gott in seiner Weisheit den aller tiefsten Plan ersonnen: ein ein-fuer-alle-Mal Opfer: Mensch & Gott zu gleich, Jesus, sein Sohn, suendlos – als einziger rein und ohne Fehl ist das perfekte Versoehnungsopfer! Durch den freiwilligen Opfertod erloest er die ganze Welt und ermoeglicht freiheitliche, liebevolle Gemeinschaft von Gott mit ALLEN Menschen.
        Das ist einzigartig unter den Religionen.

        Ohne Christus macht Christentum keinen Sinn. Wozu das alles? Wenn er im Grab verschimmelt und nicht auferstanden(goettlich) waere, oder er nicht fuer Dich und mich gekreuzigt worden waere(sondern nach Indien fliehen konnte, weil ein Double gekreuzigt wurde?) haette christlicher Glaube keinen Sinn.
        Weisheitslehrer, „gute Menschen“ gibt’s auch viele andere … Ich koennte sofort beim „fliegenden Spaghetti-Monster“ eintreten ;-).

        An Jesus Christus spitzt sich alles zu! Hier tobt der Kampf aller unsichtbaren Maechte um Dich!

        LG
        Joerg

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      5. Das hat mit schlau nix zu tun lieber Jörg. Ich schreibe jetzt ganz bewusst mit christlich-westlicher Terminologie um zu erklären, was ich dazu denke. Geschwister und Brüder im Glauben mögen mir das verzeihen, insbesondere Leser CUSN. Ich betrachte diese Dinge nicht nur aus dem Blick einer Muslima, ich betrachte sie auch im Licht der Islamwissenschaft. Und dann bin ich eben noch Safiya😂 Und ich lese auch in der Bibel, warum auch nicht. Ich mag keine “wir sind besser als ihr” Diskussionen. Egal welche Seite damit anfängt. Manchmal bekomme ich das wegen Sachen unterstellt, die ich nur für mich mache. Nicht nett! So. Also: Die Trinität hat historisch einen Ursprung ausserhalb des Christentums und die Bibel weisst genauso viele Stellen für wie gegen dieses Dogma auf. Als Dogma wird es gelehrt und so wird argumentiert. So wurde es auf einem Konzil festgelegt. Ich habe den Eindruck, das Christentum heute baut mehr auf der Trinität wie auf dem Gedanken der christlichen Vergebung auf, aber ich kann mich irren und christliche Theologie kenne ich nur aus privaten Betrachtungen. Wenn man das alte Testament (AT) liest wird klar, Gott vergibt gerne und wünscht sich, dass wir gutes tun und ihn fürchten. Im heiligen Quran steht das auch wieder. Er vergibt grösszügig und ist barmherzig. Kann er auch zornig werden oder ist alles egal? Ja natürlich, auch das sagt nicht nur der Quran, auch die Bibel. Auch im NT. Gott ist der Allmächtige und wir können uns nicht aussuchen wie er ist. Ich lese die Bibel gerne, denn das AT zeigt mir Allah wie ich ihn kenne und verstehe. Menschen machen Fehler. Aber wenn Gott grosszügig und barmherzig vergibt für unsere guten Taten und Seiten und sich nicht täuschen lässt, also keine Heuchelei/Betrug, wo ist dann das Problem? Das bedeutet, natürlich sind wir nur kleine Menschen. Aber Allah weiss alles und ist mit den gerechten Menschen. Er sieht Gutes, wir können wie auch das NT sagt das Böse besiegen durch Gutes was wir tun. Das wir – auch wenn wir uns anstrengen – immer nur kleine Menschen sind ist doch kein Grund die Hände in den Schoss zu legen, wenn Gott sagt, ich sehe alles. Wenn ich es aus rein christlicher Sicht sehe würde das heissen: Alles egal, ist alles vergeben. Was ich mache und denke, alles egal. Ich bin gerettet. Bei allem Verständnis und Respekt, wenn Jesus Gott ist, dann wäre das zwischen AT und NT eine gespaltene Persönlichkeit. Und so kommt mir das in christlichen Gruppen und Kirchen auch vor. Viele ersetzen ihn. Erst durch Jesus, dann mit der Kirche selbst oder durch Bilder und Figuren. Ein wichtiger Bestandteil, der meinen Glauben festigt, ist, dass das Gottesbild frei von diesem Widerspruch ist, den du beschrieben hast und daher auch sehr logisch wie ich finde. Gott ist eben kein Mensch, er ist kein Geschöpf sondern Schöpfer, er kann in keine Form gesetzt werden, er hat keine Form, er ist die Allmacht, die jenseits unserer Wahrnehmung und jenseits der Zeit existiert. Ich sehe auch in Gott auch etwas das alles umfasst, und es passt auch zum İslam wie ich finde. Wir werden natürlich nicht einig, dies bin ich selbst unter Muslimen nicht und heisse ganz sicher nicht gut was alles im Namen des Islam getan wird. Aber ich wollte meinen Standpunkt verständlich kurz dalegen. Sein Leben für und mit Gott zu leben ist eine bewusste Entscheidung, die jeder für sich selbst treffen muss. Und allgemein: Selbst wenn man sich bei etwas nicht sicher ist, muss man noch nicht zum “fliegenden Spaghettimonster gehen”, (@MRTN woher hast du das mit den Spaghetti?) wenn man es ernst meint zeigt einem Gott den Weg. Ganz ohne Nudeln. 😉

        WSLM Safiya

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      6. @Safiya: Das fliegende Spaghettimonster: Danke für das Verlinken Joerg!

        Ich weiss nicht mehr sicher, wo ich davon zum ersten Mal gelesen habe. Nur um ganz sicher zu gehen: Ich empfehle es nicht und das soll auch kein Sarkasmus bezüglich dem Thema Glauben sein.

        Es geht darum, dass die drei Offenbarungsreligionen Judentum, Christentum und Islam auch die Religionen des Buches sind. Das dürfte vielen Lesern bekannt sein. Als Jude ist für mich die Tora massgeblich, als Christ die Bibel und als Muslim natürlich der Quran, wobei das jeweils immer die letzte Offenbarung aus Sicht der jeweiligen Gläubigen ist und es auch Überschneidungen gibt. (die nebenbei bemerkt echte Schätze bei diesem Thema sind)

        Jetzt gibt es in den letzten gut 1900 Jahren immer wieder irgendwelche Menschen, die sagen “ja, aber”. Beispiel: Ja die Bibel ist richtig und massgeblich, aber ich weiss es nochmal besser in dem und dem Punkt und daher müsst ihr auch auf mich/uns hören. Wie ein Leser hier geschrieben hatte, das sind die ganzen UND Religionen.(toller Begriff) Diese Ansichten führten zu den ganzen Sekten und Spaltungen und an dem was dabei rauskam und kommt, kann man sich ein ganz gutes Bild vom Wahrheitsgehalt machen. 😉

        Wenn hier jetzt solche Zusätze geschaffen werden, dann landen wir im Bereich der Beliebigkeit. Und da hört es für mich ganz persönlich dann auf, zumal die Schriften (alle drei!) klare Worte dafür finden. Daher sage ich, dann kann man sich auch der Religion des “fliegenden Spaghettimonsters” anschliessen. Ich finde ein Austausch auf der Schriftebene wichtig und sehr interessant, wie die Stammleser und Freunde dieses Blogs wissen. Ich habe grossen Respekt vor allen und habe durch euch eine Menge gelernt. Nur war das bisher alles basierend auf der Schrift, was auch gut so ist. Ich denke über das “fliegende Spaghettimonster” zu diskuttieren ist weniger erfüllend und sinnvoll. Und von denen gibt es heute viele… 😉

        Den Standpunkt “meine Religion ist besser” kenne ich zu gut, bei einer echten Prüfung von Fakten ohne Echokammer und mit Neutralität wird man meistens etwas demüter. Ausser man ist völlig ignorant oder unwissend. (oder darf nicht forschen und nachprüfen – dann sollte man wirklich vorsichtig sein) 😉

        Aber der Einzelne macht durchaus den Unterschied. Einzelne Menschen diskreditieren ihre Religion durch ihr Verhalten, oft sogar prominentere Vertreter der jeweiligen Religion. Es gibt Menschen die ihren Glauben mit tiefster Überzeugung leben und es gibt eben Heuchler. Hier habe ich mich in der Vergangenheit unklar ausgedrückt, als ich meine Religionskritik geschrieben habe. Der “only one” und “einzig wahr” Gedanke ist bezogen auf eine ganze Religion nicht haltbar, das zeigt die Realität sehr deutlich. Aber der Einzelne kann sehr wohl beweisen und zeigen, das es einen echten, wahren und tiefen Glauben gibt. Und ein Verhältnis zu Gott. (ausser man denkt hunderte Millionen Geschichten rund um den Globus sind Fake- davon gehe ich nicht aus!!)

        An der Stelle möchte ich euch nochmal für eure Kommentare danken. Eure Kommentare sind eine riesige Bereicherung für diesen Blog!

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      7. „Ich mag keine “wir sind besser als ihr” Diskussionen.“

        Das haben wir gemeinsam. Es geht um Wahrheitsfindung, bzw wem das zu nahe geht: um „wer hat das stimmigere, logischere, plausiblere Gesamtkonzept“.
        Gott liebt Muslime, aber liebt er den Islam? Muslime gehoeren zu D (ich meine ja). Aber der Islam als Religion (ich meine nein)?
        Also „liebe“ ich dich – wuestenrose91 – aber ich liebe nicht deine Religion (ich bin anderer Meinung) und ich achte Dich & deinen Glauben (vielleicht bist du konsequenter darin, als ich meinen Glauben lebe).

        „Die Trinität hat historisch einen Ursprung ausserhalb des Christentums und die Bibel weisst genauso viele Stellen für wie gegen dieses Dogma auf.“

        Das mag so sein (aegypt. Mythologie, Seth & Osiris & Co?), gute Ideen koennen verschiedene Urspruenge haben und es kommt nicht darauf an WER eine gute Idee hat, sondern ob die Idee GUT ist?!

        „Ich habe den Eindruck, das Christentum heute baut mehr auf der Trinität wie auf dem Gedanken der christlichen Vergebung auf, aber ich kann mich irren und christliche Theologie kenne ich nur aus privaten Betrachtungen.“

        Ich bin nicht theologisch ausgebildet. Entscheidend ist, die persoenliche Beziehung zu Gott, die sich ausdrueckt in Reden und Hoeren auf Gott (feine innere Stimme, Heiliger Geist; Aufhebung der Trennung, in Jesus Christus), Gemeinschaft mit anderen auf dem Weg (Noete, Sorgen, Freude, Dank teilen in Gespraechen, Feiern, Helfen) und Lesen der Bibel/Schriften (wie ist Gottes Wesen? darueber reden, was gemeint sein koennte)
        Vergebung (in Jesus) ist wichtiger im Alltag, als die Beurteilung/Verstaendnis der Trinitaet? aber ohne Heiligen Geist (Leitung/Fuehrung; Antenne zur Seele) fehlt was?

        „Alles egal, ist alles vergeben. Was ich mache und denke, alles egal. Ich bin gerettet. Bei allem Verständnis und Respekt, wenn Jesus Gott ist, dann wäre das zwischen AT und NT eine gespaltene Persönlichkeit.“

        Das zentrale im (richtigen) Christentum ist das Leben in der Beziehung zu Gott. Es reicht nicht etwas fuer wahr oder unwahr zu halten, getauft oder nicht getauft zu sein. Es reicht auch nicht gute Werke zu tun und ein so-gut-wie-moeglich Mensch zu sein.
        Es ist wie in einer Liebesbeziehung: Wer liebt, macht, was dem anderen gefaellt (nicht weil-man-das-so-macht als Gesetz), WEIL er liebt. Die tiefe und belastfreie (Schuld/Suende) Beziehung zu Gott ist aber nur durch die Annahme der Vergebung durch das Werk Jesu Christi moeglich. Sonst ist keine Barrierefreiheit da.
        Bei Euch ist es so?: ich bemuehe mich, liebe Gott auch, aber es gibt keine letztendliche Sicherheit(sonst keine Allmacht), dass Gott mich annimmt. Seine Allmacht und Groesse verlangt system-innewohnend, dass ER die Entscheidung trifft, ob ich genuege oder nicht.
        Diese Problematik hat Gott mit dem ein-fuer-allemal Opfer durch Jesu freiwilligen Opfertod fuer ALLE weggenommen. Dadurch ist der Zugang zum Heil offen fuer Ungelehrte, Nicht-Pilger, Nicht-Faster, Selten-Beter, Regel-Brecher, etc (Vgl der Raeuber neben Jesu Kreuzigung). Das ist bei Euch anders?
        Religionssystematisch: Christentum: Gott baut Bruecke zum Mensch(Vergebung in Jesus). Judentum: Gott erwaehlt ganzes Volk direkt. Alle anderen: Mensch baut (vergeblich?) mehr oder weniger wackelige Bruecken, um Gott zu erreichen.

        Wenn Christus schon in gleicher Weise im alten Testament vorkaeme, haette es kein NT gebraucht?
        https://www.bibelwissenschaft.de/bibelkunde/themenkapitel-at/messianische-texte-des-at/
        Das AT ist v.a. die Heilsgeschichte Gottes mit seinem Volk (Juden). Die Christologie (Messias ist selbst Gott) im NT ist die Oeffnung der Heilsgeschichte fuer ALLE anderen Menschen.

        Die Kritik von Friedrich Nietzsche: „Die Christen müßten erlöster aussehen, wenn ich an ihren Erlöser glauben sollte.“ kann ich gut verstehen … ich pers. versuche daran zu arbeiten 😉
        Wie vermutlich bei dir pers. auch, gilt ein bisschen – wie so oft im Leben – der „Weg ist das Ziel“?

        Zum richtigen Gottesbild: Ich weiss, ich bin begrenzt. Vielleicht ist es mit Gott so in etwa wie, wenn ich eine Qualle waere und muesste mir Menschen vorstellen … ?
        Naja, Mensch als Ebenbild geschaffen, hoffentlich vielleicht doch nicht ganz so schlimm 😉

        Fliegendes Spaghetti-Monster? guckst du da: https://de.wikipedia.org/wiki/Fliegendes_Spaghettimonster

        LG und komm‘ gut durch den Ramadan!

        Joerg

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      8. ausser man denkt hunderte Millionen Geschichten rund um den Globus sind Fake- davon gehe ich nicht aus!!)

        Ich sehe Religion neutral, aber das Argument ist sehr gut. Wie erklärt man sich so etwas? Nur bei “uns” echt, überall sonst Fake? Oder vom Bösen? 😂 Mehr Selbstreflektion würde manchen Menschen helfen weniger abstossend zu wirken.

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      9. Es denken nicht viele wie du, Martin. Um klar zu sein, niemand den ich kenne. Aber wir verstehen uns ganz gut😉 und das ist sehr schön. Im Alltag in Deutschland ist es für mich und Familie und Freunde nicht immer einfach. Wir sind immer an allem Schuld was Verrückten überall auf der Welt tun. Das würde man bei anderen Religionen auch nicht so pauschal machen. “Saliha – wo kommt diese Name her?” Er ist arabisch. “Ah und wo kommen Sie her?” Aus Syrien. “Schön dass Sie da sind. Wie stehen Sie zum IS und den Verbrechen? Warum gibt es so viel Gewalt in islamischen Ländern?” Ich meine halloooo? Was habe ich mit Politik zu tun? Oder dem IS? Es gab und gibt auch in christlichen Ländern Krieg und Mord. Ich verlange auch keine Erklärung dafür. Ob der Islam zu Deutschland gehört oder nicht ist egal, wir sind hier😊 Aber Islam ≠ Terrorismus. Terroristen = Terrorismus. In meiner Heimat haben wir alle friedlich zusammen gelebt. Du warst nicht weit von da weg bei deiner Reise. Da leben auch Christen und andere. Gar kein Problem. Kaputt gemacht wurde es von aussen. Und viele die dort hin gekommen sind um Krieg zu machen sind von überall von der Welt. Keine Araber.

        Was anderes, ich hab die Iban gesehen und bei mir geschaut, ich hab an das falsche Konto überwiesen/geschickt.😳😳😳 Was jetzt?????

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      10. Hallo Saliha, ganz kurz: Du warst nicht die einzige, die an das falsche Konto per „Geld senden/bunq“ bezahlt hat, da ich dort logischerweise mein normales Konto hinterlegt habe. Aber ich habe alles selbst umgebucht und zwar exakt am Tag des Eingangs mit dem Verwendungszweck, so dass jeder sich auf dem Auszug selbst identifizieren kann. Es fehlt keiner.

        Technisches: bei bunq kann man einstellen welches Konto über die interne „Geld senden“ Funktion gefunden wird. Unter Konto: Einstellungen: Aliase.

        Was Deine Heimat angeht: Die Geschichte Syriens ist äußerst wechselvoll und seit einigen Jahren beschäftigt mich das Ganze sehr. Es ist ein Puzzlestück des komplizierten Nahostkonflikts. Als ich „bei Dir in der Nähe“ war, war es wirklich so, dass es sich wie Syrien anfühlte, nur die offizielle Grenze verlief eben anders. Die arabischen Dörfer im Nordgolan haben mir sehr gefallen.

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      11. Wie stehen Sie zum IS und den Verbrechen? Warum gibt es so viel Gewalt in islamischen Ländern? 😂😂😂

        das hört sich immer gleich an, erlebt man überall. Hijab=IsFrau. Das ist wie wenn ich sage….MiniRock/hautenge Kleidung: Hallo Frau Müller, was sagen Sie zu der Situation in Bordellen? Sie können sicher Informationen geben. Das sind die ganzen allgemeinen Aussagen und Schubladen. Ist leichter für viele so zu denken. Schönes Blog btw.

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      12. Gehört der Islam zu Deutschland? Die Frage kann man nicht einfach beantworten. Gehört das Christentum zu Deutschland? Wenn man die fragt die vor den Christen hier lebten wohl nicht. Es ist immer eine Frage im Licht der jeweiligen Zeit. Seit den ersten Einwanderungswellen Ende der 60er Jahre ist viel passiert und es sind viele Muslime hier. Mit ihren Familien, Geschäften und Moscheen. Das ist Fakt.

        Geht denn die Mehrheit der Deutschen in die Kirche und bezeichnet sich als Christen? Oder überwiegt nicht eine andere Ansicht? Atheismus oder alles egal… Es gibt sogar immer mehr asiatische Religionen. Deutschland kann man kaum mehr als christliches Land bezeichnen, so meine Ansicht. Ich würde daher schon sagen, dass der Islam heute zu Deutschland gehört und diese Entwicklung ist noch lange nicht zu Ende. Der Islam trifft doch hier auf ein Werte-Vakuum. Für welche Werte steht denn die deutsche Gesellschaft? Und bitte jetzt nicht behaupten Freiheit.😂😂😂

        Martin dein Blog gefällt mir, eine einzigartige Mischung, kluges Hinterfragen, Spiritualität, Offenheit, ein schönes Forenklima.

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      13. @Sali Kenne ich auch alles. Das Meinungsbild schwank zwischen „Sie sind aber exotisch“ (das finde ich irgendwie süss) und schnell weg, könnte gefährlich sein.

        @Joerg Den Islam auf nur gute Taten zu reduzieren ist falsch, weil Gott nicht belogen werden kann. Es ist riyāʾ oder Scheinheiligkeit—Heuchelei es braucht sich niemand etwas vormachen. Sure 4:142: „Siehe, die Heuchler möchten Gott täuschen, doch er täuscht sie. Und wenn sie sich zum Gebet aufstellen, tun sie es nachlässig, wobei sie von den Leuten gesehen werden wollen, und sie gedenken Gottes dabei nur wenig.“ Gerade wenn man es als eine Beziehung beschreibt ist doch absolut klar, dass man sich anders verhält wie wenn es nur eine Show ist. Ein Leben was sich um Gott dreht funktioniert auch wenn man ganz alleine auf der Welt ist. Wer für andere etwas vorspielt, geht in die Irre. Gott ist grosszügig und vergibt wenn wir es auch sind. Und das kennst du doch aus deiner Bibel? Vergebt ihr anderen nicht, vergibt Gott auch nicht oder so ähnlich. Also nicht völlig egal was man macht und alles ist vergeben. Das wäre auch eine etwas komiche Beziehung, findest du nicht? Gerade der Islam zeigt wir Menschen haben Grenzen und Gott ist Allmächtig. Und wir können nicht alles wissen oder uns anmassend benehmen. Gott ist nicht wie ich oder wir wollen, er ist wie er sich beschreibt. Der Islam ist leider wie auch Sali schon schrieb schwer diskreditiert von schwarzen Schafen. Würde ich den christlichen Glauben an dem festmachen was Priester und andere tun oder an den ständigen falschen Prophetien und der Ende-Panikmache(danke für diese Erklärungen @mrtn), dann wäre das auch so. Aber hier trennen die Leute inzwischen.

        @kubiye Dazu weiss ich nicht ganz was ich sagen soll, es ist nicht ganz zielführend was du hier schreibst. Ja, ich finde es nicht richtig so offen gekleidet zu sein wie man es oft sieht, genauso wenig wie anderes freizügiges Verhalten. Aber und jetzt kommt mein Aber: ich sage dazu nichts. Warum auch? Das Leben eines Gäubigen ist gegenüber Gott offen wie ein Buch und darüber muss ich mir Gedanken machen. Die anderen spielen keine Rolle. Deswegen halte ich nichts von Zwang, ist auch im heiligen Quran geschrieben. Zwang ändert nicht das Herz. Ich finde es also auch nicht richtig wie du, aber ich gehe sowas aus dem Weg und richte meine Gedanken auf schöne Dinge. Aber als Zweitgedanken möchte ich sagen, es ist schon verdreht Frauen als frei zu sehen, die sich selbst so wenig wert geben und sich zum Objekt machen aber Frauen die das bewusst nicht wollen dann als als Gezwungene oder Unterdrückte. Aber mit diesen Ansichten muss man leben lernen.

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      14. ich oute mich als Teil der „schön exotisch“ Fraktion. Gefahr sehe ich bei Frau Mahmoud nicht. Das liegt aber daran, dass selten jemand so zusammenhängend und logisch seine muslimische Position erklärt. Was Jörg angeht, ich finde den christlichen Glauben auch sehr gut erklärt. Was ich bisher gelesen habe hat Substanz und ich habe einiges dazu gelernt. An der Stelle ein grosses Danke an den Hausherrn des Blogs. Selbst bin ich über einen anderen Finblog hierher gekommen und es ist ganz wie auf der Startseite beschrieben. Blackwater.live ist das Sahnehäubchen – ein Mal die Woche – für mich. Mit Nebenwirkungen: Es regt zum Denken an.

        Mfg SD

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      15. Liebe Wuestenrose91,

        wenn ich dich recht verstehe, willst du mit deinem letzten Post sagen, dass eine qualitativ gleiche/adaequate Gottesbeziehung im Islam wie im Christentum moeglich ist?

        Nun, ich war noch nie Muslim, deshalb kann ich nicht aus Erfahrung sprechen. Obwohl ich Buecher habe, von Muslimen, die zu Jesus konvertiert sind und obige Frage verneinen.
        Vermutlich wuerdest du sagen „das waren keine richtigen Muslime“? Nunja, egal.

        Zurueck zur Qualitaet der Gottesbeziehung: Vielleicht ist es wie beim Essen: Solange man etwas nicht probiert hat, weiss man nicht genau, ob es besser oder schlechter schmeckt?
        Wenn man aber – aus welchen Gruenden auch immer – etwas nicht probieren will/darf, wird man es auch nicht herausfinden?

        In diesem Sinne wuensche ich dir viel Neugier auf Jesus Christus als dein Erloeser, Freund, Herr, Meister, Vertrauter.

        LG Joerg

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      16. Lieber Joerg, Konvertiten sind immer die radikalsten Vertreter ihrer neuen Religion. Anders herum ist das nicht anders und auch gut dokumentiert. Was ich dazu sage spielt keine Rolle, ich kann sagen was der heilige Quran dazu sagt. Und du sicher was deine Bibel dazu sagt. Richtige Muslime? Was sind richtige Muslime? Vor allem jemand der sein Leben Gott unterwirft und ihn anbetet und nicht Menschen, eine Kirche, Bilder, Figuren und Symbole und Heilige oder sich selbst (ich-Kultur) oder oder. Nur Gott und er ist einer und nicht drei oder ein anderes von Menschen erfundenes Konstrukt. Es gibt viele Menschen die sagen sie sind Muslime – und Dinge tun die nicht passen. Nicht weil ich es denke, weil der heilige Quran es zeigt. Ich spreche niemanden etwas ab, aber finde es auch nicht in Ordnung, wenn mir andere Mitmenschen etwas absprechen. Verstehe mich nicht falsch, ich wäre keine Muslima, wenn ich nicht überzeugt wäre. Aber und aber, ich strenge mich sehr an nicht anderen rein zu reden oder zu bewerten. Es klappt nicht immer, aber immer besser, trotz dass ich provoziert werde. Nur, so sehr wie ich in den letzten Jahren in Schubladen sortiert, bewertet und beurteilt wurde, als Irrgläubige, als Falschgläubige, als Ungläubige oder als Abgefallene, manchmal frage ich mich echt was das soll? Das mit dem „nicht richten“ kommt doch aus der Bibel oder nicht?? Es ist nicht meine Aufgabe und Erfüllung zu prüfen was da genau nicht stimmt. Ich stelle nur fest was mir wiederfährt. Und ich beobachte.

        Das mit dem Ausprobieren gilt genauso gut in beide Richtungen. Niemand muss anderen beweisen, dass seine Religion die „bessere“ ist. Jeder Mensch muss selbst suchen, lernen und testen oder aber hat schon gefunden und ist am richtigen Ort. Das weiss dann jeder in seinem Herzen. Dieser Blog ist doch ein gutes Beispiel dafür, irgendwie auch die Botschaft eines Reisenden.😉 Wenn du Joerg erfüllt, glücklich und zufrieden bist, dann soll es so sein. Ich bin es auch.

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      17. @Jörg und Wüstenrose, ich fand eure Diskussion eigentlich sehr interessant. Beide habt ihr eure Position eloquent erklären können und ich habe viel gelernt. Muss ja nicht gleich krieg geben, aber unterwchiedliche Standpunkte zu diskutieren ist für unbeteiligte dritte wie mich sehr interessant.

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      18. @Dreieinheit Dreieinigkeit Trinitaet

        Hab‘ ich am Wochenende gehoert und fuer gut befunden:

        1) Fastfood (6 min) lustig erklaert (1 Moslem, 1 Juedin, 1 Christ, 1 Zeuge-Jehovas) mit unterschiedlichen Sichtweisen:

        2) 7-Gaenge-Menue (48 min): Ein Gott aber mehrere goettliche Personen, erklaert aus vielen Zitaten des Alten-Testaments. Fuer Menschen, die tiefer schuerfen wollen.
        Autor René Gehring hat Theologie studiert und zwei Doktor-Grade, angenehme Stimme, kommt „wissenschaftlich“ rueber (nicht dogmatisch oder belehrend).
        (nicht von der „ungewoehnlichen“ Szenerie/Vortragsraum abschrecken lassen 😉 gehoert wohl zu den Adventisten – stoert aber nicht!)

        LG Joerg

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      19. Lieber Jörg, ich tauche ja gerne mal tiefer in Themen ein, auch wenn das nicht immer so schön ist, was ich dann finde. Aber ich möchte es nochmal kurz heute tun. Ich habe mir das Video angeschaut. Schön logisch erklärt, nette Stimme, klingt fast nach Galileo.😉 Die Argumente sind mir auch nicht unbekannt, es sind rationale Analogieschlüsse. Aber es gibt einen Fehler. H2O, Wasser kann flüssig sein, gefrohren oder Dampf. Wasser, Dampf, Eis, … je nach Temperatur, verstehe ich und jeder andere auch. In der Trinität ist es aber nicht so. Der Vater wird nicht zum Sohn oder zum heiligen Geist, es sind drei sepparate Personen. Und um es gleich vorweg zu sagen, ich kenne auch die Vater Analogie. Ich bin Vater(also nicht ich!!!!😡😂) weil ich Sohn habe, ich bin zugleich Sohn, weil ich Vater habe und ich bin zugleich Ehemann, weil ich eine Frau habe. Es existierte aber keine sepparate Person, es sind Rollen. Aber in der Trinität sind es drei unterschiedliche Personen.

        Naja und dann habe ich ja geschrieben, dass ich gerne in Überlegungen eintauche. Immer wenn ich dazu Zeit und Lust habe. Die Geschichte der Konzile habe ich für mich auch schon einmal aufgearbeitet und andere damit angesteckt@MRTN.😂 Das ist wichtig, weil man damit zeigen kann, was heute alles falsch ist. Gut merken.😉 (Oder man ignoriert es und muss Martins fliegendes Spaghettimonster suchen.😂 )

        Z.B. Das Konzil zu Nicäa, 325 n.Chr. Frage dort: Ist Jesus Gott gleich, oder ist Jesus Gott untergeordnet. 300 Jahre nachdem Jesus lebte wird das diskutiert, der Streit ist ein politischer und es geht um Macht und Mehrheiten in der christlichen Welt.(Arianischer Streit.) Interessant ist auch, dass diese Welt griechisch-römisch geprägt war. Bei den Griechen und Römern gab es schon die Idee, dass Gott einen Sohn hat, daher war es leicht das für sie anzunehmen und der erste Schritt zur Trinitätslehre. Dann ist das Konzil zu Konstantinopel wichtig. 360 n. Chr. wird auch der heilige Geist eine Person und es wird beschlossen, er soll zur Trinität dazu gehören. Final wird das auf dem Konzil zu Calcedon dann beschlossen. Daraus folgte das Atanasianische Glaubensbekenntnis und später die Umsetzung als Dogma. Wer das nicht akzeptiert ist kein Christ – vielleicht einer der Gründe daran festzuhalten? Jesus (Frieden und Segen auf ihm) kam mit klarer monotheistischen Botschaft. Menschen verdrehten dann alles. Das ist eine sogenannte progressive Offenbarung, wie man sie heute oft vorfindet. Eine grosse Schwäche liegt darin und sie ist sehr menschlich gedacht. Denn was ändert sich in Zukunft noch? Wieder neue Ideen? Eine Viereinigkeit? Warum sollte man bei drei aufhören? Der Begriff Dreieinigkeit kommt nirgendwo in der Bibel vor. Jesus anzubeten kommt aus dem Wunsch Menschen zu vereehren. Das war früher das Problem und heute laufen Menschen auch wieder Menschen hinterher. Ich könnte noch vieles schreiben, muss aber heute noch etwas anderes lernen. Aber was mir so noch spontan einfällt, ist folgende Situation: Jesus musste essen und trinken. Es gibt eine Stelle wo Jesus zu einem Feigenbaum geht, ich glaube es ist in Markus. Ich müsste es jetzt suchen, du weisst es sicher wo es steht. Jesus hatte Hunger, aber es war nicht die Jahreszeit für Feigen. Jesus sah den Feigenbaum und dass er keine Feigen hatte. Er verfluchte den Feigenbaum. Niemand mehr soll davon essen. Ersetzen wir den Begriff Jesus mit Gott. Gott hat diesen Feigenbaum erschaffen, dann verflucht er diesen Feigenbaum weil er keine Früchte hat?? Wo war da übrigens der heilige Geist? Oder Markus 12:28, habe ich vor kurzem ja gelesen. Warum hat Jesus da nicht klargestellt, dass er Gott ist und heiliger Geist? Warum hat er auf Gott verwiesen, der einer ist? Der Schriftgelehrte hat die Antwort akzeptiert und die Bibel sagt, niemand wagte mehr eine Frage zu stellen. Es war allen Anwesenden klar, Gott ist EINER und dass es nicht Jesus ist. Oder als er die Jünger fragte wer sie glauben dass er ist? Oder, schau dir mal an wie Jesus Sünden vergeben hat, durch Gott? Wie ging das überhaupt, wenn er dazu später erst sterben musste? Wie gerecht ist Gott denn, wenn jemand für andere sterben muss, der unschuldig ist? oder, oder…

        Und diese Dinge stehen in Schriften, den Evangelien , die auch schon Jahrzehnte nach Jesus Leben geschrieben wurden. In griechisch!!! Schreibe du doch mal heute Bücher über eine Person, die 30 – 90 Jahre nicht mehr da ist und eine völlig andere Sprache gesprochen hat. (aramäisch-hebräisch) Wie genau wird der Bericht wohl sein? Jetzt kannst du sagen, dies ist vielleicht der Grund für die fehlenden Informationen. Aber dann wird es für den griechischen Teil der Bibel noch unglaubwürdiger. Zum Schluss heute noch eines: Man darf Allah nicht etwas beistellen, nichts anderes anbeten, keine Bilder, Figuren, Kirchen und auch nicht die Propheten wie Jesus. Gott ist einer und die Glaube Abrahams ist der reine Monotheismus. Die Geschichte von Mehrgötterei ist historisch gut dokumentiert und auch wie es zu den Christen kam. Das alleine sollte dir genug zu denken geben und wenn du schon das nicht magst, dann lies es selbst nach. Wenn es demnächst die virtuelle Bücherecke gibt und ich auch empfehlen darf, dann verlinke ich dort alle Quellen und Bücher. Suche lieber den EINEN Gott und wenn er will, lässt er dich ihn finden und glaube nicht Menschen und ihren Erfindungen.

        So Schluss für heute, ich muss weiter…

        WSLM Safiya

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      20. Könnte es möglich sein, dass ich als Gläubiger aber zu NICHTS (auch nicht Spaghetti Monster) Zugehöriger die Bibel genauer studiert habe als viele sogenannte Gläubigen, die alle irgendwelchen Vereinen beigetreten sind? Könnte es möglich sein, dass eine Muslimin (Safiya) die Bibel besser im historisch-zeitlichen Kontext einordnen kann als viele Gläubigen? Könnte das sein?

        Das denke ich schon. Warum? Jeder nimmt dieses Buch in die Hand und liest was zu seiner Vorannahme passt. Der Evangelische, der Katholische, der Freikirchler, der Zeuge Yehova und wie die ganzen Kegelclubs alle heissen. Jeder hat sein Papst oder mehrere und die geben vor was stimmt und was nicht. Weil es bisher so richtig wahr? (Stichwort aus dem Safiya-Kommentar: Progressive Offenbarung😂) Nein. Weil sie es können. Es sind Machtfragen. Es gehtnum Macht und Geld.

        Dabei müsste erst ein Studium der Bibel erfolgen und dann das Nachdenken. Und wer dann so einem Club beitreten will soll es tun. Aber so gehen alle mit vorgefertigten Bild an die Angelegenheit heran. Gott / Jesus schaut sicherlich nicht auf die religiöse Zugehörigkeit zu einer bestimmten Gruppe, wenn der Gerichtstag kommt… Sonst wäre es nicht unverdiente Güte und Gnade, sondern eine Verpflichtung Gottes. Aber Gerichtstag? Welcher Art überhaupt? Aber bleiben wir bei der christlichen Endzeit ohne Ende, ein Beispiel für mangelnde Bibelkenntnis bzw. Safiya folgend, dem Problem, dass nicht die ganze Schrift von Gott inspiriert ist (richtige Schlussfolgerung BW, kann ja nur den hebr. Teil meinen, da der Rest nicht geschrieben war als die Aussage in Thes. gemacht wurde) Also wenn man vom Strafgericht Gottes spricht, kennt man dann nicht die Verse 21 und 22 aus Genesis Kapitel 8?? Ich führe sie hier wörtlich an: 21Und der HERR roch den lieblichen Geruch, und der HERR sprach in seinem Herzen: Ich will künftig den Erdboden nicht mehr verfluchen um des Menschen willen, obwohl das Trachten des menschlichen Herzens böse ist von seiner Jugend an; auch will ich künftig nicht mehr alles Lebendige schlagen, wie ich es getan habe.22Von nun an soll nicht aufhören Saat und Ernte, Frost und Hitze, Sommer und Winter, Tag und Nacht, solange die Erde besteht! AUCH WILL ICH KÜNFTIG NICHT MEHR ALLES LEBENDIGE SCHLAGEN, WIE ICH ES GETAN HABE!!!!! /Bibelzitat Ende/// Wer sagt dass über das irre Gerede in der Offenbarung über das Ende der Welt? Von Gott inspiriert?? Nochmal zur Wiederholung, bevor so ein Halbwissender Clubanhänger kommt: Führt jetzt bitte nicht 2.Timotheus 3:16 an, da ist von der “ganzen Schrift” und nicht von der Bibel die Rede! Nehmen wir mal an die Timotheus-Briefe sind keine Fälschungungen, die Paulus zugeschrieben wurden, sondern sind echt, geschrieben etwa um 60 bis 65 u.Z.,was ja viele Religionsgemeinschaften behaupten. Die Offenbarung enstand um 95 bis 100 u.Z. wie kann man da Paulus als Bürgen für göttliche Inspiration anführen?

        Die Schrift meint genau das was es heisst: Tora und Propheten. Genau wie das GESETZ meint was es heisst: Das Gesetz Mose. Erst die vorsätzliche Verdrehung dieser Aussagen, führt doch zu den ganzen Kirchen- und Sektenclubs. Blinde führen Blinde.

        Bei Risiken und Nebenwirkungen wenden Sie sich an Ihren Papst oder Guru. Er weiss ganz sicher was Gott will. Im Zweifel: NICHT LESEN, NICHT DENKEN, NICHT FORSCHEN, HIRN AUS. Spenden dürft ihr gerne!

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      21. Liebe Safiya,

        vielen Dank fuer deinen langen Kommentar.

        Ehrlich gesagt, hatte ich gehofft, dass DU auch das laengere Video schaust 😉
        Dort wird auf den Mehr-Personen-Charakter – aber in Einheit eines Gottes – bereits im Alten Testament eingegangen.

        Aber ich glaube, es ist schwierig sich allein intelektuell dem Verstaendnis der Dreieinigkeit zu naehern. Letztendlich steht die Beziehung zu Gott im Vordergrund. Das ist relevant fuer unseren Alltag und die Ewigkeit (nicht Konzile oder Kirchenlehre).
        Wir sind Menschen und „erkennen nur stueckweise“ (1.Kor.13.9 „Denn wir erkennen stückweise, und wir weissagen stückweise; 10 wenn aber das Vollkommene kommt, wird das, was stückweise ist, weggetan werden.“)
        Erst in der Herrlichkeit, bei Gott, werden wir ALLES erfahren ohne menschl. Interpretation?
        Auch stimmt die Reihenfolge nicht: ich glaube nicht an die Dreieinigkeit, sondern ich glaube an Gott! Weil die Schriften es nahelegen, kann ich die Theorie der Dreieinigkeit als Konzept akzeptieren. Aber das ist im praktischen Glauben IRRELEVANT. Entscheidend ist meine Beziehung zu Gott.

        Hier kannst du die versch. Gedanken von schlauen Leuten zur Verfluchung des Feigenbaums nachlesen: https://de.wikipedia.org/wiki/Verfluchung_des_Feigenbaums
        Wissen ALLEIN erzeugt allerdings selten/fast nie Glauben! Das wird klar, wenn man alle Ideen/Interpretationen liest (gaehn, langweilig, …).
        Es ist eine Grundlage von Wissen noetig, um etwas verstehen zu koennen, aber dann ist es die Erfahrung der Beziehung zu Gott (durch Jesus meinen Herrn; im Heiligen Geist, der in meinem Herzen wohnt) die alltagsrelevant ist!

        Ein Schluessel dafuer, um Jesus Christus kennenzulernen ist eine gewisse Neugier und Offenheit, um Ihm pers. zu begegnen: Offenbarung 3,20 „Siehe, ich stehe an der Tür und klopfe an; wenn jemand meine Stimme hört und die Tür öffnet, zu dem werde ich hineingehen und mit ihm essen und er mit mir.“
        Die „Stimme hoeren“ ist der Anfang, die Herzens-„Tuer oeffnen“ der Weg. Solange jemand sich nicht darauf einlaesst, ist selten tiefere Erkenntnis moeglich. Es bleibt beim Umkreisen aus der Distanz (unerfuellt)?
        Obwohl viele Muslime berichten, ihnen waere „almasih eisaa“ im Traum erschienen … (https://www.amazon.de/Tr%C3%A4ume-Visionen-Muslime-erfahren-Geschichten/dp/3765542105 )?

        LG & einen schoenen Tag, Joerg

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      22. Menschen haben Angst vor dem Sterben und verdrängen es. Aber es heisst: “Jede Seele wird den Tod kosten. (…) Und das diesseitige Leben ist nur trügerischer Genuss.“ (Sure Al ‘Imran, 185) Es ist wichtig uns unserer eigenen Vergänglichkeit stets bewusst zu sein und des Todes zu gedenken, da er uns jederzeit erreichen kann. Eine Tabuisierung des Todes und seiner Thematisierung gibt es im Islam nicht. Es gibt aber auch viele Menschen, die ohne oder mit mangelndem Bewusstsein dessen durchs Leben gehen und mit großer Sicherheit Pläne für die Zukunft machen, so als ob sie sicher wären, dass sie dann noch am Leben sind. Unser Wort „Insallah“ sagt eigentlich schon aus, dass dies oder das passiert, wenn Gott will. Nicht wenn wir wollen. „Dies, weil Allah die Wahrheit ist und weil Er die Toten wieder lebendig macht und weil Er zu allem die Macht hat und weil die Stunde kommt, an der es keinen Zweifel gibt, und weil Allah (all) diejenigen auferwecken wird, die in den Gräbern sind.“ (Sure Al-Hadsch, 6-7)“Dieses irdische Leben ist nur Zerstreuung und Spiel. Die jenseitige Wohnstätte aber ist wahrlich das eigentliche Leben, wenn sie (es) nur wüssten!“ (Sure Al-Ankabut, 64) Wir gehören Allah, und zu Ihm kehren wir zurück – „Inna li’Llahi wa inna ilaihi radschi’un“ – heißt es im Qur’an. Dies wird von Muslimen auch oft ausgesprochen, wenn sie eine Todesnachricht erhalten. Man sagt dann in der Regel: „Möge Allah sich seiner (ihrer) erbarmen“. Wir sollten uns nicht der Illusion hingeben, dass wir jede Menge Zeit hätten und deshalb nicht im Hier und Jetzt handeln müssten. Es ist daher wichtig, den Tod stets vor Augen zu behalten und auch so zu leben. Wir sind in dieser Welt nur auf der Durchreise. Ich möchte noch anfügen: Ich muss niemanden davon überzeugen dass es so ist. Das wird so oder so jeder herausfinden. Sein eigenes Leben so zu leben dass man Gott nahe ist und ihm gefällt würde ich als das Wichtigste für einen gläubigen Menschen beschreiben. Und das hat nichts mit der christlichen Kritik “Werksgerechtigkeit” zu tun. Wer sein Leben nach Gott ausrichtet handelt automatisch anders als jemand der es nicht tut. Wir sind aber keine Richter darüber.

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      23. Ich teile die Ansicht von Blackwater und teilweise auch von Safiya, die einfach ihr eigenes Ding durchziehen. Aber auf einer Grundlage von alten gelebten Glauben. Damit kann ich klar kommen. Womit ich nicht klar komme sind die überheblichen Gestalten die sich in irgend welchen Religionen befinden und sich für etwas besseres halten. Warum eigentlich? Wenn manche regelrecht stolz darauf sind, sich zu irgend was zugehörig zu nennen und sich regelrecht in diesem „Vorrecht“ suhlen, dann sei darauf hingewiesen, dass Schweine schlaue Tiere sind. Sie wälzen sich nicht umsonst im Schlamm, sondern desinfizieren sich damit von Ungeziefer. In der Natur hat alles seinen Sinn. Es mag auch Sinn machen irgendwo “dabei” zu sein und dadurch keine Probleme mit Drogen, Gewalt, Saufen und anderen Angewohnheiten zu haben. Aber um den Preis, dass man dann im Dreck von erfundenen Menschengeboten liegt. Wasser predigen und Wein saufen ist schon immer das Merkmal mancher “besserer” Gruppen. Am besten ist es sich mit frischem Quellwasser zu duschen, wie durch manchen Artikel und viele Kommentare mir hier sehr klar wurde. Dafür danke ich euch!

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      24. Safiya hat meines Erachtens sehr gut und logisch argumentiert. Wenn Jesus Gott ist und Jesus 3 Tage lang tot war, hat dann Gott nicht 3 Tage existiert? Oder war Jesus dann bei Gott? Aber wenn jmd. bei Gott ist, dann sind es ja dennoch 2 Personen. Und welchen Sinn macht es als Jesus in Gethsemane betet? Math. 26:39 „Und er ging ein wenig weiter, warf sich auf sein Angesicht, betete und sprach: Mein Vater! Ist es möglich, so gehe dieser Kelch an mir vorüber; doch nicht wie ich will, sondern wie du willst!“* War das dann nur ein Selbstgespräch? Selbstgespräche führen ist nicht verkehrt und hilfreich, aber sagt man sich dann selbst auch „nicht wie ich will, sondern wie du willst!?
        Und nochmals zitiere ich die Vision des Stephanus in Apg. 7:55,56: Er aber, voll Heiligen Geistes, blickte zum Himmel empor und sah die Herrlichkeit Gottes, und Jesus zur Rechten Gottes stehen;
        56 und er sprach: Siehe, ich sehe den Himmel offen und den Sohn des Menschen zur Rechten Gottes stehen!
        Gott und zur rechten Jesus = 2 Personen. Wer sagt denn dass der Heilige Geist überhaupt eine Person ist? Gott hat einen Namen. Siehe 2. Mose 3:15 gem. FN der Schlachter Übersetzung z.Bsp (Der hebräische Name des Gottes Israels (in dieser Übersetzung mit HERR wiedergegeben; wahrscheinlich lautete er »Jahweh«) beruht auf dem hebr. Wort hawa = »sein / existieren«; von daher die Wendung »Ich bin, der ich bin«). Der Sohn, Menschensohn, König, Prophet -alles Titel- hat einen Namen: Jesus. Und der heilige Geist?? ……

        „Weil die Schriften es nahelegen, kann ich die Theorie der Dreieinigkeit als Konzept akzeptieren.“ Naja die Schriften könnten aber auch das Gegenteil nahelegen. Was ich persönlich nicht ganz nachvollziehen kann ist der Dogmatismus hinter diesen Aussagen. Versucht man hier eine Muslimin vom „Christentum“ zu überzeugen? Aber sie hat bereits eine Freundschaft zu Gott und liest die Bibel. Heb. 4:12
        Was will man denn mehr?
        Es sollte mehr Menschen geben die beide Schriften lesen: Bibel und den Koran.

        Welche Religion hatte nochmals Abraham?
        Gott ist größer als all das.

        *Ein Wort noch zu Sohn Gottes, weil hier viele Muslime mitlesen. Viele denken, dass Gott um einen Sohn zu haben eine Frau haben müsste, was sie als Blasphemie ansehen. Da Gott aber allmächtig ist braucht er keine Frau um ein Geschöpf zu erschaffen. So auch bei Adam,Eva und den Tieren. Vielleicht ist damit einfach nur das sehr enge Verhältnis zwischen Vater und Sohn gemeint, was man dann wieder zu der Zweieinigkeit deuten kann – wenn man will. Persönlich habe ich ja bereits Gründe angeführt warum ich das nicht glaube.

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      25. @Ebenfalls
        „Versucht man hier eine Muslimin vom „Christentum“ zu überzeugen?“

        Nein, das geht gar nicht. „Ueberzeugung“ traegt kaum hinter die „naechste Kurve“. Nur das persoenliche Erleben der Beziehung zu Jesus Christus traegt weiter. Dies ist eine Erfahrung, die nur versteht, wer sein Leben selber Jesus Christus weiht und so in einer Beziehung zu Gott zu leben versucht.
        Ohne diese Erfahrung umkreist du nur das Problem und kommst nicht weiter. Nur ausprobieren fuehrt zum Ziel. Ein einfaches Gebet kann der Anfang sein?

        Das ist schwer, weil der natuerliche Mensch selber „Gott“ sein will und sich nicht Gott unter Aufgabe seiner eigenen Kontrolle unterorden mag.
        Und es ist leicht, wenn man Jesus als guten Hirten, Retter, Erloeser, Freund, Bruder kennen lernt und merkt, dass die Abhaengigkeit von und zu Gott viel wertvoller ist als das Festhalten in letzter Instanz am eigenen Ego.
        In der taeglichen Beziehung (inneres Zwiegespraech, der Heilige Geist ist dem Glaubenden als Beistand in sein Herz gegeben; Sinnieren ueber die Schriften; Gemeinschaft der Glaeubigen) gelingt das dann mal besser mal schlechter.
        Man erlebt die eigene Unfaehigkeit und Begrenztheit und Wunsch nach Vergebung wird real.

        Im christlichen Glaube kommt dir Gott in Jesus Christus entgegen (ist die Bruecke zum Vater) durch die Moeglichkeit alle Schuld/Suende/Uebertretung durch die Annahme seines Opfers wegzunehmen, wenn man sich ehrlich darauf beruft und bereut.

        In allen anderen Religionen fehlt das. Da bleibt nur eigene Anstrengung und Ungewissheit. Viel Glueck dabei und Gnade von Gott!

        Nochmal: ich versuche keinen Menschen abzulehnen, zu bekehren, zu ueberzeugen!
        Das Gefuehl der Ablehnung kommt bei Dir allein, weil es fuer dich schwer aufloesbar ist, dass nicht „alle“ recht haben koennen. Nur eines kann stimmen!

        Ich kann gut damit leben, dass Menschen denken, dass ich auf „Wolke-7“ lebe. Kannst du es auch? Woher kommt dann bei dir Wut/Schmerz/Emotion bei meiner „christlichen Hochnaesigkeit“? Erforsche es!

        Obwohl Gott groesser ist. Vielleicht macht er bei Dir eine Ausnahme mit „Beziehung zu Jesus Christus als Bedingung“ so wie mit manchen? Reichen?:
        Matthaeus 19:
        24 Wiederum aber sage ich euch: Es ist leichter, dass ein Kamel durch ein Nadelöhr geht, als dass ein Reicher in das Reich Gottes hineinkommt.
        25 Als aber die Jünger es hörten, gerieten sie ganz außer sich und sagten: Wer kann dann gerettet werden?
        26 Jesus aber sah sie an und sprach zu ihnen: Bei Menschen ist dies unmöglich, bei Gott aber sind alle Dinge möglich.

        LG Joerg

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      26. Lieber Joerg,

        zunächst einmal möchte ich mich dafür entschuldigen, falls ich dir zu Nahe getreten bin.
        Grundsätzlich halte ich es lieber wie in Romer 12:18 beschrieben: Ist es möglich, soviel an euch liegt, so haltet mit allen Menschen Frieden.

        Und natürlich freue ich mich riesig für dich, dass Du mit Jesus auf Wolke 7 schwebst. Ehrlich, das ist doch toll! Und hat man mal etwas Gutes gefunden will man es auf jeden Fall weiter geben. Auch das ist toll.
        Ich persönlich lebe auch meinen Frieden mit Jesus UND vor Allem mit Gott. Aber übertragen lässt sich das nicht mit Gewalt. Und ja, das ist meine Wahrnehmung. Und Wahrnehmung ist immer subjektiv. Und man darf sich auch mal äußern ohne gleich gekreuzigt zu werden.

        Also nochmals sorry, wenn Du dich persönlich angegriffen gefühlt hast. War nicht so gemeint.

        Ein Gedanke zu guter letzt. Gehen wir mal davon aus dass Gott Jesus ist (was ich nicht glaube). Hat Abraham Gott Jesus als Menschensohn gekannt? Nein. Hat er die Kreuzigung und das Opfer erlebt ? …
        Und trotzdem wurde Abraham in den Schriften als Einziger Freund Gottes genannt. Jak. 2:23: 3 Und so erfüllte sich die Schrift, die spricht: »Abraham aber glaubte Gott, und das wurde ihm als Gerechtigkeit angerechnet«,[4] und er wurde ein Freund Gottes genannt.“ Er glaubte an Gott.
        Und wie viele Menschen aus dem AT glaubten an Gott? Haben diese alle keine Rettung, weil sie vor der Zeit als Gott als Jesus auf die Erde kam gelebt haben?

        Ich halte es lieber so wie von Safiya auch schon geschrieben (also doch nicht nur meine Wahrnehmen): Matth. 7:1,2 Richtet nicht, damit ihr nicht gerichtet werdet!
        2 Denn mit demselben Gericht, mit dem ihr richtet, werdet ihr gerichtet werden; und mit demselben Maß, mit dem ihr [anderen] zumesst, wird auch euch zugemessen werden.

        Weder Du noch ich entscheiden wer Rettung bekommt. Und das ist auch gut so.

        Ich wünsche Dir Gottes Segen und Alles Gute weiterhin.

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