Alternative Asset-Klasse: Forex

 

“The information you have is not the information you want. The information you want is not the information you need. The information you need is not the information you can obtain. The information you can obtain costs more than you want to pay.”

– Peter L. Bernstein, Against the Gods: The Remarkable Story of Risk

 

 

 

Passend zum dieses Jahr aufgelegten Phoenix FX© Programm auf monatlicher Basis möchte ich mit diesem Artikel möglichst übersichtlich alle notwendigen Informationen dazu veröffentlichen. Ich hoffe es bleiben keine Fragen übrig – falls doch ergänze ich die Antworten dazu in dem Artikel.

Der Vermögensaufbau bzw. die Geldanlage kann heute über verschiedene Arten erfolgen. Über Aktien, Fonds, ETFs, Anleihen oder P to P Kredite. Manche nutzen sogar Cryptowährungen. Jede Anlageklasse hat gemeinsam, dass sie Chancen und Risiken aufweist und gute und schlechte Phasen hat. Das ist beim Thema Forex/FX genauso.

Der Handel im Devisenmarkt hat einige unschlagbare Vorteile: Der Markt ist 24 Stunden an fünf Tagen in der Woche geöffnet, der Markt ist der liquideste, größte und schnellste Finanzmarktplatz der Welt und man muss sein Geld nicht aus der Hand geben, sondern kann auf seinem eigenen Handelskonto Handelssignale umsetzen. Solche Handelssignale sind u.a. die Phoenix FX© Signale.

Phoenix FX© ist simpel und einfach aufgebaut, so dass es jeder umsetzen kann. Da es Menschen gibt, die sich nicht durch den ganzen Artikel arbeiten werden, werde ich erst einmal im heute üblichen effizienten Punktestyle die wesentlichen Fragen durchgehen und erklären was FX Signale sind.

 

 

Was ist Phoenix FX© nicht und für wen ist es NICHT geeignet:

  • Menschen die schnell reich werden wollen. Dafür gibt es Bodo Schäfer und Bitcoin-Zockereien.
  • Menschen ohne Geduld. Vermögensaufbau dauert seine Zeit.
  • Menschen die denken nur Bausparverträge und Lebensversicherungen sind gute Geldanlagen.
  • Menschen die 100% risikoscheu Geld anlegen.
  • Menschen die kein Risikokapital haben. Jenseits von Tagesgeld sollte man nur Geld anlegen auf das man verzichten kann.
  • Menschen die ein Trading-Lernprogramm suchen.
  • Menschen die lieber rumzocken und den Kick brauchen.
  • Menschen die gerne im Sozialismus leben.
  • Menschen mit kognitiven Defiziten. (Es muss aber wirklich schlimm sein!)

 

 

Was ist Phoenix FX©? 

 

  • Phoenix FX© sind einfache, klare und planbare Forex Signale. Man gibt auf seinem eigenen Konto diese Signale ein und arbeitet mit seinem eigenen Geld.

 

…und für wen ist es geeignet?

  • Für Menschen die gerne etwas dazu lernen wollen.
  • Für Menschen die eine zusätzliche Assetklasse suchen.
  • Für Menschen die neben der passiven Geldanlage auch aktiv etwas tun möchten.
  • Für Menschen die etwas Risikokapital zur Verfügung haben.
  • Für Menschen die wissen, dass die Geldanlage mit Schwankungen des angelegten Kapitals verbunden ist.

 

 

 

Blackwater.live - Warum gibt es FX Signale?
Jung (unter 80), motiviert, neugierig und bereit ausgetretene Pfade zu verlassen? Willkommen im Jahr 2020 und bei Phoenix FX© !

Quelle: gettyimages/istockpictures

 

 

Warum gibt es FX Signale überhaupt?

Aus dem gleichen Grund warum es Autobauer, Hundezüchter, Handwerker und Frisöre auch gibt. Es wird ein fertiges Produkt oder eine Dienstleistung geliefert, so dass man nicht selbst die Arbeit machen muss. Ein ganz normaler Vorgang, in einer modernen arbeitsteiligen Gesellschaft.

FX Trading ist Analysearbeit und Recherche, Erfahrung (fachlich und psychologisch) und Fachwissen. Das kann man sich auch alles selbst aneignen. Damit verbunden ist viel Zeit, denn man muss eine gewisse Lernphase durchlaufen und je nachdem wie steil die Lernkurve ist, dauert dies dann länger oder weniger lang.

Wenn man FX Signale kauft, bezahlt man diese Arbeit und kann sofort in die Nutzung gehen. Das kann also großen Sinn ergeben. In Deutschland ist der Verkauf geistigen Eigentums traditionell immer etwas problematisch. Zum einen, weil viele Menschen für das Wissen und die Gedanken anderer ungern Geld bezahlen. Zum anderen, weil Geld für Informationen zu verlangen, im demokratischen Sozialismus oft kognitiv nicht verstanden wird. Ein Auto aus einer Fabrik darf gerne 70.000,00 Euro kosten aber wenn man mit Wissen und Geld arbeitet, sind das keine echten Werte. Wer so denkt, ist hier übrigens auch falsch.

Je nach Lebensumständen sollten diese FX Signale auch zu einem passen. Was ist zu beachten?

 

 

  • Zeitliche Umsetzung: Kommen die Signale zu planbaren Zeiten oder rund um die Uhr?
  • Aufwand: Muss ich jeden Tag mehr als 5-10 Minuten aufwenden? Wenn der Aufwand zu hoch ist, wird es schnell uninteressant.
  • Werden exakte Einstiegspunkte, Absicherungen und Zielkurse angegeben?
  • Wie hoch ist das Risiko insgesamt und für den einzelnen Trade? Hunderte offene Positionen, sind auch bei geringen Einzelrisiko eine enorme Gefahr.
  • Kann ich das ganze auf meinem eigenen Konto umsetzen oder gebe ich Geld aus der Hand?
  • Werden Fake-Strategien angewendet? Die klassische Martin-Gale Strategie führt bei Robotern regelmässig zu spektakulären Gewinnen –  und dann zum Crash und dem Totalverlust. (Wikilink)
  • Werden nur Pips gezählt? 1000 Pips im Monat sind schön, aber welcher prozentuale Ertrag steckt dahinter? Ein System bei dem 30 Pips etwa 2% sind, werden niemals 1000 Pips abfallen. Entscheidend ist prozentuales Wachstum, nicht nur die Pips.

 

 

Es gibt immer wieder Menschen in den Weiten des www, die auf Blackwater.live stoßen und völlig unrealistische Erwartungen haben. Inzwischen haben sich sogar Menschen an mich gewendet, die ihr ganzes Geld durch dubiose Methoden von selbst ernannten „Experten“ verloren haben. Der Kapitalmarkt ist kein Spielplatz oder Casino, egal ob es um FX, Bitcoin, Aktien oder was auch immer geht. Wer den Kapitalmarkt so sieht, mag mal eine Glückssträhne haben, wird aber am Ende verlieren. Eigentlich eine simple Wahrheit, die aber vehemment von u.a. den Anhängern von Martin-Gale-Systemen abgestritten wird.

 

Bildquelle: jeweilige öffentliche Instagram Profile 

WARNUNG: Wenn Anbieter auf Social Media oder ihrer Webseite Bilder von Häuser, teuren Autos und schönen Frauen zeigen, dann ist das ganze Erfahrungsgemäß 100% Fake. Man sollte es kaum glauben, aber immer wieder fallen Menschen darauf rein. Mir sind Fälle bekannt, wo hunderttausende Euros regelrecht verspielt wurden.

Klassische FX Signale sind realistisch, planbar und eher langweilig in der Umsetzung. Wer bis hier hin den Artikel gelesen und verstanden hat, wird entweder abspringen und weiter als Glücksritter unterwegs sein, oder aber jemand sein, für den das Thema passen kann. Seriöses FX Trading ist keine Geheimwissenschaft, sondern basiert auf Methode, Ausdauer und Erfahrung. Es gibt gute und schlechte Zeiten.

Achtung: FX Trading hat nichts mit Aktienhandel zu tun. Der Devisenmarkt ist ein grundsätzlich völlig anderer Markt. Es ist der größte Finanzmarkplatz der Welt und daher deutlich schwerer zu manipulieren. Es geht nicht um einen richtigen Tipp oder steigende Kurse, es geht nur um Reproduzierbarkeit von vielen einzelnen Ergebnissen. Es muss am Ende des Tages mehr gewonnen werden, als verloren wird. Das kann durch verschiedene Parameter erreicht werden.

 

 

Mini-Accounts

Mini-Accounts sind ein Thema, dass selten verstanden wird. Das merke ich immer wieder. Viele Menschen denken, man braucht 100.000,00 EUR und versucht damit seine 5% im Monat zu machen, was schöne 5.000,00 EUR vor Steuern sind. Wer mit so einer Summe startet, wird psychologisch daran zerbrechen. Denn eine der größten Hürden beim Trading ist die Psychologie: Angst und Gier.

Man muss sich an das Trading gewöhnen, idealerweise auch seine eigenen Emotionen beobachten.

Ein guter Einstieg sind viel kleinere Konten. Das hängt nun etwas von der eigenen Vermögensbilanz ab, aber je nachdem wie viel Risikokapital ich habe, macht es Sinn zwischen 2.000,00 EUR und maximal 10.000,00 EUR für eine Strategie einzusetzen. Es bleibt jedem seine eigene Verantwortung, jeder steht dem Risiko anders gegenüber. Aber ich will ein Beispiel machen.

Max A. ist 35 Jahre alt. Er ist mit der schönen Melanie G. verheiratet. Zusammen leben sie in einer eigenen Immobilie, haben 50.000,00 EUR auf der Seite. Sie sind eher risikoscheu und möchten maximal 20.000,00 EUR anlegen. Das ist ihr Risikokapital. Also legen sie 15.000,00 EUR in dem Vanguard All-World ETF nach diesem Modell an: HIER. Die verbleibenden 5.000,00 EUR möchten sie für das FX Trading nutzen. Vernünftig?

Ja, wenn: Sie diese Entscheidung gemeinsam getroffen haben und ein Verlust der 5.000,00 EUR nicht zum Ende der Ehe und zur Depression führt. Außerdem sollten sie bei dem in ETFs angelegten Geld mit Schwankungen von 50% rechnen. Immer. Jederzeit.

Also gehen wir mal davon aus, es passt alles soweit. Sie nutzen die FX Signale von Phoenix FX©. Pro Trade werden dort maximal 2% pro Trade riskiert. Das sind 100,00 Euro pro Trade. Wenn sich Max A. damit wohl fühlt, dann ok. Wenn nicht, sollte er entweder das Risiko weiter reduzieren oder aber die Account Größe halbieren.

 

Jetzt kommen wir zu dem Teil, bei dem die Passiv Anleger mich früher immer kreuzigen wollten, bis sie gemerkt haben, dass sie auch nicht „besser“ sind. Nein, Scherz beiseite. Man muss rechnen und Grundannahmen treffen. Die langfristigen durchschnittlichen 6% p.A. bei den Welt-ETFs sind auch eine Annahme für die Zukunft, die man einfach macht. Niemand weiss ob es in Zukunft auch klappt. Wer bei der ETF Anlage sagt, „ich lege kein Geld an weil ich nicht weiss ob das in Zukunft klappt“ wird wohl besser beim 0.00% Sparbuch bleiben. Beim FX Trading spricht man traditionell von Ergebnissen auf Monatsbasis. FX Trading ist doch dynamischer als die Aktienmärkte. Es gibt hier monatlich Schwankungen, so wie wir das von den Aktienmärkten auch kennen. Nehmen wir mal das FX Potential von 6% p.M. um kurz zu sehen, wohin sich das Ganze mit dem Zinseszins Effekt entwickeln kann:

 

Blackwater.live - Phoenix FX 1
Aus 5.000,00 Euro können 20.000,00 Euro in 2 Jahren werden.

 

 

Blackwater.live - Phoenix FX 2
Aus 5.000,00 Euro können fast 82.000,00 Euro in 4 Jahren werden.

 

Oder noch etwas konservativer gerechnet:

Blackwater.live - Phoenix FX 3
Aus 5.000,00 Euro können fast 33.000,00 Euro in 4 Jahren werden, wenn man die Rendite auf 4% p.M. absenkt.

 

Blackwater.live - Risikoanhebung 2.5%
Wird man etwas erfahrener mit dem Trading, kann man das Risiko pro Trade auf 2,5% anheben und erzielt 5% statt 4% p.M. Es erstaunt, wie sich das Ergebnis verändert.

 

Diese Rechnungen zeigen das Potential von FX Trading auf, wenn es planbar, strukturiert und nach Risiko gewichtet durchgeführt wird.

Es macht auch klar, dass es sinnvoller ist kleine Accounts hoch zu traden statt mit 100.000,00 EUR beispielsweise 5% im Monat erzielen zu wollen, ganz ohne Erfahrung, fachlich wie psychologisch. Der Klassiker ist der, dass man ständig mit kleineren Summen längerfristig größere erwirtschaftet und dann das Risiko wieder absenkt. Das ist ein uralter Trick mit Risiko umzugehen. Aber es ist die Art von Methode, nach der man im deutschen Internet lange suchen kann. Wieder trifft der alte Satz zu: „Stupid german money.“

Natürlich – es sollte eigentlich klar sein – gibt es keine lineare Entwicklung. Es gibt gute und schlechte Monate. Bei jedem Tradingstil. Eine typische Entwicklung sieht also nicht so aus:

 

+4% +4% +4% +4% +4% +4% +4% +4% +4% +4% +4% +4% = 48%

Sondern eher so:

+6% -6% -10% +10% +20% -10% +15% +1% +4% -8% +6% +20% = 48%

 

Dieses kleine Beispiel zeigt schon, warum die meisten Menschen die Einstiegshürde „Psyche“ bereits nicht überwinden werden sondern frustriert aufgeben werden. Mit der derzeitigen Krisenübung „Corona“ und jedem Aktiendepot sollte es eine gewisse Lernkurve geben, aber es ist eben doch verlockender auf irgendwelche Versprechen von schnellen Reichtum herein zu fallen, wie etwas Zeit und Willen selbst aufzubringen.

Der typische Jahresverlauf beim Trading erinnert an einen alten Börsenklassiker, auch wenn ich nochmal klar darauf verweisen will, das FX nicht die kleine Börse ist.

Kostolany lehrt uns: An der Börse ist zweimal zwei nicht vier, sondern fünf minus eins. Komm damit klar!

 

Blackwater.live - lebenslanges Lernen
Schlaflose Nächte? Dann bist Du entweder in der falschen Assetklasse unterwegs, gehst viel zu hohe Risiken ein (Einzelrisiko oder Gesamtkapital) oder es fehlt Dir noch Erfahrung und Wissen.

Quelle: gettyimages/istockpictures

 

Es gibt grundsätzlich zwei sinnvolle Möglichkeiten das Risiko zu gewichten oder anzupassen.

 

Variante 1, Risikoanpassung nach jedem Trade:

5.000,00 EUR Kontogröße. Positiver Trade am Donnerstag, +2%. = 5.100,00 EUR. Der nächste Trade basiert auf 5.100,00 EUR, Risiko 2%, 102,00 EUR.

Das fällt bei kleinen Accounts und 2% Risiko noch nicht stark ins Gewicht, ändert sich aber im Laufe der Zeit deutlich, sobald der Account andere Größen erreicht.

Variante 2, Risikoanpassung nach jedem Monat:

5.000,00 EUR Kontogröße. Durchtraden mit 2% Risiko pro Trade, den ganzen Monat. In dem Fall steigt das Risiko pro Trade ganz leicht bei einem sinkenden Kontostand, sinkt aber bei einem wachsenden Kontostand.

Der Aufwand ist minimal, die Risikoberechnung muss dann nur ein Mal im Monat durchgeführt werden.

 

 

Positionsgröße berechnen

Die Positionsgröße muss man nicht selbst berechnen oder irgendwelche psydowissenschaftliche Formeln eingeben, wie es marketingtechnisch clever auf get-rich-quick Seiten verkauft wird. Dafür gibt es genug Rechner im Web. Ich habe anbei mal einen Screenshot von so einem Rechner eingefügt, um die wichtigsten Parameter zu erklären:

 

Blackwater.live - Positionsgröße berechnen

  1. Die eigene Kontowährung. Hier wird bei den meisten Euro stehen. Aber man kann bei echten ECN Brokern natürlich auch USD, GBP, JPY, CHF usw. wählen. In der jetzigen Zeit haben viele Kunden von mir ein Zweitkonto in einer Fremdwährung, um sich gegen die Euro-Problematik abzusichern. Beliebt ist natürlich der Schweizer Franken. (CHF)
  2. Hier gibt man die Kontogröße ein. Bei den Einsteigern meist zwischen 2.000,00 EUR und 10.000,00 EUR.
  3. Hier wird das prozentuale Risiko pro Trade angegeben. In den meisten Fällen liegt dies bei 2% Risiko pro Trade.
  4. Stop-Loss in Pips. Dies ist der Punkteabstand vom Einstiegskurs zur Risikoabsicherung.(SL) Ich bin immer wieder erstaunt, wie wenig Menschen sich über die Risikoabsicherung Gedanken machen, obwohl sie beispielsweise Aktien besitzen.
  5. Das Handelspaar. Bei Phoenix FX© meistens GBP/USD. Eines der liquidesten Währungspärchen der Welt.
  6. Results 1: Die Geldsumme die dem Risikofaktor entspricht. (2% = 100,00 EUR)
  7. Results 2: Die Positionsgröße in USD.
  8. Results 3: Die Positionsgröße in Lot. Im Devisenmarkt spricht man immer von Lot. Ein Lot sind 100.000,00 USD.

 

 

Der Devisenmarkt wird grundsätzlich gehebelt gehandelt. Aber nicht mit irgendwelchen Papieren für Börsenbubies wie Optionsscheine, sondern mit Kontrakten. Die haben keine „Komplikationen“ wie Emittenten eigene Abrechnung, Emittenten-Risiko oder Restlaufzeiten. Da der Markt hochliquide ist und ein Tagesumsatz oft den Jahresumsatz der New Yorker Börse entspricht, haben wir einen extrem engen Spread bis mindestens zur zweiten Nachkommastelle. Für Neulinge ist das immer besonders spannend, da diese nur die eingeschränkten Handelszeiten und oft fehlende Liquidität von Aktienbörsen kennen. Wenn man dann im Devisenmarkt unterwegs ist merkt man erst einmal, was Liquidität wirklich bedeutet. Von der Ausführungsgeschwindigkeit will ich erst gar nicht sprechen.

 

Blackwater.live - Devisenmarkt FX
Der echte Devisenmarkt über ECN: Extrem hohe Liquidität, Spreads im Bereich von 0,01 Pips, eine Orderausführungsgeschwindigkeit vom im Schnitt 40 Millisekunden. Dagegen kommen einem die üblichen Aktien- und ETF Broker wie aus dem letzten Jahrhundert vor. Aber ich will fair sein, den Aktienmarkt kann man schwerlich mit dem Devisenmarkt vergleichen.

Quelle: Handel bei IC-Markets

 

Die nächsten Monate werde ich wieder öfter über das Thema FX schreiben und berichten, da Diversifikation beim Vermögensaufbau immer wichtiger wird. Der Vermögensaufbau mit MSCI-World ETFs bleibt der Klassiker, aber darüber hinaus macht es Sinn, auch offen für andere Anlageklassen und neuen Methoden zu sein. Das Problem ist nur, dass vor allem im deutschen Internet soviel Halbwahrheiten, Falschinformation und maßlose Übertreibungen im Bereich FX und Trading verbreitet werden, dass ich mit Blackwater.live unter anderem dagegen etwas tun möchte, so wie ich es im Bereich Bankvertrieb auch schon getan habe. Aufklärung ist bitter nötig.

 

 

 

Phoenix FX©

Mit Phoenix FX© ist dieses Jahr eine Signal Variante live gegangen, die nochmal einfacher umzusetzen ist, als es bisher der Fall war. Das ganze System basiert auf Volatilität und dem Ausbruchshandel aus dem täglichen Trendkanal eines der wichtigsten und liquidesten Währungspärchens der Welt, dem GBPUSD. Die Umsetzung von zwei Orders am Tag dauert nur 5 Minuten und ist durch das morgendliche feste Zeitfenster perfekt für die Tagesplanung. Fachliches Vorwissen ist nicht erforderlich, jeder kann das umsetzen. Es gibt sehr junge Kunden, im Alter von Anfang 20 mit einer ganz klassischen kaufmännischen Ausbildung bis hin zu Juristen und Medizinern. Männer und Frauen. Alle denkbaren Lebensumstände. Daher kann ich mit Sicherheit sagen, dass es jeder kann.

Die Voraussetzung die man mitbringen sollte, sind vor ein paar Tagen von einem Kunden in einer Mail sehr gut auf den Punkt gebracht worden:

 

Mind setting, Emotionale Distanzierung – Offen für Neues, Geld ist Risikokapital und keine Emotionen hängen daran, sture tägliche Umsetzung.

Ganz wichtig: „Set and forget“ bedeutet auch „set and forget.“ Wer dauernd in seinen Account schaut, torpediert langfristig seinen eigenen Erfolg. Signale gibt man ein Mal am Tag ein und fertig.

Fokussierung, Wille – wer keinen Vermögensaufbau betreiben will, wird es auch nicht schaffen sondern lieber sein Geld „zum Fenster“ rauswerfen. Warum für Information Geld bezahlen, wenn man davon auch essen gehen kann? Ist in Ordnung, aber dann auch nicht wundern, wenn man nichts auf der hohen Kante hat.

Geduld, Ausdauer und Disziplin – Ungeduld ist an den Kapitalmärkten grundsätzlich ein ganz schlechter Ratgeber. Das sehen wir bei den Aktienmärkten gerade auch wieder sehr deutlich. Ohne Disziplin (monatliches Sparen oder jeden morgen ein paar Minuten die Signale eingeben) wird man nie sein Ziel erreichen.

 

 

Man kann strukturiert und einfach Vermögen mit FX aufbauen und hat neben den ETFs eine weitere Assetklasse. Der Ertrag liegt im Bereich von 1-5% im Monat im Schnitt, es hängt natürlich von dem eigenen Risikofaktor ab. (Risiko pro Trade) und der Kontogröße, da ich bei größeren Konten eher ein geringeres Risiko pro Trade empfehle. Die meisten Kunden arbeiten mit 2.000,00 bis 10.000,00 Euro. Hier kann man durchaus das Ganze nochmal aufteilen und den größeren Betrag mit maximal 2% Risiko pro Trade handeln und einen kleinen Betrag mit etwas mehr.

Einige Kunden mit Handelskonten von mehr als 50.000,00 Euro traden nach eigener Aussage mit 0,5 – 1,0 % Risiko pro Trade. Da dies dann 250,00 bis 500,00 Euro pro Trade entspricht, macht es psychologisch grossen Sinn, hier ein niedrigeres prozentuales Risiko zu nutzen. Denn nichts ist beim Trading schlimmer, als sich damit nicht wohl zu fühlen. Das führt zu Frust und Resignation.

 

Kommen wir – mit etwas Humor -nochmal zur wichtigsten Frage beim Thema FX/Forex im deutschsprachigen Internet. Sie wird immer häufiger gegoogelt und ist nur von der Frage, ob man mit Bitcoin reich werden kann, überflügelt.

Kann man mit Forex reich werden? Ja, so wie mit ETFs auch. Oder sogar mit Sparkonten. Das zeigt folgende Grafik eindeutig!

 

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Reich werden kann man auch mit Zinsen und Sparkonten. Man muss nur eine Bank finden, die 5% p.A. zahlt und das Geld dort 190 Jahre anlegen.

Quelle: gekaufte Lizenz bei Dilbert.com

 

„Reich werden“ ist so ein typischer RTL-Sat1-Trivialbegriff. Was heisst reich? Im Verhältnis zu wem und in welchem Teil der Erde?

Wenn man für sich sagt, ich möchte Summe X in Y Jahren haben, dann kann man langsam anfangen zu rechnen, Anlagen vergleichen, Chancen und Risiken abwägen und seinen Startpunkt setzen. Und irgendwo braucht es natürlich eine Renditeannahme, so wie die berühmten 6% p.A. bei den ETFs. Forex ist ein anderer Ansatz, hat auch gute und schlechte Phasen und Chancen und Risiken. Die Rendite liegt allgemein höher, wenn man es mit dem Aktienmarkt vergleicht. Aber der Vergleich – wird gerne von neuen Lesern gemacht – ist eigentlich falsch. Denn es geht eben nicht um nur steigende Kurse, nicht um heisse Tipps und Geheimnisse und irgendwelche vermeintlichen Informationsvorsprünge. Sondern es geht um die bereits genannten Eigenschaften tun Verbindung mit einer Strategie. Diese Vorraussetzungen sind für die meisten schwer genug zu erfüllen und genau aus dem Grund ist die Realität die, dass die meisten privaten Anlegen nicht erfolgreich sind.

 

Der Großteil der privaten Trader verliert weil:

  • Handelt mit Geld das er/sie/es nicht verlieren darf.
  • Hat kein Risikomanagement.
  • Angestellten Mindset.
  • Hat einen Signal Service, der nicht umsetzbar ist.
  • Hat einen Signal Service, der eher Märchenschloss ist.
  • Social Trading (hier sind es gleich mehrere Faktoren, die zum Ende führen)
  • Hat einen Bucket-Shop Broker. (extrem wichtiger Punkt, wird selten verstanden)

 

Das muss alles nicht sein.

 

Die kommenden Jahre wird es immer wichtiger werden verschiedene Asset-Klassen zu nutzen, Geld zu sparen und offen für neues zu sein. Es gibt eine Menge Gründe dafür, der den ich heute aber anführen möchte ist vor allem die Altersarmut.

Denn die fetten Jahre sind vorbei, die nachfolgenden Rentnergenerationen werden es nicht mehr so gut haben, wie die jetzige. Und selbst bei denen gibt es viele Menschen, die von der Grundsicherung leben. Viele Menschen im Alter zwischen 25-35 Jahren leben heute einfach in den Tag hinein und denken, die Rente wird schon reichen. Alles wird gut. Das wird es aber nicht.

Folgenden Link habe ich auf einem befreundeten Blog entdeckt. Er führt zu einer Studie der deutschen Finanzaufsicht über das Thema Finanzkompetenz der Deutschen. Die Ergebnisse sind erschreckend:

 

  • Ein Fünftel der Erwachsenen beantworten alle Finanzwissensfragen zu Inflation, Zinseszins oder Risikostreuung richtig. Männer schneiden in Teilen etwas besser ab als Frauen.
  • Die Mehrheit der Verbraucherinnen und Verbraucher agiert in finanziellen Angelegenheiten vorsichtig, zukunftsorientiert und meidet Risiken. Bei den Sparern ist das Spar- oder Girokonto besonders beliebt. Kryptotoken haben derzeit keine Relevanz für Verbraucher. Der Großteil der Menschen sorgt mit einer privaten oder betrieblichen Altersvorsorge oder Kapitalanlagen für das Alter vor.

 

 

Alleine diese beiden Auszüge daraus zeigen, die Mehrheit hat keine Ahnung von dem Thema Geld. Ich will die Ergebnisse der Studie heute nicht weiter kommentieren, das ist genug Stoff für einen eigenen Artikel. Es wird einfach Zeit an der Zukunft jetzt zu bauen, wenn man eine haben will!

 

 

„Wenn ich die Leute gefragt hätte, was sie wollen, hätten sie gesagt: „Schnellere Pferde!““

– Henry Ford

33 Kommentare zu „Alternative Asset-Klasse: Forex

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  1. Seit März dabei und zufrieden. Lässt sich einfach in den Tag integrieren. Das hatte ich vorher so nicht und musste den ganzen Tag auf mein Handy schauen … nicht gut. Sonst gibt’s nicht viel zu sagen, keep it simple.

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  2. Mein Feedback soweit: Die Signale sind sehr schnell eingegeben, 2 Minuten bei mir um ca. 7:15 Uhr. Ich habe den ganzen Tag meine Ruhe. Das Risiko ist sehr niedrig, keine Position ist über Nacht offen, über das Wochenende auch nicht. Swapkosten fallen daher auch keine an. (Grosser Vorteil ggü. anderen!) GBPUSD hat einen sehr engen Spread, perfektes Paar dafür. Kann das jeder unsetzen? 90% der Leute die ich kenne könnten ist, aber die lieben Tagesgeld😂 und sind zu zauderig.

    PS: Der Kontakt zu Blackwater ist sehr nett und er antwortet innerhalb von 1-2 Tagen oder gibt zumindest eine kurze Rückmeldung. Netter Zeitgenosse.

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  3. Sehr interessant, bin kurz davor einzusteigen… 🙂
    Muss jetzt aber nochmal blöd fragen: Kann es passieren, dass man mehr als seinen Einsatz verliert und nachschießen muss, oder gibt es sowas bei FX nicht?

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    1. Hallo Sebastian, das gibt es bei uns nicht, da wir das Risiko auf einen kleinen Prozentsatz begrenzen. Sowohl das einzelne Risiko, als auch das Gesamtrisiko.

      Was Du meinst kann aber grundsätzlich passieren, wenn Leute den Hebel des Kontos voll in Anspruch nehmen und beispielsweise 100.000,00 Euro mit einem 1.000,00 Euro Konto bewegen. Das ist nicht so selten wie man denkt, manche Anbieter nutzen viel zu hohe Hebel um dann kurzfristig hohe zweistelligen Ergebnisse zu produzieren. So ein extrem unverantwortliches Vorgehen unterstützen wir nicht.

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    2. Der Einsatz wird per Stopkurs begrenzt. Das empfohlene Risiko beträgt üblicherweise 2%. Bei einem 5.000€ Depot wären das 100€. Man müsste also 50 mal hintereinander „verlieren“ um das Depot auf Null zu fahren.
      Eine weitere Risikominimierung ist, dass die Trades jeden Abend geschlossen werden. So Dinge, wie Kurssprünge übers Wochenende (die über den eigentlichen Stopkurs hinaus gehen) gibt es bei PhoenixFX nicht.

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    1. Du brauchst einen echten Devisen Broker Deiner Wahl. Oder Du nimmst den gleichen wie wir, bleibt ganz Dir überlassen. Wichtig ist es aber, dass es ein echter ECN Broker ist. Viele sind bei irgendwelchen Werbebuden durch andere Blogs gelangt und haben den Broker selbst als Counterparty, mit bekannten Ausgang.

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  4. @Presskoppweg: Die Aufteilung mit dem kleinen und grossen Account sehe ich als Psycho-Vorteil. Oder man schafft die Basis Stufe aus dem PDF, dat stimmt schon. Für mich finde ich die Aufteilung gut um auch etwas über mich selbst und meine Risikotoleranz zu lernen.

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    1. Für mich sieht das eher nach dem Sieg von Bauch über Kopf aus.
      Der Kopf rechnet vor, dass es 1,5% Risiko auf 12k sind, aber der Bauch fühlt sich besser, wenn diese Position asymetrisch aufgeteilt wird.
      Jeder wie er mag, ich als Kopfmensch überlasse nur ungern dem Bauch die Hoheit über meine Finanzen.

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  5. Die Idee FX zu handeln hatte ich schon länger, ich wusste aber nicht wo ich anfangen soll. Die Angebote sind so unübersichtlich viele oder schwer zeitlich umzusetzen. Manche Anbieter schicken rund um die Uhr Signale und bei dem Risikomanagement bleibt man sich selbst überlassen. Hier fühle ich mich sehr gut aufgehoben. Verbesserungsvorschlag: Noch eine Art längerfristiger Trades wären gut. Aber nur meine 5 Cent.

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  6. Wir alle geben hoffentlich dem Kaiser, was des Kaisers ist (= erklären brav die Gewinne gegenüber dem Finanzamt).
    Hier gibt es bald einen Vorteil für FOREX gegenüber sonstigen Tradereien (CFD, Termingeschäften…): Bei letzteren darf man ab 2021 unterjährige Verluste nur noch bis zu 10.000€ mit Gewinnen verrechnen. https://finanzmarktwelt.de/steuern-der-grosse-skandal-zu-lasten-der-privatanleger-154265/
    Reiner FOREX-Handel ist davon NICHT betroffen https://finanzmarktwelt.de/steuer-horror-forex-trader-aufgepasst-finanzministerium-hat-uns-geantwortet-154905/

    Weil der mögliche Gewinn/Verlust pro Trade (im .pdf falsch und) hier im Text nicht angegeben ist: Man riskiert (aktuell) pro Trade 30 pips Verlust. Man kann pro Trade 32 pips Gewinn erzielen. Hat z.B. 5 mal gewonnen und 5 mal verloren, so hat man trotzdem (ganz grob gesehen) die Gebühren des Brokers raus und der Depotstand ist gleich geblieben.
    Die 30/32 skaliert man nach Risikoappetit und Kontogröße z.B. auf 90€/96€ oder 150€/160€. Das ist nur der kleine Dreisatz aus der Sekundarstufe 1, aber man kann auch einen „position size calculator“ verwenden.

    Worin ich keinrlei Sinn erkennen kann, ist die Sache mit dem Depot splitten. Wenn ich 1% Risiko bei meinem 10k Depot trade und zusätzlich 4% Risiko bei meinem 2k Depot eingehe, dann riskiere ich aufs Gesamtdepot von 12k eben 1,5% pro Trade. Warum sollte man zweimal Ordergebühren zahlen, warum sich zweimal morgens und abends anmelden und zweimal die Daten eingeben? Das ist entweder Beschäftigungstherapie oder man hat in Sekundarstufe 1 gefehlt.

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    1. Die Verlustverrechnung ist eine Unverschämtheit. Ich bin sehr zufrieden mit Blackwater.live und vor allem mit dem Broker IC, der hier genutzt wird, (muss niemand, ist nur ein Tipp). Denn dort gibt es einfach ein steuerliches Jahresendergebnis. Wenn man bei einem deutschen Broker wäre würden Gewinne und Verluste anfallen und ich könnte diese eventuell (siehe Gesetzeslage 21) nicht mal gegenrechnen. Der deutsche Bürger soll wohl ausgepresst werden. Na toll.

      Die Globalisierung hat endlich mal Vorteile, man muss sich das nicht geben, was man bei deutschen Instituten angeboten bekommt. Siehe auch die anderen Themen hier… Konten, Karten…

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      1. Das Jahresergebnisaufstellung eines Auslandsbrokers schützt nicht davor, dass ein eifriger Finanzbeamter einen Nachweis über jeden einzelnen Trade sehen will. Das mag unwahrscheinlich sein, aber man sollte im Hinterkopf behalten, dass es bei jeder Steuererklärung passieren kann.
        Bei reinem Devisenhandel ist die steuerliche Verrechnung weiterhin möglich, das könnte sogar bei deutschen Brokern klappen.

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    2. Bei Forex muss man ins Detail gucken.
      Handelst du Forex direkt, also tauschst EUR gegen USD dann unterliegen die Gewinne nicht der Abgeltungssteuer sondern den persönlichen Steuersatz.

      Hier noch ein paar Infos: https://www.forexhandel.org/forex-steuern

      Interessant wäre eine Übersicht, was ich bei einem Broker wirklich handel. CFD oder Cash?

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  7. Ich gehöre zu den Deutschen, die gerne etwas neues austesten und damit nicht zu der Gruppe aus der Bafin Studie.😂 Wenn im Geschäft über Aktien fachgesimpelt wird, kann ich mir das Grinsen nicht verkneifen, aber der Gentleman schweigt und geniesst. Nur ein Mal wurde ich gefragt wie ich mein Geld anlege. Darauf sagte ich passiv und mit ETFs und aktiv mit FX. Bei den ETF wussten einige noch etwas anzufangen, bei FX …😳😳😳🤔😵 Ein tolles Gefühl. Aktien kann jeder… zumindest bis Corona.😂 Allerdings steigen die Kurse wieder kräftig und paar Bloggerfuzzies werden schreiben, sie hätte ne Krise überlebt. 😂

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  8. Wer zu bequem ist sich wenigstens ein paar Stunden mal mit seiner Rente, seiner Vermögensplanung oder seiner Zukunft auseinander zu setzen, der bleibt auf dem Sofa und besser beim Girokonto. Dazu passt auch der Bafin Link.

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  9. Eigentlich habe ich diese Seite gefunden, weil ich eine Alternative zum ETF Sparen suchte. ETFs bespare ich seit etwa drei Jahren, ich habe mit 26 angefangen. Ich möchte mich einfach noch breiter aufstellen und nicht alle Eier in einen Korb legen. Corona hat das für mich irgendwie bestätigt, FX lief ganz gut als die Aktien eingebrochen sind. An der Stelle bleibt mir heute nur eines zu sagen: Danke für den geilen Blog und den super Service!

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  10. Grundsätzlich finde ich das Thema sehr interessant, habe allerdings eine Frage zu den Signalzeiten.
    Hab ich das richtig verstanden, dass die Signale zu einer bestimmten Uhrzeit (welche?) kommen und dann von mir Zeitnah (von welchem Zeitrahmen sprechen wir hier) umgesetzt werden müssen? Ich frag deshalb, weil ich oft täglich wechselnde Arbeitszeiten habe.

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    1. Hallo Johannes, die Signale kommen morgens kurz vor 7:30 Uhr, von Mo-Do. Es gibt Tage, da können wir sie schon Abends um 22 Uhr platzieren, dann entfällt das morgens natürlich. Die Eingabe ist eine Sache von 2 Minuten, wenn man es paar Mal gemacht hat. Wenn man danach mit dem Arbeitsalltag beschäftigt ist, ist es sogar sehr gut. Denn damit vermeidet man den grossen Fehler, dass man tagsüber reinschaut. Sie sollten möglichst gleich eingegeben werden. Da es aber immer Stop-Sell oder Stop-Buy Signale sind, werden die Trades meist erst einige Zeit später eröffnet und bis dahin liegt die Order passiv im Markt.

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    2. Zeitnah würde ich im Bereich von 5-10 Min definieren. Der Nachteil der Signale ist, dass man viel Disziplin braucht diese immer einzugeben und nichts auslassen sollte. Kann man die Disziplin aufbringen und langfristig dabei sein, bekommt man das mit einer guten Rendite entlohnt. Persönlich finde ich, dass Fx auch einiges spannender als die Aktienmärkte ist.

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  11. Ich freue mich etwas Neues ausprobiert zu haben. Aber ich muss warnen: Hat man damit einmal angefangen, kommt man nicht mehr davon los. FX ist ein sehr spannendes Thema und es erstaunt mich, wie wenig die Leute darüber wissen, selbst unter erfahrenen Anlegern. Diese Seite war mein Einstieg dazu, ich arbeite mich selbst tiefer rein. Ohne Englisch ist es nicht ganz einfach. Danke für alles!

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  12. Die Mini-Accounts sind eine sehr gute Idee zur Eingewöhnung. Nach einigen Monaten gewöhnt man sich emotional an das Trading und kann sich langsam steigern. Ich nutze zwei 10K Accounts. Ab 10K macht es für mich richtig Sinn. Zum einen wegen der Steuer und zum anderen wegen den Kosten. Je stärker die Accounts wachsen, desto interessanter wird es. Die Einstiegshürde sehe ich also nicht nur bei den Emotionen/der Psyche. Es braucht etwas Zeit und ergibt erst später echten Mehrwert und damit Sinn.

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    1. Durch Selbstdisziplin. Wie immer im Leben. Aus reiner Lebenserfahrung wage ich mal zu behaupten, dass dies einer der wichtigsten Faktoren ist, der die Erfolgreichen von den Erfolglosen trennt. Nicht nur bei der Geldanlage. Zum Praktischen: Ich schaue mir weder Aktienkurse noch FX Kurse tagsüber irgendwo an, sondern bin auf meinen Arbeitsalltag fokussiert.

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  13. Ich finde die Umsetzung auch recht easy, alles ist gut erklärt soweit. Schwer fällt mir “set and forget”, die Versuchung rein zu schauen ist gross. Ich gebe zu, dadurch macht man sich die Sache sehr schwer und erlebt ein Wechselbad der Gefühle. Langfristig kann man nur durchhalten, wenn man nicht rein sieht. Das nehme ich nach Corona aber auch für mein Depot als Vorsatz mit. Fast hätte ich verkauft. Fast.

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  14. Hallo BW,

    ich bin wirklich gespannt auf mehr. Ich habe allerdings direkt eine kritische Frage:
    Was unterscheidet FX und den Aktienmarkt, sodass bei FX eine aktive Strategie (aka. „Stock“picking und Markettiming) funktionieren?

    VG
    Thomas

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    1. Hallo Thomas, man könnte ganz platt schon mal antworten, dass es bei FX gar keine passive Strategie gibt. Aktien werden heute zum grossen Teil durch Liquidität von den Zentralbanken getrieben, profitable Unternehmen mit Zukunfts fähigen Geschäftsmodellen haben langfristig logischerweise natürlich stärker steigende Kurse. Aber die Liquiditätssteuerung bleibt im Vordergrund, sieht man gerade in der EU derzeit ganz gut. FX kennt ja kein „Stockpicking“ in dem Sinne, ein Währungspaar wird aufgrund von Volatilität gewählt. Die sollte möglichst hoch sein, die beiden Währungen in dem Paar so liquide wie möglich. Dann kann man sich mit passenden Strategien beschäftigen wie z.B. Ausbruch- Trendfolge – Swingtrading. Aber es geht nie um einen einzelnen Trade oder „Recht haben“, sondern um die Summe vieler einzelner Trades. Insofern ist das eine Art Diversifikation, analog wie bei den Aktien es besser ist den MSCI Worlds zu kaufen statt BMW und VW. Aber nochmals grundsätzlich: Es gibt keine passive- oder Value FX Strategie. Der Markt ist etwas völlig anderes wie der Aktienmarkt. Die Kombination von passiven Geldanlegen bei Aktien und aktiven Handeln bei FX ist sehe ausgewogen und da ist dadurch für jeden etwas dabei. Deine Frage taucht immer wieder auf, da Aktionäre versuchen das Aktionärswissen auf andere Finanzmarktplätze zu übertragen.

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      1. Das ist mir grundsätzlich alles klar.
        Ich frage mal anders: Der Aktienmarkt ist bis auf den grundlegend positiven Trend ein Nullsummenspiel. Das aktiv nicht funktioniert ist durch wissenschaftliche Studien (Fama/French) belegt. Wie lässt sich das gedanklich auf FX und hier insbesondere auf Phoenix übertragen? Oder ganz böse: warum sollte das System anders/besser sein, als Martin-Gale? Was ist die wissenschaftliche Basis? Woher kommt die Outperformance gegenüber dem Markt?

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      2. Ich weiss was du meinst Thomas, aber ich tendiere nicht mehr dazu zu sagen, dass der Aktienmarkt per Definition seit dem Scheitern von Bretton-Woods in den frühen 70er Jahren ein Nullsummenspiel ist. Der Markt wird seit damals massiv durch die steigende Geldmenge getrieben und in den letzten 10 Jahren (von diesem Jahr will ich erst gar nicht anfangen!!!) ist das glasklar, wenn man sich die Geldmengenausweitung und die Kurse anschaut. Hier werden also nicht welche ärmer und einige wenige reicher, hier werden sehr viele Leute “reicher”, was inzwischen ganz gut dokumentiert ist. (Davon am wenigsten die Deutschen, hängt vielleicht auch mit der BaFin Studie zusammen)

        Eine Outperformance ggü. dem Markt gibt es bei FX nicht, da es eben kein Markt ist der nur Wachstum oder Stagnation kennt, sondern die verhältnismässige Stärke- oder Schwäche zwischen den Volkswirtschaften anzeigt. Man könnte – was ein Vergleich von Äpfeln mit Birnen ist – die Outperformance ggü dem Aktienmarkt aufzeigen. Aber das ist natürlich auch nicht immer so. 2019 traf das auf kaum eine Strategie zu.

        Die Liquidität wird permanent erhöht, täglich ändert sich damit die relative Stärke oder Schwäche der Währungen zueinander. Man schneidet sich immer kleine Scheibchen aus dem dauernd wachsenden Kuchen heraus, so würde ich es beschreiben. FX läuft auf unterschiedlichen Zeiteinheiten, daher u.a. auch mehrere Strategien. Strategien auf Wochenbasis oder Tagesbasis geben kurzfristigeren Modellen mal Geld ab oder bekommen welches, weil langfristige und kurzfristige Erwartungen nicht die selben sind.

        Aber sowohl zum Aktienmarkt als auch zu allen anderen Finanzmärkten muss ich eines klar sagen: Es gäbe keine Handelshäuser, Investmentbanken und keinen Eigenhandel von Banken, wenn durch Trading kein Geld verdient werden würde. Nur sehe ich bei FX den Vorteil der (1)Anonymität durch die schiere (2)Grösse des Marktes und dadurch, dass es (3)keine zentralen Börsen gibt. ECN ist heute das Internet! Ein unschlagbarer Vorteil! Phoenix FX ist keine “Eier legende Wollmilchsau”, alles hat seine Vor- und Nachteile. Wie immer im Leben. Komisch wird es, wenn alles nur toll und angeblich ohne Risiko ist. Aber ich glaube mit dem Artikel wird klar, so etwas behaupte ich nicht. Nirgendwo auf der Seite.

        PS: Martin-Gale ist ein Sonderfall, daher auch der Link von mir. Das wird sehr oft bei Robots und Social-Trading angewendet oder eben bei Spielsüchtigen im Casino. Ich bin selbst sehr überrascht, dass diese Strategie heute noch genutzt wird und so viele daran glauben. Derzeit ist ein häufiger Einsatz davon auch bei Bitcoin zu sehen.

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