“Kollektive Intelligenz, auch Gruppen- oder Schwarmintelligenz genannt, ist ein emergentes Phänomen, bei dem Gruppen von Individuen durch Zusammenarbeit, unabhängig von der Intelligenz der einzelnen Mitglieder, intelligente Entscheidungen treffen können. (…) “

Quelle: Wikipedia

 

 

 

 

Herbert Zinsfuchs* und seine Frau Klara Pelzmantel* sind nach eigener Wahrnehmung ganz schlaue Sparer aus dem 1950er Jahrgang und halten sich für gut informiert. Vor allem durch ihre Hausbank und die bunten Fondswerbeheftchen, sowie die Euro am Sonntag, bekommen sie exklusive Informationen – als gute Bankkunden natürlich kostenlos. Eine spannende Woche liegt hinter ihnen. Die Hauptversammlung von gleich zwei Daxunternehmen hat statt gefunden. An diesen Tagen spart man richtig viel Geld, da man sich die belegten Brötchen einpacken lassen kann und dann direkt den Rest der Woche davon isst. Herbert findet zwar, dass es früher reichhaltiger zu essen gab, aber besser als nichts. Den Vorschlag zur Erweiterung des kostenlosen Buffets hat er schon gemacht. Und im Vergleich zu seinem Stammlokal, wo es Schnitzel mit Pommes für 6,50 Euro mit einer Cola gibt, spart man eben die 6,50 Euro. Die gehen für das Parkticket drauf, was man gewisslich auch für den Besuch der Hauptversammlung braucht. Und der Besuch der Hauptversammlung ist wichtig, trifft man dort doch andere Rentner und kann sich gegenseitig beglückwünschen, dass man durch viele Jahrzehnte mit Zinssätzen zwischen 4 und 10 Prozent p.A. fast risikolos zu Vermögen gekommen ist. Aber daran lag es freilich nicht, sondern natürlich an der eigenen Cleverness. Die Aktien kaufte man erst später. Nur Dax Unternehmen, die kennt man. Deutsche Wertarbeit. So wie die Mercedes E-Klasse von Herbert. Dass weder die Aktienmehrheit bei den DAX Konzernen in deutscher Hand ist, noch mehrheitlich deutsche Hände das Auto von Herbert zusammen gebaut haben, das blendet er aus. Oder er weiss es nicht. Herbert fühlt sich – auch wenn er es nicht ausspricht – als genetisch überlegener Anleger und Geldgeber für andere EU Staaten. Denn “wir” – da sieht sich Herbert dabei – finanzieren “die” alle mit. Und weil “die” nichts arbeiten und es zu nichts bringen, müssen “wir” die bezahlen. Was passieren würde, wenn “die” keine deutschen Produkte mehr kaufen… das ist nichts was Herbert versteht. Auch nicht in der Gruppe mit Gleichgesinnten.

 

Sabrina* ist 30, eine quirlige junge Frau mit Angestelltenjob in einem großen Pharmakonzern. Ihre Bankgeschäfte erledigt sie bei der Spasskass, wo sie sich die Kontoauszüge zuschicken lässt, da sie zum selbst ausdrucken aus zeitlichen Gründen nicht mehr vorbeikommen kann. Neuen Herangehensweisen und technischen Veränderungen steht sie grundsätzlich kritisch gegenüber, weil früher war alles gut (sagen Mama und Papa) und heute eben nur so ungewiss, wie ein schlechter Schwangerschaftstest. Vor allem wenn es um Geld geht. Da man bei der Spasskass nun seit 2020 auch mit seinem Handy bezahlen kann – in Verbindung mit der Girocard – wurde das Sabrina von ihrem drei Zentner Spasskass-Verkäufer empfohlen. Sie hat lange überlegt und konnte viele Nächte nicht schlafen. Was wenn Kriminelle darauf Zugriff bekommen? Was wenn der CIA meine Daten bekommt? hui, hui, hui, ich frag am besten meine WhatsApp Joga Gruppe mal dazu. Dumm nur, dass in dieser Gruppe auch nur Leute sind, die eher nicht zum wirtschaftlichen und intellektuellen Fortschritt Deutschlands in Zukunft beitragen werden. Das Ergebnis fällt eindeutig aus: Nur Bares ist Wahres.

 

Arno* ist 25 Jahre alt und Berufseinsteiger. Er möchte gerne für das Alter vorsorgen. Seine Eltern und so gut wie alle Bekannte empfehlen ihm einen Riestervertrag, weil man da so toll gefördert wird. Und staatliche Garantien hören sich doch sehr gut an. Und dann noch Steuerrückerstattungen. Er sucht etwas im Internet und findet einen bösen Artikel auf Blackwater.live, wo der Riester schlecht gemacht wird. Jetzt schliesst er erst recht einen ab. Bei Fair(r) Riester. Die machen das mit ETFs und so und dann klappt es ganz sicher. Tut es nicht –  Corona lässt grüssen. Jetzt googelt Arno auf seinem Smartphone ganz viel und findet schliesslich eine Crypto-Trading-App. Damit hat Dieter Bohlen Millionen gemacht, so heisst es dort. Arno wird sein Geld nicht mehr wieder sehen, nachdem er es zu einer Broker – Bude in Malawi transferiert hat. Ab da hält er das alles für böse kapitalistische Spekulation. Aktien, ETFs und ähnliches sollte man verbieten. Alles das gleiche. Und nur die Reichen verdienen.

 

 

*alle Namen wurden geändert

Diese drei Beispiele sind inspiriert von der BaFin Studie, die ich am Ende des letzten Artikels bereits erwähnt habe. Beim Nachdenken darüber habe ich mich entschlossen, darüber einen Artikel zu schreiben und einige Aspekte daraus und aus angrenzenden Bereichen einmal aufzugreifen. Denn die Schwarmintelligenz ist nicht die Lösung für Deutschland.

 

Deutschland ist ein Land, das immer mehr aus seiner Substanz lebt. Seit Jahren sinken die Neugründungen von Unternehmen, über 100.000 Deutsche verlassen jedes Jahr das Land. Darunter sind nicht nur Malle-Tobi und seine unterbelichtete Silikonfreundin, sondern ein wachsender Anteil an Akademikern. Ein Braindrain, der sich nach und nach spürbar bemerkbar macht. Was die Vermögen angeht, hier wird selten etwas aufgebaut, hier wird geerbt. Knapp 60% der Millionäre in Deutschland werden es direkt oder indirekt durch Erbschaften, nur 40% erreichen den Wohlstand selbst. In den verlinkten Studien ist das Verhältnis sogar deutlich schlechter. Nur eines ist sicher: Mit dem Flaschensammeln alleine schafft man es nicht. Auch nicht, wenn man beim Essen nicht mehr als 6,50 Euro für Schnitzel und Pommes ausgibt.

Also nichts mit der Überlegenheit des deutschen Denkens und Handelns, sondern geschenkte Kohle ist in dem Land überwiegend der Grund, warum überhaupt manche noch etwas zustande bringen. Und das waren nur die Millionäre. In den nächsten Jahren werden Milliarden im Kaninchenbau darunter vererbt. Das ist an sich nichts verkehrtes, fördert aber nicht unbedingt eigenes sinnvolles Wirtschaften. Und gerade das kann die Mehrheit nicht, wie wir noch in der BaFin Studie sehen werden.

 

 

Erbschaft
Auch die UBS Studie aus dem Jahr 2014 ist kein Grund sich überlegen zu fühlen. Die USA sind immer noch das Land mit den meisten Millionären, die es selbst zu Vermögen gebracht haben.

Quelle: Wealth-Studie der UBS, 2014.

Weitere Quellen: Hier, Hier und Hier.

 

 

Deutsche Millionäre sind also eher weniger die Menschen, von denen man etwas lernen kann (außer es geht um Erbschaft), auch wenn einige von denen sich natürlich selbst auf die Schulter klopfen und sich für ganz toll halten.

 

Warum führe ich das als Beispiel an?

Weil man das im Hinterkopf haben muss, wenn man durch viele Gebiete Deutschlands heute fährt. Es sind eher nicht die kognitiven Fähigkeiten und die nicht vorhandene Innovationsfähigkeit von heute die zu all dem führt, was man an Wohlstand mit dem Auge sehen kann, sondern es ist überwiegend der Erfolg und das Ergebnis der Vergangenheit und den vorherigen Generationen. Das trifft nicht nur auf Millionäre zu, die die absolute Bevölkerungsminderheit sind. Sondern auch in allen anderen Bevölkerungsschichten darunter. Aber selbst diese Erben Generation wäre nicht das Problem, wenn das Land nicht gedanklich in einer anderen Zeit feststecken würde. Gerade die Themen unternehmerisches Denken, finanzielle Allgemeinbildung und Digitalisierung werden von vielen Menschen und Unternehmen stiefmütterlich behandelt. Nachdem man immerhin erkannt hatte, dass das Internet nicht einfach wieder verschwindet, hat man es nun entweder als Zalando-Konsument entdeckt oder als weiteren Vertriebskanal. Von Innovation kann hier aber noch lange keine Rede sein.

Das sieht man beispielsweise, wenn man sich die Top 10 deutscher Internetseiten ansieht. Ich habe mir das erlaubt kurz pädagogisch zu kommentieren. Sehr deutsch, ich weiss.

 

 

  1. Google.de (selbsterklärend)
  2. Google.com (selbsterklärend, Browser Startseite von Android Smartphones)
  3. YouTube.com (Videos zum Abnehmen, Hamburger selbst machen, Rezo)
  4. Facebook.com (Hä? Was ist mit Aluhüten, Datenschutz, Verschwörungen?)
  5. Amazon.de (Nachfolger von Quelle und Ottoversand oder so ähnlich)
  6. Ebay.de (Seite um den gekauften Müll wieder zu verkaufen)
  7. Wikipedia.org (Bücher lesen ade’, Basis vieler Doktorarbeiten in Deutschland)
  8. Ebay-Kleinanzeigen.de (noch eine Seite um Plunder zu verkaufen)
  9. Web.de (wo 90% der kostenlosen Spam-Emailadressen sind, glaubt einer die Mehrheit nutzt web.de-Club und zahlt Geld? Mail ist kostenlos.)
  10. Xhamster.com (oho, da schafft es eine Pornoseite aus Zypern auf Platz 10 des deutschen Internets? Klar, kostenlos und damit ohne Kreditkarte)

 

 

Das sind alles Seiten auf denen man konsumiert. Waren, Dienstleistungen und sogar Menschen(10). Was mich zugegebener Weise etwas verwundert hat ist, dass Spiegel Online, T-Online oder das Sparkassen-Onlinebanking nicht dabei war. Aber die kommen dann auf Platz 11-20. Als Absatzmarkt ist Deutschland offensichtlich ganz wunderbar. Kohle gibt es noch genug. Das war vor dem Internet auch schon so. Aber als Ort des Fortschritts und der Innovation im Jahr 2020?

Die Herausforderungen von heute löst man nicht mit dem Denken von gestern, erst recht nicht, wenn es um die persönlichen Finanzen und das Banking geht. Hier kommt nun der Schwenk auf die Zielgerade des Artikels, nachdem ich mich fast etwas verlaufen hätte. Aber das Thema Innovation und Internet hängt eben eng mit den persönlichen Finanzen zusammen. Viele Menschen scheinen aber genau das noch nicht begriffen zu haben, sonst gäbe es beispielsweise nicht die Milliarden Euros auf Sparkonten, es gäbe keine Fondspolicen, keine Cash-Only Shops und sicher keine IBAN Diskriminierung und ähnliche Anachronismen. Die Liste ließe sich nach Belieben fortsetzen.

 

 

Blackwater.live - Warten am Geldautomaten
So sieht für eine knappe Mehrheit der Deutschen Banking im Jahr 2020 aus. Bargeld, papierhafte Überweisungen und ausgedruckte Kontoauszüge sind noch lange nicht verschwunden. Laut Statista gab es allerdings Fortschritte. (Quelle) Noch schlimmer ist es allerdings um die finanzielle Allgemeinbildung bestellt.

Quelle: gettyimages/istockphoto

 

 

 

Die BaFin Studie – eine Dokumentation des Rückstands

Die BaFin Studie zeigt, dass es erhebliche Probleme beim Finanzwissen und der ganzen Einstellung zum Thema Finanzen gibt. HIER nochmal der Link zur ganzen Studie und hier die beiden Kernaussagen, die mir am meisten aufgefallen sind:

 

  • Ein Fünftel der Erwachsenen beantworten alle Finanzwissensfragen zu Inflation, Zinseszins oder Risikostreuung richtig. Männer schneiden in Teilen etwas besser ab als Frauen.
  • Die Mehrheit der Verbraucherinnen und Verbraucher agiert in finanziellen Angelegenheiten vorsichtig, zukunftsorientiert und meidet Risiken. Bei den Sparern ist das Spar- oder Girokonto besonders beliebt. Kryptotoken haben derzeit keine Relevanz für Verbraucher. Der Großteil der Menschen sorgt mit einer privaten oder betrieblichen Altersvorsorge oder Kapitalanlagen für das Alter vor.

 

 

Die Conclusio aus den beiden Aussagen ist, dass vier Fünftel oder 80% der Verbraucher in Deutschland die Inflation, den Zinseszinseffekt und die Risikostreuung nicht verstehen. Für ein Industrieland im Jahr 2020 eine verheerende Aussage. Richtig verstanden haben beispielsweise die Frage nach dem Zinseszinskonzept nur 56% der Verbraucher. Das muss man sich mal vorstellen: 44% der Menschen verstehen ein absolutes Basic aus dem Bereich der Finanzen nicht. Das ist keine akademische Übung, sondern entscheidend im Umgang mit Geld, sowohl als Sparer als auch als Schuldner. Und gerade letztere Gruppe ist dank dem Kredit induzierten Bauboom der letzten Jahre deutlich gewachsen.

Inwiefern die Mehrheit der Verbraucherinnen und Verbraucher dann zukunftsorientiert handeln, wenn sie zugleich jegliche Risiken meiden und übervorsichtig handeln, verrät uns die BaFin leider nicht. Dafür aber, dass das Spar- und Girokonto besonders beliebt ist. Dazu bleibt einem nur übrig, ungläubig den Kopf zu schütteln. Dann folgt der Zusatz, dass ein Großteil der Menschen (50%?) mit betrieblicher Altersvorsorge und Kapitalanlagen für das Alter vorsorgt. Lasst mich raten, damit ist wohl dann Riester und andere überteuerten Bank- und Versicherungsprodukte gemeint. Eine Wette darauf, dass der Staat die nächsten 10 – 40 Jahre steuerliche Rechtssicherheit gewährt. In den jetzigen Tagen mit Halbwertzeiten der politischen Aussagen von knapp sechs Wochen, ist das nicht sehr wahrscheinlich. Die Melonenpartei schlägt sogar vor, das Alter für die Wahlberechtigung auf 16 Jahre abzusenken. Daraus schlussfolgere ich, dass zukünftige Regierungsmitglieder dann noch weniger Mathematik und Finanzen beherrschen, aber voll cool sein werden. Und das umso mehr, wie Corona die Schule ausfallen lässt. Freitag war ja bereits öfters frei. Was dies für staatliche Versprechen und Verbindlichkeiten in der Zukunft wohl bedeutet, kann man im Kontakt mit heute 16jährigen sicher gut nachvollziehen. Nochmal: Es wird toll. Und cool. Nur für wen?

Vielleicht passt das aber zu den 38% der Befragen der Studie, die sich solche Gedanken erst gar nicht machen und sagen, Geld ist einfach zum Ausgeben da.

Und noch ein Schmankerl zum Schluss: 16% der Befragten würden bei einer Geldanlage etwas riskieren, also mit einem Teil des Geldes ins Risiko gehen. Braucht es noch weitere Studien um zu erklären, warum Deutschland keine Aktienkultur hat? Auf den Tod von Opa und Oma zu warten und Geld dann Leistungs- und hirnlos zu erben ist eben einfacher. Gut für den, der Opa und Oma hat und sie nicht vermisst.

Der einzige Punkt aus der Studie, dem ich zumindest für Deutschland zustimmen muss ist die Aussage, dass man über Geld nicht spricht. 74% der Befragten sehen das genauso und schützen sich damit vor Neidhammeln und anderen verdrehten und moralisch-wertenden VogelscheuchInnen. 🙂 Davon gibt es hierzulande leider recht viel und sie vermehren sich stärker, als es die fallende Geburtenrate vermuten lässt.

Stand Mai 2020 lebt man in Deutschland in einem Land, das zwar sichtbaren in der Vergangenheit aufgebauten Wohlstand aufweist, die Mehrheit der Bevölkerung kann aber nicht mal Prozentrechnen und kennt den Zinseszinseffekt nicht, hält das Sparbuch und Girokonto für eine gute Geldanlage und meint, man müsste Kontoauszüge ausdrucken. Ein Teil der verbleibenden deutschen Rentner – Aktionäre besucht die Hauptversammlungen von DAX-Konzernen zum Wurstweck hamstern. Viele Verbraucher nutzen Adroid-Phones mit google.com als Startseite, haben eine web.de Emailadresse, kochen und backen mit YouTube und haben Spass mit sich selbst auf Xhamster.com. Sparsam sind sie.

Triff man auf Menschen im Alter zwischen 40-50 mit Vermögen oder einer Firma, ist diese(s) meistens vererbt worden. Hat man selbst Vermögen und ist naiv genug es anderen zu erzählen, sind vielleicht die Reifen am nächsten Tag zerstochen. Vielleicht etwas überspitzt und etwas zynisch – wobei es für all das Studien und Beispiele noch- und nöchher gibt – aber das ist Deutschland.

Oder wie hiess es mal: Du bist Deutschland.

Nein, ich glaube lieber nicht.

 

 

Blackwater.live - Neid und Glück
Neid – Einer die vielen Gründe, warum man in Deutschland über Geld nicht spricht. Und besser auch nicht glücklich aussieht, wie es vorbildlich von vielen vorgemacht wird.

Quelle: gettyimages/istockpictures

 

 

 

“In der Regel wird der Kapitalismus für Probleme verantwortlich gemacht, die aus dem politischen Versuch resultieren, ihn abzuschaffen.”

– Ludwig von Mises

53 Kommentare zu „Der Deutsche und seine Finanzen

  1. Der Türke und seine Finanzen wäre ähnlich lustig Mr. Blackwater. Als Türkin darf ich das sagen. Die jüngeren leben einfach nur, nur die letzte Generation sparte viel. Und Kredit ist wie Kontoplus, zum ausgeben da. Urlaub, Geschenke(für Familie) und Essen. Man lebt nur einmal. Ohne Kredit hätte ich auch nicht studiert. Den Deutschen ihr gespartes Geld ist unser Kredit.

  2. Danke für diesen humorvollen, witzigen und bissigen Artikel! Das heitert die Stimmung zwischendurch immer etwas auf. 😂

  3. Heute muss ich mal einen Stab für die typisch Deutschen brechen, mit denen ich auch manchmal meine Probleme habe. Eine grosse Stärke ist deren Ordnungsliebe und Disziplin. Deren Steuererklärungen und Finanzen sind sicher perfekt in Ordnern über die letzten 10 Jahre abgelegt und sortiert. Das ist bei uns Ausländern seltener zu finden. Warum ich das vermute? Bei mir in der Strasse gibt es zwischen den einzelnen Parkplätzen Bäumchen. Unter den Bäumchen wurden Blumen gepflanzt. Wie ein kleiner Minigarten. Das wäre in vielen Ländern undenkbar und keiner würde sich darum kümmern. Hier machen das die Anwohner. Für mich ist das schon sehr erstaunlich, fast faszinierend. So hat jede Kultur ihre Stärken und Schwächen.

    1. „Stab brechen für“ ist eine klassisch-deutsche Formulierung. Sie sind ein gutes Beispiel dafür, dass Integration gelingen kann.😂

  4. Schön, dass du auf deiner Seite Stefan Zweig und Ludwig von Mises zitierst. Zwei Beispiele von Genies, die im zweiten Weltkrieg flüchten müssten. Der größte Brain Drain hat wohl zu der Zeit stattgefunden. Österreich und Deutschland spüren die Auswirkungen davon noch immer.

    1. Die letzten Jahre steigt die Zahl der Auswanderer stark an und es sind immer mehr Hochqualifizierte dabei. Das sehe ich durchaus auch als Problem. Ich habe nicht gegen Einwanderer/Flüchtlinge, aber viele Personen dieser Gruppe besitzen nicht den Bildungshintergrund, den die Wirtschaft dringend braucht. Aber ich gebe Ihnen recht, der Braindrain den die Nazis ausgelöst haben, war fatal.

  5. Hallo Black, ein wie immer genialer Artikel. Ich bin ein großer Fan deines Blogs geworden. Was mich aber aus reiner Neugier interessiert (du musst nicht antworten) ist, ob es auch negative Reaktionen gibt? Und wie gehst du damit um? Das würde mich persönlich brennend interessieren. Der Blog hilft vielen Menschen mit Finanzen, es dreht sich um gesellschaftlich aufgeladene Themen (Religion etc.), das muss ein heisses Eisen sein. Wie auch immer, mach weiter so!! Ich finde es unglaublich gut was du leistest!

    1. Hallo Libbi, ich will die Frage mal so beantworten: Es gibt viel weniger negative Reaktionen wie ich selbst vermutet hätte. Die meisten gab es, als Blackwater.live ganz am Anfang stand. Ich weiss aber auch, aus welcher Richtung diese Reaktionen kamen und habe auch enorm viel daraus lernen können. Immer wenn man etwas anders macht oder etwas Neues wagt, wird es Hater geben. Von den meisten hört man nichts. Manche schreiben Hasskommentare, die werden nach unserer Hausordnung (siehe über uns) geblockt. Ganz selten mailt mal jemand direkt oder über das Kontaktfeld und lädt dort seinen unqualifizierten Gossenmüll ab – gestern passiert – wird alles sofort gelöscht. Im Prinzip sind das arme Menschen, ein bis zwei kenne ich sogar persönlich davon. Frustriert und unzufrieden, daher laden sie ihren Hass im Netz ab. Manche von denen greifen auch andere Kommentatoren hier an. Und zwar in einer Weise, dass ich es eigentlich der Staatsanwaltschaft melden müsste. Aber nochmal: Ich denke das sind arme Gestalten, die eigentlich professionelle Hilfe brauchen. Daher lösche ich den Gedankenmüll kommentarlos und überlasse diese Hater sich selbst damit.

      Wenn man keine Hater hat, dann macht man eigentlich was falsch. 🙂

      Mir hat immer der Satz geholfen: “Nicht von ihren Freunden lernen Städte hohe Mauern zu bauen.” Man kann also nur dazu lernen und die Mauern höher bauen zum eigenen Schutz und zum Schutz von all denen, die auf der gleichen Seite stehen. Und das sind hier weit über 2000 Leute. Das Positive überwiegt.

      1. Es gibt aber auch Möglichkeiten, dagegen professionell vorzugehen. Falls du mal rechtlich-fachliche Unterstützung brauchst, einfach bei mir melden. Ich habe dir über das Kontaktfeld meine Emailadresse und Mobilfunknummer bereits zukommen lassen. Deine Einstellung ehrt dich. Aber manchmal sind rechtliche Schritte sinnvoll, wenn es um massive Beleidigungen geht, die strafrechtsbewährt sind. Manche Arten von Hatern sollte man gerade in den heutigen Zeiten nicht einfach ignorieren. Wie gesagt, bei rechtlichen Themen stehe ich dir als Anwältin gerne zur Verfügung. Das ist dann für mich eine Ehrensache.

  6. Na gut, dann gebe ich heute mal meinen Mist dazu ab, weil der Artikel humorvoll geschrieben ist. Aus meiner Sicht steht der Deutsche sich oft selbst im Weg. 1. Neid zerfrisst das Hirn und macht agressiv. Man strahlt das aus. Demzufolge ist man bald nur noch von negativen Menschen umgeben. 2. Etwas neues. Ui, auch so etwas. Kaum kommt jemand mit einem Vorschlag, einer Idee, (einer Gründung) wird sofort erklärt, warum das alles nicjt geht. Alles ist schlecht, bähhhh. Nichts wird funktionieren, Zeigefinger, Zeigefinger. 3. Regeln. Alles was nicht nach Regeln läuft und irhendwie nicjt 110% rechtlich-deutsch sicher ist, nein, falsch, bäh, machen wir nicht. Menschen retten? Gibt es ein Gesetz dazu? Könnte rechtlich schwierig… ok lassen wir sie sterben. Das ist rechtlich sicher. Der Deutsche muss alles verordnet bekommen, sogar Liebe. Ist Liebe erlaubt? Ja, darf man. Ok, dann ist es in ORDNUNG. In Deutschland ist vieles einfach zu negativ. Soll kein Bashing sein. Aber gemeinsam könnte man so viel erreichen, gäbe es nicht immer diese Stinker, Bedenkenträger, Haar in der Suppe Leute, die alles zerquatschen und auf die wenigen einschlagen, die mutig sind. Ich bin Migrantin und darf hier sein. (falls das die Bedenken sind). Ich finde diesen Blog cool, weil er anders ist. Ein Wunder, dass es sowas noch gibt. Es braucht mehr anders in Deutschland und weniger hirnlich uniformierte Bedenkenträger, die an allem und jedem was auszusetzen haben.

  7. Wieder mal ein absolut geiler Beitrag! Ich habe mich köstlich amüsiert. Danke für alles, die Artikel, den Support in guten und schlechten Zeiten, das Mut machen und überhaupt. Ein super Job! Schönes Wochenende!

  8. Die ganze Neidkultur in Deutschland ist ein schwieriges und sensibles Thema. Der Begriff Neidkultur oder Neiddebatte wird gerne von denjenigen verwendet, gegen die diese Debatte gerichtet wird, da der Begriff Neid negativ besetzt ist und damit die Benachteiligten als missgünstig darstellt. In Wirklichkeit steht dahinter nicht eine Neiddebatte, sondern um eine Gerechtigkeitsdebatte. Gerechtigkeit ist in Deutschland sehr wichtig, auch wenn es im Endergebnis bedeuten kann, dass alle gleich arm sind. So sehen es viele Deutsche, das ist dann dann gerecht. Oft werden schon einfache wirtschaftliche Zusammenhänge nicht verstanden. Nehmen wir mal an, ich bin ein Firmeninhaber mit zweitausend Mitarbeitern und jeder Mitarbeiter verschafft mir pro Tag einen Gewinn von einem(1)Euro, dann mache ich pro Tag zweitausend Euro Gewinn vor Steuern, das summiert sich pro Monat auf vierzigtausend Euro und pro Jahr auf vierhunderundachtzigtausend Euro!!! Genau das ist nach Meinung vieler Deutscher ungerecht, weil es eine Ausnutzung von Arbeitskraft ist und man schreit hysterisch rum. Aber ohne meine Firma, hätten zweitausend Personen keinen Arbeitsplatz! Jetzt nehmen nehmen wir mal einen dieser Mitarbeiter meiner Firma und sagen, er oder sie verdient viertausend Euro brutto mit vierzig Wochenstunden harter Arbeit. Davon bleiben ca. zweitausendzweihundert übrig. Nachdem man privat noch Krankenhusatzversicherung und Rentenzusatzabsicherung bezahlt, bleiben tausendachthundert übrig. Miete und Auto (+NK) kosten nochmal mindestens tausendzweihundert. Rest sind sechshundert Euro. Davon müssen Strom, private Versicherungen, Kleidung, Essen bezahlt werden. Es müssen Rücklagen gebildet werden und man will vielleicht auch mal in den Urlaub. In 30 Jahren gibts bei dem Gehalt dann Rente: zweihunder Euro über dem Sozialhilfesatz. Was für eine Perspektive! Aber es kann auch schlimmer kommen…

    Info: erst oberhalb ca. zweitausendfünfhundert Euro brutto im Monat als Single ist man Steuer-Nettozahler in Deutschland. Was das für die nächsten Monate bedeutet, wo viele dieser Jobs drauf gehen, das werden wir sehen. Druckerpresse an!

    1. Reich und Arm sind undefinierte Vokabeln oder wie Black mal sagte, Trivialbegriffe. Wer das 1,9 fache des Durchschnitts verdient, der ist offiziell „reich“. In Wahrheit reicht das auch nur für ein bescheidenes Eigenheim. Wer übrigens das 2,5 fache vom Mindestlohn verdient, also in etwa 24 Euro die Stunde, gehört laut deutscher Statistik schon zu den Spitzenverdienern. Da fühlt man sich doch gleich besser. Oder nicht?😂 Ich finde man sieht recht schnell, dass die ganzen Begrifflichkeiten hinterfragt werden müssen. Aufregen kann man sich schnell.

    2. Bei Managern verstehe ich hohe Gehälter noch, wenn auch Verantwortung übernommen wird. (eher selten) Inhaber geführte Familienunternehmen sind mir immer noch am liebsten. Aber seltsamerweise regt sich niemand über die exorbitanten Gehälter der Fussballer in der Oberliga auf oder ähnliche Berühmtheiten aus dem Showbiz, oft 20 jährige Millionäre, überwiegend keine Ausbildung. Herhalten in der Bashingrunde muss immer der Unternehmer, der sich die Taschen vollstopft. Von den Gehältern der genannten können die nur träumen. Dass Unternehmer Menschen Arbeit geben und mehr als einen 8 Stundentag haben wird völlig ausgeblendet. Und sie gehen Risiken ein, das macht von den genannten auch keiner, von Politbonzen ganz zu schweigen. Man schaue sich nur so Figuren wie Nahles an.

  9. Liebe Blackwater.live Leserinnen und Leser, ich muss meinem Artikel noch eine Erläuterung hinzufügen, nachdem mich der Wesir darauf aufmerksam machte, dass die Berufseinsteiger heute nicht mehr „Arno“ heissen und der Typ auf dem Bild ohne Maske ein Vor-Corona Bundesbürger ist. Das stimmt. Hier meine ergänzenden Gedanken:

    Der Arno ist tatsächlich selten geworden. Jetzt hängt es ganz vom Bildungsniveau des Elternhauses ab (aka soziale Schicht), wie denn das frisch geschlüpfte Küken heisst:

    Elias-Matteo oder Amalia-Mathilda = Eltern mit Studienabschluss über Bachelor-Niveau: Bezahltes Vorstadthäuschen mit gemauerten Keller, ein 100k Firmenwagen und ein 50K SUV als Auto(Für sie beim Vorfahren beim Biomarkt) Mittelgrosser Fernseher im Wohnzimmer, etwas älteres Modell. Trinken 8 Euro Wein auf der Terrasse. Lesen noch ab und an Papierbücher. Kein weiterer Kinderwunsch nach dem süssen Fratz.

    Oskar, Beni, Celina, Vera = Eltern der Schicht, die sich gerade am Auflösen ist. Auch mit Eigentum(Reihenhaushälfte, Bodenplatte ohne Keller) aber alles auf Pump, sehr hohe Konsumausgaben, zwei grosse Fernseher im Wohnzimmer und Schlafzimmer. Ein Oberklasse-Auto und ein Opel Adam als Auto. Trinken 5,49 Euro Wein von Jaques. Haben mal Papierbücher gelesen. Jetzt nur noch Kindle. Nach zwei Kindern ist Schluss – wenn die Temperaturmethode nach Mondphase klappt.

    Kevin (immer noch ein Hit), Snikers, Bounty (Markennamen sind im kommen) oder Tarik (der gesellschaftliche Wandel wird sichtbar), Beonce, Kim, Tom.(Stars) = Eltern die Bachelor aus dem TV kennen, niedrigeres Bildungsniveau. Trinken vor dem Mehrfamilienhaus Billigbier, wenn dort nicht die Mülltonnen stehen. Ansonsten hinter dem Haus. Lesen gar nicht mehr, ausser ab und an Fliesstext im TV.(Ruf jetzt an oder sende eine sms für….) In jedem Zimmer ein grosser Flachbildfernseher, 0% Finanzierung vom Media Markt. Auto: Aufgebohrte Streetwars-Karre. Sie ist schon wieder schwanger. Möglicherweise von ihm.

    Damit sind alle Vorurteile und auch die Wirklichkeit bedient, natürlich mit fliessenden Grenzen und wie immer gilt: Ausnahmen gibt es immer. (das ist 100% ernst gemeint) Der Typ auf dem Bild ist ein klassischer “Anzeige ist raus! – Riesterzulagenspar – Callcenterteamleiter – Alphamännchen- Deutscher” aber ohne Maske. 😉 Das wirkliche Alphatier daheim ist aber seine Frau.

    Ich gehe im Übrigen – auch das ist 100% ernst gemeint – davon aus, dass niemand, der direkt diesen drei Schichten zugeordnet ist und so lebt, meinen Blog liest. Die Gruppe die sich über das Internet bezüglich Finanzen informiert, ist ein äusserst individuelles Publikum mit sehr eigenwilligen Charakter. Die drei überspitzt dargestellten Schichten sind für das Ergebnis der BaFin Studie “zuständig.” Die Finanzblogleser haben eindeutig ein anderes Wissen und handeln auch anders, als in der Studie beschrieben. Und das unabhängig vom sozialen-, ethnischen- oder Bildungshintergrund.

    1. Will ja nicht klugscheissen, aber Beyonce heisst die Sängerin. Ich glaube aber, bildungstechnisch muss man das nicht wissen. Wer Mosart war degegen schon. Oder hiess der Mozart?😂 #ironieoff

      1. @melaniesschokoladentraum: Die Leute, die ihre Kinder Beyonce nennen, schreiben in der Regel den Namen so wie man ihn im Deutschen hört, also Beonce.
        Oder Dzustin (Justin), Scherom (Jerómé). Mir fallen leider keine weiteren Beispiele ein, weil ich keine solche Freunde habe.

  10. Also ich fühle mich mal nicht angesprochen —— weil nicht deutsch. Der Post gibt mir ein gutes Gefühl, wenn mich Deutsche von oben herab behandeln. Danke dafür! Aber es ist auch so: Wenn ich überlege, noch vor wenigen Jahren konnte man sich nirgendwo informieren. Nur bei der Bank. Oder in der Unibibliothek. Aber waren das einfache Informationen über Kontenmodelle und Geldanlage? Eher nein. Hat es Spass gemacht diese Bücher zu lesen? Nein. Heute ist es so leicht geworden. Es gibt Blogs, nette Menschen😉 und dadurch macht es richtig Spass und ist nicht so ein trockenes Thema. Ich gehörte zu den typischen BWL Studies und gebe ehrlich zu, mir viel einfach nix anderes ein. Ich gehe damit offen um, was soll das auch. Andere studieren soziale Arbeit, als wenn das die Berufung wäre. Mit BWL kann ich wenigstens Bürojobs machen und habe eine gewisse Auswahl. Warum sage ich das? Weil selbst mit bwl bekommt man nicht viel mit wegen persönlicher Finanzplanung. Freundin hatte sogar Bank-bwl studiert. Und sie ist deutsch😂 Weisst du was sie als erstes nach dem Studium machte? Einem Riestervertrag.😂 Bedeutet also nix. Zum Leben: Die Leute sind so verwöhnt heute. Die gleiche Freundin wollte mit mir mit in meine Heimat ans Meer. Sie fand die Bilder schön. Als ich ihr gezeigt habe wie einfach das Haus dort ist und es keine 5Sterne Superluxusbude ist und das Leben dort sehr sehr einfacher ist, hat sie sich für Mallorca entschieden. Wer Luxus mal gewohnt ist, der bleibt dabei. Warum sollen Leute lernen und sich anstrengen, wenn sie alles hier haben obwohl sie vielleicht doof sind? So ist das einfach. LG Jami😘

  11. Ein schönes Thema, bissig und eckig geschrieben, da kann man stundenlang alle Facetten beleuchten und viele Standpunkte diskutieren. Sicher auch abhängig vom Lebensalter und der persönlichen Situation.

    Gut wenn man für die jeweiligen Themen im Leben, gute Freunde und gute Berater hat. Man kann nicht alles selbst können, man braucht oft jemand der einem je nach Thema hilft und erklärt.

    Dann gibt es wirklich Menschen die sehr viel arbeiten (oft auch viel verdienen) und kaum Freizeit haben. Diese Gruppe beschäftigt sich nicht mit Dingen die nicht die Arbeit und Freizeit betreffen, sondern nutzt und bezahlt Berater. Das man bei der Auswahl der Berater auch Fehler macht oder den falschen vertraut passiert im Leben.

    Ich denke man braucht im wirtschaftlichen Leben: einen Versicherungsmakler, zwei Hausbanken, jemand der einem Geld sparen, anlegen und ausgeben beibringt, ein-zwei Onlinedepots, eine gute Autowerkstatt, eine gute Rechtsanwaltskanzlei, einen Steuerberater der seinen Beruf liebt und lebt (statt nur zu buchen), ein Spiegel in den man morgens schaut und lächelt, hoffentlich dann für den ganzen Tag.

    Wer hat noch Ideen was man aus wirtschaftlicher Sicht braucht?

    @Blackwater
    Was ist schlecht an @web.de oder @gmx.de ?
    Klar kann man auch Geld für einen Emailaccount bezahlen, aber als “Normalbürger” braucht man das nicht. Als Firma hat man einen eigenen – das setze ich jetzt mal voraus. Wobei ich schon Firmen-Emails mit @aol.com gesehen habe … 😉

    @Katja
    Du darfst dich NIE wertlos fühlen, nicht als Mensch und nicht als Arbeitnehmerin! Du leistest in deinem Job bestimmt viel und verdienst nur durchschnittlich. Große Sprünge muss man nicht machen, aber kleine Schritte schon.

    Es ist sicher leicht “aus der Ferne” Ratschläge zu geben, aber vielleicht musst du ein Wochenende nachdenken was du wirklich willst, was dein nächstes Ziel bis 40 ist? Was du überhaupt machen möchtest und was dich bremst? Mit 32 stehst du voll im Job und solltest ein gutes Auskommen haben. Wer oder was kann dir helfen? Eine bessere Position bei deinem AG? Eine andere Firma, eine andere Stadt? Ein Hobby oder etwas was du gern tust und womit du zusätzliche Einnahmen erzielen kannst?

    Das Ganze dann vielleicht auch nicht um nur zu sparen, sondern um zu verreisen, den Blickwinkel zu ändern, oder nur auszuspannen. Wie gesagt, es sind nur Ideen oder Denkanstöße …

    @all, freut euch auf die Sonne, den Sommer und euer nächstes persönliches Highlight

  12. Leben und leben lassen. Aber der soziale Friede muss erhalten bleiben. Es ist richtig, wenn man eine Ausgewogenheit im Lohn und Rentenbereich fordert. Mir ist das egal, ob in diesem Land Top-Fußballer, Manager, Millionäre und Stars und Sternchen mit viel Geld leben. Nur mit Niedriglöhnern, Arbeitslosen und Migranten wird das System wohl nicht funktionieren. Die Reichen sollen ihr Geld behalten. Aber die Politik muss dafür sorgen, dass Arbeit korrekt entlohnt wird, dass Sparguthaben Zinsen tragen und dass sich arbeitende Menschen Eigentum leisten können, wie überall in Europa. Ich bin nicht neidisch auf die, die mehr haben, ich bin aber sehr wütend auf die Politiker der ganzen Jahre, die dafür Verantwortung tragen, dass alles inzwischen so entgleist ist. Vielleicht ist das auch der Grund, warum manche Leute heute nicht mehr ein Lächeln im Gesicht haben.

    1. Ausgewogenheit in Lohn und Rente geht aber zu Lasten der Spitzenverdiener, weil diese mehr Steuern zahlen müssen. Somit zieht die Elite dann weg, weil andere Länder fairere Steuersysteme haben. Ist schwer zu lösen das Dilema.
      Warum soll die Politik für Sparguthaben-Zinsen sorgen? Das halte ich für falsch. Keine Rendite ohne Risiko. Für die Gesellschaft ist es gut, wenn Leute mit finanzieller Bildung in Dividenden oder Mieterträgen ihre “Zinsen” finden. Oder noch besser, als Unternehmer und damit gut bezahlte Arbeitsplätze schaffen. Unternehmertum fehlt leider in DE. Zinsen aufs Konto gehören für mich in die 80er. Die Gesellschaft kann sich keine Zinsen mehr leisten wegen den geborgten Fernsehern, Handys und Co.
      Aber wenn Du mutig bist, dann kannst Du dir auch Geld leihen und dieses investieren. Kann ein schöner Hebel zu mehr Wohlstand sein.

  13. hihihi Martin, der ist wirklich lustig. ABER: Ich habe auch erst durch dich viel gekernt und wusste fast nichts. Ok, ich nix deutsch😂 Nur ist es einfach so. Viele wissen nichts weil es ihnen niemand erklärt. Wer es erklärt bekommt und dann nicht will ist wirklich, ähm… nicht so schlau. Was anderes مارتن🥰, morgen kommt ein bunq Updaaaate! Ich bin sehr gespannt! LgSaliha

  14. Ein Rant, ein guter Rant
    Das ist das Beste, was es gibt auf der Welt
    Ein Rant bleibt immer Rant
    Und wenn die ganze Welt zusammen fällt

  15. Es gibt zweifelsfrei Millionäre Bestverdiener, die es auch verdient haben. Diese können etwas vorweisen und es ist nicht selten mit viel Arbeit verbunden. Ich las einmal folgenden Satz: “Ich arbeite 16 Stunden am Tag. Meine Bekannten sagen immer noch ich hatte einfach Glück.” Da ist etwas dran. Zudem engagieren Sie sich relativ oft mit ihrem Einkommen über die Steuerabgaben hinaus für wichtige Projekte. Aber es gibt auch die Nichtsnutze, die von Beruf Sohn oder Tochter sind. Oder es gibt auch Manager wie beispielsweise des BER – die eine kurze Zeit tätig sind, immer mehr Milliarden in den Sand setzen und dafür mit aberwitzigen Einkommen belohnt werden. Oder Frau Nahles, SPD, mit einem zukünftigen Job mit 200.000 Euro Jahresgehalt. Eine Frau die bitte was vorzuweisen hat? Um es mit Blackwaters Neutralität zu halten, diese Leute gibt es in allen Parteien. Gleichzeitig müssen Hundertausende Geringverdiener und Rentner ihr Einkommen durch Zusatzjobs aufbessern, um nicht unter Hatz IV zu kommen. Es ist schon ein Unterschied, ob von meinem Einkommen nichts übrig bleibt oder ob ich monatlich 2000 Euro und mehr über meine festen Ausgaben hunaus zur Verfügung habe. Frage: Was würden die Hochverdiener ohne Arbeitnehmer machen? Was passiert mit Vermögen wenn über Nacht alle Schulden getilgt werden würden? Es hängt alles zusammen, niemand ist autark.

  16. Hallo, ich gehöre zu denjenigen, die nicht schlecht verdienen aber auch nicht gut, viele Abgaben haben und auch sonst alles voll bezahlen und nichts geschenkt bekommen. Mein Leben dreht sich um die Arbeit, ich muss oft Überstunden schieben. Trotzdem kann ich keine große Sprünge machen, das Geld reicht für Wohnen und Essen und sonst nicht viel. Es hat also nichts damit zu tun, dass ich nicht sparen will. Es geht einfach fast nicht. Manchmal sehe ich Leute, die sind so dekadent, deren größtes Problem darin besteht, sich in ihrer fortwährenden Freizeit voll auszuleben. Als Angehörige einer Berufsgruppe deren Leistungen für die Allgemeinheit für selbstverständlich gehalten wird, fühle ich mich manchmal echt traurig und wertlos. Es wäre schön wenn Deutschland nicht nur ein schönes Land zum leben für all die ist, die mehr Kohle als der Durchschnitt haben. Ich bin 32, weiblich und keine Ahnung was die Zukunft bringt.

    1. Hallo Katja,

      vielleicht kann man an deiner Ausgaben-/Einnahmensituation noch Optimierungen vornehmen. Wie bist du hier aufgestellt? Hast du schon alle Möglichkeiten geprüft?
      Vielleicht kann dich auch jemand bei der Analyse unterstützen und Dinge aufzeigen, die du bisher gar nicht auf dem Schirm hattest. Eventuell findet sich auf diese Weise hier und da noch eine Optimierungsmöglichkeit, um dir finanzielle Freiräume zu schaffen.

      LG

      Falko

  17. Ich bin jetzt seit 13 Jahren mit meiner eigenen Firma selbstständig und ich habe es nicht bereut. Ich zahle auch nicht mehr in die Rentenkasse ein. Dadurch muss ich mir meine eigenen Gedanken zu einer finzanziellen Freiheit ( Rente ) machen.Die Möglichkeiten dank dem niedrigen Zinssatz sind begrenzt. Man muss bereit sein mehr Risiko einzugehen ! Ich kenne einige Leute die in einem Dax Unternehmen arbeiten oder gearbeitet haben . Die haben oft ihr gesamtes Berufsleben dort verbracht und bekommen teilweise mehr Betriebsrente als vom Staat. Ein fast sorgenfreies finzanzielles Leben. Diese Zeiten gehören wohl langsam der Vergangenheit an und die Menschen müssen sich selbst mehr um ihre Finanzen kümmern. Der Mercedes Benz lebt auch von seiner Vergangenheit . Sicherlich haben die schöne Autos gebaut, aber werden sie in der Zukunf überleben ?

    Schöner informativer Artikel Martin

    PS. bin auch bei web.de

    Lg

    1. Bei web.de hatte ich auch meine erste Emailadresse um das Jahr 2000 herum. 🙂

      Risiko ist ein Thema, um das niemand herum kommt. Die “free lunch” Zeiten sind einfach vorbei. Ohne Risiko geht es nicht, egal ob es die Arbeitswelt ist, die Geldanlage oder sonstige Bereiche im Leben. Es tut manchmal weh Risiken einzugehen und gerade viele Neulinge auf dem Blog haben gar keiner Erfahrungen damit. Aber man kann es Schritt für Schritt lernen. Man kann lernen Schläge einzustecken und wieder aufzustehen. Auf lange Sicht macht sich das bezahlt. Spätestens wenn man wirklich erkennt, wie kurz ein Menschenleben ist und wie schlecht es vielen anderen auf dieser Erde geht, dann ist man auch bereit mehr Risiken einzugehen. Aber man muss es wirklich verstanden haben. Ich kenne auch viele Wohlstandsmenschen und möchte diese auch nicht persönlich verurteilen, denn die stecken in selbst gebauten Gedanken- und Gewohnheitsgefängnissen mit Mauern, die kaum zu durchbrechen sind. Aber manchmal geschehen auch da noch Wunder. Das Wichtigste bleibt sich selbst immer wieder auf die Spur zu bringen und in Bewegung zu bleiben. Und niemals aufzugeben.

  18. Dazu möchte ich auch mal etwas berichten. Ich habe als Selbständiger ein Unternehmen erfolgreich aufgebaut und jahrelang viel Geld verdient. Das Finanzamt hat meine Firma über 10 Jahre jedes Jahr peinlichst mit der Lupe geprüft nach dem Motto “da stimmt etwas nicht” Soviel Geld kann eine Firma gar nicht verdienen, wenn sie nicht zweifelhafte Dinge treibt. Dann war ich es irgendwann wirklich nur noch leid. Jahrelang wurden 50% des finanziellen Erfolgs abgeführt, jeder Schmarozzerkaste wie die IHK und andere Bonzen gesteuerten Läden hielten immer die Hand auf. Und trotzdem wurde ich wie ein Verbrecher angeschaut. Eine Bestandsaufnahme des Übriggebliebenen führte dann zu meinem Entschluss, die Firma zu schliessen. Wegzug ging nicht, Ausland wäre teuer geworden (Wegzugsbesteuerung). Mir geht es seit fast 10 Jahren sehr gut, ich bin glücklich und diese Neider, Halsabschneider, Politbonzen sind aus meinem Leben verschwunden. Ich kann nur jedem, der die Möglichkeiten hat, den selben Weg empfehlen! Jetzt bin ich schon älter, aber an alle die jungen Leser hier: Seit mutig, baut etwas auf, geht Risiken ein und streckt eure Fühler ins Ausland aus. Ihr werdet es nicht bereuen. Im Gegenteil. Bereuen werdet ihr es, wenn ihr euch auf diesen Staat verlasst. Dann seid ihr bald die Verlassenen.

  19. Moin Martin,

    “Geld ist fuer die Mehrheit nicht so wichtig” vielleicht ist es normal:
    Wenn man laenger die Erfahrung von Ueberfluss macht (junge Generation bis 40?), kommt man nicht auf die Idee Wohlstand als nicht selbstverstaendlich zu nehmen?
    Erst nach einer Mangel-Erfahrung aendert sich das (wieder) in einer Gesellschaft?
    Vorsorge ist nur bekannt (kulturell), bei denen die den Winter kennen?

    Leider wird uns vermutlich diese Erfahrung (Winter) schon bald kollektiv ereilen?
    (mehr Arbeitslosigkeit, weniger Export & Wohlstand, schliesslich weniger soziale Umverteilung, mehr Verteilungskaempfe …)
    Aber in der Not sind Menschen kreativer, leistungsbereiter, reagieren schneller, ruecken zusammen. Also ist Not immer auch Chance!?

    Naja, blablabla … 😉
    Eigentlich wollte ich nur was nettes Schreiben, um dann dazu zu kommen:

    Beim Lesen aufgefallen:
    suche “Neugründungen vom Unternehmen” ersetze “Neugründungen von Unternehmen”
    suche “Bei Fair Riester” ersetze “Bei Fairr Riester” es sei denn, Wortspiel?
    suche “dem Denken vom gestern” ersetze “dem Denken von gestern”

    LG Joerg

  20. Vielen Dank für die Zusammenstellung der Studie. Habe mir ähnliche Gedanken gemacht.

    Ich habe mich schon gefragt ob dazu ein Artikel erscheinen wir. Habe die Studie selbst in der Bank und mit 2 – 3 Freunden diskutiert. Zum einen sehr interessant und zum anderen auch wirklich sehr beängstigend wie die meisten doch durchs Leben laufen.

    Ich habe schmunzeln müssen, da ich mich an meine letzte HV erinnert habe (BASF). Da war es das Gleiche. Wenn die Tupper-Fraktion am Tresen steht….Bei uns in der Stadt ist die BASF auch die heilige Kuh, bin mal gespannt was dort die Zukunft noch bringt.

    Wie immer teile ich diesen Artikel gerne.

    VG

    Noch_Banker

    PS: das Zitat von Mieses kannte ich noch nicht. Danke!

  21. Sehr schöner Artikel. Ich habe mir die Studie der Bafin auch durchgelesen. Mit unter 20 Seiten liest sich diese auch gut weg.
    Dein erschreckendes Fazit teile ich. Wobei ich feststelle, dass schon viel über Geld geredet wird, wenn auch in der Form des Jammerns

  22. Soviel können die Deutsch ja nicht falsch machen, oder denkt ihr, dass die US-Bürger die jetzt nach Essen anstehen da viel schlauer sind.
    Zitat aus der BaFin-Studie: “Was wäre, wenn die Haupteinkommensquelle wegfiele? Die Mehrheit kann mindestens drei Monate lang ihre Lebenshaltungskosten decken, ohne sich Geld zu leihen oder umzuziehen. 29 Prozent schaffen das sechs Monate oder länger. 25 Prozent der Befragten geben an, mindestens einen Monat, aber weniger als drei Monate, zurechtzukommen.”

    1. Nein das nicht. Man findet immer ein Land, in dem es schlechter läuft und kann sich dann überlegen fühlen, was ein Kernproblem unserer Gesellschaft ist und selbst im ZDF heute-journal schön vorgemacht wird. Aber besser wäre es sich nach vorne zu orientieren, statt auf andere runter zu sehen.

      1. “Man findet immer ein Land, in dem es schlechter läuft, …”
        Und in diesem Fall ist es nicht Burkina Faso oder Bangladesh oder Ähnliches, sondern Amiland, genau! … das gelobte Land des Kapitalismus 😉
        Selbstverständlich muss man sich immer nach vorne orientieren, zum Beispiel die Bedingungen zu schaffen, dass die Mehrheit (in D) nicht mindestens drei Monate lang, sondern sechs Monate lang ihre Lebenshaltungskosten decken kann – und das ohne die allseits beliebte Forderung, an der “sozialen Hängematte” für die Schwächsten massiv einzusparen.

      2. Georg, da muss ich Ihnen zustimmen. Aber die Politkaste lässt mich da verzweifeln. Und nein, ich bin kein AfD Wähler. Sonst wäre ich als altes Eisen sicher nicht auf dieser schwarz-weissen aber durch die vielen Kommentargeber bunten Seite gelandet.

        Herr Blackwater: Am deutschen Wesen soll die Welt genesen. Das steckt in uns.

        Thema USA: Eigentlich ein chancenreiches Land. Mit den Präsidenten haben sie öfters nicht so viel Glück. Dann lieber Merkel. Auch wenn das eine fette Kröte ist, die man hier schlucken muss.

    2. In den USA wollte ich jetzt auch nicht leben. Was Black sagt stimmt aber auch. @Black: Seit wann schauen wir denn heute-journal?😂

      1. @Georg: Das gelobte Land hat massive Schattenseiten, ich glaube das ist inzwischen jedem bewusst. Schön wäre immer noch ein Staat, der zwar Anreize zu individuellen Verbesserung unterstützt und nicht abschafft, aber auch sozial ist. Leider hat noch niemand die gesunde Mitte gefunden. Bisher kann man leider nur das jeweilige Gesamtpaket annehmen wie es ist. USA= Unglaublich hoher Lebensstandard und ein Paradies = Wenn man genug Geld hat. Nach unten freier Fall. Wer nichts hat, krank wird etc. stirbt buchstäblich auf der Strasse. Weit genug weg von den besseren Vierteln. Und keinen interessiert es.

        Deutschland = Nach oben stark begrenzt und einengend, sehr undurchlässige Gesellschaftsschichten. Aber immer noch sehr sozial. Sorge macht mir, wenn die ganzen großen Nettosteuerzahler mehr und mehr weg brechen (Privatleute und Firmen). Die Gefahr einer heruntergekommenen Republik-Tristesse ist hier recht groß, zumal das Land damit Erfahrungen gemacht hat und nicht alle das schlecht fanden und finden. Hoffen wir, deutsche Autos und Maschinen werden noch lange in der Welt gekauft. Daran hängt inzwischen ganz Europa.

        @cc

        Ab und an schaue ich mal das heute-journal um zu wissen, was die Hofberichterstattung so denkt.

  23. Der Zynismus ist zurück im Blog! herrlich, Ich freu mich!

    Recht hast du natürlich. Absolutes Grundlagenwissen fehlt den meisten leider. Vielleicht sollte das Buch „der reichste Mann von Babylon“ mal den Weg in den Unterricht finden, statt dem was ich als Schüler lesen durfte (musste) und was wohl noch immer so gelesen wird.

    Schönen Donnerstag euch allen!

    Sebastian

  24. Blackwater wieder auf alten Pfaden zurück, super! Ich habe nichts gegen deine Philosophie Artikel, aber ich komme da einfach nicht mit. Entweder fehlt mit das Gen dazu oder ich hab in der Schule nicht aufgepasst. Wenn ich dich richtig verstehe, sollte dort aber eh besser Finanzen unterichtet werden.

  25. Man kann nicht alles wissen und sich für alles interessieren. Es braucht jemand der es gut erklärt oder einen dazu bringt Spass an sowas zu haben. Schlimm finde ich, wenn das ausgenutzt wird, so ist es mir früher mit der Bank und Riester passiert. Ich dachte die kennen sich aus und ich vertrau den mal. Nachdem ich so verarscht wurde😡😡😡😡😡😡 und sauer war habe ich dann im Internet gesucht und irgendwann die BW Seite gefunden. Und hier habe ich erst DKB, dann bunq kennen gelernt, das 3 Konten Modell und alles andere. Und kapiert. Ich glaube das kann jeder wenn er es will. Banksachen werden dann interessant, wenn man mehr darüber weiss und versteht. Und mit bunq kann es sehr viel Spass machen. Und wegen Iban-Ärger habe ich das letzte Mal schon geschrieben. Es ist seit dem nichts neues passiert… ausser ich wurde wegen der Regenbogen- bunq Karte gefragt, ob ich auf Frauen stehe😂😳😃 OMG. Die hatte ich zum Geld abheben (Gemüse) dabei, damit die weisse nicht verkratzt. Ich nehm doch die weisse wieder.😂

  26. Dem schliesse ich mich an, ein sehr guter Artikel mit Biß. Zum Inhalt stelle ich mal die These auf, dass ein Problem die typische Wohlstandsgesellschaft ist. Wenn wir eine durchschnittliche deutsche Familie nehmen, dann ist weder er noch sie ein Einstein. Besonderer Fleiss ist inzwischen auch keine Tugend mehr. Man sitzt in seiner Reihenhaushälfte mit lauter elektronischen Gadgets, weil man von den Eltern schon mal vorab Geld geschenkt bekommen hat, der Rest sind Bankkredite. Jetzt kann man sich fragen, wieso eine vergleichbare Familie aus einer chinesischen Industriezone die deutlich mehr arbeiten, eine deutlich höhere wirtschaftliche Bildung haben, die Kinder Mathematik von klein auf auf hohem Niveau lernen, einen niedrigeren Lebensstandard haben? Es gibt sicher verschiedene Faktoren. Aber klar, die typische 0815 Familie in Deutschland hat Glück hier zu leben und partizipiert aus vergangenen Leistungen. Denn mit dem inzwischen immer weiter gesunkenen Bildungsniveau und der Rückständigkeit in vielen Lebensbereichen, würde heute das Land nicht wieder nach oben kommen, wenn es am Boden läge wie einst 1945. Von den Brut heutiger Eltern ganz zu schweigen. Chinesische Kinder lernen Programmieren, Deutsche Kinder können sich mit WhatsApp Smileys unterhalten. Fine, Fine. Immer mehr Kinder der sogenannten Oberschicht gehen erst mal einige Jahre im Ausland studieren. Man wird wissen warum.

Schreibe eine Antwort zu Presskoppweck Antwort abbrechen