“Menschen, die andere dazu zwingen wollen, an ihren Ideen festzuhalten, sind stets die gleichen Personen, deren Ideen schwachsinnig sind.”

– von unbekannt

Hallo liebe Leserinnen, Leser und Freunde von Blackwater.live! Schön, dass ihr wieder dabei seid, beim Blackwater Podcast “Blackwater On Air”.

Bei dem heutigen Leitsatz, den ich vor vielen Jahren mal im Internet fand, musste ich lachen. Die Alternative wäre weinen gewesen. Denn ist es nicht wirklich so? Gute, motivierende, begeisternde und schöne Ideen verbreiten sich von alleine. Wie ein Feuer. Menschen übernehmen sie gerne und teilen sie gerne. Den ganzen politisch-ideologischen bis religiösen Schwachsinn dagegen muss man per Zwang einimpfen. Mit Druck, Strafen, Erpressung. Und Zensur. Mehr dazu weiter unten beim “Wort der Woche.”

Der Podcast hat heute nur Finanzthemen als Inhalt, ich denke die typischen Blackwater.live Themen wurden zu letzt ausschöpfend behandelt und es dauert immer etwas, bis es neue Impulse gibt. Ein anderer Grund sind auch eure Kommentare im Kommentarbereich der Seite. Manche sind so tiefgründig und umfangreich wie ein eigener Artikel. Das ist wirklich bemerkenswert und ich bin selbst immer wieder überrascht, was für Menschen da draussen rumlaufen. Bitte nicht falsch verstehen. Aber manche Kommentatorin oder mancher Kommentator sitzt vielleicht am Nachbartisch eines Cafés oder läuft durch die Fussgängerzone direkt an uns vorbei. Vielleicht würden wir nie vermuten, was für interessante Persönlichkeiten in der Anonymität des Alltags umherlaufen. Habe ich schon erwähnt, dass ich das Internet liebe? Das ist ein Grund dafür.

News:

Aktuell keine. Die Blackfolio Seite möchte ich noch überarbeiten und ich teste ein Tracking Tool für FX Trades. Der August ist recht impulslos. Ich hoffe wir erleben was die Wirtschaft angeht keinen Horror-Herbst. Die V-Kurve hatten wir bereits, wie ich es erhofft und vermutet habe. Aber derzeit braut sich doch noch etwas zusammen… Warten wir ab.

Word of the week

Heute: “Echo chamber” / Echokammer

Wortherkunft: Der Begriff der Echokammer (engl. ,echo chamber’) verweist auf einen metaphorischen Raum, in dem Aussagen verstärkt und Störgeräusche, etwa anders lautende Meinungen, geschluckt werden. Einzug in die → Kommunikationswissenschaft hielt der Begriff bereits 2001 durch einen Essay des US-Rechtswissenschaftlers Cass Sunstein (Sunstein 2001); breitere Berücksichtigung fand er indes erst durch das 2007 erschienene Buch Republic.com 2.0 Sunsteins.

Meine Gedanken: Es gibt den klassischen Grundsatz aus dem NLP, “die Landkarte ist nicht das Gebiet.” Was wir wahrnehmen und in unser Gehirn speichern, ist immer nur ein Teil der Wirklichkeit. Aber es soll nicht bei einer intellektuellen Übung heute bleiben – ohne konkrete Punkte. Denn gerade mit solchen Begriffen kann man natürlich sonst ein wunderbares Klima der Weichspülerei schaffen und alles in Frage stellen, ohne das Gehirn zu nutzen. Nehmen wir ein paar konkrete Punkte:

Vorurteile: Suchen wir uns irgend eine Gruppe von Menschen heraus, eine ethnische Gruppe oder eine Weltanschauung. Möglichst eine, die wir negativ sehen. Stellen wir uns folgende Fragen: Was weiss ich wirklich über diese Gruppe und woher? Sind die Quellen vertrauenswürdig? Kenne ich persönlich eine signifikante Anzahl an Menschen aus dieser Gruppe? Was sind die Grundlagen zu der Weltanschauung? Wird die Weltanschauung den gewählten Grundlagen gerecht? (eine enorm wichtige Frage)

Nachdem ich diesen Prozess gegangen bin: Durchdenke die ganzen Ansichten der Gruppe aus der Wahrheitsperspektive: Argumentiere innerlich alles pro-Gruppe durch, wie wenn es “die Wahrheit” wäre. Dadurch findet man meist schnell raus ob es so ist oder nicht. Und diese Technik haben auch schon die alten Griechen angewendet. Das ist eine sehr anspruchsvolle Übung, die aber sofort eigene Schwächen aufzeigt, wenn man ehrlich mit sich selbst ist. Wie viele Vorurteile habe ich, wie gefiltert war meine bisherige Wahrnehmung? Das stellt man sehr schnell fest. Und es macht demütig: Es besteht immer die Möglichkeit des eigenen Irrtums. Immer.

Zurück zur Echokammer: Sich bewusst zu werden, dass wir selbst Informationsquellen filtern und Selbstzensur betreiben ist ernüchternd. Wir suchen uns Medien, die unsere Meinung bestätigen. Andere werden als Fake ausgeblendet. Manchmal wird das auch richtig sein, manchmal auch nicht. Aber darüber mal nachzudenken erweitert den Horizont. An dieser Stelle möchte ich nochmal Steven Hasans berühmtes B.I.T.E. Modell anbringen, mit dem man sofort feststellen kann, ob man in einer Echokammer feststeckt. In dem Fall eine von anderen geschaffene Echokammer:

Persönliche Anmerkung: Mir ist nicht entgangen, dass jemand mich sehr negativ bewertet hat, weil ich ein mal die Epoch Times zitierte. Schade, weil sehr undifferenziert. Ich habe gestern übrigens zwei Stunden ZDF Dokus gesehen. Sind wir wieder Freunde? 🙂 Es wird immer wieder vereinzelt versucht, Blackwater.live irgendwie politisch in eine Schublade zu stecken, obwohl ich immer hoffe, der Blog schreckt diese Schubladendenker ab. Aber es klappt noch nicht gut genug und ich muss mir deutlich mehr Mühe geben. Was sich aber nicht ändern wird: Ich zitiere und verlinke auch kontroverse Artikel und Quellen. Nicht aus Prinzip oder Anti-Mainstream mässig, sondern um Impulse zu setzen und mental agil zu bleiben. Ein festgefahrenes Weltbild können wir auch noch mit 80 im Heim pflegen.

Fragen die über Telegram gestellt wurden…

Finanzfragen
  • Hallo. Zuerst einmal möchte ich mich bedanken für die tolle Arbeit die ihr mit dem Blog leistet. Durch ihn wurde ich motiviert meine Finanzen zu ordnen und den Überblick zu behalten. Ich bin derzeit Student mit einem Nettoeinkommen von ca. 1600€. Ich habe letztes Jahr damit begonnen mit eine Rücklage anzusparen, welche nun etwa 7000€ beträgt. Normalerweise würde, soweit ich weiß, nun der Schritt folgen, einen ETF zu besparen statt jeden Monat Geld auf das Tagesgeld zu schieben. Allerdings werde ich in einem Jahr mein Studium beenden und in meine erste komplett eigene Wohnung ziehen. Diese muss natürlich auch eingerichtet werden. Deshalb frage ich mich ob es jetzt sinnvoll ist, mit einem ETF anzufangen oder ob ich zunächst weiter Geld auf dem Tagesgeld sparen sollte um den Umzug zu zahlen und erst danach ins Thema ETF einsteigen soll?
  • Hey! Hätte für den Podcast evtl. Interessante Fragen für mich und hoffentlich andere:

1) durch das steigende Risiko von Kreditausfällen in DE und Europa (und dem Rest der Welt) drohen den Banken immense Ausfälle, Rückstellungen werden schon gebildet. 

Wie sieht es bei Bunq aus? Sie vergeben ja keine Kredite. Wie sieht Blackwater das Risiko von Bunq im Gegensatz zu anderen Banken wie DKB, Sparkassen etc?

2) geht Blackwater von einem Rücksetzer der Aktienmärkten aus? 

Bedingt durch den naheliegend Kollaps der Wirtschaft und Banken? (Siehe Punkt 1 + Aussetzung des Insolvenzmeldepflicht bis ggf. März 2021)

3) was würde Blackwater stand heute mit einer möglichen Investitionssumme(!) von 20-30.000€ machen? Warten auf den nächsten Börsenrutsch um in den Vanguard ETF zu investieren oder nicht warten?

4) wie sieht Blackwater das Risiko von:

4.1) Lastenausgleich

4.2) (Hyper-)Inflation

4.3) Währungsreform

5) falls ein Punkt von 4 zutrifft:

Was würde Blackwater als Vorsorge empfehlen?

6) wie steht Blackwater zu Gold/Silber (physisch) als Vermögenserhaltung? Kein Renditeobjekt!

Blackwater.live, sonstige Themen

Diese Woche keine, etwas Entspannung für unsere Zellen.

Hier der Podcast:

Blackwater On Air Folge 4

Minute 1 bis 30: Finanzen. Shownote: Wer auf die Shownote aufmerksam wurde, kann mich direkt kontaktieren. 🙂

Bild(er) der Woche

Wie immer aktuelle Ereignisse ohne Kommentar. Sehen – Nachdenken.

Webseiten, die mir seit dem letzten Podcast aufgefallen sind

Journalistikon / das Wörterbuch der Journalistik. Eine sehr spannende Seite über Techniken von denen, die uns Informationen vorfiltern.

Die Seite ist enorm umfangreich und gewährt uns einen tiefen Einblick in die Journalistik und einen anspruchsvollen Beruf, der leider in den letzten Jahren stark in Verruf gekommen ist. Irgendwie erinnert mich das als Ex-Banker an etwas. 🙂

Wings of Help – Luftfahrt ohne Grenzen e.V. Da ich immer wieder nach Hilfsorganisationen Ausschau halte und mich Menschen begeistern die so etwas auf die Beine Stellen, habe ich diese gefunden. Schaut mal bei denen vorbei, vielleicht begeistern euch deren Projekte genauso wie mich.

Couchsurfing.com – Schon Fernweh für die Zeit nach Corona? Nach meinem letzten Artikel habe ich einige Mails mit Reiseplänen bekommen. Darf ich euch dazu etwas vorschlagen? Schaut bei Couchsurfing vorbei. Kein Hotel, kein nur mit Deutschen im Ausland am Pool sitzen, sondern echte Einheimische. Das bedeutet ein Land richtig kennen zu lernen und vielleicht sogar Freundschaften für das Leben zu schliessen, überall auf der Welt. Mir geht es übrigens wie euch: Wenn Corona vorbei ist geht es raus in die Welt. Und wir werden es viel mehr zu schätzen wissen.

Schlusswort: Ich wünsche euch eine schöne und ruhige Augustwoche! Bleibt gesund und glücklich!

22 Kommentare zu „Blackwater On Air – Folge 4

  1. @elbi: Was eigentlich erreicht werden soll ist doch dieses hier:

    Selbstzensur ist Zensur, die sich Menschen oder Institutionen selbst auferlegen, z. B. hinsichtlich Meinungs- und Pressefreiheit. Sie tritt unter anderem bei Verlegern, Journalisten, Filmproduzenten, Wissenschaftlern, Künstlern sowie Medien aus vielfältigen Motiven auf.

    Die Grenzen zwischen Freiwilligkeit und Zwang können bei der Selbstzensur verschwimmen: So kann ein investigativ arbeitender Journalist eine Enthüllung zurückhalten, da er sich des Wahrheitsgrades unsicher ist, oder aber, weil die von der Enthüllung betroffenen Personen die Macht haben, ihm im Falle der Veröffentlichung zu schaden. Man spricht in der Kritik an der Selbstzensur auch von „vorauseilendem Gehorsam“ und bildlich von der „Schere im Kopf“.[1]

    Ganz beliebt, alle anders denkenden unterbuttern. Frieden durch Gleichschaltung? Ist das was Sie wollen? Wenn also alle den gleiche Quark schreiben, schön wischiwaschi, dann is gut? Willkommen bei Orwell. Sorry, aber da habe ich 0 Verständnis.

  2. “Was sich aber nicht ändern wird: Ich zitiere und verlinke auch kontroverse Artikel und Quellen. Nicht aus Prinzip oder Anti-Mainstream mässig, sondern um Impulse zu setzen und mental agil zu bleiben.”

    Der verlinkte Artikel war nicht kontrovers, sondern einfach mal journalistisch unterste Schublade. Es gibt genügend kontroverse Artikel im Umfeld der normalen Medien. Epoch Times gehört doch eher zum nebulösen Rand, der sich nicht scheut Positionen zu vertreten, die vom rechtsextremen Rand goutiert werden. Wahrscheinlich um die Reichweite zu verbreiten. Neben dem Konsum dieser Medien, der durchaus die geistige Gesundheit angreifen kann, ist das Verbreiten “journalistischer” Ergüsse aus diesen Medien das Gleiche, als würde man sich als normaler Bürger inmitten von autonomen G20-Eskalierern aufhalten oder bei einer Nazi-Demo mitlaufen. Es gibt Grenzen der journalistischen Qualität, des Geschmacks und der verbreiteten Informationen.

    Jeder wundert sich heutzutage, dass die Gesellschaft immer aggressiver wird (ist in Studien nachgewiesen) und sich in immer mehr unversöhnliche Lager teilt. Aber niemand will einsehen, dass dies auch durch die Verbreitung von Artikeln und Informationen aus unseriösen Quellen mit zweifelhaftem journalistischen Ruf hervorgerufen wird. Nein, es zeugt nicht von geistiger Agilität, wenn man jedem noch so verschwurbelten Gedankengang von journalistisch schlecht oder gar nicht ausgebildeten Möchtegernautoren in die Welt posaunt. Es wird oft der “Blick über den Tellerrand” beschworen, aber wenn man dort nur unausgegorenen Mist findet, muss man diesen auch noch herumspritzen?

    Man könnte mir jetzt natürlich vorwerfen, durch die Inakzeptanz solcher Medien, weiter zur Spaltung beizutragen. Doch hier würde ich eine Recherche zum Intoleranz-Paradoxon empfehlen.

    Dass Du ZDF-Dokus als “Ausgleich” anführst ist ein schlechter Versuch sich da herauszuwinden. Nur weil ich im Alltag “Guten Tag”, “Hallo”, “Hi” sage, macht es das nicht besser, wenn ich zwischendrin mal ein “Sieg Heil” einwerfe. Das macht mich nicht zum geistig gewandten “Querdenker”, der auch mal alternative Begrüßungsformeln nutzt. Ich war bis dahin sehr davon überzeugt, dass du es ernst meinst mit deiner Neutralität und auch deine nüchterne Interessiertheit an Themen der Religion finde ich nach wie vor super. Aber ich bin es leid, dass seit 2014/15 jeder Hirnfurz als alternative journalistische Quelle und damit “positiv” bewertet wird. Wir haben schon genügend journalistisch schlechte und teilweise hetzerische Blätter im sogenannten “Mainstream” (auch so ein Unwort), wie zum Beispiel die Bild (die ja nieeemand liest) oder Welt. Muss man da noch weiter an der Unterhöhlung des gesellschaftlichen Zusammenhalts arbeiten, indem man noch größeren Mist verbreitet?

    1. Erst einmal danke für Deinen umfangreichen und ehrlichen Kommentar. Ich habe die ein oder andere Mail dazu bekommen und wie zu erwarten, schwankt die Resonanz zwischen Zustimmung und Ablehnung. Aber in beiden Fällen ist offenbar nicht ganz klar, was meine Position dazu nun wirklich ist. So scheint es mir. Und deshalb will ich nochmals präzisieren, so wie ich das damals schon bei dem Begriff “Religion” getan habe. In einem offenen Gesprächsdialog wäre das etwas einfacher, wenn man schreibt muss man oft nochmal “scharf stellen”.

      Zunächst weiss ich natürlich, dass ich es nicht jedem Recht machen kann. Und ich will auch nicht “everybodys darling” sein. Ich kann es nicht und im Laufe der Zeit habe ich für mich dann auch erkannt, dass ich es nicht will und nicht muss. Ich habe immer geschrieben, dass man eine Botschaft auch losgelöst von dem Überbringer analysieren und bewerten muss und im Zweifel kann sie sogar stimmen, auch wenn der Überbringer uns nicht sympathisch ist. Ich stimme Dir zu, was die Spaltung der Gesellschaft durch Informationen angeht, aber ein Teil dieser Spaltung ist auch dadurch entstanden, dass man sich nicht mit Inhalten auseinander setzen will, weil sie von “der falschen Seite kommen”. Das bitte ich auch einmal zu durchdenken. (Ich nehme Deinen Kommentar übrigens ernst und auf dieser Grundlage schreibe ich auch mit allen meinen Lesern, alles andere macht von Anfang an kein Sinn und ist kein Austausch.)

      Sowohl die Epoch als auch der Autor ist nicht mein Geschmack und meine erste Wahl, aber der Inhalt war in dem Fall interessant und ich habe ihn zu dem Zeitpunkt nur dort gefunden. Alleine der Fakt, dass diese Information aus der US Finanzgesetzgebung bzw. Corona-Folgenbekämpfung zu dem Zeitpunkt in deutschen Medien nicht zu finden war, war eine Beachtung wert.

      Bei dem Massstab, den Du für journalistische Arbeit anlegst stimme ich Dir aber uneingeschränkt zu und ich werde zukünftig nicht unkommentiert oder unreflektiert so etwas verlinken. (was eh selten bei mir ist) Allerdings muss der gleiche Maßstab an alle Medien angelegt werden und die Qualität der “offiziell” anerkannten Medien ist nachgewiesener Maßen in den letzten Jahren auch auf einem Tiefpunkt angekommen. Von falschen Bild- und Videomaterial, der Verdrehung und dem Weglassen von Tatsachen, politisch tiefer Färbung (bei GEZ Medien eigentlich eine Unverschämtheit) und vielem mehr. Wir wissen beide, dass diese Entwicklung ein Teil des gesellschaftlichen Diskurses ist und auch zu weiterer Spaltung beiträgt.

      Ich gehöre keinem bestimmten Lager an und schon gar keiner politischen Richtung. Aber ich weiss wohl, dass es keine völlige Neutralität gibt. Die Spaltung der Gesellschaft empfinde ich als tieftraurig und den Eindruck habe ich bei Dir nun auch gewonnen. Durch Deinen offenen Kommentar (und auch die Mails derer, die es ähnlich sehen) lerne ich natürlich hinzu und reflektiere ernsthaft meine Arbeit. Das bedeutet, dass ich mir überlege, wie ich es besser machen kann, um auch meiner Verantwortung gerecht zu werden. Dieser bin ich mir bewusst. Ich werde mich in Zukunft (wie bisher auch) nicht zensieren lassen und mich auch nicht anbiedern. Es wird keiner gezwungen hier zu lesen. Aber ich werde an der Qualität arbeiten und eine problematische Information entsprechend “begleiten”, wenn ich sie anführe. (was wie gesagt eh selten ist) Ich nehme Deine Bedenken absolut ernst, das ist keine “automatische Bandansage”.

      Liebe Grüsse Martin

      PS: Bisher habe ich ein absolut offenes, vertrauenswürdiges Publikum und ich bin unglaublich dankbar dafür. Und ich gehe immer auf eure Gedanken ein und werde das weiterhin tun. Wer allerdings kein echten Dialog will oder hintenrum rumhetzen will, der hat hier nichts verloren. Daher fand ich die Bewertung unter aller Sau. Das hätte man so klären können, wie hier geschehen. Denunziantentum hatten wir schon zu oft in den letzten 100 Jahren in Deutschland.

      Lasst es uns gemeinsam besser machen.

      1. Lieber und geschätzter Martin,

        ich danke dir für diese Klärung. Im Gegensatz zu dir, komme ich aus einem politischen Lager und könnte deinen Blog nicht lesen, weil einzelne Positionen von dir mir total widerstreben. Aber weil ich dich schon über zwei Jahre kenne und weiss wie du manches meinst, komme ich damit klar. Ich weiss, dich findet man weder vor einem Afd- noch vor einem CDU Büro. Und auch nicht bei anderen. Du hast deinen eigenen Antrieb. Was ich -ganz nebenbei bemerkt- absolut spannend finde.

        Pass einfach etwas auf was du verlinkst und kommentiere es dann mit helfenden Hinweisen. Bevor jetzt einer mit “betreuten Denken” kommt: Nicht wenige deiner Leser (und Fans!) sind unter 30 oder noch jünger und für die solltest du als erfahrenerer Mensch Verantwortung übernehmen. Sonst lässt du sie ins informationstechnische Messer springen. Ich kann mir kaum vorstellen, dass dies deine Absicht ist. Du kannst das besser. 😉

      2. Also BWM, es muss schon BWM approved sein, also markieren, markieren, markieren. 😂😂 Was hat das mit betreuten denken zu tun? Ich kann manches gar nicht wissen. Daher verlasse ich mich auf dich.❤️ Beim Zahnarzt kann ich auch nicht selbst bohren, macht aua. Und mein Auto kann ich auch nicht selbst reparieren, danach ist es ein Totalschaden. Niemand kann von allen unabhängig sein.

      3. Bitte keine Epoch mehr🤮🤮🤮 Oder fasse es inhaltlich zusammen mit deiner Sicht, dann lese ich es gerne. Wäre mein Vorschlag zur Güte.

      4. Wir haben dich schon verstanden und lesen nicht regelmässig die ET aufgrund deiner Verlinkung. Dein Statement finden wir ausgezeichnet, danke dafür. Ein weiterer Pluspunkt für deinen Blog.

      5. Also ich hab das jetzt nicht soooo schlimm gesehen. Liebe Güte… Aber es ist schön, dass du dir so viel Gedanken machst. Dadurch fühle ich mich gut aufgehoben. Heute mal ohne Anmeldung….

      6. Man kann es auch überteiben. Das ist für mich etwas typisch deutsch. Diskussion über die Diskussion über die Diskussion. Wichtig ist doch wie jemand etwas meinte. Und da habe ich hier keine Zweifel. 😉

      7. Also ich bin voll intergriert und mir machte es nichts aus. *lol* Mir fehlt das künstliche Aufrege-Gen. Wo kann ich es bekommen?

      8. Man muss nicht immer einer Meinung sein und auch ich halte die Epoch für Schrott. Ob das ein guter Artikel war, sei auch mal dahin gestellt. Aber ich schätze deine Arbeit sehr Martin. (danke auch den Damen im Hintergrund) Daher will ich mich auch nicht beschweren, wenn mal etwas nicht meinem Geschmack entspricht. Inzwischen nervt dieser Druck sehr, der immer entsteht, wenn mal irgend jemand etwas nicht ins Weltbild passt. Und die Bewertung des Podcastes geht noch weiter: Es wird gleich zum Rundumschlag ausgeholt und behauptet, dann tun sich auch sonst zweifelhafte Abgründe auf. Gehts noch???

        Um es mal deutlich zu sagen: Wer so wertet wäre sicher ein guter DDR Bürger. Aber kein Bürger einer freiheitlichen und pluralistischen Gesellschaft, falls wir das überhaupt noch sind.

        Es ist erschreckend, in welchem Klima wir inzwischen leben und ich meine sicher nicht den Klimawandel.

      9. Wer es nicht mag kann doch ein anderes Blog lesen. Ich bleibe, Lieblingsblog ist Lieblingsblog.🥰

    2. @elbi

      Sie können ja Blackwater runter machen wie sie wollen, aber meinen Sie mit Qualitätsjournalismus sowas wie dies hier: https://philosophia-perennis.com/2020/08/29/zdf-fuer-heute-um-16-uhr-geplanter-artikel-zur-corona-demo-wurde-schon-gestern-frei-geschaltet/

      Bei den Portalen des Qualitätsjournalismus kann man offenbar sogar in die Zukunft sehen. Anstatt also hier gegen Blackwater zu stänkern gerne mal vor der eigenen Haustür kehren. Gerade zum Thema Mist verbreiten. Unfassbar was für eine Gesinnungsdiktatur hier entsteht.

      @Blackwater: Du musst dich hier gar nicht rechtfertigen. Es spricht für dich, aber …

      1. Die Diskussion hier ist fast wie die Eskalation in Berlin. Ich finde auch BW muss sich für gar nichts hier rechtfertigen. Der verlinkte Artikel war alternativ, aber inhaltlich nicht völlig falsch. Meldungen dazu in den deutschen Medien suchte man vergeblich.

        Und wie G.Hilbert schrieb, ist was bei ARDZDF angeliefert wird wohl auch ein Witz. Reine Staatsfunke, politisch ganz der Regierung entsprechend. (Wir sind toll, alle anderen schlecht)

        Was also per Definition “Mist” ist, steht auf einem ganz anderen Blatt. Ansonsten stimme auch ich zu: Denunzieren ist typisch für manche Mitbürger. Ich habe die Bewertung gelesen und bin entsetzt. Nur weil eine Verlinkung nicht passt, wird der ganze Blog durch den Dreck gezogen. Deutschen 2020. Ganz toll.

  3. Zur Bilderauswahl: Klima-Gören, kommender Krieg GR-TR, Corona-Dollar, die Palistinenser fühlen sich wegen UAE Deal betrogen, Karneval. Bei dem traurigen Mädchen und der Mutter mit Kind vor dem Geldautomat habe ich keine Ahnung? Tipps?

    1. Hallo Bertram,

      alles richtig. Das kleine Mädchen mit den Wasserkanistern ist ein syrisches Mädchen aus der Provinz Hasaka, wo die Türkei (nicht Türken, sondern das politische System) mitten in der Hitzewelle den Syrern das Wasser streitig macht und tausende Menschen am verdursten sind. So kann man auch Krieg führen…(SPON Link: https://www.spiegel.de/politik/ausland/tuerkei-dreht-syrien-das-wasser-ab-machtkampf-in-nahost-a-626d23dd-9c2d-448f-adfb-6191e0f6c086)

      Das Bild mit der Frau und dem Kind vor dem Geldautomaten ist in der Türkei. Die Lira crasht derzeit und das führt derzeit zu einer massiven Kapitalflucht.

      Insgesamt bewegen mich diese Bilder sehr, daher teile ich sie auch mit meinen geschätzten Lesern. Auch innerhalb der Bilder dieses Podcast-Artikels ist ein erhebliches Wohlstands- und Wahrnehmungsgefälle festzustellen…

      Gruss
      Martin

      PS: Klima-Gören nenne ich sie inzwischen nicht mehr, aber es sind faktisch Wohlstandskinder. Das Engagement ist grundsätzlich gut, aber leider etwas undifferenziert und manchmal fehlt auch der Blick für die Zusammenhänge. Aber das kann ja noch werden und wenn das Thema Plastikmüll oder illegale Kriege mit aufgenommen würde…. warten wir’s ab…

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