“Strategic positional advantage is never fixed, but emerges intertemporally  through roundabout means amidst fluid and shifting factors – The enemy’s strategic position, the rise and fall of the terrain, light and dark, cold and heat, sun and fog.”

― Mark Spitznagel,  The Dao of Capital

Der Auszubildende fragt es sich, der Angestellte fragt es sich, der Manager fragt es sich, der gereifte Mann fragt es sich. Und natürlich auch alle genannten in der weiblichen Rolle. Auf Female Finanzblogs wäre es jetzt mit weiblichen Bezeichnungen geschrieben worden, was den eigentlichen Unterscheid zwischen Blogs und Female Blogs ausmacht. Aber die Frage ändert sich nicht. Und die Antworten auch nicht.

Wie lege ich mein Geld heute an? Und sollte ich überhaupt noch Geld anlegen?

Was sind meine Ziele und Wünsche?

Wenn man sich mit dieser Frage beschäftigt, scheint es so wie wenn man vor einem Berg steht. Vielen Menschen kommen hunderte von Begriffen in den Sinn. Riester, Steuern sparen, Tagesgeld, Einlagensicherung, Immobilien, Sparkasse, Börsencrash. So oder in anderer Reihenfolge. Das klingt alles so unglaublich verwirrend, dass man Hilfe braucht. Und wo findet man die? Nun, jetzt kommt es darauf an wo man auf der Erde lebt. Lebt man in Mitteleuropa, genauer gesagt in Deutschland, dem Land des #Neulands, der grossen ewigen Kanzlerschaft und der EC-Karte, dem Land, in dem im Lockdown das Klopapier vor dem Wein und den Oliven ausgeht, dann lautet die Antwort ganz nüchtert, emotionslos und sachlich: Beim Bankberater. Oder beim braun gebrannten Versicherungsvertreter. Oder vielleicht dem lustigen Typen, von der gelben Bausparkasse mit dem Fuchsschwanz an seinem Schlüssel. Zur Wohnung der Eltern. Ab und an gibt es Geheimtipps und dann fällt die Antwort etwa so aus: “Der X hat da was, hör dir das mal an.” Oder: “Die Y hat etwas, was ganz neu entdeckt wurde und die Geldanlage revolutioniert.”

Irgendwie scheint das alles doch ein schwieriges Unterfangen zu sein. Und in diesem Land der Verordnungen und Regeln, dem “so macht man das” gibt es nur eine kleine Gruppe von Querdenkern, die dann tatsächlich ins Internet schauen und sich selbst informieren. Leider wird es dann auch nicht ganz einfach. Warum kann man das sagen? Ich schaue mal kurz nach und lese mir mal bei Finanzblognews ein paar Überschriften durch:

  • 3 Dividendenperlen mit historischer Einstiegschance – erfolgreich sparen.
  • Dividenden von CVS Health – damit man jung in Rente kann.
  • Geburtstagsspecial bei einer Bloggerin. Der Blog wird 5, die Bloggerin 50.
  • Boom! American Express – der Investmentplan hat funktioniert!
  • Die 7 Top Aktien zum Kaufen im November 2020.
  • Meine Einnahmen und Entwicklungen im Oktober 2020.

Nur wenige Blogs informieren sehr distanziert und bewusst unpersönlich über die Geldanlage, wie man es beispielsweise von dem Pionier der Finanzblogs, dem Finanzwesir kennt. Die meisten beschreiben wenig reproduzierbare Ergebnisse ihrer privaten Finanzplanung und verwirren den Anleger mit noch mehr Informationen vom Seitenrand des Spielfelds. Hier wäre die Sachlichkeit einer Bücherei mehr hilfreich, zumindest im ersten Schritt. Nun möchte ich nicht behaupten, dass Blackwater.live ein sachlicher, nüchterner und emotionsloser Blog ist. Ganz im Gegenteil.

Aber die sachliche Basis zum Thema Geldanlage findet man bei uns in den Büchern aus unserer Bücherecke in dem Bereich “Wirtschaft, Banking, Trading”. HIER. Dort findet man keine Bücher mit Geschwurbel und Geheimwissenschaften, sondern ganz fundierte Klassiker. Das Extrakt daraus wird in unseren Artikeln aufgegriffen und präsentiert. Oder man geht zu unserem Blackfolio©, welches jeder kostenfrei nachvollziehen und umsetzen kann. Aber bevor man dazu kommt und diesen Schritt geht, möchten wir uns ein paar Gedanken über Geld machen. Ganz grundsätzlicher Natur. Sonst wäre diese Seite nicht die, für die sie steht.

Die Natur des Geldes – und des Lebens

“Denken ist Reden mit sich selbst.”

– Immanuel Kant

Einige Gedanken mit uns selbst zur Natur des Geldes.

Die Natur des Geldes: Es neigt dazu “angebetet” werden zu wollen.

Geld = gut?


“To do the useful thing, to say the courageous thing, to contemplate the beautiful thing: that is enough for one man’s life.”

― T.S. Eliot,  The Use of Poetry and the Use of Criticism 

Geld. Geld ist an sich kalt. Auf Papier gedruckt, auf Festplatten gespeichert, als Rente ausbezahlt, im Lotto gewonnen. Geld ist seelenlos. Es hat keine Gefühle, weiss aber welche auszulösen. Es schützt sich nicht selbst, es lässt sich beschützen. Es wechselt den Besitzer wie eine Prostituierte, selbst ist es ohne Eifersucht. Aber es löst Neid und Eifersucht bei anderen aus. Es verlangt Loyalität, denn um es zu bekommen, muss man das Wichtigste was man im Leben hat dafür geben: Zeit. Und Liebe. Zeit die man mit der Familie verbringen kann oder mit sich selbst. Liebe, die man besser jemand anderen schenkt.

Für Geld sterben Menschen. Und für viel Geld, sterben viele Menschen. Niemand wird diesen Fakt der Geschichte bestreiten können. Die meisten der Menschen, die für oder wegen Geld umkamen, waren gemessen am Geld weniger als einen Euro wert. Denn Geld bemisst den Wert von Menschen nach Leistung und Arbeitskraft umgerechnet in inflationiertes Geld. In Kriegs – wie in Friedenszeiten. Und auch wenn wir die grausame Natur von Geld kennen, so brauchen wir es alle. Mieten und Raten müssen bezahlt werden. Essen, Kleidung und etwas Ablenkung auch. Wir werden für unsere Arbeit nicht mit den Arbeitsstunden eines anderen bezahlt, nicht mit Naturalien, sondern mit Geld. Abzüglich Steuern und Sozialabgaben zur Aufrechterhaltung des Systems. Und so ist die moderne Sklavenpeitsche das Geld. Neu ist aber, dass es nicht wenige Menschen gibt, die Geld lieben. Neu? Naja, in seiner Rolle schon. Früher hätte wohl keiner die Peitschen und die Fesseln geliebt und gesagt, ich bin so gerne ein Sklave. Aber auch das gibt es ja buchstäblich bereits in der heutigen Zeit.

Warum schreibe ich das alles? Weil es immer mehr Menschen gibt, die dem Geld nahezu göttliche Eigenschaften zuschreiben. Sie bringen es mit kosmischer Energie in Verbindung. Zum einen ist das natürlich die übliche Ersatzreligion nach dem Konzept “everybody worships”. Wenn man sonst schon kein Gott hat, braucht es immer einen Ersatz. Ich teile die Ansicht anderer Blogger und Autoren, dass Geld eine Form von Energie ist. Aber keine kosmische, sondern es ist die Lebenskraft von Sklaven. Dazu eine einfache Rechnung, die der Einfachheit wegen auf brutto=netto basiert.

Ein Arbeitssklave ähm Angestellter verdient 3.500,00 Euro im Monat. Das ist sein Lebensdurchschnittsgehalt. Er kann in seinem Leben 40 Jahre voll arbeiten. 3.500,00 EUR X 40 X 12 = 1.680.000,00 EUR. Das ist der Cashflow seines gesamten Lebens. So oder so, bei einem Steuer- und Umlagensystem wie in Deutschland oder Schweden, geht die Hälfte davon eben direkt oder indirekt weg und wird umverteilt. Anhand dieser einfachen Rechnung wird aber schon klar, was die Person jemals in ihrem Leben erreichen wird – oder nicht! Und das ist das fatale: Als Angestellter (Sklave) wird das per Mindset in Zement gegossen. Dieses Konzept empfinden viele dann als Sicherheit und sichern es noch extra mit Versicherungen ab. Aber bleiben wir beim Thema. Dieses Geld ist Energie. Die Lebensenergie eines Sklaven. Und das ist durchaus ein Grund verantwortungsbewusst mit Geld umzugehen. Wenn man sich mal mit einem 100,00 Euro Schein hinsetzt und bewusst wird, was Menschen dafür tun müssen, wieviel Lebenszeit sie dafür geben mussten. In manchen Teilen der Welt ist das laut UNHCR ein Monatsgehalt. Und vielleicht kommt auch dann der Gedanke auf: Wieviel meiner Lebenszeit habe ich dafür gegeben? Würde ich auf dem Sterbebett diesen Tausch rückgängig machen wollen?

Und doch, es gibt Menschen, die dem Geld einen Wert beimessen, der höher als diese Achtung davor ist. Höher als das Bewusstsein, dass es die konservierte Arbeitskraft von anderen ist. Denn aus meiner Sicht ist Geld nicht selbst die Energie, sondern es wird von aussen damit aufgeladen. Warum es aber unglücklich macht dem Geld die falsche Rolle zu geben und warum diese Frage im Umgang mit Geld wichtig ist, das werde ich in diesem Artikel erklären.

Kamel &

Nadel


„Eher geht ein Kamel durch ein Nadelöhr, als dass ein Reicher in das Reich Gottes gelangt.“ Markus 10:25, Einheitsübersetzung

„Wahrlich, denjenigen, die Unsere Zeichen für Lüge erklären und sich mit Hochmut von ihnen abwenden, werden die Pforten des Himmels nicht geöffnet werden, noch werden sie in das Paradies eingehen, ehe denn ein Kamel durch ein Nadelöhr geht.” Quran, 7:15

Warum ist es wichtig sich damit zu beschäftigen, welchen Stellenwert Geld in unserem Leben hat, bevor wir es anlegen?

Weil das die Art und Weise beeinflusst, wie wir unser Geld anlegen. Aber es beeinflusst auch, wie viel Geld wir zum Anlegen haben. Zumindest wird das in vielen Fällen so sein. Gläubige Menschen werden die genannten Texte aus Bibel und Quran kennen und sehen Geld als etwas, was einen höheren Stellenwert als Gott und Religion einnehmen kann und damit zum Problem wird. Aber auch alle anderen können daraus lernen. Denn was kommt denn – auch wenn wir nicht gläubig sind – VOR dem Geld in unserem Leben?

Für uns als Individuum sicher die Gesundheit. Wenn wir eine Familie haben, die Familie. Menschen, die wir lieben und die Zeit, die wir mit Ihnen zusammen verbringen. Und diese Punkte vermögen mehr glücklich zu machen, als es Geld jemals tut. Man kann hier schon die Probe machen und einmal vermögende Menschen fragen, die zwar viel Geld besitzen, aber krank sind. Oder deren Angehörige bereits verstorben sind. Oder vermögende Menschen, die einfach am Ende ihres Lebens angekommen sind. Nicht wenige würden das ganze Geld welches sie besitzen geben, um mehr Zeit zu gewinnen. Und das Leben anders zu leben. Es geht also um Prioritäten. Was hat aber der genannte Bibelvers und die Quransure damit zu tun? In beiden Fällen geht es um Menschen, die es schwerer haben würden den Blick auf das Wesentliche zu haben: Das Leben. In dem einen Fall, weil der Fokus zu sehr auf Geld und Wohlstand liegt. In dem anderen Fall, weil man die Zeichen nicht sieht, die Schöpfung oder Natur, ein Wunder, an dem man sich jeden Tag erfreuen kann. Für Menschen, die an Gott glauben geht es natürlich auch um das “danach” dieses Lebens. Aber es wird wohl keiner abstreiten können, ob gläubig oder nicht, das fehlende Dankbarkeit, die Ignoranz des Schönen auf der Welt, der Fokus auf Geld oder dem Nachlaufen dafür das Leben nicht glücklich macht. Sondern das Gegenteil tritt ein und Beispiele dafür gibt es genug.

In beiden Texten wird eine Hyperbel benutzt, eine bewusste Übertreibung. Denn natürlich war nicht gemeint, dass ein Kamel irgendwie überhaupt durch ein Nadelöhr gehen müsste. Und es war auch nicht gemeint, dass es unmöglich wäre für Menschen dieses Problem zu lösen, wie der Kontext auch zeigt. Aber man müsste sein Mindset, seine Denkweise dazu ändern. Das kommt ganz gut durch verschiedene Quertexte heraus und heute möchte ich nur zwei Aspekte anführen und dann die Conclusio ziehen.

“Lehre uns bedenken, dass wir sterben müssen, auf dass wir klug werden.” – Psalmen 90:12, die Lutherbibel von 1912

Inna lillahi wa inna ilayhi raji’un…إِنَّا لِلّهِ وَإِنَّـا إِلَيْهِ رَاجِعونَ…Wir gehören Allah, und zu Ihm kehren wir zurück…, Quran, Al-Baquara, 2:156

Den Text aus der Lutherbibel kennt vielleicht der ein oder andere von Beerdigungen, die Quransure wird bei muslimischen Begräbnissen oder wenn Menschen sterben grundsätzlich sehr oft gesagt.

Ich schrieb von Mindset. Während das Mindset “da draussen” oft lautet Geld muss man lieben, ihm nachjagen, Geld ist kosmische Energie, man muss sein Leben und seine Familie und selbst seine Gesundheit dafür zurück stellen oder genauer gesagt “opfern” (es heisst nicht umsonst “opfern”. Woher das kommt? Kontext is King :), siehe unsere Bücherecke oder einfach weiter lesen) sagt die Schrift etwas anderes. Und ich bitte darum, dies nicht in einem ausschliesslich religiösen Kontext zu sehen, sondern in einem historischen und den Abgleich mit der Realität zu machen. Denn jeder von uns wird daraus etwas lernen können, was für mich auch immer wieder die Faszination dieser Bücher ausmacht. Lebensratgeber von hippen Instagram – Buchautoren kann man sich sparen. Kommen wir also zum Punkt zurück und an dieser Stelle bitte ich nicht schnell darüber hinweg zu lesen. Sondern vielleicht sich eine Tasse Tee zu holen und sich für ein paar Minuten Gedanken zu machen, ganz wie es Immanuel Kant sagte: “Denken ist Reden mit sich selbst.” Reden wir mit uns ein paar Minuten. Lauschen wir unserer inneren Stimme. Wenn wir ein Helmut Schmidt Typ sind, ziehen wir einen Zug an unserer Zigarette und lassen uns auf ein paar Gedankenbilder ein.

Herbst


„Jede Seele wird den Tod kosten. (…)” Qur’an 29:57

Wenn wir nun in Ruhe mit unserer Tasse Tee, dem Kaffee oder der Zigarette da sitzen, können wir vielleicht in Mitteleuropa den Herbst beobachten. Jeder kennt das, die Blätter fallen, weil das Leben, die Pfanzensäfte sich in die Baumstümpfe zurück ziehen. Die Blätter verfärben sich dann langsam und fallen ab. Manchmal werden sie vom Wind noch einige Meter weit getragen, bevor sie am Boden liegen und dort zur frischer Erde im Laufe der Jahre werden. Ganz wie wir es übrigens auch werden, wenn wir sterben. So ein Blatt hat natürlich kein Bewusstsein. Aber ich habe mir vor einigen Jahren bei einem Waldspaziergang mal den Gedanken gemacht wie es wäre, wenn es eines hätte. Und diesen Gedanken möchte ich mit euch teilen und gemeinsam durchdenken. Solche Gedanken helfen “outside the box” zu denken und unserer kulissenhaften und schnellebigen Welt ein paar Minuten abzuringen und ihr zu entfliehen.

Im Frühjahr wird so ein Blättchen “geboren”, die Bäume knospen erst durch die warmen Lichtstrahlen der Sonne, das ganze Leben im Wald beginnt vom Boden an zu erwachen. Wenn so ein junges Blatt ein Bewusstsein hätte, dann könnte man meinen es denkt, “ach, wie schön, die warme Sonne. Und ach wie schön, der Wind in dem ich mich bewegen kann.” Und es hat auch ein Stück Freiheit, wenn es so im Wind hin und her flattert. Aber es bleibt immer am Baum, denn das bedeutet am Leben zu bleiben. Und wenn das Blatt noch jung ist wird es denken, ich will das maximale aus meinem Leben heraus holen. Die Zeit so gut wie möglich nutzen. Denn wenn der Herbst kommt, werde ich sterben. Für so ein Blatt wäre es klar, dass es den Herbst nicht mehrfach überleben wird und nicht genau weiss wann es stirbt. Aber für uns ist es da etwas schwieriger, stimmt’s? Denn wir erleben viele Herbste und überleben sie. Und doch, wir wissen, dass wir sterben werden. Das Zeichen im Wald, dass der Herbst kommt, sind die sich verfärbenden Blätter. Bei uns sind es die Falten im Gesicht, die sinkende körperliche Leistungsfähigkeit, vielleicht ein schlechteres Gehör und Augenlicht. Aber bei uns zieht sich dieser Sterbeprozess einfach viel länger hin und wir können nicht mit Sicherheit sagen, wann wir zu Boden fallen. Nur dass es so kommt ist sicher. Dieses Blatt im Wald hätte also einen Vorteil, wenn es ein Bewusstsein hätte. Denn dann wäre es sich bewusst, dass die Zeit die es hat begrenzt ist und es ohne wenn und aber in wenigen Monaten vorbei ist. Ein Nebengedanke sei an der Stelle erlaubt und bitte baut ihn mit ein: Wie verhalten sich Menschen, die eine Diagnose erhalten die besagt, dass sie nur noch wenige Monate zu leben haben? Leben sie wie alle anderen?

Wenn es in Psalm 90 heisst, “lehre uns bedenken, dass wir sterben müssen, auf dass wir klug werden”, dann stellt sich die Frage woran man messen könnte, dass wir klug geworden sind? Und wenn der Quran in 29:57 sagt, “dass jede Seele den Tod kosten wird”, was kann man daraus lernen? Und hier möchte ich einfach mal den Versuch einer Erklärung anstellen. Das ist vielleicht gar nicht so schwer, wie das Gelernte umzusetzen.

Es macht sicher keinen Sinn, Pläne für die Ewigkeit hier auf der Erde zu schmieden und uns in welcher Form auch immer ein Denkmal setzen zu wollen. Auch nicht mit Geld oder Besitz. Einem der reichsten Menschen der Welt, Warren Buffet, wird nachgesagt dass er sagte, der letzte Scheck im Leben soll platzen. Haben wir uns einmal mit Menschen in einem Altersheim unterhalten? Es ist interessant, was sie über Menschen ihrer Zeit erzählen. Selbst wenn diese grosse Dinge vollbrachten, welche Bedeutung hat das noch heute? Auch wenn wir das Andenken an einen Verstorbenen bewahren, so ist es letztlich am Ende wie der berühmte Sack Reis in China. Bedeutungslos. Es bringt ausser für das eigene Bewusstsein im Hier und Jetzt nichts, seine Zeit damit zu verschwenden Denkmäler zu bauen. Manche Menschen glauben wirklich, sie könnten ohne Unterbrechung ewig leben und machen daher gesunde Ernährung – die natürlich schon wichtig ist – zu ihrem Gott. Oder irgendwelche Wundermittelchen. Die Angst vor dem Tod ist gross. Und doch können wir es nicht ändern. Als sehr junger Mensch hatte ich auch irgendwie den Eindruck, dass das Leben ewig so weiter gehen könnte. Aber am Ende werden wir eines besseren belehrt werden. Nämlich, dass der Quran und die Bibel Recht hat. Und je früher man das akzeptiert, desto besser. Es schafft einen gewissen inneren Frieden. Aber was kann man noch daraus lernen?

Vielleicht die Lektion, dass das Wichtigste im Leben nicht das Geld ist. Sondern die Zeit und wie wir sie verbringen. Mit unserer Familie und unseren Freunden. Nehmt nochmal ein Schluck Tee aus eurer Tasse, denn hierzu möchte ich einen anderen privaten Gedanken mit euch teilen und durchdenken und er kommt in seiner Konsequenz für mich dem “klug” werden aus Psalm 90 sehr nahe. “Klug” in dem Sinne, dass es für mich Änderungen bedeutete. Vor Kurzem habe ich mehr über meine Eltern nachgedacht. Meine Mutter ist älter als mein Vater, sie sind in den 60er Jahren ihres Lebens. Früher hat man Kinder nicht erst mit 40 bekommen. Über das Leben und den Tod habe ich schon früher nachgedacht, aber nicht in Verbindung mit meiner Familie. Ich weiss nicht wie alt meine Eltern werden. Aber was ich weiss ist, dass ich in 10 Jahren schon ohne Eltern sein kann. Und in 20 Jahren und mehr wird es sehr sicher so sein. Durch Krebs oder andere Krankheiten kann es aber schon deutlich früher so kommen und wir hatten den Fall auch mal mütterlicherseits in der Familie. Nun ist es so, dass in meinem Leben Woche um Woche vergeht, wie in eurem auch. Und man ist oft viel zu sehr beschäftigt und die Zeit verfliegt. Aus einer Woche wird ein Monat. Und manchmal hat man sich einen Monat nicht gesehen. Und dann frage ich mich, werde ich das bereuen wenn sie einmal nicht mehr sind? Und meine Antwort ist: ja. Und das kann man mit allen Menschen durchdenken, die wir lieben und die uns nahe sind und es ist schön, wenn das die Familie ist. Aber manchmal kann man es auch nicht erzwingen und die Liebe ist einseitig, keine Frage. “Unklug” nach Psalm 90 wäre es aus meiner bescheidenen Sicht, Dinge vor sich her zu schieben. Beispielsweise wenn man sagt, dafür habe ich noch Zeit. Ich werde mich damit später noch auseinander setzen. Oder: Nächstes Jahr müssen wir uns mal wieder treffen. Denn “später, nächstes Jahr und irgendwann” gibt es vielleicht nicht. Im Leben von uns oder dem der anderen. In dieser Zeit bis “später” sind wir vielleicht nur dem Geld nachgelaufen und haben dem Geld einen höheren Stellenwert gegeben als den Menschen. Ich schreibe dass bewusst, denn selten werden Menschen sagen, dass Geld wichtiger als Menschen ist. Aber oft leben und handeln sie so.

Das jede Seele den Tod kosten wird oder es klug ist die Zeit weise zu nutzen, das scheinen Binsenweisheiten zu sein. Und doch leben wir, als wenn wir das nicht verstanden haben. Und treffen Entscheidungen, als wenn wir in der Ewigkeit leben. Persönlich glaube ich an eine Ewigkeit. Aber ich glaube (nicht mehr) daran, dann man da einfach hinüber lebt, sondern dass dazwischen der Tod steht, wie der Quran sagt. Auf die absolute Mehrheit der Menschen traf das bisher zu, was wohl ein bestechend gutes Argument ist. Aber egal wie wir persönlich dazu stehen, ob gläubig oder nicht, wir werden uns wohl kaum der Tatsache verschliessen, dass die wichtigste Ressource in unserem Leben die Zeit ist. Und wie wir sie nutzen, sagt viel über unser Innerstes aus.

Winter


“Zwei Tragödien gibt es im Leben: Die eine, nicht zu bekommen, was das Herz wünscht, die andre, es zu bekommen.”

– George Bernard Shaw

Irgendwann ist es dann auch für uns so weit und wir werden diese Erde verlassen und wie das Blatt im Herbst zu Boden fallen. Wird man danach noch über uns sprechen? Wer wird das tun und wie lange? Und spielt das überhaupt eine Rolle?

Für mich ganz persönlich – und auch diesen Gedanken will ich mit euch teilen – spielt das inzwischen gar keine Rolle mehr. Aber ich ziehe daraus nicht den inzwischen populären Schluss, jetzt auf Saus und Braus zu leben, weil ich nicht weiss was morgen ist. Sondern das war für mich der Schlüssel zu echter Spiritualität. Der Schlüssel zu einer Reise in meine eigene Seele, zu den Gedanken, die ich viele Jahre verdrängte. Weil es ein komisches Gefühl ist morgens aufzuwachen und sich zu fragen, träume ich das alles nur oder ist es die Realität. Aber es kommt der Moment im Leben eines jeden Menschen, in dem er den Tatsachen ins Gesicht schauen muss, ob er will oder nicht. Egal wie sehr man sich ablenkt, wie sehr man davon läuft, egal wohin man flüchtet, seien es buchstäbliche Orte oder geistige, dieser Moment holt uns eines Tages ein. Und ich bin überzeugt, dass tief im Inneren jeder Mensch das weiss. Zumindest habe ich viele Menschen auf dem Sterbebett erlebt. Und irgendwie lässt sich der Zustand nach dem beschreiben, was alte Seeleute sagen: Noch kein Seemann war je Atheist. Spätestens am Ende werden wir alle zu “Seeleuten.” Vielleicht ist es daher besser nicht weg zu laufen und sich nicht zu sehr abzulenken. Es ist “klug” mit den Menschen die man liebt, mehr Zeit zu verbringen und Menschen einen höheren Stellenwert als Geld beizumessen. Und wenn wir das getan haben uns auf diese andere grosse Suche im Leben zu machen. “Naht euch zu Gott, so naht er sich zu euch” (Jacobus 4:8, Lutherbibel 2017) oder wie es meiner Meinung nach in einer der schönsten Quransuren die es gibt heisst: “Erinnere dich an Mich und Ich werde mich an dich erinnern”, Al-Baqara, 2:152. (Danke Safiya)

George Bernhard Shaw schrieb die obigen Zitatworte über die zwei grossen Tragödien im Leben und wie recht er hatte. Wie viele Menschen laufen im Leben Dingen hinterher, die ein Haschen nach Wind sind. Wie dem Geld oder dem Besitz. Und die wenigen, die bekommen was sie so sehr wollen, dass sie dafür alles opfern, enden in der zweiten Tragödie und sind fortan beschäftigt es zu schützen und zu bewahren. Beides kostet die Lebenszeit, die Zeit, die aus meiner Sicht eine Art Prüfung ist in der wir mit unserem Lebenswerk beweisen, was wir am meisten lieben. Ich habe aus dem deutschen Sprachgebrauch heute öfters das Wort “opfern” benutzt. Und wie ich schrieb, Kontext is King. Woher kommt eigentlich dieses Wort “opfern”, magst Du Dich fragen? Die deutsche Sprache ist christlich geprägt. Das Christliche hat seine Wurzeln im Judentum. Und im Judentum hat man vor der Zerstörung Jerusalems 70 u. Z. durch die Römer im Tempel Tiere geopfert. Beispielsweise um Vergebung zu erlangen. Massgeblich laut dem jüdischen Gesetz war es, dass dieses Opfer mit reiner Absicht oder Intention dargebracht wurde (Muslime kennen das als  نية, / nīya ) und makellos war. Es durfte beispielsweise kein krankes Tier sein. Der tiefere Gedanke dahinter war, dass man sein Bestes gibt.

Wenn man heute im deutschen Sprachgebrauch von “opfern” spricht, steckt darin Hingabe. Ich “opfer” meine Familie für den Job und das Geld. Ich “opfer” meine Beziehung für meinen Egoismus, meine Interessen, meinen Willen. Das heisst, dass ich der einen Sache zugunsten einer anderen mehr ergeben bin. Oder sogar völlig ergeben. Und immer ist das Zeichen dafür der Zeiteinsatz und die Liebe. Weil Zeit und Liebe das Wichtigste ist, was wir haben. Zeit und Liebe ist ein makelloses Opfer. Es gibt nichts, was wir als Menschen geben können, was wertvoller ist als unsere Zeit und unsere Liebe. Geld ist dagegen gerade zu bedeutungslos. Es heisst an anderer Stelle in den Schriften, “da wo dein Schatz ist, wird auch dein Herz sein.” Und wo ist unser Schatz, unser Wertvollstes was wir haben? Oder besser gesagt, wofür setzen wir es ein? Die Antwort darauf lässt tief blicken, denn sie gibt Auskunft darüber wer wir sind. Manchmal wissen wir das ja selbst nicht, aber hier wäre die Antwort zu finden.

The End


There is life, there is death and there is love between them. Nothing else counts.”

– Christine Lagarde

Was hatte das mit der Frage zu tun, wie man Geld anlegen soll? Der ein oder andere neue Leser mag sich das fragen. Bei denen die Blackwater.live schon länger kennen, vermute ich diese Frage weniger. Wie man Geld einfach anlegen kann, wird auf dieser neu gestalteten Blackfolio© Seite gezeigt. Aber das liefert noch nicht die Gedanken, die vor einer praktischen Umsetzung stehen sollten.

Die Frage nach dem Umgang mit Geld wird immer sachlich beantwortet oder mit Produkten und Lösungen. Angesichts der Natur des Geldes und der Natur unseres Lebens, der kurzen Zeit die wir haben und weil Geld die verbriefte Lebensenergie von uns und anderen Menschen ist, ist eine umfassende Antwort nicht auf rein sachlicher Ebene zu finden. Wer nun anderer Meinung ist kann dies gerne sein. Aber es ist wohl unbestreitbar so, dass mit Geld auch immer die Glücksfrage auftaucht: Macht Geld glücklich? Und die Frage nach Freiheit. Finanzielle Freiheit um frei zu sein. Nur wenn man frei von etwas ist, dann hat man noch nicht die Antwort auf die Frage: Frei wofür? Und solange man diese Antwort nicht hat, ist es meiner bescheidenen Meinung nach so wie ein Schiff welches in See sticht, aber ohne Ziel.

Ich hatte euch mal geschrieben, dass eine der berühmt-berüchtigten Fragen in der Bank bei dem Thema Geldanlage war oder ist: “Was sind Ihre Ziele und Wünsche, Herr Mayer, Frau Schulze?” Und es stimmt, diese Frage ist wichtig, es ist vielleicht die wichtigste Frage bei der Geldanlage. Nur anders als es Bankmenschen oft hören, sollte es hier nicht um “Dinge kaufen” gehen, nicht um materielle Ziele. Das sind untergeordnete Ziele. Was nützt ein schönes Zuhause bei der der Frage nach der Immobilienfinanzierung, wenn die Familie nicht mehr da ist? Was nützt ein schöner Urlaub, ohne den Menschen, den wir am meisten lieben? Und was nützt ein grosses Vermögen, wenn wir nicht wissen, wie wir damit uns und andere glücklich machen können? Geld macht sicher nicht glücklich, wenn man ihm nachjagt. Aber sehr sicher macht es glücklich, wenn man anderen helfen kann, um mal nur einen Aspekt zu erwähnen. Und ja, wir können unser Leben mit so vielen materiellen Zielen und Dingen füllen und es wird doch so leer und sehr einsam sein. Leben ist mehr als existieren.

Und egal wie sachlich Du nun bist, liebe Leserin, lieber Leser, selbst wenn Du ein rationaler Homo Oeconomicus bist und diesen Blog nun wieder verlässt, weil Dir das zu unsachlich war (das passiert bei Artikeln dieser Art immer), am Ende wirst Du Dich den Gedanken dieses Artikels stellen müssen. Egal wohin und worin Du Dich flüchtest, sie holen Dich ein. Und die echte Antwort darauf, was Deine Ziele und Wünsche wirklich sind, eines Tages wirst Du sie geben. Besser ist es sich diese Frage zu stellen, so lange es noch ein “sind” oder “sein” gibt. Und nicht erst wenn auf dem Grabstein steht: Das waren seine Ziele und Wünsche, seine Familie wird ihn (oder sie) vermissen.

Denn wir alle denken oft, dass wir ewig Zeit haben. Bis sie auf einmal abläuft…

“Do you not see how necessary a world of pains and troubles is to school an intelligence and make it a soul?”

– John Keats

24 Kommentare zu „Die ewige Frage

  1. Hi, mal eine ganz blöde Frage. Wnen man sich net auskennt aber die Bibel oder Koran verstehen will, wie fängt man da an? Kaufen und einfach lesen? Wie kann man sich einen Overview verschaffen?

    1. Hallo Katy, Du kannst mal in unserer Bücherecke vorbei schauen. Gute Bibeln (ich ergänze es noch) im Sinne einer wissenschaftlich anerkannt guten Übersetzung, sind die Schlachter 2000 oder die Elberfelder Studienbibel. Studienbibel? Keine Sorge, dass heisst nur, Du hast viel Anhang und Querverweise, wenn Du z.B. mal nach der Ursprache oder weiterem Kontext (Zusatzinformationen und Hintergründe) neugierig wirst. (was sehr viel Spass macht!)

      Die Bibel liest man am leichtesten, wenn man von Matthäus beginnt, also ziemlich in der Mitte. Matthäus, Markus, Lukas und Johannes sind sogenannte Evangelien. Dort ist das Leben und Wirken Jesu aufgeschrieben. Es ist nicht kompliziert zu verstehen, es liest sich flüssig und ist spannend. Und es hat nichts mit Kirchen und Sekten zu tun und auch nichts mit Traditionen, wie viele sie kennen.

      Der Quran ist nicht in dieser Erzählform wie die Bibel geschrieben, eher wie ein Teil älterer Teil der Bibel, den man Tora(h) nennt. Es ist mehr ein Gesetz und eine direkte Anleitung. Ich würde sagen, dass er schneller zu lesen ist als die Bibel. Aber man sollte beim Lesen auch über das nachdenken, was dort steht. Und das ist der Punkt: Es kommt immer darauf an, dass man darüber nachdenkt und bei Unklarheiten den Kontext berücksichtigt. Vielen Menschen hilft es auch, wenn sie vorher beten. Wenn man das noch nie gemacht hat, klingt es befremdlich. Gerade in unserer heutigen Zeit. Aber es kostet nichts es zu versuchen und seine eigenen Erfahrungen zu machen. Und man muss es auch nicht kompliziert machen. Aus den Schriften weiss man, dass es auf den echten Beweggrund ankommt, nicht auf Rituale. Alles andere ergibt sich… Und eines vielleicht noch: Trenne alles was Du liest von Religion und was Menschen tun und sagen. Normalerweise wird das eh passieren, weil das was Du liest nichts mit dem zu tun hat, was du in der Religion oft beobachten kannst. Wenn Du weitere Fragen hast maile mir gerne: blackwater@blackwater.live

      1. Nun ich muss sagen, das war besser erklärt, als ich es als junger Mann beim Pfaffen gehört habe. Respekt! Klingt doch ganz unaufgeregt nett. Würden Menschen ihre Religion so leben, hätte sicher niemand ein Problem und die Welt wäre ein besserer Ort.

    1. Bittebitte nicht!
      Dann haben wir auch hier Zwangseinblendungen, dass die einzige Wahrheit über Corona beim RKI, bzw. bei Jens „Mundschutz ist nicht notwendig, weil der Virus gar nicht über den Atem übertragbar ist“ Spahns Mini-Sterium zu finden ist.

    2. Doch, doch, mit Corona ist schon was. Die Geschäftsleitung unseres Unternehmens und die Angestellten hoffen (und beten), dass nicht noch mehr Lieferketten reißen, dass keine weiteren Kollegen ausfallen, dass keine weiteren wichtigen Verhandlungspartner bei Kunden/Lieferanten ausfallen. Nur mal EIN Beispiel, wie Corona den Alltag bestimmen kann. Aber ist das ein Thema für diesen Blog?

    3. Blackwater hatte im März aus Israel darüber geschrieben und auch wenn der Text eben Blackwater typisch war, eine ganz gute Prognose geliefert. Vor allem über die menschliche Ebene. Immer Sommer sah es noch gut aus und ich dachte er übertreibt. Und jetzt…

      Konnte niemand vorhersehen. Aber es ist dazu alles gesagt/geschrieben worden.

  2. Ich darf nicht so oft OMG sagen. Ich darf nicht so oft OMG sagen. Ich darf nicht so oft OMG sagen. Ich darf nicht so oft OMG sagen. Ich darf nicht so oft OMG sagen. Ich darf nicht so oft OMG sagen. Ich darf nicht so oft OMG sagen. Ich darf nicht so oft OMG sagen. Ich darf nicht so oft OMG sagen. Ich darf nicht so oft OMG sagen. Ich darf nicht so oft OMG sagen. Ich darf nicht so oft OMG sagen. Ich darf nicht so oft OMG sagen. Ich darf nicht so oft OMG sagen. Ich darf nicht so oft OMG sagen. Ich darf nicht so oft OMG sagen. Ich darf nicht so oft OMG sagen. Ich darf nicht so oft OMG sagen. Ich darf nicht so oft OMG sagen. Ich darf nicht so oft OMG sagen. Ich darf nicht so oft OMG sagen. Ich darf nicht so oft OMG sagen. Ich darf nicht so oft OMG sagen. Ich darf nicht so oft OMG sagen. Ich darf nicht so oft OMG sagen. Ich darf nicht so oft OMG sagen. Ich darf nicht so oft OMG sagen. Ich darf nicht so oft OMG sagen. Ich darf nicht so oft OMG sagen. Ich darf nicht so oft OMG sagen. Ich darf nicht so oft OMG sagen. Ich darf nicht so oft OMG sagen. Ich darf nicht so oft OMG sagen. Ich darf nicht so oft OMG sagen. Ich darf nicht so oft OMG sagen. Ich darf nicht so oft OMG sagen. Ich darf nicht so oft OMG sagen. Ich darf nicht so oft OMG sagen. Ich darf nicht so oft OMG sagen. Ich darf nicht so oft OMG sagen. Ich darf nicht so oft OMG sagen. Einfach nur OMG😂😂😂😘😘

    1. Hallo Seda,

      entschuldige, aber entweder bin ich hier der einzige Dumme oder der Einzige, der sich fragen traut – also was in aller Welt heißt OMG??

      Danke mit einem Lächeln

      Oliver

      1. Oh OMG, ich wusste nichts über die anderen Varianten davon. Ich meine immer das zweite. Aber Oh my Girl ist auch witzig. Ich sage OMG zu oft. Das sagen meine Freundinnen. Ich muss es weniger oft sagen, damit es besonders bleibt.😂😂

  3. Hallo Blackwater & Team, lieber Martin. Ich lese seit 2019 bei dir mit. Auch wenn du viel Lob bekommst und vieles schon gesagt wurde, so hat mich dieser Artikel doch bewegt dir zu schreiben. Und ich denke, du kannst das richtig einordenen. Auf dem Boden bist du jedenfalls immer geblieben, trotz des Erfolgs deines Blogs.

    Zu meinen Punkten: Ich habe viel über Finanzen dazu gelernt, auch bei FX bin ich dabei und es macht Spass und ist vielversprechend.

    Aber Artikel wie diese sind es, die ich vor allem loben muss. Manchmal sind zwar Rechtschreibfehler vorhanden oder die Kommasetzung passt nicht. Aber und jetzt kommt es: Nie hat mich ein Blogger mit dem was er schreibt mehr berührt. Das geht so ins Herz, wie ich es nie vorher erlebt habe. Ich weiss nicht wieso du darin so gut bist oder wer dir diese Gabe geschenkt hat. Oder ob das durch das Lesen von Bibel und Koran kommt, welche ich mir auch bestellen werde. Deine Gedankengänge sind für mich sehr klar, sie berühren mich. Ich lerne nicht nur durch das was du denkst, du inspirierst mich! Tu mir einen Gefallen: Mach weiter so. Und verschwende dieses Talent niemals. Es macht keinen Sinn Denkmäler zu setzten, ja! Aber anderen zu helfen ist SINN!

  4. Es stimmt auf jeden Fall was du schreibst, irgendwann kommt jeder ins Grübeln. Ich habe vor einigen Jahren einen Flug gehabt mit extremen Turbulenzen. Es war wirklich krass und alle schrien. Dann fingen viele an zu beten. Ich habe niemand gesehen, der es nicht tat. Und es war ein Flugzeug von mit Europäern. Es hat nix mit Religion zu tun, irgendwie wissen wir Menschen das doch.

  5. Artikel und Ansichten/Aussagen können immer auch Geschmacksache sein. Mir gefallen die offenen Artikel sehr gut, gerade die Rubrik Leben & Sein. Und auch dieser Artikel sagt mir sehr zu.

    Was mir aber auch sehr gefällt ist etwas, was noch niemand erwähnt hat. Ihr macht euer Business und eure ganze Mission ohne irgendwelche Quacksalber. Bei vielen anderen Blogs zum Thema Aussteigen/Freiheit/Geld haben sich inzwischen fast alle zusammen geschlossen, mit MLM Geschäften. Jeder schiebt sich etwas zu. Ein Verrat an der Sache, es geht nur um MLM Kohle und nicht mehr darum Menschen zu helfen. Euch nehme ich das echt ab, man spürt es durch die Artikel durch. Mal ganz abgesehen davon, dass ihr hier literarisch auf 3-Sterne Level schreibt und die anderen eher angefressene Pizza sind.

    Kurzum: Bleibt wie ihr seid, auch wenn es unpopulär ist. Ich mag euren Blog sehr!

  6. mrtn🥰 voll schön und traurig🥺 zu gleich. Ich bin zu meinen Eltern gegangen und hab sie voll gedrückt nach dem Artikel. Sie wussten nicht was passiert war aber sie wissen ihre Tochter liebt sie. Sehr sehr sehr schöne Gedanken.❤️❤️❤️ Mein Lieblingsblog❤️❤️❤️ Ich finde es auch mutig so offen es alles zu schreiben und zu erklären. Also ich meine nicht dass es schlecht ist, aber ich würde mich es gar nicht trauen das mit der Welt zu teilen. Aber ich bin sehr dankbar dafür, dass es Menschen wie dich gibt die es tun und anderen Kraft, Mut und Liebe geben. Und wie du siehst ich habe es gleich weiter gegeben. Liebe vermehrt sich immer wenn man sie teilt.😂 ochoch ist der schön, einfach nur DANKE Martin!❤️ Und ich dachte noch es geht nur um Geld….

  7. Danke, Martin

    hier ein paar Kleinigkeiten zum Korrigieren?

    “everybody woreships” meintest du worships? oder “The ORE ships are specialised industrial ships, focusing on mining and salvaging”

    “Denkmähler” meintest du “dieses Kreuz ist ein Denkmal, denkmal nach was es dir sagt” 😉

    “Über das Leben und den Tod habe schon früher nachgedacht, aber nicht in Verbindung mit meinen Familie.” Grammatik

    “da wo dein Schatz ist, wird auch dein Herz sein.”
    hier ein schoenes Youtube-Lied zu dem Thema von einer meiner Lieblingsbands: https://www.youtube.com/watch?v=vMBiJq7Smvk
    Zitat aus der Bergpredigt: https://www.bibleserver.com/ELB.LUT/Matth%C3%A4us6,21

    LG Joerg

  8. Black an dir ist ein Autor verloren gegangen. Ernsthaft! Danke für’s Teilen der Gedanken und die Erweiterung der Horizonts. Den Artikel muss ich erst mal verdauen, aber beim ersten Durchgang war er schon spitze. Du hast wieder einen Leser verloren, gewinnst aber sicher andere wieder dazu.

    Frage: Was denken die Abspringer eigentlich wenn die den Blog abonnieren? Man sieht doch auf der Startseite schon worum es geht? *kopfschüttel*

    1. Es wäre auch möglich, dass es sich um Boots handelt. So oder so wäre die Frage zu stellen, ob dann überhaupt “gedacht” wird… Jetzt kann auch ich mir den Zynismus nicht ganz verkneifen.

      Aber m.E. ist es so, dass die meisten Finanzblogleser sehr jung sind. Maximal die X Generation. Vielleicht mit Ausnahme der Leser beim Finanzwesir. Die dürften eher 50+ sein, hohoho. Und ich weiss nicht wirklich, ob solch junge Leute von heute mit solchen Gedanken wie geschrieben etwas anfangen können. Aber gut, darum muss sich Blackwater Gedanken machen. Ich geniesse dieses gelegentliche Gedankenfestmahl sehr. Wahrhaft fürstlich!

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