“Der Moment in der Schweiz geblitzt zu werden” – unbezahlbar.

Dagegen ist die FlowBank alles andere als unbezahlbar. Nur auf dem Weg zu deren neuer Schweizer Niederlassung am Löwenplatz in Zürich sollte man nicht geblitzt werden, denn das wird wirklich teuer.

Die FlowBank

Die Schweizer FlowBank ist ja bekanntlich eine der Empfehlungen von Blackwater.live. Warum das so ist wissen alle die, die in unserer Community dabei sind. Empfohlen wurde mir die FlowBank von einem treuen Leser, den ich sehr schätze.

Wir hatten uns in der Vergangenheit öfters über Offshore Banken ausgetauscht. Unser gemeinsamer Wunsch war eine Bank, die folgende Voraussetzungen erfüllt:

  • Außerhalb der EU. Es sollte um einen möglichst hohen Datenschutz gehen, keine automatische Abfrage von Konten, Kontoständen etc. Kurzum die Privatsphäre. (Das war den deutschen Bankkunden auch mal ganz wichtig, aber das wurde alles mit staatlichen Datenabfragen und WhatsApp bereits über Bord geworfen. Außerdem hat man ja nichts zu verheimlichen und so.)
  • Ein möglichst breites Angebot an Finanzprodukten inklusive einem reibungslosen Zahlungsverkehr in Fremdwährungen.
  • Bezahlbar. Viele Offshore Banken sind sehr teuer und erschweren den Einstieg für Beträge unter 5.000 Euro. Bei der FlowBank kann man im Prinzip mit 1.000 Euro starten und von Anfang an seinen Vermögensaufbau dort beginnen.
  • Remote Eröffnung. Niemand fährt gerne extra in die Schweiz um sein Konto zu eröffnen. Die Blitzer, wir erinnern uns.
  • Vollbank Lizenz. Die FlowBank ist eine echte Schweizer Bank. Viele Insel Offshore Banken sind fragwürdig bis gar nicht reguliert und beaufsichtigt. Die FlowBank wird von der Schweizer FINMA beaufsichtigt. Die arbeiten nachweislich sogar besser als die Tagesgeld-Scholzi BaFin. Eine kurze Suche zeigt, man beschäftigt sich sogar mit Hochtechnologie. Nein, damit sind keine Faxgeräte gemeint.

Das waren die wesentlichen Kernpunkte und Anforderungen an eine Offshore Bank. Da vielen die Schweiz näher als Karibikinseln ist und die Schweizer Banken alle an das IBAN System angeschlossen sind, liegt es nahe dort ein Konto zu eröffnen. Und die FlowBank bietet sich durchaus für das erste Offshore Konto des Lebens an. Aber bevor ich das weiter ausführe, ein wichtiger Warnhinweis:

Es ist völlig legal ein Offshore Konto zu eröffnen und zu führen. Man muss dieses dem Finanzamt auch nicht angeben. Wer in vorauseilendem Gehorsam sich gerne jeder staatlichen Gängelung unterwirft und nachts mit einem Offshore Konto nicht schlafen kann, der kann natürlich bei der Sparkasse, VR Bank oder was auch immer bleiben.

Was man melden muss sind Erträge, sofern man dort welche hat. Durch den automatischen Datenaustausch (CRS-OECD) werden diese zumeist eh automatisch ein Mal im Jahr gemeldet. Wer also in Deutschland steuerlich ansässig ist, sollte Erträge von der FlowBank unbedingt in der Steuererklärung angeben.

Der automatische Datenaustausch führt aus meiner Sicht nicht zu einer Gleichstellung was Inlandskonten und Auslandkonten angeht. Denn Inlandskonten können jederzeit umfangreich abgefragt werden. Der automatische Datenaustausch (CRS) dagegen ist sehr datenarm und findet nur ein Mal im Jahr statt und zwar ausgehend von der Bank und nicht vom Finanzamt. Ein noch größerer Faktor dürfte aber sein, dass so gut wie jede Behörde im Inland die Bankkonten abfragen darf und diese Abfragen regelrecht explodieren. Schwer vorstellbar, dass es hier immer um berechtigtes Interesse geht (Quelle).

Die Behörden im Inland können die Konten auch innerhalb weniger Minuten sperren lassen. Wer das einmal erlebt hat, wird nie wieder nur in Deutschland Konten führen. Als ich bei einer deutschen Privatbank arbeitete, habe ich das bei Kunden von mir live erlebt. Sie waren schon etwas älter und hatten schlicht weg vergessen ein Knöllchen zu bezahlen. Die Mahnung wurde auch übersehen und eines Tages wurden alle Konten eingefroren. Private Banking Kunden, 7 stellig, schachmatt gesetzt. Einfach mal so, bis eine lächerlich geringe und vergessene Forderung bezahlt wurde. Es gab auch Fälle, in denen das Amt einfach mal das falsche Konto sperrte (Quelle).

Ein Offshore Konto ist also einfach ein wichtiger Pfeiler in der persönlichen Finanzplanung und gehört einfach aus Diversifikations- und Sicherheitsgründen dazu. Aber bevor man nun in weit entfernten Inselstaaten ein Konto eröffnet, bietet sich die hochkapitalisierte, niedrig verschuldete Schweiz als Standort an. Und bitte nicht vergessen, wir sind damit schon aus der EU raus. Leichter geht es wirklich nicht. Wer dort auch noch Liquidität in Fremdwährung parkt oder anlegt, zum Beispiel in Schweizer Franken oder USD, der sichert sich direkt auch noch gegen den Euro ab. Was Fremdwährungen auf einer deutschen Bank wert sind, die zahlungsunfähig wird, das kann sich jeder selbst denken.

Die Schweiz – mehr als nur Schweizer Käse. Und selbst bei diesem gilt: Probiert unbedingt mal ein original Schweizer Käsefondue. Das Rezept erhaltet ihr in diesem Artikel weiter unten. Es wird euch umhauen.
Der Bankenstandort Schweiz kann mit einer hohen Sicherheit und einem niedrigen Verschuldungsgrad gemessen am BIP punkten. In Deutschland und den meisten hoch verschuldeten EU-Ländern kann man nur auf die Einlagensicherung hoffen. Oder “wetten”, wie es mal auf einem anderen Finanzblog mal hiess.
Sicherheit in den Alpen. Trotz automatischen Datenaustausch ist es immer noch besser das Geld in der Schweiz zu parken, statt in irgend welchen maroden EU Staaten. Und dazu gehört Deutschland zunehmend auch. Die Staatsschulden sind zuletzt regelrecht explodiert. Und das in einem Land, das nach der OECD mit die höchste Steuer- und Sozialabgabenquote hat. Ein kleiner Insidertipp heute: Mit der neuen Regierung wird es nicht besser. 😉

Woher kommt die FlowBank?

Ihren Sitz hat die digitale FlowBank in Genf. Gegründet wurde sie von Charles-Henri Sabet. Dieser gründete bereits 1999 die Synthesis Bank – eine Pionierin im Schweizer Online-Banking. Die Synthesis Bank wurde später mit der Saxo Bank fusioniert.

Im Sommer 2020 erhielt die FlowBank SA von der Eidgenössischen Finanzmarktaufsicht (FINMA) eine Bankbewilligung. Sie ist Mitglied der esisuisse, dem Verein für die Einlagensicherung der Schweizer Banken. So wirbt sie dann auch mit: „Ihr Vermögen in einem Schweizer Tresor.” So kann man das wirklich sehen.

Charles-Henri Sabet ist also erfahren und hat bereits bewiesen, dass er eine Bank aufbauen und führen kann. Man vergleiche das mit den “Luftpumpen” in deutschen Bankvorstandsetagen. Copy, Paste, Versagen. Davon könnte ich euch ein Lied singen – ein anderes Mal.

Warum das “Flow” in FlowBank?

Dazu der Gründer Charles-Henri Sabet: «Flow» ist für mich das maximale Konzentrationsniveau, das für Investoren wie für Spitzensportler zwingend notwendig ist, um die selbstgesteckten Ziele zu erreichen. Unsere Markenbotschafterin und derzeitige Nummer 5 der Tennis-Weltrangliste, Elina Svitolina, verkörpert die Werte von FlowBank, die sich beim Tennis und im Leben auszahlen, perfekt: Entschlossenheit und kalkuliertes Risiko. Das hat sie in einem Gespräch über gemeinsame Werte vor kurzem selbst so erklärt: «Was wir letztendlich wollen, ist gewinnen. Um unsere Ziele zu erreichen, müssen wir geeignete Taktiken entwickeln, auf winzigste Details achten, ohne die Gesamtsituation aus den Augen zu verlieren, und Risiken eingehen.» (Quelle cp.20min.ch)

Von FlowBank gibt es auch ein Video in englischer Sprache dazu:

Warum bei der FlowBank Kunde werden?

Neben dem wichtigen Thema Offshore Banking, gibt es eine ganze Reihe weiterer guter Gründe, um bei der FlowBank Kunde zu werden. Kunden der FlowBank haben jederzeit und überall Zugang zu den Finanzmärkten und damit zu mehr als 50.000 Produkten wie Aktien, ETFs, Anleihen, Optionen, Futures, Devisen, Rohstoffen, CFDs und vielen mehr. Die FlowBank bietet seit neuesten den MetaTrader 4 an, ein professionelles Handelstool. Die Kunden erhalten ferner tägliche Markteinschätzungen und -Analysen von FlowBank Finanzexperten. Außerdem gibt es regelmässige Webinare wo Kunden ihr Wissen über wichtige Anlagethemen erweitern und lernen, Risiken besser einzuschätzen. Die FlowBank setzt sich aktiv für die Finanzbildung ihrer Kunden ein – in Deutschland ist das ja eher eine einzige Fehlanzeige.

Ein grosser Unterschied zu Plattformen wie N26 und Revolut ist, dass FlowBank durch die Eidgenössische Finanzmarktaufsicht (FINMA) reguliert ist und wir hier eine richtige Bank im Hintergrund haben. Ebenfalls wichtig ist, dass bei FlowBank im Vergleich zu ausländischen Brokern Vermögenswerte bis zu 100.000 Franken (CHF) Einlagen gesichert sind. Gerade beim Thema Depot oder Geldanlage würde wohl keiner auf die Idee kommen, sein Geld bei N26, Revolut und Co. anzulegen. Nicht zu vergessen ist auch, dass der Kundendienst rund um die Uhr kompetent und in mehreren Sprachen Hilfestellung bieten kann.

Meine eigene Erfahrung dazu: Ich habe mit der FlowBank schon mehrfach telefoniert. Sowohl mit dem Kundenservice, also auch mit dem Trading Desk. Beide waren schnell erreichbar, kompetent und sehr nett. Die ganze Kommunikation ist sehr schnell, auf eine Antwort per Mail musste ich bisher nie länger als 24 Stunden warten. Sowohl die Geschwindigkeit als auch die Kompetenz habe ich bei deutschen Banken sehr selten erlebt, zumindest nicht in dem einfachen Kundensegment.

FlowBank -der Allrounder?


Die noch junge FlowBank hat das Potential zu einem echten Allrounder zu werden. Das Ziel ist, alles aus einer Hand anzubieten. Mit über 50.000 Finanzprodukten, vom ETF bis zum CFD oder FX Trading ist die Bank schon recht außergewöhnlich. Eine Mischung aus Bank, Broker und Fintech. Dazu noch mit einem sehr guten Service durch engagierte Mitarbeiter.

Die FlowBank bietet Multiwährungskonten. Und davon gleich bis zu 10 – kostenfrei. Damit ist die FlowBank perfekt um global agieren und investieren zu können. Worauf wir nun noch warten, ist die FlowBank Mastercard.


FlowBank Gebühren

Für deutsche Bankkunden ist es oft etwas ungewöhnlich, für Bankdienstleistungen etwas bezahlen zu müssen. Aber um es leicht verständlich und mit allen Konsequenzen zu vermitteln, möchte ich das ganze Thema mit einem Döner vergleichen. Eines der beliebtesten Fast Food Gerichte in Deutschland. Vorweg sei gesagt: Niemand arbeitet gerne umsonst, auch der größte Geizkragen nicht. Aber wenn es um andere geht…

Kommen wir zum Döner und Deutschland. Vielleicht eine Zustandsbeschreibung.

Einen Döner aus hochwertigem Fleisch herzustellen (nicht die phosphathaltigen Industriespiesse, die es überall gibt) mit Qualitäts Tomaten, Salat, Schafskäse und was man sonst noch so mag, kostet locker 6-10 Euro. Ein gutes Beispiel ist der Dönerladen Alaturka in Stuttgart. 6,90 EUR für einen echten Döner Kebab mit einem selbst hergestellten Spiess. Nur zu empfehlen, HIER der Link. Keine Geschmacksverstärker, keine Konservierungsstoffe und vor allem kein Wasser bindendes Phosphat. Alles wirklich frisch.

Wie viele Deutsche sind bereit 6,90 Euro für einen Döner zu bezahlen? Nach meiner Erfahrung von damals nicht viele. Essen muss billig sein, ist ja nur “Nahrung”. Inzwischen ändert sich das zum Glück ja langsam und nicht alle sind bereit Müll zu essen um Geld zu sparen.

Der Preisdruck bei dem Thema Essen führte in Deutschland insbesondere beim Fleisch schon zu vielen Gammelfleischskandalen und ist der Grund, warum diese Industriespiessdöner an jeder Ecke zu finden sind – Döner für 2,90 Euro.

Und was hat das mit Banken in Deutschland zu tun?

Abgesehen davon, dass viele Bankmitarbeiter diesen Müll noch heute gerne essen, kann man das Beispiel gut übertragen: Konten sollen nichts kosten, Beratung umsonst, billig, billiger am billigsten. Und so gingen die Banken dazu über Metadaten von Kunden zu verkaufen, die Konten durch Drittparteien auswerten zu lassen und Müllprodukte zu verkaufen, in denen die Kosten einfach versteckt sind. Irgend jemand zahlt immer. Beim Döner wird mit der Gesundheit bezahlt, bei deutschen Banken mit den Daten und Verkauf statt Beratung.

Bei Schweizer Banken ist das aufgrund der dort geltenden Gesetze nicht möglich die Kundendaten einfach weiterzuverkaufen. Außerdem leben Schweizer Banken von bezahlten Dienstleistungen. Wer auf “Geiz ist geil” steht, wird dort nicht glücklich. Dafür aber all die, die Datenschutz und Qualität schätzen. Und einen sehr freundlichen und schnellen Kundenservice.

Die jeweils aktuellen Gebühren der FlowBank kann man jederzeit hier nachlesen: Zur FlowBank. Da diese Bedingungen sich ab und an ändern, weise ich sie hier nicht im Detail aus.

Letztlich zahlt man maximal 50 CHF im Quartal für das Depot und für die bis zu 10 Multiwährungskonten gar nichts. Bei Nichtnutzung fallen auch keine Gebühren an. Das ist für eine Schweizer Bank äußerst günstig. Die für uns wichtigen SEPA Zahlungen in EUR auf die Konten und von dort weg sind kostenlos. (Stand 15.11.2021)

Wer nur ein (bis zu 10) Multiwährungskonten bei der FlowBank hat und kein Depot, zahlt letztlich keinen Euro Kontoführungsgebühren.

Im Vergleich mit anderen Schweizer Banken ist die FlowBank trotz ihres sehr jungen Alters eine hervorragende Bank. Und wir dürfen gespannt sein, was uns nächstes Jahr alles dort erwartet. Der Zahlungsverkehr soll ausgebaut werden und es wird auch eine FlowBank Mastercard geben und vieles mehr.

Stand heute ist die Bank eine sehr gute Allround-Offshore Adresse mit sehr hohen Sicherheitsstandards (2FA, diverse Einstellungsmöglichkeiten zur Benachrichtigung), niedrigen Gebühren und einem modernen Auftritt. Und das alles in einem sicheren Banken Hafen, der Schweiz. Damit ist sie neben dem Thema IC Markets (HIER) einer der einfachsten Wege ein Offshore Konto zu führen und bei Bedarf auch gleich das ganze Depot mit umzuziehen.

Hier kommt ihr zur FlowBank. Das ist KEIN Affiliate!

Hinweis zum Affiliate: Blackwater.live / die Blackwater Ltd. hat keine Kooperation mit der FlowBank, wir haben keine Einnahmen durch Affiliate. Wir berichten aus Überzeugung und Leidenschaft, nicht weil wir dafür bezahlt werden. Dadurch sind wir stets unabhängig. Bezahltes Posting, angeblich unabhängige Tests und andere Werbehuren aus dem Marketingsegment gibt es schon genug.

Käse schliesst den Magen – und diesen ersten Artikel zur FlowBank bei uns.

Rezept für ein Schweizer Käsefondue

Wie oben bereits angekündigt, passend zum Schweizer Banking das Rezept zum Schweizer Käsefondue. Auch zur aufkommenden kalten Jahreszeit das passende Rezept. Man muss etwas Geld in die Hand nehmen (für den Käse), braucht Geduld und am besten gute Freunde, die mit einem geniessen.

„Je mehr Käse, desto mehr Löcher. Je mehr Löcher, desto weniger Käse. Also: Je mehr Käse, desto weniger Käse! Oder?“

– Aristoteles

„In Deutschland ist man gleich ein Lebemann, wenn man etwas von Käse versteht.“

– Ulrich Wickert

Der richtige Käse in der richtigen Qualität ist entscheidend. Alles Käse? Bei weitem nicht.

Für 4 Personen:

2 Baguettes in Stücke/Würfel geschnitten

2-3 Knoblauchzehen

3 Esslöffel Kirschwasser

300ml Weißwein (Sauvignon Blanc oder Chardonnay)

1 EL Speisestärke / oder 1 Starterkit Käsefondue von Emmi

Muskat, weisser Pfeffer zum Würzen

jeweils 300g Emmentaler, Schweizer Bergkäse, Gruyère

Geduld, Liebe, euren Partner und zwei nette beste Freunde

Vorweg sei gesagt, dass man Starterkits für das Schweizer Käsefondue kaufen kann. Beispielsweise von Emmi (Quelle). Die sind ok, reichen aber alleine nicht aus! Was diese enthalten ist Speisestärke und die braucht es auch, damit der Käse nicht klumpt. Ihr könnt aber auch einfach direkt Speisestärke verwenden. Der Starterkit von Emmi hat den Vorteil, dass ihr so schon eine Grundmasse an Käse habt und die Qualität ist bei Emmi einwandfrei.

Zuerst presst ihr zwei bis maximal drei Zehen Knoblauch in den Käsefonduetopf und reibt den Topf mit dem Knoblauch aus. Dann stellt ihr den Topf gleich auf den Herd bei mittlerer Temperatur. Den Knoblauch nicht anbraten lassen, sondern sofort weiter machen. Nun fügt ihr entweder den Starterkit von Emmi hinzu oder aber Speisestärke und Kirschwasser. Am besten Original Schwarzwälder Kirschwasser verwenden. Außerdem braucht ihr einen trockenen nicht perlenden Weisswein wie Sauvignon Blanc oder Chardonnay.

Halal: Der Alkohol verkocht eigentlich komplett, wenn ihr das Käsefondue so zubereitet wie angegeben. Es bleibt nur das Aroma. Je nachdem wie ihr es handhabt, könnt ihr das Käsefondue aber auch komplett ohne Alkohol machen. So könnt ihr zum Beispiel den Wein durch alkoholfreien Apfelwein/sauren Most ersetzen. Zusätzlich kann auch ein Spritzer Zitronensaft wahre Wunder bewirken.

Kommen wir kurz zum Käse: Schweizer Bergkäse, Emmentaler und Gruyère sind die Sorten die ihr braucht. Bei dem Schweizer Bergkäse und dem Gruyère gibt es auch gereifte Sorten, dann wird der Geschmack noch kräftiger. Für 4 Personen solltet ihr mit gut 900g Käse rechnen, was in etwa auf 50-60 Euro hinauslaufen wird. Das sollte es euch wert sein. Diesen Käse müsst ihr komplett in kleine Würfel schneiden und am besten die Würfel dann durch mischen.

Nachdem ihr entweder den Starterkit oder aber das Kirschwasser/Weisswein mit der Stärke niedrig köchelt, fangt ihr an die Käsewürfel hinzu zu geben. Immer eine Hand voll. Dann wie beim Risotto. Geduld, langsam umrühren bis alles geschmolzen ist. Dann erst die nächste Hand voll Käsewürfel. Arbeitet auch immer mit dem Wein, um die Käsemasse flüssig zu halten. Das macht ihr so lange auf mittlerer Temperatur, bis aller Käse verarbeitet ist und ihr eine flüssige aber sämige Käsemasse habt. Das Ganze darf nicht zu flüssig werden. Man kann sich vom Gefühl an schmelzender Schokolade oder dem Bild unten orientieren. Dann würzt ihr das Ganze zum Schluss mit weissem Pfeffer und Muskat.

An sich eine einfache Zubereitung. Daher kommt es vor allem auf die Qualität der Zutaten und eure Geduld an!

Dann könnt ihr den Käsefonduetopf vom Herd nehmen, die Flamme im Rechaud entzünden und darauf stellen. Klassisch schneidet man Baguette in Brotwürfel und taucht diese mit dem Käsefonduespiess in den Käse. Ihr könnt das natürlich auch mit anderen Brotsorten testen. Aber dieses Essen lebt vom Käse und ist nichts für Menschen in der Abnehmphase.

Und welche Leute ladet ihr dazu ein? Wie oben schon geschrieben, ist das ein Prime Time Essen. Also nur Freunde. Die besten Freunde.

Lust auf mehr Finanzideen, nette Menschen, Rezepte und das Leben in einer werbefreien und gepflegten Umgebung? Dann bist Du zu unserer Blackwater-Community herzlich eingeladen.

32 Kommentare zu „FlowBank Erfahrungen

  1. Is schon Outlaw-mässig mit den Accounts in der Schweiz. Ich ich mag das, dann halten mich alle für eine Gangsterbraut. btw. Topic Käse Fondue: Das habe ich noch nie gehört. Aber es hört sich verdammt lecker an und ich werde mit dem Mädels das machen wenn es richtig kalt wird. Und am nächsten Tag werde ich dich verfluchen! Aber ich machs. LG😘

    1. XXXXX (nicht nett und daher zensiert) Blackwater wieso werden solche non sense Kommentare eigentlich erlaubt und die Hate DDR Kommis gesperrt (s.u.). Fände die Hate Sachen ehrlich gesagt interessanter wenn sie nicht einfach nur beleidigend sind. Ist das nicht Zensur?
      LG

      Anmerkung Mod: Klar ist das Zensur. Wir schützen hier unsere eigene Bubble. Du willst sehen wie sich Leute gegenseitig zerfleischen: Geh zu Twitter, Reddit & Co. Dort befindet sich Deutschland geistig in den 1930er Jahren, nur eben im Internet. (zu mehr als Maulheldentum reicht es heute nicht mehr)

  2. Danke @Frau_B_aus_N, zum Thema Malzeichen (totalitaere, digitale Berechtigungs-Codes)

    darf ich dich eigentlich Babsi nennen (=kuerzer)?

    Ja, ja, das Malzeichen (https://de.wikipedia.org/wiki/Malzeichen_des_Tieres).
    Was damit wohl gemeint ist? SteuerNummer, Sozialversicherungsnummer, WeChat-Account, Corona-Impfpass, implantierte Chips, RFID-Tatoos …
    – Keine Ahnung!
    Ist es schon so weit?
    – Eher nicht, oder?
    Koennten wir daran etwas aendern, wenn es schon bald so kaeme?
    – Schwierig, oder?

    Wenn Gott gesagt hat, dass es kommt, dann kommt es doch auch (selbst, wenn ich dagegen ankaempfe, anbete, … [wir Christen glauben, dass Gebet etwas bewirken kann; Moslems denken, dass es so kommt, wie Allah es will, also beten sie zB nicht aktiv um Heilung/etc?]), oder?

    Also bleibt die real-praktische Frage:
    a) das Malzeichen ist da (was ist die Konsequenz als Glaubender?)
    b) das Malzeichen ist noch nicht da (was ist dann die Konsequenz?)
    c) ich weiss es nicht (was ist dann die Konsequenz?)

    Was meinst Du?
    LG Joerg

  3. Wenn ich hier so die Comments lese, verstehe ich wirklich nichts. Es kann doch jeder sein Konto dort machen wo er will. Und auch außerhalb von Schland, wenn man da mehr seine Ruhe hat. Ich finde schon krass wie aggro manche werden.

  4. Allgemein bei der Gelegenheit:

    Was ist denn nur in Deutschland los? Bislang jeder Artikel der mit Offshore zu tun hat, führt zu echten Hate-Mails und Kommentaren.

    Die werden alle gelöscht. Aber was ich mich frage: Seit wann ist diese DDR-Volksgemeinschaft-Stimmung wieder zurück?

    Es wird natürlich weiter Artikel zu dem Thema Offshore-Banking geben, denn es ist das gute Recht von Menschen, über ihr hart verdientes Geld selbst zu entscheiden.

  5. Diese Empfehlungen für Auslandsbanken finde ich unseriös! Es gibt genug gute Banken in Deutschland, da muss niemand sein Geld wegschaffen und sich verdächtig machen. Ein gutes Gewissen ist ein sanftes Ruhekissen.

    1. Und es gibt genug gute Banken im Ausland, für die sich jeder freie Mensch genauso entscheiden kann. Warum man sich damit “verdächtig” macht, erschliesst sich mir nicht. Wir leben nicht in der DDR. Und auch da hatte ein frei denkender Mensch sicher kein “schlechtes Gewissen”, wenn er sich die Freiheit wünschte.

      1. Hallo Blackwater, wo genau bist du denn als Mensch, als Individuum, hier in Deutschland unfrei? Bitte nenn doch mal ein konkretes Beispiel. Du sprichst von Käfigen. Das ist ziemlich extrem deshalb würde ich gerne hören in welchen Situationen du so extrem ungerecht behandelt wurdest. Und du sprichst häufig von Kontenabfragen. Was ist damit EXAKT gemeint? Welche Daten sollen dort abgefragt werden? Name, Adresse?
        LG

      2. Hier muss ich Häuptling Schwarzwasser nun beipflichten. Und offenbar nicht nur ich. Nur noch 36% der Deutschen fühlen sich “frei”. https://www.rnd.de/politik/deutsche-fuehlen-sich-weniger-frei-bewusstsein-fuer-politisches-handeln-steigt-ZSDQRWBORRBSPNQSKUIF3RAIKM.html

        Was das individuell bedeutet muss man natürlich sehen. Aber so zu tun, als wäre Deutschland das Land der unbegrenzten Möglichkeiten, ist doch etwas absurd.

        Wer in Deutschland nicht der Mehrheitsmeinung zu bestimmten Themen zustimmt merkt sehr schnell, wie begrenzt das Land ist. Aktuelles Thema: Die Diffamierung der Ungeimpften.

  6. Hallo erstmal,

    ihr schreibt in dem Artikel:

    ” Die Behörden im Inland können die Konten auch innerhalb weniger Minuten sperren lassen.
    ….

    Sie waren schon etwas älter und hatten schlicht weg vergessen ein Knöllchen zu bezahlen. Die Mahnung wurde auch übersehen und eines Tages wurden alle Konten eingefroren. ”

    Das klingt recht dramatisch und liest sich so, als wenn dies “alle paar Tage vorkommt”. Die Sichtweise auf diesen Vorgang ist sehr negativ und kann bei dem “normalen” Leser durchaus Ängste schüren.

    Aber ist das so ….? was ist passiert?
    Die Kunden haben vergessen eine Rechnung (…ein Knöllchen…) zu bezahlen. Vielleicht wollten sie es auch einfach nicht bezahlen. Aber bis es zu einer Pfändung eines Kontos kommt, passiert so einiges ….. Vielleicht haben sie sich aber auch im Vorfeld gar nicht gegen die (eventuell falsche) Forderung gewehrt.
    Aber es ist total egal, wieso, warum und weshalb ….

    Die Behörde hat den geforderten Betrag aus dem Knöllchen bei der Bank gepfändet –
    eine Kontopfändung ist eine Zwangsvollstreckungsmaßnahme, mit der ein Gläubiger (hier die Behörde) das ihr zustehende Geld einfordern kann. Dadurch wird das betroffene Konto des Zahlungspflichtigen gesperrt und das darauf liegende Geld gepfändet, um die bestehenden Schulden begleichen zu können.
    In der Praxis bedeutet das, dass ausschließlich der geforderte Betrag auf dem Konto “eingefroren” wird und an den Gläubiger überwiesen wird – bei einem “PrivateBanking” Kunden sollte der geforderte Betrag deutlich unter dem Kontoguthaben liegen 🙂

    Dieser Vorgang kommt regelmäßig immer dann vor, wenn man beim Finanzamt “vergisst”, seine Steuern bzw. seine Steuervorauszahlungen zu bezahlen.

    Leider hört es sich bei dir so an, dass das Konto total gesperrt ist und der Kunde überhaupt nicht mehr an sein Geld kommt. Das ist aber nicht so, sondern nach der Zahlung durch die Bank wird die Pfändung aufgehoben.

    Sorry, aber wenn es kein Bankkonto bei einer deutschen Bank gegeben hätte, dann hätte die Behörde durchaus noch andere drastische Maßnahmen ergriffen. (z.B Gerichtsvollzieher – PKW stilllegen etc.), die für das betroffene Paar auch nicht angenehm gewesen wären.

    Warum Wertpapieranlagen bei deutschen Banken/Brokern oder Neobanken nicht sicher sein sollen, erschließt sich mir aus dem Beitrag nicht – Depotguthaben (Wertpapiere) von Kunden sind vom Konkursfall einer Bank nicht betroffen, da es sich um Sondervermögen handelt.
    Ob die Einlagensicherung für Kontoguthaben in der Schweiz (CHF 100,000.00) letztendlich besser ist, als die Sicherung in Deutschland (€ 100,000.00) möchte ich nicht werten, das muss jeder für sich selbst entscheiden.

    Gegen ein zusätzliches Konto im Ausland ist gar nichts einzuwenden – ich persönlich würde es aber nicht als “normales” Konto nutzen wollen, solange ich meinen Wohnsitz im Euroraum habe. Wer den Mehraufwand bei der Steuererklärung nicht scheut (…und den gibt es…), der kann durchaus auch ein Konto oder Depot bei einer Auslandsbank nutzen, um dort seine Geldgeschäfte abzuwickeln.

    Das Allerwichtigste ist ein Mindestmaß an finanzieller Bildung, um die vermeintlich “guten” Angebote, die von den Produktverkäufern bei Filialbanken gemacht werden zu durchschauen. Da habt ihr in der Vergangenheit zu Recht immer wieder darauf hingewiesen.
    Und das ist auch GUT so.

    1. In der Praxis bedeutet das, dass ausschließlich der geforderte Betrag auf dem Konto “eingefroren” wird und an den Gläubiger überwiesen wird – bei einem “PrivateBanking” Kunden sollte der geforderte Betrag deutlich unter dem Kontoguthaben liegen 🙂

      Das war damals (ist schon etliche Jahre her) leider etwas anders und die Herrschaften erlitten den Schock ihres Lebens. Ja, sie hatten die Zahlung vergessen und auch die Mahnung. Die Zahlung wurde überwiesen, von der Bank wurde das bestätigt und das Konto am nächsten Tag wieder frei gegeben. Sicher kommt das nicht dauernd vor, aber es zeigt einem ganz schnell wie klein der “Käfig” ist. Für Menschen mit einem starken Freiheitstrieb ein no go. Für viele andere ok. Das kann jeder halten wie er es mag. Gleiches trifft auf den Wunsch nach Datenschutz zu. Der hat sich in den letzten Jahrzehnten in Deutschland auch stark gewandelt.

      “Ob die Einlagensicherung für Kontoguthaben in der Schweiz (CHF 100,000.00) letztendlich besser ist, als die Sicherung in Deutschland (€ 100,000.00) möchte ich nicht werten, das muss jeder für sich selbst entscheiden.”

      Das Schweizer Bankensystem weisst eine ganz andere Eigenkapitalausstattung auf bzw. der Verschuldungsgrad der Banken ist allgemein niedriger als der EU-Banken. Dazu noch die niedrige Verschuldung des Schweizer Staates von nur ca. 28% vom BIP. Der Schweizer Franken ist historisch eine ganz gute Firewall gegen europäische Entgleisungen.

      “Wer den Mehraufwand bei der Steuererklärung nicht scheut”

      Der Aufwand mit dem KAP Bogen hält sich eigentlich in Grenzen. Das ist eher eine Frage der Gewohnheit. Als laufendes Konto bietet sich eine Auslandsbank meistens nicht an, Ausnahme wäre hier vielleicht bunq. Aber darum ging es ja auch nicht.

      “Das Allerwichtigste ist ein Mindestmaß an finanzieller Bildung, um die vermeintlich “guten” Angebote, die von den Produktverkäufern bei Filialbanken gemacht werden zu durchschauen. Da habt ihr in der Vergangenheit zu Recht immer wieder darauf hingewiesen.”

      Ja, das ist 100%ig richtig!! Leider eine der vielen Baustellen beim Verbraucher. Auch im Jahr 2021.

      Es bleibt einfach eine ganz persönliche Entscheidung. Für den einen passt es eben, für den anderen nicht.

      1. Hans Engelbrecht, was die Pfändung angeht bin ich voll bei dir. Blackwater ich kann nicht ganz nachvollziehen was für ein Beispiel das sein soll. Bis in D vollstreckt oder gepfändet wird geht sehr sehr viel Wasser den Rhein runter. Mehrere Zahlungsaufforderungen, Mahnungen bzw. Vollstreckungsankündigungen und ganz zum Schluss erst wenn niemand auf die Forderung (z.T privatrechtlich z.T. Steuern etc) reagiert dann kommt jemand und will Geld holen oder pfändet. Auch dafür wird ein Titel benötigt. Somit kann nicht Hinz und Kunz einfach Konten pfänden oder Ähnliches. Klingt für meinen Geschmack ziemlich populistisch der Teil deines Beitrages und hat wenig mit der Realität zu tun. Mal ganz davon abgesehen würde wegen einem Ticket für falsches parken kein Konto gepfändet werden. Es müsste sich also um ein bisschen mehr Geld als 15€ handeln. Außerdem ist es nur gut und richtig das gepfändet wird. Stell dir mal vor wie unfassbar viele Leute sich um ihre Zahlungsverpflichtungen drücken würden wenn es dieses Instrument nicht geben würde?
        LG

      2. So ihr Lieben, wie ich immer sage, muss und will ich ja nicht Recht haben. 🙂 Aber als gelernter Banker mit Wirtschaftsrechtstudium liege ich manchmal auch richtig.

        Da ich aber stets davon ausgehe, dass Dinge sich ändern können, habe ich also nochmals nachgeschaut. 2009 wurde das Gesetz zur Reform des Kontopfändungsschutzes auf den Weg gebracht, am 01.Juli 2010 trat es in Kraft. Meine Erfahrung ist älter. Aber auch mit der Reform gibt es doch so einige Punkte, die eure Statements direkt mal aushebeln. Die gesetzlichen Grundlagen anbei:

        Zitat:
        “Bis in D vollstreckt oder gepfändet wird geht sehr sehr viel Wasser den Rhein runter.”

        Bei nicht staatlichen Akteuren ja, bei staatlichen NEIN. Und davon hatte ich auch geschrieben!

        https://de.wikipedia.org/wiki/Pfändungs-_und_Überweisungsbeschluss

        Die Paragraphen zur behördliche Pfändungs- und Einziehungsverfügung (§ 281, § 282, § 309, § 314, § 315 AO). Mit der Zustellung der Einziehungsverfügung an die Bank wird die Pfändung bewirkt (§ 309 Abs. 2 AO).

        Im öffentlichen Recht tritt an die Stelle eines Pfändungs- und Überweisungsbeschlusses die Pfändungs- und Einziehungsverfügung. Die Vollstreckungsbehörde erlässt die Pfändungsverfügung selbst, benötigt also keinen richterlichen Beschluss.

        Da hierbei die Kontrolle durch ein unabhängiges Organ fehlt, ist bei Pfändungsverfügungen eine rechtliche Prüfung der Erlassvoraussetzungen dringend angeraten!!!!

        Das ist EXAKT WAS ICH MEINE und hat sich wohl nicht geändert. Im Übrigen wurden OFT Beträge unter 100 Euro von Behörden gepfändet und die Konten entsprechend eingefroren.

        Es ging nicht um Hinz- und Kunz und private Forderungen!

        Aber Hinz- und Kunz vom Amt kann schön im Konto rumschnüffeln, siehe die Kontenabfrage und die Zahlen dazu. 😉

        Also auch im besten Deutschland aller Zeiten gilt: Es gibt durchaus ein paar berechtigte Sorgen. Dass man Kontopfändungen ganz dolle findet, ist natürlich Geschmacksache. Ich habe den Kommentar wohlwollend und mit Humor zu Kenntnis genommen.

      3. Hallo Blackwater, ich arbeite zwar für eine Behörde die vollstreckt und pfändet und weiß das es nicht so ist aber in Ordnung wenn du unbedingt recht haben willst dann bleib in deiner Hate Blase. Ich weiß wie die Realität aussieht und das reicht mir 🙂
        LG

      4. Das hat doch nichts mit Hate zu tun, ich habe die gesetzlichen Grundlagen verlinkt und von meinen Erfahrungen berichtet.

        Ist doch ok. Jeder kann selbst entscheiden, was er nun daraus macht.

        Ungeachtet davon, ist die FlowBank eine gute Bank. Der Pfändungsschutz alleine sollte nicht im Vordergrund stehen.

        Nichts für ungut.

      5. Was sollte daran gerecht sein wenn jemand 10k Steuerschulden hat und diese nicht vollstreckt werden können weil jemand sein Geld außerhalb des Zugriffs der BRD geparkt hat? Das erschließt sich mir einfach nicht. Wenn ich die Infrastruktur und Sicherheit dieses Landes nutze und hier Geld verdiene und einen Riesen Reibach mache dann muss ich auch mit den Rahmenbedingungen einverstanden sein.
        LG

    2. Hallo Hans Engelbrecht, danke für Deinen sehr unaufgeregt-sachlichen Kommentar.

      Ich gehe davon aus, dass es derzeit auch noch so ist, wie Du schreibst. Und ich war auch viele Jahre lang sehr vertrauensvoll, was staatliche Akteure anging. Vor 20 Jahren hätte ich niemandem eine Rechtsschutzversicherung ans Herz gelegt, schon gar nicht Sozialversicherungsrechtschutz. Das hat sich geändert, durch traurige Erfahrungen.

      Mittlerweile sehe ich, wie schnell alte Sicherheiten und Gewissheiten erodieren. Wenn heute “nur” Hausdurchsuchungen bei Richtern angeordnet werden, die in den Augen der Politik (!) skandalöse Urteile fällen; wenn heute präventive Massenüberwachung allen Ernstes EU-Gesetz werden soll, wenn freie Meinungsäußerung zensiert wird – dann kann ich mir mittlerweile vorstellen, dass die derzeitigen Sicherungsmaßnahmen nicht mehr lange halten werden.

      Mit einem Knopfdruck einem Menschen die Lebensgrundlage zu entziehen, das war bis vor 20 Jahren noch undenkbar. Wir begeben uns durch die Digitalisierung und gleichzeitig Entfernung von menschlichen Überlegungen (vollautomatisch) in sehr gefährliche Fahrwasser.

      Die Mehrheit der Bevölkerung wünscht sich das offensichtlich; das ist etwas, das mich erschüttert. Aber ich muss nicht tatenlos zusehen, sondern kann mich wappnen.

      Mein persönlicher Alarm wurde ausgelöst, als uns an einem Freitagabend (16.3.2020) innerhalb weniger Stunden die Religionsfreiheit Freiheit zur Religionsausübung entzogen wurde (von den anderen Freiheiten ganz abgesehen). Seither weiß ich, wie schnell Grundrechtsentzug in Deutschland gehen kann. Und wie schnell es gehen wird, wenn plötzlich nicht mehr die sogenannten Ungeimpften der Staatsfeind sind, sondern eine beliebige andere Gruppe. Nicht, weil sie etwas Illegales getan hätten. Einfach nur, weil sie sich nicht der Regierungsideologie anschließen.

      1. Liebe @Frau B aus N,

        so sehr ich deine Kommentare schaetze, hake ich hier ein zu

        “Mein persönlicher Alarm wurde ausgelöst, als uns an einem Freitagabend (16.3.2020) innerhalb weniger Stunden die Religionsfreiheit Freiheit zur Religionsausübung entzogen wurde (von den anderen Freiheiten ganz abgesehen).”

        Werden hier nicht zwei Sachen vermischt? Vermutlich meinst du die Einschraenkungen zur Versammlungsfreiheit in Gottesdiensten/Zusammenkuenften wegen Corona? Bzw die unangenehme Verpflichtung fuer Veranstalter, das in Abstimmung mit dem lokalen Gesundheitsamt organisieren zu muessen (Hygienekonzept & Co).

        Das ist natuerlich schade/laestig, aber angesichts vieler Glaubensgeschwister, die sich heimlich in Hoehlen oder im Wald in kleinen Gruppen treffen MUESSEN, weil sie sonst krass verfolgt werden (vgl. opendoors.org), finde ich pers. es uebertrieben hier die “Religionsfreiheit”-Keule zu ziehen (wir haben auch hier ein Luxus-Problem, vgl Lukas 6,22 “Glückselig seid ihr, wenn die Menschen euch hassen werden und wenn sie euch absondern und schmähen und euren Namen als böse verwerfen werden um des Sohnes des Menschen willen.”).
        Zumal die letzte Wahl gezeigt hat, dass die meisten Mitbuerger eher schaerfere als gelockerte Corona-Regeln gut finden.

        Das tut uns – als freiheitsliebende Menschen – zwar weh, aber wir sind (noch?) klar in der Minderheit!
        Vielleicht muss es zuerst schlimmer werden, bevor es wieder besser wird (Schweden war mal zu sozialistisch)? Obwohl es keine Garantie dafuer gibt (Venezuela? Tuerkei? Nord Korea? China?).

        Es gab/gibt auch kreative Versammlungsideen mit Abstand auf grossen Plaetzen im Freien, oder in kleineren Gruppen abseits des “oeffentlichen Raumes” 😉
        (die Vorsichtigen & Aengstlichen kommen dann uebrigens trotzdem nicht)

        LG Joerg

      2. @Joerg (kann leider auf Deinen Beitrag nicht mehr antworten, die Kommentarfunktion im Blog hat halt ihre Grenzen; gerne mehr im Forum!)

        Lieber Joerg,

        keinesfalls möchte ich unsere Situation im März 2020 mit der von verfolgten Christen in anderen Ländern vergleichen und habe das auch nicht getan. Unser Problem in Deutschland ist die Verführung, nicht die Verfolgung. Verfolgung reinigt und stärkt die Gemeinde, Verführung zersetzt sie von innen.

        Es war aber, wie ich schrieb, mein persönlicher Alarmruf. Über Nacht wurden plötzlich Gottesdienste verboten und monatelang durfte ich keinen Hauskreis besuchen. Es ist mir dabei auch egal, dass andere Versammlungen ebenfalls verboten wurden, die Schnelligkeit, mit der uns unsere Rechte entzogen wurden, von Freitag auf Montag, hat mich sehr alarmiert. Dies hielt ich zuvor nicht für möglich.

        Dass eine große Anzahl an Deutschen sich inzwischen schon daran gewöhnt und sich damit arrangiert hat, entsetzt mich.

        Ich bin wach geworden und denke immer häufiger an Offb. 13,17.

    3. Jetzt würde ich einmal genau wissen wollen, was “Hinz und Kunz vom Amt” bei einer Kontenabfrage erfahren kann?
      Deinen Kontostand? – Deine Kontobewegungen? – was du letzten Samstag wo für welchen Betrag eingekauft hast?

      Wohl kaum ….

      Welcher “Hinz und Kunz vom Amt” darf überhaupt abfragen?

      Finanzamt
      Sozialdienststellen
      Jobcenter
      Gerichtsvollzieher
      Staatsanwaltschaft
      Zollbehörde

      Die Kontoabfrage bezieht sich darauf, welche Konten “Häuptling Blackwater” bei welcher Bank hat und über welche anderen Konten “Häuptling Blackwater” möglicherweise eine Vollmacht von einer anderen Person bekommen hat.

      Wo werden die Daten abgefragt?

      Kreditinstitute melden die Daten an die BaFin (Bundesamt für Finanzen). Nur von dort erhalten die obigen Stellen ihre Informationen.
      Aus den Konto­stamm­daten geht das Datum der Einrichtung des Kontos hervor, der Name, der Geburts­tag und die Adresse des Konto­inhabers.
      Es gibt KEINE Auskunft über Konto­bewegungen und darüber, wie viel Geld sich auf dem Konto befindet, weil diese Daten von den Banken nicht übermittelt werden (müssen.)

      Die Vorstellung, dass jemand (“Hinz und Kunz vom Am”) einfach mal so aus Langeweile eine Kontoabfrage startet, gehört für meine Begriffe in das “Reich der Phantasie”, genauso wie die Vorstellung, dass “Hinz und Kunz vom Amt” direkt bei der Bank mit einem “MasterPasswort” das Konto abfragen können.
      Kontobewegungen, Kontobestände bekommt allenfalls die Steuerfahndung von der betreffenden Bank mit einem entsprechenden richterlichen Beschluss geliefert.

      Das kommt in der Praxis vor, aber dann hat das auch seinen Grund ….

      1. Nöö, sieht etwas anders aus: https://www.test.de/Kontenabfrage-Das-Finanzamt-sieht-alles-1548413-2548413/

        https://www.faz.net/aktuell/finanzen/big-data-das-finanzamt-weiss-mehr-ueber-uns-als-gedacht-15035357.html

        Von 39.000 Abfragen bis zu: Im Jahr 2018 sind 796.600 Kontenabrufe erfolgt, davon waren 555.712 Kontenabrufe von Gerichtsvollziehern, 108.315 von den Finanzämter veranlasst. (wikipedia)

        Sicher, alles berechtigt. Is klar.

        Der Bundesbeauftragte für den Datenschutz und die Informationsfreiheit Kelber empfiehlt angesichts der seit 2012 von 72.000 auf mehr als 900.000 im Jahr 2019 angestiegenen Anzahl jährlicher Abrufe eine Evaluierung des Verfahrens, da jeder Abruf einen Eingriff in das Grundrecht auf informationelle Selbstbestimmung darstelle. Er weist darauf hin, dass die Kontenabrufbefugnis in Folge der Terroranschläge am 11. September 2001 beschlossen worden sei, um Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung besser bekämpfen zu können und dass die ursprünglich auf die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht begrenzte, 2005 auf das Bundeszentralamt für Steuern und 2013 auf Gerichtsvollzieher erweiterte Abrufbefugnis zu einem gewöhnlichen Hilfsmittel der Verwaltungsvollstreckung geworden sei.

        Manche würden sich auch eine Diktatur schönreden. ts ts

      2. Hallo Niklas,
        das Finanzamt hat keinen automatischen Zugriff auf Umsätze und Kontostände, weil diese von den Banken an die Zentralstelle (BaFin) nicht gemeldet werden.

        Erst wenn die Steuerfahndung Interesse an einem “Steuersünder” hat, dann muss die betreffende Bank auf richterliche Anordnung diese Daten herausgeben, sofern der Steuerpflichtige nicht kooperiert.
        Wenn man sich die Zahlen der Abrufe aus 2018 ansieht, dann kamen von dieser Seite (Finanzbehörde die wenigsten Abrufe. Offensichtlich haben Gerichtsvollzieher da ein größeres Interesse, weil vermutlich auch mehr “Kundschaft”.

        In den beiden zitierten Artikeln steht aber auch nichts anderes drin.

    1. Dass “Eliten” sicher ihre Schäfchen im Trockenen haben, davon kann man ausgehen. Hier galt schon immer, “Wasser predigen und Wein saufen”. Aber hier geht es nicht um Eliten, sondern um Jedermann.

Was denkst Du darüber?