“Starke Frauen werden nicht einfach geboren. Sie entwickeln sich aufgrund der Stürme, die sie überstanden haben.”

– unbekannt

Das Jahr 2022 beginnt mit guten Vorsätzen. Mehr Sport, gesündere Ernährung, mehr lesen, mehr lernen, disziplinierter sein. Solche Vorsätze gibt es viele und das ist gut so. Bleiben wir dran, dann werden wir schon in wenigen Monaten Erfolge sehen!

Der erste offizielle Finanzartikel in diesem Jahr dreht sich um das Thema Finanzen und Frauen. Dieses Thema kann gar nicht überbewertet werden, nachdem wir in den letzten Monaten viele Mails dazu erhalten haben. Und auf die Fragen und Gedanken dieser Mails, aber auch auf die besonderen Herausforderung des Themas Finanzen und Frauen wollen wir in diesem Artikel eingehen.

Female Finance

Finanzen für Frauen, Female Finance, Finanzblog für Frauen, Finanzcoaching für Frauen, wie Frauen ihr Geld selbst in die Hand nehmen, wie Frauen finanziell unabhängig werden, Vermögensaufbau für Frauen, es gibt Unmengen solcher Begriffe und Sätze im Internet. Ein riesiger Markt wurde entdeckt. Die Anbieter haben sich was Farben und Formulierungen angeht, voll auf die Frauen eingestimmt. Alles ist nice, hat Balance, aggressive Formulierungen fehlen (inhaltlich ist es aber nicht weniger eloquent) und man merkt: So geht echtes Zielgruppenmarketing. Das ist auch völlig legitim. Wenn wir andere Bereiche des Lebens sehen, gibt es auch Unterschiede, je nachdem ob Frauen oder Männer angesprochen werden sollen. Denken wir beispielsweise an Boutiquen und Shoppingtempel. Frauen kleiden sich anders als Männer, tragen andere Schuhe, viele lieben Make Up. Hier unterscheiden sich also die Produkte, je nach Geschlecht.

Aber ist das bei Mathematik, Zinseszinseffekt, ETFs und Konten auch so?

Um es gleich vorweg zu nehmen: nein. Aber es gibt einen anderen Unterschied in Bezug auf Frauen und Geld. Gleich mehr dazu.

Wie verdienen Finanzblogs Geld?

In erster Linie verdienen Finanzblogs mit Werbung und indirekt mit Kundendaten Geld, wenn diese erhoben werden. Werbung kann Bannerwerbung auf den Seiten und Artikeln sein, aber auch Werbung in den Mails an die Leser. Die nächste Stufe ist meist ein Buch als PDF oder bei Amazon. Reicht das nicht mehr, werden Kooperationen mit Drittanbietern eingegangen.

Das ist alles legitim, kann aber moralisch bedenklich sein. Denn wenn man sich als kostenloser Helfer und Aufklärer gibt, dann aber schwere Interessenkonflikte eingeht oder später einfach doch die Leserinnen und Leser verkauft, hat das schon einen faden Beigeschmack.

Blackwater.live wird das niemals tun, so wie wir von Anfang an und in unserem Manifest erklärt haben. Wir sind in der glücklichen Lage eine finanzielle Ausbeutung des Blogs nicht nötig zu haben. Das bedeutet, dass die Webseite und unsere Firmen dahinter zwar jedes Jahr Geld kosten, aber sich nicht selbst tragen müssen. Das ist zweifellos ein Luxus. Aber so können wir unabhängig und frei unsere Meinung äußern und müssen keine Rücksicht auf Interessen Dritter nehmen.

Immer neue Finanzblogs für Frauen. Aber Achtung! Häufig werden die Blogs als Plattform genutzt, um kostspielige Seminare, Coachings oder provisionsbasierte Finanzberatungen speziell für Frauen zu vermarkten!

Finanzen und Frauen – braucht Frau das?

Diese Frage muss von verschiedenen Seite beleuchtet werden. Grundsätzlich gibt es einen Markt dafür, egal ob der Bedarf fachliche Gründe hat oder künstlich ausgelöst wurde.

Das Hauptargument für das Thema Finanzen und Frauen ist eine andere Erwerbsbiographie von Frauen und ein gesellschaftlich-sozialer Grund. Viele Frauen verdienen im gleichen Job weniger Geld als Männer und arbeiten zumindest zeitweise in ihrem Leben auch auf Teilzeitbasis. Dadurch kommt logischerweise weniger Geld für das Alter und die Rente zusammen. Die Versorgungslücke im Alter ist nochmal größer als bei Männern. Frauen werden im Schnitt auch älter als Männer, was das Rentenproblem verschärft. Zu alle dem kommt ein Thema, was die Female Finance Blogs mitunter recht aggressiv aufgreifen: Emanzipierung. Viele Frauen verlassen sich einfach darauf, dass sie in einer stabilen Beziehung mit einem Mann leben und dieser sich um das Thema Geld kümmert. Das ist keine Wertung, sondern lässt sich durch alle Gesellschaftsschichten durchaus auch beobachten. Manche Female Finance Blogs versuchen hier ein ganz anderes Mindset zu vemitteln, böse Zungen würden es Gehirnwäsche nennen. Aber Spass beiseite: Es geht darum die klassische Rolle Frau zu verlassen und sozusagen “männlicher” zu werden. Keine Abhängigkeit von einem Versorger, sondern selbst auf eigenen Beinen stehen. Das spricht manche, aber nicht alle Frauen an. Denn viele Leserinnen sind gerne weiblich und sehen diese Sozialisierung nicht als Schwäche an. Sie sehen es auch nicht als Schwäche an, dass sie sich auf ihren geliebten Partner verlassen. Nichts desto trotz ist es aber gut, wenn Frau sich auch um ihre Finanzen kümmert, als eine Art Notfallversicherung. Denn niemand weiss, was morgen kommt. Und das Gute ist, dass es heute leichter ist als gedacht.

Sind Finanzblogs für Frauen wichtig?

  1. Frauen sind häufiger von Altersarmut betroffen als Männer. Laut Statistischem Bundesamt (Destatis) sind Seniorinnen ab 75 Jahren zu 17,5 % armutsgefährdet. Bei Senioren der gleichen Altersgruppe liegt die Armuts­gefährdungs­quote bei etwas über 10%.
  2. Frauen verdienen meist weniger Geld als Männer. Frauen verdienen in Deutschland (anderswo nicht besser) durchschnittlich 19 % weniger als ihre männlichen Kollegen. (Quelle: Destatis )
  3. Frauen verfügen öfter über unterbrochene Erwerbsbiografien. Während 48 % der erwerbstätigen Frauen in Teilzeit arbeiten, sind es gerade einmal 11 % der erwerbstätigen Männer(Quelle). Das führt natürlich zu geringeren Renten bzw. es kann weniger Geld gespart werden.
  4. Frauen sind häufiger finanziell abhängig. Laut dem Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gehen über die Hälfte der heute 30 bis 50jährigen Frauen trotz Erwerbstätigkeit davon aus, im Alter von der Rente ihres Partners existenziell abhängig zu sein. Quelle Das ist ein wichtiger Punkt, der von der Female Finance Szene oft sehr aggressiv angegangen wird. Frau muss aber nicht Alice Schwarzer werden, um das zu ändern.
  5. Frauen investieren seltener. Das belegen auch die Zahlen des Deutschen Aktieninstituts (DAI ): So waren im Jahr 2020 gerade einmal 36 % aller Anleger und Anlegerinnen, die in Deutschland Aktien oder Anteile an Aktienfonds halten, weiblich. Und wir reden von Einzelaktien und Aktienfonds: Unsere Leserinnen wissen, da tut sich das nächste Problem auf.

Gründe für Finanzblogs für Frauen gibt es also sehr gute! Aber nur weil das so ist, ist es noch nicht folgerichtig einem Frauenfinanzblog zu vertrauen, vor allem wenn dahinter wenig oder keine Fachkompetenz steckt oder nur eine Marketingmasche. Die Erfahrungen unserer Leserinnen zeigen das ganz klar. Zumal beim Lösungsansatz für das Thema Finanzen für Frauen das Geschlecht überhaupt gar keine Rolle spielt: Etwas Rechnen, Sparen, ETFs.

Ist sie weiblich?

Was macht eine starke Frau heute aus? Kann eine Frau das “typische” Rollenbild von Weiblichkeit erfüllen und gleichzeitig in Finanzen gebildet und unabhängig sein? Wir sagen und meinen ja. Wenn sie das will, geht das durchaus. Es ist nichts falsches daran typisch weiblich zu sein. Viele Frauen lieben beispielsweise Shopping. Warum auch nicht? (Verlinkter Artikel ist für beide Geschlechter empfehlenswert und mit etwas Humor zu sehen)

Oder ist sie weiblich?

Muss eine Frau sich heute an männliche Rollenbilder annähern, um stark und unabhängig zu sein? Auch hier lässt sich sagen, wenn sie will, kann sie das. Aber sie muss es nicht. Die meisten Frauen wollen keine Bodybuilder werden oder bei der Feuerwehr oder im Militär arbeiten. Interessanterweise hat sich der Traum von der Familie mit Mann und Kindern gehalten, auch wenn politisch stark dagegen gearbeitet wurde.

Frau sein und Geld anlegen?

Wenn man sich das Thema Frauen und Finanzen im Internet anschaut, scheint es einen Widerspruch zu geben. Frauen scheinen sich nicht für Geldanlage zu interessieren, obwohl das Thema für Frauen eigentlich noch wichtiger als für Männer ist. Auf Reddit und anderswo finden sich fast nur männliche Kommentatoren.

Jetzt muss ich kurz einschieben: Es geht nicht nur um Geldanlage. Geldanlage ist immer auch Altersvorsorge. Da Frauen aber nie alt werden, nennen wir es einfach Zukunftsvorsorge. Zukunftsvorsorge bedeutet auch, dass man seine Schulden abbaut und keine neuen macht und dass man bis zum gewünschten Ruhestand entsprechend genug finanzielles Polster angespart hat.

Aber zurück zu den Weiten des Internets, Geld und Frauen. Von vielen Leserinnen weiss ich, dass diese sich passiv informieren. Die “Gefechte” auf Reddit und Co. wirken auf sie lächerlich bis abstossend, die Rechthaberei und das Obermeiertum auch. Zugegebenermaßen, findet sich das auch auf den großen 0815-Finanzblogs in den Kommentarbereichen wieder. Ein regelrechter Wettbewerb des Recht haben Wollens. Die gute Nachricht ist, dass es bei vielen Themen rund ums Geld nicht um das Recht haben geht.

Aber aufgrund solch unangenehmer Eindrücke stellen viele Frauen keine Nachfragen, weil sie nicht untergebuttert werden wollen, was mehr als verständlich ist. Wenn nur die “lauteste” Meinung Anerkennung und Aufmerksamkeit bekommt, fühlt sich jeder nachdenkliche Mensch abgeschreckt und auch die meisten Frauen. Und das ist einer der Gründe, warum es die Female Finance Seiten gibt.

Dem Geld ist es egal, ob es von einer Frau oder einem Mann benutzt, gespart oder angelegt wird. Geld kennt kein Geschlecht, nur unterschiedliches Ausgabeverhalten. Und das ist definitiv bei Frauen und Männern gut oder schlecht. Wenn es schlecht ist, wird es nur für unterschiedliche Dinge ausgegeben. Aber wenn dieser Umgang mit Geld gut ist, also Geld auch gespart und angelegt wird, verhalten sich dann Frauen und Männer gleich?

Viele bekannte Studien sagen, dass Frauen risikoscheuer sind. Das muss aber nicht schlecht sein, ganz im Gegenteil. Spielcasinos zu vermeiden oder Zockereien mit Pennystocks wird in 99% aller Fälle wohl eine gute Idee sein. Den Welt-ETF sollte Frau allerdings nicht umgehen sondern verstehen, worum es dabei geht. Und das kann eine Frau genauso schnell wie ein Mann, auch wenn es sonst im Frauenleben vielleicht(?) nicht um Finanzen geht. Aber mal ehrlich: Wie viele Männer kennen sich wirklich in Finanzen aus? Hier kann der Eindruck wegen übertriebenen Selbstbewusstseins durchaus täuschen. Nur mal ein Gedanke: Wie in so manchen Artikeln bei uns schon verlinkt, können 50% der Bevölkerung kein Prozentrechnen und gut 80% haben eine mangelnde finanzielle Allgemeinbildung (in Deutschland). Es glaubt sicher niemand ernsthaft, dass das alles nur Frauen sind.

Alles was sich auf Blackwater.live an Artikeln zum Thema Finanzen findet, gilt für Frauen wie Männer in gleicher Weise.

Female Finance – die Masche

Jetzt kommen wir zu eine überwiegend traurigen Thema. Die Masche Female Finance im Marketing. Warum das meistens (nicht immer) eine billige Masche ist, muss Frau unbedingt verstanden haben. Sonst sparen Frauen Geld bei der üblichen Abzocke im Finanzvertrieb, werden aber statt dessen dann von den Damen von Female Finance über den Tisch gezogen.

Als ich vor Jahren noch in verschiedenen Banken arbeitete, wurde das Thema “Frauenfinanz” dort entdeckt und ausgeschlachtet. Man machte Veranstaltungen mit Sekt, netten Häppchen, weiblichen Farben bei der Dekoration und starken, erfolgreichen Frauen, die Vorträge dort hielten. Ein richtiger Damenabend zum Thema Finanzen und viele Kollegen wären sicher gerne dabei gewesen. Was am Ende gleich war, war der Produktverkauf an diese Frauen. Eigenes Depot mit teuren Fonds, Lebensversicherungen, Fondspolicen, Indexpolicen, Riester und was es noch alles im Giftschrank der Finanzindustrie gibt.

Diesen ganzen Murks gibt es im Bankvertrieb wohl noch immer und auch die Ansprache an Frauen.

Später kam dann die “neue Finanzindustrie” auf. Erst in Form von tausenden Finanzblogs mit Affiliate Werbung und Buchverkauf. Dann langsam der Wandel zum Produktverkauf Dritter über diese Finanzblogs. Ein prominenter Fall letztes Jahr dürfte viele zum Nachdenken gebracht haben.

Auch in bei der “neuen Finanzindustrie” merkte man – nennen wir sie mal Finanzindustrie 2.0 – wir haben die Frauen vergessen. Und einige Damen machten sich das dann zunutze und füllten diese Lücken. Um es nochmal klar zu sagen: Es gibt ein bis zwei Besonderheiten beim Thema Finanzen und Frauen. Aber der mathematisch-finanzielle Lösungsweg ist der gleiche. Die Mathematik und das Geld sind bei Frauen nicht “anders”. Und spezielle Produkte für Frauen sind ein Witz aus Marketingschmieden. In den letzten Monaten bekamen wir viele Mails von Frauen, die teilweise tausende Euros für Seminare und Coachings oder Spezialprodukte für Frauen bezahlt haben. Das ist natürlich bitter, vor allem wenn man sieht, was dabei heraus gekommen ist. Es ist zu bezweifeln, dass Frauen viel Geld bezahlen müssen um nachher einen Sparplan abzuschliessen, weil sie es alleine nicht schaffen. Dazu muss man(n) schon ein sehr zynisches Frauenbild haben. Problem nur: Es sind nicht Männer die diese Seiten betreiben, es sind Frauen.

Das Problem ist schon länger bekannt. Aber wenden wir uns den Wegen zu, mit denen sich dieses umschiffen lässt und viel Geld gespart werden kann.

Wenn Frauen wirklich genauso gut oder sogar besser als Männer beim Thema Geld sind, dann ist es ein Kinderspiel die Finanzen richtig aufzustellen. Und genau davon sind wir fest überzeugt!

Chaos bei den Finanzen?

2022 kann mit guten Vorsätzen starten, wenn Du es willst. Die gute Nachricht: Das meiste von alten Finanzordnern und dem ganzen Papierkram kannst Du entsorgen. Und einmal alles aufgeräumt, ist der jährliche Aufwand für die Finanzen minimal.

Werde zur kühlen Rechnerin!

Der Rest des Lebens kann ja dynamisch, verrückt, emotional, bunt und wild sein. Bei den Finanzen braucht es aber ein paar Momente pro Jahr, wo Du eine kühlen Rechnerin sein musst. Aber keine Sorge, es sind nur einfache Basics und eine reine Gewohnheitssache.

Braucht Frau ein Coaching oder Seminare für Finanzen?

Finanzcoaching ist in Deutschland kein geschützter Begriff. Meistens wird er genutzt, um in einer Grauzone risikolos Geld zu verdienen. Für die Finanzberatung haben die meisten keine Genehmigung und wie langjährige Leserinnen und Leser wissen, macht eine Genehmigung die Beratung noch nicht gut. Es bleibt meistens beim Produktverkauf. Echte Honorarberatung ist sehr selten und auch genehmigungspflichtig. Also macht man Coaching. Kein Haftungsrisiko für den Anbieter, freie Preisgestaltung (nach oben versteht sich), die oder der Gecoachte trifft alle Entscheidungen selbst (wie praktisch).

Es mag sinnvolle Coachings in verschiedenen Lebensbereichen geben. Aber um die Finanzen zu regeln (3-Konten-Modell) und 2-3 Sparpläne in ETFs abzuschliessen, braucht niemand ein Coaching. Gleiches gilt für Seminare. Wer das machen möchte, kann es tun. Aber es ist und bleibt purer Luxus.

Tipp: Schaut euch die Basics der Geldanlage gemeinsam mit ein oder zwei interessierten Freundinnen an und diskutiert eure Fragen. Wenn Fragen offen bleiben, fragt gerne bei uns in der Community nach. Viele sind vor euch diesen Weg gegangen, wir haben viele in Finanzen gebildete Leserinnen. Und wir sind natürlich auch für euch da.

Unser Versprechen an euch

Unser Versprechen gilt ja für alle unsere Leser*INNEN. 🙂

Aber jetzt mal Hand aufs Herz, ihr Leserinnen seid nun direkt angesprochen!

Das Team von Blackwater.live wird euch niemals verraten, indem wir euch sinnlose und überteuerte Produkte empfehlen oder unnötige Seminare und Coachings verkaufen. Alles was ihr bei uns an Empfehlungen lest, gilt unabhängig vom Geschlecht und wir betreiben kein Affiliate. Wird bei uns etwas empfohlen, nutzen wir es auch selbst. Ändert sich das aufgrund von Fakten, werden wir das euch auch mitteilen. Wir sind kein Marketing Betrieb und Blackwater.live und unsere Firmen müssen nichts verdienen. Unsere Firmen haben rein juristische Gründe, damit wir weltweit frei handeln können, Webseiten aufbauen und betreiben und uns nicht zensieren lassen müssen. Diese Webseite wird aus Leidenschaft betrieben und muss weder jetzt noch in Zukunft Geld abwerfen, dafür ist gesorgt. Das bringt uns in eine sehr komfortable Lage und aus einer Position der Stärke kann man immer bessere Entscheidungen treffen, aber auch anderen helfen. Und das treibt uns hier an.

Ihr seid herzlich eingeladen euch bei unserer Community anzumelden und auch dem Telegram Kanal beizutreten. Denn all das ist erst der Anfang von dem was wir planen. Sicher ist aber jetzt schon eines: Frauen sind bei uns keine Nische und kein Zielgruppen Marketing. Sie sind wertvolle Menschen, so wie alle anderen Leser auch. Und als solches achten und schätzen wir sie!

Manchmal braucht Frau eine Freundin. Aber bei ihr Finanzprodukte zu kaufen, ist keine so gute Idee.

Wie geht es weiter?

Wenn Du mit Finanzen noch nie etwas zu tun hattest, kann das alles verwirrend sein. Der erste Start bevor Du etwas anderes tust, ist Dein Kontenmodell aufzubauen. Wir haben uns vor Jahren unser 3-Konten-Modell ausgedacht. Es gibt viele Kontenmodelle, aber das 3-Konten-Modell ist das einfachste und beste. Und inzwischen hat sich unsere Variante sogar in vielen Bereichen des www durchgesetzt. Die schönsten Dinge im Leben sind umsonst.

Hier findest Du drei zeitlose Artikel zum Einstieg:

Unsere Hauptempfehlung ist: Komm in unsere Community. Viele Bereiche sind nicht öffentlich und werden für Dich freigeschaltet, wenn Du Dich anmeldest. Auch das kostet nichts. Wie alles auf Blackwater.live.

Und hier noch der QR Code für unseren Telegram Kanal und den direkten Kontakt bei allen Fragen:

Es sind nur wenige kostenlose Schritte, die Dich aber weiter bringen werden. Bei Fragen ist das Team Blackwater und die ganze Community für Dich da. Bei uns wird niemand runter gemacht, Anfängerinnen sind herzlich willkommen!

Nutze 2022 als Deinen Start in das Thema Finanzen! Es lohnt sich auf jeden Fall!

“Wege entstehen dadurch, dass man sie geht.”

Franz Kafka

14 Kommentare zu „Finanzen und Frauen

  1. “Da Frauen aber nie alt werden, nennen wir es einfach Zukunftsvorsorge.”

    Bester Satz im Artikel und sooo wahr!!! hahahahaha

    “Das Team von Blackwater.live wird euch niemals verraten, indem wir euch sinnlose und überteuerte Produkte empfehlen oder unnötige Seminare und Coachings verkaufen.”

    Das wissen wir!!😍😍

  2. Überall der gleiche Kääääse.

    Erst das:

    Wir sind kein gewöhnlicher Finanzblog. Bei uns schreiben versierte Finanzjournalistinnen, in unserem Podcast kommen Expertinnen zu Wort. Sie zeigen Frauen Schritt für Schritt, wie sie ihre Finanzen in den Griff bekommen. Ob Elterngeld, Pflegekosten, weibliche Führungskräfte, grüne Fonds oder die Rentenlücke – herMoney erklärt Frauen, wie sie finanziell auf eigenen Beinen stehen. Denn nur dann ist Frau wirklich unabhängig!

    Und dann Verlinkung zum Finanzvertrieb. So viel kann ich nicht essen wie ich kotzen will. Früher waren Banken die Abzocker, jetzt irgendwelche Gurken mit Halbwissen. Hey, wir klären auf. Kauf unsere Fonds. Ätzend. Seit der Finanzwesir damit anfing kommt es überall. Um Himmels Willen bleibt ihr bitte wie ihr seid!!

  3. Schön, dass wir Frauen so eine hohe Priorität hier haben: Erster Artikel über Geld im Jahr 2022. Leider haben viele auch einfach wenig Geld. Oder zu wenig um zu sparen. Was mir besonders gefällt ist das Versprechen. Ich finde das einfach nur gut und ehrlich, nachdem viele andere Blogs nur noch Geldmache sind. Für dieses Jahr freue ich mich auf mehr Finanzartikel und auch praktische Ideen. Wenn es um die Weiterempfehlungen geht, ich empfehle nur noch euch, außer beim Thema Immo. 😂

    1. “Leider haben viele auch einfach wenig Geld. Oder zu wenig um zu sparen.”

      Schatzi aber mal ehrlich, oft liegt es nicht an zu wenig Cash, eher an den vielen kleinen Gadgets und Zalando, H&M und den ganzen Buden und weil wir oft Chaos in Person sind.😂

  4. Jeder kann anbieten und bewerben was er will. Dass ihr Finanzwissen kostenlos vermittelt, spricht für euch. Ihr könntet aber auch was verlangen. Denn die bekannteste Finanzbloggerin “Madame Moneypenny” macht siebenstellige Jahresumsätze mit Video-Kursen zum Vermögensaufbau für Frauen, ihr Mentoring kostet mehrere tausend Euro. Nicht schlecht für eine, die dafür gar keine Qualifikation hat. Deswegen bleiben die Infos immer sehr oberflächlich und man hat leider kaum guten Content zu Anlagen, Altervorsorge. Da muss man sich tatsächlich selbst reinfuchsen und sich Experten an Bord holen. Die MP Mission ist wichtig um was anzustossen, mehr aber auch nicht. Aber auch dafür kann man Geld verlangen.

    1. “MP” – dazu kann man sich mal Arbeitgeberbewertungen anschauen. Die sprechen mehr als 1000 Worte. Ich zitiere mal einige Bewertungen zu Madame Moneypenny und dann kann sich jeder selbst ein Bild machen. Angemerkt sei: Die Atmossphäre unter den Mitarbeiterinnen selbst ist gut, aber die Chefin scheint die Hölle zu sein:

      (Quelle: Kununu)

      Arbeitsatmosphäre
      Die Kolleginnen sind sehr nett und hilfsbereit, gerade Marketing und Sales haben jedoch wenig Berührungspunkte, sodass oft Silodenken entstand. Der Druck Leads zu generieren und das Mentoring zu verkaufen ist abteilungsübergreifend spürbar.

      Kollegenzusammenhalt
      Die Kolleginnen untereinander sind super und sehr hilfsbereit.

      Vorgesetztenverhalten
      Wenig reflektiert und emphatisch, es mangelt außerdem an Kritikfähigkeit. Es wird oft Mikromanagement betrieben und Entscheidungen werden über den Kopf der Mitarbeiter getroffen, ohne diese dazu abzuholen.

      Kommunikation
      Leider unterdurchschnittlich. Obwohl sich viel mit dem Thema beschäftigt wurde, war die Kommunikation nicht wertschätzend und teilweise problematisch.

      UNTER DEM TITEL: WASSER PREDIGEN UND WEIN SAUFEN:

      Vorgesetztenverhalten
      Wenig Reflexion und manch Entscheidung wird nicht sonderlich Menschlich oder empathisch gelöst

      Kommunikation
      Es wird so getan, als wäre Kommunikation total wichtig, aber es wird nicht wirklich gelebt. Wichtige Informationen für Mitarbeiter werden lieber per Video-Botschaft veröffentlicht, anstatt es im Team zu besprechen

      Interessante Aufgaben
      Calls laufen immer ähnlich ab. Daher wenig Abwechslung und oft sehr volle Tage.

      UNTER DEM TITEL: Zahlen Daten Fakten lassen wenig Platz für dich als Mensch.

      Arbeitsatmosphäre
      die Tage sind vollgepackt mit Arbeit, dass oft wenig Zeit und Nerven bleiben, um sich auch wirklich austauschen und unterstützen zu können. Am Ende muss man auch ein guter Einzelkämpfer sein, um die Aufgaben zu meistern und das Pensum zu schaffen.

      Kollegenzusammenhalt
      Mehrere kleine Teams im gesamten Team, die eigentlich nur wirklich zusammentreffen, wenn es einen offiziellen Termin gibt. Sonst arbeitet jeder mehr oder weniger für sich.

      Vorgesetztenverhalten
      wenig wertschätzend.

      Kommunikation
      Videobotschaften und Briefings werden dem direkten und persönlichen Austausch oftmals vorgezogen, was es in komplexeren Themen oft schwierig macht einen Austausch auf Augenhöhe zu führen.

      Interessante Aufgaben
      ziemlich monoton, ohne große Abwechslung. Fließbandarbeit am Schreibtisch.

      Ob ich von “MP” Input wollte? Sicher nicht. Warum es tausende Frauen wollen? Scheinbar gibt es Verkaufsdruck dort. Und genug Opfer.

      Schockierend ist “MP” selbst, da mangelt es wohl sehr an menschlichen Qualitäten. Passt auch zum flappsig-frechen Podcast. Das mag in Berlin ganz toll sein, ansprechend für Menschen mit Herz ist es nicht.

      1. Manche Menschen kapieren es nur, wenn sie auf die Schnautze fallen. Das kann auch weh tun, aber wenn es nachher hilft ist es gut.

      2. Wie hab ich irgendwo gelesen: Das ist die Sparkassenberatung unserer Generation *xD*

  5. Zwischendurch hallöchen und danke für’s machen, kümmern, dasein, besten Service, Ansprechpartner für alles.😂😂😉, besten Blog ever….😂 Ich meine mal hallo, wer hat von sich aus schon mit 23 ein Depot mit einer größeren Summe? Danke für die Motivation und Erklärungen. Und ich habe eine gute Zeit erwischt.

  6. Ein schöner Artikel gleich zum Beginn. 😉Also, wie du schreibst hat Geld auch etwas mit Sicherheit zu tun und das ist für mich zumindest auch eine Vertrauenssache. Wir kennen uns so schon länger, da ist das kein Problem und du bist Banker. Wenn ich mir die Frauenblogs anschaue, naja, es ist sehr oberflächlich. Ich denke mehr als etwas Basiswissen haben die gar nicht. Der Rest ist einfach auf nett gemacht. Das es unter den Frauen selbst aber besser ist als mit Männern? Ich war damals auf einem Frauenseminar, da waren richtige Biester dabei die andere von oben bis unten musterten. Dummerweise war die Organisatorin eine davon. Also ich glaube das ist auch nicht besser nur anders.

  7. Geld per se ist neutral. Das ist erfreulich. Der Mangel an Geld ist aus bedauerlichen Gründen oft weiblich.
    Ich selbst lese einige Finanzblogs und -foren, schreibe da aber in den seltensten Fällen, weil es da reichlich “Erklärbären” gibt, die glauben, die Weisheit mit Löffeln gefressen zu haben und den Frauchen die Welt erklären zu müssen. Können sie machen, aber da grätsche ich bestimmt nicht rein. Ich kann die Informationen auch still verstehen. Und machen wir uns nichts vor, ETF zum Einstieg habe ich letztens ner Freundin beim kurzen Ratsch vor der Tür erklärt und das Prinzip war ihr unverzüglich klar. So schwer ist das wirklich nicht.

    Man kann immer klein anfangen. Besser als nichts tun.

  8. Congratulations! Wenn ich denke wie du angefangen hast und was jetzt aus deinem Projekt wurde, dann kann ich nur gratulieren. Und immer an uns Frauen gedacht, perfekt! Manchmal brauchen wir was pushiges und dann läufts.

  9. Hello. Ich mag euren Blog, weil ihr anders seid und einfach nicht so einen bs von euch gebt wie bei den Female Blogs. Ich brauche kein rosa auf der Seite, auch wenn es schöner aussieht. Beim Geld geht es mir auch um Sicherheit, ich zähle mich also auch zu diesen Frauen. Und das bedeutet, Kompetenz ist gefragt. Hier fühle ich mich sehr gut aufgehoben.

    Pro Blackwater:

    Sehr netter Kontakt, viel Wissen, schöne Stimme, passt.

    Cons:

    Seite könnte farbiger sein.

    Nicht so bekannt, ist aber mein Vorteil. ;-))

  10. Noch ein kleiner Hinweis: Wenn ihr euch neu in der Community anmeldet, dauert es ein paar Stunden bis ich euch freischalte (meistens aber nur Minuten) und ihr habt den Status “restricted”. Das hat Sicherheitsgründe. Sobald ihr freigeschaltet seid, seht ihr das an dem größeren Forum und dem Status “New in Town”.

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