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Banking Rückkehr zu bunq

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mrtn
 mrtn
(@mrtn)
Schach Profi Moderator Blackwater Stammleser
Beigetreten: Vor 4 Wochen
Beiträge: 260
Themenstarter  

Es gibt in letzter Zeit einiges an "Wechselei". Weg von bunq, zurück zu bunq etc. Die meisten von denen ich das weiss sind von bunq zu Revolut, Wise und Yuh gegangen.

 

Ein Hinweis für alle die wieder zu bunq zurückkehren:

Vorteil bei einer Rückkehr zu bunq: ein Jahr lang wird alles nur eingefroren. Man kann also mit wenigen "Klicks" alles wieder herstellen, auch alle IBAN Konten etc. Offenbar weiss bunq, dass am Ende doch viele wieder zu bunq zurückkehren.

In eigener Sache:

Über Fintechs zu schreiben ist müsig. Zu oft ändern sich die Konditionen. Ich würde aber auch deshalb eine Bankverbindung nur dann kündigen, wenn ich mir 100% sicher bin, dass ich dort nie wieder ein Konto brauche. Ansonsten ist ein Downgrade auf einen kostenlosen Tarif sinnvoller. Wie gesagt, bei bunq wird nur alles eingefroren.

Wie ich nun auch von bunq direkt erfahren habe, gab es dort in letzter Zeit einige Unzufriedene, aber die Rückkehrerquote ist recht hoch.


   
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salihaalmawardi
(@salihaalmawardi)
Lachsfrühstück Blackwater Premium Rose
Beigetreten: Vor 1 Jahr
Beiträge: 65
 

🥺🥺🥺

also ich bin weg und wieder zurück weil bei den anderen ist es nicht so gut mit Planungen und Einstellungen und auch keine echten Konten, nur so eine Art davon wie Sparbox.

Jetzt bleibe ich😂


   
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Jessie
(@jessie)
Milkshake Blackwater Stammleser Rose
Beigetreten: Vor 2 Wochen
Beiträge: 10
 

wenn ihr zu bunq zurück geht macht es doch Sinn für mich dahin zu gehen?


   
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ojberlin
(@ojberlin)
Milkshake Blackwater Stammleser
Beigetreten: Vor 1 Jahr
Beiträge: 2
 

Liebe Community,

wie oft habe ich mir schon vorgenommen, endlich hier mal was zu Scheiben, anstatt immer nur begeistert mitzulesen.

Mich betrifft dieses Thema, denn ich war einer der ersten Kunden von bunq, ging dann weg - und bin nun begeistert wieder zurückgekehrt.
Gerne möchte ich mit Euch meine Erfahrungen kurz beschrieben teilen.

bunq - ist immer noch die PERFEKTE Option, wenn man alle zeitgemäßen Vorzüge und Features eines Fintechs nutzen möchte. Gleichzeitig die Sicherheit einer Vollbanklizenz in einem wirtschaftlich noch halbwegs stabilem Land wie den Niederlanden, das 100.000 € Einlagensicherung wahrscheinlich auch im Bedarfsfalle garantieren kann und wird.

Unschlagbar gut und vor allem auch unübertroffen sind die hervorragend umgesetzte visuelle Oberfläche des Bankings, die unzähligen Optionen wie bis zu 25 (!) vollwertige IBAN-Konten, Echtzeitzahlungen, individuelle Verknüpfungen mit physischen und virtuellen Kreditkarten (die echte Kreditkarten vom Chip her sind, allerdings per Debit direkt vom Konto abbuchen). Die Möglichkeiten der Budgetierung - selbst bis auf granularste Ebene, wenn man das möchte - sind Spitzenklasse, automatisches Sortieren von eingehenden Zahlungen, usw. usf..
Das gibt es wirklich bei keiner anderen Bank, nirgendwo.
Ich könnte dazu noch seitenlang weiter schreiben, aber alle, die schon mal bei bunq waren oder sind, wissen genau, wovon ich schreibe. 
Man kann immer wieder kritische Aspekte von bunq beleuchten wie zum Beispiel die auch in der Benutzung sehr teuren und wenig sinnvollen Fremdwährungskonten, die überteuerte "Green"-Premium-Kontovariante usw., aber davon mal abgesehen, gibt es NICHTS BESSERES ALS bunq.

Meine persönliche Empfehlung und Fazit zu bunq:
Alle, die das Drei-Konten-Modell umsetzen möchten, ihre Finanzen im Blick behalten wollen und müssen, budgetieren möchten und all die Features nutzen wollen, sollte bunq als Hauptbankverbindung nutzen und kultivieren.
Seid Euch klar darüber, dass wenn Ihr deutsche IBAN´s nutzt (was bei Wohnort in DE standardmäßig aktiviert ist), Ihr aber für jeden "Heini" oder Schnüfflerin in deutschen Finanzämtern oder Amtsstuben gläsern seid, Eure Kontostände etc. ohne große Hürde abgerufen und eingesehen werden können.
Versucht doch mal, Euch die anderen zur Verfügung stehenden IBAN´s außerhalb Deutschland´s einzurichten - und dann die erste, automatisch eingerichtete deutsche IBAN zu "archivieren", so dass sie als Konto deaktiviert ist. Dann seid Ihr meiner Ansicht nach aus dem deutschen Wirkungskreis der Kölner bunq-Niederlassung raus und wieder "etwas mehr auf technischem und räumlichem Abstand". Vielleicht gibt es dazu interessante Erfahrungen der Community...

bunq sollte aber nicht die einzige Bankverbindung sein, sondern ggf. um eine oder mehrere dieser guten Ergänzungen (nicht Alternativen!) flankiert werden:

Wo war bzw. bin ich außerhalb von bunq?

Revolut - Eigentlich nur in der Premium Variante "Metal" - ist ein hervorragendes international ausgerichtetes Konto, das speziell bei physischen und virtuellen Kreditkarten alles bietet, was man sich wünschen kann. Die Debit-Karten funktionieren alle auch per Apple- oder Google Pay, das ist top. Leider nur eine LT-IBAN, auch die sog. "Vaults" und "Pockets" können zwar beim Sortieren und Budgetieren helfen, aber sind leider doch hinsichtliches ihres Funktionsumfangs limitiert. Dafür sehr gute Versicherungspakete- und Leistungen, die im Bedarfsfalle auch tatsächlich unkompliziert und wie angekündigt leisten. Ich habe das schon aus eigenem Bedarf testen müssen - und es hat sehr gut funktioniert.
Unschlagbar gut sind bei Revolut die Fremdwährungsoptionen und (bei Metal) sehr guten Wechselkurse von Montag bis Freitag. Das ist spitzenmäßig und sehr sinnvoll, wenn man so wie ich nicht an die Zukunft des politisch motivierten Euros glaubt und seinem zunehmendem Wertverfall nicht tatenlos gegenüberstehen möchte. Bei Revolut kann und sollte man Geld auch in stabileren Währungen - wie CHF, USD, SGD - halten und im Bedarfsfalle oder einfach zum tagesaktuellen Umtausch in den Euro darauf zugreifen.
Revolut arbeitet mittlerweile auch unter einer vollen Banklizenz, so dass zumindest im theoretischen Fall die litauische Einlagensicherung mit bis zu 100.000 € pro Person greifen könnte. Im Hinblick auf Litauens überschaubar große Volkswirtschaft würde ich darauf im Ernstfall aber nicht unbedingt vertrauen. Außerdem bringt so eine Banklizenz auch etliche Reporting-Verpflichtungen mit sich. Dazu gehört nicht nur der CRS, sondern auch die zunehmende Einsehbarkeit der Bankverbindungen für bald jeden Praktikanten oder Praktikantin in deutschen Amtsstuben. Ganz gewiss wird Revolut auch mal deutsche IBAN´s anbieten, dann ist es vorbei mit der zumindest etwas gegebenen Distanz zur deutschen Datensammelwut, dann ist jeder dort "einsehbar".
Bei Revolut gibt es auch sehr viele Cryptos, die ebenfalls mit allen Fiat-Währungen konvertibel sind, das ist zumindest ein niedrigschwelliger Einstieg in die Crypto-Welt, wenn man das möchte.
Zu Revolut könnte ich nich viel mehr schreiben, mein kurzes Fazit: Lohnt sich immer noch, ist sehr gut für Menschen mit internationalem Lebensstil und Zugriff auf Fremdwährungen.
Der Weg von Revolut hin zu einer "Super-App" für Finanzen ist für mich zumindest mittel- und langfristig fragwürdig. Je mehr Aspekte des täglichen Lebens und der finanziellen Themen und Anlageklassen sie in eine App und Nutzeroberfläche integrieren wollen, desto mehr macht man sich als Kunde gläsern und öffnet "Crossselling" und "Non-Stop-Shopping" Tür und Tor. Revolut sieht sehr genau, was ihr wann, wo und wofür ausgebt, wohin ihr reist, wie Euer Geld- und Konsumverhalten ist- und macht Euch rein zufällig immer wieder genau das passende Angebot, um Euch noch weiter abzukassieren. Wollt Ihr das wirklich? Ich zumindest nicht, deswegen ist Revolut (leide) nur eine Übergangslösung, wenn auch eine sehr gut und konsequent gemachte.

Wise - Perfekt für Fremdwährungskonten, internationale Reisen, faire Wechselkurse, übersichtliches und gut gemachtes Banking per App + Belgischer IBAN. Auch Apple- oder Google Pay sind über eine physische oder mehrere virtuelle Debit-Karten problemlos möglich. Sehr geringe Gebühren für Überweisungen und Bargeldabhebungen finde ich angemessen, fair und sehr transparent. Jeder weiß, was ihn erwartet. Insgesamt sind die Kosten bei standardmäßiger Nutzung keineswegs teuerer als bei anderen Banken oder Fintechs, fast schon etwas geringer. Sehr hervorzuheben ist, dass Wise zumindest jetzt noch nicht am CRS-Datenaustausch teilnimmt, das sie "nur" auf Grundlage einer E-Money-Lizenz arbeiten und das Thema auch nicht unterstützen wollen. Das alles kombiniert mit IBAN in Belgien schafft aus meiner Sicht genügend Abstand zu Deutschland und macht Wise weiterhin zu einem sehr attraktiven Zweit- oder unter Umständen sogar Erstkonto.

 

Yuh - Modernstes Schweizer Banking mit Apple- oder Google Pay, kostenfrei (gibt es tatsächlich, insbesondere in der sonst rein Premium-orientierten Schweiz ;-), eigene CH-IBAN, Fremdwährungsoptionen, sehr schön und übersichtlich gemachte Banking-App, etliche sehr attraktive Investmentoptionen und Asset-Klassen + Crypto, einfache Budgetierungstools (ähnlich wie die Vaults bei Revolut).
Ich meine, jeder, aber wirklich jeder, aus unserer Community sollte zumindest aus Gründen der Sicherheit und des Backups für vermutlich deutlich schwierigere Euro-Zeiten zumindest dieses Konto in der Schweiz zur Verfügung haben - und auch für Rücklagen in CHF, USD etc. aktiv nutzen.

Dass die Schweizer am Datenaustausch CRS teilnehmen ist bekannt und sollte jedem klar sein. Dass mit einem Konto in der Schweiz aber nach wie vor genügend räumliche Distanz zum instabilen Euro-Raum und dem "Schnüffelinteresse" der Finanzbehörden gegeben sind, ist unstrittig und ein enormer Pluspunkt.

 


   
habanero1979, weip321, himself63 and 1 people reacted
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mrtn
 mrtn
(@mrtn)
Schach Profi Moderator Blackwater Stammleser
Beigetreten: Vor 4 Wochen
Beiträge: 260
Themenstarter  
Veröffentlicht von: @ojberlin

Unschlagbar gut und vor allem auch unübertroffen sind die hervorragend umgesetzte visuelle Oberfläche des Bankings, die unzähligen Optionen wie bis zu 25 (!) vollwertige IBAN-Konten, Echtzeitzahlungen, individuelle Verknüpfungen mit physischen und virtuellen Kreditkarten (die echte Kreditkarten vom Chip her sind, allerdings per Debit direkt vom Konto abbuchen). Die Möglichkeiten der Budgetierung - selbst bis auf granularste Ebene, wenn man das möchte - sind Spitzenklasse, automatisches Sortieren von eingehenden Zahlungen, usw. usf..
Das gibt es wirklich bei keiner anderen Bank, nirgendwo.

Das muss man festhalten. WENN jemand Probleme mit Budgetierung und der eigenen Umsetzung des 3-Konten-Modells hat, ist bunq unverzichtbar. Ja, es kostet ein paar Euro, aber das ist es dann auch wert!

Wenn man anfängt die Budgetierung umzusetzen und "zu lieben", ist das der Weg zu geordneten Finanzen und möglicherweise damit sogar zu Reichtum, abhängig von Sparrate und Zeit und dem richtigen Investment.

Keine Fintech App hat bisher die Qualität von bunq im Bereich Zahlungsverkehr/Budgetierung erreicht.


   
habanero1979 reacted
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