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Analysen [Geschlossen] Gas und Strompreise in Deutschland

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weip321
(@weip321)
Fide Meister Blackwater Premium Blackwater Stammleser
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Veröffentlicht von: @presskoppweck

Nicht jeder heizt mit Gas, aber jeder braucht Strom.
Jeder! Größere Gebiete ganz vom Stromnetz abzuklemmen (brownout) wäre insofern fatal, dass dort ziemlich alles zusammenbricht: Kein Geschäft, keine Tankstelle mehr offen, Krankenhäuser und Altenheime großteils arbeitsunfähig, kein Telefon um die Feuerwehr anzurufen.

Das was du da beschrieben hast, ist die letzte Eskalationsstufe vor dem Bürgerkrieg.

Veröffentlicht von: @presskoppweck

Du kannst einem moslemischen Migrationshintergründler nicht mit der Nazikeule imponieren. Die sind da rationaler und spüren keine Erbschuld; diese Keule zieht nur bei biodeutschen Kartoffeln.

Hab ich dir schon mal gesagt, dass ich deine Anspielungen wirklich mag! Biodeutsche Kartoffel - genial! 🤣 


tomhw
(@tomhw)
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Veröffentlicht von: @presskoppweck

Bezüglich Münchner Abkommen: Du kannst einem moslemischen Migrationshintergründler nicht mit der Nazikeule imponieren. Die sind da rationaler und spüren keine Erbschuld; diese Keule zieht nur bei biodeutschen Kartoffeln.

Ich wollte das nicht als Drohung verstanden wissen, sondern als Vergleich. Die Abtretung der Sudetengebiete hat den 2. Weltkrieg nicht verhindert - u.U. sogar befeuert.


Presskoppweck
(@presskoppweck)
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Veröffentlicht von: @weip321
Veröffentlicht von: @presskoppweck

Nicht jeder heizt mit Gas, aber jeder braucht Strom.
Jeder! Größere Gebiete ganz vom Stromnetz abzuklemmen (brownout) wäre insofern fatal, dass dort ziemlich alles zusammenbricht: Kein Geschäft, keine Tankstelle mehr offen, Krankenhäuser und Altenheime großteils arbeitsunfähig, kein Telefon um die Feuerwehr anzurufen.

Das was du da beschrieben hast, ist die letzte Eskalationsstufe vor dem Bürgerkrieg.

Der Saurugg (klick) ist schuld, dass ich nix vom Bürgerkrieg schreibe. Ich verlinke ihn immer wieder gerne. Der macht Hoffnung und sagt wenn wir beim Blackout nicht zusammenhalten, dann haben wir verloren. Hoffnung kann man aber nur haben, wenn man eine gewisse Vorbereitung getroffen hat.
In Deutschland gibt es diesbezüglich zwei Extreme. Entweder Hardcoreprepper mit einem Jahresvorrat an EPa und NRG-5 oder die Verharmloser "Blackout passiert nicht und wenn, dann kriegen wir das locker hin". Letzteres ist öffentlicher Konsens. Zwischen diesen beiden Lagern gibt es so gut wie nichts. Wer vorm Blackout warnt, der ist automatisch ein Feind und insbesondere ein Gegner der Energiewende. Seit Kriegsbeginn scheint da eine hauchzarte Änderung in der Luft zu liegen, aber unsere bundesdeutsche Nichtvorbereitung kann im Blackout dazu führen, dass wir unsere menschliche Seite verlieren.

In Österreich ist das anders, da leugnet man die Gefahr nicht. Im Gegenteil, die Ösis beginnen sich gegen den Blackout vorzubereiten. Das Heer macht Übungen für den Stromausfall, der Saurugg berät Kommunen wie sich sich wappnen können. Wenn "es" passiert, dann ist Österreich weitaus besser vorbereitet als Deutschland.

Ich schreibe es jedes Mal, nach dem Strom fällt das Wasser aus. Je nach Infrastruktur sofort oder am nächsten Tag.
Drei Tage ohne Wasser und deine Chancen stehen schlecht. Wenn man für seine durstigen Kinder nichts zu trinken hat, dann wird man zum Tier. Ob man will oder nicht.
Zwei bis drei Sechserzüge von den 1,5ltr Mineralwasserflaschen sollte jeder vorrätig haben. Also 18 - 27 ltr pro Nase. Vier Nasen im Haushalt = 8 bis 12 Sechserzüge! Hört sich nach Überschwemmung an, aber Wasser ist die wichtigste Vorsorge bezüglich Stromausfall.
Das Nudelwasser habe ich nicht vergessen, aber das Essen wird überbewertet. Ein gesunder Erwachsener kann eine Woche hungern ohne Schaden zu nehmen.


weip321
(@weip321)
Fide Meister Blackwater Premium Blackwater Stammleser
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Veröffentlicht von: @presskoppweck

In Deutschland gibt es diesbezüglich zwei Extreme

Zwischen diesen beiden Lagern gibt es so gut wie nichts

Meine Eltern wären genau dazwischen. Sie haben schon seit Jahrzehnten einen Kamin, genug Brennholz, Vorräte für 2-4 Wochen sowie einen Stromgenerator (leider nur auf Benzin-Basis, Diesel-Generator war zu teuer).

Veröffentlicht von: @presskoppweck

Ich schreibe es jedes Mal, nach dem Strom fällt das Wasser aus. Je nach Infrastruktur sofort oder am nächsten Tag.
Drei Tage ohne Wasser und deine Chancen stehen schlecht

Das ist definitiv so. Wir haben mittlerweile so viele Abhängigkeiten und Komplexitäten in den Systemen, die dummerweise viele nicht verstehen. Leider habe ich die Befürchtung, dass auch viele Verantwortliche die Komplexität nicht mehr überblicken. So zumindest meine Erfahrung aus der IT - ich könnte dir ein ganzes Buch schreiben darüber, wie manche Firmen auf Sand bauen und ein extrem hohes Risiko fahren. Wird leider nur zu oft von den BWL-Fuzzis an der Spitze der Firmen nicht verstanden, egal wie gut deine Argumente als Dienstleister sind.

Veröffentlicht von: @presskoppweck

Das Heer macht Übungen für den Stromausfall, der Saurugg berät Kommunen wie sich sich wappnen können. Wenn "es" passiert, dann ist Österreich weitaus besser vorbereitet als Deutschland.

Deutschland wäre bei einem Stromausfall aufgeschmissen. Du schreibst, dass das Ösi-Heer Übungen für den Ernstfall macht. Ich bezweifle stark, dass die Bundeswehr solch eine Situation auch nur ansatzweise im Griff hätte. Im Falle des Wasserausfalls hätten sie vermutlich nicht mal genügend Kapazitäten, um grossflächig Wasser in Tankwagen zur Verfügung zu stellen.

Man muss da auch gar nicht so weit schauen. Im Februar 2021 gab es in der Region meiner Eltern massiven Schneefall. Die Strassen waren komplett dicht mit fast einem Meter Schnee. Da fuhr nichts mehr. Es hat die Stadt fast eine Woche gebraucht, um endlich alle Strassen wieder freizuräumen. Wie oben schon geschrieben: meine Eltern haben genug Vorräte. D.h. sie mussten nicht zum Supermarkt laufen (welcher clevererweise in einem Industriegebiet am anderen Ende der Stadt ist). Das war ein noch harmloses Beispiel, hat aber das Versagen des örtlichen Krisenmanagements klar aufgezeigt. Und wir reden hier nur von einem lokalen Problem bzgl. starkem Schneefall.

 


tomhw
(@tomhw)
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Veröffentlicht von: @weip321

sowie einen Stromgenerator (leider nur auf Benzin-Basis, Diesel-Generator war zu teuer)

Benzin ist in dem Fall besser. Diesel ist kaum noch lagerfähig (hat der Saurugg auch erwähnt). Das Problem ist der Bio-Diesel-Anteil, dadurch wird der Treibstoff hygroskopisch und zieht Wasser an. In dem Gemisch fühlen sich Mikroorganismen sehr wohl und es entsteht die sogenannte Dieselpest. Dagegen helfen Biozide (z.B. Grotamar), die aber mittlerweile verboten sind. Bleibt noch Aral Ultimate Diesel (ohne FAME), da wachsen Mikroorganismen langsamer. Wenn ein Diesel-Fahrzeug im Haushalt ist, sollte der Generator-Kraftstoff regelmäßig umgeschlagen werden. Ich denke für den Notfall (Lagerzeit) ist ein Benzingenerator von Vorteil obwohl im Betrieb teurer.


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weip321
(@weip321)
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@tomhw du denkst zu kompliziert 😉 Der 4000l Tank Diesel steht direkt daneben, obwohl man diesen Diesel offiziell nicht verwenden darf. Fragt aber im Krisenfall vermutlich keiner nach.


tomhw reacted
Presskoppweck
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Veröffentlicht von: @weip321

@tomhw du denkst zu kompliziert 😉 Der 4000l Tank Diesel steht direkt daneben, obwohl man diesen Diesel offiziell nicht verwenden darf. Fragt aber im Krisenfall vermutlich keiner nach.

Nur wie kommt das Heizöl in den Generator?
Meines Wissens darf man einen Stromgenerator mit Heizöl betreiben, schließlich ist der Stromgenerator kein Kraftfahrzeug und man unterschlägt keine Mineralölsteuer! Auch die stationären Notstromversorgungen laufen meist mit Heizöl.

Veröffentlicht von: @tomhw
Veröffentlicht von: @weip321

sowie einen Stromgenerator (leider nur auf Benzin-Basis, Diesel-Generator war zu teuer)

Benzin ist in dem Fall besser.

Seit Benzin zwangsweise mit Biosprit vermischt wird, ist auch das Benzin kaum noch länger haltbar. Am ehesten noch die 102 Oktan Mischung von Aral, da soll kein Bio drin sein. Wie lange sich Aspen 4T (klick) hält weiss ich nicht, aber das wäre auch noch eine Möglichkeit.
Wenn man eh noch ein Verbrennerauto hat, dann ist es auch kein Problem alle paar Monate einen 20ltr Kanister in den Autotank laufen zu lassen und den neubefüllten Kanister dann wieder neben den Generator zu stellen. Und auch der Autotank ist ein Reservekanister, wer keine Schüttelpumpe zur Hand hat, kann mit Überdruck ansaugen (klick).
Wobei der Stromgenerator meist so etwas wie durch die Brust ins Auge ist. Otto Normalverbraucher kann damit nicht einfach in die Hausinstallation einspeisen und der Generator ist laut, stinkt und es gibt einige Berichte wo sich Leute bei unsachgemäßer Verwendung selbst CO-vergiftet haben. Saurugg empfiehlt Otto Normalverbraucher expilzid KEINEN Notstromgenerator.


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tomhw
(@tomhw)
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Veröffentlicht von: @weip321

@tomhw du denkst zu kompliziert 😉 Der 4000l Tank Diesel steht direkt daneben, obwohl man diesen Diesel offiziell nicht verwenden darf. Fragt aber im Krisenfall vermutlich keiner nach.

Stimmt, darauf bin ich nicht gekommen 🙄 . Heizöl darf für Notstromanlagen verwendet werden. Es könnten höchstens Herstellervorgaben bzw. drohende Garantieverluste dagegen sprechen. Ich denke aber, das ist in diesem Fall nebensächlich 😎 .

https://www.bsi.bund.de/SharedDocs/Downloads/DE/BSI/Sicherheitsberatung/Lagerfaehigkeit_Brennstoff_NEA/Lagerfaehigkeit_Brennstoff_NEA.pdf?__blob=publicationFile

 


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weip321
(@weip321)
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Veröffentlicht von: @presskoppweck

Nur wie kommt das Heizöl in den Generator?

Genau wie in dem von dir verlinkten Video zum Thema Überdruck. Der Öltank hat eine Öffnung für den Messstab (sieht doof aus, geht aber nicht anders ohne sz), und darüber könnte man den Diesel in einen Kanister umfüllen.

Veröffentlicht von: @presskoppweck

Meines Wissens darf man einen Stromgenerator mit Heizöl betreiben, schließlich ist der Stromgenerator kein Kraftfahrzeug und man unterschlägt keine Mineralölsteuer! Auch die stationären Notstromversorgungen laufen meist mit Heizöl.

Interessant. Danke für den Tipp! Das wusste ich bisher nicht.

Veröffentlicht von: @presskoppweck

Otto Normalverbraucher kann damit nicht einfach in die Hausinstallation einspeisen und der Generator ist laut, stinkt und es gibt einige Berichte wo sich Leute bei unsachgemäßer Verwendung selbst CO-vergiftet haben

Experten für den Darwin-Award gibts immer. Der Generator ist tatsächlich nur für den Fall der Fälle da, d.h. wenn im tiefsten Winter der Strom ausfallen sollte (und somit die Ölheizung nicht mehr funktioniert). Die Installation ist getestet und funktioniert. Vor ein paar Jahren hat mein Vater regelmässig Tests durchgeführt um zu sehen, dass es im Krisenfall wirklich funktioniert. Ob er das heute noch macht, weiss ich grad nicht. Wobei das natürlich auch nur die halbe Miete ist: wenn du als Einziger in deiner Umgebung noch heizen kannst im Krisenfall, hast du relativ schnell Neider bei dir im Haus. Für die Betagteren unter uns sei an die Szene mit dem Weissbier und Ottfried Fischer aus dem Film "Superstau" erinnert. Hab auf die Schnelle leider keinen Clip bei der amerikanischen Datenkrake gefunden.

Veröffentlicht von: @presskoppweck

Saurugg empfiehlt Otto Normalverbraucher expilzid KEINEN Notstromgenerator.

Dem stimme ich zu. Wenn ich mir manche Elektronik-Verkabelung selbst von Experten anschaue: besser nicht.


himself63
(@himself63)
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Veröffentlicht von: @weip321

Für die Betagteren unter uns sei an die Szene mit dem Weissbier und Ottfried Fischer aus dem Film "Superstau" erinnert.

Du meinst doch sicherlich die etwas reiferen, nicht mehr ganz so jugendlichen unter uns........ach ja, ich kenne den Film. 😉 


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Presskoppweck
(@presskoppweck)
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Veröffentlicht von: @weip321

Der Öltank hat eine Öffnung für den Messstab (sieht doof aus, geht aber nicht anders ohne sz), und darüber könnte man den Diesel in einen Kanister umfüllen.

Dann ist es gut. Ansaugen über den Einfüllstutzen funktioniert schwerer ... größerer Hub

Vor ein paar Jahren hat mein Vater regelmässig Tests durchgeführt um zu sehen, dass es im Krisenfall wirklich funktioniert.

Chapeu!

wenn du als Einziger in deiner Umgebung noch heizen kannst im Krisenfall, hast du relativ schnell Neider bei dir im Haus.

Lassen wir mal den Neid weg. Wenn man ein paar Bekannten (!) unter die Arme greifen kann indem man ihnen eine Gelegenheit zum Aufwärmen bietet, dann ist das eine gute Tat.
Und man hat gleichzeitig seine Bekannten als Puffer.


weip321
(@weip321)
Fide Meister Blackwater Premium Blackwater Stammleser
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Veröffentlicht von: @himself63

Du meinst doch sicherlich die etwas reiferen, nicht mehr ganz so jugendlichen unter uns

Du hast es besser formuliert. Ich habe das nicht wertend gemeint, aber in der Tat war die Formulierung ungünstig gewählt. Wobei Reife nicht unbedingt in direktem Zusammenhang mit der Anzahl der bereits erlebten Tage stehen muss (zumindest nicht in allen Fällen) 🙂 

Veröffentlicht von: @himself63

ach ja, ich kenne den Film. 😉 

Er bedient viele Klischees und ist nicht unbedingt eine Höchstleistung deutscher Kultur. Aber ich denke jeder erinnert sich u.a. an "Nisch mit Commander"


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Blackwater
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Veröffentlicht von: @tomhw

dummerweise verstehe ich zu viel von Physik und habe auch noch vergangene politische Entscheidungen in Erinnerung, die mir aufzeigen, wie durch Verkürzung und zeitliche Vermengung von Ereignissen schlicht auf Wirkung gesetzt wird.

  • Warum Schimmelbildung bei reduzierter Raumtemperatur zunehmen soll, erschließt sich mir nicht. Schimmel entsteht bei hoher Luftfeuchte in Wandnähe durch die Temperaturdifferenz zur Innenluft. Geringere Raumtemperatur --> geringere Temperaturdifferenz --> weniger Schimmel.

Da muss ich einfach aus leidlicher Erfahrung der Vergangenheit einhaken.

Ja, was Du schreibst stimmt. ABER(!!), mit ausgekühlten Wohnungen hat man ein englisches Problem, was auf der Insel bekanntlich massiv ist.

Würden keine Menschen in den Wohnungen leben, wäre es so wie Du schreibst. Also im Prinzip egal.

Aber dadurch, dass wir Menschen Unmengen an Feuchtigkeit rein durch das Atmen produzieren, dazu kommt dann noch Körperpflege, Kochen etc., muss man bei ausgekühlten Wohnungen bald im Stundentakt lüften um die Luft umzuwälzen.

Warme Luft kann mehr Feuchtigkeit als kalte Luft transportieren, daher kommt es zu schnelleren "Niederschlägen" auf den ausgekühlten Wänden vor allem im Schlafzimmer.

 

Ich denke Du meintest bei Deiner Betrachtung sicher die reine Faktenlage ohne diesen Umstand. Wird der Faktor Mensch berücksichtigt passiert das, was man im allgemeinen übereinstimmen überall nachlesen und erfahren kann.

https://www.verbraucherzentrale.de/wissen/umwelt-haushalt/wohnen/schimmel-in-der-wohnung-6794

Für Schimmelschäden in Wohnräumen gibt es verschiedene Gründe, zum Beispiel unzureichendes Lüften, zu sparsames Heizen oder bauliche Mängel. Besonders ältere und schlecht gedämmte Gebäude mit vielen Wärmebrücken sind anfällig für Schimmel. In allen Fällen ist Feuchtigkeit der Auslöser. Diese kommt entweder aus der Raumluft oder dringt von außen in das Gebäude oder ein Bauteil ein.

https://heizung.de/heizung/tipps/schimmel-in-der-wohnung-ursachen-und-loesungen/

 

 

An der Stelle muss ich sagen, dass ich drei Mal im Leben damit selbst zu tun hatte und davon ein Lied singen kann. Es erforderte erheblichen Aufwand das Problem in den Griff zu bekommen, da es baulich bedingte Probleme waren.

Die Klassiker:

Älteres Haus, neue superdichte Fenster weil das ja so toll ist laut Vermieter (vorher nie Probleme, dann ging's los)

Ausgekühltes Treppenhaus, Innenwand wird zur "Aussenwand".

Neubau der nicht "atmen" kann, weil es heute so wichtig ist dass jeder noch so kleine Spalt dicht ist.

 

Übrigens:

https://www.stuck-verband.de/jeder-5-deutsche-haushalt-ist-von-schimmel-befallen/

Sicher haben viele von denen auch Physikkenntnisse, aber das Problem ist wie von mir beschrieben eben nochmal ein anderes. Und es wird massiv unterschätzt! Wenn der Schimmel mal in der Substanz ist, wird das eine never ending Story.

 


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weip321
(@weip321)
Fide Meister Blackwater Premium Blackwater Stammleser
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Veröffentlicht von: @deepblackforest

Und es wird massiv unterschätzt!

Ich würde noch ergänzen, dass Schimmel erhebliche gesundheitliche Probleme nach sich ziehen kann. Die Vorschläge von seiten der Politik wird uns langfristig höhere Kosten im Gesundheitssystem bescheren. Aber gut, Logik und Kausalität stand bei den meisten Bundestagsabgeordneten vermutlich nie auf dem Stundenplan...


Blackwater
(@deepblackforest)
Super Großmeister Admin
Beigetreten: Vor 5 Jahren
Beiträge: 2557
Themenstarter  

@weip321 Ja, absolut. Die Folgen für die Gesundheit sind langfristig und kaum einzugrenzen, da sehr individuell. Aber Asthma, Allergien und Entzündungen, chronische Kopfschmerzen sind einige davon. Schimmel ist nicht zu unterschätzen!!

 

Wie gesagt, ich geben @tomhw wegen der Physik selbstverständlich recht. Aber der Faktor Mensch fehlt in dieser Überlegung. Und da ich wegen Schimmel leider Erfahrung habe, auch mein Hinweis dazu. Ich kann nicht genug davor warnen Schimmel zu unterschätzen!


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