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            <title>
									Blackwater.live Community - Aktuelle Themen				            </title>
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            <description>Blackwater.live Community</description>
            <language>de</language>
            <lastBuildDate>Sat, 04 Apr 2026 18:02:22 +0000</lastBuildDate>
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                        <title>Corona Untersuchungsausschuss</title>
                        <link>https://blackwater.live/community/newsfeed-deutschland/corona-untersuchungsausschuss/</link>
                        <pubDate>Fri, 03 Apr 2026 07:10:17 +0000</pubDate>
                        <description><![CDATA[Die Aussagen, die im Corona Untersuchungsausschuss vor allem von Dritten fallen in Bezug auf die Impfungen, die Notfallzulassungen, den Impfschutz und was die Bevölkerung da eigentlich &quot;gesp...]]></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Die Aussagen, die im Corona Untersuchungsausschuss vor allem von Dritten fallen in Bezug auf die Impfungen, die Notfallzulassungen, den Impfschutz und was die Bevölkerung da eigentlich "gespritzt" bekommen hat lassen einen sprachlos zurück. So gut wie alle Aussagen von denen, die man damals als "Schwurbler" und "Asoziale" bezeichnet hat sind wahr gewesen.</p>
<p>Dieses Video sollte sich jeder ansehen. Fakt ist: Wir wurden belogen. Und zwar gründlich. Mit drastischen Folgen für die Gesundheit für Hunderttausende Menschen. Und Verantwortung übernimmt wie immer..... KEINER.</p>
<p>Eigentlich müsste das ein riesiger Skandal sein. Aber es interessiert wie immer nicht. Aber jeder Einzelne von uns kann daraus lernen. Denn Geschichte widerholt sich, wenn man nichts daraus lernt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Hinweis:</p>
<p>Den Link zu diesem Thread gerne teilen und verbreiten. Ja, viele werden dann sagen oh, "das Video ist aber von der AfD Fraktion im Bundestag." Oder "oh, Blackwater.live ist aber eine ganz unseriöse Seite."</p>
<p>Aber dann kann man einfach sagen: Ok. Aber die Aussagen die in diesem Video von Dritten (alles Experten ihres Faches die befragt werden) getroffen werden in Bezug auf die Eigenschaften der Impfung und der rechtliche Stand heute ist FAKT. Es spielt keine Rolle, wer dieses Video hochgeladen hat und was für eine Seite Blackwater.live ist. Entscheidend ist, dass wir nach Strich und Faden bewusst und vorsätzlich belogen wurden und dass für die Folgen niemand die Verantwortung übernimmt.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><span style="color: #000000"><strong>YouTube Video:</strong></span></p>
<p>https://youtu.be/BJ33Qd0xBYM?si=z9xesSh7k6VwVgN7</p>
<p>&nbsp;</p>
<p><strong>Original Video: </strong>(falls YouTube das Video wieder löscht)</p>
<p>&nbsp;</p>
5256
<p>&nbsp;</p>
<p>&nbsp;</p>]]></content:encoded>
						                            <category domain="https://blackwater.live/community/"></category>                        <dc:creator>mrtn</dc:creator>
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                    </item>
				                    <item>
                        <title>Revolut - alle ETF Orders kommissionsfrei</title>
                        <link>https://blackwater.live/community/revolut/revolut-alle-etf-orders-kommissionsfrei/</link>
                        <pubDate>Fri, 03 Apr 2026 06:35:35 +0000</pubDate>
                        <description><![CDATA[Ein unscheinbares Update bei Revolut mit gewaltigen positiven Folgen ;)
________________________________
REVOLUT:
Normalerweise berechnen wir eine Kommission für die Orderausführung. Bish...]]></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Ein unscheinbares Update bei Revolut mit gewaltigen positiven Folgen ;)</p>
<p>________________________________</p>
<p><span style="color: #000000"><strong>REVOLUT:</strong></span></p>
<p>Normalerweise berechnen wir eine Kommission für die Orderausführung. Bisher waren nur regelmäßige Käufe von berechtigten ETFs kommissionsfrei und ETF-Sparpläne wurden nicht deinem provisionsfreien Trading-Limit angerechnet.</p>
<p>Ab dem 2. April 2026 sind alle Kauf-Orders (regelmäßige und einmalige Käufe) von ETFs, die für die Sparplan-Funktion infrage kommen, kommissionsfrei.</p>
<p>________________________________</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Hinweis: Da bei Revolut alle gängigen ETFs sparplanfähig sind, bedeutet das faktisch, dass alle ETF Orders ab sofort komplett kommissionsfrei sind. Auch Einmalkäufe.</p>]]></content:encoded>
						                            <category domain="https://blackwater.live/community/"></category>                        <dc:creator>mrtn</dc:creator>
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                    </item>
				                    <item>
                        <title>Netzfund - das Missverständnis und der deutsche Traum vom Eigenheim</title>
                        <link>https://blackwater.live/community/immobilien-rendite/netzfund-das-missverstaendnis-und-der-deutsche-traum-vom-eigenheim/</link>
                        <pubDate>Thu, 02 Apr 2026 07:32:16 +0000</pubDate>
                        <description><![CDATA[Ein Netzfund zum Thema Immobilienbesitz in Deutschland der so gut ist, dass ich ihn hier teile. Vor allem für Newbies dürfte dieser Artikel hilfreich sein. Und wenn man nur zweimal über dies...]]></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<div class="longform-unstyled" data-block="true" data-editor="d29tc" data-offset-key="50pa2-0-0">
<div data-offset-key="50pa2-0-0">Ein Netzfund zum Thema Immobilienbesitz in Deutschland der so gut ist, dass ich ihn hier teile. Vor allem für Newbies dürfte dieser Artikel hilfreich sein. Und wenn man nur zweimal über diese Entscheidung nachdenkt.</div>
</div>
<div data-offset-key="50pa2-0-0"> </div>
<div data-offset-key="50pa2-0-0"> </div>
<div class="longform-unstyled" data-block="true" data-editor="d29tc" data-offset-key="50pa2-0-0">
<div data-offset-key="50pa2-0-0">_______________</div>
<div data-offset-key="50pa2-0-0"> </div>
<div data-offset-key="50pa2-0-0">Ich habe mein Eigenheim verkauft und wohne jetzt zur Miete.</div>
<div data-offset-key="50pa2-0-0"> </div>
<div class="public-DraftStyleDefault-block public-DraftStyleDefault-ltr" data-offset-key="50pa2-0-0"><strong>Warum der deutsche Traum für mich ein deutsches Missverständnis war.</strong></div>
</div>
<div class="longform-unstyled" data-block="true" data-editor="d29tc" data-offset-key="f1e2n-0-0">
<div class="public-DraftStyleDefault-block public-DraftStyleDefault-ltr" data-offset-key="f1e2n-0-0"><span data-offset-key="f1e2n-0-0"> </span></div>
</div>
<div class="longform-unstyled" data-block="true" data-editor="d29tc" data-offset-key="26uq0-0-0">
<div class="public-DraftStyleDefault-block public-DraftStyleDefault-ltr" data-offset-key="26uq0-0-0"><span data-offset-key="26uq0-0-0"> </span></div>
</div>
<div class="longform-unstyled" data-block="true" data-editor="d29tc" data-offset-key="6uis5-0-0">
<div class="public-DraftStyleDefault-block public-DraftStyleDefault-ltr" data-offset-key="6uis5-0-0"><span data-offset-key="6uis5-0-0">Letzten Monat hat mich ein Bekannter gefragt, was ich beruflich so mache. Ich habe gesagt: Unternehmer. Er hat genickt. Dann hat er gefragt, wo ich wohne. Ich habe gesagt: Zur Miete. Er hat geguckt, als hätte ich gesagt: Im Auto.</span></div>
</div>
<div class="longform-unstyled" data-block="true" data-editor="d29tc" data-offset-key="bpmcs-0-0">
<div class="public-DraftStyleDefault-block public-DraftStyleDefault-ltr" data-offset-key="bpmcs-0-0"><span data-offset-key="bpmcs-0-0">In Deutschland darfst du alles sein. Pleite, geschieden, arbeitslos. Aber zur Miete wohnen, freiwillig, mit Geld auf dem Konto, das ist der eigentliche Tabubruch. Ich habe mein Haus verkauft. Und ich habe mich seitdem öfter für diese Entscheidung rechtfertigen müssen als für jede Fehlentscheidung in den letzten 20 Jahren.</span></div>
</div>
<div class="css-146c3p1 r-bcqeeo r-1ttztb7 r-qvutc0 r-37j5jr r-a023e6 r-rjixqe r-16dba41" dir="ltr">
<div data-offset-key="4mg4j-0-0"> </div>
<div class="public-DraftStyleDefault-block public-DraftStyleDefault-ltr" data-offset-key="4mg4j-0-0"><span data-offset-key="4mg4j-0-0">"Du, der Christoph, der wohnt noch zur Miete."</span></div>
<div data-offset-key="4mg4j-0-0"> </div>
</div>
<div class="longform-unstyled" data-block="true" data-editor="d29tc" data-offset-key="b6inq-0-0">
<div class="public-DraftStyleDefault-block public-DraftStyleDefault-ltr" data-offset-key="b6inq-0-0"><span data-offset-key="b6inq-0-0">Im Dorf, in dem ich aufgewachsen bin, gab es zwei Sorten Menschen. Die, die es geschafft haben. Und die, die "noch" zur Miete wohnen. Dieses "noch" klebte an dir wie Tapete aus den 80ern. "Du, der Christoph, der wohnt noch zur Miete." Gesagt mit einem Tonfall, als hätte der Christoph eine ansteckende Krankheit.</span></div>
<div data-offset-key="b6inq-0-0"> </div>
</div>
<div class="longform-unstyled" data-block="true" data-editor="d29tc" data-offset-key="9p96m-0-0">
<div class="public-DraftStyleDefault-block public-DraftStyleDefault-ltr" data-offset-key="9p96m-0-0"><span data-offset-key="9p96m-0-0">Ich bin aufgewachsen mit dem Spruch "Ein Mann muss drei Dinge in seinem Leben tun. Ein Haus bauen, zwei Söhne bekommen und einen Baum pflanzen." Ich habe eine Tochter, ein Haus gekauft statt gebaut und mit Gartenarbeit kann man mich jagen. Ich gelte vermutlich als gescheitert. Beim Grillen war immer klar wer wo steht. Links Grundsteuer und Rasendünger, rechts Netflix und Lieferando. Links geschafft, rechts "noch" nicht. Ich stand rechts. Dann links. Jetzt wieder rechts. Freiwillig.</span></div>
<div data-offset-key="9p96m-0-0"> </div>
</div>
<div class="longform-unstyled" data-block="true" data-editor="d29tc" data-offset-key="9522h-0-0">
<div class="public-DraftStyleDefault-block public-DraftStyleDefault-ltr" data-offset-key="9522h-0-0"><span data-offset-key="9522h-0-0">Dabei hat Deutschland die zweitniedrigste Eigentumsquote in Europa. 47 Prozent, weniger als die Hälfte aller Haushalte lebt in einer selbstgenutzten Immobilie, bei einem EU-Durchschnitt von 70 Prozent. Rumänien liegt bei 95, Spanien bei 76. Und ganz unten, noch unter Deutschland: die Schweiz mit 42 Prozent. Das reichste Land Europas. 57 Prozent der Schweizer mieten, nicht weil sie sich kein Haus leisten können, sondern weil sie gerechnet haben. In der Schweiz funktioniert der Mietmarkt, hohe Qualität, gutes Angebot, liberales Mietrecht. Wer dort Eigentum besitzt, muss den sogenannten Eigenmietwert als fiktives Einkommen versteuern, als hätte man die Wohnung an sich selbst vermietet. Das allein bremst die Kauflust. Dazu kommt: Die Forschung zeigt, dass Regionen mit hoher Eigentumsquote höhere Arbeitslosigkeit haben, weil Menschen weniger mobil werden und bleiben, wo das Haus steht, nicht wo der Job ist.</span></div>
</div>
<div class="longform-unstyled" data-block="true" data-editor="d29tc" data-offset-key="aou33-0-0">
<div data-offset-key="aou33-0-0"> </div>
<div class="public-DraftStyleDefault-block public-DraftStyleDefault-ltr" data-offset-key="aou33-0-0"><span data-offset-key="aou33-0-0">In Deutschland ist Mieten ein Makel. In der Schweiz ist es eine Entscheidung. Ich wurde erzogen wie die Deutschen. Jetzt denke ich wie die Schweizer. Nur ohne Käse und Berge.</span></div>
</div>
<div class="css-146c3p1 r-bcqeeo r-1ttztb7 r-qvutc0 r-37j5jr r-a023e6 r-rjixqe r-16dba41" dir="ltr">
<div data-offset-key="9j1ct-0-0"> </div>
<div class="public-DraftStyleDefault-block public-DraftStyleDefault-ltr" data-offset-key="9j1ct-0-0"><span data-offset-key="9j1ct-0-0">Mein Grundstück hatte keinen Urlaubsanspruch.</span></div>
<div data-offset-key="9j1ct-0-0"> </div>
</div>
<div class="longform-unstyled" data-block="true" data-editor="d29tc" data-offset-key="c0e06-0-0">
<div class="public-DraftStyleDefault-block public-DraftStyleDefault-ltr" data-offset-key="c0e06-0-0"><span data-offset-key="c0e06-0-0">Aber wie denkt man um? Bei mir fing es nicht mit einer Erkenntnis an, sondern mit Erschöpfung. Ich war 7 Jahre Eigenheimbesitzer und es war eine schöne Zeit. Kinder aufwachsen sehen, ein schöner großer Garten im Sommer, Grillen bis die Nachbarn das Ordnungsamt rufen (Grüße gehen raus an das 80+ Ehepaar, welches immer mit der Feuerwehr gedroht hat).</span></div>
<div data-offset-key="c0e06-0-0"> </div>
</div>
<div class="longform-unstyled" data-block="true" data-editor="d29tc" data-offset-key="cqdgb-0-0">
<div class="public-DraftStyleDefault-block public-DraftStyleDefault-ltr" data-offset-key="cqdgb-0-0"><span data-offset-key="cqdgb-0-0">Aber irgendwann wurde aus "unser Traumhaus" ein "unser Vollzeitjob". 900 Quadratmeter Grundstück, klingt nach Freiheit, war aber ein zweiter Arbeitgeber, einer der nie Urlaub gibt. Rasen mähen, Hecke schneiden, irgendwas zurückschneiden, irgendwas ist immer. Das Grundstück hat sich verhalten wie mein E-Mail-Postfach: Kaum hast du alles abgearbeitet, kommt von irgendwo was Neues nach. Irgendwann habe ich einen Gärtner bezahlt. Einen Gärtner, für einen Garten, der mir keinen Spaß macht. Das ist so, als würdest du einen Personal Trainer bezahlen, obwohl du Sport hasst, du zahlst jemanden dafür, etwas zu tun, das du nicht tun willst, an einem Ort, den du nicht brauchst. Das war der Moment, in dem ich hätte aufwachen sollen.</span></div>
<div data-offset-key="cqdgb-0-0"> </div>
</div>
<div class="longform-unstyled" data-block="true" data-editor="d29tc" data-offset-key="7v7sn-0-0">
<div class="public-DraftStyleDefault-block public-DraftStyleDefault-ltr" data-offset-key="7v7sn-0-0"><span data-offset-key="7v7sn-0-0">Ich bin Unternehmer und meine Tage sind nicht selten 10-12 Stunden lang. Ich gebe es offen zu: Ich habe nach diesen Tagen keinen Bock, im Garten zu knien, Unkraut zu jäten oder irgendwas am "Haus" zu machen. Ich will auf der Couch liegen und nichts tun, oder zumindest nichts, wofür man Utensilien aus einem Baumarkt braucht. Ich beneide jeden, der samstags um 9 seine Terrasse verfugt und dabei entspannt. Für viele ist Haus und Garten ein Ausgleich, eine Meditation mit Fugenmörtel und Gießkanne. Ich gönn es ihnen, aufrichtig. Aber ich war lieber im Fitnessstudio oder mit meinen Kindern auf dem Fahrrad. Oder einfach irgendwo, wo nichts tropft, wächst oder repariert werden muss.</span></div>
</div>
<div class="css-146c3p1 r-bcqeeo r-1ttztb7 r-qvutc0 r-37j5jr r-a023e6 r-rjixqe r-16dba41" dir="ltr">
<div class="public-DraftStyleDefault-block public-DraftStyleDefault-ltr" data-offset-key="2b4bj-0-0"><span data-offset-key="2b4bj-0-0">Drei Schrauben übrig: Kunst oder Problem?</span></div>
</div>
<div class="longform-unstyled" data-block="true" data-editor="d29tc" data-offset-key="bbkd6-0-0">
<div data-offset-key="bbkd6-0-0"> </div>
<div class="public-DraftStyleDefault-block public-DraftStyleDefault-ltr" data-offset-key="bbkd6-0-0"><span data-offset-key="bbkd6-0-0">Instandgehalten werden musste aber trotzdem, ständig. Es wurde nur nie besser, sondern lustiger - für alle außer mich. Kann ich handwerkliche Dinge selbst? Klar. Bin ich mit dem Ergebnis zufrieden? Nie. Meine Frau auch nicht, aber sie sagt es diplomatischer als ich es verdient hätte. Ich habe vor kurzem gelernt, dass Rigipsdübel sich fundamental von IKEA-Dübeln unterscheiden. Kein Wunder, dass der Fernseher meines Sohnes schief an der Wandhalterung hing. Er fand es lustig, der Fernseher weniger. Mein handwerkliches Selbstbewusstsein hat deutlich mehr Schlagseite bekommen als beide zusammen.</span></div>
</div>
<div class="longform-unstyled" data-block="true" data-editor="d29tc" data-offset-key="1186e-0-0">
<div class="public-DraftStyleDefault-block public-DraftStyleDefault-ltr" data-offset-key="1186e-0-0"><span data-offset-key="1186e-0-0">Ich kann anpacken. Wände einreißen, Fliesen raushauen, Sachen kaputt machen - gib mir einen Vorschlaghammer und ich bin glücklich. Zerstörung liegt mir, Aufbau weniger. Filigrane Geduldsarbeit? Millimetergenau? Saubere Perfektion? Da bin ich raus, komplett. Ich bin der Typ, der beim IKEA-Regal drei Schrauben übrig hat und sich fragt, ob das Kunst ist oder ein Problem. Meine Passion ist nicht das Handwerk. In den Baumarkt gehen und irgendwelche "Schellen" oder "Kantsteine" aussuchen, die sich nur anhand von Typennummern unterscheiden, und zwischen Dübel 6x40 und 8x50 die richtige Entscheidung treffen, als ginge es um eine Investition in Emerging Markets - sowas muss ich zukünftig unbedingt verpassen.</span></div>
<div data-offset-key="1186e-0-0"> </div>
</div>
<div class="css-146c3p1 r-bcqeeo r-1ttztb7 r-qvutc0 r-37j5jr r-a023e6 r-rjixqe r-16dba41" dir="ltr">
<div class="public-DraftStyleDefault-block public-DraftStyleDefault-ltr" data-offset-key="dookt-0-0"><span data-offset-key="dookt-0-0">Papa, wann holst du mich ab?</span></div>
<div data-offset-key="dookt-0-0"> </div>
</div>
<div class="longform-unstyled" data-block="true" data-editor="d29tc" data-offset-key="3g3r-0-0">
<div class="public-DraftStyleDefault-block public-DraftStyleDefault-ltr" data-offset-key="3g3r-0-0"><span data-offset-key="3g3r-0-0">Aber selbst "abschaffen" hätte nicht gereicht, denn es war nicht nur das Handwerk. Es war das ganze Drumherum, das niemand vorher erwähnt. Wir haben im Speckgürtel von Hannover gewohnt, schöne Gegend, ruhige Straße, viel Grün. Aber ÖPNV? Praktisch nicht existent. Meine Kinder mussten jeden Morgen mit dem Auto zur Schule gebracht und nachmittags wieder abgeholt werden. Jeden Tag, bei Regen, bei Schnee, bei "Papa ich hab was vergessen." Das waren nicht nur Kilometer, das waren Stunden. Lebenszeit, die im Auto versickert ist, zwischen Kreisverkehr und Schulparkplatz.</span></div>
</div>
<div class="longform-unstyled" data-block="true" data-editor="d29tc" data-offset-key="29t1j-0-0">
<div class="public-DraftStyleDefault-block public-DraftStyleDefault-ltr" data-offset-key="29t1j-0-0"><span data-offset-key="29t1j-0-0">Jetzt gehen meine Kinder 800 Meter zu Fuß, alleine, mit Freunden, ohne dass jemand im Auto wartet. Ein Eigenheim im Grünen klingt nach Idylle. Aber wenn die Idylle bedeutet, dass du zum Taxifahrer deiner eigenen Kinder wirst, ist sie weniger idyllisch als im Prospekt versprochen.</span></div>
</div>
<div class="css-146c3p1 r-bcqeeo r-1ttztb7 r-qvutc0 r-37j5jr r-a023e6 r-rjixqe r-16dba41" dir="ltr">
<div data-offset-key="2duqk-0-0"> </div>
<div class="public-DraftStyleDefault-block public-DraftStyleDefault-ltr" data-offset-key="2duqk-0-0"><span data-offset-key="2duqk-0-0">Die Zeilen, die im Exposé nicht stehen.</span></div>
<div data-offset-key="2duqk-0-0"> </div>
</div>
<div class="longform-unstyled" data-block="true" data-editor="d29tc" data-offset-key="fpb50-0-0">
<div class="public-DraftStyleDefault-block public-DraftStyleDefault-ltr" data-offset-key="fpb50-0-0"><span data-offset-key="fpb50-0-0">Irgendwann habe ich mal nachgerechnet, so richtig, mit allen Zeilen. Ein privat genutztes Eigenheim für ca. 500.000 Euro klingt solide. Betongold. Sicher. Aber jetzt die Zeilen, die im Exposé nicht stehen: Die Verbraucherzentrale empfiehlt 1 bis 1,5 Prozent vom Immobilienwert pro Jahr für Instandhaltung. Bei 500.000 Euro sind das 5.000 bis 7.500 Euro, jedes Jahr, nicht irgendwann. Dazu Grundsteuer, Gebäudeversicherung, Grundbesitzabgaben, Schornsteinfeger, Rücklagen. Und irgendwas geht immer kaputt oder muss "neu" gemacht werden.</span></div>
<div data-offset-key="fpb50-0-0"> </div>
</div>
<div class="longform-unstyled" data-block="true" data-editor="d29tc" data-offset-key="8sf2d-0-0">
<div class="public-DraftStyleDefault-block public-DraftStyleDefault-ltr" data-offset-key="8sf2d-0-0"><span data-offset-key="8sf2d-0-0">Alles vom Netto. Denn hier kommt der Punkt, den niemand ausspricht: Als privater Eigenheimbesitzer kannst du nichts davon steuerlich absetzen. Keine Zinsen, keine Instandhaltung, kein neues Dach. Der Vermieter von nebenan setzt seine Reparaturen, seine Abschreibung und seine Zinsen ab - du zahlst alles aus der eigenen Tasche, mit versteuertem Geld. Gleiche Straße. Gleiches Haus. Unterschiedliche Steuerlogik. </span></div>
<div data-offset-key="8sf2d-0-0"> </div>
</div>
<div class="longform-unstyled" data-block="true" data-editor="d29tc" data-offset-key="d0gba-0-0">
<div class="public-DraftStyleDefault-block public-DraftStyleDefault-ltr" data-offset-key="d0gba-0-0"><span data-offset-key="d0gba-0-0">"Ja, aber wenn du das Haus geerbt hast, sieht die Rechnung anders aus." </span></div>
<div data-offset-key="d0gba-0-0"> </div>
</div>
<div class="longform-unstyled" data-block="true" data-editor="d29tc" data-offset-key="4afkj-0-0">
<div class="public-DraftStyleDefault-block public-DraftStyleDefault-ltr" data-offset-key="4afkj-0-0"><span data-offset-key="4afkj-0-0">Stimmt, geschenkt ist geschenkt. Aber ich habe kein Haus geerbt, sondern jeden Monat pflichtbewusst meine Zinsen an die Bank überwiesen. 7 Jahre lang. Und wenn ich ehrlich bin: Die Bank hat an meinem Eigenheim besser verdient als ich.</span></div>
</div>
<div class="longform-unstyled" data-block="true" data-editor="d29tc" data-offset-key="78q4r-0-0">
<div class="public-DraftStyleDefault-block public-DraftStyleDefault-ltr" data-offset-key="78q4r-0-0"><span data-offset-key="78q4r-0-0">Klar, irgendwann ist die Bude abbezahlt und es gibt keine monatliche Rate mehr. Aber dann sitzt du auf hunderttausenden Euro Kapital, das nicht arbeitet. Das ist wie ein Ferrari in der Garage, den du nie fährst - sieht toll aus, bringt aber nichts, außer hohen Versicherungskosten und dem Gefühl eines kleinen ... naja ihr wisst schon, was ich meine. </span></div>
</div>
<div class="longform-unstyled" data-block="true" data-editor="d29tc" data-offset-key="acrtb-0-0">
<div class="public-DraftStyleDefault-block public-DraftStyleDefault-ltr" data-offset-key="acrtb-0-0"><span data-offset-key="acrtb-0-0">"Aber ein Eigenheim zwingt dich zum Sparen." </span></div>
<div data-offset-key="acrtb-0-0"> </div>
</div>
<div class="longform-unstyled" data-block="true" data-editor="d29tc" data-offset-key="5u7uv-0-0">
<div class="public-DraftStyleDefault-block public-DraftStyleDefault-ltr" data-offset-key="5u7uv-0-0"><span data-offset-key="5u7uv-0-0">Stimmt, einen ETF-Sparplan kann man aussetzen, eine Kreditrate nicht. Das Eigenheim ist der Personal Trainer, der dir die Hantel in die Hand drückt, ob du willst oder nicht, und der dich anschreit, wenn du mal einen Monat pausieren willst. </span></div>
</div>
<div class="longform-unstyled" data-block="true" data-editor="d29tc" data-offset-key="b3bi3-0-0">
<div class="public-DraftStyleDefault-block public-DraftStyleDefault-ltr" data-offset-key="b3bi3-0-0"><span data-offset-key="b3bi3-0-0">Aber ich brauche keinen Zwang, ich brauche Überzeugung. Und Disziplin habe ich in den Jahren im Unternehmertum gelernt. Nicht vom Grundbuchamt.</span></div>
</div>
<div class="css-146c3p1 r-bcqeeo r-1ttztb7 r-qvutc0 r-37j5jr r-a023e6 r-rjixqe r-16dba41" dir="ltr">
<div class="public-DraftStyleDefault-block public-DraftStyleDefault-ltr" data-offset-key="a354u-0-0"><span data-offset-key="a354u-0-0">Fünf Zimmer. Genutzt werden zwei.</span></div>
<div data-offset-key="a354u-0-0"> </div>
</div>
<div class="longform-unstyled" data-block="true" data-editor="d29tc" data-offset-key="8mob7-0-0">
<div class="public-DraftStyleDefault-block public-DraftStyleDefault-ltr" data-offset-key="8mob7-0-0"><span data-offset-key="8mob7-0-0">Die Rechnung hatte meinen Kopf überzeugt. Was mich danach noch schlaflose Nächte gekostet hat, war kein Spreadsheet - es war ein Bild aus meinem eigenen Straßenzug. </span></div>
</div>
<div class="longform-unstyled" data-block="true" data-editor="d29tc" data-offset-key="5on8g-0-0">
<div class="public-DraftStyleDefault-block public-DraftStyleDefault-ltr" data-offset-key="5on8g-0-0"><span data-offset-key="5on8g-0-0">Viele ältere Menschen, alleine in viel zu großen Häusern. Der Partner gestorben oder im Pflegeheim, fünf Zimmer für eine Person. Ständig kam der Pflegedienst, ein- bis zweimal im Jahr die Verwandtschaft zum Pflichtbesuch, mit Kuchen und schlechtem Gewissen. </span></div>
<div data-offset-key="5on8g-0-0"> </div>
</div>
<div class="longform-unstyled" data-block="true" data-editor="d29tc" data-offset-key="1e26p-0-0">
<div class="public-DraftStyleDefault-block public-DraftStyleDefault-ltr" data-offset-key="1e26p-0-0"><span data-offset-key="1e26p-0-0">Ich habe in diese Einfahrten geschaut und mich mit 65 gesehen. Du zahlst den Kredit ab und das Haus fängt an, dich zurückzufressen. Und am Ende vererbst du es an deine Kinder, die es verkaufen, weil sie zur Miete wohnen wollen. Oder schlimmer, es bricht ein jahrelanger Rechtsstreit darüber raus. So in der Familie meiner Frau geschehen. Darauf habe ich überhaupt kein Bock. </span></div>
<div data-offset-key="1e26p-0-0"> </div>
</div>
<div class="css-146c3p1 r-bcqeeo r-1ttztb7 r-qvutc0 r-37j5jr r-a023e6 r-rjixqe r-16dba41" dir="ltr">
<div class="public-DraftStyleDefault-block public-DraftStyleDefault-ltr" data-offset-key="194p0-0-0"><span data-offset-key="194p0-0-0">"Aber Eigentum ist Altersvorsorge." </span></div>
<div data-offset-key="194p0-0-0"> </div>
</div>
<div class="longform-unstyled" data-block="true" data-editor="d29tc" data-offset-key="fic60-0-0">
<div class="public-DraftStyleDefault-block public-DraftStyleDefault-ltr" data-offset-key="fic60-0-0"><span data-offset-key="fic60-0-0">Klar. Wenn du mit 70 dein Dach für 45.000 Euro sanieren lässt oder dich die Politik zu einer neuen Heizung zwingt, dann fühlt sich das genau so an. Wie Vorsorge. Für den Dachdecker oder für den Staat. </span></div>
<div data-offset-key="fic60-0-0"> </div>
</div>
<div class="longform-unstyled" data-block="true" data-editor="d29tc" data-offset-key="21bo8-0-0">
<div class="public-DraftStyleDefault-block public-DraftStyleDefault-ltr" data-offset-key="21bo8-0-0"><span data-offset-key="21bo8-0-0">Parallel dazu schaue ich mich in meinem Freundes- und Bekanntenkreis um, bei den Eltern meiner Generation. Die Hütten sind vollgerammelt mit Zeug, holzvertäfelt sein Vater, Kinderzimmer werden als Abstellkammer für Dinge genutzt. Der Platz ist ja da. </span></div>
<div data-offset-key="21bo8-0-0"> </div>
</div>
<div class="longform-unstyled" data-block="true" data-editor="d29tc" data-offset-key="6ssc6-0-0">
<div class="public-DraftStyleDefault-block public-DraftStyleDefault-ltr" data-offset-key="6ssc6-0-0"><span data-offset-key="6ssc6-0-0">Fünf Zimmer, genutzt werden Küche und Wohnzimmer, der Rest sieht aus wie ein Museum oder ein Flohmarkt aus den 90ern. Und trotzdem wird weiter abbezahlt, weiter instand gehalten, weiter investiert - in etwas, das niemand mehr braucht. Allein der Gedanke, dass das meine Zukunft sein könnte, hat bei mir für blankes Entsetzen gesorgt.</span></div>
</div>
<div class="longform-unstyled" data-block="true" data-editor="d29tc" data-offset-key="4kju-0-0">
<div class="public-DraftStyleDefault-block public-DraftStyleDefault-ltr" data-offset-key="4kju-0-0"><span data-offset-key="4kju-0-0">Ich mag Verantwortung, ich bin Unternehmer und ich lebe davon. Aber nur dort, wo ich sie einschätzen kann. Im Unternehmen kenne ich meine Risiken, ich kann sie kalkulieren, steuern, begrenzen. Mein Eigenheim war das Gegenteil - ich empfang des immer als eine tickende Zeitbombe. Nicht heute, nicht morgen, aber irgendwann. Ein Rohrbruch im Januar, ein Dach das in 5 Jahren fällig wird, eine Heizung die irgendwann den Geist aufgibt. Nicht ob, nur wann. Mag sein, dass ich überreagiert habe. Aber lieber überreagiert als in 20 Jahren in der Einfahrt zu sitzen und auf den Pflegedienst zu warten.</span></div>
<div data-offset-key="4kju-0-0"> </div>
</div>
<div class="css-146c3p1 r-bcqeeo r-1ttztb7 r-qvutc0 r-37j5jr r-a023e6 r-rjixqe r-16dba41" dir="ltr">
<div class="public-DraftStyleDefault-block public-DraftStyleDefault-ltr" data-offset-key="a9cnb-0-0"><span data-offset-key="a9cnb-0-0">In Dänemark ist es Dienstag.</span></div>
<div data-offset-key="a9cnb-0-0"> </div>
</div>
<div class="longform-unstyled" data-block="true" data-editor="d29tc" data-offset-key="anh8c-0-0">
<div class="public-DraftStyleDefault-block public-DraftStyleDefault-ltr" data-offset-key="anh8c-0-0"><span data-offset-key="anh8c-0-0">Die Zahlen waren eindeutig, aber mein Bauch hat sich gewehrt. Meine Frau hing an unserem Zuhause, an den Erinnerungen, an den Kindern die hier ihre ersten Schritte gemacht haben, an dem Garten der uns trotz allem ans Herz gewachsen war. Aber irgendwann hat auch sie gesagt: Die Zahlen stimmen, die Argumente stimmen. Veränderung ist immer schmerzhaft, aber sie kann auch etwas Gutes sein. Also haben wir es gemacht. Zusammen.</span></div>
<div data-offset-key="anh8c-0-0"> </div>
</div>
<div class="longform-unstyled" data-block="true" data-editor="d29tc" data-offset-key="6hctg-0-0">
<div class="public-DraftStyleDefault-block public-DraftStyleDefault-ltr" data-offset-key="6hctg-0-0"><span data-offset-key="6hctg-0-0">Meine Frau ist halbe Dänin und in Dänemark wäre niemand überrascht gewesen. Der durchschnittliche Däne ist mit 30 bereits 8,5 Mal umgezogen und einer von 20 hat mit 35 schon 20 Umzüge hinter sich. Dänen verkaufen, ziehen um und fangen neu an - ohne Drama, ohne Identitätskrise. Weil ein Haus für sie eine Lebensphase ist, kein Lebenswerk. In Deutschland ist ein Hausverkauf ein Trauerfall. In Dänemark ist es Dienstag.</span></div>
</div>
<div class="css-146c3p1 r-bcqeeo r-1ttztb7 r-qvutc0 r-37j5jr r-a023e6 r-rjixqe r-16dba41" dir="ltr">
<div class="public-DraftStyleDefault-block public-DraftStyleDefault-ltr" data-offset-key="945k5-0-0"><span data-offset-key="945k5-0-0">Drei Makler. Null Mehrwert.</span></div>
<div data-offset-key="945k5-0-0"> </div>
</div>
<div class="longform-unstyled" data-block="true" data-editor="d29tc" data-offset-key="dfbqf-0-0">
<div class="public-DraftStyleDefault-block public-DraftStyleDefault-ltr" data-offset-key="dfbqf-0-0"><span data-offset-key="dfbqf-0-0">Übrigens: Ich habe das Haus privat verkauft. Ohne Makler. Drei verschiedene Makler wollten mich vorher davon überzeugen, dass ich ihren Service brauche - und gleichzeitig meinen Preis drücken, damit es "marktgerecht" wird und schnell über den Tisch geht. Bilder für Kleinanzeigen machen konnte ich auch, die ominösen "Maklerdateien" sind genauso Scam wie die deutsche Rentenversicherung. Provision kassieren und mich dafür auch noch unter Wert verkaufen lassen. </span></div>
</div>
<div class="longform-unstyled" data-block="true" data-editor="d29tc" data-offset-key="4dt2b-0-0">
<div class="public-DraftStyleDefault-block public-DraftStyleDefault-ltr" data-offset-key="4dt2b-0-0"><span data-offset-key="4dt2b-0-0">Da war der Unternehmer in mir schneller beleidigt als der Makler seinen Vertrag zücken konnte. Ich habe den Preis bekommen, den ich haben wollte. Ohne Provision, ohne Druck, ohne jemanden, der mir erklärt, was mein eigenes Haus wert ist. Immobilienmakler haben für mich in meinem gesamten Leben keinen einzigen Mehrwert gehabt. Lasst euch nicht verarschen.</span></div>
<div data-offset-key="4dt2b-0-0"> </div>
</div>
<div class="css-146c3p1 r-bcqeeo r-1ttztb7 r-qvutc0 r-37j5jr r-a023e6 r-rjixqe r-16dba41" dir="ltr">
<div class="public-DraftStyleDefault-block public-DraftStyleDefault-ltr" data-offset-key="8mc9d-0-0"><span data-offset-key="8mc9d-0-0">Kapital muss arbeiten.</span></div>
<div data-offset-key="8mc9d-0-0"> </div>
</div>
<div class="longform-unstyled" data-block="true" data-editor="d29tc" data-offset-key="2fji5-0-0">
<div class="public-DraftStyleDefault-block public-DraftStyleDefault-ltr" data-offset-key="2fji5-0-0"><span data-offset-key="2fji5-0-0">Natürlich muss dieses Kapital jetzt arbeiten, aber dieses Mal arbeitet es für mich - nicht für einen Kredit, nicht für ein Dach, nicht für eine Versicherung die den nächsten Wasserschaden regelt. Ich investiere es bewusst und diszipliniert in Dinge, die Rendite bringen und nicht Rendite fressen.</span></div>
<div data-offset-key="2fji5-0-0"> </div>
</div>
<div class="longform-unstyled" data-block="true" data-editor="d29tc" data-offset-key="35vho-0-0">
<div class="public-DraftStyleDefault-block public-DraftStyleDefault-ltr" data-offset-key="35vho-0-0"><span data-offset-key="35vho-0-0">Dazu bin ich mir nicht sicher, ob ich auf ewig in Deutschland bleiben möchte. Ich sehe ein Land, das seine besten Leute nicht halten kann. Mit einem Haus am Bein triffst du die Entscheidung zu gehen nicht mehr frei, du bleibst einfach - weil verkaufen Aufwand ist, weil der Markt gerade nicht passt, weil die Kinder eingeschult sind. Aus Freiheit wird Trägheit. Schleichend.</span></div>
</div>
<div class="longform-unstyled" data-block="true" data-editor="d29tc" data-offset-key="9epr6-0-0">
<div class="public-DraftStyleDefault-block public-DraftStyleDefault-ltr" data-offset-key="9epr6-0-0"><span data-offset-key="9epr6-0-0">Und die Demografie gibt mir recht. 4,8 Millionen Häuser in Boomer-Hand, 75 Prozent der Babyboomer besitzen Eigentum, bei den unter 50-Jährigen sind es 30 Prozent. Zwischen 2040 und 2050 kommen die alle auf den Markt -gebaut in den 60ern bis 80ern, und wer eins kauft, kauft eine Sanierungsliste: Heizung, Dämmung, Fenster, Barrierefreiheit, Kaufpreis plus 150.000 Euro obendrauf. Gleichzeitig spaltet sich der Markt bereits. In Hamburg und München liegt der Leerstand nahe Null, während in Landkreisen wie dem Altenburger Land heute schon jede sechste Wohnung leer steht. Bis 2045 steigt der bundesweite Leerstand laut Empirica auf bis zu 2,5 Millionen Wohnungen. Die einen können nicht kaufen, die anderen werden nicht mehr verkaufen können. Zwei Deutschlands. Ein Immobilienmarkt.</span></div>
</div>
<div class="longform-unstyled" data-block="true" data-editor="d29tc" data-offset-key="11p6v-0-0">
<div class="public-DraftStyleDefault-block public-DraftStyleDefault-ltr" data-offset-key="11p6v-0-0"><span data-offset-key="11p6v-0-0">Wer heute ein Haus kauft, wettet darauf, dass eine schrumpfende Bevölkerung steigende Preise produziert. Ich wette dagegen.</span></div>
<div data-offset-key="11p6v-0-0"> </div>
</div>
<div class="css-146c3p1 r-bcqeeo r-1ttztb7 r-qvutc0 r-37j5jr r-a023e6 r-rjixqe r-16dba41" dir="ltr">
<div class="public-DraftStyleDefault-block public-DraftStyleDefault-ltr" data-offset-key="8c08b-0-0"><span data-offset-key="8c08b-0-0">Eine Kaffeemaschine und kein Grundbuchamt.</span></div>
<div data-offset-key="8c08b-0-0"> </div>
</div>
<div class="longform-unstyled" data-block="true" data-editor="d29tc" data-offset-key="bi6ec-0-0">
<div class="public-DraftStyleDefault-block public-DraftStyleDefault-ltr" data-offset-key="bi6ec-0-0"><span data-offset-key="bi6ec-0-0">Ich bereue nichts. Weder die 7 Jahre im Eigenheim noch den Tag, an dem ich es verkauft habe. Das eine hat mich gelehrt, was ich will. Das andere hat mich gelehrt, was ich nicht mehr will.</span></div>
<div data-offset-key="bi6ec-0-0"> </div>
</div>
<div class="longform-unstyled" data-block="true" data-editor="d29tc" data-offset-key="4fnmt-0-0">
<div class="public-DraftStyleDefault-block public-DraftStyleDefault-ltr" data-offset-key="4fnmt-0-0"><span data-offset-key="4fnmt-0-0">Den Gärtner habe ich übrigens immer noch. Aber wenn die Heizung ausfällt, rufe ich den Vermieter. Nicht den Handwerker, nicht die Versicherung - den Vermieter. Und der kümmert sich, während ich Kaffee trinke.</span></div>
<div data-offset-key="4fnmt-0-0"> </div>
</div>
<div class="longform-unstyled" data-block="true" data-editor="d29tc" data-offset-key="efve9-0-0">
<div class="public-DraftStyleDefault-block public-DraftStyleDefault-ltr" data-offset-key="efve9-0-0"><span data-offset-key="efve9-0-0">Und falls ihr euch fragt, was aus dem Christoph geworden ist: Er wohnt immer noch zur Miete. Hat er schon immer. Während wir alle fleißig Kredit abbezahlt, Dächer saniert und Gärtner bezahlt haben, hat er sein Geld investiert und ist dreimal umgezogen, weil es gerade gepasst hat. Ohne Drama, ohne Abschiedskuchen am Gartenzaun. Vielleicht war der Christoph die ganze Zeit schlauer als wir alle.</span></div>
<div data-offset-key="efve9-0-0"> </div>
</div>
<div class="longform-unstyled" data-block="true" data-editor="d29tc" data-offset-key="78s90-0-0">
<div class="public-DraftStyleDefault-block public-DraftStyleDefault-ltr" data-offset-key="78s90-0-0"><span data-offset-key="78s90-0-0">Der deutsche Traum ist ein Eigenheim. </span></div>
<div data-offset-key="78s90-0-0"> </div>
</div>
<div class="longform-unstyled" data-block="true" data-editor="d29tc" data-offset-key="6fo74-0-0">
<div class="public-DraftStyleDefault-block public-DraftStyleDefault-ltr" data-offset-key="6fo74-0-0"><span data-offset-key="6fo74-0-0">Mein Traum hat keinen Grundbucheintrag mehr. </span></div>
<div data-offset-key="6fo74-0-0"> </div>
</div>
<div class="longform-unstyled" data-block="true" data-editor="d29tc" data-offset-key="furj8-0-0">
<div class="public-DraftStyleDefault-block public-DraftStyleDefault-ltr" data-offset-key="furj8-0-0"><span data-offset-key="furj8-0-0">Und das ist das Beste, was mir passieren konnte.</span></div>
</div>]]></content:encoded>
						                            <category domain="https://blackwater.live/community/"></category>                        <dc:creator>mrtn</dc:creator>
                        <guid isPermaLink="true">https://blackwater.live/community/immobilien-rendite/netzfund-das-missverstaendnis-und-der-deutsche-traum-vom-eigenheim/</guid>
                    </item>
				                    <item>
                        <title>Warum hat Allah die Menschen erschaffen?</title>
                        <link>https://blackwater.live/community/islam/warum-hat-allah-die-menschen-erschaffen/</link>
                        <pubDate>Wed, 01 Apr 2026 10:05:05 +0000</pubDate>
                        <description><![CDATA[Viele Muslime zitieren zur Beantwortung dieser Frage den bekannten Vers aus dem Quran:„Und Ich habe die Djinn und die Menschen nur (dazu) erschaffen, damit sie Mir dienen.“ (51:56)
Das ist ...]]></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Viele Muslime zitieren zur Beantwortung dieser Frage den bekannten Vers aus dem Quran:<br />„Und Ich habe die Djinn und die Menschen nur (dazu) erschaffen, damit sie Mir dienen.“ (51:56)</p>
<p>Das ist zweifellos richtig, doch eine rein auf diesen Vers reduzierte Antwort greift zu kurz. Denn der Quran selbst gibt uns eine tiefere und vollständigere Perspektive. In Sura Hud heißt es:<br />„Und wenn dein Herr wollte, hätte Er die Menschen wahrlich zu einer einzigen Gemeinschaft gemacht. Aber sie bleiben doch uneinig, außer denen, derer sich dein Herr erbarmt hat. Dazu hat Er sie erschaffen.“ (11:118–119)</p>
<p>Dieser Vers ist zentral und wird häufig überlesen oder unterschätzt. Er zeigt, dass die Schöpfung des Menschen untrennbar mit Allahs Barmherzigkeit verbunden ist. Allah hätte die Menschen ohne Weiteres zu einer einheitlichen, rechtgeleiteten Gemeinschaft machen können - ohne Unterschiede, ohne Prüfung, ohne Abweichung. Doch genau das hat Er nicht gewollt.</p>
<p>Warum? Weil der Mensch mit freiem Willen erschaffen wurde.</p>
<p>Der freie Wille ist dabei kein bloßer Nebenaspekt, sondern der eigentliche Schlüssel zum Verständnis unserer Existenz. Ohne ihn gäbe es keine echte Anbetung, keine aufrichtige Entscheidung und keine moralische Verantwortung. Eine erzwungene Anbetung hätte keinen Wert. Erst durch die Möglichkeit, sich bewusst für oder gegen den Glauben zu entscheiden, wird die Anbetung bedeutungsvoll.</p>
<p>Das Diesseits (Dunya) ist deshalb eine Prüfung. Jeder Mensch steht vor realen Entscheidungen: Wahrheit oder Ablehnung, Gerechtigkeit oder Unrecht, Gehorsam oder Rebellion. Diese Entscheidungen sind möglich, weil wir einen freien Willen besitzen - und genau darin liegt die Weisheit der Schöpfung.</p>
<p>Nur durch diesen freien Willen wird sichtbar, wer sich bewusst Allah zuwendet und damit Seine Barmherzigkeit verdient. Das Paradies ist somit kein automatisches Ergebnis der Existenz, sondern das Resultat einer freiwilligen, aufrichtigen Entscheidung.</p>
<p>Zusammengefasst:<br />Allah hat uns erschaffen, damit wir Ihn aus freiem Willen heraus anbeten und durch diese bewusste Entscheidung Seine Barmherzigkeit erlangen. Der Quran zeigt damit klar: Die Anbetung ist der Weg, und Allahs Barmherzigkeit ist das Ziel.</p>]]></content:encoded>
						                            <category domain="https://blackwater.live/community/"></category>                        <dc:creator>mhmd</dc:creator>
                        <guid isPermaLink="true">https://blackwater.live/community/islam/warum-hat-allah-die-menschen-erschaffen/</guid>
                    </item>
				                    <item>
                        <title>Unser YouTube Kanal - massive Einschränkungen</title>
                        <link>https://blackwater.live/community/youtube/unser-youtube-kanal-massive-einschraenkungen/</link>
                        <pubDate>Tue, 31 Mar 2026 06:31:05 +0000</pubDate>
                        <description><![CDATA[Heute Nacht habe ich überraschenderweise eine Mail von YouTube bekommen, dass der Blackwater.live YouTube Kanal keine &quot;positive Historie&quot; hat und ich nicht den Community Guidelines folge. Da...]]></description>
                        <content:encoded><![CDATA[<p>Heute Nacht habe ich überraschenderweise eine Mail von YouTube bekommen, dass der Blackwater.live YouTube Kanal keine "positive Historie" hat und ich nicht den Community Guidelines folge. Daher wird er eingeschränkt (zahlreiche Funktionen fehlen nun), demonetarisiert (das ist in unserem Fall egal) und die Reichweite beschränkt.<br /><br />Ich wusste nicht, dass man mit 2000 Abonennten schon so ein Problem darstellt, wenn man sich nicht mainstreamkonform äußert. Dass das nach all den Jahren nun ganz plötzlich passiert zeigt, wie sich die Lage verändert (und vermutlich sind wir auch oft genug denunziert worden).<br /><br />Aber gut, Meinungsfreiheit ist ja gewährleistet. Man bekommt nur Konten gekündigt, verliert seinen Job, wird auf Social Media und YouTube eingeschränkt und mit Strafbefehlen überzogen. Das ist die "Meinungsfreiheit" in Deutschland 2026.<br /><br /><strong>Conclusio:</strong> Für uns hat das sonst keine weiteren Auswirkungen, außer dass YouTube damit kaum noch Sinn macht. Wir werden weiter Videos hochladen, aber das Engagement bei YouTube insgesamt erst einmal runter fahren.</p>]]></content:encoded>
						                            <category domain="https://blackwater.live/community/"></category>                        <dc:creator>mrtn</dc:creator>
                        <guid isPermaLink="true">https://blackwater.live/community/youtube/unser-youtube-kanal-massive-einschraenkungen/</guid>
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