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Frage Was sind die fünf Säulen des Islam?

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wuestenrose91
(@wuestenrose91)
Schach Profi Admin Rose
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Was sind die fünf Säulen des Islam war eine Frage aus dem Sunna-Thread.

Hier möchte ich es kurz schreiben. Es ist sehr unkompliziert und das was einen Muslim ausmacht. Verkürzt könnte man sagen, wer das Glaubensbekenntnis aus voller Überzeugung sagt und das Gebet an Gott alleine verrichtet ist Muslim. Der Islam ist in gewisser Weise eine sehr persönliche Religion und deswegen sagen viele sie sind Muslime, obwohl sie sich nicht an alles halten. Sie sind nur Allah verantwortlich, keinen Menschen. Es gibt keine Beichte und man muss seinen Glauben nicht vor Menschen beweisen. Das ist ein fundamentaler Unterschied zu manch anderen Religionen. Muslim kann man auch ganz alleine sein, aber im Gemeinschaft ist es schöner und man hat mehr Support. Vor allem wenn man in einem nicht islamischen Land lebt.

1. Das Glaubensbekenntnis

Das Glaubensbekenntnis „La ilaha illa Allah, Muhammadur rasuulu Allah“ muss mit Überzeugung gesagt werden. Dieser Ausspruch bedeutet „Es ist kein wahrer Gott außer Gott (Allah), und Muhammad ist der Gesandte (Prophet) Gottes.” Der erste Teil „Es ist kein wahrer Gott außer Gott” bedeutet, dass niemand das Recht besitzt, angebetet zu werden, außer Gott allein, und dass Gott weder einen Partner noch einen Sohn oder Vertreter hat. Das Glaubensbekenntnis heißt Schahada, es ist eine einfache Formulierung, die mit Überzeugung gesagt werden sollte, wenn man zum Islam konvertieren möchte. Das Glaubensbekenntnis ist die wichtigste Säule des Islam. Es ist der Ausdruck für Monotheismus.

Wissenschaftlich gesehen ist es Gegenstand von Forschung, ob Muhammad mit erwähnt werden muss, da die Shahada nicht zusammenhängend im Quran vorkommt. Aber das ist ein rein islamisch-wissenschaftlicher Punkt.

 

2. Das Gebet

Muslime verrichten fünf Gebete am Tag. Jedes Gebet dauert nicht länger als ein paar Minuten. Das Gebet im Islam ist die direkte Verbindung zwischen dem Gläubigen und Gott. Es gibt keinen Vermittler zwischen Gott und dem Gläubigen. Im Gebet fühlt der Gläubige innere Freude, Frieden und Ruhe und dass Gott mit ihm oder ihr zufrieden ist. Die Gebete werden in der Morgendämmerung, am Mittag, am Nachmittag, bei Sonnenuntergang und in der Nacht verrichtet. Ein Muslim kann fast überall beten, draußen, in Büros, Fabriken oder Universitäten. Shia legen Gebetseinheiten zusammen, so wirkt es, als wenn sie drei mal am Tag beten.

3. Zakat geben (Armen helfen, Almosen)

Alle Dinge gehören Gott und der Reichtum ist den Menschen nur anvertraut. Die eigentliche Bedeutung des Wortes Zakat ist „Reinigung“ und „Wachstum“. Zakat geben bedeutet, einen bestimmten prozentualen Anteil von Besitztümern an bedürftige Menschen zu spenden. Dieser Prozentsatz von 2,5% wird fällig auf Gold, Silber und Bargeld, das den Betrag von 85 Gramm Gold entspricht und sich für ein Mondjahr im Besitz befindet. Unser Besitz wird dadurch gereinigt, dass wir einen Anteil davon Bedürftigen geben, so wie das Beschneiden der Pflanzen neues Wachstum ausgleicht und fördert. Man darf natürlich soviel freiwillige Almosen geben, wie man möchte. Man darf natürlich soviel freiwillige Almosen geben, wie man möchte, es ist nicht auf eine Regel beschränkt, die Regel sollte nur das Mindeste sein. Viele geben viel mehr.

4. Fasten im Monat Ramadan

Jedes Jahr im Monat Ramadhan, fasten Muslime von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang. Dabei halten sie sich von Essen, Trinken und Geschlechtsverkehr fern. Fasten ist förderlich für die Gesundheit, wird jedoch hauptsächlich als Methode der geistigen Selbstreinigung betrachtet. Durch die eigene Einschränkung von den weltlichen Dingen, selbst für eine kurze Zeit, gewinnt der Fastende wahre Zuneigung zu den Hungrigen und eine Weiterentwicklung für sein geistiges Leben.

5. Pilgerfahrt nach Makkah (Mekka)

Die jährliche Pilgerfahrt (Hağğ) ist einmal im Leben Pflicht für die, die körperlich und finanziell in der Lage dazu sind. Über zwei Millionen Menschen kommen jedes Jahr aus allen Ländern der Erde nach Makkah. Obwohl Makkah immer ein Anziehungspunkt für Besucher ist, findet die jährliche Hağğ im zwölften Monat des islamischen Kalenders statt. Pilger tragen besonders einfache Kleidung, die jegliche Unterscheidung nach Klassen und Kulturen unmöglich macht, so dass alle gleich vor Gott stehen. Man sieht kein Unterschied ob ein reicher Mensch dort ist oder ein armer. Alle sind gleich. Es ist unbeschreiblich das mit tausenden Geschwistern zu erleben und verändert einen für immer.

 


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