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Frage Wird Deutschland islamisiert?

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Airnesto
(@airnesto)
Schach Experte Blackwater Stammleser
Beigetreten: Vor 4 Monaten
Beiträge: 324
 

Bisher ist mir noch kein einziger Chinese untergekommen, den ich gleich vorab für einen Feind halten musste…


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Presskoppweck
(@presskoppweck)
Schachspieler Blackwater Stammleser
Beigetreten: Vor 4 Monaten
Beiträge: 266
 
Veröffentlicht von: @wuestenrose91
Veröffentlicht von: @presskoppweck

Warum hat niemand den Mut, die Sache beim Namen zu nennen?

Was willst du denn beim Namen nennen?

Na das was ich in fett darunter geschrieben hatte
Migrationsdruck führt in den aufnehmenden Gesellschaften zu Unmut
...

Denn dies ist die eigentliche Ursache, da liegt der Hase im Pfeffer.
Die Debatte um Islamisierung ist nur ein Stellvertreterkrieg.


wuestenrose91 gefällt das
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hesekiel58
(@hesekiel58)
Schach Experte Blackwater Stammleser
Beigetreten: Vor 5 Monaten
Beiträge: 333
 
Veröffentlicht von: @ikigaimondai
 
Die meisten Konflikte heutzutage gründen doch nicht auf Religion - Religion ist immer nur das Vehikel, politische Agendas durchzusetzen, und Feindbilder zu schaffen.

Religion ist auch das Vehikel, das notwendige "Kanonenfutter" zu rekrutieren.


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ikigaimondai
(@ikigaimondai)
Schach FIDE Meister Blackwater Stammleser
Beigetreten: Vor 5 Monaten
Beiträge: 497
 
Veröffentlicht von: @presskoppweck

Migrationsdruck führt in den aufnehmenden Gesellschaften zu Unmut

Und zwar schon immer (Link).


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ikigaimondai
(@ikigaimondai)
Schach FIDE Meister Blackwater Stammleser
Beigetreten: Vor 5 Monaten
Beiträge: 497
 
Veröffentlicht von: @airnesto

Bisher ist mir noch kein einziger Chinese untergekommen, den ich gleich vorab für einen Feind halten musste…

Mir auch nicht, ich kenne beruflich sehr viele außerordentlich tolle Kollegys aus China! Und doch… China hat schon eine sehr eigene Art, seine Interessen durchzusetzen.


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franzllang
(@franzllang)
Bauernfrühstück Blackwater Stammleser
Beigetreten: Vor 5 Monaten
Beiträge: 175
 
Veröffentlicht von: @ikigaimondai

Das finde ich erfrischend entlarvend.

Ja, ich reiße mir die bürgerliche Maske von der hässlichen Fratze und entlarve .... was genau eigentlich? Lass mich raten, ich habe den Kardinalfehler der Korrekten begannen und nicht fein säuberlich nach Nationalität, Ethnie, Stammeszugehörigkeit oder Sternzeichen differenziert. Ob nun mehrheitlich Tunesier oder Afghanen, Jemeniten oder Ugander kommen ist vielleicht ethnologisch spannend, im Kontext Massenmigration aber völlig irrelevant. 

Kostet es den Steuerzahler einen Cent weniger, wenn ein Kurde anstatt eines Iraners kommt?
Höre ich lieber Dari als Paschtun in der Straßenbahn?
Lasse ich mich lieber von libyschen als marokkanischen Antänzern überfallen?
Wäre mir die Selbstgeißelung von Sunniten in meiner Heimatstadt lieber als von Schiiten (Link)?
Wären die Opfer von Würzburg weniger tot, wenn sie ein Eritreer anstelle eines Somaliers ermordet hätte?

Nein, liebe Freunde, differenziert wurde schon von Anfang an nicht, als alle unterschiedslos hereingelassen wurden.

Veröffentlicht von: @ikigaimondai

als ich ins Grundgesetz geschaut habe, stand da auch nichts von einem Recht auf eine Villa, sondern von einem Recht auf Asyl für politisch Verfolgte.

Worum geht es hier eigentlich? Um Einwanderung, um no borders, um Asyl? Oder wirft man alles in denselben Topf, damit man sich immer die passende Antwort heraussuchen könnt? Die Prämisse, dass jeder, der hier anklopft, politisches Asyl benötigt, ist völlig realitätsfern.

Natürlich würde ich auch fliehen, wenn eine Katastrophe das Leben hier unmöglich machen würde. Ich würde sogar ohne Katastrophe versuchen, ein Land zu verlassen, in dem ich keine Zukunft sehe. Und dann? Ist das Land und die Gesellschaft, das ich mir als Ziel aussuche, dann dazu verpflichtet, mich aufzunehmen, mich zu ernähren und alles kritiklos hinzunehmen, was ich tue? 

Ich finde, dass hier der Satz aus der Amerikanischen Unabhängigkeitserklärung gut passt: Life, Liberty and the pursuit of Happiness. Nicht: das Recht auf Glück, sondern das Recht, das Glück zu suchen. Du darfst losgehen, deinen Traum zu erfüllen - aber die Welt muss dir nicht alles abholfertig hinstellen.

Empathie, Empathie. Das Schlagwort der Epoche. Mit kullernden Tränen aus Kinderaugen staubt man die Likes ab. Deine Empathie endet dort, wo du die gesamten Folgen deiner empathischen Stimmung ignorierst. Ja, hol alle her, die behaupten, politisches Asyl zu benötigen, oder denen es auf der Welt schlecht geht. Nun sind sie halt da. Und nun? Wie geht es weiter? Wirst du sie bis an ihr Lebensende alimentieren und baust du ihnen ein Haus? Steckst du sie in ein Lager und ignorierst sie? Kümmerst du dich selbst um sie oder wälzt du die Folgen deiner hohen Moral an die Gesellschaft ab? Wie empathisch bist du gegenüber denen, die dafür zahlen müssen, mit ihrer Arbeit, ihren Steuern, ihrer Umgebung oder dem Blut  ihrer Kinder? Nein, eigentlich ist es egal. Die gute Tat ist vollbracht, störend sind nur noch die Kritiker.

Richtig wäre es 2015 gewesen, zu kontrollieren, wer rechtmässig politisches Asyl benötigt, wer "nur" ein Kriegsflüchtling ist und temporären Schutz benötigt, und alle anderen Glücksritter und so weiter strikt abzuweisen. Flüchtlinge hätte man, wie es Israel tut, in gutorganisierte Lager, bspw. in Uganda, verbringen können, wo sie Schutz, Essen, Bildung etc. genießen könnten, bis der Krieg vorbei ist und sie in ihre Heimat zurückkehren können. Warum man diese Menschen allerdings zwangsweise in Deutschland aufnehmen und in die Gesellschaft integrieren muss, als ob sie nun ein Teil des Landes seien, das verstehe ich nicht. 

Auch das Beispiel mit der Vertreibung der Deutschen nach 1945 passt nicht - wenn es schon zu Spannungen kam, wenn die eigenen Leute ins eigene Land fliehen - wie kannst du dann erwarten, dass es mit völlig Fremden funktioniert, mit denen man überhaupt keine Verbindung hat? 

 

Veröffentlicht von: @ikigaimondai

Ich meinte eher einen Islam, der Islamismus überwunden hat, der sich nicht politisch instrumentalisieren lässt.

Dann nochmal die Frage: was deutet für dich darauf hin, dass es so kommen wird? 

Du bist doch, so wie ich, ein Ingenieur. Legst du da einfach los, nach Prinzip Hoffnung und wird schon gut gehen, oder planst du voraus, bevor du etwas anfängst, überprüfst Chancen und Risiken und bist auch nach Sichtung der Fakten mal bereit, einen Weg nicht zu gehen?

 


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ikigaimondai
(@ikigaimondai)
Schach FIDE Meister Blackwater Stammleser
Beigetreten: Vor 5 Monaten
Beiträge: 497
 
Veröffentlicht von: @franzllang

Richtig wäre es 2015 gewesen, zu kontrollieren, wer rechtmässig politisches Asyl benötigt, wer "nur" ein Kriegsflüchtling ist und temporären Schutz benötigt, und alle anderen Glücksritter und so weiter strikt abzuweisen. Flüchtlinge hätte man, wie es Israel tut, in gutorganisierte Lager, bspw. in Uganda, verbringen können, wo sie Schutz, Essen, Bildung etc. genießen könnten, bis der Krieg vorbei ist und sie in ihre Heimat zurückkehren können. Warum man diese Menschen allerdings zwangsweise in Deutschland […]

Dann will ich jetzt auch mal ganz offen sprechen.

Weil die verdammte Dreckswelt keinerlei Plan hat und jeder einzelne Kackstaat mit seinen ekelhaften Regimes vollkommen unabgestimmt immer nur das tut, was ihm in dem Moment den größten Vorteil bringt.

Weil die Flüchtenden keine Perspektive sehen. Was sollen sie denn machen? Einfach rumsitzen und warten, bis die Killerkommandos kommen, die die Frauen vergewaltigen, die Jungen töten und die Männer abschlachten? „Sie sollen ihre Happiness pursuiten“, meine Fresse, und wie sollen sie das denn machen? Wenn jeder Staat sie immer nur wegschickt? Weiterleitet? Wenn Leute ernsthaft meinen, ihren Pass wegwerfen zu müssen, oder sich als einige Jahre jünger ausgeben zu müssen, damit sie überhaupt eine Chance haben, mal irgendwie für ein paar Wochen zur Ruhe zu kommen.

„Gut organisierte Camps“ klingt toll, und wo sollen die bitte sein? Modell Australien, auf einer Insel irgendwo im Nirgendwo? Oder im Bürgerkriegsland selbst? In Reichweite der Fassbomben und der Giftgasangriffe, mindestens aber der Artillerie? Geschützt durch wen? Blauhelme? Warlords? Magical thinking? Thoughts and prayers? Oder doch durch unsere Soldaten? Aber nein, das ist dann ja auch wieder nicht recht, „die Leute müssen die Probleme in ihren Ländern selbst lösen“. Es ist einfach so verlogen…

Das eigentlich Katastrophale ist aber, das der Westen seit Jahrzehnten daran rumschraubt, dass all diese Staaten immer instabiler werden, dass sich die Situation immer weiter verschlechtert. Waffen werden dorthin geschickt, niederträchtigste Psychopathen werden gestützt, Diktatoren installiert - meistens, um die bestehende, auf Ausbeutung basierende Wirtschaftsordnung zu stützen.

Und jetzt bekommen wir es noch nicht mal hin, gegen die globale Erwärmung etwas zu tun, eine Veränderung, die hunderte von Millionen Menschen dazu zwingen wird, ihre angestammte Heimat zu verlassen. Und die können nie wieder zurück, denn das ist kein Krieg, der irgendwann vorbei geht oder ein Diktator, der irgendwann mal stirbt. Hier verschwinden Landstriche im Meer, oder werden unbewohnbar. Na prost Mahlzeit!

Mit Empathie meine ich nicht: Hallo, willkommen, kommt alle her! Ich meine genau das, was du andeutest: Gemeinsam mit allen Staaten überlegen, wie geholfen werden kann. Dass die Menschen gar nicht erst los müssen. Dass ihnen schnell geholfen wird, wenn sie ausnahmsweise doch mal los müssen (das rettet übrigens die meisten Leben). Dass konsequent darauf hingewirkt wird, dass sie wieder zurück können. Nicht, indem man sie abschiebt, sondern indem man dafür sorgt, dass ihr Herkunftsland wieder lebenswert ist.

Das ist ja das nächste, diese absolut weltfremde Annahme, jeder der flüchtet würde nicht mehr zurückkommen wollen. Das ist totaler Bullshit! Wenn es möglich wäre, in sein angestammtes Land zurückzukehren, ohne zu verhungern, vergewaltigt zu werden oder dass einem die Kniescheiben weggeschossen werden - die große Mehrheit würde zurückgehen, denn Heimat gibt man nicht so leicht auf.

Veröffentlicht von: @franzllang

Dann nochmal die Frage: was deutet für dich darauf hin, dass es so kommen wird? 

Du hast sicher mitbekommen, dass ich ein bedingsloser Optimist bin, auch wenn du es vermutlich „naiv“ nenne würdest. Mein Menschenbild beruht auf ganz grundsätzlichen Annahmen, und ich halte Menschen für gut. Nicht alle immer. Aber doch die meisten, meistens. Vielleicht ist das meine Religion, denn diese Grundannahme gibt mir unheimlich viel Kraft.

Zuletzt noch etwas zum Ingenieur-Sein: Ich hatte Technikfolgenabschätzung als Wahlfach, und bin überzeugt, dass das Abschätzen von Folgen absolut richtig und wichtig ist - nicht nur bei Technik. Aber ich  neige aufgrund meiner grundsätzlichen Einstellung nicht zu Schwarzmalerei, sondern zu Optimismus und dem grundsätzlichen Vertrauen in die Menschheit als ganzes.


habanero1979, mrsblackwater, hesekiel58 und 2 weiteren Personen gefällt das
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salihaalmawardi
(@salihaalmawardi)
Half Bread Blackwater Premium Rose
Beigetreten: Vor 4 Monaten
Beiträge: 25
 
Veröffentlicht von: @ikigaimondai

Das ist ja das nächste, diese absolut weltfremde Annahme, jeder der flüchtet würde nicht mehr zurückkommen wollen. Das ist totaler Bullshit! Wenn es möglich wäre, in sein angestammtes Land zurückzukehren, ohne zu verhungern, vergewaltigt zu werden oder dass einem die Kniescheiben weggeschossen werden - die große Mehrheit würde zurückgehen, denn Heimat gibt man nicht so leicht auf.

ja es ist so. Mein alter Kommentar wurde nicht gelesen??🥺

 

Syrien💔💔 ist meine Heimat und wird es immer sein, auch wenn ich noch ein jünger war als wir dort weg sind. Aber es ist wie gestern. Man kann nicht beschreiben wer dort gut oder schlecht ist, es war einfach nur Chaos und niemand wusste wohin. Nur am Anfang waren es Demonstrationen für mehr Freiheit, als dann manche Waffen hatten, ist Chaos ausgebrochen und es gab immer mehr Gruppen und es ging jeden gegen jeden. Viele wünschen sich lieber Assad zurück und das unsere Heimat nicht kaputt ist, wie das was jetzt ist.🥺 Ich vermisse mein Dorf, meine Verwandten, das Essen, die Luft, die Landschaft.🥺Und die Syrer die ich hier kenne, würden zurück gehen wenn man dort leben könnte. Manche sind sogar zurück geflüchtet, obwohl es zurück noch gefährlicher ist als hier her. Manche haben es nicht ausgehalten hier, weil es einfach ein zu großer Unterschied ist vom Leben.🥺🥺

 

Heimat wird nie vergessen, nie. Familie💔 Wenn ich an d Landschaft, Luft, Essen denke, ich würde sofort zurück. Und auch wegen der Kultur. Islamisierung? Denkt ihr es ist für uns schöner in der Fremde und Menschen denen Gott meistens egal ist und die oft auch sehr respektlos sind oder in einer muslimischen Community? Niemand verlässt freiwillig seine Heimat und geht wohin wo dann komisch geschaut wird und man fremd ist.

Dieser Blog ist das erste mal, dass ich eine deutsche Seite fand die so herzlich und mit Liebe mal anders ist und auch durch viele hier, dass ich weniger vorsichtig mit Deutschen bin, weil ich weiss es gibt viele nette gute Menschen. Ich hab als ich mit meiner Familie kam erst ein paar gute Erfahrungen gemacht und dann änderte sich die Stimmung überall und wurde schlecht.


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franzllang
(@franzllang)
Bauernfrühstück Blackwater Stammleser
Beigetreten: Vor 5 Monaten
Beiträge: 175
 

@ikigaimondai 

Schöne Tirade, schön an meinem Punkt vorbei:

Die Prämisse, dass jeder, der hier anklopft, politisches Asyl benötigt, ist völlig realitätsfern.

Wenn es sich 2015 ausschließlich um syrische Familien gehandelt hätte, die dankbar wären, einem Krieg zu entkommen, anstatt mehrheitlich junge Männer aus aller Herren Länder, dann würde die Situation im Lande sehr anders aussehen. 

Veröffentlicht von: @ikigaimondai

„die Leute müssen die Probleme in ihren Ländern selbst lösen“

Ja, werden sie. Syrien hat von 1960 bis 2000 seine Bevölkerung vervierfacht. Andere Länder weit extremer. Das kann einfach nicht gutgehen. Deutschland / Europa wird es nicht schaffen, diese Bevölkerungsüberschüsse aufzunehmen. Und Deutschland ist dafür auch nicht in der Verantwortung. Übrigens ein Land, in dem die Integration seit dreißig Jahren scheitert.

Das ist ja das nächste, diese absolut weltfremde Annahme, jeder der flüchtet würde wieder zurückgehen wollen. Das ist totaler Bullshit! Wenn es möglich ist, in seinem neuen Land zu leben, einem das Leben ermöglicht wird, mit einer Lebensqualität, die es zuhause nie geben wird, und man seine Kultur weiter ausleben kann, ohne darin gestört zu werden - wieso sollte man zurückkehren? 

Veröffentlicht von: @ikigaimondai

Du hast sicher mitbekommen, dass ich ein bedingsloser Optimist bin, auch wenn du es vermutlich „naiv“ nenne würdest.

Es ehrt dich, dass du helfen willst. Aber wir stehen hier nicht mehr am Anfang der Situation. Seit sechs Jahren schauen wir uns das Ganze an, und alles, vor dem gewarnt wurde, ist eingetroffen. Selbst die Muslime im Forum sagen: das kann nicht gut gehen. Ich weiß nicht, ob "naiv" das Ganze noch wirklich trifft. 


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Presskoppweck
(@presskoppweck)
Schachspieler Blackwater Stammleser
Beigetreten: Vor 4 Monaten
Beiträge: 266
 
Veröffentlicht von: @ikigaimondai

Weil die verdammte Dreckswelt keinerlei Plan hat und jeder einzelne Kackstaat mit seinen ekelhaften Regimes vollkommen unabgestimmt immer nur das tut, was ihm in dem Moment den größten Vorteil bringt.

Es ist nicht unser Kackstaat der so beschissen ist, sonst wollten hier nicht so viele hin.
Sollen wir 80* mio die Probleme der restlichen 8 mrd lösen, jedem einzelnen das Händchen halten, den Arsch abwischen und den Unterhalt bezahlen? Wenn wir halb Kalkutta aufnehmen, lösen wir nicht das Problem von Kalkutta, sondern wir werden zu Kalkutta.
Jedes Volk hat die Regierung, die es verdient. Wenn die korrupte Anführer wählen, wenn die scheisse wirtschaften, wenn die sich untereinander Spinnefeind sind, dann ist das deren Problem. Nicht unseres.
Oder sind das alles dumme Untermenschen, denen wir einen Vormund an die Seite stellen müssen?

Und komme mir bitte niemand mit den Folgen des Kolonialismus. Was hatten wir (nein die Briten und Franzosen, tlw auch die Japaner) den Südostasiaten schlimm mitgespielt.
Südostasien boomt, China ist dabei den Amis den Rang abzulaufen und Gnade uns Gott wenn die sich mit den Indern und Russen gut verstehen. Es steht jedem offen das nachzumachen, so funktioniert das Leben, das ist survival of the fittest. Sorry, keine Ringelreigen auf der Blumenwiese.

Das eigentlich Katastrophale ist aber, das der Westen seit Jahrzehnten daran rumschraubt, dass all diese Staaten immer instabiler werden, dass sich die Situation immer weiter verschlechtert. Waffen werden dorthin geschickt, niederträchtigste Psychopathen werden gestützt, Diktatoren installiert - meistens, um die bestehende, auf Ausbeutung basierende Wirtschaftsordnung zu stützen.

Ehrlich, ich muss immer breit grinsen wenn ich solche Klagen höre. Als Zuschauer stimme zu, die "freie westliche Welt" hat genau das getan.
In der jüngeren Vergangenheit gab es nur einen Führer der freien Welt der versucht hat das zurückzufahren. Hach was haben unsere Transatlantiker und die blauen und roten Kriegstreiber überm Teich aufgeschrieen, was haben sie sich gewehrt. Aber das ist Geschichte, das Imperium hat zurückgeschlagen.

Wir können uns unsere außen/weltpolitschen Möglichkeiten gut vor Augen führen, wenn wir uns Northstream anschauen. Wir dürfen das Rohr nur in Betrieb nehmen, wenn wir zusätzlichen Tribut an einen klammen Vasallen des Königs zahlen. Übrigens wieder frisches Geld für ein Kriegsgebiet.
Solange wir solvent sind, dürfen wir am Katzentisch ab und zu leise miauen, aber was zu sagen hat der Vasall Deutschland nicht.

 

*Nettosteuerzahler sind glaube ich gar nur 15 mio


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ikigaimondai
(@ikigaimondai)
Schach FIDE Meister Blackwater Stammleser
Beigetreten: Vor 5 Monaten
Beiträge: 497
 

@franzllang @Presskoppweck

Ich kann nicht behaupten, dass ihr mit euren Einwänden nicht Recht habt.

Nur: Konkrete Lösungsvorschläge habe ich irgendwie keine identifiziert. Ich höre ein bisschen „ich bin mit der Gesamtsituation unzufrieden!“ heraus, ein bisschen „früher war alles besser“ und ein bisschen „hätte, hätte, Fahrradkette“. Was wollt ihr denn nun besser machen, und bitte mal konkret und nicht nur als Überschrift a la „Irgendwas mit Camps“! Europa abriegeln? Meterhohe Mauern an den Außengrenzen, Torpedos auf Schlauchboote und über das Sterben im Mittelmeer wird nicht mehr berichtet, damit es Michel nicht die Laune verdirbt? Entwicklungshilfe? GSG9 schafft so lange die Diktatoren aus dem Weg, bis es die Länder auf die Reihe bekommen? Alle Ausländer, die hier sind, abschieben? Oder nur bestimmte? Dann bitte Kriterien, Organisation und so weiter darlegen. Entwerft bitte mal ein konkretes Szenario, da kann ich dann entweder drüber nachdenken und meinen Lösungsraum nachhaltig erweitern (Stichwort Synthese!) - oder ich setze mich dann hin und meckere es in Fetzen, das würde mir bestimmt auch mal Spaß machen. 😆 

Und das Szenario sollte unbedingt die Frage beantworten, was wir mit denen machen, die bereits gekommen sind, denn wenn ich da jetzt mal den Spielverderber spielen darf: Zurück in die Vergangenheit hat es noch nie gegeben, und auch Zeitreisen sind nicht möglich, weshalb wir mit vergangenen Fehlern lernen müssen, zu leben und aus ihnen zu lernen.

Ihr zieht andere Schlussfolgerungen als ich. Wir können immer nur entscheiden, wo der Fuß als nächstes hingesetzt werden soll. Auch darüber habt ihr und ich unterschiedliche Ansichten.

Das „Gute“ ist, Armin Laschet wird aller Wahrscheinlichkeit nach Bundeskanzler, die Grünen werden auch in den nächsten vier Jahren keine politische Verantwortung in diesem Land übernehmen, es wird bestimmt alles besser, nachdem doch die letzten 16 Jahre schon so erfolgreich waren, Katastrophe abgewendet.

Der Hauptunterschied zwischen uns im der Frage „Islamisierung oder nicht“ scheint mir dieser zu sein: Ich schaue mehr auf das Gesamtsystem, und dieses Gesamtsystem ist eben in den letzten 50 Jahren mehr und mehr der gesamte Planet geworden; Ihr schaut mehr auf das Subsystem „Land“. Nur bringt die punktuelle Optimierung eines Subsystems unabhängig von übergreifenden Anforderungen und Randbedingungen eben immer Probleme an den Schnittstellen mit sich, und führt am Ende zu keiner guten Lösung, sondern nur zu neuen Problemen, an die man nicht mal im Traum gedacht hat.

Aber hey, eigentlich dachten Leute doch immer schon, dass alles den Bach runter geht und dass es keine Zukunft gibt. Ich denke, am Ende wird alles gut - vielleicht auch „nur“ anders - und im Übrigen ist der Mensch ja ein anpassungsfähiges Wesen.

Also, wie sähe ein Deutschland, ein Europa, eine Welt der Presskoppwecken und Franzl Langs aus? Und wie würdet ihr die mit eurem Modell einhergehenden Probleme lösen, und wie würdet ihr den Umbau von „heute“ auf „Soll-Zustand“ organisieren? Ich bin gespannt (wir sollten darüber nachdenken, ob wir nicht hierzu eigene Threads eröffnen)!


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hesekiel58
(@hesekiel58)
Schach Experte Blackwater Stammleser
Beigetreten: Vor 5 Monaten
Beiträge: 333
 
Veröffentlicht von: @ikigaimondai

Also, wie sähe ein Deutschland, ein Europa, eine Welt der Presskoppwecken und Franzl Langs aus? Und wie würdet ihr die mit eurem Modell einhergehenden Probleme lösen, und wie würdet ihr den Umbau von „heute“ auf „Soll-Zustand“ organisieren? Ich bin gespannt (wir sollten darüber nachdenken, ob wir nicht hierzu eigene Threads eröffnen)!

Ich bin nicht weniger gespannt. Vielleicht lassen sich dann auch mal konkrete Lösungsvorschläge identifizieren.


AntwortZitat
Presskoppweck
(@presskoppweck)
Schachspieler Blackwater Stammleser
Beigetreten: Vor 4 Monaten
Beiträge: 266
 
Veröffentlicht von: @ikigaimondai

@franzllang @Presskoppweck

Ich kann nicht behaupten, dass ihr mit euren Einwänden nicht Recht habt.

Nur: Konkrete Lösungsvorschläge habe ich irgendwie keine identifiziert. Ich höre ein bisschen „ich bin mit der Gesamtsituation unzufrieden!“ heraus, ein bisschen „früher war alles besser“ und ein bisschen „hätte, hätte, Fahrradkette“. Was wollt ihr denn nun besser machen,

Ich glaube nicht, dass wir irgendetwas besser machen können, wenn wir nicht einmal die Vergangenheit analysieren und die gemachten Fehler benennen.
Und ein Kardinalfehler waren eben die offenen Genzen und dass quasi jeder, der einmal Fuß auf deutschen Boden gesetzt hat auch hier belassen wurde. Das begann nicht 2015 sondern bereits vor gut vier Jahrzehnten. Viele von denen die in den Achtzigern als Libanesen/M-Kurden hier aufschlugen, bilden heute den harten Kern der Clankriminalität.
Damit tue ich einem Teil der Mhallami unrecht, aber ein nicht unbedeutender Teil verdient sein Geld halt mit dunklen Geschäften.

Habe ich eine Lösung?
Nein.
Keine etablierte Partei traut sich die Problematik offen anzusprechen. Geschweige denn dass irgend jemand versucht gegenzusteuern. Um ehrlich zu sein, ich sehe weder Wille noch Chance die Libanisierung Deutschlands abzuwenden. In zwei Generationen werden uns die Chinesen nicht mal geschenkt als Kolonie nehmen.
Kann man mit dieser Gesamtsituation zufrieden sein?


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franzllang
(@franzllang)
Bauernfrühstück Blackwater Stammleser
Beigetreten: Vor 5 Monaten
Beiträge: 175
 
Veröffentlicht von: @ikigaimondai

Konkrete Lösungsvorschläge habe ich irgendwie keine identifiziert.

Verkehrte Welt. Ich wollte dir nämlich die Frage stellen, wie du dir eigentlich das Weitergehen konkret vorstellst. Außer "die armen Menschen", "der böse Westen", "alle Menschen werden Brüder" habe ich da nämlich auch wenig erkennen können.

Im Übrigen sehe ich mich, ähnlich wie wie beim Atheismusthread, nicht in der Verantwortung, eine Nichtposition zu verteidigen. Nicht "alle aufnehmen" ist der Normalzustand - wie du unschwer erkennen kannst, wenn du dich außerhalb von Deutschland umschaust - sondern die Aufnahme- und Integrationsbefürworter sind in der Pflicht, zu erklären, wie sie sich das Ganze vorstellen: konkret, nicht mit Wortwolken. Dazu höre ich seit Jahren wenig außer Absichtserklärungen. 

Wie im Coronathread gilt: Politik ist die Kunst der Abwägung verschiedener Interessen. Und es gibt da nicht den Trumpf "Moral", der alle anderen Interessen sticht. 

Ich hätte gerne mit dir konkrete Ansätze diskutiert, aber dieser Strohmann-

Veröffentlicht von: @ikigaimondai

Michel

ist mir einfach zu blöd. Wir werden nicht zusammenkommen. Von daher war's das von mir zu dem Thema.


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Blackwater
(@deepblackforest)
Schach Internationaler Meister Admin
Beigetreten: Vor 4 Jahren
Beiträge: 899
 

Ein unglaublicher Thread, der genau das widerspiegelt, was heute los ist: Der Karren steckt fest.

Das Rad der Geschichte kann man nicht zurück drehen. An anderer Stelle hatte ich bereits geschrieben, dass es aus meiner Sicht einen Systemumbau benötigt. Da dass politische System in Deutschland aber auf Selbsterhalt ausgelegt ist (fängt schon damit an, wem dass die Nichtwähler auch eine Wahl treffen) und systemische Änderungen den Verfassungsschutz auf den Plan rufen, kann man das wohl vergessen. Die Karre wird an die Wand fahren. Mit der EU.

 

Aber wie könnte es anders gehen, wenn man die "Herz-OP" machen könnte? (also der Willen und die Möglichkeiten vorhanden wären)

 

Das wäre mein bescheidener Plan:

Stufe 1

Europa der Kernländer: Deutschland, Frankreich, Spanien, Italien, Österreich. (Rest verhandelbar, aber mit harten Bandagen)

Erstellung einer gemeinsamen Werteverfassung. (Worauf basiert diese?)

Bürgerrechte werden etwas, was man sich verdienen muss analog wie im alten Rom. Im heutigen Fall: Mindestbildung, Steuerzahler, Altverdiente. Bürgerrechte sind nicht Menschenrechte, sondern ein Add-On: Wahlrecht und andere Privilegien. Wer Bürger ist, sollte steuerlich einen Bonus bekommen.

Bürgerrechte bekommt außerdem nur, wer feierlich auf die Werteverfassung seinen Eid gibt. Wer Bürger wird, bekommt von dem Staat eine ehrenhafte Feier und Zugang zu Förderprogrammen.

Das Europa der Kernländer bekommt Grenzen. Entweder freie Gesellschaft oder Grenzen. In dem Fall werden die meisten zustimmen: Grenzen.

 

Stufe 2

Wirtschaft: Massive Anreize für Unternehmer und Erfinder.

Abbau der Bürokratie, Auflösung nationaler Parlamente und Regierungen. Lobbyismus und Verschwendung von Steuermitteln wird so hart bestraft wie wenn heute eine Privatperson Steuern hinterzieht.

Wer in die Politik will, wird umfangreichen Checks unterzogen. Wie bei Richtern: Keine Nebeneinkünfte und Jobs. Wer Politiker wird, DIENT dem EU Volk und muss völlig neutral und unbefangen sein. Es braucht wieder Politiker die echte Landesväter und Mütter sind, nicht diese egozentrischen Nullnummern und Heissluftgebläse, von denen es heute immer mehr gibt.

 

Stufe 3

Der Gesamtstaat hat bei den Themen Religion und Sexualität NICHTS verloren. Der Staat ist neutral. An Schulen und Universitäten wird Fachwissen vermittelt, keine Ideologien.

Religion: Es gilt Religionsfreiheit für alle. Politische Arme der Religionen werden reguliert und beschränkt. Der Staat ist säkular.

Unternehmen aus nicht EU Ländern können am EU Markt nur teilnehmen, wenn sie regionale "Filialen" eröffnen und den hier gemachten Ertrag auch hier versteuern.

 

Stufe 4

Aufbau eines eigenes eigenen Finanzmarktes mit Zentrum wie London oder New York.

Energie: Wird zentral erzeugt wo es am meisten Sinn macht: Solar in den Wüsten Spaniens statt Wasserverschwendung für Zitrusplantagen. Kernkraft: Forschung wird gebündelt, Standorte auch.

 

 

Stufe 5

Aussenpolitik: Keine Einmischung in Drittstaaten, keine Kriege, keine Beteiligung an Revolutionen in anderen Staaten.

Entwicklungshilfe für Drittstaaten nur unter massiven Auflagen.

Aufbau einer reinen EU Armee (Boden, Luft, Wasser) Dazu gehört eine massive Aufrüstung zwecks Abschreckung inklusive atomare Erst- und Zweitschlagsfähigkeiten. Sorry, geht nicht anders.

Rüstungsindustrie: Alle Produktion und Forschung innerhalb der EU, keine Verkäufe von Waffen in Krisengebiete oder an potentielle Rivalen.

 

 

Das reicht erst mal. Man wird noch träumen dürfen...

Um das umzusetzen müsste man vermutlich für ca. 10 Jahre sich aus dem demokratischen System verabschieden (oder was davon übrig ist) und per Notstandsprotokoll regieren. Anders ist es unmöglich das System umzubauen.


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