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weip321
(@weip321)
Schach Internationaler Meister Blackwater Premium Blackwater Stammleser
Beigetreten: Vor 1 Jahr
Beiträge: 727
Themenstarter  

@habanero habe uns hier mal einen extra Thread aufgemacht für den Linux-Plausch. Dann kannst du auch noch mehr zu Mint schreiben.

Kurze Vita meinerseits:

  • erste Anläufe mit Redhat Ende der 90er (so 1997 oder 1998), ohne wirklich tief einzusteigen
  • 2001 dann mit SuSE 8.0 eingestiegen und den WG-Server damit aufgesetzt
  • Danach, ohne korrekte chronologische Reihenfolge:
    • Debian probiert
    • Gentoo probiert
    • FreeBSD beschnuppert
    • NetBSD und OpenBSD mal angeschaut
  • Hatte nach 2005 keinen privaten Rechner mehr mit Windows
  • Erst Debian stable, dann Debian testing. Auch mit unstable versucht
  • Irgendwann Mint gesehen. Alles deutlich einfacher. Umgestellt auf Mint, danach dann auf LMDE (wegen Rolling Release)
  • Habe vorhin geschrieben, dass mein X61 mit Mint läuft. Müsste selber nochmal schauen (das Ding liegt irgendwo in einer Umzugsbox) ob das überhaupt noch stimmt.
  • Habe dann irgendwann Manjaro für mich entdeckt und bin da hängen geblieben (auf Arch Linux Basis). Kann sein, dass der X61 auch mit Manjaro läuft mittlerweile.
  • Ansonsten habe ich früher gerne mit minimalen Distributionen rumgespielt: PuppyLinux, TinyCore etc.
  • OpenBSD und FreeBSD hab ich immer mal wieder versucht. Grundsätzlich gut und sehr stabil, aber halt ein bisschen anders. Die Firewall gefiel mir besser als iptables auf Linux.
  • Habe noch einen alten HP mit einer auf Debian basierten relativ minimalen Distribution.
  • Seit 2018 aufgrund der Arbeit nun doch wieder W10. Linux lasse ich in VMs laufen.
    • MX Linux fand ich sehr gut in der VM. Manjaro war etwas träge. Mint habe ich gar nicht mehr angefasst (hab grad nochmal geschaut, was ich da letztens so getestet habe)
  • Der Spieltrieb ist einfach kleiner geworden in den letzten Jahren. Habe da zu wenig Zeit und Energie, bzw. nutze diese für andere Sachen.

 


Zitat
Arnold Karlson
(@arnold-karlson)
Vollkorn-Member Blackwater Stammleser
Beigetreten: Vor 4 Monaten
Beiträge: 84
 

Ich bin zwar nicht habanero, möchte aber gerne ein bisschen meine Geschichte mit Linux hinzufügen:

  • Als Jugendlicher auf meinem damaligen Laptop ein bisschen mit SuSe 7.1 herumgespielt, aber nicht lange dabei geblieben.
  • Im Zuge des Studiums und meiner Arbeit am Lehrstuhl dann mit Ubuntu und Debian in Berührung bekommen, aber nur als Anwender ohne administrative Tätigkeiten.
  • Nach dem Studium in die freie Wirtschaft gegangen und wieder voll in der Microsoft-Welt gewesen
  • Vor ein paar Jahren dann auf den Kuketz-Blog gestoßen und wieder neugierig geworden. Habe dann auf einem alten Laptop, der W10 nicht mehr verkraftet hat, Mint installiert und das einige Zeit genutzt. Habe auch Lubuntu ausprobiert, um noch sparsamer mit den Resourcen zu sein, musste aber feststellen, dass das auch ein bisschen auf Kosten der Stabilität ging.
  • Habe dann auf meinem Desktop eine Zeitlang Debian stable betrieben und war damit auch zufrieden.
  • Letztlich bin aber doch für den eigenen PC wieder bei W10 gelandet, weil ich doch zu viel Software verwende, die unter Linux nicht und nur unzureichend zur Verfügung steht.
  • In letzter Zeit habe ich mich dann ein bisschen in Docker eingelesen und bin dadurch wieder ein bisschen mit Linux in Berührung gekommen. Mal schauen, ob ich da noch etwas tiefer einsteige.

Ich finde das Thema auf jeden Fall sehr interessant und würde mich freuen, hier noch weitere "Werdegänge" zu hören.


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habanero1979
(@habanero1979)
Schach Internationaler Meister Blackwater Stammleser
Beigetreten: Vor 1 Jahr
Beiträge: 861
 

Da ich immer sehr viel gezockt habe, bin ich erst sehr spät auf den Linux-Trichter gekommen, einfach weil Windows fürs Spielen immer die Nr. 1 war.

Vor 10-15 Jahren habe ich meine ersten Erfahrungen mit Ubuntu gesammelt, auch mal Kubuntu und für alte Rechner sowohl Lubuntu als auch Xubuntu.

Eine kleine Zwischenepisode Solus.

Da mir alles nach Windows 7 auf den Senkel ging, bin ich nach einer längeren Pause komplett auf Linux Mint umgestiegen.

Auch auf den Laptops meiner Frau und meiner Mutter ist das nun drauf.

Vor 2 Wochen habe ich mir ein Samsung Galaxy Book Pro gegönnt und dieses verträgt sich leider nicht gut mit Linux Mint, daher nutze ich vorübergehend MX Linux.

Auf alten Rechnern hatte ich auch mal ne Weile Sparky Linux drauf und nun auf einem seit wenigen Tagen Antix (kommt übrigens aus Griechenland) welches gerade mal für sich nur 180MB benötigt und auch wie alle anderen auf Debian basiert.

Als virtuelle Maschine unter Linux nutze ich KVM.

Dort habe ich Win 7 am Start, welches ich für Excel, Photoshop und Lightroom sowie die Steuersoftware benötige.

IrfanView läuft auch prima per Wine.


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weip321
(@weip321)
Schach Internationaler Meister Blackwater Premium Blackwater Stammleser
Beigetreten: Vor 1 Jahr
Beiträge: 727
Themenstarter  

Antix, Sparky Linux - Erinnerungen werden wach 🙂 

Ich habe nochmal geschaut, und mittlerweile laufen die meisten Linux-Rechner bei mir unter Manjaro (basierend auf Arch-Linux). Ich bin einfach ein Fan von Rolling Releases, und das Neuinstallieren der jeweils neuesten SuSE-, Mint- oder Ubuntu-Version hat mich auf Dauer einfach genervt.

Debian war dafür ziemlich cool, als stable-Release allerdings meist auch veraltet. Klar, mit Backports bekommt man neuere Versionen, aber es war dann wieder mühsamer.

Debian stable ist halt etwas für einen selbst betriebenen Server. Absolut rock-stable. Im Enterprise-Bereich wird halt eher SuSE oder RedHat eingesetzt, einfach aufgrund des Support-Themas.

Ubuntu hat mich komischerweise nie so richtig begeistert. Hab es mir ein paar Mal angeschaut, bin dann aber meist zum Original (Debian) zurück.

 

Mittlerweile frickele ich da auch nicht mehr viel rum. Es muss sich einfach installieren lassen, und die meisten Sachen müssen von Hause aus gehen. Da schaue ich mir dann lieber gleich eine andere Distribution an, falls irgendwas nach 10 Minuten Testen nicht funktioniert.

Beim alten Laptop meines Vaters läuft auch Manjaro. Lässt sich prima aus der Ferne warten (da fällt mir ein - dort ist/war Teamviewer drauf... Muss doch tatsächlich mal schauen ob das noch geht), und ich weiss dass er sich keinen blöden Mist einfängt im Internet. Zudem wird so der alte Laptop noch verwendet, der für Win10 zu schwachbrüstig wäre.


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habanero1979
(@habanero1979)
Schach Internationaler Meister Blackwater Stammleser
Beigetreten: Vor 1 Jahr
Beiträge: 861
 
Veröffentlicht von: @weip321

Ich habe nochmal geschaut, und mittlerweile laufen die meisten Linux-Rechner bei mir unter Manjaro (basierend auf Arch-Linux). Ich bin einfach ein Fan von Rolling Releases,

Fände ich auch spannend, hatte ich auch mal getestet, aber dann Probleme mit der Nutzung von Mediathekview oder jDownloader gehabt. NordVPN muss auch funzen.


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weip321
(@weip321)
Schach Internationaler Meister Blackwater Premium Blackwater Stammleser
Beigetreten: Vor 1 Jahr
Beiträge: 727
Themenstarter  

@habanero1979 zu den beiden ersten Programmen kann ich dir leider nicht viel sagen, da ich Linux aktuell nur innerhalb von VMs betreibe. Hatte im anderen Thread schon geschrieben, dass ich von NordVPN auf ProtonVPN gewechselt bin. Letzeres funktioniert unter MX Linux relativ gut. Ob es auf Manjaro geht, müsste ich schauen. Manjaro hatte etwas rumgezickt, als ich es das letzte Mal versucht habe in der VM.


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Philsu
(@philsu)
Müsli Blackwater Stammleser
Beigetreten: Vor 11 Monaten
Beiträge: 11
 
Veröffentlicht von: @weip321

[...]

Debian stable ist halt etwas für einen selbst betriebenen Server. Absolut rock-stable. Im Enterprise-Bereich wird halt eher SuSE oder RedHat eingesetzt, einfach aufgrund des Support-Themas.

[...]

Genau das läuft auf meinem Homeserver und anderen Servern im Internet schon seit gefühlten Ewigkeiten und ich hatte nie Probleme damit. Das macht die zurückhaltende Update-Startegie von Debian tatsächlich attraktiv.

Ansonsten bin ich auch ein absoluter Fan von Manjaro geworden. Nachdem ich es damals noch zu Studienzeiten auf meinem Notebook installiert habe, weil dort überall mit Linux gearbeitet und entwicket wurde, ich aber nicht ganz auf Gaming verzichten wollte. Und es läuft bis heute noch einwandfrei, auch wenn ich auf der alten Kiste nicht mehr viel zocken kann 😆 

Auf meinem Dekstop läuft Windows aufgrund des großen Liebe zum Zocken. Gearbeitet wird dort aber in einer VM in der (noch) Mint läuft.


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tomhw
(@tomhw)
Vollkorn-Member Blackwater Stammleser
Beigetreten: Vor 3 Monaten
Beiträge: 93
 

Hehe, hier im Forum scheint Linux ja fast Mainstream zu sein und ich dachte, ich hab was besonderes 😎 .

  • Ende der Achtziger hatte ich beruflich mit Smalltalk auf einer Tektronix 4301 gearbeitet. Betriebssystem UTek, eine Berkeley 4.2 UNIX Implementierung.
  • Daneben hatte ich mir Mitte der 80er privat meinen ersten 286er IBM-kompatiblen PC zusammengeschraubt, auf dem natürlich PC-DOS lief. Aber natürlich musste ich Tannenbaums Minix auch ausprobieren, damals eine nette Spielwiese aber noch nicht zum richtigen Arbeiten.
  • Dann war erst einmal beruflich jahrelang DOS und später Windows angesagt, dazu auch OS/2, BS2000 und MVS.
  • Privat war ebenfalls Windows der bequemste Weg und in der Familie hatte ich zeitweise einen AD-Server laufen, bis mir die Administration zu viel wurde. Irgendwann (so mit Windows Vista) hatte ich dann privat den Kanal voll und bin mit dem Desktop auf Ubuntu (vermutlich Hardy Heron) umgestiegen.
  • Seitdem läuft bei mir auf dem Desktop immer Ubuntu LTS, das kommt meiner Bequemlichkeit entgegen. Bei Bedarf Windows in verschiedenen Versionen unter VirtualBox. Daneben auf dem Laptop noch Windows 10, da manche externe Geräte unter Windows in einer Emulation nicht laufen.
  • Fürs Boot, Homeautomation, DNS (Pihole) und Überwachung (CheckMK) gibt es noch diverse Raspis und Banana Pis, die mit Debian (Raspberry OS bzw. Armbian) laufen.
  • Meine Frau ist bei Windows geblieben und Missionierung lass ich wg. Familienfrieden bleiben. Kinder müssen sich natürlich von den Eltern abgrenzen, deshalb setzt mein mittlerweile erwachsener Sohn auf Mac OS X bzw. iOS 🙄 . Wenn er Hilfe braucht helfen bei OS X die unix-Kenntnisse weiter 🤣 .

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weip321
(@weip321)
Schach Internationaler Meister Blackwater Premium Blackwater Stammleser
Beigetreten: Vor 1 Jahr
Beiträge: 727
Themenstarter  
Veröffentlicht von: @tomhw

Daneben hatte ich mir Mitte der 80er privat meinen ersten 286er IBM-kompatiblen PC zusammengeschraubt, auf dem natürlich PC-DOS lief

Soweit habe ich gar nicht ausgeholt. Vielen Dank für die Einblicke von dir @tomhw!

Mein erster IBM-kompatibler Rechner war ein 386er mit 4MB (Megabyte!) RAM und 200MB Festplatte. Die 200MB waren Anfang der 90er der grosse Renner. Dort drauf lief allerdings MS DOS und Windows 3.0 (oder 3.1?). Hach, was waren das für Zeiten, als man die 640kB beim Booten versucht hat freizubekommen. Bzw. mit Startdisketten gebootet hat, damit möglichst viel Platz da war.

Mein erster Rechner war ein PC-1715 von Robotron, mit Monochrom-Display (grüne Farbe auf schwarzem Hintergrund). Der hatte damals schon 5 1/4 Zoll Disketten.

Veröffentlicht von: @tomhw

Fürs Boot, Homeautomation, DNS (Pihole) und Überwachung (CheckMK) gibt es noch diverse Raspis und Banana Pis, die mit Debian (Raspberry OS bzw. Armbian) laufen.

Habe hier auch noch einen Raspberry Pi rumliegen, aber den schon lange nicht mehr benutzt. Meine Lust auf Rumbasteln hat sich irgendwie erschöpft in den letzten Jahren. Habe halt schon den ganzen Tag sonst mit Linux und Problemen meiner Kunden zu tun. Dann schalte ich nach Feierabend doch lieber ab.

Veröffentlicht von: @tomhw

Wenn er Hilfe braucht helfen bei OS X die unix-Kenntnisse weiter 🤣 .

Das stimmt. Ein Freund von mir staunte vor Jahren nicht schlecht, als ich ihm im Terminal nmap installiert habe. Wollte damals schauen, warum sein WLAN manchmal nicht richtig funktioniert hat. Ging erstaunlich smooth.


habanero1979 gefällt das
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