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Frage an US-Staatsbürger


franzllang
(@franzllang)
Vollkorn-Member Blackwater Stammleser
Beigetreten: Vor 2 Monaten
Beiträge: 89
Themenstarter  

Hallo, hat hier jemand die US-Amerikanische Staatsbürgerschaft? 


Zitat
Airnesto
(@airnesto)
Bauernfrühstück Blackwater Stammleser
Beigetreten: Vor 4 Wochen
Beiträge: 135
 

Falls sich niemand fände, wüsste ich jemanden, der eine hat.


Frau B aus N gefällt das
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franzllang
(@franzllang)
Vollkorn-Member Blackwater Stammleser
Beigetreten: Vor 2 Monaten
Beiträge: 89
Themenstarter  

Es geht um das Problem, dass

a) in der US-Steuererklärung das Reporten von nicht-US ETFs wahnsinnig kompliziert ist (Stichwort PFIC)

b) US-basierte Broker allerdings nicht EU-Residents erlauben, US ETFs zu kaufen (Stichwort fehlendes KID)

und es daher keine Möglichkeit gibt, für US-Amerikaner, die in der EU leben, überhaupt ETFs zu kaufen. Ich wollte fragen, ob da schon jemand einen Ausweg gefunden hat. 


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Blackwater
(@deepblackforest)
Schach FIDE Meister Admin
Beigetreten: Vor 4 Jahren
Beiträge: 478
 

@franzllang

Das ist ein bekanntes Problem und auch so von den USA gewollt. Ein Resultat dessen, dass die Steuerpflicht an die Staatsbürgerschaft (bzw. auch Greencard/Resident Status) gekoppelt ist UND VOR ALLEM die USA auch die Macht haben, das global durchzusetzen.

Deutschland strebt mit den Grünen übrigens das gleiche an, aber es wird wie so oft wohl eher peinlich, da global von Deutschland nicht durchsetzbar.

Ich wüsste keine Bank ausserhalb des US Territorialgebiets, die mit US Clients WP Geschäfte machen würde, außer der Kunde wäre mindestens 7-stellig. Und das auch nur "unter der Hand". Wenn dann die HSBC. 🙂


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Airnesto
(@airnesto)
Bauernfrühstück Blackwater Stammleser
Beigetreten: Vor 4 Wochen
Beiträge: 135
 

@franzllang

Mist, mein Beispiel ist zwar US-Bürger, hat aber auch einen EU-Pass (Irland), so dass er als Quelle nicht in Frage kommt, oder?


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franzllang
(@franzllang)
Vollkorn-Member Blackwater Stammleser
Beigetreten: Vor 2 Monaten
Beiträge: 89
Themenstarter  

@airnesto

Doch doch, solange er eine US-Steuererklärung macht, gilt das auch für doppelte Staatsbürgerschaften.


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Airnesto
(@airnesto)
Bauernfrühstück Blackwater Stammleser
Beigetreten: Vor 4 Wochen
Beiträge: 135
 

Also ein paar etwas schwammige Infos konnte ich erhalten: 

Ein amerikanischer Bekannter (kein EU-Pass) meines US-Freundes (beide machen brav jährlich eine Steuererklärung in den USA) hat ein Depot bei der Targo-Bank in Berlin eröffnen können. Ob die ihm allerdings den ETF-Handel erlauben, ist leider nicht bekannt. Aber die lange Suche nach einer Bank, die überhaupt mit US-Bürgern arbeitet, hat immerhin geklappt.

Alternativ kann man anscheinend eines der bekannten Online-Depots (genannt wurde Robin Hood) mit einem US-Bankkonto verbinden, dann scheinen ETFs dort auch für Amerikaner in der EU kaufbar.

Am einfachsten ist natürlich die Eröffnung in den USA bei Heimatbesuch 🙂

Hilft das?


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franzllang
(@franzllang)
Vollkorn-Member Blackwater Stammleser
Beigetreten: Vor 2 Monaten
Beiträge: 89
Themenstarter  

@airnesto, danke für die Infos!

Soweit ich das verstanden habe, ist es Amerikanern nicht verboten, ETFs im Ausland zu kaufen. Das Reporting in der Steuererklärung wird dann das Problem 🙂 Sprich mal deine Bekannten auf PFIC an, falls du ihnen den Tag (Monat?) ruinieren willst. 

Robin Hood benötigt tatsächlich eine US-Adresse.

Veröffentlicht von: @airnesto

Am einfachsten ist natürlich die Eröffnung in den USA bei Heimatbesuch 🙂

 

Darauf läuft's wohl hinaus... ist aber auch grenzlegal, wenn man gar nicht wirklich da wohnt. 

 


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Airnesto
(@airnesto)
Bauernfrühstück Blackwater Stammleser
Beigetreten: Vor 4 Wochen
Beiträge: 135
 
Veröffentlicht von: @franzllang

@airnesto, danke für die Infos!

Soweit ich das verstanden habe, ist es Amerikanern nicht verboten, ETFs im Ausland zu kaufen. 

 

So ist es!

Den Rest gebe ich noch einmal weiter 😅

 

Das ist aber auch umständlich alles...


AntwortZitat
Airnesto
(@airnesto)
Bauernfrühstück Blackwater Stammleser
Beigetreten: Vor 4 Wochen
Beiträge: 135
 

Ich konnte die Tiraden über Obamas gut gemeintes aber offenbar schlecht gemachtes Steuergesetz nur knapp unterbinden. 🙂

Jedenfalls ist es tatsächlich so, dass ohne amerikanischen Steuerberater, der ein paar hundert Dollar kosten dürfte, um beim korrekten Ausfüllen der entsprechenden Dokumente im Zusammenhang mit PFIC und ETFs zu helfen, der Kauf von ETFs eigentlich für kleine bis mittelgroße Depots nicht wirtschaftlich ist! Der Zeitaufwand und die Fehleranfälligkeit ist zu groß, um es selbst zu machen (gehen wird es sicher). Für US-Amerikaner im Ausland scheint es noch schwieriger. Alle, die mein Bekannter kennt, lassen die Finger von ETFs und kaufen direkt Aktien, teilweise in ohne US-Wohnsitz eröffnete Robin-Hood-Depots. Ob das legal ist: keine Ahnung!

Entschuldige bitte die unvollständigen und enttäuschenden Neuigkeiten 🙁


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