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Ja dann halt nicht!

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ikigaimondai
(@ikigaimondai)
Schach FIDE Meister Blackwater Stammleser
Beigetreten: Vor 5 Monaten
Beiträge: 497
Themenstarter  

Die Grünen sind nach ihrer höchst fragwürdigen Aktion rund um ihre Landesliste im Saarland bei der kommenden BTW nicht mit der Zweitstimme wählbar.


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Was für ein armseliges Schauspiel, geschieht ihnen recht! Aber hey, vielleicht lernen sie ja was draus fürs nächste Mal…


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Blackwater
(@deepblackforest)
Schach Internationaler Meister Admin
Beigetreten: Vor 4 Jahren
Beiträge: 899
 
Veröffentlicht von: @ikigaimondai

Die Grünen sind nach ihrer höchst fragwürdigen Aktion rund um ihre Landesliste im Saarland bei der kommenden BTW nicht mit der Zweitstimme wählbar.


GIF by MOODMAN

Was für ein armseliges Schauspiel, geschieht ihnen recht! Aber hey, vielleicht lernen sie ja was draus fürs nächste Mal…


Yeah Right Whatever GIF by Women

Ist vielleicht besser so, wer weiss. 🙃


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lichtenberg99
(@lichtenberg99)
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Beigetreten: Vor 5 Monaten
Beiträge: 347
 

Für mich haben die sich dadurch komplett unwählbar gemacht. Schade, ich halte die Umweltthemen für echt wichtig.

Die Festlegung, dass immer eine Frau auf Platz 1 ist ist aus meiner Sicht komplett sexistisch und verstösst nach meiner (ich bin kein Jurist) Sicht gegen das AGG (Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz). Um das für gut zu befinden, muss man sich schon in einer sehr speziellen Blase befinden.

Und die Aktion, einen Ortsverband bei der Wahl auszuschließen - irgendetwas zwischen Schmierenkomödie und absolut undemokratisch. Da möchte man sich nicht vorstellen, was passiert, wenn die an die Regierung kommen.

Die Reaktionen auf das Urteil des Bundeswahlausschuss deuten für mich auch nicht darauf hin, dass die Partei den Schuss gehört hat.

 


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ikigaimondai
(@ikigaimondai)
Schach FIDE Meister Blackwater Stammleser
Beigetreten: Vor 5 Monaten
Beiträge: 497
Themenstarter  
Veröffentlicht von: @lichtenberg99

Für mich haben die sich dadurch komplett unwählbar gemacht. Schade, ich halte die Umweltthemen für echt wichtig.

Das haben sich die Saargrünen für mich auch. Aber ich wohne ja nicht dort, und die Themen sind tatsächlich echt wichtig.


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Blackwater
(@deepblackforest)
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Beigetreten: Vor 4 Jahren
Beiträge: 899
 

@ikigaimondai Die Themen halte ich auch für sehr wichtig!

Die Partei ist meistens unwählbar. Ich habe mich vor kurzem mit einer Dame unterhalten, die für die Grünen auch in den Bundestag will. Mein Eindruck: Grosses verwöhntes Kind mit Wunsch nach lebenslangen Grundeinkommen. Fachlich/thematisch total unqualifiziert. Das erschreckte mich.


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ikigaimondai
(@ikigaimondai)
Schach FIDE Meister Blackwater Stammleser
Beigetreten: Vor 5 Monaten
Beiträge: 497
Themenstarter  
Veröffentlicht von: @deepblackforest

Fachlich/thematisch total unqualifiziert.

Die gibt es aber eben überall: Scheuer, Spahn, Scholz, Amthor, Guttenberg, Höcke… eine endlose Liste an Namen. Das Gegenteil ist die „Technokratie“, wo man ausschließlich von Experten regiert wird. Ich weiß nicht, ob das zwingend besser wäre.


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Blackwater
(@deepblackforest)
Schach Internationaler Meister Admin
Beigetreten: Vor 4 Jahren
Beiträge: 899
 

@ikigaimondai Achso, das hätte ich vielleicht dazu schreiben sollen. Natürlich geht es nicht um die Grünen alleine. Die fallen eben stark durch pubertierendes Verhalten auf. Aber diese Inkompetenz scheint zunehmend mit der Politikerkaste verbunden zu sein, egal welche Farbe.


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ikigaimondai
(@ikigaimondai)
Schach FIDE Meister Blackwater Stammleser
Beigetreten: Vor 5 Monaten
Beiträge: 497
Themenstarter  
Veröffentlicht von: @deepblackforest

pubertierendes Verhalten

Auch das erscheint mir sehr logisch:

1. Das Klientel „linker“ Parteien ist meist jünger als das der „rechten“ Parteien. „Wer mit 20 nicht links ist, hat kein Herz; wer es mit 50 immer noch ist, hat kein Hirn“, „Ich war so lange links bis ich mein erstes eigenes Geld verdient habe“ und all solche Sinnsprüche zeigen das ja deutlich.

2. Die Umweltthemen und insbesondere das Thema globale Erwärmung betreffen die Jungen viel viel stärker als die Älteren. Die letzten 15 Jahre schafft man schon noch irgendwie. Die nächsten 70 könnten aber wirklich ungemütlich werden.

3. Um sich um die „großen“ Themen wie Erderwärmung kümmern zu können, müssen bestimmte andere Dinge gegeben sein. Zum einen darf man nicht im Überlebenskampf feststecken (kein „echter“ Überlebenskampf in Deutschland natürlich, aber „von der Hand in den Mund leben“ oder zerrüttete Familie oder Drogen oder was auch immer verschieben die Prioritäten sich weg von globalen Themen - die sind wichtig, aber fühlen sich eben nicht unbedingt dringend an), zum andern braucht man wahrscheinlich ein Elternhaus, in dem solche Themen eben auch besprochen werden. Wenn der Vater immer nur über Fußball oder sein Auto redet und die Mama nur über Maniküre oder DSDS, dann wird man eben auch kaum Interesse an systemischen Themen entwickeln.

4. Die Grünen fördern sehr konsequent Frauen und Mädchen. Daher erscheint es nur logisch, dass es dort mehr gibt als sagen wir mal in der JU oder JA.

Tatsächlich würde ich nicht für mich die Grünen wählen (wäre bei anderen Parteien sicher deutlich besser gestellt mit meinem Lebensmodell), sondern für meine Töchter und Neffen und Nichten.


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lichtenberg99
(@lichtenberg99)
Schach Experte Blackwater Stammleser
Beigetreten: Vor 5 Monaten
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Veröffentlicht von: @ikigaimondai

Das Gegenteil ist die „Technokratie“, wo man ausschließlich von Experten regiert wird. Ich weiß nicht, ob das zwingend besser wäre.

In Reinkultur sicher nicht. Aber ein bisschen mehr Expertise würde sicher nicht schaden oder auch nur die Fähigkeit mit Expertise sinnvoll umzugehen.


Airnesto gefällt das
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Frau B aus N
(@fraubausn)
Schach FIDE Meister Blackwater Stammleser
Beigetreten: Vor 5 Monaten
Beiträge: 429
 
Veröffentlicht von: @lichtenberg99

In Reinkultur sicher nicht. Aber ein bisschen mehr Expertise würde sicher nicht schaden oder auch nur die Fähigkeit mit Expertise sinnvoll umzugehen.

Eine Partei, die Menschen aufstellt, die nicht nur Lehrer und Juristen sind, das wäre für mich schon mal ein Schritt in die richtige Richtung. Die Feierabend-/Teilzeitparlamente (bei uns in BW war der Landtag bis 2011 noch ein Feierabendparlament!) haben wirklich was.

Wenn Unternehmer, die wissen, was Wertschöpfung ist (und nicht wie Herr Kretschmann schon immer vom Staat alimentiert sind) und gerne auch Hausfrauen, die ihre bürgerliche Welt vertreten, gemeinsam der Stadt Bestes suchen, das ist in meinen Augen viel mehr wert als wenn nur weltfremde Verkäufer mit ihren Worthülsen ihre Schäfchen ins Trockene bringen wollen.

Es ist doch ein ähnlicher Gedanke wie bei den Schöffengerichten: Es soll nicht nur der verkopfte Jurist entscheiden, sondern auch der "normale Menschenverstand".


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Knew2
(@knew2)
Schachspieler Blackwater Stammleser
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Beiträge: 272
 

@fraubausn

Durch die Tatsache, dass wir Berufspolitiker erschaffen haben, haben wir eine Negativauslese. Die Meisten intelligenten Köpfe wollen lieber in der freien Wirtschaft arbeiten. 

Deswegen plädiere ich ja auch auf eine Amtszeitbegrenzung. 4 Jahre maximal mit persönlicher Haftung. Dadurch muss jeder sowohl davor, als auch danach normal arbeiten gehen. Für alle Berufe gibt es eine Anforderung (Ausbildung, Studium, etc.) nur in der Politik nicht - das darf auch nicht sein. Jeder Minister Posten muss mit Fachleuten besetzt sein, die Hürden müssen geschaffen werden.

 


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Frau B aus N
(@fraubausn)
Schach FIDE Meister Blackwater Stammleser
Beigetreten: Vor 5 Monaten
Beiträge: 429
 
Veröffentlicht von: @knew2

Deswegen plädiere ich ja auch auf eine Amtszeitbegrenzung. 4 Jahre maximal mit persönlicher Haftung.

Das finde ich zu wenig. Wir beklagen doch eigentlich, dass Politiker immer nur bis zur nächsten Wahl denken. Und ein bisschen Lernprozess muss man ihnen ja auch zugestehen, am Anfang muss jeder erst mal Erfahrung sammeln. Es soll doch etwas Langfristiges geschaffen/bewirkt werden.


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Knew2
(@knew2)
Schachspieler Blackwater Stammleser
Beigetreten: Vor 5 Monaten
Beiträge: 272
 

@fraubausn 

Wieso zu wenig?

Wenn die zukünftigen Politiker aus der Gesellschaft kommen, die auch persönlich haftbar sind, wird es Korruption und Steuerverschwendung wohl kaum mehr geben.

Ein Beispiel:

Wir beide arbeiten zusammen in einer Abteilung. Ich werde ins Amt berufen und werde 4,5 Jahre (z.B. mit Vorlauf und Nachlauf) von meinem Job freigestellt und vom Staat bezahlt und arbeite nun als Gesundheitsminister. Wenn ich in den 4,5 Jahren als öffentliche Person Korruption betreibe oder exorbitante Steuerverschwendungen verursache (wie z.B. unser Verkehrsminister etc), was meinst du, wie mein persönliches Umfeld darauf reagiert? Du würdest mich nach meiner Rückkehr fragen, was mich denn geritten hat. 

Das wäre ein sozialer Druck, für die Bevölkerung zu entscheiden, und nicht gegen sie.

 


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Frau B aus N
(@fraubausn)
Schach FIDE Meister Blackwater Stammleser
Beigetreten: Vor 5 Monaten
Beiträge: 429
 

@knew2 Ich glaub, Du hast mich missverstanden. Ich fand die Zeit von 4 Jahren zu wenig ...


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ikigaimondai
(@ikigaimondai)
Schach FIDE Meister Blackwater Stammleser
Beigetreten: Vor 5 Monaten
Beiträge: 497
Themenstarter  

Mal so als Konzept zum drüber nachdenken:

Man kommt über das Los ins Amt, kann aber ein Mal nachgewählt werden (genügend Leute sagen: ja, den will ich nochmal vier Jahre), und einmal nicht abgewählt werden (nicht genügend Leute sagen: bleib mir fort mit dem).

So hätte man vier Jahre, in denen man sich beweisen könnte, dann nochmal vier, um so richtig abzugehen und am Ende dann die letzten vier als Lame Duck. Die Frage ist nur, wie man genügend Verantwortlichkeit und Rechenschaft für die letzten vier Jahre herstellen kann.


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