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So etwas macht mich so wütend

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ikigaimondai
(@ikigaimondai)
Schach Experte Blackwater Stammleser
Beigetreten: Vor 3 Monaten
Beiträge: 302
Themenstarter  

Gerade auf welt.de:

Angesichts der Hochwasser-Katastrophe forderte Laschet weltweit mehr Tempo beim Klimaschutz. Die zunehmenden Starkregen- und Hitzereignisse seien mit dem Klimawandel verbunden. Mit solchen Extremwetter-Ereignissen sei auch in Zukunft immer wieder zu rechnen. Deshalb sei nun mehr Dynamik beim Klimaschutz und der nötigen Anpassung an den Wandel erforderlich, betonte Laschet.

Was fällt dem eigentlich ein, sich hinzustellen und nach 16 (!) Jahren Regierungsverantwortung was zu „fordern“? All das, was jetzt und in den letzten Jahren passiert, sei es in Australien, Kalifornien, Kanada, Tschechien oder eben auch bei uns, ist nichts Neues, sondern wurde schon vor Jahren vorausgesagt. Und was haben die von der CDU gemacht? Nichts. Klientel geschützt. Sehenden Auges in die Katastrophe. Und jetzt, wo der Planet wahlweise brennt, absäuft, wegrutscht oder fortgeblasen wird stellt sich diese Pappnase hin und fordert?

Und am Ende gewinnen sie die Wahl, kriegen vier Jahre wieder nichts auf die Kette und stellen sich dann in vier Jahren hin und fordern, dass jetzt aber wirklich endlich mal was passieren muss.

Man kann es sich nicht ausdenken.


weip321, R3s0n4t0r, Blackwater und 2 weiteren Personen gefällt das
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Airnesto
(@airnesto)
Schachspieler Blackwater Stammleser
Beigetreten: Vor 2 Monaten
Beiträge: 208
 

Öffnungslaschet hat heute verkündet, dass er die Lage nicht für Wahlkampfbilder nutzen möchte. Fotografiert wurde er im gleichen Artikel bei der Feuerwehr mit besorgter Miene und Angela-Diamant vorm Bauchnabel 🙄


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habanero1979
(@habanero1979)
Schach Experte Blackwater Stammleser
Beigetreten: Vor 3 Monaten
Beiträge: 340
 

Katastrophentourismus zu Wahlkampfzwecken ist natürlich das Letzte.

Als Ministerpräsident ist er aber wohl größtenteils entschuldigt.

Gerade bei Katastrophen fordern doch eh alle möglichen Leute immer irgend etwas.

Alles nur heiße Luft, die schnell wieder verpufft, sobald das Ereignis ein paar Wochen zurück liegt.

Vielleicht wird die CDU ja aber nun auch plötzlich von der Atomausstiegspartei zur Klimaretterpartei, nichts ist unmöglich seit Fukushima...


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lichtenberg99
(@lichtenberg99)
Schachspieler Blackwater Stammleser
Beigetreten: Vor 3 Monaten
Beiträge: 215
 

"Wer von euch ohne Schuld ist werfe den ersten Stein"

Ich werfe hier mal als bekennender Atheist ein Bibelzitat ein. Ich finde trotz allem, da steht viel schlaues Zeugs drin.

Ich denke, bezüglich der Klimaerwärmung sollten wir alle mal vom hohen Ross runterkommen und an die eigene Nase fassen. Oder gibt es hier jemand, der aufs Autofahren oder Flugreisen verzichtet oder zumindest seinen gesamten CO2 Footprint ausgleicht?

 

 


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Airnesto
(@airnesto)
Schachspieler Blackwater Stammleser
Beigetreten: Vor 2 Monaten
Beiträge: 208
 

@lichtenberg99 das vielleicht nicht direkt und nicht so konsequent wie man das als 19 Jahre alter Mensch fordern würde (um dann mit Easyjet für nen Fuffi nach Malle zum Abiabschluss zu jetten). Dennoch kann man ja überlegen, ob ein Fahrrad den einen oder anderen Weg, den man sonst mit dem Auto zurücklegen würde, ersetzen kann. Anfangen kann man immer noch bei sich selbst am besten!


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Presskoppweck
(@presskoppweck)
Bauernfrühstück Blackwater Stammleser
Beigetreten: Vor 2 Monaten
Beiträge: 197
 
Veröffentlicht von: @lichtenberg99

"Wer von euch ohne Schuld ist werfe den ersten Stein"

Oder gibt es hier jemand, der aufs Autofahren oder Flugreisen verzichtet oder zumindest seinen gesamten CO2 Footprint ausgleicht?

Nein, ja, nein.
Den Beutel Sand und ein paar kleine Kiesel darf ich jetzt, oder? 😉

Das mit dem Ausgleich erinnert mich an Heftpflaster und Taschenmesser. Man kauft Hansaplast und schneidet sich dann absichtlich.


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ikigaimondai
(@ikigaimondai)
Schach Experte Blackwater Stammleser
Beigetreten: Vor 3 Monaten
Beiträge: 302
Themenstarter  
Veröffentlicht von: @lichtenberg99

Oder gibt es hier jemand, der aufs Autofahren oder Flugreisen verzichtet oder zumindest seinen gesamten CO2 Footprint ausgleicht?

Ich bekenne mich schuldig im Sinne der Anklage. Freiwilligkeit funktioniert beim Themenkomplex Klimawandel nicht sehr gut.

Leider spiegelt der Preis für eine Ware oder Dienstleistung nicht wider, welche Kosten durch mangelnde Nachhaltigkeit entstehen. Dies zu ändern, ist Aufgabe der Politik.


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hesekiel58
(@hesekiel58)
Schachspieler Blackwater Stammleser
Beigetreten: Vor 3 Monaten
Beiträge: 243
 
Veröffentlicht von: @ikigaimondai
 
Freiwilligkeit funktioniert beim Themenkomplex Klimawandel nicht sehr gut.

 

Wie gut "Freiwilligkeit" und "Selbstverantwortung" funktionieren können, zeigt sich gerade im Kampf gegen Covid 19  😉


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Presskoppweck
(@presskoppweck)
Bauernfrühstück Blackwater Stammleser
Beigetreten: Vor 2 Monaten
Beiträge: 197
 
Veröffentlicht von: @ikigaimondai

... Freiwilligkeit funktioniert beim Themenkomplex Klimawandel nicht sehr gut.

Da haben wir die Tragik der Allmende und das betrifft alle frei verfügbaren Allgemeingüter.
Es ist ein Grund weshalb alle sozialistischen Versuche von vorne herein zum Scheitern verurteilt sind.


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Blackwater
(@deepblackforest)
Schach Internationaler Meister Admin
Beigetreten: Vor 4 Jahren
Beiträge: 714
 
Veröffentlicht von: @ikigaimondai

Gerade auf welt.de:

Angesichts der Hochwasser-Katastrophe forderte Laschet weltweit mehr Tempo beim Klimaschutz. Die zunehmenden Starkregen- und Hitzereignisse seien mit dem Klimawandel verbunden. Mit solchen Extremwetter-Ereignissen sei auch in Zukunft immer wieder zu rechnen. Deshalb sei nun mehr Dynamik beim Klimaschutz und der nötigen Anpassung an den Wandel erforderlich, betonte Laschet.

Was fällt dem eigentlich ein, sich hinzustellen und nach 16 (!) Jahren Regierungsverantwortung was zu „fordern“? All das, was jetzt und in den letzten Jahren passiert, sei es in Australien, Kalifornien, Kanada, Tschechien oder eben auch bei uns, ist nichts Neues, sondern wurde schon vor Jahren vorausgesagt. Und was haben die von der CDU gemacht? Nichts. Klientel geschützt. Sehenden Auges in die Katastrophe. Und jetzt, wo der Planet wahlweise brennt, absäuft, wegrutscht oder fortgeblasen wird stellt sich diese Pappnase hin und fordert?

Und am Ende gewinnen sie die Wahl, kriegen vier Jahre wieder nichts auf die Kette und stellen sich dann in vier Jahren hin und fordern, dass jetzt aber wirklich endlich mal was passieren muss.

Man kann es sich nicht ausdenken.

Natürlich😂, läuft unter den anderen aber genauso. Egal ob es Teflon-Scholz oder Inkompetenz-Anna-Lena ist. (früher konnten Politiker zumindest Bücher selbst schreiben oder hatten genug Kohle für einen guten Ghostwriter)

Ganz persönlich: Das Berufspolitikertum sollte man abschaffen. Generationen auf Staatskosten, das wollen wir doch schon bei Hartz4 nicht. Warum dann zum 20 fachen „Gehalt“ bei solchen Lobbyvertretern aller Farben?

Gehalt ohne messbare Leistung muss man sich leisten können. Deutschland hat schon genug davon.


weip321 gefällt das
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hesekiel58
(@hesekiel58)
Schachspieler Blackwater Stammleser
Beigetreten: Vor 3 Monaten
Beiträge: 243
 
Veröffentlicht von: @deepblackforest

Ganz persönlich: Das Berufspolitikertum sollte man abschaffen.

Man sollte die Politik den Milliardären überlassen. Die sind sich selbst Lobby genug  🤣 


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Frau B aus N
(@fraubausn)
Schachspieler Blackwater Stammleser
Beigetreten: Vor 3 Monaten
Beiträge: 227
 
Veröffentlicht von: @lichtenberg99

Ich denke, bezüglich der Klimaerwärmung sollten wir alle mal vom hohen Ross runterkommen und an die eigene Nase fassen. Oder gibt es hier jemand, der aufs Autofahren oder Flugreisen verzichtet oder zumindest seinen gesamten CO2 Footprint ausgleicht?

Es würde ja schon mal helfen, wenn man die Flussauen nicht bebaut (ich wohne an einem Fluss und in meinem Ort sowie allen Nachbarorten, die ich kenne, sind in den Flussauen Wohngebiete/Gewerbegebiete gebaut worden. Dazu noch Flächenversiegelung galore und völlig veraltete Kanalisation. Übrigens haben sie vor meiner Haustüre vor 4 Jahren die Straße aufgerissen, um Glasfaser zu legen. Ein Jahr später nochmal für Erdgas. Und jetzt wollen sie wieder aufreißen für größere Kanalisation. Das Geld kommt ja vom Steuerzahler/Anlieger.

Was ich sagen will: Da musste gar nicht CO2 bemühen, das sind seit dem 2. Weltkrieg hausgemachte Probleme (mit Ansage).


Knew2 und lichtenberg99 gefällt das
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hesekiel58
(@hesekiel58)
Schachspieler Blackwater Stammleser
Beigetreten: Vor 3 Monaten
Beiträge: 243
 
Veröffentlicht von: @fraubausn

Es würde ja schon mal helfen, wenn man die Flussauen nicht bebaut

Wenn das den von Menschen mitverursachten und beschleunigten Klimawandel stoppt ... Dafür! 👍 


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Presskoppweck
(@presskoppweck)
Bauernfrühstück Blackwater Stammleser
Beigetreten: Vor 2 Monaten
Beiträge: 197
 

24Darum, wer diese meine Rede hört und tut sie, der gleicht einem klugen Mann, der sein Haus auf Fels baute. 25Als nun ein Platzregen fiel und die Wasser kamen und die Winde wehten und stießen an das Haus, fiel es doch nicht ein; denn es war auf Fels gegründet.

26Und wer diese meine Rede hört und tut sie nicht, der gleicht einem törichten Mann, der sein Haus auf Sand baute. 27Als nun ein Platzregen fiel und die Wasser kamen und die Winde wehten und stießen an das Haus, da fiel es ein und sein Fall war groß.

In der Bergpredigt geht es primär nicht um den Hausbau, der ist nur das allbekannte Beispiel um etwas zu verdeutlichen. Wir haben heutzutage selbst diese einfachen Beispiele vergessen.
Wenn im potentiellen Überschwemmungsgebiet Flussaue nichts gebaut würde, könnten dort keine Häuser beschädigt werden. Je mehr die Gewässer in ihrem Lauf eingeengt und beschleunigt werden, desto dramatischer wird flussabwärts die Hochwasserlage. Der Krug geht auch hier nur so lange zum Brunnen bis er bricht, die Erft ist ein Paradebeispiel für misshandelte Gewässer.


mrsblackwater gefällt das
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habanero1979
(@habanero1979)
Schach Experte Blackwater Stammleser
Beigetreten: Vor 3 Monaten
Beiträge: 340
 

Soweit ich weiß, waren die alten Römer so schlau und haben nicht in mutmaßlichen Überschwemmungsbereichen gebaut.

Erst ab dem Mittelalter waren die Menschen wieder zurückgeblieben genug, um auch in Überschwemmungsbereichen zu bauen, abgesehen davon, dass die damals fast alle Wälder in Deutschland abgeholzt hatten und mit richtig brutaler Erosion nach damals häufig vorkommenden ebenso brutalen Starkregenereignissen zu kämpfen hatten.

Erst die Pest hat diesem Wahnsinn ein Ende bereitet und es konnte sich, dank fehlender Menschen, die Natur wieder erholen.

Auch das Klima verbesserte sich übrigens wieder.

Erst während der Industrialisierung wurde wieder besonders brutal mit der Natur umgegangen, allerdings wurde nie mehr der mittelalterliche Abholzungsgrad erreicht.


weip321 gefällt das
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