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Religion & Glauben Mit Zeugen Jehovas diskutieren

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Susanna
(@susanna)
Blackberry© Gourmet Blackwater Stammleser Rose
Beigetreten: Vor 2 Monaten
Beiträge: 105
Themenstarter  

Mit Zeugen Jehovas hatte ich vor der Corona Pandemie zu tun und zwar weil meine Nachbarin und Freundin von denen missioniert wurde. Erst fand sie das lächerlich aber durch einen Trauerfall in der Familie kam sie doch ins Grübeln. Dann war Covid und erst mal Ruhe. Ich dachte es hat sich erledigt aber neulich habe ich mitbekommen, dass die Zeugen Jehovas wieder da sind, genauer gesagt ein Ehepaar. Meine Freundin entfremdet sich von mir. Ich kann es nicht genau beschreiben aber ich merke wie sie mir gegenüber distanzierter wird und es einfach anders als "vorher" ist.

Dazu muss ich sagen, sie ist keine Doofe. Studierte Frau, Mitte 30. Ich vermute die haben einfach einen wunden Punkt bei ihr gefunden. Ich weiss nicht viel über die Zeugen Jehovas, umso mehr bin ich happy das Thema hier zu finden. Und @mrtn du kennst dich aus?? Aber es kann auch gerne jemand anders helfen. Wie kann man mit denen argumentieren?

Ich meine ich würde mich dem Gespräch anschliessen. Denke mal das ist kein Problem. Dafür brauche ich aber einige dicke Kanonen. Meine Freundin denkt eigentlich logisch. Die Bibel kennen wir beide aus der Kindheit, mehr aber auch nicht. Sind beide in keiner Kirche.

Irgendwie bin ich doch etwas verzweifelt, weil ich sie sehr mag und es schade wäre wenn unsere Freundschaft daran zerbricht. Und mir würde es auch gegen den Strich gehen gegen diese Leute wegen fehlenden Argumenten einstecken zu müssen. Das ist nicht meine Art 😉  


   
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wuestenrose
(@wuestenrose9)
Schach Profi Admin Rose
Beigetreten: Vor 3 Jahren
Beiträge: 277
 

Veröffentlicht von: @susanna

Die Bibel kennen wir beide aus der Kindheit, mehr aber auch nicht.

Das ist blöd, denn die Bibel ist die beste Waffe gegen diese Sekten. Du schlägst sie mit eigenen Waffen wie man sagt.


   
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Cbc677
(@cbc677)
Schachspieler Blackwater Stammleser
Beigetreten: Vor 2 Jahren
Beiträge: 179
 

Die würde ich mit Verweis auf die ganzen vertuschten Kindesmißbrauchsskandale abweisen. Sollen vor ihrer eigenen Haustüre kehren.

 

https://www.childabuseroyalcommission.gov.au/case-studies/case-study-29-jehovahs-witnesses

https://www.abc.net.au/news/2021-09-13/jehovah-witnesses-child-abuse-four-corners-investigations/100444320

https://bitterwinter.org/call-bethel-jehovahs-witnesses-and-sexual-abuse-2/

https://onlysky.media/hemant-mehta/four-jehovahs-witnesses-charged-with-child-sexual-abuse-in-pennsylvania/

 

Man findet hunderte solcher Informationen. Einfach "Child Abuse Jehovas Witnesses" googeln.


   
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tomhw
(@tomhw)
Schach Profi Blackwater Stammleser
Beigetreten: Vor 12 Monaten
Beiträge: 273
 

Veröffentlicht von: @wuestenrose9

Das ist blöd, denn die Bibel ist die beste Waffe gegen diese Sekten. Du schlägst sie mit eigenen Waffen wie man sagt.

So einfach ist das vermutlich nicht, die haben ca. 150 Jahre Erfahrung in Indoktrination und ein konsistentes Argumentationsmodell aufgebaut.

Veröffentlicht von: @cbc677

Die würde ich mit Verweis auf die ganzen vertuschten Kindesmißbrauchsskandale abweisen.

Das könnte am Beginn vielleicht noch ziehen. Bei fortgeschrittener Indoktrination wird das als Versuch "Satans" gewertet, dessen Diener Du gerade bist, um die betreffende Person vom richtigen Weg abzubringen.

M.E. lesenswert: Klick


   
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weip321
(@weip321)
Fide Meister Blackwater Premium Blackwater Stammleser
Beigetreten: Vor 2 Jahren
Beiträge: 2112
 

@susanna vorab Respekt dafür, dass du das Thema ansprichst und um Hilfe fragst!

Veröffentlicht von: @susanna

Wie kann man mit denen argumentieren?

Meine Einschätzung: am besten gar nicht. Diese Leute (ZJ) sind speziell geschult und wissen auf die meisten deiner Positionen sofort Gegenargumente. Das ist ein ungleiches Duell, bei dem du die schwächeren Waffen hast.

Veröffentlicht von: @susanna

Ich meine ich würde mich dem Gespräch anschliessen. Denke mal das ist kein Problem. Dafür brauche ich aber einige dicke Kanonen.

Ich glaube nicht, dass dies eine gute Idee ist. Also sich einem Gespräch anzuschliessen, bei dem Vertreter der ZJ anwesend sind. Wie schon oben geschrieben, wird das ein ungleiches Duell.

Veröffentlicht von: @susanna

Meine Freundin denkt eigentlich logisch.

Eigentliche Logik bringt dir in diesem Fall leider nicht viel. Wenn die ZJs bereits einen wunden Punkt bei deiner Freundin getroffen haben, dann werden deine Argumente sie nur noch mehr darin bestärken, sich den ZJs anzuschliessen (erneut: meine Einschätzung)

Veröffentlicht von: @susanna

Und mir würde es auch gegen den Strich gehen gegen diese Leute wegen fehlenden Argumenten einstecken zu müssen. Das ist nicht meine Art 😉  

Ich denke du solltest hier unterscheiden: du versuchst die ZJs mit Argumenten zu "schlagen", da du Angst um deine Freundin hast und die Situation mit klarem Verstand einschätzen kannst.

Nach dem, was du von ihr erzählt hast, klingt es aber so, dass bei ihr momentan keine Logik mehr hilft. Ich kann nicht einschätzen, inwieweit sie schon eindoktriniert wurde.

 

Meine Empfehlung: such das Einzelgespräch mit deiner Freundin. Mach ihr klar, dass du dir Sorgen um sie machst. Frag nach, wie sie sich gerade fühlt und was sie momentan braucht. Es scheint so, als ob die Zeugen Jehovas deiner Freundin gerade etwas geben, was sie momentan vermisst. Ich denke du wirst mit Empathie hier weiterkommen als mit Argumenten und Logik. Ich drücke dir die Daumen!

 


   
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mrtn
 mrtn
(@mrtn)
Internationaler Meister Moderator Blackwater Stammleser
Beigetreten: Vor 5 Monaten
Beiträge: 945
 

Hallo Susanna,

seit gestern denke ich darüber nach, wie und was ich auf Deinen Kommentar am besten antworte. Das ist gar nicht so einfach. Denn eines haben destruktive Gemeinschaften bzw. Sekten gemeinsam: sie haben bewusst eine Bubble aufgebaut und setzen Indoktrinationstechniken ganz bewusst ein. Es wurde bisher selten besser erklärt als mit dem BITE Model von Dr. Steven Hasan:

Und auch was @tomhw schrieb und verlinkte fand ich sehr gut:

Das könnte am Beginn vielleicht noch ziehen. Bei fortgeschrittener Indoktrination wird das als Versuch "Satans" gewertet, dessen Diener Du gerade bist, um die betreffende Person vom richtigen Weg abzubringen.

M.E. lesenswert: Klick

 

Jetzt darf man sich das nicht so einfach vorstellen wie es vielleicht klingen mag. Ein Mitglied der Zeugen Jehovas oder jeder anderen Sekte verhält sich nicht wie man es vielleicht erwarten würde, also nicht offensichtlich manipuliert, anders, merkwürdig etc. Sondern die wirken ganz normal und meist freundlich. Und in den Lebensbereichen, die nicht direkt von Indoktrination betroffen sind, sind sie i.d.R. auch wie alle anderen Menschen. Sie selbst sehen sich natürlich als überhaupt nicht indoktriniert an, sondern als frei. Denn sie haben "die Wahrheit" (das ist ein typisches Zeugen Jehovas Narrativ, verknüpft ist damit die Organisation selbst).

Thema Verknüpfungen, im NLP "ankern" genannt: Zeugen Jehovas und andere Gruppen setzen NLP ein. Eine sehr mächtige Technik. Das wird von den "normalen" Mitgliedern unbewusst gemacht, sie lernen es durch die Publikationen der Organisation. Aber die Führungsspitze muss das definitiv bewusst machen und wissen, denn die Umsetzung des BITE Models mit NLP Techniken geschieht nicht durch Zufall. (Link: Was ist NLP?)

 

Warum dieses Vorwort?

 

Weil es "Schattengefechte" geben wird, wenn Du theologisch argumentieren wirst. Das bedeutet selbst wenn Du eine ausgebildete und studierte Theologin wärst, dann würdest Du zwar logisch und sachlich auf Ebene A argumentieren und der/die Zeugin würde eine Weile mitmachen, aber sobald Du bestimmte Trigger auslöst (NLP: klick-surr) schaltet bei dem Sektenmitglied das Gehirn auf die versteckte Ebene B um. Und Ebene B ist nicht Fachwissen/Bibel/Theologie, sondern die Elemente und Glaubenssätze, die indoktriniert wurden.

Unsere Islamwissenschaftlerin Safiya würden die sofort als von "der falschen Religion" abstempeln, was ja optisch schon offensichtlich ist. @wuestenrose9 Du weisst wie ich das meine. (abgesehen davon können die mit Islam nichts anfangen, in dem Gebiet ist das Wissen in etwa auf dem Level der Durchschnittsbevölkerung. Also wenig Wissen, viele Vorurteile dank ÖRR)

 

Falls jemand denkt ich übertreibe, der muss sich über die Folgen klar werden:

Ehemalige Zeugen brauchen Jahre, manche Jahrzehnte zu Ex-Doktrination, zum Entgiften. Es gibt Suizide, Depressionen, den Absturz in Suchtkrankheiten.

Ich kann Dir also einige theologische Informationen geben, da ich die Bibel und die christliche Lehre ganz gut kenne und mich mit Zeugen Jehovas und einigen anderen Sondergemeinschaften lange beschäftigt habe, aber Du solltest immer im Hinterkopf behalten, dass es kein theologisches Problem ist.

Mit theologischen oder biblischen Argumenten wirst Du nur dann weiter kommen, wenn dem Zeugen Jehovas wirklich etwas an der Wahrheit liegt, also in dem Fall an dem, was die Bibel wirklich sagt/das was dort geschrieben ist. Meiner Erfahrung nach sagen das zwar die Zeugen Jehovas dauernd, aber in der Realität ist dem nicht so.

Wie @tomhw sagte, die haben ein Gedankengebäude welches 150 Jahre alt ist. Das sitzt. Die meisten sind von Kind auf indoktriniert. Wie bei jeder Sekte (im Unterschied zu einer richtigen Religion) ist die Konformität und der Konformitätszwang hoch und man ist stolz darauf eine "Einheit" zu sein.

Zeugen Jehovas halte ich psychologisch für brandgefährlich. Sie bringen niemand um und sind friedlich. Wer aber da drinnen ist, verschwendet sein Leben und echte Spiritualität wird zerstört. Ein Zeuge kann sich nicht vorstellen, dass Menschen einen persönlichen Zugang zu Gott finden ohne die Organisation der Zeugen Jehovas. Die meisten Aussteiger sind Atheisten, so mal das Ergebnis auf dem grossen englischen SubReddit Ex-JW. Die anderen wechseln in die nächste Sekte, meist extreme Freikirchen oder zu Evangelikalen.

Neutral gesagt nehmen sie einem also beides:

1. Ein säkulares Leben, wenn man ein Mensch ist der mit Gott/Religion nichts anfangen kann.

2. Ein spirituelles Leben, wenn man Gott sucht und anbeten will.**

 

 

**Zeugen Jehovas definieren die Anbetung Gottes als Dienst für die Organisation. Das bedeutet: neue Mitglieder anwerben und auf Bauprojekten tätig sein.

 

 


   
weip321 reacted
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mrtn
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(@mrtn)
Internationaler Meister Moderator Blackwater Stammleser
Beigetreten: Vor 5 Monaten
Beiträge: 945
 

Mit den psychologischen Aspekten im Hinterkopf gebe ich Dir trotzdem mal einige Aspekte an die Hand, die Du benutzen kannst. Dazu brauchst Du nur eine Bibel. Kann auch die Zeugenbibel sein.

Bedenke bitte, dass je nachdem wie weit die Indoktrination bei Deiner Freundin schon ist, sie ein offensives Verhalten von Dir "als von Satan kommend" sehen wird, weil sie "die Wahrheit gefunden hat und Satan Dich benutzt um sie davon abzubringen". Das ist leider kein Scherz, sondern eines der ersten Gedankengefängnisse was aufgebaut wird.

Am besten formulierst Du also alles als Fragestellung. So in der Art: "interessant finde ich", "was mich interessieren würde"...

Das wird wirklich schwer. Du darfst keine Abneigung ggü. den Zeugen zeigen, Interesse zeigen und dann diese Fragestellungen aufwerfen ist die einzige Chance. Und leider kann selbst dann Folgendes passieren:

Deine Freundin denkt Du willst nur Zweifel sähen und Zweifel kommt.... richtig, von Satan. (hier verwenden die Zeugen ganz geschickt einen Text aus der Genesis, wo Satan versuchte bei Eva Zweifel aufzubringen)

 

Also, mal eine Auswahl:


   
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mrtn
 mrtn
(@mrtn)
Internationaler Meister Moderator Blackwater Stammleser
Beigetreten: Vor 5 Monaten
Beiträge: 945
 

Hauptpunkt Freiheit - Bibel - Jesus Christus

Der Lehre der Bibel ist eine ganz andere als die der Zeugen Jehovas. Über manches kann man diskutieren, manches ist unklar. Aber wenn man die ganze Bibel (die christliche wie wir sie heute kennen) nimmt (nicht mein Glaube aber eben der christliche), dann sind die Hauptaspekte nicht die der Zeugen Jehovas.

Hier eine Auswahl an Texten, die massive Probleme für die Zeugen bedeuten. Hinweis: die Zeugen Jehovas glauben, dass die ganze Bibel Gottes Wort ist, Gott (fälschlicherweise Jehova genannt, KLICK) immer eine Organisation hatte und sie, die Zeugen Jehovas, das heute wären.

Sie haben eine "Leitende Körperschaft", die das Führungsorgan ist. Denen ist zu folgen, bedingungslos. Wer das nicht macht wird ausgeschlossen, also exkommuniziert. Laut der christlichen Bibel ist aber nur Jesus im Himmel die "Führung", laut dem Bibelbuch Apostelgeschichte 12 sollen Nachfolger Jesu sich "Christen" nennen und die ersten Christen haben sogar zu Jesus gebetet. Laut den Texten aus den christlich-griechischen Schriften braucht es KEINE Organisation um Gott zu dienen.

Hier einige Texte aus der Bibel bezüglich Jesus, Freiheit etc. , die massive Probleme für Zeugen bedeuten:

 

 

 

1.Korinther 7

23 Ihr seid für einen Preis freigekauft worden. Werdet nicht mehr Sklaven von Menschen. 

1.Johannes 2:27

 

Doch der Heilige Geist[4], den euch Christus gegeben hat, er bleibt in euch. Deshalb braucht ihr keine anderen Lehrer, der Heilige Geist selbst ist in allen Fragen euer Lehrer. Was er euch sagt, ist wahr und ohne Lüge. Haltet also an dem fest, was euch der Geist lehrt: Bleibt mit Christus verbunden.

Ihr aber, lasst euch nicht Lehrer nennen, denn einer ist euer Lehrer, während ihr alle Brüder seid. Auch laßt euch nicht Führer nennen, denn nur einer ist euer Führer, der Christus.“ (Matthäus 23,8-10 – Neue-Welt-Übersetzung)

 

„Denn dies ist unser Bekenntnis: Nur einer ist Gott, und nur einer ist auch der Vermittler zwischen Gott und den Menschen: Jesus Christus.“ (1. Timotheus 2,5 – Gute Nachricht)

 

„Wir sind dann nicht mehr wie unmündige Kinder, die kein festes Urteil haben und auf dem Meer der Meinungen umhergetrieben werden wie ein Schiff von den Winden. Wir fallen nicht auf das falsche Spiel herein, mit dem betrügerische Menschen andere zum Irrtum verführen. Vielmehr stehen wir fest zu der Wahrheit, die Gott uns bekannt gemacht hat, und halten in Liebe zusammen. So wachsen wir in allem zu Christus empor, der unser Haupt ist.“ (Epheser 4,14-15 – Gute Nachricht)

 

„Denn wer als Sklave in die Gemeinschaft des Herrn gerufen wurde, ist ein Freigelassener des Herrn, und wer als Freier berufen wurde, ist ein Sklave von Christus. Gott hat einen hohen Preis für euch bezahlt. Macht euch also nicht zu Sklaven von Menschen!“ (1. Korinther 7,22-23 – Neue evangelistische Übersetzung)

„Petrus und die Apostel antworteten: Man muss Gott mehr gehorchen als den Menschen.“ (Apostelgeschichte 5,29 – Einheitsübersetzung)

„Verflucht sei jeder Mensch – und das gilt auch für mich -, der eine andere Botschaft verkündet als die, die wir euch gepredigt haben. Und käme ein Engel vom Himmel und verkündete euch eine andere Botschaft: Er soll in Ewigkeit verflucht sein. Ich sage es noch einmal: Wenn irgendjemand eine andere Botschaft weitersagt als die, die ihr angenommen habt, dann soll Gottes Fluch ihn treffen. Wie ihr seht, geht es mir nicht darum, Menschen zu gefallen! Nein, ich versuche, Gott zu gefallen. Wollte ich noch Menschen gefallen, wäre ich kein Diener von Christus.“ (Galater 1,8-10 – Neues Leben)

 

„Zur Freiheit hat uns Christus befreit! So steht nun fest und lasst euch nicht wieder das Joch der Knechtschaft auflegen! Wer hat euch aufgehalten, der Wahrheit nicht zu gehorchen? Brüder, ihr seid zur Freiheit berufen!“ (Galater 5,1-13 – Luther 1984)

„Es ist mir zwar alles erlaubt, doch ich will mich von nichts beherrschen lassen.“ (1. Korinther 6,12 – Begegnung fürs Leben)

 

„Der Beistand aber, der Heilige Geist, den der Vater senden wird in meinem Namen, der wird euch alles lehren und euch an alles erinnern, was ich euch gesagt habe; Wenn aber jener kommt, der Geist der Wahrheit, so wird er euch in die ganze Wahrheit leiten; denn er wird nicht aus sich selbst reden, sondern was er hören wird, das wird er reden, und was zukünftig ist, wird er euch verkündigen.“ (Johannes 14,26; 16,13 – Schlachter 2000)

„Das müsst ihr über diese Leute wissen, die euch vom richtigen Weg abbringen wollen. Doch der Heilige Geist, den euch Christus gegeben hat, er bleibt in euch. Deshalb braucht ihr keine Menschen als Lehrer, der Heilige Geist selbst ist euer Lehrer. Was er euch sagt, ist wahr und ohne Lüge. Haltet also an dem fest, was euch der Geist lehrt, und bleibt bei Christus; uns hat Gott durch seinen Geist sein Geheimnis enthüllt. Denn der Geist Gottes weiß alles, er kennt auch Gottes tiefste Gedanken.“ (1. Johannes 2,26-27; 1. Korinther 2,10 – Hoffnung für Alle)

 

„Wenn aber selbst ihr sündigen Menschen wisst, wie ihr euren Kindern Gutes tun könnt, wie viel eher wird euer Vater im Himmel denen, die ihn bitten, den Heiligen Geist schenken.“ (Lukas 11,13 – Neues Leben)

„Wenn jemand unter euch Weisheit braucht, weil er wissen will, wie er nach Gottes Willen handeln soll, dann kann er Gott einfach darum bitten. Und Gott, der gerne hilft, wird ihm bestimmt antworten, ohne ihm Vorwürfe zu machen.“ (Jakobus 1,5 – Neues Leben)

„In den letzten Tagen, spricht Gott, werde ich meinen Geist über alle Menschen ausgießen.“ (Apostelgeschichte 2,17 – Neues Leben)

 

„Überlasse dem Herrn die Führung deines Lebens und vertraue auf ihn, er wird es richtig machen. Deine Unschuld wird er sichtbar machen so hell wie das Licht des Tages, und die Rechtmäßigkeit deiner Sache wird leuchten wie die Mittagssonne.“ (Psalm 37,5-6 – Neues Leben)

 

„Nur ein gedankenloser Mensch glaubt jedes Wort! Der Vernünftige prüft alles, bevor er handelt.“ (Sprüche 14,15 – Hoffnung für Alle)

 

„Glaubt nicht jedem, der behauptet, dass er Gottes Geist hat. Prüft vielmehr genau, ob er wirklich von Gottes Geist erfüllt ist. Es hat in dieser Welt schon viele falsche Propheten gegeben.“ (1. Johannes 4,1 – Hoffnung für Alle)

„Regiert uns Gottes Geist, dann schenkt er uns Frieden und Leben.“ (Römer 8,6 – Hoffnung für Alle)

 

„In den letzten Tagen, spricht Gott, will ich die Menschen mit meinem Geist erfüllen. Eure Söhne und Töchter werden aus göttlicher Eingebung reden, eure jungen Männer werden Visionen haben und die alten Männer bedeutungsvolle Träume. Allen Männern und Frauen, die mir dienen, will ich in jenen Tagen meinen Geist geben, und sie werden in meinem Auftrag prophetisch reden; Gott redet durch Träume, durch Visionen in der Nacht, wenn tiefer Schlaf auf die Menschen fällt. Sie liegen da und schlummern, doch dann lässt er sie aufhorchen und erschreckt sie mit seiner Warnung.“ (Apostelgeschichte 2,17-18; Hiob 33,15-16 – Hoffnung für Alle)

„Böse Menschen verstehen die Wahrheit nicht; wer nach Jahwe sucht, versteht alles.“ (Sprüche 28,5 – Neue evangelistische Übersetzung)

„Die Juden in Beröa waren nicht so voreingenommen wie die in Thessalonich. Mit großer Bereitwilligkeit gingen sie auf das Evangelium von Jesus Christus ein, und sie studierten täglich die Heilige Schrift, um zu prüfen, ob das, was Paulus lehrte, mit den Aussagen der Schrift übereinstimmte.“ (Apostelgeschichte 17,11 – Neue Genfer Übersetzung)

„Ich werde meine Gesetze in ihr Innerstes legen und werde sie in ihre Herzen schreiben. Ich werde ihr Gott sein, und sie werden mein Volk sein. Keiner muss seinen Mitbürger dann noch belehren, keiner mehr zu seinem Bruder sagen: „Komm und lerne den Herrn kennen!“ Nein, vom Kleinsten bis zum Größten werden alle mich kennen. Denn ich werde ihnen alles Unrecht vergeben und werde nie mehr an ihre Sünden denken.“ (Hebräer 8,10-12 – Neue Genfer Übersetzung)

„Daher gibt es für die, welche mit Christus Jesus in Gemeinschaft sind, keine Verurteilung. Denn das Gesetz des Geistes, der in Gemeinschaft mit Christus Jesus Leben gibt, hat dich von dem Gesetz der Sünde und des Todes frei gemacht.“ (Römer 8,1-2 – Neue-Welt-Übersetzung)

 

„Verflucht ist der kräftige Mann, der sein Vertrauen auf den Erdenmenschen setzt; Es ist besser, Zuflucht zu Jehova zu nehmen, als auf Menschen zu vertrauen; Setzt euer Vertrauen nicht auf Edle noch auf den Sohn des Erdenmenschen, bei dem es keine Rettung gibt; Vertraut auf Jehova zu allen Zeiten. Vor ihm schüttet euer Herz aus. Gott ist uns eine Zuflucht. Ja, die Söhne des Erdenmenschen sind ein Dunst, die Menschensöhne sind eine Lüge. Wenn auf die Waage gelegt, sind sie alle zusammen leichter als ein Dunst.“ (Jeremia 17,5; Psalm 118,8; 146,3; 62,8-9 – Neue-Welt-Übersetzung)

 

„Glücklich seid ihr, wann immer die Menschen euch hassen und wann immer sie euch ausschließen und euch schmähen und euren Namen als böse verwerfen um des Menschensohnes willen. Freut euch an jenem Tag, und hüpft; denn siehe, euer Lohn ist groß im Himmel; macht euch also keine Sorgen darüber, wie oder was ihr reden sollt; denn was ihr reden sollt, wird euch in jener Stunde gegeben werden;  denn die Redenden seid nicht nur ihr, sondern der Geist eures Vaters ist es, der durch euch redet.“ (Lukas 6,22-23; Matthäus 10,19-20 – Neue-Welt-Übersetzung)

 

„Für mich nun ist es etwas sehr Geringfügiges, daß ich von euch oder von einem menschlichen Gerichtshof beurteilt werde. Ja, ich beurteile mich auch selbst nicht. Denn mir ist nichts bewußt, was gegen mich spräche. Doch dadurch werde ich nicht als gerecht befunden, der mich aber beurteilt, ist Jehova; Denn wenn wir leben, leben wir für Jehova, und auch wenn wir sterben, sterben wir für Jehova. Darum, wenn wir leben und auch wenn wir sterben, gehören wir Jehova.“ (1. Korinther 4,3-4; Römer 14,8 – Neue-Welt-Übersetzung)

„In ihm allein [Jesus Christus] gibt es Erlösung! Im ganzen Himmel gibt es keinen anderen Namen, den die Menschen anrufen können, um errettet zu werden; Nur Jesus kann den Menschen Rettung bringen. Nichts und niemand sonst auf der ganzen Welt rettet uns!“ (Apostelgeschichte 4,12 – Neues Leben; Hoffnung für Alle, siehe auch Philipper 2,9-11)


   
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mrtn
 mrtn
(@mrtn)
Internationaler Meister Moderator Blackwater Stammleser
Beigetreten: Vor 5 Monaten
Beiträge: 945
 

Hier noch einige Aspekte, die ich mir damals zusammen geschrieben hatte, als ich mit Zeugen Jehovas argumentierte. Aus der Bibel und deren Publikationen. Ich habe ein sehr intensives Studium betrieben, weil ich selbst ja auf der Suche war:

 

 

Jesus ist nicht ein Engel. In ihrer Broschüre "Höre auf Gott und lebe für immer" heißt es jedoch auf Seite 6 im Absatz 2: „Zuerst machte Gott einen besonderen Engel. Dieser Engel kam später auf die Erde und wurde Jesus Christus genannt. Jehova machte auch alle anderen Engel.“ Die Bibel sagt aber, Jesus sei „der einziggezeugte Gott [oder: Sohn], der am Busenplatz beim Vater ist“ (Joh. 1:18). Zwar ist Jesus ein Geistwesen, allerdings von derselben Art und Natur wie sein himmlischer Vater. Jesus ist gleichfalls ein göttliches Wesen, ein wirklicher Gott (Kol. 2:9; Php. 2:5-7). Ein Geistgeschöpf – wie ein Engel es ist – ist er aber nicht, denn Jesus wurde aus Gott gezeugt bzw. geboren, also nicht außerhalb von ihm erschaffen. Nein, er ist der „einziggezeugte Sohn“ Gottes (Joh. 3:16, 18). Er wurde „wie mit Wehen hervorgebracht“ (Spr. 8:22-25). Als Sohn seines Vaters, der Gott ist, ist Jesus logischerweise ebenso ein Gott – ähnlich wie Menschen Menschen hervorbringen und nicht Tiere (Joh. 10:31-36; 20:28). Alle Engel wurden später von Jesus erschaffen (Kol. 1:15-17; Heb. 1:1-14). Er hingegen ist kein erschaffener Engel, genauso wenig wie sein Vater ein Engel ist (Luk. 9:26). Jesus ist unbestreitbar auch ein „wahrer Gott“; er ist selbst „ein Gott“ (1. Joh. 5:20; Joh. 1:1-3; 5:18).

Fazit: Da Jehovas Zeugen lehren, Jesus sei ein Engel, sind sie Antichristusse, ja Gotteslästerer.

 

** Der Erzengel Michael ist nicht Jesus, da Jesus kein Engel ist. Der Erzengel Michael hat nur ein gewisses Kontingent Engel unter sich: „seine Engel“ eben (Off. 12:7). Jesus hingegen unterstehen alle Engel im Himmel (Mat. 28:18); er hat sie von seinem Vater bekommen (Ps. 103:20, 21). So wie er befehligt nun Jesus all diese „Heerscharen“ (Plural!), also verschiedene „Heere“ (Plural!) (Off. 19:14). Es existieren also mehrere „Heere“ guter Engel im Himmel. In ihrem Buch Was lehrt die Bibel wirklich? wird auf Seite 219 die letzte Schriftstelle auch angegeben und dennoch dreist behauptet, es gäbe „im Wort Gottes keinerlei Hinweise auf zwei himmlische Heere treuer Engel“. Um vom Gegenteil dieser falschen Behauptung überzeugt zu werden, muss man die Schriftstelle allerdings erst aufschlagen. Die „Heere“ guter Engel folgen allesamt Jesus. Der Erzengel Michael hat aber nur ein Engelheer von diesen unter sich. Es gibt weitere Erzengel oder Engelfürsten neben Michael, „einem der ersten Fürsten“ (Da. 10:13; Luk. 1:19). Das steht nicht umsonst in der Bibel. Die Engelfürsten unterstehen Jesus. In der unsichtbaren Welt gibt es gut strukturierte Hierarchien. Christus als König bedient sich der Erzengel, um die gewaltigen Engelscharen organisiert zu führen (Eph. 3:10; Kol. 1:16; 1. Pet. 3:22).

 

Entgegen der Lehre von Jehovas Zeugen ist auch der in 1. Thessalonicher 4:16, 17 erwähnte Erzengel keinesfalls Jesus. Jesus gebraucht diesen nur; und der Erzengel wiederum benutzt seine Stimme und die Posaune wird geblasen (vgl. Off. 8:2; 11:15). Jesus Christus als König bläst nicht selbst die Posaune oder Trompete; er hat dafür Diener (Mat. 24:31; 1. Kor. 15:51, 52; Off. 8:7, 8, 10, 12; 9:1, 13; 10:7).

Fazit: Da Jehovas Zeugen lehren, der Erzengel Michael sei Jesus, sind sie Irrlehrer.

 

** Christi Wiederkunft (Parusie) wird erst noch stattfinden. Jesu wahre Nachfolger wissen, dass Christus schon seit seiner Himmelfahrt nach eigenen Aussagen gemäß Matthäus 18:20 und 28:20 unsichtbar gegenwärtig ist. Daher erübrigt sich logischerweise eine weitere oder zweite „unsichtbare Gegenwart“ (angeblich seit 1914), wie es die Zeugen lehren. Die Parusie, von der die Bibel spricht, ist etwas völlig Anders- und Einzigartiges. Gemeint ist ein allgemein wahrnehmbares Auftreten Christi als Gottes Urteilsvollstrecker (Mat. 24:30; Off. 1:7). Christi Wiederkunft oder Parusie – also sein Kommen, Eintreffen, Erscheinen, Hervor-/Auftreten und Besuch – steht noch bevor (1. Kor. 11:26). Die Bibel ist hier klar und unmissverständlich. Und Christen werden nicht ohne Grund aufgefordert, wachsam und bereit zu sein, um von ihrem Herrn angenommen zu werden, denn der genaue Zeitpunkt seiner noch zu erfolgenden Parusie ist unbekannt (Mat. 24:3, 42-44; Mar. 8:38; 13:32-37; 1. Joh. 2:28; 1. Thes. 5:23; 2. Thes. 1:7-10; 2. Tim. 4:8).

Fazit: Da Jehovas Zeugen lehren, die Parusie Christi habe 1914 begonnen, finde also somit schon statt, vermitteln sie nicht die biblische Wahrheit.

 

** Die „erste Auferstehung“, von der in Offenbarung 20:5 und 6 die Rede ist, begann nicht 1918 (Der Wachtturm 1.1.07, S. 28, Abs. 12). Sie bezeichnet die große Auferstehung der verstorbenen Christen zu ihrem himmlischen Erbe (Rö. 6:5). Sie geht der allgemeinen Auferstehung der Toten zu einem Leben auf der Erde voraus (Joh. 5:28, 29; Luk. 14:14; Apg. 24:15). In 1. Korinther 15:51, 52 sowie 1. Thessalonicher 4:15-17 wird der zeitliche Ablauf der ersten Auferstehung beschrieben: Christus kommt wieder. Die verstorbenen Auserwählten werden auferweckt als Unverwesliche („verwandelt“) und begegnen „zusammen“ mit den noch lebenden Auserwählten, die ebenfalls verwandelt und mit ihnen entrückt werden, Christus im Himmel. Da aber die Entrückung erwiesenermaßen noch nicht stattgefunden hat, weil ja Christus noch nicht wiedergekommen ist, hat auch die „erste Auferstehung“ noch nicht begonnen. Denn auferstandene Christen und noch lebende Christen begegnen ihrem Herrn „zusammen“ als entrückte Verwandelte in der Luft. Bis zur Wiederkunft (Parusie) muss daher die Masse der entschlafenen Christen noch ruhen, und die lebenden Christen erwarten weiter die Entrückung (Mat. 24:29-31; 1. Kor. 15:22, 23; Off. 6:9-11).

Fazit: Da Jehovas Zeugen lehren, die „erste Auferstehung“ habe um 1918 begonnen, glauben sie an eine Illusion und täuschen andere.

 

** Die „anderen Schafe“, von denen Jesus gemäß Johannes 10:16 sprach, sind gemäß Jehovas Zeugen eine große Gruppe Christen, die ewig auf der Erde leben werden – neben einer angeblich kleinen Gruppe Christen, die in den Himmel kommen. Jehovas Zeugen lehren fälschlicherweise, dass es zwei Klassen von wahren Christen gibt mit jeweils einer anderen Bestimmung. Laut Gottes Wort handelt es sich bei den „anderen Schafen“ aber einfach nur um die Heidenchristen. Mit seinem Gleichnis gemäß Johannes, Kapitel 10 verglich Jesus als Hirt zuerst seinen Dienst am jüdischen Volk – an Personen in der „Schafhürde“ Israels, zu der er kam und aus der er die herausrief (Mat. 10:6; 15:24), die sich als „seine eigenen Schafe“ erwiesen, seine Stimme kannten und ihm nachfolgten. Sie bildeten damals noch eine „kleine Herde“ (Luk. 12:32). Durch die Verkündigung der Apostel und weiterer Jünger wurden später die Heidenchristen ebenfalls seine Schafe. So wurden Christen aus den Juden und den Heiden „eine Herde … unter einem Hirten“ (Joh. 10:1-16). Ja, bekehrte Heiden wurden mit den Judenchristen vereint. Es wäre höchst ungewöhnlich, wenn Jesus kein Gleichnis erzählt hätte, das zeigt, wie Heiden- und Judenchristen vereint werden (Mat. 28:19). Die apostolischen Schriften sprechen diese Zusammenführung und Einheit in ihrer Hoffnung auf ein Leben im Himmel in unzähligen Stellen an; nachfolgend nur eine Auswahl: Rö. 1:16; 3:29, 30; 9:24; 11:12, 25; 15:7-11; 16:26; Eph. 2:11-19; 3:6; Gal. 2:9; 3:27-29; Joh. 11:51, 52; 17:20, 21; Apg. 1:8; 10:34-36, 44, 45; 11:1, 18-20; 13:46-48; 14:27; 15:3, 7, 15-19; 26:20, 23; 28:28; 1. Pet. 2:10, 25; 1. Tim. 3:16. Alle diese Schriftstellen widerlegen auch diese Sonderlehre der Zeugen Jehovas. Es gibt nur eine einzige Klasse wahrer Christen gemäß der Bibel.

Fazit: Dadurch dass Jehovas Zeugen über das hinausgehen, was die Schrift lehrt, spalten sie die Herde Christi und werden zu Sektierern.

 

** Die Zahl 144 000 aus der Offenbarung ist nicht buchstäblich zu verstehen (Off. 7:4-8). Wäre sie wörtlich aufzufassen, dann müssten auch die Zahlen 12 000 und 12 in demselben Textabschnitt konsequenterweise so verstanden werden – entweder alle Zahlen oder keine. Eine buchstäbliche Auffassung würde bedeuten, dass die meisten Christen – da sie keine gebürtigen Israeliten aus einem der 12 Stämme Israels sind – nicht zu den 144 000 gehören und daher nicht in den Himmel kommen. Das stünde aber in Widerspruch zu anders lautenden Aussagen der Bibel. Viele Zahlen in der Heiligen Schrift beinhalten eine Symbolik – umso mehr in der Offenbarung. So werden darin z.B. weder die Zahlen 4, 7, 10, 24, 144, 12 000 noch 666 buchstäblich aufgefasst (Off. 7:1; 5:6; 2:10; 4:4; 21:16, 17; 13:18). Es sind keine Zählzahlen (Wert), sondern Zeichenzahlen (Bedeutung)! Auch die Zahl 144 000 ist symbolisch (Off. 14:1, 3). Sie stellt die absolute Vollzähligkeit (12 x 12 x 1000), also die Gesamtzahl der aus allen Völkern stammenden Christen dar, ungeachtet wie viele es schließlich sein werden. Die Symbolzahl wird zunächst gehört, anschließend wird „eine große Volksmenge“ vor dem Thron Gottes gesehen (Off. 7:4, 9, 15). Die anfänglich kleine Gruppe der ersten Jünger Jesu ist ja allmählich groß und international geworden – zum wirklichen „Israel“ (Rö. 2:28, 29; 9:6, 24-26; Apg. 2:41, 47; 4:4; 5:14; 6:7; 12:24; 19:18-20; Eph. 3:4-6; Kol. 1:6, 23).

 

Der Auslegungsschlüssel für die symbolische Offenbarung wird mitgegeben und die Methode der Darlegung durchgängig beibehalten, damit man sie gut versteht: Die Methode ist, Gesprochenes und Gezeigtes bzw. Gehörtes und Gesehenes versetzt zu ein und demselben Sachverhalt/Personen einzusetzen (Off. 22:8; 1:1-3). Beispiele dazu: Off. 1:10-13. Oder: Off. 5:5, 6. Oder: Off. 9:16, 17.

 

Dieselbe 2-Wege-Methode (Audition plus Vision) kommt in der Offenbarung, Kapitel 7 bei den „144 000“ Versiegelten und der „großen Volksmenge“ zum Einsatz. Erst etwas hören, dann etwas sehen. Dadurch werden interessante Wahrheiten über ein und dieselbe Klasse wie aus zwei Blickwinkeln offenbart (das wirkliche „Israel“ = alle echten Christen). Wer diese Einsicht erlangt, erkennt, dass die Lehre der Zeugen Jehovas falsch ist, die „große Volksmenge“ stehe für eine völlig andere Klasse Christen, die sich angeblich seit 1935 formiert. Die Versammlung echter Christen ist aber nicht geteilt (Joh. 17:20-23; Rö. 12:5; 1. Kor. 12:12, 13, 27; Eph. 4:4, 5; 5:23, 30; Kol. 3:15). Vielmehr sind die Glieder der „großen Volksmenge“ selber die „Versiegelten“ – die symbolischen „144 000“ –, die vor den „vier Winden“ eines großen Weltsturms gerettet werden, also der „großen Drangsal“. Das zeigt der Kontext (Off. 6:17; 7:1, 3, 14). Die „große Volksmenge“ bildet daher nicht etwa, wie Jehovas Zeugen sagen, einen Grundstock der irdischen Untertanen des Königreiches Jesu. In der Offenbarung ist ausdrücklich und gesondert von „Nationen“ die Rede, die die Untertanen auf der Erde sein werden (Off. 2:26, 27; 12:5; 15:4; 19:15; 20:3, 8; 21:24, 26; 22:2; Da. 7:18, 22, 27). Die große Volksmenge aber ist die Herauswahl für den Himmel „aus“ den „Nationen“. Sie ist ja, „vor dem Thron“ Gottes stehend, selbst eine „heilige Nation“ von Königen und Priestern – eine „königliche Priesterschaft“, die Gott „in seinem Tempel heiligen Dienst“ darbringen und regieren wird (1. Pet. 2:9, 10; Off. 1:6; 3:12; 5:9, 10; 7:9, 15; 14:1, 3, 17; 20:4, 6; 22:3-5). Nicht alle guten Menschen kommen in den Himmel, aber alle echten Christen. Das Neuen Testament unterscheidet zwischen 1. den „Bösen“ oder „Ungerechten“, 2. den guten Menschen der „Nationen“, auch „Gerechte“ genannt, und 3. Christen, den „Heiligen“ (Mat. 13:49; 25:31-46; Eph. 1:18; Heb. 12:23; 1. Pet. 4:17, 18; Off. 22:11, 12). Die „Nationen“ sind nicht die weiß gekleidete große Volksmenge (= „144 000“) – die Christengemeinde (Off. 3:4, 5, 18; 6:11; 7:9, 13, 14; 22:14; 1. Kor. 6:11).

Fazit: Da Jehovas Zeugen lehren, die Zahl 144 000 sei buchstäblich aufzufassen, und behaupten, die „große Volksmenge“ habe eine irdische Bestimmung, sind sie Scheinchristen.

 

** Jesus wurde nicht erst 1914 König. Dieses Jahr wird in der Bibel nicht genannt. Auch wird darin die Krönung Jesu Christi nicht mit seiner Wiederkunft verknüpft. Zum König zunächst gesalbt und als Hoher Priester eingesetzt wurde Jesus bei seiner Taufe (Mat. 3:15-17; Ps. 2:7-9; Jes. 42:1).

Christus ist unleugbar schon seit dem 1. Jahrhundert u.Z. als Hoher Priester für Gottes Volk tätig, wie Hebräer 3:1; 4:14, 15; 7:27; 9:11, 12, 24; 10:21 beweist. Als solcher wurde er „nach der Weise Melchisedeks“ berufen (Heb. 5:10; 6:20 bis 7:1). Melchisedek war Priester und König. Daher musste Christus gleichzeitig auch als König amten (Heb. 8:1; Ps. 110:1-4). Also muss er bald nach seiner Auferstehung und Himmelfahrt gekrönt worden sein (Mat. 26:64; 28:18; Luk. 19:12; Joh. 12:12-16; Da. 7:13, 14). Seitdem wählt er als König auch seine Mitkönige aus (Off. 1:5, 6; 3:21). Erst das Jahr 1914 als das Krönungsjahr Jesu Christi anzusetzen ist somit absurd. Bereits die frühen Christen verkündeten Jesus als amtierenden König (Apg. 17:6, 7; Eph. 1:20, 21; Php. 2:9, 10; Kol. 2:8-10; Heb. 2:9; 1. Pet. 3:22). Jesus wird sich zu seiner Zeit als „König der Könige und Herr der Herren“ auch gegenüber der Welt offenbaren (Off. 19:15, 16). Bis dahin wartet er als schon lange gekrönter König zur Rechten Gottes (Apg. 2:32-35; 1. Kor. 15:25; Heb. 10:12, 13).

Fazit: Da Jehovas Zeugen lehren, Jesus sei erst 1914 als König inthronisiert worden, sind sie Betrüger.

 

** Es gibt kein kombiniertes Zeichen der letzten Tage. Jehovas Zeugen behaupten, die „letzten Tage“ hätten 1914 begonnen. Aber die „letzten Tage“ begannen gemäß der Bibel bereits im 1. Jahr- hundert (Apg. 2:16, 17; 1. Pet. 1:20; 2. Pet. 3:3, 4; 2. Tim. 3:1-5; 1. Joh. 2:18; Jud. 4, 17-19). Die ersten Christen waren schon in Endzeiterwartung! (1. Kor. 10:11; Heb. 9:26; Jak. 5:3, 8; 1. Pet. 4:7). Jehovas Zeugen haben Jesu Endzeitrede in einer Weise verstanden, die genau derjenigen entgegengesetzt ist, die Jesus beabsichtigte. Er warnte ja seine Nachfolger gerade davor, sich von bestimmten Geschehnissen und Ereignissen in die Irre führen zu lassen. Ja, ehe Jesus die an ihn gerichteten Fragen beantwortete (Mat. 24:3; Mar. 13:4; Luk. 21:7), begann er deshalb mit einer Aufzählung von Dingen, die seine Nachfolger irritieren könnten. Seine Erklärung lautete im Grunde: „Vorab möchte ich euch etwas Wichtiges sagen: Da Kriege, Hungersnöte, Erdbeben, Seuchen und andere Ereignisse die Menschheitsgeschichte ohnehin prägen, sollten sie von euch nicht als „Zeichen“ meines Kommens und des Abschlusses des Zeitalters verstanden werden. Zieht daraus keine falschen Schlüsse!“ (Luk. 21:8-11). Was aber ist stattdessen „das Zeichen“?

 

Das „Zeichen“, das Jesus seinen Jüngern zu dem einen Teil ihrer Frage angab, war „das abscheuliche Ding, das Verwüstung verursacht“. Als dieses „Zeichen“ erschien – das römische Heer vor Jerusalem –, reagierten die ersten Christen richtig und wurden gerettet (Mat. 24:15-22).

 

Den anderen Teil ihrer Frage beantwortete er mit der Ankündigung, dass nach den Himmelsphänomenen ein spezielles „Zeichen des Menschensohnes im Himmel erscheinen“ werde (Mat. 24:30; Mar. 13:24-26; Luk. 21:25-28). Das wäre „das Zeichen“! Würde einem aber beim Erscheinen des „Zeichens“ noch Zeit bleiben, sich auf das Kommen Jesu vorzubereiten? Nein, denn dem „Zeichen“ würde sein Auftreten selbst so eng folgen, dass es dann zu spät dafür wäre. Daher ist tatsächlich das zentrale Thema seiner Endzeitrede die Notwendigkeit, bereit und wachsam zu sein. Warum? Weil Christus plötzlich und unerwartet kommt und man unmöglich etwas über den Zeitpunkt im Voraus wissen kann! (Mar. 13:35-37). Es ist Christen nicht möglich zu berechnen, wann Jesus kommt. Dies kann bald sein oder in 20 Jahren oder noch später. Erst kurz zuvor wird „das Zeichen des Menschensohnes im Himmel erscheinen“ (Mat. 23:30). Es gilt, geistig wach und aktiv zu bleiben. „Das Zeichen“ (Singular) wird erst noch erscheinen!

Fazit: Da Jehovas Zeugen versuchen, die angeblich zu sehenden Zeichen der Zeit zu interpretieren, nehmen sie die Warnungen Jesu nicht zur Kenntnis, schüren sie Ängste, führen sich und andere irre und reihen sich in die falschen Propheten ein (Mat. 24:11).

 

** Siebzig Jahre für Babylon. Jehovas Zeugen behaupten, Jerusalem sei 607 v.u.Z. zerstört worden. Historiker hingegen geben das Datum dafür 20 Jahre später an (587 v.u.Z.). Was stimmt?

Jeremia (Kap. 25) berichtet, dass er im 1. Jahr Nebukadrezars, des Königs von Babylon, beauftragt wurde, ganz Juda und Jerusalem mitzuteilen, dass Gott Nebukadrezar „gegen dieses Land und gegen seine Bewohner und gegen all diese Nationen ringsum bringen“ und „sie der Vernichtung weihen und sie zu einem Gegenstand des Entsetzens machen“ will (Jer. 25:1, 9; 46:2). Auch andere Nationen würden also durch Babylon befeindet werden. Jeremia 25:11 präzisiert: „Und dieses ganze Land soll ein verwüsteter Ort werden, ein Gegenstand des Entsetzens, und diese Nationen werden dem König von Babylon siebzig Jahre dienen müssen.“ Jeremia 25:12 unterstreicht, dass am Ende der 70 Jahre Babylon „zur Rechenschaft“ gezogen werden soll. Anschließend werden in Kapitel 25 – und ausführlicher in Kapitel 46 bis 49 – „all“ die von Babylon zu erobernden Nationen aufgeführt und in Kapitel 27 entsprechend die an sie zu überbringende Ankündigung formuliert. Der Prophezeiung Jeremias entsprechend dehnte die Weltmacht Babylon ihr Herrschaftsgebiet aus (Jer. 27:6; 28:14).

 

Es gab interessanterweise mehrere Wegführungen von Juden. Gemäß Kapitel 29 wurden bereits ins Babylonische Exil deportierte Juden von Jeremia brieflich aus Jerusalem darüber informiert, dass „erst wenn siebzig Jahre für Babel voll sind“, Gott sie „zurückbringen“ würde (Jer. 29:1, 10; Elberfelder Studienbibel 2009, Textstand Nr. 28). Die 70 Jahre, von denen Jeremia schrieb, hatten also schon zu zählen begonnen! Mit der Eroberung durch Cyrus 539 v.u.Z. endete dann die 70-jährige Herrschaft Babylons als Weltmacht (Jer. 27:7). Daniel, ein anderer Prophet, der Jeremias Prophezeiung gut kannte und richtig verstand, konnte nun auf eine Rückkehr von Landsleuten nach Juda hoffen und betete auch hierum (Da. 9:1, 2; Jer. 29:10-14).

 

Jehovas Zeugen entnehmen dem Bibelbericht, dass Juden aus dem Babylonischen Exil 537 v.u.Z. nach Jerusalem zurückkehrten. Dann folgern sie aber fälschlicherweise, der letzte König Judas, Zedekia, sei 70 Jahre zuvor – also im Jahre 607 v.u.Z. – abgesetzt, Jerusalem zerstört und die Juden ins Exil geführt worden. Dies, weil sie die Prophezeiung Jeremias im Hinblick auf die 70 Jahre für Babylon fälschlicherweise auf das Ende Jerusalems und die Tempelzerstörung anwenden. Ein gravierender, ganz grundsätzlicher Fehler! Jehovas Zeugen bauen dann auf diesem Jahr (607 v.u.Z.) auf und sagen, 2520 Jahre später, nämlich im Jahr 1914, hätten „die bestimmten Zeiten der Nationen“ geendet (Luk. 21:24). Es ist nur zu offensichtlich, dass diese Berechnung von falschen Voraussetzungen ausgeht, wo sich doch die 70 Jahre eindeutig auf Babylon beziehen.

 

Dass angesichts des hier zusammengefassten Bibelberichts die endgültige Zerstörung Jerusalems nicht im Jahr 607 v.u.Z. stattgefunden haben kann, deckt sich mit diesbezüglichen Aussagen von Bibelkommentatoren und Historikern, die sich u.a. auf heute noch nachprüfbare astronomische Daten, welche auf neubabylonischen Keilschrifttafeln zusammen mit öffentlichen Ereignissen dokumentiert wurden, berufen. Somit hat das Jahr 607 v.u.Z. (und folglich 1914 u.Z.) für die biblische Prophetie keine Relevanz.

 

Es sei hier nur angemerkt, dass Jehovas Zeugen zudem durch Manipulation der geschichtlichen Daten von Regierungszeiten jüdischer und babylonischer Herrscher die Zerstörung Jerusalems und seines Tempels durch Nebukadnezar auf das Jahr 607 v.u.Z. festzulegen versuchen.

Fazit: Dadurch dass Jehovas Zeugen für die endgültige Zerstörung Jerusalems durch die Babylonier das Jahr 607 v.u.Z. postulieren, vergewaltigen sie den Bibelbericht und setzen sich über die Historie hinweg.

 

** Das Gleichnis vom „treuen und verständigen Sklaven“ (Mat. 24:45-51) ist keine Prophezeiung im eigentlichen Sinn, die sich angeblich 1919 erfüllte (Der Wachtturm 15.7.13, S. 23, Abs. 12). Es wurde als Allegorie erzählt. Jesus erzählte mehrere Sklaven-Gleichnisse (Mat. 6:24; 10:24, 25; 25:14-30; Mar. 13:33-37; Luk. 17:7-10; 19:11-27). Sie machen klar, was und wen Jesus mit dem Gleichnis gemäß Matthäus, Kapitel 24, Vers 45 bis 51 meinte (Luk. 12:40-48). Keineswegs nur die kleine Führungselite von Jehovas Zeugen! Der „treue und verständige Sklave“ steht für reife Christen, die die christliche Lehre ihres Herrn anderen (Christen) darreichen. Sie sind „Verwalter“ (1. Kor. 4:1, 2). Zunächst kamen die Apostel dieser verantwortungsvollen Aufgabe sorgfältig nach (Apg. 2:42; Eph. 2:20-22). An sie richtete Jesus ja sein Gleichnis primär. Sie unternahmen Missionsreisen und schrieben Bibelbücher. Nach ihrem Tod gaben andere befähigte, treue Christen die Lehre Jesu und der Apostel weiter (2. Tim. 2:2; 3:10). Es wurden Bibel- und Hauskreise (Gemeinden) gebildet, wo Älteste oder Aufseher lehrten (Tit. 1:7, 9). Sie unterstanden keiner leitenden Körperschaft; sie waren autonom – ohne zentralisiert vorgegebene Programme. Ihr aller Führer war Jesus allein, und sie stützten sich auf die Schriften (Mat. 23:10; 1. Tim. 4:6). Ihr Helfer zum richtigen Verständnis war der Heilige Geist (Joh. 14:15-18; 16:13-15; 1. Joh. 2:26, 27). Und sie halfen sich gegenseitig. Jeder Christ hat Gaben und Fähigkeiten, die er zum Nutzen und zur Erbauung anderer gebrauchen soll (1. Kor. 12:19-30; 14:26, 33; Eph. 4:11-16; 1. Pet. 4:10, 11).

Er darf in der Zeit des Wartens auf die Wiederkehr seines Herrn nicht träge werden oder gar einschlafen. Der einzelne Christ wird durch das o.g. Gleichnis angespornt, seinen von Christus übertragenen Aufgaben eifrig nachzukommen und mit anderen Mitsklaven liebevoll umzugehen.

 

Die „Leitende Körperschaft“ der Zeugen Jehovas hingegen verhält sich nicht wie ein Sklave, sondern lässt sich gern verherrlichen; sie unterbindet nicht den ausgeprägten Kult um sich (2. Thes. 2:3-12). In den Zusammenkünften der Zeugen Jehovas wird auffällig oft und deutlich mehr vom „treuen und verständigen Sklaven“ gesprochen als von Jesus, dem Herrn (2. Kor. 11:13-15). Außerdem bevormundet, unterdrückt und „schlägt“ nachweislich dieser Sklave aufrichtige Christen in den Versammlungen, die nur treu ihre Aufgabe erfüllen wollen (Da. 12:4). Damit wird er zum „bösen Sklaven“, von dem Jesus sprach. Sobald nämlich ein Zeuge Jehovas durch intensive Bibelarbeit erkennt, dass diverse Lehren der Zeugen unbiblisch sind, und mit anderen darüber spricht (z.B. darüber, dass Zeugen Jehovas im Allgemeinen die Abendmahlsymbole Brot und Wein nicht einnehmen – weil ihnen das so gesagt wird – und sie sich daher über ein diesbezügliches Gebot Christi hinwegsetzen – Joh. 6:53-58; Mat. 26:26-28), wird gegen ihn ein Verfahren eröffnet. Denn unabhängiges Bibelstudium wird von ihrer Leitung nicht gebilligt (siehe Unser Königreichsdienst, 09/2007, S. 3, Fragekasten). Auf eine sachliche Auseinandersetzung mit biblischen Argumenten wird verzichtet. Der erwachte Zeuge aber wird ernsthaft ermahnt, Gespräche mit anderen über Lehrfragen einzustellen. Wird dem nicht Folge geleistet, wird zunehmend gedroht und versucht, den Betreffenden einzuschüchtern, mundtot zu machen und zu diffamieren – bis zur Exkommunikation. Dem kann der Erwachte allerdings zuvorkommen, indem er jedermann und öffentlich überraschend seinen bewussten Austritt kundtut.

 

Die Proklamation zahlreicher Daten, die sich allesamt als falsch erwiesen haben, und das hartnäckige Festhalten an Irrlehren zeigt, dass die Leitung der Zeugen Jehovas unmöglich exklusiv der „verständige Sklave“ sein kann (Jer. 23:21, 25, 26, 30-32). Jeder einzelne Christ ist aufgefordert, sich als ein treuer und verständiger Sklave zu erweisen (Off. 11:18; 22:12).

Fazit: Da Jehovas Zeugen das Gleichnis vom „treuen und verständigen Sklaven“ auf ihr führendes elitäres Gremium (seit 1919 eingesetzt) beschränken, sind sie blinde Leiter.

 

Diese Aufführung von Irrlehren der Zeugen Jehovas ließe sich noch erweitern (z.B. um die aktuelle aberwitzige Überlappende-Generation-1914-Lehre – Mat. 24:34). Die Leitende Körperschaft von Jehovas Zeugen weiß das alles schon seit Jahrzehnten und ist vielfach angeschrieben worden. Aber vergebens. Dieser Organisation geht es gar nicht wirklich um die Wahrheit (Joh. 8:46, 47). Und das macht es umso schlimmer. Vorsätzlich führt sie Millionen aufrichtiger Personen – die betrogene Opfer werden und dann selbst weitere zu Opfern machen – in die Irre (Mat. 23:33; 2. Pet. 2:1).

Ja, würde sie nur ein oder zwei der o.g. Irrlehren berichtigen, würde ihr gesamtes fragiles Glaubensgebäude wie ein Kartenhaus zusammenbrechen. Es gründet sich nicht auf Christus, „den Felsen“, und seine Lehren (Mat. 7:24-27). Daher ist auch ein weiteres Hoffen und Warten auf grundlegende Revisionen zwecklos, ja sogar lebensgefährlich (Mat. 7:21-23). Wie alle anderen Religionsgemeinschaften mit ihren unbiblischen Lehren (z.B. Trinitätslehre) sind auch Jehovas Zeugen ein Teil von „Babylon der Großen“, dem Weltreich der verkehrten, verführenden Religionen. Gott wird der „Taten der Ungerechtigkeit“ der Organisation von Jehovas Zeugen und ihrer Unterstützer gedenken (Off. 18:5). Es ist eine autoritäre, menschenverachtende sektenähnliche Gruppierung. Wie wichtig ist es doch, „Augensalbe“ von Christus zu „kaufen“, ja Christi „Stimme“ und sein Klopfen „an der Tür“ nicht zu ignorieren! (Off. 3:18-20). Auch ist es erforderlich, Jesu Christi dringender Aufforderung gehorsam und konsequent nachzukommen: „Geht aus ihr hinaus, mein Volk, wenn ihr nicht mir ihr teilhaben wollt an ihren Sünden und wenn ihr nicht einen Teil ihrer Plagen empfangen wollt“ (Off. 18:4).

 

Aber wohin soll man gehen? Keinesfalls zu anderen Religionsgemeinschaften, die ebenfalls eigene Irrlehren vertreten! Die Frage sollte nicht lauten: „Wohin soll man gehen?“, sondern: „Zu wem soll man gehen?“. Die biblische Antwort lautet: zu Jesus Christus! (Joh. 6:44, 45, 68; 12:26, 32; Mat. 11:28-30). Denn nur durch ihn kommen wir zu Gott (Joh. 14:6). Und es gibt außerhalb von falschen religiösen Organisationen einen lebendigen Organismus: den „Leib“ Christi, die „Bruderschaft“ wahrer Nachfolger Christi weltweit (1. Kor. 12:27; 1. Pet. 5:9). Man ist nicht allein. Freie echte Christen gibt es tatsächlich überall auf der Erde (Mar. 10:28-31; Joh. 8:31, 32, 36; Apg. 1:8; 11:26). Und viele versammeln sich regelmäßig in Haus- und Bibelkreisen – ganz nach dem urchristlichen Muster. Sie machen Jünger Jesu Christi und bekennen sich öffentlich zu ihm und seinen Lehren (Rö. 16:5; 1. Kor. 16:19; Kol. 4:15; Mat. 28:19, 20).


   
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Veröffentlicht von: @mrtn

Safiya würden die sofort als von "der falschen Religion" abstempeln, was ja optisch schon offensichtlich ist. @wuestenrose9 Du weisst wie ich das meine.

Meine Sista wäre nach etwas Zeit angenervt mit solchen Leuten zu reden wenn sie nichts lernen wollen 😂


   
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Das hört sich alles mehr nach Psycho an als nach Religion 🙄 


   
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(@soziologin)
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Veröffentlicht von: @mrtn

Er hingegen ist kein erschaffener Engel, genauso wenig wie sein Vater ein Engel ist (Luk. 9:26). Jesus ist unbestreitbar auch ein „wahrer Gott“; er ist selbst „ein Gott“ (1. Joh. 5:20; Joh. 1:1-3; 5:18).

Fazit: Da Jehovas Zeugen lehren, Jesus sei ein Engel, sind sie Antichristusse, ja Gotteslästerer.

 

Das glaubst du aber nicht das ist nur was in der Bibel steht?? 🤔 


   
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(@mrtn)
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@soziologin So ist es. Ich glaube das persönlich nicht.

Aber ich habe mir das damals aus der Bibel erarbeitet. Wenn man die Bibel als Ganzes für wahr erachtet (insbesondere den griechischen Teil), dann ist das eine mögliche und sehr schlüssige theologische Schlussfolgerung.

Mit den Zeugen Jehovas würde ich jetzt nicht unbedingt mit historisch-kritischer Bibelkritik anfangen. Das löst noch mehr Trigger aus. Man muss auf Basis der Bibel argumentieren, alles andere führt zu weit. Und die Bibel wie wir sie kennen, ist final von der Kirche zusammengestellt worden. Der christlich-griechische Kanon des NT wurde um ca. 400 n. Chr. final festgelegt. https://de.wikipedia.org/wiki/Kanon_(Bibel)

Für die Zeugen Jehovas harter Tobak, denn die Kirche (böse falsche Religion) müsste da ja dann immer noch von "Gottes Geist" geleitet gewesen sein. 😉 


   
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(@mrtn)
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Da das Thema offensichtlich ergoogelt wird 😉 hänge ich mal noch dran, was ich dazu noch gespeichert habe. Vielleicht hilft es dann dem ein oder anderen Suchenden.

@liebe nicht angemeldete Leserinnen und Leser: ihr könnt euch gerne hier anmelden, wenn ihr zu diesem Thema Hilfe braucht!

 

 

Ein typischer Klassiker bei den Zeugen Jehovas ist die Übernahme der Substitutionstheologie. Was heisst das? Die Substitutionstheologie besagt, dass das Volk Israel verworfen wurde und durch einen Nachfolger ersetzt wurde. Das ist biblisch umstritten, siehe: das ganze Kapitel 11 des Römerbriefes sagt etwas anderes! ***

Wer das zuerst behauptet hat war die Ur-Kirche, dann die katholische Kirche. Heute sagen das auch die Zeugen Jehovas. Aus diesem Grund beziehen sie Texte die ausschliesslich an Israel gerichtet waren (im AT, als hebräische Schriften) auf sich.

Beispiele:

Jeremia 29

  • 11‚Denn ich selbst weiß ja, welche Gedanken ich euch gegenüber habe‘, ist der Ausspruch Jehovas, ‚Gedanken des Friedens und nicht des Unglücks, um euch eine Zukunft und eine Hoffnung zu geben.12Und ihr werdet mich gewiß anrufen und kommen und zu mir beten, und ich will auf euch hören.‘13‚Und ihr werdet mich tatsächlich suchen und [mich] finden, denn ihr werdet mit eurem ganzen Herzen nach mir suchen

 

2.Mose 22:26;27

Solltest du gar das Kleid deines Mitmenschen als Pfand ergreifen, so sollst du es ihm beim Untergang der Sonne zurückgeben.27Denn es ist seine einzige Decke. Es ist sein Überwurf für seine Haut. Worin wird er liegen? Und bestimmt wird es geschehen, daß er zu mir schreit, und ich werde zweifellos hören, denn ich bin gnädig.

 

Solche Texte lesen Zeugen Jehovas und meinen sie sind damit gemeint.

 

 

 

 

*** 

Ein Auszug aus Römer 11:

(dort spricht Gott, Zeugen haben dort Jehova eingesetzt, steht im Urtext NICHT dort, nirgendwo im NT kommt JHWH vor!!)

Wenn diese Bestimmungen vor mir entfernt werden könnten‘, ist der Ausspruch Jehovas, ‚könnten diejenigen, die der Same Israels sind, ebenfalls aufhören, sich vor mir als eine Nation zu erweisen allezeit.‘ “ 37 Dies ist, was Jehova gesprochen hat: „ ,Wenn die Himmel oben gemessen und die Grundfesten der Erde unten erforscht werden könnten, dann könnte auch ich den ganzen Samen Israels verwerfen wegen all dessen, was sie getan haben‘ ist der Ausspruch Jehovas

 

Israel wurde also verworfen? Na das sieht doch mal ganz anders nach diesem Text aus. Und das hat "Jehova" gesagt. 😉

 

 

Zusatzgedanken zu "Israel ist verworfen" / Substitutionstheologie der Zeugen Jehovas:

Diese zwölf sandte Jesus aus und befahl ihnen und sprach: Geht nicht auf einen Weg der Nationen, und geht nicht in eine Stadt der Samariter; geht aber vielmehr zu den verlorenen Schafen des Hauses Israel" (Mt 10,5.6)

 

Lukas 1:68

68 „Jehova, der Gott Israels, soll gepriesen werden, denn er hat seinem Volk Beachtung geschenkt und es befreit.

Nicht die Nationen und die Samariter, zu denen der Herr an anderer Stelle gegangen ist (vgl. Joh 4), waren die Empfänger der Botschaft der Apostel, sondern „die verlorenen Schafe des Hauses Israel". Dieser Ausdruck macht klar, dass es nur um das Volk Israel geht. Damit handelt es sich um eine begrenzte Region und Personenanzahl, ja sogar um eine beschränkte Zeitepoche.

Manche haben den Begriff „verlorene Schafe" auf Christen angewendet und den Zusatz „des Hauses Israel" als Hinweis auf die Versammlung (Gemeinde, Kirche) vergeistlichen wollen. Aber an keiner Stelle finden wir einen entsprechenden Hinweis. In Matthäus 15 wiederholt der Herr den Ausdruck, dass Er nur zu den verlorenen Schafen des Hauses Israel gesandt sei, und stellt den Schafen die Hündlein gegenüber - was auf die Heiden hinweist.

Es ist wahr, dass auch Menschen aus den Nationen als Schafe bezeichnet werden. Aber dann nicht im Sinn von „verlorenen" Schafen. In Johannes 10,16 spricht der Herr Jesus davon, dass Er noch „andere Schafe" habe - nämlich Gläubige aus den Nationen. In Matthäus 25,32 werden Schafe von Böcken geschieden - auch da handelt es sich um die Nationen. Aber die Schafe sind dort die Gläubigen aus den Nationen, keine verlorenen Schafe wie hier in Matthäus 10 und 15. Und das Schaf in Lukas 15 wird vom Hirten gefunden und ist als Zielpunkt der Belehrung nicht (mehr) verloren. So lernen wir, dass wir uns immer den Kontext eines Wortes anschauen müssen, um dieses richtig zu verstehen.

 

 

 

Nochmal der Hinweis: Fachwissen wird nicht reichen, um eine indoktrinierten Zeugen Jehovas zum Nachdenken zu bringen. Wenn die merken dass man Fachwissen hat gegen das sie nicht ankommen, brechen die das Gespräch ab. Sie unterstellen einem dann einfach, "dass man zum ewigen Leben nicht richtig eingestellt ist". 😉

Alle Zeugen mit denen ich diskutierte haben das so gemacht. In den wenigen Fällen wo es nicht so war, sind die Menschen heute keine Zeugen mehr und haben dann einen reifen Glauben unabhängig der Sekte entwickelt.


   
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mrtn
 mrtn
(@mrtn)
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Ein letzter Aspekt für heute, sonst wird es vielleicht zu viel. Aber das Thema "nicht Menschen folgen" ist ein entscheidendes biblisches Thema, was aber von jeder christlichen Sekte mit Füssen getreten wird. So auch bei den Zeugen Jehovas.

 

Sie haben eine Führung (Leitende Körperschaft), denen unbedingt zu folgen und zu gehorchen ist. Sonst wird man aus der Gemeinschaft ausgeschlossen. Dazu kommt, dass die Organisation weltweit in dubiose Offshore Aktivitäten verwickelt ist, dazu findet man genug im englischsprachigen Internet. Dauernde Spendenaufrufe und feste regelmäßige Zahlungen der einzelnen Zeugen Jehovas Gemeinden an die Zentrale sind Fakt.

Was sagt die Bibel dazu? 😉 

 

 

In 2. Petrus 2:1-3 (NeÜ, bibel.heute) spricht der "Heilige Geist":

“Doch es gab in Israel auch falsche Propheten, so wie es unter euch falsche Lehrer geben wird. Sie werden ihre verderblichen Sonderlehren heimlich einschleusen. Damit verleugnen sie ihren eigenen Herrn, der sie doch freigekauft hat, und ziehen sich selbst ein schnelles Verderben zu. Mit ihrem zügellosen Lebensstil werden sie jedoch viele Anhäger finden, und ihretwegen wird der Weg der Wahrheit in Verruf geraten.

In ihrer Habgier werden sie geschickte Lügen erfinden, um an euer Geld zu kommen.…”

Die inspirierte Argumentation ist also folgende:

Es gäbe Personengruppen, auf die folgende Punkte insgesamt zutreffen würden/müssten und durch die sie zu identifizieren wären.

 


1.: “falsche Propheten … Sie werden ihre verderblichen Sonderlehren heimlich einschleusen.”
– Es ist zur Genüge bewiesen , dass die JW-Org mit “verderblichen Sonderlehren” durchsetzt ist und zusätzlich viele falsche Prophezeiungen geäußert hat, u.a. Ende der Welt 1975.


2.: “verleugnen sie ihren eigenen Herrn”
– Auch das trifft auf die JW.Org zu. Als Beispiele: Die Göttlichkeit Jesu wird mit Füßen getreten und das Loskaufsopfer Jesu und Christus selbst beim Abendmahl durch das Ablehnen der Symbole verächtlich behandelt. Auf den Thron Jesu hat sich die Leitende Körperschaft gesetzt.

3.: “zügellosen Lebensstil” – Hierbei belassen wir es nur beim aktuelle Thema, wie die JW.Org mit Kindesmissbrauch umgeht.

4.: “der Weg der Wahrheit in Verruf geraten” – Die JW.Org ist mitschuldig daran, dass solche, die von dem, was sie unter der Religionsgemeinschaft der Zeugen Jehovas erlebt haben, enttäuscht und angewidert sind, sich leider ganz von Gott abwenden.

5. “In ihrer Habgier werden sie geschickte Lügen erfinden, um an euer Geld zu kommen.” – Das ist der 5. Punkt, den der Heilige Geist in seiner Aufzählung nennt.

Die Bibeltext-Passage endet mit den Worten:

“Doch das Urteil über sie ist längst gefällt, sie werden ihrem Verderben nicht entgehen.”

 

 

DAS IST EINE REIN BIBLISCHE ARGUMENTATION UND NICHT MEINE EIGENE ANSICHT/MEINUNG. ICH BIN KEIN CHRIST!

 

 

 

„Ihr aber, laßt euch nicht Lehrer nennen, denn einer ist euer Lehrer, während ihr alle Brüder seid. Auch laßt euch nicht Führer nennen, denn nur einer ist euer Führer, der Christus.“ (Matthäus 23:8, 10 – Neue-Welt-Übersetzung)

„Denn dies ist unser Bekenntnis: Nur einer ist Gott, und nur einer ist auch der Vermittler zwischen Gott und den Menschen: Jesus Christus.“ (1. Timotheus 2:5 – Gute Nachricht)

„Wir sind dann nicht mehr wie unmündige Kinder, die kein festes Urteil haben und auf dem Meer der Meinungen umhergetrieben werden wie ein Schiff von den Winden. Wir fallen nicht auf das falsche Spiel herein, mit dem betrügerische Menschen andere zum Irrtum verführen. Vielmehr stehen wir fest zu der Wahrheit, die Gott uns bekannt gemacht hat, und halten in Liebe zusammen. So wachsen wir in allem zu Christus empor, der unser Haupt ist.“ (Epheser 4:14, 15 – Gute Nachricht)

„Denn wer als Sklave in die Gemeinschaft des Herrn gerufen wurde, ist ein Freigelassener des Herrn, und wer als Freier berufen wurde, ist ein Sklave von Christus. Gott hat einen hohen Preis für euch bezahlt. Macht euch also nicht zu Sklaven von Menschen!“ (1. Korinther 7:22, 23 – Neue evangelistische Übersetzung)

„Petrus und die Apostel antworteten: Man muss Gott mehr gehorchen als den Menschen.“ (Apostelgeschichte 5:29 – Einheitsübersetzung)

„Verflucht sei jeder Mensch – und das gilt auch für mich -, der eine andere Botschaft verkündet als die, die wir euch gepredigt haben. Und käme ein Engel vom Himmel und verkündete euch eine andere Botschaft: Er soll in Ewigkeit verflucht sein. Ich sage es noch einmal: Wenn irgendjemand eine andere Botschaft weitersagt als die, die ihr angenommen habt, dann soll Gottes Fluch ihn treffen. Wie ihr seht, geht es mir nicht darum, Menschen zu gefallen! Nein, ich versuche, Gott zu gefallen. Wollte ich noch Menschen gefallen, wäre ich kein Diener von Christus.“ (Galater 1:8, 9, 10 – Neues Leben)

 

„Zur Freiheit hat uns Christus befreit! So steht nun fest und lasst euch nicht wieder das Joch der Knechtschaft auflegen! Wer hat euch aufgehalten, der Wahrheit nicht zu gehorchen? Brüder, ihr seid zur Freiheit berufen!“ (Galater 5:1, 7, 13 – Luther 1984)

 

„Es ist mir zwar alles erlaubt, doch ich will mich von nichts beherrschen lassen.“ (1. Korinther 6:12 – Begegnung fürs Leben)

 

„Der Beistand aber, der Heilige Geist, den der Vater senden wird in meinem Namen, der wird euch alles lehren und euch an alles erinnern, was ich euch gesagt habe; Wenn aber jener kommt, der Geist der Wahrheit, so wird er euch in die ganze Wahrheit leiten; denn er wird nicht aus sich selbst reden, sondern was er hören wird, das wird er reden, und was zukünftig ist, wird er euch verkündigen.“ (Johannes 14:26; 16:13 – Schlachter 2000)

 

„Das müsst ihr über diese Leute wissen, die euch vom richtigen Weg abbringen wollen. Doch der Heilige Geist, den euch Christus gegeben hat, er bleibt in euch. Deshalb braucht ihr keine Menschen als Lehrer, der Heilige Geist selbst ist euer Lehrer. Was er euch sagt, ist wahr und ohne Lüge. Haltet also an dem fest, was euch der Geist lehrt, und bleibt bei Christus; uns hat Gott durch seinen Geist sein Geheimnis enthüllt. Denn der Geist Gottes weiß alles, er kennt auch Gottes tiefste Gedanken.“ (1. Johannes 2:26, 27; 1. Korinther 2:10 – Hoffnung für Alle)

„Wenn aber selbst ihr sündigen Menschen wisst, wie ihr euren Kindern Gutes tun könnt, wie viel eher wird euer Vater im Himmel denen, die ihn bitten, den Heiligen Geist schenken.“ (Lukas 11:13 – Neues Leben)

„Wenn jemand unter euch Weisheit braucht, weil er wissen will, wie er nach Gottes Willen handeln soll, dann kann er Gott einfach darum bitten. Und Gott, der gerne hilft, wird ihm bestimmt antworten, ohne ihm Vorwürfe zu machen.“ (Jakobus 1:5 – Neues Leben)

„In den letzten Tagen, spricht Gott, werde ich meinen Geist über alle Menschen ausgießen.“ (Apostelgeschichte 2:17 – Neues Leben)

„Überlasse dem Herrn die Führung deines Lebens und vertraue auf ihn, er wird es richtig machen. Deine Unschuld wird er sichtbar machen so hell wie das Licht des Tages, und die Rechtmäßigkeit deiner Sache wird leuchten wie die Mittagssonne.“ (Psalm 37:5, 6 – Neues Leben)

„Nur ein gedankenloser Mensch glaubt jedes Wort! Der Vernünftige prüft alles, bevor er handelt.“ (Sprüche 14:15 – Hoffnung für Alle)

 

„Glaubt nicht jedem, der behauptet, dass er Gottes Geist hat. Prüft vielmehr genau, ob er wirklich von Gottes Geist erfüllt ist. Es hat in dieser Welt schon viele falsche Propheten gegeben.“ (1. Johannes 4:1 – Hoffnung für Alle)

„Regiert uns Gottes Geist, dann schenkt er uns Frieden und Leben.“ (Römer 8:6 – Hoffnung für Alle)

„Böse Menschen verstehen die Wahrheit nicht; wer nach Jahwe sucht, versteht alles.“ (Sprüche 28:5 – Neue evangelistische Übersetzung)

„Die Juden in Beröa waren nicht so voreingenommen wie die in Thessalonich. Mit großer Bereitwilligkeit gingen sie auf das Evangelium von Jesus Christus ein, und sie studierten täglich die Heilige Schrift, um zu prüfen, ob das, was Paulus lehrte, mit den Aussagen der Schrift übereinstimmte.“ (Apostelgeschichte 17:11 – Neue Genfer Übersetzung)

„Ich werde meine Gesetze in ihr Innerstes legen und werde sie in ihre Herzen schreiben. Ich werde ihr Gott sein, und sie werden mein Volk sein. Keiner muss seinen Mitbürger dann noch belehren, keiner mehr zu seinem Bruder sagen: “Komm und lerne den Herrn kennen!” Nein, vom Kleinsten bis zum Größten werden alle mich kennen. Denn ich werde ihnen alles Unrecht vergeben und werde nie mehr an ihre Sünden denken.“ (Hebräer 8:10-12 – Neue Genfer Übersetzung)

„Daher gibt es für die, welche mit Christus Jesus in Gemeinschaft sind, keine Verurteilung. Denn das Gesetz des Geistes, der in Gemeinschaft mit Christus Jesus Leben gibt, hat dich von dem Gesetz der Sünde und des Todes frei gemacht.“ (Römer 8:1, 2 – Neue-Welt-Übersetzung)

„Verflucht ist der kräftige Mann, der sein Vertrauen auf den Erdenmenschen setzt; Es ist besser, Zuflucht zu Jehova zu nehmen, als auf Menschen zu vertrauen; Setzt euer Vertrauen nicht auf Edle noch auf den Sohn des Erdenmenschen, bei dem es keine Rettung gibt; Vertraut auf Jehova zu allen Zeiten. Vor ihm schüttet euer Herz aus. Gott ist uns eine Zuflucht. Ja, die Söhne des Erdenmenschen sind ein Dunst, die Menschensöhne sind eine Lüge. Wenn auf die Waage gelegt, sind sie alle zusammen leichter als ein Dunst.“ (Jeremia 17:5; Psalm 118:8; 146:3; 62:8, 9 – Neue-Welt-Übersetzung)

 

„Glücklich seid ihr, wann immer die Menschen euch hassen und wann immer sie euch ausschließen und euch schmähen und euren Namen als böse verwerfen um des Menschensohnes willen. Freut euch an jenem Tag, und hüpft; denn siehe, euer Lohn ist groß im Himmel; macht euch also keine Sorgen darüber, wie oder was ihr reden sollt; denn was ihr reden sollt, wird euch in jener Stunde gegeben werden;  denn die Redenden seid nicht nur ihr, sondern der Geist eures Vaters ist es, der durch euch redet.“ (Lukas 6:22, 23; Matthäus 10:19, 20 – Neue-Welt-Übersetzung)

 

„Für mich nun ist es etwas sehr Geringfügiges, daß ich von euch oder von einem menschlichen Gerichtshof beurteilt werde. Ja, ich beurteile mich auch selbst nicht. Denn mir ist nichts bewußt, was gegen mich spräche. Doch dadurch werde ich nicht als gerecht befunden, der mich aber beurteilt, ist Jehova; Denn wenn wir leben, leben wir für Jehova, und auch wenn wir sterben, sterben wir für Jehova. Darum, wenn wir leben und auch wenn wir sterben, gehören wir Jehova.“ (1. Korinther 4:3, 4; Römer 14:8 – Neue-Welt-Übersetzung)

 

 

Schlussbemerkungen:

Die Bibel ist sehr eindeutig was das Thema "Menschen folgen" angeht. Ich denke das wird auch denen klar, die die Bibel bisher nicht kannten. 😉


   
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