Blackwater’s Forum

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FX Strategie von Blackwater.live

Forex Trading ist wohl neben der Pilotenausbildung eine der "teuersten" Ausbildungen der Welt. Denn wie es einst Goldman Sachs schon schrieb: "Bevor eine Menge Geld gewonnen werden kann, wird eine Menge Geld verloren werden." Es dauert im besten Fall 3-4 Jahre, bis man profitabel arbeitet. Wenn überhaupt. Dazu gibt es auch einige Grundsätze, die im professionellen Trading angewendet werden, u.a. die 2% Regel:

What Is the 2% Rule?

The 2% rule is an investing strategy where an investor risks no more than 2% of their available capital on any single trade. To implement the 2% rule, the investor first must calculate what 2% of their available trading capital is: this is referred to as the capital at risk (CaR). Brokerage fees for buying and selling shares should be factored into the calculation in order to determine the maximum permissible amount of capital to risk. The maximum permissible risk is then divided by the stop-loss amount to determine the number of shares that can be purchased.

Quelle: investopedia.com

 

Martingale und viele der angebotenen Strategien da draussen verstossen dagegen. Entweder weil die einzelne Position zu gross ist oder kein Stop Loss gesetzt wird oder sogar, weil man hunderte!!! Positionen gleichzeitig offen hat. Daher kommt es IMMER irgendwann zu totalen Crash. Natürlich wohnt jedem Anfang ein Zauber inne und ich habe im Laufe der Jahre schon viele begeisterte Emails erhalten, von spektakulären Strategien und Software etc. Meistens wurden die als MLM System verkauft. Aber es dauerte nie länger als ein Jahr, bis die Kunden ruiniert waren. Und mancher muss diese Erfahrung wohl auch selbst machen. Storys wie die genannten sind wie der "Jungbrunnen" im Mittelalter. Sie sind so faszinierend, dass sie immer ihre Abnehmer finden werden. Konservatives Handwerk dagegen ist einfach öde. 🙂 Vielleicht liegt das auch an einem mangelnden praktischen Verständnis des Zinseszinseffekts. Wer weiss.

Vergleichbar ist Martingale & Co.  vielleicht mit einem Großkatzen Dompteur, der Grenzen überschreitet. Selbst wenn dieser enorm viel Erfahrung mit Löwen hat und es Jahre lang gut geht (Beispiele gibt es ja leider), irgendwann und das sehr sicher, geht es schief. Löwen sind Wildtiere und daher gelten klare Regeln im Umgang mit ihnen.

@fb5656 An Sägezahncharts erkennt man Martingale immer zuverlässig. Auch das Chartbeispiel von Dir zeigt zumindest, hier wurde enorm gehebelt und Positionen gestaffelt in den Markt gekauft.

fb5656 hat auf diesen Beitrag reagiert.
fb5656

Ich glaube ich bin geläutert. Danke nochmal für die Erklärungen. Das Thema ist für mich durch. Mit der Zypern Regulierung und dem Hebel 1:30 wäre es noch nicht einmal möglich bei diesen Zockeranbietern mitzumachen. Das Prinzip von Crash und Neustart ist mir auch klar, siehe meine Screens dazu. Die schalten danach ab und fangen wieder von vorne an.

Danke für's unermüdliche Aufklären!

 

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Hallo zusammen,

war gestern ein für Forex "gefährlicher" Tag?

Ich frage mich das nur, weil gestern keinerlei Trades stattgefunden haben.

🙂 Ne, das war eher ein lahmer Tag ohne grosse Impulse. Im Zweifel mach ich dann auch mal nichts.

Impulslose Tage kann man mit Leverage auspressen, aber das Thema hatten wir ja schon... Risk/Reward

habanero1979 hat auf diesen Beitrag reagiert.
habanero1979

Alles klar, danke für die Info.

Wieder etwas dazu gelernt, ohne eine gewisse Mindestdynamik lohnen sich Trades nicht.

Und kurz vor dem Fee-Stichtag nichts mehr zu riskieren ist auch nachvollziehbar 😉

Blackwater, tugbaoezbek und 123olir haben auf diesen Beitrag reagiert.
Blackwatertugbaoezbek123olir

Sorry, aber genau das ist der Quatsch, den ich hier nicht will: Mir sowas unterstellen zu lassen. 

Das ist voll daneben, denn (1) nach dem High Watermark Prinzip sinnlos und (2) hatte ich geschrieben wie es Do/Fr aussah.

tugbaoezbek, Knew2 und 3 andere Benutzer haben auf diesen Beitrag reagiert.
tugbaoezbekKnew2ikigaimondaimrsblackwater123olir
Zitat von bd2021bd am Mai 1, 2021, 18:46 Uhr

Und kurz vor dem Fee-Stichtag nichts mehr zu riskieren ist auch nachvollziehbar 😉

Dislike, weil ich das ganz mies finde. Arbeit muss bezahlt werden. Ich kenne niemand, der umsonst arbeitet. Der Comment klingt sehr nach negativer Unterstellung. 🤔🙄

Ganz ruhig meine Lieben... mir war eben aufgefallen, dass es seit Beginn der Strategie die ersten beiden Wochentage ohne Trades waren.

Zitat von Blackwater am Mai 1, 2021, 18:52 Uhr

(1) nach dem High Watermark Prinzip sinnlos

Das heisst die Performance Fee bemisst sich am Hoechststand waehrend des Monats, nicht zum Stichtag (am Monatsersten) im Vergleich zu den anderen Stichtagen?

Wir werden je nach Marktsituation immer mal auch Tage ohne Trades haben oder mit weniger Trades. Ich versuche auch meist Trades über das Wochenende immer zu vermeiden. Grundsätzlich sind wir risikoscheu unterwegs.

Die Performance Fee wird ja nur auf den Höchststand fällig. Oder anders gesagt, wenn wir nächsten Monat nicht höher als diesen Monat stehen, dann wird sie auch nicht fällig. Und sie wird vor allem nur auf den Teil fällig, der das bisherige Hoch übersteigt. Daher zahlt man niemals doppelt, nur für die echte netto Leistung und es bringt mir nichts, wenn wir nur einen Monat einen schönen Gewinn haben und dann gar keinen mehr. Kein echter netto Gewinn für euch bedeutet auch keine Gebühr für Blackwater.live. Daher ist das System ja auch so fair und bewährt. Wäre es anders gewollt, würde ich Seminare über ETF ordern verkaufen - sorry für den Sarkasmus und nein, das wird nie passieren 🙂

himself63, ikigaimondai und 123olir haben auf diesen Beitrag reagiert.
himself63ikigaimondai123olir

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