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Hat schon jemand Erfahrung mit der "FlowBank"? +Offshore allgemein

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Zitat von dnreb1 am April 27, 2021, 13:03 Uhr

Eine Lösung für mich, wäre ein Rentenkonto mit Depot, auf das man einzahlen und handeln kann, aber vor Eintritt in die

Rente nicht rankommt...keiner. Hätte sicher vielen Selbstständigen in der Pandemie zumindest die Altersvorsorge gerettet.

Da darf ich Dir als Solo-Selbständige aus eigener Erfahrung sagen, dass ich wie viele andere kleine Selbständige zur Zeit von meiner Altersvorsorge lebe (Policendarlehen sei Dank). Der Staat pampert die Arbeitnehmer mit Kurzarbeitergeld, wir fallen durch den Rost.

Kann leider nicht mehr bearbeiten, aber zum Verständnis: Ich bin froh, dass ich vor Renteneintritt an das Geld rankomme, wollte ich damit sagen.

"Der Staat pampert die Arbeitnehmer mit Kurzarbeitergeld, wir fallen durch den Rost."

 

Kurzarbeit ist eine Versicherungsleistung der Sozialversicherung, durch die in erster Linie die Arbeitgeber/Unternehmen "gepampert" werden. Die Kurzarbeit soll Unternehmen bei einer vorübergehenden schlechten Auftragslage durch eine Verringerung der Personalkosten entlasten. Die Arbeitnehmer müssen dabei Einkommensverluste in Kauf nehmen, da das Kurzarbeitergeld nicht das volle Nettoeinkommen ersetzt. Anders als bei Kündigungen bzw. Entlassungen kann (nicht muss!) das Unternehmen qualifizierte und eingearbeitete Mitarbeiter halten um das in ihnen steckende Firmen-Know-how zu erhalten.

 

weip321 hat auf diesen Beitrag reagiert.
weip321

Ja, ich denke, dass  "Der Staat pampert die Arbeitnehmer mit Kurzarbeitergeld, wir fallen durch den Rost."

eher unglücklich ausgedrückt ist. Aber ich verstehe durchaus, dass man als Selbstständiger schon neidisch auf

Angestellte schauen kann. Wobei ich 65% von 1200€ jetzt nicht als pampern bezeichnen würde... es gibt

natürlich auch Leute in anderen Gehaltsklassen, die von 65 % gut leben können.

Aber das die Selbstständigen gekniffen sind, kann ich mir gut vorstellen. Es ist natürlich ein Versäumnis,

dass diese nicht entsprechend mitgenommen werden. Keine Ahnung wo das Problem liegt, mit Selbstständigen

ähnlich zu vefahren (Höhe, Geschwindigkeit) wie mit Angestellten. Aber im Grundsatz müsste es so sein und

somit wäre Frau B aus N nicht angewiesen ihre Ersparnisse anzugreifen. Finde ich echt übel!

Es läuft sicher nicht alles perfekt, für einige sogar das wenigste. Aber ich bin nicht in der Lage zu beurteilen,

wie schwierig es ist diese Dinge zu organisieren. Klar, vom Sofa aus alles kein Problem, ob es in der Praxis

dann wirklich so einfach ist? Ich habe die Erfahrung gemacht, dass man mit seinen Urteilen und Besserwissereien

vorsichtig sein sollte, solange man nicht alle Fakten kennt.

"Keine Ahnung wo das Problem liegt, mit Selbstständigen ähnlich zu vefahren (Höhe, Geschwindigkeit) wie mit Angestellten."

 

Kurzarbeitergeld ist - wie bereits erwähnt - eine Versicherungsleistung der gesetzlichen Sozialversicherung. Jeder sozialversicherungspflichtig Beschäftigte MUSS (ebenso wie sein Arbeitgeber) in die gesetzliche Sozialversicherung einzahlen. Unter bestimmten Voraussetzungen haben Unternehmen einen Anspruch auf die Zahlung von Kurzarbeitergeld. Kurzarbeit ist genehmigungspflichtig und muss vom Arbeitgeber bei der Agentur für Arbeit beantragt werden. Das Kurzarbeitergeld wird, wie das normale Gehalt, zunächst vom Arbeitgeber überwiesen, auch wenn es von der Arbeitsagentur bezahlt wird. Das Verfahren für Angestellte ist klar, bewährt, schnell und einfach. Für (Solo-)Selbständige existiert diese (gesetzliche) Versicherung nicht. So weit ich weiß, gibt es auch keine private Versicherungen, die solche Verdienstausfälle für Selbständige absichern. Aber ganz klar: Eine Art von "Kurzarbeitergeld" für Selbständige wäre m.E. auf jeden Fall wünschenswert. Leider ist die Umsetzung nicht ganz so trivial wie bei Angestellten ... und es wird vermutlich auch etliche Gegenstimmen geben, wenn durch Pflichtbeiträge in eine Pflichtversicherung der freie Bürger wieder mal "gegängelt" werden soll.

Sorry ... wollte ich löschen, weiß aber nicht wie.

Was löschen? Ist gut erklärt und in der Sache richtig.

Dachte nur, dass wohl alle notwendigen Daten des Verdienstes der Selbstständigen dem

Finanzamt vorliegen sollten und somit eine prozentuale Zuwendung auf Antrag

möglich wäre. Ich habe da keine Ahnung von, aber aus Sicht eines Laien...

Jetzt muss ich zur Erklärung schon wieder ein paar Zeilen vollquasseln ... 😉

 

Ich wollte den Beitrag mit dem Text:  - "Sorry ... wollte ich löschen, weiß aber nicht wie." - löschen. Den Beitrag darüber nicht. Und ... Ich weiß leider immer noch nicht, wie man einen "ungewollten" Beitrag nachträglich, aber noch während der "Bearbeiten"-Phase, wieder los wird.

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