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Untoter oder Glückspilz?

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Habe mich nun durch die "harte" Kost von heute gearbeitet, wie immer sehr gut und ausführlich geschrieben. Regt sehr zum Nachdenken über Sinn und Unsinn im Leben an. Irgendeinen Glauben haben wir alle und sei es der Glaube an Geld oder Technik. Die Mischung aus Finanzthemen und solchen tiefgründigen Artikeln macht die Faszination von blackwater.live aus.

Sich streng zu ernähren (fasten) schärft die Sinne und kann auch Freude bereiten.

Außerdem weiß man gutes Essen umso mehr zu schätzen.

mrsblackwater hat auf diesen Beitrag reagiert.
mrsblackwater

@habanero1979
... auch wenn das Schicksal (?) nicht an meinem eigenen Leben bzw. Gesundheit gerüttelt hat, sondern innerhalb von 4 Monaten sowohl meinen Ehemann als auch meinen Vater von diesem weltlichen Leben gelöst hat, so kann ich doch sehr gut die Intention deines Beitrages verstehen!

Ich sehe nun die Welt in einem anderen Licht - bin auch viel mutiger geworden und von vielen Dingen gar nicht mehr beeindruckt (Oberflächlichkeiten, 1st-world-problems, Konsum/Materialismus, "Sicherheit" etc.) jedoch umso mehr von den meist so "selbstverständlichen Dingen" des Leben (Gesundheit, die Natur und ihr unglaubliches Zusammenspiel & Komplexität, authentischer und herzlicher sozialer Austausch/Begegnungen mit Tiefgang, Möglichkeit/Aussicht selbstbestimmt zu Leben uvm.)

Ich hoffe, dass uns Beiden dieser "klare & scharfe Blick" auf das Leben erhalten bleibt und nicht allmählich im Triebwerk des westlichen Alltages versandet 🙂 ... ich habe übrigens ähnliche Erfahrungen mit dem Fasten gemacht und möchte diesen Ansatz zukünftig öfter/dauerhaft in meinen Alltag integrieren!

@sayyes81

Ich spreche dir mein Beileid aus, das sind furchtbare Schicksalsschläge die du imnerhalb so kurzer Zeit hinnehmen musstest.

Wie ich aber lesen kann, blickst du dennoch positiv und mutig in die Zukunft, das ist sehr beeindruckend.

Der Blick auf das Leben ändert sich und dennoch kann ich bestätigen, dass immer wieder mal Kleinkram im Alltag diesen Blick eintrübt.

Freut mich, dass du das mit dem häufiger Fasten mal ausprobieren möchtest, bin sehr auf deine Erfahrungen gespannt.

@habanero1979

Danke für deine Anteilnahme, wobei es mir hierbei keinesfalls um persönliche Effekthascherei geht, sondern darum nach solch persönlichen Traumen nicht "untot" zu werden und sich seinem "Schicksal zu ergeben", sondern Anderen Mut zu machen in all dem was Leben uns trotz alledem zu bieten hat und immer wieder auch das Schöne, die Verbundenheit und das Große & Ganze nicht aus den Augen zu verlieren ("Wem soll das schlechte Leben nutzen!?" - sicher weder uns selbst noch den, im meinem Fall, uns "Vorausgegangen") ... mir kommt vor du hast ähnliche Erfahrungen durchlebt bzw. Schlüsse daraus gezogen, darum meine Nachricht

Darf ich fragen wie genau du das Fasten für dich umsetzt!?
Ich habe nur ansatzweise herausgefunden, dass du unter der Woche einen recht strikten "Plan" verfolgst ... würde mich wirklich sehr interessieren...

Ich habe vor kurzem 10 Tage gefastet und bin im Zuge dessen - nach der anfänglich sehr harten Phase - immer wieder in eine richtig "beflügelnde Gelassenheit" gekommen ... natürlich muss bzw. darf man irgendwann wieder mit dem Essen beginnen & vor allem genießen ... aber es war faszinierend und erschreckend zugleich, wie sehr mich mein Essen in meiner Energie, Laune und innerer Ruhe in die ein oder andere Richtung beeinflussen kann! Und das obwohl ich vegan, mit viel Rohkost und grundsätzlich recht gesund lebe.

@sayyes81

Keine Sorge, das wird hier sicherlich von Niemandem als Effekthascherei angesehen. Es ist ein schlimmer Teil deines Lebens, der dich geprägt hat. Und du machst das Bestmögliche aus der Situation, indem du dich für einen positiven Blick in die Zukunft entschieden hast, also nicht untot bist.

Ich habe mich für den Weg des Glückspilzes entschieden und werde versuchen alles so spielerisch wie möglich anzugehen, mal gelingt es gut, mal nicht so gut. Ich gehe davon aus, dass ich meinen persönlichen Tiefpunkt hatte und den Rest des Lebens so unbeschwert wie möglich begehen kann. Auch da gelingt es nicht immer und vor allem bin ich nur Teil eines familiären Kollektivs, daher hängt mein Glück auch immer stark von dem Glück meiner Lieben ab.

Bezüglich der Ernährungsweise:

- von Mo-Fr 1800 rein vegane Kalorien in Form meines Linsengerichtes (mittags und abends, Rezept steht hier im Forum) und 200 Kalorien in Form von Äpfeln (morgens).

- Di+Do kommen 150 Kalorien im Form von veganer 70% Schokolade (Alnatura, Zotter oder Domori) dazu, weil ich an diesen Tagen trainiere.

- Generell wichtig ist, dass man keine Kalorien über Getränke zu sich nimmt und das Essen weder zu salzig (ca 0,7-0,8% Salzanteil) noch zu süß ist.

- Mein Linsengericht würde ich fürs Wochenende mit der doppelten Menge Öl und 1% Salzanteil essen, damit es auch bei Nahrungsüberfluss gut schmeckt.

- Am Wochenende esse ich "frei", also Fisch, Fleisch und Käse, achte aber trotzdem immer darauf, dass ich auch genug Ballaststoffe zu mir nehme, weil ich keine Lust auf Schlappheit nach dem Essen habe. So ist auch ein Trainingstag, aber ohne Schokolade, da ich eh frei esse.

- Durch strenge Ernährung fühle ich mich fit, habe zwar immer auch mal Hunger, aber keinen "schmerzenden" Hunger, sondern einen angenehmen Hunger. Und ich freue mich jede Woche erneut auf das Fastenbrechen, so bleibt Schlemmen immer etwas Besonderes.

sayyes81 hat auf diesen Beitrag reagiert.
sayyes81

@habanero1979

Danke für deine Erläuterungen! Finde ich einen sehr spannenden Ansatz wochentags sich strikt zu ernähren und am Wochenende nach Lust und Laune zu essen ...

Auch habe ich für mich herausgefunden, dass gerade diese "Selbst-Disziplin" - die ja mittlerweile einen eher schlechten und spießbürgerlichen Ruf hat - mein persönlicher Rettungsanker (gewesen) ist ... diesen Ansatz der Eigendisziplin kann man nämlich auf vielerlei Themen-Gebiete im Leben ausweiten (Ernährung, Fitness, seelisches Wohlbefinden, An- und Entspannung, Finanzen, Beruf(ung), soziales Miteinander etc.) ... und auch wenn dieses Vorgehen auf den ersten Blick nach Strenge/Verzicht aussieht, so schafft man sich damit à la longue sehr viel Freiheit/Zufriedenheit/Selbstbestimmtheit ...

Eine abschließende Frage hätte ich noch zu deinem Rezept:
Ich bin keine großartige Köchin 😉 Wenn ich dein Rezept richtig lese, dann kochst du Linsen in einer Mischung aus Wasser/Apfelessig/Sojasoße - nach dem Kochvorgang wird das Ganze "gestreckt" mit Wasser, diversen Gewürzen, Tomatenmark etc. und zum Schluss noch kurz die Haferflocken eingerührt ... also ein "One-Pot-Gericht" und somit eine Art Eintopf, oder!? Würde es nämlich gerne einmal nachkochen ... und es sieht vom Schwierigkeitsgrad sogar für mich machbar aus 😀

@sayyes81

Selbstdisziplin kann sehr hilfreich sein und hat zumeist auch eine umso intensiver empfundene Belohnung zur Folge.

Bezüglich des Rezepts:

1. Apfelessig (Naturtrüb Bio) mit Sojasoße (Kikkoman) und dem Wasser vermischen und zum Kochen bringen, oder eben direkt kochendes Wasser aus dem Wasserkocher hinzufügen. Bei kleineren Mengen kann alles an benötigtem Wasser rein. Ich koche immer direkt für die komplette Woche, daher bei mir erst 2/3 des Wassers und das letzte 1/3 wenn die Linsen durch sind.

2. Rote Linsen hinzufügen und so lange in den unterschiedlichen Stufen erhitzen, bis sie weich sind.

3. Dann das Olivenöl hinzufügen und gut verrühren.

4. Nun Tomatenmark (Bio ohne Salz und Zitronensäure) rein und verrühren.

5. Masala, Chipotle, Salz, Chilipulver nach und nach unterrühren, damit es nicht verklumpt.

6. Ein paar Minuten bei mittlerer Stufe köcheln lassen.

7. Zuletzt die Haferflocken nach und nach unterrühren, auch hier wegen Verklumpungsgefahr.

8. Nun einfach so abkühlen lassen, Konsistens wird so, dass man auch mit Gabel essen könnte, also keine Suppe.

sayyes81 hat auf diesen Beitrag reagiert.
sayyes81
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