Blackwater’s Forum

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Vermögensverwaltende UG/GmbH

Hallo zusammen,

hat jemand Erfahrung mit vermögensverwaltenden Kapitalgesellschaften (in DE)?
Nutzt jemand aus dem Forum so ein Modell? Ab welcher Vermögenshöhe macht es Sinn?
Wie leicht/schwer ist es so eine Gesellschaft ins Ausland (Thema: auswandern) zu verlagern?

Freue mich auch über gute Wissens-Ressourcen zum Thema.

Freue mich über Austausch dazu.

 

PS: Falls es das falsche Forum ist, gerne verschieben.

Knew2 und bd2021bd haben auf diesen Beitrag reagiert.
Knew2bd2021bd

Interessant.
Dieselbe Idee mit Holding Malta/Zypern hatte ein guter Freund und ich vor ein paar Tagen.
Ich bin gespannt, ob jemand schon Erfahrungen damit gemacht hat.

Habe (noch) keine Erfahrung damit, die Jungs drüben von atypisch still schreiben aber (https://www.atypischstill.com/ug-atypisch-still/das-zweite-abgeschlossene-geschaeftsjahr-der-sparschwein-ug-teil-ii), dass es sich ab 100.000 € lohnen kann. Sie machen allerdings kein CFD-Trading.

Atypisch Still wäre auch mein (einziger) Hinweis in der Sache gewesen. Interessant fände ich, ob jemand hier schon Erfahrungen mit dem E-Book oder gar dem Videokurs gemacht hat?

Aus meiner Sicht sollte man sich erstmal folgende Fragen stellen:

  • Was will ich mit der vvGmbH bezwecken?
  • Welche Vermögenswerte habe ich?
  • Was soll unter dem Mantel der vvGmbh laufen? Geht es um Immobilien, geht es um Aktien, um Trading?

Erst wenn man sich über diese Fragen bewusst ist, kann man schauen wie man das Ganze konkret umsetzt. Die Holding Malta bzw. Zypern ist schon lange nicht mehr so attraktiv, wie sie auf einigen Blogs dargestellt wird. Da muss man sich wirklich einarbeiten, und d.h. es braucht entweder Zeit oder man muss jemanden dafür bezahlen.

Zudem sollte man sich darüber im Klaren sein, dass eine Holding in diesen Ländern die Aufmerksamkeit der Behörden weckt.

Ich finde das Konstrukt auch interessant, allerdings werde ich so ganz aus Atypisch Still nicht schlau. Einerseits propagieren sie extremes Buy & Hold, andererseits wollen sie die Besteuerung bei Gewinnmitnahmen reduzieren. Wie passt das zusammen?

Wenn ich eine solche UG gründen würde, würde ich eh in thesaurierende ETFs investieren. Bei der Auszahlung muss ich sowohl als Privatanleger als auch im UG-Konstrukt meinen persönlichen Steuersatz zahlen, da komme ich nicht dran vorbei.

Als Privatanleger habe ich einen Freibetrag von 801 Euro. Vorabpauschale: Basisertrag 2020:4,90 Euro pro 10.000 Euro Fondsanteile -> Freibetrag erst ab 1.635.000 Euro Fondsvermögen ausgereizt. 

Wozu hier noch steuerlich aufwändig optimieren? Wie passt das zusammen mit der Aussage, dass sich die UG schon ab 100.000 Euro Aktiendepot lohnt? Mache ich einen Denkfehler? 

 

 

Zitat von franzllang am Mai 3, 2021, 22:17 Uhr

Ich finde das Konstrukt auch interessant, allerdings werde ich so ganz aus Atypisch Still nicht schlau.

Ich kann empfehlen, das Buch zu lesen, um die Gründe und Vorteile der Konstruktion zu verstehen. Eine Handvoll Fragen blieben bei mir übrig nach der Lektüre, aber die stelle ich dann, wenn es bei mir konkret so weit ist. Wird noch einige Zeit dauern (mühsam ernährt sich das Eichhörnchen).

Wozu hier noch steuerlich aufwändig optimieren? Wie passt das zusammen mit der Aussage, dass sich die UG schon ab 100.000 Euro Aktiendepot lohnt? Mache ich einen Denkfehler?

Das Besondere: Verkaufserlöse werden mit knapp 1,5% besteuert, Dividenden höher!

Deswegen lohnt sich so ein Konstrukt wenn man höhere Summen aktiv am Aktienmarkt einsetzt. Also kaufen, verkaufen usw.

 

Das Besondere: Verkaufserlöse werden mit knapp 1,5% besteuert, Dividenden höher!

Deswegen lohnt sich so ein Konstrukt wenn man höhere Summen aktiv am Aktienmarkt einsetzt. Also kaufen, verkaufen usw.

Fazit: für mich als passiven ETF-Anleger bis zur Rente ist das Konstrukt nicht weiter sinnvoll? 

Interessanter vielleicht: wie wird Forex besteuert? 

Das wäre nur interessant wenn du ETF Anteile verkaufst. Aber bis zum Verkauf wäre das Konstrukt für längerfristiges ETF bespannen nicht sinnvoll.

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