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Zeigt eure Konten Modelle

Viele passen das 3 Konten Modell an ihre Bedürfnisse an. Eventuell kann man sich ja noch etwas bei jemand anderem abschauen. Wer möchte, kann ja hier sein Modell einmal vorstellen.

Ich mache mal den Anfang:

DKB (Gehaltskonto) – Hier gehen alle Fixkosten ab inkl. Sparen: DKB Tagesgeld + ING Tagesgeld + Depot

ING (Konsumkonmto) – Hier geht ein fester Betrag vom DKB Konto ein, womit ich meine Monatlichen Ausgaben wie Lebensmittel, Benzin, Kleidung und auch den Spaß decke. Eine Trennung zwischen Notwendig und Spaß mache ich bewusst nicht. Zum Monatsende wird dann einmal der Restbetrag auf mein Urlaubskonto (ING) geschoben. Damit mache ich dann was ich möchte.

Tagesgeld: Auf dem DKB liegen ca. 2/3 meines Notgroschens und 1/3 bei der ING. Sollte ein Konto mal streiken habe ich immer eine Reserve. Auch wenn mein Notgroschen gefüllt ist, geht immer noch 1/3 meiner Cash Sparrate auf das ING Tagesgeld. Damit zahle ich dann z.B. KFZ Inspektion und sonstige Kosten. Die restlichen 2/3 sind dann situationbedingt. Liegt nichts an 1/3 ETF und 1/3 zur freien verfügung.

Ich habe einen ganzen Verhau an Konten, den ich allerdings nicht sehr systematisch nutze. Bei mir läuft alles über Excel zusammen, und nach zweieinhalb Jahren penibler Haushaltsbuchführung weiß ich, was wann wo wofür raus geht.

Ich trenne meinen Gesamt-Cashbestand in drei Teile:

  1. Eine „eiserne Reserve“ i.H.v. aktuell drei monatlichen Geldausgängen (hierzu gehören auch Tilgungsleitungeb).
  2. Eine Block für Sparvorhaben (z.B. Sondertilgungen, Renovierungen, Ersatz fürs Auto).
  3. Was darüber hinaus geht, wird gemäß meiner Assett-Allokation verteilt in ETF, Edelmetalle, andere Anlagen oder auch als Cash gehalten.
  4. Wie ich mit Forex umgehe, steht noch nicht abschließend fest. Im Prinzip sind zwei Ansätze denkbar: entweder ich sehe es als Teil des Cash-Bestands (dann ist es Teil des Rebalancings), oder ich koppele es einmalig aus und lasse es liegen/laufen. Das mache ich zurzeit z.B. schon bei Krypto.

Ich habe auch einiges an Konten.

1. Girokonto (hierüber gehen alle Einnahmen und Ausgaben)
2. Tagesgeldkonto (eiserne Reserve + nicht monatliche Ausgaben))
3. Abschreibungskonto (größere Anschaffungen)
4. Geldanlagen
4.1 Tagesgeld/Festgeld
4.2 ETF-Depot
4.3 diverse P2P-Plattformen
4.4 Forex

Nach einem Kassensturz, welche Ausgaben habe ich monatlich/quartals-/jahresweise, habe ich alle nicht monatlichen Ausgaben auf einen Monatsbetrag heruntergerechnet, also bspw. Versicherungen mit Jahresbeitrag durch 12 geteilt. Auch die Urlaube werden so auf Monatsbeträge heruntergerechnet. Die Summe aller heruntergerechneten Beiträge geht monatlich auf das Tagesgeldkonto und wird, wenn die Versicherung fällig ist, wieder auf das Girokonto überwiesen, so habe ich keine Überraschungen ala "hups da war ja noch die X/Y-Versicherung".
Die Reserve halte ich auf dem Level 3-4 Monatsgehälter.
Weiterhin habe ich alle größeren Anschaffungen (Auto, größere Küchengeräte, die Küche selber, etc.) in eine Abschreibungstabelle eingetragen und mit einer geschätzten Nutzungsdauer versehen und daraus dann wieder einen Monatsbetrag berechnet. Dieser Monatsbetrag geht auf das Abschreibungskonto. Davon werden dann Ersatzbeschaffungen bestritten. Also auch hier keine Überraschungen wie "Hups die Waschmaschine ist kaputt". Wird vom Abschreibungskonto bezahlt und gut ist.
Die Geldanlagen laufen automatisch per Sparplan im ETF-Depot bzw. Dauerauftrag auf das Tagesgeldkonto. Ist dann eine Summe X zusammen, wird ein Festgeldkonto eröffnet. Für den Cash-Anteil überlege ich, diesen auf ein Auslandskonto/Offshore-Konto zu übertragen. Ich überlege noch, was genau.

P2P und Forex ist in diesem Jahr dazugekommen. Hier habe ich jetzt noch keinen festen Plan. P2P ist im Moment eher ein aktives Investment, da stecke ich zu viel Zeit rein.

Meine Konten:

DKB Hauptkonto (Gemeinschaftskonto und Depot)
DKB Einzelkonto (meines)
DKB Einzelkonto (meiner Frau ihres)

Bunq= Weiter im Test, bisher sehr angetan.
Flowbank= Auf Empfehlung von Blackwater. Sehr zufrieden. Zweitdepot hier mit WP Übertrag von DKB

Weitere Überlegungen: Euro Pacific

Alles in allem, ein erweitertes 3-Konten-Modell

Hallo.

Ich habe tatsächlich nur ein Girokonto, ein Sparkonto und ein Depot, wobei ich überlege ein zum Depot zugehöriges Sparkonto zu eröffnen, um eine Vermögensaufteilung ähnlich der von Blackwater vorgeschlagen, durchzuführen. Zur Zeit investiere ich voll in den VGWL und habe 3x monatliche Fixkosten auf dem Sparkonto. Bei ungeplanten Mehr-Ausgaben vom Sparbetrag stoppe ich die Investitionen und fülle erst das Sparkonto wieder auf. Die Spar-/ Investitionssumme ergibt sich als prozentualer Anteil aus dem Vorjahres-Einkommen. 

Beste Grüße

Zack

Meine Konten sind alle bei bunq. Ausnahme: Offshore. Mein 3-Konten-Modell ist komplett bei einer Bank abgebildet.

Mein Sparen läuft auf einem extra Konto auf IC neben meinem Copy Konto. Ohh, vergessen habe ich noch das Depot. Das ist wegen Sparplänen bei Comdirect, ich werde aber wechseln. Muss mich noch schlau machen.

Wir haben so sparsam gelebt, dass immer genug Geld übrig geblieben ist. Auf dem einen Konto war deshalb auch immer genügend Geld für die nächsten paar Monate und der Rest ging in Anlagen. Als Frugalisten haben wir uns trotzdem nie gefühlt.

Gemanaged haben wir das über 2 Excels:

  1. Meine Frau führt das Haushaltsbuch und trackt Einnahmen und Ausgaben
  2. Ich mache einmal im Quartal einen Vermögensstatus (die volle Version mit Cash, Anlagen, diskontierten Rentenansprüchen, geschätzten Humankapital (Was werden wir noch verdienen), Wohneigentum......). Das hat mir immer ein gutes Gefühl für die Investments und Risiken gegeben.

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