“Nach einigen Wochen übersiedelte ich, entschlossen, dieser gefährlichen Massenpsychose auszuweichen, in einen ländlichen Vorort um mitten im Kriege meinen persönlichen Krieg zu beginnen: den Kampf gegen den Verrat der Vernunft an die aktuelle Massenleidenschaft.”
Stefan Zweig
Selten war das Zitat von Stefan Zweig aktueller. Natürlich hat man es auch schon für andere Krisen und Konflikte nehmen können, wie beispielsweise für Corona. Das gefährlichste Virus unserer Zeit ist zweifellos die Massenhysterie, zu der Menschen durch die Medien aufgehetzt werden. Social Media trägt den Rest dazu bei. Nie war es einfacher plötzliche und abrupte politische Kehrtwendungen in der Öffentlichkeit zu erzeugen, die diese dann als natürlich und schicksalhaft empfindet. So werden sie ihr ja auch verkauft und das funktionierte schon zu Zeiten von Stefan Zweig und seiner Frau sehr gut. Die beiden flüchteten damals aus dem untergehenden Europa, das von einem anderen Virus infiziert wurde: dem Nationalsozialismus. In der Nacht vom 22. auf den 23. Februar 1942 nahm sich Stefan Zweig im Exil das Leben. Seine Frau Lotte folgte ihm in den Tod. Hausangestellte fanden beide gegen 16 Uhr in ihrem Bett: ihn auf dem Rücken liegend mit gefalteten Händen, sie seitlich an ihn gelehnt.
In seinem Abschiedsbrief hatte Stefan Zweig geschrieben, er werde „aus freiem Willen und mit klaren Sinnen“ aus dem Leben scheiden. Die Zerstörung seiner „geistigen Heimat Europa“ hatte ihn für sein Empfinden entwurzelt, seine Kräfte seien „durch die langen Jahre heimatlosen Wanderns erschöpft“.
Eine geistige Heimat – was für ein schöner Begriff. Zu so einer geistigen Heimat kann und müssen für den geschichtsbewussten und freiheitlichen Europäer alle die Werte und Eigenschaften gehören, die diametral entgegen den Aspekten stehen, die die Jahrhundertkatastrophen des ersten und des zweiten Weltkriegs erst möglich machten. Und eines sei gesagt: wo alle das selbe denken, denkt niemand besonders viel. Wo man „hurra“ ruft und auf einmal geschlossen ist, ohne reflektiert zu sein. Wo Bedenkenträger gegen eine Kriegseinmischung als „Bremser“ diffamiert werden.
Ein gemeinsamer Feind mag Menschen vereinen und der Boden der Ukraine ist Tatort eines Verbrechens. Aber am Ende wird ein schrecklicher Preis bezahlt werden, wenn man ungebremst auf den Abgrund zufährt. Und auch dafür wird niemand die Verantwortung übernehmen. Wie eigentlich immer. Die ganzen „Hurra“-Schreier von militärischer Eskalation werden zu „ich war nie dafür“ Bekennern. Gerade in Berlin ist das eigentlich nichts Neues unter der Sonne.
Bildquelle: southfront
Seit dem 24.02.2022 ist also wieder Krieg in Europa. Über das Wie und Warum wird und wurde viel geschrieben. Zweifellos ist Krieg etwas furchtbares und eine wahre Geißel der Menschheit, wo immer er auftritt. Der Hype und das Ausschlachten dieses Krieges in Social Media erreicht im Jahr 2022 auch eine neue Dimension, die insbesondere in Deutschland schon recht geschichtsvergessen und ignorant wirkt.
Da kommen in den ersten Kriegstagen Statements wie:
„entsetzlich, jetzt muss ich meinen Kindern erklären was Krieg ist“
„Das Weltende, wieder ein Krieg“
„dass es so etwas wieder gibt, wie schrecklich“
„Die Bibel hat das voraus gesagt“
Eine Frage: mangelt es diesen Schreiberinnen und Schreibern eigentlich an Bildung? Oder sind das ernstzunehmende kognitive Probleme?
Die ganze Zeit laufen auch in der Nähe Europas schwerste Konflikte, jede Nacht wird gebombt und Menschen sterben. (Hier und Hier). Das hat die Luxus Bubble in Instagram und anderen Sammelbecken für Hedonismus und Fakewelt bisher aber nicht im Geringsten gestört. Was denkt man denn jetzt??
Mist, Limo und Currywurst wird teurer? Eine Mittelstreckenrakete könnte mein gefördertes Solardach treffen? Wird der Riester eigentlich wertlos, wenn die Aktienkurse einbrechen? Darf ich Russen noch als Freunde haben? Ist Corona oder der Russe die größere Bedrohung?
Fragen über Fragen. Wir wissen es natürlich nicht.
Oder ist der reine Opportunismus der Grund, dass man auf diesen Zug aufspringt?
Wie dem auch sei, der Krieg in Europa ist die Stunde einiger ganz besonderer „Protagonisten“ und das macht die Situation auch im Westen gefährlich. Und ungemütlich für alle die, die versuchen zu differenzieren und zu reflektieren. Da man wohl verdammt dazu ist die Geschichte zu wiederholen, wenn man sie nicht ausreichend kennt, kann einem derzeit schon Angst und Bange werden. Denn ob die Leitfiguren deutscher Politik, die es bei Bildungsabschlüssen bekanntlich nicht so genau nehmen dann aber im Geschichtsunterricht aufgepasst haben, das bleibt zu hoffen.
Was kommt als Nächstes? Wie wird man als nächstes Gruppenzugehörigkeit und die zu hassenden Außenseiter definieren? Wir werden sehen. Jetzt ist es für die tumbe Masse jedenfalls wichtig, sich in Solidaritätsbekundungen für die richtige Art von Menschen zu übertreffen. Und die wird durch die Herkunft und „richtige“ Gesinnung dieser Menschen definiert.
#Ekelhaft #EchterRassismus #NieWieder
Nein, es erfüllen sich keine biblischen Voraussagen in expliziter und konkreter Weise an der Ukraine. Außer man reisst Texte aus dem Kontext, um damit eine Art permanenten Endzeitglauben aufrecht zu erhalten. Das Leben der Menschen endet in der Regel mit dem Tod und nicht mit dem „Ende der Welt“. Was danach aus rein biblischer Sicht kommt, kann und sollte vielleicht ein persönliches Studienprojekt werden. Vor allem wenn es um die „biblische Wahrheit“ geht, die ja alle Follower von Menschen so „lieben“.
#Sekten #B.I.T.E.Modell #WahreReligion
vs.
Das was Menschen – unsere Mitmenschen – in der Ukraine erleben ist schlimm. Nicht weil sie Ukrainer sind, nicht weil sie auf der richtigen Seite stehen oder die richtige Gesinnung haben. Nein, schlichtweg weil sie Menschen sind. Und sie verdienen unsere Hilfe. So wie auch die Syrer, die Nacht für Nacht derzeit bombardiert werden. Oder die Menschen im Jemen, die Gleiches erleben und auch noch systematisch ausgehungert werden und das von den Amerika-Freunden in Saudi-Arabien. Die bekommen ihre Waffen übrigens aus – na ihr wisst schon. Und wie geht es den „befreiten“ Libyern? Oder den Menschen im Irak? Wir könnten noch viele andere anführen, die „befreit“ wurden und wo das Völkerrecht den Westen wenig interessierte, als er sich einmischte und Städte bombardierte.
Das Völkerrecht und irgendwelche moralische Überlegenheit als Argument sollte man ganz schnell wieder einpacken. Das einzige was zählt ist, dass das alles unsere Mitmenschen sind und sie alle Hilfe und unsere Gedanken und Gebete verdient haben. Oder unterscheidet man da im Westen nach Volksgruppe und Religion? Das wäre ja…, naja, lassen wir das.
Was aber derzeit abläuft ist nicht einfach Hilfe. Es ist auch nicht nur Solidarität. Hier geht es um Gesinnung und Haltung. Mal wieder. Das Schlimmste an dieser Art „Solidarität“ ist die Borniertheit. Die Teilnehmer an dieser Bewegung denken, dass der Boykott von Vodka oder das Anstrahlen von öffentlichen Gebäuden in den Farben der Ukraine ein „Aufstehen“ wäre. Oder eine Art Pause von der Vollzeitdekadenz. Statt Menschenliebe praktiziert man öffentliche Selbstbefriedigung und wer nicht mitmacht, auf den blickt man herab. „Was, du bekennst keine Solidarität? Wer ist denn dein Arbeitgeber?“ Wir kennen das von Corona, jeder der da Bedenken äußerte und nicht den „kleinen Piecks wollte“ wurde auch diffamiert und angefeindet. Man hat also Übung. Man stelle sich mal vor, man ist dieser Tage Russe in Deutschland und auch noch umgeimpft. Nicht auszudenken, dann ist man ja schon fast kein Mensch mehr.
Dazu kommen die Trittbrettfahrer, die die Katastrophen und das Unglück der Menschen nutzen um Endzeitphantasien zu schüren. Sogar an der Grenze zu der Ukraine sind Mitglieder von christlichen Sekten angereist. Nicht um selbstlos zu helfen, nein. Es geht um Werbung und Beitritt zu ihrer Organisation oder Sekte. Das ist an Widerwärtigkeit kaum zu überbieten. Fehlt nur noch, dass irgendeiner versucht seine Multilevelmarketingprodukte dort an die Frau oder den Mann zu bringen. Vielleicht können die Flüchtenden auch Lebensglück durch Vitaminpillen oder Aloe Vera Extrakte erfahren?
Wie kurz gefasst die derzeit verordnete „Solidarität“ ist, konnte man selbst im Auslandsjournal des ZDF am 02.03.2022 sehen. Dort wurde von Helfern aus Polen berichtet, die zwar rührend Ukrainern halfen, aber Familien die aus arabischen Ländern in der Ukraine und Weissrussland gestrandet waren und nun auch in Polen ankamen, Nahrung und Hilfe verweigerten. „Verschwindet, wir helfen keinen Moslems!“ Und ja, da waren auch Frauen und Kinder dabei. Was für eine Welt ist das? Und was für eine Solidarität? Vielleicht genau die, welche die Fragen in meinem Absatz bezüglich Solidarität für die Ukraine vs. Solidarität für vom Westen (USA, NATO) gebombten Länder unterscheidet. Gute Länder, böse Länder. Gute Menschen und eben Menschen, die nicht so richtige Menschen sind. Irgendwie „die anderen“.
Angesichts der undifferenzierten und oft falschen Berichterstattung über Konfliktgebiete in den letzten 20 Jahren, kann man sich schon fragen, ob Menschen unterschiedlich viel wert sind. Ein Lichtblick gibt es aber in den GEZ-Medien: ARTE hatte mehrfach über die Einseitigkeit in der Kriegsberichterstattung in Dokumentationen berichtet. Viele Kriegsberichterstatter wechselten ihre Auftraggeber in den letzten Jahren. Für Kriegsbilder zahlt kaum jemand, Produktplatzierungen und Mode ist deutlich besser bezahlt. In einer Gesellschaft, in der das der Fall ist, brauchen wir über sogenannte „Werte“ nun wirklich nicht überheblich zu schwadronieren. Auch nicht beim ZDF in der Hauptsendezeit.
#MenschlicheAbgruende #InstagramPorno
Bilder von Kindern aus Kriegsgebieten sind herzzerreißend. Aber die gibt es nicht nur fast tagesaktuell per ARD/ZDF aus der Ukraine, die gibt es die ganze Zeit aus unzähligen Konfliktgebieten. Warum selbst öffentlich-rechtliche Medien nun zunehmend Storyselling statt Berichterstattung betreiben, bleibt ihr kleines Geheimnis. Letztlich ist es das Schüren eines Kriegs.
Bildquelle: YEMEN, SANA – MAR 6, 2010
Wie der Jemen heute aussieht, wie Familien dort leben ist nichts für schwache Nerven. Und wo die Waffen herkommen eine Frage für @Völkerrechts-Anna-Lena. Anna-Lena, Übernehmen Sie! Schöne Bilder für ihren Instagram Account gibt es dort leider keine (mehr).
Quelle: southfront
„Nur die Toten haben das Ende des Krieges gesehen.“
– Platon (angeblich)
Das berühmte Zitat ist wohl nicht von Platon und somit eine Art Fakenews der jüngeren Vergangenheit. Denn es gilt heute als erwiesen, dass dieses berühmte Zitat erstmals in dem Buch „Soliloquies in England and Later Soliloquies“ (1922) von George Santayana (1863-1953) schriftlich Erwähnung findet: „Yet the poor fellows think they are safe! They think that the war – perhaps the last of all – is over! / Only the dead are safe; only the dead have seen the end of war.“
Die Frage nach dem „Warum“ steht immer im Raum, wenn Kriege beginnen. Meistens will man es gar nicht so genau wissen, sondern alle Beteiligten haben es eilig ihren Standpunkt zu rechtfertigen, um sich schnellstmöglich der Leidenschaft des Blutrausches hinzugeben. Es sind selten die, die diese Kriege anzetteln und anheizen, die ihre Söhne in den Krieg schicken. Das weiss man auch im Westen spätestens seit Vietnam. Einen US-Krieg, den die US-Unterschicht kämpfte, die damaligen „black-lives-matters“ – Menschenleben. Aber wichtig waren schwarze Leben da noch nicht. Und ich füge hinzu, dass ich stark bezweifle, dass sie es heute in dem Maß sind, wie sie es sein sollten. Nämlich gleich viel wert! Das ist etwas anderes, als gleich sein! Es bedeutet nämlich durchaus anders zu sein, aber eben den gleichen Wert zu haben. Nicht Gleichschaltung und Gesinnung führt zu „gleich viel wert sein“. Echte Menschlichkeit führt dazu.
Und genau das ist das, was so selten in der heutigen Welt ist. Menschen sind nicht gleich viel wert und Menschen kategorisieren andere Menschen in Klassen. Und das ist ein Grund für das „Warum“. Erst durch die Dehumanisierung werden Kriege möglich. Weil Menschen normalerweise nicht einfach andere enthemmt töten. Und man sieht beispielsweise auch in diesem Krieg, dass das Töten in den ersten Tagen den russischen jungen Soldaten schwer fiel – noch konnten Zivilisten die Panzer einfach aufhalten. Noch überfuhren diese Panzer nicht die Menschen. Das sollte sich in den nächsten Tagen ändern. Durch die Verrohung und weitere Propagandabilder und Videos. Aber die werden auch hierzulande von den Medien verbreitet. Und nachher will es keiner gewesen sein. Dabei sind das die Wegbereiter des Krieges und der Verbrechen an der Menschlichkeit. Krieg braucht Rechtfertigung und die Teilnehmer eine Bestätigung dafür, dass ihre Einstellung dazu richtig ist. Sonst kann man sein Gewissen nicht beruhigen und dieses Leid als notwendig und schicksalhaft stoisch ertragen.
Wenn ich Bilder für Artikel wie diese heraussuche und dabei manchmal bis zu zweihundert Bilder von Krieg, Leid und Toten sehe, ringe ich mit mir selbst und muss zwischendurch Pausen machen. Ich teile mir die Zeit ein. Maximal 10 Minuten am Stück, dann eine Pause. Wie ein Eistaucher der weiss, er kann nicht unbegrenzt dem Eiswasser ausgesetzt sein, ohne daran dauerhaften Schaden zu tragen. Das ist die natürliche Reaktion von uns Menschen auf solches Leid, es liegt eben nicht in unserer Natur uns gegenseitig zu ermorden. Es braucht sehr viel Manipulation bis es dazu kommen kann. Und das wissen stets alle beteiligten Parteien, in unserem Fall also nicht nur die russische Seite. Nein, auch die Seite derer, die angegriffen wurde. Auch die Seite derer, die sie nun unterstützen. Und so wird niemand an dem unschuldig bleiben, was fortan passiert. Es wird am Ende keine echten Gewinner geben und auch keine Unschuldigen. Der schlimmste Feind ist kein Bündnis, kein Land, kein Staat, kein Volk, kein Mensch. Der schlimmste Feind ist der Krieg selbst. Er ist die Geißel der Menschheit, der stärkste immer wiederkehrende und reinkarnierende Beweis, dass der Mensch über den Menschen nur zu seinem Schaden geherrscht hat und noch herrscht.
Als Stefan Zweig sein Buch „Die Welt von Gestern“ schrieb, beschloss er unter dem Einfluss einer seiner Freunde, des französischen Pazifisten Romain Rolland, „meinen persönlichen Krieg zu beginnen: den Kampf gegen den Verrat der Vernunft an die aktuelle Massenleidenschaft“. Was er in dieser Zeit empfand, beschrieb er so:
„Von Anfang an glaubte ich nicht an den ‚Sieg‘ und wusste nur eines gewiß: dass selbst wenn er unter maßlosen Opfern errungen werden könnte, er diese Oper nicht rechtfertige. Aber immer blieb ich allein unter all meinen Freunden mit solcher Mahnung, und das wirre Siegesgeheul vor dem ersten Schuß, die Beuteverteilung vor der ersten Schlacht ließ mich oft zweifeln, ob ich selbst wahnsinnig sei unter all diesen Klugen oder vielmehr allein grauenhaft wach inmitten ihrer Trunkenheit.“
Wie wahr. Und wie aktuell diese Gedanken von Stefan Zweig sind. In einer Zeit, wo man nicht schnell genug Einigkeit und Solidarität mit der richtigen Seite zeigen kann. Aber wofür? Wohin wird diese Spirale der Eskalation führen? Eigentlich lehrt uns die Geschichte die Antwort. Nur will sie – wie so oft – keiner hören.
Stefan Zweig und seine Frau nahmen sich schliesslich das Leben. Er auf dem Rücken mit gefalteten Händen, seine Lebensliebe Lotte seitlich an ihn angelehnt.
Thomas Mann schrieb 1952 über Stefan Zweig: „Es gab Zeiten, wo sein radikaler, sein unbedingter Pazifismus mich gequält hat. Er schien bereit, die Herrschaft des Bösen zuzulassen, wenn nur das ihm über alles Verhaßte, der Krieg, dadurch vermieden wurde. Das Problem ist unlösbar. Aber seitdem wir erfahren haben, wie auch ein guter Krieg nichts als Böses zeitigt, denke ich anders über seine Haltung von damals – oder versuche doch, anders darüber zu denken.“
Es wäre wünschenswert und echte Menschlichkeit, eine wahre Blume des so vielbeschworenen Humanismus, wenn wir das auch können. Anders denken, überhaupt denken. Gerade in diesen Zeiten. Anders denken, sich nicht der Massenleidenschaft hingeben, nicht der Masse folgen. Wie ich schon oft schrieb und belegte, lag die Masse noch nie richtig. Das Zuhause der Masse in der historischen Frage von Krieg und Frieden ist stets der Krieg. Weil sie durch die in ihr ausgelösten Emotionen erblindet und in Folge wie Schlachtschafe willig in den Untergang geht. Ob es ein physischer Untergang ist, sei mal dahin gestellt. Ein moralischer ist es in jedem Fall.
Und moralisch und geistig zum Täter zu werden, kann schlimmer sein als nicht mehr unter den Lebenden zu weilen. Denn Schuld wird bezahlt, das ist zweifellos sicher. In diesem oder im nächsten Leben.
(…) „bis die Strafe eines unheilvollen Tages über sie kommt.„
Qur’an, 22:54