Der Angriff (Originaltext: "Terrorangriff") der Hamas auf Israel 2023 (auch vereinfacht 7. Oktober) war mit 1195 überwiegend jüdischen Todesopfern das größte Massaker und Verbrechen gegen die Menschlichkeit an Juden seit dem Holocaust.
Der Überfall wurde am 7. Oktober 2023 unter Führung der palästinensischen, radikal-islamistischen Terrororganisation Hamas gemeinsam mit dem Palästinensischen Islamischen Jihad vom Gazastreifen aus begangen. Nach Raketenbeschuss von Zielen in Israel überwanden die Qassam-Brigaden der Hamas und mit ihnen verbündete palästinensische Milizen die Sperranlage um den Gazastreifen und drangen, gefolgt von mehreren hundert Zivilisten, auf israelisches Staatsgebiet vor. Sie überwältigten zahlreiche grenznahe Militärposten und begingen in 21 Kibbuzim, darunter Reʿim, Be’eri, Kfar Aza und Nir Oz, brutale Massaker an der Zivilbevölkerung. Allein bei einem Angriff auf das Psytrance-Festival „Supernova Sukkot Gathering“ in der Nähe des Kibbuz Reʿim ermordeten sie 364 Personen. Zudem verübten sie an vielen Orten massiv geschlechtsspezifische Gewalt gegen Frauen.
Israelischen Angaben zufolge wurden auf israelischer Seite 1195 Menschen ermordet oder im Kampf beziehungsweise später als Geiseln getötet. Zu den Toten in Israel gehörten 815 Zivilisten – darunter 79 Ausländer sowie 36 Minderjährige und mindestens 282 Frauen. 5400 Menschen wurden verletzt, 250 als Geiseln in den Gazastreifen entführt.
Soweit der einleitende Text von Wikipedia.
Die Nachrichten der klassischen Medien sind heute voll davon und auch die alternativen Medien werden diese Schlagzeilen aufgreifen um entweder für oder gegen Israel zu framen, das ist zu erwarten.
Man kann aufgrund dieser Schlagzeilen perfekt gegen Juden oder gegen Muslime hetzen, je nach politischer Position.
Zweifellos hat der 7. Oktober 2023 den Nahen Osten und die Welt verändert und er ist ein perfekter weiterer Spaltpilz für viele Gesellschaften. Nach der Covid Plandemie (ja, das nenne ich inzwischen Plandemie), Ukraine, LGBTQ und was noch alles war, haben wir nun dieses Thema. Und da es Juden betrifft kann man davon ausgehen, dass dieses Thema nicht einfach verschwinden wird. Es ist zu perfekt, um es einseitig auszuschlachten.
Das liegt auch daran, dass in den letzten Jahren so einige Ungereimtheiten auftauchten, die ich hier zwar im Detail nicht wieder alle aufrollen will, aber die man im Hinterkopf behalten sollte. "Friendly Fire" aus Kampfhubschraubern (die zerstörten Autos beim Musikfestival hatten 30mm Einschusslöcher), erfundene Storys über "Babys im Backofen und abgeschnittene Brüste von Frauen" (die Storys hat man dann später einfach wieder weggelassen), die kurzfristige Verlegung des Musikfestivals in die Nähe der Gaza-Grenze, der kurztfristige Abzug von Soldaten von der Gaza Grenze und die Schwächung der Überwachung, die Tatsache, dass laut verschiedenen Geheimdiensten (u.a. VAE und Ägypten) die israelische Regierung wusste, dass ein Angriff bevor steht und vieles mehr.
Die Frage ist: "Cui bono?"
Und die Antwort darauf ist wirklich nicht schwer. Der zionistische Flügel in Israel hasst Araber (egal ob Muslime oder Christen) und wollte seit Jahren Israel vergrössern (Greater Israel). Die Karten dazu sind alt. Gaza, Libanon, Teile von Syrien.
All das haben sie bekommen, wir sind mitten in der Umsetzung.
Fand der Angriff des 7. Oktober 2023 wirklich statt?
Persönlich ist Stand heute meine Meinung dazu diese: Ja. Dieser Angriff fand statt und wurde bewusst in Kauf genommen. Nach allem was heute bekannt ist, hat die israelische Regierung eine Teilschuld an der Ermordung ihrer eigenen Bürger und hat das bewusst in Kauf genommen, um ihre Ziele umsetzen zu können.
Und wie gut das funktioniert hat. Selbst der Massenmord an Frauen und Kindern, das gezielte Töten von kleinen Kindern und vieles mehr war nach dem 7. Oktober 2023 kein Problem mehr. Israel hat es nun zwar derartig übertrieben, dass es zum meistgehassten Staat der Welt wurde, aber die Ziele wurden und werden erreicht.
Man kann den 7. Oktober 2023 nicht isoliert betrachten, man muss die ganze Geschichte Israels kennen und sogar die historisch-theologischen Grundlagen. Das ist für den Enzelnen, der sich sonst vielleicht nicht dafür interessiert wirklich viel Arbeit und die wenigsten werden sich diese Mühe machen.
Dieser Gedenktag sollte meiner Ansicht nach wirklich auch einer sein. Für alle. Die unschuldigen Opfer auf der israelischen Seite wurden von ihrer eigenen Regierung verheizt. Die Teilnehmer des Musikfestivals wollten nur eine schöne Zeit haben und konnten nicht wissen, dass sie zum Schlachtfutter werden. Und die über 70.000 Toten (alleine über 20.000 Kinder) des Gaza Krieges (indirekte Tote noch deutlich höher) sowie all die Opfer von Luftangriffen im Libanon (illegal innektierte Gebiete) sowie die Vertreibungen in der Westbank, all dieser Opfer sollte man auch gedenken.
Seit damals sage und schreibe ich immer wieder: Nie wieder gilt für alle. Es gibt kein Sonderrecht, dass das nur für Juden gilt.
Man sollte auch nicht den Fehler machen, dass überhaupt zu einer neuen "Judenfrage" werden zu lassen. Genau das wollen die zionistischen Hardliner in Israel ja. Der 7. Oktober ist mit all den Problemen verbunden, die sich aus der Politik Israels ergeben, insbesondere der zionistischen Politik. Viele Juden lehnen diese Politik ab. Strenggläubige Juden lehnen übrigens sogar den ganzen Staat Israel ab. Aus theologischen Gründen, die jeder, der das Alte Testament der Bibel liest selbst nachprüfen kann.
Daher sollte man sich massiv wehren, wenn man als Antisemit bezeichnet wird. Ablehnung der Politik Israels und des heutigen Zionismus ist KEIN Antisemitismus. Es geht nicht gegen "die Juden" und ich verbitte mir persönlich regelmässig auch solche Unterstellungen.
Das Thema ist ein heisses Eisen. Ich habe in diesem Krieg einen Menschen verloren, den ich sehr mochte und wo ich jede Woche Kontakt hatte. Durch einen Luftangriff.
Ich habe aber auch Menschen in Deutschland als Freunde verloren und selbst massiv im Bekanntenkreis die Spaltung erlebt, die dieses Thema erzeugt. Die Fronten sind nicht mehr zu kitten.
Dass Menschen in Deutschland, die keine Juden und keine Palästinenser als Freunde haben, keine Verluste hatten und nie in Israel waren meinen es besser zu wissen, ist schon bezeichnend. Da kann man sich mal fragen, ob man nicht selbst ein Opfer von Propaganda wurde.
Wir gedenken allen Opfern des 7. Oktober 2023 auf allen Seiten. Das Leid fühlen wir aus tiefstem Herzen.
Bei uns sind Israelis und Araber willkommen, Juden, Christen und Muslime. Alle, die sich die Menschlichkeit bewahrt haben.
Team
Blackwater






