Inflation in newspapers
»Es gibt keinen Weg, den finalen Kollaps eines Booms durch Kreditexpansion zu vermeiden. Die Frage ist nur ob die Krise früher durch freiwillige Aufgabe der Kreditexpansion kommen soll, oder später zusammen mit einer finalen und totalen Katastrophe des Währungssystems kommen soll!«
Ludwig von Mises
Das Jahr 2025 wird ein spannendes Jahr. Die nächste Inflationswelle steht bevor. Wie schon bei der letzten, die wir treffsicher vorhergesagt hatten (was mit etwas VWL Wissen keine Kunst ist, außer man ist politisch indoktriniert), machen wir heute wieder eine klare Ansage zum Thema Inflation. Das, was man in der deutschen Presse dazu lesen kann, strotzt geradezu vor Dummheit und ist kaum auszuhalten. Der Erste Kernpunkt ist schon einmal, dass es der Euro ist, der immer weiter an Wert verliert und nicht Preise, die aus irgendwelchen mysteriösen Gründen ansteigen. Dass der Euro immer weiter an Wert verliert, sieht man vor allem an einem direkten Vergleich zum Schweizer Franken und anderen harten Währungen, aber auch gemessen am Goldpreis. Und dieser Wertverfall kommt nicht durch Putin, Marsmenschen oder den „Klimawandel“, sondern ist die direkte Folge davon, dass in der deutschen Politik inkompetente Vollversager am Werk sind. Punkt.
Wir erleben eine permanente Geldmengenausweitung und nun auch noch den Beginn einer exzessiven Verschuldung, ohne dass ein wirklicher Mehrwert dem gegenüber steht. Ja, auch der US-Dollar ist eine Inflationswährung. Aber hier haben wir ein ganzes System, welches zumindest ausgleichend wirkt. Über 80 Währungen weltweit sind an den US-Dollar gekoppelt, ein Großteil des Rohstoffhandels läuft über den US-Dollar und die US-Wirtschaft inklusive dem größten und entwickeltsten Kapitalmarkt der Welt stellen einfach auch ein Gegengewicht da. Zudem konnte die US-Zentralbank FED stets die Spitzen der Inflation mit entsprechend hohen Zinsen abfangen. Das kann die EZB nicht ohne die Pleite der Mitgliedstaaten zu riskieren. Da die deutschen Bauzinsen im Wesentlichen nicht vom EZB-Leitzins abhängen, sondern von den Zinsen und Risikoaufschlägen der 10 jährigen deutschen Bundesanleihen, dürfen sich deutsche Häuslebauer nun trotz fallendem EZB-Leitzins über steigende Bau- und Refinanzierungszinsen freuen. Man muss es klar sagen: Geniesst was ihr gewählt habt. Denn das alles ist die Folge deutschen Politikversagens. Freilich sind damit nicht Stammleserinnen und Leser von Blackwater.live gemeint, denn die wissen dank unserer Community bekanntlich mehr. Eine Aussage, die einst die Relotiuspresse für sich in Anspruch nahm. Heute muss man sich dort mit Staatspropaganda und erfundenen Geschichten begnügen. Legacy media is dead.
„Inflation is taxation without legislation.“
Milton Friedman
Die Preise für Importe haben im Februar 2025 so stark angezogen wie schon lange nicht mehr. Betroffen sind vor allem Nahrungsmittel und aus dem Ausland bezogener Strom. Entgegen jüngster Prognosen setzt sich die Inflation auch im laufenden Jahr fort. Dazu muss man sagen, entgegen jüngster Prognosen aus dem Irrenhaus Deutschland. VWL studiert man wohl inzwischen auch besser auf einer Universität außerhalb Deutschlands. Die Einfuhren verteuerten sich um durchschnittlich 3,6 Prozent im Vergleich zum Vorjahresmonat, wie das Statistische Bundesamt mitteilte. Das ist der höchste Anstieg seit Januar 2023 mit 5,3 Prozent. Von Januar auf Februar zogen die Einfuhrpreise „überraschend“ um 0,3 Prozent an. Besonders stark verteuerten sich im Februar importierte Nahrungsmittel. Diese kosteten 11,2 Prozent mehr als ein Jahr zuvor. Mehr bezahlt werden musste vor allem für Süßwaren (ohne Dauerbackwaren): Hier gab es einen Aufschlag von 61,7 Prozent. Auch Orangensaft (+40,1 Prozent), Apfelsaft (+33,6 Prozent), Geflügelfleisch (+27,2 Prozent), Rindfleisch (+20,7 Prozent) sowie Milch und Milcherzeugnisse (+13,7 Prozent) wurden teurer aus dem Ausland eingeführt. Auch viele importierte landwirtschaftliche Güter kosteten mehr als im Februar 2024. So verteuerte sich Rohkakao um 76,4 Prozent. Für Energie musste 9,8 Prozent mehr bezahlt werden. Dabei stiegen die Einfuhrpreise für elektrischen Strom um 111,7 Prozent, für Erdgas um 40,5 Prozent. Dass sich sogar Strom verteuert, obwohl der aus der Eurozone kommt, ist die direkte Folge der deutschen Energiepolitik. Aber trösten wir uns, dafür verbrennen wir dann 2030 nicht durch den „menschengemachten Klimawandel“, den Deutschland im Alleingang durch Steuern und Verbote aufhalten möchte. Die steigenden Energiepreise werden sich mittelfristig auch wieder auf die Erzeugerpreise auswirken, denn damit verteuert sich auch alles, was im Land produziert oder an Dienstleistungen angeboten wird. Und steigende Erzeugerpreise führen zu steigender Verbraucherinflation (CPI). Was ein Spass. Die Welle rollt. Heute hört man übrigens ein Gerücht in Berlin: Lars Klingbeil (SPD) soll Finanzminister werden. Die Party beginnt erst.
Was sagt die Grok 3 AI dazu, wie Inflation entsteht? Die Beantwortung dieser Frage nimmt die AI sehr ausgewogen vor und unterscheidet mehrere Arten von Inflation. Ich finde den Artikel auch deshalb fair, weil er die Inflation als multikausales Problem darstellt. Das täuscht allerdings nicht darüber hinweg, dass wir die letzten Jahre in der Eurozone eine direkte Verbindung zwischen der Geldmengenausweitung und der Inflation gesehen haben und dass man insbesondere in Deutschland dazu neigt, die Staatsquote immer weiter zu erhöhen und sich exzessiv zu Verschulden, um grün-sozialistische Träume zu realisieren. Den Preis zahlen alle, u.a. beim Kauf von Lebensmitteln.
Inflation wird als die allgemeine Erhöhung der Preise von Waren und Dienstleistungen in einer Volkswirtschaft über die Zeit definiert, was zu einer Abwertung der Währung und einer Verminderung der Kaufkraft des Geldes führt. Diese Definition stammt aus verschiedenen Quellen, darunter Investopedia und Deutsche Wikipedia. Die Messung erfolgt häufig über den Verbraucherpreisindex (CPI), der die Preisänderungen eines Warenkorbes verfolgt, den Haushalte typischerweise konsumieren, sowie den Produzentenpreisindex (PPI), der Preisänderungen aus der Perspektive der Produzenten misst.
Die Hauptursachen von Inflation lassen sich in drei Kategorien einteilen: Nachfragesoginflation, Kostensoginflation und eingebauten Inflation (auch Lohn-Preis-Spirale genannt). Diese Kategorien wurden ausführlich in Investopedia beschrieben und durch die Analyse von IMF ergänzt.
| Typ der Inflation | Beschreibung | Beispiele |
|---|---|---|
| Nachfragesoginflation | Entsteht, wenn die Gesamtnachfrage die Produktionskapazität übersteigt, was zu Preissteigerungen führt. | Erhöhte Konsumausgaben, niedrige Zinsen, staatliche Ausgabestimuli. |
| Kostensoginflation | Ergebnis steigender Produktionskosten, die an Verbraucher weitergegeben werden. | Höhere Rohstoffpreise (z. B. Öl), gestiegene Löhne, Importkosten durch Währungsabwertung. |
| Eingebaut (Lohn-Preis-Spirale) | Arbeiter fordern höhere Löhne, um mit steigenden Lebenshaltungskosten Schritt zu halten, was zu weiteren Preissteigerungen führt. | Erwartungen an kontinuierliche Inflation, die in Lohnverhandlungen eingebaut sind. |
Nachfragesoginflation tritt auf, wenn die Gesamtnachfrage nach Waren und Dienstleistungen das Gesamtangebot übersteigt. Dies kann durch erhöhte Ausgaben von Verbrauchern, Unternehmen oder der Regierung verursacht werden, wie z. B. durch steigende Staatsausgaben oder höhere Nettoexporte. In einer Wirtschaft nahe der Vollbeschäftigung können Unternehmen ihre Preise erhöhen, um von der hohen Nachfrage zu profitieren, was laut Reserve Bank of Australia zu einer „Zug-Inflation“ führt. Ein Beispiel ist die Zeit nach der COVID-19-Pandemie, wo staatliche Stimuluspakete die Nachfrage ankurbelten, was zu Preissteigerungen führte.
Kostensoginflation entsteht, wenn die Produktionskosten steigen und Unternehmen diese Kosten an die Verbraucher weitergeben, um ihre Gewinnmargen zu halten. Ursachen können höhere Rohstoffpreise, wie Öl oder Metalle, sowie gestiegene Lohnkosten sein, insbesondere bei einer engen Arbeitsmarktsituation. Ein Beispiel ist die Erhöhung der Kupferpreise, die Unternehmen dazu zwingt, die Preise ihrer Produkte zu erhöhen, wie in Investopedia beschrieben. Natürliche Katastrophen, wie Hurrikane, die Ernten zerstören, können ebenfalls zu Kostensoginflation führen, indem sie die Versorgung mit Schlüsselgütern wie Mais reduzieren.
Die Geldpolitik spielt eine zentrale Rolle bei der Entstehung von Inflation. Eine zu starke Erweiterung der Geldmenge, oft durch die Zentralbank, kann zu einer höheren Nachfrage führen, was die Preise antreibt. Dies wird durch die Quantitätstheorie des Geldes unterstützt, die besagt, dass langfristige hohe Inflation oft durch eine Geldmenge verursacht wird, die im Verhältnis zur Wirtschaftsleistung zu groß ist, wie in IMF erwähnt. Ein Beispiel ist die Zinspolitik der Federal Reserve, die während der Pandemie niedrige Zinsen beibehielt, was die Inflation verstärkte, wie in Stanford Report beschrieben.
Neben den oben genannten Hauptursachen können externe Faktoren wie globale Ereignisse eine Rolle spielen. Die COVID-19-Pandemie führte zu Lieferkettenproblemen und Engpässen, die die Preise für Energie, Lebensmittel und andere Güter in die Höhe trieben, wie in NBER dokumentiert. Der Krieg in der Ukraine beeinflusste ebenfalls die Inflationsrate, insbesondere durch steigende Energiepreise, wie in WeltSparen erwähnt. Inflationserwartungen können ebenfalls eine selbst erfüllende Prophezeiung sein, wenn Arbeiter und Unternehmen höhere Löhne und Preise fordern, basierend auf der Erwartung zukünftiger Preissteigerungen, wie in IMF beschrieben.
Historisch gesehen führte die spanische Eroberung zu einer erhöhten Geldmenge durch Gold und Silber, was zu schnellen Preissteigerungen führte, wie in Investopedia erwähnt. In jüngerer Zeit war die Inflation in den USA nach 2020 durch eine Kombination aus Nachfrage- und Angebotschocks geprägt, einschließlich Energiepreisen, Lebensmittelpreisen und Engpässen, wie in Brookings beschrieben. Diese Beispiele verdeutlichen, wie sowohl interne als auch externe Faktoren zur Inflation beitragen können.
Es gibt Kontroversen darüber, welche Faktoren die Hauptursache für Inflation sind. Monetaristen, wie Milton Friedman, argumentieren, dass Inflation immer ein monetäres Phänomen ist, verursacht durch eine zu starke Geldmenge, während Keynesianer den Fokus auf die Gesamtnachfrage legen. Österreichische Ökonomen betonen die Verzerrung relativer Preise durch Geldmengenerhöhungen. Diese unterschiedlichen Perspektiven zeigen, dass die Ursachen von Inflation kontextabhängig sind und je nach wirtschaftlicher Situation variieren können, wie in Harvard Business Review diskutiert.
Zusammengenommen ist Inflation das Ergebnis einer Interaktion zwischen Nachfrage- und Angebotsfaktoren, beeinflusst durch die Geldpolitik und externe Schocks. Die Europäische Zentrale Bank (EZB) strebt eine Inflationsrate von etwa 2 % an, um Preisstabilität zu gewährleisten, wie in EZB beschrieben. Diese Analyse zeigt, dass Inflation ein multifaktorielles Phänomen ist, das sowohl durch interne wirtschaftliche Dynamiken als auch durch globale Ereignisse verursacht werden kann.
„There are only three ways to meet the unpaid bills of a nation. The first is taxation. The second is repudiation. The third is inflation.“
Herbert Hoover
Die Inflation ist letztlich eine Art Steuer für alle. Die ungedeckte und exzessive Geldmengenausweitungen ohne dass weitere Produktionsfaktoren geschaffen werden für zu einer Zeche namens Inflation. Geld für die Umverteilung und soziale Projekte auszugeben, die Staatsquote weiter zu erhöhen oder für Rüstungsausgaben ist kein Gegengewicht. Würde das Geld für produktive Investitionen genutzt die einen Mehrwert schaffen wie beispielsweise Arbeitsplätze und Innovationen, dann könnte das unter Umständen anders sein. Die extreme Neuverschuldung ist aber ohne massive Strukturreformen letztlich Geld, was „versickern“ wird. In Korruption und in ineffizienten Strukturen. Dieses Geld wird fast keine Effekte haben. Die Schuldenlast wächst, die Risikoaufschläge steigen, die Zinsbelastung wächst ebenfalls. Je nach Quelle machen alleine die zusätzlichen Zinsbelastungen 22 Milliarden Euro pro Jahr aus. Am Ende bedeutet es Wohlstandsverlust für weite Schichten der Bevölkerungen und das wird insbesondere durch die Inflation erreicht. Die Menschen können sich immer weniger leisten und die verbliebenen nur noch ca. 17 Millionen Nettosteuerzahler in Deutschland werden sich bald überlegen, für was sie überhaupt noch arbeiten und ob es nicht Sinn macht das Land zu verlassen.
Und damit sind wir schon beim Punkt. Die Auswanderungswelle hoch qualifizierter und/oder vermögender Deutscher ist am laufen. Das ist auch ein Weg, dem politischen Wahnsinn zu entkommen. Aber auch in Deutschland lässt sich schon einiges tun. Private Ausgaben reduzieren und statt dessen Geld im nicht Euroraum investieren. Konten in Fremdwährungen anlegen und – was enorm wichtig ist – außerhalb der EU. Hier bietet sich der Schweizer Franken und die Schweiz an. Mehr dazu könnt ihr hier lesen:
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Als Investments bieten sich natürlich Aktien (am besten in Form von ETF’s) an. Langfristig ist das immer ein guter Inflationsausgleich gewesen, wie sämtliche historische Daten zeigen. Wichtig ist hier nur die marktbreite Investition. Wie das im Detail geht und den vollen Support gibt es natürlich in unserer Community.
Die Zielinflation in der Eurozone liegt bei 2% p.A. Natürlich wird hier bei der Inflationsmessung viel getrickst und der Warenkorb zur Inflationsmessung unterliegt auch regelmässig „interessanten“ Anpassungen. Aber selbst mit einer Zielinflation von nur 2% p.A. haben wir eine Halbierung der Kaufkraft in 30 Jahren. Das ist dramatisch! Rechnet euch das doch bitte einmal selbst aus und überlegt, was das für eure Zukunft bedeutet:
Also selbst bei einer planmässigen niedrigen Inflation von nur 2% p.A. bedeutet das langfristig eine Enteignung und Verarmung der Bevölkerung. Von der Inflation, die wir nach 2022 hatten, sprechen wir hier noch gar nicht. Inkompetente und korrupte Politbonzen reden von Solidarität und arbeiten mit Ängsten vor imaginären Gefahren, aber in Wirklichkeit sind diesen Leuten die Menschen völlig scheissegal. Zum Wohle des Deutschen Volkes lautet der Amtseid – gebrochen haben ihn fast alle. Es gibt nur eine Art von Verantwortung, auf die man sich verlassen kann: Die Eigenverantwortung. Und daher ist es wichtig, das ganze dumme Politgeschwätz auszublenden und sich um sein eigenes Glück und das der Familie und der Menschen zu kümmern, für die man etwas tun kann. Für uns gehört unsere Blackwater.live Community dazu und für die sind wir da. Stürmische Zeiten liegen vor uns. Es wird Zeit, die Schotten dicht zu machen. Aus diesem Grund und mit diesem Artikel nochmal die Einladung bei uns teilzunehmen. Denn dieses Angebot ist zeitlich befristet und das ist kein Marketing, da wir uns auf unsere Community fokussieren möchten.
Wir lesen uns.
„Inflation destroys savings, impedes planning, and discourages investment. That means less productivity and a lower standard of living.“
Kevin Brady