„Ich habe mal einen Artikel in einer Zeitung gelesen, in dem Stand, „das Glück lächelt für Dubai.“ Dazu sage ich: wenn jemandes Erfolge klein reden will, nennt man sie Glück.“

Muhammad bin Raschid Al Maktoum, Herrscher von Dubai und Premierminister der Vereinigten Arabischen Emirate

Dubai – die Stadt der Superlative mit der die meisten Menschen in Deutschland die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) verbinden. Das Dubai Bild der meisten Deutschen ist durch YouTube und die Berichterstattung der öffentlich-rechtlichen Medien geprägt. Bei der „jüngeren“ Generation kommt zweifellos noch Instagram hinzu. Die Verknüpfung Instagram mit Dubai ist fest zementiert durch Insta-Models und den Lebensstil, den diese in Dubai führen. Wieviel davon Fake oder Wirklichkeit ist, lässt sich aus Deutschland auch kaum sagen. Fakt ist, es gibt beides. Dubai ist die Stadt von Reich und Schön, aber auch die Stadt der Fakes und Scams. Was denen die noch nicht da waren vor allem nicht klar ist, Dubai ist eine Stadt der Arbeit und des Fleisses. Von dem oben zitierten Scheich Muhammad bin Raschid Al Maktoum stammt auch der Satz: „Wer seine Arbeit mag, hat fünf zusätzliche Tage pro Woche.“ Und viele Menschen mit exakt dieser Einstellung arbeiten sehr hart in Dubai was auch dazu führt, dass diese Stadt so erfolgreich ist. Dubai wirft aber bei Europäern auch viele Fragen auf, die man häufig dazu gestellt bekommt. Fragen wie diese:

  • Muss ich reich/vermögend sein, um in Dubai leben zu können?
  • Muss ich mich als Frau bedecken, also den Hijab tragen?
  • In Dubai gilt wie allgemein in den VAE die Scharia, was heisst das genau?
  • Wie hoch sind die Lebenshaltungskosten in Dubai?
  • Wie hoch ist die Kriminalität in Dubai?
  • Welche Steuern zahlt man in Dubai?

Das sind so einige typische Fragen zu Dubai, auf die ich in diesem Artikel eingehen will. Es wird längst Zeit, wir haben bekanntlich eine Menge Informationen zu den Vereinigten Arabischen Emiraten in den letzten Jahren gesammelt und werden diese in unserer Community teilen. Da Dubai die Stadt ist, mit der jeder die Emirate verbindet, fangen wir mit dieser Stadt an. Und dazu gibt es diesen Leitartikel. Ein guter Start in das neue Jahr 2024!

Mehr Informationen zu Dubai und den Vereinigten Arabischen Emiraten gibt es in unserer Blackwater.live Community. HIER könnt ihr euch bewerben.

Die hiesigen Vorstellungen von Dubai könnte man an den Bildern der beiden Frauen festmachen. Entweder westliches Leben und Glanz und Glamour, oder arabisch-muslimisches Leben in Traditionen und Islam. Beides gibt es in Dubai. Aber eben auch noch eine Menge mehr dazwischen.

Fakten zu Dubai

Dubai (arabisch دبي Dubayy) ist die Hauptstadt des Emirats Dubai und die bevölkerungsreichste Stadt der Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) am Persischen Golf. In der Stadt Dubai (zur Abgrenzung vom Emirat auch Dubai-Stadt oder Dubai City) leben ca. 85 Prozent der Einwohner des Emirats – eine genaue Erhebung ist hier kompliziert, da die migrationsbedingten Schwankungen groß sind: Jährlich kommen mehrere zehntausend Personen als Arbeitsmigranten oder Einwanderer in die Stadt.

Dubai-Stadt liegt am Nordrand des Emirats und wird geteilt durch den Khor Dubai, eine 100 bis 1300 Meter breite und circa 14 Kilometer lange Bucht des Persischen Golfs. Früher befanden sich hier die damals unabhängigen Städte Deira auf der Nord- und Bur Dubai auf der Südseite. Brücken befinden sich etwas abseits vom Ortskern; Fußgänger werden mit kleinen Personenfähren (Abras) auf die gegenüberliegende Seite transportiert. Da die Stadt nördlich direkt an das Emirat Schardscha grenzt, erstreckt sie sich vor allem gen Süden, entlang des Strandes von Jumeirah und der Sheikh Zayed Road.

Aufgrund eines jahrzehntelangen Baubooms ist Dubai die Stadt mit der weltweit höchsten Anzahl Wolkenkratzern mit über 300 Metern Höhe sowie mit 828 Meter Höhe des höchsten Gebäudes der Welt, dem Burj Khalifa. Dabei ist sie auch ein globales Handelszentrum und verfügt über den weltweit fünftgrößten Flughafen nach Passagieraufkommen (2022) sowie den zehntgrößten Hafen nach Containerumschlag (2018: 14,95 Mio. TEU). In einer Rangliste der wichtigsten Finanzzentren weltweit belegte Dubai den 19. Platz weltweit (2018).

In Dubai-Stadt spielt sich praktisch das gesamte wirtschaftliche, soziale, kulturelle und politische Leben des Emirats ab – mit jährlich bis zu 14 Millionen ausländischen Touristen zählt Dubai seit 2013 auch zu den meistbesuchten Städten der Welt: 2016 hatte Dubai 15,3 Millionen Besucher, womit es weltweit auf dem vierten Platz lag. Mit über 31 Milliarden US-Dollar hatte es zudem die höchsten Tourismuseinnahmen aller Städte weltweit.

Quelle: Wikipedia, Stand 01.2024

Wie schon der Einstieg des deutschen Wikipedia Artikels zeigt, Dubai ist krass! Der Ruf, eine der weltweiten Top-Städte zu sein basiert auf harten Fakten. Dubai ist nicht nur eine hochmoderne Großstadt, sondern auch der Name von einem der 7 arabischen Emirate. Dieses Emirat ist übrigens nicht durch Öl- und Gas zu seinem Reichtum gekommen, wie seine Nachbaremirate und die anderen GCC-Staaten, sondern durch Handel und Sonderwirtschaftszonen. Dubai hatte stets sehr weise Herrscher an seiner Spitze, die sehr langfristig planten und das hat sich bis heute nicht geändert. Ein Video dazu findet ihr auch in unserer Community (HIER). Die heutige Strategie Dubai’s legt den Fokus auf Tourismus und Business. Daher gibt es überall in Dubai sogenannte „Freezones“, also ganze Stadtteile, die für ein bestimmtes Business eine Sonderwirtschaftzone mit wenig bis gar keinen Steuern darstellen und stets auf internationales Business ausgerichtet sind. Insgesamt sind es Stand 2024 nun 45 Freihandelszonen! Neben der Jebel Ali Freezone (JAFZA) zählen das Dubai Multi Commodities Centre (DMCC), das Dubai International Financial Centre (DIFC) sowie die Internetcity zu den bekanntesten.Man sieht an den Namen immer die „Zielgruppe“ der jeweiligen Freezone und exakt diese Firmen findet man dort dann auch. So haben wir beispielsweise in der Internetcity alle bekannten Namen der Branche vertreten gesehen: Microsoft, Google, …und all die anderen (ich bin mir nicht sicher, ob gewünscht ist, dass das allgemein bekannt ist😉)

Wie schon erwähnt, zählt Dubai mit jährlich bis zu 14 Millionen ausländischen Touristen seit 2013 auch zu den meistbesuchten Städten der Welt und hat dementsprechend auch den weltweit fünftgrößten Flughafen nach Passagieraufkommen. Der Burj Khalifa ist mit seinen 828 Metern das höchste Gebäude der Welt, umgeben von lauter 300m Wolkenkratzern. Auch das zieht viele Menschen an, die das einfach mal sehen wollen. Und dann das Thema Shopping. Frauen werden hier durchdrehen (sorry für das Klischee meine Damen), aber die Dubai Mall – das Einkaufszentrum Dubai Mall in Dubai in den Vereinigten Arabischen Emiraten ist bezogen auf die Verkaufsfläche mit 350.000 Quadratmetern eines der größten Einkaufszentren der Welt!! Es liegt im Stadtteil Downtown Dubai, etwa 800 Meter südlich der mittleren Sheik Zayed Road. Und das ist nur eine von vielen Malls, aber vermutlich die bekannteste. Hier gibt es wörtlich alles zu kaufen, von Markenkleidung über Elekronik bis hin zu Einrichtungsgegenständen und Schmuck. Es dürfen natürlich auch nicht Supermärkte, Banken, Restaurants, Cafe’s, Schlittschuhfahren und eines der größten Indoor-Aquarien der Welt (33.000 Tiere in 10.000 Kubikmetern Seewasser aus dem persischen Golf) fehlen. Klar. Selbstverständlich. Lest das gerne selbst nach: Dubai Mall. 1200 Geschäfte, 120 Restaurants, der größten Gold-Souk der Welt mit 220 Geschäften, eine Kunsteisbahn mit Olympia- und Eishockeymaßen, einen musikgesteuerten Springbrunnen, eine 24 Meter hohe Wasserkaskade, einen Saal für Modenschauen, ein Multiplex-Kino mit 22 Sälen, ein Präsentationszentrum für Computerspiele, sowie über ein betreutes Kinder-Abenteuerland. Eine Kindereisenbahn fährt in der zweiten Ebene auf einer etwa 3 km langen Strecke. Ich habe mich versucht hier kurz zu fassen, aber es ist Wahnsinn und nur eines von vielen Beispielen warum man sagen kann, Dubai ist extrem. Und natürlich ist die Mall nicht nur was für die Damen der Schöpfung, sondern es gibt auch eine Menge Herrenspielzeug. Ich habe mich zum ersten Mal im Leben beim Shopping richtig gut gefühlt, weil ich während Mrs. Blackwater im Rausch war auf verschiedenste Weise bespasst wurde. Und genau das ist ja der Plan der Betreiber. Aber nein im Ernst, wir haben das alles einfach auf uns wirken lassen, haben uns mehrfach dort verlaufen (kein Witz!) und waren dann froh irgendwann wieder daheim zu sein. Einkaufen ist dort ein Erlebnis – aber wenn man einfach weiss was man braucht und sonst nichts, dann kann es auch überfordern. Aufgrund der Größe der Dubai Mall kann man positiv feststellen, dass man auf seinen Sport alleine durch das Durchlaufen kommt. Und man hat nie das Gefühl die Mall ist überfüllt, da sie so gross ist, dass es kein Gedränge gibt.

Shopping und die Stadt an sich, die wie ein riesiges Disneyland wirkt, sind zwei Gründe für den Touristenboom. Der andere ist neben den vielen weiteren Aktivitäten der Service Standard in Dubai. Wer schon in den USA war und dort mal den Service in einem guten Restaurant erleben durfte, der weiss was ich meine. Überall ist man extrem freundlich und hilfsbereit, es wird versucht jeden Wunsch von den Lippen abzulesen. Selbst Einkäufe im Supermarkt werden einem in die Tüten geräumt (oder gleich zum Auto getragen) oder es wird kostenlos nach Hause geliefert. Grundsätzlich kann man sich in Dubai alles nach Hause liefern lassen, was man irgendwo kauft. Umgeben von dieser ganzen Freundlichkeit und dem Service besteht eigentlich nur die Gefahr, dass man zu faul und bequem wird, was so manchem Einwohner schon zum Verhängnis wurde. Sport ist also Pflicht. Ich muss nicht gross sagen, dass es ein überragendes Sportangebot gibt (dazu mehr in der Community). Persönlich finde ich es genial, dass die ganze Stadt mit Fuss- und Radwegen durchzogen ist. Morgens und Abends, wenn es etwas kühler ist, ist die perfekte Zeit die Stadt mit eigener Kraft zu durchqueren. Natürlich gibt es das auch in anderen Städten der Welt. Aber so modern, sauber und vor allem sicher wüsste ich nicht wo sonst, außer in anderen Städten in den Emiraten wie Abu Dhabi.

Sicherheit in Dubai

Im Jahr 2023 erreichte Dubai mit einem Safety Index von 83,6 den 7. Platz als weltweit sicherste Stadt. Der Sicherheitsindex misst die allgemeine Sicherheit einer Stadt oder eines Landes anhand verschiedener Faktoren wie der Kriminalitätsrate, dem empfundenen Sicherheitsniveau und der Wahrscheinlichkeit, Opfer einer Straftat zu werden. Der Index wird anhand von Daten berechnet, die von Menschen stammen, die in der Region leben, sowie offiziellen Kriminalstatistiken. Generell zählen die Vereinigten Arabischen Emirate zu den sich sichersten Ländern weltweit. Dies spiegelt sich auch im Safety Index wider, denn Platz 1 als sicherste Stadt der Welt erzielte Abu Dhabi – seit inzwischen sechs Jahren in Folge – mit einem Sicherheitsindex von 88,8. Unter die Top 10 schafften es zudem auch die Emirate Ajman (Sicherheitsindex von 84,5) und Sharjah (Sicherheitsindex von 84,1). Überall sind also die Emirate vorne. Und das hat einen Grund. Moderne Technologie und die islamische Scharia Gesetzgebung.

Blick auf die Skyline von Dubai bei Sonnenuntergang, mit modernen Wolkenkratzern am Wasser.
In welcher deutschen Großstadt kann man zu jeder Tageszeit und überall unbeschwert spazieren gehen oder Sport machen?

Das Überwachungskamerasystem in Dubai ist ein wichtiger Bestandteil der Sicherheitsmaßnahmen der Stadt. Es umfasst ein riesiges Netzwerk von tausenden von Kameras, die an öffentlichen Orten wie Straßen, Einkaufszentren, Parks, öffentlichen Verkehrsmitteln und Gebäuden installiert sind. Diese Kameras sind mit fortschrittlicher Technologie ausgestattet und ermöglichen es der Polizei, sowohl Tag- als auch Nachtsichtaufnahmen zu machen. Das Überwachungskamerasystem ist in das „Dubai Integrated Security Center“ (DISC) integriert, ein zentrales Kontrollzentrum, das von der Polizei betrieben wird. Das DISC ermöglicht es der Polizei, Bilder von den Kameras in Echtzeit anzusehen, potenzielle Bedrohungen zu erkennen, präventiv zu verhindern und so Verbrechen schneller aufzuklären und auf Notfälle zu reagieren. Das System nutzt außerdem künstliche Intelligenz um die Bewegungen von Personen und Fahrzeugen automatisch zu erkennen und verdächtige Aktivitäten zu melden, und dadurch die Reaktionszeit der Polizei zu verkürzen. Außerdem werden Körperscannern und Gesichtserkennungstechnologie an öffentlichen Orten wie Flughäfen und Bahnhöfen verwendet. Die „Dubai Police Smart App“ ist eine weitere wichtige Anwendung, die die Polizei einsetzt. Diese App ermöglicht es Bürgern, Strafzettel oder Anzeigen einzureichen, sowie Notrufe zu tätigen und die Polizei zu kontaktieren. Das Justizsystem in Dubai ist außerdem dafür bekannt sehr schnell und effektiv zu arbeiten. Und wie gesagt, es basiert auf einer modernen Form der Scharia was übertragen in einen westlichen Terminus nichts anderen bedeutet als Law and Order. Ein arabisches (aus Saudi-Arabien) Sprichwort sagt, nur der Dieb hat Angst vor Strafe. Wenn ein System affektiv und ohne Korruption arbeitet – was eine unbedingte Grundvoraussetzung ist – dann ist Law and Order absolut geeignet Probleme mit der Sicherheit sehr zügig in den Griff zu bekommen. Wer das nicht glaubt kann gerne mal Nachts durch Berlin, Frankfurt oder Hamburg laufen und das Gleiche dann in Dubai, Abu Dhabi oder in Riad machen. Viel Spass bei Ersterem. Das gilt übrigens umso mehr für Frauen!

Junge Frau mit Kopfhörern lächelt in einem Café, trägt ein modisches Outfit und einen Hijab.
Frauen im Islam – hier gerät in Deutschland ganz grundsätzlich etwas durcheinander. Unsere Gastautorin Marwa hat HIER einen lesenswerten Artikel dazu geschrieben.

Frauen müssen in Dubai nicht „verschleiert“ sein, übrigens nirgendwo in den Vereinigten Arabischen Emiraten und auch nicht in Katar, Bahrain oder Saudi-Arabien. Die Zeiten wo das so war sind lange her und nur weil das immer wieder von manchen Medien wiederholt wird, wird es nicht richtiger. Vermutlich hängt diese Denkweise aber auch stark mit der westlichen Prägung zusammen, bei der Sexualität (nicht nur die von Frauen) immer mehr nach aussen getragen werden muss, weil das als „Freiheit“ gilt. Bedeckt gekleidet zu sein gilt als rückständig – so die westliche Sichtweise. Die grundsätzlich muslimische Sichtweise ist aber, dass Bedeckung Respekt vor anderen bedeutet. So immer wieder auch zu lesen in den GCC Staaten und das gilt für Männer und Frauen. Hierbei geht es nicht um den Hijab oder die Abaya, sondern darum, dass man Beine und Oberarme bedeckt hat. So gilt eine Oberarm freie Bekleidung bei Männern und Frauen respektlos gegenüber anderen. Noch viel mehr gilt das übrigens in einer Moschee, Kirche (!!) oder Synagoge. Ja, gibt es alles in den GCC Staaten! Hier geht es dann um Respekt gegenüber Gott. Das ist einfach ein grundsätzlich anderes Verständnis zum Thema Kleidung und Achtung vor anderen (und sich selbst) und ich kann mir aufgrund der zunehmenden Exzesse in Europa gut vorstellen, dass das immer mehr Menschen als positiv wahrnehmen, wenn sie nicht die Details von Körperteilen des anderen ins Gesicht gehalten bekommen. Was Frauen im Speziellen angeht, so werden die in einer funktionierenden muslimischen Gesellschaft als ein schützenwertes Geschöpf gesehen und behandelt. Das klappt leider nicht in jedem muslimischen Land, aber in den Emiraten/Dubai kann man erleben wie es sein sollte. Sie werden sehr freundlich behandelt, man sorgt für ihre Sicherheit (Nachts sieht man sehr oft Frauen joggen – gar kein Problem), es gibt Unmengen an extra Services für Frauen, wo sie ganz ungestört für sich sein können und wir haben nicht ein einziges Mal (!!) gesehen, dass jemand eine Frau in irgendeiner Weise abschätzig behandelt hat. Da Dubai auf westliche Touristen angewiesen ist, sieht man in Dubai selbst inzwischen auch Influenzerinnen und Touristinnen, die sich auch nach westlichen Massstab freizügig kleiden. Das ist eigentlich sehr schade und zeigt, dass sie das Prinzip nicht verstanden haben. Aber Dubai ist noch Lichtjahre davon entfernt wie Mallorca zu werden und InsahAllah bleibt das auch so. An den Stränden kann man übrigens selbstverständlich mit Badehose oder als Frau im Bikini den Tag verbringen – gar kein Problem. Aber das ist eben auch auf den Strand beschränkt.

Um es nochmal ganz deutlich zu sagen und weil wir es selbst jeden Tag in Dubai gesehen und erlebt haben: Frauen können sich zu JEDER Tageszeit in der Grossstadt Dubai frei bewegen. Selbst Nachts! Überall sieht man Frauen (auch alleine!) spazieren, joggen oder Rad fahren (dann in entsprechend kurzer Kleidung). In welcher deutschen Stadt ist das im Jahr 2024 bitte noch möglich?

Kleiner Exkurs zum Thema islamische Scharia: Die Scharia, beschreibt „die Gesamtheit aller religiösen und rechtlichen Normen, Mechanismen zur Normfindung und Interpretationsvorschriften des Islam“. Ein einziger Gott (Allah) gilt in diesem Rechtssystem als der oberste Gesetzgeber (شارع Schāri‘, DMG šāriʿ, auch „Beginner“). Sein Gesetz sei Grundlage der göttlichen Offenbarung im Quran. Bei der Scharia handele es sich allerdings nicht um ein kodifiziertes, unveränderliches Rechtssystem, sondern um „ein Regelwerk, welches sich stets im Wandel befindet“. Scharia lasse sich deshalb nur verstehen, wenn man die „Rechtsquellen- und Rechtsfindungslehre“ (uṣūl al-fiqh) statt „inhaltliche[r] Einzelregelungen“ betrachtet. Die Scharia leitet sich aus Interpretationen islamischer religiöser Texte ab, was bedeutet, dass es keinen Konsens darüber gibt, wie die Scharia wirklich umgesetzt werden sollte, wenn es um Staaten geht, die die Scharia als Teil ihrer Gesetzgebung haben. Es gibt also kein Gesetzbuch mit Namen Scharia wie viele meinen, sondern es ist eine Form der Rechtsprechung die in heutigen Zeiten auch mit anderen juristischen Elementen verbunden wird. Der Grund warum die Scharia „Law-and-Order“ empfunden wird liegt daran, dass muslimische Kulturen konservativ sind was Religion, Familie, Geschlechter und Recht angeht. Ausserdem gilt im Islam die maximale Eigenverantwortlichkeit von Taten. Das wirkt sich auf die Rechtsprechung aus. Kein Staat der Welt setzt zu 100% islamisches Recht um, es sind immer Kombinationen mit anderen Rechtsnormen. Was sind in Dubai Straftaten und welche Konsequenzen können sie haben? Das habe ich hier einmal zusammen getragen: HIER.

Leben in Dubai

Eine Tasse arabischer Tee auf einem hölzernen Tisch mit einem dekorativen Teekännchen im Hintergrund.
Kann man in Dubai leben? Zweifellos. Es gibt für fast jedes Einkommensniveau in Dubai Raum. So findet man Berichte von Menschen, die dort mit umgerechnet 1500 Euro im Monat auskommen. Aber auch Berichte von Menschen, bei denen es nach „oben“ keine Grenzen gibt. Man hat in Dubai als „Normalverdiener“ – anders als in anderen Städten dieser Art – nicht das Gefühl „arm“ zu sein. Das hätten wir nicht erwartet.

Mit „Leben in Dubai“ wird, wie schon erwähnt, oft Luxus und Glamour verbunden, den es zweifellos in der Stadt gibt. „Reich und Schön“ ist eben nicht nur in Monaco zuhause, sondern auch in Dubai. So wie man in einer 0815-Stadt Kleidung in Schaufenstern sieht, gibt es in Dubai eben Gold, Diamanten und sogar Autos (!!) in Schaufenstern – dann auf mehreren Stockwerken Ferraris, Bentleys und Lamborghinis. Dazu findet man viel auf YouTube, Instagram und anderswo und ja – es ist Wirklichkeit. Was uns aber in Dubai auffällt ist, dass das allgemeine Preisniveau abseits von Luxusgütern nicht so hoch im Vergleich mit den üblichen Hotspots der Reichen dieser Welt ist. In Städten wie Genf, New York oder auch San Franzisco ist das Preisniveau ja bekanntlich in allen Bereichen durch die Decke geschossen. Nicht so in Dubai. Man kann mitten im Zentrum in bester Lage für umgerechnet 15-20 Euro pro Person essen gehen – das gibt es nicht einmal mehr in Deutschland nach der Inflationswelle von 2022-2023. Lebensmittel einkaufen ist preislich auf dem Niveau eines Rewe Marktes in Deutschland und das bei oft besserer Qualität und man bekommt Produkte aus aller Welt, die es in Deutschland nicht einmal gibt. In Dubai kann man durchaus Gerichte aus kalifornischen Kochsendungen nach kochen, weil man alle Zutaten dazu erhält, bis hin zu seltenen Fisch- und Krustentieren. Übrigens kann man in den grösseren Supermärkten in Dubai auch stets frisch gekochtes Essen direkt mitnehmen, zum Preis einer Mahlzeit von 3-5 Euro! Neben dem ganzen Streetfood in der Stadt gibt es also auch diese Möglichkeit satt zu werden. Wenn jemand aber gerne 1000 Euro für ein Abendessen bezahlen will – klar gibt es das in Dubai auch.

Ein künstlerisch gestalteter Teller auf einem Tisch in einem Restaurant mit dem Schriftzug 'Sah El Nom' und dem Zusatz 'Damascene Cuisine'.
In Dubai kann man klassisch Arabisch essen (Levantine, also libanesisch-syrisch), aber es gibt im Prinzip für so gut wie jede Küche der Welt hier Restaurants. In der Community im Bereich Restaurant-Test habe ich zwei Restaurants in Dubai beschrieben. HIER.

Mehr zum Thema Kosten in Dubai findet ihr HIER in unserer Community.

Dubai ist in erster Linie eine interessante Stadt, weil sie hochmodern, extrem sicher und ein reines Serviceparadies ist und die Menschen dort unglaublich umtriebig sind. Es ist eine Businessstadt und sie schläft niemals. Denn es gibt in Dubai immer Menschen, die gerade arbeiten oder Sport machen. Mrs. Blackwater nannte Dubai kürzlich „das New York des Nahen Ostens“ und sie hatte ja erst kürzlich den direkten Vergleich. Nur das Dubai im Vergleich einfach deutlich günstiger ist.

Dubai hat wie die anderen der insgesamt 7 Emirate natürlich auch den Vorteil, dass man als Privatperson vom Staat einfach nicht gegängelt wird und keine Steuern zahlt. Ja, ihr habt richtig gehört. Es gibt keine Steuern für Privatpersonen in Dubai. Es gibt keine Einkommenssteuer, keine Erbschafts- und Schenkungssteuer, keine Kapitalertragssteuer und nur eine Umsatzsteuer von 5%. Dazu habe ich HIER auch mal einen Thread eröffnet. Eine Körperschaftsteuer fällt erst seit dem 01.06.2023 von 9% auf Unternehmen an, die ihr Geld in den VAE erwirtschaften. Unternehmen, die Ihr Einkommen im Ausland haben, betrifft es also nicht (denkt an die Freezones). Daher ist euer Bruttoverdienst euer Nettoverdienst. Aber ihr müsst euch natürlich dann selbst absichern, was Rente und Co. angeht. Aber ich habe kürzlich gelesen, dass die Rente in Deutschland ja auch nicht mehr so hoch sein soll. 😉

Auswandern nach Dubai kann also für junge und qualifizierte Deutsche sehr interessant sein, aber genauso für Unternehmer oder Rentner mit etwas Cash in der Hinterhand. Teurer als in Deutschland ist das Leben im Alltag nicht und dank der wegfallenden Steuern bekommt man ja nochmal ordentlich Kaufkraft hinzu. Der oder die ein oder andere Leser(in) (oder Community Mitglieder) würden sich Steuern im 6-stelligen Bereich jedes Jahr dadurch sparen, wenn ein Auswandern in die Vereinigten Arabischen Emirate machbar ist. Es geht ja nicht nur um Dubai, man kann sich ja überall in den VAE niederlassen und das sehr unkompliziert. Dazu braucht es dauerhaft nur eine Emirates-ID. Und wie man die bekommt, habe ich mal HIER zusammen getragen. Sollte sich etwas ändern, ergänze ich es dort für euch. Für einen Besuch in Dubai oder den Vereinigten Arabischen Emiraten allgemein braucht ihr nur euren Reisepass und ab in den Flieger nach Frankfurt. Ungefähre Flugdauer / Flugzeit von Frankfurt/Main nach Dubai sind 5:55 Stunden. Die Entfernung zwischen Frankfurt und Dubai misst etwa 4840 Flugkilometer. Ihr seid also in gut 6 Stunden in einer völlig anderen Welt und es lohnt sich das einfach mal anzuschauen und auf sich wirken zu lassen. Wie ich kürzlich erfahren habe, gab es schon einige Familien (mit Kindern!!), die nach einem Aufenthalt in den Emiraten danach in Deutschland die Koffer gepackt haben und sofort ausgewandert sind. Und sie haben es nicht bereut. Wie ihr bisher an diesem Artikel schon sehen konntet, liegt das nicht nur an dem guten Wetter. Im letzten Teil dieses Artikels will ich euch noch ein paar ganz persönliche Gedanken von mir zum Thema Dubai und Vereinigte Arabische Emirate verraten.

Meine Gedanken in und zu Dubai

Aus Krisen entstehen Menschen, die entschlossen sind, erfolgreich zu sein.“

Muhammad bin Rāschid Āl Maktūm

Wie in allen meinen Artikeln, schreibe ich euch immer ganz offen was ich denke. Und natürlich sind meine Artikel auch von meinen Erlebnissen und Empfindungen beeinflusst. Alle Dinge haben Vor- und Nachteile. Einen Vorteil muss man immer mit einem Nachteil erkaufen – das ist eine Lebensregel, die sicher jeder bestätigen kann. Und so will ich nun noch ein paar ganz persönliche Gedanken zum Thema Dubai und Emirate mitteilen. Ganz offen und unfiltriert. Das hilft vielleicht auch mancher Leserin und manchem Leser, die sich mit dem Gedanken auszuwandern tragen. Und das werden immer mehr, wie ich von einigen sogar persönlich weiss.

Deutschland erlebt eine Zeitenwende, die Welt verändert sich geopolitisch gerade wie vermutlich seit 1990 oder 1945 nicht mehr. Das Leben in Deutschland wird immer nachteiliger, das Land wird von einer inkompetenten Politclique regelrecht an die Wand gefahren. International verliert es an Bedeutung, die Industrie verliert ebenfalls den Anschluss. Das alte Deutschland wie es viele kannten – es stirbt. Dadurch wird Deutschland kein dritte Welt Land werden, aber an den Bedeutungsverlust und die immer weiter sinkenden Standards bei gleichzeitig hohen Abgaben und Kosten muss man sich erst einmal gewöhnen. Und gerade für junge und qualifizierte Menschen oder Vermögende sowie Unternehmer stellt sich die ernsthafte Frage, ob man nicht gehen sollte. Wäre das eine rein monetär zu beantwortende Frage, wäre sie bei vielen schnell geklärt. Ab nach Frankfurt in den Flieger.

Aber es sind viele Dinge abzuwägen. Familienmitglieder und Freunde in Deutschland – was ist mit ihnen? Kann man nochmal ein neues Umfeld aufbauen? Wird man Dinge an und in Deutschland vermissen? Man verlässt das Land, in dem man seine Kindheit verbrachte, an dem Erinnerungen hängen. Das ist nicht einfach. Viele Fragen sind natürlich auch ganz individuell. Ob man in den Emiraten schnell zuhause ist, wird also bei jedem anders sein. Nach allem was ich über die letzten Jahre gelernt habe würde ich sagen, dass man in den Emiraten besser Fuss fassen kann wie in manch anderem Auswanderungsziel. Nicht nur weil es kaum Bürokratie und keine Steuern für Privatpersonen gibt, sondern weil man die Sprachbariere nicht hat. Man muss kein Arabisch können, alles ist zweisprachig. Auch das Business. Selbst mit Tarzan-Style Englisch kommt man überall durch. Da es eine grosse Expat-Community gibt und die Menschen in den Emiraten unglaublich offen sind, kommt man sehr schnell mit Menschen in Kontakt. Das fällt einem sofort auf. Die gute Stimmung im Land trägt den Rest dazu bei.

Ein ebenfalls ganz persönlicher Gedanke in den Emiraten und auch in Dubai von mir ist der, was die Religion angeht. Wie ihr wisst, bin ich ein gläubiger Monotheist. Das Wort Muslim vermeide ich öfters, weil das den berühmten Click-Sur Effekt auslöst und es bei den meisten Menschen in Deutschland irgendwelche Filme im Kopf ablaufen lässt – das Ergebnis des Handelns von unverschämten und verbrecherischen Menschen, die ein Label Namens „Islam“ tragen und den Medien. Der Islam ist in den Vereinigten Arabischen Emiraten Staatsreligion. Den Menschen ist Gott wichtig, das ist nichts, was man abschätzig behandelt und darüber lacht. Das gilt auch für das Christentum und das Judentum! Ich liebe es in einem Land zu sein, wo das so ist. Ein Land, in dem Gott keine abstrakte Märchenfigur ist, sondern wo die Religion im Alltag integriert ist. Es ist schön, dass man genauso selbstverständlich sagen kann „ich gehe beten“ wie man sagt, „lass uns etwas essen gehen“. In den Emiraten leben mehr Nichtmuslime als Muslime. Und unter den Muslimen gibt es auch verschiedene Rechtsschulen und damit Glaubenslehren. Wenn man diesen Fakt an der Kleidung festmacht kann man sehen, es gibt westlich gekleidete Menschen, es gibt moderat muslimisch gekleidete Menschen, es gibt Hijabis, es gibt Wahabiten (also ganz verschleiert) und so weiter. Niemand stört sich daran oder bewertet das mit dummen Kommentaren. Weder in die eine noch in die andere Richtung (Schimpfwörter und Fluchen ist im öffentlichen Raum übrigens verboten). In Deutschland werden zum Thema Islam inzwischen derart absurde Diskussionen geführt, die auf unglaublich schwachsinnigen Ansichten über die Religion basieren, dass es schön ist in den Emiraten auf muslimischen Boden zu landen. Homeland. Und doch wird niemand, der den Islam nicht als Religion hat in den Emiraten irgendwie negativ berührt sein. Man wird auch beispielsweise als Christ sich pudelwohl fühlen. Oder als Buddhist. Oder als Atheist. Und davon gibt es bekanntlich viele unter den Einwanderern. Es gibt nur eine Voraussetzung: Respekt. Warum kann man sich denn nicht einfach respektieren? Das ist etwas, was mir im Vergleich Deutschland zu den Emiraten besonders negativ auffällt.

Niemand weiss was die Zukunft bringt. Die Vereinigten Arabischen Emirate können für viele eine echte Alternative sein. Dubai ist nur ein Standort, wenn man in einer hochmodernen, nie schlafenden Stadt leben will. Aber es gibt auch noch 6 andere Emirate und es gibt wunderschön abgeschiedene und ländliche Gegenden in diesen: Abu Dhabi, Ajman, Fujairah, Sharjah, Ras Al Khaimah & Umm Al Qaiwain. Jedes hat seine Vor- und Nachteile. Wer es sehr muslimisch mag wird in Sharjah total glücklich sein. Ras Al Khaimah hat schöne Natur und Berge im Norden, allerdings hat das Abu Dhabi in der Oasenstadt Al Ain auch. Abu Dhabi ist ebenfalls etwas für Business-Freunde mit weniger Touristen als Dubai. Es gäbe da noch viel zu sagen. Die Emirate sind schön und abwechslungsreich. Und wem das nicht reicht, der besucht den Oman, Katar, Bahrain(mini) oder das riesige Saudi-Arabien. Die GCC-Staaten entwickeln sich seit Jahren in einem atemberaubenden Tempo und wer das nicht aktiv verfolgt hat und dann ein GCC-Land besucht, der hat wirklich das Gefühl aus einem dritte Welt Land zu kommen. Und das ist nicht übertrieben.

Was sind die GCC-Staaten? Oft liest man von den GCC-Staaten, aber was bedeutet das überhaupt? Sind das alle arabischen Länder? Der Golfkooperationsrat (Gulf Cooperation Council – GCC) wurde 1981 gegründet und umfasst die folgenden Staaten: Saudi Arabien, Kuwait, Oman, Katar, Bahrain und die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE). Die Organisation strebt die Zusammenarbeit ihrer Mitglieder in der Außen- und Sicherheitspolitik sowie die Förderung der wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Beziehungen zwischen ihnen an, wozu 1982 im Rahmen des Unified Economic Agreement der Warenverkehr liberalisiert wurde. Für 2005 wurde eine Zollunion beschlossen, die schließlich auf das Jahr 2003 vorgezogen wurde. Derzeit sind also nur hochmoderne und reiche arabische Länder dort vertreten. Leider muss ich sagen, ist der Unterschied zu anderen arabischen Staaten insbesondere in der Levante und Nordafrika riesig im Bereich Politik, Verwaltung und Effizienz. Das europäische Bild von arabischen Ländern ist leider durch diese zum Nachteil geprägt. Es liegen Welten dazwischen.

Dubai ist der wohl bequemste und einfachste Einstieg in die arabische Welt, weil man hier sozusagen auch neutral einen „Zeh ins Wasser“ strecken kann. Man bekommt die moderne arabische Architektur zu Gesicht, kann die arabische Kultur dosiert erleben, kann (muss aber nicht) den Islam beschnuppern, sich in eine neue andere Welt einfühlen und denken, hat alle Annehmlichkeiten die man kennt und noch viel mehr. Man könnte aber auch genauso wie in Europa leben und viele tun das ja auch. Wenn dann die anerzogenen (danke Medien) Vorurteile und Hemmungen bezüglich der arabischen Welt weg gefallen sind, dann kann man sich einfach mit einem Mietwagen die anderen Emirate anschauen und ich bin mir zu 100% sicher, dass wenn man nach Deutschland zurück fliegt und dort ankommt man sich fragt, was hatte ich nur für ein falsches Bild von dieser Welt. Aber die arabische Welt ist wohl in diesem Fall nicht die einzige Region der Welt, die unter der belehrenden „Einordnung“ durch deutsche Medienkommentatoren leidet. Am Ende ist es wie mit allen Dingen – man muss es selbst erlebt haben und selbst tun. Selbst denken.

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Einen Vorteil muss man immer mit einem Nachteil erkaufen. Deutschland zu verlassen ist nichts für jeden. Niemand muss diese Entscheidung jetzt treffen und selbst wenn man gegangen ist, kann man ja auch in 6 Stunden wieder zurück fliegen. Auch diese Entscheidung ist nicht in Stein gemeißelt. Mit diesem Artikel wollte ich euch zeigen, wenn der Moment gekommen ist, dann gibt es eine weitere echte Alternative. Denn es ist nie zu spät etwas Neues auszuprobieren und eine gute Entscheidung zur Veränderung zu treffen. Der nächste Flug geht am 23.01.2024 um 21 Uhr von Frankfurt nach Dubai.

„Wer lange sinnt, beginnt nicht, und wer nicht beginnt, gewinnt nicht. Wer mit Bedacht handelt, erreicht, was er erstrebt.“

Arabische Lebensweisheit – Kahlil Gibran