„I have two homes, like someone who leaves their hometown and/or parents and then establishes a life elsewhere. They might say that they’re going home when they return to see old friends or parents, but then they go home as well when they go to where they live now. Sarajevo is home, Chicago is home.“
Aleksandar Hemon
Geldanlage für Migranten mag zunächst ähnlich klingen, wie Geldanlage für Frauen, Geldanlage für Kinder oder eine der vielen weiteren Zielgruppen, die es für das Thema gibt. Eines muss aber gleich gesagt werden: Die Möglichkeiten und Wege sind für alle Gruppen die gleichen. Aber die individuellen Umstände auf die man bei den jeweiligen Gruppen eingehen muss, die sind durchaus verschieden. Nachdem wir auf Blackwater.live im Laufe der Jahre eine Menge Erfahrungen mit verschiedenen Lebensumständen und Kulturen gesammelt haben, wird es Zeit die Thematik „Geldanlage für Miranten“ aufzugreifen. Und wir schauen uns gemeinsam einmal an, was bei Migranten meist ein wenig anders ist, als bei klassischen Biodeutschen. Allerdings ist dieser Artikel, was die Lösungen und das Wissen angeht, für alle Menschen interessant. Also auch wenn ihr keine Migranten seid, solltet ihr den Artikel unbedingt lesen. Schliesslich sind wir für alle da.
Es wird in Kürze auch ein Video auf unserem YouTube Kanal dazu geben. Dieses Jahr wollen wir uns dort mehr den Finanzen widmen.
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Blackwater.live ist der wohl einzige deutschsprachige (Finanz)blog, der seit 2017 erhebliche Erfahrung beim Thema Geld in Verbindung mit migrantischen Kulturen aufgebaut hat und wir konnten schon vielen Menschen aus verschiedenen Kulturen helfen, so dass sie ihr Geld selbst in die Hand genommen haben und unabhängig von sogenannter „Bankberatung“ wurden. Dadurch haben wir eine hohe Weiterempfehlungsquote und Reputation aufgebaut. Das macht uns durchaus stolz auf das Erreichte. Aber ohne euch wäre das alles so nicht möglich gewesen! Daher vielen Dank an euch alle, egal aus welcher Kultur und Nation ihr kommt! Bei uns ist jede Kultur und Nation willkommen!

Migranten – was ist anders?
„Migranten“ ist erst einmal ein Sammelbegriff, im Detail könnte man hier im Deutschland des Jahres 2025 Türken, Ukrainer, Kurden, Araber, Perser, Bosnier… usw. schreiben. Die grössten Gruppen seht ihr in der Statistik. Wir haben unsere Erfahrung überwiegend mit Menschen aus muslimischen Kulturen gesammelt, also Türken, Kurden, Araber, Bosnier… Und auf die Besonderheiten in Verbindung mit dem Thema Geld wollen wir nun ein wenig eingehen. Allerdings treffen viele Punkte auch auf andere Gruppen zu. So sind Türken zwar Muslime und Griechen griechisch-orthodox (Christen), aber kulturell sind sie dennoch in vielen Punkten ähnlich. Bosnier sind ebenfalls oft (aber nicht immer Muslime), aber haben kulturell viel mehr mit Kroaten und teilweise Griechen gemeinsam, als mit muslimischen Arabern. Ich denke es wird klar, was gemeint ist. Andere Kulturen sind spannend und es ist nie ganz unkompliziert. Die deutsche Kultur sollten wir dabei natürlich nicht vergessen, die leider ein wenig fremd im eigenen Land wird, aber das ist ein anderes Thema. Der Hinweis sei dennoch gestattet, da Blackwater.live ein breit gefächertes Publikum hat und es gibt keinen Grund sich für die deutsche Kultur zu schämen, ganz im Gegenteil! Kommen wir aber nun zum Thema zurück.

Was bei Migranten in Deutschland fast immer anders ist, ist die Erwerbsbiographie im Vergleich zu Deutschen. Die ersten großen Migrantenwellen kamen mit den Italienern, Griechen und Türken Ende der 1960er Jahre. Diese Arbeitskräfte brauchte man damals und zwar nicht um Deutschland nach dem Krieg wieder aufzubauen (was manche ja meinen – aber das ist ein Märchen), sondern für die Industrie. Diese Menschen haben enorm zum Wohlstandsaufbau des Landes beigetragen. Eine weiterführende Dokumentation auf YouTube findet ihr HIER. Das sollte sich ein jeder einmal anschauen um zu verstehen, wie schwer das damals vielen Menschen gefallen sein muss, ihre Heimat zu verlassen und in ein damals doch sehr tristes Deutschland zu kommen. Ja, es gab gutes Geld und das benötigten die Familien denen man das Geld nach Hause schickte auch. Teilweise war das sogar eine Art Entwicklungshilfe für manche Länder. Aber Heimweh und der Verlust von der vertrauten Umgebung und der Familie, das muss wirklich heftig gewesen sein. Ich habe diesen Sommer eine Menge darüber nachgedacht, als meine Frau (Griechin) und ich durch den Balkan gefahren sind und wieder in Griechenland waren. Es geht viel um Kultur und das greift auf andere Themenbereiche wie Religion über. Aber es geht auch um die kleinen Dinge der Heimat und Verwurzelung wie der Duft des Meeres, die landestypische Küche, wo einem die Tränen die Wange runterlaufen, wenn man das erste Mal in der Heimat die Heimatküche wieder isst. Oder auch das Lebensgefühl, was in jedem Land anders ist. Und heute würde ich sagen, es ist wirklich überall besonders. Ein Grieche empfindet das für Griechenland, ein Türke für die Türkei, ein Syrer für Syrien und so weiter. Manchmal frage ich mich, ob die Deutschen sich hier nicht selbst viel haben kaputt machen lassen. Denn auch für Deutschland kann man das empfinden. Denkt einmal darüber nach.




Was bedeutet Heimat für uns? Denken wir darüber nach.
Aber kommen wir zu den Migranten zurück. Die erste Generation von Migranten fing an in Deutschland nach und nach etwas aufzubauen. Denken wir nur an die vielen griechischen, italienischen und türkischen Restaurants und Imbisse. Viele davon sind damals schon entstanden und wurden weiter geführt. Ja, heute vermisst man in deutschen Städten inzwischen auch wieder die klassische deutsche regionale Küche. Das ist inzwischen ein Manko. Aber wer wollte ohne die ganzen Restaurants von Italiener, Griechen und Türken leben?
In den 1980ern ging das dann mit weiteren Branchen weiter. Kleine Märkte, Autohändler, Werkstätten und vieles mehr. Die Bereitschaft als Unternehmer tätig zu werden und ins Risiko zu gehen, ist bei den genannten Gruppen offenbar viel höher als bei den Deutschen. Und da kommen wir schon zu einem grossen Punkt, der den Unterschied in der Erwerbsbiographie macht. Unternehmertum, hohe Cash-Bestände (auch Gold) und eher weniger Geldanlagen bei Banken. Und natürlich Immobilienbesitz, denn die ganze Familie soll zusammen wohnen – ein Klassiker – selbst wenn es drei Generationen unter einem Dach sind. Aber das ist die Vergangenheit und die jetzige Generation steht vor anderen Herausforderungen. In gewisser Weise kann das ein Problem sein, weil bisherige Strategien für Geldanlagen und den Vermögensaufbau nicht mehr so funktionieren wie bisher. Und weil die neue Generation auch eine Mischung aus der Heimat ihrer Eltern und dem Leben in Deutschland darstellen. Man ist weder dort noch hier wirklich vollständig „daheim“. Man liebt beides, was auch schön ist. Die Eltern konnten oft selbst mit niedrigen Bildungsabschlüssen etwas aufbauen, das geht heute kaum noch. Und wenn man dann aus einem sogenannten bildungsfernen Haushalt kommt (und ihr wisst, dass meine ich nicht böse), dann liegen doch einige Steine im Weg. Auch beim Thema Geldanlage/Vermögensaufbau. Kommen wir daher nun zu drei Beispielen, stellvertretend für viele andere. Es sind schöne und ermutigende Beispiele, von denen es aber noch viel mehr geben muss.


Amila – Bosnien-Herzegowina
🇧🇦
Amila ist aus Bosnien-Herzegowina, 26 Jahre alt, Muslima. Seit den Jugoslawienkriegen in den 1990er Jahren haben fast die Hälfte (!!) aller Bosnier ihre Heimat verlassen und die meisten sind nach Zentraleuropa geflüchtet. Deutschland hat viele von ihnen aufgenommen und für sehr viele Bosnier wurde Deutschland zu ihrer zweiten Heimat. Die Eltern von Amila hatten in Bosnien bereits Immobilien und haben in Deutschland vor einigen Jahren auch ein Haus gekauft und die ganze Familie lebt dort zusammen. Amila hat 5 Schwestern. Die Oma wohnt ebenfalls noch mit im Haus. Für eine traditionell bosnisch-muslimische Familie kommt es nicht in Frage, die Großeltern in ein Heim zu bringen. Durch Todesfälle der älteren Verwandtschaft kam es zu Immobilienverkäufen in der Heimat und einer Verschiebung einer Menge Cash, der oft sogar noch „unterm Kopfkissen“ weiter angespart wurde. Und Gold. Hier ergeben sich also Probleme, wie beispielsweise Bargeld „umzuwandeln“ und auch beim Thema Erbschaftsteuer war das nicht ganz einfach. Niemand in der Verwandtschaft hat Erfahrung mit Geldanlagen wie Aktien und ETFs. Das ist alles Neuland. Amila hat sich selbst informiert und uns „zufällig“ über YouTube wegen ganz anderer Themen gefunden. Ein netter Kontakt ist entstanden und sie macht bei unserer Community mit und legt ihr Geld selbstständig und professionell an.


Aysel – Türkei
🇹🇷
Aysel ist in Deutschland geboren, ist aber kulturell nach eigener Aussage 100% Türkin. Sie ist für immer Ende 20 – diese Angabe übernehme ich einfach mal. 😉 Sie beschreibt sich bei uns in der Community immer als das typische türkische „Migrantenkind“. Sie wohnt seit einigen Jahren alleine, ihre Eltern wohnen aber nicht weit davon entfernt. Da das Bildungssystem in Deutschland keine notwendigen Kenntnisse zum Thema Finanzen und Vermögensaufbau vermittelt, hat Aysel sich darum selbst kümmern müssen. Und auch wenn Finanzen nicht ihr Lieblingsthema ist, ist sie bereits von Anfang an bei unserer Blackwater.live Community dabei. Unsere Aysel ist mit ihrem Humor und ihrer Art eine echte Bereicherung für unsere Community. Vermutlich würde so mancher im „Real-Life“ Aysel nicht zutrauen, dass sie ihr Geld selbst professionell anlegt. Aber genau das tut sie. Weil sie es gelernt und nun eigenverantwortlich kann.


Nikos – Griechenland
🇬🇷
Mein Schwager Nikos ist durch und durch ein stolzer Grieche. Die Eltern (meine Schwiegereltern) kamen als Gastarbeiter nach Deutschland. Der Vater hatte 40 Jahre lang einen harten Arbeiterschichtjob in der Autoindustrie bis zur Rente, die Mutter teilweise mehrere kleinere Jobs neben der Versorgung der Familie. Sie haben sich mit Immobilien etwas aufgebaut. Aber grosse Finanzbildung hatten sie nicht. Die klassische griechische Familie bleibt in gewisser Weise immer griechisch, egal wie lange sie in der Diaspora lebt. Das ist oft schon sehr amüsant. Wie bei anderen Migrantenkulturen in Deutschland, ist Familie und beisammen sein essentiell wichtig. Da es aber in der ersten Generation Griechen in Deutschland fast kein Finanzwissen gibt und das deutsche Schulsystem keines anbietet, musste sich auch mein Schwager alles selbst erarbeitet. Nach dem Studium und mit seinem ersten Job fing er damit an. Er durchforstete unsere Seite und eignete sich in Eigenregie dann das 3-Konten-Modell an und alles was man zum Vermögensaufbau wissen muss. Auch wenn Finanzen nicht sein Fachbereich sind, legt er heute sein Geld professionell selbst an und schafft sich damit Optionen für die Zukunft. Seine Finanzen sind sozusagen auf „Autopilot“ gestellt.
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Das sind nur drei Beispiele von vielen, die aber etwas gemeinsam haben, was viele betrifft, die diesen Artikel lesen werden. Alle drei Kulturen sind konträr zur deutschen Kultur. Nicht in allen Punkten, aber in vielen. Bei allen dreien, sind es die Eltern gewesen, die ohne Finanzwissen aber mit viel harter Arbeit etwas aufgebaut haben. Wir sprechen hier von sogenannten „bildungsfernen Haushalten“. Das soll auf diesem Blog auf gar keinen Fall wertend gemeint sein. Ganz im Gegenteil, denn der enorme Fleiss dieser Menschen der ersten Generation von Migranten hat es möglich gemacht, das fehlende Wissen auszugleichen. Aber die Frage ist, ob das ein reproduzierbares Modell in Deutschland im Jahr 2025 ist. Und das muss man eher verneinen, denn mit Fleiss alleine kommt man heute nicht mehr ans Ziel, es braucht Fachwissen. Allerdings liefert das deutsche Schulsystem nach wie vor nicht die nötige finanzielle Allgemeinbildung. Und wenn man sich diese nicht selbst mit dem Studium oder neben dem Studium oder der Ausbildung aneignet, dann ist man verloren. Was alle drei Beispiele auch gemeinsam haben ist, dass sie zur Erbengeneration von Immobilienvermögen gehören und das sichert die drei zumindest etwas ab. Das trifft natürlich nicht auf alle Migranten zu. Bei den Migranten, die ab ca. 2015 nach Deutschland gekommen sind, erst recht nicht. Und bei vielen ist die Heimat zerstört, wenn wir nur an Syrien und die Ukraine denken. Kommen wir also zum Kernproblem.
Das Problem von Migranten in Verbindung mit Geld
Das Problem, was wir nun klar benennen, betrifft zwar nicht ausschliesslich Migranten, aber es ist leider der Klassiker in Deutschland im Jahr 2025. Wie schon erwähnt, liefert das deutsche Schulsystem entweder gar keine finanzielle Allgemeinbildung oder eine nur sehr unzureichende. Oft dann aus der Perspektive von Lehrkräften, die nach Umfragen dem links-grünen Spektrum nahe stehen und da ist das Thema Geld und Vermögen bekanntlich „böser Kapitalismus“. Dazu kommt, dass dieser Personenkreis meist selbst keine ausreichende Finanzbildung hat. Persönlich braucht man das als Beamter auch kaum, denn die Vollversorgung ist in Deutschland ja (noch) gewährleistet. Selbstverständlich gibt es positive Ausnahmen von dieser Zustandsbeschreibung, aber im allgemeinen dürfte jedem klar sein, dass es genau so ist, wie ich es hier beschrieben habe.
Alle diese jungen Menschen im Alter zwischen 18-30 Jahren steuern auf eine massive Altersarmut zu, wenn man mal den Faktor Erbschaft aussen vor lässt. Und nicht jede Migrantenfamilie besitzt Immobilien und Cash/Gold zum Vererben. Das Rentensystem in Deutschland ist faktisch pleite, was inzwischen auf jedes der Umlagesysteme Deutschlands zutrifft, da man sich hier von Seiten der Politiker kräftig bedient hat, um wiederum andere Lücken zu schliessen. Und selbst bei einer Zielinflation von nur 2% pro Jahr halbieren sich die Werte auf dem Rentenbescheid innerhalb von 30 Jahren. Steuern und Sozialabgaben sind darauf natürlich trotzdem noch zu zahlen. Wer einen guten Job hat, der hat hier noch Glück, ein Grossteil wird aber in die Grundsicherung abrutschen. Das betrifft nicht nur Migranten – sondern jeden in einer ähnlichen Lage. Stand heute haben wir bereits folgende Situation: (Quelle)
Insgesamt 22,4 Prozent der Bevölkerung im Alter von 80 Jahren und älter sind von Einkommensarmut betroffen. Damit verfügen die Betroffenen über ein maximales Einkommen von 1167 Euro im Monat. In der Gesamtbevölkerung liegt diese Quote bei 14,8 Prozent.
Der Zusammenhang zwischen Bildung und Einkommen besteht bis ins hohe Alter: Hochgebildete haben im Vergleich zu niedrig gebildeten Hochaltrigen durchschnittlich ein um fast 1150 Euro höheres monatliches Nettoäquivalenzeinkommen. Die Armutsquote unter den Niedriggebildeten ist mit 41,5 Prozent ungleich höher als bei den Hochgebildeten dieser Altersgruppe mit 6,7 Prozent.
Das durchschnittliche monatliche Nettoäquivalenzeinkommen von hochaltrigen Frauen liegt bei 1765 Euro, jenes von hochaltrigen Männern bei 2068 Euro. Damit liegt das Einkommen der Frauen circa 300 Euro unter dem Einkommen von Männern. Zudem ist die Armutsquote hochaltriger Frauen um mehr als neun Prozentpunkte höher als bei Männern. Besonders hoch ist die Armutsquote bei Frauen, die nie einer Erwerbstätigkeit nachgegangen sind. Diese haben im Durchschnitt ein monatliches Nettoäquivalenzeinkommen von 1369 Euro, die Armutsquote liegt hier bei über 50 Prozent.
Das ist bereits heute Fakt. Es ist der Zustand des hier und jetzt. Das hat verschiedene Gründe, wie der zu geringe Immobilienbesitz der Deutschen und eine im Vergleich zu anderen europäischen Ländern zu niedrige Nettoersatzquote bei der Rente. Das Rentenniveau in Deutschland ist im Vergleich zu anderen europäischen Staaten extrem niedrig. Die sogenannte Nettoersatzquote in Deutschland beträgt lediglich 52,9 Prozent. Dies bedeutet, dass die deutschen Rentner nur 52,9 Prozent ihres letzten Lohnes als Rente erhalten. Deutschland steht damit im Ranking der europäischen Staaten auf einem der letzten Plätze. In nur wenigen anderen Staaten erhalten die Rentner vergleichsweise noch weniger Geld. Folgend seht ihr die Top-10 Länder Europas hinsichtlich der Nettoersatzquoten:

Jeder im Alter zwischen 18-30 Jahren kann sich jetzt mal seinen Rentenbescheid nehmen und anschauen (sofern schon vorhanden). Die Zahl die dort als Rente angegeben ist, ist die pure Illusion. Das Geld was ihr einzahlt ist letztlich weg, denn das Rentensystem ist ein Umlagesystem. Und dieses ist inzwischen pleite. Abgesehen davon, könnt ihr die Zahl bezogen auf 30 Jahre halbieren. Das ist die Folge einer geringen Zielinflation von nur 2% pro Jahr. Noch schlimmer wird das Ganze wenn man bedenkt, dass die Inflation zuletzt deutlich höher war und dass auch noch Steuern und Sozialabgaben darauf zu zahlen sind. Kurz gefasst:
- Keine finanzielle Allgemeinbildung, um Vermögen aufzubauen.
- Die „Rente“ ist keine, es wird zu massiver Altersarmut kommen.
- Selbst wer Erbe ist, hat nicht das notwendige Wissen für die Geldanlage.
- Der Staat tut NICHTS um gegenzusteuern, nicht einmal bei der Bildung.
- Durch politische Fehlentscheidungen werden ganze Industrien vernichtet, in denen es gut bezahlte Jobs gab.
- Vermögensaufbau wird nicht gefördert, sondern oft mit Steuern und Bürokratie bestraft (Vorabpauschale lässt grüssen)

Die Lösung
Viele Menschen in Deutschland setzen nun die Hoffnung auf einen politischen Wandel, beispielsweise mit der AfD. Selbst immer mehr Migranten tun das. Allerdings gibt es keine Garantie dafür, dass dann etwas besser wird. Fakt ist nur, wenn es keinen drastischen Kurswechsel gibt, dann ist Deutschland 2029 fertig. Die Party ist zu Ende. Insofern halte ich es für wichtig sich mit Deutschland zu beschäftigen, aber man sollte auch am eigenen „Rettungsboot“ bauen.
Die Lösung für jeden Einzelnen ist der Aufbau von entsprechendem Wissen und die Umsetzung, in dem man in die richtigen Geldanlage investiert. Monat für Monat. Oder auch mit Einmalanlagen, wenn man erbt. Denn auch dieses Geld muss richtig angelegt werden.
Die Lösung ist NICHT zu einer Bank zu gehen und sich dort „beraten“ zu lassen. Denn das führt zu einer weiteren Vermögensvernichtung aufgrund der enormen versteckten Gebühren. Und es ist völlig überflüssig, da man das selbst inzwischen viel besser machen kann.
Übrigens, je jünger man anfängt, desto besser.
Es gibt bei uns in der Community viele Beispiele. Aber machen wir noch zwei Rechenbeispiele mit der Rendite des S&P 500 Index. Was genau das ist und wie ihr dort investieren könnt, das zeigen wir euch alles in der Community. Nehmen wir an, jemand investiert jeden Monat stur 200,00 Euro in den S&P 500. Dann kommt dabei Folgendes heraus:

Machen wir noch ein Beispiel. Aus der Erbschaft einer Immobilie aus dem Ausland bekommt jemand die bescheidene Summe von 100.000 Euro. Frühere Migrantengenerationen hätten dieses Geld als Cash gehalten oder vermutlich Gold gekauft. Aber in unserem Fall werden die 100.000 Euro zeitgemäß angelegt. Monatlich werden noch 25,00 Euro als Sparplan zusätzlich eingezahlt. Basierend auf der Durchschnittsrendite des S&P 500. Das kommt dabei heraus:

KEINE SORGE, ihr müsst jetzt nicht wissen, was der S&P 500 ist oder was ein ETF ist. All das erfahrt ihr bei uns. Es gibt viele weitere Alternativen, die wir euch alle erklären. Die beiden Beispiele sollen euch nur zeigen, was bereits mit vergleichsweise kleineren Summen möglich ist. Es ist keine Raketenwissenschaft. Wenn ihr einmal verstanden habt wie es läuft, dann seid im komplett unabhängig. Und dazu müsst ihr kein Mathegenie sein. Ihr müsst euch auch nicht in die Tiefen der Finanzwelt einlesen. Ihr müsst nur aufhören euch einlullen zu lassen und die Sache angehen. Um ganz deutlich zu sein:
JEDER und JEDE kann das. Egal welcher Background. Es ist egal, ob ihr Familienvater, Fabrikarbeiter, Hijabista, Gangster, Lohnarbeiter, Schuhputzer, Beauty-Türkin oder Frisöse seid, um einmal nur ein paar Personengruppen aufzuzählen, die sich selbst vermutlich für zu wenig qualifiziert für so ein Investment halten. Es ist euer Fehler wenn ihr denkt, dass ihr das nicht könnt!
Unser Versprechen
Wir haben schon vielen Menschen geholfen, ihr Geld selbst in die Hand zu nehmen. Durch die Inhalte auf dem Blog, aber noch viel mehr durch unsere Blackwater.live Community. Unsere Community ist eine gemischte Community. Sowohl was die beiden Geschlechter angeht, als auch was den kulturellen und ethnischen Background angeht. Und egal aus welchem Umfeld jemand kommt und auch wenn jemand noch überhaupt kein Vorwissen hat, in unserer Community helfen wir uns gegenseitig. Step by Step, auch wenn man bei Null anfängt. Bei uns muss man keine teuren Seminare besuchen oder an „Beratungen“ teilnehmen. Und es gibt auch keinen Produktverkauf. Alles was ihr auf YouTube und anderswo dazu findet, könnt ihr euch sparen. Wir machen sie alle „platt“ – garantiert. Wir haben noch nie von jemand gehört, der als Community Mitglied von uns dann noch ein extra Seminar für Geldanlage und Vermögensaufbau gebraucht hätte. Das gibt es schlichtweg nicht. Wir befähigen mit der Community die Menschen dazu, ihre Probleme selbst zu lösen und ein Vermögen dabei zu sparen.
Außerdem sind wir kein trockenes Finanzforum, wo irgendwelche Muffel sich gegenseitig angiften. Wir haben in unserer Community noch viele weitere unterhaltsame Themen, die das Ganze abrunden. Dazu kommt, dass viele Bereiche nicht öffentlich sind und man so auch Privatsphäre geniessen kann.
Egal ob Du also Migrantin oder Migrant bist oder nicht, Du bist herzlich willkommen, wenn Du eigenverantwortlich und selbstbestimmt das Thema Finanzen angehen willst. Ohne Produktverkauf, ohne „heisse Luft“, ohne Seminare. Einfach als Teil einer kleinen aber feinen Community.
„Auch der weiteste Weg beginnt mit einem ersten Schritt.“
Konfuzius *551 v. Chr. †479 v. Chr.

Ein Kommentar zu „Geldanlage für Migranten“
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