„Banking is necessary, Banks are not“
Bill Gates, 1994
Liebe Private Banking Kunden,
Sie sind die Kuh, die gemolken wird. Sie sind die ertragsstarken Kunden der Bank. Aus diesem Grund hat man Sie in den Bereich „Private Banking“ verschoben, um Ihnen ein besonderes Gefühl zu geben. Sie werden nicht im Massengeschäft des Retail Banking abgefertigt, sondern Ihnen widmet man besondere Aufmerksamkeit. Und das fühlt sich natürlich gut an. Ihr liquides Anlagevermögen liegt im Regelfall bei etwa einer Million Euro aufwärts, wobei Private Banking kein geschützter Begriff ist und jede Bank diese Grenzen etwas anders handhabt. So habe ich Banken erlebt, die ab 100.000 Euro liquiden Vermögen Kunden in den Bereich Private Banking verschoben haben, andere legten die Schwelle auf 5 Millionen Euro fest. Aber im Ergebnis ist es für Sie als Kunden gleich schlecht. Sie meinen Sie werden beraten, dabei werden Sie betrogen. Juristisch ist das sauber, denn dass das alles Ihre Wahl war, wird bei jedem Gespräch dokumentiert. Aber nachdem sie diesen Artikel gelesen haben und das Fallbeispiel (und ich habe 1000 mehr davon) gesehen haben sollte Ihnen klar werden, wie sehr man sie reingelegt hat.
Aus langjähriger Berufspraxis weiss ich von gleich mehreren Banken, wie Private Banking läuft. Aber Sie müssen mir nicht vertrauen und werden das auch nicht, denn Sie kennen mich ja nicht und ich werde mich an dieser Stelle nicht vorstellen. Es wäre eh bedeutungslos. Viele Lebensläufe heute könnten auch aus dem Copyshop kommen und die Qualität des Personals ist meist auch genau auf diesem Niveau. Mir ist es ehrlich gesagt auch völlig egal, ob Sie mir glauben oder nicht. Sie sind mir erst dann wichtig, wenn Sie bei uns Community Mitglied werden. Vorher ist es mir völlig egal, ob Sie Ihr Geld verbrennen oder es das Klo runterspülen. Ich bin nicht auf Sie angewiesen und kann Ihnen direkt ins Gesicht sagen was ich denke. Ein Luxus, den Ihr Bankberater nicht hat. Ich habe beschlossen heute damit anzufangen, um die Grundlage für eine gute Zusammenarbeit zu legen. Ausgangslage ist also:
Damit haben wir sämtliche Interessenkonflikte ausgeräumt. Nun zeige ich Ihnen etwas, was Sie selbst überprüfen können. Sie müssen mir also nicht vertrauen und mir auch nicht glauben. Sie können 1:1 selbst prüfen, ob es stimmt, was ich Ihnen jetzt sage.
Nehmen wir an, Sie haben eine Million liquides Vermögen. Selbstverständlich können Sie auch jede andere Summe nehmen. Es ist nur ein Beispiel. Mit dieser Summe gehen Sie zu Ihrer Bank und Ihrem Private Banking Berater. Es wird ein längeres Gespräch geben, vermutlich sogar mehrere. Sie werden umgarnt, zu Veranstaltungen eingeladen und stets bevorzugt behandelt. So sollte es bei einem guten Private Banking auch sein. Ich weiss von was ich rede. Es ist eine Kunst. Und Kunst ist bekanntlich kostspielig und ihr wahrer Wert nicht messbar. Allerdings werde ich Ihnen nun zeigen, dass der Wert des Private Bankings ein absolutes Minusgeschäft ist. Und nochmals: Sie können das selbst überprüfen.
Wenn Sie bei Ihrer Bank die Million Euro anlegen, dann haben Sie im günstigsten Fall 1% jährliche Kosten. Das wären die jährlichen Kosten einer sehr günstigen Vermögensverwaltung. Wahrscheinlicher ist aber, dass die jährlichen Kosten bei 1,5 – 2% liegen. Oder sogar darüber. Wahrscheinlicher ist auch, dass man Ihnen ein strukturiertes Depot anrät. Also ein Depot, mit vielen unterschiedlichen Wertpapierpositionen in Form von Fonds und Zertifikaten, ab und an auch eine einzelne Anleihe oder sogar ein ETF. Der Depotauszug ist zweiseitig und alles sieht so aus, als wenn man dafür einen Masterabschluss in Finance benötigt. Aber keine Sorge, dem ist nicht so. Ich werde es an dieser Stelle nicht kompliziert machen. Wissenschaftlich und empirisch ist es Fakt, dass die passive Geldanlage in der Assetklasse Aktien die kostengünstigste und langfristig die renditenstärkste ist. Diese Aussage kann ich mit einer Menge Literatur untermauern und bei Bedarf Ihnen gerne zur Einsicht empfehlen. Aber bleiben wir bei Ihrer Million, die Sie bei der Bank nach einer sogenannten „Beratung“ auf eigenen Wunsch (so wird es dokumentiert werden) anlegen. Gehen wir von den günstigen 1% jährlichen Kosten aus. Gehen wir weiter davon aus, dass Sie nur einmalige Kosten von 1% haben. In der Realität sind es eher 3-5%. Und sollte man Ihnen unternehmerische Beteiligungen, Schiffs- und Containerfonds schmackhaft gemacht haben, dann können Sie mit bis zu 8% einmaligen Kosten rechnen und einer Investitionsquote von teilweise unter 70%. Ein Freudenfest. Kommt Ihnen das bekannt vor? Noch spannender wird es wenn wir uns anschauen, wieviel Geld Sie nicht vererben werden, nicht mit Ihrer Frau im Ruhestand nutzen können oder nicht einer Stiftung überführen werden. Bitte machen Sie sich eine Tasse Tee, setzen Sie sich und nachvollziehen Sie doch bitte selbst diese Berechnung:
Wie Sie selbst sehen können, ist der Unterschied gewaltig. Bei allen drei Beispielen sind wir von 20 Jahren Anlagedauer ausgegangen. Steuern haben wir nicht berücksichtigt – diese würden alle Depots gleichermaßen treffen. Wir sind davon ausgegangen, dass Ihr Bankdepot nicht „gedreht“ wird, was Banken üblicherweise machen. Als Folge der jährlichen „Beratung“. Das erste Bild zeigt das Ergebnis eines Private Banking Depots bei einer Bank, wenn (!) es eine Durchschnittsrendite von 6% p.A. hätte. Das zweite Bild zeigt, was dabei herauskommen würde, wenn man die Gebühren nicht hätte. Das ist das Ergebnis des Welt-Depots. Die Differenz beträgt auf 20 Jahre dann 479.881,20 Euro !
Auf dem dritten Bild sehen sie die Überrendite, die ETFs wegen der fehlenden internen Kosten und der wissenschaftlich nachgewiesenen besseren Rendite haben. Die Differenz zu Ihrem Private Banking Depot auf 20 Jahre beträgt dann 1.877.241,33 Euro!
Das Welt-Depot mit ETFs ist immer besser als ein Private Banking Depot. Selbst wenn Ihr Depot nachweislich (bei der vielen Gebührenschneiderei und dem „Depotdrehen“ über Jahre muss man das erst einmal nachrechnen) deutlich besser als 6% p.A. wäre, so ist das ETF Depot dann eben bei 8%. Sind Sie bei 8%, ist das ETF Depot bei 10%. Das liegt nicht nur an der besseren Performance der passiven Anlagen, es liegt auch daran, dass das Welt-Depot eben nur ca. 0,2% p.A. kostet. Ihre Bank kann es nicht schlagen – das ist langfristig unmöglich.
Die einzige Ausnahme wäre, wenn Ihr Depot ein echtes Aktiendepot wäre mit entsprechenden Einzelpositionen. Das ist aber dann kein Beratungsdepot einer Bank, sondern entweder sind Sie im Thema Einzelaktien versiert oder Sie haben das Depot selbst bereits so vererbt bekommen. Ein Einzelaktiendepot erfordert sehr tief gehende Fachkenntnisse über die Werte darin, die haben Bankberater nicht. Auch nicht im Private Banking. Solche Depots bringen der Bank auch keinen Ertrag (Depotgebühren sind nicht interessant). Banken gehen mit Einzelaktiendepots immer sehr stiefmütterlich um, haben einen erheblichen Aufwand mit Kapitalmarktoperationen der Gesellschaften und versuchen den Kunden dazu zu bewegen, die Titel zu verkaufen und das Geld in Fonds umzuschichten. Wenn ausreichend Liquidität da ist und Expertise bei Einzelwerten, dann kann ein solches Depot deutlich renditestärker als ein Aktien-ETF sein. Aber das hat mit Private Banking wie wir es in Deutschland kennen nichts zu tun. Dort wird eine solche Expertise nicht vorgehalten.
Interesse an Einzelaktien? Unser Community Mitglied „Gold-oder-Aktien“ beschäftigt sich seit Jahren damit. Transparent und nachvollziehbar. Einige seiner öffentlichen Threads: HIER.
Die Ergebnisse dürften Sie schockieren. Und es wird noch heftiger, wenn wir von mehr als 20 Jahren Laufzeit ausgehen. Oder wenn Sie einmal nachsehen, wie oft Ihr Depot bei der Bank „gedreht“ wurde. Erinnern Sie sich an die Jahresgespräche bei Ihrer Bank? Die waren nicht dazu da mit Ihnen Kaffee zu trinken. Oder die vielen Veranstaltungen? Dabei ging es nicht um Nächstenliebe.
Vielleicht hilft es Ihnen zu wissen, dass Sie nicht die alleine mit dieser Situation sind. Ich habe erlebt, wie DAX Vorstände (das kann ich eidesstattlich versichern) genau die gleichen Private Banking Depots haben wie Sie. Vollgepflastert mit Fonds, Dachfonds und Zertifikaten. DAX Vorstände sind ideale Private Banking Kunden, denn sie haben kaum Zeit und ihr Fachgebiet ist ein anderes. Die werden bei der Bank ausgenommen wie eine Weihnachtsgans.
Ich schrieb zu Eingang, dass Sie mir nicht vertrauen müssen. Und ich schrieb auch, dass mir völlig egal ist, was Sie mit Ihrem Geld machen. Sie kennen mich nicht, ich kenne Sie nicht. Ich bin Ihnen egal, Sie sind mir egal. Spülen Sie Ihr Geld das Klo runter oder zünden Sie sich damit Zigarren an.
Oder Sie nehmen Ihr Geld selbst in die Hand, aber nicht als Anzünder, sondern um es selbst zu strukturieren. Das ist kinderleicht und Sie sparen sich nicht nur Hunderttausende Euro, sondern auch die ganzen überflüssigen Gespräche in der Bank, die reine Lebenszeitverschwendung sind. Wenn Sie Private Banking Kunde sind, dann ist es sehr wahrscheinlich, dass Ihnen Zeit bereits wichtiger als Geld ist. Denn Ihre Zeit läuft langsam ab, Geld dagegen haben Sie genug. Warum diese Zeit verschwenden?
Was Sie ändern können ist die Zukunft. Egal wer Sie sind, springen Sie über ihren Schatten und machen Sie bei uns mit. Das kostet sie etwas mehr als ein gutes Dinner zu zweit. Sie werden alles erfahren, was Sie erfahren müssen und haben die Betreuung durch eine Community von Menschen, die ihr Geld selbst in die Hand genommen haben. Wir helfen uns gegenseitig, sollte es Fragen geben. Werden Sie hier Mitglied bei unserer (Finanz)Community aus erfahrenen Anlegern:
Wenn Sie Community Mitglied bei uns werden, dann sind Sie mir nicht mehr egal. Aber ich werde Sie weder „Bauchpinseln“, noch Ihnen „Honig um den Mund“ schmieren. Sollten Sie diese Erwartung haben, sind sie bei uns falsch. Bei uns geht es nicht um Eitelkeiten, sondern um ein gemeinsames Ziel. Wir haben keine Zeit für Firlefanz, weil wir uns gerne Zeit für die wirklich wichtigen Dinge nehmen. Monetäre und nichtmonetäre Werte. Bei uns ist das kein Gelaber, denn wir untermauern das mit „skin in the game“. Bei Blackwater.live sind uns seit 2017 Konventionen egal – wir ziehen unser Ding durch. Wir empfehlen jedem das zu tun und keine wertvolle Lebenszeit zu verschwenden. Und beim Geld fängt das an.
Nehmen Sie Ihr Geld selbst in die Hand und starten Sie noch heute damit!
„We have two classes of forecasters: Those who don‘t know – and those who don‘t know they don‘t know“
John Kenneth Galbraith