Zinseszins und Vermögen für alle

“You do not want to win an argument. You want to win.”

Nassim Nicholas Taleb

Dieser Artikel beschäftigt sich mit unserem Lieblingsaktienindex, dem S&P500 und dem Vermögensaufbau im Rahmen des „Zinseszinseffekts“. Wir wollen uns insbesondere das Thema monatliches Sparen anschauen, was eine unbedingte Empfehlung für Newbies ist, die frisch nach dem Studium oder der Ausbildung ins Berufsleben starten. Außerdem gibt es noch eine kleine Besonderheit für alle die, die nach einer zusätzlichen Möglichkeit für den Vermögensaufbau suchen. Legen wir los!

Obligatorischer Hinweis: Auch wenn es „Zinseszinseffekt“ in der deutschen Sprache heisst, so ist damit nicht „Zins“ gemeint, insbesondere bei einem Aktienindex nicht. Es geht um über die Zeit akkumulierende Effekte und die damit verbundene Skalierbarkeit. Der Ertrag beim S&P500 kommt aus der Kurssteigerung im Laufe der Jahre und aus den Dividenden der Unternehmen. Diesen Hinweis gebe ich ganz bewusst, da es hier immer wieder zu Missverständnissen im Rahmen des Islamic Banking (Geldanlage in „halal“) kommt, was des Öfteren aber auch einfach damit zu tun hat, dass die deutsche Sprache nicht die Muttersprache ist und das Wort „Zins“ ein Trigger ist. Das verstehe ich natürlich. Aber daher kläre ich das gerne auf.

Ein durchweg solides Investment-Seminar. 😉 (Lizenz für die Blackwater Ltd. erworben)* DILBERT © Scott Adams. Used By permission of ANDREWS MCMEEL SYNDICATION. All rights reserved.

Zins auf Zins

Der Zinseszinseffekt, oft als „Zins auf Zins“ bezeichnet, wird häufig als das „achte Weltwunder“ beschrieben, ein Begriff, der auf Albert Einstein zurückgeführt wird, der die transformative Kraft dieses Finanzkonzepts betonte. Er beschreibt, wie Zinsen nicht nur auf das ursprüngliche Kapital, sondern auch auf die bereits angefallenen Zinsen berechnet werden, was zu exponentiellem Wachstum führt. Diese Eigenschaft macht ihn zu einem zentralen Element der Geldanlage, insbesondere für langfristige Ziele wie Altersvorsorge oder Vermögensaufbau. Die Bedeutung des Zinseszinses liegt in seiner Fähigkeit, selbst kleine Anfangsinvestitionen über Jahrzehnte hinweg erheblich zu vermehren. Dies ist besonders relevant in einer Welt, in der Zinssätze und Anlageoptionen variieren, und wo frühzeitiges Investieren einen entscheidenden Unterschied machen kann. Dieser Bericht wird die Funktionsweise des Zinseszinses erläutern, seine Anwendung in verschiedenen Anlageformen untersuchen und praktische Strategien zur Maximierung seines Potenzials bieten.

Der Zinseszinseffekt ist der Prozess, bei dem Zinsen auf das Stammkapital und die bereits angefallenen Zinsen berechnet werden, im Gegensatz zum einfachen Zins, der nur auf das ursprüngliche Kapital angewendet wird. Dies führt zu einem exponentiellen Wachstum, das besonders über lange Zeiträume signifikant wird. Die Formel für den Zinseszinseffekt lautet:

  • ( A ): Endbetrag (inklusive Zinsen)
  • ( P ): Stammkapital (Anfangskapital)
  • ( r ): jährlicher Zinssatz (als Dezimalzahl)
  • ( n ): Anzahl der Verzinsungsperioden pro Jahr (z. B. 1 für jährlich, 12 für monatlich)
  • ( t ): Anlagedauer in Jahren

Die Häufigkeit der Verzinsung (n) kann variieren, z. B. jährlich, halbjährlich, vierteljährlich, monatlich oder täglich. Je häufiger die Verzinsung erfolgt, desto stärker ist der Effekt, da das Kapital öfter „auf Zinsen“ verzinst wird.

Beispiel:
Angenommen, Du investierst 1.000 Euro bei einem Zinssatz von 5 % pro Jahr, verzinst jährlich, über 10 Jahre.

  • Nach 10 Jahren beträgt der Endbetrag:

Das bedeutet, Deine Investition hat sich durch den Zinseszinseffekt um 62,89 % erhöht. Wenn die Verzinsung täglich erfolgt, wäre der Endbetrag sogar noch höher, was die Bedeutung der Verzinsungsfrequenz verdeutlicht.

In der Geldanlage

Die wahre Stärke des Zinseszinses zeigt sich bei langfristigen Investitionen. Je früher wir mit dem Sparen oder Investieren beginnen, desto größer ist der Effekt, da das Kapital über einen längeren Zeitraum wachsen kann. Dies wird oft durch den „Regel von 72“ illustriert, einer Faustregel, die schätzt, wie lange es dauert, bis sich eine Investition verdoppelt: Teilen wir 72 durch den jährlichen Renditeprozentsatz. Bei einer Rendite von 7 % würde sich das Kapital in etwa 10,28 Jahren verdoppeln (72 / 7).

Stellen wir uns vor, wir sparen monatlich 100 Euro ab dem 25. Lebensjahr bei einer durchschnittlichen jährlichen Rendite von 7 %. Bis zum 65. Lebensjahr hätten wir etwa 150.000 Euro angespart. Würden wir jedoch erst mit 35 Jahren beginnen, wäre der Endbetrag nur etwa 70.000 Euro – fast die Hälfte weniger, obwohl wir nur 10 Jahre später gestartet sind. Dieser Unterschied zeigt die enorme Kraft des Zinseszinses über die Zeit, wie von Quellen wie Fidelity und Investor.gov betont wird.

Der Zinseszinseffekt kann in einer Vielzahl von Anlageformen genutzt werden, jede mit unterschiedlichen Risiken und Renditechancen. Die folgende Tabelle fasst einige der häufigsten Optionen zusammen:

AnlageformBeschreibungBeispiel für Zinseszinseffekt
Sparkonten und Festgeld Feste Zinssätze, oft monatlich oder jährlich verzinst, sicher, aber niedrige RenditenReinvestition von Zinsen erhöht das Wachstum über Zeit
Aktien und ETFsDividenden können reinvestiert werden, höhere Renditen, aber höheres RisikoReinvestition von Dividenden führt zu exponentiellem Wachstum
AnleihenRegelmäßige Zinszahlungen, die reinvestiert werden können, unterschiedliche RisikenStaatsanleihen sicher, Unternehmensanleihen riskanter, aber höhere Renditen
Rentenfonds (z. B. 401(k), IRA) (leider nur in den USA🇺🇸)Automatische Reinvestition von Zinsen und Gewinnen, oft steuerliche VorteileLangfristige Anlage maximiert den Zinseszinseffekt
Blackwater FundsVollautomatisiert im Devisenmarkt dabei seinLangfristiges Wachstum durch Währungen und deren Schwankungen

Diese Anlageformen bieten unterschiedliche Möglichkeiten, den Zinseszinseffekt zu nutzen, wobei weniger riskante Optionen wie Sparkonten niedrigere Renditen, aber höhere Sicherheit bieten, während Aktien, ETF und Blackwater Funds höhere Renditen, aber auch höhere Risiken mit sich bringen. Dieser Zusammenhang MUSS stets begriffen und akzeptiert werden.

Maximierung des Zinseszinseffekts

Um den Zinseszinseffekt optimal zu nutzen, sollten Investoren folgende Strategien verfolgen:

  • Frühzeitig beginnen: Die längere Anlagezeit maximiert den Effekt, wie das Beispiel mit dem 25- vs. 35-jährigen Start zeigt.
  • Regelmäßig sparen: Kleine, regelmäßige Beiträge, z. B. durch Sparpläne, können durch den Zinseszinseffekt zu großen Summen wachsen.
  • Gewinne reinvestieren: Zinsen, Dividenden und Kapitalgewinne sollten immer wieder angelegt werden, um das Wachstum zu beschleunigen.
  • Höhere Renditen suchen: Investitionen mit höheren Renditen, wie Aktien oder Fonds, können den Effekt verstärken, aber das Risiko muss berücksichtigt werden. Diversifikation, z. B. durch Indexfonds oder ETFs, kann helfen, das Risiko zu streuen, wie von Fidelity empfohlen.

Beispiel Investment für die eigenen Kinder

Kinder sind einfach ein Segen und eine schöne Sache. Neben solider Bildung und Werten sollte man unbedingt für die eigenen Kinder so früh wie möglich einen Sparplan anlegen. Am besten mit der Geburt. Diesen Sparplan übernehmen die Kinder dann später und führen ihn fort. Diese Sparplan müsste theoretisch nie angepasst und erhöht werden. Selbst wenn es nur 50 Euro im Monat sind, kommen über eine Laufzeit von 65 Jahren enorme Summen zustande (20 Jahre sparen die Eltern, 45 Jahre das Kind):

Die Rendite des S&P500 Aktienindex liegt im Durchschnitt der letzten 40 Jahre sogar noch höher, nämlich bei 10,8 – 11,2% p.A. im Schnitt. Ich habe „nur“ 10% p.A. angenommen und die Verwaltungsvergütung bei einem ETF, wie wir ihn nutzen, liegt bei 0,2% p.A. Steuern sind nicht berücksichtigt, da unsere Leserinnen und Leser in unterschiedlichen Ländern mit unterschiedlichen Steuergesetzgebungen leben. In den GCC Staaten gibt es KEINE persönlichen Einkommensteuern (solche Steuern sind ohnehin Raub und moralisch fragwürdig).

Der 50 Euro Sparplan, der ein Leben lang nie angepasst wurde und 65 Jahre dank vorausschauender Eltern läuft, bringt im Endergebnis 2.775.470,20 Euro an Vermögen. Begreifen wir jetzt? So mancher wird beim Lesen merken, wie falsch und dumm links-grüne Ideen und Sozialismus sind, wenn man 50 Euro sparen kann und Grundrechenarten versteht. Es ist nicht so schwer. Und gerade weil ich persönlich weiss, dass viele Menschen in einem Umfeld aufwachsen wo das nicht bekannt ist, weil ich es selbst erlebt habe, weise ich heute dauernd darauf hin wie wichtig es ist. Denn niemand muss arm sterben. Geld ist eine Recheneinheit und wer rechnen kann wird „reich“. Punkt.

Der Zinseszinseffekt ist besonders wichtig für langfristige Investitionen, da er es ermöglicht, dass selbst kleine Anfangsinvestitionen im Laufe der Zeit zu substanziellen Summen wachsen. Dies ist besonders relevant für Anlagen wie Aktien oder ETFs, die über lange Zeiträume durchschnittliche Renditen von 7–12 % erzielen können, wie historische Daten vom S&P 500 zeigen. Der Zinseszinseffekt fördert eine langfristige Denkweise, die es Investoren erleichtert, Marktschwankungen zu überstehen und von der langfristigen Aufwärtsentwicklung des Marktes zu profitieren, wie Charles Schwab und andere in ihren Analysen betonen.

Banken und „Spasskass“ unbedingt meiden: Extrem teuer, keine echte Beratung sondern Vertrieb und Personal mit inzwischen oft zweifelhafter Kompetenz

Meidet die „Finanzberatung“ !

Ein Wort zur Vorsicht an dieser Stelle: Meidet um jeden Preis die „Finanzberatung“, denn sie ist keine. Wer Beratung braucht, der sollte sich an einen der wenigen echten Honorarberater wenden, die für ihre Beratung bezahlt werden und keine Provisionen aus verkauften Produkten erhalten. Gleiches gilt für unqualifizierte Personen aus dem Bereich „Coaching“. Female Finance, Beratung für Ärzte und Akademiker und Ähnliches ist zu 99% kompletter Scam und völlig überflüssig. Es geht immer um reinen Produktverkauf und hier liegen massive Interessenkonflikte vor. Außerdem fressen die Bestandskosten der Produkte bis zu 1/3 der Rendite auf. Zu einer Bank oder „Spasskass“ geht man, wenn man beispielsweise einen Immobilienkredit benötigt (wenn überhaupt). Es gibt keinen anderen Grund so eine Einrichtung sonst aufzusuchen. Ähnliches gilt für Versicherungen und ihre windigen Vertreter. Wenn ich eine Haftpflichtversicherung oder eine Risiko-LV brauche, dann brauche ich einen Versicherer. Wegen einer Geldanlage zu einem Versicherer zu gehen ist naiv bis dumm. Wieso soll man so etwas bitte tun?

S&P 500 – unser Lieblingsindex

Der S&P500 ist unser Blackwater.live Hausindex und unser absoluter Favorit wie unsere Stammleserinnen und Stammleser wissen. Kein Aktienindex performt langfristig besser und die Risikostreuung ist exzellent. Die 500 grössten US-Unternehmen sind ja schliesslich nicht einfach amerikanische Unternehmen, sondern verdienen auf der ganzen Welt in allen Währungsräumen ihr Geld. Damit ist der S&P500 so oder so kein rein amerikanischer Index (nur formal), sondern repräsentiert letztlich die ganze Welt. Wer mehr Risikostreuung möchte, der kann natürlich auch einen MSCI World ETF nehmen oder gleich den Vanguard All-World. Allerdings ist die Rendite durch die noch bereitere Streuung etwas niedriger. Unsere „Hausindex“ ist der S&P500. Übrigens war der S&P500 auch stets die Empfehlung von Star-Investor Warren Buffet an seine Frau, wenn er einmal nicht mehr leben sollte. Mit dem S&P500 lässt sich ein Vermögen aufbauen, aber auch ein Vermögen anlegen.

S&P 500 für Newbies

Einführung in den S&P 500

Der S&P 500 ist ein marktkapitalisierungsgewichteter Index, der die Performance von 500 großen, öffentlich gehandelten Unternehmen in den USA misst. Er wird oft als Barometer für die Gesundheit der US-Wirtschaft und des Aktienmarktes betrachtet. Der Index wurde in seiner heutigen Form im Jahr 1957 eingeführt, als er 500 Unternehmen umfasste. Seine Geschichte reicht jedoch weiter zurück: Er basiert auf dem S&P 90, einem Index, der erstmals 1926 veröffentlicht wurde und 90 Unternehmen enthielt. Historische Daten des S&P 500 werden daher oft ab 1926 oder 1928 berichtet, um eine kontinuierliche Zeitreihe zu erhalten, basierend auf zurückgerechneten Daten von Vorgängerindizes.

Historische Rendite des S&P 500

Die Rendite des S&P 500 wird typischerweise als die jährliche prozentuale Veränderung des Indexwerts berechnet, oft inklusive Dividenden (Total Return), um die gesamte Performance zu erfassen. Basierend auf der Analyse von Investopedia liegt die durchschnittliche jährliche Rendite (nominal) seit 1928 bei 9,96 %, mit einer realen Rendite von 6,69 % nach Berücksichtigung der Inflation. Diese Zahlen basieren auf Daten bis zum ersten Quartal 2025 und zeigen die langfristige Attraktivität des Index für Investoren.Die jährlichen Renditen variieren stark, was auf die Volatilität des Marktes hinweist. Beispiele aus historischen Daten zeigen:

  • Höchste jährliche Rendite: 37,58 % im Jahr 1995, während des Technologiebooms.
  • Tiefste jährliche Rendite: -37,00 % im Jahr 2008, während der globalen Finanzkrise.

Diese Schwankungen spiegeln wirtschaftliche Zyklen wider, einschließlich Bull-Markets (Aufschwünge) und Bear-Markets (Abschwünge). Über die letzten 100 Jahre hat der S&P 500 trotz solcher Krisen wie der Großen Depression, der Ölkrise der 1970er Jahre, der Dotcom-Blase, der Finanzkrise 2008 und der COVID-19-Pandemie eine positive langfristige Rendite erzielt.Messung der Schwankung (Volatilität)Die Volatilität des S&P 500 wird durch die Standardabweichung der jährlichen Renditen gemessen, die angibt, wie stark die Renditen vom Durchschnitt abweichen. Basierend auf der Analyse von Moneychimp liegt die historische Standardabweichung der jährlichen Renditen bei etwa 15 %. Diese Zahl zeigt, dass die Renditen typischerweise um ±15 % vom Durchschnittswert abweichen können, was auf eine moderate bis hohe Volatilität hinweist.Die Volatilität ist besonders in bestimmten Perioden ausgeprägt:

  • 1987 (Schwarzer Montag): Der Index fiel an einem Tag um über 20 %, was zu einem volatilen Jahr führte.
  • 2008 (Finanzkrise): Der Index verlor über 37 % im Jahresverlauf, was eine der größten Rückgänge in der Geschichte darstellt.
  • 2020 (COVID-19): Ein kurzfristiger Einbruch von über 30 % im März, gefolgt von einer schnellen Erholung, zeigte die hohe kurzfristige Volatilität.

Die Standardabweichung von 15 % ist ein wichtiger Indikator für Investoren, um das Risiko zu bewerten, das mit einer Anlage im S&P 500 verbunden ist. Höhere Volatilität bedeutet, dass es größere Schwankungen in den jährlichen Renditen geben kann, was sowohl Chancen als auch Risiken birgt.Marktzyklen und SchlüsselphasenDer S&P 500 hat seit 1957 sechs Bull-Markets und sechs Bear-Markets erlebt, wie von Guggenheim Investments berichtet. Diese Zyklen spiegeln die wirtschaftlichen und politischen Entwicklungen wider:

  • Bedeutende Bull-Markets:
    • 1990er Jahre: Der Technologieboom führte zu jährlichen Renditen von über 20 % in einigen Jahren, insbesondere durch den Aufstieg von IT-Unternehmen.
    • 2010–2019: Eine lange Aufwärtsphase mit durchschnittlichen jährlichen Renditen von über 15 %, unterstützt durch wirtschaftliches Wachstum und niedrige Zinsen.
  • Bedeutende Bear-Markets:
    • 1973–1974: Stagflation führte zu einem Rückgang von über 40 %, verursacht durch hohe Inflation und wirtschaftliche Stagnation.
    • 2000–2002: Das Platzen der Dotcom-Blase führte zu Verlusten von über 40 %, als Technologieaktien stark korrigiert wurden.
    • 2007–2009: Die Finanzkrise führte zu einem Rückgang von über 50 % vom Höchststand, verursacht durch den Zusammenbruch des Immobilienmarktes und Finanzinstitute.

Diese Phasen zeigen, dass der S&P 500 zwar langfristig wächst, aber kurzfristig erheblichen Schwankungen unterliegt, die von makroökonomischen Faktoren beeinflusst werden.

Praktische Implikationen für Investoren

Die Analyse der Rendite und Schwankung des S&P 500 hat wichtige Implikationen für Investoren:

  • Langfristige Perspektive: Trotz hoher Volatilität zeigt der S&P 500 langfristig Wachstum, was ihn zu einer beliebten Wahl für langfristige Investoren macht, insbesondere für Altersvorsorge oder Vermögensaufbau. Die durchschnittliche Rendite von 9,96 % über fast ein Jahrhundert ist ein starkes Argument für eine langfristige Anlagestrategie.
  • Risikomanagement: Die hohe Volatilität unterstreicht die Wichtigkeit von Diversifikation und langfristigem Denken. Strategien wie Dollar-Cost-Averaging (regelmäßige Investitionen unabhängig vom Marktniveau) können helfen, die Auswirkungen von Volatilität zu mindern, wie von Investopedia empfohlen.
  • Aktuelle Entwicklungen: Stand Juli 2025 hat der S&P 500 ein neues Allzeithoch erreicht, was auf eine starke Erholung nach den Herausforderungen der letzten Jahre hinweist, einschließlich der Pandemie und wirtschaftlicher Unsicherheiten. Dies unterstreicht die Resilienz des Index, aber auch die Notwendigkeit, auf zukünftige Volatilität vorbereitet zu sein.

Um die Informationen übersichtlich darzustellen, hier eine Tabelle mit den wichtigsten Metriken:

MetrikWert
ZeitraumSeit 1928
Durchschnittliche Rendite9,96 % (nominal)
Reale Rendite (nach Inflation)6,69 %
Standardabweichung (Volatilität)Etwa 15 %
Höchste jährliche Rendite37,58 % (1995)
Tiefste jährliche Rendite-37,00 % (2008)

Diese Tabelle fasst die wesentlichen Aspekte der Rendite und Schwankung zusammen und bietet Investoren eine Grundlage für die Bewertung des Risikos und der potenziellen Renditen.

Der S&P 500 hat seit seiner Gründung eine beeindruckende langfristige Rendite von etwa 9,96 % gezeigt, trotz einer Volatilität von etwa 15 %, die auf moderate bis hohe Schwankungen hinweist. Die Analyse von Marktzyklen und historischen Daten zeigt, dass der Index trotz wirtschaftlicher Krisen resilient ist und langfristig wächst. Investoren sollten die Volatilität berücksichtigen und Strategien wie Diversifikation und regelmäßige Investitionen nutzen, um von der langfristigen Performance zu profitieren.

Monatlich in einen Aktienindex zu investieren ist der Schlüssel um die Recheneinheit Geld zu vermehren. Langfristig gibt es keinen erprobteren Weg. Wir schauen uns auf Blackwater.live auch andere Wege an, aber die Basis ist immer ein Investment in ETFs.

Millionär werden

Millionär werden kann im Prinzip jeder, der monatlich Betrag X über eine gewisse Zeit lang sparen kann und dafür ein Renditebringer wie einen guten Aktienindex hat. „Millionär werden“ ist sehr viel konkreter formuliert wie „reich werden“, denn viele Menschen sind reich ohne Millionär zu sein, da es beim Thema Reichtum um viele Aspekte mehr geht. Und auch bei der Idee Millionär werden zu wollen muss man sich fragen, warum man das überhaupt möchte. Tut man das nicht, wird man überrascht sein, dass sich ganz neue Probleme und Fragestellungen ergeben und Geld ist natürlich nicht alles. Mir ist es wichtig diese Gedanken zu teilen, bevor wir uns an die Rechnung machen. Denn gerade unsere Newbies von Blackwater.live sind es, denen wir (also Team und Community) mehr mitgeben wollen, als einfach nur Geld verdienen. Das Geld ist nur ein Werkzeug. Ja, Geld ist wichtig. Aber Geld ohne Sinn ist völlig wertlos. Es liegt sogar eine Gefahr darin, weil man dann möglicherweise antriebslos und gelangweilt wird, schlechte Charaktereigenschaften sich verfestigen und es keinen Sinn im Leben mehr gibt. Und das meine ich GENAU so wie ich es hier schreibe, denn ich habe das oft genug im Leben mit erlebt. Und aus diesem Grund gibt es unsere Community, damit wir alle immer „geerdet“ bleiben. Schauen wir uns nun ein paar Rechnungen an.

Wie wird man Millionär? Idee Nummer 1:

200 Euro jeden Monat sparen und das über 40 Jahre. Es ist KEINE Anpassung erforderlich. ABER, jede weitere Einzahlung ist wie ein Booster!

Wie wird man Millionär? Idee Nummer 2:

510 Euro jeden Monat sparen und das über 30 Jahre. Es ist KEINE Anpassung erforderlich. ABER, jede weitere Einzahlung ist wie ein Booster!

Wie wird man Millionär? Idee Nummer 3:

25.000 Euro über 40 Jahre einmalig anlegen. Es ist KEINE Anpassung erforderlich. ABER, jede weitere Einzahlung ist wie ein Booster!

Wie wird man Millionär? Idee Nummer 4:

65.000 Euro über 30 Jahre einmalig anlegen. Es ist KEINE Anpassung erforderlich. ABER, jede weitere Einzahlung ist wie ein Booster!

Wie ihr seht, ist die Zeit immer der entscheidende Hebel. Habt ihr weniger Zeit zur Verfügung, dann müsst ihr mehr monatlich sparen oder mehr einmalig investieren. Ich bin auch hier von den ETF üblichen 0,2% jährlichen Kosten ausgegangen und von 10% p.A. im Jahresschnitt. Das ist in etwa das langfristige Wachstum des S&P500. Bezogen auf 40 Jahre ist das Wachstum sogar noch etwas höher, wie zu Beginn des Artikels geschrieben. Eines wird doch klar: Es ist möglich. Und selbst wenn die nächsten 30-40 Jahre die Rendite niedriger wäre und ihr „nur“ bei 500.000 Euro raus kommt, dann wäre das doch gigantisch! Das meine ich insbesondere für alle die, die jetzt zwischen 18-30 Jahren alt sind und monatlich sparen.

Was kann man noch tun?

Was gibt es beständigeres als ein Brot mit Butter? Von diesem Leitbild motiviert arbeiten wir an ganz neuen Ideen für den langfristigen und konservativen Vermögensaufbau.

Blackwater Funds

Durch unsere personelle Verstärkung im Bereich Community Trading der letzten Monate und ganz neue Strategien, die bereits langfristig laufen, gibt es ganz neue Ansätze über unsere Community. Und das ist auch erst der Anfang von dem was wir in der Pipeline haben. Als Grundbasis für alle unsere führenden Trading Konten benutzen wir das System von Aliya. Das läuft nun im zweiten Monat und liefert genau die Ergebnisse, die sie langfristig mit ihrem Track Record belegt hat. Ausgesteuert wird das Ganze Equity to Equity. Das bedeutet, dass man entweder sehr konservative Strategien fahren kann oder aber sehr dynamische. Eine konservative Strategie haben wir mit unserer Brot & Butter Strategie. Auf dieser Grundlage und mit starken Abschlägen wollen wir nochmals eine neue Rechnung aufmachen. Und in diesem Fall auch als monatlichen Sparplan. Denn mit Aliyas Strategie kommt nun ein Aspekt ins Spiel, der ganz neu ist: Auch bei den Blackwater Funds macht monatliches Sparen (oder quartalsweise) Sinn.

Diese Zahlen sind die graphische Darstellung des Track Records von Aliya’s System (verfügbar Trade für Trade dokumentiert – Community intern). Die Kontogrösse des Leading sind 1000 USD und der historisch maximale laufende Drawdown bei 20%. Wendet man das System auf kleinere Konten an, ist das Wachstum entsprechend höher, aber auch der Drawdown. Für das Brot und Butter System gehen wir von 800 USD (oder Euro) aus. Der maximale Drawdown wären historisch dann ca. 25%. Als Wachstum nehmen wir pro Jahr 15% an (obwohl höher dank Zinseszins, andererseits gibt es auch Kosten). Mit 15% sind wir laut vorliegenden Daten der letzten Jahre absolut konservativ unterwegs.

Auf Basis der Rendite von 15% p.A. kommen auch bei kürzeren Laufzeiten ganz ordentliche Beträge zusammen. 5.000 Euro Einmalanlage und 200,00 Euro pro Monat führen zu 347.247,38 Euro.

Wir werden bei Blackwater.live so bleiben wie wir sind. Das heisst, entgegen aller Modetrends im Investmentbereich und seltsamer Wandlungen alter Finanzblogger bleiben wir bei unseren Aktien-ETFs, Aktien und unserem Devisenhandel. Die Basis sind die ETFs und mit Aktien und unseren Devisenstrategien versuchen wir einen Mehrwert darüber hinaus zu generieren. Das wird nicht immer klappen, aber wir geben nicht auf. Wer zu letzt lacht, der lacht bekanntlich am besten. Und genau daran arbeiten wir für unsere Community Mitglieder.

“How much you truly “believe” in something can be manifested only through what you are willing to risk for it.”

Nassim Nicholas Taleb

Blackwater

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