“Time is your friend; impulse is your enemy.”

– John C. Bogle

Der Zinseszinseffekt (engl. Compound Interest) ist zu mächtig, zu wichtig und zu schön, als dass man nicht oft genug darüber schreiben kann und sich immer neue Beispiele und Berechnungen ausdenken kann.

Inspiriert von den Fragen, die insbesondere von Newbies beim Thema Vermögensaufbau kommen habe ich mir gedacht, es sollte dazu einen eigenen Blogartikel geben und später darauf aufbauend ein Video. Denn immer noch wirkt der Zinseszinseffekt auf viele Menschen wie ein Wunder, welches sie einfach nicht begreifen können.

Der Zinseszinseffekt, oft als „Zins auf Zins“ bezeichnet, ist ein fundamentaler Begriff in der Finanzwelt und der Mathematik. Er beschreibt, wie Zinsen nicht nur auf das ursprüngliche Kapital, sondern auch auf die Zinsen, die bereits auf dieses Kapital aufgelaufen sind, angewendet werden. Dieser Effekt führt zu einem exponentiellen Wachstum des Kapitals über die Zeit und wird oft als das achte Weltwunder bezeichnet, da er über lange Zeiträume hinweg zu beeindruckenden Ergebnissen führen kann. In diesem Artikel werden wir die Mechanismen hinter dem Zinseszins-Effekt und seine Anwendungen im realen Leben beleuchten.

Der Zinseszinseffekt ist langfristig unglaublich mächtig und man MUSS ihn kennen und verstehen!

Im letzten Artikel „Geldanlage für Migranten“ hatte ich erwähnt, dass in Deutschland das Schulsystem in Punkto finanzielle Allgemeinbildung versagt. Das habe ich selbst miterleben können, da ich vor vielen Jahren für meinen damaligen Arbeitgeber an einer bundesweiten Initiative teilgenommen hatte. Ziel war es, dass man Gymnasien zur Zusammenarbeit in diesem Themenfeld bewegt. Das Projekt wurde irgendwann als erfolglos eingestellt. Bei Schulformen unter dem Gymnasium versuchte man es erst gar nicht (damalige Aussage: Das ist Zeitverschwendung). Bis heute hat sich leider nichts geändert. Es wird an deutschen Schulen kaum Wert auf Finanzbildung gelegt. Das ist in vielen Ländern anders. Interessant ist, dass die amerikanische Börsenaufsicht SEC Bildungsmaterial für amerikanische Schulen produzieren lässt. Das wusste ich bislang nicht. Da das für Einsteiger in jedem Alter interessant ist, habe ich die Kernpunkte einmal übersetzt. Es folgt ein Beispiel aus deren Lehrmaterial für Kinder…

Was ist der Zinseszinseffekt?

Wenn man früh anfängt, können die Schüler von der Magie des „Zinseszinses“ profitieren. Zinseszinsen sind die Zinsen, die man mit Zinsen verdient. Dies lässt sich durch einfache Mathematik veranschaulichen: Wenn Du 100 $ hast und diese jedes Jahr 5 % Zinsen abwerfen, dann hast Du am Ende des ersten Jahres 105 $. Am Ende des zweiten Jahres hast Du 110,25 $. Du hast nicht nur 5 $ auf die anfängliche Einlage von 100 $ verdient, sondern auch 0,25 $ auf die 5 $ an Zinsen. Auch wenn 25 Cent auf den ersten Blick nicht viel erscheinen, summieren sie sich mit der Zeit. Selbst wenn Du nie wieder einen Cent auf dieses Konto einzahlst, wirst Du dank der Macht des Zinseszinses in 10 Jahren mehr als 162 Dollar haben, und in 25 Jahren wirst Du fast 340 Dollar haben.

Die 72er Regel: Die 72er-Regel ist eine gute Methode um abzuschätzen, wie Deine Investition im Laufe der Zeit wachsen wird. Wenn Du den Zinssatz kennst, kannst Du mit der 72er-Regel ungefähr abschätzen, wie lange es dauern wird, bis sich der Wert Deiner Anlage verdoppelt. Teile einfach die Zahl 72 durch die erwartete Rendite (Zinssatz) Deiner Investition. Bei einer erwarteten Rendite von 9 % wird sich der Wert Deiner Anlage etwa alle 8 Jahre verdoppeln (72 geteilt durch 9 gleich 8).

Vorgeschlagene Schüleraktivitäten:

Veranschaulichung mit Pizza

Frage die Schüler: Wenn ein Stück Pizza 2 $ kostet und ihr ein Jahr lang jeden Tag ein Stück kauft, wie viel gebt ihr dann aus? [Die richtige Antwort lautet 730 $.]
Wenn du auf die Pizza verzichtest und die 730 $ ein Jahr lang sparst und sie dann mit 5 % Zinsen anlegst, hast du nach fünf Jahren wie viel Geld? [Die richtige Antwort ist 931,69 $.]

Wie viel wirst Du nach 30 Jahren haben? [Die richtige Antwort ist 3.155,02 $.]

Quelle: SEC (U.S. Securities and Exchange Commission)

Auf der SEC Seite für Anlegerinformationen findet man interessanterweise auch gleich noch einen Zinseszinsrechner:

Diese Beispiele sind für Schüler einer Elementarschule ideal, da die Summen nicht zu groß sind und sie sich das somit auch vorstellen können. Solche Unterrichtseinheiten sollten unbedingt an deutschen Grundschulen eingeführt werden – inklusive dem Erlernen vom Umgang mit Geld.

Und was wird an deutschen Schulen Kindern in diesem Alter beigebracht? Die Vorzüge des Ökosozialismus und dass es 67 Geschlechter gibt? Nun ja, bleiben wir besser beim Thema.

Zinseszinseffekt und Vermögensaufbau

“Understanding both the power of compound interest and the difficulty of getting it is the heart and soul of understanding a lot of things.”

— Charlie Munger

Der Zinseszinseffekt ist nicht nur in der Mathematik interessant, es ist elementar wichtig ihn beim Thema Geld zu kennen und hier reden wir in erster Linie vom langfristigen Vermögensaufbau. Einer der Gründe, warum ich diesen Artikel schreibe ist der, dass ich immer wieder merke, wie wenig Menschen den Zinseszinseffekt wirklich verstanden haben. Das ist KEIN Fingerzeig. Denn um ganz offen zu sprechen, habe ich selbst weder als Kind, noch als Jugendlicher noch als junger Erwachsener wirklich verstanden, was der Zinseszins bedeutet. In meiner Schulzeit gab es ebenfalls 0,0 Inhalte in Bezug auf Mathe in Verbindung mit Finanzen. Meine Eltern waren in meiner Jugendzeit keine Investoren oder Aktionäre und meine Bankausbildung fand erst viel später statt, da ich vorher eine andere Ausbildung machte und in einem anderen Beruf arbeitete. Was ich euch also hier schreibe, ist nicht „neunmalklug“ gemeint. Sondern ich kann euch versichern, dass es mir leider selbst viel zu lange ging wie euch. Und dafür sollte man sich nicht schämen, sondern darüber sprechen. Damit sich etwas ändert. Und um das noch weiter zu verdeutlichen: Ich habe lange Jahre Verbindungen zu einer gewissen Ärzte- und Apothekerbank in Deutschland gehabt. Dort würde man erwarten, dass man es nur mit hochgebildeten Personen als Kunden zu tun hat, schliesslich sind das mindestens promovierte Menschen. Ja, es sind hochgebildete Professionals. Aber nicht in Finanzen. Was dort Akademikern erzählt und verkauft wurde, darüber könnte ich ein Buch schreiben. Auch das bestätigt nur, dass es keinesfalls selbstverständlich ist in Finanzdingen gebildet zu sein. Also muss sich niemand schlecht fühlen, wenn er oder sie einen Artikel über den Zinseszinseffekt liest. Auch wenn diese Person im Beruf oder anderen Lebensbereich ein Professional ist.

In verschiedenen Banken in Deutschland hat sich mir in meiner Zeit als Banker ein erschreckendes Bild zum Thema finanzielle Allgemeinbildung offenbart. Sowohl bei vermögenden und in ihren Berufen sehr gebildeten Kunden, aber auch bei den „Bankberatern“ bis hin zum sogenannten Private Banking (so bezeichnen Banken die Beratung für vermögende Privatkunden). Hier würde man eigentlich erwarten, dass man es mit Menschen zu tun hat, die sich auskennen. Weit gefehlt. Für den Vertrieb werden möglichst Menschen mit Halbwissen gesucht.

Wie Einstein einst gesagt haben soll, wird der Zinseszinseffekt zu einem Gegner für diejenigen, die ihn nicht kennen (oder besser, nicht wirklich verstehen). Dabei mag man an Kredite denken. Aber heute geht es noch um ganz andere Themenfelder. Beispielsweise die versteckten Kosten bei Bank- und Versicherungsprodukten. In der Berechnung, die ihr unten seht, habe ich eine monatliche Sparrate von 300,00 Euro angenommen und das über 40 Jahre. Ich weiss nicht, wie oft Versicherungspolicen und Fondssparpläne in meiner Zeit in der Bank verkauft worden sind. Ich selbst habe das vermutlich viele hundert Mal getan. In meiner Zeit bei einer großen deutschen Bank wurden Fondspolicen wie geschnitten Brot verkauft. Und da ging es um Investments für die Kinder oder die Enkel. In diesen Fondspolicen steckten Kosten von einmalig über 5% und jährliche Kosten von über 2%, außerdem war die Investitions-Quote niedrig. Das heisst, von beispielsweise 300,00 im Monat gingen nicht nur die Kosten ab, sondern davon wurden oft nur 50-70% wirklich investiert, der Rest floss in den Grundstock des Versicherers. Und wo rein wurde investiert? In Fonds. Zwar ohne Ausgabeaufschlag, wie so manche Leuchte in der Bank bis heute stolz behaupten (das stimmt auch), aber bei vollen Verwaltungs- und Bestandskosten des Fonds. Kosten über Kosten. Wer liest schon das Kleingedruckte? Aber schaut euch diese Rechnung an:

Es scheint so einfach und doch begreifen die meisten Menschen diese Berechnung nicht. Das sieht man daran, dass es für viele nicht möglich ist abzuschätzen, was schon eine geringe Veränderung der Parameter bei dieser Berechnung bedeutet. Quelle: https://www.zinsen-berechnen.de/sparrechner.php

Im Prinzip sollte die Rechnung klar sein. Aber den wenigsten ist wirklich klar, was dabei heraus kommt, wenn es statt 8% Zinsen im Jahr (oder eben Ertrag) nur 6% gibt. Das wäre vereinfacht gesagt aber genau der Fall, wenn jährlich 2% Kosten abgehen, wie es bei einem Fonds oder einer Fondspolice der Fall wäre. Mindestens! Und wie sieht das Ganze dann aus? Seht selbst:

Das Ergebnis mit 2% „weniger“, beispielsweise wegen Kosten von 2% p.A. Quelle: https://www.zinsen-berechnen.de/sparrechner.php

Das sind 397.766,05 Euro weniger! Bankberatung ist professioneller Betrug! Zum Betrug wird sie allerdings erst dadurch, dass man den Menschen die Wahrheit verschweigt. Und die Wahrheit ist, dass es mit ETFs eben eine vergleichbare Anlage mit vergleichbarem Risiko gibt, welche diese Kosten nicht hat. Und, so fair wollen wir sein, NIEMAND wird gezwungen bei der Bank deren vermittelte Produkte zu kaufen. Aber viele Menschen wollen das, weil sie gerne die Verantwortung abgeben und es einfach viel bequemer ist. Und damit ist die Bankberatung zwar moralisch gesehen Betrug, nicht aber juristisch gesehen. Und sie wird weiter statt finden. Vor allem in Deutschland, wo fast 80% der Leute immer noch über Filialbanken diese „Beratung“ in Anspruch nehmen. Daher halte ich es nach vielen Jahren für vergebliche Liebesmühe mich dauernd darüber auszulassen, ich tue es nur noch ab und an. „Jeder soll nach seiner  seiner Façon selig werden„, wie es einst Friedrich II. sagte. Wie recht er damit hatte und warum es auch für den emsigen Sender von Botschaften Zeit wird das zu akzeptieren ist etwas, was ich auf die harte Tour lernen musste.

Der Weg des langfristigen Vermögensaufbaus mit dem Zinseszinseffekt ist und bleibt faszinierend und jedes Mal, wenn wir in unserer Community jemand neues haben, der oder die diesen Weg beschreitet, macht es Spass den Taschenrechner heraus zu holen. Erst kürzlich wurde einer jungen Dame klar, dass sie wohl garantiert zur Millionärin wird und das bei nur 4% Rendite im Jahr. Einfach durch ein gutes Startkapital und die Zeit. Nicht auszudenken was passieren würde, wenn sie zur Bank gehen würde um sich „beraten“ zu lassen.

Zum erwähnten Beispiel unseres Community Mitglieds Amila kommt ihr hier: KLICK

In 40 Jahren garantiert zur Millionärin und das mit nur 4% p.A. Rendite. Quelle: https://www.zinsen-berechnen.de/sparrechner.php

Es führt kein Weg an langfristigen Investments über MSCI-World ETFs oder S&P 500 ETFs vorbei. Mit beiden kann man nichts falsch machen. Die Durchschnittsrendite der letzten 20 Jahre lag beim S&P 500 bei etwas über 8% p.A. Der MSCI-World schneidet etwas schlechter ab. Was die Zukunft bringt weiss niemand. Aber solange die Welt nicht auf Sozialismus umgestellt wird und wir weiterhin ein expansives Geldsystem haben, werden die globalen Indices alleine durch die Assetinflation weiter steigen. Firmen machen weiter Gewinne, es gibt Hochs- und Tiefs, aber insgesamt ist die Entwicklung klar. Und ganz nebenbei bemerkt ist sie alternativlos. Und selbst wenn Deutschland zu einer neuen DDR wird, interessiert das im Rest der Welt, vor allem in den USA, überhaupt niemand.

Wer Interesse am Investment in Einzelaktien hat oder sich fragt, was passieren würde, wenn alle Anleger in ETFs investieren und nicht mehr in aktiv gemanagte Fonds, der sollte sich bei unserer Community anmelden und sich einmal in Ruhe diese beiden Videos zu Gemüte führen:

Aufgrund der Tatsache, dass wir auch viele muslimische Investoren und Investorinnen haben, sei an dieser Stelle auf eines hingewiesen: Der Zinseszins bedeutet nicht, dass es hierbei um Zinsen geht. Es können auch Erträge sein, die „halal“ sind wie Dividenden, Kursgewinne, Schafe, Hühnerhälften und was immer euch sonst einfällt. Bei unerfahrenen muslimischen Anlegern im deutschsprachigen Raum mag der Begriff „Zinseszins“ manchmal irritieren.

Im deutschsprachigen Raum lassen sich Muslime oft von Begriffen wie „Zinseszins“ abschrecken oder meinen, es wäre nicht halal in ETFs zu investieren. Dabei sind Muslime UND Muslimas in den GCC Staaten extrem erfolgreiche Anleger und Anlegerinnen. Es gibt eine Menge ETFs, die so investieren, dass sie von Sharia-Boards (Mindestens drei Gelehrte in islamischen Rechtswissenschaften und mit einem ökonomischen Abschluss, oft Doppelpromotionen) als halal zertifiziert werden. Aber nein, der YouTube/TikTok Prediger XY mit Hauptschulabschluss und seines Zeichens Bürgergeldbezieher weiss es besser.

Zinseszins – mit Dividenden

Da wir gerade bei „halal“ waren: Man kann auch und vor allem mit Dividenden sowohl über einen ETF als auch mit Einzelaktien einen gigantischen Zinseszinseffekt erzielen. Wir haben auch dazu ein Beispiel in unserer Community. Und zwar von unserem Community Mitglied „Gold-oder-Aktien“. In den Thread könnt ihr direkt hier einsteigen, er ist öffentlich einsehbar:

Zinseszins – aber wöchentlich!

Der bereits in diesem Artikel zitierte Charlie Munger (Anwalt, Investor, Manager und Milliardär, gestorben 2003) machte die bezüglich des Zinseszins die Aussage, die ich noch einmal wiederholen will: “Understanding both the power of compound interest and the difficulty of getting it is the heart and soul of understanding a lot of things.”

Der erste Schwierigkeit ist also den Zinseszins zu verstehen. Kennen tun ihn angeblich alle. Jeder hat das Wort schon einmal irgendwo gehört oder davon gelesen. Aber verstehen bedeutet, dass ihn erklären kann, ihn begreift und dass man in die Umsetzung kommt. Der zweite große Punkt wäre aber, dass es schwer ist ihn zu bekommen. Und der dritte Punkt ist, dass man, wenn man die ersten beiden Punkte verstanden hat, dieses Wissen auch für andere Dinge nutzen kann. Also eine Wissenstransformation.

Nachweisslich „bekommen“ kann man den Zinseszins definitiv mit ETFs. Das wissen wir heute, das ist das Investment unserer Zeit. Vor Jahrzehnten waren es US-Anleihen und Aktien, dann aktiv gemanagte Fonds. Die Welt ist im permanenten Wandel. Aber letztlich sollte man immer nach Investments Ausschau halten, die den Zinseszins Effekt liefern können. Dazu muss man mit Risikokapital auch etwas ausprobieren. Das haben wir hier auf Blackwater.live immer empfohlen. Derzeit gibt es ein interessantes Projekt unseres Community Mitglieds Aliya. Sie ist Bankerin im Eigenhandel und hat ein kleines aber feines „Taschengeld“ Experiment gestartet. Schaut euch das gerne einmal in Ruhe an. Wir können live verfolgen, ob und wie ein Investment funktioniert, welches auf wöchentlicher Basis Erträge macht, die dann kumuliert werden. Sie hat die Rechnung mit 5% pro Woche gemacht. Im Jahr 2024 gab es im November 99% Gewinn, im Dezember -26,5% und im Januar sind wir Stand heute bei 10,5% Gewinn. Die Anlage schwankt also stark, was zu erwarten ist. Für kleines Geld, investiert als Risikokapital, ist dieses Projekt hochinteressant. Mehr dazu hier:

Zinseszins begreifen – Wissen übertragen

„Read 500 pages every day. That’s how knowledge works. It builds up like compound interest.“

— Warren Buffett

Erlangtes Wissen auf andere Bereiche des Lebens übertragen zu können ist etwas, was vielen Menschen heute schwer fällt. Vor allem jungen Menschen. Den Zinseszins zu begreifen lehrt einen vieles über den Ablauf des Lebens. Dann wird es schon philosophisch oder gar religiös. Wir können uns aber auch einfach einen Punkt wie das Lernen heraus picken. Der Zinseszinseffekt kann nicht nur in der Finanzmathematik, sondern auch beim Wissenserwerb und beim Lernen eingesetzt werden. Die meisten von uns verbringen ihre Zeit mit dem Konsum von Informationen, die eine sehr kurze Halbwertszeit haben. Wenn wir die Nachrichten lesen oder sehen, verfallen die meisten dieser Informationen schnell und sind schon wenige Tage später von geringem Wert. Alice Schroeder, die Autorin von Warren Buffetts autorisierter Biografie „The Snowball“, beschreibt, wie er sich darauf konzentrierte, etwas über Unternehmen zu erfahren, die sich nur sehr langsam verändern. Und da sich diese Informationen ebenfalls nur sehr langsam änderten, konnte er sein Wissen vermehren. Dies verschafft ihm einen unglaublichen Vorteil, da er im Laufe der Zeit eine kumulative Wissensbasis schafft. Verfallende Informationen sind kein Wissen. Sie werden in einem Monat oder einem Jahr nicht mehr relevant sein.

Erkennen wir, was das wirklich bedeutet?

Das gleiche Muster können wir auf viele weitere Dinge übertragen und den einen oder anderen Artikel wird es hier in diesem Jahr dazu geben. Folgt uns und bleibt gespannt! Der Zinseszinseffekt ist elementar wichtig für unser Leben!

Vermögensaufbau ist möglich – für jeden! Quelle: iShares

“Enjoy the magic of compounding returns. Even modest investments made in one’s early 20s are likely to grow to staggering amounts over the course of an investment lifetime.”

John C. Bogle

Blackwater

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